Trotz Formschwäche am Sonntag alternativlos? Die Problemzone Außenverteidiger

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln
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Trotz Formschwäche am Sonntag alternativlos? Die Problemzone Außenverteidiger

Die eine wurde vor wenigen Wochen noch als luxuriös empfunden, die andere galt als nachjustiert – doch gerade auf den Positionen der Außenverteidiger läuft es bei den Geißböcken aktuell wahrlich nicht rund. Gerhard Struber hat auf den Außen nicht viele Optionen beim 1. FC Köln.

Durch die Gelb-Sperre von Jan Thielmann aus dem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg sowie den möglichen Ausfall von Leart Pacarada wird es personell eng beim FC. Gerhard Struber hat auf den Außen nicht viele Optionen beim 1. FC Köln.

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Trotz des strahlenden Sonnenscheins zum Trainingsauftakt in die Fortuna-Woche dürfte die Stimmung bei den Kölner Verantwortlichen zu Beginn der Woche dann doch noch ein wenig gedämpft gewesen sein. Und das nicht nur ob der nachhallenden 0:3-Pleite in Magdeburg, denn die personelle Lage hat sich beim FC noch nicht so richtig entspannt. Zumindest bahnen sich aktuell gleich mehrere Problemzonen mindestens für den kommenden Spieltag beim FC an. Eine von ihnen wurde vor noch nicht allzu langer Zeit noch als Luxusproblem ausgemacht, eine weitere war bekannt, sollte aber mit dem Nachjustieren auf dem Transfermarkt eigentlich längst geschlossen sein. Denn neben der Suche nach einem geeigneten Ersatz für den verletzten Eric Martel dürften dem FC gerade die Außenpositionen Sorgen bereiten.

Finkgräfe sucht nach der Form

Wie berichtet trainierte Leart Pacarada wenig überraschend auch am Dienstag nicht mit der Mannschaft. Der Routinier hatte sich bekanntlich am vergangenen Freitag eine Zerrung zugezogen, musste schon nach einer halben Stunde ausgewechselt werden. Zwar scheint die Verletzung nicht struktureller Natur zu sein, ein Einsatz am Sonntag ist aber mindestens fraglich. Noch vor wenigen Wochen wurde die Situation auf der linken Außenpodition als luxuriös wahrgenommen. Es gäbe eine enge Competition auf der Position zwischen eben Pacarada und Max Finkgräfe, hieß es. Dabei ist die Lage bislang recht eindeutig. Ein fitter Pacarada muss sich aktuell nicht die größten Sorgen um den Stammplatz machen. Und das, obwohl Finkgräfe noch zu Beginn der Sommervorbereitung als Stammspieler eingeschätzt wurde.

Doch der Youngster befindet sich weit hinter den eigenen Erwartungen und denen des Clubs. Es will in dieser Spielzeit noch gar nicht laufen. Das missglückte Comeback gegen Ulm auf der rechten Verteidigerposition, der verursachte Elfmeter im Auswärtsspiel beim Hamburger SV und nun der unglückliche Auftritt gegen den 1. FC Magdeburg, bei dem Finkgräfe an zwei Gegentoren beteiligt war. Trotz des eher durchwachsenen Auftritts gegen das Team aus Sachsen-Anhalt stehen die Startelf-Chancen für den kommenden Sonntag nicht schlecht, denn so wirklich viele Alternativen hat Struber nicht. Das gilt auch für die rechte Abwehrseite, auf der es aktuell nicht so richtig viel besser aussieht. Denn auch Jusuf Gazibegovic befindet sich noch nicht so richtig in Form.

Thielmann nach der fünften Gelben Karte gesperrt

Der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina wurde im Winter geholt um die größte Vakanz zu schließen, die Baustelle auf der rechten Verteidigerposition. Eben jene Position, die Jan Thielmann nicht wie erhofft schließen konnte. Dass der U21-Nationalspieler gegen Leverkusen und Magdeburg den Vorzug erhielt, spricht jedenfalls nicht dafür, dass der Königstransfer der Winterwechselperiode schon komplett wirkt. Am Sonntag wird aber auch Gazibegovic wohl wieder seine Chance erhalten. Denn Thielmann sah bekanntlich seine fünfte Gelbe Karte. Struber wird also nicht viel übrig bleiben, als wieder auf den Wintertransfer zu setzen.

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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Mark Uth wieder am Ball – kleine Fortschritte beim Kölner Sorgenkind

Mark Uth beim Training des 1. FC Köln
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Mark Uth wieder am Ball – kleine Fortschritte beim Kölner Sorgenkind

Wird Mark Uth noch einmal für den FC spielen? Der Routinier arbeitet einmal mehr an seiner Rückkehr in die Mannschaft. Am Dienstag war der gebürtige Kölner wieder am Ball unterwegs, absolvierte mit Reha-Coach Leif Frach eine Einheit beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Mark Uth?

Mark Uth gibt nicht auf. Am Dienstag trainierte der 33-Jährige am Rande des Mannschaftstrainings wieder mit dem Ball. Die Marschroute ist klar. Der FC will es langsam angehen lassen mit dem Angreifer des 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Mark Uth?

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„War der für mich?“, rief Mark Uth lachend über den Rasen des Franz-Kremer-Stadions. Der Angreifer nahm die Kugel in die Hand und schickte sie mit einem strammen Schuss wieder Richtung Mannschaft. Während diese sich mit einigen Spielformen aufhielt, spulte der Offensivspieler sein Programm auf der anderen Seite des Rasens ab. Kleinere Sprints, Arbeit mit dem Ball, ein paar Runden – Mark Uth arbeitet einmal mehr mit Hochdruck an seinem Comeback, will es nochmal wissen. Und das, obwohl auch in dieser Spielzeit bereits wieder über ein Karriereende spekuliert wurde. Wieder, weil sich genau diese Spekulationen schon im Herbst letzten Jahres breitmachten. „Ich hatte einen kleinen Rückschlag. Die letzten zwei Jahre waren wirklich nicht einfach für mich. Aber ich bin kein Mensch, der aufgibt. Ich liebe das alles hier und diesen Verein einfach viel zu sehr, um aufzugeben“, sagte Uth damals.

Uth absolviert wieder ein paar Runden.

Und ähnlich wird es der Angreifer auch jetzt sehen. Denn nach seinem kurzfristigen Comeback im Dezember musste Mark Uth einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Das Trainingslager an der Costa del Sol hatte noch gar nicht richtig begonnen, da war es für Uth auch schon wieder beendet. 20 Minuten hielt der Angreifer bei der ersten Einheit mit, dann war das Training für ihn beendet. „Mark hat etwas in der Wade gespürt. Im Laufe des Tages wird ein Bild gemacht, dann werden wir weitersehen“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber damals. Tatsächlich bedeutete die Verletzung ein erneutes Aus und das bis jetzt. „Die Situation ist so, dass wir ihn einmal mehr individuell zurückholen“, sagte Gerhard Struber Ende Januar und: „Aus heutiger Sicht ist es nicht so absehbar, mit welcher Belastung er zurückkommen kann.“

Am Montag stieg Uth schon wieder in ein individuelles Programm auf dem Platz ein, am Dienstag war noch ein wenig mehr möglich. Überstürzen wird man beim FC aber nichts. Schon im Sommer hatte der Offensivspieler eine individuelle Vorbereitung absolviert. Denn die Verletzungsakte ist lang. In den vergangenen zweieinhalb Jahren kam der Angreifer gerade einmal auf 23 Einsätze. „Wir wollen das sorgsam angehen, damit er uns nicht wieder rausfällt“, sagte der Trainer im Januar. Das ist die Marschroute. Wann und ob Mark Uth noch einmal ein Pflichtspiel für den FC bestreitet, ist offen. Immerhin ist ein Einsatz nun wieder in Sichtweite.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stärkste oder schwächste Liga?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Bleibt Olesen Martel Ersatz?

Verletzungs-Schock beim 1. FC Köln: Saison-Aus für Neuzugang Yannick Mausehund

Yannick Mausehund wird dem 1. FC Köln lange fehlen
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Verletzungs-Schock beim 1. FC Köln: Saison-Aus für Neuzugang Yannick Mausehund

Der FC muss lange auf seinen Neuzugang verzichten: Yannick Mausehund fällt bis zum Saisonende beim 1. FC Köln aus. Der gerade erst verpflichtete Innenverteidiger muss sich einer Operation unterziehen. Das bestätigte der Club auf Anfrage.

Am vergangenen Wochenende feierte die U21 der Geißböcke den ersten Liga-Erfolg des Jahres. Doch es war anscheinend ein teuer erkaufter. Yannick Mausehund fällt bis zum Saisonende beim 1. FC Köln aus. Das bestätigte der Club auf Anfrage von come-on-fc.com.

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Trotz Unterzahl brachte die U21 des FC am vergangenen Spieltag das 1:0 gegen den SC Wiedenbrück über die Zeit, vebruchte den ersten Dreier des Jahres. Doch die Freude hatte schon am Samstag einen kleinen Beigeschmack. Denn Yannick Mausehund musste schon vor dem Wechsel vom Platz. Nach einer Flanke von Emin Kujovic wollte der Innenverteidiger am Fünfer aus der Drehung schießen, verletzte sich aber dabei. Mausehund wurde noch auf dem Platz behandelt, ging dann gestützt runter. „Da müssen wir jetzt die Untersuchungen am Montag abwarten“, sagte Coach Evangelos Sbonias bereits sorgenvoll. Nun folgt die bittere Nachricht: Mausehund wird dem FC in dieser Saison wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Abwehrspieler habe eine schwere Sprunggelenksverletzung erlitten, heißt es vom Club. Die Verletzung ziehe eine Operation und das Saison-Aus mit sich.

Mausehund überzeugte bislang

Anfang des Monats hatte der FC die Verpflichtung des Abwehrspielers bekannt gegeben. Der Innenverteidiger wechselte als Kapitän der U19 von Hertha BSC an den Rhein. „Yannick bringt für unser gesuchtes Profil in der Innenverteidigung alle Qualitäten mit. Er spielt schon sehr erwachsen und verteidigt hart, wodurch er schon jetzt im Seniorenfußball bestehen kann“, hatte Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball des 1. FC Köln, damals gesagt. „Wir freuen uns, dass wir Yannick mit unserem Plan für ihn überzeugen konnten.“ Und Mausehund kam direkt zum Einsatz, spielte im Kölner Stadtderby gegen die Fortuna 90 Minuten, erzielte auch den 3:3-Endstand und empfohl sich offenbar für mehr. „Er hat einen sehr stabilen Eindruck unter der Woche gemacht“, sagte Sbonias damals. „Ich habe auch mit ihm darüber gesprochen, dass ich ihm das zutraue. Und es ist auch unsere Aufgabe in der U21, so einen Jungen ins kalte Wasser zu schmeißen.“

„Ich habe mich für den FC entschieden, weil ich hier eine sehr gute Perspektive für meine zukünftige Karriere sehe und mir viel Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht wird“, sagte Mausehund. „Ich möchte mich sowohl spielerisch als auch menschlich weiterentwickeln und die nächsten Schritte in meiner Karriere gehen, freue mich, in Zukunft das Trikot des 1. FC Köln zu tragen und kann es kaum erwarten richtig loszulegen.“ Der Abwehrspieler gilt als großes Talent, spielte bereits in der U16- und U17-Naitonalmannschaft. Nun muss der 18-Jährige erst einmal lange pausieren.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stärkste oder schwächste Liga?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

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Gibt es für Imad Rondic nun die Startelf? „Ich bin bereit für jede Minute, die ich bekomme“

Imad Rondic im Duell gegen Bayer Leverkusen
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Gibt es für Imad Rondic nun die Startelf? „Ich bin bereit für jede Minute, die ich bekomme“

Bei der 0:3-Niederlage der Geißböcke gegen Magdeburg wurde wieder die schwächelnde Offensive des FC deutlich. Köln braucht mehr Durchschlagskraft und könnte die vielleicht im neuen Stürmer finden. Am Dienstag äußerte sich der Angreifer nach dem Training des 1. FC Köln: Das sagt Imad Rondic zu seinem Debüt und seinen Chancen beim FC.

So wirklich rund will es im Angriff beim FC aktuell nicht laufen. Nur vier Tore hat der FC in diesem Jahr in der Liga erzielt. Nun droht Damion Downs für die kommende Begegnung auszufallen. Dann müsste es eine Umstellung geben beim 1. FC Köln: Das sagt Imad Rondic zu seinem Debüt und seinen Chancen beim FC.

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Als sich Thomas Kessler vor gut vier Monaten zu den möglichen Transferbwegungen der Geißböcke in der baldigen Winter-Transferperiode äußern sollte, waren die beiden großen Baustellen schnell ausgemacht. Die Lösung Jan Thielmann als Rechtsverteidiger war aus Sicht der Kölner Verantwortlichen nicht ausreichend. Und in der Offensive hätten die Geißböcke auch Nachholbedarf. Der Leiter der Lizenzspielerabteilung stellte den Wunsch nach einem Knipser in den Raum. Auch, wenn sich die sportliche Situation seit Oktober rein tabellarisch doch deutlich zum Positiven verändert hat, ist die lahmende Offensive nach wie vor ein Problem beim FC. Nach wie vor ist Köln in Sachen Effizienz eher im unteren Tabellendrittel zu finden. 370 Mal schossen die Geißböcke in dieser Spielzeit aufs Tor – nur etwa jeder elfter Schuss findet den Weg ins Tor. Zum Vergleich: Beim HSV ist es jeder siebter.

Rondic: „Ich würde schon sagen, dass es eine kontroverse Situation war“

In den Liga-Begegnungen in diesem Jahr kommen die Kölner auf einen xGoals-Wert von etwa sieben. Das heißt, die Qualität der Kölner Chancen ließ sieben Treffer erwarten – am Ende des Tages waren es vier. Und obwohl die Entwicklung von Damion Downs und Tim Lemperle in dieser Spielzeit eine doch sehr erfreuliche ist, war es folgerichtig, dass die Kölner im Winter noch einmal nachgelegt haben. Kurz vor Toreschluss und nach zähen Verhandlungen haben die Geißböcke Anfang Februar also Imad Rondic als neuen Stürmer vorgestellt. Der 26-Jährige kam von Widzew Lodz an den Rhein. „Ich bin wirklich sehr glücklich, hier zu sein“, sagte der Stürmer am Dienstag nach der Trainingseinheit. „Es sieht alles sehr gut aus.“

Auch, wenn es bislang nur zu einigen Kurzeinsätzen gereicht hat, hat der Angreifer bereits im Pokal gegen Leverkusen seine Togefahr aufblitzen lassen. Doch der Treffer wurde aufgrund einer hauchdünnen Abseitsposition nicht gegeben. „Ich würde schon sagen, dass es eine kontroverse Situation war“, erklärte Rondic. „Aber was willst du schon machen?“ Ansonsten stehen auf dem Haben-Konto erst zwei Kurzeinsätze gegen Schalke und Magdeburg. Dennoch durfte der 25-Jährige schon erste Bundesliga-Luft schnuppern. Und die Chancen stehen alles andere als schlecht, dass am Sonntag im Duell gegen Düsseldorf weitere Minuten dazukommen (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com). Denn die beiden Top-Torjäger der Kölner drohen weiterhin auszufallen. Lemperle wird es bis Sonntag mit großer Wahrscheinlichkeit nicht schaffen, hinter Downs steht mindestens ein dickes Fragezeichen. Auch am Dienstag trainierte der Stürmer nicht mit dem Team.

Rondic: „Da brauchte ich nicht zwei Mal überlegen“

Möglicherweise gibt es also den Start-Elf-Einsatz für Rondic. „Das habe ich nicht zu entscheiden“, sagt der Stürmer. „Ich bin aber bereit für jede Minute, die ich bekomme.“ Und es werden besondere Minuten. Schon in Lodz hatte der Angreifer erklärt, wie sehr er hitzige Spiele mit großer Atmoshäre liebe. Das wird er im Derby wohl bekommen. „Ich weiß natürlich um die Rivalität in diesem Spiel. Es ist ein Derby“, sagte der 26-Jährige. „Das sind die Spiele, die ich liebe.“ Und das offenbar auch gerade in Köln. Denn als das Angebot gekommen sei, habe er den Wechsel gar nicht mehr erwarten können. „Da brauchte ich nicht zwei Mal überlegen. Ich wollte so schnell wie möglich hier sein.“ Und nun soll der Stürmer für die ersehnte Durchschlagskraft sorgen. Stürmer würden nunmal an ihren Toren gemessen werden. „Ich glaube an meine Stärken, deswegen beunruhigt mich das nicht“, sagt Rondic.

„Ich werde hart für die Mannschaft arbeiten, um mit meinen Läufen, Pässen, vielleicht auch Assists und meiner Positionierung mehr Chancen zu kreieren“, sagte der Stürmer. „Ich freue mich also, alles zu tun, damit wir punkten und ich punkten kann.“

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stärkste oder schwächste Liga?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Bleibt Olesen Martel Ersatz?

1. FC Köln und Nikola Soldo gehen getrennte Wege

Nikola Soldo vom 1. FC Köln
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1. FC Köln und Nikola Soldo gehen getrennte Wege

Nun tut sich doch noch was auf der Abgangsseite der Geißböcke. Um die Möglichkeit zu erhalten, noch einen Club zu finden, gibt es nun Bewegung beim 1. FC Köln: Der FC löst den Vertrag mit Nikola Soldo auf.

Bereits im Sommer dieses Jahres stellte der FC seinen Innenverteidiger für Gespräche mit anderen Vereinen frei. Zuletzt hatte sich der Innenverteidiger bei der U21 fit gehalten und kam zu einigen Kurzeinsätzen. Einen Club hat der Abwehrspieler nicht gefunden. Auch in dieser Wechselperiode nicht. Nun gibt es Bewegung beim 1. FC Köln: Der FC löst den Vertrag mit Nikola Soldo auf.

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Am Ende war es wohl doch ein großes Missversständnis. Und eins, das nach Informationen von come-on-fc.com mit der Auflösung des Vertrags endet. Nikola Soldo und der FC gehen getrennte Wege. Der Abwehrspieler war am Deadline Day 2022 verpflichtet worden – und das in einer Nacht- und Nebel-Aktion. Der FC reagierte damals auf einige Ausfälle im Kader. „Nach unseren verletzungsbedingten Ausfällen haben wir uns dazu entschlossen, noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden“, sagte FC-Geschäftsführer Christian Keller damals. „Mit Nikola haben wir eine gute Option für unsere Defensive gefunden. Er ist technisch stark, robust und kommt mit Spielrhythmus zu uns. Natürlich bedeutet der Wechsel in die Bundesliga einen Sprung für Nikola. Den trauen wir ihm auf jeden Fall zu.“ Doch den hat der Sohn des ehemaligen FC-Coachs Zvonimir Soldo nicht geschafft. Zumindest nicht mehr.

Weg für neuen Club frei

Denn die ersten Einsätze unter Steffen Baumgart waren damals noch verheißungsvoll. Doch schnell spielte der jugne Kroate keine Rolle mehr unter Baumgart, wurde schließlich nach Kaiserslautern verliehen. Auch dort erlebte der Innenverteidiger keine leichte Zeit, war oft ebenfalls nur Zuschauer. Im Sommer kehrte Soldo zurück ans Geißbockheim, wurde aber freigestellt, um sich mit neuen Vereinen auseinanderzusetzen. Einen Abnehmer gab es aus unterschiedlichen Gründen aber nicht. Unter anderem sollen Gespräche gescheitert sein. Zuletzt hielt sich Soldo in der U21 der Geißböcke fit, kam dort aber ebenfalls nur zu drei Kurzeinsätzen im Herbst. Der FC hat sich auch in der Reserve im Winter noch einmal verstärkt, setzt eher auf jüngere Kräfte, die für den FC auch einen Fingerzeig in die Zukunft bedeuten.

Nun wurde der Vertrag also aufgelöst. Damit besteht für Soldo die Chance, unter anderem in Kroatien noch einen neuen Club zu finden. Zwar ist das Transferfenster dort ebenfalls geschlossen, doch Soldo gilt nun als vertragsloser Spieler und darf somit für einen neuen Club spielen. Auch in weiteren europäischen Ländern könnte der Abwehrspieler noch unter kommen.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stärkste oder schwächste Liga?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

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Formtabelle: In 2025 bislang nur Mittelmaß – und die „schwere“ Phase kommt jetzt erst

Linton Maina vom 1. FC Köln
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Formtabelle: In 2025 bislang nur Mittelmaß – und die „schwere“ Phase kommt jetzt erst

Die Bilanz im Jahr 2025 fällt für den Spitzenreiter der 2. Bundesliga insgesamt durchwachsen aus. Sechs Pflichtspiele, drei Siege, drei Niederlagen. In der Formtabelle ist der 1. FC Köln aktuell Mittelmaß und die schwerste Phase der Hinrunde hat gerade erst begonnen.

Neun Punkte aus den fünf Ligaspielen in 2025 und dennoch Platz eins der Liga. Zwar sind die Geißböcke nach wie vor Spitzenreiter, doch so richtig rund läuft es nicht. In der Formtabelle ist der 1. FC Köln aktuell Mittelmaß, dabei kommen jetzt Gegner, gegen die sich der FC in der Hinserie doch schwer getan hat.

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Die Ernüchterung am Freitagabend war nicht nur bei den Anhängern der Geißböcke groß. Trainer und Spieler fanden auch deutliche und selbstkritische Worte. Die 0:3-Pleite beim 1. FC Magdeburg hatte jedenfalls Spuren hinterlassen. „Mir hat heute aber unser messerscharfer Stil gefehlt. Es war wie ein Buttermesser, alles ganz schön und ganz nett, aber mir hat der letzte Wille, dieser Hunger, diese Gier gefehlt, das Spiel für uns in eine Richtung zu bewegen“, sagte Gerhard Struber. „Das ist das, was uns am Ende jetzt etwas frustriert und enttäuscht.“ Zumal die Begegnung mal abgesehen von der Punkteausbeute so gut wie nichts gemein hatte, mit der Pleite im Hinspiel, als der FC Angriff an Angriff reihte und für Punkte einfach zu viele Chancen liegen ließ.

Tabellenführung trotz Formschwäche

Ein wenig Aufheiterung brachte am Sonntag möglicherweise der Blick auf die Tabelle. Denn trotz der deutlichen Pleite haben die Kölner die Tabellenspitze behauptet, führen die 2. Bundesliiga nach dem 22. Spieltag weiterhin an und befinden sich also im Aufstiegskampf weiterhin in der Pole Position. Und das ist angesichts des Jahresauftakts alles andere als selbstverständlich. Denn die Formkurve zeigt in 2025 doch deutlich in eine andere Richtung. Nach der beeindruckenden Serie vor der Winterpause ging diese steil nach oben. Aus sieben Begegnungen holten die Kölner starke 19 von möglichen 21 Punkten. Während die direkte Konkurrenz Federn ließ, hießen die direkten Verfolger Darmstadt (14 Punkte) und Schalke (12) – der kommende Gegner aus Düsseldorf kam in jener Phase auf gerade einmal sechs Punkte.

In 2025 will es beim FC dagegen nicht mehr so richtig rund laufen. Sechs Pflichtspiele, drei Siege, drei Niederlagen – darunter das bittere Aus im Pokal gegen Bayer Leverkusen. In der Formtabelle sind die Geißböcke im Jahr 2025 ins Liga-Mittelmaß abgerutscht. Neun Punkte aus fünf Ligaspielen bedeuten aktuell Rang sieben. Die beste Bilanz kann aktuell der 1. FC Kaiserslautern mit vier Siegen und einem Remis aufweisen. Auch Düsseldorf liegt deutlich vor dem FC. Zwar kann sich die Formtabelle natürlich von Woche zu Woche verschieben, doch den Kölnern steht die schwere Phase nun erst bevor – zumindest nach den Leistungen der Hinrunde. Denn dort begann mit der Begegnung gegen Magdeburg die kleine Krise. Aus den sechs Spielen bis und inklusive der bitteren 1:2-Pleite gegen Paderborn holte der FC nur fünf Punkte, kassierte 15 Tore – nur drei Teams waren schlechter.

Der FC wirkt tatsächlich deutlich gefestigter als in der Zeit im Spätsommer und Herbst des vergangenen Jahres. Das 0:3 gegen Magdeburg war dennoch ein herber Dämpfer. Mit einem Sieg gegen Düsseldorf sehen Welt und Formtabelle schon wieder ganz anders aus.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stärkste oder schwächste Liga?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

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FC weiterhin der Primus: Stärkste oder schwächste Liga? Ausgeglichen oder einfach nur kurios?

Enttäuschung pur: Die Spieler des 1. FC Köln nach der 2:3-Niederlage
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FC weiterhin der Primus: Stärkste oder schwächste Liga? Ausgeglichen oder einfach nur kurios?

Zwei Drittel der Spielzeit sind absolviert und noch immer kristallisiert sich kein Aufstiegsfavorit heraus. Trotz oder gerade wegen der Besetzung mit zahlreichen Traditionsvereinen liegen die Kontrahenten eng beieinander und sind auf den Fersen des 1. FC Köln: Ist die Liga so stark oder so schwach?

Nur einmal seit Einführung der Drei-Punkte-Regel hatte der Spitzenreiter des 22. Spieltags weniger Punkte als aktuell der 1. FC Köln: Ist die Liga so stark oder so schwach?

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Der 1. FC Köln, der Hamburger SV, Hertha BSC, der FC Schalke 04 und und und – noch vor der aktuellen Saison der zweiten Bundesliga hieß es: „Das ist die stärkste Liga aller Zeiten“. Doch bereits während der Hinrunde schlich sich das Gefühl ein, dass dem vielleicht doch nicht so ist. Die Kontrahenten lagen bis zum Abschluss der Hinrunde so eng beieinander, dass es dem Tabellenzwölften des zehnten Spieltags gelang, sogar noch Herbstmeister zu werden. Der FC konnte durch eine Gewinnserie die Plätze bis zur Tabellenspitze gut machen, die direkte Konkurrenz stahl sich untereinander die Punkte oder vergab die Chance, sich abzusetzen. Tatsächlich verdient sich das Fußball-Unterhaus diesen Titel augenscheinlich jedes Jahr aufs Neue – zumindest ist die Floskel beinahe schon so alt wie die 2. Bundesliga selbst.

Anspruch und Realität liegen weit auseinander

Fakt ist, dass auch in dieser Spielzeit zahlreiche Traditionsvereine in der Zweitklassigkeit kicken, die sich eigentlich eben im Liga-Oberhaus wähnen. Nur liegen Anspruch und Realität bekanntlich weit auseinander. Und das offensichtlich auch bei der Einschätzung vor der Saison. Denn diese 2. Bundesliga ist ganz sicher nicht die stärkste aller Zeiten. Nur heißt das im Umkehrschluss nicht, dass sie auch die schwächste aller Zeiten ist. Zumal der Begriff „aller Zeiten“ ohnehin inhaltlich falsch ist. Wer weiß schon, wer in den kommenden Jahren alles in dieser Klasse kicken wird. Allerdings weist die aktuelle Saison schon einige kuriose Gesetzmäßigkeiten auf. Zum Beispiel, dass die Liga von einer Mannschaft angeführt wird, die nur eins von sieben Spielen gegen die Teams aus dem oberen Tabellendrittel gewonnen, dagegen aber fünf verloren hat. Der Tabellenzweite war dagegen gegen die Top-Teams vier Mal erfolgreich – zwei Mal gegen den FC.

Der Tabellenvierte wiederum hat das Kunststück fertig gebracht, von seinen elf Heimspielen nur eins zu gewinnen (bekanntlich auch gegen Köln). Zum Vergleich: In der vergangenen Saison hatte der VfL Osnabrück als einziger Zweitligist nach dem 22. Spieltag ebenfalls nur ein Heimspiel gewonnen – die Niedersachsen stiegen am Ende abgeschlagen ab. Erst einmal in der Zweitliga-Geschichte seit Einführung der Drei-Punkte-Regel hatte ein Tabellenführer in der 2. Bundesliga nach dem 22. Spieltag weniger als 40 Punkte. Erst einmal betrug der Vorsprung des Spitzenreiters vor Platz drei weniger als einen Zähler und noch nie der auf Rang sechs drei Punkte oder weniger – es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es in dieser Saison so eng wie selten zuvor zur Sache geht, die Liga rein punktetechnisch sehr ausgeglichen scheint und nahezu jeder offenbar jeden schlagen kann. Ob das aber ein Qualitätsmerkmal ist, ist zumindest fraglich.

Ist die Liga so stark oder so schwach?

Fakt ist, dass es in dieser Spielzeit keine Über-Mannschaft in der Liga gibt. Und das, obwohl die Kader laut dem Online-Portal transfermarkt.de schon erstaunliche Marktwert-Unterschiede aufweisen und diese dann auch nicht in allen Fällen kongruent zu der Tabelle sind. Zwar wird der Wert der Geißböcke am höchsten eingeschätzt (62,03 Mio) und die Kölner belegen ja auch den Platz an der Sonne, aber schon dahinter wird es spannender. Hertha BSC hat laut Portal den zweithöchsten Kaderwert (53,23) rangiert aber auf Platz 14. Der 1. FC Magdeburg sowie die SV Elverbserg dürfen dann wohl eher als die großen Überraschungsteams einsortiert werden. Magdeburgs Kaderwert wird auf Platz 14 geschätzt (20,65), das Team aus Sachsen-Anhalt belegt Rang vier, die Elv mischt ebenfalls noch im Konzert der Aufstiegskandidaten mit, befindet sich in der „Wert-Tabelle“ aber ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte (22,08).

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Bislang hatte auch schon jeder vermeintliche Aufstiegskandidat mit einer kleinen Krise zu kämpfen. Und Erfolge gegen die vermeintlichen Underdogs sind ebenfalls keine Garantie – wie erst am Wochenende der HSV beim 1:1 gegen Jahn Regensburg unter Beweis stellte. Tatsächlich geht es eng zu, wie selten zuvor. Tatsächlich kann jeder jeden schlagen und tatsächlich ist nicht garantiert, dass die Mannschaft, die den schönsten Fußball spielt am Ende auch den Gang in Liga eins antritt. Das muss für den FC in dieser Saison sicherlich kein Nachteil sein.



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So lief es für die Leihspieler

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Magdeburg-Spiel

Timo Horn: Comeback nach drei Jahren, Elf des Spieltags und nun wieder die Nummer eins?

Timo horn bei seinem Bundesliga-Comeback gegen Dortmund
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Timo Horn: Comeback nach drei Jahren, Elf des Spieltags und nun wieder die Nummer eins?

Drei Jahre nach seinem letzten Bundesliga-Einsatz war es für die ehemalige Nummer eins der Geißböcke wieder so weit. Timo Horn absolvierte am Wochenende sein erstes Bundesliga-Spiel für den VfL Bochum und zeigte dabei durchaus eine starke Leistung. Der Ex-Keeper des 1. FC Köln Timo Horn wurde von der „Sportschau“ in die Elf des Spieltags gewählt.

Im Duell des VfL Bochum gegen den BVB kehrte Timo Horn seit drei Jahren auf der Bank zurück in den Bundesliga-Kasten. Er nutzte seine Chance und spielte auch Dank einer Glanzparade gegen Serhou Guirassy zu Null. Die Leistung ist nicht verborgen geblieben. Der Ex-Keeper des 1. FC Köln Timo Horn wurde von der „Sportschau“ in die Elf des Spieltags gewählt.

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Die Prophezeiung gab es schon deutlich vor dem Spiel. Auf dem Parkplatz bekam Timo Horn noch die besten Grüße eines Ordners mit auf den Weg. Die ehemalige Kölner Nummer eins werde zu Null spielen, gab der Mann dem Keeper mit auf den Weg. Und Horn spielte zu Null. Drei Jahre nach seinem letzten Einsatz in der Bundesliga, dann auch noch im kleinen Revierderby mit dem VfL Bochum gegen den rein nominell doch deutlich favoristierten BVB. Doch auf dem Platz war davon nicht viel zu sehen. Auch, weil Horn eben einen sehr guten Tag erwischte und gegen die Borussia wie versprochen die Null hielt. „Das ist wirklich unglaublich, hoch emotional“, sagte Horn sichtbar gerüht bei Sky. Bochum gelang der erhoffte Befreiungsschlag, Dortmund rutscht dagegen tiefer in die Krise.

Horn bald auch wieder die Nummer eins?

In der Bundesliga hatte der Keeper zuletzt eben für den FC im Duell gegen Eintracht Frankfurt im Februar 2022 gestanden. Schon damals hatte Horn seinen Stammplatz an Marvin Schwäbe verloren, doch die neue Nummer eins musste für die Begegnung gegen die Hessen passen. Nahezu auf den Tag genau drei Jahre später feierte der Keeper also sein emotionales Comeback in der Bundesliga, nachdem Horn zuletzt für RB Salzburg im Einsatz war. „Nach drei Jahren wieder Bundesliga spielen ist ja jetzt auch nicht selbstverständlich. Ich bin unheimlich dankbar, dass ich die Chance in Bochum noch einmal bekommen habe, mich zu zeigen. Heute war sie da und ich denke, dass ich sie auf genutzt habe. Das war pures Adrenalin.“ Und das gab es schon vor der Begegnung, Horn sollte die Ansprache im Kreis halten. „Genießt es einfach“, habe er dem Team mit auf den Weg gegeben.

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Timo Horn von der „Sportschau“ in die Elf des Spieltags gewählt

Und die Mannschaft tat wie geheißen, holte die drei wichtigen Puntke. Auch, weil Horn bereits in der Anfangsphase stark gegen Serhou Guirassy parierte. An gemeinsame alte Zeiten wird sich der Keeper in dieser Situation nicht erinnert, zumindest keinen Profit daraus geschlagen haben. „Der Serhou hat sich ja auch weiterentwickelt“, sagte Horn. Die Leistung blieb natürlich nicht unentdeckt. Horn wurde von der „Sportschau“ in die Elf des Spieltags gewählt. Eine besondere Ehre beim Comeback und eine, die noch einmal Ansporn sein dürfte. Und rund um die Castroper Straße wird nun diskutiert, ob Timo Horn sich vielleicht für mehr empfohlen hat – etwas die baldige Nummer eins. Doch das scheint Zukunftsmusik. Horn erklärte am Samstag, dass es nicht um seine Position sondern um das gemeinsame Ziel Bundesliga gehe.



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So lief es für die Leihspieler

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Trainings-Auftakt vor Düsseldorf: Die personelle Situation bleibt angespannt

Neo Telle beim Training des 1. FC Köln
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Trainings-Auftakt vor Düsseldorf: Die personelle Situation bleibt angespannt

Der FC ist am Montag in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf gestartet. Zum Wochenbeginn gibt es einen Rückkehrer, aber auch weitere Ausfälle beim 1. FC Köln: Die personelle Situation bleibt angespannt.

Im ersten Training der Woche muss Gerhard Struber auf weitere Leistungsträger verzichten beim 1. FC Köln: Die personelle Situation bleibt angespannt. Immerhin kehrte Neo Telle wieder ins Training zurück.

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Am Montagnachmittag ist der FC nach der 0:3-Niederlage beim 1. FC Magdeburg in die Vorbereitung auf das anstehende Derby gegen Düsseldorf getartet. Im Heimspiel können die Geißböcke dann die glücklich beibehaltene Tabellenführung wieder ausbauen. Doch die Voraussetzungen sind aber nach wie vor alles andere als optimal für FC-Trainer Gerhard Struber und sein Team. Denn die personelle Situation bleibt auch weiterhin extrem angespannt. Neben den Langzeitverletzten Jacob Christensen, Luca Kilian und Mark Uth steht den Geißböcken auch weiterhin Stürmer Tim Lemperle nicht zur Verfügung. Der Offensivspieler laboriert weiterhin an seiner Oberschenkelverletzung, befand sich am Montag im Reha-Bereich. Für das Spiel gegen Düsseldorf dürfte es also eng werden.

Neo Telle steigt wieder ein

Wie erwartet fällt auch Eric Martel weiterhin aus. Gut möglich also, dass Struber am Sonntag dann einmal mehr auf Mathias olesen als Sechser setzt. Doch es gibt auch noch andere Optionen. Zwar liegen bei Leart Pacarada und Damion Downs wie bereits vermeldet keine strukturellen Verletzungen vor, die beiden Stammspieler trainierten am Montag aber erst einmal individuell. Man wolle von Tag zu Tag schauen, hieß es beim FC. Immerhin steht den Kölnern eine lange Trainingswoche bevor. Die Partie gegen die Fortuna findet erst am kommenden Sonntag statt. Julian Pauli trainierte am Montag ebenfalls im Reha-Bereich. Der Abwehrspieler soll nach seiner Gehirnerschütterung möglichst bald wieder zurück in den Kader stoßen. Immerhin ein wenig Entspannung gab es dennoch in der Hintermannschaft. Denn Neo Telle stieg am Montag wieder ins Training ein.

Erfreulich: Auch Mark Uth war wieder am Ball, wenn auch nur in einer individuellen Einheit. Der FC empfängt am Sonntag Fortuna Düsseldorf zum rheinischen Derby. Die Partie gegen den Tabellenfünften ist nicht das einzige Spietzenspiel des 23. Spieltags. Der Hamburger SV erwartet als Tabellenzweiter den Dritten aus Kaiserslautern. Auch Hannover 96 und der SC Paderborn spielen gegeneinander. Für den FC bietet sich somit die Chance, Boden auf die direkte Konkurrenz gutzumachen.


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Joel Schmied nach seinem Debüt

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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Bleibt Mathias Olesen der Martel-Ersatz?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln
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Bleibt Mathias Olesen der Martel-Ersatz?

Der Ausfall von Eric Martel ist beim FC schwer zu kompensieren. Gegen den 1. FC Magdeburg übernahm Mathias Olesen die Rolle und hatte seine Schwierigkeiten. Der eigentliche Stamm-Sechser wird wohl auch gegen Düsseldorf ausfallen. Und so stellt sich die Frage beim 1. FC Köln: Wird Mathias Olesen auch gegen die Fortuna Eric Martel ersetzen?

So richtig wollte die Saison für Rückkehrer Mathias Olesen nicht in Schwung kommen. Gegen Sandhausen noch der Pokalheld folgten meist nur Kurzeinsätze. Erst nach seiner Verletzung folgten nun zwei Startelf-Einsätze in Folge. Wirklich gut lief es aber nicht für den Nationalspieler von Luxemburg. Und so bleibt die Frage beim 1. FC Köln: Wird Mathias Olesen auch gegen die Fortuna Eric Martel ersetzen?

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Die statistischen Werte konnten sich eigentlich sehen lassen. Knapp zwölf Kilometer hatte Mathias Olesen gegen den 1. FC Magdeburg abgespult, jeden zweiten Zweikampf gewonnen und dazu noch die wohl größte Kölner Chance auf einen Treffer gehabt, als er aus wenigen Metern Torhüter Sominik Reimann die Kugel gleich doppelt zustocherte. Den Ausfall des verletzten Eric Martel konnte der gebürtige Kopenhagener aber nicht kompensieren. Kein Wunder, Martel ist einer der absoluten Leistungsträger der 2. Bundesliga. Der Sechser ist einer der besten Läufer der Liga, gewinnt mit die meisten Zweikämpfe, schmeißt sich in jeden Ball und ist für den FC der Inbegriff von Leidenschaft und Willen. „Natürlich tut der Ausfall von Eric extrem weh“, sagte Marvin Schwäbe am Freitag. „Er ist eine feste Größe bei uns auf der Sechs, in der Innenverteidigung. Das ist natürlich nicht ganz so einfach.“ 

Wer ersetzt Eric Martel gegen Düsseldorf?

Nicht ganz so einfach ist es in der Tat für den FC. Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic sind Spieler, die ebenfalls auf der Sechs spielen können, das ja auch schon oft taten. Zuletzt agierten die beiden Mittelfeldspieler allerdings eher in den offensiveren Halbräumen auf der Acht, Ljubicic teilweise auf der Zehn. Und auch das Gedankenspiel mit Florian Kainz auf der Sechs ist eins, das sich beim FC hartnäckig hält, aber ebenfalls weit von einer optimalen Lösung entfernt ist. Vor der Begegnung gegen Magdeburg legte sich FC-Trainer Gerhard Struber früh auf Mathias Olesen als Ersatz fest, sprach von einem großen Vertrauen, erklärte aber auch, dass man den Ausfall des Sechser eben nur im Kollektiv auffangen könne. „Wir müssen das ein oder andere mit unseren Innenverteidigern kompensieren, um besser ins Vordecken in den Halbräumen zu kommen“, sagte Struber.

Gegen Magdeburg hat das nicht wirklich geklappt. Gerade im zweiten Abschnitt fand der Gegner immer wieder die Räume um gefährlich vor das Kölner Tor zu kommen. Wohl auch, weil Struber nach dem 0:1-Rückstand aufmachte und dem Gegner in den Umschaltmomenten noch mehr Platz überließ. Und auch am Sonntag werden es die Kölner wieder mit einer offensivstarken Mannschaft zu tun bekommen. Düsseldorf gehört ebenfalls zu den Mannschaften mit vielen Torabschlüssen und einer deutlich höheren Effizienz vor dem Tor, als es die Kölner aufs Feld bringen. Struber wird sich also gerade auf der so stabilisierenden Rolle im defensiven Zentrum etwas einfallen müssen. Der Plan von vergangenem Freitag ging mindestens in der zweiten Halbzeit jedenfalls nicht mehr auf.

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So lief es für die Leihspieler

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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