Ausgebootet, abgelöst und ausgetauscht: Für diese FC-Profis lief der Saisonauftakt nicht rund

Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
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Ausgebootet, abgelöst und ausgetauscht: Für diese FC-Profis lief der Saisonauftakt nicht rund

Acht Spiele sind gespielt, der FC hat die erste Hälfte der Hinrunde absolviert. Angesichts des befürchteten Supergaus ist die Auftaktbilanz gar nicht schlecht. Doch es läuft auch nicht alles rund beim 1. FC Köln: Das sind unsere Verlierer des Saisonauftakts.

Acht Spieltage, zwölf Punkte und Platz sieben in der Tabelle. Die Bilanz des Auftakts des FC ist weder richtig gut, noch richtig schlecht. Für eine Mannschaft, die „schnellstmöglich“ aufsteigen will, ist Mittelmaß zu wenig. Auch für einige Spieler lief nicht alles so wie erhofft beim 1. FC Köln: Das sind unsere Verlierer des Saisonauftakts.

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Rasmus Carstensen: Der Rechtsverteidiger erhielt im Sommer einen festen Vertrag beim FC. Vermutlich in der Erwartung, auch viel Spielzeit zu bekommen. Denn durch den Weggang von Benno Schmitz hat sich die Situation für den 23-Jährigen doch eigentlich deutlich verbessert. Der Däne ist nominell der einzige Rechtsverteidiger des Kaders. Zumal nach dem Abgang von Pierre Nadjombe auch nicht wirklich viel von unten nachkommt. Dafür sind die beiden Liga-Einsätze – insgesamt 50 Minuten – nach dem achten Spieltag aber eine sehr bescheidene Ausbeute. Gegen Ulm stand Carstensen sogar gar nicht mehr im Kader. Dass der FC nun öffentlich bekannt gegeben hat, dass es im Winter einen neuen Rechtsverteidiger geben soll, ist sicherlich nicht als Vertrauensbeweis zu werten.

Gewinner und gleichzeitig Verlierer

Dejan Ljubicic: Ein Gewinner und doch irgendwie dann doch auch ein Verlierer: Der Österreicher wäre im Sommer wohl gerne gewechselt, ein Deal kam nicht zu Stande. Für den FC ist das eigentlich ziemlich gut gelaufen. Denn der Mittelfeldspieler war zu Beginn der Spielzeit ein absoluter Aktivposten. Eigentlich, denn im kommenden Sommer wird Ljubicic den Verein ablösefrei verlassen. Ganz offensichtlich hat sich auch der 26-Jährige mit seiner Situation arrangiert, spielte zum Teil wie befreit auf. Nun wurde Ljubicic wiederholt von einem Infekt ausgebremst. Der Österreicher fehlte in den vergangenen Wochen und wird wohl auch am kommenden Spieltag gegen Darmstadt nicht zum Einsatz kommen. Aktuell hat Ljubicic seinen Stammplatz an Luca Waldschmidt verloren, der seine Sache auch sehr gut macht.

Florian Dietz: Voller Vorfreude auf die bevorstehende Saison wird der 26-Jährige wohl seine Vertragsverlängerung im Sommer unterschrieben haben. Christian Keller garnierte die überraschende Personalie mit einigen warmen Worten. So werde Dietz in der Box für den Verein sehr wichtig sein. Nur muss Dietz dazu auch in der Box oder sagen wir überhaupt eingesetzt werden. Zum Auftakt kam der Angreifer immerhin als Joker in die Begegnungen gegen den HSV und Elversberg, danach stand er vier Mal nicht im Kader, saß ein weiteres Mal 90 Minuten auf der Bank, um am vergangenen Spieltag immerhin 24 Minuten wieder gegen den SSV Ulm auf dem Platz zu stehen. Auf die Scorerliste konnte sich der Stürmer noch nicht eintragen. Unterm Strich ist die Bilanz zu wenig für einen Stürmer, dessen Vertrag gerade erst verlängert wurde.

Weiterhin Sturmflaute

Sargis Adamyan und Steffen Tigges: Der Armenier spielt aktuell seine dritte Spielzeit bei den Kölnern und es könnte durchaus sein, dass es die letzte mit dem Geißbock auf der Brust ist. Wie in der vergangenen Saison war die Vorbereitung dabei eigentlich sehr verheißungsvoll. Adamyan war einer der Aktivposten. Während der Spielzeit will es bei dem Angreifer dann aber meist nicht so gut laufen. Vier Tore in zweieinhalb Jahren hat der 31-Jährige auf seinem FC-Konto – für einen Stürmer ein erschreckend schwacher Wert. Immerhin muss man dem Armenier zu Gute halten, dass er die kolportierte Bürde mit sich herumträgt, als Nachfolger von Anthony Modeste geholt worden zu sein. Das ist nicht richtig. Adamyan war bereits verpflichtet, als sich Modeste auf den Weg zum BVB machte. Dennoch: Der Ertrag ist deutlich zu wenig. Genauso wie bei Steffen Tigges, der ebenfalls nicht über die Rolle des Jokers hinauskommt.

Elias Bakatukanda und Meiko Wäschenbach: Die beiden Youngster sind mit großen Ambitionen in die neue Spielzeit gestartet. Kein Wunder, immerhin hatte Christian Keller im vergangenen Winter davon gesprochen, den Nachwuchs aufgrund der Transfersperre verstärkt in die Mannschaft einzubauen. Bakatukanda gab mittlerweile auch sein, ein durchaus gelungenes Debüt. allerdings war es die einzige Kader-Nominierung bislang, sonst spielt der Abwehrspieler in der Kölner Reserve. Genauso wie Meiko Wäschenbach, der ebenfalls einmal im Kader der Profis stand, aber nicht zum Einsatz kam.

Gescheitertes Experiment

Jan Thielmann: Als Timo Schultz in der vergangenen Saison das Kölner Eigengewächs fest auf dem Posten des Rechtsverteidigers installieren wollte, da war der Zuspruch von Experten groß. Es gab Beobachter, die wähnten Thielmann mittelfristig in der Nationalmannschaft. Ausgeschlossen ist das nicht, aber Stand jetzt auch nicht sonderlich wahrscheinlich. Denn das Experiment scheint aktuell gescheitert. Zuletzt probierte Gerhard Struber Max Finkgräfe und Julian Pauli auf der Position aus, im Winter soll nachjustiert werden. Für Thielmann die Chance, sich eine Position in der Offensive zu erkämpfen. Vielleicht dann ein Gewinn für alle Beteiligten.

Mathias Olesen: Wenn der FC Ende Oktober die 2. Runde des DFB-Pokals bestreitet, wird sicherlich auch noch mal ein Blick auf den Auftaktsieg gegen Sandhausen gerichtet. Und schnell wird einem dann wieder der eigentliche Matchwinner in den Sinn kommen: Mathias Olesen. Der Nationalspieler Luxemburgs erzielte in der Verlängerung das entscheidende Tor und hatte zuvor eine gute Rolle im Mittelfeld gespielt. Eric Martel und Dejan Ljubicic waren nicht mit von der Partie. Seitdem ist Olesen aber mehr oder minder außen vor, kam gerade einmal auf acht Minuten Einsatzzeit in drei Begegnungen.



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„Beste Mannschaft der Liga“ reicht nicht mehr

Eric Martel vom 1. FC Köln

FC-Profis Richtung U21-EM

Vier FC-Profis mit Chancen auf die U21-EM: Ein Zeichen für die Zukunft und doch auch verkehrte Welt

Eric Martel mit der U21
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Vier FC-Profis mit Chancen auf die U21-EM: Ein Zeichen für die Zukunft und doch auch verkehrte Welt

Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat das EM-Ticket bereits gelöst. Mit dabei sind vier FC-Profis und die dürfen sich Hoffnung auf das Endturnier in der Slowakei machen. Dabei fällt auf, dass ausgerechnet die drei Eigengewächse beim DFB eine andere Rolle als beim 1. FC Köln: Vier FC-Profis vor EM-Teilnahme.

Am Dienstagabend steht das letzte EM-Qualifikationsspiel der U21 an. Die DFB-Auswahl hat sich bereits für das Endturnier qualifiziert. Und dort steht eine besondere Auszeichnung an für den 1. FC Köln: Vier FC-Profis vor EM-Teilnahme.

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Die Entscheidung ist bereits gefallen, nun steht am Abend in gewisser Weise ein Schaulaufen auf dem Programm. Die U21 der deutschen Nationalmannschaft hat bereits das erwünschte Ticket gebucht, die Begegnung gegen Polen wird daran nichts ändern (17 Uhr, ProSiebenMaxx). Eric Martel, Jan Thielmann, Jonas Urbig und Tim Lemperle werden Stand jetzt im kommenden Sommer an einer Europameisterschaft teilnehmen. Kein anderes Team stellt so viele Talente ab. Nicht nur beim FC freut man sich über diese Qualitäts-Auszeichnung. „Aus DFB-Sicht sehen wir das mit großer Freude. Vier FC-Spieler bei der U21 – das fällt ja auch nicht vom Himmel. Aus Verbandssicht lohnt sich immer eine Reise nach Köln, das ist schön anzusehen. Wenn man Geduld hat, trägt das am Ende Früchte“,, sagte erst kürzlich Andreas Rettig, Geschäftsführer Sport beim DFB dem „Express“.

Starke Konkurrenz für Lemperle

Der FC findet also in der Nationalmannschaft international statt und das bei der U21 auf der größtmöglichen Bühne. Martel machte die Erfahrung bereits im Sommer 23. Es war keine besonders schöne Erfahrung, die DFB-Auswahl scheiterte bereits in der Gruppenphase. Damals unter anderem mit Denis Huseinbasic. Jan Thielmann hatte sich in der Vorbereitung auf das Turnier verletzt. Tim Lemperle und Jonas Urbig waren zu diesem Zeitpunkt kein Teil der nationalen Auswahl, wurden für das Endturnier in Rumänien und Georgien nicht nominiert. Für die Endrunde in der Slowakei wären wohl alle vier FC-Spieler aktuell eine Option, zumindest war Bundestrainer Antonio Di Salvo in der jüngeren Vergangenheit voll des Lobes, wenn er vom „Kölner Block“ sprach.

Dabei kommen aktuell zwei FC-Profis nicht über die Rolle des Jokers beziehungsweise Ersatzspielers hinaus. Zwei Profis, die bei den Geißböcken als Stammspieler, als erste Wahl unumstritten sind. Tim Lemperle erzielte in der Liga bereits drei Treffer, bereitete vier weitere für die Geißböcke vor, stand in jeder Begegnung der Kölner in der Startelf und hat sich in der vergangenen Spielzeit ganz offensichtlich noch einmal stark weiter entwickelt. Keiner, der routinierten FC-Angreifer hat aktuell die Chance, sich gegen das Kölner Eigengewächs durchzusetzen. Bei der DFB-Auswahl stehen dagegen andere Angreifer im Fokus. Denn die Konkurrenz ist nicht ohne. Bei der vergangenen Länderspielreise glänzte der aktuell verletzte Karim Adeyemi. Hannovers Nicolò Tresoldi war zuletzt ebenfalls gesetzt und auch erfolgreich. Auch Ansgar Knauff hat aktuell die Nase vorne.

Thielmann und Martel unumstritten

Jonas Urbig ergeht es zurzeit ähnlich wie dem Kölner Offensivspieler. Über das junge Kölner Talent gab es in der jüngeren Vergangenheit wieder viele Schlagzeilen. Zuletzt hatte „Sky“ berichtet, dass der Youngster wahrscheinlich im kommenden Sommer den FC verlassen werde und auch wiederholt den Namen Bayern München ins Spiel gebracht. Es soll noch weitere Interessenten aus dem In- und Ausland geben. Beim deutschen Nachwuchs ist Urbig eigentlich die Nummer zwei. Eigentlich, weil der Keeper in den Länderspielen im September zwei Mal zum Einsatz kam, nun sitzt eins der größten Talente Deutschlands aber „nur“ auf der Bank, Stammkeeper Noah Atubulo ist zurück im Kasten. „Beide Torhüter haben es bei uns immer gut gemacht. Vor seiner Verletzung hat es Noah gut gemacht, in den letzten beiden Spielen hat es auch Jonas (Urbig) sehr gut gemacht“, sagte Antonio Di Salvo. Möglicherweise kommt Urbig am Abend wieder zum Einsatz.

Unumstritten ist Jan Thielmann – zumindest in der U21 und das als rechter Verteidiger. Die Position hat Thielmann beim deutschen Nachwuchs schon gespielt, da waren Timo Schultz und damit auch Gerhard Struber als Trainer des 1. FC Köln noch nicht mal im Gespräch. Seit März dieses Jahres ist das Kölner Eigengewächs in dieser Rolle Stammspieler der U21. Auffällig: Thielmann macht vor allem in der Defensive immer wieder eine besonders gute Figur. Aktuell ist der gelernte Offensivspieler absolut gesetzt.

Kapitän Martel ist beim FC genauso unumstritten wie in der U21-Nationalmannschaft. Kein Wunder, der 22-Jährige ist sicherlich der komplexeste „Nachwuchs“-Sechser des Landes. Zudem entwickelt sich der Mittelfeldspieler immer mehr zum Anführer, gehört nicht umsonst zum Mannschaftsrat der Kölner. „Wir kennen seine Leaderfähigkeiten auf dem Platz und wissen, dass er ein Spieler ist, der alles gibt. Es ist wichtig, Spieler zu haben, die hungrig sind und das auch der Mannschaft weitergeben können“, hatte Di Salvo vor einem halben Jahr über Martel gesagt. Worte, die wohl genauso von Gerhard Struber kommen könnten. Bei der EM in der Slowakei werden drei der vier Kölner bereits 23 Jahre alt sein. Spielberechtigt sind bei der EM alle Spieler, die nach dem 1. Januar 2002 geboren worden sind – also alle vier FC-Profis. Es wäre für den FC eine besondere Ehre und ein Ausrufezeichen hinter der Idee eines Entwicklungsclubs.


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Kommt es wieder zum Wechsel?

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FC im Nachteil? Wenig Zeit und wenig Spieler

„Harte Kader-Entscheidungen“ – Potenzielle Abgänge auf dem Prüfstand

Christian Keller und Gerhard Struber verfolgen das Training des 1. FC Köln
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„Harte Kader-Entscheidungen“ – Potenzielle Abgänge auf dem Prüfstand

Neben den geplanten Neuzugängen wird es beim FC wohl auch den ein oder anderen Weggang geben. Dass alle gehandelten Namen die Geißböcke verlassen, ist aber mehr als unwahrscheinlich. Dennoch wird es Bewegung geben beim 1. FC Köln: Welche Spieler sind mögliche Transfer-Kandidaten?

Beim FC läuft die Kaderplanung wohl bereits auf Hochtouren. Im Winter dürfen und werden die Kölner am Kader nachjustieren. Das bedeutet aber auch, dass es auch auf der Abgangs-Seite Veränderungen geben wird beim 1. FC Köln: Welche Spieler sind mögliche Transfer-Kandidaten?

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Die Worte von Thomas Kessler klangen ungewohnt scharf. Man würde im Winter möglicherweise auch harte Kader-Entscheidungen treffen, hatte der Leiter der Lizenzspielabteilung des 1. FC Köln in der vergangenen Woche auf einer Veranstaltung von „Express“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ angekündigt. Dass der FC seinen Kader auf einigen Positionen wieder verändern will, ist durchaus verständlich und ganz sicher nicht mit blindem Aktionismus zu erklären, nur weil man wieder auf dem Transfermarkt zuschlagen darf. Die Kölner benötigen definitiv mehr Qualität in der Breite und auf einigen Positionen auch gezielt. Kessler sprach von einem Rechtsverteidiger sowie einem Neuner, nach denen die Kölner sich umschauen. Die ersten Gespräche sollen bereits geführt sein, wohl auch schon mehr.

Wie viele Abgänge sind in der Offensive realistisch?

Dass es aber auch auf der Abgabe-Seite Veränderungen geben wird, und das nicht nur, um Platz für neue Spieler im Kader zu schaffen, ist ebenfalls bekannt. Und so stellt sich die Frage, welche Spieler auf einer möglichen Streichliste der Kölner Verantwortlichen stehen könnten. Da Kessler einen Knipser angekündigt hat, ist davon auszugehen, dass man die aktuelle Stürmerdichte beim FC ausdünnen will. Laut offiziellem FC-Kader befinden sich aktuell neun Angreifer im Kölner Aufgebot. Dabei nehmen Luca Waldschmidt und Mark Uth allerdings durchaus auch Rollen hinter der Spitze ein, Maxi Schmid ist bereits ausgemustert, spielt in der Kölner Reserve und wird auch weiterhin kein Faktor bei den Profis sein. Gut möglich, dass man für den Angreifer auch in der Winterpause ein Leih-Konstrukt anstrebt. Allerdings müsste dann der Vertrag verlängert werden, der läuft bis 2025 – spätestens dann stehen die Zeichen sonst ohnehin auf Abschied.

Damion Downs und Tim Lemperle sind zurzeit gesetzt, an den beiden Eigengewächsen führt aktuell kein Weg vorbei, Jaka Potocnik gilt als Versprechen für die Zukunft. Es bleiben also drei Angreifer und damit die drei Sorgenkinder der vergangenen Spielzeiten übrig. Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz könnten in den Notizbüchern der FC-Bosse also tatsächlich auftauchen. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Kölner quantitativ alle drei Angreifer loswerden wollen. Wirklich aufgedrängt haben sich die Stürmer allerdings auch nicht. Steffen Tigges stand in den vergangenen zweieinhalb Jahren 70 Mal für den FC auf dem Platz, davon 25 Mal in der Startelf. Im Schnitt spielte der Angreifer gut 35 Minuten und erzielte dabei immerhin zehn Treffer, bereitete zwei weitere Tore vor.

Kontrakt nur bis 2026 – Wechsel bis Sommer 25 also wahrscheinlich

Genau wie Tigges kam auch Sargis Adamyan im Sommer 22 an den Rhein oder zunächst einmal nach Donaueschingen. Damals wurde der Offensivspieler im Trainingslager als eine Art Königstransfer vorgestellt. Doch auch der Armenier wartet seitdem vergeblich auf den Durchbruch – trotz mehrfacher Sturmflaute. Der 30-Jährige spielte sogar nur 58 Mal für den FC, stand 18 Mal von Beginn an auf dem Feld, im Schnitt spielte er ebenfalls rund 35 Minuten und erzielte in zweieinhalb Jahren vier Tore für die Geißböcke, in der Liga zwei. Noch bitterer ist die Bilanz von Florian Dietz. Der Angreifer spielte nur 27 Mal für die Geißböcke, zehn Mal von Beginn an, erzielte drei Tore – fiel allerdings auch lange nach einem Kreuzbandriss aus. Mit Dietz haben die Kölner vor der Saison den Vertrag verlängert. Sollte der 26-Jährige den Verein verlassen, wäre auch eine Leihe möglich.

Bei Tigges und Adamyan ist die Vertragssituation ein wenig anders gelagert. Beide Spieler sind aktuell noch bis Sommer 2026 an den FC gebunden. Eine Vertragsverlängerung ist angesichts der Spielzeit, Leistungen und Quoten wohl sehr unwahrscheinlich. Sollten die Kölner sich von den Akteuren trennen wollen, wird das wohl in den kommenden beiden Wechselperioden passieren. Allerdings wird der Markt für die Stürmer, vor allem für den 31-jährigen Adamyan kein leichter sein. Ein Abschied mindestens einer der Angreifer dürfte wohl als wahrscheinlich gelten. Je nachdem, ob die Kölner auch einen der bereits im Sommer verpflichteten und dann wiederum verliehenen Spieler schon im Winter an den Rhein lotsen, könnte es auch weitere Abgänge in der Offensive geben. Gerade Said El Mala machte bei der Viktoria und im Dress der deutschen U19 auf sich aufmerksam.

In der Abwehr wohl eher keine Abgänge

Und sonst? Aktuell sieht es bei den Feldspielern nicht danach aus, als müsste der FC Spieler abgeben. Rasmus Carstensen hat zwar einen sehr schweren Stand beim FC und bekommt lieber Akteure, die eigentlich auf anderen Positionen beheimatet sind, vor die Nase gesetzt, ein Abschied ist aber trotz geplantem Neuzugang eher unwahrscheinlich. Denn der Däne wäre wohl auch weiterhin ein nötiger Backup. Jan Thielmann könnte wiederum vermehrt in der Offensive eingesetzt werden. In der Innenverteidigung macht ein Abschied sogar überhaupt kein Sinn. Elias Bakatukanda ist ein großes Talent, wird seine Chancen früher oder später bekommen, Dominique Heintz ist ein routinierter Backup und mit Luca Kilian kommt ein weiterer Abwehrspieler dazu.

Ähnlich verhält es sich im Mittelfeld. Der FC ist in der Schaltzentrale sehr gut aufgestellt. Die Kölner werden von der Konkurrenz vor allem aufgrund des Mittelfelds als „beste Mannschaft der Liga“ bezeichnet. Eric Martel ist sicherlich der beste Sechser der Liga, mit Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic gibt es zwei potenzielle Sechser, die in dieser Saison recht ordentliche Halbpositionen spielen. Mathias Olesen ist ein nötiger Backup, wie man im Pokalspiel gegen Sandhausen gesehen hat. Christian Keller hatte im Sommer 23 allerdings angekündigt, auch einen (weiteren) Sechser sowie einen Innenverteidiger verpflichten zu wollen. Das war aufgrund der Transfersperre nicht geschehen. Sollten die Kölner auch weiterhin dort Bedarf sehen und nachbessern, könnte es im Mittelfeld doch noch einmal zu Veränderungen kommen. Wie es mit Meiko Wäschenbach weitergeht, ist weiterhin unklar.

Bei Marvin Schwäbe stehen die Zeichen auf Abschied – eigentlich

Veränderungen strebt bekanntlich auch Marvin Schwäbe an. Der Keeper hatte laut FC seinen Wechselwunsch hinterlegt, man habe deswegen Jonas Urbig zur Nummer eins ernannt und Schwäbe keine Steine in den Weg gelegt. Der Keeper hat bekanntlich auch seinen Berater gewechselt, wohl um ein wenig mehr Bewegung in die im Sommer festgefahrene Transferbewegung zu bekommen. Ein Abschied ist eigentlich sehr wahrscheinlich. Eigentlich, denn zumindest im Hinterkopf wird die Personalie Urbig eine kleine Rolle spielen. Zuletzt berichtete „Sky“, dass ein Wechsel des jungen Keepers im Sommer „wahrscheinlich“ sei. Sollte Schwäbe den Verein zu diesem Zeitpunkt ver- und der FC Urbig ziehen lassen haben, ständen die Kölner auf dieser Position überraschend blank da.



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Pacarada verletzt von Nationalmannschaft zurück

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC im Nachteil? Wenig Zeit und wenig Spieler

Downs und Pauli kehren mit Einsatzzeit und zwei Siegen zurück

Damion Downs im Trikot der U20
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Downs und Pauli kehren mit Einsatzzeit und zwei Siegen zurück

Mit zwei Siegen und reichlich Einsatzzeit kehren Damion Downs und Julian Pauli von der Länderspielreise der U20 zurück. Die beiden FC-Profis kamen in beiden Spielen des deutschen Nachwuchses zum Einsatz.

Mit zwei Siegen und reichlich Einsatzzeit kehren Damion Downs und Julian Pauli am Dienstag wohl von der Länderspielreise der U20 zurück. Die deutsche Auswahl gewann am Montagabend 5:0 gegen Ghana.

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Bereits am Dienstag wird sich der Trainingsplatz des 1. FC Köln wieder füllen. Denis Huseinbasic wird auf jeden Fall zurückerwartet. Der Mittelfeldspieler ist am Abend noch mit der Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina gegen Ungarn im Einsatz. Auch die U20-Nationalspieler werden voraussichtlich wieder zur Mannschaft stoßen. Auch, weil die letzte Begegnung der deutschen U20 am Montagabend in Wuppertal stattgefunden hat. Dort spielte die Mannschaft von Hannes Wolf gegen die U20 von Ghana und setzte sich verdient mit 5:0 souverän durch. Damion Downs wurde bereits in der Halbzeit eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt führte die deutsche Auswahl bereits 4:0. Nach dem Wechsel fiel sogar noch der fünfte Treffer. Auch an diesem war der FC-Profi nicht beteiligt.

Downs und Pauli gegen Polen in der Startelf

In der Schlussphase wurde auch Julian Pauli eingewechselt. Der Innenverteidiger spielte die letzten zehn Minuten, hatte aber nur noch wenig Einfluss auf das Spiel. Beide FC-Profis waren ebenfalls im ersten Spiel der DFB-Auswahl zum Einsatz gekommen. Gegen Rumänien setzte sich Deutschland in der vergangenen Woche gegen Polen durch. Beim 3:1-Erfolg standen die beiden Kölner in der Startelf. Auch dort waren die FC-Profis nicht an den spielentscheidenden Aktionen beteiligt. Dennoch dürfte das Selbstvertrauen nach den beiden Erfolgen und der Einsatzzeit recht ordentlich sein. Am Dienstag kommen dann noch die U21-Nationalspieler ebenfalls gegen Polen zum Einsatz. Vor allem Eric Martel und Jan Thielmann sollten beim letzten Spiel der EM-Quali gesetzt sein.

Die DFB-Auswahl steht bereits als Gruppensieger fest, hat das EM-Ticket also bereits gebucht. Ob Jonas Urbig zum Einsatz kommt, ist offen. Zuletzt stand Noah Atubolu vom SC Freiburg wieder im Tor. Am Mittwoch werden auch die U21-Nationalspieler wohl wieder zur Mannschaft stoßen. Für Leart Pacarada endete die Länderspielpause wie berichtet bereits in der vergangenen Woche, Mathias Olesen spielt am Dienstag mit Luxemburg noch gegen Bulgarien.


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Lukas Podolski bei seinem Abschiedsspiel

Stimmen zum Poldi-Abschied

FC gewinnt Testspiel gegen Bochum

Personal-Update: Ohne Pacarada und Ljubicic in die Vorbereitung auf Darmstadt

Leart Pacarada beim Training des 1. FC Köln
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Personal-Update: Ohne Pacarada und Ljubicic in die Vorbereitung auf Darmstadt

Der FC ist am Montag in die Vorbereitung auf das Duell gegen den SV Darmstadt gestartet. Trainer Gerhard Struber kann aber nicht mit der ganzen Mannschaft trainieren beim 1. FC Köln: Acht Nationalspieler, Pacarada und Ljubicic fehlen zum Auftakt.

Nach drei freien Tagen für die Struber-Elf ist der FC in die Vorbereitung auf die kommende Partie gestartet. Am Freitag sind die Geißböcke am neunten Spieltag zu Gast beim SV Darmstadt. Vorab gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Acht Nationalspieler, Pacarada und Ljubicic fehlen.

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Mit dem Duell gegen den SV Darmstadt startet der FC am Freitagabend in die zweite Hälfte der Hinrunde. Am Montag haben die Vorbereitungen für die Begegnung gegen den Tabellen-Sechzehnten begonnen. FC-Coach Gerhard Struber muss allerdings noch auf zahlreiche Akteure verzichten, der Großteil seiner Stammelf fehlte. Noch acht FC-Profis, davon sieben Stammspieler, befinden sich auf Länderspielreise mit ihren Nationalteams. Einzig Timo Hübers, Luca Waldschmidt, Max Finkgräfe und Linton Maina waren aus der jüngsten Anfangsformation bei der ersten Einheit der Woche dabei. Leart Pacarada musste seine Tour mit dem Kosovo wie berichtet frühzeitig abbrechen. Der Verband gab die Abreise aus gesundheitlichen Gründen bekannt. Pacarada befindet sich zur weiteren Behandlung in Köln.

Eine Chance für Max Finkgräfe?

Der FC bestätigte, dass der Linksverteidiger Rückenprobleme habe und man werde „unter der Woche von Tag zu Tag schauen, wie es ihm geht“, so der Verein. Am Montag absolvierte der Defensivmann der Geißböcke immerhin schon wieder eine individuelle Einheit. Genauso wie Dejan Ljubicic, der nach und nach wieder in das Mannschaftstraining zurückgeführt werden soll. Ljubicic hatte sich einer Mandel-Operation unterziehen müssen. Ob es für die beiden Akteure für die Begegnung am Freitag schon wieder reicht, wird sich somit erst im Verlauf der Woche zeigen. Bei dem Österreicher scheint es indes unwahrscheinlich, dass er nach der langen Ausfallzeit im Darmstadt-Spiel zum Aufgebot gehört.

Bei Pacarada stehen die Chancen besser. Eine Option für Pacarada könnte Max Finkgräfe werden. Struber und sein Team füllten die fehlenden Plätze im Kader zwischenzeitlich durch Youngster auf. So wurden unter anderem Neo Telle, João Pinto, Oliver Schmitt und Teoman Akmestanli aus der U21 hochgezogen. Für die weiteren Nationalspieler stehen am Montag und Dienstag noch Länderspiele an. So spielen Damion Downs und Julian Pauli am Abend mit der U20-Nationalmannschaft gegen Ghana. Auch Denis Huseinbasic ist im Einsatz. Der Mittelfeldspieler trifft mit Bosnien-Herzegowina auf Ungarn. Die U21 spielt mit Eric Martel, Jan Thielmann, Jonas Urbig und Tim Lemperle erst am Dienstag gegen Polen. Mathias Olesen trifft dann mit Luxemburg auf Weißrussland.


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FC im Nachteil? Wenig Zeit und wenig Spieler

Die zweite Hälfte der Hinrunde: „Beste Mannschaft der Liga“ reicht nicht mehr

Die Spielr des 1. FC Köln nach dem Erfolg über Schalke
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Die zweite Hälfte der Hinrunde: „Beste Mannschaft der Liga“ reicht nicht mehr

Am Freitag startet Köln mit dem Duell gegen den SV Darmstadt in die zweite Hälfte der Hinrunde. Der Saison-Auftakt liegt hinter den Teams, die Tabelle hat sich mittlerweile nivelliert – und für die Geißböcke heißt das weder Top noch Flop. Will man bis zur Winterpause auf Schlagdistanz bleiben, gibt es aber nur eine Marschroute für den 1. FC Köln: Der FC muss die Punkteausbeute massiv erhöhen.

Platz sieben, zwölf Punkte und vier Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Der FC liegt nach dem Saison-Auftakt hinter den eigenen Erwartungen zurück, der Weg zum Ziel des Wiederaufstiegs ist noch ein langer. Nun müssen Zähler her für den 1. FC Köln: Der FC muss die Punkteausbeute massiv erhöhen.

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Nach der Länderspielpause startet die zweite Bundesliga in die zweite Hälfte der Hinrunde. Mittlerweile hat sich die Tabelle bereits in weiten Stücken nivelliert. Konnte man in den ersten Tagen noch von Glück oder Pech eines Vereins reden, so spricht die Statistik zunehmend die Wahrheit. Die meisten Teams haben nun schon sowohl gegen vermeintlich stärkere als auch schwächere Gegner gespielt – mindestens ersten Tendenzen sind erkennbar. Mit zwölf gesammelten Zählern sortiert sich der 1. FC Köln auf Platz sieben ein, hat vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz zur Bundesliga, den zurzeit der SC Paderborn mit 16 Zählern belegt und sechs Punkte Vorsprung auf den Richtung 3. Liga. So befindet sich der Bundesliga-Absteiger, der sich den „schnellstmöglichen Aufstieg“ als Ziel gesetzt hat, aktuell nicht wie in den Horrorszenarien skizziert unten in der Tabelle – aber eben auch nicht wie erhofft ganz oben.

FC bisher keine Top-Mannschaft

Allerdings hat der FC mit dem Hamburger SV, dem Karlsruher SC und Fortuna Düsseldorf schon gegen die drei großen Teams aus der oberen Tabellenhälfte gespielt. Die Begegnung gegen den Tabellenzweiten, den 1. FC Magdeburg, haben die Geißböcke ebenfalls absolviert. Aus vier Spielen gegen die aktuellen Top-Mannschaften konnte die Elf von Gerhard Struber trotz guten Leistungen allerdings nur zwei von möglichen zwölf Zählern einfahren – zu wenig für eine Mannschaft, die ein Wörtchen um den Platz eines Bundesliga-Aufsteigers mitreden möchte. Und so zeigt sich nach dem ersten Viertel der Saison, dass man punktemäßig dann wohl doch nicht zu den Top-Mannschaften der Liga gehört. Bisher. Denn Linton Maina brauchte es nach dem Duell gegen Düsseldorf auf den Punkt: „Wir müssten ganz woanders in der Tabelle stehen“, sagte der Offensivspieler.

Ein „müssten“ reicht aber bekanntlich am Ende nicht aus. Will der FC weiterhin auf Schlagdistanz mit den Aufstiegsplätzen bleiben, müssen nun in der zweiten Hälfte der Hinrunde Punkte her – und das schnell. Die nächsten Wochen werden dabei durchaus interessant. Zumal der FC in den Spielen bis zur letzten Länderspielpause des Jahres auf einige Mannschaften trifft, die ein ganz ähnliches Schicksal eint. Mit Hertha BSC Berlin und Mit-Absteiger Darmstadt stehen noch Duelle gegen Teams an, die sich wohl ebenfalls deutlich mehr versprochen haben. Auch Hannover 96 gehört zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten. Einzig der SC Paderborn befindet sich aktuell mitten in der Verlosung um die Aufstiegsränge – neben den 96ern das zweite Team, das aktuell vor dem FC in der Tabelle steht.

Keine Punkte liegenlassen

In der Winterpause wollen die Kölner bekanntlich nachlegen auf dem Transfermarkt, um dann auch in der Breite mehr Kaderqualität auf den Platz zu bringen. Dass die Konkurrenz den FC bereits jetzt als „Beste Mannschaft der Liga“ ansieht, lässt insofern hoffen. Die Tabelle spricht eine andere Wahrheit. Und da auch die weiteren Aufstiegskandidaten nachjustieren werden, sollten die Kölner den Anschluss an die Top-Plätze nicht verlieren. Immerhin geht es dann in der letzten Phase des Jahres ab November in die Duelle mit vermeintlich leichteren Gegnern. Neben den Begegnungen gegen die Aufsteiger Jahn Regensburg und Preußen Münster stehen auch die Spiele gegen Greuther Fürth, Nürnberg und Kaiserlautern auf dem Spielplan. Um es in den Worten der FC-Verantwortlichen der Vorsaison zu sagen: Das sind die Spiele, in denen der FC gewinnen muss. (Wenn er denn ein Aufstiegs-Wörtchen mitreden will.)


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Pacarada verletzt von Nationalmannschaft zurück

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC im Nachteil? Wenig Zeit und fehlende Spieler

Nur Rechtsverteidiger und Sturm? Hat der FC noch auf weiteren Positionen Transfer-Bedarf?

Thomas Kessler und Christian Keller planen den Kader
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Nur Rechtsverteidiger und Sturm? Hat der FC noch auf weiteren Positionen Transfer-Bedarf?

Thomas Kessler betonte in der vergangenen Woche, dass man sich nach einem Rechtsverteidiger und einem „Neuner“ umschaue. Noch im vergangenen Sommer war zudem von einem Innenverteidiger und einem Sechser die Rede. Die konnten bekanntlich nicht verpflichtet werden, werden sie dennoch gebraucht beim 1. FC Köln? Transfermarkt: Auf diesen Positionen sollte der FC nachbessern.

Beim FC läuft die Kaderplanung wohl bereits auf Hochtouren. Im Winter dürfen und werden die Kölner am Kader nachjustieren. Die ersten Gespräche sollen dem Vernehmen nach geführt worden sein. Es wird Neuverpflichtungen geben beim 1. FC Köln. Transfermarkt: Auf diesen Positionen sollte der FC nachbessern.

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Ungewohnt deutlich erklärte Thomas Kessler in der vergangenen Woche, dass der FC im Winter gleich zwei neue Spieler verpflichten will. „Es gibt Positionen, auf denen wir uns verbessern wollen. Die Rechtsverteidiger-Position ist sicherlich eine, auf der wir uns umschauen“, sagte der ehemalige Keeper und: „Wir schauen auch nach einem klaren Neuner, sondieren den Markt. Ein Neuner, der abschlussstark ist, kostet natürlich das meiste Geld.“ Vermutlich sind die Kölner bei ihren Transferaktivitäten schon ein deutliches Stück als „nur“ beim „Sondieren“. Denn die Konkurrenz schläft bekanntlich auch nicht. Der FC ist sicherlich nicht das einzige Team, dass sich auf den genannten beiden Positionen verstärken will. Der HSV muss beispielsweise einige Monate auf den verletzten Topstürmer Robert Glatzel verzichten. Ob die Rothosen tatsächlich nachlegen, ist nicht bekannt. Den Transfermarkt sondieren werden sie auch.  

Suche nach Rechtsverteidiger und Stürmer kommt nicht überraschend

Dass Kessler wiederum die beiden Positionen des Stürmers und Rechtsverteidigers als mögliche Transferziele benannte, sorgte jetzt wohl nicht für die große Schnappatmung bei den FC-Fans. Auf der rechten Seite spielt Rasmus Carstensen in dieser Spielzeit und in den Überlegungen von Gerhard Struber so gut wie keine Rolle. Für den Dänen wurde im Sommer wohl als Backup für Jan Thielmann die Kaufoption gezogen. Dem Vernehmen nach soll die Ablöse bei rund 1,5 Millionen Euro gelegen haben. Nachdem der etatmäßige Offensivspieler Thielmann nach wie vor mit der Abwehrposition mehr als nur fremdelt und Carstensen auch unter diesem Gesichtspunkt nicht über die Rolle der zweiten Wahl hinauskommt, war Struber in der jüngeren Vergangenheit zu weiteren Experimenten gezwungen. Max Finkgräfe machte nicht die beste Figur, Julian Pauli schon. Nur wird der Innenverteidiger eigentlich neben Timo Hübers gebraucht.

Dem Vernehmen nach soll es bereits Gespräche mit „Neunern“ gegeben haben. Namen sind nicht bekannt. Dass die Kölner gerade auf der Position nachlegen wollen, überrascht aber auch nicht. Denn einen klassischen Knipser sucht man im Kader vergebens. Damion Downs erklärte vor einigen Wochen, dass Tim Lemperle und er zwei ähnliche Stürmertypen seien, die über Geschwindigkeit und Tempo in die gefährliche Zone kommen. Immerhin kommen die beiden mittlerweile gemeinsam auf acht Tore. Klassische Zielstürmer sind die beiden aber nicht und die, die es nominell sein sollten, haben sich bislang auch nicht in den Vordergrund gespielt. De facto wird es im Angriff hinter Downs, Lemperle und Luca Waldschmidt bekanntlich dünn mit der Torgefahr der nominellen Stürmer.

Braucht der FC trotz Julian Pauli noch einen Innenverteidiger?

Im vergangenen Sommer hatten die FC-Bosse im selbst produzierten und wohl als Vorbesänftigung gedachten Podcast „FC-Inside“ noch einmal die Worte von Christian Keller bekräftigt, dass man im Sommer 23 eigentlich noch einen Innenverteidiger und einen Sechser verpflichtet hätte. Die Vorboten der Transfersperre, aber dann im Winter auch die Sanktion selbst, machten dem FC bekanntlich einen Strich durch die Rechnung. Neuverpflichtungen gab es demnach nicht. Also sind die Positionen auch weiterhin vakant? Durch die Leih-Rückkehrer und den eigenen Nachwuchs sollten Lücken gestopft werden. Noch im Sommer sprach Christian Keller davon, dass auch die Nachwuchsspieler die Chance bekommen werden, sich zu empfehlen und somit auch die Entscheidungen auf dem Transfermarkt beeinflussen. Aber haben sie das?

Mit Pauli ist auf jeden Fall ein Youngster dazu gekommen, der dem Kader mehr Breite verleiht und den Abgang von Jeff Chabot zumindest in Teilen auffängt. Quantitativ sind die Kölner mit fünf Innenverteidigern eigentlich gut aufgestellt, nur so richtig ausgewogen ist die Defensive nicht. Nachdem Elias Bakatukanda aber bislang nur einmal im Kader stand und auch sein Debüt feierte, nämlich als Timo Hübers aufgrund eines Infekts fehlte, ist Dominique Heintz aktuell offenbar die einzige realistische Alternative. Heintz liefert zwar solide ab, hat aber auch einige Male einige Defizite offenbart. Der Routinier liefert ab, wenn man ihn braucht, ein weiteres Backup würde nicht schaden. Auch, wenn mit Luca Kilian ein weiterer Innenverteidiger zurückkehrt. Doch wird man beim FC wohl erst einmal sehen wollen, wie sich der 25-Jährige nach seinem Kreuzbandriss einfindet.

Im Zentrum ist der FC gut besetzt

Bliebe noch die Position eines Sechsers. Zwar haben die Kölner mit Mathias Olesen einen zentralen Mittelfeldspieler nach seiner Leihe zurückgeholt, der war bei den Verpflichtungsabsichten im Sommer 23 aber noch nicht in die Schweiz verliehen. Mit Jacob Christensen fällt ein weiterer Sechser vorerst monatelang aus. Also würde doch eigentlich auch diese Position weiterhin benötigt. Tatsächlich sind die Kölner im Schaltzentrum eigentlich recht ordentlich besetzt. Eric Martel gilt als einer der besten Sechser der Liga. Denis Huseinbasic und Dejan Ljubicic machen ihre Sache bislang auch gut und mit Olesen hat ein weiterer Spieler den Ausfall von Martel in der 1. Runde des DFB-Pokals gut kompensiert. Zudem favorisiert Struber im Gegensatz zu seinen Vorgängern eine Spielweise mit einem klassischen Sechser.

Tatsächlich sind die Kölner im Mittelfeld durch weitere Spieler wie Linton Maina, Jan Thielmann und nun auch wieder Florian Kainz auch deutlich variabler, könnten auch die Halbpositionen noch stärker in Flügelspieler verwandeln. Gut möglich, dass die Kölner auch im Zentrum die Breite stärken wollen, wirklich dringend scheint diese Position aber nicht zu besetzen zu sein. Auf weiteren Positionen besteht nach der aktuellen Spielweise des neuen Trainers wohl kein Bedarf. Daran wird wohl auch eine Idee von vermeintlich fehlendem Tempo der FC-Profis nichts ändern. Zwar befindet sich aktuell mit Linton Maina tatsächlich nur ein FC-Profi in der Top-80 der schnellsten Zweitliga-Spieler, doch zeugt die durchaus funktionierende Offensivleistung der Kölner nicht gerade für einen enormen Schwachpunkt im Vergleich zur Konkurrenz.



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Pacarada verletzt von Nationalmannschaft zurück

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC im Nachteil? Wenig Zeit und wenig Spieler

Nun wieder Pacarada: Gibt es das dritte Kapitel im Linksverteidiger-Wechselspiel?

Max Finkgräfe und Leart Pacarada vom 1. FC Köln.
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Nun wieder Pacarada: Gibt es das dritte Kapitel im Linksverteidiger-Wechselspiel?

Für Leart Pacarada war die Länderspielreise mit dem Kosovo verletzungsbedingt früher beendet als gedacht. Ob der Linksverteidiger gegen Darmstadt ausfällt, ist unklar, aber durchaus möglich. Eine Chance für Max Finkgräfe beim 1. FC Köln: Kommt es erneut zum Verletzungs-Wechsel zwischen Finkgräfe und Pacarada?

Mit Rückenbeschwerden kehrt der Linksverteidiger zurück von der Länderspielreise zum 1. FC Köln: Kommt es nun erneut zum Verletzungs-Wechsel zwischen Max Finkgräfe und Leart Pacarada? Es wäre das dritte Mal, dass einer der beiden vom Verletzungspech des anderen profitiert.

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Wenn man so will hat Gerhard Struber ein gewisses Luxusproblem. Während der Großteil der Stammelf im bisherigen Saisonverlauf meistens gesetzt war, sich die erste Elf eigentlich nicht großartig änderte – eigentlich nur aufgrund von Ausfällen – und von alleine aufstellte, ist mit Max Finkgräfe in den vergangenen Wochen eine vielversprechende Abwehroption in den Kader zurückgekehrt. Zwar verlief das Comeback des Youngsters am vergangenen Spieltag gegen den SSV Ulm alles andere als glücklich, doch nach der starken vergangenen Saison besteht wohl kein Zweifel daran, dass Finkgräfe schon in den kommenden Spielen eine wichtigere Rolle beim FC übernehmen wird. „Das war heute für ihn ein Stresstest. Er ist klug und reflektiert genug, um das richtig einzuschätzen“, sagte auch Christian Keller.

Finkgräfe kann sich im Training anbieten

Und während sich ein großer Teil der Stammformation auf Länderspielreise befindet, hat Finkgräfe in der Tat die Chance, sich nun über starke Trainingsleistungen anzubieten. Zudem könnte nun das Wechselspiel zwischen Leart Pacarada und Max Finkgräfe zu einer unendlichen Geschichte werden. Denn schon am vergangenen Donnerstag reiste der Routinier Pacarada aus dem Kosovo zurück. Eigentlich sollte der Linksverteidiger bei den Länderspieler in der Nations League antreten. Pacarada gehört zum absoluten Stammpersonal von Franco Foda. Doch wie berichtet machten dem Abwehrspieler Rückenbeschwerden einen Strich durch die Rechnung. Der 30-Jährige reiste zurück nach Köln, um sich weiteren Behandlungen zu unterziehen. Laut FC wolle man nun von Tag zu Tag schauen, wie es sich bei dem Abwehrspieler entwickelt. Das hört sich nicht dramatisch an, doch auch nicht unbedingt so, als würde der 30-Jährige am Montag wieder auf dem Platz stehen.

Doch die Zeit rennt. Denn schon am kommenden Freitag steht das nächste Spiel des 1. FC Köln auf dem Spielplan. Der FC ist zu Gast beim SV Darmstadt. Ob Pacarada nach seinen Rückenbeschwerden ein Mann für die erste Elf ist, darf zumindest hinterfragt werden. Und da kommt dann wieder Finkgräfe ins Spiel, der nach seinem Ausflug auf der rechten Seite, eine gute Option auf der linken ist. Bekanntlich hat sich der Youngster in der Vorsaison durch starke Leistungen immer mehr in den Fokus gespielt. Manch Experte sah den Linksverteidiger schon in die übergroßen Fußstapfen von Jonas Hector treten. Dabei profitierte Finkgräfe damals auch von der Verletzung eben von Pacarada.

Pacarada nun Stammspieler

Nachdem der Nationalspieler des Kosovo einige schwächere Leistungen abgeliefert hatte, erhielt Finkgräfe zunächst den Vorzug. Pacarada zog sich eine hartnäckige Muskelverletzung zu und fand nach seiner Genesung lange nicht mehr zurück in die Startelf. Unter Timo Schultz stand der 30-Jährige noch einmal in der Anfangsformation, bevor ihn ein Infekt erneut aus dem Spielbetrieb nahm. Erst nachdem sich Max Finkgräfe im Duell gegen Union Berlin verletzte, kehrte Pacarada für das Abstiegspiel gegen Heidenheim auf das Feld zurück. „Für mich persönlich war es eine erfolgslose Saison und der Abstieg hat mir sehr wehgetan. Das sind Sachen, die man im Fußball leider so erlebt. Da muss man wieder aufstehen, weitermachen und irgendwo Stärke rausziehen“, sagte Pacarada im Sommer.

Zu diesem Zeitpunkt kämpfte sich der Linksverteidiger erneut zurück in den Kader. Wieder nach einem Infekt. „Ich merke, dass die Arbeit von Tag zu Tag für mich persönlich immer leichter wird. Es geht in eine richtig gute Richtung“, sagte er nach seiner Rückkehr. Zudem hatte sich nun wiederum Finkgräfe in der Vorbereitung eine Knieverletzung zugezogen und fiel lange aus. „Mir tut es für Max extrem leid. Er ist ein echt guter Junge, ich halte auch auf dem Platz sehr viel von ihm. Ich wünsche ihm die schnellstmögliche Besserung“, sagte Pacarada, verbunden aber mit einer Kampfansage: „Für mich geht es jetzt darum, meine Chance zu nutzen und Gas zu geben.“ Die Chance hat der Linksverteidiger genutzt, ist Stammspieler.

Finkgräfe oder Pacarada?

Allerdings auch aufgrund Finkgräfes ungewollter Pause. Doch nun könnte das Verletzungspendel wieder in die andere Richtung ausschlagen. Denn auch Finkgräfe hatte angekündigt, dass er nun wieder bereit sei. „Ich gebe alles auf dem Platz und versuche, mich zu zeigen“, hatte der Youngster nach seiner Genesung gesagt. Und zum Duell mit Pacarada? „Er wird von Spiel zu Spiel besser, findet sich sehr gut rein. Er macht einen mega guten Eindruck. Ich versuche, mir so wenig Druck wie möglich zu machen, weil ich auch aus einer Verletzung komme“, sagt der 19-Jährige. „Ich versuche, auf mich selbst zu gucken, an mir selbst zu arbeiten und im Training alles zu geben. Der Rest kommt dann von alleine.“ Und: „Konkurrenz ist im Fußball normal.“ Dass die beiden Linksverteidiger aber immer wieder von der Verletzung des Konkurrenten profitieren, eher eine Seltenheit.


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FC im Nachteil? Viele Stammspieler auf Reise, aber nur wenig Zeit

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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FC im Nachteil? Viele Stammspieler auf Reise, aber nur wenig Zeit

Für den FC startet diese Woche die Vorbereitung auf die Begegnung mit dem SV Darmstadt. Acht Stammspieler werden FC-Coach Gerhard Struber jedoch noch mindestens bis Mittwoch im Training fehlen. Und die Zeit ist dieses Mal besonders knapp, denn der FC spielt bereits am Freitag: Der 1. FC Köln startet unter erschwerten Bedingungen vor Darmstadt.

Nach der ersten Hälfte der Hinrunde hat der 1. FC Köln vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Nun heißt es angreifen für Gerhard Struber und sein Team. Doch die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Darmstadt ist für die Geißböcke besonders herausfordernd. Acht Stammspieler stoßen erst später zum Training hinzu, einer fällt möglicherweise verletzt aus und das Duell findet bereits am kommenden Freitag statt: Der 1. FC Köln startet unter erschwerten Bedingungen vor Darmstadt.

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Die zweite Länderspielpause geht für Gerhard Struber und seine Mannschaft in die zweite Woche. Mit dem Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit am vergangenen Donnerstag gegen den VfL Bochum und den Leistungen seiner Spieler war Struber durchaus zufrieden. „Wir haben heute vieles gut gemacht. Wir wollten aggressiv sein, intensiv spielen und gut abgestimmt sein. Wir haben uns Torchancen herausgespielt und Tore geschossen“, so der FC-Trainer. „Generell haben sich heute viele Spieler gezeigt und Werbung in eigener Sache gemacht. Viele haben auf ihrer Position gegen einen Bundesligisten einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie dran bleiben.“ Der FC gewann nach Toren von Neo Telle in der 90. Minute sowie Sargis Adamyan und Luca Waldschmidt. Die Geißböcke befanden sich mit dem Bundesligisten durchaus auf Augenhöhe. Eigentlich eine gute Erfahrung – eigentlich.

Die Zeit ist knapp, Stammpersonal fehlt

Denn wirklich viele Erkenntnisse im Hinblick auf die weiteren Begegnungen in der zweiten Bundesliga wird der FC-Coach nicht aus dem Test gegen Bochum gewonnen haben. Wie in der Länderspielpause zuvor, fehlten dem FC gleich acht Stammspieler, die mit ihren jeweiligen Teams auf Länderspielreise waren. So könnten sich zwar „viele junge Spieler heute gut zeigen“, so Struber, dass diese aufgrund der guten Leistungen aber eine Rolle in der anstehenden Begegnung gegen Darmstadt spielen werden, ist wohl ausgeschlossen. Mit der Rückkehr der Nationalspieler werden die Plätze wieder besetzt sein. Im Training fehlten sie den Kölnern jedoch in der Zwischenzeit. Und so konnte der FC-Cheftrainer die ganze Woche nicht mit seinem Stammpersonal arbeiten. Für die Vorbereitung auf das anstehende Duell gegen Darmstadt keine optimalen Bedingungen.

Möglicher Ausfall von Leart Pacarada

Zumal die Zeit auch nach der Rückkehr für die FC-Akteure besonders knapp ist. Die letzten Länderspiele finden für die FC-Profis am Dienstagabend statt. So kann Struber möglicherweise Mittwoch, vielleicht auch erst am Donnerstag mit einem Wiedereinsteigen ins Mannschaftstraining planen. Wenig Zeit für den 1. FC Köln, sich gemeinsam auf die Aufgaben zum Beginn der zweiten Hälfte der Hinrunde vorzubereiten. Vor der Begegnung gegen die Lilien bleibt sogar besonders wenig Zeit. Im Unterschied zu den anderen Vereinen, die auch Nationalspieler entsendet haben, muss der FC am neunten Spieltag jedoch bereits am Freitagabend starten. So bleiben Struber und seinem Team nur zwei Einheiten mit der (fast) kompletten Mannschaft – wenn überhaupt.

Die Kürze der Zeit gilt natürlich auch für Kölns direkten Gegner am Freitag. Darmstadt entsandte mit Fabian Nürnberger jedoch nur einen Akteur zur Nationalmannschaft. Der Mittelfeldspieler trennte sich mit dem Team von Bulgarien 0:0 von Luxemburg mit Mathias Olesen. Nürnberger gehörte nur zum Beginn der Saison zum Stammpersonal. Den FC könnte die Länderspielpause zudem doppelt hart treffen. FC-Abwehrspieler Leart Pacarada verletzte sich und musste mit Rückenproblemen den Kader des Kosovo frühzeitig zur Behandlung in Köln verlassen. Ein Ausfall könnte durch den wieder einsatzbereiten Max Finkgräfe zwar ausgeglichen werden, allerdings würde eine längere Verletzung Pacaradas erneut eine Schwächung des Kölner Kaders bedeuten.


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Pacarada verletzt von Nationalmannschaft zurück

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Rückenprobleme: Leart Pacarada kehrt von Nationalmannschaft zurück

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Rückenprobleme: Leart Pacarada kehrt von Nationalmannschaft zurück

Leart Pacarada spielt bislang eine gute Saison. Der Linksverteidiger steigerte sich zunehmend, schrieb gegen den KSC Zweitliga-Geschichte. Nun könnte der Abwehrspieler allerdings ausfallen. Pacarada reist aufgrund von Rückenproblemen verletzt aus der Nationalmannschaft ab.

Leart Pacarada ist einer der Gewinner des Saisonauftakts der Geißböcke. Doch nun gibt es möglicherweise Sorgenfalten. Der Abwehrspieler fehlte im Aufgebot der Nationalmannschaft des Kosovo: Leart Pacarada reist verletzt aus der Nationalmannschaft ab

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Mit einem verdienten 2:1-Erfolg über Litauen hat die Nationalmannschaft des Kosovo einen wichtigen Erfolg in der Gruppe 2 der C-Liga der Nations League eingefahren und verbesserte sich auf den zweiten Platz. In der Aufstellung der Mannschaft des ehemaligen Bundesliga-Spielers Franco Foda fehlte allerdings ein Name: Leart Pacarada. Der Linksverteidiger des 1. FC Köln war zwar zur Länderspielreise seines Teams angetreten, feierte im Kreise der Nationalmannschaft auch seinen 30. Geburtstag – das alles allerdings offenbar angeschlagen. Die Trainingseinheiten trainierte Pacarada bereits individuell. Nach weiteren Untersuchungen wurde der Abwehrspieler „aus dem Mannschaftskreis entlassen“, wie der Verband des Kosovo am Donnerstag mitteilte. Demnach wurde der Linksverteidiger zu weiteren Untersuchungen zum FC zurückgeschickt.

Lange Ausfallzeit in der Vorsaison

Wie der FC auf Anfrage von come-on-fc.com mitteilte, sind Rückenprobleme der Grund für die Abreise. „Wir werden unter der Woche von Tag zu Tag schauen, wie es im geht“, heißt es von Seiten des FC. Eine längere Ausfallzeit käme für den Linksverteidiger zur Unzeit. Schon in der Vorsaison war Pacarada im vergangenen Dezember mit einer Muskelverletzung wochenlang ausgefallen und hatte dann Schwierigkeiten, seinen Stammplatz gegen Max Finkgräfe zurückzuerobern. Finkgräfe machte seine Sache einfach zu gut. Im April fiel der Nationalspieler des Kosovo dann mit einem Infekt über Wochen aus. Erst am letzten Spieltag in Heidenheim kam Pacarada wieder zum Einsatz, im Abstiegsspiel. „Für mich persönlich war es eine erfolglose Saison und der Abstieg hat mir sehr wehgetan. Das sind Sachen, die man im Fußball leider so erlebt. Da muss man wieder aufstehen, weitermachen und irgendwo Stärke rausziehen“, sagte der Linksverteidiger.

Auch zu Beginn der Vorbereitung fehlte Pacarada, profitierte dann aber von der Knieverletzung seines Kontrahenten. „Mir tut es für Max extrem leid. Er ist ein echt guter Junge, ich halte auch auf dem Platz sehr viel von ihm. Ich wünsche ihm die schnellstmögliche Besserung“, sagte der Linksverteidiger und kündigte an, seine Chance nutzen zu wollen. Den Worten ließ der 30-Jährige Taten folgen. Pacarada steigerte sich von Spiel zu Spiel, schrieb mit vier Torvorlagen im Duell gegen den KSC Zweitliga-Geschichte und wurde anschließend von den Fans zum Spieler des Monats September gewählt. Ob Pacarada am Montag in die Vorbereitung auf das Darmstadt-Spiel einsteigen kann, wird sich noch zeigen müssen. Aktuell arbeiten Luca Kilian und Jakob Christensen an ihrem Comeback. Mark Uth kündigte bei Poldis-Abschiedsspiel an, dass er diese Woche mit der Mannschaft trainieren werde.

Mathias Olesen spielte dagegen 0:0 mit Luxemburg gegen Bulgarien 90 Minuten. Die nächste Begegnung findet am Dienstag, den 15. Oktober gegen Weißrussland statt.

Leart Pacarada
Kosovo

30 Länderspiele
1 Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

25 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

5 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

19 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

13 Länderspiele
1 Tore

Jonas Urbig
U21 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Tim Lemperle
U21 DFB

9 Länderspiele
2 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

3 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

3 Länderspiele
– Tore


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Lukas Podolski bei seinem Abschiedsspiel

Stimmen zum Abschieds-Spiel

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