Inga Schuldt wechselt zu den Frauen des 1. FC Köln

Inga Schuldt spiel künftig für die Frauen des 1. FC Köln
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Inga Schuldt wechselt zu den Frauen des 1. FC Köln

Während die erste Neuverpflichtung bei den Profis in den kommenden Stunden verkündet werden soll, gibt es nun die offizielle Verkündung eines weiteren Zugang bei den Fußballerinnen. Inga Schuldt verstärkt die Frauen des 1. FC Köln.

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln vermelden den nächsten Neuzugang: Inga Schuldt kommt vom Hamburger SV an den Rhein. Die Torhüterin hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Schuldt soll den Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten anheben.

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Schuldt hat in ihrer Karriere schon zahlreiche Stationen hinter sich, spielte unter anderem in der Schweiz, bei Carl Zeiss Jena und in Sand. Zuletzt stieg sie mit dem Hamburger SV in die Bundesliga auf, spielte dort eine gute Saison. „Ich hatte beim FC direkt ein super Gefühl und bin überzeugt, dass unsere Verbindung ein perfektes Match ist. Die Gespräche waren sehr unkompliziert und transparent. Ich kenne meine Rolle und möchte meinem Team immer den bestmöglichen Rückhalt geben. Die Entwicklung beim FC und des Frauenfußballs in Deutschland ist wirklich beeindruckend. Aber klar ist auch, dass wir Fußballerinnen immer noch nicht satt sind. Ich freue mich sehr, weiter Teil dieser Entwicklung zu sein und auf meine Zeit in Köln.“ Schuldt bestritt bislang 34 Spiele in der Bundesliga und sechs im DFB-Pokal. In der 2. Bundesliga gelang ihr sogar ein Treffer, als sie als Feldspielerin im Einsatz war.

Herausforderin im Torhüterinnen-Team

„Mit Inga Schuldt gewinnen wir eine Torhüterin, die unser Team mit ihrer Erfahrung und ihrer Qualität im Trainings- und Spielbetrieb bereichern wird. Sie überzeugt durch ihre Stärke auf der Linie und ihre saubere Technik“, sagt Nicole Bender-Rummler. „Die Gespräche mit ihr waren von Beginn an offen und transparent. Inga weiß, dass sie die Vorbereitung auf die neue Saison zunächst als Herausforderin im Torhüterinnen-Team beginnt. Sie möchte sich mit ihrem Ehrgeiz aber natürlich den Platz zwischen den Pfosten im Konkurrenzkampf erarbeiten.“ Die Fußballerinnen des FC haben damit das Gesicht ihres Kaders schon extrem verändert. Ob der Umbau des Kaders abgeschlossen ist, ist allerdings noch nicht gesagt. Gut möglich, dass noch weitere Transfers folgen werden.


Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln: FC-Frauen verstärken sich mit Laureta Elmazi

Laureta Elmazi unterschreibt bei den FC-Frauen (Foto: 1. FC Köln)
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Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln: FC-Frauen verstärken sich mit Laureta Elmazi

Nach der abgeschlossenen Rekord-Saison arbeiten die Fußballerinnen der Geißböcke weiter mit Hochdruck an dem Kader für die kommende Spielzeit: Der 1. FC Köln verpflichtet Laureta Elmazi. Die 23-Jährige Offensivspielerin hat bis 2029 unterschrieben.

Bei den Frauen des 1. FC Köln zeichnet sich immer mehr der Kader für die kommende Spielzeit ab. Nach den zahlreichen Vertragsverlängerungen noch während der Saison gibt es nun bereits die zweite Neuverpflichtung. Laureta Elmazi verstärkt den FC.


Der Kader der Frauen des 1. FC Köln füllt sich. Am Freitagmittag gab der Verein einen weiteren Zugang bekannt. Laureta Elmazi wechselt von der SGS Essen zum FC und wird mit ihren 23-Jahren die Offensive verstärken. Bislang kommt Elmazi auf 88 Bundesligaspiele und erzielte elf Tore. Mit Essen wurde die Spielerin mit den B-Juniorinnen 2019 Deutsche VizemeisterinIm und stieg durch ihre Leistungen bis in die erste Mannschaft auf. Im DFB-Pokal gelangen ihr in zehn Partien zwei Treffer. Die 23-Jährige hat aber auch internationale Erfahrungen gesammelt. Von der U19 bis zur U23 war sie Teil der Nationalmannschaften der DFB-Juniorinnen, mit der U20 Deutschlands reiste sie nach Costa Rica und nahm an der Weltmeisterschaft 2022 teil. Zuvor bekam Elmazi bei der U19 des DFB bei der Europameisterschaft in Tschechien Einsatzzeit. Nun schließt sich Elmazi dem FC an und unterschreibt einen Kontrakt bis 30. Juni 2029.

Elmazi soll die Mannschaft „nachhaltig verstärken“

Im März des Jahres zog sich die Spielerin eine Knieverletzung zu und arbeitet derzeit an ihrem Comeback. „Wir sind von Laureta Elmazis sportlichen Qualitäten voll überzeugt und standen bereits vor ihrer Verletzung in intensivem Austausch mit ihr“, so Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. „Sie zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit im Offensivbereich aus, kann sowohl im Sturmzentrum als auch auf den Flügelpositionen eingesetzt werden und überzeugt mit ihrer Dynamik, ihrer Durchsetzungsfähigkeit sowie ihrem ausgeprägten Gespür für Räume im vertikalen Spiel.“ Diese Qualitäten soll Elmazi beim FC einbringen und ausbauen. „Gleichzeitig sehen wir in ihr noch großes Entwicklungspotenzial. Wir werden Laureta auf ihrem Weg zurück vollumfänglich begleiten und freuen uns darauf, sie nach ihrer Genesung in unserem Team begrüßen zu dürfen. Wir sind überzeugt, dass sie unsere Mannschaft nachhaltig verstärken wird“, so Bender-Rummler weiter.

Die gebürtige Düsseldorferin blickt positiv auf ihre kommende Aufgabe: „Ich freue mich unglaublich, künftig für den 1. FC Köln auflaufen zu dürfen. Die Gespräche mit dem Verein haben mir von Anfang an ein sehr gutes Gefühl gegeben und ich bin überzeugt, hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen zu können“, sagt Laureta Elmazi. „Dieses Vertrauen bedeutet mir besonders viel, gerade in einer Zeit, in der ich aufgrund meiner Knieverletzung hart an meinem Comeback arbeite. Umso motivierter bin ich, alles dafür zu geben, um so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen und gemeinsam mit dem FC erfolgreich zu sein.“

U21-Frauen des 1. FC Köln steigen in die 2. Bundesliga auf

Die U21-Frauen des 1. FC Köln beim Duell gegen Holstein Kiel
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U21-Frauen des 1. FC Köln steigen in die 2. Bundesliga auf

Die U21-Fußballerinnen des FC spielen in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga. Das Team von Trainerin Verena Hagedorn setzte sich auch im Rückspiel durch. Die U21-Frauen des 1. FC Köln gewinnen die Relegation gegen Holstein Kiel.

Der Nachwuchs der Kölner Fußballfrauen wird in der kommenden Saison 2. Bundesliga spielen. Die FC-Frauen erzielten kein Tor, feierten aber einen historischen Erfolg. Die U21-Frauen des 1. FC Köln haben sich mit einem 0:0 im Rückspiel bei Holstein Kiel den Aufstieg in die 2. Bundesliga gesichert — nach dem deutlichen 4:0 im Hinspiel reichte den Geißböckinnen eine clevere, kompromisslose Defensivleistung im Rückspiel völlig aus.

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Einfach hatte es der FC in Kiel nicht. Das technisch geprägte Spiel der Kölnerinnen tat sich auf den dortigen Platzverhältnissen schwerer als gewohnt, und Holstein warf alles in die Waagschale, um das Aufstiegsendspiel doch noch zu drehen. Großchancen ließ die Kölner Defensive aber konsequent nicht zu — und wo doch einmal Gefahr aufkam, war Keeperin Anika Dübel zur Stelle und wie schon über weite Strecken der Saison ein sicherer Rückhalt.


Die größte Möglichkeit der Partie hatte zunächst der FC: Die Kieler Abwehr konnte gemeinsam mit dem Pfosten gerade noch retten. In der Schlussphase wurde es dann nochmal spannend in die andere Richtung — Jule Schiffarth vergab kurz vor Schluss die große Chance auf den vorentscheidenden Siegtreffer und jagte den Ball aus aussichtsreicher Position über die Latte, ehe Emily Tichelkamp in der Nachspielzeit nur den Innenpfosten traf. Am Ende blieb es beim torlosen Remis — und einem in der Höhe völlig verdienten Aufstieg.

Der Lohn einer überragenden Saison


Der Aufstieg ist die logische Konsequenz einer Spielzeit, in der praktisch nichts schiefging. Schon vor den Aufstiegsspielen hatten sich die Kölnerinnen souverän die Meisterschaft in der Regionalliga West gesichert — und das ausgerechnet vor Top-Favorit Borussia Dortmund. Mit dem jetzigen Aufstieg krönt der FC eine Saison, die rückblickend von Beginn an auf dieses Ziel ausgerichtet war.
Rund 880 Zuschauer sorgten im Stadion Waldwiese für Stimmung, etwa 100 davon waren laut Vereinsangaben mit dem FC nach Kiel gereist und feierten den Aufstieg ihrer Mannschaft am Ende ausgelassen mit.

„Einfach bärenstark“

Die neue Saison der 2. Frauen-Bundesliga startet bereits am 1. und 2. August — für den FC bedeutet das eine kurze Verschnaufpause und dann den nächsten Sprung. Der Aufstieg in eine höhere Spielklasse bringt automatisch stärkere Gegnerinnen, eine höhere läuferische und spielerische Anforderung — und damit auch eine neue Bewährungsprobe für eine Mannschaft, die in dieser Saison kaum Schwächen zeigte.

„Einfach sensationell. Die Mädels haben heute auf dem Platz bei den Temperaturen echt was abgerissen und alles reingeworfen. Einfach bärenstark“, sagte Trainerin Verena Hagedorn. „Das ist das Ziel, worauf wir indirekt hingearbeitet haben.“


Sommer-Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln steht

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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Sommer-Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln steht

Während es bei den Profis mit den bereits veröffentlichten Rahmenbedingungen für den Sommer noch ein wenig mau ist, nimmt der Kalender bei den FC-Fußballerinnen an Fahrt auf: So sieht der Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln aus.

Fünf Neuverpflichtungen, zahlreiche Vertragsverlängerungen – bei den Frauen des 1. FC Köln wird die Kaderstruktur bereits festgezurrt. Nun stehen auch die Daten der Sommer-Vorbereitung.


Mit einem siebten Platz schlossen die FC-Frauen bekanntlich die vergangene Saison ab. Eine gute, bisher die beste Platzierung, zwischenzeitlich wird bei dem ein oder anderen Fan der Traum von Europa gereift sein. Dazu kam es am Ende nicht. Dennoch gehen die Kölnerinnen mit viel Optimismus und Euphorie in die neue Saison. Die Vorbereitung startet für die FC-Fußballerinnen in gut zwei Wochen. Für den 3. und 4. Juli sind die Leistungstests angesagt, am 5. startet dann das offizielle Training. Für den 13. und 20.7. sind die ersten Testspiele anberaumt. Zunächst reist die Mannschaft von Britta Carlson nach Bochum, dann steht eine weitere Begegnung in Andernach an. Vom 25. bis 31.7. reisen die FC-Frauen dann erst einmal in ein einwöchiges Trainingslager in den Schwarzwald und dort in die Nähe von Offenburg. Dort wird dann auch das Testspiel gegen GC Zürich ausgetragen.

„Wir haben noch keinen Tabellenplazu ausgegeben“

Nach der Rückkehr stehen noch zwei weitere Testspiele auf dem Programm. Am 8. August findet in Köln das Testspiel gegen Twente Enschede statt, eine Woche später testen die Kölnerinnen gegen OH Leuven. Die Saison beginnt für die Mannschaft von Britta Carlson zwischen dem 21. und 24. August. Ein festes Saisonziel ist bislang noch nicht vorgegeben. „Wir haben aber noch keinen Tabellenplatz für die kommende Saison ausgegeben. Wir sammeln jetzt erstmal unsere Kräfte. Wenn der Kader komplett steht, werden wir schauen, welche Ziele wir uns stecken“, sagte Nicole Bender-Rummler jetzt in einem Interview dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Hier der Sommerfahrplan der FC-Frauen:

3./4.7.2026: Leistungstests
5.7.: Trainingsstart auf dem Platz
13.7.: Testspiel VfL Bochum
20.7., 18 Uhr: Testspiel SG Andernach (in Andernach)
25.7. bis 31.7.: Trainingslager im Schwarzwald (Nähe Offenburg)
31.7., 12 Uhr: Testspiel GC Zürich (in Oberkirch)
8.8.: Testspiel Twente Enschede (in Köln)
15.8.: Testspiel OH Leuven (Ort und Uhrzeit tbd.)
21.8-24.8.: 1. Spieltag Google Pixel Frauen-Bundesliga Saison 2026/27

U23-Nationalspielerin nach Köln: Der 1. FC Köln verpflichtet Sophie Nachtigall

Sophie Nachtigall spielt künftig für den FC
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U23-Nationalspielerin nach Köln: Der 1. FC Köln verpflichtet Sophie Nachtigall

Weiterer Neuzugang bei den Fußballerinnen des FC. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Sophie Nachtigall. Die U23-Nationalspielerin wechselt vom SC Freiburg an den Rhein.

Die FC-Frauen verzeichnen den nächsten Neuzugang. Die Geißböcke haben Sophie Nachtigall vom SC Freiburg unter Vertrag genommen. Die 22-Jährige hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben und wird die Kölnerinnen sofort verstärken.


Die Mittelfelfspielerin hat beim FC einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. „Wir freuen uns sehr, dass sich Sophie Nachtigall für uns entschieden hat. Sophie ist eine Spielerin mit großem Potenzial“, sagt Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. „Sie überzeugt durch ihre technische Qualität, ihre hohe Spielintelligenz und ihre mannschaftsdienliche Spielweise.“ Somit könnte die Spielerin den Kölner Frauen umgehend helfen. „Der FC ist ein sehr bekannter und toller Club, das Frauen-Team hat gerade das historisch beste Jahr hingelegt und die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr gut. Deswegen wollte ich unbedingt nach Köln. Ich möchte mich hier durchsetzen, weiter dazulernen und meine Stärken einbringen“, sagt Nachtigall. „Ich freue mich sehr auf den intensiven Fußball, den der FC spielt. Beim Highlightspiel vor so vielen Fans und bei den Heimspielen im Franz-Kremer-Stadion aufzulaufen, wird etwas ganz Besonderes.

„Ich freue mich sehr auf den intensiven Fußball“

Geboren wurde Sophie Nachtigall am 12. Februar 2004 in Hamburg. Ihre Karriere begann sie beim TuS Germania Schnelsen, bevor sie 2018 zum Hamburger SV und 2022 weiter zu Eintracht Frankfurt wechselte. 2025 verpflichtete sie schließlich der SC Freiburg, wo sie sich zur Stammspielerin und Leistungsträgerin entwickelte. Bislang bestritt Nachtigall 27 Bundesligaspiele (ein Tor) und sechs DFB-Pokalpartien (drei Treffer). Die Juniorinnen-Nationalteams des DFB durchlief Nachtigall von der U16 bis zur aktuellen U23. Mit der U19 wurde sie 2023 in Belgien Vize-Europameisterin. Während es bei den Profis bislang noch nicht den großen Transfer-Wurf gab, sind die Frauen bereits gut aufgestellt. Zahlreiche Verträge wurden verlängert, viele Spielerinnen unter Vertrag genommen. Auch die Trainerinnen haben im Frühling ihre Arbeitspapiere ausgeweitet.

Der Fokus auf die Frauen-Abteilung zahlt sich zunehmend aus. Aktuell spielt die U21 der Frauen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

U21-Frauen mit einem Bein in der zweiten Liga: FC-Talente überrollen Holstein Kiel mit 4:0

Die U21-Frauen des 1. FC Köln beim Duell gegen Holstein Kiel
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U21-Frauen mit einem Bein in der zweiten Liga: FC-Talente überrollen Holstein Kiel mit 4:0

Die U21-Fußballerinnen des FC haben im Hinspiel der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Das Team von Trainerin Verena Hagedorn überzeugte zu Hause. Die U21-Frauen des 1. FC Köln gewinnen 4:0 gegen Holstein Kiel.

Die Frauen-U21 verschaffte sich mit dem Sieg eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Samstag. Die überragende Spielerin war die Dreifachtorschützin Emily Tichelkamp.

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Ein Schritt fehlt noch, doch der Weg scheint geebnet: Die U21-Frauen des 1. FC Köln stehen nach einem überzeugenden 4:0-Erfolg gegen Holstein Kiel dicht vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Vor 650 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz am Geißbockheim zeigte der Meister der Regionalliga West eine dominante Vorstellung und ließ den Gästen aus Schleswig-Holstein kaum eine Chance. Besonders Emily Tichelkamp drückte der Partie ihren Stempel auf und erzielte gleich drei Treffer. Entsprechend groß war die Freude nach dem Schlusspfiff.

„Das ist einfach irre“

Schon kurz nach dem Ende der Begegnung war Verena Hagedorn die Begeisterung deutlich anzumerken. „Das ist einfach irre, was die Mädels abrufen, und Wahnsinn“, sagte die Kölner Trainerin im Gespräch mit unserer Redaktion mit strahlendem Gesicht: „Die Mädels sind super fokussiert auf der Zielgeraden und machen einfach ihre Aufgabe.“ Tatsächlich präsentierte sich die Kölner Nachwuchsmannschaft über weite Strecken hochkonzentriert und entschlossen. Die Kulisse rund um den Platz sorgte für eine besondere Atmosphäre. Die Zuschauer standen dicht am Spielfeldrand und unterstützten ihre Teams lautstark. Auch die rund 50 mitgereisten Anhänger aus Kiel machten auf sich aufmerksam. Zum Anpfiff präsentierten sie eine kleine Choreografie mit roten, weißen und blauen Luftballons, den Kieler Vereinsfarben. Für einen kuriosen Moment sorgte anschließend der Wind, der die Ballons auf das Spielfeld trieb und eine kurze Unterbrechung verursachte.

Sportlich übernahmen die Gastgeberinnen jedoch schnell das Kommando. Zwar hatte Holstein in der Anfangsphase die Chance zur Führung, als Kapitänin Sarah Begunk einen Kopfball nach einer Flanke über das Tor setzte (11.). Danach entwickelte sich die Partie jedoch zunehmend in eine Richtung. Köln erhöhte den Druck und wurde dafür belohnt. Die Kapitänin Antonia Langshausen legte im Strafraum geschickt für Emily Tichelkamp ab. Die Angreiferin schlenzte den Ball gefühlvoll zur Führung ins Netz (21.). Nur fünf Minuten später schlug Köln erneut zu. Nach einer starken Einzelaktion von Julia Schiffarth auf dem rechten Flügel landete deren Hereingabe bei Tichelkamp, die den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie drückte (26.).

Die Tür zur zweiten Bundesliga bereits weit aufgestoßen

Mit der Führung im Rücken kontrollierte der FC die Begegnung. Kiel fand kaum Wege, um die kompakte Kölner Defensive ernsthaft zu gefährden. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Die Gastgeberinnen bestimmten das Geschehen und ließen Ball und Gegner laufen. Die endgültige Entscheidung fiel in der Schlussphase. Nach einer Ecke von Jil Schäfer stieg Leni Palm am ersten Pfosten am höchsten und köpfte zum 3:0 ein (72.). Spätestens jetzt schien nicht nur das Hinspiel entschieden, sondern auch das gesamte Aufstiegsduell. Von den Gästen kam offensiv zu wenig, um Hoffnung auf eine Wende aufkommen zu lassen.

Den Schlusspunkt setzte erneut Emily Tichelkamp. Vier Minuten vor dem Ende traf sie mit einem platzierten Schuss ins lange Eck und machte ihren Dreierpack perfekt (86.). Das 4:0 war zugleich der verdiente Abschluss einer einseitigen Begegnung, in der Köln kaum Schwächen zeigte. Bezeichnend für die Kräfteverhältnisse war auch, dass die FC-Torhüterin Anika Dübel erst in der Nachspielzeit überhaupt ernsthaft eingreifen musste. Selbst diese Aktion hätte vermutlich keine Gefahr gebracht. So feierten die Kölnerinnen nach dem Abpfiff mit ihren Fans und dürfen nun vom Aufstieg träumen. Mit dem klaren Vorsprung im Rücken reist die Mannschaft selbstbewusst zum Rückspiel nach Kiel – und hat die Tür zur zweiten Bundesliga bereits weit aufgestoßen.

1. FC Köln U21: Dübel – Barilov (58. Doherty), Palm (84. Pelzer), Weber, Hofmann – Schiffarth, Bähr (66. Meißner), Schäfer, Tichelkamp – Langshausen (84. Paci), Elsen. Tore: 1:0/2:0/4:0 Tichelkamp (21./26./86.), 3:0 Palm (72.). Zuschauer: 650.


Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

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Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

Heimkehr ans Geißbockheim: Pauline Nelles kehrt nach vier Jahren in den USA zum 1. FC Köln zurück. Die 24-jährige Torhüterin und frühere U17-Europameisterin unterschreibt bis 2028 bei ihrem Ausbildungsverein. Rückholaktion: Der 1. FC Köln verpflichtet Pauline Nelles

Pauline Nelles kehrt nach vier Jahren an der Arizona State University zum 1. FC Köln zurück. Die 24-jährige Torhüterin, die ihre gesamte fußballerische Ausbildung am Geißbockheim absolvierte, wurde als Neuzugang für die Frauen des 1. FC Köln vorgestellt.

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Der 1. FC Köln hat Pauline Nelles von den Arizona State Sun Devils unter Vertrag genommen. Die 24-jährige Torhüterin hat ihre Ausbildung bei der FC-Akademie absolviert und kehrt nach vier Jahren in den USA zu ihrem Ausbildungsverein zurück. Sie erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. FC-Funktionärin Nicole Bender-Rummler freut sich über die Rückkehr des Eigengewächses: „Pauline Nelles ist ein echtes Eigengewächs unseres Vereins. Ihr Weg hat sie vor vier Jahren in die USA geführt, umso schöner ist es, dass sie nun den Weg zurück zu uns gefunden hat. Wir freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit und sind überzeugt, dass Pauline mit ihrer Qualität eine Bereicherung für unser Team sein wird“, teilte die Direktorin Frauen- und Mädchenfußball in einem Statement des Vereins mit.

Nelles: „Ich habe Köln und den FC vermisst“

Die Torhüterin selbst zieht ein positives Fazit ihrer Zeit in Amerika, blickt aber vor allem nach vorne: „Ich freue mich sehr, wieder zurück in der Heimat und beim 1. FC Köln zu sein. Es sind noch einige bekannte Gesichter hier, aber auch viele neue. Ich war vier Jahre weg, da hat sich am Geißbockheim natürlich einiges entwickelt und ich kann es nicht erwarten, nun wieder ein Teil davon zu sein. Ich hatte eine tolle und lehrreiche Zeit in den USA, aber ich habe Köln und den FC vermisst.“ Die gebürtige Bonnerin durchlief alle Juniorinnen-Mannschaften des 1. FC Köln. Mit der U17 wurde sie 2017 und 2018 Meisterin der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest. 2019 wurde sie mit der deutschen U17-Nationalmannschaft Europameisterin. 2022 verließ sie den Verein und wechselte von der Kölner U20 an die Arizona State University, wo sie vier Jahre verbrachte. Bislang stehen für Nelles acht Bundesligaspiele und sechs Partien in der 2. Bundesliga zu Buche.


Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln: FC-Frauen verpflichten Beke Sterner

Beke Sterner wird in der kommenden Saison für den FC auflaufen
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Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln: FC-Frauen verpflichten Beke Sterner

Nach der abgeschlossenen Rekord-Saison arbeiten die Fußballerinnen der Geißböcke weiter mit Hochdruck an dem Kader für die kommende Spielzeit: Der 1. FC Köln verpflichtet Beke Sterner. Die 23-Jährige hat bis 2029 unterschrieben.

Bei den Frauen des 1. FC Köln zeichnet sich immer mehr der Kader für die kommende Spielzeit ab. Nach den zahlreichen Vertragsverlängerungen noch während der Saison gibt es nun bereits die zweite Neuverpflichtung. Beke Sterner verstärkt den FC.


Nur wenige Tage nach der Verpflichtung von Elise Stenevik hat der FC am Donnerstag die nächste Neuverpflichtung bei den Frauen bekannt gegeben. Die Geißböcke erhalten eine neue Rechtsverteidigerin. Beke Sterner wechselt von der SGS Essen an den Rhein. „Beke Sterner bringt trotz ihres jungen Alters bereits viel Erfahrung aus der Bundesliga mit“, sagt Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. Seit November 2020 spielt die 23-Jährige im Kader der 1. Mannschaft der SGS Essen. Mittlerweile kommt die Defensivspielerin auf 108 Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse. „Ihre enorme Einsatzbereitschaft und ihr Wille, jeden Zweikampf für sich zu entscheiden, zeichnen sie besonders aus. Darüber hinaus wird sie mit ihrer offenen und positiven Art auch menschlich eine große Bereicherung für unser Team sein“, so Bender-Rummler weiter.  

„Ich bin sehr gespannt auf die Fans“

Ihre Karriere begann beim TSV Friedrichsberg-Busdorf. Über den SC Weiche Flensburg 08 wechselte sie anschließend im Sommer 2019 in die Jugendabteilung der SGS Essen. Auch in diversen Nachwuchs-Nationalmannschaften war die Abwehrspielerin bereits im Einsatz. Nun folgt die nächste Station in Köln. „Die Menschen hier leben für den FC und für die Stadt. Der Frauenfußball hat sich beim FC in den vergangenen Jahren enorm entwickelt und ich freue mich darauf, ab jetzt ein Teil davon zu sein und das miterleben zu dürfen“, sagt Sterner. „Der FC ist ein sehr familiärer Club und ich bin sehr gespannt auf die Fans, die Stadt und die Heimspiele, besonders natürlich das nächste Highlightspiel im großen Stadion.“ Die Kölnerinnen haben bereits während der Spielzeit zahlreiche Verträge ihrer Spielerinnen verlängert. Nun folgt die zweite externe Neuverpflichtung.

Neuzugang beim 1. FC Köln: Elise Stenevik wechselt an den Rhein

Elise Stenevik unterschreibt beim 1. FC Köln
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Neuzugang beim 1. FC Köln: Elise Stenevik wechselt an den Rhein

Nach der abgeschlossenen Rekord-Saison verstärken sich die Fußballerinnen der Geißböcke mit der ersten Spielerin für die Defensive: Der 1. FC Köln verpflichtet Elise Stenevik vom FC Everton. Die 26-Jährige hat bis 2028 unterschrieben.

Der erste Neuzugang für die Frauen des 1. FC Köln: Elise Stenevik verstärkt die Hintermannschaft der Geißböcke. Die Norwegerin spielte zuletzt in England bei Everton.


Die abgelaufene Saison ist gerade einmal eine Woche alt, da nimmt der Kader der neuen Spielzeit bereits Formen an. Wie der FC am Sonntag bekannt gegeben hat, wird Elise Stenevik künftig für die Frauen des FC auflaufen. „Elise Stenevik passt hervorragend in unser Anforderungsprofil. Als Abwehrspielerin bringt sie viel Erfahrung auf internationalem Top-Niveau mit und überzeugt vor allem durch ihre Zweikampfstärke, ihre Robustheit sowie ihren starken linken Fuß“, sagt Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. „Elise wird unserem Team sowohl sportlich als auch menschlich wichtige Impulse geben. Wir freuen uns sehr, dass sie künftig für uns auflaufen wird.“

„Ich freue mich sehr auf meine Zeit beim 1. FC Köln“

Die Norwegerin wurde am 9. September 1999 in Florø geboren. Bei Arna-Bjørnar in ihrem Heimatland begann die Abwehrspielerin ihre Karriere. Von dort schaffte sie den Sprung in die erste Mannschaft. Bevor die 26-Jährige zum FC Everton wechselte und in der höchsten englische Spielklasse, der Women´s Super League auflief, wechselte die Defensivspielerin im Januar 2020 für zweieinhalb Jahre zu Eskilstuna United nach Schweden. In England blieb die Norwegerin vier Jahre. Die aktuelle Saison schloss Stenevik mit Everton FC nach 62 absolvierten Duellen und einem erzielten Treffer auf dem achten Tabellenplatz ab. Stenevik war ebenfalls Teil der von der U17 bis zur U23 Nationalmannschaft der Juniorinnen in Norwegen.

„Ich freue mich sehr auf meine Zeit beim 1. FC Köln, auf die Menschen hier und die Philosophie des Vereins. In dem Moment, als ich meinen Vertrag hier unterzeichnet habe, hatte ich das beruhigende Gefühl, die absolut richtige Entscheidung getroffen zu haben“, so Stenevik. „Ich kann es nicht erwarten, meine Mitspielerinnen, den Trainerstab und die Fans richtig kennenzulernen und die Spiele für meinen neuen Club zu bestreiten.“ Der Vertrag der Norwegerin läuft bis zum 30. Juni 2028.

Die Kölnerinnen haben bereits während der Spielzeit zahlreiche Verträge ihrer Spielerinnen verlängert. Nun folgt die erste externe Neuverpflichtung.

Frauen des 1. FC Köln krönen ihre Rekord-Saison mit deutlichem Sieg in Jena

Jubel bei den Spielerinnen des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln krönen ihre Rekord-Saison mit deutlichem Sieg in Jena

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben die Bundesliga-Saison mit einem deutlichen Auswärtssieg beim FC Carl Zeiss Jena beendet. Die Frauen des 1. FC Köln setzen sich in Jena mit 3:0 (3:0) durch und krönten damit ihre Rekord-Saison. Einen möglichen Tor-Rekord verpasste das Team jedoch.

Ohne Laura Feiersinger und Marina Hegering bestreiten die Kölnerinnen ihr letztes Saisonspiel erfolgreich, gewinnen in Jena 3:0. Es war sogar noch mehr drin.


Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre erste Elf im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg gegen den Hamburger SV auf vier Positionen: Aurora Mikalsen, Adriana Achcinska, Laura Donhauser und Vanessa Leimenstoll ersetzten Lisa Schmitz, Marina Hegering, Sara Agrez, Amelie Bohnen. Laura Vogt übernahm diesmal die Kapitänsbinde beim FC. Die Kölnerinnen wurden ihrer Favoritenrolle schon in der Anfangsphase gerecht. Laura Donhauser war bei einem ungenauen Pass in der Jenaer Abwehr aufmerksam, schnappte sich die Kugel auf der rechten Seite und legte quer ins Zentrum zu Achcinska. Die polnische Nationalspielerin versenkte aus 16 Metern über die Unterkante der Latte ins Tor zum 1:0 für den FC (13.).

Andrade sorgt für die Vorentscheidung

Die FC-Frauen hielten das Tempo hoch. Sandra Jessen schlug den Ball auf der linken Seite nach vorne, Pauline Bremer verlängerte per Kopf in den Lauf von Lydia Andrade. Die Stürmerin bestätigte ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen, setzte sich im Laufduell gegen eine Jenaerin durch und schob ins lange Eck zum 2:0 für den FC (22.). Die Vorentscheidung folgte noch vor der Halbzeit. Achcinska spitzelte ihrer Gegenspielerin den Ball vom Fuß in den Lauf von Bremer, die freistehend vor der Torhüterin Hannah Etzold die Nerven behielt und ins kurze Eck zum 3:0 einschoss (39.). In der zweiten Hälfte sahen die knapp 900 Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld keine Highlights mehr, das Spiel schleppte sich vielmehr dem Abpfiff entgegen. Die Kölnerinnen begnügten sich mit dem 3:0 und offenbarten keinen weiteren Torhunger mehr, sonst wäre an diesem Nachmittag sicherlich zum Abschluss ein weiterer Vereinsrekord möglich gewesen.

Die beste Chance vergab die eingewechselte Dora Zeller, die nach Zuspiel von Martyna Wiankowska knapp am Tor vorbeischoss (90.+1). So bleibt es jedoch beim 4:0 als höchstem Kölner Bundesliga-Sieg, aufgestellt am letzten Spieltag der Vorsaison zuhause gegen Turbine Potsdam. Mit 37 Punkten und dem siebten Platz in der Abschlusstabelle gelang dem 1. FC Köln aber auch so Historisches mit der besten Saison der Vereinsgeschichte.

1. FC Köln: Mikalsen – Leimenstoll, Degen (71. Hasenauer), Vogt, Imping, Jessen – Donhauser, Achcinska (57. Agrez) – Bremer (57. Zeller), Andrade (46. Wiankowska), Stolze (57. Ziemer). Tore: 0:1 Achcinska (13.), 0:2 Andrade (22.), 0:3 Bremer (39.). Zuschauer: 876.