Struber: „Es wäre falsch, jetzt Tabula rasa zu machen und alles von links nach rechts zu drehen“

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 283

Struber: „Es wäre falsch, jetzt Tabula rasa zu machen und alles von links nach rechts zu drehen“

Am Montag fand die Pressekonferenz des FC vor der Begegnung gegen Holstein Kiel statt. Trainer Gerhard Struber äußerte sich zu den Plänen mit dem 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Personal, dem Gegner und den vergangenen Tagen.

Am Dienstagabend steht für den FC das Pokalspiel gegen Holstein Kiel auf dem Programm (20.45 Uhr, Sky und Liveticker bei come-on-fc.com). Zuvor gab es die Pressekonferenz beim 1. FC Köln: Das sagt Gerhard Struber zum Personal, dem Gegner und den vergangenen Tagen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Nach der 1:2-Niederlage gegen Paderborn war die Stimmung in der vergangenen Tagen mehr als nur aufgeheizt. Auch dazu äußerte sich der Coach am Montag. Das sagt Struber…

zu der aktuellen Situation: Die letzten Tage und zwei Spiele sind nicht spurlos an uns vorübergegangen. Wir hatten einiges zu besprechen, um auch gewisse Dinge, die uns stark gemacht haben, in den Vordergrund zu bringen. Es war zwei Mal eine Leistung, die wir uns so nicht vorstellen. Aber in dem Wissen, was wir zu tun haben und auch schnell verändern können, um den nächsten Schritt zu machen.

zu der Diskussion um seine Person: Wir sind ja grundsätzlich nicht naiv. Wenn du hier in der Welt des FCs ins Verlieren kommst, dass da diskutiert wird, das ist normal. Das ist in der Welt des Fußballs normal, dass man über die Position des Trainers ins Diskutieren kommt. Gleichzeitig aber ist es die Normalität und für mich nichts Besonderes. Für mich geht es darum, einen guten Fokus mit der Mannschaft zu haben. Wir sind in einem ganz engen Austausch mit der Mannschaft, um uns auf die Spiele vorbereiten.

Struber: „Da sind wir nicht mit zufrieden“

zum Personal: Der Einsatz von Max Finkgräfe und Damion Downs ist fraglich. Beide sind krankheitsbedingt angeschlagen. Sargis Adamyan fällt aufgrund eines Faszienrisses aus.

zum Spiel gegen Kiel Wir haben zuletzt ein Spiel gesehen, dass nicht unser typisches Gesicht gezeigt hat. Wir wollen kompakt sein. Wir wissen, es kommt ein Bundesliga-Verein auf uns zu, der Favorit ist. Wenn wir aber kompakt sind, uns was zutrauen und als Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute sehr wachsam sind, dann denke ich, dass wir überraschen können.

Zur Aufstellung: Es werden viele aktuelle Spieler das Vertrauen bekommen. Gleichzeitig wird es aber auch das ein oder andere frische Gesicht geben. Aufgrund der Matchbelastung schauen wir uns das heute noch mal an. Am Ende wird es ein guter Mix sein.

zu den Äußerungen eines Entwicklungsprozesses: Eine gewisse Schwankungsfreudigkeit begleitet uns in den letzten Monaten. Aber ich sehe, dass wir von den Inhalten auf einem sehr guten Weg sind. Das hat vom Ergebnis gemangelt. Wir hatten aber immer das Gefühl, da entwickelt sich was. Da ist gerade Vieles auf dem Weg. Wir haben jetzt zwei Spiele hinter uns gebracht, die nicht dem gerecht werden, was wir alle wollen und vorstellen. Da sind wir nicht mit zufrieden. Es wäre aber der total falsche Schluss, wenn man jetzt alles von links auf rechts dreht. Dass es diese Delle gibt, da müssen wir eine gute Politur finden. Da habe ich mit der Mannschaft ein gutes Setting und ein sehr vertrauensvolles Verhältnis. Mit der Art und Weise waren wir unzufrieden, jetzt befinden wir uns in der Gegenwart.

Struber: „Da steht Kiel drauf, da ist aber Bundesliga drin“

zum Gegner: Es gibt diese Spiele wie gegen Leverkusen, wo sie unter Beweis gestellt haben, dass sie Qualität haben und in der Bundesliga Punkte erspielen können. Diese Mannschaft bringt viele Facetten mit, die dieser Bundesliga gerecht werden können. Es ist ein Klassenunterschied, der auf uns zukommt. Es ist nicht vom Himmel gefallen, dass sie aufgestiegen sind. Sie haben ordentliche Verstärkungen dazu bekommen. Da steht Kiel drauf, da ist aber Bundesliga drin.

Zu Jonas Urbig: Der Jonas ist ein ganz großes Talent. Ich habe mit sehr sehr guten Torhütern zusammenarbeiten dürfen. Aber der Jonas bringt ein Profil mit, dass ich so noch nicht gesehen habe. Er ist aber gleichzeitig ein ganz junger Mensch. Er unterliegt natürlich auch Bewegungen. Natürlich nimmt er das auch mit, dass wir nicht auf dem Level sind, wo wir hinwollen. Da braucht auch ein Jonas um sich herum eine stabile Abwehr, eine stabile Mannschaft. Er bringt wahnsinnig viel mit und strahlt eine besondere Reife aus.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Schicksalsspiel

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Schwäbe kehrt zurück

Torabschlüsse, Offensivfußball und „Laufmonster“ versprechen ein wahres Spektakel

Eric Martel. Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt und Tim Lemperle vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 283

Torabschlüsse, Offensivfußball und „Laufmonster“ versprechen ein wahres Spektakel

Tradition, Historie, Strahlkraft – gefühlt liegen Welten zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn. In der Tabelle bietet sich ein anderes Bild. Und auf dem Feld auch: denn beide Teams spielen sehr ähnlich und kommen auf erstaunlich ähnliche Werte. Der 1. FC Köln empfängt den SC Paderborn.

Laufintensiv, Offensivfußball, Torabschlüsse – zwei Team mit ähnlichen Werten und ähnlicher Spielweise. Beim FC geht es um Wiedergutmachung. Der 1. FC Köln empfängt den SC Paderborn.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Bei einem Blick auf oder in die Historie könnte man meinen, in der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn treffen Welten aufeinander. Hier der FC, der Bundesliga-Absteiger mit „enormer Strahlkraft“, wie es in Köln so schön heißt, dem wertvollsten Kader der Liga und der nie endenden gefühlten Zugehörigkeit der Bundesliga, da der gefühlte Dauer-Zweitligist aus Paderborn, der sich seit einigen Jahren im Liga-Unterhaus hält und ab und an mal ein wenig an den Aufstiegsplätzen schnuppert. Nach dem neunten Spieltag hat sich das Bild dann doch ein wenig verschoben. Die Ostwestfalen kämpfen um den Anschluss an die Aufstiegsplätze, der FC trauert diesem zurzeit eher hinterher. Zwar kassierte auch der SC am vergangenen Wochenende eine bittere Niederlage, von einer in Köln in den Startlöchern stehenden Krise ist die Mannschaft von Lukas Kwasniok aber meilenweit entfernt.

Kwasniok: „Es treffen zwei absolute Laufmonster aufeinander“

Fußballerisch gibt es dann aber doch wieder einige Parallelen. Beide Teams definieren sich in dieser Spielzeit durch einen attraktiven Offensivfußball sowie viele Ballbesitzphasen, kommen auf rund 53 Prozent und gehören damit zur Liga-Spitze. Das ist aber lange noch nicht alles. Köln gab die meisten Torschüsse ab, vor Paderborn. Die beiden Teams gehören bei den Flanken, bei den erfolgreichen Pässen, bei den zugelassenen Torschüssen jeweils zu den Top-Teams, haben in etwa gleich viele Zweikämpfe bestritten und in etwa gleich viele gewonnen. Ebenfalls beeindruckend sind die Laufwerte mit Ball. Ob bei den Sprints, den intensiven Läufen, den Tempoläufen – nahezu überall sind die beiden Teams in der Statistik gleichauf. „Es treffen zwei absolute Laufmonster aufeinander. Beide Teams laufen unheimlich viel, sehr intensiv und äußert schnell“, sagt daher auch SC-Trainer Kwasniok, der sich in dem Duell auf ein hohes Zweitliga-Niveau freut.

Und obwohl die Teams in zahlreichen Statistiken nahezu gleichauf und in der Tabelle dann doch vier Punkte zwischen ihnen liegen, und das zu Gunsten der Ostwestfalen, überrascht der Paderborner Trainer dann doch mit der Einschätzung der Favoritenrolle. „Wir sind Außenseiter und müssen die Stärken des Gegners kontrollieren“, sagte Kwasniok, der den FC einmal mehr als die „mit Abstand beste Mannschaft der 2. Bundesliga“ bezeichnete. Nur sieht das eben auf dem Tableau aktuell ganz anders aus. „Natürlich hätten sie sich in der Vergangenheit den ein oder anderen Punkt mehr gewünscht. Das haben wir aber auch.“ Gerade im vergangenen Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern sei mehr möglich gewesen. „Wir haben aktuell ein sehr offensichtliches Problem, dass der Torwart zu viele Fehler macht“, sagte der Coach ziemlich direkt und hat schon vorab den Stammkeeper Pelle Boevink durch Ersatztorhüter Markus Schubert ersetzt.

Viele Tore vorprogrammiert

Auf ein Spiel mit vielen Toren freue er sich, sagte Kwasniok und könnte damit recht haben. Im Schnitt fallen in den Begegnungen des FC vier Tore pro Spiel, in den Spielen des SC Paderborn immerhin drei. Kein Wunder, bei der Anzahl der Torschüsse. Sollte man zumindest meinen. Denn die Wahrheit ist, dass beide Teams trotz der meisten Abschlüsse in der Torquote friedlich im Ligamittelfeld nebeneinander liegen. Beide Teams brauchen etwa neun Abschlüsse für einen Treffer. Und obwohl die beiden Mannschaften auch nur wenige Torschüsse des Gegners wiederum zulassen, gab es für beide schon zahlreiche Gegentreffer. Nach dem Debakel von Darmstadt wollen die Kölner nun wieder den Weg in die Offensive suchen, gleichzeitig die Stabilität nicht vermissen lassen. Mit drei Punkten würden die Kölner auch in der Tabelle wieder ganz nah an Paderborn heranrücken.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

So will der FC punkten

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Welche Rolle spielt Finkgräfe?

Von der Kölner Allzweckwaffe zum Bankdrücker – kehrt Jan Thielmann zurück in die Startelf?

Jan Thielmann beim 1. FC Köln
,
Startseite » Effzeh » Seite 283

Von der Kölner Allzweckwaffe zum Bankdrücker – kehrt Jan Thielmann zurück in die Startelf?

Zu Beginn der Saison als Stammkraft gesetzt, saß Jan Thielmann zuletzt vermehrt auf der Bank. Das auch, weil der 22-Jährige und die Position des Rechtsverteidigers nicht so recht zusammen passen wollen. Eine Position, die Thielmann nicht gelernt und wohl auch nicht zwingend gewollt hat. 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jan Thielmann?

Das Experiment mit Jan Thielmann als rechter Verteidiger scheint gescheitert – zumindest mittelfristig. Im Winter wollen die FC-Verantwortlichen auf der Position nachbessern. Und somit eröffnet sich eine Frage beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jan Thielmann?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Der Saisonbeginn war vielversprechend. Jan Thielmann hatte sich im Sommer dazu entschlossen, trotz Ausstiegsklausel beim 1. FC Köln zu bleiben und dies in einem emotionalen Statement auch publik gemacht. Der 22-Jährige wollte gemeinsam mit den Fans und dem Verein wieder positiveren Zeiten entgegenblicken und dafür 100 Prozent geben. Und da der U21-Nationalspieler bereits in der Vergangenheit als Allzweckwaffe der Kölner betitelt wurde, war mit ordentlich Spielzeit zu rechnen. Die bekam Thielmann und das Murren hielt sich sehr in Grenzen. In den ersten sechs Ligaspielen stand das Eigengewächs unter FC-Coach Gerhard Struber in der Startelf, war klar gesetzt. Als Rechtsverteidiger. Eine Rolle, die der gelernte Offensivspieler bekanntlich auch in der vergangenen Saison schon gespielt hat. Im Duell gegen den FC Schalke 04 führte der Föhrener den FC sogar als Kapitän aufs Feld – erhielt das Vertrauen des Trainers, als Timo Hübers krankheitsbedingt ausfiel. Doch seitdem ist viel passiert.

FC sucht einen neuen Rechtsverteidiger

Oder zuletzt weniger. Thielmann und die rechte Position in der Hintermannschaft wollen nicht so recht zusammenfinden. Und das, obwohl man dem 22-Jährigen in genau dieser Rolle den ganz großen Sprung zugetraut hat. Schon zu Beginn der Saison machte Thielmann aber nicht die beste Figur, spätestens nach dem vogelwilden 4:4 gegen den Karlsruher SC ist die Tendenz eindeutig: Das Experiment ist wohl gescheitert. Und das nicht nur, weil gegen Ulm zunächst der gelernte Linksverteidiger Max Finkgräfe und anschließend der gelernte Innenverteidiger Julian Pauli den Vortritt erhielten, Thielmann 90 Minuten auf der Bank saß und alles andere als glücklich schien. Vielmehr hat Thomas Kessler vor einigen Wochen öffentlich erklärt, man suche Verstärkungen unter anderem auf der rechten Verteidigerposition. Für Thielmann, der mittlerweile auf 133 Spiele für den FC kommt, alles andere als ein Vertrauensbeweis.

Zwar betonte Gerhard Struber zuletzt, der FC suche nach Spielern, die den Geißböcken auch perspektivisch weiterhelfen würden, für die Position als Rechtsverteidiger kann das aber eigentlich nicht gelten. Denn dort brauchen die Geißböcke eigentlich sofort Hilfe. Und so kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Jan Thielmann ein Opfer des Experiments mit ihm, mit der Allzweckwaffe werden kann. Zumindest vorerst. Sollten die FC-Verantwortlichen tatsächlich mit einem routinierten Spieler nachbessern, ist der Föhrener seinen Stammplatz wohl endgültig los und wird auch Schwierigkeiten bekommen, einen anderen Platz in der ersten Elf zu finden.

Mangel an Alternativen

Denn über den bisherigen Saisonverlauf betrachtet, hat die Kölner Offensive eigentlich überzeugt. Mit jeweils acht Scorerpunkten sind die Geißböcke mit Linton Maina und Tim Lemperle auf den Außen gut besetzt. Spieler, die ebenfalls im Zentrum zum Einsatz kamen und meist überzeugten. Thielmann wäre auch in der Spitze denkbar. Zumindest in der Theorie. Dass der 22-Jährige dort aber nicht den größten Einfluss auf das Spiel nehmen kann, hat er in der vergangenen Spielzeit gezeigt, als Timo Schultz genau diese Idee mit Thielmann hatte. Zu Beginn der Spielzeit mimten zudem Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic Mittelfeldspieler auf den Halbpositionen. Gut möglich, dass Struber angesichts der zuletzt eher mäßigen Defensivleistungen und der Genesung des Mittelfeldspielers wieder auf diese Ausrichtung zurückgeht.

Eine konkrete Rolle ist für Thielmann aktuell nicht in Sicht. Dass der 22-Jährige das Zeug zum Stammspieler beim 1. FC Köln hat, steht außer Frage. Das aber nicht gerade auf der Position des Rechtsverteidigers. Auf den offensiveren Positionen haben sich zuletzt andere Spieler eher aufgedrängt. Gut möglich, dass Thielmann am Freitag wieder in die Startelf zurückkehrt. Allerdings aus Ermangelung an Alternativen. Weder Rasmus Carstensen noch Max Finkgräfe drängten sich auf. Vielleicht würde dem Eigengewächs eine Systemumstellung zur Dreierkette guttun. Die auf Thielmann zugeschnittene Rolle wird das aber auch nicht.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Was hat Struber mit Finkgräfe vor?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber unter Druck?

So startet der FC gegen Paderborn – Ljubicic kehrt zurück

Dejan Ljubicic wird auch weiterhin im Trikot des 1. FC Köln spielen
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 283

So startet der FC gegen Paderborn – Ljubicic kehrt zurück

Nach der 1:5-Pleite gegen den SV Darmstadt ist beim 1. FC Köln Wiedergutmachung angesagt. Und dafür gibt es Umstellungen beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Paderborn.

Große taktische Veränderungen gibt es nicht, aber personelle beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Paderborn.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Konsequenzen wurden angekündigt, Veränderungen gefordert. Doch gibt es diese nun beim 1. FC Köln im Duell gegen den SC Paderborn? In die Karten wollte sich Gerhard Struber jedenfalls nicht schauen lassen. Das hätte angesichts des Geheimtrainings unter der Woche auch nicht so wirklich viel Sinn gemacht. Und so gab es vor der Begegnung gegen die Ostwestfalen tatsächlich mindestens eine große Veränderung. Setzte der Österreicher in den bisherigen Spielen bis auf wenige Ausnahmen auf die gleiche Startelf, standen einige Fragezeichen hinter der Anfangsformation. Und das nicht nur personell. Die sind nun beantwortet. Der Kölner Trainer geht nicht auf die Dreierkette. Struber vertraut auf der rechten Seite wieder Jan Thielmann.

Struber setzt sich große Ziele

Rasmus Carstensen sitzt auf der Bank. Auch Dejan Ljubicic hat es wieder in die Startelf geschafft. Der Mittelfeldspieler könnte über die linke Seite kommen. Gar nicht im Kader ist Damion Downs, der krank ausfällt. Tim Lemperle könnte also als nominelle Spitze auflaufen und Luca Waldschmidt dahinter. Vielleicht agieren die Kölner auch mit einer Doppelspitze.

1. FC Köln: So startet der FC gegen Paderborn.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Struber unter Druck?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

So will der FC punkten

Struber erwartet „bärenstarken“ Gegner – Starke Offensive, stabile Defensive und jede Menge Kontinuität

Die Spieler des 1. FC Köln sind bedrückt.
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 283

Struber erwartet „bärenstarken“ Gegner – Starke Offensive, stabile Defensive und jede Menge Kontinuität

Am Freitagabend ist der SC Paderborn zu Gast im Kölner Stadion. Nach der Niederlage in Darmstadt muss der FC gegen die Ostwestfalen ein anderes Gesicht zeigen. So will der 1. FC Köln gegen Paderborn punkten.

Nach der bitteren Pleite gegen Darmstadt und der verschärften Tonlage will FC-Trainer Gerhard Struber mit seinem Team gegen Paderborn ein anderes Gesicht zeigen. Doch die Aufgabe wird keine leicht. Der SC Paderborn steht nicht umsonst im oberen Tabellendrittel und hält Anschluss an die Aufstiegsplätze. So will der 1. FC Köln gegen Paderborn punkten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Fast auf den Tag genau jährt sich am kommenden Freitag für den 1. FC Köln das letzte Heimspiel gegen den SC Paderborn. Mit nur einem Sieg und vier Punkten nach sieben Spieltagen war die Stimmung beim FC im Oktober 2019 mindestens angespannt. Nun ging es aber gegen den Mit-Aufsteiger, gegen die Ostwestfalen und damit gegen eine Mannschaft, gegen die der FC zu diesem Zeitpunkt sechs Jahre und sechs Begegnungen nicht gewinnen konnte. Nach Toren von Simon Terodde, Louis Schaub und Sebastiaan Bornauw setzte sich der FC gegen das Team von Steffen Baumgart durch und fuhr den ersten Heimsieg der Saison ein. Für den SCP, der gerade erst das Kunststück vollbracht hatte, von der 3. in die Bundesliga durchzumarschieren, und das, obwohl man eigentlich in der Regionalliga hätte spielen sollen, endete die Spielzeit mit dem Abstieg, während Köln doch noch die Klasse hielt.

Paderborn setzt auf Kontinuität

Nun treffen die Teams erneut aufeinander. Und die Vorzeichen haben sich komplett verändert. Nach dem 1:5-Debakel von Darmstadt, ist dem FC die Favoritenrolle jedenfalls nicht zwingend zuzuschreiben. Paderborn belegt aktuell den fünften Tabellenplatz und kassierte erst am vergangenen Spieltag beim 0:3 gegen den 1. FC Kaiserslautern die erste Saisonniederlage. Eine Niederlage, die laut FC-Coach Gerhard Struber zu hoch ausgefallen sei und laut Thomas Kessler auch gut und gerne in die andere Richtung hätte ausgehen können. Während bei den Geißböcken eine große Lücke zwischen Anspruch und Realität klafft, mischt Paderborn im Konzert der Aufstiegskandidaten aktuell mit. Gerade einmal zwei Punkte beträgt der Rückstand der Paderborner auf die Relegationsplätze, dem FC fehlen sechs Zählern.

Und das kommt nicht von ungefähr. „Es ist aus meiner Sicht eine bärenstarke Mannschaft“, sagt Struber. „Eine Mannschaft, die sehr zusammengewachsen und sehr klar in den Abläufen ist. Man erkennt die Trainerhandschrift über einen langen Zeitraum.“ Während die Kölner sich noch einige Jahre in der Bundesliga halten konnten, spielte der SC nun in der fünften Serie in Folge zweite Bundesliga und seit 2021 unter Trainer Lukas Kwasniok, der auf Steffen Baumgart folgte, der wiederum 2021 beim FC anheuerte und auf den zunächst Timo Schultz und nun Gerhard Struber folgten. In Paderborn verfolgt man aktuell eher das Prinzip Kontinuität. „Sie haben Spieler, die wissen, wie es in der Liga zugeht“, erklärte Struber. „Für uns gilt es, die Robustheit aufzubauen, stabil zu sein.“ Das wird auch nötig sein.

Stark über die linke Seite, stabil in der Defensive

Zwar ist Paderborn in dieser Saison nicht gerade das torgefährlichste Team, mit 16 Treffern aber eben auch nicht schlecht. Zumal mit Filip Bilbija einer der Top-Torjäger der Liga für die Ostwestfalen auf Torejagd geht. Gerade über die Flügel ist Paderborn besonders oft angriffslustig – der FC auf der rechten Abwehrseite bekanntlich besonders oft anfällig. „Es gilt in allen Phasen ein gutes, kompaktes Netz zu schaffen, um gute Ballgewinne zu starten“, sagt Struber. Während Leart Pacarada auf der linken Seite gesetzt ist, ist die Besetzung der rechten Seite offen. Struber will offenbar noch das letzte Casting am Donnerstag abwarten. „Wir haben da Jungs, die das bewerkstelligen und auf einem gutem Niveau hinkriegen können“, sagt der Trainer, fordert aber ein höheres Level als in der Vorwoche.

Und das nicht nur in der Defensive. „Wir wollen aber auch unsere Stärken in der Offensive wieder sichtbar machen“, gibt Struber vor. Bis zum 4:4 gegen den Karlsruher SC hatte der FC eine beeindruckende Wucht in der Vorwärtsbewegung entwickelt, schon gegen Ulm war davon nur noch wenig, gegen Darmstadt dann so gut wie gar nichts mehr zu sehen. Und Paderborn lässt nicht sonderlich viel zu. Die Ostwestfalen kassierten zwar schon zwölf Gegentreffer, allerdings ließ der SC bislang nur 120 Torschüsse auf das eigene Tor zu, nur Hertha und der FC weisen eine bessere Bilanz auf, kassierten allerdings mehr Treffer. Kein anderes Team musste zudem so wenige Großchancen über sich ergehen lassen (fünf), aus denen dann auch nur drei Treffer fielen. Beim FC sind es 13 Großchancen, mit neun Gegentoren.

Personell kann der FC nahezu aus dem Vollen schöpfen. Dejan Ljubicic meldete sich zurück, wird wieder im Kader stehen. Auf Mark Uth wird Gerhard Struber noch verzichten. Der Routinier soll sich bei der U21 weiter an das Comeback bei den Profis herantasten.

 


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ändert Struber gegen Paderborn die Taktik?

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Was hat Struber mit Finkgräfe vor?

Mysteriöse Worte: Position „wo man ihn so nicht gesehen hat“ – Was hat Struber mit Finkgräfe vor?

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 283

Mysteriöse Worte: Position „wo man ihn so nicht gesehen hat“ – Was hat Struber mit Finkgräfe vor?

Nach seiner langen Verletzung feierte Max Finkgräfe sein Comeback gegen den SSV Ulm. Allerdings eins, das er wohl schnell wieder vergessen will. Nun drängt der 20-Jährige erneut zurück und Gerhard Struber sieht in bald schon auf dem Feld, aber wohl nicht auf gewohnter Position. Welche Position soll Max Finkgräfe beim 1. FC Köln übernehmen?

Auf der Pressekonferenz am Mittwochmittag fand FC-Trainer Gerhard Struber geheimnisvolle Worte. Angesprochen auf Max Finkgräfe blieb der Coach ungenau, deutete aber mögliche Veränderungen an. Welche Position soll Max Finkgräfe beim 1. FC Köln übernehmen?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Ankündigung von Konsequenzen hatte in der vergangenen Woche viel Anlass zu Spekulationen gegeben. Nach dem 1:5-Debakel gegen Darmstadt schienen Konsequenzen, zumindest Veränderungen auch mehr als angebracht. Und so wurde über diese heftig diskutiert. Hier eine personelle Reaktion, da eher die Arbeit am System. Dreier- oder Viererkette, Doppelspitze oder Doppelsechs. Spekulationen, Diskussionen und Fragen. Wer sich allerdings am Mittwoch Antworten auf der obligatorischen Pressekonferenz zum Duell gegen den SC Paderborn erhofft hatte, der wurde wohl enttäuscht. Auf die Frage nach dem System antwortete Gerhard Struber ausweichend. „Ich bin ein Fan mehrerer Systeme. Ich glaube, dass man als Trainer variabel sein muss“, sagte der 47-Jährige und deutete an, ein System finden zu wollen, das für alle Spieler passt.

Pacarada hat offensichtlich die Nase vorne

Die Frage, ob er denn in Bezug auf die Offensivkraft der Ostwestfalen an einer Lösung für die rechte Abwehrseite basteln würde, tat der Coach mit einem breiten Lächeln ab. „Basteln tue ich daheim mit meinen Kindern, aber nicht so sehr mit meiner Mannschaft. Wir haben etwas entwickelt, wir wollen stabiler werden“, sagte Struber. Zwar gab der Kölner Coach ein Update zum möglichen Personal, aber auch nur insofern, dass Dejan Ljubicic wieder eine Option sei, Mark Uth aber wohl eher bei der U21 zum Einsatz kommen werde. Auf der rechten Seite habe er einige Burschen, die „diese Aufgabe bewerkstelligen“ können, wiederholte Struber seine Worte der Vorwoche und, dass er sich die Position auf der rechten Seite offen halten wolle. Dass der Trainer sich nicht in die Karten schauen lassen wollte, kam alles andere als überraschend. Schließlich wäre das Geheimtraining unter der Woche in diesem Moment wohl ziemlich sinnfrei geworden.

In Ausrufezeichen verwandelte der Trainer die Fragezeichen, die der Auftritt gegen Darmstadt hinterlassen hatte, jedenfalls nicht. Im Gegenteil: Struber zeichnete ein ganz neues Fragezeichen. Und das hinter einem Einsatz von Max Finkgräfe. „Der Leart hat es in den vergangenen Wochen in den Spielen immer wieder sehr gut gemacht und sehr viel Verlässlichkeit ausgestrahlt und der Finke ist auf dem Weg zurück“, sagte Struber und erweckte den Eindruck, als würde der 20-Jährige an diesem Wochenende noch nicht die große Rolle von Beginn an spielen. Doch dann wurde Struber ein wenig mystisch. „Er hat wieder eine gute Trainingswoche absolviert und er ist für mich eine wichtige Option für die Außenverteidigerposition“, so Struber. „Gleichzeitig aber auch durch seinen Spielwitz und seine Dynamik in der ein oder anderen Position ein Kandidat, in die er reinspringen kann, wo man ihn in der Vergangenheit nicht gesehen hat.“

Finkgräfe im Mittelfeld?

Eine neue Rolle für Max Finkgräfe? Schon bei seinem Comeback nach langer Verletzung probierte Struber den Youngster auf ungewohnter Position aus. Finkgräfe stand gegen Ulm in der Startelf, durfte auf der rechten Seite für Jan Thielmann ran. Der Versuch scheiterte krachend. Finkgräfe erwischte einen ganz schwachen Tag, hatte Glück, nicht mit der Ampelkarte den Platz frühzeitig verlassen zu müssen. Nach 45 Minuten war das Experiment vorbei. Die rechte Verteidigerposition wird der Abwehrspieler wohl vorerst nicht mehr bekleiden. Gesehen hat man den Youngster aber auch schon im linken Mittelfeld. Und das in der vergangenen Spielzeit unter Steffen Baumgart und Timo Schultz. Eine Position, die der 20-Jährige auch schon im Nachwuchs und das sogar nicht selten bekleidete – genauso wie die Rolle als rechter Mittelfeldspieler.

Da Finkgräfe nun auch nicht unbedingt der geborene Strafraumstürmer zu sein scheint, gibt es eigentlich nur zwei Positionen, die Struber meinen könnte. Finkgräfe als Innenverteidiger, zum Beispiel in einer Dreierkette. Eine durchaus denkbare Entscheidung. Allerdings brachte der Kölner Trainer selbst die Attribute „Spielwitz und Dynamik“ auf, Eigenschaften, die wohl eher in der Vorwärtsbewegung benötigt werden. Da der Youngster zudem über einen guten Abschluss verfügt, wäre die Position im zentralen Mittelfeld vielleicht gar nicht so abwegig. Die Antwort werden wohl nur Trainer und Mannschaft kennen. Struber eröffnete zumindest neue Spekulationen. Auf einer Pressekonferenz, auf der man gerne mehr Antworten gehört hätte. Immerhin machte der Trainer Hoffnung, dass er dieses Geheimnis schon bald lüften würde: „Er wird in absehbarer Zeit auch wieder mehr an Spielzeit kommen.“

 


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ändert Struber gegen Paderborn die Taktik?

Ljubicic zurück im Kader

Um Ruhe bemüht – bei einer Niederlage kann es aber unangenehm werden

Gerhard Struber Trainer des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 283

Um Ruhe bemüht – bei einer Niederlage kann es aber unangenehm werden

Die Niederlage gegen den SV Darmstadt wirkte sich nicht nur auf die Spieler des 1. FC Köln aus. Auch Chef-Trainer Gerhard Struber bekam in den Tagen nach dem desolaten Auftritt zu spüren, was eine solche Leistung seiner Mannschaft bedeutet. Denn: Auch auf Trainer Struber erhöht sich der Druck beim 1 FC Köln.

Die Kritik, der sich auch das Trainerteam angeführt von Gerhard Struber stellen musste war groß nach der Darmstadt-Pleite – und durchaus berechtigt. Der Österreicher kann laut eigener Aussage bisher mit dieser jedoch wohl umgehen. Aber: Auch auf Trainer Struber erhöht sich der Druck beim 1 FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Gerhard Struber ist dieser Tage – so hat es den Anschein – um ein wenig Ruhe bemüht. Nach dem bitteren 1:5 gegen den SV Darmstadt hatte Christian Keller markige Worte gefunden. Der Sportdirektor des 1. FC Köln hatte von einem „desolaten“ Auftritt der Mannschaft gesprochen, von einer „bodenlosen, fürchterlichen“ Leistung. Auch Gerhard Struber war alles andere als glücklich, wählte aber schon am Freitagabend einen etwas ruhigeren Ton und legte nun auf der Pressekonferenz am Mittwoch ebenfalls in anderer Tonlage nach. „Es ist wichtig, wenn der Matchplan an einem Tag mal nicht aufgeht, dass man sehr sachlich weiter in den Inhalten arbeitet und das mache ich mit der Mannschaft“, erklärte der Coach. „Dass Christian Keller nach dem Spiel schwer enttäuscht war, ist klar und liegt in der Natur der Sache. Dass es dann zu solchen Äußerungen kommt, da habe ich absolutes Verständnis für. Es war einfach ein richtig schlechtes Spiel. Da gibt es keine zwei Meinungen.“

FC muss ein anderes Gesicht zeigen

Doch der Trainer will sich nun ganz offensichtlich nicht mehr mit dem Debakel aufhalten, aufgearbeitet wurde das wohl schlechteste Spiel der Zweitligahistorie aber schon. „Wir haben sehr intensiv das Spiel miteinander besprochen und mehrere Phasen im Detail rausgearbeitet und versucht, daraus zu lernen, besser zu werden, um zuzulegen, dass wir so ein Spiel nicht mehr ablegen“, sagte Struber. „Wir haben uns sehr intensiv mit der Aufarbeitung beschäftigt, gleichzeitig waren die Jungs auch wieder frei und sehr optimistisch. Jetzt haben wir alle wieder eine Vorfreude auf das Spiel am Freitag“, so Struber weiter, der von einer guten Balance sprach und jetzt nicht in einen „Aktionismus und eine Trauerstimmung verfallen“ will. Vielmehr erwarte er im Duell gegen Paderborn nun die richtige Reaktion seiner Mannschaft.

Die ist auch bitter nötig. Denn die Stimmung rund ums Geißbockheim tendiert doch erstaunlich früh in dieser Zweitliga-Saison Richtung Mini-Krise. Das 2:0 gegen den SSV Ulm hatte die Geißböcke in einer trügerischen Ruhe gewogen. Denn wirklich überzeugend war der Auftritt gegen die Spatzen auch nicht. Es gab aber immerhin drei Punkte und das Gefühl, dass Gerhard Struber für sein Team die nötige Stabilität gefunden habe. Hatte er nicht, wie das Spiel am Böllenfalltor eindrucksvoll unter Beweis stellte. Und das sorgte auch bei den Anhängern der Geißböcke für kritische Töne. „Es ist normal, dass die Fans klar ihre Meinung äußern“, sagte Thomas Kessler. „Jetzt geht es einfach darum, ein anderes Gesicht zu zeigen. Wir wollen unser Heimspiel gewinnen. Wir wollen die Leute wieder auf unsere Seite ziehen.” 

Struber: „Dass man da einem Druck unterliegt, ist normal“

Kessler sprach die Fans an, gab aber auch einen klaren Auftrag an Gerhard Struber. Und der weiß, dass die Situation in Köln eine unangenehme werden kann, wenn der Erfolg ausbleibt. Auch, wenn bislang nur von dem schnellstmöglichen Aufstieg gesprochen wurde, liegt die Erwartungshaltung eher bei der direkten Wiederkehr ins Fußball-Oberhaus. Zwar nahm Keller seinen Trainer nach dem 1:5 in Schutz, das Debakel wird aber auch zwischen den Verantwortlichen und Trainer ein Thema gewesen sein. Unter großem Zugzwang sieht sich der Coach noch nicht. „Ich bin Fußballtrainer. Dass man da einem Druck unterliegt, ist normal“, sagt Struber. „Ich bin bei einem Fußballclub, bei dem es eine gewisse Normalität ist, unter Druck zu stehen. Den gibt es. Ich brauche den auch ein Stück weit. Wir können den Druck gut handlen.“

Das wird sich wohl am kommenden Freitag zeigen und darf getrost mit kleinen Fragezeichen versehen werden. Denn die Vergangenheit zeigt dann doch, dass die Mannschaft zumindest in der Vorsaison eben nicht besonders gut mit Druck umgehen konnte. Und mit einer weiteren Niederlage würde der Druck vor dem nicht weniger schwierigen Spiel bei Hertha BSC steigen. Je nach den anderen Ergebnissen könnte der Rückstand zum Relegationsplatz schon am Sonntagabend neun Zähler, der zum direkten Aufstiegsrang sogar zehn Punkte betragen. Zwar sagte der Trainer sein Zugang zu den Spielern sei der „Optimismus“, doch auch Struber sagt: „Es geht um Ergebnisse, es geht um Leistung“.

 


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ändert Struber gegen Paderborn die Taktik?

Ljubicic zurück im Kader

Tim Lemperle ist beim FC endlich angekommen und hat gute Erinnerungen an Paderborn

Tim Lemperle vom 1. FC Köln
,
Startseite » Effzeh » Seite 283

Tim Lemperle ist beim FC endlich angekommen und hat gute Erinnerungen an Paderborn

Nach der Rückkehr aus Fürth hat Tim Lemperle nun auch den Durchbruch beim FC geschafft. Der Stürmer ist Stammspieler, Leistungsträger, Topscorer. Die Leihe zum Kleeblatt war offenbar der richtige Karriereschritt. Und ein Spiel gegen den SC Paderborn mimte den Beginn dazu. Tim Lemperle ist beim 1. FC Köln endlich angekommen.

Sollte Gerhard Struber am Freitag tatsächlich eine andere taktische Ausrichtung wählen, Tim Lemperle wird es sicherlich nicht treffen. Der Topscorer der Kölner (neben Linton Maina) ist wohl auch gegen den SC Paderborn gesetzt. Tim Lemperle ist beim 1. FC Köln endlich angekommen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Vier Tore, vier Vorlagen, Stammspieler, ein kolportiertes Interesse von Bundesligisten – für Tim Lemperle läuft der bisherige Saisonverlauf nach Plan, natürlich abgesehen von der aktuellen Situation um den FC. Doch der 22-Jährige scheint in dieser Spielzeit bei den Geißböcke endlich angekommen zu sein. Endlich, denn der erhoffte Durchbruch des Eigengewächses ließ bekanntlich ein wenig auf sich warten. Und das, obwohl der Weg so vielversprechend begann. Mit 15 Jahren wechselte der gebürtige Frankfurter zum FC, durchlief noch einige Jugendmannschaften. In seinem zweiten Jahr bei der U17 der Kölner erzielte Lemperle in 16 Spielen elf Tore und bereitete zwei weitere vor. Kein Wunder, dass der Weg zu den Lizenzspielern ein schneller war. Im Mai 2020 erhielt der damals 18-Jährige einen Profivertrag und feierte nur einen Monat später sein Bundesliga-Debüt, allerdings ein bitteres. 1:6 verloren die Kölner gegen Werder Bremen.

Erstes Zweitliga-Tor gegen Paderborn

Doch die rasante Fahrt wurde jäh gestoppt. Es folgte eine Saison mit nur einem Einsatz bei den Profis – dem Pokalspiel gegen Altglienicke. Der Junioren-Nationalspieler sammelte aber Spielpraxis in der U21, spielte 20/21 27 Begegnungen, in denen er zehn Tore erzielte, weitere sieben vorbereitete. Der FC kam wohl fortan nicht mehr an dem Stürmer vorbei. Unter Steffen Baumgart gelang Lemperle das erste Profitor gegen den VfL Bochum. Lemperle kam auf insgesamt 15 Kurzeinsätze. Doch die Entwicklung des Angreifers stagnierte. In der Folgesaison kamen noch einmal zwölf Einsätze dazu, so richtig wollten Lemperle und der Baumgartsche Fußball aber nicht mehr zusammenpassen. Der Youngster wollte und sollte spielen, beim FC war das nicht im erhofften Rahmen möglich.

Und so entstand der Plan, den Angreifer zu verleihen. Und die Leihe nach Fürth zahlt sich bislang aus. Lemperle reifte bei den Franken zu einem gestandenen Zweitliga-Profi. Und möglicherweise nimmt der SC Paderborn da eine nicht unwichtige Rolle ein. Denn natürlich sind Leihen auch immer mit Fragezeichen verbunden. Doch im Gegensatz zum FC gelang dem Youngster der Durchbruch bei den Franken bereits im ersten Spiel. Schon bei seinem Zweitliga-Debüt für das Kleeblatt lieferte der Stürmer. Gemeinsam mit FC-Keeper Jonas Urbig fertigte Fürth den SCP mit 5:0 ab. Nach einer Flanke erzielte Lemperle per Kopfball das 2:0 – ein perfekter Einstand. Abgesehen von zwei kleineren Verletzungspausen stand der Angreifer immer für die Spielvereinigung auf dem Feld, in der Regel von Beginn an.

Längst absoluter Leistungsträger

Über den Umweg Fürth ist Lemperle nun also beim FC angekommen. Der Stürmer ist einer der großen Gewinner des Saisonauftakts. Acht Scorerpunkte in neuen Spielen, die meisten Torabschlüsse der Liga. Zuletzt hob das renommierte unabhängige internationale Zentrum für Sportstudien (CIES) in Frankreich den Angreifer in die Top-10 Europas U23-Mittelstürmer. Bei Struber führt aktuell kein Weg an dem 22-Jährigen vorbei. Selbst wenn der Kölner Trainer im Duell gegen den SC Paderborn auf eine andere Formation setzen sollte, wird Lemperle mit großer Wahrscheinlichkeit von Beginn an auflaufen. Doch der Angreifer will mehr, will Bundesliga spielen. Ob das beim FC in der kommenden Spielzeit möglich ist, ist fraglich. Denn der Vertrag läuft aus, Lemperle scheint begehrt. Und es wird sicherlich noch mehr Interessenten in den kommenden Wochen geben.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ändert Struber gegen Paderborn die Taktik?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle

Struber: „Basteln tue ich daheim mit meinen Kindern – nicht so sehr mit meiner Mannschaft“

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 283

Struber: „Basteln tue ich daheim mit meinen Kindern – nicht so sehr mit meiner Mannschaft“

Am Mittwochmittag fand die obligatorische Pressekonferenz des FC vor der Begegnung mit dem SC Paderborn statt. Trainer Gerhard Struber äußerte sich zu seinen Plänen mit dem 1. FC Köln: Das sagt Struber zum Personal, der Taktik und dem SC Paderborn.

Am zehnten Spieltag der Saison trifft der FC auf den Tabellen-Fünften, den SC Paderborn. Der Coach sprach auf der Pressekonferenz nicht nur über das kommende Duell des 1. FC Köln: Das sagt Struber zum Personal, der Taktik und dem SC Paderborn.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Stimmung war am und um das Geißbockheim herum angespannt unter der Woche. Und nun ist die Frage offen, welche Veränderungen und Konsequenzen sich Gerhard Struber und die Verantwortlichen des FC überlegt haben. Am Mittwoch fand die obligatorische Pressekonferenz statt.

Das sagt Struber …

zum Personal: „Dejan Ljubicic ist fit und ready für das Spiel am Freitag. Bei Mark Uth überlegen wir, ihn ein weiteres Mal bei der U21 in Spielzeit zu bringen. Er kann das Training und die Intensität gut mitgehen und zeigt wenig Reaktionen. Das schaut bei Mark immer besser aus, dass er bald zurück ist in unserem Kader.“

zur möglichen Startaufstellung: „Grundsätzlich gibt es keinen Spieler, der bei uns gesetzt ist. Darüber entscheidet im Grunde immer die Leistung im Spiel und im Training. Der Leart hat es in den vergangenen Wochen in den Spielen immer wieder sehr gut gemacht und sehr viel Verlässlichkeit ausgestrahlt und der Finke ist auf dem Weg zurück. Er hat wieder eine gute Trainingswoche absolviert und er ist für mich eine wichtige Option für die Außenverteidigerposition. Gleichzeitig aber auch durch seinen Spielwitz und seine Dynamik in der ein oder andere Position ein Kandidat, der wo reinspringen kann, wo man ihn in der Vergangenheit nicht gesehen hat. Er wird in absehbarer Zeit auch wieder mehr an Spielzeit kommen.“

Struber: „Wir müssen stark in unseren Dingen bleiben“

zu seiner Aufarbeitung nach dem Darmstadt-Spiel: „Wie haben sehr intensiv das Spiel miteinander besprochen. Wir haben mehrere Phasen im Detail rausgearbeitet und versucht, daraus zu lernen, besser zu werden, um zuzulegen, dass wir so ein Spiel nicht mehr ablegen. Die Jungs waren sehr selbstkritisch und haben gewusst, dass vieles nicht so geklappt hat, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben uns sehr intensiv mit der Aufarbeitung beschäftigt, gleichzeitig waren die Jungs auch wieder frei und sehr optimistisch. Wir haben alle wieder eine Vorfreude auf das Spiel am Freitag.“

zu seinem Umgang mit der Niederlage: „Es ist wichtig, wenn der Matchplan an einem Tag mal nicht aufgeht, dass man sehr sachlich weiter in den Inhalten arbeitet und das mache ich mit der Mannschaft. Ich haue keine Parolen raus. Wir müssen stark in unseren Dingen bleiben und wir müssen auch kritisch sein. Dass Christian Keller nach dem Spiel schwer enttäuscht war, ist klar und liegt in der Natur der Sache. Dass es dann zu solchen Äußerungen kommt, da habe ich Verständnis Es war einfach ein richtig schlechtes Spiel. Da gibt es keine zweite Meinung. Da sind wir uns alle einig. Wir müssen die Ärmel hochkrempeln und die Dinge sehr optimistisch anzugehen. Das ist mein Zugang.“

zu seinem Plan gegen Paderborn: „Basteln tue ich daheim mit meinen Kindern, aber nicht so sehr mit meiner Mannschaft. Wir haben etwas entwickelt, wir wollen stabiler werden. Wir wollen uns gegenseitig gut unterstützen. Paderborn hat eine große Variabilität, um durchzustoßen. Es gilt, in allen Phasen ein gutes kompaktes Netz zu schaffen, um gute Ballgewinne zu starten. Da haben wir in den letzten Tagen einiges investiert. Wir wollen aber auch unsere Stärken in der Offensive wieder sichtbar machen.“  

Struber: „Das lasse ich mir noch ein Stück weit offen“

zur Taktik: „Ich bin ein Fan mehrerer Systeme. Ich glaube, dass man als Trainer variabel sein muss. Man sollte das versuchen, wo die Spieler gut abgeholt sind. Wie wir uns auf der rechten Außenverteidigerposition entscheiden werden, das lasse ich mir noch ein Stück weit offen. Wir haben da Jungs, die das bewerkstelligen und auf gutem Niveau hinkriegen können. Wir wollen das, was wir die letzten Wochen unter Beweis gestellt haben, auf ein besseres Level bringen.“

zum Gegner: „Aus meiner Sicht eine bärenstarke Mannschaft. Die Mannschaft ist sehr zusammengewachsen. Sie ist sehr klar in den Abläufen. Man erkennt die Trainerhandschrift über einen langen Zeitraum. Paderborn hat Spieler, die wissen, wie es in der Liga zugeht. Für uns gilt es, die Robustheit aufzubauen, stabil zu sein. Ich weiß, was ich von meiner Mannschaft erwarten kann.“


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ändert Struber gegen Paderborn die Taktik?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle

Dejan Ljubicic zurück im Kader, so ist der Plan mit Mark Uth und der möglichen Abwehrkette

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » Effzeh » Seite 283

Dejan Ljubicic zurück im Kader, so ist der Plan mit Mark Uth und der möglichen Abwehrkette

Am Mittwochmittag gab es auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem SC Paderborn gute Nachrichten. FC-Trainer Gerhard Struber kündigte an, dass Dejan Ljubicic für den Kader wieder fit sei. Auch zu Mark Uth und Max Finkgräfe hat der Coach eine Idee beim 1. FC Köln: So ist der Plan mit Dejan Ljubicic, Mark Uth und einem Wechsel der Abwehrkette.

Am Mittwoch äußerte sich Gerhard Struber zu der bevorstehenden Aufgabe des 1. FC Köln: So ist der Plan mit Dejan Ljubicic, Mark Uth und der Abwehrkette.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die 1:5-Pleite gegen den SV Darmstadt hat beim FC Spuren hinterlassen, doch nach der Aufarbeitung ist der Fokus schon wieder auf die kommende Aufgabe gerichtet. Der FC empfängt am Freitagabend den SC Paderborn im Kölner Stadion. Und, wenn es für den Trainer der Geißböcke unter der Woche auch Lichtblicke gegeben haben sollte, dann sicherlich die Entwicklung beim Personal. Denn das Lazarett lichtet sich weiterhin. Und das nicht nur für das Training. So kündigte Struber am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen die Ostwestfalen eine Kader-Rückkehr an: „Dejan Ljubicic ist fit und ready für das Spiel am Freitag“, sagte der Coach. Die ersten fünf Spiele war der Österreicher gesetzt. Im sechsten Spiel gegen Fortuna Düsseldorf fiel der 27-Jährige krankheitsbedingt aus. Unterzog sich einer Mandel-OP und fehlte auch die darauffolgenden drei Partien.

Ljubicic wird wieder zur Option

Seit Samstag trainierte Ljubicic mit der Mannschaft auf dem Platz, kehrte am Montag ins Mannschaftstraining zurück. Und scheint nun eine Option zu werden. Vielleicht auch, weil der Kölner Trainer einige Dinge im Vergleich zum Debakel am Böllenfalltor verändern muss. Der FC war gerade in der Defensive zu anfällig, entwickelte in der Offensive nicht die erhoffte Wucht wie noch zu Beginn der Saison. Ljubicic könnte tatsächlich ein Faktor werden. So weit ist Mark Uth auch weiterhin noch nicht. Zwar könnten die Kölner auch eine kreative Offensivkraft gut gebrauchen, der gebürtige Kölner ist aber noch nicht so weit. „Bei Mark überlegen wir, ihn ein weiteres Mal bei der U21 in Spielzeit zu bringen“, sagte Struber. „Er kann das Training und die Intensität gut mitgehen und zeigt wenig Reaktionen. Das schaut bei Mark immer besser aus und so, dass er bald zurück in unserem Kader ist.“

Schon länger wieder im Kader ist Max Finkgräfe. Der Linksverteidiger hatte aufgrund einer langwierigen Verletzung den Saisonauftakt verpasst und dann eine eher schwache Begegnung gegen den SV Ulm abgeliefert. Auch der 20-Jährige könnte eine Option werden, doch schien Leart Pacarada zuletzt gesetzt. „Grundsätzlich gibt es keinen Spieler, der bei uns gesetzt ist. Darüber entscheiden im Grunde immer die Leistung im Spiel und im Training“, so Struber. „Der Leart hat es in den vergangenen Wochen in den Spielen immer wieder sehr gut gemacht und sehr viel Verlässlichkeit ausgestrahlt und der Finke ist auf dem Weg zurück.“ Die Worte sprechen wohl eher für Pacarada.

Stellt Struber sein System um?

Das heißt aber ganz offensichtlich nicht, dass Finkgräfe keine Chance auf einen Startelf-Einsatz hat. „Er hat wieder eine gute Trainingswoche absolviert und er ist für mich eine wichtige Option für die Außenverteidigerposition“, so der Trainer. „Gleichzeitig ist er aber auch durch seinen Spielwitz und seine Dynamik ein Kandidat auf der ein oder andere Position, in die er reinspringen kann und auf der man ihn noch nicht gesehen hat.“ Möglich also, dass Finkgräfe eine neue Rolle übernimmt. Das könnte wiederum auch bedeuten, dass der Trainer auch mit einem anderen System spielen wird. Immerhin hatte das Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden. Zuletzt war über eine mögliche Dreierkette spekuliert worden. „Wir haben etwas entwickelt, wie wir stabiler werden. Wir wollen uns gegenseitig gut unterstützen“, sagte der Coach, ging aber nicht zu sehr ins Detail. „Es gilt in allen Phasen ein gutes kompaktes Netz zu schaffen, um gute Ballgewinne zu starten.“

Ob in einer Dreier- oder Viererkette verriet Struber nicht. „Ich bin ein Fan mehrerer Systeme. Ich glaube, dass man als Trainer variabel sein muss. Man sollte ein System versuchen, in dem die Spieler gut abgeholt sind“, sagte der Coach. Explizit sprach der Kölner Trainer aber wieder von den beiden Außenverteidigern. So auch auf der rechten Seite. „Wie wir uns auf der rechten Außenverteidigerposition entscheiden werden, das lasse ich mir noch ein Stück weit offen. Wir haben da Jungs, die das bewerkstelligen und auf gutem Niveau hinkriegen können.“


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ändert Struber gegen Paderborn die Taktik?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte um Tim Lemperle