Personal-Update: Marvin Schwäbe zurück im Training

Marvin Schwäbe beim Training des 1. FC Köln
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Personal-Update: Marvin Schwäbe zurück im Training

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Spiel beim SV Elversberg am kommenden samstag gestartet. Und es gibt ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe wieder im Training.

Vier Tage nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen den HSV ist der FC in die Vorbereitung auf die kommende Partie gestartet. Am Samstag sind die Geißböcke zu Gast beim SV Elversberg. Vorab gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe befindet sich wieder im Training.

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Mit dem Duell bei der SV Elversberg steht dem 1. FC Köln am kommenden Samstag das zweite Duell der Zweitliga-Saison bevor. Am Dienstag haben die Vorbereitungen für die Begegnung im Saarland begonnen. Mit dabei war wieder Marvin Schwäbe. Die aktuelle Kölner Nummer zwei hatte sich am Freitag vor dem Auftaktspiel gegen den Hamburger SV krank gemeldet. Für die Nummer eins der vergangenen Spielzeit stand Philipp Pentke im Kader der Kölner, im Tor wie angekündigt Jonas Urbig. Dem Youngster unterlief zwar ein folgenschwerer Patzer, der zum ersten Gegentreffer führte, doch Urbig erholte sich schnell von dem Rückschlag und lieferte eine insgesamt doch noch ordentliche Partie ab.

Struber kann nahezu aus dem Vollen schöpfen

Ansonsten kann FC-Trainer Gerhard Struber stand jetzt aus dem Vollen schöpfen – abgesehen von den Langzeitverletzten. Nach wie vor fehlen Max Finkgräfe nach seiner Innenbandverletzung, Florian Kainz (Sprunggelenk) sowie Jacob Christensen und Luca Kilian (beide Kreuzbandriss). In dieser Woche stehen insgesamt vier Einheiten auf dem Programm, die an Donnerstag und Freitag finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Am Samstag steht dann um 13.30 Uhr das Auswärtsspiel bei Elversberg auf dem Programm (Sky). Die Mannschaft von Horst Steffen kam in der vergangenen Woche nicht über ein 0:0 beim 1. FC Magdeburg hinaus. Die vergangene Spielzeit beendete Elversberg auf einem guten elften Platz.


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Julian Pauli Aufstieg

Schwäbes ungeliebte Rolle

Marvin Obuz: Topscorer der 3. Liga könnte eine wichtige Rolle beim FC spielen

Marvin Obuz beim Training des 1. FC Köln.
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Marvin Obuz: Topscorer der 3. Liga könnte eine wichtige Rolle beim FC spielen

Gegen den Hamburger SV standen am vergangenen Freitag gleich sechs FC-Eigengewächse für Köln auf dem Platz. Obuz kam unmittelbar vor dem Schlusspfiff. Dennoch könnte der gebürtige Kölner schon bald eine wichtige Rolle spielen beim 1. FC Köln: Marvin Obuz will den Durchbruch beim FC schaffen.

Bei Holstein Kiel wollte es nicht klappen, bei Rot-Weiss Essen umso mehr. Nun auch beim 1. FC Köln: Marvin Obuz will endlich den Durchbruch beim FC schaffen.

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Am Ende waren es offiziell gerade einmal drei Minuten, mit Nachspielzeit dann aber doch ein wenig mehr. Nicht wirklich viel FC-Luft und doch wird es für Marvin Obuz ein gutes Gefühl gewesen sein: Die ersten Profi-Minuten im Trikot seines Heimatvereins, die ersten Profi-Minuten für den 1. FC Köln. Obuz war bei der 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV das sechste Eigengewächs der Kölner, das zum Einsatz kam, neben Jonas Urbig und Julian Pauli die dritte Nachwuchskraft, die erstmals für die Geißböcke im Kölner Stadion vor 50.000 Zuschauern spielte. Im zweiten Anlauf scheint es der 22-Jährige beim FC nun doch noch schaffen zu können – wenn man so will mit zweijähriger Verspätung.

Obuz zuletzt zwei Mal verliehen

Wirklich viel haben Steffen Baumgart und Gerhard Struber auf den ersten Blick nicht gemein. Auf den ersten Blick sind die fußballerischen Ideen vergleichbar. Allerdings nur auf den ersten Blick, denn erstens ließ Baumgart am Freitag gegen den FC einen erstaunlich defensiven Fußball spielen und zweitens gibt es dann doch gravierende taktische Unterschiede zwischen dem Flanken-Zielstürmer-Spiel auf der einen und dem Zentrum-tief-vertikal-Spiel auf der anderen Seite. In so mancher Wortwahl schlagen die Trainer dann doch einen sehr ähnlichen Tonfall an. „Wir werden darüber reden, den Trainingskader zu reduzieren. Es geht darum, mit dem einen oder anderen Spieler über seine Perspektive und Zukunft zu sprechen“, sagte beispielsweise Baumgart vor zwei Jahren im Trainingslager in Donaueschingen und als hätte Struber damals gelauscht, wiederholte der Österreicher ganz ähnliche Worte noch vor wenigen Wochen in der Steiermark.

Damals war einer der wahrscheinlichen Streichkandidaten ein Akteur, über den in diesem Sommer trotz einer Verletzung noch nicht einmal ansatzweise diskutiert wurde: Eben Marvin Obuz. Als Siebenjähriger wechselte der Offensivspieler vom BC Efferen zu den Junioren des FC, durchlief sämtliche Juniorenmannschaften. Obuz galt als großes Talent, vielleicht sogar eher eine große Nachwuchshoffnung, die schon bald bei den Profis spielen sollte. Doch danach sah es zunächst nicht aus. Zwar durfte der Juniorenmeister von 2019 die Vorbereitung bei den Profis absolvieren, ein ernsthafter Kandidat für das Baumgart-Team war er nicht. Spielpraxis lautete das Zauberwort und es war wohl allen Beteiligten klar, dass es die für den gebürtigen Kölner bei seinem Heimatclub nicht geben würde.

Bei RWE gelingt der Durchbruch

Der logische Schritt war die Leihe zu Holstein Kiel in die 2. Bundesliga. Doch der Plan ging nicht auf. Obuz tat sich schwer, kam nur zu zehn Kurzeinsätzen, spielte insgesamt keine 150 Minuten – Spielpraxis sieht anders aus. „Nach der enttäuschenden Zeit in Kiel wollte ich allen beweisen, was ich kann“, sagte der 22-Jährige unlängst dem „Express“. Doch wieder war der FC noch eine Hausnummer zu groß. Einfach nur abgeben wollte man den Offensivmann aber auch nicht. „Wir trauen Marvin zu, ein sehr, sehr guter Bundesligaspieler zu werden. Aber dafür musst du auch den einen oder anderen Stein beiseite räumen“, sagte der damalige Trainer. „Es ist nicht entscheidend, dass er im Kader unser ersten Mannschaft steht, sondern dass er Spielpraxis erhält.“  

Die erhielt er bekanntlich bei Rot-Weiss Essen. Und wie. Obuz spielte 34 von 38 Spielen, davon stand er 31 Mal in der Startelf. Die weiteren vier Spiele fehlte der Offensivspieler mit einer Muskelverletzung. Viel auffälliger aber: Mit sieben Toren und 14 Vorlagen wurde Obuz Top-Scorer des Traditionsclubs. Am liebsten hätte man den Offensivspieler bei RWE behalten. „Die Zeit in Essen war top. Ich habe viel gespielt, konnte eine Menge Selbstvertrauen tanken und irgendwann ging alles wie von selbst. Da war ich auf einmal richtig im Flow. Damit kam auch die Leichtigkeit zurück“, sagte der Angreifer. Und mit der entfachten Torgefahr könnte Obuz schon bald ein größeres Thema bei den Kölnern werden. Denn gegen den HSV am vergangenen Freitag setzten die Kölner in fast schon eindrucksvoller Manier ihre fehlende Torgefahr fort. 26 Torschüsse, davon zwei bis drei überhaupt gefährlich.

Obuz: „In erster Linie will ich mich durchsetzen“

Obuz könnte dem FC einen neuen, einen anderen Stempel in der Offensive aufdrücken – doch da liegt gleichzeitig auch ein wenig das Problem. Der 22-Jährige ist auf den Außenpositionen zu Hause. Und damit auf einer Position, die Struber für seine Idee vom Fußball eher zweitrangig sieht. Der Trainer ließ zuletzt immer eine flache Raute, mit offensiv ausgerichteten Außenverteidigern spielen. So kam Torschütze Linton Maina gegen den HSV beispielsweise erst nach dem Wechsel zu seinem Einsatz. Für Obuz kein Hindernis, vielmehr ein Anspon. „In erster Linie will ich mich durchsetzen und bei meinem Heimatverein Stammspieler werden. Ich freue mich über jedes Tor und jede Vorlage, mit denen ich der Mannschaft helfen kann“, sagte Obuz. Am Samstag wäre ein guter Moment, damit zu starten. Sollte sich Struber für eine Variante mit zwei Außenspielern in der Offensive entscheiden, kommt er an Obuz ohnehin nicht vorbei.


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Trotz überwältigender Führung: Max Finkgräfe aus Golden-Boy-Wertung genommen

Max Finkgräfe grätscht nach einem Ball im Aus.
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Trotz überwältigender Führung: Max Finkgräfe aus Golden-Boy-Wertung genommen

Mit mehr als 50 Prozent der über 160.000 Stimmen hat er die 1. Runde der Wahl deutlich gewonnen, nun aber das Aus beim Golden-Boy-Award: Max Finkgräfe wird aus der Wertung genommen. Und das hat einen einfachen Grund.

Die Abstimmungsfreude der Fans des 1. FC Köln zahlte sich lange aus. Der 20-jährige Abwehrspieler der Geißböcke stand auf Platz eins der Liste zum besten Nachwuchsspieler Europas, hat die 1. Runde mit großem Vorsprung gewonnen. Nun folgte das Aus beim Golden-Boy-Award: Max Finkgräfe wurde aus der Wertung genommen.

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Wie bitter die Verletzung von Max Finkgräfe ist, zeigte sich für den FC erst am vergangenen Freitag. Leart Pacarada erwischte gegen den HSV sicher nicht seinen besten Tag, eine Alternative hatte Gerhard Struber offensichtlich aber nicht auf der Bank. Ob der Stamm-Linksverteidiger der vergangenen Spielzeit gegen den HSV besser ausgesehen hätte, ist rein spekulativ. Doch der 20-Jährige wäre immerhin eine Option gewesen. In der Vorsaison beeindruckte Finkgräge mit seinen offensiven Vorstößen. 24 Einsätze, davon 18 von Beginn an hat der Youngster mittlerweile aufzuweisen und ist damit einer der Newcomer der vergangenen Saison. Kein Wunder also, dass die italienische Sportzeitung „Tuttosport“ den FC-Profi auf die Liste der 100 Nominierten für den Golden-Boy-Award, die Wahl zum besten U21-Spieler Europas, gesetzt hatte.

Finkgräfe führt mit mehr als 50 Prozent aller Stimmen

Und die 1. Runde führte der 20-Jährige im Grunde seit Wahlbeginn auch souverän an – vor den eigentlichen Favoriten wie Europameister Lamine Yamal vom FC Barcelona. Mehr als 160.000 Stimmen sind eingegangen. Wirklich nennenswert nur für sechs Spieler. Mehr als 50 Prozent (!) fielen auf den Youngster des Kölners, der damit die 1. Runde souverän für sich entschied. Die Wahl sorgte somit auch international für Aufsehen. Diverse Zeitungen und Online-Portale aus ganz Europa berichteten über den eigentlich eher unbekannten Finkgräfe. Dass Finkgräfe die Wahl anführt, hängt natürlich mit der Abstimm-Freude der FC-Bubble zusammen. Es gab zahlreiche Aufrufe in den Sozialen Medien und Foren. Die deutliche Führung ist also alles andere als eine Überraschung oder Sensation.

Jan Thielmann war 2022 nominiert

Sie hat nun aber ein jähes Ende gefunden. Denn trotz der überwältigenden Stimmenzahl ist Finkgräfe nun aus der Wahl genommen worden. Das nicht etwa aufgrund des Wahlverhaltens der Fans, vielmehr aufgrund des Regelwerks. Denn an der Wahl dürfen nur Spieler teilnehmen, die in den Top-Ligen Europas teilnehmen und da fällt die 2. Bundesliga mit dem 1. FC Köln und dem Llinksverteidiger nicht drunter. „Sein Team ist abgestiegen. Daraus folgt, dass die entsprechenden Spieler aus dem Index ausgeschlossen werden. Vertreten dürfen nur Spieler sein, die den ersten Prestigreichen europäischen Ligen angehören“, heißt es auf der Seite von „Tuttosport“. Somit ist der FC und damit auch Finkgräfe bei der Wahl nicht mehr vertreten.

Die Veranstalter lassen aber noch eine Hintertür offen: Die Stimmen bleiben erhalten, jede einzelne Runde fließt in die Gesamtwertung ein. Wie „Tuttosport“ schreibt könnte ein „Protagonist auf dem Transfermarkt“ werden und wäre je nach Club wieder teilnahmeberechtigt. Dass der verletzte Abwehrspieler wirklich ein Wechselkandidat ist, ist aber sehr unwahrscheinlich. 2022 hatten die FC-Fans Jan Thielmann ebenfalls weit gebracht. Das Kölner Eigengewächs schaffte es so locker in die Runde der letzten 40. Damals gewann Gavi die Wahl, in der vergangenen Saison war es Jude Bellingham vor Jamal Musiala. Auch Erling Haaland, Kylian Mbappé oder Paul Pogba haben die Auszeichnung, die seit 2003 jährlich vergeben wird, erhalten. Der einzige deutsche „Golden Boy“ war Mario Götze 2011. 2005 musste sich Lukas Podolski den Topstars Lionel Messi und Wayne Rooney geschlagen geben.


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Lukas Podolski kehrt noch einmal heim

Lukas Podolski im Trikot vom 1. FC Köln
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Lukas Podolski kehrt noch einmal heim

Lukas Podolski kehrt noch einmal zurück zum 1. FC Köln. Der Weltmeister von 2014 bekommt sein Abschiedsspiel im Kölner Stadion. Am 10. Oktober findet die Begegnung statt.

Unter dem Titel „Unsere 10 kehrt heim – ein letztes Mal in Rut un Wiess“ findet am 10. Oktober noch ein besonderes Spiel statt. Lukas Podolski kehrt noch einmal zurück zum 1. FC Köln.

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“Poldi ein letztes Mal in Rut un Wiess” – die Kölner Club-Legende kommt für ein letztes Spiel zurück ins Kölner Stadion, eine Art Abschiedsspiel, obwohl die Karriere noch nicht beendet ist. Die Begegnung wird aber auch ab 20.15 Uhr auf ProSieben übertragen, ab 20.45 Uhr beginnt die Begegnung. Im Rahmenprogramm treten kölsche und nationale Top-Acts auf. Mit von der Partie sind zahlreiche Weltmeister von 2014 sowie die Erfolgs-Trainer Jogi Löw und Hansi Flick. Zudem spielen ehemalige FC-Mannschaftskollegen von Podolski mit sowie Spieler aus dem aktuellen FC-Kader und Teamkollegen aus der Mannschaft seines polnischen Heimatvereins Gornik Zabrze. Zuletzt hatte der Angreifer 2012 gegen den FC Bayern München für die Geißböcke auf dem Feld gestanden.

Podolskis „finale Liebeserklärung“

Schon während des Saisonauftakts der Geißböcke am vergangenen Freitag wurde das Abschiedsspiel während der Sat1-Übertragung bekannt gegeben. „Mir ist es extrem wichtig, in Köln für die Unterstützung in all den Jahren Danke zu sagen. Es ist eine finale Liebeserklärung an eine besondere Stadt, den FC mit seinen großartigen Fans, langjährige Teamkollegen und zahlreiche weitere Personen, die meinen Weg bis heute begleiten“, sagte Podolski. Am kommenden Mittwoch beginnt der freie Vorverkauf für die Partie. Bereits jetzt können sich FC-Dauerkarten-Inhaber mit Tickets versorgen. Vereinsmitglieder erhalten am Dienstag Zugriff auf die Karten.

„Es ist eine tolle Geste, dass Lukas nach Köln zurückkehrt, um sich bei der Stadt, beim Verein und den Fans zu bedanken. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, gemeinsam mit und für Lukas dieses Spiel in Müngersdorf im Wohnzimmer des FC auszutragen“, sagte FC-Geschäftsführe Markus Rejek. „Wir freuen uns auf unsere Nummer 10 und werden unseren Teil dazu beitragen, dass der Abend für alle Beteiligten unvergesslich wird.“ Die Nummer 10 hat beim FC nach Podolskis Abschied nur noch einmal Patrick Helmes zugewiesen bekommen, der seine Karriere aber verletzungsbedingt beenden musste. Möglicherweise wird Podolski in Zukunft wieder vermehrt mit dem FC zusammenarbeiten.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Wer spielt im Kracher-Duell? So könnte der FC gegen den HSV auflaufen

Gerhard Struber, Trainer des 1. FC Köln
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Wer spielt im Kracher-Duell? So könnte der FC gegen den HSV auflaufen

Nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga, dem Trainerwechsel und dem Verbleib vieler Stammspieler startet der FC in die neue Saison. Und das gegen den Aufstiegskonkurrenten Hamburger SV. Eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln: So könnte der FC gegen den HSV spielen.

Am Freitagabend geht es für den FC im „Kracher“-Duell gegen den Hamburger SV. Den Geißböcken fehlen wichtige Spieler im Kader. FC-Trainer Gerhard Struber wird eine schlagfertige Truppe zusammenstellen. Denn es wartet ein direkter Konkurrent auf den 1. FC Köln: So könnte der FC gegen den HSV spielen.

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Flutlichtspiel, direkte Konkurrenten im Aufstiegskampf, die Rückkehr des ehemaligen Lieblings Steffen Baumgart – der Saisonauftakt könnte für den 1. FC Köln wohl kaum emotionaler beginnen. Das Ziel, möglichst schnell wieder aufzusteigen, ist ausgelobt, und das nicht nur beim FC. Auf Struber und seine Mannschaft wartet nach der erfolgreichen Vorbereitung das erste Duell, das laut Trainer die erste „Standortkontrolle“ werden wird. Verletzungsbedingt fehlen dem FC die vermeintlichen Stammspieler Max Finkgräfe und Florian Kainz. Auf den ebenfalls verletzten Jacob Christensen hätte Struber in der Startelf wohl nicht gesetzt. Für Mark Uth kommt ein Einsatz ebenfalls noch zu früh: „Er wird wahrscheinlich in absehbarer Zeit im Kader verfügbar sein“, so Struber. „Noch nicht für dieses Wochenende, aber für das nächste oder übernächste Wochenende könnte es in die Richtung gehen.“

Wer ersetzt Finkgräfe und Kainz?

Gerade der Ausfall von Finkgräfe wiegt schwer. Leart Pacarada wird wohl auf der linken Seite starten. Das größte Fragezeichen steht hinter dem zweiten Innenverteidiger. Setzt Struber auf Dominique Heintz oder Julian Pauli? Der 19-Jährige hatte sich in der Vorbereitung in den Fokus des Trainers gespielt, stand in vier von sieben Spielen in der Startelf. Gut möglich, dass sich Struber zu Gunsten des Youngsters entscheidet, auch wenn er dazu am Mittwoch noch keine konkrete Aussage treffen wollte: „Es sind beide sehr interessante Spieler, die wissen, was sie tun. Man kann auf beide zählen“, sagt der Trainer, der sich wahrscheinlich selbst aber schon sicher ist: „Ich habe einen klaren Plan im Kopf und auch, mit wem ich den Weg bestreiten will.“ Die Defensive komplettieren wird Jan Thielmann als rechter Verteidiger.

Im Mittelfeld hat die Vorbereitung gezeigt, dass Struber vornehmlich mit einem Sechser spielt. Eric Martel ist auf dieser Position gesetzt. Die flache Raute, die der Trainer bevorzugt wird aufgefüllt mit Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic, die das Zentrum dicht halten sollen. Vor den beiden wird wohl Luca Waldschmidt zum Einsatz kommen. Anders als im System Baumgart ist Strubers Spielidee, den Ball nicht über die Flanken in den Strafraum zu bringen, sondern diesen in die Spitzen zu spielen. Dort werden die beiden Stürmer Tim Lemperle und Damion Downs dann auf Torejagd gehen. Die taktische Ausrichtung des Trainers verzichtet auf das schnelle Spiel über die Außen.

So könnte der FC gegen den HSV spielen

Kaderanalyse Defensive

Kaderanalyse Offensive

1. FC Köln Kaderanalyse: Mittelfeld und Angriff

Tim Lemperle und Damion Downs vom 1. FC Köln
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1. FC Köln Kaderanalyse: Mittelfeld und Angriff

Knapp elf Wochen nach dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte startet der FC am Freitag das Unterfangen „schnellstmöglicher Aufstieg“. Personell haben sich die Kölner nur über Leih-Rückkehrer und den eigenen Nachwuchs verändern können. Doch die schlagen ins Gewicht. Unsere Kaderanalyse des 1. FC Köln: Mittelfeld und Angriff.

Mitte Mai endete beim 1. FC Köln eine weitere Erstliga-Phase, die Geißböcke sind zum siebten Mal in die 2. Liga abgestiegen. Auch, weil die Offensive nicht so richtig in Fahrt kommen wollte. Normalerweise der Zeitpunkt für einen personellen Umbruch. Der war bekanntlich nicht im großen Ausmaß möglich. Dennoch gab es personelle Veränderungen. Der 1. FC Köln in unserer Kaderanalyse: Mittelfeld und Angriff.

Tim Lemperle und Damion Downs vom 1. FC Köln

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28 Tore in 34 Spielen spricht nicht gerade für eine gut funktionierende Offensive. Tatsächlich blieben Großteile von Mittelfeld und Angriff in der vergangenen Spielzeit weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Ausgerechnet in diesen beiden Mannschaftsteilen sehen sich die Kölner in dieser Spielzeit gut aufgestellt. Dabei könnte der Fakt der Transfersperre einen durchaus positiven Aspekt beinhalten. Gerade im Mittelfeld gibt es bei den Kölnern so gut wie keine Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Einzig Faride Alidou, der allerdings auch ab und an als Stürmer agierte, hat den Verein verlassen. Mit Mathias Olesen und Marvin Obuz haben die Geißböcke zwei Leih-Rückkehrer als Ergänzungsspieler zurückbekommen. Ergänzungsspieler, die aber eine wichtige Rolle übernehmen können. Gerade Obuz blickt auf eine starke Saison zurück, ist nach Verletzung wieder da.

Stark besetztes Zentrum

Der Stamm ist dagegen zusammengeblieben. „Man merkt auch, dass viele Spieler schon länger zusammenspielen und viele Automatismen greifen. Das zentrale Mittelfeld mit Eric Martel, Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic ist für mich das Kölner Herzstück“, sagte Ex-Trainer Steffen Baumgart unlängst dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Tatsächlich gehören die drei Akteure laut dem Online-Portal transfermarkt.de zu den wertvollsten Spielern der Liga. Einzig Hertha BSC kann rein nach dem Marktwert mit den Geißböcken mithalten. Sollten Ljubicic zurück zu alter Form finden (und beim FC bleiben) und Martel sein Potenzialen weiter entfalten, hat der FC zwei zentrale Mittelfeldspieler in den eigenen Reihen, die auch bei den meisten Bundesligisten zum absoluten Stamm gehören dürften. FC-Trainer Gerhard Struber setzt offensichtlich auf eine enge Raute, die dem Kölner Spiel in den Vorbereitungsspielen gut getan hat.

Trotz seiner erst 22 Jahren verfügt Martel zudem über eine beeindruckende Erfahrung. Der Mittelfeldspieler kommt bereits auf mehr als 120 Pflichtspiele. Auch für ein Flügelspiel haben die Kölner mit Spielern wie Linton Maina, Jan Thielmann oder eben Obuz die passenden Alternativen. Der FC ist variabel aufgestellt. Allerdings auch ein wenig ausgebremst. Thielmann wird wohl eine Rolle in der Abwehr spielen. In den Vorbereitungspartien zeichnete sich zumindest die Rolle als Rechtsverteidiger ab. Thielmann geht wohl als Stammverteidiger in die Saison. Die Verletzung von Florian Kainz wiegt ebenfalls schwer, der Kreuzbandriss von Jacob Christensen könnte zu einem Umdenken der Personalien geführt haben. Der Däne galt als möglicher Leihkandidat. Denn gerade im Zentrum sind die Kölner quantitativ besonders stark aufgestellt.

Wie wird der Abgang von Davie Selke kompensiert?

Auch im Angriff ist der FC nominell breit aufgestellt. Ohne Maxi Schmid, der vorerst bei der U21 trainiert und ein Leihkandidat ist, kommen die Geißböcke immerhin noch auf acht Angreifer. Mit Luca Waldschmidt und Mark Uth befinden sich gleich zwei erfahrene Offensivspieler in den FC-Reihen, die hinter den Spitzen den Unterschied machen können – wenn sie denn fit sind und es auch bleiben. Beide laborierten in der vergangenen Spielzeit an diversen Verletzungen, beide dürften für sich aber auch einen deutlich anderen Anspruch als zweite Liga haben. Auch Sargis Adamyan ist eher ein Stürmer, der für die kreativen Momente hinter den Zielstürmern zuständig ist. Tim Lemperle und Damion Downs überzeugten in der Vorbereitung und dürften im internen Wettkampf um die Stammplätze die Nase vorne haben.

Klassische Zielstürmer und Knipser sind die beiden Eigengewächse aber auch nicht. Zur Wahrheit gehört wohl auch, dass die Kölner in der vergangenen Spielzeit enorme Schwierigkeiten hatten, die Verletzung von Davie Selke zu kompensieren. Nun spielt der Mittelstürmer bekanntlich für den HSV. Ob Florian Dietz und Steffen Tigges in der kommenden Zweitliga-Saison in die Fußstapfen treten können, ist angesichts ihrer Historie eher fraglich. Spannend könnte im Laufe der Saison die Personalie Jaka Cuber Potocnik werden. Der junge Slowene gehört zwar aktuell noch zum Kader, wird aber wohl Spielpraxis bei der U21 sammeln sollen. Einsatzzeit könnte er dennoch bei den Profis bekommen. Unterm Strich ist der FC quantitativ in der Offensive sehr gut aufgestellt. Problematisch könnte die Position eines klassischen Mittelstürmers im Vergleich zur Konkurrenz werden.

1. FC Köln: Wer spielt? Wer sitzt auf der Bank?


Eric Martel

Der Sechser hat sich bewusst für den FC entschieden. Dabei werden Martel sicherlich Angebote vorgelegen haben. So geht der Bayer als einer der stärksten Mittelfeldspieler der 2. Bundesliga in die Saison. Der Mittelfeldmann gehört zur Stammachse der Kölner, wird wohl immer in der Anfangsformation stehen. Prognose: Stammplatz


Dejan Ljubicic

Hinter dem Mittelfeldspieler steht nach wie vor ein großes Fragezeichen. Ein Treuebekenntnis wollte Ljubicic jedenfalls nicht abgeben, dem Österreicher werden weiterhin Wechselgedanken nachgesagt. Sollte Ljubicic bleiben, führt wohl kein Weg an dem 26-Jährigen vorbei. In der vergangenen Spielzeit blieb Ljubicic unter Form, in der Vorbereitung war er wieder einer der besseren. Prognose: Stammplatz aber auch Wechselkandidat

Denis Huseinbasic spielt für den 1. FC Köln


Denis Huseinbasic

Einer der großen Profiteure des Trainerwechsels. Struber spielt mit einer engen Raute. Huseinbasic drehte in der Vorbereitung auf, stopfte in der Defensive Löcher, setzte in der Offensive Akzente mit cleveren Pässen und bereitete einige Treffer vor. Prognose: Stammplatz


Florian Kainz

Der Österreicher hatte sich nach der schwachen Vorsaison viel für die kommende Spielzeit vorgenommen und spielte auch in den Planungen von Struber eine große Rolle. Die Sprunggelnksverletzung hat den Mittelfeldspieler jäh ausgebremst. Kainz wird mehrere Wochen ausfallen. Prognose: –


Marvin Obuz

Überzeugte in der vergangenen Saison in der 3. Liga und will nun endlich auch beim FC den Durchbruch schaffen. Kommt allerdings aus einer Verletzung und wird für eine wichtige Rolle im Kölner Gebilde wohl noch ein wenig Zeit brauchen. Prognose: Ersatzbank


Jacob Christensen

Hatte sich viel für die neue Saison vorgenommen, konnte das aber in der Vorbereitung nur zu selten abrufen. Zumindest in den Augen der Kölner Verantwortlichen. Ein Wechsel war wohl angedacht, vermutlich ein Leihkonstrukt. Dann kam der bittere Kreuzbandriss. Prognose: –


Jan Thielmann

War schon in der vergangenen Saison die Kölner Allzweckwaffe und könnte auch in dieser Spielzeit der Allrounder bei den Kölnern werden. Aktuell deutet viel auf die feste Position auf der rechten Abwehrseite hin. Erstaunlich für einen etatmäßigen Offensivspieler, obwohl sich ein nomineller Rechtsverteidiger im Team befindet. Dass Thielmann das kann, steht außer Frage. Könnte aber auch wieder eine feste Option in der Offensive werden. Prognose: Stammplatz


Meiko Wäschenbach

Könnte in dieser Saison endlich sein Debüt bei den Profis geben. Fiel in der Vorbereitung durch eine enorme Variabilität auf. Zeigte allerdings nicht durchweg gute Leistungen. Ist durch die Verletzung von Max Finkgräfe eine Alternative auf der linken Abwehrseite. Prognose: Ersatzbank


Linton Maina

Fiel in der Vorbereitung wie in der vergangenen Saison zwischenzeitlich aus. Damals kehrte Maina als Stammspieler zurück. Ob ihm das dieses Jahr wieder gelingt, scheint offen. Im aktuellen taktischen System spielt seine Position keine größere Rolle. Dennoch wird Maina mit seinem Tempo auch in der 2. Liga natürlich zu einer Waffe. Prognose: Ersatzbank


Mathias Olesen

Sammelte durch die Leihe in die Schweiz viel Einsatzzeit. Das wird beim FC für den Luxemburger nun wieder ungleich schwerer. Das Mittelfeld ist sehr stark besetzt. Vielleicht zu stark. Ohne die Verletzung von Christensen wäre auch Olesen möglicherweise ein Wechselkandidat gewesen. Prognose: Ersatzbank

Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Der Verbleib des Offensivspielers hat durchaus überrascht. Der ehemalige Nationalspieler dürfte in Normalform einer der besten Spieler der 2. Bundesliga sein. Zumindest kann er bei den Geißböcken den Unterschied machen. Pünktlich zum Saisonstart ist der Offensivspieler auch wieder fit geworden. An Waldschmidt dürfte kein Weg vorbeiführen. Prognose: Stammplatz


Mark Uth

Hatte als erstes seinen Verbleib beim FC angekündigt und wurde anschließend behutsam aufgebaut. Beim FC hat man ganz offensichtlich Sorge, um weitere Verletzungen. Und das sicher auch nicht ohne Grund. Fit ist er wie Waldschmidt ein Unterschiedsspieler. Beide kann man sich gleichzeitig aber eher selten auf dem Feld vorstellen. Prognose: Ersatzbank


Tim Lemperle

Neben Julian Pauli vielleicht der größte Gewinner der Vorbereitung. Der Angreifer sammelte in der vergangenen Spielzeit viel Einsatzzeit bei Greuther Fürth. Das hat ihm sichtbar gut getan. Lemperle überzeugte wie kaum ein anderer Offensivspieler in der Vorbereitung. Damit dürfte er gegen den HSV gesetzt sein und vermutlich auch noch länger. Prognose: Stammplatz

Steffen Tigges und Sargis Adamyan vom 1. FC Köln


Steffen Tigges

Konnte in einigen Spielen in der Vorbereitung durchaus überzeugen. Allerdings fiel Tigges in anderen Partien wieder gar nicht auf. Wird es in der kommenden Saison einmal mehr schwer haben. Auch, wenn er neben Florian Dietz der einzige wirkliche Zielstürmer ist. Prognose: Ersatzbank


Sargis Adamyan

Die Vorbereitung erinnert an die der vergangenen Spielzeit. Auch damals lieferte Adamyan durchaus vielversprechende Ansätze ab. In der Saison konnte er dieses Versprechen aber nicht halten. Könnte eine Alternative werden, falls Waldschmidt und Uth ausfallen. Ansonsten wird es der Armenier auch in dieser Spielzeit wieder schwer haben. Prognose: Ersatzbank

Florian Dietz vom 1. FC Köln


Florian Dietz

Seine Vertragsverlängerung kam etwas überraschend um die Ecke. Damit ist ein Wechsel offensichtlich vorerst vom Tisch. Auch, weil es den Kölnern an Zielstürmern mangelt. Galt lange als sicherer Abschiedskandidat. Viele Pluspunkte sammelte der Angreifer aber nicht. Prognose: Ersatzbank

Damion Downs ist ein Hoffnungsträger beim 1. FC Köln


Damion Downs

Dürfte gegen den Hamburger SV in der Startelf stehen. Profitiert vom Spielsystem des neuen Trainers. Das Spiel über das Zentrum in die Tiefe liegt dem Angreifer. Seine Geschwindigkeit könnte ebenfalls zu eine Waffe werden. Muss allerdings noch mehr Torgefahr entwickeln. Prognose: Stammplatz


Jaka Cuber Potocnik

Der Slowene gilt als ein großes Talent. Als solches wird er wohl weitestgehend in der U21 eingesetzt werden. Dennoch könnte auch Potocnik in dieser Saison sein Profi-Debüt feiern. Das Potenzial dazu hat er. Prognose: Ersatzbank

Kaderanalyse Teil I

Timo Hübers für den 1. FC Köln

-FC schon Aufstiegskandidat?

Das letzte Puzzlestück? Heintz oder Pauli – Routinier oder Youngster?

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Das letzte Puzzlestück? Heintz oder Pauli – Routinier oder Youngster?

Während der Vorbereitung auf die kommende Saison betonte FC-Coach Gerhard Struber mehrfach, dass alle Spieler eine Chance bekommen würden, sich zu beweisen. Einige Akteure haben diese Chance erstaunlich gut genutzt. So kommt es zu einem unerwarteten Kopf-an-Kopf-Rennen beim 1. FC Köln: Setzt Gerhard Struber auf Dominique Heintz oder Julian Pauli?

Nach dem Weggang von Jeff Chabot und der ausbootung von Nikola Soldo deutete bei den Geißböcken für die neue Spielzeit eigentlich viel auf das routinierte Innenverteidiger-Duo Timo Hübers/Dominique Heintz. Doch mit Julian Pauli hat sich ein Youngster in den Vordergrund gespielt und hinterlässt ein Fragezeichen beim 1. FC Köln: Setzt Gerhard Struber auf Dominique Heintz oder Julian Pauli?

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Mitte Mai umgaben den 1. FC Köln noch viele Fragezeichen in Bezug auf die neue Saison, unmittelbar vor deren Start haben sich viele von ihnen in Ausrufezeichen verwandelt. Der FC startet tatsächlich als einer der Aufstiegskandidaten in die neue Zweitliga-Saison. Trotz der Transfersperre und dem fast schon obligatorischen Verletzungspech scheinen die Kölner für die kommende Spielzeit personell gut gerüstet. Christian Keller hatte es vor einigen Wochen bereits angekündigt und der Sportchef scheint dieses Mal auch recht behalten zu haben: Zumindest die Stammelf, die sich in den vergangenen Wochen herauskristallisiert hat, wirkt absolut wettbewerbsfähig. Wie aussagekräftig die Vorbereitungsspiele sind, wird nun die Saison zeigen. Ein erster Fingerzeig ist die Begegnung am Freitag gegen den Hamburger SV, eine „Standortkontrolle“, wie FC-Trainer Gerhard Struber am Mittwoch sagte.

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Heintz und Pauli?

Dabei dürfte der Coach in Sachen Aufstellung keine große Überraschung mehr parat haben. Seine Stammachse um Jonas Urbig, Timo Hübers, Eric Martel und Luca Waldschmidt ist gefunden, die Plätze in der direkten Umgebung sind ebenfalls verteilt. „Ich habe keinen klaren Plan“, sagt Struber. Öffentlich steht ein Fragezeichen noch hinter der Kölner Abwehr. Dass Struber mit einer Viererkette spielen wird, ist angesichts der Vorbereitungsspiele wohl klar. In der vergangenen Saison noch lange der Teil der Mannschaft, der die Hoffnung Klassenerhalt hoch hielt, wirkt die Defensive aktuell so ein wenig wie die Problemzone – zumindest quantitativ. Max Finkgräfe, Luca Kilian und eventuell Rasmus Carstensen fallen verletzt aus, mit Jeff Chabot und Benno Schmitz haben zwei weitere Abwehrspieler den Verein verlassen, Nikola Soldo spielt keine Rolle mehr.

Struber muss auf den beiden Außenpositionen bereits Alternativen finden, sucht dafür bekanntlich auch in der Offensivabteilung der Kölner. Leart Pacarada und Jan Thielmann dürften es am Ende werden. Doch wer spielt neben Timo Hübers in der Innenverteidigung. Aktuell deutet noch viel auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin. Auf der einen Seite der Routinier, der mit mehr als 300 Pflichtspielen auf viel Erfahrung zurückblicken kann, auf der anderen Seite ein Youngster, der der große Gewinner der Vorbereitung sein dürfte und seinem Profi-Debüt entgegen fiebert. Am Ende des Tages wird es wohl auf einen Zweikampf zwischen Dominique Heintz und Julian Pauli herauslaufen. „Es sind beide sehr interessante Spieler, die wissen, was sie tun. Man kann auf beide zählen“, sagte der Coach.

Erfahrener Heintz gegen Youngster Pauli

„Für den Heintzi spricht die Erfahrung und die Antizipation, die er natürlich auf den Platz bringt“, sagt der Trainer. Heintz geht mittlerweile in seine insgesamt fünfte Saison bei den Geißböcken, ist mittlerweile seit mehr als zwölf Jahren Profi, kommt auf mehr als 300 Profi-Einsätze – viel mehr Erfahrung geht wohl nicht in der Innenverteidigung. Allerdings offenbarte der Routinier in der vergangenen Spielzeit auch das ein oder andere Mal einige Schwächen in der Defensive und im läuferischen Bereich. Unter Steffen Baumgart und Timo Schultz erhielt Heintz nur noch 565 Einsatzminuten. Immer noch mehr als Julian Pauli, der noch auf sein Pflichtspiel-Debüt wartet. „Für Julian spricht die Unbekümmertheit. Und auch die Vorbereitung, die er absolviert hat“, sagt Struber. Cool für mich, dass ich zwei Jungs habe, auf die ich zählen kann.“

Lange muss der 19-Jährige wohl nicht mehr warten. Denn der Innenverteidiger hat die Kölner Verantwortlichen wohl in allen Belangen überzeugt. Erst vor wenigen Wochen den ersten Profivertrag unterschrieben, ist Pauli der große Gewinner der Saisonvorbereitung – selbst wenn er am Freitag erst einmal auf der Bank sitzen sollte. In gleich vier von sieben Vorbereitungsspielen stand der Youngster etwas überraschend in der Startelf, hatte die Nase gegenüber dem ebenfalls als großes Talent geltenden Elias Bakatukanda vorne und überzeugte mit einer erstaunlichen Ruhe, einer bemerkenswerten Souveränität. „Ich traue Julian richtig viel zu. Möglicherweise macht er in dieser Saison den nächsten Schritt“, hatte Struber vor wenigen Wochen gesagt.

Klingt nicht nach einem Sprung ins kalte Wasser gegen den HSV. Zumal Struber ausgerechnet bei der Generalprobe gegen Udinese Calcio am vergangenen Wochenende, die als Fingerzeig für eine erst Elf gegen den HSV gehandelt wurde, dann doch lieber auf den erfahrenen Heintz setzte. Gut möglich, dass das gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten ebenfalls der Fall sein wird. Auf der anderen Seite scheint Struber keine Scheu vor den Einsätzen von talentierten Nachwuchshoffnungen zu haben.


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Urbig zur neuen Rolle

Ljubicic zu Leeds?

Die Kader-Verschlankung ist vorerst abgeschlossen

Jaka Cuber Potocnik, Fayssal Harchaoui, Meiko Wäschenbach, Julian Pauli, Gerhard Struber, Elias Bakatukanda vom 1. FC Köln
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Die Kader-Verschlankung ist vorerst abgeschlossen

Der FC befindet sich auf der Zielgeraden der Vorbereitung. Bereits am Freitag steht das erste Saisonspiel gegen den HSV an. Vorab gab es noch weitere Entscheidungen beim 1. FC Köln: Der Kader zu Saisonbeginn steht fest.

Noch vor dem Trainingslager hatten die Kölner Verantwortlichen eine Verschlankung des Kaders angekündigt. Nun gibt es eine Personal-Entscheidung beim 1. FC Köln: Der Kader zu Saisonbeginn steht fest.

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Am Ende war es dann doch überraschend unspektakulär. Schon seit einigen Wochen war eine Verschlankung des Kaders beim FC angekündigt. Kein Wunder, mit deutlich mehr als 30 Spielern ist Gerhard Struber bei seinem neuem Club in die Saison gestartet – ein Szenario, das so gar nichts mit dem befürchteten Spieler-Ausverkauf zu tun hatte. Mit den sechs Leih-Rückkehrern, einigen Nachwuchskräften und einem ordentlichen Stamm ähnelte die Mannschaft eher einem XXL-Team. Christian Kellers Winter-Ankündigung, aufgrund der Transfersperre verstärkt auf jene Leihspieler und den eigenen Nachwuchs setzen zu wollen, sahen die ersten Anhänger bereits in Gefahr. Allzu große Veränderungen wird es aber vorerst nicht geben. „Wir wollen die Kadersituation auf diesem Level lassen. In den letzten Wochen hat sich einiges herauskristallisiert“, sagte Struber am Mittwoch.

Struber: „Die Jungs, die jetzt mittrainieren, verdienen sich das“

Heißt auch, dass Jaka Potocnik und Meiko Wäschembach vorerst im Kader der Kölner bleiben werden. Die beiden Youngster wurden bereits als potenzielle U21-Rückkehrer gehandelt. Gerade Potocnik wird es trotz seines unbestrittenen Talents wohl schwer haben, sich gegen die weiteren Angreifer im Kader durchzusetzen. „Die Jungs, die jetzt bei mir mittrainieren, verdienen sich das – die machen einen richtig guten Job“, sagte Struber. Tatsächlich hatte es erst zu Wochenbeginn eine Kader-Entscheidung gegeben. Maxi Schmid wird vorerst bei der U21 trainieren und wohl auch spielen. Der Angreifer ist ein Kandidat für eine Leihe, möglicherweise sogar für einen Verkauf. Damit wurden nur drei Spieler aus dem Ur-Kader gestrichen. Nikola Soldo darf sich bekanntlich einen neuen Club suchen, Fayssal Harchaoui ist fest in der U21 eingeplant.

Dass es keine weiteren Streichkandidaten gibt, hängt natürlich auch mit dem enormen Verletzungspech zusammen. Als die Kölner den Rotstift ansetzen wollten war der Kader nahezu komplett. In der Zwischenzeit haben sich mit Max Finkgräfe (Innenbandverletzung), Florian Kainz (Sprunggelenksverletzung) und Jacob Christensen (Kreuzbandriss) drei Profis verletzt, die wohl Monate ausfallen werden. Gerade Finkgräfe und Kainz waren als Stammkandidaten eingeplant, Christensen wäre eine Option für eine Leihe gewesen. Doch die Kader-Entscheidung ist nicht final. „Wir wollen den jungen Spielern im Kader Spielzeit bringen. Dann wird es auch spontan Abstellungen geben“, sagte Struber. Soll heißen, dass die Nachwuchshoffnungen wohl doch Spielpraxis bei der U21 sammeln werden, ihre Chance auf den Profikader aber bekommen. „Wir haben da keinen Stress, Entscheidungen zu treffen“, so Struber.


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Urbig zur neuen Rolle

HSV-PK mit Struber

Kaderwert, Distanz, wertvollster Spieler – auf diese Teams trifft der FC in der 2. Bundesliga

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Kaderwert, Distanz, wertvollster Spieler – auf diese Teams trifft der FC in der 2. Bundesliga

In zwei Tagen startet der 1. FC Köln mit dem Heimspiel gegen den Hamburger SV in die neue Saison. Für den FC und seine Fans bedeutet die 2. Liga die ein oder andere Umstellung. Auf diese Teams treffen die Geißböcke.

Gleich zum Auftakt wartet auf den 1. FC Köln ein schwerer Brocken. Die Geißböcke bekommen es mit dem Hamburger SV zu tun. Doch es warten noch mehr Schwergewichte. Bundesliga-Gründungsmitglieder, Aufstiegsfavoriten, Traditionsvereine. Es wird nicht leicht für den 1. FC Köln: Auf diese Teams trifft der FC in der 2. Bundesliga.

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Mit dem Abendspiel zwischen dem FC und dem Hamburger SV startet die 2. Bundesliga am Freitagabend direkt mit einem Topspiel. Nicht wenige Experten behaupten, dass es die wohl beste 2. Liga der vergangenen Jahre wird und zum Auftakt treffen zwei Aufstiegskandidaten aufeinander. Das war noch vor wenigen Wochen beim FC nicht unbedingt so zu erwarten. Die Transfersperre, eine befürchtete Spielerflucht, Unruhe im Club. Doch aktuell herrscht bei den Kölnern so etwas wie Aufbruchstimmung. Für den FC wird es darum gehen, sich eine gute Ausgangsposition bis zum Winter zu erarbeiten und zu halten, um dann möglicherweise auf dem Transfermarkt noch einmal nachzubessern.

Großer Kreis an Aufstiegskandidaten

Doch auch ohne Neuverpflichtungen ist der FC schon jetzt gut besetzt. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de verfügen die Kölner über den wertvollsten Kader und auch über die wertvollsten Individualisten. Das ist natürlich alles andere als eine Erfolgsgarantie, wie die vergangene Spielzeit bewiesen hat. Dort gehörten die Kölner in Sachen Kaderwert nicht zu den Abstiegskandidaten. Neben dem FC will es Hamburg in dieser Spielzeit endlich mit der Rückkehr in die Bundesliga schaffen. Für den HSV ist es der sechste Anlauf und die Rothosen sehen sich insgesamt gut aufgestellt. Der Kader wurde bislang mit Spielern wie Daniel Elfadli und Adam Karabec punktuell verstärkt, weitere Transfers können noch folgen. Ebenfalls eine große Rolle will Hertha BSC in dieser Saison einnehmen.

Neben der Verpflichtung von Trainer Christian Fiél hat die Alte Dame auch ordentlich auf dem Transfermarkt nachgelegt. Spieler wie Diego Demme, Ex-Bayern-Spieler Mickaël Cuisance und Bundesliga-Star Kevin Sessa sind alles andere als Unbekannte. Allerdings wiegt der Ausfall von Fabian Reese sicherlich schwer. Auch Schalke, Düsseldorf und vielleicht sogar die SpVgg Greuther Fürth und der Karsruher SC rechnen sich im Aufstiegsrennen gute Außenseiterchancen aus.

Bekannte Gesichter

Spannend wird auch die Rückkehr der beiden Traditionsclubs, dem SC Preußen Münster und vom SSV Ulm. Beiden gelang der Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga. Auch der dritte Aufsteiger, Jahn Regensburg, ist ein alter Bekannter der Liga. Wie in den vergangenen Jahren fast schon üblich, haben die Teams nicht besonders viel Geld auf dem Transfermarkt in die Hand genommen. Fortuna Düsseldorf bezahlte für den Isländer Isak Johannesson zwei Millionen Euro, Jannik Rochelt kostete Hannover 96 1,5 Millionen Euro. Das bekannteste neue Gesicht steht aber zweifelsohne an der Seitenlinie. Miro Klose wird die Geschicke beim 1. FC Nürnberg leiten. Und mit Robin Knoche hat der Club noch einen weiteren bekannten Spieler zu den Franken gelotst.

Die Teams der 2. Bundesliga in der Übersicht

Hamburger SV

  • Meister: 1922/23, 1927/28, 1959/60, 1978/79, 1981/82, 1982/83
  • DFB-Pokal-Sieger: 1962/63, 1975/76, 1986/87
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-Pokal Teilnehmer: 18 Mal, Europapokal der Landesmeister-Sieger 1982/83, Europapokal der Pokalsieger-Sieger: 1967/77, Champions League-Teilnehmer: 2006/07, 2000/01, Europa-League-Teilnehmer: 2009/10
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 424 km
  • Stadion: Volksparkstadion
  • Plätze: 57.000
  • Kaderwert: 37.95 Millionen Euro
  • Trainer: Steffen Baumgart
  • Wertvollster Spieler: Ludovit Reis – 4.5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Adam Karabec

SV Elversberg

  • Meister: –
  • DFB-Pokal Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 249 km
  • Stadion: Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde
  • Plätze: 10.000
  • Kaderwert: 13.4 Millionen Euro
  • Trainer: Horst Steffen
  • Wertvollster Spieler: Semih Sahin – 1.8 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Elias B

Eintracht Braunschweig

  • Meister: 1966/67
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-CUP Teilnehmer: 4 Mal
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 355 km
  • Stadion: Eintracht-Stadion
  • Plätze: 23.325
  • Kaderwert: 12.18 Millionen Euro
  • Trainer: Fabian Adelmann
  • Wertvollster Spieler: Rayan Philippe- 1.7 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Sven Köhler

FC Schalke 04

  • Meister: 1933/34, 1934/35, 1936/37, 1938/39, 1939/40, 1941/42, 1957/58
  • DFB-Pokal-Sieger: 1937, 1971/72, 2000/01, 2001/02, 2010/11
  • Europapokal-Teilnahmen*: Champions-League Teilnehmer: 8 Mal, UEFA-Pokal Sieger 1997/98, Europa-League Teilnehmer: 3 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1981/82, 1990/91, 2021/22
  • Distanz: 100km
  • Stadion: Veltins Arena
  • Plätze: 62.271
  • Kaderwert: 22.7 Millionen Euro
  • Trainer: Karel Geraerts
  • Wertvollster Spieler: Moussa Sylla – 2.5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Moussa Sylla

1. FC Magdeburg

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: Europapokal der Pokalsieger – Sieger: 1973/74
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 437 km
  • Stadion: MDCC-Arena
  • Plätze: 30.098
  • Kaderwert: 17.05 Millionen Euro
  • Trainer: Christian Titz
  • Wertvollster Spieler: Silas Gnaka, Marcus Mathisen, Bryan Teixeira – je 1.2 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Marcus Mathisen

Fortuna Düsseldorf

  • Meister: 1932/33
  • DFB-Pokal-Sieger: 1979, 1980
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-Pokal: 1973, 1974 – Europapokal der Pokalsieger: 1979, 1980, 1981
  • 2. Liga-Meister: 1917/18, 1988/89
  • Distanz: 47 km
  • Stadion: Merkur Spiel-Arena
  • Plätze: 54.600
  • Kaderwert: 34 Millionen Euro
  • Trainer: Daniel Thioune
  • Wertvollster Spieler: Ao Tanaka, Yannik Engelhardt – je 4 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Ísak Jóhannesson

Karlsruher SC

  • Meister: 1908/09
  • DFB-Pokal-Sieger: 1954/55, 1955/56
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-Pokal Teilnehmer: 3 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1974/75, 1983/84, 2006/07
  • Distanz: 300 km
  • Stadion: BBBank Wildpark
  • Plätze: 43.302
  • Kaderwert: 14.6 Millionen Euro
  • Trainer: Christian Eichner
  • Wertvollster Spieler: Lasse Günther, Robin Heußer, Marvin Wanitzek – 1.2 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Robin Heußer

SSV Ulm

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 464 km
  • Stadion: Donaustadion
  • Plätze: 17.000
  • Kaderwert: 10.05 Millionen Euro
  • Trainer: Thomas Wörle
  • Wertvollster Spieler: Maurice Krattenmacher – 2 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Maurice Krattenmacher

SV Darmstadt 98

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: 1977/78, 1980/81
  • Distanz: 203 km
  • Stadion: Merck Stadion am Böllenfalltor
  • Plätze: 17.810
  • Kaderwert: 25.6 Millionen Euro
  • Trainer: Torsten Lieberknecht
  • Wertvollster Spieler: Fabian Nürnberger, Marvin Mehlem – je 2.5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Kai Klefisch

SC Paderborn 07

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 185 km
  • Stadion: Home Deluxe Arena
  • Plätze: 15.000
  • Kaderwert: 21.55 Millionen Euro
  • Trainer: Lukas Kwasniok
  • Wertvollster Spieler: Mattes Hansen, Mika Baur – 1.8 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Mika Baur

Hertha BSC

  • Meister: 1929/30, 1930/31
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: Champions-League Teilnehmer 1999/00, Europa-League Teilnehmer: 2 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1989/90, 2010/11, 2012/13
  • Distanz: 569 km
  • Stadion: Olympiastadion Berlin
  • Plätze: 74.667
  • Kaderwert: 54.75 Millionen Euro
  • Trainer: Christian Fiél
  • Wertvollster Spieler: Fabian Reese, Ibrahim Maza – je 5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Wilfried Kanga

SpVgg Greuther Fürth

  • Meister: 1913/14, 1925/26, 1928/29
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: 2011/12
  • Distanz: 398 km
  • Stadion: Sportpark Ronhof / Thomas Sommer
  • Plätze: 16.626
  • Kaderwert: 18.13 Millionen Euro
  • Trainer: Alexander Zorniger
  • Wertvollster Spieler: Maximilian Dietz – 2.5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Marlon Mustapha

SC Preußen Münster

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 149 km
  • Stadion: Preußenstadion
  • Plätze: 12.794
  • Kaderwert: 9.25 Millionen Euro
  • Trainer: Sascha Hildmann
  • Wertvollster Spieler: Jorrit Hendrix – 1 Million Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Jorrit Hendrix

Hannover 96

  • Meister: 1937/38, 1953/54
  • DFB-Pokal-Sieger: 1991/92
  • Europapokal-Teilnahmen*: Europa-League Teilnehmer: 2 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1974/75, 1986/87, 20
  • Distanz: 295 km
  • Stadion: Heinz-von-Heiden-Arena
  • Plätze: 49.000
  • Kaderwert: 27.05 Millionen Euro
  • Trainer: Stefan Leitl
  • Wertvollster Spieler: Nicolo Tresoldi – 5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Jessic Ngankam

SSV Jahn Regensburg

  • Meister: –
  • DFB-Pokal-Sieger: –
  • Europapokal-Teilnahmen*: –
  • 2. Liga-Meister: –
  • Distanz: 512 km
  • Stadion: Jahnstadion Regensburg
  • Plätze: 15.210
  • Kaderwert: 9.98 Millionen Euro
  • Trainer: Joe Enochs
  • Wertvollster Spieler: Dominik Kother – 750.000 Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Sebastian Ernst

1. FC Nürnberg

  • Meister: 1919/20, 1920/21, 1923/24, 1924/25, 1926/27, 1935/36, 1947/48, 1960/61, 1967/68
  • DFB-Pokal-Sieger: 1935, 1939, 1961/62, 2006/07
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-Cup Teilnehmer: 2 Mal
  • 2. Liga Meister: 1979/80, 1984/85, 2000/01, 2003/04
  • Distanz: 425 km
  • Stadion: Max-Morlock Stadion
  • Plätze: 50.000
  • Kaderwert: 26.7 Millionen Euro
  • Trainer: Miroslav Klose
  • Wertvollster Spieler: Finn Jeltsch – 5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Robin Knoche

1. FC Kaiserslautern

  • Meister: 1950/51, 1952/53, 1990/91, 1997/98
  • DFB-Pokal-Sieger: 1989/90, 1995/96
  • Europapokal-Teilnahmen*: Champions-League Teilnehmer: 1 Mal, UEFA-CUP Teilnehmer: 13 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1996/97, 2009/10
  • Distanz: 239 km
  • Stadion: Fritz-Walter-Stadion
  • Plätze: 49.350
  • Kaderwert: 20.45 Millionen Euro
  • Trainer: Markus Anfang
  • Wertvollster Spieler: Ragnar Ache – 3 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Jannis Heuer

1. FC Köln

  • Meister: 1961/62, 1963/64, 1977/78
  • DFB-Pokal Sieger: 1967/68, 1976/77, 1977/78, 1982/83
  • Europapokal-Teilnahmen*: UEFA-Cup Teilnehmer: 14 Mal, Europa-League Teilnehmer: 1 Mal
  • 2. Liga-Meister: 1999/00, 2004/05, 2013/14, 2018/19
  • Distanz: 0 km
  • Stadion: RheinEnergieSTADION
  • Plätze: 50.000
  • Kaderwert: 69.55 Millionen Euro
  • Trainer: Gerhard Struber
  • Wertvollster Spieler: Eric Martel – 7.5 Millionen Euro
  • Verheißungsvollster Zugang: Jonas Urbig

*Intertoto-Cup nicht mitgezählt


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

1. FC Köln Kaderanalyse: Torhüter und Abwehr

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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1. FC Köln Kaderanalyse: Torhüter und Abwehr

Knapp elf Wochen nach dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte startet der FC am Freitag das Unterfangen „schnellstmöglicher Aufstieg“. Personell haben sich die Kölner nur über Leih-Rückkehrer und den eigenen Nachwuchs verändern können. Doch die schlagen ins Gewicht. Unsere Kaderanalyse des 1. FC Köln: Torhüter und Abwehr.

Mitte Mai endete beim 1. FC Köln eine weitere Erstliga-Phase, die Geißböcke sind zum siebten Mal in die 2. Liga abgestiegen. Normalerweise der Zeitpunkt für einen personellen Umbruch. Den hat es dieses Mal zwangsläufig nicht im großen Ausmaß gegeben. Dennoch gab es personelle Veränderungen. Der 1. FC Köln in unserer Kaderanalyse: Torhüter und Abwehr.

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Der Umbruch erfolgte bekanntlich schon während der vergangenen Saison, als Marvin Schwäbe ankündigte, den FC im Abstiegsfall verlassen zu wollen. Die Entscheidung pro Jonas Urbig fiel früh, für Außenstehende sehr früh. Allerdings war der Zeitpunkt nur logisch. Mit Schwäbe und Urbig stehen aktuell zwei Keeper im Kölner Kader, die die Nummer eins zu Recht für sich deklarieren. Schwäbe war einer der wenigen Leistungsträger, der in der vergangenen Spielzeit auf konstant hohem Niveau agierten. Am Kölner Keeper lag der Abstieg jedenfalls nicht. Mal abgesehen von dem Gegentor gegen Bremen unterliefen dem Torhüter auch nur wenige gravierende Fehler. Urbig hat sich dagegen im zarten Alter von 20 Jahren bereits zwei Mal im direkten Torwart-Duell bei einem Zweitligisten durchgesetzt und war in der vergangenen Spielzeit einer der besten Keeper des Unterhauses.

Wie geht es weiter mit Marvin Schwäbe?

Mit dem Wunsch, den FC also im Abstiegsfall zu verlassen, hat Schwäbe den Kölner Verantwortlichen wiederum eine schwere Entscheidung offenbar abgenommen. Urbig ist die unumstrittene Nummer eins. Da Schwäbe aber noch keinen neuen Club gefunden hat, starten die Kölner mit einem beeindruckenden Torhüter-Gespann in die Spielzeit. Laut transfermarkt.de befinden sich die beiden wertvollsten Keeper der Liga in den Kölner Reihen. Schwäbe könnte den FC aber noch verlassen, wenn ein passendes Angebot kommt. Schon im Frühjahr hat mit Philipp Pentke die mögliche Nummer zwei den Vertrag um ein Jahr verlängert und damit früh Spekulationen um die Torhüter-Position entfacht. Möglicherweise zeichnete sich damals schon eine Entwicklung in der Keeper-Frage ab.

Urbig zeichnet sich als Keeper besonders im Eins-gegen-eins, bei der Spieleröffnung und mit starken Reflexen aus. Der Euskirchener gilt als sehr guter Fußballer, der das Tor auch gerne mal für Abwehrsituationen verlässt. Bei seiner letzten Station in Fürth unterliefen dem 20-Jährigen aber auch ab und an Flüchtigkeitsfehler, die ihn selbst in Bedrängnis brachten. Auch Schwäbe ist ein mitspielender Torhüter. In der vergangenen Spielzeit vereitelte Schwäbe in der Bundesliga dagegen 25 Großchancen. So viel wie kein anderer Keeper – allerdings ließ die Kölner Hintermannschaft auch bedenklich viele Chancen zu. Dennoch: Der FC ist auf der Position des Keepers hervorragend aufgestellt.

Verletzungen verschärfen dünne Personaldecke

Zumindest quantitativ kann man davon in der Defensive wahrlich nicht sprechen. Der Abgang von Jeff Chabot schmerzt die Kölner, der Weggang von Benno Schmitz dünnt den Kader zusätzlich aus. Nominell umfasst das Team neun Abwehrspieler. Darunter allerdings mit Nikola Soldo einen Spieler, der bereits für Gespräche freigestellt wurde und mit Luca Kilian einen Langzeitverletzten. Bleiben aus dem Profikader sieben Akteure für vier Plätze. Nun fällt mit Max Finkgräfe der designierte Stamm-Linksverteidiger aus – und das für Wochen bis Monate. Mit Leart Pacarada und Rasmus Carstensen haben die Kölner aktuell zwei etatmäßige Außenverteidiger, einen für jede Seite, gleichzeitig aber zwei Spieler, die in der vergangenen Saison nicht unumstritten waren.

Kein Wunder also, dass Gerhard Struber auch mit positionsfremden Spielern die Lücken aufbessern will. Jan Thielmann wird wohl auf der rechten Seite gesetzt sein, Meiko Wäschenbach oder Dominique Heintz sind zumindest Alternativen für die linke Außenbahn. In der Innenverteidigung ist aktuell Timo Hübers im Stamm und sicher der neue Abwehrchef. Hübers ist zweifelsfrei einer der besten Innenverteidiger der Liga. Sein Abwehr-Partner dagegen (noch) nicht. Ob der Kölner Coach auf Routinier Heintz oder Youngster Julian Pauli setzt, scheint offen. In der Innenverteidigung dürften so manche Konkurrenten wie zum Beispiel Hertha BSC insgesamt besser aufgestellt sein. Dennoch: Der 19-jährige Pauli ist hochtalentiert, wird sicher in dieser Spielzeit sein Debüt feiern, genauso wie Elias Bakatukanda.

Ist der FC bei den Torhütern überdurchschnittlich gut aufgestellt, könnte die Defensive eine Problembaustelle werden – vor allem aufgrund der jüngsten Verletzungen und dünnen Personaldecke. So müssen die Kölner vorerst auf einige unerfahrene Spieler zurückgreifen. Dass Struber auf positionsfremde Spieler in der Vorbereitung gesetzt hat, spricht Bände.

1. FC Köln: Wer spielt? Wer sitzt auf der Bank?


Jonas Urbig

Der Keeper ist noch während seiner Leihe in Fürth und damit überraschend als neue Nummer eins im Kölner Kasten deklariert worden. Schon in der vergangenen Spielzeit gehörte Urbig zu den besten Torhütern der 2. Liga. Das wird der 20-Jährige auch in dieser Saison unter Beweis stellen wollen. Aktuell führt kein Weg am Keeper vorbei. Prognose: Stammplatz


Marvin Schwäbe

Die bisherige Nummer eins hat den Kölnern mit seinem Wechselwunsch eine schwere Entscheidung erleichtert. Dennoch ist der Keeper eigentlich kein Torhüter für die Bank in der 2. Bundesliga. Das weiß Schwäbe, das weiß der FC. Ein Wechsel würde den Kölnern noch eine Ablöse einbringen und Gehalt einsparen. Ein Wechsel ist insofern nicht unwahrscheinlich. Prognose: Wechselkandidat


Philipp Pentke

Schon in der vergangenen Spielzeit war Pentke die Nummer zwei, hat sich mit dieser Rolle auch problemlos arangiert. Sollte Schwäbe bleiben, wird Pentke sich mit der Nummer drei zufrieden geben müssen – sicher auch kein Problem für den Keeper. Prognose: Ersatzbank


Dominique Heintz

Der Routinier hat in der vergangenen Spielzeit seinen Vertrag bei den Geißböcken verlängert. Damals befanden sich die Kölner zwar in Abstiegsnöten, hatten aber noch Hoffnung auf den Klassenerhalt. Möglicherweise ist auch Heintz davon ausgegangen, einmal mehr als Backup zu agieren. Durch die personelle Situation könnte es auch ein wenig mehr sein. Der Routinier kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der linken Abwehrseite eine wichtige Rolle spielen. Gesetzt ist Heintz allerdings nicht. Prognose: Offener Kampf um Stammplatz

Timo Hübers ist neuer Kapitän des 1. FC Köln


Timo Hübers

Der neue Kapitän ist auch gleichzeitig der neue Abwehrchef. Schon in der vergangenen Spielzeit war Hübers einer der besseren Feldspieler, zumindest einer, der lange konstant ordentlich spielte und durch die Bank weg ordentliche Daten aufweisen kann. Kein Wunder also, dass der Spielführer nach dem Weggang von Jeff Chabot unumstritten in der Innenverteidigung ist. Prognose: Stammplatz


Nikola Soldo

Der Innenverteidiger trainiert aktuell bei der U21 der Kölner. Die FC-Verantwortlichen haben dem Abwehrspieler einen Wechsel ans Herz gelegt, ihn für Gespräche freigestellt. Prognose: Wechselkandidat


Luca Kilian

Der Innenverteidiger arbeitet aktuell an seiner Rückkehr nach dem Kreuzbandriss. Vor Herbst wird Kilian nicht ins Mannschaftstraining integriert werden können. Ob der Abwehrspieler noch zu einem Einsatz in diesem Jahr kommt, ist dementsprechend unklar. Könnte aber aufgrund der Personaldecke in der zweiten Saisonhälfte wichtig werden. Prognose: –


Leart Pacarada

Nachdem der Linksverteidiger bereits die ersten Vorbereitungseinheiten verpasst hatte, schien Pacarada auch in dieser Spielzeit vor einer schweren zu stehen. Durch die Verletzung von Max Finkgräfe hat sich die Situation komplett verschoben. Pacarada ist nominell der einzige Linksverteidiger im Kader. Zwar können auch Domninique Heintz und Meiko Wäschenbach die Position spielen, wären Alternativen, dennoch sollte der Zweitliga-Routinier die Nase vorne haben. Prognose: Stammplatz


Rasmus Carstensen

Auch auf der rechten Seite sind die Kölner durch den Weggang von Benno Schmitz sehr dünn besetzt. Und dennoch ist der Däne wohl auch weiterhin eher zweite Wahl. In der Vorbereitung konnte der 23-Jährige jedenfalls keine besonders überragende Bewerbung abgeben. So wird der vermeintliche Offensivspieler Jan Thielmann wohl zunächst der Kandidat für die erste Elf sein. Prognose: Ersatzbank

Julian Pauli vom 1. FC Köln.


Julian Pauli

Die große Überraschung der Vorbereitung. Der 19-Jährige scheint das Herz des Trainers bereits erobert zu haben. Alleine in vier Vorbereitungsspielen stand der Youngster in der Startelf. Ausgerechnet bei der Generalprobe erhielt aber Dominique Heintz den Vorzug. Ein Fingerzeig? Nicht zwingend. Die Personalie scheint noch nicht in trockenen Tüchern. Prognose: Offener Kampf um Stammplatz

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe

Schon in der vergangenen Vorbereitung wusste der Linksverteidiger zu überzeugen. So sehr, dass Steffen Baumgart damals erklärte, dass er Finkgräfe durchaus ein Startelf-Debüt zutraue. Das gab es noch unter dem Ex-Coach. Finkgräfe wurde bekanntlich Stammspieler und hätte die Position wohl auch in dieser Saison sicher gehabt. Hätte, weil eine Knieverletzung den Höhenflug des Abwehrspielers beendet hat. Nun heißt es erst einmal wieder gesund werden und dann in den Wettkampf mit der Konkurrenz treten. Prognose: –

Elias Bakatukanda

Der Innenverteidiger wird in dieser Saison sicherlich auch sein Debüt im Profifußball geben. Bakatukanda schien sogar lange ganz gute Karten für ein direktes Duell mit Dominique Heintz zu haben. Irgendwie hat sich aber Julian Pauli dazwischen gemogelt. Eine Momentaufnahme. Neben dem Profidebüt wird es sicherlich auch das in der Startelf geben – nur nicht zu Beginn der Saison. Prognose: Ersatzbank

Kaderanalyse Offensive

Timo Hübers für den 1. FC Köln

-FC schon Aufstiegskandidat?