Aufstiegsfeier, Meisterschale, Verkehrsaufkommen – Köln bereitet sich auf den Aufstieg vor

Kölner Spieler feiern die Zweitliga.Meisterschaft
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Aufstiegsfeier, Meisterschale, Verkehrsaufkommen – Köln bereitet sich auf den Aufstieg vor

Schlussspurt in der 2. Bundesliga. Für den FC geht es am Sonntag um den direkten Wiederaufstieg. Sollten die Kölner ihr Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern gewinnen und der HSV keinen Dreier einfahren, gibt es sogar noch den Titel für den 1. FC Köln: Die Meisterschale befindet sich bereits in Köln.

Für den Fall des Aufstiegs wird es in Köln hoch hergehen. Die Vorkehrungen sind bereits getroffen. Je nach Ausgang der Partien könnte es sogar für Platz eins reichen für den 1. FC Köln: Die Meisterschale befindet sich bereits in Köln.

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Friedhelm Funkel tat am Freitagnachmittag viel dafür, dass das Thema Tim Lemperle nicht mehr viel länger eins sein werde. Der Kölner Coach machte ziemlich unmissverständlich klar, dass es nun nur noch um den Aufstieg gehe. Tatsächlich stehen die Chancen nicht schlecht, dass der FC so gegen 17:30 Uhr am Sonntagnachmittag als Aufsteiger in die Bundesliga gefeiert wird. Ein einziger Punkt reicht dem FC, selbst bei einer Niederlage könnten die Kölner direkt hochgehen, allerdings nur, wenn Paderborn und Elversberg nicht gewinnen. Mit einem Zähler ist indes alles klar. Nur kündigte Funkel an, dass das nicht die Marschroute sein wird, die er mit der Mannschaft angehen werde. „Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition. Wir spielen zu Hause und wollen gewinnen. Wer am Ende Dritter, Vierter, Fünfter oder Sechster wird, ist mir relativ wurscht“, sagt der Coach. „Ich bin davon überzeugt, dass wir keine Schützenhilfe brauchen.“

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Platzsturm und Polizeiaufgebot und Meisterschale

Und spätestens dann steigt in Köln die riesen Party. Wie am vergangenen Wochenende in Hamburg ist auch in Köln mit einem Platzsturm zu rechnen – allerdings sollte der gesitteter ausfallen. Schließlich gab es in Hamburg nahezu 20 schwerverletzte Fans. Voll wird es im Erfolgsfall da wohl auf dem Rasen werden. Das Stadion ist natürlich ausverkauft, der FC hätte rund 300.000 Tickets verkaufen können. Wer jetzt noch keine Karte hat, wird wohl in den Kneipen in der Innenstadt zuschauen oder tief in die Tasche greifen müssen. Im Netz werden Karten im vierstelligen Bereich angeboten – wohlgemerkt Steher oder vermeintlich günstige Sitzplätze. Auch die Polizei kommt mit einem Großaufgebot, mit mehreren Hundertschafften, die aber auch aus der Nachbarschaft angefordert werden.

„Neben Kräften der Bereitschaftspolizei werden rund um das Stadion sowie an bekannten Szene-Treffpunkten im Stadtgebiet auch Diensthunde und -pferde sowie Beamte der Wasserschutzpolizei auf dem Rhein eingesetzt“, heißt es in der Pressemitteilung der Kölner Polizei. „Die Beamtinnen und Beamten werden wie gewohnt bereits deutlich vor Anpfiff des letzten Saison-Heimspiels präsent sein, damit alle friedlichen Fußballfans eine spannende Begegnung erleben können.“ Die Polizei warnt auch vor einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Eine pünktliche Anreise zum Spiel ist also von Vorteil. Sollten die Kölner den Aufstieg perfekt machen, werden wohl die Kneipen die Anlaufstellen sein. Laut Wetterbericht wird es zumindest trocken sein, so dass auch in der Stadt wohl kräftig gefeiert wird.

Die Zweitliga-Meisterschale befinden sich derweil am Sonntag in Köln. Sollte der HSV seinen Vorsprung am 34. Spieltag verteidigen, steht für die Rothosen am Montag die Ehrung mit Schale dann aber in Hamburg an. So wird die Schalenübergabe nicht beim Auswärtsspiel in Fürth stattfinden. Als Grund gab die DFL dafür Sicherheitsbedenken an. „Wir setzen am Ende jeder Saison alles daran, die Ehrung des Meisters der Bundesliga und der 2. Bundesliga im Stadion vor und mit den Fans zu ermöglichen – sofern es keine Sicherheitsbedenken gibt“, hieß es in einem Statement der DFL. „Die offizielle Einschätzung der zuständigen Behörden und des Veranstalters lässt aus Sicherheitsgründen aber leider keine Übergabe der Zweitliga-Meisterschale am Sonntag im Stadion in Fürth zu.“


Transfermarkt: Erstes Gerücht laut Bericht kein Thema mehr – neuer Interessent für Obuz

Tim Oermann im Duell mit Harry Kane
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Transfermarkt: Erstes Gerücht laut Bericht kein Thema mehr – neuer Interessent für Obuz

Vor dem letzten Spieltag brodelt die Gerüchteküche rund um Köln schon mächtig. Bei den Abgängen bringt sich offenbar ein weiterer Club für Marvin Obuz in Position. Und es gibt auch Entwicklungen über mögliche Zugänge beim 1. FC Köln: Tim Oermann wohl kein Thema mehr.

Schon vor dem letzten Spieltag gibt es weitere Spekualtionen und Gerüchte beim 1. FC Köln: Tim Oermann ist aber wohl kein Thema mehr. Das berichtet Sky. Neuigkeiten gibt es auch zu Marvin Obuz.

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Angesichts des letzten Spieltags und einer möglichen Aufstiegsfeier dürfte die Verabschiedung einiger abgehender Spieler am Sonntag wenn überhaupt im kleinen Rahmen ausfallen. Dennoch dürfte die Begegnung gegen den 1. FC Kaiserslautern eine emotionale werden, wenn der Aufstieg in trockenen Tüchern sein sollte. Für Marvin Obuz werden es vermutlich gemischte Gefühle sein. Das Eigengewächs verlässt seinen Heimatclub nun endgültig, wechselt ablösefrei. Auf der anderen Seite verliefen die vergangenen Jahre beim FC vermutlich auch nicht so, wie es sich der gebürtige Kölner vorgestellt hat. Nun endet das Kapitel Geißböcke vorerst und der 23-Jährige zieht weiter. Obuz wird gleich mit mehreren Clubs in Verbindung gebracht.

Oermann vor Einigung mit Leverkusen

Fast schon obligatorisch ist Rot-Weiss Essen ein Interessent. Bei RWE spielte der Offensivakteur seine bislang beste Profi-Saison, war einer der Topscorer und sorgte damit dafür, dass der Traditionsclub überraschend lang im Aufstiegsrennen mitmischte. In der vergangenen Spielzeit lief es in Essen nicht mehr so gut. Insofern will RWE im Sommer nachbessern. Obuz ist immer wieder ein gehandelter Name und RWE soll dem Vernehmen nach das Interesse auch beim Spieler hinterlegt haben. Ob Obuz aber wirklich zurückkehrt, ist nicht unmöglich, aber unwahrscheinlich. Denn der Kölner sieht sich eigentlich zu Höherem berufen, will angeblich mindestens 2. Bundesliga spielen. Interessenten gibt es auch dort. Wie berichtet ist Arminia Bielefeld an eine Verpflichtung interessiert. Die Ost-Westfalen wollen nach dem Aufstieg auf einigen Positionen nachbessern.


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Gleiches gilt aber auch für den Mitaufsteiger aus Dresden. Auch Dynamo soll ein gesteigertes Interesse an dem ablösefreien Außenspieler haben. Das berichtet die „WAZ“. Die beiden Aufsteiger dürften im Buhlen um Obuz aus sportlicher und finanzieller Sicht die deutlich besseren Karten haben. Keine Karten soll der FC dagegen im Bieten um Tim Oermann im Spiel haben. Der Abwehrspieler des VfL Bochum wurde vor zwei Wochen mit den Kölnern in Verbindung gebracht. Der 21-Jährige soll unmittelbar vor einem Wechsel nach Leverkusen stehen. Bayer will Oermann im Anschluss aber direkt wieder verleihen und genau da kam zuletzt eben der FC ins Spiel. Die Kölner sind auf der Suche nach einer Alternative im Abwehrzentrum und gerade Leihoptionen sind mittlerweile ein gängiges Konstrukt in Köln.

Laut übereinstimmenden Medienberichten sollen die Geißböcke auch ihre Fühler nach Oermann ausgetreckt haben. Wie aber nun Sky berichtet, ist der FC kein Thema im Kampf um Oermann. „Köln wird es nich sein“, schreibt Sky-Experte Florian Plettenberg in den Sozialen Medien.


Das Dilemma im Fall Tim Lemperle – Gefangen zwischen Moral und maximalem Erfolg

Tim Lemperle nach einem Tor 1. FC Köln
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Das Dilemma im Fall Tim Lemperle – Gefangen zwischen Moral und maximalem Erfolg

Wenn das Knie mitmacht, wird Tim Lemperle am Sonntag zum Einsatz kommen. Der FC setzt ganz offensichtlich alle Karten auf maximalen sportlichen Erfolg, viele Fans haben mit einer Sanktion gerechnet beim 1. FC Köln: Moralische Konsequenzen oder sportlicher Erfolg? – ein Drahtseilakt für den FC.

Kurz vor dem Saisonfinale steht für den FC verständlicherweise der Aufstieg an erster Stelle. Zu einem anderen Zeitpunkt der Saison hätte der vereinsinterne Umgang mit Stürmer Tim Lemperle möglicherweise andere Konsequenzen hervorgebracht. Doch es ist (hoffentlich) nur noch ein Duell zu spielen – der Auftieg ist greifbar für den 1. FC Köln: Moralische Konsequenzen oder sportlicher Erfolg? – ein Drahtseilakt für den FC.

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Friedhelm Funkel wusste natürlich, dass das Thema Tim Lemperle die Pressekonferenz vor dem Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitagmittag bestimmen würde. Kein Wunder, ein Fußballprofi, der stark alkoholisiert mit gebrochener Nase nach einer Schlägerei im Krankenhaus nächtigt – und das genau eine Woche vor dem wohl wichtigsten Spiel des Jahres – das ist wohl nicht die alltäglichste Geschichte, über die es sich zu berichten lohnt. Und so schlug der Vorfall bekanntlich recht hohe Wellen – auch international in Italien, Spanien oder England. Gefühlt jede zweite Frage drehte sich auf der PK um den Stürmer und die Vorkommnisse im Roxy. Anders als sein Kapitän unter der Woche, wich der Trainer dem Thema nicht aus, beantwortete stoisch auch das dritte und vierte Nachfragen.

Lemperle mit Spezialmaske

Die Diskussion, ob der 23-Jährige denn nach der Schlägerei überhaupt eine Option in Funkels Kader-Planungen spielen dürfe, beendete der Trainer mit einem ganz klaren Statement. „Er weiß, dass er einen Fehler gemacht hat und dass das nicht gut war. Er hat viel Reue gezeigt, das muss ich ganz klar sagen“, sagte Funkel. „Von daher ist das Thema für mich auch erledigt. Es geht jetzt darum, sich auf das Spiel zu konzentrieren.“ Das große Ziel sei nun mal der Aufstieg und nur darum würde es gehen, ließ der Coach anklingen. „Es ist jetzt die ganze Woche über den Fall gesprochen worden und irgendwann muss man dann mal einen Schlussstrich ziehen. Dann ist es vorbei und dann sollte man auch nur noch das eine Ziel haben, gemeinschaftlich aufzusteigen“, sagte Funkel. Dementsprechend trainierte der Stürmer am Freitag auch wieder mit der Mannschaft, mit Spezialmaske.

Zwar wollte Funkel sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, immerhin laboriert der 23-Jährige auch weiterhin an eine Knieverletzung herum, doch die Zweifel an einem Lemperle-Einsatz sind nur sehr kleiner Natur. Der nächtliche Vorfall hat jedenfalls keinen Einfluss auf die Kader-Nominierung. Eine Entscheidung, die der 71-Jährige zwar mit der Mannschaft und dem Staff besprochen, offensichtlich dann aber doch eigenmächtig getroffen habe. „Für die sportlichen Entscheidungen bin ich zuständig“, sagte der Coach bestimmt. Und unter dem sportlichen Gesichtspunkt ist die Entscheidung, auf Lemperle zu setzen, eine absolut nachvollziehbare. Der FC will um jeden Preis, muss vielleicht sogar aufsteigen und das mit allen Mitteln. „Ich glaube, wir alle wollen aufsteigen. Auch ich war verärgert über den Vorfall, aber es gibt nur ein Ziel: Das Spiel zu gewinnen. Dem ordnen wir alles unter“, sagte Funkel.

Moralische Konsequenzen oder sportlicher Erfolg? – Es bleibt ein Beigeschmack

Offenbar auch eine Entscheidung über mögliche Konsequenzen des 23-Jährigen. Der Erfolg der Mannschaft, der Wiederaufstieg sind schon alleine aus wirtschaftlicher Sicht wichtiger. Tim Lemperle ist tatsächlich aktuell der gefährlichste Angreifer der Geißböcke, zudem ständiger Stressor der gegnerischen Hintermannschaft. Und genau das hatte noch in der vergangenen Woche zur Entscheidung beigetragen. Aus sportlichen Gründen führt also kein Weg an dem Kölner Topscorer vorbei. Und das, obwohl der FC durchaus Alternativen hätte. Mit Damion Downs sogar eine sehr konkrete, die schon mehrfach bewiesen hat, in wichtigen Spielen entscheidende Dinge zu tun. Doch in der Vorwoche kam jene Alternative genauso wenig zum Einsatz wie Winter-Neuzugang Imad Rondic.

Und doch bleibt da ein Beigeschmack. Nicht wenige Fans fordern eine Sanktion, sogar eine Suspendierung. Und auch diese Meinung ist absolut nachvollziehbar. Einen jugendlichen Leichtsinn, das Verlangen nach Spaß in jungen Jahren vorzuschieben, ist in diesem Fall wohl viel zu einfach. Lemperle ist 23 Jahre alt, Fußballprofi und eine Person der Öffentlichkeit. Die Folgen eines solchen Ausflugs, mögliche Provokationen, aber auch der mediale Rattenschwanz sollten durchaus bekannt sein. Das Störgeräusch kam für den FC zum absolut falschen Zeitpunkt. Zu einem Zeitpunkt, in dem der volle Fokus auf dem Aufstieg liegen sollte. Nicht wenige Fans sprechen in den Sozialen Medien davon, dass Lemperle der Mannschaft, dem Verein geschadet habe. Vermeintlich neutrale User wundern sich über die nicht ergriffenen Maßnahmen, ausbleibenden Folgen.

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„Wir wollen alle gemeinsam aufsteigen“

„Moralisch ist es für mich überhaupt kein Problem, Tim womöglich Spielzeit zu geben. Er hat in den letzten Tagen genügend berechtigte Kritik einstecken müssen. Irgendwann muss es auch mal gut sein“, sagte Funkel. Es ist sehr gut möglich, dass der Verein zu einem anderen Zeitpunkt in der Saison anders reagiert hätte. Es ist genauso gut möglich, dass es noch eine Sanktion geben wird, vielleicht sogar hinter den Kulissen schon gab. Funkel versuchte mit einem Appell selbst den gewünschten Schlussstrich unter die Angelegenheit zu setzen. „Auch ich habe das nicht gutgeheißen, auch ich war verärgert. Aber den Aufstieg des 1. FC Köln müssen wir uns jetzt alle als Ziel setzen, das ist mein Appell auch an alle im Stadion: Nehmt diese Situation an, wie sie ist, und dann wollen wir alle gemeinsam aufsteigen.“

U21 zum Abschluss in Oberhausen: FC-Reserve kann Fortuna Köln noch abfangen

Meiko Sponsel beim Spiel des 1. FC Köln
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U21 zum Abschluss in Oberhausen: FC-Reserve kann Fortuna Köln noch abfangen

Nach einer Woche Zwangspause muss die FC Reserve noch einmal in den Spiel-Rhythmus finden, ehe die Sommerpause beginnt. Dann geht es am Samstag (14 Uhr) zum Regionalliga-Abschluss nach Oberhausen. Die U21 des 1. FC Köln ist bei Rot-Weiß Oberhausen zu Gast.

Der Trainer muss in der Abwehr umstellen – und kann am Samstag auf der Zielgeraden noch die Nummer eins in Köln werden. Die U21 des 1. FC Köln ist bei Rot-Weiß Oberhausen zu Gast.

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Auch auf der Zielgeraden der laufenden Saison kommt Trainer Evangelos Sbonias aus dem Rotieren nicht heraus. Mit Rijad Smajic und Jakob Krautkrämer fallen gleich zwei Spieler aus, die beim jüngsten 4:2-Erfolg in Gütersloh noch Teil der Kölner Abwehr-Viererkette waren. Für Krautkrämer dürfte Meiko Sponsel rechts hinten starten. Sponsel verlässt den FC im Sommer und wechselt auf die andere Rheinseite zum FC Viktoria Köln. Bei der U21 enden nach aktuellem Stand gleich ein Dutzend Verträge nach dieser Saison. Marco Höger und Stephan Salger beenden beide ihre Karrieren. Dazu enden ebenfalls die Arbeitspapiere von Tobias Trautner, Oliver Schmitt, Georg Strauch, Teoman Akmestanli, Yannick Freischlad, Jonas Nickisch und Mikail Özkan. Diese sieben Spieler dürften den FC ebenfalls verlassen. Bei Alessandro Blazic und Rijad Smajic ist ein Verbleib am Geißbockheim noch im Bereich des Denkbaren.

Evangelos Sbonias erwartet eine starke Leistung von der U21

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Sbonias erwartet derweil von seiner Mannschaft in Oberhausen nochmals eine starke Leistung vor der Sommerpause. Am vergangenen Wochenende hatte seine Mannschaft zwangsweise spielfrei, weil sich der etatmäßige Gegner Türkspor Dortmund vorzeitig vom Spielbetrieb zurückgezogen hatte. Die Kölner müssen daher für eine Partie nochmals die Systeme hochfahren. „Das ist keine Last, es ist ein Regionalliga-Spiel, das letzte Spiel der Saison. Wir wollen uns alle noch mal gut präsentieren und die Saison im besten Fall erfolgreich mit einem Sieg beenden.“ Dabei solle sein Team „so weitermachen, wo wir in Gütersloh aufgehört haben und gehen mit einem guten Gefühl aus dieser Saison“.

Die U21 hat sogar noch die Chance, die Saison als Nummer eins in der Domstadt zu beenden. Der SC Fortuna Köln liegt derzeit als Siebter drei Punkte vor der FC-Reserve, hat aber das schlechtere Torverhältnis. Allerdings haben es die Südstädter zum Saisonende mit dem Kellerkind Schalke 04 zu tun. Für die U21 beginnt mit dem Abpfiff in Oberhausen die Sommerpause. Die Sommer-Vorbereitung beginnt am 16. Juni. Die neue Regionalliga-Saison startet bereits am 25. Juli.

Unterdessen hat der Verein in dieser Woche einen weiteren Neuzugang vermeldet: Artem Belousov wechselt aus der U19 des FC Hennef ans Geißbockheim. Der 19-jährige Ukrainer kämpft aktuell nach einer Knie-Verletzung noch für sein Comeback und soll in der kommenden Saison den Angriff der U21 bereichern. Belousov ist nach Luc Dabrowski, Marvin Ajani und Safyan Toure der bisher vierte bestätigte externe Neuzugang. Dazu rücken Luis Hauer, Gabriel Miocevic, Nick Zimmermann, Kian Hekmat und Youssoupha Niang aus der eigenen U19 auf.


Das Ende einer Achterbahnfahrt: Mark Uths letzter Tanz? „Mark hat den besten Abschied verdient“

Mark Uth vom 1. FC Köln beendet seine Karriere (Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images))
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Das Ende einer Achterbahnfahrt: Mark Uths letzter Tanz? „Mark hat den besten Abschied verdient“

14 Jahre nach seiner ersten Kaderberufung endet am Sonntag (wahrscheinlich) eine große Karriere beim 1. FC Köln: Für Mark Uth schließt sich der Kreis. Der 33-Jährige musste zahlreiche Rückschläge hinnehmen und kämpfte sich immer wieder zurück.

Seit vergangene Woche steht fest, dass die Karriere des 33-Jährigen dort endet, wo sie einst begonnen hat – beim 1. FC Köln: Für Mark Uth schließt sich am Sonntag der Kreis.

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Mit den Identifikationsfiguren ist es so eine Sache beim 1. FC Köln. Sie sind in der aktuellen Mannschaft zumindest rar geworden. Letztlich ist ja auch gar nicht genau definiert, wie sie zu solchen werden oder geworden sind. Mark Uth ist vielleicht die größte unter den aktiven Spielern beim FC. Wenn man sich die reine Spielzeit des gebürtigen Kölners für die Geißböcke anschaut, wirkt das vielleicht ein wenig kurios. Denn die Zeit, in der der Stürmer für den FC gespielt hat, ist sicher nicht die ruhm- oder erfolgreichste – weder für Spieler noch für Verein. Auf 77 Pflichtspiel-Einsätze kommt der 33-Jährige für den FC und reiht sich damit in der Rerkordspielerliste jenseits der 150 ein. Ganze neun aktive FC-Profis standen öfter für die Kölner auf dem Platz – unter anderem Steffen Tigges oder Denis Huseinbasic. Für Hoffenheim lief der Offensivspieler sogar öfter auf.

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Steiniger Beginn einer langen Karriere

In gewisser Weise ein bitterer Wert. Ein Wert, der die Leidenszeit der vergangenen Jahre nur zu sehr verdeutlicht. Denn Uth spielte nahezu fünfeinhalb Jahre für die Geißböcke, hätte also inklusive Pokal und Conference League auf rund 200 Einsätze kommen können. Nur in den Spielzeiten 21/22 sowie der halbjährigen Leihe 20/21 war der gebürtige Kölner Stammspieler, in den vergangenen drei Saisons mehr verletzt als fit. Nur noch 29, meist Kurzeinsätze, sammelte der Angreifer in diesem Zeitraum und avancierte dennoch gerade im Abstiegsjahr und in dieser Spielzeit immer wieder zum großen Hoffnungsträger. Mit Uth würde schon die Wende kommen, so die Hoffnung. Die Hoffnung, die vor allem in den spielerischen Stärken ihre Ursache finden. Der Angreifer war immer ein Akteur, der den riskanten, schnellen Ball nicht scheute, der aber auch selbst den schnellen Abschluss suchte.

So schaffte es Uth auch in die Nationalmannschaft, wenn auch nur einmalig. 2018 lief der Angreifer für die DFB-Elf gegen die Niederlande auf, stand sogar in der Anfangsformation, wurde aber nach einer guten Stunde von Jogi Löw ausgewechselt. Sicherlich einer der größten Erfolge seiner Karriere. Einer Karriere, die aber steinig begann. Als Zwölfjähriger kam Uth 2004 vom TuS Langel nach Köln, 2007 folgte der Wechsel zur Viktoria, 2009 die erste Rückkehr. Der Angreifer wollte den Durchbruch beim FC unbedingt schaffen, spielte zunächst in der U21 und sorgte dort in einer Mannschaft mit Timo Horn, Jonas Hector und Simon Terodde für mächtig Aufsehen. So sehr, dass die Einladung zum Trainingslager der Profis kam. Uth fuhr mit, war von seiner Leistung überzeugt und bekam dann aber doch keine Chance unter Stale Stolbakken.

Von Verletzungen zurückgeworfen

Es folgte folgerichtig der Wechsel zum SC Heerenveen, eine Leihe zu Heracles Alemelo und nach der Rückkehr zum niederländischen Erstligisten der Durchbruch. Für Heerenveen erzielte Uth in 42 Spielen 21Tore und bereitete zwölf weitere vor. Das weckte Interesse, auch aus Deutschland. Damals wollte der Stürmer eine Rückkehr nach Köln nicht ausschließen, es fehlte das Angebot. Dafür klopfte die TSG Hoffenheim an, verpflichtete Uth für rund zwei Millionen Euro. Der Kölner gehörte in Sinsheim zum Stammpersonal, traf in 86 Spielen 33 Mal, sogar zwei Mal gegen Liverpool in der Champions-League-Quali, gegen Spieler wie Sadio Mané, Mo Salah und Emre Can. In dieser Zeit stieg der Marktwert auf 18 Millionen Euro an. Uth wechselte dennoch ablösefrei zum FC Schalke 04 und spielte dort ebenfalls Champions League – unter anderem gegen ManCity – und wurde eben Nationalspieler.

Im Januar 2020 folgt die nächste Rückkehr zum FC, damals als Leihe, im Juli 21 die insgesamt dritte, das vierte Engagement bei den Geißböcken. Und auch wenn Uth zuletzt nur noch selten auf dem Platz stand, ist das Standing in der Mannschaft und bei den Fans ungebrochen. „Er ist nicht nur ein toller Spieler, er ist auch ein toller Mensch“, sagte FC-Coach Friedhelm Funkel am Freitag auf der Spieltags-Pressekonferenz. Ein Mensch, der am Sonntag wohl das letzte Mal für den FC aufläuft. 14 Jahre nach seiner ersten Kader-Berufung beim FC schließt sich der Kreis auch wieder in Köln. „Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Karriere beim 1. FC Köln beenden kann, denn hier hat alles angefangen“, sagte der Offensivspieler vor wenigen Tagen via Instagram.

Funkel zu Uth: „Der Abschied, den er verdient hat“

Eine große Abschiedsfeier wie vor zwei Spielzeiten für Jonas Hector und Timo Horn ist angesichts einer möglichen Aufstiegsparty eher unwahrscheinlich. Doch für den Angreifer dürfte ohnehin nur der maximale sportliche Erfolg, in diesem Fall die Rückkehr ins Bundesliga-Oberhaus, im Vordergrund stehen. Einen gebührenden Abschied werden ihm die Fans sicherlich auf dem Feld bereiten, denn Einsatzzeit sollte er noch bekommen. „Mark hat den besten Abschied verdient, den man haben kann“, sagt Funkel. „Wenn sich die Möglichkeit ergibt, dann will ich Mark die Möglichkeit geben, nochmal die ein oder andere Situation hier in unserem Stadion positiv zu gestalten. Und dass er dann den Abschied bekommt, den er auch verdient hat – nämlich nach 90, 95 Minuten beim Abpfiff auf dem Platz zu stehen.“ Dann endet eine beeindruckende Karriere, die einer Kölner Identifikationsfigur.


FCK bangt um Transfergerücht des 1. FC Köln – Ragnar Ache wackelt

Ragnar Ache vom 1. FC Kaiserslautern (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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FCK bangt um Transfergerücht des 1. FC Köln – Ragnar Ache wackelt

In der Theorie kann Ragnar Ache am Sonntag zum Partycrasher werden und damit einen möglichen Wechsel zum FC selbst vom Tisch wischen. Der vermeintliche Wunschspieler würde wohl nur zum FC wechseln, wenn dieser in der kommenden Saison Bundesliga spielt. Dort gibt es aber Hoffnung für den 1. FC Köln: Ragnar Ache droht auszufallen.

Sehr wahrscheinlich werden die FC-Verantwortlichen die Entwicklung sehr genau verfolgen, denn bei der Personalie geht es auch um die Zukunft des 1. FC Köln: Ragnar Ache droht am Sonntag auszufallen.

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Explizit ausgesprochen hat es Friedhelm Funkel angesichts anhaltender Knieprobleme noch nicht, doch mit großer Wahrscheinlichkeit wird Tim Lemperle am Sonntagnachmittag im Endspiel um den Aufstieg zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Kaiserslautern zum Einsatz kommen. Der Spieler habe Reue gezeigt und Funkel keine moralischen Bedenken. Und so könnte es zum Duell des aktuellen Kölner Top-Torjägers gegen den künftigen kommen – zumindest in der Theorie. Die Chancen stehen dem Vernehmen nach nicht schlecht, dass Ragnar Ache in der kommenden Spielzeit für den FC auf Torejagd geht. Die Kölner sollen sich zumindest sehr um die Dienste des Angreifers bemühen, Gespräche wurden und werden geführt, Ache soll ein Wunschspieler sein, heißt es.

Ein Ausfall würde den FCK hart treffen

Doch das Duell der jeweiligen Topscorer des FC und des FCK steht am Ende dann doch auf sehr wackeligen Beinen. Der Vorfall auf dem Partyschiff „Roxy“ spielt keine Rolle mehr, doch Lemperles Knie zwickte zuletzt. Die Einheit am Freitag gilt ein wenig als Gradmesser. Denn Friedhelm Funkel erklärte, dass man nun die Reaktion abwarten wolle und dann weitersehe. Mindestens genauso ungewiss ist aber auch der Einsatz von Lauterns Ache. Wie schon am Donnerstag trainierte der Stürmer auch am Freitag individuell. Ob der Angreifer für den Kader in Frage kommt, ist komplett offen, wird aber laut Torsten Lieberknecht „Wettlauf mit der Zeit“. Ein Ausfall wäre ein schmerzhafter Rückschlag. Denn Ache kommt in der Liga auf 18 Tore, einzig Davie Selke ist mit 22 Treffern noch erfolgreicher.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Sollte Ache nicht spielen, wird sich der Stürmer in Zukunft auch nicht anhören müssen, der große Partycrasher gewesen zu sein. Im Falle des Kölner Nicht-Aufstiegs dürfte die Personalie Ache ohnehin nicht realisierbar sein. Die Ablösesumme wird auf vier bis fünf Millionen Euro geschätzt, der Angreifer hat schon angekündigt, einzig Bundesliga spielen zu wollen. Vermutlich verzichten müssen die Pfälzer auf Daisuke Yokota. Der Japaner schlägt sich mit einer Schambeinentzündung rum und musste die Einheit am Freitag abbrechen.


Spielt Lemperle? Friedhelm Funkel richtet Appell an die Fans „Wir wollen gemeinschaftlich aufsteigen“

Friedhelm Funkel bei der Pressekonferenz beim 1. FC Köln
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Spielt Lemperle? Friedhelm Funkel richtet Appell an die Fans „Wir wollen gemeinschaftlich aufsteigen“

Nur noch zwei Tage und Friedhelm Funkel steht das erste Mal seit seiner Rückkehr wieder an der Seitenlinie des Kölner Stadions. Dann steht das Duell gegen Kaiserslautern auf dem Plan für den 1. FC Köln: Friedhelm Funkel gibt das Personal-Update vor Kaiserslautern.

Ein Unentschieden würde dem FC für den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga reichen. Doch gegen den FCK wird das keine leichte Aufgabe für den 1. FC Köln: Friedhelm Funkel gibt das Personal-Update vor Kaiserslautern.

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Für FC-Coach Friedhelm Funkel wird es eine emotionale Rückkehr. Der 71-Jährige steht zum ersten Mal seit 2021 wieder als Interimstrainer an der Seitenlinie im Kölner Stadion. Bei dem Duell am Sonntag (15:30 Uhr, Sky und im Liveticker auf come-on-fc.com) geht es für die Geißböcke bekannlich um die Möglichkeit, nach einem Jahr in der 2. Bundesliga den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Nach der ereignisreichen Woche der Vorbereitung muss Funkel entscheiden, welchen seiner Spieler er das Vertrauen schenkt, die Mission zu erfüllen. Dabei hat für den Coach das Punkten gegen den FCK die höchste Priorität, der alles andere untergeordnet wird. Das gilt auch für den Vorfall um Tim Lemperle. „Tim hat heute das erste Mal wieder mit der Mannschaft trainiert und ein paar kleinere Probleme am Knie“, sagte Friedhelm Funkel. „Da warten wir nun die Reaktion morgen ab und dann entscheiden wir, ob er dabei ist oder nicht.“

„Wir können es kaum erwarten, auf den Platz zu gehen“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Funkel deutete an, dass er mit dem Stürmer bereits am Montag ein gutes Gespräch gehabt hätte. Am Donnerstag folgte dann das erste gemeinsame Beisammensein in der Kabine. „Er weiß, dass er ein Fehler gemacht hat und weiß, dass das nicht gut war. Er hat viel Reue gezeigt“, sagte Funkel. „Von daher ist das Thema für mich auch erledigt. Für uns geht es darum, sich auf das Sportliche zu konzentrieren. Wir haben die Möglichkeit, aufzusteigen und wir haben die meisten Spiele gewonnen und wir wollen nun das 18. Spiel gewinnen und nur das ist unser großes Ziel.“ Funkel erwartet keinen Selbstläufer gegen eine „sehr sehr gute Mannschaft. Wir können es kaum erwarten, auf den Platz zu gehen.“ Und dazu wird wohl auch Lemperle gehören. Eine Absprache mit den FC-Bossen hat es diesbezüglich offenbar nicht gegeben. „Die sportlichen Entscheidungen treffe ich“, sagte Funkel.

„Irgendwann muss man mal einen Schlussstrich ziehen“

Die Mannschaft habe unter dem Thema nicht gelitten, sagte Funkel. Einen Bruch habe es nicht gegeben. „Das hat auf das Spiel am Sonntag keinen Einfluss“, sagte Funkel. „Die Mannschaft hat mit einer Freude trainiert. Alle haben mitgezogen. Dieser nicht schöne Vorfall hat keinen Einfluss.“ Sollte Lemperle spielen, erwartet der 71-Jährige aber keine schlechte Reaktion der Fans. „Ich glaube, wir alle, das Publikum, die Fans wollen aufsteigen. Wir alle wollen, die Spieler auf dem Platz stehen unterstützen. Es ist die ganze Woche über den Fall gesprochen worden. Irgendwann muss man mal einen Schlussstrich ziehen“, sagte Funkel. „Dann sollte man das eine Ziel haben, gemeinschaftlich aufzusteigen. Jeder Spieler braucht die Unterstützung. Das ist der Appell, den ich an alle richte. Nehmt die Situation so an, wie sie ist. Und dann wollen wir gemeinschaftlich aufsteigen.“

Funkel betonte, dass eine mögliche Hereinnahme mit dem Mannschaftsrat und Staff abgesprochen sei. Neben Tim Lemperle könnte auch Dejo Ljubicic wieder in den Kader rücken. Der Mittelfeldspieler war in der vergangenen Woche nicht berücksichtigt worden. „Jeder ist in der Lage, zu spielen und einsatzbereit. Er im Grunde also auch“, sagte Funkel. Auch sonst kann der Coach wieder komplett aus dem Vollen schöpfen. „Es sind alle Spieler, die mir zur Verfügung stehen, sind soweit gesund, dass sie ohne Bedenken eingesetzt werden können. Das ist ein gutes Zeichen“, sagte Funkel.


Tim Lemperles Trainings-Comeback als Fingerzeig fürs Wochenende

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Tim Lemperles Trainings-Comeback als Fingerzeig fürs Wochenende

Am Donnerstag trainierte er noch geheim, am Freitag wieder mit der Mannschaft und das deutet ganz klar hin auf ein Blitz-Comeback beim 1. FC Köln: Tim Lemperle kann gegen Kaiserslautern wohl spielen.

Die obligatorische Pressekonferenz steht noch aus und damit auch einer Einschätzung des Trainers, doch aktuell deutet viel auf ein Blitz-Comeback beim 1. FC Köln: Tim Lemperle kann gegen Kaiserslautern wohl spielen. Der Stürmer trainierte am Freitag mit der Mannschaft.

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Er wird wohl doch zum Einsatz kommen. Tim Lemperle kann allem Anschein nach gegen den FCK ins große Saisonfinale eingreifen. Der Stürmer trainierte am Freitag wieder mit der Mannschaft – und das mit Spezialmaske. Am Sonntag war der Angreifer in eine Schlägerei verwickelt worden, erlitt einen Nasenbeibruch, zog eine Platzwunde und offenbar auch eine Gehirnerschütterung davon. Ein Einsatz gegen den FCK schien mehr als unwahrscheinlich. Doch das Training am Freitag deutet zumindest daraufhin, dass der FC alles dafür tut, den Stürmer für das Finale fit zu kriegen. Der FC benötigt mindestens einen Punkt, um aufzusteigen und dabei nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Lemperle soll den Kölner dabei ganz offensichtlich noch einmal helfen. In der kommenden Spielzeit wird der Angreifer für die TSG Hoffenheim auflaufen.

Lemperle wohl wieder im Kader

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Damit sind auch aktuelle disziplinarische Maßnahmen vorerst vom Tisch, zumindest wird der 23-Jährige ganz offensichtlich nicht suspendiert. Würde man nicht mit einer Rückkehr und einem Einsatz gegen Lautern liebäugeln, wäre Lemperle sicherlich zur Rekonvaleszenz aus dem Training rausgehalten worden. Friedhelm Funkel hatte bereits unter der Woche angedeutet, dass Lemperle im Kader stehen würde, wenn er denn fit sei. Der Trainer betonte aber auch, dass die bei dem Schlag erlittenen Verletzungen nicht ausschlaggebend für einen Einsatz seien. Vielmehr mache weiterhin das Knie der Stürmers Probleme. Lemperle ist bekanntlich einer der absoluten Leistungsträger und einer deer Topscorer in dieser Spielzeit. Ein Ausfall würde den FC schmerzlich treffen. Auch, wenn Funkel zuletzt Damion Downs als potenziellen Vertreter noch einmal besonders lobte.

Nicht alle Fans scheinen über einen möglichen Einsatz des Stürmers begeistert. Auch, weil es Gerüchte gibt, dass Lemperle sich am Sonntag vor der Auseinandersetzung abwertend über den FC geäußert haben soll. Andere User wollen den Vorfall schnellstmöglich abhaken, damit der Fokus auf dem Aufstiegskampf liegen kann. Ob der FC eine Strafe gegen den Spieler ausspricht, ist nicht bekannt. Strafrechtlich wird in den kommenden Wochen in dem Fall wohl ermittelt werden. Genauer Auskunft über einen möglichen Einsatz wird es wohl in den kommenden Stunden geben.