Starke erste Halbzeit beim 1:1 gegen Groningen – Uth mit Traumtor und guten Comeback

Elias Bakatukanda vom 1. FC Köln
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Starke erste Halbzeit beim 1:1 gegen Groningen – Uth mit Traumtor und guten Comeback

Eine starke erste Halbzeit hat dem FC im Testspiel am Donnerstagnachmittag nicht zum Sieg gereicht. Der 1. FC Köln spielt 1:1 gegen den FC Groningen. Mark Uth gab sein Comeback und traf sehenswert zur Kölner Führung. Nach dem Wechsel flachte die Begegnung ab.

FC-Trainer Gerhard Struber wird sicherlich zufrieden sein: Der 1. FC Köln spielt im Testspiel 1:1 gegen den FC Groningen. Vor allem im ersten Abschnitt zeigen die Kölner eine ordentliche Leistung. Auch durch die vielen Wechsel bedingt, flacht die Begegnung in Halbzeit zwei ab. Die Führung durch Mark Uth gleicht Hijs Oosting aus.

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Wie angekündigt setzte Gerhard Struber auf einige Spieler, die zuletzt wenig Einsatzzeit bekamen wie Florian Kainz, Marvin Obuz oder Rasmus Carstensen. Auf einige Stammspieler oder Akteure aus dem erweiterten Kreis der Anfangsformation konnte und wollte der Coach aber nicht verzichten. So führte Timo Hübers die Mannschaft auf das Feld. Auch Dominique Heintz, Marvin Schwäbe und Dejan Ljubicic waren von Beginn an dabei. Ebenfalls angekündigt und natürlich besonders erfreulich: Mark Uth gab sein Comeback. Die wild zusammengewürfelte Mannschaft hatte der Kölner Coach offenbar sehr gut eingestellt. Denn der FC gab von der ersten Minute den Ton an, war Spiel bestimmend und dominierte. Der niederländische Erstligist stand zunächst sehr tief und ließ die Kölner kommen.

Uth mit Traumtor

Doch gerade im Schlussdrittel fehlten in den ersten Minuten die Ideen. So kam der FC erst nach einer knappen Viertelstunde zur ersten Chance. Kainz steckte durch auf Luca Waldschmidt, dessen Flachschuss noch so gerade von Groningens Keeper Hidde Jurjus verteidigt wurde (14.). Der FC blieb dran. Hübers spielte einen langen Ball auf Tigges, der Stürmer war durch, bekam die Kugel aber nicht in Richtung Tor gelupft (18.). Anschließend vergab Obuz mit einer Direktabnahme nach Pass von Waldschmidt (19.). Auf der anderen Seite passierte sehr lange nichts. Bis ein Querpass durch die gesamte Kölner Box rauschte und Romano Postema nur um Zentimeter verpasste (20.). Dennoch war die Kölner Führung mehr als verdient und zudem besonders schön. Nach einem Foul an Marvin Obuz nahm Mark Uth den Freistoß aus dem rechten Halbfeld direkt und verwandelte sehenswert (28.).

Der FC hätte vor der Halbzeit sogar noch nachlegen müssen. Waldschmidt ging mit Tempo Richtung Box, steckte durch auf Tigges, der aber mit einem Flachschuss scheiterte (42.). Auf der anderen Seite hielt Marvin Schwäbe einen Versuch von Thijs Oosting (42.). Es blieb bei der knappen Kölner Führung zur Halbzeit. Der FC kam auch schwungvoll aus der Kabine. Doch auch Groningen traute sich nun mehr. Die erste Chance gehörte erneut Uth, der wieder einen Freistoß Richtung Tor brachte, doch dieses Mal blockte der Gegner ab. Die anschließende Ecke führte ebenfalls zu einem Uth-Abschluss – mit ähnlichem Erfolg. Wie aus dem Nichts glich der Gast aus. Bakatukanda bekam einen Ball nicht sauber geklärt. Oosting nahm seinem Mitspieler Rui Mendes den Ball ab und traf zum 1:1 (51.).

Wenig Spielfluss in Halbzeit zwei

Der FC bekam nun zunehmend Schwierigkeiten, das Spiel zu kontrollieren. Da aber auch dem FC Groningen die guten Ideen fehlten, passierte im zweiten Abschnitt lange recht wenig. Erst ein Querpass auf den eingewechselten Sargis Adamyan sorgte wieder für einen Hauch von Gefahr. Doch der Angreifer spielte den Ball unbedrängt Richtung Eckfahne (75.). Abschlüsse blieben auf beiden Seite Mangelware. Die vielen Wechsel sorgten ebenfalls nicht gerade für mehr Spielfluss. So blieb es beim insgesamt doch leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Der FC hat am Freitag noch eine Einheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nach dem freien Wochenende beginnt an Montag die Vorbereitung auf das Ligaspiel gegen Preußen Münster am 22. November. Auch weiterhin ohne die Nationalspieler.


FC: Schwäbe (46. Pentke) – Bakatukanda, Hübers, Heintz (46. Telle) – Carstensen (77. Maina), Ljubicic (46. Wäschenbach), Kainz (61. Strauch), Obuz (77. Sponsel) – Uth (55. Adamyan) – Waldschmidt (55. Pinto), Tigges (55. Dietz) – Tore: 1:0 Uth (28.), 1:1 Oosting (51.)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Länderspiele

Fluch und Segen? 2. Bundesliga nach dem ersten Saisondrittel ausgeglichen wie nie zuvor

Die Spieler des 1. FC Köln
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Fluch und Segen? 2. Bundesliga nach dem ersten Saisondrittel ausgeglichen wie nie zuvor

Das erste Saisondrittel ist gespielt und der FC hat sich mit zwei Erfolgen in Serie wieder auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsplätzen gebracht. Vier Punkte fehlen aktuell zur Spitze. Eine Übermannschaft gibt es in dieser Saison nicht und nahezu sämtliche Top-Teams haben schon ihre Krisen-Erfahrung gemacht. Auch der 1. FC Köln: Deswegen ist die zweite Liga so spannend wie nie.

Die ersten neun Teams der zweiten Bundesliga liegen so nah beieinander, wie seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel noch nie zuvor. Die Liga ist nach dem ersten Saisondrittel ausgeglichen wie selten. Gerade deshalb sind auch liegengebliebene Punkte so wichtig im Kampf um den Aufstieg beim 1. FC Köln: Deswegen ist die zweite Liga so spannend wie nie.

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Auch nach dem verdienten 1:0-Erfolg über Greuther Fürth und damit dem dritten Pflichtspielsieg in Serie mahnte Thomas Kessler, nicht in zu große Euphorie zu verfallen. “Es sollte niemand auf die Tabelle schauen. Das ist völlig irrelevant“, sagte der Leiter der Lizenzspielabteilung der Geißböcke am vergangenen Samstag. „Wir hatten eine schwierige Phase und haben jetzt zwei wichtige Siege eingefahren.“ Kessler brachte die nüchterne Realität zwar auf den Punkt, der Blick auf die Tabelle gehört im Profifußball aber genauso dazu. Am Ende des Tages geht es sogar um nichts anderes. Der Gedanke des ehemaligen Keepers ist natürlich verständlich. Denn der Blick auf das Tableau ist aus Kölner Sicht aktuell ein guter, eine positive Momentaufnahme, die im besten Falle aber nicht zu Leichtsinn anregen soll.

Spitzenteams nehmen sich die Punkte gegenseitig ab

Tatsächlich haben die Geißböcke mit zwei Erfolgen in Serie das untere Tabellendrittel vorerst (ein wenig) abgehängt und dafür den Anschluss an das obere Tabellendrittel, sogar an die Aufstiegsplätze hergestellt. Während der Vorsprung vor dem Relegationsplatz zu Liga drei nun sieben Zähler beträgt, liegt der FC hinter dem Relegationsplatz ins Oberhaus nur drei Punkte zurück. Die Tabellenspitze ist vier Punkte entfernt. Alles in Reichweite also. Erst vor zwei Wochen hatte Ex-Kapitän Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und fertig“ davon gesprochen, wie schnell man mit einer kleinen Serie wieder im Geschäft mitmischen würde. Sein Ex-Club hat den Worten Taten folgen lassen. Das angestrebte Ziel bis zum Winter auf Tuchfühlung mit den Aufstiegskandidaten zu bleiben, ist durchaus realistisch.

Und das, weil die Liga ausgeglichen ist, wie nie zuvor. Zumindest nach dem ersten Drittel der Saison. Es gibt nicht die eine Übermannschaft. Selbst Spitzenreiter Hannover 96 hat genauso oft verloren, wie der FC – vier Mal. Allerdings ein paar Siege mehr eingefahren. Tatsächlich haben sich die sechs Topteams bislang die Punkte gegenseitig abgenommen. Hannover holte aus den fünf Begegnungen gegen die Top-6 ganze sechs Zähler, Paderborn hatte drei Spitzenteams vor der Brust und holte fünf Punkte, genauso wie Düsseldorf in vier Spielen, Karlsruhe und der HSV kommen bei drei und vier Begegnungen gegen die Top-6 auf jeweils vier Punkte. Am besten schneidet der Tabellensechste aus Elversberg ab. Die Saarländer holten in drei Begegnungen sechs Punkte, gewannen gegen Hannover und Hamburg und haben nach der Länderspielpause Paderborn und Düsseldorf vor der Brust.

Team nach dem ersten Saisondrittel noch nie so nah beieinander

Die Bilanz der Kölner ist da schon schlechter mit nur drei Punkten aus den fünf bisherigen Partien gegen das obere Tabellendrittel. Und dennoch halten die Kölner den Anschluss und haben im Vergleich zu einigen Top-Teams ein relativ einfaches Restprogramm nach der Länderspielpause. Die Saison ist natürlich noch jung, es wird noch viel passieren – etwa im Winter auf dem Kölner Transfermarkt. Und doch zeichnet sich jetzt schon ab, dass es auch am Saisonende durchaus eng zugehen könnte. Denn zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenneunten liegen nach dem ersten Saisondrittel nur vier Punkte. Das gab es seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel noch nie. In der Spielzeit 05/06 waren es fünf Zähler. Am 34. Spieltag waren noch sechs Teams in der Verlosung. Genauso wie in der Saison 03/04 als die ersten acht Mannschaften nach dem 12. Spieltag nur vier Zähler auseinander lagen.

Und auch durch kleinere Krisen sind schon alle vermeintlichen Aufstiegskandidaten in dieser Spielzeit geschifft. Hannover hatte beispielsweise zu Saisonbeginn Startschwierigkeiten, scheiterte unter anderem im Pokal an Bielefeld. Der Hamburger SV hat keins der vergangene vier Pflichtspiele gewonnen, Düsseldorf holte aus den vergangenen fünf Spielen nur vier Punkte, Paderborn gewann nur eins der letzten sechs Pflichtspiele. Karlsruhe hat in der Liga von den vergangenen sieben Spielen sogar nur eins gewonnen. Die Liga ist also ausgeglichen wie wohl selten zuvor. Und auch das brachte Jonas Hector auf den Punkt: “Das ist das, was die zweite Liga A so schwer macht und B so interessant. Da kann einfach jeder gegen jeden gewinnen.“ Heißt aber auch, dass am Ende auch Glück oder Pech über den Aufstieg entscheiden können – genauso, wie die Punkte, die man fahrlässig liegengelassen hat.


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Pacarada erneut verletzt

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Das sagt Struber zu Lemperle

Ein Dutzend Junioren-Nationalspieler – Der FC ist auf einem guten Weg, wäre da nicht dieses „Aber“

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Ein Dutzend Junioren-Nationalspieler – Der FC ist auf einem guten Weg, wäre da nicht dieses „Aber“

Wie in der vergangenen Länderspielpause gehen auch in dieser sechs FC-Profis mit dem deutschen Nachwuchs auf Tour. So viele Profis stellt kein anderer Club für die U21 und U20 ab. Ein positives Zeichen in Sachen Entwicklungsclub: Der 1. FC Köln ist auf einem guten Weg, doch da ist ein „Aber“…

Kein Club stellt so viele U21/20-Nationalspieler ab, wie der FC. Offensichtlich klappt der Kölner Plan mit dem Entwicklungsclub: Der 1. FC Köln ist offenbar auf einem guten Weg. Doch da ist noch dieses „Aber“ und die Sorge, am Ende mit leeren Händen dazustehen.

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Am Montag wurde das Gleichgewicht dann auch schon wieder hergestellt. Max Finkgräfe wurde von Bundestrainer Hannes Wolf für die bevorstehenden Länderspiele der U20-Nationalmannschaft nachnominiert. Somit sind auch in dieser Länderspielpause sechs FC-Profis mit dem deutschen Nachwuchs unterwegs. Auch in der vergangenen Länderspielpause stellte der FC ein halbes Dutzend Akteure ab. Nun verzichtete U21-Naitonalcoach Antonio Di Salvo überraschend auf die Dienste von Tim Lemperle, lud „nur“ Eric Martel, Jan Thielmann und Jonas Urbig für die Testspiele als Vorbereitung auf das Endturnier im kommenden Sommer in der Slowakei ein. Dafür zog aber eben Wolf nach. Neben Finkgräfe sind erneut Damion Downs und Julian Pauli für die beiden Begegnungen mit der U20 nominiert worden.

Besondere Auszeichnung, doch es gibt ein „Aber“

Sechs FC-Profis sind also mit dem deutschen Nachwuchs unterwegs. Kein anderer Club stellt so viele U21/U20-Nationalspieler. Clubs, die eigentlich besonders für die Ausbildung ihrer Nachwuchskräfte stehen, kommen maximal auf drei Abstellungen für die beiden höchsten Junioren-Nationalmannschaften. Die Nominierungen sind sicherlich auch ein Beweis für die gute Nachwuchsarbeit beim FC und ein Hoffnungsschimmer für den Weg, den die FC-Bosse eingeschlagen haben oder einschlagen wollen. Den Weg eines Entwicklungsclubs. Die Maxime lautet also junge Spieler günstig zu verpflichten oder noch besser aus den eigenen Reihen hochziehen, sie zu entwickeln, um dann einen sportlichen und/oder wirtschaftlichen Erfolg daraus zu erzielen. In der Theorie hört sich das nach einem sehr guten und logischen Weg an. Ein Weg, der bekanntlich von anderen Vereinen aus dem In-, vor allem aber dem Ausland sehr erfolgreich gegangen wird.

Sechs Nachwuchs-Nationalspieler, inklusive Tim Lemperle sieben, ist also mehr als nur eine besondere Auszeichnung, es ist ein Fingerzeig für die Zukunft. Wäre da nicht dieses „Aber“. Und es ist ein großes „Aber“. Der FC macht in der Ausbildung seiner Nachwuchskräfte aktuell augenscheinlich ziemlich viel richtig. 14 Eigengewächse hat kein anderer Club aus den beiden höchsten deutschen Spielklassen im Kader. Der FC hatte zwischenzeitlich sogar fünf Eigengewächse Spieltag für Spieltag in der Startelf – auch das gab es sonst nicht. Doch so viel der FC auch richtig macht, einiges läuft mit den Nachwuchskräften dann doch gehörig schief. Und das lässt sich ganz deutlich am Beispiel von Jonas Urbig erkennen. Der Keeper der U21-Nationalmannschaft wurde per Dekret zur Nummer eins gemacht, da gab es noch nicht einmal einen neuen Trainer.

Urbig als mahnendes Beispiel

Ein halbes Jahr später sitzt der Keeper degradiert auf der Bank. Jener Keeper, den die Kölner gerne langfristig binden würden, der aber von anderen Clubs als großes Talent ausgemacht wurde, nun umgarnt wird und beim FC nur noch Vertrag bis 2026 hat. In der aktuellen Situation, der Gefühlslage, dem Konstrukt, gibt es nur sehr wenige Anzeichen, die dafür sprechen, dass Urbig nach dem Sommer 25 noch für den FC auflaufen wird. Denn die Kölner werden Urbig nicht umsonst ausgebildet haben wollen. Ein ablösefreies Talent, das aktuell auf der Bank sitzt, hat für die FC-Bosse zumindest nicht den größten Mehrwert. Die Zeichen stehen also eher auf Abschied. Das könnte auch für Tim Lemperle gelten, dessen Kontrakt bereits diesen Sommer ausläuft. Der Angreifer betreibt aktuell munter Eigenwerbung, wird immer interessanter und damit für den FC, der noch weit von Planungssicherheit in Sachen Ligazugehörigkeit ist, immer schwerer zu halten.

Weitere Verträge laufen aus

Wie bei Urbig laufen auch die Verträge der beiden „Routiniers“ (immerhin mehr als 100 Pflichtspiele) Martel und Thielmann aus. Vor allem aber auch die von Max Finkgräfe und Damion Downs. Gerade Finkgräfe war nach seiner Verletzung ebenfalls außen vor, damit wohl ebenfalls nicht sonderlich glücklich. Nun winkt immerhin durch die erneute Verletzung von Leart Pacarada wieder mehr Einsatzzeit. Downs ist dagegen ein Opfer der Systemumstellung. Der Stürmer wird auch weiterhin seine Minuten bekommen, zumal der Angreifer trifft. Dennoch ist nicht gesagt, dass der Stürmer nicht auch dem Ruf anderer Vereine folgen will. So besteht auch bei dem 20-Jährigen die Möglichkeit, den FC schon bald verlassen zu wollen. Eine marktgerechte Ablöse gäbe es wohl ebenfalls nur im Sommer 25. Und diese wäre ein Ist-Wert und nicht der „könnte-mal-werden“-Wert. Einzig Julian Pauli hat noch Vertrag bis 2027. Das beruhigt für den Moment, aber auch nur für den.

Den Kölner Verantwortlichen wird auf dem Weg zu Vertragsverlängerungen nicht viel anderes übrig bleiben, als besondere Anreize zu schaffen. Der direkte Wiederaufstieg wäre wohl der größte. Dazu werden die Kölner auf dem Transfermarkt noch einmal zuschlagen. Dann ist aber wiederum nicht ausgeschlossen, dass es zu der nächsten Degradierung kommt. Am Ende des Tages macht der Entwicklungsclub nur Sinn, wenn der Verein auch einen sportlichen und/oder wirtschaftlichen Erfolg davon hat.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Spielbericht

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Stimmen zum Spiel

Starke Werte und eine nicht ganz unwichtige Aktion – der heimliche Matchwinner?

Dominique Heintz gestikuliert
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Starke Werte und eine nicht ganz unwichtige Aktion – der heimliche Matchwinner?

Bereits zum dritten Mal in Serie hat der FC gewonnen, zum dritten Mal zu Null und zum dritten Mal war Dominique Heintz ein entscheidender Faktor. Der Innenverteidiger überzeugte gegen Fürth mit überragenden Werten und war auch nicht ganz unschuldig am Treffer des 1. FC Köln: Dominique Heintz wird zum heimlichen Matchwinner.

Mit ein wenig Pech wäre die Begegnung des Innenverteidiger nach 45 Minuten bereits beendet gewesen. Doch der Abwehrspieler blieb trotz Verwarnung auf dem Feld und war an einer wichtigen Aktion nicht unbeteiligt für den 1. FC Köln: Dominique Heintz wird zum heimlichen Matchwinner.

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Noel Futkeu heimste am Samstagmittag nicht sonderlich viele Sympathien ein. Der Stürmer der SpVgg Greuther Fürth machte sich nicht nur bei den Fans des 1. FC Köln wenig Freunde. Im ersten Abschnitt des Spiels der Geißböcke gegen das Kleeblatt legte sich der Angreifer gleich mehrfach mit Dominik Heintz an, nach dem Wechsel machte der Angreifer dann bei Julian Pauli einfach mal weiter. Doch während gerade Youngster Pauli besonnen auf die Provokationen reagierte, war es ausgerechnet der sonst so ruhig wirkende Routinier, der sich nicht komplett im Griff hatte. Nach einem Schubser sah Heintz die Gelbe Karte, um keine 60 Sekunden später erneut zu foulen. Die Ampelkarte wäre sicherlich eine harte Entscheidung gewesen, es hat sie aber auch schon für harmlosere Vergehen gegeben. Heintz hätte sich zumindest nicht beschweren dürfen.

Ermöglicht Heintz erst den Treffer?

In Unterzahl wäre der Spielverlauf wohl ein ganz anderer geworden. Vor allem aber wäre der entscheidende Treffer von Damion Dawns ohne Heintz möglicherweise gar nicht erst gefallen. Denn der Innenverteidiger hatte einen nicht ganz unwesentlichen Anteil an dem Tor. Beim Eckball von Florian Kainz stand Heintz neben der Grundlinie unmittelbar vor Torwart Nahuel Noll. Als der Ball dann Richtung Tor kam, stellte Heintz ganz geschickt die Hüfte in den Torhüter und behinderte diesen augenscheinlich, Downs köpfte zum erlösemden 1:0 ein. Wie entscheidend die Aktion des Abwehrspielers war, ist im Nachhinein natürlich schwer zu sagen. Auf jeden Fall ließ der Routinier in dieser Szene seine komplette Erfahrung aufblitzen. Und die hat den 31-Jährigen ein bisschen aus dem Nichts wieder zum Stammspieler bei den Geißböcken gemacht.

Als der Pfälzer vor mehr als einem halben Jahr seinen Vertrag beim FC verlängerte, staunten einige Fans nicht schlecht. Denn der Routinier unterschrieb direkt bis 2026, hatte aber in den Spielen zuvor recht wenig Spielpraxis gesammelt. Unter Timo Schultz waren es zum Zeitpunkt der Verlängerung insgesamt zwei Minuten in neun Begegnungen (zwei Einsätze). Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es dem damaligen Coach eher um die Uhr als um die Erfahrung des Routiniers ging. In dieser Saison sammelte der 31-Jährige schon deutlich mehr Einsätze, zum Stammpersonal gehörte Heintz aber auch nicht. Auch, weil der 19-jährige Pauli das interne Abwehrspieler-Duell für sich entschieden hat. Doch mit der Systemumstellung hat sich die Situation des Routiniers noch einmal geändert.

Überragende Werte des Innenverteidigers

Und der Erfolg gibt Trainer und Spieler recht. Heintz erlebt gerade so etwas wie den nächsten Frühling. Drei Mal stand der Innenverteidiger nun in der Startelf, drei Mal spielte Köln zu Null und drei Mal war Heintz einer der besten Feldspieler der Geißböcke. Am Samstag kam Heintz auf eine überragende Zweikampfquote von 82 Prozent. Timo Hübers erreichte bei ähnlicher Anzahl an direkten Duellen ordentliche 62 Prozent, Julian Pauli kam nur auf 31 Prozent. Zudem wies der Abwehrspieler auch die beste Passquote aller Spieler von mehr als 95 Prozent auf – dabei spielte Heintz aber auch mit Abstand die meisten Pässe. Umso wichtiger, dass Schiedsrichter Daniel Schlager die zweite Gelbe Karte stecken ließ. Glück für Dominique Heintz, am Samstag aber vor allem auch Glück für den Verein und seine Fans.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Länderspiele

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Der nächste Schritt?

Sky: „Konkretes Interesse aus der Bundesliga“ – der nächste Kandidat, das gleiche Problem

Jubel nach der Führung des 1. FC Köln
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Sky: „Konkretes Interesse aus der Bundesliga“ – der nächste Kandidat, das gleiche Problem

Nach Jonas Urbig und Tim Lemperle gibt es nun die nächsten Gerüchte um einen wechselwilligen Spieler. Für Linton Maina soll es laut dem TV-Sender Sky Anfragen aus der Bundesliga geben. Und einmal mehr zeigt sich ein Problem beim 1. FC Köln: Der FC muss aufsteigen, um Spieler zu halten.

Erst war es Jonas Urbig, dann Tim Lemperle, nun gibt es die nächsten Gerüchte. Laut „Sky“ sind gleich mehrere Bundesligisten an Linton Maina interessiert. Ein Verbleib hängt wohl ganz eng mit der Liga-Zugehörigkeit zusammen. Und da ist der Club aktuell noch ziemlich blank. Eine große Herausforderung also für die Bosse des 1. FC Köln: Der FC muss aufsteigen, um Spieler zu halten.

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Die Minuten nach dem Abpfiff gehörten auch dieses Mal Linton Maina. Der Offensivspieler stand zunächst in der Mitte des Kreises an FC-Spielern, schwor seine Mannschaft auf den bevorstehenden Karneval ein und lief dann mit dem Team Richtung Kurve. Auf Instagram bewertete der 25-Jährige dann noch ein paar Kostüme, die die FC-Profis in den vergangenen Karnevals-Jahren getragen haben. Der gebürtige Berliner schien in den vergangenen Tagen on Karneval-Fire gewesen zu sein. Ob der Flügelflitzer sich am Montag auch unters Kölner Volk gemischt hat, ist genauso offen, wie die Frage, ob der Spieler den kommenden 11.11. als Spieler des 1. FC Köln erleben wird. Mainas Vertrag läuft bekanntlich im kommenden Sommer aus, Vertragsgespräche sind nicht angedacht.

Welche Perspektive sieht Linton Maina?

Am Montagabend berichtete Sky in der Show Transfer Update, dass gleich mehrere Bundesligisten an dem Offensivspieler interessiert seien. Es gäbe dementsprechend Anfragen, wenn auch noch keine „konkrete Angebote“. Die hatte der TV-Sender erst unlängst bei Jonas Urbig genannt. Maina soll laut Sky-Experte Florian Plettenberg eher Richtung Abgang tendieren. Und das dann ablösefrei. Schon im Sommer war Maina einer der wenigen Spieler, die sich nicht frühzeitig zu einem Verbleib beim FC bekannt hatten. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich froh bin, hier zu sein. Ich habe früh signalisiert, dass ich auch bei einem Abstieg nicht abgeneigt bin, hierzubleiben“, sagte Maina im August. „Es hat sich ein noch bisschen gezogen, weil ich warten wollte, wie die Planungen aussehen und wer neuer Trainer wird.“ Vermutlich ging es auch um die Perspektiven, die man dem 25-Jährigen aufzeigen wollte.

Die sind aktuell gut. Maina ist Stammspieler und zahlt das Vertrauen mit guten Leistungen und Scorerpunkten zurück. Mit vier Toren und acht Vorlagen ist der 25-Jährige Topscorer der Geißböcke, einer der absoluten Leistungsträger in dieser Spielzeit. Ein Verlust wäre bitter, wenn auch – gerade im Falle des Klassenverbleibs – verständlich. Denn auch diese Personalie verdeutlicht einmal mehr, dass das Saisonziel „schnellstmöglicher Aufstieg“ für diesen Sommer gelten muss. Sollte der FC nicht aufsteigen, werden eben die Spieler, deren Verträge nur noch bis zum kommenden Sommer laufen nur sehr schwer zu halten sein. Und mit jedem Scorerpunkt wird der 25-Jährige wieder ein Stückchen begehrter. Genauso verhält es sich mit Offensiv- und Torjäger-Partner Tim Lemperle.

Viele Verträge laufen aus

Und während die Topscorer fleißig Punkte sammeln und damit Eigenwerbung betreiben, fehlt dem FC das planungssichere Argument Bundesliga – das Königsargument. Der Aufwärtstrend ist gut, er wird aber bei möglichen Vertragsverhandlungen nicht reichen. Insgesamt sind es bis zu einem Dutzend Verträge, die auslaufen. Darunter Stammspieler wie Dejan Ljubicic oder Hoffnungsträger wie Marvin Obuz. Und damit bekanntlich nicht genug: Im Sommer 2026 laufen die nächsten Verträge aus und erneut für wichtige Akteure im aktuellen Kölner Gebilde wie Eric Martel, Timo Hübers, Jan Thielmann und wie berichtet Jonas Urbig. Spieler, die der FC schon 2025 verkaufen müsste, um noch eine Ablöse zu kassieren – falls die Verträge nicht verlängert werden.

Linton Maina wechselte im Sommer 2022 aus Hannover an den Rhein. Der Offensivspieler galt als Wunschspieler von Steffen Baumgart. Für den FC lief Maina bereits 88 Mal auf, erzielte acht Tore und bereitete 21 vor. Wie bei Lemperle und Co. muss Sportdirektor Christian Keller wohl eher früher als zu spät das Gespräch mit dem Mittefeldspieler suchen. Ob die geöffnete Schatulle am Ende der aktuellen Saison für einen weiteren Verbleib reicht, ist zumindest mehr als fraglich.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Länderspiele

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Der nächste Schnitt

Nachnominiert: Max Finkgräfe steht vor DFB-Debüt

Max Finkgräfe jubelt für den 1. FC Köln
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Nachnominiert: Max Finkgräfe steht vor DFB-Debüt

FC-Trainer Gerhard Struber wird in der Länderspielpause auf einen weiteren Spieler verzichten müssen, dafür. gibt es einen weiteren Nationalspieler beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe für Länderspiele der U20 des DFB nachnominiert.

Beim deutschen Nachwuchs wird es möglicherweise in den kommenden Begegnungen einen weiteren Debütanten geben und dieser kommt dann vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe für Länderspiele der U20 des DFB nachnominiert.

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Des einen Leid, des anderen Freud – für Max Finkgräfe gab es am vergangenen Samstag wieder ein paar Minuten Spielzeit. Der 20-Jährige profitierte im Duell des FC gegen die SpVgg Greuther Fürth von der Verletzung von Leart Pacarada. Der Stammspieler musste nach etwas mehr als einer Stunde mit einer Adduktorenzerrung ausgewechselt werden. Finkgräfe kam so zu seinem zweiten Einsatz in der laufenden Saison. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Linksverteidiger auch in der kommenden Begegnung gegen Preußen Münster dann zum ersten Mal in der Spielzeit von Beginn an auflaufen könnte. Je nachdem, wie schnell sich Pacarada zurückmeldet. Es ist das nächste Kapitel in dem Wechselspiel der beiden Linksverteidiger. Und in der Theorie hätte sich Finkgräfe in den kommenden Einheiten seinem Trainer zeigen können.

Finkgräfe erstmals bei der Nationalmannschaft

Daraus wird nichts. Doch das ist für Max Finkgräfe wiederum verkraftbar. Der Youngster steht vor seinem Debüt im Dress der deutschen Nationalmannschaft. Am Montag wurde der 20-Jährige von U20-Bundestrainer Hannes Wolf für die bevorstehenden Länderspiele nachnominiert. Auch beim deutschen Nachwuchs profitiert der Linksverteidiger von einer Verletzung der direkten Konkurrenz. Das Kölner Eigengewächs rückt für Anton Kade vom FC Basel in den Kader. Finkgräfe ist damit neben Damion Downs und Julian Pauli der dritte FC-Profi, der mit dem deutschen Nachwuchs unterwegs ist. Die U20 trifft am Freitag in Sheffield auf England und am Dienstag dann in der Nähe von Istanbul auf die Türkei.

Schon in der vergangenen Spielzeit war über eine Nominierung des Youngster spekuliert worden. Nach guten Leistungen für den FC hofften viele Fans auf einen Auftritt bei der deutschen U21. Bundestrainer Antonio Di Salvo erklärte auch, er habe Finkgräfe auf dem Zettel, die Konkurrenz sei aber mit Spielern wie Rocco Reitz von Borussia Mönchengladbach sehr groß. Nun könnte es also die Premiere bei der U20 geben. Insgesamt sind neun FC-Profis mit Nationalmannschaften unterwegs. Jonas Urbig, Jan Thielmann und Eric Martel sind mit der deutschen U21 unterwegs. Überraschenderweise wurde Tim Lemperle dieses Mal nicht nominiert. Das Team von Di Salvo spielt gegen Dänemark und Frankreich. Denis Huseinbasic spielt mit Bosnien-Herzegowina in der Nations League gegen Deutschland und die Niederlande, Mathias Olesen mit Luxemburg gegen Bulgarien und Nordirland. Jaka Potocnik ist erstmals in ein Trainingscamp der U21 Sloweniens berufen worden.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Länderspiele

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Der nächste Schritt?

Jaka Cuber Potocnik zur U21 Sloweniens eingelade

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln
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Jaka Cuber Potocnik zur U21 Sloweniens eingelade

Bislang kommt Jaka Potocnik beim FC eher bei der U21 zum Zug. Nach dem Profidebüt im September wurde der Youngster nicht mehr berücksichtigt. Nun befindet sich der 19-Jährige im Trainingscamp der slowenischen U21 und darf sich Hoffnungen auf die EM-Teilnahme im kommenden Sommer machen. Jaka Cuber Potocnik geht den nächsten Schritt.

Am Samstag spielte der Stürmer mit der U21 des 1. FC Köln gegen den FC Gütersloh, im Kader der Profis stand er nicht. Und dennoch geht es aufwärts: Jaka Cuber Potocnik geht den nächsten Schritt.

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Das Fazit fiel dann doch eher ernüchternd aus. „Natürlich haben wir gesehen, dass er ein junger, spannender Spieler ist, der sein Talent hier unter Beweis stellen wird, aber auch noch einen Weg zu gehen hat“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber Ende September. Gemeint war Jaka Potocnik. Nachdem der Stürmer in der vergangenen Spielzeit schuldlos die Schlagzeilen rund um den FC aufgrund der Transfersperre mit vorgegeben und in dieser Saison bis dahin vergeblich auf sein Profidebüt gewartet hatte, brachte der Kölner Trainer den Angreifer beim vogelwilden 4:4 gegen den Karlsruher SC erstmals. Potocnik hatte in den verbliebenen Minuten keinen Einfluss mehr auf das Spiel. „Wir sehen auch, dass unsere Talente Phasen haben, wo sie es richtig gut machen und Phasen, wie eine Mannschaft mit so viel Erfahrung dann umgeht. Es gibt Lernmomente und ich hoffe, dass die Lernkurve schnell nach oben geht.“ 

Bislang Stammspieler in der U21

Tatsächlich zeigten die 15 Minuten gegen den Karlsruher SC deutlich, dass es dem Stürmer unter anderem an einer gewissen Körperlichkeit fehlte. Fortan spielte der Angreifer wenig bis keine Rolle mehr in den Planungen des Trainers. Potocnik stand drei weitere Mal im Kader der Profis, weitere Einsatzzeit gab es für den jungen Angreifer nicht. Potocnik spielt aktuell in der Regel in der Regionalliga West für den Kölner Nachwuchs. Am vergangenen Samstag verpasste der Angreifer mit einem sehenswerten Lupfer den möglichen Ausgleich. Am Ende unterlag die Kölner U21 dem FC Gütersloh in doppelter Unterzahl 0:1. Würde der junge Slowene nicht immer mal wieder im Kader der Profis stehen, er wäre mit seinen 19 Jahren Stammspieler in der U21. Seine sieben Regionalliga-Einsätze hatte der Angreifer immer von Beginn an.

Mit der U21 in Ljubljana

In diesen sieben Begegnungen erzielte der Angreifer zwei Tore. Potocnik ist mit seinen 19 Jahren sicherlich kein Überflieger im Kölner Nachwuchs, das Talent ist aber unverkennbar. Das hat der Youngster auch bei mehreren Testspielen der Profis unter Beweis stellt. Beim Geheim-Testspiel am kommenden Donnerstag wird der Youngster aber nicht dabei sein. Denn Potocnik geht möglicherweise einen weiteren Schritt in seiner Karriere. Der 19-Jährige reist in ein Trainingscamp mit der U21 von Slowenien nach Ljubljana. Ausgerechnet Ljubljana ist man geneigt zu sagen. Von Olimpija wechselte das Talent zum FC, mit dem Verein gab es den Streit, der letztlich zur Transfersperre führte. Doch das Trainingscamp wird wohl auch eine Bewerbungschance. Denn dadurch dürften die Chancen auf ein großes Turnier steigen.

Nicht nur die deutsche U21 um Eric Martel, Jonas Urbig, Tim Lemperle und Jan Thielmann haben souverän das EM-Ticket für das Endturnier im kommenden Sommer in der Slowakei gelöst. Auch Slowenien ist sicher mit dabei. Die Mannschaft setzte sich souverän in der Gruppe H durch und das vor Frankreich und Österreich. Potocnik war bei den Qualifikations-Spielen nicht dabei. Das Endturnier ist sicher nicht ausgeschlossen. Allerdings würde dem Angreifer ein wenig Spielpraxis auf höherem Niveau sicher nicht schlecht tun.


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Gerhard Struber und Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln

Plötzlich Gefahr von der Bank

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe vor DFB-Debüt

Und plötzlich kommt Gefahr von der Bank

Florian Kainz und Max Finkgräfe mit Marvin Schwäbe
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Und plötzlich kommt Gefahr von der Bank

Am Samstag waren es gegen Fürth die Einwechselspieler Florian Kainz und Damion Downs, die dem FC spät drei Punkte einbrachten. Das 1:0 war nicht das einzige Jokertor der vergangenen Partien. Auch im Pokal traf ein Einwechselspieler doppelt. Eine ungeahnte Qualität: Der 1. FC Köln entwickelt Gefahr von der Bank.

Lange Zeit waren die Einwechslungen der Kölner Bank ungefährlich, traten kaum in Erscheinung. Das änderte sich in den vergangenen Wochen – zumindest auf der Anzeigetafel. Der 1. FC Köln entwickelt Gefahr von der Bank.

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Die ersten Fans hatten das Spiel am Samstag bereits schon wieder verlassen als der eingewechselte Florian Kainz in der 94. Minute noch zu einem Eckball antrat. Am langen Pfosten lauerte Damion Downs und als der Fürther Torhüter Nahuel Noll den Ball unterlief, nickte der Stürmer nur noch ein. Nach der Mini-Krise vor 14 Tagen feierte der 1. FC Köln den dritten Pflichtspiel-Sieg in Folge und verschaffte sich damit endlich Ruhe nach einigen wilden Tagen. Nach dem 12. Spieltag sind somit die anvisierten Aufstiegsplätze wieder ein Thema. Für Gerhard Struber sicherlich in mehrfacher Hinsicht eine Genugtuung. Die Kölner blieben somit nicht nur zum dritten Mal in Serie ohne Gegentreffer, vielmehr entdeckte der FC eine Qualität, die er in den vergangenen Wochen und Monaten nicht gerade für sich beanspruchen konnte.

Systemumstellung und Rückkehrer bringen mehr Breite

Denn die kam am Samstag von der Bank. Schon zu Saisonbeginn stellte der Kölner Trainer eigentlich immer die gleiche Stammelf auf, Wechsel in der Anfangsformation gab es in der Regel nur aufgrund von Verletzungen oder Krankheit. Und das nicht ohne Grund – es fehlten einfach die Alternativen. Zwar brachte Struber natürlich auch in den ersten Begegnungen frische Akteure, einen wirklichen Impact auf das Spiel hatten die eingewechselten Joker aber eher selten. Ob Sargis Adamyan, Steffen Tigges oder Florian Dietz – wirkliche Gefahr gab es von der Bank nicht. Einzig Linton Maina gegen den Hamburger SV sowie Luca Waldschmidt gegen Eintracht Braunschweig trafen nach ihren Einwechslungen. Mit zwei Torbeteiligungen der Joker bewies Gerhard Struber im bisherigen Saisonverlauf wahrlich kein goldenes Händchen.

Doch das scheint sich zum einen durch die Systemumstellung, aber zum anderen auch aufgrund der Rückkehr einiger Langzeitverletzten nun zu ändern. Struber betonte zuletzt, dass die taktische Anpassung einen Defensivspieler mehr und somit einen Offensivspieler weniger bedeutet. Heißt Stammspieler Downs muss sich erst einmal als Joker neu beweisen, Waldschmidt sitzt auch weiterhin vorerst auf der Bank. Zwei Offensivspieler, die gemeinsam bereits zehn Ligatore erzielt haben. Mit Kainz, aber auch Max Finkgräfe warten weitere Akteure, die in der vergangenen Spielzeit Stammspieler waren auf mehr Einsatzzeit. Schon gegen Holstein Kiel im DFB-Pokal brachte der Kölner Trainer mit Waldschmidt einen Joker, der gleich doppelt traf. Am Samstag wechselte Struber dann zunächst Kainz ein, der direkt einige gute Aktionen hatte. Fünf Minuten vor Spielende kam dann auch mit Downs der Matchwinner.

Struber: „Wir brauchen unsere Jungs von der Bank“

Wirklich überragend spielten die Einwechselspieler zuletzt auch nicht. Aber: Alleine in den beiden Begegnungen gegen Kiel und Fürth kamen die Geißböcke auf mehr Scorerpunkte der Einwechselspieler wie im bisherigen Saisonverlauf. Damit ist der FC noch immer eins der schlechteren Teams, Düsseldorf führt die Joker-Liste mit zwölf Torbeteiligungen an, doch der Trend zeigt ganz offensichtlich nach oben. „Jede Mannschaft hat gewissermaßen eine Bewaffnung und die musst du entschärfen, da musst du initiativ sein, eine gute Stabilität mitbringen brauchst als Mannschaft eine richtig gute Energie und auch die Wechsler müssen natürlich zünden und du brauchst den ganzen Kader“, sagte Struber. „Ich freue mich für Damion Downs und für Florian Kainz, der auch richtig gute Momente hatte und das Tor vorbereitet. Wir brauchen unsere Jungs von der Bank, die hinten raus dann auch neue Energie reinbringen.“

Neue Energie könnte auch schon sehr bald Luca Kilian reinbringen, der dem Kader auch in der Abwehr zusätzliche Breite geben wird. Und vielleicht wartet schon bald in Mark Uth ein weiterer Joker, der die Qualität für Torbeteiligungen hat. Aber das wird sich wohl erst zeigen müssen.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Kommentar zum1:0

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Stimmen zum Spiel

Die Wahrheit liegt nicht auf dem Platz, sie liest sich in der Tabelle – ein Kommentar

Gerhard Struber nach der Begegnung des 1. FC Köln in Düsseldorf
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Die Wahrheit liegt nicht auf dem Platz, sie liest sich in der Tabelle – ein Kommentar

Nach dem Erfolg über die SpVgg Greuther Fürth hat sich die Tabellensituation beim FC wieder grundlegend verändert. Von der Krise vor 14 Tagen ist jedenfalls nicht viel geblieben. Wer für die Wende verantwortlich ist oder eben nicht, wird diskutiert. Doch gibt die jüngste Bilanz den Entscheidungen des Trainers recht. Ein Kommentar zum 1:0-Erfolg des 1. FC Köln.

Vor 14 Tagen war Gerhard Struber angezählt, stand wohl vor den kolportierten Schicksalsspielen. Zwei Wochen später ist von der Krise nicht viel geblieben. Dabei läuft nicht alles rund in Köln, doch der jüngste Erfolg gibt dem Trainer recht. Ein Kommentar zum 1:0-Erfolg des 1. FC Köln.

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Ob sich Gerhard Struber die fünfte Jahreszeit am Montag in der Kölner Innenstadt antut, ist offen. Ein Karnevalstraining wird es jedenfalls nicht geben, die Spieler haben frei. Der Österreicher im Schweinhorn-Kostüm á la Baumgart 2021 ist ehrlich gesagt auch nur schwer vorstellbar. Dennoch wird auch Karneval für den 47-Jährigen eine ganz neue Kölner Erfahrung. Eine andere macht der Trainer dieser Tage durch. Struber erlebte in den vergangenen 14 Tagen wohl eine besonders rasante Achterbahnfahrt seiner Gefühle, der Fan-Emotionen und dem geschriebenen Worten der Journalisten. Vor zwei Wochen schien der Abschied des Trainers aus Köln unausweichlich, das Ziehen der Reißleine nur noch eine Frage der Zeit. Ein Plan B wurde schon namentlich in den Ring geworfen, über den richtigen Zeitpunkt des personellen Schnitts spekuliert.

Welchen Anteil der Trainer an der Kehrtwende hat, ist schwer zu sagen

Besonders häufig wurde die anstehende Länderspielpause in diesem Zusammenhang genannt. Diese hat für den FC am Sonntag begonnen. Eine Diskussion über den Trainer wird es hinter den verschlossenen Geißbockheim-Türen aber ganz bestimmt nicht geben. Struber sitzt wieder fest im Sattel und aktuell ist es eigentlich nicht vorstellbar, dass der Coach bis zum Jahresende noch einmal ähnlich angezählt sein wird. Doch die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr beeindruckend, wie schnelllebig der Profifußball doch ist. Welchen Anteil der Trainer an der Kehrtwende hat, ist schwer zu sagen. Hätte Jonas Urbig gegen die harmlosen Gegner nicht genauso zu Null gespielt? Wären mit dem alten System mit zwei Spitzen nicht vielleicht noch höhere Ergebnisse gegen schwache Kontrahenten möglich gewesen? Hätte ein Marvin Obuz das Spiel gegen Fürth nicht noch mehr belebt?

Viele Fragen, die man allesamt einfach nicht beantworten kann und wenn nur in rein spekulativen Sphären. Es gibt keine Vergleichsmöglichkeit mehr. Welche Maßnahme letztendlich die Wende herbeigeführt hat, ist unterm Strich auch nur zweitrangig. Genauso zweitrangig erscheint es nun auch, nach den Ursachen der Mini-Krise zu suchen. Der Tenor der Fans war: Trainer und Sportdirektor müssen sich am Ende des Tages an den Ergebnissen und der Tabelle messen lassen. Zwölf von 30 möglichen Punkten, Tabellenplatz zwölf und nur ein Sieg in sechs Pflichtspielen sprechen eine deutliche Sprache, rechtfertigen jegliche Kritik und erlauben auch eine Trainerdiskussion. Zumal nach zehn Spieltagen die Zeit des „Hätte, wenn und aber“ vorbei ist, Glück oder Pech sich bereits nivelliert haben – und das unabhängig der Attraktivität des Spiels, die damals meist eine recht hohe war.

Es warten schwere Aufgaben

Damals hatte der FC von sechs Pflichtspielen in Folge nur eins gewonnen. Zwei Wochen später sind es vier Siege ebenfalls in sechs Pflichtspielen. Gut möglich, dass der Trainer bei der ein oder anderen Entscheidung auch nun daneben gelegen hat, Baustellen aufmacht, die besser geschlossen geblieben wären und vielleicht auch die falschen personellen Veränderungen trifft. Doch auch jetzt muss das Maßband dann doch ebenso lauten: Trainer und Sportdirektor müssen sich am Ende des Tages an den Ergebnissen und der Tabelle messen lassen. Der FC hat nun 18 von möglichen 36 Zählern, steht in der 3. Runde des DFB-Pokals, belegt den 7. Tabellenplatz, der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt drei, der zur Spitze vier Zähler. Das ist natürlich weit entfernt von überragend, entspricht aber exakt dem Plan der Kölner, bis zur Winterpause auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsplätzen zu liegen.

Struber, aber auch Thomas Kessler tun gut daran, jetzt die Euphoriebremse zu treten und schon vor den kommenden Aufgaben zu warnen. Denn zweifelsohne war in der Begegnung gegen Fürth eine gehörige Portion Spielglück für die Geißböcke dabei. Der FC hätte sich nicht über ein torloses Remis beschweren dürfen, tat sich bedenklich schwer, bei der Arbeit mit dem Ball gegen einen tiefstehenden Gegner. Die Aufgaben werden ganz sicher nicht einfacher. Gerade in den Begegnungen vor der Winterpause warten noch weitere Teams, die wohl ebenfalls ihren Bus vor dem eigenen Tor parken und das Spielgerät den Kölnern überlassen werden. Unterm Strich ist es schon sehr unwahrscheinlich, dass diese Mannschaft so gefestigt ist, bis zum Jahresende von Sieg um Sieg zu springen. Es werden weitere Niederlagen folgen.

Am Ende des Tages kann man Thomas Kesslers Warnung vor dem Blick auf die Tabelle verstehen. Vermeiden lassen wird sich der Blick aber nicht. Denn die einzige aussagekräftige Wahrheit spricht die Tabelle und die aktuell wieder für Gerhard Struber.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Länderspiele

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Liveticker in der Nachlese

Vom Joker zum Matchwinner – Wieder so ein Downs-Moment

Damion Downs und Marvin Schwäbe
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Vom Joker zum Matchwinner – Wieder so ein Downs-Moment

Mit seinem späten Treffer gegen Fürth avancierte Damion Downs einmal mehr zum Matchwinner – so wie vor genau einem halben Jahr, als der Stürmer die Klassenerhalts-Hoffnungen aufrecht hielt. Nun keimen Dank des Angreifers die Aufstiegs-Hoffnungen wieder auf beim 1. FC Köln: Damion Downs wieder mit dem entscheidenden Treffer.

Einmal mehr wird der Youngster zum Matchwinner des 1. FC Köln: Damion Downs überzeugt wieder mit dem entscheidenden Treffer für die Geißböcke und bewirbt sich um mehr.

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Nur wenige Minuten nach dem Schlusspfiff lagen sich die beiden Matchwinner in den Armen. Ein Moment der Stille, nachdem der eine der beiden Protagonisten das Stadion in ein Tollhaus verwandelt hatte. Damion Downs. Natürlich Damion Downs traf in einem Spiel, das nicht auf ein Tor deutete, zu einem Zeitpunkt, als die erste Zuschauer die Heimreise bereits angetreten hatten. Genau zehn Minuten stand Downs auf dem Platz, hatte bis zu diesem Zeitpunkt genau einen Ballkontakt gehabt, immerhin sich schon eine unnötige Gelbe Karte abgeholt, um dann für die so wichtige Entscheidung zu sorgen. „Du arbeitest das ganze Spiel darauf hin und dann in der letzten Minute das Tor zu machen, das ist natürlich das beste Gefühl der Welt, weil du weißt, dass du mit drei Punkten nach Hause gehen kannst“, sagte der Torschütze.

Downs einer der Leidtragenden beim FC

Und dieses Gefühl hat der Stürmer auch schon in der vergangenen Spielzeit erlebt. Vor ziemlich genau einem halben Jahr hat der Angreifer mit einem Last-Minute-Treffer gegen Union Berlin die Kölner Klassenerhalt-Hoffnung aufrecht erhalten, nun die Aufstiegs-Hoffnung zumindest einigermaßen neu entfacht. Denn der FC ist nach dem Erfolg wieder an den Spitzenplätzen dran. Und Downs hatte mit seinem Treffer maßgeblichen Anteil dran. Denn bis in die Nachspielzeit deutete nicht viel auf den Sieg. „Wir machen das ja auch zu einem gewissen Teil für die Fans. Denen dann einen Sieg zu schenken, ist mit das beste Gefühl, was es gibt“, sagte der Stürmer, für den der Treffer aber sicherlich auch eine gewisse Genugtuung bedeutet. Denn Downs ist einer der Leidtragenden des neuen Systems. Jenes Systems, das den FC zurück auf Kurs und in den erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten gebracht hat.

Downs bewirbt sich um mehr

Die Formation um die ganz offensichtlich stabilisierende Dreierkette wurde zeitlich mit Downs Erkältung beim FC eingeführt und als der Stürmer dann vergangene Woche wieder gesund war, da war der Stammplatz des Youngsters weg. Diesen wieder zurückzuerobern, wird wohl keine leichte Aufgabe für den Stürmer. Zum dritten Mal in Folge blieb Gerhard Struber bei seiner Startformation. Das war beim FC zuletzt vor fünf Jahren der Fall. Doch der Erfolg gibt der Maßnahme recht. Drei Spiele, drei Siege, kein Gegentor – der FC hat offensichtlich tatsächlich seine Balance gefunden. Downs bleibt wohl vorerst „nur“ die Rolle des Jokers. „Das tut schon brutal gut. Ich war leider krank und konnte deswegen nicht so viel spielen. Dann reinzukommen und das Tor zu machen, ist für einen Stürmer aber genauso schön“, sagte Downs.

Und ganz nebenbei eine Bewerbung für die Rückkehr in die Startelf. „Das muss der Trainer entscheiden“, sagte der Torschütze. Und der Coach? „Natürlich freue ich mich für Damion, dass er das Tor für die Mannschaft erzielen konnte“, sagte Struber, um die Euphorie aber ziemlich schnell wieder ein „Stück weit“ zu dämpfen. „Er ist Stürmer und an die ist es die Erwartungshaltung, dass sie ins Treffen kommen. Wir wissen aber, welches Profil er mitbringt.“ Aktuell ein torgefährliches. Der Angreifer schraubte sein Torkonto damit auf fünf Treffer in dieser Saison hoch. Aufgrund der Dramatik war das letzte in dieser Spielzeit vielleicht das wichtigste, das „beste Gefühl der Welt“ war es für den Angreifer allemal.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Spielbericht

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Stimmen zum Spiel