Freude, Zittern und eine überragende Leistung- Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Marvin Schwäbe freut sich mit seinen Teamkollegen über den Sieg gegen den VfL Wolfsburg
, , ,
Startseite » #koewob » Seite 2

Freude, Zittern und eine überragende Leistung- Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Nach einer starken ersten Halbzeit ließ der FC den VfL nach der Pause nochmal gefährlich werden. Mit seiner starken Leistung rettete Marvin Schwäbe den Kölnern aber die drei Punkte: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Nach dem frühen 1:0-Treffer von Linton Maina versäumten es die Geißböcke, nachzulegen. In Halbzeit zwei wackelte die Führung enorm. Dennoch zeigten einige Akteure durchaus starke Leistungen: Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Die Zuschauer haben am Freitagabend zwei ganz unterschiedliche Halbzeiten des 1. FC Köln gesehen. In Halbzeit eins performte der FC mit der spielerisch wohl besten Leistung des neuen Jahres, dafür war in der zweiten Halbzeit Zittern angesagt. Letztendlich können sich die Spieler kämpferisch und hinsichtlich der Arbeitseinstellung nichts vorwerfen und die Punkte bleiben in Köln. Das Duell wurde zu einem Arbeitssieg, der durch Torwart Marvin Schwäbe über die Zeit getragen wurde.

Starke Defensive

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 1-

Marvin Schwäbe

Verantwortlich für den Sieg der Kölner. Hatte 85 Minuten nichts Nennenswertes auf den Kasten bekommen und wurde in der Schlussphase „Man of the Match“. Bewies erneut seine Stärke auf der Linie und wehrte jeden Ball im Powerplay der letzten Minuten ab.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Wuselig beschreibt Kristoffer Lund gegen die Wölfe ganz gut. War irgendwie überall und ackerte. Übernahm in der Viererkette die linke Schiene und mischte vor allem in Halbzeit eins die Offensive durch seine Flanken auf, tauchte aber auch das ein oder andere Mal vor dem Tor auf. Fehlte im Abschluss die Entschlossenheit. Warf sich in Halbzeit zwei in Bälle, auch wenn er viele der Ballbesitzverluste vorher verschuldete.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Brauchte eine kurze Einspielzeit, um ins Spiel zu finden. Wurde aber im Spielverlauf selbstbewusster und machte einen soliden Job neben Sebastian Sebulonsen. Wurde nicht oft gefordert, war aber zur Stelle, wenn der FC ihn brauchte. Fing viele Bälle ab, war nah am Gegner und hat immer einen Fuß oder seinen Körper zwischen Ball und einem Wolfsburger. Er war wohl der Einzige, der seine Performanz in Halbzeit zwei steigerte. Unsicherheit schlich sich hin und wieder im Aufbauspiel oder im direkten Passspiel ein.


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 2-

Sebastian Sebulonsen

Kölns absoluter Abwehrchef in der Viererkette heute: Sebastian Sebulonsen. Als sichere Säule auf letzter Line brauchte der FC einen hellwachen Innenverteidiger. Fing beinahe jeden Ball ab, glänzte im direkten Eins-gegen-Eins Situationen mit Aggressivität. Das galt zumindest für die erste Halbzeit. Schob in der zweiten Spielhälfte zu oft, zu leichtsinnig aus der Kette hoch, wodurch die Kölner immer wieder in gefährliche Konter liefen.


Alessio Castro-Montes, Einzelkritik 3

Alessio Castro-Montes

Drängte sich auf der linken Abwehrseite richtig auf und konnte an seine starken Leistungen wie schon gegen Freiburg anknüpfen. Verpasste im Aufbauspiel anfangs in einer Eins-gegen-Eins-Situation den Moment des Abspielens, woraufhin fast ein Anschlusstreffer entstand. Konnte sich ansonsten aber nicht viel vorwerfen.


Licht und Schatten im Mittelfeld

Eric Martel

Merkte man an, dass er auf der Doppelsechs zu Hause ist. Bewies einmal mehr gegen die Wölfe, warum er in die Startelf gehört. Als Motor im Zentrum mit Sicherheit nicht der auffälligste Spieler, glänzte aber unwahrscheinlich durch seine Ballsicherheit, Übersicht und Ruhe am Ball. Nahm im Arbeitsverbund mit Krauß die defensivere Rolle ein. Wirkte im Spielverlauf körperlich und mental etwas müde, wodurch sich gerade im Aufbauspiel Fehler einschlichen.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Das Wunderkind der Rückrunde: Tom Krauß. Übernahm in der ersten Hälfte ausnahmsweise den offensiveren Part und legte direkt mal den Ball zum 1:0 für Maina auf. War kämpferisch und läuferisch gegen die Wölfe einmal mehr unverzichtbar. Bewies seinen hohen Stellenwert gerade in der Schlussphase, als er mit seinen letzten Körnern die Fehler seiner Mitspieler ausbadete und immer einen Schritt schneller am Ball war als seine Gegenspieler.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Ausgerechnet der ehemalige Wolfsburger konnte gegen seinen Ex-Verein nicht an seine sonst starken Leistungen anknüpfen. Und das, obwohl er auf seiner gewohnten Position, der rechten Schiene, auflief. Wirkte in vielen Aktionen unglücklich. Kämpferisch und läuferisch kann man ihm zwar nichts vorwerfen, schien mit Ball aber oft planlos. Verhakte sich gerade in Offensivaktionen vor dem Tor immer wieder in Wolfsburger Spielern, verpasste den Moment abzuspielen, oder traf falsche Entscheidungen.


Marius Bülter

Hatte aus der Kölner Doppelspitze heraus so gut wie keine gefährlichen Abschlussaktionen. Bemühte sich mit vielen Tiefenläufen, konnte ausschließlich in Flanken-Situationen auf sich aufmerksam machen. Die großen Momente eines Stürmers blieben bei ihm aus.


Ragnar Ache

Kopfballungeheur dürften ihn seine Gegner inzwischen nach der Spielanalyse nennen. Gewann im direkten Zweikampf beinahe jedes Kopfballduell und machte viele Bälle als Zielspieler fest. Zwar war der Kopf immer zur Stelle, löste heute aber wenig Torgefahr aus. Hielt sich in der zweiten Halbzeit fast ausschließlich in der eigenen Kölner Hälfte auf.


Linton Maina Einzelkritik 2

Linton Maina

Brauchte heute nicht viel, nur den Ball und ein bisschen Platz – obwohl er auch den bei seinem Siegtor nicht benötigte. Setzte sich gegen einen, zwei, sogar drei Wölfe durch und machte den klassischen „Arjen Robben Move“. Schloss wie auch gegen die Bayern kompromisslos ab. Fiel auch sonst als der aktivste Mann in Kölns Offensive auf. Kam im Aufbauspiel viel entgegen, holte sich die Bälle ab. Verpasste kurz vor seiner Auswechslung die Chance zum 2:0: Maina machte genau das gleiche wie beim ersten Tor, nur von links.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


„Der hat gesagt, ich habe keinen Linken“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Linton Maina jubelt nach seinem Tor gegen den VfL Wolfsburg
, ,
Startseite » #koewob » Seite 2

„Der hat gesagt, ich habe keinen Linken“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Wolfsburg

Am Freitagabend gewinnt der FC nach einem packenden Duell 1:0 gegen den VfL. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Linton Maina und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.

Nach dem frühen Treffer von Linton Maina machten es die Geißöcke in Halbzeit zwei noch einmal spannend, konnten die Führung aber über die Zeit bringen: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram. Unter den ersten 5000 Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


“Der hat gesagt, ich habe keinen Linken“

Linton Maina vom 1. FC Köln jubelt nach seinem Tor

Linton Maina

Zu seinem Tor: Ich habe mich sehr gefreut, dass es wieder geklappt hat. Aber gegen so eine Mannschaft, also gegen einen direkten Konkurrenten, freut mich das natürlich umso mehr, dass es dann für die drei Punkte reicht.

Zur zweiten Halbzeit: Die Wolfsburger sind nach der Pause ein bisschen in ihr Spiel gekommen, haben den Ball ganz gut laufen lassen. Das ist eine Mannschaft, wenn die Spaß haben, dann können die auf jeden Fall kicken. Wir haben die Umschalter auch nicht ganz so gut umgesetzt – die ein, zwei, die wir hatten – und hätten vielleicht doch schon ein bisschen griffiger und ekliger sein können, um den Sack früher zuzumachen.

Zur Bedeutung des Siegs: Gegen einen direkten Konkurrenten, wenn man sich die nächsten Wochen anguckt, die jetzt kommen, war der Sieg extrem wichtig für uns. Zum einen wichtig, um wieder ein bisschen Puffer zu schaffen nach unten und zum anderen auch für uns, um zu sehen, dass sich der ganze Aufwand, den wir betreiben, auch irgendwie lohnt. Das war in den letzten Wochen auch manchmal so, dass wir dann nicht belohnt wurden.

Zu seinem Tor mit dem linken Fuß: Dass ich mit dem linken Fuß getroffen habe, das könnt ihr gerne unserem Co-Trainer mal sagen. Der hat gesagt, ich habe keinen Linken. Ich ziehe in dem Moment einfach ab. Ich glaube, der (Keeper der Wolfsburger, Anm. d. Red.) hat den normalerweise, hält den fest, aber ein bisschen Glück gehört auch dazu.

Zu Marvin Schwäbe: Schwäbe ist jetzt nicht nur in diesem Spiel wichtig. Was der in den letzten Jahren hier macht, ist schon weltklasse und für die Bundesliga auf sehr sehr hohem Niveau. Der hält uns zusammen, nicht nur auf dem Platz mit seinen Paraden, sondern auch mit dem, was er neben dem Platz beiträgt. Wir sind alle sehr, sehr froh, dass er hier ist und dass er unsere Nummer eins ist.


„Die ganze zweite Hälfte war ein Fight

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen:

Die ganze zweite Hälfte war ein Fight. Wir haben aber nicht aufgegeben, haben am Ende die drei Punkte eingefahren. Das fühlt sich natürlich gut an. Wolfsburg war gegen Ende schwer zu verteidigen, wir müssen damit aber besser umgehen. Wir werden den Sieg heute genießen und dann in der kommenden Woche in die Video-Analyse gehen. Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt, in der wir mehr Kontrolle hatten. Wir haben das Spiel diktiert. Das müssen wir uns anschauen und verbessern, aber für heute sind wir glücklich mit den drei Punkten.

Wir konzentrieren uns auf jedes einzelne Spiel, gucken nicht zu weit in die Zukunft und versuchen, uns stetig zu verbessern.

Zu Marvin Schwäbe: Marvin hat heute eine unglaubliche Performance abgeliefert.


„An einem Freitag vorzulegen, ist top“

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Das Ergebnis ist natürlich schön. Umso schöner ist, dass wir uns als Team belohnt haben nach einer langen Phase wieder zu Null spielen. Wir haben einfach verdient gewonnen und das nehmen wir heute mit. Man darf nicht unterschätzen, dass Wolfsburg trotzdem auch seine Qualitäten hat. Und dass wir uns dann irgendwo auch ein Stück weit auch mal hinten reindrücken lassen, glaube ich, ist ganz normal im Fußball. Dass wir am Ende das zu Null über die Linie gerettet haben, dass wir gewonnen haben, dass wir die drei Punkte hier gelassen haben, das spricht einfach für sich und das ist das, was wir heute mitnehmen, alles andere kommt.

Zur Druckphase der Wolfsburger gegen Ende: Am Ende ist es mein Job. Schön, wenn man der Mannschaft helfen kann, auch hinten raus. Schöner, als wenn es vielleicht einfach nur zu Null wäre und ich habe gar keinen Ball gehalten.

Auf die Frage nach seinen Reflexen: Das ist jahrelanges Training. Vielleicht hat man das irgendwann ein Stück weit bei dem Game, auf der anderen Seite muss man es trotzdem einfach täglich trainieren, muss da dranbleiben, um es auch abrufen zu können. Ich glaube, darum geht es einfach, dass man in dem entscheidenden Moment da ist.

Der Sieg heute war unfassbar wichtig. Ich glaube, wir haben heute gesehen, dass Wolfsburg eigentlich auf Augenhöhe ist. Dass wir das Spiel für uns entscheiden, das ist enorm wichtig, darüber brauchen wir nicht reden – und dass wir dann auch einfach dieses Polster auf die Ränge nach unten haben. An einem Freitag vorzulegen, ist top.


„Wir gucken jetzt mal, was die Konkurrenz macht“

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler:

Im Moment ist die Erleichterung groß. Wir haben einen sehr sehr gute erste Halbzeit gespielt, müssen uns aber vorwerfen, dass wir kein zweites Tor gemacht haben. Jetzt zum Schluss müssen wir uns ehrlicherweise bei unserem Torhüter Marvin Schwäbe bedanken. Eine fantastische Leistung. Man hat schon gemerkt, dass die Mannschaft was zu verlieren hatte in den letzten Minuten. Es war ein ganz ganz wichtiges Heimspiel heute. Jetzt am Ende steht ein wichtiger Dreier und das ist sehr schön.

Zur weißen Weste von Marvin Schwäbe: Das hat er sich verdient mit der täglichen Arbeit, im Training und in den Spielen. In den letzten Wochen war er schon sehr wichtig für uns. Er ist als unser Kapitän auch sehr wichtig in der Kabine und für mich ein super Ansprechpartner. Wir haben einen super Austausch. Heute zwei solche Dinger zu halten – er wird heute gut schlafen.

Zur Tabellensituation: Wir waren ja vorher schon an Wolfsburg vorbei. Es ist wichtig für uns, die drei Punkte heute zu Hause zu lassen. Das Spiel hat dafür gesorgt, dass wir jetzt ein entspannteres Wochenende haben. Wir gucken jetzt mal, was die Konkurrenz macht. Mit 23 Punkten sind wir gut unterwegs. Aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen.


„Wir haben nach langer, langer Zeit mal wieder zu Null gespielt“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok:

Wir haben nach langer, langer Zeit mal wieder zu Null gespielt. Schwäbe hat wieder zwei, drei klasse Paraden gehabt in der zweiten Halbzeit. Und deswegen sind wir heute happy, dass wir gewonnen haben.

Wir haben in der zweiten Halbzeit leider das Fußballspielen eingestellt. Und es war schon zu Beginn der zweiten Halbzeit sehr fahrig. Wir wissen schon, wenn wir uns für diese Ausrichtung entscheiden, dass wir dann eher auf den zweiten Ball Fußball spielen müssen. Auch, weil da unsere Stärken liegen, hatten aber dann in der zweiten Halbzeit gar keine Entlastung mehr und waren nicht mehr so sauber in den Verteidigungsaktionen. Und dann brauchst du einen guten Torhüter, den hatten wir.

Machtwinner Linton Maina: Der 1. FC Köln gewinnt gegen den VfL Wolfsburg 1:0

Linton Maina vom 1. FC Köln jubelt nach seinem Tor
, ,
Startseite » #koewob » Seite 2

Machtwinner Linton Maina: Der 1. FC Köln gewinnt gegen den VfL Wolfsburg 1:0

Nach viel Kampf und einer starken ersten Hälfte belohnten sich die Geißböcke am Freitagabend: Der 1. FC Köln gewinnt gegen den VfL Wolfsburg 1:0. Matchwinner war dabei Siegtorschütze Linton Maina.

Das Duell gegen den VfL Wolfsburg war ein sehr wichtiges für den FC, denn mit den Wölfen kam eine in den vergangenen Wochen formschwache Mannschaft in die Domstadt. Diesen Umstand wussten die Geißböcke am Ende zu nutzen: Der 1. FC Köln gewinnt gegen den VfL Wolfsburg 1:0.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Im Duell gegen den VfL Wolfsburg setzte Trainer Lukas Kwasniok für seine Verhältnisse fast schon auf Kontinuität. Nur zwei Wechsel nahm der Coach im Vergleich zum Spiel gegen den SC Freiburg vor und damit deutlich weniger als in den vergangenen Wochen. Cenk Özkacar und Eric Martel rotierten für Jan Thielmann und Rav van den Berg in die Startelf. Damit setzte der Coach erneut auf eine Viererkette sowie im Angriff auf die Kombination aus Ragnar Ache und Marius Bülter. Bis zu den ersten offensiven Momenten dauerte es aber ein bisschen. Beide Mannschaften agierten erstmal abwartend und waren um Stabilität bemüht. Nach und nach übernahm dann der FC die Kontrolle. Und hatte in der 14. Minute den ersten gefährlichen Abschluss: Alessio Castro-Montes bekam auf der rechten Seite viel Zeit und Platz und flankte auf den zweiten Pfosten. Dort legte Bülter zurück auf Ache, der jedoch ein Luftloch schlug.

FC bestimmt die Partie

Trotzdem blieben die Kölner dran. Nach einer Hereingabe von Kristoffer Lund von der Grundlinie hatte erneut Ache die Riesen-Chance auf die Führung. Seinen zu zentralen Kopfball konnte Wölfe-Keeper Kamil Grabara um den Pfosten lenken. Im Anschluss an die folgende Ecke schloss Lund aus dem Rückraum ab, sein Versuch wurde zu Bülter abgefälscht, für den der Winkel aber zu spitz wurde. Dadurch konnten die Wölfe klären. Diese blieben offensiv weiter harmlos. Bezeichnend dafür war ein schwacher Distanzschuss von Maximilian Arnold (19.). Auf der anderen Seite vergab Linton Maina die nächste gute Möglichkeit der Gastgeber, da er an der Strafraumkante noch entscheidend gestört wurde und verzog.

Kurz darauf sorgte Marvin Schwäbe mit einem misslungen Pass kurz für einen erhöhten Puls bei den Kölner Fans. Der direkte Versuch von Arnold landete aber ungefährlich nur beim Torhüter – da wäre mehr drin gewesen für die Wölfe. Und auch bei den Kölnern fehlte Lund bei einem Kopfball aus guter Position die Präzision. Besser machte es kurz darauf Maina: Nach einer schönen Passstafette über Sebastian Sebulonsen und Tom Krauß zog der Flügelspieler vom rechten Strafraumeck nach innen und zog ab. Sein leicht abgefälschter Abschluss schlug rechts im Wolfsburger Tor ein – die Führung für die Geißböcke! Und der Angreifer hatte kurz danach die Chance, den Doppelpack zu schnüren. Sein Versuch nach einer abgefälschten Hereingabe wurde jedoch geblockt. Ähnlich erging es Jakub Kaminski nur kurz darauf. Der Pole wurde davor schön von Bülter in Szene gesetzt (36.). Danach hatte dann Patrick Wimmer die beste Chance der Gäste in der ersten Hälfte: Nach einem schönen Zusammenspiel mit Christian Eriksen verzog der Wolfsburger aber aus leicht spitzem Winkel. Auf der anderen Seite wurde wiederum ein Abschluss von Bülter im Strafraum geblockt. Der Abpraller landete bei Lund, der von der Strafraumkante aber relativ deutlich verzog.

Wolfsburg steigert sich nach der Pause

Kurz vor der Pause gab es dann aus Kölner Sicht noch einen kleinen Aufreger: Krauß wurde bei einem Abschluss im Strafraum von Yannick Gerhardt getroffen. Da der Ex-Kölner aber vorher den Ball geblockt hatte, zeigte Schiedsrichter Martin Petersen nicht auf den Punkt – natürlich zum Unmut der Gastgeber. So ging es mit dem 1:0 in die Pause. Aus dieser kamen die Gäste mit mehr Schwung – und forderten dann selber einen Strafstoß. Kento Shiogai dribbelte zentral in den Strafraum und versuchte, auf Dzenan Pejcinovic quer zu legen. Der Ball sprang dabei an den angelegten Arm von Cenk Özkacar – eindeutig kein Elfmeter. Trotzdem blieben die Wölfe gefährlicher als in Durchgang Eins. Eine halbhohe Hereingabe von Wimmer von der Strafraumkante klärte Schwäbe unorthodox mit dem Fuß (49.).

In der 59. Minute hatte Pejcinovic die große Chance zum Ausgleich: Nach einem langen Ball war der Stürmer frei durch, schoss aber aus linker Position im Strafraum am langen Eck vorbei. Schiedsrichter Petersen entschied außerdem auf Abseits. Das hob Lund aber wohl auf – Glück für die Geißböcke. Insgesamt blieb die Partie nun deutlich ausgeglichener, weil sich der VfL präsenter in den Zweikämpfen zeigte. Aber die Kölner hielten dagegen: Bülter zog aus sehr spitzem Winkel links im Sechzehner ab, sein Versuch ging jedoch deutlich drüber. Ein paar Minuten später marschierte der starke Maina bei einem Konter von Strafraum zu Strafraum und schloss ab – knapp rechts vorbei (68.). Kurz danach kamen wieder die Wölfe sehr gefährlich vors Tor: Über Pejcinovic und Wimmer kam Adam Daghim halbrechts aus zehn Metern völlig frei zum Abschluss. Sein Schuss konnte aber im letzten Moment noch geblockt werden.

Wolfsburg mit Chancen auf den Ausgleich

Ein Kopfball von erneut Daghim stellte Schwäbe dieses Mal dagegen vor keine Herausforderung (76.). Auf der anderen Seite zog der eingewechselte Said El Mala von links nach innen, sein Abschluss aus etwa 18 Metern ging aber am langen Eck vorbei. So blieb es erstmal bei der knappen FC-Führung. Und danach kamen wieder die Wölfe: Gerhardt zielte von der Strafraumkante nach einer flachen Flanke aber deutlich zu hoch. Nach einem Wolfsburger Konter wurde es dann erneut brandgefährlich im Kölner Strafraum. Pejcinovics Abschluss aus guter Position war jedoch zu schwach und genau auf Schwäbe. Und die Kölner schwammen weiter in der Defensive. Auch Shiogais wuchtiger Abschluss von der Strafraumkante führte aber nicht zum Ausgleich, sondern flog übers Tor (88.). Den Last-Minute-Treffer verhinderte Schwäbe in der Nachspielzeit gleich doppelt: Erst stark im Eins-gegen-Eins gegen erneut Shiogai und kurz danach bei einem Schuss von Daghim. El Mala wiederum vergab auf der anderen Seite die Entscheidung. Aber es war die letzte Aktion des Spiels. So blieb es beim 1:0-Erfolg für die Geißböcke.

Für die geht es in einer etwas über einer Woche am Sonntag (8.2.) weiter. Dann erwarten die Domstädter um 15:30 Uhr RB Leipzig.

1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar, Martel, Sebulonsen – Lund (86. van den Berg), Kaminski (75. El Mala), Krauß, Castro-Montes – Maina (75. Thielmann), Ache (86. Niang), Bülter (66. Johannesson); Tore: Maina (29.); Gelbe Karten FC: Ache


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg: Der FC erkämpft sich drei Punkte – 1:0

, ,
Startseite » #koewob » Seite 2

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg: Der FC erkämpft sich drei Punkte – 1:0

Am Freitagabend steht für den FC das 20. Bundesligaspiel auf dem Plan. Dann steht für den Tabellenzehnten die Begegnung gegen den Zwölften an: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg.

Nach dem Sieg zum Rückrundenstart und der Niederlage gegen den SC Freiburg am vergangenen Wochenende will der FC im Heimspiel gegen die Wölfe punkten: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Herzlich Willkommen zum Liveticker zum Bundesligaduell zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg. Auch in dieser Woche muss der Kölner Coach noch auf den Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey verzichten. Und auch Joel Schmied wird ebenso wie Dominique Heintz neben den Langzeitverletzten noch nicht bereit sein für einen Einsatz gegen die Wölfe. Linton Maina hingegen gab der Kölner Trainer nach seinen guten Leistungen der vergangenen Wochen eine Einsatzgarantie. Gegen den direkten Konkurrenten um Punkte wird es für die Geißböcke allerdings keine leichte Aufgabe.



Gegner des 1. FC Köln: Wolfsburg und das Defensivproblem

Eric Martel im Duell VfL Wolfsburg
, ,
Startseite » #koewob » Seite 2

Gegner des 1. FC Köln: Wolfsburg und das Defensivproblem

Am Freitagabend trifft der FC auf den VfL Wolfsburg und damit auf einen Gegner, der in der Defensive rein statistisch alles andere als gut dasteht. Der 1. FC Köln trifft auf einen Gegner mit Defensivproblem.

41 Gegentore kassierten die Wölfe bereits in dieser Saison. Die Abwehr des VfL ist rein statistisch eine der schwächsten der Liga. Nicht umsonst hat Wolfsburg nachgerüstet. Am Freitagabend steht nun das Duell gegen die Geißböcke an: Der 1. FC Köln trifft auf einen Gegner mit Defensivproblem.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Den 11. Januar werden die Wölfe vorerst einmal nicht so schnell vergessen. An jenem Tag zu Beginn des Jahres gab es für den VfL einen Eintrag ins Vereins-Geschichtsbuch. 1:8 unterlag Wolfsburg dem FC Bayern München – die höchste Pleite der eigenen Bundesliga-Historie. Ein herber Rückschlag für den neuen Cheftrainer Daniel Bauer, der die Niedersachsen erst im November übernommen hat. Nicht umsonst haben die Wölfe noch einmal in der Defensive nachgerüstet. Denn die Abwehr des VfL ist rein statistisch eine der schwächsten der Liga. 41 Gegentore hat sich Wolfsburg in dieser Spielzeit schon gefangen. Einzig in Frankfurt und in Heidenheim mussten die Keeper die Bälle noch häufiger aus dem Kasten holen (jeweils 42).

Negative Werte

Dass es bei den Wölfen so oft klingelt, kommt aber nicht von ungefähr. Der VfL kommt auf den dritthöchsten gegnerischen xGoals-Wert. Der liegt bei rund 34. Das heißt, die Qualität der gegnerischen Chancen ließ eben 34 Treffer erwarten, die Wölfe kassierten aber bereits 41 Tore. Die gegnerische xGoals-Effizienz liegt also bei -7, einzig bei der Eintracht sieht diese noch schlechter aus (-12). Zum Vergleich: der gegnerische xGoals-Wert der Kölner liegt bei 30,5, der FC fing sich bislang 32 Gegentore. Dazu ließen die Niedersachsen die meisten Torschüsse auf ihr Tor zu, die meisten Kopfbälle. Keine Mannschaft fängt sich mehr Flanken und mehr Hereingaben aus dem Spiel. Wolfsburg hat auch die meisten Ecken bereits hingenommen sowie die meisten Abschlüsse nach Ecken – allerdings sind erst zwei Tore daraus resultiert.

Dabei investiert das Team von Daniel Bauer viel – gehört zu den laufstärksten Teams, absolviert die meisten Tempoläufe gegen den Ball, viele Sprints, viele intensive Läufe. Der Ertrag ist aber überschaubar. Ob die Geißböcke das aber am Freitagabend ausnutzen können, muss sich auch erst zeigen. Denn auch Wolfsburg tut sich schwer mit Ballbesitz und gegen jene Mannschaften haben die Kölner bekanntlich ihre Probleme.


Der 1. FC Köln, der VfL Wolfsburg und das Problem einer 1:0-Führung

Luca Waldschmidt traf früh gegen den VfL Wolfsburg, am Ende gab es ein Remis
, ,
Startseite » #koewob » Seite 2

Der 1. FC Köln, der VfL Wolfsburg und das Problem einer 1:0-Führung

Gegen den SC Freiburg ging der FC zum vierten Mal in dieser Saison in der Anfangsphase in Führung. Gewonnen haben die Kölner keins dieser Spiele. Und das ist nicht alles: Der 1. FC Köln und das Problem der 1:0-Führung.

Trotz Führung haben die Geißböcke schon zahlreiche Spiele aus der Hand gegeben. Genauso wie der VfL Wolfsburg. Vor allem nach frühen Treffern will es für den 1. FC Köln nicht so recht laufen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Knapp anderthalb Minuten währte die Freude über die Führung der Geißböcke am vergangenen Sonntag. Linton Maina hatte mit einem beherzten Sololauf das Kölner 1:0 eingeleitet. Max Rosenfelder brachte den FC tatsächlich letztendlich in Front, als er die Kugel ins eigene Netz drosch. Gebracht hat der Treffer dem FC herzlich wenig. Denn eben anderthalb Minuten später lupfte Derry Scherhant die Kugel über Marvin Schwäbe zum Ausgleich ein. Kurz vor dem Seitenwechsel traf die Mannschaft von Julian Schuster dann den 2:1-Siegtreffer. Die Kölner gaben den Sieg also trotz des frühen 1:0 noch aus der Hand. Und das ist in dieser Spielzeit offensichtlich ein grundsätzliches Problem des FC. Denn Niederlagen oder Remis nach frühen Treffern gab es in dieser Spielzeit schon mehrere.

Vier mal früh in Führung, vier Mal nicht gewonnen

Vier Mal erzielten die Geißböcke in der Anfangsphase das 1:0. Gegen Frankfurt hieß es am Ende 3:4, gegen den VfB Stuttgart 1:2, in Wolfsburg 3:3 und eben gegen Freiburg 1:2. Damit nicht genug: Inklusive des Pokalspiels gegen die Bayern gingen die Kölner in dieser Spielzeit bereits sieben Mal 1:0 in Führung, ohne am Ende als Gewinner vom Platz zu gehen. Nach Führungen verloren die Kölner sogar vier Liga-Spiele. Das ist der Liga-Höchstwert, gemeinsam mit den Wölfen. Dem gegenüber stehen allerdings auch vier Dreier nachdem die Kölner das 1:0 erzielten, fünf nach genereller Führung. Die Wölfe verspielten sogar in der Liga sieben Mal eine Führung. Auch die Niedersachsen punkteten natürlich wenn sie in Front lagen, holten dann sogar einen Zähler mehr als der FC.

Im Schnitt gab es für den VfL genau 1,5 Zähler nach einer Führung. In dieser Statistik liegt Wolfsburg auf Rang 18, und damit zwei Plätze vor den Kölnern, die gerade einmal 1,55 Punkte holten. Heißt: Beide Teams wissen durchaus, in Führung zu gehen, allerdings haben die Clubs Schwierigkeiten, dann nachzulegen. „Wir haben in der Vergangenheit einfach selten zu Null gespielt, weil wir genau in diesen Momenten da die Situation vielleicht ein wenig falsch einschätzen“, sagte der Kölner Coach. Auch Wolfsburg hat Zähler wieder abgegeben. Der VfL sammelte im bisherigen Saisonverlauf gerade einmal 19 Punkte – so wenig wie noch nie in der Bundesliga-Geschichte der Wölfe.

Im Hinspiel beim VfL war es der FC, der früh in Führung ging. Und dem Gesetz der Serie nach drehten die Wölfe die Begegnung zwischenzeitlich, sahen sogar nach dem späten Freistoßtreffer von Maximilian Arnold in der Nachspielzeit wie der Sieger aus. Dann schlug aber ausgerechnet Jakub Kaminski gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber zu und rettete dem FC den Punkt. Und das ist dann der andere Teil der Wahrheit – denn keine Mannschaft trifft nach wie vor öfter in der Nachspielzeit.


Das nächste Puzzle – Wie startet der 1. FC Köln gegen Wolfsburg?

Lukas Kwasniok im Spiel des 1. FC Köln gegen Mainz
, ,
Startseite » #koewob » Seite 2

Das nächste Puzzle – Wie startet der 1. FC Köln gegen Wolfsburg?

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird nicht müde, Woche für Woche eine neue Elf zu finden. Im Duell gegen die Wölfe könnte der Coach bereits seine 19. unterschiedliche Startformation finden – im 20. Spiel. So könnte der 1. FC Köln gegen Wolfsburg beginnen.

Nach der 1:2-Niederlage gegen Freiburg wollen die Kölner eigentlich wieder punkten – dreifach. Und dafür muss Lukas Kwasniok die richtige Anfangsformation finden.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Möglicherweise hatte Joel Schmied schon eine leichte Vorahnung, als er zu Beginn des Jahres davon sprach, dass seine Rückkehr für den Februar angepeilt sei. Zuletzt hatte die Hoffnung bestanden, der Schweizer könnte bereits für die Begegnung gegen Wolfsburg am Freitagabend zur Option für die Geißböcke werden. Doch diesem Vorhaben erteilte Lukas Kwasniok am Mittwoch eine Abfuhr. Schmied sei zwar grundsätzlich wieder bereit, man wolle aber kein unnötiges Risiko bei dem Abwehrspieler eingehen, so der Tenor des Trainers. Dementsprechend wird sich der Kader für das Heimspiel wohl auch nicht großartig verändern. Denn auch Jahmai Simpson-Pusey ist nicht rechtzeitig fit geworden, wird wohl im Januar auch nicht mehr mit der Mannschaft trainieren.

Kehrt Eric Martel zurück?

Nach der insgesamt ordentlichen Leistung gegen Freiburg stellt sich die Frage, ob der Kölner Coach überhaupt Wechsel vornehmen wird. Dabei stellt sich grundsätzlich wieder die Frage nach der Dreier- oder Viererkette, nach der defensiven oder offensiven Doppelsechs und nach einer möglichen Doppelspitze. Nach den doch recht vielversprechenden Leistungen mit Viererkette könnte Kwasniok diese Formation bevorzugen. Dann wären die Optionen für die Innenverteidigung sicherlich Rav van den Berg und Sebastian Sebulonsen. Denkbar wäre aber auch, dass Kwasniok Cenk Özkacar oder Eric Martel in der letzten Reihe ranlässt. Dann könnte Sebulonsen den rechten Part der Viererkette übernehmen und Alessio Castro-Montes auf die linke Seite rotieren. Dort startete zuletzt Kristoffer Lund, überzeugte aber wieder nicht vollends.

In der Reihe davor dürfte die Doppelsechs mit Tom Krauß und Jakub Kaminski eigentlich gesetzt sein. Wenn der Trainer einer offensivere Ausrichtung wählt. Linton Maina erhielt bereits die Startelf-Garantie und wird die Flügel beackern. Ob links oder rechts scheint offen. Denn auch Jan Thielmann erwischte gegen Freiburg nicht seinen besten Tag. Möglich also, dass Maina auf die rechte Seite ausweicht und Said El Mala wieder in die Anfangsformation zurückkehrt. Sollte der FC mit Doppelspitze spielen, sind Marius Bülter und Ragnar Ache wohl gesetzt.

So könnte der FC gegen Wolfsburg beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Linton Maina traf gegen die Bayern

Linton Maina

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln

Marius Bülter



Linton Maina: Ausgerechnet zum Jubiläum wieder in starker Form beim 1. FC Köln

Linton Maina traf gegen die Bayern
, ,
Startseite » #koewob » Seite 2

Linton Maina: Ausgerechnet zum Jubiläum wieder in starker Form beim 1. FC Köln

Nach einer schweren Phase mit wenig Einsatzzeit bei den Geißböcke läuft es für den 26-Jährigen aktuell rund beim 1. FC Köln: Linton Maina erhält zum Jubiläum die Einsatzgarantie.

Momentan gibt es für FC-Coach Lukas Kwasniok kaum ein Vorbeikommen an dem schnellen Flügelflitzer der Geißböcke. Für den gebürtigen Berliner wird die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg sein 100. Bundeliga-Spiel. Und das bestreitet der 26-Jährige im Trikot des 1. FC Köln: Linton Maina erhält zum Jubiläum die Einsatzgarantie.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Als Lukas Kwasniok zu Beginn des Jahres im spanischen La Nucia andeutete, dass er nicht ausschließen könne, dass gegen Ende Januar vielleicht der ein oder andere Spieler mit wenig Spielzeit noch einen Wechselwunsch an ihn herantragen könne, da werden sicherlich einige FC-Fans auch den Namen Linton Maina im Kopf gehabt haben. Denn die Entwicklung war zu jenem Zeitpunkt für den gebürtigen Berliner eine besonders bittere. In der vergangenen Spielzeit noch Stammspieler, Leistungsträger und Topscorer, in dieser Edelreservist. Im Mai die Verkündung der Vertragsverlängerung, im Dezember Bank-Tristesse. „Ich war in meiner Karriere noch nicht in einer solchen Phase. Ich habe es aber geschafft, gut damit umzugehen“, sagte Linton Maina bei „FC.de“. „Ein paar Jahre früher wäre das anders gewesen, da wäre ich nicht so geduldig geblieben.“

„Im Moment fühle ich mich gut“

Doch in 2026 haben sich die Vorzeichen für den 26-Jährigen verändert. Zuletzt stand der Offensivspieler drei Mal in der Anfangsformation, sammelte in den drei Begegnungen nahezu so viele Spielminuten wie bei den zehn Einsätzen zuvor. „Die Spielzeit ist auch immer ein Indikator dafür, wie man gerade persönlich dasteht, in welcher Verfassung man ist“, sagte Maina. „Im Moment fühle ich mich gut, das sieht dann auch das Trainerteam. Jetzt will ich dranbleiben und so viel spielen wie möglich.“ Danach sah es lange nicht aus. „Manchmal tut eine Winterpause auch ganz gut, um ein bisschen Abstand zu gewinnen und alles Revue passieren zu lassen. Vor ein paar Jahren hätte ich wahrscheinlich mehr Selbstzweifel gehabt.“

Eine weitere Chance bekommt der Flügelflitzer bereits am Freitagabend und das von Beginn an. „Am liebsten wäre mir natürlich, dass alle immer 34 Spiele performen und die gesamte Saison über an ihrem Peak sind“, erklärte Kwasniok. „Das ist aber nicht die Realität. Wir hoffen einfach, dass Linton diese Phase so lange wie möglich eben aufrechterhalten kann, weil er mit seinem Tempo und auch so seiner Quirrligkeit jedem Gegner Probleme bereiten kann. Wir wollen einfach dieses Momentum auch nutzen und er wird auch am Wochenende wieder beginnen.“ Und an den VfL hat der 26-Jährige gute Erinnerungen, erzielte seinen ersten Bundesliga-Treffer 2018 gegen die Niedersachsen.

Und dieser Kreis schließt sich für Maina in gewisser Weise am Freitag. Denn für den Flügelspieler steht das 100. Bundesliga-Spiel an. Und den Großteil hat er für die Kölner absolviert. „Der FC ist inzwischen ein Stück weit Heimat geworden. Ich hab’ in kurzer Zeit sehr viel erlebt – Höhen und Tiefen, einen Aufstieg und einen Abstieg – und sehr viele Spiele bestritten. Das erleben andere in einer ganzen Karriere nicht.“ Die Geduld des 26-Jährigen hat sich also wohl ausgezahlt. Und so bekommt Maina am Freitagabend die Chance, sein Jubiläum von 100 vielleicht sogar mit einem weiteren Treffer zu vergolden. Dass er gegen die Wölfe treffen kann, bewies der Flügelflitzer bei seinem ersten Liga-Tor – mit der aktuellen Form werden wohl auch noch einige Scorer hinzukommen.


Rochade im Zentrum des 1. FC Köln: Ein Duo auf der Bank

Denis Huseinbasic und Isak Johannesson saßen zuletzt viel auf der Bank
, ,
Startseite » #koewob » Seite 2

Rochade im Zentrum des 1. FC Köln: Ein Duo auf der Bank

Auch durch die Leistungssteigerung von Tom Krauß hat es Bewegung in der Zentrale der Geißböcke gegeben. Zu den Leidtragenden gehört aktuell auch ein Duo des 1. FC Köln: Isak Johannesson und Denis Huseinbasic befinden sich aktuell zumindest im Hintertreffen.

Zu Saisonbeginn gehörte Isak Johannesson noch zu den Stammspielern, Denis Huseinbasic lief regelmäßig auf. Aktuell sind die beiden Mittelfeldspieler ein wenig außen vor. Auch, weil Jakub Kaminski immer mal wieder zentral ran darf.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Dass Lukas Kwasniok ein Freund der großen Rotation ist, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Der Kölner Coach hat in 19 Ligaspielen 18 unterschiedliche Startaufstellungen gefunden. Dabei schreckt der Trainer auch nicht davor zurück, ab und an Spieler auf Positionen einzusetzen, die auf den ersten Blick eben positionsfremd erscheinen. So wie bei Jakub Kaminski. Der Pole ist für den 44-Jährigen der „beste Spieler“ des Kaders und zwischen den Zeilen machte Kwasniok keinen Hehl daraus, dass er für diesen „besten Spieler“ mitunter auch schon mal eine Position suchen müsse. Gerade wenn die linke Außenbahn anders besetzt ist. Und so lief der 23-Jährige gegen den SC Freiburg zum wiederholten Male im zentralen Mittelfeld als kreativer, offensiverer Sechser auf.

„Der eine mehr als der andere“

Kaminski selbst betonte schon mehrfach, dass es ihm primär darum ginge, zu spielen. Und das eben da, wo der Trainer ihn aufstelle. Jene Positionswechsel werden unter den Fans von der Frage begleitet, ob sich der Coach damit nicht selbst der Stärke des Offensivspielers beraubt. Immerhin hat Kaminski seit November keinen weiteren Scorer gesammelt, bis dahin waren es sechs. Doch der polnische Nationalspieler dürfte auch gegen Wolfsburg durchaus eine Option im Zentrum sein. Einen Teil des Plans verriet der Coach am Mittwoch. Eric Martel würde etwa wieder ein Kandidat für die Startelf sein, wenn sich Kwasniok für die defensive Doppelsechs entschiede, es könne aber auch eine offensive Variante für einen der beiden zentralen Spieler geben – dann wohl wieder mit Kaminski.

Dabei sind Denis Huseinbasic und Isak Johannesson offensichtlich ins Hintertreffen geraten. Huseinbasic schaute zuletzt drei Mal 90 Minuten nur zu (ein Mal krank). Johannesson, immerhin über Monate unumstrittener Stammspieler, kam im Jahr 2026 zu drei Kurzeinsätzen, spielte gegen Heidenheim gar nicht. Auf die Frage, wie nah die beiden Akteure denn vor einer Rückkehr in die Formation stünden, antwortete der Trainer „der eine mehr als der andere“. Welcher der beiden Akteure im Vorteil ist, ließ Kwasniok offen, deutete aber an, wo aktuell ein Problem liegen könnte. „Es ist ein dauerhafter Wettbewerb, in dem sich die Jungs befinden“, sagte der Coach. „Ich bin jemand, der Trainingsleistung gerne bewertet und die beeinflusst dann eben auch meine Entscheidungsfindung.“ Wichtig sei ihm „Körperhaltung, Körpersprache im Spiel, aber eben auch Reaktion auf die Nicht-Berücksichtigungen.“

Kwasniok betonte auch, dass die Spieler bei ihm eben nur die Chance hätten, sich über Leistung und Engagement zurück in eine gute Position zu kämpfen: „Wenig erzählen, viel liefern – das hat schon immer geholfen“. Eine klare Aufforderung an die Reservisten. Allerdings muss eine gute Reaktion auf die Nicht-Berücksichtigung nicht zwangsläufig zu einer Startelf-Position führen. „Weil manchmal die taktische Ausrichtung eben nicht passend ist, aber dann vielleicht die Woche drauf“, sagte der Coach. Dass es bei Kwasniok mitunter auch schnell mit einer Rückeroberung des erhofften Platzes gehen kann, ist ebenfalls hinlänglich bekannt. Allerdings hofft auch Eric Martel auf die Rückkehr in die Anfangsformation. Leicht wird es für das Duo aktuell nicht.


„Jeder Spieltag ist eine Chance“ – und jeder Punkt wichtig für den Klassenerhalt beim 1. FC Köln

Jan Thielmann im Spiel gegen den VfL Wolfsburg
, ,
Startseite » #koewob » Seite 2

„Jeder Spieltag ist eine Chance“ – und jeder Punkt wichtig für den Klassenerhalt beim 1. FC Köln

Am Freitagabend hat der FC beim Flutlichtspiel im eigenen Stadion die Wölfe zu Gast. Trotz des Duells des Zehnten gegen den Elften der Tabelle wird die Aufgabe keine leichte für die Geißböcke. Das weiß auch Lukas Kwasniok: So will der 1. FC Köln gegen Wolfsburg punkten.

Nach dem Heimspielsieg gegen Mainz vor zwei Wochen wollen die Kölner die Wucht des zwölften Manns am Freitagabend erneut nutzen und drei Punkte in der Domstadt behalten: So will der 1. FC Köln gegen Wolfsburg punkten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Rein nach dem Tabellenplatz verspricht die Begegnung der Geißböcke am Freitagabend nicht die pure Brisanz. Immerhin spielt der Zehnte gegen den Elften – also so etwas wie eine Partie aus dem Tabellen-Niemandsland. Doch der Schein trügt. „Ich glaube in dieser Saison ist es so, dass sich vielleicht so sechs Mannschaften um die oberen Tabellenplätze batteln und dann hast ein ganz ganz kleines Mittelfeld. Aktuell besteht das gefühlt nur aus Freiburg und Frankfurt. Und ab dann kämpft ja tatsächlich jeder um den Klassenerhalt“, erklärte Lukas Kwasniok am Mittwoch. Mal abgesehen von den Bayern geht es für die Top-Sechs aktuell nur um die Platzierung bei den internationalen Rängen. Dann folgen Frankfurt und Freiburg, vielleicht auch noch Union Berlin und vier Zähler dahinter dann eben der FC.

FC belohnt sich zu selten

Tabellenplatz zehn klingt nun nicht wirklich nach Abstiegskampf. Allerdings sind es eben nur zwei Zähler Vorsprung auf Rang 15 – den letzten Platz des ganz sicheren Ufers. Und demnach könnte sich die Situation nur zwei Wochen nach dem vergangenen Befreiungsschlag gegen Mainz wieder erheblich verschlechtern. Zumal nach der Partie gegen Wolfsburg mit dem VfB Stuttgart, RB Leipzig und der TSG Hoffenheim ganz andere Kaliber warten, während es die Abstiegs-Konkurrenz gleich mit mehreren direkten Duellen zu tun hat. „Jeder Spieltag ist eine Chance, ich unterscheide da nicht so sehr“, erklärt Kwasniok. „Ich freue mich über drei Punkte gegen Wolfsburg genauso wie über drei Punkte in Stuttgart. Es kommt darauf an, dass wir am Ende genug Punkte haben, um die Klasse halten zu können“, so der Kölner Coach weiter.

Dabei spricht der Trainer wohl ungewollt ein Kernproblem der vergangenen Wochen an. Denn die Kölner haben sich für ihren Aufwand viel zu selten belohnt. Der FC gehört zu den laufstärksten Teams der Liga, bringt eine hohe Intensität auf die Platte und erspielt sich nach den xGoasl-Werten zahlreiche Chancen – und dennoch stehen sechs von 30 möglichen Punkten aus den vergangenen zehn Spielen auf dem Konto. Ein Punkteschnitt von 0,6 wird am Ende der Spielzeit nicht reichen. Kwasniok betonte, dass die Mannschaft an den Nachlässigkeiten arbeiten müsse, mitunter schon mal Situationen falsch einschätze. „Ich glaube, diese Präzision in den Aktionen nach vorne plus Kontrolle der einzelnen Spielmomente, das würde schon auch dazu führen, dass wir dann vielleicht als Sieger vom Platz gehen könnten“, so der Trainer weiter.

Denn die Aufgabe wird keine leichte werden. In den vergangenen sieben Spielen haben die Auswärtsmannschaften nie verloren. Der letzte Heimsieg gegen die Wölfe liegt fünf Jahre zurück. Zwar laufe bei den Wölfen noch nicht alles rund, aber „wenn sie die Kugel da laufen lassen durchs Zentrum, dann müssen wir uns schon auf sehr sehr viel Leidenszeit einstellen.“ Der Kölner Coach warnt zudem vor der individuellen Qualität des Gegners. Personell hat sich für den Trainer nichts verändert. Jahmai Pusey-Simpson und Joel Schmied fallen weiterhin verletzt aus. Ansonsten ist Köln bis auf die Langzeitverletzten komplett. Eine Einsatzgarantie stellte der Coach einzig Linton Maina aus. Für den Trainer heißt es dennoch puzzeln.

Und nach Möglichkeit den Schlüssel für die nächsten drei Punkte zu finden. Denn mit einem Sieg würden die Kölner vorerst den Abstiegskampf verlassen und sich dann im Tabellen-Niemandsland aufhalten. Es gibt schlimmere Szenarien.