Kรถlns enttรคuschende Transferbilanz

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Kรถlns enttรคuschende Transferbilanz

Die Transferpolitik der Verantwortlichen des 1. FC Kรถln schien zu Beginn der Saison aus wirtschaftlicher Sicht wohl Sinn zu machen. Sportlich gesehen ging der Plan auf erschreckende Art und Weise nach hinten los. Das Fazit zu den Neuverpflichtungen fรคllt ein Jahr spรคter enttรคuschend aus.

Die Verantwortlichen des 1. FC Kรถln haben sich offenbar bei den zuletzt getรคtigten Transfers grรผndlich verschรคtzt. Eine konstante Verstรคrkung war fรผr die GeiรŸbรถcke unter dem Strich nicht dabei. So enttรคuschend fรคllt die Transferbilanz des 1. FC Kรถln aus.

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Wirtschaftlich hatte im vergangenen Sommer eigentlich viel fรผr eine gute Transferphase beim 1. FC Kรถln gesprochen. Acht Spieler wurden verpflichtet, nur fรผr Dominique Heintz eine geringe Ablรถse gezahlt. Der Plan, Spieler fรผr kleines Geld unter Vertrag zu nehmen, um sowohl von einem sportlichen als auch wirtschaftlichen Erfolg zu profitieren, war durchaus verstรคndlich, sogar aus finanzieller Sicht durchaus durchdacht. Rasmus Carstensen wurde zum Beispiel geliehen und mit einer Kaufoption in Hรถhe von 1,5 Millionen Euro versehen. Der Marktwert wird mittlerweile auf drei bis fรผnf Millionen Euro geschรคtzt.

Wirtschaftlich verstรคndlich, sportlich desastrรถs

Doch was nutzt der beste wirtschaftliche Plan, wenn die sportliche Idee auf der Strecke bleibt. Der FC ist abgestiegen und die Bilanz der Neuverpflichtungen erschreckend. Da hilft der finanzielle Aspekt rein gar nichts. Die FC-Bosse lagen mit vielen Einschรคtzungen grรผndlich daneben. Eine Verstรคrkung war unterm Strich nicht dabei. Sicher auch, weil beim 1. FC Kรถln im vergangenen Frรผh-Sommer die mรถgliche Transfersperre รผber allen Entscheidungen hing. Und die wird den Kรถlner Verantwortlichen zweifelsohne so manchen Strich durch so manche Rechnung gemacht haben. Stichwort: Benedict Hollerbach. Und dennoch sahen sich Christian Keller und Co. gut gerรผstet fรผr die kommende Spielzeit. Ein Trugschluss. Das Fazit zu den Neuverpflichtungen fรคllt ein Jahr spรคter mehr als mau aus.

Leart Pacarada stand schon vor der Transfersperre als kรผnftiger Linksverteidiger fest. Sogar schon bevor Jonas Hector seinen Rรผcktritt bekanntgab. Als nomineller Ersatz fรผr den ehemaligen Nationalspieler war der Linksverteidiger somit vermutlich nicht vorgesehen – zumindest nicht offiziell. Steffen Baumgart setzte zunรคchst auch groรŸe Stรผcke auf den Abwehrspieler, machte ihn zum Stammspieler. Nach dem 0:6 gegen Leipzig sowie dem Pokal-Aus gegen Lautern war der „beste Linksverteidiger der 2. Bundesliga“ erst einmal auรŸen vor. Dazu kamen noch Verletzungen und Erkrankungen. Letztlich verlor Pacarada seinen Stammplatz an Youngster Max Finkgrรคfe. >>> 19 Einsรคtze, 13 Mal Startelf

Kein Transfer konnte konstant รผberzeugen

Jacob Christensen galt ebenfalls nicht als Eins-zu-eins-Ersatz fรผr Ellyes Skhiri. Das betonte Christian Keller so gut wie bei jeder Mรถglichkeit. Dennoch waren die Erwartungen in den dรคnischen Mittelfeldspieler hoch. Auch, weil Christensen in Dรคnemark zu einem der grรถรŸten Talente gehรถrte und schon auf mehr als 150 Pflichtspiel-Einsรคtze kam. Beim FC kam er nach einem Auftritt im DFB-Pokal lange gar nicht mehr zum Einsatz. Sein Bundesliga-Debรผt feierte der Dรคne am 18. Spieltag, beim 0:4 gegen Borussia Dortmund. Es folgten einige Kurzeinsรคtze sowie gegen die Bayern und Darmstadt auch Spiele von Beginn an. Eigentlich lรถste Christensen seine Aufgabe nicht schlecht. Offenbar aber auch nicht gut genug. Seitdem saรŸ der Dรคne nur noch auf der Bank. >>> 8 Einsรคtze, 2 Mal Startelf

Jonas Nickisch kam als Torwart, der im Endeffekt die Trainingsgruppe der Profis auffรผllt. Ansonsten spielt der Keeper in der U21. Dort war Nickisch in 34 spielen im Einsatz, blieb elf Mal zu Null. Ansprรผche auf mehr hat der Keeper allerdings vorerst nicht. In der kommenden Spielzeit werden Marvin Schwรคbe oder Jonas Urbig die Nummer eins beim FC sein. >>> – Einsรคtze, – Mal Startelf

Luca Waldschmidt sollte so etwas wie der diesjรคhrige Kรถnigstransfer der Kรถlner werden. Wurde er nicht. Und das hat vielschichtige Grรผnde. Dabei hatte sich Christian Keller doch so gefreut, als der Name endlich fiel. Keller hatte einen Namen versprochen, mit dem man nicht rechnete, die Fans sollten ihn bekommen. Nur haben die Anhรคnger bei dem Namen wohl mit mehr gerechnet. Der Unterschiedsspieler hatte nรคmlich relativ wenig von Unterschied. Nach Stammplatzgarantie zu Beginn der Saison, kam auch der ehemalige Nationalspieler nicht immer รผber den Status des Jokers hinaus. Im Januar folgte die schwere Verletzung. So fiel der Stรผrmer insgesamt fรผr 12 Spiele aus. Mit drei Toren und zwei Vorlagen blieb auch Waldschmidt weit, sehr weit hinter den Erwartungen zurรผck. >>> 24 Einsรคtze, 16 Mal Startelf

Rasmus Carstensen wurde als Backup fรผr Benno Schmitz nach Kรถln geholt. Doch der junge Dรคne zeigte schon in der Vorbereitung, dass er durchaus mehr sein kรถnne. Carstensen wurde unter Steffen Baumgart zunรคchst zum Stammspieler, verlor den Platz unter Timo Schultz, bekam ihn wieder, um ihn dann erneut zu verlieren. Aktuell deutet viel daraufhin, dass der FC die Kaufoption zieht und den 23-Jรคhrigen fest verpflichtet. Finanziell wรผrde sich das lohnen. Sportlich konnte sich auch Carstensen nicht wirklich durchsetzen, bekam sogar Jan Thielmann zwischenzeitlich vor die Nase gesetzt. >>> 24 Einsรคtze, 18 Mal Startelf

Philipp Pentke sollte ursprรผnglich „nur“ den Trainings-Kader auffรผllen und war nicht als Verstรคrkung vorgesehen. Erst als sich die Suche nach einem Ersatz fรผr Timo Horn immer schwerer herausstellte, griffen die FC-Bosse zu und nahmen Pentke unter Vertrag. Der Routinier erfรผllt seine Aufgabe als Nummer zwei ohne groรŸe Stรถrgerรคusche und das wohl auch in der kommenden Saison. >>> – Einsรคtze, – Mal Startelf

Dominique Heintz kam wohl nachdem Steffen Baumgart Nikola Soldo als nicht gut genug fรผr die Bundesliga empfunden hat. Bei dem Innenverteidiger wussten die Kรถlner, was sie bekamen. Und Heintz hielt sein Versprechen, spielte seinen Stiefel einige Male solide runter. Im direkten Duell offenbart der Abwehrspieler gerade in Sachen Tempo einige Schwรคchen. Dennoch als Backup fรผr das gesetzte Innenverteidiger-Duo wohl der erfolgreichste Transfer. >>> 12 Einsรคtze, 6 Mal Startelf

Faride Alidou bekam unter Steffen Baumgart in der Hinrunde zunรคchst nur wenig Einsatzzeit und stand gegen Ende des Jahres vier Mal nicht im Kader. Verringerte seinen Marktwert zum Jahreswechsel von 2.5 Millionen Euro auf 1.8 Millionen Euro. Der Trainerwechsel brachte Alidou mehr Spielzeit sowie vier Treffer ein. Auch der Marktwert des 22-Jรคhrigen kletterte wieder auf das ursprรผngliche Niveau. Unter Schultz kam der LinksauรŸen mehrfach zu Startelf-Einsรคtzen und immerhin vier Tore. Eine wirklich positive Entwicklung brachte Alidou in dieser Spielzeit fรผr den FC somit allerdings nicht. >>> 26 Einsรคtze, 14 Mal Startelf


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Wer geht, wer bleibt?

Jeff Chabot: „Es ist an der Zeit, mich von diesem groรŸartigen Verein zu verabschieden“

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Jeff Chabot: „Es ist an der Zeit, mich von diesem groรŸartigen Verein zu verabschieden“

Wie erwartet wird Jeff Chabot den 1. FC Kรถln verlassen. Der Abwehrspieler verabschiedete sich am Abend via Instagram vom Verein.

Der FC verliert den ersten Leistungstrรคger: Jeff Chabot verlรคsst den 1. FC Kรถln. Der Abwehrspieler verabschiedete sich am Abend via Instagram.

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Wirklich รผberraschend kommt die Nachricht nicht, schmerzhaft ist sie dennoch. Der 1. FC Kรถln verliert den ersten Leistungstrรคger in der aktuellen Transferperiode. Jeff Chabot verlรคsst den FC. Das gab der Abwehrspieler am Abend mit emotionalen Worten via Instagram bekannt. „Nach zweieinhalb unvergesslichen Jahren ist es fรผr mich an der Zeit, mich von diesem groรŸartigen Verein zu verabschieden. Ich mรถchte mich bei jedem Einzelnen von euch fรผr eure Unterstรผtzung, eure Leidenschaft und eure Treue bedanken. Es war mir eine Ehre, dieses Trikot zu tragen und fรผr euch auf dem Platz zu stehen“, schreibt Chabot. „Ein besonderer Dank geht vor allem an die FC-Fans, die immer fรผr uns da waren, an meine Teamkollegen, Trainer und das gesamte Betreuerteam, mit denen ich viele unvergessliche Momente erleben durfte.“

Emotionale Worte von Jeff Chabot

Der Abwehrspieler war im Januar 2022 von Sampdoria Genua zum FC gewechselt. Nach anfรคnglichen Schwierigkeiten gehรถrte Chabot schon in der vergangenen Spielzeit zu den absoluten Leistungstrรคgern. In dieser Spielzeit war der 26-Jรคhrige der einzige Stammspieler, der auf konstant hohem Niveau spielte. Chabot ist einer der besten Innenverteidiger der Liga. „Eure Freundschaft und Unterstรผtzung haben mir stets Kraft gegeben. Obwohl ich nun neue Herausforderungen suche, werde ich diesen Verein immer in meinem Herzen tragen. Ich wรผnsche euch weiterhin viel Erfolg“, schreibt Chabot. Mit groรŸer Sicherheit wechselt Chabot zum VfB Stuttgart. Die Gesprรคche sollen weit fortgeschritten sein, Chabot einen Vertrag bis 2028 unterschreiben.


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Justin Diehl unterschreibt beim VfB Stuttgart

Justin Diehl verlรคsst den 1. FC Kรถln.
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Justin Diehl unterschreibt beim VfB Stuttgart

Wie erwartet wechselt Justin Diehl zum VfB Stuttgart. Die Schwaben gaben am Mittag die Neuverpflichtung bekannt. Der FC verliert damit ein weiteres groรŸes Talent ablรถsefrei.

Es war lรคngst kein Geheimnis mehr, nun ist es bestรคtigt: Justin Diehl wechselt zum VfB Stuttgart. Der 19-Jรคhrige hat bei den Schwaben bis 2029 unterschrieben.

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Die Achterbahnfahrt von Justin Diehl in dieser Saison hat das erwartete Ende genommen. Das Kรถlner Eigengewรคchs hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Der Youngster galt beim FC einst als groรŸes Talent, durchlief zahlreiche Juniorenteams, doch seine Zukunft hat er nicht bei den GeiรŸbรถcken gesehen. Das hatte der Stรผrmer den FC-Bossen offenbar auch zu Beginn der Saison mitgeteilt. Diehl war daraufhin in die U21 verbannt worden, spielte unter Steffen Baumgart keine Rolle, bekam auch nicht mehr die Chance, sich im Training zu beweisen. Erst mit Timo Schultz gab es ein Umdenken und die Bemรผhungen um das Talent wurden noch einmal intensiviert. Ohne Erfolg. Schon seit Wochen ist der Wechsel zum VfB Stuttgart nur noch Formsache gewesen.

Diehl wechselt ablรถsefrei

Zwar kam der Offensivspieler in der Rรผckrunde wieder zum Einsatz, Diehl hatte aber wenig Einfluss auf das Kรถlner Spiel und verletzte sich. Erst zum Saisonfinale war der 19-Jรคhrige wieder fit. Zu einem weiteren Bruch kam es wรคhrend des Spiels gegen Union Berlin, als der Stรผrmer lieber auf einer Hochzeit weilte, als sein Team im Stadion zu verfolgen. Es kam zur Suspendierung. Nun wechselt der Youngster zum VfB Stuttgart und das ablรถsefrei. โ€œDer 1. FC Kรถln war viele Jahre mein sportliches Zuhause, ich mรถchte mich bei allen bedanken, die an meiner Ausbildung beteiligt waren und die mich auf meinem Weg unterstรผtzt haben“‚, sagte Diehl. „Fรผr mich beginnt nun mit dem Wechsel zum VfB Stuttgart ein neues Kapitel in meiner Karriere. Nach den Gesprรคchen mit den Verantwortlichen war fรผr mich sehr schnell klar, dass der VfB der richtige Verein fรผr mich ist. Ich freue mich schon sehr darauf, in die Saisonvorbereitung zu starten und meine neuen Teamkollegen kennenzulernen.โ€œ

Beim VfB erhofft sich Diehl neben Serhou Guirassy und Co. Einsรคtze in der Kรถnigsklasse. Zudem soll der VfB dem Talent einen Wechsel mit einem schicken Handgeld schmackhaft gemacht haben. „Justin Diehl zรคhlt auf seiner Position zu den spannendsten Spielern in Deutschland. Er hat in der abgelaufenen Spielzeit die ersten Schritte in der Bundesliga gemacht, beim VfB wollen wir seine Fรคhigkeiten weiter ausbauen und fรถrdern. Wir freuen uns, dass sich Justin fรผr den VfB entschieden hat“, sagt VfB-Sportchef Fabian Wohlgemuth.


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Kainz schafft es in den EM-Kader, Ljubicic nicht

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Kainz schafft es in den EM-Kader, Ljubicic nicht

Florian Kainz darf sich Hoffnungen auf die Europameisterschaft im Land seines Arbeitgebers machen. Der Mittelfeldspieler steht im vorlรคufigen Kader von ร–sterreich. Dejan Ljubicic ist nicht dabei.

Die Saison lief fรผr die beiden alles andere als gut. Doch zumindest fรผr einen Mittelfeldspieler kรถnnte sie noch ein positives Ende nehmen. Vorlรคufiger EM-Kader von ร–sterreich: Florian Kainz dabei, Dejan Ljubicic nicht.

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Dejan Ljubicic und Florian Kainz gehรถren beim 1. FC Kรถln zu den groรŸen Enttรคuschungen der aktuellen Bundesliga-Saison. Dabei waren die Erwartungen groรŸ. Gerade Kainz wurde zu Beginn der Spielzeit mit der Rolle des Kapitรคns betraut, sollte im Kampf gegen den Abstieg vorangehen. Doch daraus wurde herzlich wenig. Kainz wusste eigentlich zu keinem Punkt der Spielzeit zu รผberzeugen. Zwar erzielte der Mittelfeldspieler fรผnf Tore, war damit nach Davie Selke der zweitbeste Goalgetter im Kรถlner Team, allerdings gelangen Kainz alle Treffer vom Punkt. Einzig im Hinspiel gegen Borussia Mรถnchengladbach stimmte die Form. Auch Dejan Ljubicic blieb weit hinter seiner Form der Vorsaison. Dabei hatte es zu Beginn der Spielzeit noch ein Angebot des VfL Wolfsburg gegeben. Wie es mit Ljubicic und dem FC weitergeht, ist komplett offen.

Rangnick beruft Kainz

Die Europameisterschaft im Sommer wird Ljubicic wohl verpassen. Der Mittelfeldspieler wurde nicht von Trainer Ralf Rangnick in den vorlรคufigen Kader berufen, ist aber auf Abruf. Florian Kainz ist dagegen etwas รผberraschend dabei. Der 31-Jรคhrige ist Teil des 29-kรถpfigen Kaders. Ob es dabei bleibt, wird sich aber noch zeigen. Denn Rangnick muss noch einige Spieler aus dem Kader streichen. Bei der vergangenen Lรคnderspielreise waren beide FC-Profis noch auรŸen vor. Kainz kรถnnte somit der einzige Kรถlner Spieler sein, der an der Europameisterschaft teilnimmt. Das ร–FB-Team absolviert Ende Mai sein Trainingslager in Windischgarsten. Vor der EM spielt ร–sterreich noch gegen Serbien und die Schweiz. Bei der EM bekommt es die Mannschaft von Rangnick dann mit Frankreich, der Niederlande und Polen zu tun.


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Fรผnf Grรผnde, warum der FC auch sportlich verdient abgestiegen ist

Die Mannschaft des 1. FC Kรถln verlรคsst nach der Niederlage in Heidenheim geknickt den Platz.
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Fรผnf Grรผnde, warum der FC auch sportlich verdient abgestiegen ist

Dass eine Kette an Versรคumnissen und Fehleinschรคtzungen hauptsรคchlich fรผr den siebten Abstieg der Vereinsgeschichte verantwortlich sind, steht auรŸer Frage. Doch es gab auch sportliche Grรผnde fรผr den Gang in Liga zwei.

Am Ende der zahlreichen Fehleinschรคtzungen und Versรคumnisse auf anderer Ebene steht fรผr den 1. FC Kรถln der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte. Die fehlende Kaderqualitรคt ist nicht von der Hand zu weisen. Genauso wenig das Versรคumnis, Spieler wie Anthony Modeste, Jonas Hector oder Ellyes Skhiri nicht adรคquat nachbesetzt zu haben oder die nicht stechenden Neuzugรคnge. Doch da war auch noch mehr: Fรผnf sportliche Grรผnde, warum der FC am Ende verdient abgestiegen ist.

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Leistungstrรคger auรŸer Form: Ob es wirklich die Bรผrde der Kapitรคnsbinde war, liegt weiterhin im Reich der Spekulationen. Fakt ist: Florian Kainz fand nicht ansatzweise zu den Leistungen der Vorsaison. Zweifelsohne ist der ร–sterreicher wohl eine der grรถรŸten Enttรคuschungen der Spielzeit beim FC gewesen. Und das tat weh. Zwar erzielte Kainz fรผnf Tore und bereitete vier weitere vor, war damit der Topscorer der GeiรŸbรถcke, erfolgreich war der Mittelfeldspieler aber einzig vom Punkt. Und: In der vergangenen Spielzeit erzielte Kainz acht Tore, bereitete zehn vor. Zudem hatte der Offensivspieler in der vergangenen Saison 17 GroรŸchancen kreiert, so viele wie kein anderer Bundesliga-Akteur, in dieser Saison waren es zwei. Kainz steht nur als Beispiel fรผr weitere Leistungstrรคger wie Dejan Ljubicic oder Luca Waldschmidt, die weit hinter den Erwartungen zurรผckblieben.

Fehlende Durchschlagskraft: Die 28 erzielten Treffer in der Spielzeit sprechen eine traurige Sprache. Dabei ist es wahrlich nicht so, dass der FC nicht in der gegnerischen Hรคlfte oder sogar im gegnerischen Strafraum stattfand. Wie schon in der Vorsaison schlug kein anderes Team so viele Flanken wie der FC. Die Kรถlner kamen auf 455 Hereingaben, gefolgt vom FC Augsburg mit 363 und Union Berlin mit 359. Auch bei den Torschรผssen befinden sich die Kรถlner nicht im Schlussdrittel. Mit 595 Abschlรผssen belegen die GeiรŸbรถcke einen guten Platz neun, vor Teams wie Frankfurt oder Freiburg. Mit 28 Toren kommen die Kรถlner aber auf eine Chancenverwertung von 4,7 % – und damit wenig รผberraschend auf den schlechtesten Wert der Liga. In der Vorsaison lag der Wert mehr als doppelt so hoch bei knapp zehn Prozent.

Verletzungspech: Auch wenn die GeiรŸbรถcke diese Ausrede nie in den Vordergrund stellten, sie hรคtten Grund dazu gehabt. Denn der FC war schon von einem รผberdurchschnittlichen Verletzungspech seiner Offensivspieler betroffen. Spieler, die eigentlich vor der Saison zu der Kategorie „Unterschiedsspieler“ gezรคhlt wurden. Davie Selke fehlte bis zum Saisonende 14 Spiele, Luca Waldschmidt 12 und Mark Uth sogar 20. Diese Ausfรคlle konnte die Offensive um Sargis Adamyan und Steffen Tigges nicht kompensieren. Auch Leart Pacarada, vor der Spielzeit als mรถglicher Leistungstrรคger eingeschรคtzt, fehlte neun Spiele, Dejan Ljubicic verpasste genauso acht Partien wie Luca Kilian.

Zu wenig 50:50-Siege: Ohne Zweifel ist es schwer mit fรผnf Saisonsiegen die Klasse in der Bundesliga zu halten. Seit der Einfรผhrung der Drei-Punkte-Regel ist dieses Kunststรผck noch keinem Bundesligisten gelungen. Christian Keller wurde in der Spielzeit nicht mรผde zu betonen, dass er fest davon รผberzeugt sei, dass es in der Liga noch drei schwรคchere Teams gebe. Natรผrlich nannte der Kรถlner Sportdirektor keine Namen, wird aber mรถglicherweise den Kaderwert zu Rate gezogen haben. Das Online-Portal transfermarkt.de schรคtzt den Wert von Heidenheim, Darmstadt und Bochum mit rund 60 Millionen Euro (SVD sogar nur um die 40 Mio.) deutlich niedriger ein, als den der Kรถlner mit mehr als 90 Millionen. Aus den sechs Begegnungen gegen die vermeintlich schwรคcheren Teams holte der FC aber nur zwei Siege, gewann insgesamt nur den direkten Vergleich gegen Bochum. Gegen Aufsteiger Heidenheim gab es gar keinen Sieg. Auch die direkten Vergleiche gegen Mainz und Union Berlin gingen nicht an den FC.

Zu wenig AusreiรŸer nach oben: Nur wenige Spieler kann der FC in dieser Saison als Gewinner feiern. Jeff Chabot รผberzeugte als einziger Feldspieler รผber die gesamte Spielzeit, รผberragte in der Zweikampfquote und kam zudem auf eine gute Passquote. Ohne Zweifel gehรถrt Chabot zu den besten Abwehrspielern der Liga und mรถglicherweise wรคre der 26-Jรคhrige wรคhrend der Saison bei einem anderen Club auch in die Nรคhe einer DFB-Nominierung gekommen. Doch ein Chabot alleine hat dem FC nicht gereicht. Mit Abstrichen ist Max Finkgrรคfe ein weiterer Gewinner der Spielzeit – zumindest eine der groรŸen positiven รœberraschungen. Doch dann hรถrt es in der Summe รผber die gesamte Spielzeit betrachtet auch schon wieder auf. Zu wenig, um eine Chance im Abstiegskampf zu haben.


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Karl-Heinz Schnellinger gestorben

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Karl-Heinz Schnellinger gestorben

Der deutsche FuรŸball trauert um Karl-Heinz Schnellinger. Der Abwehrspieler ist in der Nรคhe von Mailand nach langer Krankheit gestorben.

FuรŸball-Deutschland trauert um einen WM-Helden: FC-Legende und WM-Held Karl-Heinz Schnellinger ist im Alter von 85 Jahren in der Nรคhe von Mailand gestorben.

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Der ehemalige FC-Profi und Nationalspieler Karl-Heinz Schnellinger ist in einem Krankenhaus in der Nรคhe von Mailand nach Krankheit im Alter von 85 Jahren gestorben. Das berichteten am Morgen bereits italienische Medien. Schnellinger hatte noch im Mรคrz seinen runden Geburtstag gefeiert. Der Dรผrener wechselte 1958 zum 1. FC Kรถln und wurde 1962 mit dem FC Deutscher Meister. Noch im gleichen Jahr wรคhlten Sportjournalisten den Verteidiger zu Deutschlands besten FuรŸballer des Jahres. Das schafften nach Schnellinger nur drei weitere FC-Spieler: Hans Schรคfer (1963), Toni Schumacher (1984, 1986) und Thomas HรครŸler (1989). Fรผr die Kรถlner absolvierte der Abwehrspieler mehr als 130 Pflichtspiele. „Der FC hat eine seiner grรถรŸten Legenden verloren. Als Dรผrener Junge machte Karl-Heinz Schnellinger sich beim FC einen Namen und startete am GeiรŸbockheim eine Weltkarriere. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familieโ€œ, sagte FC-Prรคsident Werner Wolf.

Legendรคres Tor im Jahrhundertspiel

Nach dem Gewinn der Meisterschaft wechselte Schnellinger fรผr mehr als eine Millionen Mark 1963 nach Italien, spielte dort fรผr die AS Rom sowie den AC Mailand. Bei den Rossoneri wurde โ€œCarlo il Biondoโ€ zur Legende, gewann mit dem italienischen Club, die Meisterschaft, den Europapokal der Landesmeister, den Europapokal der Pokalsieger sowie den Weltpokal. Legendรคr wurde der Verteidiger mit seinem Treffer zum Ausgleich in der 90. Minute gegen Italien im „Jahrhundertspiel“ und Halbfinale bei der WM 1970. Italien gewann im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt 4:3 nach Verlรคngerung und unterlag danach Brasilien im Finale, Deutschland wurde Dritter. Zuletzt lebte die FuรŸball-Legende in der Nรคhe von Mailand.


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Hรผbers, Martel, Kainz – droht dem FC wirklich das Personal-Chaos?

Die Mannschaft des 1. FC Kรถln blickt niedergeschlagen zu Boden.
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Hรผbers, Martel, Kainz – droht dem FC wirklich das Personal-Chaos?

Der 1. FC Kรถln geht den bitteren Gang in die zweite Liga und bei zahlreichen Spielern steht noch ein dickes Fragezeichen hinter der Zukunft. Fast tรคglich wird von einer weiteren Ausstiegsklausel gesprochen. Sollten sich diese bewahrheiten, wird es personell eng fรผr die GeiรŸbรถcke.

Bei einigen Spielern des 1. FC Kรถln ist ein Wechsel zu anderen Vereinen sehr wahrscheinlich, oder wie im Falle von Justin Diehl sogar bereits beschlossen. Wenige Tage nach dem besiegelten Abstieg in die zweite Liga mehren sich die Namen von potenziellen Wechselkandidaten. Droht dem FC die Personalflucht?

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Als sich Christian Keller nach der bitteren 0:2-Niederlage gegen den SV Darmstadt im April beim Sport1-Doppelpass den Fragen der Talkrunde stellte, kam zwangslรคufig das Thema der mรถglichen Abgรคnge im Falle des Abstiegs auf. Wie schon in den vergangenen Monaten wurden die Namen Jeff Chabot, Timo Hรผbers und Marvin Schwรคbe in den Ring geworfen. Nur eben nicht von Keller. Der Kรถlner Sportchef bestรคtigte die Namen genauso wenig wie er sie dementierte und untermauerte damit die Meinung, dass es eben „nur“ drei Spieler mit Ausstiegsklausel geben wรผrde. Im Januar sprach der Sportdirektor von einigen wenigen Spielern, die die Option eines Ausstiegs im Abstiegsfall hรคtten. Nun ist der Begriff „wenige“ relativ, nur kristallisiert sich immer mehr heraus, dass „wenige“ angesichts der Kรถlner Perspektive mehr als nur stark untertrieben ist.

Wolfsburg an Timo Hรผbers interessiert

Tatsรคchlich ist die personelle Situation stand jetzt angespannt. Davie Selke und Benno Schmitz liegt zwar ein Angebot bei den Kรถlnern vor, unterschrieben ist der Kontrakt aber bislang noch nicht. Beide Spieler kรถnnen also auch nach Belieben wechseln. Faride Alidou und Luca Waldschmidt kehren mit groรŸer Wahrscheinlichkeit wieder zu ihren Clubs zurรผck. Dazu gesellen sich die genannten drei Akteure, die tatsรคchlich รผber eine Ausstiegsklausel verfรผgen. Jeff Chabot soll sich bereits in sehr weiten Verhandlungen mit dem VfB Stuttgart befinden. Laut dem „Sky“-Transferexperten Florian Plettenberg soll der 26-Jรคhrige beim VfB einen Vertrag bis 2028 unterschreiben. Die Ablรถse liegt bei rund vier Millionen Euro. Der Deal befindet sich auf der Zielgeraden, soll schon bald verkรผndet werden.

Timo Hรผbers bringt der Experte mit dem VfL Wolfsburg und dem FC Fulham in Verbindung. Allerdings soll es erst auch Gesprรคche mit dem FC geben. Ein Verbleib ist mรถglich, aber alles andere als sicher. Allerdings sind das wohl nicht alle Spieler mit einer Ausstiegsklausel. So verfรผgt auch Eric Martel รผber eine solche Option im Vertrag. Noch habe der 21-Jรคhrige keine Gesprรคche gefรผhrt, heiรŸt es. Martel wollte sich zunรคchst auf den Abstiegskampf konzentrieren. Die Ablรถse des Sechsers soll bei rund vier Millionen Euro liegen. Die „Bild“ brachte zudem den Namen Linton Maina ins Gesprรคch. Der AuรŸenbahnspieler kรถnnte die Kรถlner demnach auch fรผr eine geringe Summe verlassen. Die „Kรถlnische Rundschau“ will zudem von den Ausstiegsklauseln von Jan Thielmann und Florian Kainz erfahren haben.

Hinter 13 Spielern steht ein Fragezeichen oder ein Wechsel-Ausrufezeichen

Definitiv wechseln wird Justin Diehl. Der in Ungnade gefallene Youngster ist sich schon seit Wochen mit dem VfB Stuttgart einig. Der Wechsel soll noch diese Woche offiziell gemacht werden. Auch ein Abschied von Dejan Ljubicic ist nicht unwahrscheinlich. Der ร–sterreicher hatte schon im vergangenen Sommer wechseln worden. Damals konnten die Kรถlner Verantwortlichen Ljubicic vom Verbleib รผberzeugen. Dem Vernehmen nach mit dem Versprechen, der Mittelfeldspieler kรถnne dafรผr in diesem Sommer den Club verlassen. Stand jetzt steht also hinter nicht weniger als 13 Spielern ein Fragezeichen oder ein Wechsel-Ausrufezeichen. Zu viele Spieler, um die Lรผcken mit dem eigenen Nachwuchs oder den zurรผckkehrenden Leihspielern zu schlieรŸen.

Allerdings ist auch wahrlich nicht gesagt, dass die Spieler den FC allesamt verlassen. Im Gegenteil. Fรผr die meisten Akteure ist der FC der erste Ansprechpartner. Christian Keller wird – wenn er denn im Amt bleibt – viele wichtige Gesprรคche fรผhren mรผssen, um Anfang August eine einigermaรŸen schlagfertige Mannschaft an den Start zu bringen. Fรผr den Sportdirektor wird es aber sicherlich auch darum gehen, dass er sich keine weitere Fehleinschรคtzung in Bezug auf die mรถglichen Abgรคnge eingestehen muss.


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Jeff Chabot bereits vor dem Absprung?

Jeff Chabot im FC Trikot
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Jeff Chabot bereits vor dem Absprung?

Auf den Abstieg am Samstag folgen wohl schon in Kรผrze die ersten Personalentscheidungen. Wie Sky-Transferexperte Florian Plettenberg berichtet, soll der Abgang von Jeff Chabot unmittelbar bevorstehen. Wir ordnen die Situation ein.

Gerรผchte um einen mรถglichen Wechsel des Kรถlner Abwehrchefs stehen bereits lรคnger im Raum. Der VfB Stuttgart sollte bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Chabot sein. Steht Jeff Chabot bereits kurz vor dem Absprung?

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Der Abwehrchef des 1. FC Kรถln steht offenbar unmittelbar vor dem Absprung. Bereits gegen Ende der Saison gab es die ersten Gerรผchte รผber Angebote aus der Premier League und Anfragen von Eintracht Frankfurt. Zuletzt soll sich der Verteidiger in weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem VfB Stuttgart befunden haben. Demnach locken die Schwaben den Abwehrspieler mit einem langfristigen Vertrag sowie der Aussicht auf Einsรคtze in der Kรถnigsklasse. Kein Wunder, denn Jeff Chabot gehรถrt zu den besten und zweikampfstรคrksten Innenverteidigern der Liga und wird von transfermarkt.de auf einen Wert von neun Millionen Euro geschรคtzt. BekanntermaรŸen verfรผgt Chabot รผber eine Ausstiegsklausel im Abstiegsfall. So ist der Abwehrspieler nun fรผr rund vier Millionen Euro zu haben. Ein Schnรคppchen aufgrund der starken Leistungen.

Vorzuwerfen hat sich der Innenverteidiger im Abstiegskampf wirklich nichts. Er war neben Marvin Schwรคbe der FC-Profi, der die ganze Spielzeit รผber konstant ordentliche Leistungen abrief. Chabot lies sein Herz auf dem Platz, stemmte sich mit aller Kraft gegen den Abstieg, indem er sogar zeitweise zum Offensivspieler avancierte. Mangelnden Einsatz kann und darf man dem 26-Jรคhrigen nun wirklich nicht vorwerfen. Auch nicht, dass er nun, da der Abstieg des 1. FC Kรถln besiegelt ist, einen Wechsel zu einem Verein, der in der kommenden Spielzeit europรคisch spielt in Erwรคgung zieht. Die Leistungskurve des Kรถlner Defensivspielers zeigt steil nach oben, der Gang in die zweite Liga wรผrde auch fรผr Chabot einen Rรผckschritt bedeuten.

Wie realistisch ist der Transfer zum VfB Stuttgart?

Unwahrscheinlich ist er jedenfalls nicht. Chabot hat die Chance Champions League zu spielen, die Gegner wรผrden Real Madrid oder Manchester City und nicht Elversberg oder Greuther Fรผrth heiรŸen. Zudem dรผrfte der Abwehrspieler hรถhere Bezรผge erhalten. Tatsรคchlich verfรผgt der VfB Stuttgart aktuell รผber fรผnf Innenverteidiger, von denen allerdings Dan-Axel Zagadou an den Folgen eines Kreuzbandrisses laboriert. Der Abwehrspieler wird sich erst einmal wieder fest spielen mรผssen. An Kapitรคn Waldemar Anton fรผhrt bei den Schwaben kein Weg vorbei und auch Hiroki Ito ist gesetzt. Allerdings wabern um den Japaner Gerรผchte, dass der 26-Jรคhrige den Verein verlassen kann. Offenbar verfรผgt Ito รผber eine Ausstiegsklausel in Hรถhe von 30 Millionen Euro. Der Japaner ist begehrt. Unter anderem soll Leverkusen bereits im vergangenen Winter interessiert gewesen sein.

Mit Anthony Rouault haben die Schwaben wiederum den geliehenen Innenverteidiger fest verpflichtet. Das widerspricht aber nicht einem Interesse an dem Kรถlner Abwehrspieler. Auch, wenn der VfB Stuttgart nicht auf finanziellen Rosen gebettet ist, sollte die vergleichsweise geringe Ablรถse fรผr Chabot kein Problem sein.

Auch Eintracht Frankfurt soll Interesse an dem Kรถlner Innenverteidiger gezeigt haben. Im Falle des Transfers von Willian Pacho kรถnnte fรผr Chabot ein Platz bei der Eintracht frei werden. Sehr wahrscheinlich ist der Wechsel des Ecuadorianers allerdings nicht. Der Verein soll die exorbitante Summe von 50 bis 60 Millionen Euro Ablรถse in den Raum gestellt haben. Gerรผchte um ein Interesse von Real Madrid und dem FC Liverpool gab es bereits im Winter. Auch andere englische Clubs wie der FC Arsenal sollen ihr Interesse bekundet haben. Aus der Premier League sollen auch Chabot Angebote vorgelegen haben. So oder so – der FC wird den Abwehrspieler nicht halten kรถnnen. Schon in den kommenden Tagen ist mit einem Abschied zu rechnen.


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Auf diese Leihspieler kann der FC in der kommenden Saison hoffen

Marvin Obuz spielt den Ball.
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Auf diese Leihspieler kann der FC in der kommenden Saison hoffen

Nach dem Abstieg steht wohl fest, dass den 1. FC Kรถln einige Leistungstrรคger verlassen werden. Aufgrund der Transfersperre werden die Kรถlner notgedrungen auf Leihspieler und den Nachwuchs setzen mรผssen. Doch wer hilft den GeiรŸbรถcken?

Seit Samstagnachmittag steht der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte fest. Normalerweise stรผnde in so einem Fall ein personeller Umbruch in der Mannschaft an. Doch die Transfersperre schrรคnkt den FC in seinen Handlungen ein. Auch deswegen hat Christian Keller schon im vergangenen Winter angekรผndigt, dass die Leihspieler eine grรถรŸere Rolle spielen kรถnnten. Diese Leihspieler kรถnnen dem FC weiterhelfen.

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Jeff Chabot, Marvin Schwรคbe, Timo Hรผbers und Davie Selke – die Liste der Spieler, die den FC mรถglicherweise verlassen werden, ist lang und sie scheint endlos. Immer wieder finden sich neue Namen dort wieder. Tatsรคchlich wird Christian Keller nicht alle Spieler halten kรถnnen und vermutlich auch gar nicht wollen. Denn der Gang in die 2. Bundesliga ist bekanntlich mit erheblichen finanziellen EinbuรŸungen verbunden. Somit wird der FC wie angekรผndigt auf Leihspieler und den Nachwuchs setzen mรผssen. Im Sommer sollen die Spieler wieder zum GeiรŸbockheim kommen. Doch nicht jeder Spieler wird dauerhaft zum FC zurรผckkehren.

Jonas Urbig: Die wohl grรถรŸten Chancen auf einen Platz im Kader hat Jonas Urbig. Und nicht nur das. Das groรŸe Keeper-Talent kann mit einem Auge Richtung Stammplatz im Tor des 1. FC Kรถln schielen. Denn ob Marvin Schwรคbe auch in der 2. Liga das Tor fรผr die GeiรŸbรถcke hรผten wird, ist unwahrscheinlich. Und das nicht unbedingt nur, weil der Keeper den FC mรถglicherweise verlassen und in der Bundesliga bleiben will. Schwรคbe deutete an, dass ein Verbleib auch an der Vereinsfรผhrung liege. Urbig scheint aber bereit – fรผr die 2. Bundesliga allemal. Der Keeper beendete eine beeindruckende Saison bei Greuther Fรผrth. Urbig spielte in der Saison elf Mal zu Null, kassierte 48 Gegentore, hielt starke 50 Prozent der Elfmeter. Das Online-Portal transfermarkt.de schรคtzt den Marktwert auf vier Millionen Euro ein. Urbig ist damit der wertvollste Keeper der zweiten Liga.

Drei Kandidaten fรผr die Offensive

Tim Lemperle: Der Angreifer ist beim Kleeblatt ebenfalls uneingeschrรคnkter Stammspieler und hat viel Spielpraxis sammeln kรถnnen. Beim 2:0-Erfolg รผber Schalke war der Angreifer einmal mehr erfolgreich, obwohl Lemperle eher im linken Mittelfeld auflief. Insgesamt ist die Ausbeute des Offensivspielers mit sechs Toren und vier Vorlagen aber รผberschaubar. Ein Verbleib beim FC hรคngt wohl auch mit einigen Entscheidungen der aktuellen Stรผrmer beim FC zusammen. Dass Luca Waldschmidt nicht in Kรถln bleiben wird, gilt als sehr wahrscheinlich. Aber auch hinter Davie Selke steht noch ein dickes Fragezeichen. Selke hat stand jetzt keinen Vertrag fรผr die 2. Bundesliga, es gibt Angebote. Justin Diehl wechselt bekanntlich zum VfB Stuttgart. Ob der FC weiterhin auf die weiteren Stรผrmer setzen wird, ist offen. Ein Sturm-Duo mit Damion Downs und Lemperle klingt sicherlich in der 2. Bundesliga auch nicht schlecht.

Marvin Obuz: Der RechtsauรŸen hatte beim FC lange und teils auch vergeblich auf den Durchbruch gewartet. Auch deswegen stand schon in der Vorsaison die Leihe Richtung Kiel an, die ebenfalls eher mau verlief. Auf gerade einmal 140 Minuten Einsatzzeit kam Obuz. Nun blickt der Offensivspieler auf eine wesentlich erfolgreichere Saison zurรผck. Auch, wenn es „nur“ in Liga drei war, startete der 22-Jรคhrige in dieser Spielzeit bei Rot-WeiรŸ Essen durch. Sein Marktwert steigerte sich auf 600.000 Euro. In 34 Spielen erzielte Obuz sieben Tore und lieferte 14 Vorlagen fรผr den Tradidtionsclub, der Obuz gerne behalten hรคtte. Nun kรถnnte es zurรผck zum FC gehen. Bekanntlich ist der Sprung von der 3. in die 2. Liga nicht der grรถรŸte.

Maxi Schmid: Eigentlich begann die Spielzeit perfekt fรผr den Offensivspieler, Schmid erarbeitete sich einen Stammplatz, erzielte in den ersten sieben Einsรคtzen drei Tore und bereitete zwei weitere vor. Nach einer lรคngeren Durststrecke kam Schmid nicht mehr รผber die Rolle des Jokers hinaus und war zuletzt auch einige Male auรŸen vor. Nach dem Drama um den sicher geglaubten Aufstieg lรคuft es in den Aufstiegs-Playoffs alles andere als rund. Ob Schmid dem FC wirklich weiterhelfen kann, scheint aktuell eher unwahrscheinlich.

Wie geht es weiter mit Soldo?

Mathias Olesen: Der Luxemburger hatte mit Steffen Baumgart einen groรŸen Befรผrworter beim FC. Der richtige Durchbruch blieb dem Mittelfeldspieler in Kรถln aber verwehrt. Auch bei seinem Leihverein in der Schweiz lรคuft es nicht perfekt fรผr Olesen. Einen sicheren Stammplatz hat der Mittelfeldspieler bei Yverdon FC nicht. Auch seine feste Rรผckkehr hรคngt wohl mit der Personalsituation in Kรถln zusammen. Wie der „Kicker“ berichtet hat, soll Eric Martel รผber eine Ausstiegsklausel verfรผgen. In dem Fall kรถnnte der Sechser die GeiรŸbรถcke fรผr einigermaรŸen „kleines“ Geld verlassen. Der Verbleib von Dejan Ljubicic scheint auch alles andere als sicher. Immerhin soll man dem ร–sterreich in der vergangenen Spielzeit das Wort gegeben habe, dass er den Club verlassen kรถnne. Dann wรคre eine Rรผckkehr von Olesen sinnvoll.

Nikola Soldo: Der Abwehrspieler ist ein Fall fรผr sich. Beim 1. FC Kaiserslautern kam Soldo im Grunde nicht in Schwung, war unter Friedhelm Funkel lange aussortiert und spielte die jรผngsten beide Begegnungen wieder. Und dennoch hat Soldo durchaus Chancen auf ein Comeback im FC-Trikot. Denn mit Jeff Chabot und Timo Hรผbers kรถnnten beide Innenverteidiger den FC verlassen. Zudem fรคllt Luca Kilian noch Monate aus. Sollte das Innenverteidiger-Duo wirklich den Club verlassen, stehen dem FC aktuell mit Dominique Heintz und Elias Bakatukanda genau zwei fitte Innenverteidiger zur Verfรผgung.


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Kommentar: Nun ist die Zeit des Redens tatsรคchlich vorbei

Timo Schultz und Christian Keller im Zwiegesprรคch.
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Kommentar: Nun ist die Zeit des Redens tatsรคchlich vorbei

Geredet, gefordert und ausgerufen wurde beim 1. FC Kรถln in dieser Saison viel. Doch den Phrasen folgten nur selten Taten. Die Quittung fรผr die Fehleinschรคtzungen und Versรคumnisse erhielt der FC am letzten Spieltag der Saison, als er gegen Heidenheim die fehlende Klasse zum Verbleib in der ersten Bundesliga unter Beweis stellte. Ein Kommentar.

Die Vorkommnisse rund ums GeiรŸbockheim hรคtten in dieser Saison kaum turbulenter sein kรถnnen. Das Wegbrechen der Leistungstrรคger vergangener Jahre, das nicht adรคquat aufgefangen wurde und der lapidare Umgang mit dem Fall Potocnik und dessen Konsequenzen sind nur zwei Beispiele von getroffenen Fehleinschรคtzungen innerhalb der Vereinsfรผhrung. Die Rettungsversuche brachten ebenfalls keine Hilfe. Lediglich rhetorisch รผberzeugte der FC in dieser Spielzeit durch Phrasen, Erklรคrungen und Schรถnrederei – Taten folgten eher selten oder blieben erfolgslos. Unter dem Strich bleibt die Leistung der Mannschaft, die es ganz offensichtlich nicht besser konnte. Ein Kommentar zum Abstieg des 1. FC Kรถln.

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Es hatte schon eine gewisse Ironie, als Thomas Kessler vor dem Darmstadt-Spiel vor der Presse mit markigen Worten erklรคrte, dass die Zeit des Redens nun vorbei sei und man endlich liefern mรผsse. Der Leiter der Lizenzspielabteilung forderte mit seinen Aussagen mehr Leistung. Mehr Leistung, von einer Mannschaft, die in dieser Verfassung, mit dieser Qualitรคt, in dieser Zusammenstellung ganz einfach nicht in diese doch eher schwache Bundesliga gehรถrte. Ironisch wirkten die Worte aber, weil die Kรถlner Verantwortlichen viele ihrer folgenschweren Fehleinschรคtzungen, der nun kostspieligen Versรคumnisse und der zumindest nach AuรŸen so wirkenden Tatenlosigkeit hinter Phrasen und Lippenbekenntnissen versteckten. Geredet wurde viel, geliefert unterm Strich doch wenig.

Der Abstieg ist die verdiente Quittung

Die Quittung haben der Verein, aber genauso die Fans dafรผr am Samstagnachmittag erhalten. Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte ist nach dem blutleeren Auftritt gegen Heidenheim besiegelt und er ist in weiten Teilen hausgemacht. Und das, nachdem die Kรถlner nach dem letzten Fast-Abstieg 2021 unter dem Entwickler und Motivator Steffen Baumgart zu einem ungeahnten Hรถhenflug angesetzt hatten. Es folgte eine Art Sturzflug, mit dem der Club auf die wohl dunkelste Zeit der Vereinsgeschichte zugesteuert ist. Das Team konnte da am Ende herzlich wenig fรผr. Gut mรถglich, dass sich der Frust der Fans auch deswegen erstaunlich selten und erstaunlich gediegen gegenรผber der Mannschaft entlud.

Schon im Sommer 2022 verpasste es der FC, essentielle Abgรคnge des Baumgart-Systems zu kompensieren. Fรผr Anthony Modeste gab es genauso wenig einen adรคquaten Ersatz wie im Folgejahr fรผr Jonas Hector oder Ellyes Skhiri. Hinweise auf mรถgliche Kaderlรผcken wurden dagegen mit einem breiten Grinsen weggewischt, mit einem Glauben an die Qualitรคt der Nachfolger schรถngeredet oder durchaus plausibel mit fehlenden finanziellen Mitteln erklรคrt. Die drohende Transfersperre haben die FC-Bosse ebenfalls vollkommen falsch, offenbar zu naiv eingeschรคtzt und in gleich mehreren Situationen ganz offensichtlich nicht angemessen reagiert. Man wolle den Kader nicht kรผnstlich aufblรคhen, hieรŸ es im vergangenen Sommer, obwohl nicht wenige Experten die drohende Sperre als sehr wahrscheinlich einordneten.

MaรŸnahmen gegen den Abstieg blieben wirkungslos

Ob die Entlassung von Steffen Baumgart die richtige Entscheidung war, ist rein spekulativ. Dass der erhoffte Impuls eines neuen Trainers genauso deutlich verpufft ist wie das durchaus fragwรผrdige Mini- und Rumpf-Trainingslager in Spanien, steht auรŸer Frage. Sรคmtliche MaรŸnahmen gegen den Abstieg blieben jedenfalls wirkungslos. Tatsรคchlich wohl auch, weil die Mannschaft in dieser Spielzeit einfach nicht mehr hergegeben hat. Der FC blickt nach dem Abstieg mit dem Schatten der Transfersperre einer dunklen Zukunft entgegen. Sie ist ungewiss. Auch oder gerade in Bezug auf Kader und Trainer. Die Rรผckkehr ins Oberhaus ist alles andere als selbstverstรคndlich, wie genug Beispiele der 2. Bundesliga zeigen.

Wenn man dem letzten Spieltag, dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte etwas Positives abgewinnen kann, dann, dass der Schrecken dieser einmalig desolaten Spielzeit vorerst ein Ende hat. Zumindest sportlich kann fรผr einige Wochen keine weitere Enttรคuschung mehr folgen. Auf anderen Ebenen leider sehr wohl. Vielleicht ist die Zeit des Redens nach diesem bitteren Abstieg nun aber tatsรคchlich vorbei. Jetzt muss geliefert werden!


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