Isak Johannesson hat viel Erfahrung mit den Derbys: „Aber das ist natürlich viel größer“

Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
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Isak Johannesson hat viel Erfahrung mit den Derbys: „Aber das ist natürlich viel größer“

Isak Johannesson hat sowohl in Kopenhagen als auch in Düsseldorf Derbys erlebt. Da sogar gegen den FC. Der Isländer kennt auch die Schattenseiten der Rivalität. Vor allem nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln: Isak Johannesson weiß um die Bedeutung des Derbys.

Am Samstag steht ein besonders brisantes Duell auf dem Spielplan für den 1. FC Köln: Isak Johannesson weiß um die Bedeutung des Derbys.

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Die Wucht der Kölner Fans hat Isak Johannesson in den vergangenen Wochen, aber auch in der vergangenen Spielzeit kennenlernen dürfen. Nach seinem Last-Minute-Treffer gegen Regensburg, nach dem Treffer gegen Wolfsburg zum Beispiel. Oder bei den stimmungsgeladenen Begegnungen wie zuletzt gegen den Hamburger SV. Mit Fortuna Düsseldorf erlebte der 22-Jährige auch schon Derbys in und gegen Köln. Doch die nächste Stufe wird der Mittelfeldspieler dann wohl am Samstagabend kennenlernen. „Ich habe ja schon Derbys gegen Köln gespielt. Aber das kommende ist natürlich viel größer. Ich freue mich darauf“, sagte Johannesson am Mittwoch am Rande der Trainingseinheit. „Ich habe schon viele wichtige Dinge über das Derby gehört. Es ist das wichtigste Spiel für Köln.“

„Es herrscht eine große Rivalität“

Die Magie eben jener Derbys erlebte die Kölner Neuverpflichtung auch schon in Dänemark, als er mit Kopenhagen gegen Bröndby antrat. „Zwischen den Fans herrscht eine große Rivalität. Ich mag es, genau diese Derbys zu spielen. Aber auf das gegen Gladbach freue ich mich besonders“, sagt Johannesson und liefert den Grund direkt mit. „Wir haben einen guten Start hingelegt. Wenn wir drei Punkte holen, sind wir in einer richtig guten Position vor der Länderspielpause“, sagt Johannesson. Aktuell belegen die Kölner den siebten Tabellenplatz. Mit einem Erfolg beim Nachbarn würden die Geißböcke in der Tabelle auf jeden Fall klettern. Denn Leipzig und Hoffenheim werden sich im direkten Duell so oder so Punkte abnehmen. Auch, wenn Gladbach nicht optimal in die Saison gestartet ist, wird das aber kein Selbstläufer.

„Wir müssen uns nur auf uns konzentrieren. Aber natürlich gucken wir auch ein wenig auf Gladbach“, sagt der Isländer und weist darauf hin, dass die Borussia trotz schwerem Start eine gute Rolle spielen kann. „Mit einer guten Leistung haben wir eine gute Chance, zu gewinnen.“ Wie viel eine Rivalität unter Nachbarn bedeutet, musste der Mittelfeldspieler im Sommer ertragen. Nachdem der 22-Jährige seinen Abschied aus Düsseldorf Richtung Köln bekannt gegeben hatte, wurde er in den Sozialen Medien massiv angegangen. Johannesson sperrte zwischenzeitlich sogar die Kommentarfunktion seines Instagram-Accounts. Den Wechsel an sich bereut Johannesson auch nicht. „Ich bin sehr glücklich in so einem guten Team zu spielen. Ich bin froh, dass ich den Schritt gemacht hab.“

Und dieser Schritt führt den Isländer am Samstagabend eben in den Borussia Park. „Die Fans werden uns natürlich wieder unterstützen. Sie werden alles geben. Wir werden alles geben“, sagt der Isländer. „Sie sind super wichtig für uns. Sie geben uns so viel Energie.“

Ohne Tor, Einsatz oder Chance – für Abgänge des 1. FC Köln hat sich der Abschied bislang nicht ausgezahlt

Damion Downs und Max Finkgräfe spielen nicht mehr für den 1. FC Köln
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Ohne Tor, Einsatz oder Chance – für Abgänge des 1. FC Köln hat sich der Abschied bislang nicht ausgezahlt

Mit Damion Downs und Max Finkgräfe haben zwei Eigengewächse den FC im Sommer verlassen, den Kölnern aber einen großen Umbruch ermöglicht. Für die beiden Youngster läuft es bislang aber nicht rund. Doch da gibt es noch mehr Ex-Akteure des 1. FC Köln: Für diese Ex-Spieler läuft es nicht rund.

Sie galten einst als Hoffnungsträger, wurden dann aber Abgänge des 1. FC Köln: Für diese Ex-Spieler läuft es bei ihren neuen Clubs nicht rund.

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In dieser Spielzeit gehört es wohl eher zur Ausnahme, dass mehr als die Hälfte der Startelf zum Stammpersonal der Vorsaison gehörte. Am Sonntagabend war es mal wieder soweit. Doch insgesamt hat der FC ein neues Gesicht verliehen bekommen. Zwölf neue Spieler, von denen aktuell acht bis neun Akteure regelmäßig zum Einsatz kommen. Einzig Ron-Robert Zieler als Nummer zwei, der verletzte Rav van den Berg und der letzte Neuzugang Alessio Castro-Montes sind aktuell hinten dran. Und damit dieser Umbruch überhaupt möglich war, war es auch nötig, Spieler abzugeben. Alleine Damion Downs und Max Finkgräfe haben dem FC zwischen 13 und 15 Millionen Euro eingebracht. Thomas Kessler machte in der Vergangenheit keinen Hehl daraus, dass mit beiden gerne verlängert hätte.

Noch keine Minute auf dem Feld

Doch die beiden Eigengewächse wollten bekanntlich einen anderen Weg einschlagen. Es ist reine Spekulation wie der Weg der Youngster beim FC weitergegangen wäre, genauso ist die Überlegung müßig, ob der FC ohne die Transfers nun in den gleichen Sphären spielen würde. Für die Abgänge verläuft der Abschied aus Köln jedenfalls alles andere als wie erhofft. Finkgräfe wollte bei RB Leipzig den nächsten Karriere-Schritt gehen. Ein mutiger Schritt, denn mit David Raum hat das ehemalige Kölner Talent einen Nationalspieler als direkten Konkurrenten. Und erwartungsgemäß gab und gibt es an dem kein Vorbeikommen. Unmittelbar vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club verletzte sich Finkgräfe zudem am Innenband und arbeitet seitdem am Comeback.

Unterm Strich steht noch kein einziger Einsatz auf dem Konto des Linksverteidigers. Und der Weg zurück in den Kader wird sicherlich kein einfacher. Damion Downs hat es zwar nicht zu einem Club gezogen, der den Anspruch hat Champions League zu spielen, der Sprung zum FC Southampton war aber dennoch ein großer. Die Championship ist einfach noch einmal ein anderes Kaliber als die 2. Bundesliga. Und diese Erfahrung muss der Angreifer schmerzlich machen. Bislang kommt der Angreifer in der 2. britischen Liga auf sieben Einsätze, davon einer von Beginn an. Downs saß aber auch schon in zwei Begegnungen 90 Minuten auf der Bank und ganze vier Mal auf der Tribüne (einmal krank). Auf die Scorerliste hat es der Stürmer mit einem Assist gebracht.

Trainerwechsel kann Situation verändern

Dabei hatte man sich in England viel von dem Wechsel versprochen. Southampton liegt allerdings auch weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Am Montag wurde Trainer Will Still entlassen. Interimstrainer wird nun Tonda Eckert, der von 2013 bis 2016 im Kölner Nachwuchs als Co-Trainer tätig war und unter anderem mit Spielern wie Salih Özcan oder Ismail Jacobs arbeitete. Still hatte Downs immer wieder den Rücken gestärkt. Der Stürmer war auch von einigen Fans so hart angegangen worden, dass er sein Instagram-Profil löschte. Auch bei einigen weiteren Abgängen will es einfach nicht rundlaufen. Florian Dietz wartet beispielsweise bei Jahn Regenburg noch immer auf seinen ersten Treffer. Zuletzt war er drei Mal nur Zuschauer.

Justin von der Hitz ist mittlerweile fester Bestandteil der Nürnberger Zweitvertretung. Leart Pacarada riss sich in Heidenheim das Kreuzband, fällt Monate aus. Mathias Olesen kommt zwar in Fürth auf Spielzeit, sportlich läuft es beim Kleeblatt aber schlecht. Die Spielvereinigung belegt aktuell den 16. Tabellenplatz. Jacob Christensen schaffte es bei Molde zuletzt zwei Mal in die Startelf. Aber auch der Däne kommt bislang erst auf fünf Einsätze. Ganz anders ist die Situation da wiederum bei anderen Ex-Kölnern. Tim Lemperle ist bei der TSG Hoffenheim genauso Stammspieler wie Dejan Ljubicic bei Dinamo Zagreb. Für den Mittelfeldspieler steht diese Woche noch ein Europa-League-Duell mit Celta de Vigo auf dem Programm.

Déjà-vu für Ex-FC-Profi: Marvin Obuz dreht bei Rot-Weiss Essen wieder auf

Marvin Obuz für Rot-Weiß Essen im Duell gegen Borussia Dortmund
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Déjà-vu für Ex-FC-Profi: Marvin Obuz dreht bei Rot-Weiss Essen wieder auf

Im Sommer hat Marvin Obuz den FC wohl endgültig verlassen. Das ehemalige Talent ist wieder zu Rot-Weiss Essen zurückgekehrt. Kein Wunder, an der Hafenstraße feierte er seine größten Erfolge. Zunächst wollte es nicht rundlaufen. Aber Marvin Obuz blüht bei Rot-Weiss Essen wieder auf.

Er galt einst als großes Kölner Talent, durchlief zahlreiche Juniorenmannschaften bei den Geißböcken und hat den Sprung zu den Profis nie so richtig geschafft. Im Sommer endete die Zeit beim FC. Bei seinem neuen Club wollte es zunächst aber auch nicht laufen. Zunächst, denn mittlerweile sieht die Welt wieder anders aus. Marvin Obuz blüht bei Rot-Weiss Essen wieder auf.

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Möglicherweise fühlen sich diese Tage ein wenig nach Déjà-vu bei Marvin Obuz an. Der gebürtige Kölner avancierte am vergangenen Wochenende zum Matchwinner bei Rot-Weiss Essens Erfolg über den 1. FC Schweinfurt. RWE setzte sich 2:1 gegen den Aufsteiger durch und befindet sich als Tabellenfünfter mit drei Zählern Rückstand zur Spitze auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsrängen. Beide Tore bereitete Obuz vor und ragte auch sonst aus einer solide auftretenden Essener Mannschaft hervor. Der Offensivspieler scheint nach anfänglichen Schwierigkeiten an der Hafenstraße wieder angekommen zu sein. Im Sommer lief der Vertrag bei den Geißböcken aus. Das ehemalige Kölner Talent, das vergeblich auf seinen Durchbruch im zweiten Versuch hoffte, kehrte seinem Heimatverein den Rücken.

Seit einigen Wochen dreht Obuz auf

Und das in der Hoffnung, ein zweites Mal in Essen durchzustarten. Das tat Obuz nämlich bereits in der Saison 23/24. Als der FC gegen den Abstieg kämpfte, hoffte der Offensivspieler nicht nur auf Einsatzzeit, Essen spielte lange um den Aufstieg mit und Obuz hatte genau daran seinen großen Anteil. Sieben Tore erzielte der Außenspieler damals, bereitete 14 vor. Und genau darauf bauten sie nun auch wieder an der Hafenstraße. Obuz wurde in die 3. Liga geholt, obwohl auch Angebote aus der 2. Bundesliga vorgelegen haben sollen. Unter anderem hat sich wohl auch der Karlsruher SC um die Dienste bemüht. Am Ende wurde es Essen. Doch der Saisonauftakt verlief alles andere als perfekt. Obuz verletzte sich in der Vorbereitung, hatte Mühe, den direkten Anschluss zu finden.

Erst in den vergangenen Wochen dreht der Offensivspieler zunehmend auf. Und genau das erinnert auch an die Spielzeit 23/24. Denn auch damals hatte das ehemalige Kölner Talent seine Anlaufschwierigkeiten. Im Oktober 23 startete der Lauf des heute 24-Jährigen. Und das mit einem 2:1-Erfolg über Saarbrücken. Beide Tore bereitete Obuz vor. In den folgenden sieben Spielen war der ehemalige U20-Nationalspieler an sechs Toren direkt beteiligt. Eine Bilanz, mit der Obuz nun sicher auch gerne an seine beiden Vorlagen vom Wochenende anknüpfen würde. Der erste Schritt ist gemacht.

Nach 1:1 des 1. FC Köln: Enttäuschung verständlich aber nicht nötig

Die Spieler des 1. FC Köln nach dem Remis gegen den FC Augsburg
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Nach 1:1 des 1. FC Köln: Enttäuschung verständlich aber nicht nötig

Nach dem 1:1 gegen den FC Augsburg herrschte bei dem ein oder anderen Fan aber auch Spieler der Geißböcke eine gewisse Enttäuschung. Das ist nach dem fulminanten Saisonauftakt auch durchaus verständlich, nach dem bisherigen Saisonverlauf aber nicht nötig. Ein Kommentar zum 1:1 des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg.

Der starke Saisonauftakt mit zehn Punkten aus sechs Spielen gegen Mannschaften, die sich am Ende der Saison in Europa wähnen, hat auf einen weiteren Erfolg gegen den FC Augsburg hoffen lassen. Insofern fühlt sich das Remis nach zu wenig an. Doch ist es das wirklich? Ein Kommentar zum 1:1 des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg.

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Angesichts des bisherigen jeweiligen Auftretens, der Punkteausbeute und des Tabellenstands hatten die Worte von Lukas Kwasniok am vergangenen Donnerstag bei dem ein oder anderen Fan für Stirnrunzeln gesorgt. Der Kölner Trainer erklärte sein Team im Duell gegen den FC Augsburg zum Außenseiter. In Anbetracht der jüngeren Historie der beiden Vereine eine durchaus nachvollziehbare Ansicht. Denn entgegen so mancher Wahrnehmung ist der FCA nicht mehr die graue Maus der Liga, sondern hat sich absolut im deutschen Oberhaus etabliert, wohingegen der FC gerade einmal mehr den Versuch startet, nach einem bitteren Abstieg die nötige Konstanz in der Erstklassigkeit zu finden. Dennoch ist Augsburg sicherlich keine Übermannschaft und der bisherige Saisonverlauf nun auch ein Fingerzeig, vielleicht ein Gradmesser für die Qualität des Teams.

Remis richtig einordnen

Soll heißen: Wer gegen Europapokal-Teilnehmer und solche, die es eigentlich sein wollen, aus sechs Spielen zehn Punkte holt, der braucht sich vor einer schlecht in die Saison gestarteten Mannschaft wie Augsburg sicherlich nicht verstecken. Insofern kann man eine gewisse Enttäuschung bei Spielern und Fans nach dem 1:1 dann doch durchaus nachvollziehen. Lukas Kwasniok sprach nach dem Spiel davon, das Remis richtig einordnen zu können. Dazu gehört sicherlich auch, dass beide Teams eine starke defensive Leistung boten und Augsburg sich nicht so anfällig wie im bisherigen Saisonverlauf gezeigt hat. Im Gegenteil: Die Fuggerstädter gerieten eigentlich nur beim Pfostenschuss von Jakub Kaminski und dem Traumtor von Said El Mala so richtig in Gefahr.

Zur Einordnung gehört wohl auch, dass sich der FCA ausgerechnet vor dem FC-Spiel tatsächlich gefangen und eine insgesamt gute Leistung abgerufen hat. Das Team von Sandro Wagner ist alles andere als Fallobst. Auch wenn der bisherige Saisonverlauf dazu verleitet, den FC in höheren Sphären zu wähnen, ist der FC Augsburg wohl eher eine Mannschaft auf Augenhöhe als die ersten sechs Gegner. Natürlich darf die Frage erlaubt sein, ob in so einem Duell die Heimmannschaft nicht offensiver auftreten und eigentlich auch die drei Punkte gegen einen potenziellen direkten Konkurrenten behalten muss. Insofern fühlt sich die obligatorische Remis-Frage nach zwei verlorenen oder einem gewonnenen Punkt in diesem Fall sicherlich nicht wie ein Gewinn an. Und dann sind da wieder Kwasnioks mahnende Worte, seine Erinnerung daran, wo der FC herkommt.

Der FC kann überraschen

Am Ende des Tages haben die Geißböcke nach sieben Spieltagen elf Punkte auf dem Konto und damit die gleiche Anzahl an Zählern wie nach der gesamten Hinrunde der Abstiegs-Saison. Diese Mannschaft kann überraschen, auch in den bevorstehenden Aufgaben gegen Dortmund und Bayern. Geradmesser werden in dieser Saison ganz andere Gegner sein. Gegner, gegen die Köln in dieser Verfassung sicher punkten, aber genauso sicher auch Punkte liegenlassen wird. Und das unabhängig davon, ob Favorit oder Außenseiter.

Kommentar zum starken Saisonauftakt des 1. FC Köln: Das positive Zwischenfazit trägt ganz sicher auch den Namen des Trainers

Lukas Kwasniok ist ein Erfolgsgarant beim 1. FC Köln
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Kommentar zum starken Saisonauftakt des 1. FC Köln: Das positive Zwischenfazit trägt ganz sicher auch den Namen des Trainers

Mit zehn Punkten aus sechs Spielen ist der FC erstaunlich gut in die neue Saison gestartet. Und das, obwohl die Kölner im Sommer eine nahezu komplett neue Mannschaft aufgebaut haben. Der Erfolg der Geißböcke ist ganz sicher auch der Verdienst des neuen Trainers Lukas Kwasniok. Denn Trainer und Club scheinen ein perfektes Match zu sein. Ein Kommentar zum starken Auftakt des 1. FC Köln.

Der beste Aufsteiger seit acht Jahren, der beste Saisonstart der Kölner in der Bundesliga seit neun Jahren – beim FC läuft es rund, der Saisonauftakt ist erfolgreich und vielversprechend. Er lässt schon jetzt das Kölner Fanherz wieder hoch schlagen. Der Erfolg liegt auf der einen Seite an einer klugen Kaderplanung, auf der anderen Seite aber auch an einem scheinbar perfekt Match. Ein Kommentar zum starken Auftakt des 1. FC Köln.

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Als Lukas Kwasniok vor wenigen Monaten als neuer Trainer bei den Geißböcken vorgestellt wurde, da musste immer und immer wieder der Vergleich zu seinem Paderborner Vorgänger Steffen Baumgart herhalten. Von Baumi 2.0 war die Rede. Und das nicht nur aufgrund der einstigen Paderborner und nun Kölner Trainergeschichte. Kwasniok versprach attraktiven Fußball, ein Spektakel. Der neue Kölner Coach ist eher ein Lautsprecher, ein Entertrainer, der auch durchaus kommuniziert, dass Fußball am Ende des Tages vor allem Unterhaltung ist. Eine durchaus spannende Interpretation, die mehr Wahrheit enthält, als es andere Protagonisten der deutschen Lieblingssportart öffentlich zugeben würden. Ein erster Vergleich zu Steffen Baumgart ist nach den eher nüchternen Übungsleitern Gerhard Struber und Timo Schultz also absolut verständlich und gleichzeitig so grundlegend falsch.

Kwasnoik gesteht sich Fehler ein und korrigiert sie

Denn nach den ersten drei Monaten Kwasniok-Fußball beim FC lässt sich eher festhalten, dass der neue Kölner Trainer dann doch in vielen Dingen ein Gegenentwurf des heutigen Union-Coachs ist. Und das scheint dem FC dieser Tage sehr gut zu tun. Sicherlich haben die FC-Bosse nach dem eher ergebnisorientierten Aufstieg durchaus bewusst einen Trainer verpflichtet, der alleine durch seine nahbare, offene Art wieder eine Euphorie entfachen kann. Kwasniok nimmt sicher kein Blatt vor den Mund, erklärt seine Entscheidungen offen und ehrlich und lässt sich durchaus auf die Stadt, den Verein und die Fans inklusive aller Gepflogenheiten ein. Man mag die Trikot-Aktion zum Spieltag, vielleicht auch die ein oder andere Liebesbekundung drüber finden, man kann sie aber genauso als ehrlich und offen interpretieren. Kwasniok wirkt somit authentisch, ehrlich. Das kommt ganz offensichtlich an. Die anfänglichen Skeptiker sind jedenfalls weniger geworden.

Doch das ist eben nur der eine Teil der Wahrheit. Denn der Kölner Coach überzeugt eben nicht nur durch seine ehrlichen, seine manchmal deutlichen Worte, dadurch, dass er eben kein Blatt vor den Mund nimmt. Nach den ersten sieben Pflichtspielen ist auch sportlich eine Handschrift beim FC eindeutig zu erkennen. Und die trägt eben den Namen Kwasniok und ist in ihrer Eindeutigkeit alles andere als klar. Der Kölner Coach ist ein ausgfuchster Taktiker, der sich für jeden Gegner einen eigenen Plan zurechtlegt. Sechs verschiedene taktische Aufstellungen, 18 Startelf-Einsätze in sieben Begegnungen sind kein Beleg für Chaos, hilflose Überforderung und auch nicht nur für den Anspruch „unberechenbar“ zu sein, vielmehr für eine Vielzahl von Antworten auf die Aufgaben, die die Gegner einer Saison stellen.

Das Zwischenfazit fällt positiv aus

Dass Lösungsansätze auch schon mal falsch sind, liegt in der Natur der Sache. Darauf aber die richtige Reaktion zu finden, ist auch eine Eigenschaft, die den Kölner Coach von mehreren seiner Vorgänger unterscheidet. Kwasniok macht Fehler, ist sich aber nicht zu schade, diese einzugestehen und zu korrigieren – auch personell. 23 Spieler hat der Trainer in dieser Saison schon eingesetzt. Und das sicher nicht nur, um die Breite des Kaders zu nutzen oder weil sich die Kölner in neuer Zusammensetzung finden müssen. Das ist schon längst passiert. Kwasniok sendet das Zeichen, dass er alle Spieler in dieser Saison brauchen wird. Er hält sein Versprechen und gibt den Spielern dabei das Gefühl, dass er sie alle braucht und gleichzeitig, dass jeder seine Chance erhalten wird. Das kurbelt den Konkurrenzkampf und gleichzeitig den Zusammenhalt der Mannschaft an.

In der Folge stehen nach sieben Spielen vier Siege, die 2. Runde des DFB-Pokals und zehn Punkte auf dem Konto. Ein Zwischenerfolg, eine Momentaufnahme. Ein Erfolg, der duchraus noch befuttert werden muss und sicherlich auch in der Symbiose von einer klugen Kaderplanung und eben dem neuen Coach begründet liegt. Das Zwischenfazit ist ein positives. Es trägt sicherlich mehrere Namen. Einer davon ist Lukas Kwasniok.

Kommentar zum Youngster des 1. FC Köln: Der Hype um Said El Mala ist schon längst nicht mehr aufzuhalten

Said El Mala nach seinem Treffer gegen Hoffenheim
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Kommentar zum Youngster des 1. FC Köln: Der Hype um Said El Mala ist schon längst nicht mehr aufzuhalten

Mit seinem zweiten Saisontreffer avancierte Said El Mala am Freitagabend zu Matchwinner im Duell bei der TSG Hoffenheim. Eine einzige starke Aktion machte am Ende den Unterschied und untermauerte einmal mehr, warum der Offensivspieler als großes Zukunftsversprechen gilt. Beim FC tritt man noch auf die Euphoriebremse, doch der Hype ist längst nicht mehr aufzuhalten. Ein Kommentar zu Said El Mala beim 1. FC Köln.

Er gilt als Kölner Zukunftsversprechen, als sportlicher, aber auch wirtschaftlicher Hoffnungsträger. Beim FC ist man bemüht, den Hype kleinzuhalten. Das wird bei den aktuellen Leistungen gar nicht möglich sein. Ein Kommentar zu Said El Mala beim 1. FC Köln

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Von El Maradona bis zum „kölschen Messi“, in den Schlagzeilen die El-Mala-Gala, Poldis Kronprinz, das Kölner Wunderkind – gefühlt hat Said El Mala jetzt schon mehr Spitznamen als so manch alt gedienter Spieler in seiner gesamten Karriere gesammelt hat. Und das gerade erst mit 19 Jahren. Die Geschichte ist tatsächlich beeindruckend und gefällt vor allem dem Kölner Herz. Die beiden Brüder wurden bei Borussia Mönchengladbach einst ausgemustert und dem Vernehmen nach nicht zu den Fohlen zurückgeholt, als die Chance dazu bestand. Mindestens bei Said El Mala dürfte sich das als gravierender Fehler erweisen, denn der 19-Jährige sorgt für Furore und erinnert mit seiner Unbekümmertheit tatsächlich an Lukas Podolski, der einst ähnlich in den Fokus der Welt geriet.

Millionenschweres Zukunftsversprechen

Ohne Zweifel waren viele Entscheidungen von Christian Keller zu recht umstritten, bei manchen auch mehr als das. Sie waren nach allen heutigen Erkenntnissen einfach falsch. Entscheidungen, die heute noch nachwirken. Doch der Ex-Sportdirektor hat dem FC mit der Verpflichtung der beiden Brüder offensichtlich auch ein sehr lukratives Erbe hinterlassen. Schon in der vergangenen Spielzeit blitzte das Talent von Said El Mala in der 3. Liga auf und die FC-Bosse dürften sich wohl die Hände gerieben haben, als der Offensivspieler zunächst zum Newcomer des Jahres gewählt wurde und dann auch noch ein zweistelliges Millionen-Angebot aus England den Weg nach Köln gefunden haben soll. El Mala ist das Kölner Zukunftsverpsrechen, hat jetzt schon seinen Marktwert vervielfacht und könnte dem FC in der Tat eines Tages viel viel Geld einbringen.

Wann dieser Tag kommt, lässt sich nicht abschätzen. Vertrag haben die beiden Brüder bis 2030, ohne Ausstiegsklausel. Dass Said El Mala allerdings wirklich bis 2030 seine Zelte am Geißbockheim aufschlägt, erscheint angesichts der aktuellen Leistungen sehr unwahrscheinlich. Als aktuell bester Dribbler der Liga, mit seinen ersten beiden Saisontoren, mit seiner Eins-gegen-eins-Qualität, seinem sensationellen Auftritt mit der DFB-Auswahl bei der U19-EM sind die Scheinwerfer in dieser jungen Saison schon längst auf den Kölner Youngster gerichtet. Es ist ziemlich sicher, dass bereits die ersten Clubs angeklopft haben oder in den kommenden Tagen anklopfen werden. Der Junge ist viel zu gut, als dass er sich unter dem Radar bewegen könnte. Ganz weit aus dem Fenster gelehnt, würde sogar ein Hot Take als WM-Teilnehmer zumindest nicht überraschen.

Tritt auf die Euphoriebremse

Beim FC weiß man natürlich um die Qualität, bescheinigt dem Youngster eine große Laufbahn, tritt aber auch gleichzeitig auf die Euphoriebremse und hält ein wenig die schützende Hand über den Spieler. Der Hype soll gar nicht erst zu groß werden. Die Rede ist von „Demut“, „Fleiß“, viel „Arbeit“. Möglicherweise, weil das Ego eines Individualisten nicht über dem Team stehen soll, die Mannschaft für Lukas Kwasniok ein heiliges Gut ist. Sicherlich auch, damit der „gute Junge am Boden“ bleibt, wie es die Mitspieler erklären. Um die Entwicklung des 19-Jährigen weiter optimal voranzutreiben, werden die Geißböcke auch weiterhin El Mala einfangen, die Euphorie klein halten wollen. Die Frage ist aber doch, wie das gelingen soll, wenn der Spieler schon jetzt zum sportlichen Höhenflug ansetzt und alle Blicke auf sich zieht. Mit diesen Leistungen ist der Hype von Said El Mala nicht aufzuhalten.

Kommentar: Jede Nicht-Nominierung ist individuell schmerzhaft, doch darin liegt eine Chance des 1. FC Köln

Linton Maina sitzt am Boden beim Training des 1. FC Köln
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Kommentar: Jede Nicht-Nominierung ist individuell schmerzhaft, doch darin liegt eine Chance des 1. FC Köln

In der zweiten Liga war Linton Maina noch einer der besten FC-Spieler, in der Bundesliga war er bis jetzt außen vor. Aber andere Kölner Profis haben schon gezeigt, dass unter Lukas Kwasniok jeder seine Chance bekommt: Ein Kommentar zur Nichtberücksichtigung von Linton Maina.

Gegen Wolfsburg stand Linton Maina nicht im Kölner Kader und hat bisher in dieser Spielzeit noch keine Minute in der Bundesliga gespielt. Der Linksaußen muss auf seine Chance beim neuen Trainer warten: Ein Kommentar zur Nichtberücksichtigung von Linton Maina.

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Es war wohl einer der emotionalsten Momente für die Fans des 1. FC Köln in der abgelaufenen Saison: Die aus dem Nichts kommunizierte Vertragsverlängerung von Linton Maina. In der Wahrnehmung der Fans sendete der Außenbahnspieler ein Signal. Das Signal mit starken Leistungen auch in der Bundesliga vorangehen zu wollen. Eigentlich. Denn ein paar Monate später sieht die Bilanz nach drei Bundesliga-Spieltagen ganz anders aus für den besten Kölner Vorlagengeber der Vorsaison. Bis jetzt hat Maina – bis auf in der ersten DFB-Pokalrunde – noch keine Minute gespielt. Gegen Wolfsburg war er noch nicht mal für den Kader berücksichtigt worden.

Jeder kann seine Chance bekommen

Verwunderung und vielleicht auch ein Hauch Wehmut gingen durch Teile der Fans in den Sozialen Medien. Für den Offensivspieler eine Situation, die er so bei der Vertragsunterschrift nicht erwartet hat. Doch für Trübsal ist aktuell kein Platz. Im Gegenteil. Der 26-Jährige ist gut daran beraten, jetzt Geduld zu beweisen, die richtige Reaktion zu zeigen und nicht lange zu hadern. Denn sein Trainer Lukas Kwasniok hat mehrfach betont, dass jeder Spieler seine Chance erhalten wird. Und der Coach hat die Worte bereits auch mit Leben gefüllt und seinen Kader und den großen Konkurrenzkampf bisher clever gemanagt. Wenn man den Pokal mit einbezieht, hat bis auf Dominique Heintz jeder Profi Einsatzzeit bekommen. Nur Eric Martel spielte alle vier Spiele durch. Alle drei Ligaspiele absolvierten zusätzlich noch Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski. Neben ihnen konnten sich alle Akteure also mindestens als Joker beweisen.

Dass jeder beim FC seine Chance erhält und dann auch nutzen kann, zeigt sich auch am Beispiel Denis Huseinbasic. Gegen Regensburg war der Mittelfeldspieler nicht im Kader, beim Bundesliga-Auftakt in Mainz saß er das ganze Spiel auf der Bank. Eine Woche später gegen den SC Freiburg bekam der 24-Jährige dann seine Möglichkeit, stand direkt in der Startelf und machte eine ordentliche Partie. Gegen Freiburg war Luca Waldschmidt außen vor, spielte gegen Wolfsburg von Beginn an, traf gegen seinen Ex-Club. Kwasniok nutzt tatsächlich den gesamten Kader, kann die Akteure bei Laune halten. Niemand ist für ewig auf die Bank verbannt, wenn er sich denn im Training reinhängt. Genau diesen Weg müssen nun Maina, aber auch die Mitspieler gehen. Das Signal ist eindeutig, auf frühere Leistungen braucht sich beim FC niemand ausruhen, dafür ist die Kaderbreite zu groß.

Kwasniok hält die Spannung hoch

Und das ist der richtige Weg: Denn dass Kwasniok solche Chancen verteilt, macht den FC stark. Jeder Profi weiß, dass er auch bei Rückschlägen wie einer Nichtnominierung weiter hart arbeiten muss und diese Arbeit nicht umsonst ist. Das hält das Niveau und die Spannung der Mannschaft im Training und dadurch ebenfalls im Spiel hoch. Ja, es besteht weiter das Risiko, einer gewissen Unzufriedenheit. Aber bis jetzt schafft es der Trainer gut, seinen Kader mit ehrlichen Ansprachen und Rotationen bei Laune zu halten und die Kaderbreite wirklich zu einer Stärke zu machen. Jeder kann es schaffen, sich in die Startelf zu spielen. Und die Wechsel nahmen bis jetzt noch kein so extremes Ausmaß an, dass es das Kölner Spiel gestört hätte. Wenn Kwasniok weiter die richtige Balance findet, wird das ein wichtiger Punkt für eine erfolgreiche Saison der Geißböcke sein. Und eben auch eine Möglichkeit für Spieler wie Linton Maina, doch noch die angestrebte wichtige Rolle beim FC zu erreichen.


Kommentar: Die Saison ist noch jung, doch eine Stärke könnte am Ende entscheidend sein

Die Spieler des 1. FC  Köln
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Kommentar: Die Saison ist noch jung, doch eine Stärke könnte am Ende entscheidend sein

Der FC ist mit sieben Punkten aus drei Pflichtspielen in die Saison gestartet. Und das nicht nur aufgrund starker Leistungen. Auch der Wille und die Leidenschaft spielen offensichtlich eine wichtige Rolle. Und das könnte am Ende entscheidend sein. Ein Kommentar zum Unentschieden des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.

Die Mannschaft von Lukas Kwasniok mag in manchen Feldern noch Verbesserungspotenzial besitzen. Was die Einstellung des Teams angeht, ist diese allerdings bereits vorbildlich. Ein Kommentar zum Unentschieden des 1. FC Köln gegen Wolfsburg.

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Die Stimmung unter den Kölner Spielern tendierte in den Katakomben des Wolfsburger Stadions Richtung ausgelassen. Der späte Ausgleich durch Jakub Kaminski fühlte sich bei vielen Fans auf jeden Fall wie ein Sieg an. Unterm Strich war es am Ende dann tatsächlich zwar nur ein Punkt, den die Kölner aus Wolfsburg entführten, doch mal Hand aufs Herz – mit sieben Zählern aus drei Pflichtspielen hat bei dem Auftaktprogramm wohl kaum jemand gerechnet. Der andere Aufsteiger steht zumindest deutlich schlechter da. Dennoch werden die Kölner Verantwortlichen nicht müde, den Ball flach zu halten. Sowohl Thomas Kessler als auch Lukas Kwasniok zeigen sich trotz der bisherigen guten Ausbeute verhalten, finden auch genug Gründe mit den bisherigen Leistungen zu hadern. Und das nicht ohne Grund.

Wie bewertet ihr den FC gegen Wolfsburg?

Es sind noch viele Begegnungen zu spielen

Denn trotz der guten Ausbeute gibt es noch viele Felder, an denen gearbeitet werden muss. Die Kölner Defensive offenbart dann ab und an noch große Lücken. Die FC-Verantwortlichen betonen zudem, dass es auch spielerisch noch Luft nach oben gäbe. Dazu schleichen sich immer wieder kleinere Fehler und Nachlässigkeiten ein. Gerade im Spiel nach vorne besteht sicherlich auch noch Optimierungsbedarf. Alles andere wäre aber auch verwunderlich. Der FC ist nach wie vor ein Aufsteiger, die bisherigen Gegner voraussichtlich nicht die, die am Ende um die Klasse zittern müssen. Zudem wurde im Sommer der Kader auf links gedreht. Die Mannschaft kann nicht aus einem Guss groß aufspielen. Insofern haben Kwasniok und Co. auch Recht, wenn sie betonen, dass man sich über das Erreichte durchaus freuen darf, die Arbeit aber längst noch nicht abgeschlossen ist.

Die Saison ist einfach noch viel zu jung, um aus den bisherigen Ergebnissen, aber eben auch Leistungen, große Schlüsse ziehen zu können. Der FC darf sich auf keinen Fall schon in Sicherheit wiegen, eine ruhige Saison zu erleben, genau so wenig wie er in Panik verfallen müsste, wenn die Punkteausbeute deutlich schlechter gewesen wäre. Es ist noch eine weite Strecke zu gehen, es sind noch viele Begegnungen zu spielen. Und doch machen die ersten Spiele eine Sache ganz klar: Wenn in drei von vier Partien der Spielstand kurz vor Spielende noch zu den eigenen Gunsten gedreht wird, spricht das für eine sehr intakte Mannschaft. Wie schon gegen Regensburg und Mainz hat der FC wieder einmal Moral bewiesen. Die Spieler haben leidenschaftlich gekämpft, eine hohe Intensität offenbart, Willen gezeigt. Sollte es am Ende der Saison noch um den Klassenerhalt gehen, die Geißböcke bringen schon jetzt viele Eigenschaften auf den Platz, auf die es am Ende ankommen wird.


Kommentar: Mahnende Worte sind nach dem Auftakt angebracht, Freude und Euphorie aber auch

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach der Kölner Führung
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Kommentar: Mahnende Worte sind nach dem Auftakt angebracht, Freude und Euphorie aber auch

Drei Pflichtspiele, drei Siege – so stark ist der FC seit vielen Jahren nicht mehr in eine Saison gestartet. Kein Wunder also, dass die Stadt schon wieder feiert. Mahnende Worte sind zwar angebracht, doch Hoffnung und Euphorie absolut berechtigt. Ein Kommentar zum guten Saisonauftakt des 1. FC Köln.

Nach dem 4:1-Erfolg über Freiburg stimmten die ersten Fans bereits die Meisterschafts-Gesänge an. Der Tritt auf die Euphoriebremse ist angebracht, die Hoffnung der Fans aber mindestens genauso. Ein Kommentar zum guten Saisonauftakt des 1. FC Köln

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Marius Bülter wirkte sichtbar überrascht, als er nach dem Spiel gegen Freiburg nach möglichen Saisonzielen gefragt wurde, die über den Klassenerhalt hinausgehen. So ein bisschen ungläubig dürfte auch der ein oder andere FC-Fan dann doch auf den Rasen des Kölner Stadions geblickt haben. Zumindest war nach den ersten Auftritten gegen Regensburg und Mainz mit dieser Leistung der Geißböcke und dem Ergebnis gegen den Europa-League-Teilnehmer Freiburg nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Zwar standen da schon zwei Pflichtspielsiege auf dem Konto, die resultierten aber sicher nicht aus einer spielerischen oder sportlichen Dominanz. Gegen das Team aus dem Breisgau hat der FC auf vielen Ebenen überzeugt, den Gegner dominiert und verdient geschlagen. Dass die Kölner Fans nach dem 4:1-Erfolg die Deutsche Meisterschaft, mindestens aber die Reise nach Europa besingen, ist absolut verständlich und ganz sicher nicht bierernst zu nehmen.

Wie bewertet ihr den FC gegen Freiburg


Beeindruckende Einkaufspolitik

Im Gegenteil: Die Kölner Anhänger haben nach einer sehr schweren Zeit, vermutlich der dunkelsten der Vereinsgeschichte, wieder viel Grund zur Freude. Lukas Kwasniok hat recht, wenn er sagt, man solle die Feste feiern, wie sie fallen. Denn abgesehen von der Aufstiegssause war es mit den Festen in Köln zuletzt so eine Sache. Nun aber haben die Kölner Verantwortlichen da etwas Beachtliches auf die Beine gestellt. Drei Pflichtspielsiege zum Saisonauftakt hat es seit Mitte der 90er in Köln nicht mehr gegeben, zwei Bundesliga-Erfolge zum Saisonstart seit 20 Jahren nicht mehr. Das hat Gründe. Unter anderem ganz sicher die Einkaufspolitik. Thomas Kessler hat nach dem Sparkurs seines Vorgängers viel Geld in die Hand genommen. Und das zahlt sich aus: Bülter etwa hat bereits vier Scorerpunkte gesammelt, Rav van den Berg überzeugte bei seiner Premiere mit einem beeindruckenden Stellungsspiel und Jakub Kaminski, der es mit seinen Dribblings selbst einem Linton Maina schwer machen wird.

Alle Neuzugänge haben das Potenzial, Leistungsträger zu werden. Nach den bisherigen Eindrücken ist jedenfalls kein Bankdrücker dabei, der sich nicht in die erste Elf spielen kann. Vielmehr sind die Neuverpflichtungen so stark, dass der Trainer wohl an jedem Spieltag vor der Qual der Wahl steht, harte Entscheidungen wie an diesem Wochenende beispielsweise mit Luca Waldschmidt treffen muss. Gleich mehrere Leistungsträger der Vorsaison werden es schwer haben, können sich eben nicht mehr auf die Vergangenheit, die für Kwasniok ohnehin nicht zählt, berufen. Spieler wie Leart Pacarada wurden einfach ausgemustert. Kessler ist aus dem Schatten seines Vorgängers getreten, hat den FC von einigen Altlasten endlich befreit. Zur Wahrheit gehört vermutlich auch, dass einige Investitionen in diesem Ausmaß ohne den Sparkurs unter Christian Keller nicht möglich gewesen wäre.

Mahnende Worte sind angebracht

Das neue Gesicht macht sich auf dem Platz bemerkbar. Die sichere Defensive beeindruckt. Der Sportclub schaffte es trotz technisch starker und schneller Spieler nicht, hinter die letzte Reihe der Kölner zu kommen. Auch Mainz kam zuvor nicht zu den ganz großen Möglichkeiten gegen die Geißböcke. Gegen Freiburg entwickelten die Kölner ein munteres Offensiv-, ein gefährliches Umschaltspiel. Und die Spieler waren vor dem Tor beeindruckend effizient. Zumindest sprechen vier Treffer bei einem xGoals-Wert von 1,6 für eine gewisse Kaltschnäuzigkeit. Und dann ist da noch der Faktor Trainer: Lukas Kwasniok beweist bislang eine zuletzt in Vergessenheit geratene Flexibilität. Der Trainer stellt den Matchplan über das Personal. Ein Profi in Topform spielt offenbar nur dann, wenn er ins vorgesehene System passt. Ein System, das ganz offensichtlich ebenfalls äußerst flexibel ist.

Das, was der FC bislang auf den Platz bringt, kann sich absolut sehen lassen. Es weckt Hoffnung, es euphorisiert. Allerdings ist die Spielzeit eben erst drei Pflichtspiele alt. Insofern sind die mahnenden Worte der FC-Verantwortlichen durchaus angebracht. Die Kölner haben sechs Punkte in zwei Spielen geholt. Nicht mehr und nicht weniger. Als die Geißböcke das letzte Mal nach einem Aufstieg mit zwei Siegen in die Saison gestartet sind, folgte am Ende der Abstieg. Bei aller Euphorie liegt der Fokus also weiterhin nur auf dem Klassenerhalt – der muss das Saisonziel bleiben. Sollten die Kölner aber die Euphorie mitnehmen, weiter bei sich bleiben, die Spieler bei Laune gehalten werden und frisch drauf losspielen, werden auch andere Mannschaften ihre Probleme in und mit Köln haben. Dann hat der FC nach den bisherigen Eindrücken die Chance, das Überraschungsteam der Saison zu werden.



Kommentar: Eine schmerzhafte Entscheidung, aber…

Leart Pacarada im Training des 1. FC Köln
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Kommentar: Eine schmerzhafte Entscheidung, aber…

Mit dem Kader-Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen hat Lukas Kwasniok eine harte Entscheidung getroffen. Dass diese auf der einen Seite schmerzt, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass sie auf der anderen Seite vielleicht eine folgerichtige ist, wird sich zeigen müssen beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Kader-Aus von Leart Pacarada und Co.

Eine harte personelle Entscheidung wurde beim FC getroffen, eine, die zu Diskussionen anregt und eine, deren Erfolg sich noch zeigen muss beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Kader-Aus.

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Sollte sich Leart Pacarada in einigen Wochen oder Monaten noch einmal an die Zeit beim 1. FC Köln zurückerinnern, wird er diese Phase der Karriere sicherlich als Achterbahn bezeichnen können. Als vermeintlich bester Linksverteidiger der zweiten Liga noch zu Erstliga-Zeiten verpflichtet, verlor der Kosovare seinen Stammplatz (auch verletzungsbedingt) an den bis dato eher unbekannten Youngster Max Finkgräfe. In der Folgesaison erkämpfte sich „Paca“ die Position in der ersten Elf zurück, hatte sicherlich auch seinen Anteil am Aufstieg und hätte sicherlich zu gerne nun in der Bundesliga unter Beweis gestellt, dass er eben doch mehr als ein starker Zweitligaspieler ist. Diese Chance wurde dem Abwehrspieler genommen. In einer romantischen Fußballwelt mag diese Entscheidung mit einer gehörigen Portion Wehmut verbunden sein, schmerzen oder wie Lukas Kwasniok betonte, die wohl „härteste Entscheidung seit langem“ sein.

Fußball ist eben mehr als Romantik

Nur ist der Fußball dann eben mehr als Fanromantik. Fernab des Fantums ist es nichts anderes als ein Geschäft. Der Profiverein ist ein Unternehmen, ein millionenschweres noch dazu und es geht am Ende eben nicht nur um Titel, sondern auch um einen wirtschaftlichen Erfolg, in vielen Fällen vielleicht auch eher ums wirtschaftliche Überleben. Dass die neue sportliche Führung der Geißböcke generell harte Entscheidungen trifft, ist ganz sicher kein Fehler. Es ist davon auszugehen, dass weder Kwasniok noch Thomas Kessler die Gespräche mit Pacarada, Imad Rondic und Jacob Christensen tatsächlich am „Allerwertesten vorbei gegangen“ sind. Doch der neue Coach wird nicht müde, zu betonen, dass es ein nötiger Schritt gewesen ist. Sicherlich ist es hart, einem Aufstiegsgaranten wie Leart Pacarada die Bundesliga-Tauglichkeit abzusprechen. Und aus Fan-Sicht mag es den ein oder anderen Spieler geben, den es ebenfalls hätte treffen können.

Nur stehen eben nicht die Fans Tag für Tag mit der Mannschaft auf dem Platz, müssen entscheiden, wer dem Team am Ende wirklich weiterhilft und stehen auch nicht in der Verantwortung, wenn die Entscheidungen eben falsche waren. Die sportliche Führung verfolgt seit Beginn der jeweiligen Amtszeit einen eindeutigen Plan. Das Ziel wird der Klassenerhalt sein und Kessler und Kwasniok werden alles aus ihrer Sicht Sinnvolle tun, um diese Hürde zu überspringen. Denn ein Scheitern wird auch mit ihrer Person verbunden sein. Die Kader-Entscheidungen können vielleicht sogar als Emanzipation von Kessler empfunden werden, der kein Problem damit hat, das Arbeitsverhältnis mit Spielern zu beenden, die sein Vorgänger und ehemaliger Chef Christian Keller verpflichtet hat. Christensen kam einst in der Hoffnung, er könne irgendwann in die Rolle eines Ellyes Skhiri wachsen, Rondic in der Hoffnung, er könne eine viel zu lang andauernde Sturmflaute beenden.

Geht die Rechnung auf?

Mit dem Freitag räumen die Kölner Verantwortlichen auch Scherben auf, die Christian Keller wohl hinterlassen hat. Ob diese Rechnung am Ende aufgeht, bleibt komplett abzuwarten. Denn zum einen ist nicht gesagt, dass die Spieler den Verein nun auch schnellstmöglich verlassen. (Es wäre bitter, wenn der FC auf den doch ordentlichen Gehältern sitzen bleibt.) Zum anderen besteht das Risiko, dass die aktuellen sportlichen Schritte eben doch nicht zum Ziel führen, der Masterplan nicht aufgeht. Dann müsste es auf anderer Ebene harte Entscheidungen geben.