Dank Ouro-Tagbas 23-Sekunden-Treffer: U21 besiegt ihren Rödinghausen-Fluch

Evangelos Sbonias beim Spiel der U21 des 1. FC Köln
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Dank Ouro-Tagbas 23-Sekunden-Treffer: U21 besiegt ihren Rödinghausen-Fluch

Die Reserve der Geißböcke hat ihren Rödinghausen-Fluch besiegt: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Rödinghausen 1:0. Der Erfolg war der erste Dreier gegen die Ostwestfalen nach zuvor acht erfolglosen Anläufen. Mansour Ouro-Tagba erzielte das Tor des Tages nach einem Blitzstart in die zweite Hälfte. Sorgen gab es jedoch um Arda Süne.

Der FC kann gegen die Ostwestfalen doch gewinnen – wenn auch erst im neunten Versuch. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Rödinghausen 1:0. Das entscheidende Tor erzielte Mansour Ouro-Tagba.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Formation im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei Schalkes U23 sieben Tage zuvor lediglich auf einer Position: Der Kapitän Marco Höger kehrte nach seiner abgesessenen Gelb-Sperre zurück in die erste Elf. Dafür rutschte Teoman Akmestanli auf die Ersatzbank. Dies hatte in der Praxis aber weitere Verschiebungen zur Folge: Meiko Sponsel rutschte von der rechten auf die linke Abwehrseite, Georg Strauch rückte von der Sechs zurück und spielte als Rechtsverteidiger. Stephan Salger bildete diesmal mit Höger die Doppel-Sechs. Die Kölner waren in der Anfangsphase überlegen und ließen sich auch durch einen frühen Verletzungsschock nicht beirren. Arda Süne musste nach einem Foul von Ebrima Ndure vom Feld. Der linke Oberschenkel war dick bandagiert (20.).

Zunächst zurückgepfiffen, dann erfolgreich

Kurz danach folgte der bis dahin schönste Spielzug: Stephan Salger passte aus dem Mittelfeld in die Gasse zu Jaka Potocnik. Der herauseilende SVR-Torwart Matthis Harsman war jedoch einen Tick eher am Ball, klärte aber genau in die Füße Patrik Kristals. Der Este passte rechts in den Sechzehner zu Mansour Outro-Tagba, dessen Torschuss jedoch viel zu schwach und unplatziert war und von einem Rödinghausener ohne Mühe vor der Linie geklärt wurde (22.). Die – großteils kostümierten – Kölner Fans, die ihr Team abermals lautstark unterstützten, sorgten Mitte der ersten Hälfte für einen Schmunzler. Sie stimmten den Karnevalshit „Die Karawane zieht weiter“ an und zogen von der schattigen Haupttribüne des Franz-Kremer-Stadions auf die sonnige Gegenseite.

Auf dem Rasen entwickelte sich in dieser Phase lange nichts Berichtenswertes. Glück hatte der FC jedoch, als ein Heber Michael Seatons über den herauseilenden Jonas Nickisch knapp am Tor vorbeiflog (39.). Auf der Gegenseite zählte ein Treffer Ouro-Tagbas nicht, weil er zuvor einen Abwehrspieler regelwidrig abgeschüttelt und zu Fall gebracht hatte (40.). Die Kölner erwischten jedoch einen Blitzstart in die zweite Hälfte: Nach dem Anstoß der U21 dauerte es gerade einmal 23 Sekunden, ehe der stramme Schuss von Ouro-Tagba unten im langen Eck einschlug (46.). Kristal hatte die Kugel zuvor in den Laufweg des Stürmers in den Sechzehner gelegt.

Als nächstes gegen Bocholt

Danach besaßen die Gäste jedoch zwei gute Chancen zum Ausgleich: Jonas Nickisch lenkte erst einen gefährlichen Schlenzer von Kevin Wiethaup per Flugparade zur Seite ab (57.). Und nur wenige Augenblicke später behielt er abermals die Nerven gegen Wiethaup (58.). Rödinghausen konnte den Schwung jedoch nicht konservieren, zwingende Torchancen entsprangen im weiteren Spielverlauf nicht mehr. Die U21 rettete den knappen Vorsprung ins Ziel und steht mit jetzt 38 Punkten weiter auf dem siebten Platz der Tabelle. Am kommenden Samstag (Anstoß: 14 Uhr) geht es zum 1. FC Bocholt.

1. FC Köln U21: Nickisch – Strauch, Smajic, Özkan, Sponsel – Höger, Salger – Kristal (67. Krautkrämer), Süne (20. Pinto/90.+3 Akmestanli) – Ouro-Tagba (67. Borie), Potocnik (90.+3 Freischlad). Tore: 1:0 Ouro-Tagba (46.). Zuschauer: 900.

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Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Düsseldorf-Spiel

Mindestens zwei Fragezeichen bei der Startelf – So könnte der FC gegen Karlsruhe spielen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln.
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Mindestens zwei Fragezeichen bei der Startelf – So könnte der FC gegen Karlsruhe spielen

Der FC ist am Samstagabend beim Karlsruher SC zu Gast. Und auch im Spiel gegen den KSC muss FC-Trainer Gerhard Struber seine Mannschaft umbauen. So könnte der 1. FC Köln gegen Karlsruhe starten.

Für Gerhard Struber lichtet sich das Lazarett zunehmend. Der Kölner Trainer kann gegen den KSC wieder auf Eric Martel zurückgreifen. Auch in den kommenden Tagen und Wochenwerden weitere Spieler zurückkehren. Gegen den KSC fehlt zudem Leart Pacarada gebgesperrt. So könnte der 1. FC Köln gegen Karlsruhe starten.

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Auch im kommenden Auswärtsspiel am Samstagabend muss der 1. FC Köln auf wichtige Spieler verzichten. FC-Verteidiger Julian Pauli laboriert noch immer an den Folgen seiner im Dezember im Pokalspiel gegen Hertha BSC erlittenen Gehirnerschütterung. Damit dürften wie schon in den vergangenen Wochen Kapitän Timo Hübers, Joel Schmied und Routinier Dominique Heintz die Dreierkette bilden. Auch die beiden Offensivspieler Tim Lemperle und Mark Uth fallen gegen den KSC weiterhin aus. Der 23-jährige Lemperle befindet sich nach seiner Verletzung noch im Aufbautraining und wird laut dem Coach erst im Auswärtsspiel in Ulm eine Option für den Kader. Uth ist bereits ins Teamtraining reintegriert und kann alles auf dem Platz mitmachen, doch bei ihm wollen die Verantwortlichen kein Risiko eingehen.

Pacarada gesperrt, Martel zurück

Neben den beiden Langzeitausfällen müssen die Geißböcke auch auf Linksverteidiger Leart Pacarada verzichten. Der 30-Jährige ist nach seiner fünften Gelben Karte, die er gegen Düsseldorf gesehen hatte, gesperrt. Als Ersatz für den Kosovaren wird U-Nationalspieler Max Finkgräfe gegen Karlsruhe die Position auf der linken Seite übernehmen. Der gebürtige Mönchengladbacher kam in dieser Saison bislang noch nicht richtig in Form und wusste in seinen sieben Saisoneinsätzen nicht zu überzeugen. Struber setzt jedoch weiter Hoffnung in den 20-Jährigen und beschreibt ihn als einen sehr „professionellen Profi, der viel Arbeit leiste, um wieder in Form zu kommen.“

Wie Struber am Donnerstag bestätigte, kehrt Mittelfeld-Motor Eric Martel nach seiner im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 erlittenen Verletzung in den Kader, vermutlich sogar in die Startelf des FC zurück. „Wir sind froh, dass er wieder bei uns ist“, so der Österreicher, der nochmals die Wichtigkeit des 22-Jährigen betonte. „Natürlich hat er Einfluss auf die Mannschaft. Er ist sehr wichtig für uns und wir tun uns nicht leicht, ihn zu ersetzen“. Wie wichtig der bei RB Leipzig ausgebildete Mittelfeldspieler für das Spiel der Kölner ist, zeigten die letzten beiden Partien, in denen die Kölner lediglich einen Punkt holten.

Konkurrenzkampf auf Rechts und in der Spitze

Während die meisten Startelfplätze für die Partie in Karlsruhe schon vergeben sind, gibt es auf zwei Positionen noch ein großes Fragezeichen. Mit Damion Downs und Imad Rondic konkurrieren sich zwei Stürmer mit unterschiedlichen Profilen für die zweite Position in Angriff neben Linton Maina. Gegen Fortuna Düsseldorf startete Rondic und Downs nahm nach seiner Verletzung zunächst auf der Bank Platz. Der Bosnier zeigte sich sehr fleißig, laufstark und körperlich robust, blieb in seinen Offensivaktionen jedoch glücklos. Nach knapp 55. Minuten würde der Neuzugang dann ausgewechselt und Downs übernahm die Position neben Maina. Dabei war der schnelle Angreifer sehr spielfreudig und leitete mit seinem Pass zu Maina die Führung für den FC ein. Auch im Anschluss brachte er der Fortuna-Defensive mit seinem Tempo immer wieder Probleme.

Nun hat der 20-Jährige seine erste volle Trainingswoche absolviert, die er laut Struber sehr gut verkraftet hat.  Dass er gegen die Karlsruher treffen kann, bewies er bereits im Hinspiel. Hier erzielte Downs innerhalb von acht Minuten einen Doppelpack. Auch auf der Position des rechten Schienenspielers herrscht ein Duell auf Augenhöhe. Mit Jusuf Gazibegovic und Jan Thielmann hat FC-Trainer Struber zwei Optionen, die beide über hohe Qualität verfügen. Gegen die Fortuna startete Gazibegoivc, war defensiv sehr stabil, blieb offensiv jedoch blass. In den zwei Spielen zuvor startete Thielmann und lieferte sowohl gegen Leverkusen als auch gegen Magdeburg eine sehr ordentliche Partie ab. In der Dreierkette kann das FC-Eigengewächs seine Offensivqualität besser zum Einsatz bringen, hat im Vergleich zu Gazibegovic in der Defensive jedoch noch ein paar Defizite. 

Bei beiden Positionen ließ sich Struber auf der PK noch nicht in die Karten schauen, sondern hob die Wichtigkeit aller vier Akteure hervor.  Die Tendenz dürfte für das Spiel in Karlsruhe auf der Position hinten rechts Richtung Gazibegovic und in der Spitze Richtung Downs gehen. So hätte der FC durch den Bosnier gegen die drittbeste Offensive der Liga mehr Stabilität und mit Downs noch mehr Tempo im Spiel nach vorn.

Duell gegen den Karlsruher SC: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe

Eric Martel und Jonas Urbig

Eric Martel

1. FC Köln gegen 1. FC Magdeburg

Dejan Ljubicic

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln

Linton Maina

Florian Kainz

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Joel Schmied nach seinem Debüt

Das erwartet den FC

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

So geht es weiter mit Lemperle

Vor Karlsruhe: Gerhard Struber warnt vor dem Gegner, glaubt aber an sein Team

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Vor Karlsruhe: Gerhard Struber warnt vor dem Gegner, glaubt aber an sein Team

Der 1. FC Köln will beim Karlsruher SC zurück in die Erfolgsspur finden. Das Zweitliga-Topspiel am Samstagabend wird das Wiedersehen mit drei Ex-Kölnern. FC-Trainer Gerhard Struber hofft auf die Wirkung von Eric Martel und spornt den „Lückenfüller“ Max Finkgräfe an. So will der 1. FC Köln im Rückspiel gegen Karlsruhe punkten.

Karlsruhe hat vor den 24. Spieltag 33 Punkte auf dem Konto und steht auf Tabellenplatz zehn. Ein schlagbarer Gegner – sollte man meinen. Doch der KSC ist die Wundertüte der Liga. So spielte die Mannschaft gegen die aktuell neun Teams vor sich drei Mal unentschieden und fuhr ebenfalls drei Siege ein. In der Rückrunde will der FC nun drei Zähler mit nach Hause nehmen. So will der 1. FC Köln im Rückspiel gegen Karlsruhe punkten.

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Das turbulente Hinspiel dürfte beim FC noch in unguter Erinnerung sein: Die Kölner drehten mächtig auf, mussten sich jedoch trotz einer frühen 3:0-Führung am Ende mit einem 4:4 begnügen. Das letzte Duell im Wildparkstadion liegt derweil schon deutlich über ein Jahrzehnt zurück: Im Oktober 2013 gewannen die Geißböcke beim KSC mit 2:1. Beim Wiedersehen an selber Stelle am Samstagabend werden sich die FC-Fans deutlich umgewöhnen müssen. Das Stadion wurde in den letzten Jahren umgebaut. Von dem Oval mit Laufbahn aus der Vergangenheit ist nichts mehr übrig, stattdessen wurde die Arena in ein reines Fußballstadion umgebaut. „Da war ich noch nie“, berichtete der Bereichsleiter Lizenzfußball, Thomas Kessler, und ergänzte: „Da freue ich mich auch drauf.“

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Das Wiedersehen mit den Ex-Kölnern

Das Duell wird auch ein Wiedersehen mit einigen Ex-Kölnern. So sitzt mit Christian Eichner ein Ex-FC-Spieler seit mittlerweile fünf Jahren auf der Trainerbank der Karlsruher. Mit Sebastian Freis ist ein ehemaliger Geißbock-Stürmer seit 2023 Bereichsleiter Profis beim KSC. „Sie machen offenbar beide einen guten Job“, äußerte Thomas Kessler mit Blick auf das „Kölner Duo“ bei den Badenern und schob schmunzelnd hinterher: „Auch wenn ich die beiden gut kenne, möchte ich am Samstag den Wildpark lächelnd verlassen.“ Und mit Meiko Wäschenbach wechselte erst Ende Januar ein Spieler vom Geißbockheim in den Hardtwald. Pikant: Der 21-Jährige könnte seine Pflichtspiel-Premiere im KSC-Trikot just gegen den FC feiern. Wäschenbach stand am vergangenen Wochenende beim 3:1-Heimerfolg gegen den 1. FC Magdeburg erstmals im Aufgebot der Badener, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Derweil ist der KSC immer noch auf der Suche, die Lücke zu schließen, die Budu Zivzivadze im Winter hinterlassen hat. Der Stürmer hatte mit seinen zwölf Toren maßgeblichen Anteil am Höhenflug der Karlsruher, die die Hinrunde als Tabellen-Zweiter beendeten, zwei Zähler hinter dem 1. FC Köln. Dann wechselte Zivzivadze, der zwischenzeitlich auch mit dem FC in Verbindung gebracht wurde, jedoch in die Bundesliga zum 1. FC Heidenheim. Der KSC stürzte seither auf Platz zehn ab, holte nach der Winterpause nur noch vier Zähler. Der FC sucht jedoch selbst auch den Weg zurück in die Erfolgsspur nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg gegen Düsseldorf (1:1) und in Magdeburg (0:3). „Das wird auswärts eine richtige Hürde“, sagte Struber. „Wir wissen aber auch, wie stark wir sein können. Wir wollen unsere Bewaffnung in allen Phasen des Spiels unter Beweis stellen. Das ist unser Anspruch an diesem Spieltag.“

Struber: „Wir müssen wachsam sein“

Ein wichtiger Faktor dafür soll Eric Martel werden. Der Mittelfeldspieler verpasste jüngst die beiden Sieglos-Spiele aufgrund einer Muskelverletzung. „Er ist ein wichtiger Faktor für uns, um Spiele zu gewinnen“, unterstrich Struber die Bedeutung Martels. Leart Paqarada fehlt in Karlsruhe gelbgesperrt. Für ihn soll Max Finkgräfe in die erste Elf rutschen. „Ich wünsche mir, dass er sich am Samstag schnell gut ins Spiel rein arbeitet, dass er sich auch viel zutraut und unter Beweis stellt, dass er ein entscheidender Spieler für uns sein kann“, forderte Struber vom 20-Jährigen. Ob Damion Downs oder Imad Rondic im Sturm beginnen werden, ließ der Coach derweil auf der Pressekonferenz am Donnerstag noch offen.

Eine leichte Aufgabe erwartet der Kölner Coach nicht. „Wenn wir auf 100 Prozent sind und in unsere Abläufe kommen, wissen wir, wie schwer es gegen uns ist“, sagt der Coach und gibt auch gleichzeitg eine Marschroute, wie die drei Punkte gegen den KSC eingefahren werden sollen. „Wir müssen wachsam sein, in Ballbesitz- und Umschaltmomenten und wollen über die ganze Spielzeit kontrolliert und dominant sein, uns keine Auszeiten gönnen. Wir wollen achtsam sein, uns aber auch viel zutrauen, wir wollen frech und mutig sein, uns an die Grenze bei Intensität und Aggressivität bewegen.“



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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Zukünftig mit Doppelspitze?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Das sagt Struber zu den Personalien

Abstimmung beendet – so wurden die FC-Profis gegen Karlsruhe bewertet

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Abstimmung beendet – so wurden die FC-Profis gegen Karlsruhe bewertet

Nach dem Duell gegen den Karlsruher SC gaben zahlreiche User eine Einschätzung zur Leistung der Spieler ab. Dabei fallen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede mit beziehungsweise zu unseren Noten auf. Spielerbewertung der Fans des 1. FC Köln gegen Karlsruhe.

Es zeigten sich bei vielen Akteuren Übereinstimmungen oder nur leichte Abweichungen in der Leistungs-Einschätzung der User und von come-on-fc.com. Bei drei Spielern gab es allerdings auch größere Unterschiede. Spielerbewertung der Fans des 1. FC Köln gegen Karlsruhe.

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Nach dem unglücklichen 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf – auch bedingt durch den von Joel Schmied verursachten Handelfmeter konnte der FC auch vergangenes Wochenende gegen den Karlsruher SC keine drei Zähler mit nach Hause nehmen. Diesmal wurde es nicht einmal ein Punkt. Die Geißböcke verloren gegen die Badener 0:1 – erneut unglücklich. Denn Timo Hübers traf im Duell in Karlsruhe selbst gegen Marvin Schwäbe. Der später als Slapstick-Tor titulierte Treffer kann tatsächlich keinem der direkt beteiligten Akteure zur Last gelegt werden. Jusuf Gazibegovic verteidigte den scharf hinter die Linien gespielten Ball im letzten Moment reflexartig mit den Beinen, schoss dabei aber den einen Meter entfernt stehenden Hübers an. Die Kugel prallte ab und landete im eigenen Kasten. Auch Keeper Schwäbe war in diesem Moment machtlos. Einzig Florian Kainz hatte zuvor den Ball so verteidigen müssen, dass dieser erst gar nicht bis zum Neuzugang der Kölner durchkommt.

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Unsere Noten, eure Noten – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

„Es war wie in Zeitlupe. Ich sehe den Ball da irgendwie kommen, kann aber nicht mehr reagieren. Super unglückliche Aktion. Wir haben vorher die Chance, das irgendwie zu verteidigen, schaffen das aber nicht“, so Hübers zu seinem Treffer. „Der Ball ist richtig gut vom KSC-Spieler. Der Ball ist immer ekelig, wenn er zwischen Torwart und die letzte Verteidigungslinie kommt. Das müssen wir dann besser verteidigen in einem engen Spiel, wo es wenige Chancen gibt. Wahrscheinlich klärt Gazibegovic den neun von zehn Mal auch besser und ich stehe vielleicht bei dem anderen Mal auch woanders.“ Stand er aber nicht. Und so mussten die Geißböcke erneut Punkte in der Rückrunde liegen lassen und rutschten nach dem 24. Spieltag auf Tabellenplatz fünf ab. Das Problem in der Defensive ist auch den Fans nicht verborgen geblieben.

Von den Abstimmenden wurde Hübers mit der Note 3,8 bewertet, come-on-fc setzte die 3,0. Und auch bei der Bewertung von Verteidiger Joel Schmied kam es zu Abweichungen. Ihr bewertetet den Neuzugang mit einer 3,7, wir ebenfalls mit einer gatten Drei. Doch dies war nicht die schlechteste Note des Tages. Die bekam sowohl von uns (4,7) als auch von euch (4,6) Imad Rondic für seinen Auftritt. Der Offensivspieler kam nach knapp 40 Minuten für den verletzten Linton Maina. Wie bereits in der Woche zuvor lief der Stürmer viel und war sehr bemüht. Allerdings blieb der Neuzugang erneut glücklos im Torabschluss und ließ sich im Zweikampf von den gegnerischen Verteidigern zu leicht abkochen.

Die Bestnoten der Partie erhielten bei den Abstimmenden Marvin Schwäbe, Dominique Heintz und Linton Maina mit jeweils einer 2,8. Come-on-fc bewertete Schwäbe und Heintz mit einer 3,0 sowie Maina mit einer 2,7. Die größten Abweichungen gab es bei Dejan Ljubicic. Beim 27-Jährigen werteten wir mit einer 3,3. Die Fans gaben jedoch nur eine 4,5 für die Leistung. Bei den anderen Spielern sind die Abstände der Bewertung nicht sehr abweichend.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Personalsorgen vor Ulm

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Kommt jetzt die Viererkette?

Frauen des 1. FC Köln spielen Highlight-Spiel im Sondertrikot

Die Frauen des 1. FC Köln spielen im Sondertrikot
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Frauen des 1. FC Köln spielen Highlight-Spiel im Sondertrikot

Am 9. März spielen die FC-Frauen ihr Highlight-Spiel gegen den FC Bayern München im Kölner Stadion und das in einem besonderen Outfit: Die Frauen des 1. FC Köln spielen im Sondertrikot gegen den FCB. Das gab der Verein am Montag bekannt.

Unter dem Motto „Müngersdorf blüht auf!“ hat der FC am Montag ein besonderes Outfit vorgestellt. Die Frauen des 1. FC Köln spielen ihr Highlight-Spiel im Sondertrikot gegen den FCB.

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Am 9. März 2025 ist es wieder so weit. Die FC-Frauen empfangen um 14 Uhr den FC Bayern München zum Highlight-Spiel im Kölner Stadion. Der FC hat dazu bereits den Saison-Zuschauer-Rekord aufgestellt. In der vergangenen Woche vermeldete der Club, dass bereits mehr als 23.000 Tickets verkauft seien. Nun folgte die nächste Meldung des Vereins. Die FC-Frauen werden in einem Sondertrikot auflaufen. Das Jersey ist in einer streng limitierten Ausgabe zu haben. „Wir bieten erstmalig mit unserem Partner hummel ein limitiertes Trikot für unsere FC-Frauen an. Das zeigt die wachsende Bedeutung des Frauenfußballs beim FC“, sagte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff. „Wir hoffen, das innovative Design kommt gut an, wenn unsere FC-Frauen das besondere Trikot bei unserem Highlightspiel am 9. März im RheinEnergieSTADION tragen werden.“ 

„Rosen als Symbol für Stärke und Leidenschaft“

Das Trikot ist weiß gehalten und enthält ein Rosenmuster in Dunkelrot. „Die Rosen als Symbol für Stärke und Leidenschaft, die geschwungenen Linien als Zeichen für den unaufhaltsamen Aufstieg“, heißt es in der Mitteilung der Geißböcke. Es ist das erste Sondertrikot für die Kölner Fußballerinnen. Bei den Profis sind die Jerseys längst Gang und Gäbe. Für die Kölner Frauen geht es im Duell mit den Bayern aber auch um wichtige Punkte und vor allem um das erste Tor unter der neuen Trainerin Britta Carlson. Nach den beiden Nullnummern gegen den VfL Wolfsburg sowie der SGS Essen verloren die FC-Frauen vergangene Woche gegen den SC Freiburg 0:2. Bayern München führt die Tabelle aktuell an.erem eine große „Pänz-Party“ an der Westkampfbahn neben dem Stadion statt. Beginn des Familienfestes ist bereits um 11 Uhr. Neben Spielen und Musik der Kinder-Band Pelemele werden unter anderem auch Fußballdarts, ein Torwartsimulator, eine Torwand und eine Hüpfburg für Unterhaltung sorgen. Das Programm kann auf der Internetseite des 1. FC Köln abgerufen werden.


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Joel Schmied nach seinem Debüt

Tragischer Held?

Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth wieder am Ball

Mehr Optionen als gedacht: So könnte der FC gegen Düsseldorf spielen

Wie stellt Gerhard Struber seinen 1. FC Köln auf?
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Mehr Optionen als gedacht: So könnte der FC gegen Düsseldorf spielen

Der 1. FC Köln empfängt am Sonntag die Fortuna aus Düsseldorf im eigenen Stadion. Pünktlich vor dem wichtigen Heimspiel lichtet sich das Lazarett des FC ein wenig – und gibt Hoffnung auf mehr. So könnte der 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf starten.

Gerhard Struber hat für das rheinische Derby gegen die Fortuna wieder mehr Personal zur Verfügung als zu Beginn der Woche noch vermutet. Dabei kann der Österreicher wieder auf seinen Topscorer zurückgreifen. Wie wird sich Struber entscheiden? So könnte der 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf starten.

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Zu Beginn dieser Woche hatten sich einige Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers der Geißböcke ergeben. Neben den bisherigen Langzeitverletzten mit Tim Lemperle, Julian Pauli und dem erst kürzlich dazugekommenen Ausfall von Eric Martel kamen große Fragezeichen hinter Damion Downs und Leart Pacarada hinzu. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Düsseldorf gab FC-Trainer Gerhard Struber aber Entwarnung: Downs und Pacarada werden voraussichtlich im Derby im Kader stehen und möglicherweise sogar von Beginn an ran. „In dieser Woche hat er wenig trainiert, das Training heute war dafür top. Wir schauen morgen, wie es ihm geht und treffen dann eine Entscheidung“, sagte Struber über Downs.

Vor Marvin Schwäbe wird die Innenverteidigung wie schon gegen Magdeburg mit Joel Schmied in der Mitte, Timo Hübers auf der rechten und Dominique Heintz auf der linken Position wohl in der Dreierkette beginnen. Struebr machte recht deutlich, dass er aktuell keinen Grund für einen Systemwechsel sehe. Da Jan Thielmann für das Derby gelbgesperrt fehlen wird, ist es für Jusuf Gazibegovic die nächste Gelegenheit, sich als rechter Verteidiger zu zeigen. Auf der anderen Seite bleibt es ein offenes Rennen: Struber muss sich wieder zwischen Leart Pacarada und Max Finkgräfe entscheiden. Für den Kosovaren spricht seine Erfahrung. Ob und wie lange der Routinier aber nach seiner Zerrung gegen Magdeburg durchhalten könnte, bleibt offen. Finkgräfe wusste zuletzt nicht so recht zu überzeugen.

Im zentralen Mittelfeld könnte Denis Huseinbasic zusammen mit Matthias Olesen vor der Abwehrkette beginnen. Auffällig ist, dass Struber Eric Martel in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Düsseldorf erwähnte. Gänzlich ausgeschlossen scheint ein Einsatz des Kapitäns der U21-Nationalmannschaft jedenfalls nicht. „Das schaut es jetzt so aus, dass wir über seinen momentanen Zustand sehr froh sind, aber für Düsseldorf noch wackelt“, sagte Struber. Für einen möglichen Sprung in den Kader wird die Startelf nach der Diagnose und der kurzen Vorbereitung vermutlich zu früh kommen. Dennoch kann der 22-jährige Mittelfeldspieler eine Option für den Verlauf des Spiels werden.

Im offensiven Mittelfeld werden voraussichtlich Dejan Ljubicic und Linton Maina die Flügel übernehmen. Vorne im Zentrum könnte Damion Downs wieder uflaufen. Trotz der Verletzung des Stürmers kann der FC kaum auf seinen Toptorschützen mit zehn Toren in der Saison verzichten. „Natürlich tut es uns gut, wenn die Jungs im Rhythmus sind, gleichzeitig hat Damion in den letzten Wochen viele Spiele absolviert“, sagte Struber weiter über Downs. Somit würde sich das Startelfdebüt von Imad Rondic verschieben, falls Struber mit einer Spitze agieren wird. Für die Dauer und Intensität in einem Derby könnte der bosnische Neuzugang aber wieder reinkommen. Das sind genau die Partien, in denen ich gerne auf dem Feld stehe“, sagte Rondic.

Duell gegen den 1. FC Magdeburg: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Leart Pacarada

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln

Linton Maina

DEejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Dejan Ljubicic

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Joel Schmied nach seinem Debüt

So will der FC gegen Magdeburg punkten

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Fünf Profi-Debüts – aber…

Noch keine Personal-Entspannung in Sicht – und die Zeit wird knapp

Florian Kainz im Training des 1. FC Köln
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Noch keine Personal-Entspannung in Sicht – und die Zeit wird knapp

Auch am Mittwoch fehlten weiterhin einige Akteure beim Training. Einzig Mark Uth stieg wieder ein. Doch der Offensivspieler wird am Sonntag noch keine Option sein für den 1. FC Köln: Die Personaldecke bleibt beim FC sehr dünn.

Die Situation ist weiterhin angespannt beim 1. FC Köln: Die Personaldecke bleibt beim FC sehr dünn. Am Mittwoch gab es zwar einen Rückkehrer, doch der wird in den Planungen noch keine Rolle spielen.

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Über einen Rückkehrer konnte sich Gerhard Struber am Mittwochmorgen freuen. Mark Uth nahm bei strahlendem Sonnenschein wieder an Teilen des Mannschaftstraining teil. Der Offensivspieler arbeitet an seinem xten Comeback. Dementsprechend freundlich wurde er von seinen Teamkameraden auch begrüßt. Doch so wirklich Entspannung bringt die Personalie nicht. Denn Uth wird nach seiner langen Verletzungspause ganz sicher kein Thema für das Derby am Sonntag gegen Düsseldorf sein. Der gebürtige Kölner wird wohl wieder langsam an den Spielbetrieb rangeführt werden. Ein weiteres Risiko gehen die FC-Verantwortlichen mit ihrem Routinier sicher nicht ein. Zwar ist die Rückkehr ein gutes Zeichen, doch die Personalsorgen bleiben.

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Thielmann gesperrt, Lemperle weiter verletzt

Denn auch am Mittwoch fehlten weiterhin einige Leistungsträger. Leart Pacarada und Damion Downs standen auch am Mittwoch nicht auf dem Platz. Und so langsam wird die Zeit eng. Beide Spieler haben sich im Duell gegen den 1. FC Magdeburg bekanntlich muskuläre Verletzungen zugezogen. Für Pacarada war die Begegnung nach einer halben Stunde beendet, Downs hielt länger durch. Zwar seien die Verletzungen nicht struktureller Natur, doch man wollen von Tag zu Tag schauen, hieß es von Seiten des FC. Nur gehen den Kölnern die Tage so langsam aus. Am Donnerstag ist trainingsfrei. Die Chance für die beiden Akteure zu regenerieren. Allerdings bleiben dann auch nur noch zwei Einheiten am Freitag und Samstag. Selbst bei einer Rückkehr ist ein Platz in der Startelf nicht die wahrscheinlichste Variante.

Somit wird sich Struber schon jetzt einen Plan-B überlegen. Auf der Position des Außenverteidigers deutet also viel auf Max Finkgräfe hin. Der Youngster befindet sich aber alles andere als in Form, erlebte gegen Magdeburg einen rabenschwarzen Abend und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Schon gegen den Hamburger SV verursachte der Linksverteidiger den entscheidenden Elfmeter. Doch Alternativen gibt es kaum. Im Angriff ist die Lage ein wenig entspannter. Sollte Downs wirklich nicht rechtzeitig fit werden, wäre Neuzugang Imad Rondic eine Alternative. Der Angreifer hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass er bereit wäre, für jede Minute, die er vom Trainer bekommen würde. Allerdings ist Rondic ein anderer Stürmer-Typ als beispielsweise Downs.

Neben den beiden angeschlagenen Akteuren werden auch weiterhin Tim Lemperle und Julian Pauli verletzt fehlen. Jan Thielmann ist zudem gesperrt. Dazu gesellen sich mit unter anderem Luca Kilian und Jacob Christensen einige Langzeitverletzte.



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Viel investiert, doch die Achillesferse bleibt

Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic vom 1. FC Köln
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Viel investiert, doch die Achillesferse bleibt

Mit Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic haben die Kölner im Winter zwei Baustellen geschlossen. Doch beide Akteure haben noch nicht den erhofften Effekt. Die Kader-Baustellen sind beim 1. FC Köln noch immer die gleichen.

Mit vier Neuverpflichtungen ist der 1. FC Köln im Winter auf dem Transfermarkt aktiv geworden, die ausgemachten Problemstellen konnten bislang aber noch nicht geschlossen werden. Yusuf Gazibegovic kam für zwei Millionen Euro von Champions League-Teilnehmer Sturm Graz als Verstärkung für die rechte Außenbahn, die sich bisher noch nicht bezahlt gemacht hat. Und auch die erhoffte Offensivkraft schlägt noch nicht wirklich ein. Die Kader-Baustellen sind beim 1. FC Köln noch immer die gleichen.

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Der Frust von Jan Thielmann war durchaus zu verstehen, als der U21-Nationalspieler sich ein wenig vehement über eine Entscheidung des Schiedsrichters aufregte. Der Unparteiische hatte zuvor einige Foulspiele an Kölner Spielern mit lockerer Linie wenn überhaupt mit einem Freistoß ohne Verwarnung geahndet. Bei Thielmann zückte Florian Exner dann den Gelben Karton. Der FC wird also am Sonntag im Duell gegen Fortuna Düsseldorf auf Jan Thielmann verzichten müssen. Demnach wird voraussichtlich Jusuf Gazibegovic wieder von Beginn an auf dem Platz stehen. Der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina war bekanntlich als erster Spieler nach der Transfersperre verpflichtet worden. Eine vielversprechende Neuverpflichtung. Gazibegovic kam mit der Erfahrung einiger Champions-League-Spiele, als Nationalspieler und Leistungsträger von Sturm Graz. Das Online-Portal transfermarkt.de berechnet den Marktwert des Rechtsverteidigers auf 5 Millionen Euro.

Nächste Chance gegen Düsseldorf

Dementsprechend hoch ist die Erwartungshaltung, doch in den ersten wenigen Wochen in Köln ist der 24-Jährige dieser noch nicht gerecht geworden. Mit Zweikampfquote von 44 Prozent und insgesamt durchwachsenen Leistungen ist Gazibegovic nach fünf Spielen zumindest noch nicht der Stabilisator, den sich der FC auf der rechten Defensivseite gewünscht hatte. Zur Erinnerung: Im Oktober hatten die Kölner die beiden größten Kader-Baustellen auf eben jener Position und im Angriff ausgemacht und den Transferwunsch von Spielern hinterlegt, die möglichst schnell helfen sollten. In der Hinrunde spielte Jan Thielmann auf der rechten Abwehrsseite, hatte bekanntlich seine Probleme und dennoch die Nase vor Rasmus Carstensen vorne, der mittlerweile für Lech Posen spielt. Nun soll Gazibegovic der Stabilisator der Hintermannschaft sein.

Gegen Magdeburg strahlte der 24-Jährige aber erneut nicht die ganz große Sicherheit aus. Der Bosnier wurde erst zur zweiten Hälfte eingewechselt, ließ beim 0:2 nach eigener Ecke seinen Gegenspieler frei davonlaufen. Thielmann stand schon im Pokal gegen Leverkusen in der Startelf. Nun erneut gegen Magdeburg, während der Neuzugang zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. So wirklich in Fahrt kommt Gazibegovic noch nicht. Möglicherweise dauert die Eingewöhnung dann doch ein wenig länger als erhofft. Gegen Düsseldorf wird der Abwehrspieler wohl die nächste Chance bekommen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Struber eine positionsfremde Lösung wie beispielsweise Dejan Ljubicic findet, der in der Nationalmannschaft schon auf der Rechtsverteidigerposition gespielt hat.

Rondic erst mit einigen Kurzeinsätzen

Genauso wichtig war es den FC-Kaderplanern aber auch, für weitere Offensivkraft zu sorgen. Dazu verpflichtete Köln bekanntlich kurz vor Toreschluss noch Imad Rondic. Und das nach harten und langen Verhandlungen. Das Anliegen der Kölner ist alles andere als verwunderlich, denn dem FC fehlt weiterhin die Offensivwucht. Schon in den vergangenen Wochen entwickelten die Kölner wenig Power im letzten Schlussdrittel. Am Freitagabend war die Ernüchterung nach dem bitteren 0:3 gegen den 1. FC Magdeburg dementsprechend auch besonders hoch. Damion Downs und Linton Maina waren gegen Leverkusen und anschließend gegen Schalke Aktivposten, doch die Begegnung in Sachsen-Anhalt kam den beiden schnellen Offensivspielern nicht entgegen. Vielleicht auch, weil der FC nicht die Räume für Konter bekam.

Die Kader-Baustellen sind beim 1. FC Köln noch immer die gleichen

Imad Rondic spielt bislang noch keine große Rolle. Gegen Bayer Leverkusen ließ der Angreifer sein Können bereits aufblitzen, erzielte einen Treffer, stand dabei aber hauchdünn im Abseits. In der Liga kam der Stürmer bislang auf zwei Kurzeinsätze mit insgesamt zwei Torschüssen. Auch der Bosnier befindet sich noch in der Eingewöhnungsphase – nach zwei Wochen ist das aber auch kein Wunder. Wichtig wäre, dass die Kölner Neuzugänge diese möglichst schnell hinter sich lassen. Denn die Kader-Baustellen sind noch immer die gleichen.

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