Beim FC bleibt der erhoffte Transfer-Effekt noch aus: Doch wie schlägt sich die Konkurrenz?

Manuel Riemann spielt für den SC Paderborn
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Beim FC bleibt der erhoffte Transfer-Effekt noch aus: Doch wie schlägt sich die Konkurrenz?

Vier neue Spieler hat der FC im Winter verpflichtet. Bislang ist der erhoffte Transfer-Effekt zumindest in Teilen ausgeblieben. Doch nicht nur Köln hat sich verstärkt – und bei den direkten Gegnern sieht es anders aus als beim 1. FC Köln: Wie schlagen sich die Transfers der Konkurrenten?

Im Kampf um den Aufstieg haben sich neben dem 1. FC Köln auch weitere Mannschaften aus der zweiten Bundesliga in der vergangenen Transferperiode kräftig verstärkt. Im Winter wurden namenhafte Neuzugänge präsentiert, darunter auch ein Ex-Spieler des 1. FC Köln: Wie schlagen sich die Transfers der Konkurrenten? 

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Auch, wenn es so nicht offiziell kommuniziert wird, der FC hat das Ziel Wiederaufstieg natürlich fest im Blick und deswegen im Winter noch einmal investiert. Mit vier Neuzugängen haben sich die Geißböcke für die Rückrunde verstärkt. So richtig sind die Transfers aber noch nicht eingeschlagen. Doch auch die Konkurrenz ist nicht untätig geblieben. Mannschaften wie der Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Magdeburg, der 1. FC Kaiserslautern, Hannover 96 und der SC Paderborn haben sich personell noch einmal ordentlich verstärkt. Kein Wunder, auch die Konkurrenten wollen natürlich aufsteigen und haben durchaus auch gute Chancen. Köln auf Platz eins und Hannover auf Platz acht trennen nur sechs Punkte. Gerade in den engen Spielen können die Verstärkungen den entscheidenden Unterschied im Aufstiegsrennen ausmachen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Starke Offensivkraft für Hannover 96

Ein Unterschiedsspieler ist zum Beispiel Rabbi Matondo. Der frühere Profi vom FC Schalke 04 spielt seit der Rückrunde, ausgeliehen von den Glasgow Rangers, für Hannover 96. Und der Neuzugang wirbelt auffällig auf dem linken Flügel. Sein erstes Tor für die Niedersachsen gelang ihm beim Auswärtsspiel des Nordderbys in Hamburg, in dem Matondo sehenswert den Ball ins lange Eck schlenzte. Auch mit Boris Tomiak, der fest vom Konkurrenten Kaiserslautern für die Innenverteidigung geholt wurde, ist Hannover für die Defensive fündig geworden. Auch die Pfälzer haben sich qualitativ verstärkt. Mit Tim Breithaupt, Maximilian Bauer per Leihe (beide FC Augsburg) und Simon Simoni (Eintracht Frankfurt) wurden drei Spieler aus der Bundesliga für den Winter dazu geholt.

Mit Faride Alidou ist zudem ein ehemaliger FC-Spieler für FCK-Trainer Markus Anfang fest verpflichtet worden. Der 23-Jährige hat bisher noch keine großen Einsatzminuten bei den roten Teufeln verbuchen können, konnte allerdings mit der entscheidenden Torvorlage zum 2:1-Sieg über Preußen Münster seinen ersten Scorerpunkt einfahren. Aktuell stehen die Pfälzer auf Platz drei der Tabelle und sind mit auf einen Punkt an den FC herangerückt.   

Düsseldorf mit einigen Neuzugängen

Derweil hat sich Fortuna Düsseldorf ebenfalls einen neuen Spieler aus der Bundesliga geholt. Mit Moritz-Broni Kwarteng sicherte sich die Fortuna die Dienste eines Mittelfeldspielers, der per Leihe vom VfL Bochum gekommen ist. Kwarteng kennt auch die zweite Bundesliga, spielte insgesamt 37 mal im Unterhaus schoss in der Saison 2022/23 insgesamt zehn Saisontore für den 1. FC Magdeburg, seine bisher erfolgreichste Saison. Auch mit Moritz Heyer wurde ein erfahrener Abwehrspieler für die Fortuna dazu geholt. Der 29-Jährige stand zuvor beim Hamburger SV unter Vertrag und soll Düsseldorf zu mehr Stabilität in der Rückrunde verhelfen. Insgesamt absolvierte Heyer 148 Ligaspiele im Unterhaus und zeigte mit 19 Toren, wie gefährlich er auch in der Offensive sein kann.

Einen weiteren namenhaften Neuzugang hat der SC Paderborn im Tor zu vermelden. Manuel Riemann wurde nach seiner Verpflichtung direkt zur Nummer eins ernannt. Der 36-jährige Torwart hütete knapp zehn Jahre beim VfL Bochum den Kasten und soll den Ostwestfalen nun zum Aufstieg in die Bundesliga verhelfen. Riemann wurde im ersten Spiel der Rückrunde in Darmstadt zum Matchwinner. Dann sah er allerdings im nächsten Spiel gegen Greuther Fürth die Rote Karte und muss seitdem eine Sperre von drei Spielen absitzen. Zudem wurden seitens von Paderborn Marvin Mehlem von Hull City für das Mittelfeld und Casper Terho von Union Saint-Gilloise im Sturm, beide per Leihe, verpflichtet. 



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Risikospiel, aber die fairsten Teams: Wie hitzig wird das Derby für den 1. FC Köln?

Timo Hübers im Hinspiel der Fortuna Düsseldorf gegen den  1. FC Köln in der Merkur Spiel-Arena
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Risikospiel, aber die fairsten Teams: Wie hitzig wird das Derby für den 1. FC Köln?

Am Sonntag empfängt der 1. FC Köln den Nachbarn Fortuna Düsseldorf im Kölner Stadion. Die Polizei rüstet sich für ein Risikospiel, doch auf dem Rasen könnte es deutlich ruhiger zugehen. Das sagen zumindest die Statistiken beider Teams. Erwartet den 1. FC Köln gegen Düsseldorf ein hitziges Derby?

Emotional wird das Duell der beiden Kontrahenten vom Rhein mit Sicherheit. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass es auf dem Rasen auch unfair zugehen muss. Denn beide Teams schneiden in der Fairness-Tabelle gut ab. Erwartet den 1. FC Köln gegen Düsseldorf ein hitziges Derby?

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Gut zwei Wochen trägt Imad Rondic nun den Geißbock auf seiner Kleidung und der Stürmer des 1. FC Köln scheint sich schon einigermaßen eingelebt zu haben. „Ich weiß um die Rivalität der beiden Städte“, sagte der Stürmer auf das rheinische Derby am Sonntag blickend (13.30 Uhr, Sky und Liveticker bei come-on-fc.com). „Das sind die Spiele, dich ich liebe.“ Vor einiger Zeit hatte Rondic in einem Interview in Polen angedeutet, dass er gerade diese hitzigen Duelle besonders möge. Zumindest tabellarisch wird es auch heiß hergehen. Der FC wird mit einem Sieg definitiv die Tabellenspitze behaupten. Bei einer Niederlage droht aber Rang sechs. In dem Fall würde auch die Fortuna an den Geißböcken vorbeiziehen. Allerdings ist für den Gast der Spitzenplatz wiederum nicht möglich, da auch der Hamburger SV und der 1. FC Kaiserslautern im direkten Duell aufeinandertreffen. Es geht also um viel.

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Der 1. FC Köln ist die fairste Mannschaft der Liga

Doch droht das Duell gegen die Fortuna auf dem Platz überhaupt besonders hitzig zu werden? Tatsächlich gehört der FC laut der Fairnesstabelle der 2. Bundesliga zu den fairsten Teams. In den bisherigen 22 Spielen sahen Kölner Spieler 53 Gelbe Karten. Eigentlich ein Rang im Mittelfeld der Fairnesstabelle. Allerdings ist der FC neben Hertha BSC, dem 1. FC Magdeburg und Preußen Münster nur eines von vier Teams, das in dieser Saison noch keine Rote Karte gesehen hat. Und damit führen die Kölner die Fairnesstabelle der Liga dann doch an. Im Schnitt bekommen die Geißböcke pro Spiel auf 2,5 Gelbe Karten. Die Fortuna sah in dieser Spielzeit genau zwei mehr, dazu aber auch eine Gelb-Rote und eine glatt Rote Karte. Alleine Andre Hoffmann sammelte bereits sieben Verwarnungen.

Beim FC gibt es gleich drei Spieler, die schon fünf Mal verwarnt wurden. Zuletzt Jan Thielmann, der die Begegnung gegen Düsseldorf von der Tribüne verfolgen wird. Auch Dominique Heintz und Timo Hübers verpassten gesperrt schon Begegnungen. Nun folgen vier weitere Akteure, die kurz vor der Gelbsperre stehen. Allerdings mit Eric Martel und Leart Pacarada zwei, die möglicherweise am Sonntag fehlen werden. Auch Luca Waldschmidt ist gefährdet, genauso wie Dejan Ljubicic. Zwar belegen die Geißböcke Rang eins in der Fairnesstabelle, die Kölner greifen aber sicherlich nicht immer zu fairen Mitteln. Tatsächlich hat der FC laut DFL-Statistik schon 264 Fouls am Gegner gespielt, belegt damit einen Platz im oberen Drittel der Statistik, der letzte Platz geht dagegen mit gerade einmal 215 Fouls an den kommenden Gegner.

Polizei mit mehr als tausend Beamten im Einsatz

Während der FC relativ oft das direkte Duell mit dem Gegner sucht, gehört Düsseldorf auch in dieser Kategorie zu den Mannschaften der unteren Tabellenhälfte. Aber: Die Fortuna gewann bislang mehr als 51 Prozent der Zweikämpfe, während der FC auf schwache 48 Prozent kommt. Gerade bei den Duellen am Boden belegt der Tabellenführer der 2. Bundesliga den letzten Platz. Für eine große Unfairness stehen beide Teams nicht. Auf dem Rasen wird es also sicherlich intensiv und hitzig, aber deswegen nicht gleich unfair zugehen. Im Hinspiel sahen die Geißböcke mit vier Gelben Karten aber überdurchschnittlich oft den Karton – darunter auch Trainer Gerhard Struber.

Bei den Fans erwartet die Polizei da schon mehr Temperament. Zumindest wurde die Begegnung als Risikospiel eingeordnet. „Wir haben uns auf diese Begegnung intensiv vorbereitet und werden bereits deutlich vor Anpfiff des Spiels präsent sein, damit alle friedlichen Fans ein hoffentlich spannendes und sportliches Rhein-Derby erleben können“, sagt der leitende Polizeidirektor Bastian Marter. „Denen, die solche Veranstaltungen für Ausschreitungen, körperliche Auseinandersetzungen oder Provokationen nutzen wollen, werden wir frühzeitig entgegentreten. Unabhängig von Vereinsfarben hat Gewalt im Fußball nichts verloren.“ Gegen potentielle Störer habe die Polizei „Bereichsbetretungsverbote ausgesprochen“, heißt es in der Mitteilung der Polizei Köln. Mehr als tausend Polizisten werden am Sonntag im Einsatz sein.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

Ist der FC an Jakob Lemmer von Dynamo Dresden interessiert?

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Ist der FC an Jakob Lemmer von Dynamo Dresden interessiert?

Der FC sucht offenbar weiterhin nach schnellen Außenspielern. Zumindest laut eines Medienberichts: Der 1. FC Köln ist demnach an Jakob Lemmer von Dynamo Dresden interessiert. Der 24-Jährige kommt schon auf zwölf Torbeteiligungen.

Arbeitet der FC bereits an einem Plan-B für mögliche Sommer-Abgänge? Der 1. FC Köln ist offenbar an Jakob Lemmer von Dynamo Dresden interessiert. Das berichtet die „Bild„.

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Demnach sollen Scouts bei einem Spiel von Dynamo Dresden gesichtet worden sein. Besonders der FC und der SC Paderborn sollen an dem Flügelflitzer interessiert sein. Jakob Lemmer wurde in Gießen geboren, durchlief den Nachwuchs von Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach und spielt seit Januar 2023 bei Dynamo Dresden. Der 24-Jährige lief bislang 88 Mal für die Sachsen auf, erzielte 18 Tore und bereitete 15 vor. Am vergangenen Sonntag war Lemmer gleich doppelt erfolgreich. Der Offensivspieler erzielte beim 5:2-Erfolg über 1860 ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Bei einem Wechsel zum FC würde er auf einen alter Bekannten treffen. In Offenbach spielte der Rechtsaußen gemeinsam mit Denis Huseinbasic.

Vielversprechender Offensivspieler

Schon in der vergangenen Woche hatte die „Bild“ über ein Kölner Interesse an Rostocks Ausnahme-Talent Fiete Bock berichtet. Der Youngster hat mittlerweile bei der „Kogge“ einen Profivertrag unterschrieben. Ein Wechsel wird zwar unwahrscheinlicher, ist aber nicht gänzlich vom Tisch. Der FC müsste bei einem ernstem Interesse wohl nur tiefer in die Tasche greifen. Doch auch bei Lemmer gibt es einen gehörigen Haken. Zwar läuft der Vertrag des Offensivspielers im kommenden Sommer aus, sollte Dresden aber in die 2. Bundesliga aufsteigen, verlängert sich der Kontrakt laut der „Bild“ bis 2026. Aktuell belegen die Sachsen den zweiten Tabellenplatz in Liga 3. Wie die Zeitung weiter berichtet, soll es auch schon Gespräche zwischen Lemmer und Dynamo über eine mögliche Vertragsverlängerung gegeben haben. Allerdings ohne konkretes Ergebnis.

„Ich fühle mich hier sehr wohl“, zitiert die „Bild“ Lemmer. „Ich versuche aber, gar nicht so sehr in die Zukunft zu gucken. Das war vielleicht in der letzten Saison der Fehler, dass das viele zu sehr gemacht haben.“

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Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

Said El Mala überzeugt bei Viktoria Köln

Said El Mala – Fehlt dem FC der Mut?

Neo Telle: Im Nachwuchs nicht übernommen, zurückgekehrt und nun der nächste Einsatz beim 1. FC Köln?

Neo Telle bei seinem Profidebüt für den 1. FC Köln
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Neo Telle: Im Nachwuchs nicht übernommen, zurückgekehrt und nun der nächste Einsatz beim 1. FC Köln?

Die personelle Lage bleibt beim FC weiterhin angespannt. Auch deswegen dürfte Neo Telle am Sonntag wieder in den Kader der Profis rücken. Es winkt der zweite Einsatz für den 19-Jährigen. Dabei führte der Weg für den Verteidiger über Umwege. Steht Neo Telle beim 1. FC Köln vor der Kader-Rückkehr?

Der Weg war für den Youngster sicherlich kein einfacher – auch kein gradliniger. Denn der Abwehrspieler musste einen Umweg nehmen, um beim FC sein Profi-Debüt zu geben. Nun hängt sein Bild in den Fluren des Geißbockheims. Steht Neo Telle beim 1. FC Köln vor der Kader-Rückkehr?

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Vor einigen Wochen griff Oliver Schmitt im Geißbockheim zum Hammer, nun durfte Neo Telle ran. Spätestens seit dem Debüt von Schmitt ist bekannt, dass sich die Kölner Eigengewächse nach ihrem Profidebüt mit einem Bilderrahmen in den Fluren der Geschäftsstelle verewigen dürfen. Nun bekam also der Innenverteidiger von Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball, das gerahmte Foto überreicht, durfte es vor den Augen einiger Nachwuchs-Trainer aufhängen. Telle ist der fünfte Nachwuchskicker, der in dieser Spielzeit sein Profi-Debüt bei den Geißböcken feierte, zumindest wenn man die Drittliga-Auftritte von Schmitt beim SC Verl mit wohl gemeint verschlossenen Augen nicht mitzählt. Gegen den FC Schalke 04 kam der 19-Jährige bereits zur Halbzeit. „Es ist verrückt für mich, eine Riesenehre. Ich kann es noch gar nicht so richtig wahrnehmen, es sind zu viele Gefühle“, sagte Telle.

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Telle über Umwege in den Profikader

Und möglicherweise wären gegen Magdeburg noch weitere dazugekommen, wenn der Youngster nicht mit einem Infekt ausgefallen wäre. Gegen Fortuna Düsseldorf wird der 19-Jährige am Sonntag (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) wieder in den Kader rücken. Die Personaldecke ist weiterhin angespannt, gerade auf der Innenverteidigerposition. Julian Pauli fehlt nach seiner Gehirnerschütterung weiterhin. Genauso wie Aushilfs-Abwehrspieler Eric Martel, der am Mittwoch immerhin wieder am Ball individuell trainierte. Mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Joel Schmied stehen den Geißböcken drei nominelle Verteidiger zur Verfügung. Sollte Gerhard Struber erwartungsgemäß mit einer Dreierkette spielen, fehlen also die Alternativen. Telle ist der logische Backup.

Dass der 19-Jährige eine Rolle im Profikader spielen würde, hatte Christian Keller vor etwa einem Jahr angedeutet, als er den Youngster neben Julian Pauli als „sehr interessante Innenverteidiger“ adelte, dass es aber so schnell gehen würde, kam dann doch überraschend. Immerhin hatte der Nachwuchsspieler schon die Teilnahme am Trainingslager im Januar in Spanien als „Geschenk“ empfunden. Nun winkt der zweite Einsatz beim FC. Und das, obwohl der Weg für Telle kein gewöhnlicher war. Der Abwehrspieler startete bereits in der U9 der Geißböcke. Wie der FC nun auf der Vereins-Homepage schreibt, wurde der Youngster allerdings nicht mehr in die U13 übernommen. Telle sollte ins Tor rotieren, wollte dort aber nicht spielen, verließ den FC, um dann aber über den Umweg Vorwärts Spoho Köln und der 1. JFS Köln zur Spielzeit 19/20 wieder zurück zum Geißbockheim zu kehren – als Feldspieler.

„Es war kein Zufall, dass er dabei war, sondern Vertrauen“

Und das war offenbar die richtige Entscheidung, denn beim FC traut man dem Youngster noch einiges zu. „Ich finde, dass er im Training viele gute Dinge unter Beweis stellt. Es war kein Zufall, dass er dabei war, sondern Vertrauen, weil dieser Spieler Dinge in sich trug, die einfach spannend sind“, sagte Gerhard Struber noch vor dem Debüt des gebürtigen Kölners. „Er ist ein richtig cooler Kicker.“ Ein cooler Kicker, der beim FC nun seinen Traum lebt. „Seit ich ein kleines Kind bin, arbeite ich darauf hin. In so einem Spiel das Debüt zu geben, das berührt mich, es ist unbeschreiblich“, sagte Telle nach seinem Debüt. Nun also hängt das Bild des Youngsters in den Fluren der Geschäftsstelle. Eine besondere Ehre, die sich der Youngster über Umwege verdient hat.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Eric Martel: Comeback-Hoffnung

Marco Höger: „Da bin ich typischer Fußballer, da weiß man heute nicht genau, was morgen sein wird“

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Marco Höger: „Da bin ich typischer Fußballer, da weiß man heute nicht genau, was morgen sein wird“

Fünf Jahre spielte Marco Höger bei den Profis des 1. FC Köln, absolvierte 106 Pflichtspiele. Mittlerweile ist er Kapitän der U21 und der verlängerte Arm des Trainerteams. Im Interview mit come-on-fc spricht Marco Höger über Aufstiegspläne, die Ziele und seine Zukunft. Das Gespräch führte Daniel Mertens.

Der Kapitän der U21 des 1. FC Köln hat eine tragende Rolle innerhalb der Mannschaft von Evangelos Sbonias inne. Und auch zu den Profis des FC hat der 35-Jährige eine Meinung. Im Interview mit come-on-fc spricht Marco Höger über Aufstiegspläne, Ziele und seine Zukunft.

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Herr Höger, wie beurteilen Sie Ihren Platzverweis vom vergangenen Wochenende?

Die erste Gelbe Karte war ein kleines Missverständnis, weil ich etwas harscher mit einem Mitspieler geredet hatte und ich vermute, dass der Schiedsrichter das auf sich bezogen hatte. Bei der zweiten Gelben ist ein Handspiel des Gegners vorausgegangen und dann habe ich ein Foul gezogen, das in dem Moment unnötig war. Aber das ist nichts Weltbewegendes.

Ärgert es Sie, dass Sie jetzt ausgerechnet das Spiel auf Schalke verpassen oder gibt es keine besondere emotionale Verbindung mehr dorthin?

Wir spielen jetzt gegen die Zweitvertretung, mit der hatte ich auf Schalke nie etwas zu tun. Klar wäre es schön gewesen, am Sonntag dort zu spielen. Ich werde natürlich mit der Mannschaft hinfahren und auch vor Ort sein. Aber dafür hatte ich jetzt auch schon zu viele Spiele in meiner Karriere, dass ich mich darüber ärgern würde.

Der Platzverweis vom vergangenen Wochenende war bereits Ihr zweiter in der laufenden Saison…

Diese Bilanz ist mir eigentlich egal. Ich hatte vorher in meiner Karriere relativ wenig Platzverweise. Je tiefer es für mich in den Ligen jetzt geht, desto mehr sammle ich. Natürlich ärgert man sich in der Regionalliga dann als Spieler schon das eine oder andere Mal über die Schiedsrichterleistung, weil man anderes gewöhnt ist. Trotzdem sollte mir so etwas natürlich nicht passieren.

„Ich stehe den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite“

In der U21 springen in dieser Saison besonders viele Spieler zwischen Regionalliga und 2. Liga. Sind Sie da noch mal ganz besonders gefragt als erfahrener Spieler? Kommen die Jungen auch auf Sie zu?

Die heutige Generation hat schon ein gewisses Selbstbewusstsein. Aber natürlich stehe ich den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite, wenn sie ihn brauchen.

Wie schwierig ist der Trainingsalltag und die Spielvorbereitung, wenn Schlüsselspieler oftmals den Großteil der Woche gar nicht bei der U21 dabei sind?

Klar ist es unter der Woche nicht immer einfach für eine zweite Mannschaft, wenn man mit einer kleinen Gruppe trainiert. Aber grundsätzlich ist eine zweite Mannschaft auch dafür da, dass der Profi-Kader aufgefüllt werden kann, um dort eine gute Trainingsqualität zu garantieren und um die, die bei uns positiv auffallen, hochzuziehen. So wie zuletzt Neo Telle. Damit müssen wir umgehen und machen das bisher auch ganz gut. Und wir sind natürlich auch froh und stolz, dass wir so viele Jungs oben integrieren konnten.

Was zeichnet die U21 in dieser Saison aus und was sind die Ziele für den restlichen Saison-Verlauf?

Uns zeichnet aus, dass wir für unser junges Durchschnittsalter sehr stabil durch die Saison kommen. Natürlich gibt es immer wieder mal Schwankungen nach oben oder unten. Grundsätzlich ist es für so eine junge Mannschaft nicht selbstverständlich, dass wir in der harten Regionalliga Woche für Woche zeigen, dass wir Seniorenfußball spielen können. Wir haben viele talentierte Jungs dabei, die auch immer wieder ins Profi-Training aufrücken. Viele sind dann auch im Kader dabei und sammeln ihre Einsätze. Manche Jungs wurden auch komplett integriert und haben sich zu festen Größen im Profi-Kader entwickelt. Uns zeichnet im Moment aus, dass wir gut damit umgehen, wenn wir mal eine kleine Trainingsgruppe haben und die Jungs, die erst zum Wochenende dazustoßen, gut integriert bekommen.

„Grundsätzlich ist das für einen Fußball-Romantiker etwas Schönes zum Abschluss“

Welche Möglichkeiten nutzen Sie auf dem Platz, wenn Ihrer Mannschaft das Spiel mal zu entgleiten droht?

Grundsätzlich bin ich natürlich ein emotionaler und lautstarker Typ auf dem Platz. Ich denke, das sieht man auch von außen. Ich bin aber weniger der Lautsprecher in der Kabine. Klar rede ich da auch und gebe zu vielem meinen Senf dazu. Aber ich bin keiner, der vorm Spiel in der Kabine im Kreis steht und die Jungs heiß macht. So ein Typ bin ich nicht. Daher versuche ich so etwas ausschließlich immer auf dem Platz zu zeigen, mit Leistung voranzugehen oder in schwierigen Phasen des Spiels den Ball zu fordern. Dann wissen die anderen Spieler, dass sie jemanden auf dem Platz haben, an dem sie sich hochziehen können.

Wie ist denn Ihre Zusammenarbeit mit dem Trainer Evangelos Sbonias, dessen verlängerter Arm Sie auf dem Platz sind?

Die ist sehr eng. Ich bin dem Trainerteam der U21 auch sehr dankbar dafür, dass sie mir die Möglichkeit geben, ein Stück weit als weiterer Co-Trainer zu agieren. Wir sind jeden Tag im Trainerbüro und auf dem Platz im Austausch und ich werde in viele Dinge mit einbezogen.

Sie haben bald ihr zweites Jahr nach Ihrer Rückkehr zum FC vollendet. Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf diese Zeit zurück?

Grundsätzlich macht es mir einfach richtig Spaß. Es ist alles so aufgegangen, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe. Den Verein kannte ich vorher natürlich schon in und auswendig und die Leute hier waren mir alle bekannt. Daher hat mich hier nichts großartig überrascht. Ich habe lange Bundesliga gespielt, danach zweite Bundesliga. Der Schritt in die 3. Liga und jetzt noch einmal in die Regionalliga lässt mein Fußball-Herz noch mal schneller schlagen, weil ich ein alter Fußball-Romantiker bin. In der 3. Liga und der Regionalliga hat man den einen oder anderen gefallenen Riesen dabei, wo es dann noch einmal besonders Spaß macht, weil es ein bisschen zurück zu den Wurzeln geht. Man hat nicht mehr diese ganz großen Stadien, die super Kabinen und Wohlfühloasen. Klar wünscht man sich das auch manchmal, gerade in den Winter-Monaten. Aber grundsätzlich ist genau das für einen Fußball-Romantiker etwas Schönes zum Abschluss.

Marco Höger über seine Zukunft

Apropos Abschluss: Ihr Vertrag läuft nach der Saison aus. Hängen Sie ein weiteres Jahr dran oder die Fußballschuhe im Sommer an den Nagel?

Das ist alles noch offen. Da habe ich mir auch noch keine großen Gedanken zu gemacht. In der Regionalliga ist es in den Wintermonaten nicht ganz so einfach an etwas anderes zu denken als das nächste Spiel. Wir haben hier bei uns, wenn es friert, auch nicht immer die besten Plätze. Klar sagt der Körper manchmal auch, dass es allmählich mal gut wäre, aber es macht weiterhin Spaß. Die Jungs halten mich außerdem jung und fit im Kopf, auch wenn es nicht immer leicht ist. Teilweise ist es auch sehr anstrengend. Was mich angeht: Der Verein und ich werden einen ordentlichen Weg und guten Zeitpunkt finden, um miteinander zu reden.

Was peilen Sie für die Zeit nach Ihrer aktiven Karriere an?

So weit habe ich noch gar nicht gedacht. Ich habe einen Trainerschein gemacht, den B-Plus-Lehrgang absolviert. Ich würde schon gerne im Fußball bleiben, aber das steht noch in den Sternen. Da bin ich typischer Fußballer, da weiß man heute nicht genau, was morgen sein wird.

„Es kann aber auch gerade in der 2. Liga relativ schnell gehen, dass alles kippt“

Der FC will perspektivisch mit der U21 in die 3. Liga aufsteigen. Wie groß wäre da noch einmal der Unterschied für die jungen Spieler?

Der Unterschied ist schon noch mal enorm. Was die Art des Fußballs angeht, ist es noch einmal viel physischer und athletischer. Und vom Aufwand her ist es das gleiche wie Bundesliga oder zweite Liga. Man hat die gleichen Auswärtsreisen, Hotelaufenthalte und fast ausschließlich große Stadien, auch wenn die nicht immer voll sind. Vom Aufwand her ist es enorm. Aber wenn man Dortmund oder Stuttgart aktuell sieht, bei denen die zweite Mannschaft in der dritten Liga spielt, ist das für die Top-Talente immer reizvoll. Mit 19 oder 20 Jahren können sie bereits 50 Drittliga-Spiele haben. Daher kann ich es verstehen, dass der FC langfristig diese Planungen hat und vorantreiben will. Aber es ist natürlich auch nicht einfach, mit einer zweiten Mannschaft in der Regionalliga Erster zu werden, das muss man auch erst einmal schaffen.

Stichwort Aufstieg: Schafft der FC die Rückkehr in die Bundesliga?

Ich traue es der Mannschaft auf jeden Fall zu. Das ist aber noch ein hartes Stück Arbeit. Aber ich glaube, dass die Jungs oben so gefestigt sind, dass sie auch mit einem Rückschlag wie in Magdeburg umgehen können und daraus ihre Lehren ziehen. Es kann aber auch gerade in der 2. Liga relativ schnell gehen, dass alles kippt. Daher muss man zusehen, dass es dazu nicht kommen kann. Gerade die Heimspiele zum Schluss müssen noch einmal erfolgreich bestritten werden – und dann bin ich sehr zuversichtlich.


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Hoffnung auf Martel-Comeback

Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth wieder am Ball

Fehlt dem 1. FC Köln bei Said El Mala wirklich der Mut zum Risiko?

Said El Mala soll bald zurück zum 1. FC Köln
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Fehlt dem 1. FC Köln bei Said El Mala wirklich der Mut zum Risiko?

Die Offensive der Kölner lahmt nicht erst seit der 0:3-Pleite gegen den 1. FC Magdeburg. Schon seit Wochen fehlt die große Torgefahr. Ein Leihspieler sorgt in der 3. Liga für Furore, für den FC war er aber in der vergangenen Wechselperiode noch kein Thema. Hätte der 1. FC Köln Said El Mala schon im Winter holen müssen?

Nach wie vor betreibt Said El Mala in der 3. Liga viel Eigenwerbung. Nicht umsonst haben sich die Geißböcke früh um die Dienste des Youngsters bemüht. Doch in dieser Spielzeit wird der 18-Jährige dem FC noch nicht helfen. Hätte der 1. FC Köln Said El Mala schon im Winter holen müssen?

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Acht Tore, fünf Vorlagen, starkes Eins-gegen-eins, Stammspieler, Leistungsträger und das mit gerade einmal 18 Jahren. Ein exaktes Bild von den Fähigkeiten bekam Gerhard Struber Anfang des Jahres geliefert. Auch beim 3:2-Erfolg im Stadtderby gegen Viktoria Köln drehte Said El Mala mal so richtig auf. An beiden Toren des Stadtrivalen war der Offensivspieler beteiligt, erzielte den 0:2-Halbzeitstand sogar selbst, ein weiterer El-Mala-Treffer wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben. Dazu einige Tempoläufe, gute Dribblings und intensive Zweikämpfe. Nicht umsonst heißt es, Struber sei ein großer Fan des Angreifers. Wohl gemerkt, des Angreifers, der eigentlich schon beim FC unter Vertrag steht, an die Viktoria verliehen ist und im Winter wohl hätte ans Geißbockheim geholt werden können.

El Mala soll sich „weiterentwickeln“

Und da El Mala in der 3. Liga aktuell mal so richtig aufräumt und für ordentlich Furore sorgt, mehren sich die Fragen in den Sozialen Medien, warum das Talent eben nicht schon jetzt beim FC aufläuft. Immerhin lahmt die Offensive der Kölner aktuell, will in diesem zweiten Saisondrittel nicht mehr so richtig in Fahrt kommen. Doch eine Rückholaktion im Winter wäre zwar denkbar gewesen, aber offensichtlich kein Thema. „Wir haben mit dem FC im Winter früh gesprochen und entschieden, dass sich der Junge noch weiter in der 3. Liga bei uns entwickeln soll“, hatte Viktorias Sportlicher Leiter Stephan Küsters vergangene Woche bei MagentaSport gesagt. Und der Plan klingt auch logisch. Bei der Viktoria erhält der Youngster die Spielzeit, die er für seine Entwicklung braucht. Und die Spielzeit, die er beim FC aktuell nicht erhalten würde.  

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Denn die linke Außenbahn gehört in der Offensive Linton Maina – einem der absoluten Aktivposten des Kölner Angriffs in dieser Saison. Auch, wenn Maina gegen Magdeburg nicht großartig ins Spiel fand, ist der 25-Jährige aktuell aus der Stammformation nicht wegzudenken. Der gebürtige Berliner kommt in dieser Spielzeit bereits auf elf Torvorlagen und fünf Treffer, ist der Kölner Topscorer. El Mala würde also erst einmal ins zweite Glied rücken. Denn auch im Sturm selbst ist Köln mit Damion Downs und Tim Lemperle eigentlich recht gut aufgestellt. Möglicherweise wäre die Position hinter den Spitzen eine interessante, nur könnte El Mala dort sein Tempo nicht so gut ausspielen. Auch Christian Keller hatte sich Anfang des Jahres auf dem Mitglieder-Stammtisch für einen Verbleib des Youngsters bei der Viktoria ausgesprochen. Der Linksaußen solle sich bei dem Drittligisten in Ruhe weiterentwickeln.

Fehlt der Mut zum Risiko?

Von einigen Anhängern wird Keller für das Zögern in der Causa El Mala in den Sozialen Medien kritisiert. „Warum nicht der Mut zum Risiko? Zu verlieren hat man ja auch nichts“, lautet der Tenor. Und aus Sicht des FC ist da wohl auch etwas Wahres dran. Für den Spieler scheint die 3. Liga aber aktuell genau die richtige Entwicklung, auch, wenn Experten dem jungen Spieler eine große Karriere zutrauen. In der vergangenen Saison sorgte ein anderer verliehener FC-Spieler in der 3. Liga für Furore. Marvin Obuz erzielte für Rot-Weiss Essen sieben Tore bereitete 14 Treffer vor und hielt den Traditionsclub damit lange im Rennen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Beim FC kommt der 23-Jährige aktuell auf fünf Kurzeinsätze in der Liga. Glücklich ist Obut darüber nicht, ein Wechsel im Sommer gilt als wahrscheinlich. RWE soll ein möglicher Interessent sein. Der Sprung vom Leistungsträger der 3. Liga zu den Profis bei den Geißböcken scheint ein großer zu sein.



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Leihspieler im Einsatz

Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth wieder am Ball

Der Transfer-Effekt ist bislang ausgeblieben: Durchwachsener Start der Neuzugänge

Sollen den 1. FC Köln verstärken: Jusuf Gazibegovic und Joel Schmied
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Der Transfer-Effekt ist bislang ausgeblieben: Durchwachsener Start der Neuzugänge

Ein Jahr lang mussten die Anhänger des 1. FC Köln auf neue Spieler warten. Im Winter konnten die FC-Bosse dann wieder auf dem Transfermarkt zuschlagen. Und taten das auch. Doch so richtig in Schwung sind die neuen Akteure noch nicht gekommen. Der erhoffte Transfer-Effekt ist beim 1. FC Köln bislang ausgeblieben.

Die ersten fünf Ligaspiele und das Pokalspiel in Leverkusen waren für die Neuzugänge des FC die Gelegenheit, sich zu zeigen. Dabei konnte zumindest ein Akteur ein wenig Werbung für sich machen, andere sind noch auf der Suche nach Beständigkeit. Der Transfer-Effekt ist beim 1. FC Köln bislang ausgeblieben.

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Zuversichtlich zeigte sich Christian Keller nach den Neuverpflichtungen im vergangenen Transferfenster. Der 46-jährige Geschäftsführer Sport durfte endlich wieder nach dem einjährigen Registrierungsverbot auf dem Transfermarkt aktiv werden und neue Spieler für die Profimannschaft holen. Insgesamt wurden vier Neuzugänge für die erste Mannschaft geholt. Der FC gab für alle vier Spieler zwischen sechs und sieben Millionen Euro aus. Bislang ist Keller zufrieden mit den Transfers: „Wir haben auf der Abgangsseite unsere Vorstellungen umgesetzt und auf der Zugangsseite die Positionen besetzt, die wir besetzen wollten. Und wir haben uns in der Qualität der Mannschaft verbreitert. Für ein Gesamtfazit einzelner Spieler ist es noch zu früh. Aber was ich schon sagen kann: Alle passen als Typen gut in den Kader“, sagte Keller im Interview der „Bild“.

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Schmied entwickelt sich zum Stammspieler, Gazibegovic mit Problemen

Ein Gesamtfazit nach sechs Spielen wäre zu früh, dennoch gibt es ein erstes Zwischenbilanz, ein Fingerzeig für die Neuzugänge an. Von diesen spielte sich bisher nur Joel Schmied in den Reihen von FC-Trainer Gerhard Struber fest. Der 26-jährige Schweizer kam für kolportierte 2,5 Millionen Euro vom FC Sion zu den Geißböcken, durfte in fünf von sechs Pflichtspielen von Beginn an ran und absolvierte vier Spiele über die volle Distanz. Für den jungen Innenverteidiger sprechen die Zweikampfquote von 63 Prozent und eine Passquote von 83 Prozent, die sich sehen lassen können. Trotz noch kleinerer Fehler hat sich Schmied schnell an das spielerische Niveau in Deutschland angepasst. Der Schweizer bietet sich deshalb für eine dauerhafte Besetzung in der Startelf an. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass der Schweizer vom Ausfall von Julian Pauli profitiert.

Dafür sucht ein anderer Neuzugang bisher seine Beständigkeit. Jusuf Gazibegovic wechselte vom AK Sturm Graz für rund zwei Millionen Euro zum FC und sollte die rechte Außenbahn stabilisieren. Der gelernte Außenverteidiger tut sich bisher noch schwer mit dem spielerischen Niveau in der zweiten Bundesliga, seine Passquote liegt bei 74 Prozent. Dazu liegt der Wert der gewonnenen Zweikämpfe von 44 Prozent im unteren Bereich aller FC-Spieler, für einen Verteidiger kein guter Wert. Nur eine von sechs Partien absolvierte Gazibegovic über 90 Minuten, zuletzt verdrängte Jan Thielmann ihn wieder aus der Anfangsformation. Der Nationalspieler von Bonsnien-Herzegowina wirkt oft wie ein Fremdkörper, findet sich im Kölner Kader noch nicht so wirklich zu recht.       

Charakterlich passend, spielerisch auch?

Für Imad Rondic fällt der Wechsel, was die Spielzeit beim FC betrifft, noch nüchtern aus. Der bullige Mittelstürmer kam für 1,5 Millionen Euro aus Widzew Lodz und ist beim 1. FC Köln bisher nur zu zwei Kurzeinsätzen in der Liga gekommen, konnte da aber das ein oder andere Mal seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Für den 26-jährigen Bosnier hätte es den perfekten Einstand beim FC gegeben, wenn sein Abseitstor im Pokal gegen Leverkusen gezählt hätte. Für Rondic könnte es am nächsten Spieltag im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf mehr Einsatzminuten geben, da Damion Downs wahrscheinlich und Tim Lemperle sicher verletzungsbedingt ausfallen werden. In dem Spiel kann Rondic genug Werbung für sich machen. Für den vierten Neuzugang Anthony Racioppi gab es bisher noch keinen Einsatz für die Geißböcke. Racioppi ist von Hull City bis zum Saisonende an den FC ausgeliehen und ist bisher hinter Marvin Schwäbe die Nummer zwei im Kasten.

Christian Keller betonte, dass die Neuzugänge vom Typen her alle passen. Das spricht für einen guten Charakter und für ein Fördern der Gemeinschaft im Team, aber reicht es auch sportlich? Auf die Frage, dass es so wirkte, dass Schmied und Rondic keine A-Lösungen waren, antwortete Keller im Bild-Interview: „Wir haben nur Spieler geholt, von denen wir überzeugt sind.“ Ob es für das große Ziel, den Aufstieg in die Bundesliga, reichen wird, kann man erst am Saisonende feststellen. Dann kann man ein Gesamtfazit der einzelnen Spieler ziehen. 



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Eric Martel und die Hoffnung auf das baldige Comeback

Eric Martel wieder zurück im Training des 1. FC Köln
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Eric Martel und die Hoffnung auf das baldige Comeback

Die personelle Situation bleibt beim FC weiterhin angespannt. Doch schon bald könnte es Entlastung geben: Eric Martel befindet sich wieder im individuellen Training beim 1. FC Köln. Vorerst individuell. Doch der Sechser könnte schon bald wieder für den FC auflaufen.

Vier Tage vor dem wichtigen Spiel gegen Düsseldorf hat sich das Lazarett beim FC noch nicht gelichtet. Dennoch bahnt sich Besserung an: Eric Martel befindet sich wieder im individuellen Training beim 1. FC Köln

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Wie sehr Eric Martel dem FC fehlt, wurde am vergangenen Freitag dann doch deutlich. Gerade in der zweiten Halbzeit im Duell gegen den 1. FC Magdeburg bekamen die Kölner einige Räume im Mittelfeld eben nicht mehr geschlossen. Sicher auch, weil Gerhard Struber nach dem Rückstand aufmachte, in einer anderen taktischen Formation dem Spiel noch eine andere Wende geben wollte. Dennoch fehlte der Sechser, der sich für keinen Meter, für keinen Zweikampf zu Schade ist. Am Freitag spielte Mathias Olesen auf der Sechs. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Nationalspieler von Luxemburg auch am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf wieder im defensiven Mittelfeld aufläuft. Mit Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic gäbe es aber zwei weitere Mittelfeldspieler, die aushelfen könnten.

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Martel zurück auf dem Platz

Aushelfen kann ein fitter Martel dann auch auf der Innenverteidigerposition. Also jenem Abwehrteil, bei dem die Personaldecke aktuell ebenfalls eher dünn ist. Kein Wunder also, dass man beim FC der schnellen Genesung des Sechsers entgegenfiebert. Und am Mittwoch gab es beim Training dann auch einen Lichtblick. Nach dem Mannschaftstraining kam Martel auf den Platz und absolvierte mit Reha-Coach Leif Frach und Jacob Christensen wieder eine inidiviudelle Einheit. Martel war auch phasenweise wieder am Ball. Im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 hatte sich der Kapitän der U21-Nationalmannschaft eine muskuläre Verletzung zugezogen, war schon zur Halbzeit ausgewechselt worden und hatte gleichzeitig Neo Telle zum Profi-Debüt bei den Geißböcken verholfen. Nun arbeitet Martel an der schnellen Rückkehr.

Gegen Düsseldorf wird der 22-Jährige dem FC am Sonntag sicher noch nicht zur Verfügung stehen. Doch schon in der Folgewoche könnte Martel wieder eine Option werden. Am Karnevalssamstag ist Köln zu Gast beim Karlsruher SC. Im Hinspiel lieferten die Kölner beim 4:4-Unentschieden gerade in der Defensive eine vogelwilde Begegnung ab. Ein Stabilisator der Marke Eric Martel wäre für das Rückspiel sicherlich nicht verkehrt.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Noch keine Personal-Entspannung in Sicht – und die Zeit wird knapp

Florian Kainz im Training des 1. FC Köln
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Noch keine Personal-Entspannung in Sicht – und die Zeit wird knapp

Auch am Mittwoch fehlten weiterhin einige Akteure beim Training. Einzig Mark Uth stieg wieder ein. Doch der Offensivspieler wird am Sonntag noch keine Option sein für den 1. FC Köln: Die Personaldecke bleibt beim FC sehr dünn.

Die Situation ist weiterhin angespannt beim 1. FC Köln: Die Personaldecke bleibt beim FC sehr dünn. Am Mittwoch gab es zwar einen Rückkehrer, doch der wird in den Planungen noch keine Rolle spielen.

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Über einen Rückkehrer konnte sich Gerhard Struber am Mittwochmorgen freuen. Mark Uth nahm bei strahlendem Sonnenschein wieder an Teilen des Mannschaftstraining teil. Der Offensivspieler arbeitet an seinem xten Comeback. Dementsprechend freundlich wurde er von seinen Teamkameraden auch begrüßt. Doch so wirklich Entspannung bringt die Personalie nicht. Denn Uth wird nach seiner langen Verletzungspause ganz sicher kein Thema für das Derby am Sonntag gegen Düsseldorf sein. Der gebürtige Kölner wird wohl wieder langsam an den Spielbetrieb rangeführt werden. Ein weiteres Risiko gehen die FC-Verantwortlichen mit ihrem Routinier sicher nicht ein. Zwar ist die Rückkehr ein gutes Zeichen, doch die Personalsorgen bleiben.

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Thielmann gesperrt, Lemperle weiter verletzt

Denn auch am Mittwoch fehlten weiterhin einige Leistungsträger. Leart Pacarada und Damion Downs standen auch am Mittwoch nicht auf dem Platz. Und so langsam wird die Zeit eng. Beide Spieler haben sich im Duell gegen den 1. FC Magdeburg bekanntlich muskuläre Verletzungen zugezogen. Für Pacarada war die Begegnung nach einer halben Stunde beendet, Downs hielt länger durch. Zwar seien die Verletzungen nicht struktureller Natur, doch man wollen von Tag zu Tag schauen, hieß es von Seiten des FC. Nur gehen den Kölnern die Tage so langsam aus. Am Donnerstag ist trainingsfrei. Die Chance für die beiden Akteure zu regenerieren. Allerdings bleiben dann auch nur noch zwei Einheiten am Freitag und Samstag. Selbst bei einer Rückkehr ist ein Platz in der Startelf nicht die wahrscheinlichste Variante.

Somit wird sich Struber schon jetzt einen Plan-B überlegen. Auf der Position des Außenverteidigers deutet also viel auf Max Finkgräfe hin. Der Youngster befindet sich aber alles andere als in Form, erlebte gegen Magdeburg einen rabenschwarzen Abend und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Schon gegen den Hamburger SV verursachte der Linksverteidiger den entscheidenden Elfmeter. Doch Alternativen gibt es kaum. Im Angriff ist die Lage ein wenig entspannter. Sollte Downs wirklich nicht rechtzeitig fit werden, wäre Neuzugang Imad Rondic eine Alternative. Der Angreifer hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass er bereit wäre, für jede Minute, die er vom Trainer bekommen würde. Allerdings ist Rondic ein anderer Stürmer-Typ als beispielsweise Downs.

Neben den beiden angeschlagenen Akteuren werden auch weiterhin Tim Lemperle und Julian Pauli verletzt fehlen. Jan Thielmann ist zudem gesperrt. Dazu gesellen sich mit unter anderem Luca Kilian und Jacob Christensen einige Langzeitverletzte.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Downs und Maina – die 31-Tore-Offensive: Ist das Duo zu halten? Das sagt Christian Keller

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Downs und Maina – die 31-Tore-Offensive: Ist das Duo zu halten? Das sagt Christian Keller

Trotz der 0:3-Pleite gegen Magdeburg und der zuletzt lahmenden Offensive sind sie die Aktivposten des Kölner Angriffs: Damion Downs und Linton Maina. Gemeinsam waren sie an 31 Toren direkt beteiligt. Die Frage ist nur, ob sie das auch in Zukunft tun werden beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Downs und Maina.

Sie sind aktuell die Leistungsträger bei den Geißböcken. Doch es ist nicht geklärt, ob auch in Zukunft. Dementsprechend soll gehandelt werden beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Damion Downs und Linton Maina.

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Für Damion Downs kam die Einheit mit der Mannschaft am Dienstag noch zu früh. Der Torjäger der Kölner trainierte nicht mit der Mannschaft, das Fragezeichen hinter der Einsatz-Chance für das Duell gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag wird damit ein wenig dicker. Die Zeit rennt, doch die Hoffnung besteht, dass der Angreifer doch noch fit wird. Im Gegensatz zu Tim Lemperle, der schon alleine aufgrund der langen Ausfallzeit kein Kandidat für das rheinische Derby werden dürfte. Auch der zweite Topstürmer fehlt weiterhin. Sollte Downs wiederum rechtzeitig fit werden, stehen die Chancen nicht schlecht, dass FC-Trainer Gerhard Struber wieder auf sein Angriffs-Duo mit dem Youngster und Linton Maina setzt. Zwar blieben die beiden bei der 0:3-Pleite in Magdeburg weitestgehend blass, doch das Duo ist schon die gefährichste Waffe, die die Kölner gerade zu bieten haben.

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Wie geht es weiter mit Downs und Maina?

Ob es das Offensiv-Duo so aber auch in der kommenden Spielzeit beim FC weiterhin geben wird, ist nach wie vor unklar. Mainas Vertrag läuft bekanntlich im Sommer aus, eine Vertragsverlängerung ist noch nicht in Sicht. „Linton hat sich sehr gut entwickelt und zeigt, dass er in jedem Spiel den Unterschied machen kann“, sagte Sportdirektor Christian Keller nun gegenüber der „Bild„. „Er hat eine große Verbundenheit zum FC – und wir ein großes Vertrauen in ihn. Natürlich ist er ein Spieler, den wir uns gerne länger im FC-Trikot wünschen.“ Nur reichen Wünsche nun nicht immer aus. Erst vor wenigen Tagen kochten wieder Gerüchte hoch, der SV Werder Bremen sei an Maina interessiert. Keine neuen Gerüchte und keine die wirklich handfest sind, aber Spekulationen, die sich dann doch hartnäckig halten.

Und so ein bisschen könnte man den Eindruck gewinnen, als baue der FC schon vor für die Zeit nach Maina. Zumindest hat der FC bereits einige Offensivkräfte wie Said El Mala unter Vertrag genommen, die den schnellen Flügelspieler im Fall der Fälle ersetzen könnten. Maina selbst hatte angedeutet, dass er Bundesliga spielen wolle – am liebsten mit dem FC. Und allen Anschein nach, will der gebürtige Berliner auch alles dafür tun. Der 25-Jährige kommt in dieser Saison bereits auf fünf Tore und elf Vorlagen. Ein Abschied wäre für die Kölner dementsprechend bitter. Das gleiche gilt dann aber auch für Downs. Der 20-Jährige bringt es in dieser Saison auf zehn Tore und fünf Vorlagen, ist aktuell der gefährlichste Stürmer der Geißböcke und hat noch vertrag bis zum Sommer 2026.

Downs Vertrag läuft im Sommer 2026 aus

Das klingt komfortabel, ist es aber wahrlich nicht. Sollte Downs seinen Vertrag nicht verlängern wollen, wäre für ihn nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse möglich. Dementsprechend rennt die Zeit dann doch. „Ich habe bereits im Trainingslager mit vielen Spielern über Perspektiv-Themen gesprochen, natürlich auch mit Damion. Wir befinden uns im Austausch“, sagt Keller der „Bild“. „Im Moment steht im Vordergrund, dass wir die Saison bestmöglich beenden. Aber natürlich kümmern wir uns im Hintergrund auch um Personalien.“ Einzweiter Fall Tim Lemperle soll möglichst verhindert werden. Der Angreifer wechselt bekanntlich im Sommer ablösefrei zur TSG Hoffenheim. Das Offensiv-Duo Downs und Maina würden die Kölner sehr gerne langfristig behalten. Für Sonntag wäre es schon einmal wichtig, dass die beiden Akteure zum Einsatz kommen.



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