Trainingsabbruch beim 1. FC Köln: Verletzungssorge um Said El Mala
Simon Bartsch
Eigentlich war der FC am Mittwoch mit nahezu voller Kapelle in die Vorbereitung gestartet. Doch nun gibt es Verletzungssorgen beim 1. FC Köln: Said El Mala musste die Trainingseinheit abbrechen.
Wenige Tage vor dem Rheinischen Derby am Samstagabend gibt es Verletzungssorgen beim 1. FC Köln: Said El Mala musste die Trainingseinheit am Mittwoch abbrechen.
Said El Mala wird beim Training des 1. FC Köln behandelt
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Sorge um Said El Mala. Der Shootingstar der Geißböcke sollte eigentlich am kommenden Samstag an seine alte Wirkungsstätte nach Mönchengladbach zurückkehren. Dort hatte der Youngster bekanntlich in der Jugend gespielt und war dann ausgemustert worden. Nun aber ist ein Einsatz mindestens fraglich. Der 19-Jährige ging nach einem Zusammenprall und einem Schlag gegen den Knöchel neben dem Tor zu Boden. Mit schmerzverzerrtem Gesicht blieb El Mala dort erst einmal liegen. Der Kölner Shootingstar wurde umgehend behandelt. Mit einem dicken Eisbeutel am Fuß humpelte der Offensivspieler vom Platz, direkt in die Kabine. Wie schwer die Verletzung des 19-Jährigen ist, ist aktuell noch nicht abzusehen.
Nach seinem Treffer und seinem Assist im Duell gegen den Hamburger SV ist El Mala beim FC mittlerweile einer der Topscorer, gemeinsam mit Jakub Kaminski und Marius Bülter. El Mala erzielte bereits vier Tore und einen Assist. Gegen Borussia Mönchengladbach dürfte das Talent besonders motiviert gewesen sein. Für den 19-Jährigen steht in der kommenden Woche wohl auch eine Länderspielreise mit der deutschen U21 auf dem Programm. Dort stehen in der Länderspielpause die EM-Quali-Spiele gegen Malta und Georgien auf dem Spielplan. In der jüngeren Vergangenheit wurde El Mala von einigen Experten auch immer wieder mit der A-Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Trotz der guten Leistungen wäre eine Nominierung in Nagelsmanns Truppe eine große Überraschung.
Nun droht der Youngster möglicherweise erst einmal auszufallen. Immerhin humpelte der Offensivspieler selbständig vom Platz. Eine Wasserstandsmeldung von Seiten des Vereins könnte es im Laufe des Tages geben. Am Mittag soll der Torjäger untersucht werden.
Personal beim 1. FC Köln: Rav van den Berg trainiert teilintegriert, es fehlen „nur“ die Langzeitverletzten
Simon Bartsch
Am Mittwoch ist der FC in die Vorbereitung auf das Rheinische Derby gestartet. Vor dem Duell gegen Mönchengladbach gibt es natürlich auch wieder ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Rav van den Berg wieder teilintegriert.
Am Samstagabend steht für die Geißböcke das letzte Spiel von der nächsten Länderspielpause an. Und das ist ein wahres Highlight-Spiel, denn der FC ist zu Gast bei Borussia Mönchengladbach. Und dazu gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Rav van den Berg wieder teilintegriert.
Rav van den Berg trainiert in Teilen mit der Mannschaft
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In der vergangenen Woche war er bereits beim Fußball-Tennis wieder bei der Mannschaft, diese Woche wird Rav van den Berg beim Team wieder teilintegriert trainieren. Heißt, mit angezogener Handbremse. Das hatte Trainer Lukas Kwasniok genauso in der vergangenen Woche auch angekündigt. Der Innenverteidiger wird voraussichtlich im November wieder voll belastbar sein und dann auch wieder zum Einsatz kommen. Denn Kwasniok betonte auch, dass die Geißböcke die Rückkehr des Abwehrspielers herbeisehnen. Insgesamt fehlt dem FC aktuell ein Innenverteidiger-Trio. Van den Berg hatte sich gegen Wolfsburg an der Schulter verletzt. Luca Kilian fehlt nach einer weiteren Reruptur und Timo Hübers zog sich bekanntlich gegen Dortmund eine schwere Knieverletzung zu. Der Abwehrchef fällt mehrere Monate aus. Ob er in dieser Spielzeit überhaupt noch zum Einsatz kommt, erscheint mindestens fraglich.
Thielmann trainiert individuell
Wie dünn die Personaldecke in der Abwehrkette ist, wurde erst wieder im Duell gegen den HSV deutlich. Nachdem Joel Schmied aufgrund von Unwohlsein zur Halbzeit ausgewechselt wurde, musste Schienenspieler Sebastian Sebulonsen die Position in der Innenverteidigung übernehmen. Auch Kristoffer Lund spielte bereits in der Abwehrzentrale. Genauso wie die nominellen Mittelfeldspieler Eric Martel und Tom Krauß. Neben den genannten Langzeitverletzten fallen auch Jan Thielmann und Youssoupha Niang weiterhin aus. Thielmann erklärte am Wochenende am DAZN-Mikro, dass er nach seinem Muskelfaserriss das Derby „anpeile“, schob dann aber hinterher: „Die vernünftige Variante ist nach der Länderspielpause wieder einzusteigen.“ Thielmann trainierte am Mittwoch individuell.
Joel Schmied war wieder komplett mit von der Partie. Der FC trainiert in dieser Woche auch noch am Donnerstag und Freitag. Allerdings beide Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Begegnung gegen Borussia Mönchengladbach ist die letzte vor der letzten Länderspielpause des Jahres.
1. FC Köln steht seit Saisonbeginn in der oberen Tabellenhälfte: Zu recht, wie die Statistik zeigt
Simon Bartsch
Nach dem ersten Viertel der Saison steht der FC auf einem guten siebten Tabellenplatz – und das nicht zu Unrecht. Denn ein Vergleich mit den Werten der Top-Teams der Liga fällt gut aus für den 1. FC Köln: Die Statistik untermauert Kölns starken Saisonstart.
Rein statistisch steht der FC bisher bei vielen Werten gut dar. Auch die Platzierung spiegelt das wieder. Gerade in der Offensive halten die Geißböcke mit den Top-Teams der Liga mit. Doch nicht alle Werte sind top beim 1. FC Köln: Die Statistik untermauert Kölns starken Saisonstart.
Spieler des 1. FC Köln jubeln nach einem Sieg
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Mit dem 4:1-Erfolg über den Hamburger SV hat der FC in der Liga das erste Viertel dieser Saison bereits hinter sich gebracht. Und der Blick auf die Tabelle ist ein erfreulicher. Immerhin belegen die Geißböcke mit 14 Zählern den siebten Tabellenplatz. Zwar haben die Kölner also erst die Hälfte aller Kontrahenten einmal gesehen, dennoch ist der Trend vielversprechend. Denn der FC hat in den ersten neun Spielen mehr Siege als Niederlagen eingefahren. Inklusive DFB-Pokal gab es bisher vier Pleiten und allesamt gegen die Top-Vier der Liga, gegen die ohnehin nicht unbedingt mit drei Punkten zu rechnen gewesen ist. Und tatsächlich hat der FC in den Begegnungen gegen die Top-Vier auch immer gut dagegen gehalten. Die fünf Saisonsiege (inklusive Pokalerfolg gegen Regensburg) gab es dagegen nicht gegen vermeintliches Fallobst.
FC in der Offensive stark unterwegs
Der FC hat sich diesen siebten Platz erarbeitet und verdient. Köln ist auf einem guten Weg, sich zur Überraschungsmannschaft der Saison zu mausern. Und mit jedem Spiel, das absolviert ist, wird die Komponente Zufall zunehmend ausgeglichen. Tatsächlich geben zahlreiche Statistiken dem FC und seiner doch guten Platzierung nach neun Spieltagen auch recht. So kommen die Geißböcke bislang auf 16 Tore, mit den Bayern, Frankfurt, Leipzig, Leverkusen und Hoffenheim haben nur fünf Teams häufiger getroffen. Nach dem xGoals-Wert müssten die Geißböcke sogar auf dem fünften Platz liegen. Bei den Toren aus dem Spiel heraus stehen die Kölner sogar noch besser da. Nur die Bayern, Frankfurt und Leipzig sind dort besser.
Der FC gehört auch zu den sieben Mannschaften mit den meisten Torabschlüssen sowie mit den meisten Großchancen (12). Davon nutzten die Kölner sogar am viertmeisten (8). Auffallend gut ist der Wert der erfolgreichen Dribblings. Der FC kommt auf 68 Prozent, genauso viel wie Leverkusen und nur drei Prozent weniger als Leipzig. Auch die Zahlen der Defensive sind bei den Geißböcken zum Teil erstaunlich gut. So haben nur vier Mannschaften weniger Gegentore kassiert (Bayern, Frankfurt, Dortmund, Leverkusen). Aus dem Spiel heraus wurde der FC nur vier Mal überwunden – einzig die Bayern seltener. Trotz der dünnen Personaldecke, scheint die Defensive also zu stimmen.
Standards nach wie vor eine Schwäche
Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Denn natürlich gibt es auch Statistiken, in denen der FC doch deutlich Luft nach oben hat. So haben die Kölner in der Liga nach dem Treffer von Florian Kainz erst einen Treffer mit einem Standard erzielt, auf der anderen Seite aber bereits acht Tore nach einem ruhenden Ball kassiert. Zudem haben die Geißböcke schon 135 Schüsse aufs eigene Tor zugelassen. Nur drei Mannschaften ließen mehr zu. Unterm Strich zählt am Ende des Tages ohnehin nur eine Statistik. Das ist die Tabelle. Die weiteren Zahlen untermauern nur, dass der FC sich den aktuell siebten Tabellenplatz durchaus verdient hat.
In Gladbach ausgebootet, in Gladbach zum Derbyhelden des 1. FC Köln? Said El Mala vor Rückkehr
Simon Bartsch
Für Said El Mala ist das Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach auch eine Reise in die Vergangenheit. Der Shootingstar spielte in der Jugend der Fohlen, wurde dann aber ausgemustert und ist nun der Star des 1. FC Köln: Said El Mala auf dem Weg zum Derbyhelden?
Angesichts der aktuellen Leistungen ist es kaum zu erklären, dass der 19-Jährige in der Jugend bei Gladbach ausgemustert wurde. Gut für den 1. FC Köln: Said El Mala auf dem Weg zum Derbyhelden?
Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV
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Nach dem Pokal-Aus gegen den FC Bayern München erhielt Said El Mala erst einmal eine Startelf-Pause. Der Kölner Shootingstar saß gegen den Hamburger SV zunächst erst einmal auf der Bank. Ganz sicher nicht, weil der Offensivspieler gegen den Rekordmeister seine Probleme hatte. Das lag eher an der Spieldynamik, dem Gegner, nicht an den Qualitäten des Youngsters. Doch auch bei El Mala geht es darum, die richtige Leistungsteuerung zu finden. Schließlich wollen die Kölner noch lange etwas von ihrem Talent haben. El Mala kam gegen Hamburg für die Schlussphase. Und der Offensivspieler erzielte seinen vierten Saisontreffer, schraubte sein Scorerkonto auf nun mehr fünf Punkte in die Höhe. Möglicherweise holte sich der 19-Jährige auch weiteres Selbstvertrauen für die kommende Aufgabe.
Castrop für das FC-Spiel gesperrt
Und die wird für El Mala ganz sicher eine ganz besondere. Denn die kommende Begegnung findet bei Borussia Mönchengladbach und damit an alter Wirkungsstätte statt. Bis 2021 spielten die El-Mala-Brüder bei der Borussia, bevor sie aussortiert wurden. Rückblickend offensichtlich eine klare Fehlentscheidung. Wenn auch damals offenbar nicht absehbar. „Said war damals noch sehr klein, seinen Gegnern dadurch athletisch extrem unterlegen und auf diesem Level nicht konkurrenzfähig. Manche Jungs benötigen für ihre Entwicklung einfach ein wenig mehr Zeit“, sagte der damalige U15-Trainer Sven Schuchardt der „Bild„. Eine Erfahrung, die man auch beim FC in der Vergangenheit bekanntlich schon einige Male gemacht hat.
„Natürlich wünscht man sich, dass ein Spieler, der in der eigenen Jugend ausgebildet wird, auch bei uns in der Bundesliga aufläuft. Das ist nicht immer möglich – das zeigt das Beispiel El Mala, das zeigt aber auch das Beispiel Jens Castrop, der den Weg andersherum gegangen ist“, sagte Gladbachs neuer Sportchef Rouven Schröder ebenfalls der „Bild“. Allerdings hatte gladbachlive vor einigen Monaten berichtet, dass die Borussia auch eine weitere Rückholaktion 2023 verpasst habe. Damals schlug Viktoria Köln bekanntlich zu. Der Weg führte dann über den Drittligisten zum FC. Und da reift El Mala immer mehr zum Shootingstar der Liga.
Vom Shootingstar zum Derbyhelden?
Auch Castrop kommt bei der Borussia immer besser in Fahrt, ist aber aktuell und auch für die Begegnung gegen seinen Ex-Club gesperrt. Das ist bei El Mala nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Der Offensivspieler befindet sich in Topform. Seine jüngsten drei Saisontore erzielte El Mala in den vergangenen vier Liga-Spielen. Und die Fohlen sind trotz ihres 4:0-Erfolgs gegen St. Pauli in der Defensive anfällig. Trotz eines gegnerischen xGoals-Wert von 12 kassierte die Borussia bereits 18 Gegentore. Kein Keeper musste öfter hinter sich greifen. Und das könnte El Mala entgegen kommen. Immerhin kommt der 19-Jährige in der Liga schon auf 21 Torabschlüsse und das in weniger als 350 Minuten Einsatzzeit. Seine starken vier Saisontreffer kommen also nicht von ungefähr. Nun besteht die Chance für den Shootingstar, auch zum Derbyhelden zu werden.
Ohne Tor, Einsatz oder Chance – für Abgänge des 1. FC Köln hat sich der Abschied bislang nicht ausgezahlt
Simon Bartsch
Mit Damion Downs und Max Finkgräfe haben zwei Eigengewächse den FC im Sommer verlassen, den Kölnern aber einen großen Umbruch ermöglicht. Für die beiden Youngster läuft es bislang aber nicht rund. Doch da gibt es noch mehr Ex-Akteure des 1. FC Köln: Für diese Ex-Spieler läuft es nicht rund.
Sie galten einst als Hoffnungsträger, wurden dann aber Abgänge des 1. FC Köln: Für diese Ex-Spieler läuft es bei ihren neuen Clubs nicht rund.
Damion Downs und Max Finkgräfe spielen nicht mehr für den 1. FC Köln
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In dieser Spielzeit gehört es wohl eher zur Ausnahme, dass mehr als die Hälfte der Startelf zum Stammpersonal der Vorsaison gehörte. Am Sonntagabend war es mal wieder soweit. Doch insgesamt hat der FC ein neues Gesicht verliehen bekommen. Zwölf neue Spieler, von denen aktuell acht bis neun Akteure regelmäßig zum Einsatz kommen. Einzig Ron-Robert Zieler als Nummer zwei, der verletzte Rav van den Berg und der letzte Neuzugang Alessio Castro-Montes sind aktuell hinten dran. Und damit dieser Umbruch überhaupt möglich war, war es auch nötig, Spieler abzugeben. Alleine Damion Downs und Max Finkgräfe haben dem FC zwischen 13 und 15 Millionen Euro eingebracht. Thomas Kessler machte in der Vergangenheit keinen Hehl daraus, dass mit beiden gerne verlängert hätte.
Noch keine Minute auf dem Feld
Doch die beiden Eigengewächse wollten bekanntlich einen anderen Weg einschlagen. Es ist reine Spekulation wie der Weg der Youngster beim FC weitergegangen wäre, genauso ist die Überlegung müßig, ob der FC ohne die Transfers nun in den gleichen Sphären spielen würde. Für die Abgänge verläuft der Abschied aus Köln jedenfalls alles andere als wie erhofft. Finkgräfe wollte bei RB Leipzig den nächsten Karriere-Schritt gehen. Ein mutiger Schritt, denn mit David Raum hat das ehemalige Kölner Talent einen Nationalspieler als direkten Konkurrenten. Und erwartungsgemäß gab und gibt es an dem kein Vorbeikommen. Unmittelbar vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club verletzte sich Finkgräfe zudem am Innenband und arbeitet seitdem am Comeback.
Unterm Strich steht noch kein einziger Einsatz auf dem Konto des Linksverteidigers. Und der Weg zurück in den Kader wird sicherlich kein einfacher. Damion Downs hat es zwar nicht zu einem Club gezogen, der den Anspruch hat Champions League zu spielen, der Sprung zum FC Southampton war aber dennoch ein großer. Die Championship ist einfach noch einmal ein anderes Kaliber als die 2. Bundesliga. Und diese Erfahrung muss der Angreifer schmerzlich machen. Bislang kommt der Angreifer in der 2. britischen Liga auf sieben Einsätze, davon einer von Beginn an. Downs saß aber auch schon in zwei Begegnungen 90 Minuten auf der Bank und ganze vier Mal auf der Tribüne (einmal krank). Auf die Scorerliste hat es der Stürmer mit einem Assist gebracht.
Trainerwechsel kann Situation verändern
Dabei hatte man sich in England viel von dem Wechsel versprochen. Southampton liegt allerdings auch weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Am Montag wurde Trainer Will Still entlassen. Interimstrainer wird nun Tonda Eckert, der von 2013 bis 2016 im Kölner Nachwuchs als Co-Trainer tätig war und unter anderem mit Spielern wie Salih Özcan oder Ismail Jacobs arbeitete. Still hatte Downs immer wieder den Rücken gestärkt. Der Stürmer war auch von einigen Fans so hart angegangen worden, dass er sein Instagram-Profil löschte. Auch bei einigen weiteren Abgängen will es einfach nicht rundlaufen. Florian Dietz wartet beispielsweise bei Jahn Regenburg noch immer auf seinen ersten Treffer. Zuletzt war er drei Mal nur Zuschauer.
Justin von der Hitz ist mittlerweile fester Bestandteil der Nürnberger Zweitvertretung. Leart Pacarada riss sich in Heidenheim das Kreuzband, fällt Monate aus. Mathias Olesen kommt zwar in Fürth auf Spielzeit, sportlich läuft es beim Kleeblatt aber schlecht. Die Spielvereinigung belegt aktuell den 16. Tabellenplatz. Jacob Christensen schaffte es bei Molde zuletzt zwei Mal in die Startelf. Aber auch der Däne kommt bislang erst auf fünf Einsätze. Ganz anders ist die Situation da wiederum bei anderen Ex-Kölnern. Tim Lemperle ist bei der TSG Hoffenheim genauso Stammspieler wie Dejan Ljubicic bei Dinamo Zagreb. Für den Mittelfeldspieler steht diese Woche noch ein Europa-League-Duell mit Celta de Vigo auf dem Programm.
Déjà-vu für Ex-FC-Profi: Marvin Obuz dreht bei Rot-Weiss Essen wieder auf
Simon Bartsch
Im Sommer hat Marvin Obuz den FC wohl endgültig verlassen. Das ehemalige Talent ist wieder zu Rot-Weiss Essen zurückgekehrt. Kein Wunder, an der Hafenstraße feierte er seine größten Erfolge. Zunächst wollte es nicht rundlaufen. Aber Marvin Obuz blüht bei Rot-Weiss Essen wieder auf.
Er galt einst als großes Kölner Talent, durchlief zahlreiche Juniorenmannschaften bei den Geißböcken und hat den Sprung zu den Profis nie so richtig geschafft. Im Sommer endete die Zeit beim FC. Bei seinem neuen Club wollte es zunächst aber auch nicht laufen. Zunächst, denn mittlerweile sieht die Welt wieder anders aus. Marvin Obuz blüht bei Rot-Weiss Essen wieder auf.
Marvin Obuz für Rot-Weiß Essen im Duell gegen Borussia Dortmund (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)
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Möglicherweise fühlen sich diese Tage ein wenig nach Déjà-vu bei Marvin Obuz an. Der gebürtige Kölner avancierte am vergangenen Wochenende zum Matchwinner bei Rot-Weiss Essens Erfolg über den 1. FC Schweinfurt. RWE setzte sich 2:1 gegen den Aufsteiger durch und befindet sich als Tabellenfünfter mit drei Zählern Rückstand zur Spitze auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsrängen. Beide Tore bereitete Obuz vor und ragte auch sonst aus einer solide auftretenden Essener Mannschaft hervor. Der Offensivspieler scheint nach anfänglichen Schwierigkeiten an der Hafenstraße wieder angekommen zu sein. Im Sommer lief der Vertrag bei den Geißböcken aus. Das ehemalige Kölner Talent, das vergeblich auf seinen Durchbruch im zweiten Versuch hoffte, kehrte seinem Heimatverein den Rücken.
Seit einigen Wochen dreht Obuz auf
Und das in der Hoffnung, ein zweites Mal in Essen durchzustarten. Das tat Obuz nämlich bereits in der Saison 23/24. Als der FC gegen den Abstieg kämpfte, hoffte der Offensivspieler nicht nur auf Einsatzzeit, Essen spielte lange um den Aufstieg mit und Obuz hatte genau daran seinen großen Anteil. Sieben Tore erzielte der Außenspieler damals, bereitete 14 vor. Und genau darauf bauten sie nun auch wieder an der Hafenstraße. Obuz wurde in die 3. Liga geholt, obwohl auch Angebote aus der 2. Bundesliga vorgelegen haben sollen. Unter anderem hat sich wohl auch der Karlsruher SC um die Dienste bemüht. Am Ende wurde es Essen. Doch der Saisonauftakt verlief alles andere als perfekt. Obuz verletzte sich in der Vorbereitung, hatte Mühe, den direkten Anschluss zu finden.
Erst in den vergangenen Wochen dreht der Offensivspieler zunehmend auf. Und genau das erinnert auch an die Spielzeit 23/24. Denn auch damals hatte das ehemalige Kölner Talent seine Anlaufschwierigkeiten. Im Oktober 23 startete der Lauf des heute 24-Jährigen. Und das mit einem 2:1-Erfolg über Saarbrücken. Beide Tore bereitete Obuz vor. In den folgenden sieben Spielen war der ehemalige U20-Nationalspieler an sechs Toren direkt beteiligt. Eine Bilanz, mit der Obuz nun sicher auch gerne an seine beiden Vorlagen vom Wochenende anknüpfen würde. Der erste Schritt ist gemacht.
„Respekt vor den Jungs haben“: U21-Coach des 1. FC Köln Sbonias lobt – und verlangt noch mehr
Daniel Mertens
Die U21 des 1. FC Köln hat die Pflichtaufgabe Velbert gemeistert und ist zurück in der Erfolgsspur. Der gesperrte Trainer Evangelos Sbonias thronte weit über dem Spielfeld und sah insbesondere nach der Pause eine souveräne Vorstellung seines Teams.
Die U21 des 1. FC Köln hat die Pflichtaufgabe Velbert gemeistert. Dennoch forderte Trainer Evangelos Sbonias hinterher eine Entwicklung seiner Schützlinge.
Evangelos Sbonias bei der U21
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Der Nachmittag begann nicht gerade vielversprechend für die FC-Reserve: Das Schlusslicht der Regionalliga West, die SSVg Velbert, ging im Franz-Kremer-Stadion mit der ersten Chance direkt in Führung – und das ausgerechnet nach einem Kölner Einwurf. „Das Tor hat mich sehr geärgert“, konstatierte der FC-Trainer Evangelos Sbonias hinterher, „weil wir eigentlich gut ins Spiel reinkommen, vorne zwei, drei Situationen haben, bei denen wir mit mehr Zielstrebigkeit auch zum Abschluss kommen und dann ist quasi der erste Ball in die Box gleich das 1:0.“
„Man hat schon die Verunsicherung gemerkt“
Der Trainer ärgerte sich, weil genau diese Themen immer wieder auf der Agenda stehen: „Das sind immer die Themen, die wir ansprechen. Da fordere ich jetzt auch ganz klar Entwicklung ein, denn wir können nicht immer einem Tor hinterherlaufen und nicht immer davon ausgehen, dass wir solche Rückstände auch aufholen, selbst in so einem Spiel nicht.“ Die Kölner Abwehr um die Innenverteidiger Neo Telle und Yannick Mausehund präsentierte sich in der Phase nach dem Rückstand auch nicht sattelfest. „Man hat schon die Verunsicherung gemerkt“, konstatierte Sbonias darauf angesprochen, „wir hatten die letzten Wochen Probleme, dann fällt so ein 1:0 aus dem Nichts oder mit der ersten Chance und dann wird es natürlich schwierig für die Abwehr und ist für die eigenen Nerven und das eigene Selbstverständnis auch nicht sonderlich förderlich.“
Die Kölner zogen das Spiel durch einen souveränen Auftritt nach der Pause auf ihre Seite. Und so konstatierte Sbonias: „Es war ein Pflichtsieg in einer sehr schwierigen Situation. Wir haben heute auch mit die jüngste Mannschaft der Saison gehabt, noch mal deutlich jünger als die letzten Spiele, mit zwei Spielern des Jahrgangs 2007 auf dem Platz, die noch für die U19 spielberechtigt sind, mit Patrik Kristall und Cenny Neumann. Das darf man nicht vergessen. Mit Sargis Adamyan war nur ein Ü-Spieler in der schwierigen Situation. Da muss man dann auch mal Respekt vor den Jungs haben.“
“Es war ein sehr komisches Gefühl“
Der Trainer verfolgte das Spiel aufgrund seiner Rotsperre aus ungewohnter Position – oben in dem überdachten Kamerabereich über der Anzeigetafel. „Es war ein sehr komisches Gefühl, das muss ich ehrlich zugeben“, bekannte Sbonias, „das brauche ich nicht öfters und hoffe, dass ich das damit auch abhaken kann.“
Der Coach ließ direkt nach dem Spiel noch offen, welche Spieler aus der U21 am Mittwoch beim Youth-League-Rückspiel gegen Racing FC Union dabei sein werden. Das werde sich zu Wochenbeginn in Absprache mit dem U19-Trainer Stefan Ruthenbeck entscheiden. Beim Hinspiel waren Cenny Neumann, Nick Zimmermann, Fayssal Harchaoui und San-Luca Spitali dabei. Für die U21 geht es am Samstag beim SV Rödinghausen weiter.
WM in Gefahr? FC-Profis Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic läuft die Zeit davon
Simon Bartsch
Jusuf Gazibegovic stand zuletzt zwei Mal wieder im Kader, Einsatzzeit sammelte er nicht. Denis Huseinbasic machte sein 100. Pflichtspiel für die Geißböcke. Für beide gibt es zurzeit ein Wettrennen neben dem 1. FC Köln: Huseinbasic und Gazibegovic droht das WM-Aus.
Am Sonntagabend stand Jusuf Gazibegovic wieder im Kader der Geißböcke, Denis Huseinbasic lief für den FC von Beginn an auf. Doch beide kämpfen um einen ganz großen Traum und der hängt auch an der Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic droht das WM-Aus.
Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic hoffen noch auf den WM-Zug
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Die Gefühle dürften am Sonntagabend bei einem Spieler der Geißböcke besonders gespalten gewesen sein. Auf der einen Seite sicherlich die Freude über den 4:1-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten aus Hamburg, auf der anderen Seite einmal mehr ein komplettes Spiel als Zuschauer verfolgt. Immerhin stand Jusuf Gazibegovic gegen den HSV zu ersten Mal seit Ende August wieder im Bundesliga-Kader der Geißböcke – genauso wie schon unter der Woche im Pokal-Spiel gegen Bayern München. Zur Wahrheit gehört wohl auch, dass der Rechtsverteidiger aufgrund der personellen Situation, also vor allem der Verletzung von Timo Hübers in den Kader rutschte. Einsatzzeit erhielt der 25-Jährige auch weiterhin nicht. Und FC-Coach Lukas Kwasniok machte zuletzt bekanntlich auch keinen Hehl daraus, dass es Gazibegovic schwer haben wird.
Rechtsverteidiger will sich beweisen
Besonders bitter: Am Sonntag kehrten mit Linton Maina, Florian Kainz und Denis Huseinbasic gleich drei Spieler in die Startelf zurück, die unter Kwasniok ebenfalls einen Rollentausch erleben. In den vergangenen Spielzeiten Leistungsträger, Stammspieler oder zumindest im erweiterten Kreis, in dieser Spielzeit meist Joker. Doch im Gegensatz zu Gazibegovic ergab sich nun für das Trio die Chance, von Beginn an Akzente zu setzen. Und dem ein oder anderen gelang das auch. Die Zeichen stehen natürlich auf Abschied. Lukas Kwasniok scheint keine Verwendung für den 25-Jährigen zu haben, Gazibegovic will wieder mehr spielen. Ein Vereinswechsel ist die einzige naheliegende Option, falls der Kölner Coach nicht doch noch eine bislang offenbar unentdeckte Gamechanger-Stärke in dem Rechtsverteidiger entdeckt.
Noch vor wenigen Wochen hatte der Bosnier angekündigt, für seine Chance kämpfen zu wollen. Bislang hat der Rechtsverteidiger seinen Trainer wohl nicht überzeugt. Es ist mindestens fraglich, ob ihm das noch gelingen wird. Und selbst dann, wäre „Gazi“ wohl auch eher ein Ergänzungsspieler, der hin und wieder seine Chance bekommen könnte. Dabei braucht der Abwehrspieler Einsatzzeit, um einen ganz anderen Traum zu verwirklichen. Gazibegovic würde mit Bosnien-Herzegowina zu gerne an der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko teilnehmen. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Südost-Europäer zum zweiten Mal nach der W 2014 an einem großen Endturnier teilnehmen. Aktuell belegt die Mannschaft von Sergej Barbarez den zweiten Rang der Gruppe M, hinter Österreich und vor Rumänien.
Gelingt Bosnien die direkte WM-Qualifikation?
Und genau gegen diese beiden Teams tritt Bosnien-Herzegowina in der kommenden Länderspielpause an. Sollte das Team gegen Rumänien in der kommenden Woche gewinnen, geht es anschließend gegen Gazibegovics zweite Heimat Österreich um den Gruppensieg und die direkte WM-Quali. Nur finden diese Endspiele eben ohne die beiden FC-Profis statt. Denn erneut wurden weder Gazibegovic noch Denis Huseinbasic von Barbarez nominiert. Im September rückte der Rechtsverteidiger noch nach, spielte auch gegen San Marino und Österreich stark und hoffte, sich für weitere Aufgaben im Verein und auf Nationalebene beworben zu haben. Das scheint nicht der Fall zu sein. Denn Gazibegovic steht auch nicht auf Abruf bereit.
Das gleiche gilt für Huseinbasic, der am Sonntag mal wieder von Beginn an auflief. Nicht nur das, Huseinbasic bestritt sein 100. Pflichtspiel für den FC. Eine Entwicklung, die bei seiner Verpflichtung für 50.000 Euro von Kickers Offenbach so vielleicht nicht absehbar gewesen ist. Doch auch der Mittelfeldspieler ist dieser Tage beim FC nicht immer erste Wahl. Das Kapitel Nationalmannschaft erlebte offenbar im Juni einen herben Dämpfer, als der 24-Jährige aus dem Kreis des A-Teams frühzeitig abreiste. Aus mentalen Gründen, wie es hieß. Ein kolportierter Streit mit Trainer Sergej Barbarez wurde ausgeschlossen. Dennoch dürfte die WM auch für den Mittelfeldspieler aktuell in weiter Ferne sein. Immerhin wird Huseinbasic wohl auch weiterhin seine Chancen für Eigenwerbung bekommen.
Zwei Tore in zwei Spielen: Ragnar Ache scheint beim 1. FC Köln angekommen zu sein
Tim Vrastil
Der 1. FC Köln steht nach dem 4:1-Heimsieg im Aufsteigerduell gegen den Hamburger SV auf dem siebten Tabellenplatz der Bundesliga und kann mit breiter Brust ins prestigeträchtige Rheinische Derby mit Borussia Mönchengladbach am 10. Spieltag gehen. Großen Anteil am jüngsten Erfolg der Geißböcke hat auch eine Neuverpflichtung des 1. FC Köln: Ragnar Ache ist in der Bundesliga angekommen.
Gegen den FC Bayern traf er im Pokal und nährte die Hoffnung auf eine Überraschung. Gegen den HSV wurde er mit seinem Tor zum Dosenöffner für den 1. FC Köln: Ragnar Ache ist in der Bundesliga angekommen.
Ragnar Ache jubelt über seinen Treffer gegen den HSV (Foto: Lars Baron/GettyImages)
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Für Ragnar Ache persönlich dürfte die vergangene Woche trotz der Pokal-Niederlage und dem Aus gegen Rekordmeister FC Bayern München (1:4) ziemlich zufriedenstellend gewesen sein. Der Angreifer stand sowohl im DFB-Pokal gegen die Münchner in der Startelf als auch jüngst beim Heimspiel gegen den HSV und eröffnete beide Partien jeweils zugunsten seiner Farben mit einem Tor. Nachdem er vor Beginn der vergangenen Woche noch ohne Pflichtspieltreffer für den FC in dieser Saison war, scheint Ache nun gerade rechtzeitig vor dem Derby gegen den Rivalen vom Niederrhein seine Form und vor allem auch seinen Platz im Kölner System gefunden zu haben und könnte so womöglich ein entscheidender Faktor im Duell mit Mönchengladbach werden.
Ragnar Ache kommt rechtzeitig in Form
Die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok hatte schon im Pokal gegen die Bayern einen vor allem in Halbzeit eins sehr ordentlichen Auftritt hingelegt und ging nicht unverdient durch das erste Saisontor von Ache in Führung. Im wichtigen Bundesliga-Duell im Kampf um den Klassenerhalt gegen den direkten Konkurrenten aus Hamburg sorgte sein Tor jedoch auch beim Stürmer selbst noch mal für euphorischere Stimmung. „Es fühlt sich viel besser an als am Mittwoch. Ein Tor zu schießen und zu gewinnen, ist immer ein geiles Gefühl“, so der gebürtige Frankfurter.
Nach zuletzt zwei Auftritten von Beginn an zeigte sich der Neuzugang aus Kaiserslautern fokussiert und blickt auch dem Duell mit dem Rivalen selbstbewusst und mit Vorfreude entgegen. „Ich fühle mich top und bereit für das Derby“, so der 27-Jährige. Ein positives Signal für alle FC-Fans, denn dabei war vor allem die Fitness des 1,83 Meter großen Offensivmannes immer wieder auch ein Thema am Geißbockheim und vermutlich Mitgrund oder gar Hauptgrund für seinen Bankplatz in den meisten Pflichtspielen in dieser Saison. „Am Anfang der Saison hätte ich keine 90 Minuten spielen können“, bestätigte auch er selbst die Probleme zu Beginn der Spielzeit. „Jetzt haben sich die beiden Spiele gut angefühlt, so muss ich weitermachen und weiterarbeiten, sodass ich mehrere Spiele hintereinander 90 Minuten spielen kann.“
Mit X-Faktor Ache ins Derby
Mit seiner Präsenz im Angriffsdrittel und seiner wiedergefundenen Form bringt Ache beim 1. FC Köln noch einmal eine neue Komponente ins Spiel. Der ehemalige U21-Nationalspieler verfügt über ein starkes Timing in der Luft und ist aufgrund seiner Sprungkraft trotz „nur“ 1,83m ein exzellenter Kopfballspieler auch im Luftduell gegen deutlich größere gegnerische Verteidiger. Als Wandspieler gewinnt Ache immer wieder wichtige Zweikämpfe im oder rund um den gegnerischen Strafraum und hat dabei oft auch den Blick für den besser postierten Nebenmann, legt so viele Torschüsse oder gefährliche Aktionen per Kopf auf. Dazu verfügt er über ein gutes Stellungsspiel, wie jüngst gesehen beim in der Entstehung durchaus etwas wirren 1:0-Führungstors des FC.
Pünktlich zum Derby kann FC-Coach Kwasniok also auf einen formstarken Ache bauen, der langsam aber sicher angekommen scheint bei seinem neuen Arbeitgeber und in der Bundesliga. Mit einem Sieg gegen den ungeliebten Rhein-Rivalen könnte sich wohl auch Ache endgültig in die Herzen der Kölner Anhänger spielen – falls er da nicht ohnehin schon angekommen ist. Der Stürmer selbst zeigte sich nach Abpfiff der Partie gegen den HSV noch ein wenig zurückhaltend, was die Zukunft angeht. „Im Fußball darf man immer träumen, aber am Ende muss man bodenständig bleiben und von Woche zu Woche gucken, dass man Spiele gewinnt und Punkte holt.“ Die nächste Chance dazu hat der 1. FC Köln dann am kommenden Samstag im Topspiel am Abend (18.30 Uhr) gegen die Borussia aus Mönchengladbach. Vielleicht kann ja dann auch Ache mithelfen, aus dem Traum vom Derbysieg Realität werden zu lassen.
Kaderplanung beim 1. FC Köln: Gegen den HSV zeigt sich, warum der FC dringend nachlegen muss
Simon Bartsch
Das Duell gegen den HSV hat der FC insgesamt verdient gewonnen und damit wichtige Punkte gesammelt. Es zeigte sich aber auch die derzeitige Schwachstelle der Geißböcke deutlich. Der 1. FC Köln muss im Winter noch einmal nachbessern.
Der verdiente Sieg über den HSV hat die Euphorie zurück nach Köln gebracht. Am Sonntag offenbarte sich mit dem Ausfall von Joel Schmied aber auch eine nicht zu unterschätzende Wahrheit: Der 1. FC Köln muss im Winter noch einmal nachbessern.
Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Neun Spieltage in der Liga und zwei Runden im Pokal sind gespielt und FC-Trainer Lukas Kwasniok hat ein Kunststück fertig gebracht. Der FC ist in dieser Saison noch kein Mal mit der gleichen Startelf auf den Platz gekommen. Auch, wenn der Kölner Coach vor der Saison bereits angekündigt hatte, dass er eben keine klassische Stammformation Woche für Woche ins Rennen schicken will, ist diese ausführliche Form der Rotation doch schon beachtlich. Man sollte meinen, langsam gehen dem Coach die Ideen aus. So stand am Sonntag gegen den Hamburger SV erstmals in dieser Spielzeit Florian Kainz in der Startelf. Kwasniok betont und beweist, dass er für jeden Gegner die passende Mannschaft aufstellt. Und dazu gehört auch, dass der Trainer kein Problem damit hat, seine Jungs mal positionsfremd aufzustellen.
Breiter Kader macht die Rotation möglich
Am Sonntag spielte Jakub Kaminski beispielsweise als rechter Schienenspieler. Das war wohl auch dem hohen Tempo der Gegner wie Jean-Luc Dompé geschuldet. Der breite Kader macht die Rotationen, das Wechselspiel möglich. Und so klingt es fast schon paradox, dass genau dieses Wechselspiel am Sonntag eben auch eine große Problematik noch einmal besonders verdeutlichte. Der FC muss im Winter noch einmal nachbessern. Dass nämlich Sebastian Sebulonsen am Sonntag zur zweiten Halbzeit den Part des rechten Innenverteidigers übernehmen musste, war so kein geplanter Geniestreich des Kölner Trainers. Die Personalie war tatsächlich aus der Not geboren. „Joel hat sich nicht wohl gefühlt“, sagte Kwasniok am Sonntag. „Mir gehen irgendwann die Innenverteidiger aus.“
Was sich vielleicht wie eine von Kwasnioks flapsigen Bemerkungen anhört, ist bitterer Ernst. Durch die schwere Verletzung von Timo Hübers ist die Personaldecke in der Innenverteidigung schon erstaunlich dünn. Zumal auch Rav van den Berg noch fehlt und auch mit Luca Kilian in den kommenden Monaten noch nicht zu rechnen ist. Der Ausfall von Schmied führte dazu, dass ein Schienenspieler die Position in der Innenverteidigung übernahm. Genauso wie in der Vorwoche bereits Kristoffer Lund und genauso wie eine Position weiter im Zentrum. Denn da läuft mit Eric Martel ebenfalls ein Spieler auf, dessen Stärken bekanntlich in einer anderen Rolle vollends ausgespielt werden. Mit Dominique Heintz, Cenk Özkacar und eben Schmied stehen den Kölnern nur drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung.
Suche nach einem Innenverteidiger
Das Vertrauen, dieses Trio ins Rennen zu schicken, hatte Kwasniok bislang noch nicht. Und selbst mit der Rückkehr von van den Berg, die für November vorgesehen ist, entspannt sich die Lage nur minimal. Möglicherweise rückt Martel dann wieder zurück auf seine angestammte Sechs. Bei einem Ausfall eines anderen Innenverteidigers stünden die Kölner also umgehend wieder vor derselben Problematik. Auch deswegen soll sich der FC dem Vernehmen nach intensiv auf dem Transfermarkt nach einem weiteren Innenverteidiger umschauen. Angesichts der ausgeliehenen Leihspieler wäre ebenfalls eine halbjährige Leihe vielleicht die sicherste Alternative.