Leart Pacarada fällt vorerst aus

Der 1:0-Erfolg über die SpVgg Greuther Fürth war teuer erkauft für den 1. FC Köln: Leart Pacarada zog sich eine Zerrung zu und fällt vorerst aus. Der Abwehrspieler wird somit auch nicht mit dem Kosovo auf Länderspielreise gehen.

Mit dem 1:0-Sieg über die SpVgg Greuther Fürth haben die Geißböcke den dritten Pflichtspielsieg in Folge eingefahren und Boden gut gemacht. Dennoch gab es am Samstag nicht nur Grund zur Freude beim 1. FC Köln: Leart Pacarada zog sich eine Zerrung zu und fällt vorerst aus.

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Beinahe hätte Leart Pacarada seine engagierte Leistung gegen die SpVgg Greuther Fürth doch noch belohnt. Nach einer guten Stunde setzte der Linksverteidiger einen Freistoß auf die Latte. Es war die bis dahin beste Chance einer mäßigen Partie. Pacarada zeigte zwar ein engagiertes, aber sicher nicht sein bestes Spiel. Als der Abwehrspieler nur wenige Minuten nach dem vergebenen Standard und nach einem Sprint im eigenen Sechzehner zu Boden ging, war wohl schon klar, dass sich Pacarada verletzt hatte. Das bestätigte der FC am Sonntagvormittag. „Noch am Abend unterzog sich der 30-Jährige einer MRT-Untersuchung. Diese ergab eine Zerrung im Adduktorenbereich“, heißt es in einer Meldung auf der Homepage des Vereins. Damit wird der Abwehrspieler für die Länderspiele des Kosovo und auch für die kommenden Einheiten beim FC ausfallen.

Neue Chance für Finkgräfe?

An diesen hätte Pacarada aufgrund der Länderspielreise ohnehin nicht teilgenommen, nun muss er auf beides verzichten. Wie lange der Abwehrspieler mit der Zerrung ausfällt, ist unklar. Gut möglich aber, dass es zum nächsten Spiel gegen Preußen Münster in zwölf Tagen aber nicht reicht. Und somit erfährt auch das schier unendlich erscheinende Wechselspiel zwischen Pacarada und Max Finkgräfe ein neues Kapitel. Der Nationalspieler des Kosovo hatte sich im Dezember vergangenen Jahres ebenfalls eine muskuläre Verletzung zugezogen. Der Youngster Finkgräfe nutzte die Gunst der Stunde und wurde zum Stammspieler und Shootingstar der Geißböcke. So sehr, dass der 20-Jährige zu Beginn der Saison eigentlich gesetzt schien. Zumal Pacarada auch den Beginn der Vorbereitung fehlte.

Doch Finkgräfe verletzte sich wiederum in der Vorbereitung am Knie, fiel monatelang aus und der Routinier kehrte wieder zurück in die Anfangsformation. Pacarada macht seine Sache seitdem gut und bietet nur wenige Gründe für einen weiteren Wechsel. Nun droht aber ein weiterer Ausfall. Finkgräfe kam am Samstag für den Abwehrspieler, hatte aber Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Gegen Ulm hatte der Youngster sein Comeback gegeben – ein nicht wirklich glückliches. Allerdings auch nicht auf seiner angestammten linken Position. Pacarada verpasste wiederum schon die vergangenen Begegnungen mit dem Kosovo. Aufgrund von Rückenproblemen reiste der Abwehrspieler damals frühzeitig ab.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Spielbericht

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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Wieder fest im Sattel?

Mit dem dritten Pflichtspielsieg in Serie hat sich nicht nur die sportliche Situation verbessert beim 1. FC Köln: Auch Gerhard Struber sitzt wohl wieder fest im Sattel. Denn der Erfolg gibt den Entscheidungen des Trainers bislang recht.

Durch die drei Pflichtspiel-Siege in Serie hat sich die Situation verändert beim 1. FC Köln: Der vor 14 Tagen angezählte Gerhard Struber sitzt wohl wieder fest im Sattel.

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Wie schmerzhaft die 1:2-Niederlage gegen Paderborn mitsamt ihren Nachwirkungen wirklich für Gerhard Struber war, zeigte sich ironischerweise erst nach dem Pokalerfolg über Holstein Kiel ein paar Tage später. Ungewohnt schmallippig, schnippisch reagierte der Trainer auf einige Fragen der Journalisten. Ganz offensichtlich hatte der Coach die Berichterstattung über ihn, zumindest aber den Umgang mit ihm persönlich genommen. Erstmals hatte der Trainer vereinzelte „Struber raus“-Rufe ertragen müssen. In der Berichterstattung gab es heftige Kritik, in den Sozialen Medien mitunter die komplette Breitseite. Struber, der noch vor wenigen Wochen betonte, er wisse, worauf er sich da in Köln eingelassen habe, wurde in diesen Tagen ganz sicher eines Besseren belehrt.

Pure Freude über den wichtigen Sieg

Wie brenzlich die Situation für den 47-Jährigen in der Phase wirklich war, werden nur die beteiligten Personen wissen. Ernst war sie allemal. Spätestens beim Pokal-Aus gegen Kiel und einer weiteren Niederlage gegen Hertha BSC wäre der Coach wohl nicht mehr zu halten gewesen. Zwölf von möglichen 30 Punkten waren für einen vermeintlichen Aufstiegskandidaten einfach zu wenig. Von falschen oder zu wenig Wechseln, über die fehlende Spielidee über zu wenig Einsatzzeit für den Nachwuchs bis hin zu einer kolportierten Engstirnigkeit – die von den Fans ausgemachte Mängelliste war lang und deutlich länger als die aufgeführten Punkte. Und als Gerhard Struber am Samstagmittag nach dem späten Treffer zum 1:0 die Faust in die Höhe reckte, hätte man in die Geste vielleicht auch ein wenig „War da was?“ reininterpretieren können.

Vermutlich war es beim Österreicher aber einfach nur die pure Freude über drei weitere Punkte, den dritten Sieg in Folge und die Bestätigung, dass er gerade ganz offensichtlich einige richtige Entscheidungen trifft – zumindest gibt der Erfolg dem Coach recht. „Man muss ehrlicher Weise schon sagen, dass uns die letzten Wochen viel abverlangt haben und natürlich wollen wir in so einer Situation immer sachlich bleiben. Wir sind aber auch nicht naiv und wissen, dass wir in der Tabelle oben dran bleiben wollen“, sagte Struber auf der Pressekonferenz. „Und da waren Siege in den vergangenen Wochen unumgänglich. Und natürlich gibt es das dann, dass man eine gewisse Erleichterung spürt.“ Auch, wenn es der Trainer nicht ausspricht, dürfte es vielleicht sogar ein bisschen mehr sein.

Die Situation hat sich grundlegend verändert

Denn Struber sitzt wohl wieder fest im Sattel. Nach dem Erreichen des Achtelfinales im Pokal und der durchaus realistischen Chance, die Runde der letzten Acht zu erreichen sowie sechs weiteren Punkte in der Liga, hat sich die Situation des Trainers innerhalb von 14 Tagen grundlegend verändert. Die Mini-Krise Ende Oktober ist sicher nicht vergessen und das Ruder kann bekanntlich auch ganz schnell wieder in eine anderen Richtung schlagen. Aktuell hat der FC aber 18 Zähler auf dem Konto, belegt wieder einen Platz im oberen Tabellendrittel und mindestens der Relegationsplatz ist nur einen Sieg entfernt. Der FC wollte bis zur Winterpause an den Aufstiegsplätzen dranbleiben und befindet sich auf dem besten Weg, genau das auch zu tun. Struber hat in den vergangenen zwei Wochen wieder viele Argumente gesammelt.

Struber hat auf die Krise reagiert

Und das auch, weil der Trainer auf die Krise reagiert und zumindest nach dem jetzigen Stand die richtigen Maßnahmen getroffen hat. Köln tritt in der neuen Formation deutlich kompakter, sicherer auf, wirkt in der Defensive gefestigt. Natürlich gehört zur Wahrheit, dass der FC zuletzt gegen drei Mannschaften spielte, die in der Offensive nicht wirklich viel angeboten haben. Auf der anderen Seite haben die Kölner gerade gegen Fürth erfahren, wie schwer es sein kann, Offensivwucht zu entwickeln, wenn der Gegner konzentriert und konsequent verteidigt. Will heißen, der Gegner spielt auch immer nur so gut, wie man ihn lässt. Auch, wenn es bei Fürth eher ein Zerstören war und die Begegnung bei zwei bis drei Aktionen mit und gegen Noel Futkeu eine andere Wendung hätte nehmen können. Doch zum Erfolg gehört nun mal auch ein gewisses Spielglück dazu.

Über einen Trainerwechsel werden die FC-Bosse in dieser Länderspielpause wohl eher nicht nachdenken. Vielmehr wird es nun darum gehen, die richtigen Entscheidungen auf dem Transfermarkt zu treffen. Denn der FC befindet sich plötzlich wieder im Dunstkreis des Aufstiegs, kann die Wahrscheinlichkeit je nach Neuverpflichtung deutlich erhöhen. Und Stand jetzt wird der Österreicher da ein „Stück weit“ involviert sein. Vorerst. Denn das Ruder kann auch schnell wieder umschlagen. Und so findet auch Thomas Kessler warnende Worte: „Wir sind in einer Situation, in der wir schon von Woche zu Woche schauen. Wenn jetzt jemand glaubt, dass wir nach den Siegen in Berlin und gegen Fürth nur einen Meter weniger gehen müssen, der wird in Münster ein böses Erwachen haben. Das wird nochmal ein deutlich schwierigeres Spiel als heute.“


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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Mit Joker Downs, doch ordentlich Spielglück und wenig Durchschlagskraft zum Sieg

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Mit Joker Downs, doch ordentlich Spielglück und wenig Durchschlagskraft zum Sieg

Der FC freut sich über den dritten Sieg in Folge und verabschiedet sich auf einem guten Tabellenplatz in die Länderspielpause. Überzeugend war das aber nicht vollends vom 1. FC Köln: Ein verdienter und doch glücklicher Sieg.

Drei Punkte, eine gute Ausgangsposition und ein kleiner Lauf, lautet das Fazit der Geißböcke nach dem 1:0 gegen Fürth. Vollends war die Leistung aber durchwachsen vom 1. FC Köln: Ein verdienter und doch glücklicher Sieg über die SpVgg Greuther Fürth.

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Die Statistik war eindeutig: 23:4 Torschüsse, 67 Prozent Ballbesitz und einen XGoals-Wert von fast 2:0,5 – und dennoch wollte wohl keiner mehr so recht an den möglichen Sieg der Kölner glauben. Selbst das Ecken-Festival in der Nachspielzeit deutete nicht wirklich auf einen FC-Erfolg hin. 93 Minuten lang war den Geißböcken in der Vorwärtsbewegung recht wenig bis gar nichts eingefallen. Und das, obwohl der kriselnde Gast so wenig für das Spiel tat, teilweise mit neun Spielern den eigenen Strafraum bewachte. Noch einmal schlich der eingewechselte Ex-Kapitän zur Ecke, brachte diese scharf vors Tor und weil Urbig-Nachfolger Nahuel Noll zum ersten Mal in einer nahezu beschäftigungslosen Begegnung daneben griff, nickte Damion Downs zum Kölner Sieg-Treffer ein. „Du arbeitest das ganze Spiel darauf hin und dann in der letzten Minute das Tor zu machen, das ist natürlich das beste Gefühl der Welt“, erklärte der Torschütze.

Fürth ist mit langen Bällen überraschend gefährlich

Das beste Gefühl der Welt für Downs, für den FC angesichts der drückenden Überlegenheit ein verdienter Sieg. Auf der anderen Seite hätten sich die Kölner aber auch nicht über ein torloses Remis beschweren dürfen. Denn von den 24 Torschüssen kamen genau zwei auch auf das Tor. Trotz der 67 Prozent Ballbesitz waren Strafraumszenen über weite Strecken die Ausnahme. Hier flog mal ein Versuch Richtung Eckfahne, da einer Richtung Oberrang. Wirklich gut war das nicht. Auch, weil die Fürther bei den teils starken Steckpässen von Linton Maina und Denis Huseinbasic immer noch einen Fuß, ein Bein oder ähnliches dazwischen bekamen. Die fehlenden Strafraumszenen waren wohl eine Mischung aus Kölner Einfallslosigkeit und Fürther Defensivarbeit.

„Heute war ein bitterer Tag für uns, vom Ergebnis sehr unglücklich“, sagte Fürths Interims-Trainer Leonhard Haas und überraschte dann mit seiner Einschätzung ein wenig. „Ich finde, wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Die Spielidee hat man sehr klar gesehen. Ich finde, wir haben die besseren Chancen gehabt. Wir haben den Gegner über weite Strecken richtig gut kontrolliert.“ Nun ist der Begriff der Kontrolle möglicherweise eine Definitionsfrage, doch waren es eindeutig die Kölner, die das Spiel unter Kontrolle hatten – bis auf wenige Ausnahmen. Denn Fürth setzte in der Offensive verstärkt auf lange Bälle. Ein sehr einfaches, aber ganz offensichtlich ebenso probates Mittel. Zunächst schlug Noll einen Ball auf Noel Futkeu, der alleine auf Marvin Schwäbe zustürmte und vergab. Dann waren nach einem Ball von Branimir Hrgota gleich zwei Fürther durch, mit ähnlichem Ergebnis.

FC belohnt sich spät für das hartnäckige Anlaufen

Die besseren Chancen hatte also in der Tat Fürth, allerdings ebenfalls nur zwei. „Zu Beginn haben wir ein Stück weit Fortune gehabt, weil wir einmal ein bisschen unachtsam waren beim langen Ball und gleich darauf auch noch mal. Aber grundsätzlich haben wir das Spiel heute kontrolliert und dominiert, in die Hälfte gebracht, in die Box gebracht“, sagte Struber. „Es war schwierig, den Beton ins Bröckeln zu bringen.“ So richtig ins Bröckeln brachten die Kölner den Beton auch gar nicht. Fürth machte die Räume eng, ließ den FC so nicht in Fahrt kommen und das auch nicht in der Schlussphase. Die Einwechslung von Luca Waldschmidt verpuffte schnell wieder und auch Damion Downs hatte nicht gerade viele starke Szenen nach seiner Einwechslung. Dabei war das Bemühen den Kölnern wahrlich nicht abzusprechen. Der FC lief immer wieder an, auch wenn es mühsam war und aussichtslos schien. Vielleicht eine neu gewonnene Qualität.

Ganz sicher hatten die Kölner aber auch das nötige Spielglück. Und an den meisten Szenen war eben Futkeu beteiligt. Zunächst scheiterte der Stürmer an Schwäbe. Anschließend ging Futkeu dem Routinier Dominique Heintz so auf die Nerven, dass dieser erst schubste und keine 60 Sekunden nach der verdienten Gelben Karte zum nächsten Foul ansetzte. Es hat die Ampelkarte schon für weniger gegeben. Nachdem der Angreifer aber auch einige Male durch Schwalben negativ aufgefallen war, verwehrte ihm Schiedsrichter Daniel Schlager einen Strafstoß. Einen, den sicherlich der ein oder andere Schiedsrichter auch gegeben hätte – vermutlich die meisten. Während es für Fürth-Coach Haas da keinen Zweifel gab, wollte Struber lieber nicht allzu sehr auf den möglichen Strafstoß eingehen.

Struber: „Natürlich gibt es das dann, dass man eine gewisse Erleichterung spürt“

Kein Wunder, für den Kölner Coach war an diesem Nachmittag kein Platz für Misstöne. „Nach so einem Moment steigt die Lebenserwartung dann wieder ein Stück weit, weil wir natürlich alle unglaublich viel Energie reingeben. Heute war es ein Arbeitssieg“, sagte Struber. „Wir haben uns da richtig reingearbeitet in das Spiel. Und am Ende ist das auch ein geiler Moment, wenn du hinten raus das Spiel dann so zu Ende bringst.“ Zumindest tabellarisch wird der geile Moment für die Kölner noch ein wenig andauern. Ausgerechnet vor der Länderspielpause haben sich die Kölner wieder in Reichweite der Aufstiegsplätze gemacht. Der Trainer sitzt somit wieder ein bisschen fester im Kölner Sattel. Die vergangenen Wochen waren nicht einfach, ließ der Trainer durchblicken. „Natürlich gibt es das dann, dass man eine gewisse Erleichterung spürt.“ Und die wird noch ein wenig andauern.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Spielbericht

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Stimmen zum Spiel

Last-Minute-Downs erlöst den FC: Der Youngster trifft zum 1:0 gegen Fürth in letzter Sekunde

Linton Maina im Zweikampf
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Last-Minute-Downs erlöst den FC: Der Youngster trifft zum 1:0 gegen Fürth in letzter Sekunde

Der FC feiert den dritten Sieg in Folge: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Greuther Fürth 1:0. Und das nach einer trostlosen Nummer dann noch erstaunlich spektakulär. Joker Damion Downs trifft unmittelbar vor dem Spielende.

Die Defensive stand meist stabil, die Offensive war erneut zu harmlos, das Ergebnis am Ende aber besonders erfreulich: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Greuther Fürth 1:0. Nach einer lange Zeit trostlosen Nummer erlöste Damion Downs den FC in der Schlussminute der Nachspielzeit.

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Gerhard Struber hatte unter der Woche erklärt, dass die Dreierkette nicht in Stein gemeißelt sei. Grund diese aber wieder in eine Viererformation umzuwandeln, sah der Coach auch nicht. Warum auch, der FC trat zuletzt deutlich stabiler auf, ließ nur wenig zu und kassierte in den vergangenen beiden Spielen bekanntlich auch keinen Gegentreffer. So gab es offensichtlich auch keinen Anlass, die Startaufstellung zu verändern. Zum ersten Mal seit fünf Jahren lief damit drei Mal in Folge beim FC dieselbe Elf auf. Zwar startete der FC dominant und sehr bemüht, die erste dicke Chance hatte aber der Gast und das, weil die Kölner Abwehr eben nicht sortiert war. Kleeblatt-Keeper Nahuel Noll brachte einen langen Ball, der überflog erstaunlich leicht die Dreierkette und Noel Futkeu tauchte alleine vor Marvin Schwäbe auf. Der Keeper machte sich ganz groß und verhinderte den Rückstand (7.)

Pacarada trifft die Latte

Der FC machte schon Druck, sorgte vor allem über die linke Seite und bei Standards für Gefahr. Unter anderem vergab Timo Hübers nach einem Freistoß per Kopf, Martel genauso nach einer Ecke (13.). Auf der anderen Seite sorgte erneut ein Konter für mächtig Gefahr. Branimir Hrgota spielte einmal mehr einen langen Ball. Thielmann leitete etwas unbeholfen weiter und Roberto Massimo war auf der linken Seite durch, doch der Pass auf den frei stehenden Sacha Bansé war zu ungenau (13.). Köln war auch weiterhin dominant, erspielte sich viel Ballbesitz. Doch im letzten Drittel passierte relativ wenig – zumindest fehlte der finale Punch, das letzte bisschen. So hatte Fürths Keeper Noll trotz der Kölner Überlegenheit, trotz der bis dahin acht Abschlüsse erstaunlich wenig zu tun. Heiß wurde es erst unmittelbar vor dem Seitenwechsel als Futkeu wiederholt gegen Heintz austeilte. Der Routinier hatte sich für einen Augenblick nicht im Griff und holte sich durch einen unnötigen Schubser Gelb ab.

Auch nach dem Wechsel ein ähnliches Bild. Köln machte Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Für die größte Gefahr sorgte zunächst Pacarada nach Vorarbeit von Lemperle. Doch der verunglückte Abschluss ging eher Richtung Eckfahne. Struber reagierte und brachte schon nach einer knappen Stunde Luca Waldschmidt für Thielmann. Und tatsächlich gab es auch direkt eine etwas bessere Möglichkeit. Eine Flanke bekam Noll nicht zu fassen, die Kugel kam über Umwege zu Martel, der aber knapp verfehlte (58.). Doch Köln wurde nun ein wenig stärker, wirklich ein wenig. Einen direkten Freistoß aus 20 Metern setzte Pacarada auf die Latte (65.). Anschließend wurde Waldschmidt geschickt, der die Kugel neben das Tor schob (66.). Fürth fand in dieser Phase in der Offensive überhaupt nicht mehr statt, stand mit zwei Ketten tief am eigenen Sechzehner und machte die Räume eng.

Der FC in der Offensive lange zu harmlos, dann kommt Downs

Dementsprechend schwer taten sich die Kölner auch weiterhin. Und wenn mal ein Steckpass von Maina und Co. durchkam, dann fehlte die nötige Präzision oder ein Fürther bekam noch ein Bein dazwischen. Struber brachte für die Schlussphase mit Florian Kainz und Damion Downs zwei weitere Offensivspieler. Doch auch in den letzten Minuten wollte den Kölnern im Vorwärtsgang nicht mehr viel einfallen. So war es dann ein Torwartfehler, den Damion Downs nutzte. Eine Ecke schätzte Noll falsch ein, Downs stand bereit und nickte ein (90.+4). Der FC spielt zum dritten Mal in Serie zu „Null“, enttäuscht gerade im Schlussdrittel und gewinnt dennoch absolut verdient. Am 22. November geht es weiter mit dem Duell bei Preußen Münster.


FC: Schwäbe – Heintz, Hübers, Pauli (84. Kainz) – Pacarada (68. Finkgräfe), Martel, Huseinbasic, Thielmann (58. Waldschmidt) – Lemperle (84. Downs), Ljubicic, Maina Tore: 1:0 Damion Downs (90+4)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Alles zum Pokal

Der FC spielt mit mehr Balance, doch die Dreierkette bringt auch Schwächen und wohl auch Verlierer

Julian Pauli und Jan Thielmann verteidigen gegen Derry Scherhant
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Der FC spielt mit mehr Balance, doch die Dreierkette bringt auch Schwächen und wohl auch Verlierer

Der FC machte in den vergangenen beiden Duellen gegen Holstein Kiel und Hertha BSC einen deutlich stabileren Eindruck. Auch aufgrund der taktischen Ausrichtung. Zwar ist der FC in der Defensive sicherer, doch die Umstellung bringt nicht nur Vorteile mit sich beim 1. FC Köln: Die Dreierkette birgt einige Schwächen.

Zwei Siege in Folge, Torwartwechsel, Einzug in die dritte Runde des DFB-Pokals. Die vergangenen Woche hatte einige Überraschungen und positive Aspekte parat. Eine weitere war die Umstellung der Taktik von der Vierer- auf die Dreierkette. Das System scheint zu funktionieren für den 1. FC Köln: Die Dreierkette birgt aber auch einige Schwächen.

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Zwölf magere Punkte, drei Siege lautete die doch unterm Strich sehr bedenkliche Bilanz aus den ersten zehn Ligaspielen beim 1. FC Köln. Und da es sich beim FC bekanntlich um einen – wenn auch nicht offiziell kommunizierten – Aufstiegskandidaten handelt, war es nach der 1:2-Niederlage gegen Paderborn und dem drohenden Abrutschen ins untere Tabellendrittel an der Zeit, etwas zu verändern. Das passierte nicht, wie von vielen Fans gefordert, auf möglichst hoher Ebene, sondern in diesem Fall war es offensichtlich der Trainer, der nach den ersten Eindrücken noch rechtzeitig, die Reißleine gezogen hat. In den ersten Spielen der neuen Saison hatte der FC unter Gerhard Struber bekanntlich einen beeindruckenden Hurra-Fußball gespielt – attraktiv, aggressiv, schnell und ohne Rücksicht auf Verluste. Das allerdings auch auf der eigenen Seite. Der FC zeigte zwar schönen Fußball, das Resultat war aber eben nicht zufriedenstellend.

Dreierkette birgt Kontergefahr

Gegen Kiel im Pokal und gegen Hertha BSC in der Liga hat der FC nun das von Struber schon vor Wochen angekündigte andere Gesicht gezeigt. Der FC wirkt nach dem Facelift deutlich stabiler, reifer, ausbalancierter. Und das aus gleich mehreren Gründen. Struber hat personelle Entscheidungen getroffen, die nicht jedermann schmecken, aber unterm Strich Erfolg bringen. Und danach wird am Ende des Tages abgerechnet. Welcher Torwart die bessere Qualität hat oder mitbringt, ist sicher diskutabel, der Erfolg spricht aktuell aber für Schwäbe. Auch wenn der Keeper bei seinen Rettungsaktionen zum Beispiel bei einem Freistoß aus dem Halbfeld von Michaël Cuisance alles andere als sicher aussah und nicht so wirklich viele Gelegenheiten bekam, sich auszuzeichnen, Schwäbe strahlt gegenüber seinen Mitspielern eine angenehme Ruhe oder Routine aus.

Dass der 29-Jährige in seinen beiden Begegnungen nicht vor die allergrößten Herausforderungen gestellt worden ist, lag zweifelsohne an erster Stelle an der Qualität des Gegners. Aber nicht nur. Denn der FC hat in der Tat in der Defensive mehr Stabilität gefunden. Durch die Dreierkette scheinen sich gleich mehrere Baustellen gelöst zu haben. Vor allem die Position des Rechtsverteidigers war zuletzt nicht mehr so anfällig. Beide Außenverteidiger können sich vermehrt und verstärkt in die Offensivbemühungen mit einschalten und werden in der Rückwärtsbewegung abgesichert. Allerdings birgt die Dreierkette auch genau deswegen eine gewisse Anfälligkeit. Rücken die Schienenspieler zu weit auf und der Ball wird in der Vorwärtsbewegung verloren, sind Konter nur noch sehr schwer zu verteidigen. So am Samstag, als unter anderem Denis Huseinbasic zwei Bälle im Aufbau verlor und Julian Pauli für Thielmann doppelt ausbessern musste.

Es gibt auch einige Verlierer

Dass der FC dennoch nicht in mehr oder gefährlichere Konter lief – wie noch gegen Darmstadt -, lag vor allem daran, dass die Kölner Hintermannschaft nicht mehr so hoch aufrückt, auch in der Vorwärtsbewegung tiefer steht und mit den beiden defensiven Sechsern zusätzlich absichert. Der Erfolg gibt Struber Recht, gefühlt nehmen die Maßnahmen dem Kölner Spiel aber die Attraktivität. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass der FC in der Vorwärtsbewegung sehr weit von der Wucht des Saisonbeginns entfernt ist. In den beiden vergangenen Spielen kam der FC jeweils auf zwölf Abschlüsse, etwas mehr als die Hälfte des Schnitts. Und so deutet sich an, dass die Kölner zu ihrer Stabilität finden, den Weg dorthin aber auch mit dem Angriffsfußball bezahlen. Die bedingungslose Offensive gibt es nicht mehr. Das ist zwar zwei Mal gut gegangen, heißt aber nicht, dass sich der FC, der zu Saisonbeginn bekanntlich zahlreiche Torabschlüsse ungenutzt ließ, weiterhin so kaltschnäuzig agiert.

Zudem könnte es aber einige persönliche Verlierer der Maßnahmen geben – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Unter anderem natürlich Jonas Urbig, der nun wieder auf der Bank schmort und sich mit diesem Platz erst einmal arrangieren muss. Durch die Absicherung der Außenverteidiger scheint es auch weniger Angriffsfläche an Thielmann und Leart Pacarada zu geben. Oder anders ausgedrückt: Max Finkgräfe und Rasmus Carstensen dürften es noch schwerer haben, sich gegen die beiden Stammspieler in dieser Formation und bei weiteren Erfolgen durchzusetzen. Durch einen weiteren Innenverteidiger geht zudem eine Position in der Offensive verloren. Aktuell streiten sich Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt und Damion Downs um den Platz in der Startelf. Mindestens ein Stammspieler hat seinen Platz also abgegeben.

Unterm Strich zählt der Erfolg und der gibt der Maßnahme von Gerhard Struber Recht. Noch.


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Komplizierte Vertragssituation

Jetzt spricht Urbig

Der FC im Vertrags-Dilemma? Urbig und Lemperle sind nur zwei von vielen Sorgenkindern

Die Spieler des 1. FC Köln
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Der FC im Vertrags-Dilemma? Urbig und Lemperle sind nur zwei von vielen Sorgenkindern

Am Dienstag berichtete Sky, dass ein Wechsel von Jonas Urbig in diesem Winter nicht ausgeschlossen sei. Tatsächlich droht spätestens im kommenden Sommer der Abschied. Der Keeper wurde gerade erst degradiert, eine marktgerechte Ablöse würde es nur noch bis 2025 geben. Nicht die einzige schwierige Personalie für den 1. FC Köln: Komplizierte Vertragssituation bei zahlreichen Spielern.

Gerüchte um Jonas Urbig und Tim Lemperle, unklare Situationen bei einigen Youngstern, auslaufende Verträge – nicht nur die Tabellensituation ist unbefriedigend beim 1. FC Köln: Es herrscht eine komplizierte Vertragssituation gleich bei zahlreichen Spielern.

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Am Dienstagnachmittag wurde das nächste Kapitel in der Torwartfrage aufgeschlagen. Zugegeben, die Seitenzahl ist noch relativ dünn. Doch gibt es nun die ersten Gerüchte, dass Jonas Urbig den FC möglicherweise bereits im Winter verlassen könnte. Tatsächlich ist die aktuelle Situation für den Torwart alles andere als befriedigend. Urbig war bereits als Nummer eins auserkoren, da war er noch so gar nicht richtig zum Geißbockheim zurückgekehrt. Noch nicht mal ein Drittel der Saison ist gespielt, da ist der 21-Jährige wieder „nur“ die Nummer zwei. Und das zum ersten Mal seit knapp zwei Jahren. Das große Talent gilt als ehrgeizig, wird sich wohl kaum mit der Nummer zwei zufrieden geben. Das wird er vorerst müssen, Marvin Schwäbe hielt zwei Mal den Kasten sauber, gilt als einer der Garanten des jüngsten Erfolgs. Die Frage ist aber wie lange sich Urbig auf die Bank setzen wird. Und das möglicherweise weiterhin bei einem Zweitligisten.

Verträge zahlreicher Talente laufen 2026 aus

Auf den ersten Blick scheint die Sache klar. Der junge Keeper hat Vertrag bis 2026, ist also noch anderthalb Jahre an den FC gebunden. Nur sind anderthalb Jahre weniger als man denkt. Denn, verlängert Urbig seinen Vertrag nicht, werden die Geißböcke nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse einstreichen können. Kostenfrei wird man den Keeper nicht ziehen lassen wollen – auch nicht erst 2026. Es muss also eine Vertragsverlängerung her, wenn der Keeper gehalten werden soll. Die Basis für die Vertragsgespräche ist sicher nicht die beste. Und Urbig ist nicht der einzige Spieler, für den man wohl nur noch im kommenden Sommer eine ordentliche Ablöse einstreichen könnte. Jan Thielmann, Eric Martel, Damion Downs und Max Finkgräfe haben ebenfalls nur noch bis 2026 Kontrakt.

Bis auf den gerade erst wieder genesenen Finkgräfe allesamt Spieler, die in Köln aktuell zum Stammpersonal gehören und als Nachwuchs-Nationalspieler eine weitere Bühne neben dem FC haben. Finkgräfe gilt als eins der größten deutschen Linksverteidiger-Talente, auch der 20-Jährige könnte schon bald den Weg in den deutschen Nachwuchs finden. Martel wird ebenfalls als Holding Six ein weiterer Sprung zugetraut. An Interessenten dürfte es im Sommer nicht mangeln, weitere Gerüchte werden zwangsläufig hochkochen. Werden die Verträge nicht verlängert, würde der FC auch bei den Kölner Hoffnungsträgern nur noch im kommenden Sommer eine Ablöse kassieren können. Christian Keller wird sich also in der nahen Zukunft nicht nur um neue Spieler umschauen.

Ein Dutzend Verträge laufen bis Sommer 2025

Dabei gibt es noch zahlreiche weitere akute Baustellen im eigenen Kader. Insgesamt laufen ein Dutzend Verträge bereits im kommenden Sommer aus. Zahlreiche Spieler könnten den Verein dann ablösefrei verlassen. Bei Dejan Ljubicic wird das mit großer Wahrscheinlichkeit der Fall sein. Der Österreicher hatte bereits mehrfach mit einem Wechsel geliebäugelt, auch schon Kontakt zu anderen Vereinen gehabt. Auch im vergangenen Sommer war ein Wechsel angedacht, kam aber nicht zu Stande. Es ist kaum vorstellbar, dass der Mittelfeldspieler seinen Vertrag noch einmal verlängert. Linton Maina wird einen Verbleib wohl von der Ligazugehörigkeit abhängig machen. Doch die beiden Stammspieler wecken mit guten Leistungen Begehrlichkeiten, machen sich für andere Clubs interessant.

Das ist wohl auch gerade das größte Problem bei Tim Lemperle. Der Angreifer überzeugt Woche für Woche, ist mittlerweile der Top-Torjäger der Kölner mit sechs Treffern, wurde von den FC-Fans zu Recht zum Spieler des Monats gewählt. Zwar ist der 22-Jährige auch ein Garant für die positiven Ergebnisse, nur betreibt der Stürmer, der bereits auf den Zetteln einiger Bundesligisten stehen soll, kräftig Eigenwerbung und das eben nicht nur für den FC. Sollte dem FC der Wideraufstieg nicht gelingen, wird Lemperle nicht zu halten sein. Doch ist es noch ein langer Weg bis diese Entscheidung zu Gunsten der Kölner überhaupt fallen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass in der Zeit bereits Gespräche mit anderen Clubs geführt werden, ist relativ groß. Wie berechtigt die Abschiedssorgen um das Kölner Talent sind, wissen am Ende nur die Beteiligten.

Wie geht es weiter mit Obuz und Wäschenbach?

Genauso wie der Plan mit weiteren Eigengewächsen ist. Denn auch die Verträge von Marvin Obuz und Meiko Wäschenbach enden im kommenden Sommer. Die beiden Youngster sind ganz sicher mit anderen Erwartungen in die Saison gestartet und vermutlich ebenfalls alles andere als glücklich. Obuz kommt bislang auf drei Kurzeinsätze, Wäschenbach wartet noch auf sein Debüt. Auch der 20-Jährige soll in der Vergangenheit schon über einen Abschied aus Köln nachgedacht haben. Ob die Arbeitspapiere noch einmal verlängert werden soll, ist nicht bekannt. Die Verträge von Luca Kilian und Mathias Olesen laufen ebenfalls aus. Nach seiner langen Verletzung wird Kilian schon bald komplett in das Mannschaftstraining zurückkehren. Wie es in der kommenden Saison weitergeht, ist offen. Ein Verbleib ist aktuell aber sehr wahrscheinlich.

So oder so: Der FC steuert gerade auf einen weiteren Umbruch zu. Rund 20 Verträge laufen bis 2026 aus. Ob es schon Gespräche mit dem ein oder anderen Spieler gegeben hat oder Tendenzen gibt, ist nicht bekannt. Fakt ist nur, dass der FC in vielen Fällen nicht die besten Argumente für einen langfristigen Verbleib hat.


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Urbig-Gerüchte

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe zurück

Auch weiterhin wenig Aussicht auf Einsatzzeit – Wie geht es weiter mit Max Finkgräfe?

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Auch weiterhin wenig Aussicht auf Einsatzzeit – Wie geht es weiter mit Max Finkgräfe?

In der vergangenen Spielzeit war Max Finkgräfe noch der absolute Shootingstar. Nach seiner Verletzung kommt der Youngster erst auf 45 Minuten Einsatzzeit für den 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Max Finkgräfe?

Er war einer der großen Gewinner der vergangen Saison, der Linksverteidiger war wohl die positive Erscheinung einer absoluten Krisen-Spielzeit. In dieser Saison läuft es für den Youngster aber nicht rund beim 1. FC Köln: Wie geht es nun weiter mit Max Finkgräfe? Große Aussichten auf viel Einsatzzeit hat der 20-Jährige nicht.

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Der November des vergangenen Jahres verlief nun mal gar nicht so, wie Max Finkgräfe ihn sich vorgestellt hatte. Der Youngster hatte zu Beginn der Saison sein Bundesliga-Debüt gefeiert und mittlerweile auch weitere Einsatzminuten gesammelt. Die waren durchaus verheißungsvoll. Nicht wenige Anhänger des 1. FC Köln waren daher nicht wirklich positiv gestimmt, als der talentierte Linksverteidiger plötzlich wieder bei der U21 im Kader und nicht mehr in dem der Profis stand. Der damalige Trainer Steffen Baumgart erklärte, er wolle die Youngster behutsam aufbauen, ihnen Spielzeit bei der U21 ermöglichen und erntete dafür heftigste Kritik. Die Antwort lieferte Finkgräfe selbst im Dezember – und das mit Leistung. Der gebürtige Mönchengladbacher spielte sich durch mutige Auftritte in die Startelf der Profis und war aus dieser in der Rückrunde nicht mehr wegzudenken.

Finkgräfe kommt erst auf einen Einsatz

So war vor der aktuellen Saison eigentlich klar, dass der Youngster erneut einen Stammplatz haben würde. Doch die Knieverletzung in der Vorbereitung machte Finkgräfe, aber auch dem FC einen Strich durch die Rechnung. Statt Training mit der Mannschaft hieß es Rekonvaleszenz und Reha. Finkgräfe arbeitete hart und kehrte etwas früher zurück als zunächst angenommen. Zumindest nach den Worten von Gerhard Struber. Der wiederum ließ den Youngster dann aber erst einmal auf der Bank schmoren, bevor gegen Ulm das ersehnte Comeback folgte. Ein undankbares Comeback. Denn Finkgräfe musste auf der rechten Abwehrseite ran. Eine Position, die der Youngster noch nicht gespielt hat und mit der der 20-Jährige augenscheinlich auch absolut überfordert war. Schon zur Halbzeit war Schluss.

Und das bis heute. Gegen Darmstadt und Paderborn saß der Linksverteidiger 90 Minuten auf der Bank. Und das, obwohl Gerhard Struber zuvor noch von der Qualität des jungen Spielers geschwärmt hatte, mysteriös von möglich anderen Positionen sprach. Positionen, auf denen man Finkgräfe noch nicht gesehen habe. Ausgerechnet die sportliche Wende hat der Youngster dann auch noch verpasst. Finkgräfe fiel aufgrund einer Erkältung im Pokal und nun auch gegen Berlin aus. Und gerade nach den beiden Erfolgen wird es der Youngster auch zunehmend schwer haben, sich wieder in die erste Elf zu spielen. Leart Pacarada spielt bislang eine ordentliche Saison. Durch die Umstellung auf Dreierkette wirkt der Nationalspieler des Kosovo noch sicherer, kann sich noch mehr mit in die Offensive einbringen.

Welche Rolle passt zum Linksverteidiger?

Ein Vorbeikommen wird für Finkgräfe schwer. Und auch auf den ominösen weiteren Positionen dürfte es für den Youngster nur wenig Aussicht auf viel Einsatzzeit geben. In der Innenverteidigung scheint sich Dominique Heintz nach zwei starken Auftritten als dritte Kraft festgespielt zu haben. In der Offensive hat Struber zudem die Qual der Wahl. Zumal durch die Umstellung ohnehin eine Position verloren gegangen ist. So muss sich der Kölner Coach schon gegen Fürth zwischen Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt und Damion Downs wieder entscheiden. Welche Rolle für Finkgräfe in diesem System übrig ist, scheint aktuell fraglich. Und so blickt der Linksverteidiger auch in diesem Jahr wieder einem tristen November entgegen.


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

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Ein perfektes Wochenende für die Geißböcke – aber, es muss nachgelegt werden

Der 1. FC Köln spielt im DFB-Pokal erneut gegen Berlin
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Ein perfektes Wochenende für die Geißböcke – aber, es muss nachgelegt werden

Der zweite Pflichtspielsieg in Folge, das vermeintlich machbare Los im DFB-Pokal – wirklich viel besser hätte das Wochenende für den FC nicht verlaufen können. Doch gerade der Erfolg gegen Hertha BSC ist nur etwas wert, wenn dieses Mal auch nachgelegt wird beim 1. FC Köln: Der FC kann den Anschluss wieder herstellen.

Bereits zwei Mal wähnten sich die Kölner im Aufwind – und wurden jäh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Sollten die Geißböcke diesmal den dritten Pflichtspiel-Sieg in Folge einfahren, könnte sich die Situation schnell verändern für den 1. FC Köln: Der FC kann den Anschluss wieder herstellen.

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Die Freude nach dem 1:0-Erfolg über Hertha BSC am Samstagabend war nicht nur ausgelassen, man sah den Spielern, die da vor den 15.000 Fans feierten, eine gewisse Befreiung geradezu an. Selten in dieser Spielzeit, noch nicht einmal nach dem 5:0-Triumph über Eintracht Braunschweig, waren Timo Hübers und Co. so gelöst. Und das kam natürlich nicht von ungefähr. Mit zwei Pflichtspielsiegen in Folge haben die Kölner ziemlich viel weggewischt, was sich in den vergangenen Wochen da doch angesammelt, über dem Geißbockheim zusammengebraut hatte. Bei weitem nicht alles, aber eben doch vieles. Von der Krise, die Gerhard Struber und Christian Keller zumindest medial an den Rande des FC-Abschieds getrieben hatte, ist in der Wahrnehmung nicht mehr viel geblieben.

Der FC hinkt dennoch den Erwartungen hinterher

„Wir haben jetzt mal eine gute Woche hinter uns gebracht und wissen alle, dass die letzte 14 Tage schon nicht so einfach waren für uns gemeinsam“, sagte ein ebenfalls sehr zufriedener und wieder strahlender Gerhard Struber. Noch nicht ahnend, dass das Wochenende noch einen weiteren positiven Anstrich erhielt. Saxophonist André Schnura brachte den Kölnern dann am Sonntagabend auch noch ein scheinbar machbares Los bei der Auslosung des DFB-Pokals. Die Kölner treffen im Achtelfinale auf Hertha BSC, das im eigenen Stadion – das erste Viertelfinale seit 2010 scheint also nicht ausgeschlossen. Sollte der FC die Begegnung gegen Berlin Anfang Dezember wirklich gewinnen, hätten die Kölner mehr als drei Millionen Euro eingenommen, die dann zum Beispiel wieder in neue Spieler für die Rückrunde investiert werden könnten.

Bei der ganzen Freude werden die Protagonisten aber erstens die schweren Tage vor dem befreienden Pokalerfolg über Kiel nicht vergessen haben und zweitens wissen, dass das Ruder auch ganz schnell wieder in die andere Richtung schlagen kann. Nämlich dann, wenn die Kölner nicht weiter nachlegen sollten. Darum bremste der Kölner Coach auch die Euphorie, sprach davon, dass man einen Schritt gemacht habe und nicht mehr und „jetzt gilt es einfach, drauf zu bleiben“. Dabei ist die Tabelle Fluch und Segen zu gleich. Denn einerseits belegen die Geißböcke aktuell den elften Tabellenplatz und das mit 15 von möglichen 33 Punkten. Anders ausgedrückt: Die Kölner hinken ihren eigenen Ansprüchen mehr als nur das obligatorische Struber-„Stück-weit“ hinterher. Auch, wenn nicht kommuniziert – das Ziel Aufstiegsplatz scheint dann doch weit entfernt.

FC mit einem Sieg wieder auf Tuchfühlung

Und dann auch wieder nicht. Denn andererseits spricht die Tabelle auch eine andere Wahrheit. Und die brachte Ex-FC-Kapitän Jonas Hector erst in der vergangenen Woche in seinem Podcast „Schlag & fertig“ auf den Punkt. „Das ist das, was die zweite Liga A so schwer macht und B so interessant. Da kann einfach jeder gegen jeden gewinnen. Und da werden die Punkte einfach schön verteilt. Das ist einerseits das Schwierige, aber andererseits auch die Chance“, sagte der ehemalige Nationalspieler. „Wenn du wirklich mal einen Lauf hast und mal drei, vier Spiele in Folge gewinnst, das kenne ich aus unserer letzten Aufstiegssaison, dann ist es einfach so, dass du ganz schnell wieder oben dran bist.“ Tatsächlich wurden die Punkte an diesem Wochenende „schön verteilt“. Spitzenreiter Düsseldorf unterlag Münster, Karlsruhe im Spitzenspiel Hannover 96, Berlin dem FC und Paderborn und Hamburg spielten Remis.

Bis auf Hannover konnte keins der Top-Teams gewinnen, die Tabelle hat sich enger zusammengeschoben. Und der FC könnte mit einem Lauf dann doch wieder schnell oben dran sein. Mit einem Erfolg im Heimspiel gegen Greuther Fürth am Samstag (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) wäre sogar Rang sechs möglich. Der Relegationsplatz sowie Rang zwei sind aktuell nur fünf Punkte entfernt. Unterm Strich könnten sich die Geißböcke also wieder in eine hervorragende Ausgangsposition bringen, um dann nach der Länderspielpause in den finalen Spielen des Jahres anzugreifen. Könnte, denn auch wenn der FC auf einen angeschlagenen Gegner trifft, ist der dritte Pflichtspielsieg in Serie alles andere als sicher.

Bereits zwei Mal fälschlicherweise im Aufwind gewähnt

Bereits zwei Mal wähnten sich die Kölner im Aufwind. Nach dem mäßigen Saisonauftakt mit einem Punkt aus den ersten beiden Spielen sowie dem glücklichen Pokalsieg über Sandhausen schien der Knoten gegen Braunschweig und Schalke geplatzt, es folgten die wilden Auftritte gegen Magdeburg, Düsseldorf und Karlsruhe mit zwei Punkten aus drei Spielen, aber acht Gegentoren. Gegen Ulm schien sich der FC erneut gefangen zu haben, um dann gegen Darmstadt ein Debakel zu erleben. Nun also zwei Siege in Folge, mit Systemumstellung und personellen Veränderungen. Gegen Fürth muss Köln beweisen, dass die Wende dieses Mal auch von Dauer ist. Drei Pflichtspielsiege in Folge gelangen dem FC im April 22, damals war die Freude über gewonnene Spiele aber auch noch an der Tagesordnung.


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

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DFB-Pokal: Heimspiel und Zweitligist im Achtelfinale – alles andere als ein Selbstläufer

Jubel HSV, Enttäuschung beim 1. FC Köln
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DFB-Pokal: Heimspiel und Zweitligist im Achtelfinale – alles andere als ein Selbstläufer

Auf den ersten Blick hat der FC bei der Pokalauslosung Glück gehabt. Zumindest hätten es die Kölner durchaus schwerer erwischen können. Dennoch zeigt ein Blick in die Historie, dass Heimspiele gegen Zweiligisten nicht immer gut waren für den 1. FC Köln: Es wird kein Selbstläufer im Achtelfinale.

Die Hertha ist für den FC im Pokal kein Unbekannter. Bereits sechs Mal spielten die beiden Teams im Cup schon gegeneinander. Auffallend selten spielte der FC in den vergangenen 25 Jahren zu Hause und das auch nicht immer erfolgreich. In dieser Runde soll es aber klappen für den 1. FC Köln: Es wird aber kein Selbstläufer im Achtelfinale.

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Als Gerhard Struber im Sommer sein Amt als Trainer des 1. FC Köln angetreten hat, da waren die Saisonziele ein wenig schwammig formuliert. Der Aufstieg solle schnellstmöglich gelingen, war die Sprechweise – was natürlich so ziemlich alles bedeuten kann – zumindest ein Zeitfenster von direktem Aufstieg bis hin zu irgendwann dann mal. Im Pokal waren die Wünsche dann schon ein wenig präziser. Ein wenig. “Der Cup ist für uns eine Riesenchance, möglicherweise auch mal gegen einen ganz großen Gegner zu spielen. Und er ist eine Chance weit zu kommen, irgendwann auch über diesen Weg wieder international dabei zu sein“, sagte der 47-Jährige. Nun fällt es schwer, den FC nach der aktuellen Tabellensituation mit einem internationalen Wettbewerb in Verbindung zu bringen, ein weiterer Auftritt in Berlin ist aber „nur“ noch drei Siege entfernt.

Keine gute Erinnerungen

Und da die Kölner eben auch im Achtelfinale keinen ganz großen Gegner erwischt haben, zudem noch ein Heimspiel, ist die Chance gar nicht so klein, dass die Geißböcke zumindest das beste Pokal-Ergebnis seit fast 15 Jahren einfahren. Denn im Februar 2010 standen die Kölner in der Runde der letzten Acht. Der Gegner war der FC Augsburg und in der Wahrnehmung der Kölner ein durchaus schlagbarer Gegner. Zumindest stand dem FC als Bundesligist ein damaliger Zweitligist gegenüber. Der FC unterlag am Ende aber 0:2 und kassierte zusätzlich noch drei Rote Karten. Adil Chihi und Lukas Podolski gingen mit glatt Rot vom Platz, Petit nach der zweiten Verwarnung. Seitdem war für die Kölner immer spätestens im Achtelfinale Schluss, so wie in der Saison 21/22, als die Kölner nach der Doppelberührung von Florian Kainz nach dem Elfmeterschießen ausschieden. Auch damals scheiterten die Geißböcke an einem niederklassigen Gegner, dem HSV.

Heimspiel nicht unbedingt ein Vorteil

Nun heißt der Gegner Hertha BSC und der FC hat am vergangenen Samstag bereits gezeigt, dass die Berliner zu schlagen sind. Zudem gibt es nun das zweite Pokal-Heimspiel in Folge. Was sollte da also noch schief gehen können? Tatsächlich täuscht der Eindruck nicht, dass die Kölner eher selten in den Genuss von Pokalfights im eigenen Stadion kommen. In den vergangenen 25 Jahren gab es bis zu dieser Saison zwölf Pokalspiele beim FC, dagegen mehr als 50 Auswärtsfahrten. Dabei haben die Kölner sieben dieser Heimspiele gewonnen, fünf Mal war im eigenen Stadion Schluss. Dass der FC im Cup gleich zwei Heimspiele in Folge hat, gab es in den vergangenen 25 Jahren nur ein einziges Mal. Und die Spielzeit 2010/2011 ist nicht gerade das beste Omen für die Geißböcke.

Denn nach dem 3:0-Erfolg in der 2. Runde über den damaligen Zweitligisten 1860 München war im Achtelfinale im eigenen Stadion Schluss. Der FC unterlag dem ebenfalls zweitklassigen MSV Duisburg 1:2. Immerhin berappelten sich die stark abstiegsbedrohten Kölner dann wieder und beendeten die Saison auf Rang elf. Die Hertha ist auch im Pokal für den FC kein Unbekannter. Sechs Mal standen sich die Teams im Cup gegenüber. Drei Mal gewann der FC, Berlin nur zwei Mal. Tatsächlich musste das Finale 1977 wiederholt werden, da die Begegnung nach der Verlängerung 1:1 endete. Ab der Folgesaison gab es dann Elfmeterschießen. Die letzten beiden Pokalbegegnungen gingen an Köln, beide im Berliner Olympiastadion.

Die Vorfreude auf das Achtelfinale ist dennoch groß und kann sie auch sein. Die Kölner wollen gegen Berlin die Chance nutzen, um endlich mal wieder die Runde der letzten Acht zu erreichen. Immerhin hätte es den FC auch durchaus schlimmer treffen können, schließlich sind die Erinnerungen an Spiele gegen den FC Bayern München im Pokal auch nicht die besten.


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

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Der nächste Treffer, die nächste Bewerbung – auch ein weiterer künftiger FC-Spieler trifft

Said El Mala trifft erneut für die Viktoria
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Der nächste Treffer, die nächste Bewerbung – auch ein weiterer künftiger FC-Spieler trifft

Said El Mala hat seinen nächsten Treffer in der 3. Liga für Viktoria Köln erzielt. Der 18-Jährige macht sich für den FC immer interessanter. Doch er ist nicht der einzige künftige Kölner Spieler, der regelmäßig trifft. Verheißungsvolle Perspektiven für den 1. FC Köln: So schlugen sich die Leihspieler.

Zwei Treffer und auch ordentlich Einsatzzeit- zumindest bei einigen Akteuren. Die künftigen Spieler sorgen für Vorfreude beim 1. FC Köln: So schlugen sich die Leihspieler, die der FC im Sommer verpflichtet hat, am Wochenende.

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Die Rückkehr nach Köln hatte sich Justin Diehl sicherlich anders vorgestellt. Der ehemalige Kölner Youngster hatte den FC im vergangenen Sommer bekanntlich verlassen. Der Auftakt in Stuttgart verlief aber ganz anders als erhofft. Nicht für die Champions League nominiert, nur ein Auftritt bei den Profis und zu guter Letzt zog sich der Angreifer im September dann eine Schulterluxation zu und fiel Monate aus. Am Wochenende gab der 19-Jährige sein Comeback – allerdings bei der zweiten Mannschaft des VfB und das bei Viktoria Köln. Und während es für das Talent, das den FC verlassen hat, eher mäßig läuft, kommt ein künftiges Talent weiterhin prächtig in Form. Said El Mala gab auch gegen den VfB Stuttgart II am vergangenen Freitag wieder eine Bewerbung ab.

Wie geht es weiter mit Said El Mala?

Der Offensivspieler nutzte bereits nach 13 Minuten einen Abpraller von VfB-Keeper Denis Seimen zur Führung für die Viktoria. Für El Mala war es bereits der vierte Treffer in der laufenden Saison. In vergangenen vier Spielen war der 18-Jährige somit an vier Toren direkt beteiligt. El Mala hat gemeinsam mit seinem Bruder Malek El Mala einen Vertrag beim FC unterschrieben, beide Akteure wurden aber aufgrund der Transfersperre direkt weiterverliehen und sollen dann im kommenden Sommer zum Geißbockheim wechseln. Dem Vernehmen nach gibt es auch die vertragliche Option, die Spieler bereits in diesem Winter zum FC zu holen. Said El Mala hat mit seinen Treffern und Einsätzen sicherlich auch schon die ein oder andere Bewerbung dafür abgegeben. Allerdings ist ein verfrühter Wechsel eher unwahrscheinlich, zumal die Kölner ja auf dem Transfermarkt noch einmal zuschlagen wollen.

Bei den weiteren beiden Leihspieler, die Köln bereits verpflichtet hat, lief das Wochenende durchwachsen. Chilohem Onuoha unterlag mit dem SC Verl am Samstag der Zweitvertretung von Borussia Dortmund. Der Offensivspieler wurde spät eingewechselt, zu diesem Zeitpunkt lag Verl bereits 1:3 zurück. Mansour Ouro-Tagba kam bei Jahn Regensburg nicht zum Einsatz. Immerhin setzten sich die Bayern in der 2. Bundesliga gegen Elversberg 1:0 durch. Patrik Kristal, mit seinen 16 Jahren Stammspieler beim estnischen Erstligisten Paide, traf beim 4:0-Erfolg über Nomme United. Für den Youngster bereits das siebte Saisontor.


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Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

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