Der 1. FC Köln verabschiedet sich mit deftiger Bayern-Pleite in die Sommerpause

Der 1. FC Köln wirkte mitunter ratlos
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Der 1. FC Köln verabschiedet sich mit deftiger Bayern-Pleite in die Sommerpause

Der FC verabschiedet sich mit einer Niederlage und Platz 14 in die Sommerpause. Der 1. FC Köln unterliegt dem FC Bayern München 1:5. Gegen den alten und neuen Deutschen Meister hatten die Geißböcke keine realistische Chance auf Punkte.

Wollten die Kölner eine Reaktion auf die bittere 1:3-Niederlage gegen Heidenheim zeigen, so ist das den Geißböcken gegen stark aufspielende Bayern nicht gelungen. Gegen den Rekordmeister fand der FC eigentlich nie ein Mittel. Einzig ein genialer Moment von Said El Mala ließ den FC kurz hoffen.

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So wirklich überzeugt hatte gegen den 1. FC Heidenheim wohl kein Spieler der Geißböcke und doch gab es beim FC nur drei Wechsel – davon einer verletzungsbedingt. Tom Krauß reiste angeschlagen nicht mit nach München, für den Mittelfeldspieler kehrte Eric Martel zurück in die Anfangsformation. Der Sechser hatte in der vergangenen Woche aufgrund seiner zehnten Gelben Karte gefehlt. Zudem starteten Jahmai Simpson-Pusey und Alessio Castro-Montes für Linton Maina und Isak Johannesson. René Wagner stellte zudem um auf eine Fünferkette. Dabei traten die Kölner ohne die Unterstützung einiger Fans an. Bei einem Brand waren am Vormittag Räumlichkeiten der „Wilden Horde“ zerstört worden. Die aktiven Fans waren auf der Anreise umgekehrt.

Kane mit Doppelschlag

Erwartungsgemäß übernahmen die Bayern die Initiative und Harry Kane brachte aus der Distanz nach zwei Minuten den ersten Abschluss in die Statistik, der Ball flog aber deutlich über die Latte. Der FCB machte Druck, drängte die Geißböcke tief in das eigene Schlussdrittel, doch die ganz großen Chancen blieben in der Anfangsphase noch aus. Doch die Münchner legten sich die Geißböcke zunehmend zurecht. Nach einem Ballverlust von Jakub Kaminski legte Joshua Kimmich ab auf Lennart Karl, der die Kugel ins Zentrum schlug. Dort war natürlich Kane zur Stelle und vollendete gewohnt souverän (10.). Und nur zwei Minuten später legte der Torjäger nach. Nach einem Foulspiel von Eric Martel an Jamal Musiala verwandelte Kane aus zentraler Lage mit einem direkten Freistoß aus 18 Metern. Die Geißböcke hatten die Mauer geöffnet, Kane das linke untere Eck gewählt (13.).

Es brauchte schon eine Einzelaktion und die lieferte Said El Mala. Der Offensivspieler nahm Musiala die Kugel in der Nähe der Mittellinie ab und dann Tempo auf. Der 19-Jährige lief gleich vier Bayern davon und verkürzte mit einem Schuss ins lange Eck (18.). Doch die Freude währte nicht lange. Karl war auf der rechten Seite durch, hatte leichtes Spiel gegen Kristoffer Lund und legte zurück auf Tom Bischof: 3:1 (22.). Und der Rekordmeister wollte mehr. Unter anderem prüfte Luis Diaz den Kölner Keeper mit einem Schlenzer (25.). Der Kolumbianer tankte sich anschließend auf der linken Seite durch, legte den Ball ins Zentrum, aber Karl traf den Ball vor dem leeren Tor nicht (28.). Insgesamt standen die Kölner zunehmend besser in der Defensive, kompakter. Wohl auch, weil der Rekordmeister nicht mehr als nötig tat. In der Vorwärtsbewegung fiel dem FC aber so gar nichts ein. So plätscherte die Begegnung lange vor sich hin, bis Diaz nach einem langen Ball komplett alleine vor Schwäbe auftauchte, doch der Kölner Keeper blieb lang genug stehen (43.).

Keine 60 Sekunden später steckte Kane auf Musiala durch, doch der deutsche Nationalspieler traf aus kurzer Distanz nur den Pfosten (44.). Unmittelbar vor dem Seitenwechsel probierte es Kaminski nochmal, doch die Kugel wurde geblockt. Es ging mit dem 3:1-Zwischenstand in die Pause.

Köln besser im Spiel, die Bayern einfach zu gut

In der Pause stellte der Trainer um. Wagner brachte Linton Maina für Joel Schmied, ließ fortan mit einer Viererkette spielen. Und Maina fügte sich umgehend mit einem starken Schlenzer ein, der aber am Pfosten vorbeirauschte (46.). Die Spieldynamik veränderte sich. Die Bayern ließen sich für einige Minuten tief fallen, den FC kommen. Gleichzeitig blieb der FCB aber gefährlich. Unter anderem traf Karl nach einem haarsträubenden Fehler von Martel den Pfosten (52.). Auch Diaz verpasste freistehend, stand aber wohl auch im Abseits (56.). Und doch waren die Geißböcke nun besser in der Partie. Unter anderem kam Marius Bülter nach einer Ecke zum Kopfball, setzte die Kugel aber über die Latte (60.). Auf der anderen Seite blockte Simpson-Pusey einen Versuch von Musiala, genauso wie sich Jonathan Tah in einen Schuss von Sebastian Sebulonsen warf (67.). Kane machte es besser und traf aus der Distanz zum dritten Mal (69.).

Der FC gab sich auch weiterhin nicht auf, suchte den Weg in die Offensive, fand ihn aber zu selten. Die Bayern spielten ihren Stiefel locker runter und hätten mit ein wenig mehr Präzision das Ergebnis in die Höhe treiben können. Unter anderem scheiterte Michael Olise an Schwäbe (82.). Der frisch eingewechselte Nicolas Jackson fand die Präzision schnell wieder, war nach einem langen Ball durch und schob ein (84.). In der Nachspielzeit erhielt Florian Kainz noch ein paar Minuten als letztes Highlight seiner Karriere.

Damit verabschieden sich die Kölner in die Sommerpause und die wird länger ausfallen, als gewöhnlich. Erst in dreieinhalb Monaten, ab dem 28. August, steht der erste Spieltag der Bundesliga an, eine Woche zuvor wird die erste Runde des DFB-Pokals ausgetragen. Spannend wird es dennoch bleiben. Denn die Trainerfrage ist wohl nach dem 1:5 nicht final geklärt.


1.FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, Simpson-Pusey, Schmied (46. Maina), Sebulonsen – Martel – Kaminski (90.+2 Kainz), Castro-Montes (68. Johannesson) – El Mala (80. Thielmann), Bülter (80.); Tore: 1:0, 2:0, 4:1 Kane (10., 13., 69.), 2:1 El Mala (18.), 3:1 Bischof (22.), 5:1 Jackson

Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München: Jackson mit erstem Ballkontakt zum 5:1

Linton Maina traf gegen die Bayern
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München: Jackson mit erstem Ballkontakt zum 5:1

Am Samstagnachmittag ist der FC zu Gast in der bayerischen Landeshauptstadt. Dann steht für die Geißböcke letzte Bundesligaspiel der Saison auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München.

Nach der schlechten Leistung gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Wochenende steht das Duell gegen das Team von Vincent Kompany an. Im letzten Duell der Saison will der FC nochmal Leistung zeigen, weiß aber um die Wucht des Rekordmeisters.

Live aus der Allianz Arena in München berichtet come-on-fc.com

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München. Personell kann der Kölner Trainer René Wagner, abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian sowie Ragnar Ache, nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nur Tom Krauß fehlt zusätzlich wegen Schmerzen im Knie. Denis Huseinbasic und Dominique Heintz blieben ebenfalls in Köln.

FC-Trainer Wagner warnt vor dem letzten Heimspiel und mahnt zur Vorsicht: „Wir werden alles reinhauen und wollen eine gute Leistung bringen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man in München gewinnen kann, wenn man eine gute Leistung bringt. Wenn man Glück hat gegen Bayern, dann lassen sie einen nah dran und wenn man ganz viel Glück hat, dann kann man auch mal ein Spiel gewinnen in München oder auch zuhause.“

Trainer Vincent Kompany will gegen die Kölner punkten. „Köln ist sehr konterstark und auch ein emotionaler Verein, der viele Fans mitbringt. Das vergessen wir nicht und wir wollen ein positives Erlebnis haben, das braucht Energie und Konzentration. Wir werden in diese Aufgabe gehen wie in jede andere und alles dafür tun, das Spiel zu gewinnen.“, so Kompany vor der Begegnung mit den Geißböcken.



Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit

Milivoje Novakovic jubelt nach dem letzten Bayern-Sieg des FC im eigenen Stadion
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Zwar selten, aber es gab Siege des 1. FC Köln gegen die Bayern – ein Blick in die jüngere Vergangenheit

Auf dem Papier scheint die Ausgangslage vor dem Spiel der Kölner gegen die Bayern aussichtslos. Doch der FC will sich mit einer guten Leistung in die Sommerpause verabschieden. Und es gibt Mutmacher: Diese Erfolge konnte der 1. FC Köln gegen Bayern München in der jüngeren Vergangenheit feiern.

Es ist noch nicht lange her, da schien die Chance auf den ersten Dreier gegen den FC Bayern seit 2011 groß. Am 17. Spieltag brachte Linton Maina in der 41. Minute das Stadion zum Beben. Nach Ballgewinn am eigenen Strafraum marschierte der Offensivspieler mit der Kugel bis zum gegnerischen Strafraum und brachte den FC mit einem strammen Abschluss aus rund 16 Metern in Führung. Die Euphorie verflog jedoch schnell und der deutsche Rekordmeister glich in Person von Serge Gnabry nicht einmal fünf Minuten später per Traumtor aus. Auch dieses Spiel ging trotz einer sehr starken und engagierten Leistung verloren. Die Münchener gewannen durch Tore von Min-Jae Kim (71. Minute) und Lennart Karl (84. Minute) schlussendlich mit 3:1. Ein Ergebnis, das gegen die Bayern größtenteils zur Normalität geworden ist.

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Von Erik Stalleicken

Wenn der 1. FC Köln auf die Bayern trifft, sind die Rollen meistens klar verteilt. Vor allem in den vergangenen Jahren. Von 108 Spielen gegen die Münchener gewannen die Domstädter 24 Partien. Die Bilanz nach der Jahrtausendwende sieht fast schon verheerend aus. Seit 2000 stehen aus 37 Spielen zwei Siege und acht Unentschieden zu Buche. Die übrigen 27 Aufeinandertreffen gingen allesamt verloren.

Viel Einsatz, viel Leidenschaft, wenig Ertrag

So auch die bisherigen beiden Spiele diese Saison. Ende Oktober empfingen die Geißböcke den Favoriten aus München zur zweiten Runde des DFB-Pokals. Der FC begann sehr engagiert. Jeder gewonnene Zweikampf wurde lautstark von Spielern und Fans gefeiert. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok schien heiß zu sein, den großen Favoriten zu ärgern und erwiesen sich als ebenbürtiger Gegner. Mit dem Kopfballtor zum 1:0 von Ragnar Ache nach Ecke von Isak Johannesson, brachen nach 30 Minuten alle Dämme in Müngersdorf. Doch die Party-Crasher aus der bayrischen Landeshauptstadt ließen nicht lange auf sich warten. In der 36. Minute traf Luis Diaz zum 1:1-Ausgleich. Das Schiedsrichterteam rund um Tobias Welz übersah dabei eine klare Abseitsposition des Kolumbianers. Nur zwei Minuten später traf Harry Kane zum 1:2 und brachte die Gäste noch vor der Halbzeit in Führung. Das Spiel ging am Ende mit 1:4 verloren.

Das Ligaspiel Mitte Januar verlief ähnlich. Auch hier waren die Geißböcke sehr aktiv und erarbeiteten sich viele Chancen und gingen verdient mit 1:0 in Führung. Auch in diesem Spiel konnte man die Führung nicht mit in die Kabine nehmen. Nicht einmal fünf Minuten später stand es schon wieder 1:1. Auch dieses Spiel drehte der Rekordmeister und gewann mit 3:1 in Köln.

Siege mit Kultcharakter

Die Partie vom 21. Februar 2009 am 21. Spieltag stellt eines der wenigen erfolgreichen Gastspiele in München dar. Obwohl beide Mannschaften zu diesem Zeitpunkt lediglich 13 Punkte trennten, wurden dem Aufsteiger rund um einen 20-jährigen Daniel Brosinski und Fanlieblinge wie Faryd Mondragon und Fabrice Ehret vor dem Spiel nicht gerade hohe Chancen auf Punkte ausgerechnet. FC-Legende Christoph Daum schien jedoch die richtigen Worte in der Kabine gefunden zu haben. Die Domstädter starteten stark in die erste Halbzeit. In der 13. Minute köpfte Miroslav Klose eine Flanke aus dem Halbfeld ins Tor der Kölner. Der Treffer zählte jedoch fälschlicherweise wegen einer angeblichen Abseitsposition nicht.

In der 22. Minute traf „DJ-Ehret“ dann zur 1:0-Führung für die Kölner und versetzte die mitgereisten Kölner in Ekstase. Nur zwölf Minuten später stand Debütant Brosinski völlig blank im Münchener Strafraum und erhöhte auf 2:0 für die Gäste. Die Münchener Fans begleiteten ihre Mannschaft mit Pfiffen in die Halbzeit. Zwar verkürzte Daniel Van Buyten in der 85. Minute noch auf 1:2, dennoch brachte der FC unter anderem dank eines bärenstarken Faryd Mondragon das Ergebnis ins Ziel. Dieser 2:1-Sieg ist bis dato der letzte Sieg des 1. FC Köln in München.

Beim Heimspiel knapp zwei Jahre später erschien die Kölner Ausgangslage wesentlich dramatischer. Nach 20 Spielen stand man mit 19 Punkten auf Relegationsrang. Am 21. Spieltag kam nun also der amtierende Meister aus München. Für die Bayern ging es zu diesem Zeitpunkt nur noch um die Qualifikation für die Königsklasse, da Borussia Dortmund mit 14 Punkten Vorsprung bereits enteilt war. Dennoch hieß es amtierender Doublesieger gegen Abstiegskandidaten. So verlief auch die erste Halbzeit. Die Münchener führten nach 45 Minuten hochverdient durch Tore von Mario Gomez und Hamit Altintop mit 2:0. Nach der Halbzeitpause wirkten beide Mannschaften wie ausgetauscht.

Der FC erspielte sich mehr und mehr Chancen. Christian Clemens verkürzte in der 55. Minute schließlich auf 1:2. Kurz danach begann der Auftritt des Milivoje Novakovic. „Nova“ traf zunächst zum 2:2 Ausgleich in der 62. Minute und erzielte in der 73. Minute den 3:2-Endstand. Die 50.000 Zuschauer im Stadion konnten ihren Augen nicht trauen. Die Bayern hatten einen sicher geglaubten Sieg beim Tabellen-16. der Bundesliga kläglich aus der Hand gegeben und den Geißböcken so neues Leben im Abstiegskampf eingehaucht. Am Ende der Saison landete man auf dem zehnten Platz.

Lange Durststrecke

In der Saison 2022/23 scheiterte der FC zuletzt haarscharf an der Sensation. Die Geißböcke konnten die 1:0-Führung aus der vierten Minute bis in die Nachspielzeit verteidigen ehe Joshua Kimmich kurz vor Schluss mit einem unhaltbaren Distanzschuss das verdiente 1:1 erzielte. Seit 2011 wartet man in der Domstadt also vergeblich auf einen Dreier gegen den Rekordmeister. Doch auch wenn die Siege lange zurückliegen, zeigen sie, dass die Bayern nicht unantastbar sind.

Kein bedeutungsloses Spiel

Auch wenn es auf dem Papier relativ egal erscheint, wie dieses Spiel ausgeht, dürfte ein positives Ergebnis besonders für zwei Akteure wichtig sein. Für René Wagner geht es schließlich um seinen Job. Nach dem desolaten Auftritt gegen Heidenheim sind die kritischen Stimmen gegenüber seiner Person deutlich lauter geworden. Mit einem Punktgewinn in München könnte er diese Zweifel sicherlich eindämmen und seine Chancen auf eine Festanstellung deutlich verbessern.

Ähnliches gilt für Said El Mala. Der Youngster zeigte gegen Heidenheim definitiv nicht seine beste Leistung. Mit einem auffälligen Spiel in München könnte er den schwachen Auftritt gegen Heidenheim vergessen machen und somit seine Chancen für eine WM-Teilnahme noch einmal erhöhen. Nagelsmann forderte nach seiner Nicht-Nominierung in der letzten Länderspielpause, dass El Mala unumstrittener Stammspieler in Köln werden müsse. Dies ist ihm mittlerweile gelungen und so hätte Nagelsmann im Falle einer guten Leistung in München wenig Gründe den Offensivmann nicht zu nominieren. Der 19-Jährige kommt in dieser Saison auf zwölf Tore und fünf Assists. Vielleicht ist das Antrieb genug um zum ersten Mal seit über 15 Jahren wieder ein Pflichtspiel gegen die Bayern zu gewinnen und somit die Saison gelungen abzuschließen.

Räume der „Wilden Horde“ von Brand betroffen: 1. FC Köln muss in München auf Teile der Ultras verzichten

Fans des 1. FC Köln fahren nicht mit nach München
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Räume der „Wilden Horde“ von Brand betroffen: 1. FC Köln muss in München auf Teile der Ultras verzichten

Ausgerechnet im letzten Spiel der Saison müssen die Geißböcke wohl ohne Teile ihrer aktiven Fanszene auskommen. Grund ist offenbar ein Brand in Köln-Bickendorf. Von den Auswirkungen sind anscheinend auch Fangruppierungen des 1. FC Köln betroffen: Ultras reisen nicht mit nach München.

Im letzten Saisonspiel erhalten die Kölner nicht den kompletten Fan-Support. Teile der aktiven Fanszene haben nach Informationen von come-on-fc.com die Reise nach München abgebrochen und kehren nun wieder nach Köln zurück. Grund ist offenbar der Brand in Bickendorf, bei dem wohl auch Räumlichkeiten der aktiven Fanszene betroffen sind.

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In Köln-Bickendorf ist am Samstagvormittag ein Feuer in einer Werkstatt ausgebrochen. Die Warnapp Nina löste aus. Die Feuerwehr gab bekannt: „Durch einen Brand kommt es im Bereich Bickendorf, Vogelsangerstraße und angrenzenden Bereichen zu Geruchsbelästigung und Rauchausbreitung“. Mehrere Löschzüge sind im Einsatz. Die Feuerwehr warnt vor Geruchsbelästigung und Rauchverwirbelungen. Die Anwohner sollen Türen und Fenster geschlossen halten und Lüftungen und Klimaanlagen ausschalten. Die Feuerwehr appelliert das Gebiet möglichst zu meiden. Der Brandort soll sich in der Nähe von Schrottplätzen befinden. Und offenbar auch in der Nähe von Räumlichkeiten der Kölner Ultras  „Wilde Horde 1996“. Diese haben ihre Zentrale in der Nähe der betroffenen Werkstatt. Offensichtlich sind auch jene Räumlichkeiten der Anhänger vom Feuer betroffen. Die Zentrale wurde von dem Feuer weitestgehend zerstört.

Brandherd liegt wohl in einer Werkstatt

Nach Informationen von come-on-fc.com sind daher die Busse, die sich auf der Reise nach München befunden haben, bereits umgekehrt. Rund 7500 Fans begleiten den FC zum letzten Saisonspiel beim Rekordmeister. Eigentlich sollte der volle Support dem Team in München gelten. Aus dem letzten Saisonspiel wird jetzt nichts mehr. Nach Informationen dieser Redaktion soll der Brand nichts mit anderen Fangruppierungen zu tun haben. Die Ursache könnte eher im Zusammenhang mit Schweißarbeiten in der Werkstatt stehen. Laut der Feuerwehr Köln ist der Notruf um 9:31 Uhr eingegangen. Die Löscharbeiten laufen in Bickendorf auf Hochtouren. Die Rauchwolke ist von Weitem zu sehen, auch andere Kölner Stadtteile melden einen intensiven Geruch.

Der FC spielt um 15:30 Uhr in München. Für die Geißböcke kann es jeweils einen Platz nach oben oder unten gehen.


Wieder einmal das Maß aller Dinge – das erwartet den 1. FC Köln beim FC Bayern München

Harry Kane köpft den Ball aufs Tor
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Wieder einmal das Maß aller Dinge – das erwartet den 1. FC Köln beim FC Bayern München

Zum Abschluss der Saison geht es für den 1. FC Köln zum Deutschen Meister Bayern München. Gegen den FCB sind die Kölner klarer Außenseiter. Und das nicht ohne Grund. Der FCB ist wieder einmal das Maß aller Dinge. Das erwartet den 1. FC Köln beim FC Bayern München.

Mit dem Spiel beim FC Bayern München endet für den 1. FC Köln die erste Saison nach dem direkten Wiederaufstieg. Mit dem Klassenerhalt haben die Kölner ihr Saisonziel erreicht und können ohne großen Druck nach München reisen. Die Aufgabe in der Allianz-Arena wird dem FC zum Schluss noch einmal alles abverlangen.

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Form: Der FCB verlor nur eines seiner vergangenen zehn Pflichtspiele. In der Liga schlugen die Bayern zuletzt den FC St. Pauli, den VfB Stuttgart und Mainz, bevor es gegen Heidenheim ein wildes 3:3-Unentschieden gab. Am vergangenen Wochenende waren die Münchner beim VfL Wolfsburg zu Gast und setzten sich dort knapp mit 1:0 durch. Im Pokal schlug der FCB Leverkusen im Halbfinale mit 2:0-Toren und trifft nun auf den VfB Stuttgart. In der Champions League zog der Rekordmeister nach zwei Siegen gegen Real Madrid ins Halbfinale ein. Dort verlor Bayern das Hinspiel in Paris mit 4:5 und schied im Rückspiel durch ein 1:1 aus. In der Liga steht der FCB mit 86 Punkten auf dem ersten Platz.

Offensivpower, starke Defensive

Offensivpower. Gefühlt ist der FC Bayern München in jeder Statistik eine Klasse für sich. Gerade in der Offensive. Der FCB hat in dieser Saison den Rekord der meisten Tore in einer Bundesligasaison gebrochen. In den bisherigen 33 Ligaspielen erzielten die Münchner bereits 117 Treffer und damit rund 3,5 Tore pro Partie.

Dominantes Spiel: Der FCB zeichnet sich in dieser Saison durch eine sehr dominante Spielweise aus. So sind die Rot-Weißen sowohl beim Ballbesitz mit 62 Prozent als auch bei der Passquote mit 90,3 Prozent absolute Ligaspitze.

Intensität: Der deutsche Rekordmeister gehört sowohl bei den gelaufenen Kilometern mit 4048,4 km als auch bei den Sprints mit 5694 und den intensiven Läufen mit 23527 zu den jeweils drei besten Mannschaften aller Bundesligisten. Die Spieler von Trainer Vincent Kompany bleiben bei jedem Spielstand dran und wollen auch bei hohen Führungen immer weiter Tore erzielen.

Starke Defensive: Mit 35 Gegentreffern aus den bisherigen 33 Saisonspielen stellt den FCB hinter Borussia Dortmund die zweitbeste Defensive der Liga. Vor den Spielen gegen Heidenheim und Mainz hatten die Bayern sogar mit deutlichem Abstand die beste Abwehrreihe aller Mannschaften.

Im Fokus:

Im Fokus: Mit dem Ex-Kölner Jonas Urbig scheinen die Münchener einen geeigneten Nachfolger für Manuel Neuer gefunden zu haben. Nachdem Urbig bereits in der vergangenen Saison ein paar Spiele sammelte, kommt der 22-Jährige in diesem Jahr wettbewerbsübergreifend auf 18 Begegnungen, in denen er 21 Gegentreffer kassierte und seinen Kasten sechsmal sauber hielt. Besonders in Wolfsburg zeigte Urbig seine ganze Klasse und einige überragende Paraden. Durch die Auftritte des Schlussmanns hat sich Urbig auch ins Schaufenster für die anstehende WM gespielt und darf sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung machen.

4-2-3-1-System

Formation: Vincent Kompany lässt seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Manuel Neuer die Nummer eins. Vor dem Schlussmann sind Jonathan Tah und Dayot Upamecano in der Innenverteidigung gesetzt. Auf den Außenverteidigerpositionen haben Josip Stanisic und Konrad Laimer die Nase vorn. Im zentralen Mittelfeld haben sich Aleksandar Pavlović und Joshua Kimmich festgespielt. Die offensive Dreierreihe bilden nach der Verletzung von Serge Gnabry Luis Díaz links, Michael Olise rechts und Jamal Musiala auf der Zehn. In der Spitze ist Harry Kane die klare Nummer neun.

Mögliche Aufstellung: Neuer – Stanisic, Upamecano, Tah, Laimer – Pavlovic, Kimmich – Diaz, Musiala, Olise – Kane


Keine Frage des Vertrags, nur des Leistungsprinzips: Rav van den Berg ist weiter hinten dran – „Er kennt die Gründe“

Rav van den Berg vom 1. FC Köln
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Keine Frage des Vertrags, nur des Leistungsprinzips: Rav van den Berg ist weiter hinten dran – „Er kennt die Gründe“

Seit fünf Begegnungen gab es keinen Einsatz mehr für den Niederländer. Denn aktuell reiht sich der Abwehrspieler unter FC-Trainer René Wagner in der zweiten Reihe ein. Und die Konkurrenz ist groß beim 1. FC Köln: Rav van den Berg blieb zuletzt ohne Einsatzzeit.

So wirklich zufrieden wird der 21-Jährige aktuell wohl nicht sein. Denn Rav van den Berg muss sich unter René Wagner hinten anstellen.

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Ein wenig verwundert hatte die Maßnahme schon. Nachdem Jahmai Simpson-Pusey den Beginn des Anschwitzens vor dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim verpasst hatte, wurde der Innenverteidiger für die Begegnung gegen den damaligen Tabellenletzten aus dem Kader gestrichen. Angesichts der Worte von René Wagner nur wenige Tage zuvor keine große Überraschung. Der Coach hatte angekündigt, dass es seine Aufgabe sei, selbst im Falle des sicheren Klassenerhalts, die Spannung in der Mannschaft hochzuhalten, das Duell also dennoch komplett ernst zu nehmen. Die Disziplinlosigkeit des Engländers konterkarierte die Vorgabe des Trainers. Die Verwunderung löste möglicherweise dann Plan B aus. Denn René Wagner wählte als Ersatz Joel Schmied, der erst eine Woche zuvor sein Comeback nach langer Verletzung gegeben hatte, Rav van den Berg saß erneut 90 Minuten lang auf der Bank.

Kein Einsatz in den vergangenen fünf Spielen

Der U21-Nationalspieler der Niederlande hat unter Wagner einen schweren Stand. Gegen Frankfurt lief der Innenverteidiger noch 90 Minuten auf, seitdem gar nicht mehr. Fünf Spiele in Folge spielte van den Berg keine Rolle, nicht eine einzige Minute. Und das, obwohl der 21-Jährige der teuerste Abwehrspieler ist, den die Kölner je verpflichtet haben. Acht Millionen Euro ließ sich der FC den Niederländer kosten. Auch, weil van den Berg als eins der größten Abwehrtalente des Nachbarlandes gilt. Mittelfristig sieht sich der Innenverteidiger in der Premier League, der FC ist eine Durchgangsstation. Aber eine, die der Verein gerne akzeptieren wird, wenn denn am Ende des Tages die Ablöse stimmt. Dafür benötigt es Spielzeit, die der Spieler zuletzt eben nicht mehr bekam. Und so kamen erste Spekulationen auf, es könne im Fall van den Berg auch um den Vertrag des Akteurs gehen.

Fakt ist, es sind Bonuszahlungen mit dem abgebenden Verein FC Middlesbrough vereinbart worden. Oft beinhalten diese eine bestimmte Anzahl an Spielen und möglicherweise hat van den Berg diese noch nicht erreicht. Aktuell steht der Abwehrspieler bei 14 Einsätzen. Dieser Idee schob Wagner schon in der Vorwoche einen Riegel vor. Er höre das zum ersten Mal, betonte der Trainer. Und tatsächlich wäre eine solche Maßnahme für eine Mannschaft, die sich zu diesem Zeitpunkt noch mitten im Abstiegskampf befunden hat, doch schon mindestens riskant. „Joel hat die Woche zuvor einen Einsatz bekommen, weil Rav da Probleme mit dem Oberschenkel hatte. Und da war es für uns logisch, dass Joel die Chance bekommt“, so Wagner. „Das war in dem Moment die Reihenfolge.“

„Er kennt die Gründe“

Und auch generell ist der Niederländer in der Reihenfolge eher in der zweiten Garde. „Rav war in der Viererkette auf der rechten halben Position hinter Jahmai. So ist es mit ihm auch kommuniziert und es liegt an ihm, daran zu arbeiten, dass er da vorbeikommt“, erklärte der Coach. „Rav und ich sind da klar in der Kommunikation. Er kennt die Gründe, warum Jahmai aktuell die Nase vorne hatte und für das Spiel gegen München haben kann. Dann geht es darum, dass er im Sommer gut arbeitet, um wieder zurückzukommen und um seine Position dann kämpft.“ Der Trainer erklärte ebenfalls am Donnerstag, dass Simpson-Pusey wieder voll zur Verfügung stehe und somit auch eine Startelf-Option für die Begegnung gegen die Bayern sei. Das muss sich der Niederländer wiederum erarbeiten.

Zwei Rückkehrer und ein Ausfall – So könnte der 1. FC Köln bei Bayern München starten

René Wagner auf der PK vor dem Spiel gegen Union Berlin
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Zwei Rückkehrer und ein Ausfall – So könnte der 1. FC Köln bei Bayern München starten

Am Samstagnachmittag ist der FC zu Gast in der bayrischen Landeshauptstadt. Gegen den FCB kehren zwei Profis in den Kader der Geißböcke zurück, es gibt allerdings auch einen Ausfall. So könnte der 1. FC Köln bei Bayern München beginnen.

Beim letzten Saisonspiel für die Geißböcke in München reist der 1. FC Köln nahezu mit der vollen Kapelle an. Im Vergleich zur Pleite gegen Heidenheim werden gegen den FCB zwei Profis in den Kader der Kölner zurückkehren. Auch die Leistung gegen den FCH würde René Wagner Anlass für Wechsel geben. Auf einer Position wird der Trainer im Vergleich zur Vorwoche aber definitiv umstellen müssen.

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Der 1. FC Köln muss beim Saisonfinale in München auf die drei Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Ragnar Ache sowie Tom Krauß verzichten. Im Vergleich zum Spiel gegen den 1. FC Heidenheim kehren zudem Jahmai Simpson-Pusey und Eric Martel in den Kader der Kölner zurück. Während Martel die Partie gegen den FCH aufgrund einer Gelbsperre verpasste, wurde Simpson-Pusey von Wagner aus disziplinarischen Gründen aus dem Spieltagskader gestrichen. Durch die Rückkehr der Beiden kann der FC beim Deutschen Meister nun fast aus dem Vollen schöpfen. Die Leistung gegen Heidenheim ließe aber Wechsel in der ersten Elf in Erwägung ziehen.

Wechsel im Mittelfeld

Zwischen den Pfosten startet obligatorisch Marvin Schwäbe. Vor dem Schlussmann werden Sebastian Sebulonsen als Rechtsverteidiger und Cenk Özkacar als linker Innenverteidiger beginnen. Bei den anderen beiden Positionen gibt es jeweils ein Duell auf Augenhöhe. Den zweiten Platz in der Innenverteidigung machen Joel Schmied und Jahmai Simpson-Pusey unter sich aus. Die Wahl wird wohl auf „JSP“ fallen. Auf der Linksverteidigerposition dürfte Alessio Castro-Montes für den gegen den FCH erneut unglücklich wirkenden Kristoffer Lund beginnen. Im zentralen Mittelfeld hat Wagner mit Eric Martel und Isak Johannesson aufgrund des Ausfalls von Tom Krauß seine Kandidaten für die zwei Positionen gefunden.

In der Offensive dürften trotz mäßiger Leistung gegen Heidenheim wieder Said El Mala und Jakub Kaminski das Vertrauen von Wagner erhalten. Ebenso hat sich Marius Bülter mit jeweils einem Treffer in den vergangenen beiden Partien gegen Union Berlin und den FCH und auch sonst ordentlichen Auftritten einen kleinen Vorteil im Duell mit Luca Waldschmidt erarbeitet. Auch spricht gegen Bayern für Bülter, dass er im Vergleich zu seinem Konkurrenten besser anläuft. Bei der verbliebenen Position ist die Sache jedoch noch vollkommen offen. Linton Maina blieb am vergangenen Spieltag sehr blass und dürfte aus der ersten Elf rutschen. Hier ist Jan Thielmann der heißeste Kandidat auf den dann freien Platz. Allerdings könnte Wagner auch Waldschmidt aufbieten, ihn neben Bülter in die Spitze stellen, El Mala nach links und Kaminski auf die rechte Seite rücken.

So könnte der FC beim FC Bayern München beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Alessio Castro-Montes ist einer der Gewinner des Jahresauftakts

Alessio Castro-Montes

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey wird dem FC wieder fehlen

Jahmai Simpson-Pusey

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Isak Johannesson kommt beim 1. FC Köln nicht in Form?

Isak Johannesson

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Eric Martel

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann

Jakub Kaminski darf auf die WM hoffen

Jakub Kaminski

Marius Bülter nach seinem Treffer gegen Mainz

Marius Bülter



Nach Feiersinger fehlt auch Hegering: Frauen des 1. FC Köln peilen in Jena die Revanche ohne Kapitänsduo an

Marina Hegering für den 1. FC Köln
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Nach Feiersinger fehlt auch Hegering: Frauen des 1. FC Köln peilen in Jena die Revanche ohne Kapitänsduo an

Die Frauen des 1. FC Köln treten am Sonntag (14 Uhr) zum Saison-Abschluss beim FC Carl Zeiss Jena an. Die Kölnerinnen haben mit dem Tabellenletzten und feststehenden Absteiger noch eine Rechnung offen.

Dabei müssen die FC-Frauen jedoch ohne ihr Führungsduo auskommen, denn nach Laura Feiersinger fällt nun auch noch Marina Hegering aus.


Das Heimspiel gegen den Hamburger SV war der letzte Auftritt für Marina Hegering in dieser Saison. Die Verteidigerin führte ihre Mannschaft am vergangenen Wochenende noch einmal als Kapitänin ins Franz-Kremer-Stadion. Beim Saison-Abschluss am Sonntag wird die 36-Jährige jedoch nicht mehr auf dem Rasen stehen, wie die Trainerin Britta Carlson gegenüber come-on-fc.com verriet: „Sie hatte die ganze Zeit leichte Probleme am Knie. Nichts Wildes, da haben wir sie vorher in die Pause geschickt.“

“Es geht auch um den eigenen positiven Saison-Abschluss“

Mit Laura Feiersinger fällt auch die Vize-Kapitänin weiterhin aus. Die Österreicherin stand zuletzt Ende März gegen Frankfurt (1:2) für den FC auf dem Rasen. „Sie ist aber wieder auf einem sehr guten Weg, aber da wollen wir auch nichts riskieren“, merkte Carlson an. Die Trainerin muss daher vor dem Saison-Abschluss in Jena eine neue Spielführerin bestimmen. Mit dem Gegner hat der FC derweil noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel setzte es eine 0:1-Niederlage. „Wir wissen, dass wir uns gegen Jena immer schwergetan haben in den letzten Spielen“, warnte Carlson davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, „insofern geht es da auch für uns ein bisschen um Wiedergutmachung. Aber es geht auch um den eigenen positiven Saison-Abschluss.“

Deswegen werde es auch keine große Rotation geben, um vielleicht die Spielerinnen aus der zweiten Reihe nochmals ins Schaufenster zu stellen. „Wir sind gerade gut eingespielt. Sicherlich wird auch die eine oder andere Spielerin noch mal eine Chance bekommen. Aber wir wollen da noch mal Vollgas geben, deswegen werden wir vielleicht ein, zwei Positionen vielleicht ändern, aber nichts Großes.“ Der kommende Gegner, der bereits als Absteiger feststeht, kassierte zuletzt zwei deutliche Niederlagen in Bremen (0:7) und davor zuhause gegen Freiburg (1:5) und wird sich daher sicherlich mit einem ordentlichen letzten Eindruck aus der Bundesliga verabschieden wollen.

“Wir trainieren bewusst weiter“

So enttäuschend die Saison für Jena in der Liga verlief, so sehr drehten sie im DFB-Pokal auf. Der Traditionsverein stieß hier bis ins Halbfinale vor und musste sich dort gegen den übermächtigen VfL Wolfsburg erst im Elfmeterschießen geschlagen geben. Die Sommerpause startet mit dem Abpfiff aber noch nicht für die Spielerinnen. In der kommenden Woche stehen noch lockere Einheiten am Geißbockheim sowie Leistungstestungen an, auf deren Basis die individuellen Trainingspläne für die Pause erstellt werden. „Wir trainieren bewusst weiter, weil die Nationalmannschaften auch noch Abstellungen haben mit der Nations League. Wir wollen auch die Sommerpause ein bisschen verkürzen, weil sie wieder sehr lang ist.“ Am 3. und 4. Juli stehen dann erneute Testungen zum Vorbereitungsstart an, ehe am 5. Juli die erste gemeinsame Trainingseinheit ansteht.

Keine Chance unter René Wagner: Denis Huseinbasic droht ein besonders bitterer Abschied vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic reist nicht mit nach München
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Keine Chance unter René Wagner: Denis Huseinbasic droht ein besonders bitterer Abschied vom 1. FC Köln

Sein Transfer war von Skepsis begleitet, die sich sehr schnell und beeindruckend zerstreute. Unter René Wagner spielt er aber keine Rolle mehr beim 1. FC Köln: Wird es der stille Abschied von Denis Huseinbasic bei den Geißböcken?

Gibt es im Sommer den Abschied von Denis Huseinbasic. Die Anzeichen verdichten sich jedenfalls. Der Mittelfeldspieler wurde wieder nicht in den Kader berufen, spielt unter René Wagner einfach keine Rolle.

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So richtig rund lief es für Denis Huseinbasic in den vergangenen Wochen mal so gar nicht. Beim FC wenig Spielzeit, der Traum von der Weltmeisterschaft platzte wohl mit der verfrühten Abreise aus dem Kader Bosniens im vergangenen Sommer. Auch, wenn Spieler und die Verantwortlichen der Nationalmannschaft betonten, dass es keine Streitereien gegeben habe, wurde der Mittelfeldspieler nicht mehr berücksichtigt. Im vorläufigen WM-Kader steht der 24-Jährige demnach auch nicht. Und auch beim FC dürfte sich Huseinbasic komplett ausgebootet fühlen. Denn unter René Wagner spielt der Hesse gar keine Rolle. Noch gegen Frankfurt stand er in der Startelf, ging nach einer guten Stunde vom Platz und hat den Kölner Coach anscheinend nicht überzeugt. Denn anschließen kam der Spieler gar nicht mehr zum Einsatz.

Zwei Einsätze in vier Monaten

So auch gegen den FC Bayern München. Huseinbasic stieg am Freitag nicht mit in den Bus, war einer der drei nicht berücksichtigten Spieler. Und das, obwohl Tom Krauß verletzt ausfällt, also ein positionsähnlicher Spieler fehlt. Zudem berief Wagner mit Florian Kainz einen Akteur, der zuletzt ebenfalls eher selten im Kader stand. Ein deutliches Zeichen, in welche Richtung es für den siebenmaligen bosnischen Nationalspieler beim FC gehen wird. Huseinbasic kam in der gesamten Rückrunde, also in den vergangenen vier Monaten, gerade einmal in zwei Spielen zum Einsatz – insgesamt gut 70 Minuten. Schon vor einigen Wochen hatte Wagner erklärt, dass der Spieler natürlich alles andere als glücklich sei. Kein Wunder, der gebürtige Hesse hatte sich in dieser Spielzeit sicherlich mehr vorgenommen, kam seit seiner Verpflichtung 2022 für den FC wettbewerbsübergreifend immer mindestens auf 30 Einsätze. In dieser Saison sind es insgesamt 16.

Die Zeichen stehen wohl auf Abschied. Denn Thomas Kessler hat schon an verschiedenen Stellen erklärt, dass es durchaus Veränderungen geben könne, gerade bei Spielern, die sich mehr Einsatzzeit versprochen hätten, vielleicht mit ihrer Situation unzufrieden sind. Daran besteht bei Huseinbasic wohl kein Zweifel. Und sollte René Wagner Trainer der Kölner bleiben, sind die Aussichten für die kommende Spielzeit vielleicht auch nicht die besten. Denn die Geißböcke schauen sich ganz offensichtlich auf dem Markt nach einem weiteren Sechser um, möglicherweise als Ersatz für Eric Martel. Und wollen die FC-Verantwortlichen an dem Spieler noch einmal verdienten, bietet sich wohl nur der kommende Sommer an, denn der Vertrag läuft noch bis 2027. Es dürfte ein positives Geschäft werden, Huseinbasic war 2022 für 50.000 Euro nach Köln gekommen und würde den FC wohl für ein Vielfaches verlassen.


Transferziel des 1. FC Köln geplatzt? Hamburger SV schnappt sich Talent Kofi Amoako

Kofi Amoako im Dress der U20-Naitonalmannschaft
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Transferziel des 1. FC Köln geplatzt? Hamburger SV schnappt sich Talent Kofi Amoako

Während sich die Mannschaft auf das letzte Saisonspiel des Jahres vorbereitet, wird im Hintergrund bereits fleißig an der Zukunft gearbeitet. Doch ein vermeintliches Transferziel ist geplatzt für den 1. FC Köln: Kofi Amoako wechselt wohl zum Hamburger SV.

So ein wenig werden wohl Erinnerungen wach. In der vergangenen Saison hatten die Kölner gleich mehrere Spieler auf dem Plan, die auch beim HSV auf dem Zettel standen. Und mehrfach erhielten die Rothosen den Zuschlag. Und so scheint es jetzt auch weiterzugehen.

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Denn wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet ziehen die Hanseaten die Ausstiegsklausel bei Kofi Amoako. Für das Mittelfeld-Talent sollen sich die Kölner auch stark interessiert haben. Möglicherweise, weil der Kontrakt von Eric Martel noch nicht verlängert ist und auch ein Abschied von Denis Huseinbasic nicht ausgeschklossen ist. Ein Eins-zu-eins-Ersatz wäre der 20-Jährige für den routinierten Martel aber wahrlich nicht. Denn Amoako fehlt die Erfahrung auf dem großen Parkett. Interessant ist der 20-Jährige aber allemal. Amoako gilt als großes Talent, spielte schon in diversen U-Nationalmannschaften, aktuell in der U20 des DFB, stand aber auch schon im Kader der U21. Der Marktwert des Spielers wurde auf zwei Millionen Euro geschätzt. Die Ablöse soll aber zwische einer und zwei Millionen Euro liegen. Dass der Hamburger SV an dem Spieler interessiert war, war ebenfalls bereits bekannt.

Clubs aus der Premier League interessiert

Schon in der vergangenen Saison lieferten sich die Kölner einige heiße Transfer-Duelle mit dem HSV. Unter anderem ging es um die beiden Akteure Rayan Philippe und Jordan Torunarigha. An beiden Akteuren waren die Geißböcke stark interessiert, beide wechselten schließlich nach Hamburg. Amoako war erst im vergangenen Sommer aus Wolfsburg nach Dresden gewechselt – für rund 300.000 Euro. Nun folgt der nächste Karriere-Schritt. Schon im Winter soll es dem Vernehmen nach hohe Angebote aus dem Ausland gegeben haben. Unter anderem waren Clubs aus der Premier League interessiert und waren bereit, deutlich höhere Ablösen zu zahlen. Und das ist kein Wunder. Der Spieler hat sich in den vergangenen Monaten extrem verbessert, avancierte zum Stammspieler bei Dynamo und zu einem der besten Sechser der 2. Bundesliga.

Aktuell sollen die Geißböcke wieder ein Auge auf Silas Andersen geworfen haben. Der Däne ist Leistungsträger beim schwedischen Club BK Häcken. Zahlreiche Clubs sollen an dem Spieler interessiert sein, der sich einen Abschied aus Schweden nach der WM vorstellen kann.