Eigentlich weilt er beim Lรคnderspiel gegen die Schweiz, dennoch gab es eine Nachricht von Mathias Olesen, die den FC direkt betrifft. Nach Tim Lemperle steht nun der zweite Abgang fest beim 1. FC Kรถln: Warum der Olesen-Abschied folgerichtig und dennoch รผberraschend ist.
Der nรคchste sichere Abgang steht fest beim 1. FC Kรถln: Warum der Olesen-Abschied folgerichtig und dennoch รผberraschend ist.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro fรผr den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
So wirklich vom Stuhl konnte die Meldung den FC-Fan am Dienstagmittag nicht hauen und doch kam sie ein wenig wie Kai aus der Kiste daher. Mathias Olesen wird den FC also verlassen, berichtete der Kicker. Und diese Entscheidung ist nach den Aussagen des Mittelfeldspielers final. „Ich will im Sommer den nรคchsten Schritt gehen, etwas Neues ausprobieren, weil ich fรผr meine Entwicklung regelmรครige Spielzeit benรถtige“, sagt der 24-Jรคhrige dem Fachmagazin. Spielzeit hat Olesen beim FC in dieser Saison fรผr seine Verhรคltnisse doch viel bekommen. So viel wie in noch keiner Spielzeit bei den Geiรbรถcken zuvor – zumindest an den Einsรคtzen gemessen. 17 Mal stand der Nationalspieler von Luxemburg in dieser Saison fรผr den FC auf dem Platz. In der vergangenen Spielzeit waren es sieben Einsรคtze, in der Saison davor 14.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Olesen sehr zuverlรคssig, aber ohne Risiko
Allerdings verbucht der 24-Jรคhrige bislang nur fรผnf Startelf-Einsรคtze in dieser Saison und das auch nur, wenn Eric Martel ausfiel oder einen Posten in der Innenverteidigung รผbernehmen musste. Die Chancen auf die erste Elf sind bei Olesen bei einem vollbesetzten Kader eher mau. Die Leihe nach Yverdon war ein erster Fingerzeig. Allerdings hatte man bei den Kรถlner Verantwortlichen wohl die Hoffnung, dass sich der Mittelfeldspieler anschlieรend wรผrde durchsetzen kรถnnen. Das ist Olesen nicht gelungen. In der Regel ist Martel auf der Sechs gesetzt, bei einer Doppelsechs hรคtte Denis Huseinbasic aktuell wohl eher die Nase vorne. Auch Dejan Ljubicic hat die Sechs bereits gespielt. Der gebรผrtige Kopenhagener gilt als sehr zuverlรคssig, ist passsicher und konsequent in den Zweikรคmpfen. Doch fehlt dem 24-Jรคhrigen zu oft wohl der Mut zum Risiko.
Zur Wahrheit gehรถrt auch, dass Olesen mรถglicherweise gar nicht mehr im Kader gestanden hรคtte, wรคren die Kรถlner nicht mit dem Registrierungsverbot belegt worden. Der Club hat im vergangenen Sommer alle Leihspieler erst einmal wieder in den Kader ans Geiรbockheim geholt. Und dass die FC-Verantwortlichen schon lรคngere Zeit nach einem weiteren Sechser suchen, ist ebenfalls keine Neuigkeit. Tatsรคchlich hรคtte der FC auch gerne im Winter auf dieser Position nachgelegt. Der Nationalspieler von Luxemburg ist mittlerweile 24 Jahre alt. Sein Wunsch, mehr als nur ein Backup im Kader eines Zweitligisten zu sein, ist also durchaus verstรคndlich. Der Wechsel ist somit fรผr alle Beteiligten wohl folgerichtig.
Wie geht es im Falle des Nicht-Aufstiegs weiter?
Eigentlich. Denn es bleibt eben diese Unbekannte: die Frage nach der Liga-Zugehรถrigkeit. Und die werden die Geiรbรถcke in den kommenden Wochen ganz sicher nicht final beantworten kรถnnen. Allerdings hรคngt eben vom Aufstieg oder dem Klassenverbleib dann doch viel ab. Zumindest ist nicht davon auszugehen, dass Christian Keller ein weiteres Mal den halben Kader trotz Ausstiegsklausel beisammenhรคlt. Spieler wie Timo Hรผbers, Marvin Schwรคbe und eben auch Eric Martel sind mรถglicherweise nicht zu halten. Der FC wird in vielen Teilen des Kaders ein neues Gesicht erhalten. Doch trotz des selbst auferlegten Sparkurses kรถnnen die Kรถlner auf dem Transfermarkt auch weiterhin keine Luftsprรผnge machen. Insofern รผberrascht der Zeitpunkt dieser Personalie. Selbst wenn es klar ist, dass beide Seiten recht frรผhzeitig Nรคgel mit Kรถpfen machen mรผssen.
Glaubt man Olesens Worten, wurden die Gesprรคche mit dem FC bereits gefรผhrt, deren Ergebnisse sind endgรผltig. Nach Tim Lemperle kommt es bei den Kรถlnern nun zur zweiten sicheren Trennung. Und weitere werden sicherlich noch folgen.






