1. FC Köln empfängt die TSG: Gegen den Angstgegner, die Bilanz und viele Widerstände

Auf den FC wartet gegen Hoffenheim eine schwere Aufgabe
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1. FC Köln empfängt die TSG: Gegen den Angstgegner, die Bilanz und viele Widerstände

Seit elf Jahren wartet der FC mittlerweile auf einen Dreier im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Vor allem Andrej Kramaric trifft besonders gerne gegen die Geißböcke. Der 1. FC Köln muss Angstgegner und der Bilanz trotzen.

Nach zwei Niederlagen in Serie wollen die Kölner gerne wieder in die Erfolgsspur finden. Doch die Aufgabe ist keine leichte. Denn mit der TSG kommt ein echter Angstgegner nach Köln. Seit elf Jahren gab es keinen Heimsieg mehr gegen das Team aus dem Kraichgau. Und sehr oft war ein Angreifer an den TSG-Erfolgen beteiligt.

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Für Andrej Kramaric steht am Samstagnachmittag eine besondere Begegnung auf dem Programm. Der Kroate bestreitet in Köln – wenn er denn erwartungsgemäß zum Einsatz kommt – sein 350. Pflichtspiel. Und bei den 350. Pflichtspielen haben sich wohl schon einige Lieblingsgegner über die Jahre herauskristallisiert. So auch der FC. Sieben Mal traf der Stürmer gegen die Geißböcke, vier weitere Tore bereitete Kramaric gegen Köln vor. Im Sommer 2020 erzielte der Kroate einen Hattrick in Köln. Und auch beim letzten Heimspiel der Geißböcke gegen die Mannschaft aus dem Kraichgau war Kramaric wieder zur Stelle – nach 50 Sekunden. Der Angreifer ist so etwas wie der Erfolgsgarant gegen den FC. Der Erfolgsgarant und die Symbolfigur für einen echten FC-Angstgegner.

Gegen die zweitbeste Rückrundenmannschaft

Seit elf Jahren hat Köln kein Heimspiel mehr gegen Hoffenheim gewonnen. 2015 setzte sich der FC knapp durch, ein Tor der TSG erzielte damals Anthony Modeste. Auf den 3:2-Erfolg im April folgten fünf Niederlagen und drei Unentschieden in Müngersdorf. Bei keinem anderen Bundesligisten gewann die TSG insgesamt häufiger. Und da in den vergangenen sechs Begegnungen dann auch immer die Auswärtsmannschaft gewann, geht es für den FC darum, gleich gegen mehrere Gesetzmäßigkeiten zu bestehen. Zumal sich die Sinsheimer bekanntlich auch in ungewohnter Topform befinden. 45 Zähler sammelte Hoffenheim im bisherigen Saisonverlauf – Vereinsrekord. Im Jahr 2026 sammelte die Mannschaft von Christian Ilzer zudem 18 von möglichen 21 Punkten ein, ist hinter dem BVB das zweitbeste Rückrunden-Team.

In der Trainingsmethodik ist das Thema „Angstgegner“ ein untergeordnetes. Zumindest für die Mannschaft, die eher selten gewinnt. Viele sportpsychologische Experten vertreten tatsächlich die Meinung, wer mit Angst in ein Spiel geht, wird in vielen Fällen auch kein Erfolgserlebnis einfahren. Rein nach der Bilanz droht den Kölnern möglicherweise die dritte Niederlage in Folge. Doch mit der Bilanz ist das bekanntlich so eine Sache. Denn auch diese Serien sind nur so lange relevant bis sie reißen. Denn vor dem 3:1-Erfolg der Geißböcke bei der TSG im April 2023 hatte Köln seit 2014 nicht mehr im Kraichgau gewonnen. Es folgten in der Liga 13 sieglose Spiele. Seitdem hat der FC bei der TSG nicht mehr verloren. Das Hinspiel endete bekanntlich 1:0 für den FC. Andrej Kramaric spielte da so gut wie keine Rolle. Dafür Torschütze Said El Mala. Ein guter Zeitpunkt, dass der Kölner Offensivspieler einen Lieblingsgegner findet.


Der Druck steigt wieder: Der 1. FC Köln kämpft gegen mehrere Baustellen an

Lukas Kwasniok beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Der Druck steigt wieder: Der 1. FC Köln kämpft gegen mehrere Baustellen an

Am Samstagnachmittag steht für den FC das Duell gegen die TSG Hoffenheim an. Und das wird nicht nur aufgrund der Tabellensituation eine schwere Aufgabe. Denn der 1. FC Köln muss gleich mehrere Baustellen angehen.

Die Standardschwäche oder das Problem der schnellen Gegentore nach einem erzielten Ausgleich sind nur zwei der Themen, an denen die Kölner arbeiten müssen, wenn die Geißböcke weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren wollen.

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Mit den Erfolgen über den 1. FSV Mainz und den VfL Wolfsburg hat sich der FC zu Beginn des Jahres ein wenig Luft verschafft. Der Druck, der um Neujahr rund um das Geißbockheim durchaus spürbar war, hatte zumindest merklich nachgelassen. Zwar zeigten die Kölner zuletzt gegen RB Leipzig und den VfB Stuttgart ordentliche Leistungen, am Ende reichte das aber nicht für Punkte. Auch, wenn die gegen die Top-Teams nicht zu erwarten waren, ziehen so langsam wieder dunklere Wolken auf. Und am Wochenende trifft der FC auf einen weiteren Top-Gegner – zumindest tabellarisch. Die TSG Hoffenheim spielt eine beeindruckende Saison, belegt Rang drei und gerade auch aufgrund der jüngeren Vergangenheit käme eine weitere Pleite überraschend.

Unruhe um El Mala – aber nicht aufgrund von Wechselgerüchten

Eine dritte Niederlage in Folge gab es in dieser Spielzeit noch nicht, zuletzt im Herbst 2023, als der FC sogar vier Pleiten in Serie kassierte. Und eine weitere Niederlage könnte schmerzhaft sein. Denn am Wochenende gibt es gleich drei direkte Duelle der Konkurrenten. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz könnte bis auf einen Zähler schrumpfen. Und bei den Kölnern gibt es gleich mehrere Baustellen, die zu kitten sind. Gegen die eklatante Schwäche beim ruhenden Ball sind die FC-Verantwortlichen offenbar gezielt vorgegangen. Hannes Dold wurde von den Aufgaben des Standardtrainers entbunden, der Co-Trainer soll eine andere Funktion im Verein übernehmen. Noch ist nicht klar, wer für die Standards in Zukunft verantwortlich sein wird.

Für zusätzliche Unruhe sorgt zumindest von Außen die Diskussion um Said El Mala. Der Offensivspieler ist weiterhin heiß umworben. Angeblich soll Brighton & Hove Albion das nächste Angebot vorbereiten, es gibt weitere Interessenten aus dem In- und Ausland. Die Unruhe liegt aber eher an der Rolle, die El Mala gerade beim FC bekleidet. In den Sozialen Medien wünschen sich die Fans mehr Einsatzzeit des Youngsters. Tatsächlich performt der Highlight-Spieler zurzeit aber auch nicht wie zu Beginn der Saison. Damals war der 19-Jährige gefühlt an jedem Treffer beteiligt, nun aber wartet der Offensivspieler seit sechs Begegnungen auf eine Torbeteiligung. Ähnlich geht es auch Jakub Kaminski. Der Pole erzielte seinen letzten Treffer im November. Allerdings ist Kaminski aktuell eher ein Opfer des System, die Leistung generell stimmt.

Eine Konzentrationsfrage?

Möglicherweise fehlt dem ein oder anderen Spieler aktuell auch ein wenig der richtige Fokus. Immerhin kassierten die Kölner in den vergangenen beiden Spielen unmittelbar nach dem Ausgleich jeweils einen weiteren Gegentreffer, brachten sich viel zu schnell um den Lohn. Und die Begründungen der Spieler hören sich ähnlich an. „Wir müssen daran arbeiten, dass wenn wir ein Tor machen, dass wir nicht direkt eins bekommen, sondern uns dann auch cleverer anstellen“, sagte Marius Bülter. „Wir müssen da schon mehr Aufmerksamkeit hinbekommen und die Konzentration extrem hochfahren.“ Am Samstag nach der Niederlage gegen Stuttgart hörte sich das bei Ragnar Ache ähnlich an. „Vielleicht fehlt uns das letzte bisschen Konzentration, wenn wir das 1:1 oder ein Tor machen, dann ist es wichtig, konzentriert zu bleiben“, sagte der Stürmer

Immerhin darf die Verletzungsmisere in der Hintermannschaft beim FC kein großes Thema mehr sein. Mit Jahmai Simpson-Pusey kehrt nun auch der fünfte gelernte Innenverteidiger zurück. Lukas Kwasniok kann in der Defensive also nahezu aus dem Vollen schöpfen. Auch Alessio Castro-Montes hat wieder mit dem Lauftraining begonnen. Gerade die Rotation in der Defensive ist für viele Fans ebenfalls ein Problem.


Kommt es zum Wiedersehen für Tim Lemperle und den 1. FC Köln? „Hoffentlich nicht!“

Tim Lemperle wechselte im Sommer vom 1. FC Köln zur TSG Hoffenheim
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Kommt es zum Wiedersehen für Tim Lemperle und den 1. FC Köln? „Hoffentlich nicht!“

Tim Lemperle kehrt am Samstag möglicherweise zum 1. FC Köln zurück. Der Stürmer der TSG Hoffenheim ist zurzeit noch angeschlagen. Über das Wiedersehen werden sich sicherlich nicht alle FC-Fans freuen.

Sollte Tim Lemperle rechtzeitig fit werden, kehrt der Stürmer erstmals seit seinem Wechsel wieder als Spieler zum 1. FC Köln zurück.

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Noch ist nicht gesagt, ob es am Samstag überhaupt zum großen Wiedersehen kommen wird. Tim Lemperle hat sich vor einigen Wochen eine Innenbandverletzung im Sprunggelenk zugezogen – ein Einsatz gegen den FC ist aktuell offen. Während TSG-Coach Christian Ilzer guter Dinge ist, „dass es fürs Köln-Spiel reicht“, hat Marius Bülter ein andere Meinung: „Ich weiß nicht, ob er fit wird. Hoffentlich nicht“, so der Stürmer am Mittwoch nach dem Training. Dass Bülter auf einen Ausfall des Angreifers hofft, kommt nicht von ungefähr. Lemperle ist einer der Erfolgsgaranten bei den Sinsheimern. Der 24-Jährige hat in dieser Spielzeit bereits sechs Tore erzielt, zwei weitere vorbereitet – und das in 18 Partien. Lemperle ist damit hinter Andrej Kramaric, Fisnik Asllani und Grischa Prömel der vierterfolgreichste Stürmer der TSG.   

„Natürlich zieht man da Schlüsse draus“

Sollte der gebürtige Hesse rechtzeitig fit werden, darf man auf die Resonanz der Kölner Fans gespannt sein. Lemperle hat den FC bekanntlich mit einigen Störgeräuschen verlassen. Der 24-Jährige hatte sich frühzeitig für einen ablösefreien Abschied aus Köln entschieden, den Richtung Hoffenheim. Ein Wechsel, den zum damaligen Zeitpunkt nicht wirklich jeder Anhänger verstanden hat. Allerdings einer, der sich für Lemperle in mehrfacher Hinsicht gelohnt haben dürfte. Aktuell auch aus sportlicher. Denn Hoffenheim steuert schnurstracks auf die Champions League zu. Lemperle will im kommenden Jahr in der Königsklasse spielen. Ob das aber bei der TSG sein wird, ist offen. Angeblich gibt es zahlreiche Angebote, unter anderem aus England und Spanien – dem Vernehmen nach im zweistelligen Millionenbereich.

Beim FC hätte man den Stürmer gerne behalten, ihm eine Zukunft aufgezeigt. Auch, weil man um die Qualitäten wusste und sicherlich auch an die wirtschaftliche Entwicklung gedacht hat. Für den wohl größeren Ärger sorgte der Hesse aber, als er kurz vor dem Saisonfinale durch einen Party-Skandal in die Schlagzeilen geriet. „Natürlich zieht man da selbst seine Schlüsse draus. Wenn man ein Aufstiegsspiel hat, das alles entscheidende Spiel, worauf man die ganze Saison hinarbeitet, dann kann man sich vielleicht eine Woche vorher so was sparen“, sagte der 24-Jährige vor einer Woche Sport1. „Was mir am Ende des Tages mit am meisten wehgetan hat, war dann, dass ich im letzten Spiel nicht von Anfang an spielen konnte. Das hat ein bisschen an mir genagt, auch noch über die freien Tage im Sommer.“

Nach seiner Verletzung wird Lemperle wohl auch am Samstag nicht von Beginn auflaufen. Motiviert dürfte der Angreifer gegen seinen Ex-Club allemal sein.


U19 des 1. FC Köln erreicht das Halbfinale des DFB-Pokals

Assad Kotya-Fofana Von der U19 des 1. FC Köln
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U19 des 1. FC Köln erreicht das Halbfinale des DFB-Pokals

Die U19 des 1. FC Köln steht erstmals seit 2023 wieder im Halbfinale des DFB-Pokals der Junioren. Die FC-Talente gewannen ihr Viertelfinale bei Eintracht Frankfurt nach einem Pausen-Rückstand mit 2:1 (0:1). Im Halbfinale geht es zum VfL Wolfsburg.

Das Viertelfinale in Frankfurt sollte eigentlich bereits im Dezember stattfinden, wurde aber auf Anordnung der ZIS verlegt. Immerhin: Trotz der ungünstigen Anstoßzeit an einem Mittwochnachmittag um 15 Uhr fand die Partie letztlich vor fast 500 Zuschauern im Sportpark in Dreieich vor den Toren Frankfurts statt.

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Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck setzte im Vergleich zum 2:0-Erfolg beim HSV drei Tage zuvor in der Nachwuchsliga wieder auf die beiden Rückkehrer David Fürst und Fynn Schenten aus dem Profi-Kader. Kristian Markoski und Benjamin Ley rutschten dafür auf die Bank. Die Gastgeber gingen in einer bis dahin ausgeglichenen Partie mit der ersten Torchance in Führung. Leonidas Tsiokos verwertete einen Querpass im Sechzehner zum 0:1 für die Eintracht (23.). Danach drückten die Kölner auf den Ausgleich. Luis Stapelmann köpfte knapp über die Latte (33.). Der bis dahin glücklose Fynn Schenten zog in der Nachspielzeit gegen Luca Gebhardt clever das Foul im Sechzehner, scheiterte mit seinem schwach geschossenen Elfmeter aber an Frankfurts Torwart Emil Möhler (45.+2).

Kotya-Fofana schießt den FC ins Halbfinale

Kurz nach der Pause sprang Möhler jedoch unter einer Ecke von Kölns Kapitän Jonathan Friemel durch, Arian Römers köpfte mühelos zum 1:1 ein (52.). Wenig später klärte Frankfurts Abwehr den Ball genau zu Assad Kotya-Fofana, der aus über 20 Metern platziert zum 2:1 für den FC traf (57.). Der FC brachte den Vorsprung danach weitgehend ungefährdet ins Ziel. Da das Duell das letzte Viertelfinale war, fand direkt im Anschluss die Auslosung der Vorschlussrunde statt. Dort bescherte der U18-Nationaltrainer Hanno Balitsch dem 1. FC Köln als Losfee ein Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. Das Duell ist für den 21. März vorgesehen. Beim letzten Sprung ins Halbfinale 2023 holte sich der FC am Ende auch den Pokalsieg.


Ragnar Ache bekommt das Vertrauen in seinen „Körper, das System und in die Mitspieler“

Ragnar Ache könnte gegen Leverkusen wieder in der Startelf stehen
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Ragnar Ache bekommt das Vertrauen in seinen „Körper, das System und in die Mitspieler“

Nach einem eher ruhigen Start scheint Ragnar Ache nun in Köln angekommen zu sein. Der Stürmer blickt im vereinseigenen Interview auf seine Entwicklung und die Erlebnisse in der Stadt. Ragnar Ache spricht über seine Zeit beim 1. FC Köln.

Mit fünf Saisontoren und vermehrter Einsatzzeit im aktuellen Jahr wird der Stürmer immer wichtiger für die Geißböcke. Ragnar Ache blickt im Interview auf fc.de auf die bisherige Zeit beim 1. FC Köln zurück.

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Ein gutes halbes Jahr steht Ragnar Ache nun bei den Kölnern unter Vertrag. Er könne „es kaum erwarten, hier im RheinEnergieSTADION aufzulaufen“ und hoffentlich oft seinen „Torjubel zu zeigen“, sagte Ache damals im Zuge seines Wechsels im Sommer. Nach 22 Spieltagen in der Bundesliga und insgesamt 1209 gespielten Minuten dürfte der Angreifer das Gefühl nun bestens kennen. Vor allem, da der 27-Jährige vier seiner fünf geschossenen Saisontore im heimischen Stadion erzielte. Gegen die Bayern im Pokal, den HSV, gleich zwei Mal gegen Mainz 05 und eben auswärts am vergangenen Wochenende in Stuttgart. Die Lautstärke und Wucht der Kölner Fans wird Ache somit hautnah miterlebt haben – seinen Torjubel gezeigt hat er jedenfalls.

“Man muss das selbst erleben“

Ein weiteres neues Erlebnis sowie Eindrücke von der Domstadt und deren Bräuchen erfuhr der gebürtige Frankfurter dann am Montag – Rosenmontag. Im Vorfeld hatten Mitspieler versucht, den Neuzugang auf das Kommende vorzubereiten. „Man muss das selbst erleben, um es richtig verstehen zu können. Dann ist es nochmal etwas ganz anderes“, so Ache im vereinseigenen Interview auf fc.de. Neben Said El Mala durfte der Stürmer auf dem Kölner Wagen mit auf die Zugstrecke. “Wir haben viel Kamelle geschmissen, das war eine tolle Erfahrung. Ich habe das erste Mal richtig erlebt, welche Bedeutung der Karneval hier in der Stadt hat“, so Ache. Der 27-Jährige scheint seine Feuertaufe bestanden zu haben, in Köln angekommen zu sein. Auch sportlich, in diesem Jahr erzielte der Angreifer bereits drei Tore. „Es ist schön, wenn man von Anfang an spielt und Tore schießt. Ich hoffe, dass ich angekommen bin und noch viele Tore für den FC schießen kann“, so Ache.

Dabei lief für den Ex-Lauterer nicht von Beginn an alles rund. So bekam der 27-Jährige von Trainer Lukas Kwasniok zunächst nur kurze Einsatzzeiten. Hintergrund sei das behutsame Heranführen an die Intensität in der Bundesliga gewesen. Mit seinen Teamkollegen habe Ache hart gearbeitet und sogar Extra-Schichten auf dem Laufband eingelegt, verriet der Coach kürzlich. “Es ist einfach diese Arbeit. Noch einmal Extraläufe zu machen, mit den Athletiktrainern zu arbeiten. Ich habe an meinen Baustellen gearbeitet und das hat bislang gut geklappt. Jetzt gilt es weiterzumachen“, so Ache. Aktuell läuft es besser für den Kölner Angreifer, der sich zu einem Fixpunkt der Mannschaft heraufgearbeitet hat. „Es ist wichtig für einen Spieler zu spielen. Dann kommt man in einen Rhythmus und bekommt Vertrauen in seinen Körper, in das System, in die Mitspieler“, erklärt Ache.

„Das wird ein ekliges Spiel“

Mit erstarktem Selbstvertrauen blickt der Offensivspieler auch auf das anstehende Duell gegen die TSG. “Das wird ein hartes Spiel. Hoffenheim ist eine der laufstärksten Mannschaften der Liga und macht die meisten Sprints“, so der 27-Jährige. „Das wird ein ekliges Spiel, aber wir müssen auch eklig sein und unsere Stärken einbringen. Dann können wir es Hoffenheim auch schwer machen, so wie es uns schon gegen andere Top-Gegner zumindest phasenweise gelungen ist. Wichtig wird, dass wir es konstant über 90 Minuten hinbekommen, dann können wir in unserem Stadion auch punkten.“ Und dann könnte Ache vielleicht das nächste Mal seinen Torjubel zeigen.


Marius Bülter über das Co-Trainer-Aus und seinen Ex-Club: „Am Ende stehen wir auf dem Platz“

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Marius Bülter über das Co-Trainer-Aus und seinen Ex-Club: „Am Ende stehen wir auf dem Platz“

Für Marius Bülter steht am Wochenende ein ganz besonderes Spiel auf dem Programm. Der FC trifft auf den Ex-Verein des Angreifers, die TSG Hoffenheim. Am Rande des Trainings sprach der Stürmer des 1. FC Köln: Das sagt Marius Bülter über den Ex-Club und das Trainer-Aus.

Aktuell will es bei Marius Bülter nicht so richtig rundlaufen. Zuletzt konnte sich der Stürmer nicht mehr auf die Anzeigetafel bringen. Das soll sich am Wochenende ändern und dann ausgerechnet gegen den Ex-Club.

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Das letzte große Erfolgserlebnis ist mittlerweile fast drei Monate her. Bei der 3:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt verkürzte der Angreifer noch einmal auf 2:4 und ließ die Hoffnung der Kölner noch einmal ansteigen, Luca Waldschmidt sorgte schließlich für den Endstand. Seitdem hat sich Marius Bülter nicht mehr aufs Scoreboard gebracht. „Klar, würde ich gerne auch wieder Tore schießen. Am Ende war ich noch nie der Spieler, der sich nur über Tore definiert“, sagte der Angreifer am Mittwoch am Rande des Trainings. Und das nach dem fulminanten Saisonstart. Bülter hatte in den ersten beiden Ligaspielen gleich zwei Mal getroffen, zwei Vorlagen gegeben. Vier Scorer in zwei Spielen – auch mit dem 32-Jährigen schien Thomas Kessler im Sommer einen Glücksgriff gelandet zu haben. Doch gerade in den vergangenen Wochen lief es bei Bülter dann nicht mehr rund.

„Das muss uns auch Mut geben“

Gerade in den vergangenen Spielen hatte Bülter so gut wie gar keinen Impact mehr. Und das ausgerechnet vor der Begegnung gegen den Ex-Club. Im Sommer war der Angreifer von der TSG Hoffenheim nach Köln gewechselt. „Es ist eine Mannschaft, die sehr gut in Form ist, die sehr intensiv spielt. Sie haben klare Abläufe, pressen hoch und erarbeiten sich so gefährliche Situationen“, warnt Bülter. Und die Sinsheimer sind damit sehr erfolgreich. Aktuell liegt die TSG auf Rang drei und damit auf Champions-League-Kurs. Und gerade gegen die Top-Teams war die Ausbeute der Kölner bekanntlich überschaubar, trotz ordentlicher Leistung – wie zuletzt gegen den VfB. „Es ist bitter. Das ist das fünfte, sechste Mal in dieser Saison. Da fragt man sich, warum man nichts mitgenommen hat“, sagte Bülter. „Das muss uns aber auch Mut geben, weiter so zu arbeiten, um dann noch mal ein Stück mehr zu machen.“


Dennoch ist der Angreifer mit der aktuellen Ausbeute seiner Mannschaft zufrieden. „Man muss schon noch immer schauen, wo wir herkommen und was das Ziel vor der Saison war. Das war der Klassenerhalt. Wenn man zwölf Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung hat, steht man gut da“, sagt Bülter, mahnt aber gleichzeitig. „Aber klar, es sind nur vier Punkte. Es ist alles sehr eng beieinander. Jeder Spieltag kann es schnell verschieben.“ Ein Erfolg am Samstag ist sicherlich nicht ausgeschlossen. Denn ausgerechnet gegen Hoffenheim feierte der FC den einzigen Erfolg gegen ein Team aus der Top-Sechs. Und gerade der zweite Abschnitt gegen den VfB soll Mut machen. „Da haben wir es schon gut gemacht“, sagt Bülter und spricht den schnellen Nackenschlag nach dem Ausgleich an. „Da müssen wir uns cleverer anstellen. Das war nicht das erste Mal – gerade gegen die Top-Mannschaften.“

„Am Ende stehen wir auf dem Platz“

Eine andere Schwäche sind beim FC bekanntlich die Standards. Da hatten die Kölner Verantwortlichen reagiert und den bisherigen Standard-Coach Hannes Dold von den Aufgaben entbunden. „Es ist immer Schade, wenn einer gehen muss. Standards waren nun mal ein großes Problem bei uns“, sagte Bülter, der aber Dold keine Schuld geben wollte. „Am Ende stehen wir auf dem Platz und haben die Verantwortung. Das ist aber auch ein klares Zeichen, dass wir daran arbeiten müssen“, sagt Bülter. Für den FC könnte es am Samstag ein Wiedersehen mit Tim Lemperle geben. Der Stürmer ist zurzeit angeschlagen, bei der TSG hofft man auf eine schnelle Genesung. „Ich weiß nicht, ob er fit ist. Hoffentlich nicht“, sagt Bülter.


Seit elf Spielen ohne Torbeteiligung: Jakub Kaminski braucht wieder etwas Zählbares

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Seit elf Spielen ohne Torbeteiligung: Jakub Kaminski braucht wieder etwas Zählbares

Für Lukas Kwasniok ist Jakub Kaminski einer der Schlüsselspieler. Diesen Status hat sich der Angreifer auch verdient. Aber schon seit längerer Zeit war der Pole nicht mehr beteiligt an einem Treffer des 1. FC Köln: Jakub Kaminski fehlt die Effektivität vom Saisonstart.

Nach seinem starken Start ist der offensive Output in Form von Torbeteiligungen von Jakub Kaminski zuletzt enorm abgeflacht. Auch wenn der Pole weiter ordentliche Leistungen bringt für die Geißböcke, es fehlt etwas Zählbares.

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Es war ein verheißungsvoller Start, den Jakub Kaminski im ersten Saisondrittel beim 1. FC Köln hinlegte. Fünf Tore und eine Vorlage gelangen dem mit Kaufoption vom VfL Wolfsburg geliehenen Profi an den ersten elf Spieltagen. Daher adelte ihn Lukas Kwasniok schon Anfang November als den „besten Spieler“ im Kader des 1. FC Köln. Und deshalb stand der 23-Jährige bisher in jeder Partie von Anfang an auf dem Platz und spielte die meisten Spiele sogar durch. Allerdings gibt es einen Haken an der Sache. Denn in den nächsten elf Partien, also dem gerade abgeschlossenen zweiten Saisondrittel, blieb der Pole komplett ohne Torbeteiligung. Seit dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt trug Kaminski nicht mehr direkt zu einem FC-Treffer bei.

Viele Torschüsse, wenig Ertrag

Chancen, um etwa selber einen Treffer zu erzielen, hatte der Linksaußen jedoch. So liegt Kaminski mit 43 Abschlüssen auf Platz elf der Spieler mit den meisten Torschüssen in der Liga. Nur ist die Abschlussqualität und Effektivität nicht mehr so gut wie zu Saisonbeginn. Eine Szene, die das verdeutlicht, gab es am vergangenen Samstag in der 10. Minute. Der Angreifer wurde von Ragnar Ache in den Strafraum geschickt, vergab aus guter Position aber die Chance zur Führung, weil er den Ball nicht richtig traf. Allerdings muss man dazu sagen, dass schon die fünf Tore zu Saisonbeginn eigentlich nicht zu erwarten waren. Denn der 23-Jährige übertrifft selbst jetzt noch seinen Expected-Goals-Wert von 3,74.


Ein weiterer Grund für seine Flaute dürfte sein, dass der Linksaußen wegen seiner Flexibilität nicht immer auf seiner Lieblingsposition ran durfte. So musste der Angreifer öfter auf die Schiene oder ins zentrale Mittelfeld ausweichen. Von dort strahlte der Pole weniger Torgefahr aus. Auch ohne Torbeteiligung hatte der Sommerneuzugang weiter einen Wert für die Mannschaft, zeigte trotzdem ordentliche Leistungen. Er arbeitetet viel mit und gegen den Ball. Das unterstreichen seine läuferischen Daten. Sowohl bei den gelaufenen Kilometern, der Anzahl an Sprints sowie der Menge an intensiven Läufen ist Kaminski mindestens unter den Top fünf der Liga.

Kaminski braucht wieder etwas Zählbares

Das unterstreicht nochmal, warum der 23-Jährige selbst ohne Torbeteiligungen so hoch in Kwasnioks Gunst steht. Er passt perfekt zum Spiel des Trainers, der genau diese Intensität von seinen Profis erwartet. Daher ist der Linksaußen auch weiterhin gesetzt. Trotzdem muss der Angreifer wieder mehr Zählbares liefern. Denn für einen Offensivspieler sind Torbeteiligungen nunmal die wichtigste Währung. Und für den FC wäre es ebenfalls sehr wichtig, dass der Angreifer seine Flaute beendet und wieder die Effektivität der ersten Partien der aktuellen Spielzeit findet. Denn beim starken Saisonstart der Geißböcke waren die Torbeteiligungen des flexiblen Offensivspielers ein wichtiger Faktor. So werden wohl alle bei den Kölnern hoffen, dass Kaminski im jetzt beginnenden letzten Drittel der Spielzeit wieder mehr an das erste Drittel und nicht an das zweite anschließt.


Innenverteidigung des 1. FC Köln: Die große Winter-Baustelle entpuppt sich zum quantitativen Luxus-Problem

Jahmai Simpson-Pusey und Sebastian Sebulonsen vom 1. FC Köln
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Innenverteidigung des 1. FC Köln: Die große Winter-Baustelle entpuppt sich zum quantitativen Luxus-Problem

Noch vor Weihnachten standen Lukas Kwasniok in der Hintermannschaft zwei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Nun kehren nach und nach die Abwehrspieler zurück beim 1. FC Köln: Die große Baustelle entwickelt sich zum Luxus-Problem – zumindest quantitativ.

Auch aufgrund einer ungewöhnlichen Verletzungsmisere musste Lukas Kwasniok in der Hintermannschaft im Winter ordentlich puzzeln. Nun entspannt sich die Lage zunehmend und wird damit vielleicht sogar zum quantitativen Problem.

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Die ersten Ballkontakte sahen doch schon wieder vielversprechend aus. Am Dienstag stieg Jahmai Simpson-Pusey wieder ins Mannschaftstraining der Kölner ein. Mit angezogener Handbremse, aber immerhin. „Teilintegriert“, wie es im Fußballjargon heißt. Zu einem Einsatz wird es am Samstag sicherlich noch nicht kommen. Der Engländer war ziemlich genau vier Wochen komplett außen vor. Im ersten Training nach dem Spiel gegen Mainz Mitte Januar hatte der Abwehrspieler etwas gespürt, die Einheit frühzeitig abgebrochen. In Köln hatte man mit einer schnellen Rückkehr gerechnet. Die gab es nicht. Dafür ergab in MRT, dass durchaus eine muskuläre Verletzung vorgelegen hatte. Der 20-Jährige fiel aus, länger als gedacht. Und das wiederum, nachdem sich der Engländer als überraschend starke Neuverpflichtung entpuppt hatte.

Viele Rückkehrer in der Defensive

Drei Einsätze, drei Mal von Beginn an und drei Mal überzeugend – so die Bilanz. Und so ist es durchaus denkbar, dass Simpson-Pusey der Defensive wieder Stabilität verleiht. Die zeigte sich in der jüngeren Vergangenheit bekanntlich doch anfällig – gerade bei Standards. Lukas Kwasniok wird sicherlich schnell auf die Dienste des Abwehrspielers zurückgreifen wollen. Möglicherweise wird es das Comeback noch im Februar geben. Und spätestens dann wird es eine fast schon ungewohnte Situation beim FC geben. Die vermeintlich größte Baustelle des Winters scheint bei den Geißböcken rein personell nicht nur behoben, sie entwickelt sich zunehmend zu einem quantitativen Luxusproblem. Denn Simpson-Pusey ist nicht der einzige Rekonvaleszent, der wieder in den Kader oder sogar Richtung Startelf drängt.


Schon in der vergangenen Woche kam Dominique Heintz wieder zurück, trainierte voll mit, für einen Kaderplatz in Stuttgart war es noch zu früh. Ganz anders bei Joel Schmied. Der Schweizer laborierte ebenfalls lange an muskulären Problemen, trainiert wieder seit einigen Wochen mit der Mannschaft und stand am Samstag in der Anfangsformation. Genauso wie Cenk Özkcar. Etwas überraschend saß Rav van den Berg dafür 90 Minuten auf der Bank, kam auch nicht als die Kölner vielleicht ein 1:1 über die Zeit hätten retten sollen (- das allerdings auch nur kurz Bestand hatte). Der Königstransfer des Sommers hatte zwar in der vergangenen Wochen gut trainiert, es reichte dennoch nicht. Aktuell spielen mit Sebastian Sebulonsen und Eric Martel zudem zwei positionsfremde Spieler regelmäßig in der Innenverteidigung.

Noch im Winter nur zwei Innenverteidiger

Kehrt nun Simpson-Pusey in den Kader zurück, stünden Kwasniok mit Özkacar, van den Berg, Heintz, Schmied und dem Engländer fünf etatmäßige Innenverteidiger zur Verfügung – plus Martel und Sebulonsen. Sieben Spieler, die um zwei bis drei Positionen konkurrieren. Es gab Zeiten zum Ende des vergangenen Jahres, da standen dem Kölner Coach zwei Innenverteidiger zur Verfügung. Damals war die Hoffnung bei den FC-Anhängern groß, die Kölner Verantwortlichen würden auf dem Winter-Transfermarkt ordentlich zuschlagen. Selbst als Simpson-Pusey unterschrieben hatte, wurde noch über Spieler wie Sebastiaan Bornaus oder Stefan Posch spekuliert – mit ersterem waren sich die Kölner bekanntlich eigentlich einig. Nun hat sich das Blatt also gewendet.

Lukas Kwasniok bieten sich in den kommenden Wochen also deutlich mehr Optionen, mehr Alternativen – aber auch mehr Spieler, die wie Acht-Millionen-Transfer van den Berg zurzeit, erst einmal hinten dran sind. Und die gilt es in den kommenden Wochen dann auch bei Laune zu halten.


Fixpunkt im Angriff: Ragnar Ache wird für den 1. FC Köln immer wichtiger

Ragnar Ache vom 1. FC Köln
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Fixpunkt im Angriff: Ragnar Ache wird für den 1. FC Köln immer wichtiger

Lange hatte sich Ragnar Ache beim FC schwer getan. Immer wieder wechselte er zwischen Bank und Startelf. Inzwischen hat sich der Stürmer aber erstmal in der Mannschaft festgespielt: Ragnar Ache wird zum Fixpunkt im Angriff des 1. FC Köln.

In sechs von sieben Pflichtspielen stand Ragnar Ache 2026 in der Startelf der Geißböcke. Der Sommerneuzugang wird immer wichtiger für den FC: Ragnar Ache wird zum Fixpunkt im Angriff des 1. FC Köln.

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Es war eine Aktion, in der Ragnar Ache am vergangenen Wochenende seine ganze Klasse zeigte: Nach einem Stuttgarter Fehlpass im Spielaufbau schickte Luca Waldschmidt den Stürmer in Richtung Strafraum. Dort ließ der 27-Jährige den heranstürmenden Finn Jeltsch schön mit dem ersten Kontakt ins Leere laufen. Im Eins-gegen-Eins mit Alexander Nübel überlupfte der Angreifer dann eiskalt den Stuttgarter Keeper und erzielte so den zwischenzeitlichen Ausgleich. Mit dem Treffer belohnte sich der Kölner Sommerneuzugang für die guten Leistungen in den vergangenen Wochen. In denen hat sich Ache mehr und mehr zu einem zentralen Bestandteil des FC-Angriffs entwickelt.

Überragende Kopfballwerte

Davon war der Stürmer im vergangenen Jahr noch ein gutes Stück entfernt. Zwar hatte der Zielspieler immer mal wieder gute Auftritte und es gelangen ihm auch immerhin vier Vorlagen. Allerdings erzielte der Angreifer nur einen einzigen Treffer. Außerdem baute sein Trainer Lukas Kwasniok nur phasenweise auf ihn. Immer wieder rotierte der 27-Jährige zwischen Startelf und Bank. Im neuen Jahr findet der Coach aber immer mehr Verwendung für seinen Schützling. In sieben Spielen 2026 stand der gebürtige Frankfurter sechsmal in der Startelf. Und allerspätestens seit seinen zwei Toren in der Partie gegen Mainz, also ausgerechnet dem Spiel, wo er erst zur Halbzeit kam, weiß auch jeder warum.

Der Angreifer gibt dem Kölner Spiel neue Optionen. Als Zielspieler macht Ache viele Bälle fest und gibt dem FC-Spiel mehr Präsenz in der gegnerischen Hälfte sowie im gegnerischen Strafraum. Bereits jetzt ist Neuzugang vom 1. FC Kaiserslautern im Ligavergleich auf Platz zwei der Spieler mit den meisten gewonnen Kopfballduellen. 106 hat der gerade mal 1,83 Meter große Profi bereits für sich entschieden und damit gleich viele wie Luka Vuskovic vom Hamburger SV und nur drei weniger als Leopold Querfeld von Union Berlin. Ein fast schon absurd hoher Wert, wenn man in Betracht zieht, dass Ache knapp 600 beziehungsweise 900 Minuten weniger auf dem Platz stand als die beiden Verteidiger.

Perfekter Abnehmer für Flanken

Seine Quote an gewonnen Kopfballduellen ist mit ungefähr 59 Prozent ebenfalls sehr ordentlich. Damit passt der Stürmer auch deshalb gut zum System von Kwasniok, weil der einen großen Fokus auf Flanken setzt. So hat der FC die drittmeisten Hereingaben aus dem Spiel heraus der Liga zu verzeichnen. Mit Ache gibt es für diese den idealen Abnehmer. Zusätzlich schafft es der Zielspieler immer wieder, selber gefährliche Aktionen einzuleiten und seine Mitspieler in Szene zu setzen. Zum Beispiel bereitete der Angreifer mit robusten Körpereinsatz und einem guten, vielleicht etwas glücklichem Kontakt gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Samstag Jakub Kaminski eine gute Chance auf die Führung vor.

Damit zeigt der Sommerneuzugang immer mehr das, was man sich bei seiner Verpflichtung erhofft hat. Verbesserungspotential gibt es beim ehemaligen deutsche U21-Nationalspieler natürlich trotzdem noch. Zwar sind acht Torbeteiligungen in 21 Einsätzen für einen Stürmer bei einem Aufsteiger schon in Ordnung. Aber es wäre mehr drin gewesen. Ache muss noch an seiner Effektivität arbeiten. Der Angreifer erzielte bisher vier Tore in der Liga, obwohl von der Qualität seiner Chancen her ungefähr sieben zu erwarten gewesen wären. In der Hinsicht kann der Torjäger defintiv noch zulegen.

Nicht ins Nachdenken kommen

Wichtig dafür als ein Erfolgserlebnis könnte aber der Treffer vom vergangenen Wochenende sein. Denn schon nach seinen beiden Treffern gegen Mainz meinte der 27-Jährige: „Als Stürmer wird man an Toren gemessen. Wenn der Ball wie in Heidenheim nicht reingeht, denkt man nach. Wenn man trifft, tut es sehr, sehr gut.“ Der Treffer in Stuttgart war der erste Treffer seit seinem Doppelpack. In den drei Spielen dazwischen hatte Ache wieder einige Chancen liegen gelassen. Das Erfolgserlebnis gegen den VfB dürfte aber dazu führen, dass der Zielspieler nicht wieder ins Nachdenken kommt. Und so fällt es ihm bestimmt leichter, seine Torquote in den kommenden Partien möglichst zu verbessern.


Personal-Update beim 1. FC Köln: Der nächste Verteidiger kehrt zurück

Jahmai Simpson-Pusey greift wieder ins Training ein
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Personal-Update beim 1. FC Köln: Der nächste Verteidiger kehrt zurück

Die Personalsituation entspannt sich weiter beim 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey kehrt ins Training mit der Mannschaft zurück – wenn auch erst einmal teilintegriert. Der Engländer hatte sich eine Muskelverletzung zugezogen.

Das Lazarett der Geißböcke lichtet sich weiter – wenn auch mit Handbremse. Denn Jahmai Simpson-Pusey trainiert wieder in Teilen mit der Mannschaft. Der Innenverteidiger soll wieder langsam an die Vollbelastung herangeführt werden.

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Der FC ist am Dienstagnachmittag in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag gestartet (15.30 Uhr im Liveticker bei come-on-fc.com). Am Montag waren unter anderem Ragnar Ache, Said El Mala und Trainer Lukas Kwasniok auf dem Rosenmontagswagen unterwegs, einige Profis hatten den Umzug auf der Tribüne verfolgt. Auf den ersten Blick scheinen die Karnevalstage spurlos an der Mannschaft vorübergegangen. Zumindest nahmen an der Einheit am Dienstag alle zuletzt fitten Spieler teil. Nicht nur das: Zum einen kehrte Isak Johannesson wieder ins Training zurück, zum anderen machte auch Jahmai Simpson-Pusey zumindest in Teilen wieder bei der ersten Einheit der Woche mit.

Simpson-Pusey steigt wieder ein

Johannesson hatte in der vergangenen Woche einige Einheiten aufgrund von Unwohlsein verpasst. Für den Isländer reichte es dann auch nicht für den Kader im Auswärtsspiel gegen Stuttgart am vergangenen Samstag. Nun wird Johannesson also wieder zur Option. Die kommende Begegnung dürfte für Simpson-Pusey dagegen noch zu früh kommen. Der Engländer hatte sich im Januar im Duell gegen Mainz verletzt. Die Verletzung wurde dann aber erst nach einer Trainingseinheit diagnostiziert. Seitdem fehlte der Neuzugang, der in den ersten drei Spielen des Jahres die Kölner Defensive doch deutlich stabilisierte. In den kommenden Wochen wid Lukas Kwasniok in der letzten Kette also wieder einige Alternativen haben. Timo Hübers und Luca Kilian werden weiterhin Monate fehlen.

Ebenfalls nicht im Training waren die weiterhin angeschlagenen Linton Maina und Alessio Castro-Montes sowie Fynn Schenten. Der Youngster trainiert aktuell bei der U19 und bereitet sich auf den DFB-Pokal vor. Der FC wird in dieser Woche noch drei weitere Trainingseinheiten absolvieren. Die am Mittwoch ist öffentlich (10.30 Uhr), die an Donnerstag und Freitag werden dagegen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Am Samstag steht dann das Spiel gegen Hoffenheim an.