Gute Erinnerungen im Pokal: Tobias Reichel pfeift das Spiel des 1. FC Köln gegen Bremen

OF Tobias Reichel pfeift das Kölner Spiel gegen Freiburg (Foto: Pau Barrena/Getty Images)
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Gute Erinnerungen im Pokal: Tobias Reichel pfeift das Spiel des 1. FC Köln gegen Bremen

Für den FC steht am Sonntag das Heimspiel gegen die Nordlichter an. Tobias Reichel pfeift die Partie des 1. FC Köln gegen Bremen. Beide Vereine haben mit dem Unparteiischen ihre jeweiligen Erfahrungen gemacht, allerdings nicht immer gute.

Für den FC geht es in die beiden wichtigen Spiele gegen Werder Bremen und St. Pauli. Sollte der FC die beiden Partien gewinnen, sieht es in Sachen Klassenerhalt wohl sehr gut aus. Schiedsrichter der Begegnung gegen die Grün-Weißen ist Tobias Reichel.

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Es war ein hitziger Pokalabend vor anderthalb Jahren. Der 1. FC Köln kämpfte gegen Hertha BSC Berlin um den Einzug ins Viertelfinale. Doch die Mannschaft tat sich schwer, geriet schon in der 12. Minute in Rückstand. Dann kam Mitte der ersten Hälfte der Wendepunkt: Deyovaisio Zeefuik verlor auf der Seite der Herthaner die Nerven und ließ sich zu einem Kopfstoß gegen Timo Hübers hinreißen. Schiedsrichter Tobias Reichel zeigte dem Berliner folgerichtig die Rote Karte. Nur fünf Minuten später gelang den Geißböcken dadurch der Ausgleich, ehe Dejan Ljubicic die Begegnung in der Nachspielzeit der Verlängerung durch einen Foulelfmeter entschied.

Gemischte Erfahrungen bei Werder

Die Kölner haben also durchaus positive Erinnerungen an die Partie im Winter 2024 mit Reichel als Schiedsrichter. In beiden spielentscheidenden Szenen entschied der Unparteiische zurecht für die Geißböcke. Ansonsten pfiff der 40-Jährige den FC bislang eher selten. Insgesamt sind es gerade einmal fünf Partien. Im April 23 unterlag Köln im Heimspiel dem SC Freiburg 0:1 und in der Saison 21/22 setzte es mit Reichel als Schiedsrichter für den FC eine 0:5-Klatsche gegen die TSG Hoffenheim. Zu Beginn der Saison gelang den Kölnern ein 4:1-Erfolg über Freiburg und zuletzt im Dezember 2025 ein Remis gegen St. Pauli. Dort fiel der Gegentreffer zum 1:1 bekanntlich in der Nachspielzeit.

Bereits zehn Mal leitete der 40-Jährige Begegnungen von Werder Bremen. Vier gewannen die Hanseaten, zwei Parteien gingen verloren. So wirklich glücklich waren die Bremer nicht immer mit den Entscheidungen des Unparteiischen. Als VAR hätte Reichel Dortmund im Duell gegen Bremen im Januar 2025 beispielsweise ein Tor aberkennen müssen, hielt eine vermeintliche Abseitsstellung aber nicht für regelwidrig. Ein Fehler, wie der DFB später einräumte. Im Januar hätten sich die Bremer dagegen einen Elfmeterpfiff von Reichel im Duell gegen Leverkusen gewünscht, als Ibrahim Maza SV-Spieler Marco Grüll zu Fall gebracht hatte.


Rustikales Einsteigen, harmlose Offensive – das erwartet den 1. FC Köln gegen Bremen

Romano Schmidt erobert den Ball
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Rustikales Einsteigen, harmlose Offensive – das erwartet den 1. FC Köln gegen Bremen

Nach dem 2:2-Unentschieden bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln nun das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Sonntagnachmittag empfängt das Team von Trainer René Wagner die Hanseaten. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Werder Bremen.

Nach der Premiere als Cheftrainer in Frankfurt steht für FC-Trainer René Wagner am Sonntag gegen Bremen das erste Heimspiel als Hauptverantwortlicher vor der Tür. Nach dem Punkt gegen die Eintracht möchte der 37-Jährige nun den ersten Dreier in seiner noch jungen Amtszeit einfahren und wichtige Zähler im Abstiegskampf sammeln.

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Form: Werder Bremen erlebte zwischen Ende November und Ende Januar eine Sieglosserie von zehn Partien. Als Reaktion darauf entließen die Verantwortlichen Anfang Februar Horst Steffen und verpflichteten Daniel Thioune als neuen Cheftrainer. Allerdings ging dieser Wechsel nicht sofort auf. In den ersten drei Spielen unter Thioune unterlag Werder dem SC Freiburg, den Bayern und St. Pauli. Nach dann 13 Spielen ohne Dreier gelang Bremen mit den Siegen gegen Heidenheim und bei Union Berlin die Wende. Im Anschluss an eine Heimpleite gegen Mainz sowie einen Auswärtssieg in Wolfsburg war der SVW am vergangenen Wochenende gegen RB Leipzig gefordert. Gegen die Roten Bullen mussten sich die Grün-Weißen in einer engen Partie am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Aktuell steht Werder mit 28 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz.

Viele Abschlüsse, viele Flanken

Schlechte Offensive: Werder Bremen stellt mit lediglich 31 Toren die drittschlechteste Offensive der Liga. Nur der 1. FC Heidenheim (29) und St. Pauli (25) erzielten bislang noch weniger Treffer als die Grün-Weißen.

Schwach in der Luft: Das Team von Trainer Daniel Thioune gehört zu den schwächsten Teams in der Luft. In dieser Spielzeit gewannen die Bremer 428 Kopfballduelle und damit die zweitwenigsten aller Bundesligisten. Lediglich der FC Bayern weist in dieser Statistik mit 320 noch weniger erfolgreiche Luftduelle auf.

Rustikale Spielweise: Die Grün-Weißen sahen bereits 60 Gelbe Karten und damit gemeinsam mit Mainz und Union Berlin die zweitmeisten der Liga. Überdies kassierte Bremen drei Rote Karten. Mit insgesamt 63 Karten liegt Bremen in dieser Statistik mit Union und hinter Augsburg, Mainz und Hamburg auf dem vierten Rang.

Bremer Juwel

Im Fokus: Mit Karim Coulibaly hat Werder Bremen ein echtes Juwel in den eigenen Reihen. Der Innenverteidiger, der im Sommer vom HSV in die Jugend von Werder gewechselt war, rückte vor der Saison in die Profimannschaft der Bremer. Dort etablierte sich der 18-Jährige auf Anhieb und ist eigentlich gesetzt. In dieser Saison kommt Coulibaly bislang auf 22 Ligaspiele und einen Treffer. Durch das Tor gegen Leverkusen machte sich der Abwehrspieler zum jüngsten Bremer Torschützen in der Bundesliga. Die Entwicklung von Coulibaly ist auch anderen Vereinen aufgefallen. So sollen mehrere Top-Vereine aus den verschiedenen Top-Ligen an den Diensten des Linksfußes interessiert sein. Ein Wechsel scheint daher im kommenden Sommer realistisch. Coulibaly, dessen Marktwert aktuell auf 22 Millionen Euro taxiert wird, besitzt an der Weser noch einen Vertrag bis 2029 und dürfte den Bremern eine enorme Ablöse einbringen.

4-3-3-System

Formation: Daniel Thioune setzt in Bremen auf ein 4-3-3-System. Im Kasten ist Mio Backhaus die klare Nummer eins. Vor dem Schlussmann sind Yukinari Sugawara rechts, Olivier Deman links und Marco Friedl auf eine der beiden Innenverteidigerpositionen gesetzt. Den verbliebenen Platz in der Abwehr hat eigentlich Karim Coulibaly sicher. Durch die Verletzung des 18-Jährigen hat allerdings aktuell Niklas Stark die Nase vorn. Im zentralen Mittelfeld haben sich Leonardo Bittencourt, Cameron Puertas und Jens Stage einen Vorsprung erarbeitet und sind dort die erste Wahl. In der offensiven Dreierreihe setzt Bremen auf Tempo und Technik. Während Romano Schmid schon in der gesamten Spielzeit zu den Leistungsträgern zählt, hat sich Justin Njinmah unter Thioune seinen Platz in der ersten Elf erarbeitet. Die verbliebene Position machen Marco Grüll und Samuel Mbangula unter sich aus. Allerdings könnte Thioune auch Jovan Milosevic in die Spitze setzen und Njinmah dafür nach rechts ziehen.

Mögliche Aufstellung: Backhaus – Agu, Friedl, Coulibaly, Deman – Lynen – Stage, Bittencourt – Grüll, Schmid – Milosevic


In guter Form zur rechten Zeit: Starker Rückhalt als Zünglein an der Waage?

Entscheidender Faktor? Marvin Schwäbe ist der starke Rückhalt bei den Geißböcken
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In guter Form zur rechten Zeit: Starker Rückhalt als Zünglein an der Waage?

Gegen Eintracht Frankfurt hielt der Keeper trotz zweier Gegentreffer den wichtigen Punkt fest und war wieder ein sicherer Rückhalt im Abstiegskampf des 1. FC Köln: Marvin Schwäbe ist wieder einmal zur rechten Zeit der starke Rückhalt.

Gegen Eintracht Frankfurt bewies Marvin Schwäbe einmal mehr, dass er einer der besten Keeper der Liga ist. In dieser Form könnte er ein entscheidender Faktor im Kampf um die Klasse sein.

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Keine drei Minuten benötigten Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo um Frankfurt gegen den FC auf die Erfolgsspur zu bringen. Der Doppelschlag nach etwas mehr als einer Stunde traf die Geißböcke empfindlich und spätestens zu diesem Zeitpunkt deutete nicht mehr so wirklich viel auf einen Punktgewinn der Kölner hin. Dabei hatte der FC die Begegnung bei den Hessen lange offen gehalten, besaß ebenfalls die Chance auf die Führung. Auch, weil die Geißböcke mit Marvin Schwäbe einen besonders starken Rückhalt im Team hatten. Gegen Hugo Larsson parierte der Keeper früh einen Distanzschuss, stand beim Alleingang von Kalimuendo sicher und hielt die Kugel nach einem artistischen Versuch von Arthur Theate fest. Der Kölner Torhüter war in den ersten 45 Minuten sicherlich der beste FC-Spieler.

Gut im Vergleich der Kellerkinder

Beim Doppelschlag im zweiten Abschnitt war der 30-Jährige machtlos, gerade in der Schlussphase aber auch entscheidend am Punktgewinn beteiligt. Und das eben nicht zum ersten Mal in dieser Saison – wie beispielsweise beim letzten Erfolg in dieser Spielzeit gegen Wolfsburg im Februar, als die Wölfe in der Schlussphase nah am Ausgleich waren. Nach dem gegnerischen xGoals-Wert hätte der FC in dieser Saison 46 Gegentore fangen dürfen, es sind 49. Bedeutet: Schwäbe kassierte drei Treffer mehr, als es die Qualität der gegnerischen Torchancen prophezeien ließ. Kein Spitzenwert, aber im Vergleich zu den weiteren Abstiegskandidaten ein sehr guter. Wolfsburg und Bremen haben beispielweise neun Treffer mehr gefangen als es der xGoals-Wert hätte annehmen lassen. Bei Gladbach sind es acht und bei Heidenheim immerhin vier. Einzig St. Pauli weist von den Kellerkindern einen ausgeglichenen, der HSV sogar einen extrem negativen Wert vor. Die Rothosen kassierten zehn Tore weniger als erwartet (Topwert der Liga).

WM kein Thema

Mit 87 abgewehrten Torschüssen gehört Schwäbe auch in dieser Bilanz zu den besseren der Liga, wenn auch die Fangquote der „festgehaltenen Bälle“ mit 25 Prozent eine eher unterdurchschnittliche ist. Dennoch wähnten nicht wenige Kölner Fans Schwäbe auch in dieser Saison immer mal wieder im Dunstkreis der Nationalmannschaft. „Natürlich würde ich mich dann unfassbar freuen, es wäre eine Ehre, für Deutschland spielen zu dürfen oder mit dabei zu sein“, sagte der 30-Jährige. „Es sind viele Torhüter auch ein Stück weit vor mir.“ Daran werden auch die kommenden Spiele eher wenig ändern können. Gerade auf der Keeper-Position hat Julian Nagelsmann ohnehin die Qual der Wahl. Und aktuell deutet wohl mehr darauf hin, dass es für Schwäbe eine Art Déjà-vu geben könnte. Der Bundestrainer würde sich wohl eher für Jonas Urbig als für den aktuellen Kölner Keeper entscheiden.

Für Schwäbe steht ohnehin nur der Klassenerhalt mit dem FC im Fokus. Und bei dem Kampf darum könnte Schwäbe auch mit seiner Erfahrung das Zünglein an der Waage sein. Immerhin blickt der ehemalige Nachwuchs-Nationalkeeper auf mehr als 300 Pflichtspiele, davon 157 für den FC. Und mit dieser Erfahrung strahlt der Torhüter vor allem eine beeindruckende Ruhe und Souveränität aus, auf die es im Abstiegskampf ankommen kann.


Rückkehrer und viele Optionen – so könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen

Said El Mala vom 1. FC Köln gegen Werder Bremen
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Rückkehrer und viele Optionen – so könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen

Eine Woche nach dem 2:2-Unentschieden bei Eintracht Frankfurt steht für den 1. FC Köln rund um Trainer René Wagner der 29. Spieltag auf dem Programm. Gegen Werder kann Wagner auf fast den kompletten Kader zurückgreifen und muss harte Entscheidungen treffen. So könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen.

FC-Coach René Wagner steht gegen Werder Bremen vor der Qual der Wahl. Durch die zwei Rückkehrer hat der 37-Jährige noch mehr Optionen und muss sogar zwei Profis im Vergleich zum Spiel in Frankfurt aus dem Kader streichen. So könnte der 1. FC Köln gegen Werder Bremen spielen.

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Der 1. FC Köln kann gegen Werder Bremen personell fast aus dem Vollen schöpfen. Neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers kann René Wagner gegen die Bremer auch wieder auf Jahmai Simpson-Pusey sowie Eric Martel zurückgreifen. Simpson-Pusey verpasste die Partie in Frankfurt aufgrund der Geburt seines Kindes, Martel musste zuletzt eine Sperre absitzen. Durch die Rückkehr der beiden muss Wagner für das Wochenende nun zwei weitere Profis aus dem Kader streichen. Gegen Frankfurt erwischte es die drei Youngster Fynn Schenten, Cenny Neumann und Youssoupha Niang.

Offensive ist gesetzt, Fragezeichen im Mittelfeld?

Im Kasten wird Marvin Schwäbe beginnen. Vor dem Schlussmann dürften Sebastian Sebulonsen rechts und Rav van den Berg in der Innenverteidigung starten. Den zweiten Platz in der Zentrale machen Cenk Özkacar und Jahmai Simpson-Pusey unter sich aus. Dabei sollte Simpson-Pusey die Nase wohl vorne haben. Auf der Linksverteidigerposition wird wohl Kristoffer Lund beginnen. Aber auch Alessio Castro-Montes wäre eine Option.

Im zentralen Mittelfeld dürfte erneut Tom Krauß starten. Neben dem ehemaligen Schalker hat Wagner mit Eric Martel, Denis Huseinbasic und Isak Johannesson gleich drei Optionen. Martel wird wohl den Vorzug erhalten. Auf den beiden offensiven Außenbahnen werden wohl Jan Thielmann rechts und Jakub Kaminski links starten. In der Sturmspitze hat Ragnar Ache seinen Platz sicher. Neben dem ehemaligen Frankfurter wird Said El Mala auflaufen. Hinter dem 19-Jährigen stand zu Wochenbeginn ein kleines Fragezeichen. Allerdings scheint El Mala alle Probleme überwunden zu haben und einsatzbereit zu sein.

So könnte der FC gegen Werder Bremen beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Jahmai Simpson-Pusey wird dem FC wieder fehlen

Jahmai Simpson-Pusey

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

Eric Martel

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann vom 1. FC Köln
Jan Thielmann
Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Said El Mala vom 1. FC Köln

Said El Mala



Konkurrenz spielt mit: FC kann auf Rang 13 springen und einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen

Spieler des VfL Wolfsburg sind enttäuscht
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Konkurrenz spielt mit: FC kann auf Rang 13 springen und einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen

Bereits am vergangenen Wochenende meinte es die Konkurrenz gut mit den Kölnern und patzte. Das ist an diesem Spieltag ähnlich und offenbart eine große Chance für den 1. FC Köln: Der FC kann wieder auf Rang 13 springen.

Wie schon am vergangenen Wochenende hat die Konkurrenz auch an diesem Spieltag zum Großteil für den FC gespielt. Die Geißböcke können mit einem Erfolg im direkten Duell sogar an Gladbach vorbeiziehen.

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Nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund am 25. Spieltag sah die Situation für den FC schon arg bedrohlich aus. Nur aufgrund der besseren Tordifferenz lagen die Kölner vor Mainz und St. Pauli auf Rang 14. Acht Tore oder Gegentore trennten die Geißböcke vom Relegations- und vier Zähler vom direkten Abstiegsplatz. Und obwohl der FC auch seitdem weiterhin auf einen Dreier wartet, mittlerweile acht Spiele sieglos ist, hat sich die Situation doch beachtlich verbessert und kann am Sonntag sogar nochmal ausgebaut werden. Denn die Konkurrenz spielte auch in der 29. Runde für Köln – zumindest zum Großteil. Zwar feierte der 1. FC Heidenheim einen überraschenden 3:1-Erfolg beim 1. FC Union Berlin, doch für die Mannschaft von der Ostalb wird es mit dem Klassenerhalt dennoch eher eng.

Gladbach unterliegt Leipzig

Fünf Spieltage vor dem Saison-Ende beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz sechs Zähler, zum sicheren Ufer acht. Immerhin ist der Tabellenvorletzte wieder in direkter Reichweite. Denn der VfL Wolfsburg kassierte am Samstag eine 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt. Oscar Hojlund und Arnaud Kalimuendo trafen für die Eintracht, der Anschlusstreffer von Dzenan Pejcinovic fiel in der Schlussminute und damit zu spät für den VfL. Der Vorsprung vor Heidenheim beträgt zwei Zähler. Der FC St. Pauli schlug sich gegen den FC Bayern München achtbar, kassierte aber dennoch die erwartete Niederlage. Jamal Musiala traf zur 1:0-Halbzeitführung. Nach dem Wechsel erhöhten Leon Goretzka, Michael Olise, Nicolas Jackson und Raphaël Guerreiro.

Somit haben die Kölner vor dem direkten Duell gegen Werder Bremen zwei Punkte Vorsprung auf die Kiezkicker. Mit einem Sieg über Werder Bremen würde der FC also nicht nur an den Hanseaten vorbeiziehen, die Geißböcke würden den Abstand auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte ausbauen, den auf den direkten Abstiegsrang auf neun – und das bei dem jeweils eklatant besseren Torverhältnis. Würde es dann an Spieltag 30 einen weiteren Erfolg über die Nordlichter vom Millerntor geben, wäre der Klassenerhalt wohl so gut wie sicher. Zudem können die Geißböcke am Sonntag auf Rang 13 springen. Denn auch Mönchengladbach befindet sich in Reichweite. Die Fohlen unterlagen RB Leipzig 0:1. Den einzigen Treffer erzielte Yan Diomande. Am Sonntag spielen auch noch Stuttgart gegen Hamburg und Mainz gegen Freiburg.


Wie schon gegen Frankfurt: Das könnte gegen Bremen ein Mittel für die FC-Offensive sein

OF Ist Alessio Castro-Montes gegen Bremen mal wieder als Flankenspezialist gefragt? (Foto: Neil Baynes/Getty Images)
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Wie schon gegen Frankfurt: Das könnte gegen Bremen ein Mittel für die FC-Offensive sein

Schon gegen Eintracht Frankfurt hatte der FC auch auf Flanken setzen wollen – am Ende aber nicht sonderlich viele in den Strafraum gebracht. Gegen Werder könnte es sich aber wieder lohnen, auf Hereingaben zu setzen. Kommt der 1. FC Köln gegen Bremen mit Flanken zum Erfolg?

Neben Umschaltmomenten könnten für die Geißböcke Flanken ein gutes Mittel gegen Werder Bremen sein. Denn ein Spezialist für präzise Hereingaben drängt zurück in die Startelf.

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Eigentlich wäre das Spiel gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Sonntag für ein spielerisches Mittel auf Kölner Seite prädestiniert gewesen: Mit der SGE wartete die nach Flanken defensiv anfälligste Mannschaft der Liga auf die Geißböcke. Vielleicht auch deshalb meinte FC-Trainer René Wagner vor der Partie, dass ein Plan sei, den Ball mal etwas länger in der Offensive zu halten, um den Strafraum gut besetzen zu können. „Und dann müssen wir gucken, dass die Jungs an dem Tag vielleicht einen guten Flankenfuß haben“, erklärte der Coach. Seine Mannschaft setzte das nur so halb um. Zwar leitete eine Hereingabe von Kristoffer Lund den 2:2-Ausgleich ein. Aber insgesamt brachten die Kölner gerade mal fünf Flanken in den Strafraum – der zweitniedrigste Wert des FC in dieser Saison. Nur in der Hinrunde gegen Borussia Dortmund schlug man mit vier noch weniger.

Auch Bremen relativ anfällig nach Flanken

Die Schwäche der Eintracht hätten die Geißböcke also wohl noch öfter ausnutzen können als nur beim Ausgleich. Aber gegen Werder Bremen können sie genau das besser machen. Denn auch die Bremer sind in dieser Hinsicht anfällig. So haben sich die Grün-Weißen bereits sieben Gegentore nach Flanken aus dem Spiel heraus gefangen. Damit haben sie zwar deutlich bessere Werte als die SGE mit 14, kassierten aber gemeinsam mit Köln, Union Berlin, Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Heidenheim die fünftmeisten solcher Gegentore im Ligavergleich.

Daher könnte es sich für den FC durchaus lohnen, es mit Flanken zu probieren. Gerade auch, weil man schließlich mit Ragnar Ache einen extrem kopfballstarken Spieler in der Spitze hat. Der erzielte zwar von seinen wettbewerbsübergreifenden sieben Treffern für ihn ungewöhnlich nur zwei mit dem Kopf. Trotzdem stellt der Angreifer natürlich in der Luft immer eine Gefahr für den Gegner dar. Außerdem ist zu erwarten, dass Köln gegen Bremen den Ball eher mal, wie von Wagner schon gegen Frankfurt gefordert, länger im Angriffsdrittel halten kann, um Zeit für eine gute Strafraumbesetzung neben Ache zu haben.

Castro-Montes als Flankenspezialist

Zusätzlich drängt mit Alessio Castro-Montes ein Flankenspezialist zurück in die Mannschaft. Der Belgier ist sogar wieder eine Option für die Startelf. „Da müssen wir aber entscheiden, ob es das Richtige ist, das Spiel jetzt schon zu beginnen, oder ob wir nochmal ein Spiel mehr brauchen, wo er vielleicht ein bisschen mehr Spielzeit bekommt in der zweiten Halbzeit“, meinte Wagner auf der Pressekonferenz am Freitag. Wenn der 28-Jährige am Sonntag startet, könnte er gerade Ache mit seinen präzisen Hereingaben füttern. So wie er es etwa beim vorletzten Kölner Sieg gegen Mainz 05 im Januar gemacht hatte. Dort legte der Schienenspieler dem Stürmer den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich mit einer gefühlvollen Flanke auf. Eine Wiederholung dieser Szene gegen Bremen würde wohl allen Kölnern sehr gut gefallen.


Sperren gegen St. Pauli drohen: Gleich fünf FC-Spieler stehen vor Abstiegskrimi bei vier Gelben Karten

Tom Krauß ist nur eine Karte vor einer Gelbsperre entfernt
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Sperren gegen St. Pauli drohen: Gleich fünf FC-Spieler stehen vor Abstiegskrimi bei vier Gelben Karten

Erstmal konzentriert sich beim FC alles auf den Abstiegskrimi gegen Werder Bremen am Sonntag. Das nächste wichtige Spiel in der Woche danach gegen St. Pauli wirft aber schon seine Schatten voraus beim 1. FC Köln: Gleich fünf Spielern droht eine Gelbsperre.

Am kommenden Sonntag gegen Werder Bremen werden gleich fünf FC-Profis aufpassen müssen, sich keine Gelbe Karte abzuholen. Ansonsten droht den Kölnern der Ausfall einiger Schlüsselspieler für den zweiten Showdown im Abstiegskampf gegen St. Pauli.

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Es war eine unnötige Situation, die Folgen haben könnte: In der Nachspielzeit des Spiels gegen Eintracht Frankfurt beschwerte sich Jakub Kaminski bei Schiedsrichter Florian Exner über einen Eckball für die SGE. Und das für den Unparteiischen zu vehement, sodass dieser dem Polen Gelb zeigte. Damit steht der Leistungsträger der Geißböcke bei vier Gelben Karten – und ist nur noch ein Spiel von einer Sperre entfernt. Wenn der Linksaußen sich seine fünfte Verwarnung der Saison direkt am kommenden Sonntag gegen Werder Bremen abholen sollte, würde Kaminski ausgerechnet für das nächste sehr wichtige Spiel im Kampf gegen den Abstieg ausfallen.

Vier weiteren Profis droht eine Sperre

Und diese Gefahr gibt es nicht nur beim 23-Jährigen: Mit Tom Krauß, Isak Johannesson, Jan Thielmann und Joel Schmied droht gleich vier weiteren FC-Profis das gleiche Schicksal. Sie waren am vergangenen Sonntag nochmal ohne Karte und damit ohne Sperre davongekommen. In der Partie gegen Bremen könnte das aber anders aussehen. Schließlich steht für beide Mannschaften sehr viel auf dem Spiel im Kampf gegen den Abstieg. Dadurch könnte die Begegnung nochmal hitziger werden und sich ein Spieler – wie es Kaminski schon gegen Frankfurt gemacht hat – schneller mal eine unnötige Karte wegen Meckern abholen.

Dabei wäre neben dem Linksaußen besonders ein Ausfall von Krauß eine große Schwächung für die Geißböcke. Der 23-Jährige ist seit Wochen einer der wichtigsten Kölner Spieler und hat sich im Mittelfeldzentrum als Stabilisator bewährt. Zu seinem Spiel gehört dabei aber auch eine gewisse Aggressivität gegen den Ball. Etwas, das der FC in den Abstiegskrimis gegen Werder und eine Woche später am Hamburger Millerntor defintiv braucht. Es könnte aber auch dafür sorgen, dass der Sechser wegen einer möglichen Gelbsperre diese Qualitäten nur gegen Bremen einbringen kann. Alle Kölner werden aber wohl eher hoffen, dass es bei Krauß in den restlichen Spielen der Saison wie bei seinem Teamkollegen Schmied läuft. Der hatte sich seine vierte Gelbe Karte nämlich schon am fünften Spieltag abgeholt. In seinen acht Einsätzen danach blieb der Innenverteidiger jedoch bis jetzt immer ohne Verwarnung. Ein Beispiel, an dem sich seine ebenfalls gefährdeten Mitspieler orientieren sollten, wenn der FC immer in Bestbesetzung antreten möchte.


Fragezeichen hinter Startelf-Einsatz sowie Zukunft, dazu ein Medienbericht über einen Vorfall in La Nucia

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an
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Fragezeichen hinter Startelf-Einsatz sowie Zukunft, dazu ein Medienbericht über einen Vorfall in La Nucia

Nach wie vor ist die Zukunft von Eric Martel noch nicht geklärt. Der Mittelfeldspieler hat sich offenbar noch nicht entschieden. Gespräche sollen nun konkretisiert werden. Und es gibt einen Medienbericht über einen Vorfall im Trainingslager des 1. FC Köln: So ist der Stand bei Eric Martel.

Hinter Eric Martel steht nicht nur für das Spiel am Sonntag gegen Bremen ein Fragezeichen. Auch die Zukunft ist nach wie vor nicht geklärt. Dabei scheinen alle Optionen offen. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet unterdessen von einem Vorfall in La Nucia.

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Beim 2:2-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt blieb Eric Martel am vergangenen Wochenende nur die Rolle des Zuschauers. Der Mittelfeldspieler der Geißböcke hatte aufgrund seiner Gelb-Roten Karte im Rheinderby aussetzen müssen. Ausgerechnet gegen Frankfurt. Denn in der Vergangenheit tauchten immer mal wieder Gerüchte über ein angebliches Interesse der Hessen an dem 23-Jährigen auf. Konkret wurde das aber offensichtlich nicht. Martels Zukunft ist nach wie vor ungeklärt. Interesse soll es weiterhin – wie berichtet – aus dem In- und Ausland geben. Ob die Interessenten aktuell Schlange stehen, ist zwar nicht gesagt. Nur ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Spieler von Martels Qualität, einem durchaus vorhandenen Potenzial und dazu noch ablösefrei keinen von Spieler Seite interessanten Abnehmer findet.

Keine Einsatzgarantie für Sonntag

Und dennoch deutete zuletzt viel auf einen zähen Poker oder eben auf Stillstand. Denn Martel hatte im vergangenen Sommer erklärt, er wolle die Hinrunde abwarten und dann über seine Zukunft entscheiden. Die Hinrunde endete bekanntlich im Januar. Drei Monate später gibt es noch keine neue Wasserstandsmeldung. Die bringt nun der „Kölner Stadt-Anzeiger“ ins Spiel. Demnach befänden sich Spieler und Verein in konkreten Gesprächen. Der FC will den Kontrakt bekanntlich verlängern, hatte aber im Winter auch schon Ausschau nach potenziellen Alternativen gehalten. Laut dem Stadt-Anzeiger soll es um einen Vertrag um weitere vier Jahre gehen. Allerdings wird viel von der Zukunft und Entwicklung des Vereins abhängen. Sollten die Geißböcke absteigen, ist Martel sicherlich nicht mehr zu halten. Und der 23-Jährige würde sich wohl auch auf eine weitere Verbesserung des Kaders wünschen.

Das vermeintliche Zögern Martels könnte möglicherweise aber noch mit einem Vorfall zusammenhängen, von dem der „Kölner Stadt-Anzeiger“ nun ebenfalls berichtet. Demnach habe Lukas Kwasniok den Mittelfeldspieler im Winter im Trainingslager in La Nucia vor der Mannschaft scharf kritisiert. Tatsächlich steckte der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft da in einem kleinen Formtief. Nun aber ist Martel wieder zurück und für das kommende Spiel eine Alternative. Ob von Beginn an, ist indes noch nicht gesagt. „Es gibt ein, zwei Positionen, die sind noch nicht ganz sicher, da ist es 50:50“, erklärte René Wagner am Freitag. Demnach würden gleich vier Spieler um zwei Plätze konkurrieren. Und tatsächlich hat Martel mit Tom Krauß einen großen Herausforderer für die defensive Sechs. Denn vermutlich wird Wagner auf einen defensiven und einen offensiveren Part gegen Bremen setzen.

Martel könnte bei einem Einsatz jedenfalls an seiner Zukunft aktiv mitgestalten – so oder so.


Zwei Vereine, ein Problem: Wie der lange Ausfall eines Schlüsselspielers den FC und Werder Bremen jeweils entscheidend schwächt 

Timo Hübers fehlt dem 1. FC Köln seit Monaten verletzt
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Zwei Vereine, ein Problem: Wie der lange Ausfall eines Schlüsselspielers den FC und Werder Bremen jeweils entscheidend schwächt 

Am Sonntag steht für den FC das wichtige Spiel im Abstiegskampf gegen Werder Bremen an. Dass beide Mannschaften so weit unten in der Tabelle stehen, liegt auch am langfristigen Ausfall jeweils eines Schlüsselspielers. Der 1. FC Köln und Bremen stehen mit einem gleichen Problem im Abstiegskampf.

Sowohl beim 1. FC Köln als auch bei Werder Bremen hat jeweils der Ausfall eines wichtigen Spielers für (fast) die gesamte Saison für einige Probleme gesorgt. Die Verletzung von Timo Hübers auf Kölner und von Mitchell Weiser auf Bremer Seiten ist jeweils einer der Gründe, warum die Lage bei beiden Mannschaften so kritisch ist.

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Er sollte eine der Stützen unter Lukas Kwasniok sein: In den ersten acht Partien der Liga sowie in der ersten Pokalrunde der aktuellen Saison stand Timo Hübers immer in der Startformation, spielte meistens durch. Dabei zeigte der Innenverteidiger einige gute Leistungen und stellte seinen Wert für das Team unter Beweis. So war der 29-Jährige wichtig als Abwehrchef und im Spielaufbau. Dann kam jedoch kurz vor Schluss im Spiel gegen Borussia Dortmund: Der Defensivspezialist verletzte sich bekanntermaßen schwer am Knie, fiel seitdem aus.

FC ohne Abwehrchef

Wie wichtig der ehemalige Kölner Kapitän für die FC-Defensive war, zeigte sich noch mehr, als er dann fehlte. So feierten die Geißböcke zwar erst noch einen 4:1-Sieg gegen den HSV. Danach blieben die Ergebnisse aber aus. In den 19 Partien nach dem Erfolg gegen die Hamburger holten die Domstädter nur zwei Siege. Und eine der größten Problemzonen war die Abwehr. Denn genau der Abwehrchef, den Hübers zuvor dargestellt hatte, fehlte nun. So stand die Abwehr immer wieder wackelig, spielte nur noch eine einzige Partie (gegen den VfL Wolfsburg) zu Null. Diese Defensivprobleme wurden noch dadurch verstärkt, dass sich auch viele der anderen Innenverteidiger immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatten und sich die Verteidigung nicht einspielen konnte.

Aber nicht nur der FC wurde schwer vom langfristigen Ausfall eines Schlüsselspielers getroffen. Beim kommenden Gegner Werder Bremen ist die Lage sehr ähnlich. Denn bei den Grün-Weißen riss sich Mitchell Weiser in der Sommervorbereitung das Kreuzband und konnte diese Spielzeit noch kein einziges Spiel absolvieren. In den vorherigen Saisons war der 31-Jährige unumstritten auf der rechten Schiene gesetzt. Von dort aus war der beim FC ausgebildete Profi der wahrscheinlich wichtigste Kreativspieler der Werderaner. So gelangen Weiser 2024/25 in 32 Bundesligaspielen starke fünf Tore und neun Vorlagen und hatte einen großen Anteil daran, dass Bremen nicht nur eine sorgenfreie Saison spielte, sondern sogar nur einen Punkt hinter dem internationalen Geschäft landete. Und auch in der aktuellen Spielzeit hätte der Schienenspieler eine zentrale Rolle spielen sollen. Ohne den Routinier blieb die Offensive der Grün-Weißen jedoch viel zu oft harmlos und ist wohl die größte Baustelle bei Werder.

Schlüsselspieler schwer zu ersetzen

Ob Köln und Bremen ohne die Verletzungen von Hübers beziehungsweise Weiser momentan besser dastehen würden, ist natürlich spekulativ. Aber beide hätten auf jeden Fall die Qualität ihres jeweiligen Teams deutlich erhöht. Sowohl für die Geißböcke als auch für die Grün-Weißen ist es dabei nicht so einfach möglich, so wichtige Spieler einfach zu ersetzen – sei es durch Transfers oder durch möglichst gleichwertige Alternativen im Kader. Daher ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Mannschaften mit ihnen im Abstiegskampf besser dastehen würden. Aber so lange Hübers und Weiser weiter nicht fit sind, müssen die Kölner und die Werderaner wohl oder übel mit der Situation zurechtkommen und weiter Alternativen finden. Wer von beiden die besseren im Saisonendspurt hat, wird sich dann schon am Sonntag in der Domstadt das erste Mal zeigen.


Umschaltmomente, aber auch Kontrolle: So will der 1. FC Köln zu Hause gegen die Bremer punkten

Said El Mala vom 1. FC Köln
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Umschaltmomente, aber auch Kontrolle: So will der 1. FC Köln zu Hause gegen die Bremer punkten

Am Sonntag steht für den 1. FC Köln ein richtungsweisendes Spiel an. Um 15:30 Uhr empfangen die Geißböcke den SV Werder Bremen. In der Tabelle trennt beide Teams nur ein Punkt. Für die Kölner Mannschaft um René Wagner eine entscheidende Partie: So will der 1. FC Köln gegen Bremen punkten.

Gegen Werder Bremen gibt es für Trainer René Wagner und den FC einen richtigen Abstiegskrimi. Denn die Kölner stehen auf dem 15. Tabellenplatz und gehen mit 27 Punkten ins Duell, Bremen liegt mit 28 Zählern direkt davor. Ein Sieg wäre für den FC also essentiell.

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Die wohl zentralste Nachricht für die Geißböcke vor dem Spiel am Sonntag betraf Said El Mala. Wie FC-Trainer René Wagner mitteilte, ist der Offensivspieler nach seinen Sprunggelenksproblemen aus dem Frankfurt Spiel rechtzeitig wieder fit geworden und gegen die Bremer eine Option für die Startelf. Nach zuletzt nur individuellem Training konnte der 19-Jährige am Freitag wieder voll mit der Mannschaft trainieren. Damit steht Wagner, abgesehen von den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian, der komplette Kader zur Verfügung.

Viel Konkurrenz im Kampf um die Startelfplätze

Das sorgt allerdings auch für knifflige Entscheidungen. Gerade im Zentrum hat der neue Coach die Qual der Wahl: Eric Martel, der nach seiner Gelbsperre wieder einsatzbereit ist, Isak Johannesson, Denis Huseinbasic und Tom Krauß konkurrieren um die Plätze. Auch in der Innenverteidigung herrscht große Konkurrenz und die Personalien dürften auch davon abhängen, ob der FC mit einer Dreier- oder Vierer-Kette auflaufen wird. Laut Wagner sind ein, zwei Positionen schon fix und ein, zwei noch offen. Auch Alessio Castro-Montes ist nach seinem starken Comeback inklusive Tor gegen die Frankfurter ein Kandidat für die Startelf, während Joel Schmied zunächst erst einmal nur eine Kaderoption ist. 

Ein zentrales Ziel formulierte Wagner aber dann doch schon vorab: „Wir wollen versuchen, nicht immer in Rückstand zu geraten und wollen keine Gegentore bekommen, die vermeidbar sind.“ Denn genau das waren seiner Einschätzung nach die beiden Frankfurter Tore am vergangenen Wochenende gegen den FC. Für Wagner gilt es, solche zu einfachen Gegentore unbedingt zu vermeiden. Stattdessen fordert der Trainer mehr Kontrolle und ein strukturierteres Aufbauspiel mit Ball. Er betonte, dass man weiterhin Ruhe und Gelassenheit beibehalten muss und den externen Druck intern so gering wie möglich halte. Gleichzeitig hebt der Coach die positiven Aspekte aus der vergangenen Partie gegen die Eintracht hervor. Nach einem 2:0-Rückstand nicht aufzugeben zeigte erneut die Moral und Comeback-Qualitäten der Mannschaft, die im direkten Duell im Abstiegskampf gefordert sein werden, um einen Unterschied zu machen.

Stabile Bremer Defensive

Mit Bremen wartet allerdings ein formstarker Gegner. Seitdem Trainer Daniel Thioune am 4. Februar übernommen hat, haben sich die Grün-Weißen stabilisiert und zuletzt drei ihrer vergangenen fünf Spiele gewonnen. Wagner betonte die starke Leistung der Werderaner am vergangenen Wochenende, trotz der knappen 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig. Dort waren die Bremer nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft. Dabei trete Werder laut dem FC-Coach defensiv kompakt auf und verfüge über viel Tempo in der letzten Linie. Gerade das Umschaltspiel der Gäste sieht Wagner als große Stärke. Entsprechend wichtig werde die Kölner Restverteidigung sein. Gleichzeitig benannte der FC-Coach aber auch Chancen, wie die Kölner Bremen gefährlich werden könnten: Mit eigenen Umschaltmomenten über Schlüsselspieler in der Offensive wie Ragnar Ache, El Mala oder Jakub Kaminski wollen die Geißböcke die Bremer Defensive knacken.

Am Sonntag wird es dann auf eine gesunde Mischung ankommen: aus einer defensiven Stabilität mit einem kontrollierten Spielaufbau in gezielte Offensivaktionen kommen. Moral und Kampfgeist haben die Kölner ihren Fans zu genüge in den vergangenen Wochen gezeigt. Doch was am Ende der Saison zählt, sind die Punkte – und die fehlen den Kölnern aktuell. Dem Druck zum Trotz forderte Wagner den klaren Fokus auf die Aufgabe am Sonntag. Denn eines ist klar: In diesem direkten Duell kann der FC einen wichtigen Schritt im Abstiegskampf machen und mindestens einen Platz in der Tabelle hochklettern. Drei Punkte im eigenen Stadion wären nicht nur tabellarisch wertvoll, sondern auch ein richtungsweisendes Signal im Kampf um den Klassenerhalt.