Kleine Stellschrauben, große Wirkung beim 1. FC Köln? René Wagners Plan für den Klassenerhalt

Rene Wagner und Armin Reutershahn beim Training
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Kleine Stellschrauben, große Wirkung beim 1. FC Köln? René Wagners Plan für den Klassenerhalt

Nach dem Aus von Lukas Kwasniok richtet sich der Blick nun nach vorn: Kann der neue Coach dem Team rechtzeitig neues Leben einhauchen, bevor es gegen Eintracht Frankfurt ernst wird? So will René Wagner den 1. FC Köln auf Kurs bringen.

Zwischen vorsichtigen Anpassungen, psychologischem Feingefühl und der Hoffnung auf den berühmten Trainereffekt geht es für Köln um mehr als nur Punkte – es geht um Selbstvertrauen, Klarheit und den Glauben an die eigene Stärke.

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Eine knappe Woche als Cheftrainer des 1. FC Köln liegt hinter René Wagner. Nach dem großen Medienrummel um die Entlassung seines ehemaligen Vorgesetzten Lukas Kwasniok kann der 37-Jährige das Wochenende dank der Länderspielpause nochmal zum Durchatmen nutzen, bevor sein erster Auftritt an der Seitenlinie gegen Eintracht Frankfurt ansteht. Mit Spannung wird erwartet, ob Wagner den Bock vielleicht sogar schon gegen die Eintracht umstoßen kann. Hat er, wie von Geschäftsführer Thomas Kessler angepriesen, die engere Verbindung zu seiner Mannschaft nutzen können? Sind alle Wogen geglättet und alle Akteure wieder in einem Boot? Für die kommenden Aufgaben des zweitjüngsten Bundesliga-Trainers stellt sich die alles übertreffende Frage: Was kann Wagner in der kurzen Zeit verändern, damit die Kölner ihren ersten Sieg seit Ende Januar einfahren können?

Kleine Änderungen mit großer Wirkung

Nicht allzu viel, wenn man den Worten Kesslers und Wagners folgt. Denn trotz der schlechten Punkteausbeute seien die Geißböcke meist in der Lage, mehr herauszuholen, als die Tabelle letztendlich hergab. „Die Mannschaft hat die Qualität, die Saisonziele zu erreichen”, ordnete Kessler am Montag ein. “Man hat Woche für Woche gesehen, dass die Mannschaft auf dem Platz alles gibt. Und manchmal fehlten eben nur Kleinigkeiten“, so der 40-Jährige. Dennoch kündigte der Sportchef Veränderungen an: „Ich glaube, es ist von Vorteil, wenn du jemanden hast, der die Mannschaft in all ihren Stärken und Schwächen kennt. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass man vielleicht die eine oder andere Stellschraube anders dreht als in den Wochen zuvor.“

Worin genau Wagners Ideen für Veränderungen liegen, dazu wollten weder er selbst noch Kessler Genaueres erzählen. Einzig in einer Angelegenheit ließ sich der Coach in die Karten gucken: „Es gibt immer Jungs, die unzufrieden mit der aktuellen Situation sind. Aber genauso gibt es Spieler, die super zufrieden mit der Situation waren. Um die muss man sich kümmern. Spielern, die in den letzten Spielen eine tragende Rolle gespielt haben, geht es vielleicht jetzt nicht so gut mit dem Trainerwechsel, weil sie nicht wissen, was in den nächsten Tagen und Wochen passiert und ob sie noch die gleiche Position haben wie zuvor. Deswegen gibt es nicht nur Jungs, die mit breiter Brust hier rumlaufen, sondern auch solche, die sich Gedanken machen, was mit ihnen passiert“, so Wagner in einer Medienrunde am Dienstag.

Funkel: „Du musst ihnen Vertrauen aussprechen“

Wie so ein Feintuning aussehen kann, beschreibt einer, der diese Rolle in Köln bereits mehrfach eingenommen hat. Im Sportschau-Interview betonte Feuerwehrmann Friedhelm Funkel, was in seinen Augen der Erfolgsweg für Interimstrainer sei. Von entscheidender Bedeutung sei es, „eine Mannschaft zu überzeugen, ohne sie mit Informationen zu überfrachten“, so Funkel. Zu viele Vorgaben und Details lähmen laut Funkel die Kreativität sowie das situative Denken und Handeln auf dem Platz. Taktische Vorgaben seien zwar wichtig, aber nur in einem Maß, das den Spielern noch eigene Entscheidungen und Vertrauen lässt. Auch der Blick in die Zahlen stützt die These, dass Köln kein klassischer Abstiegsfall einer überforderten Mannschaft ist, sondern eher ein Team, das unter Wert punktet.

So zeichnen aktuelle Daten ein Bild, in dem Köln zwar einen leicht negativen xG-Saldo aufweist (1,43 xG for gegenüber 1,54 xG against pro Spiel), die tatsächlichen Gegentore mit 1,74 pro Partie aber deutlich höher liegen. Dies legt nahe, dass die Ergebnisse schlechter aussehen als die zugrunde liegende Leistung.

Durchschnaufen vor wegweisenden Wochen

Klarheit, eine gemeinsame Vision und die Überzeugung, Spiele gewinnen zu können. Darum wird es dem neuen Kölner Coach in den verbleibenden Tagen bis zu seiner Premiere als Cheftrainer auch gehen. In seinen Augen hat er noch ein Ass im Ärmel: „Ich glaube, dass mir meine Erfahrung beim 1. FC Köln jetzt beim zweiten Mal zugutekommt. Ich kenne die Leute und auch ein bisschen ihre Macken. Ich versuche vor allem im Staff, so zu kommunizieren, dass alle das Gefühl haben, gemeinsam etwas erreichen zu können.“ Es bleibt abzuwarten, ob Wagners Maßnahmen bereits im Spiel gegen Frankfurt fruchten können. Zunächst gilt es jedoch, die Länderspielpause zu nutzen, um für das Saisonfinale noch einmal alle Kräfte zu bündeln – und natürlich den Nationalspielern die Daumen zu drücken.

Nimmt ausgerechnet dieser Nationalspieler Said El Mala die kleine WM-Hoffnung?

Fährt Said El Mala noch zur WM?
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Nimmt ausgerechnet dieser Nationalspieler Said El Mala die kleine WM-Hoffnung?

Während der FC-Youngster bei der U21 einen schweren Stand hatte, überragte ein Ex-Kölner bei der A-Nationalmannschaft und das auf der Position des Spielers des 1. FC Köln: Die kleine WM-Chance schwindet bei Said El Mala.

Die Hoffnung auf eine WM-Teilnahme ist ohnehin nicht die größte. Am Freitagabend gab es gleich auf zwei Plätzen kleine Rückschläge.

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Zwei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da hatte Said El Mala seinen bis dahin größten Auftritt an diesem Abend. Der 19-Jährige drang in die Box ein, zog ab und verpasste das Tor nur knapp. Es wäre im U21-Duell gegen Nordirland das 3:0 gewesen und gleichzeitig die erste richtig gute Aktion des Kölners. Im EM-Quali-Spiel blieb der FC-Shootingstar von Beginn an blass, hatte auch nach seiner Möglichkeit nur noch wenige auffällige Momente. Sollte El Mala das Länderspiel als Bewerbungschance für die A-Nationalmannschaft oder die WM betrachtet haben, er hat sie wohl eher nicht genutzt. Sehr wahrscheinlich bekommt der Offensivspieler bereits am Dienstag im Spitzenspiel gegen Griechenland das nächste Mal das Vertrauen von Coach Antonio di Salvo.

Wirtz führt DFB-Auswahl mit Gala zum Sieg

Allerdings wurden die Chancen des Kölners eine knappe Stunde nach dem Abpfiff des U21-Spiels ohnehin deutlich geschmälert. Und das ausgerechnet von einem Ex-Kölner. Denn Julian Nagelsmann setzte Florian Wirtz im Duell der DFB-Auswahl gegen die Schweiz etwas überraschend auf die linke Außenbahn. Und der Offensivspieler machte von Beginn an mächtig Betrieb. Wirtz leitete früh einige erste Angriffe ein. Und dann auch den Ausgleich. Nach einer kurzen Ecke servierte der Spieler des FC Liverpool seinem Ex-Mitspieler Jonathan Tah von der linken Seite eine butterweiche Flanke auf den Kopf: 1:1. Dan Ndoye hatte zuvor die Eidgenossen in Führung gebracht. Nach der erneuten Schweizer Führung durch Breel Embolo spielte der ehemalige Kölner einen Traumpass erneut von links auf Serge Gnabry, der auf 2:2 stellte.

Im zweiten Abschnitt schweißte Wirtz noch zwei weitere Treffer selbst unter die Latte. Gerade das zwischenzeitliche 3:2 gehörte in die Kategorie weltklasse. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass er genau dahin gehen sollte“, sagte Wirtz nach dem Spiel. Insgesamt tat sich die deutsche Nationalmannschaft beim 4:3-Erfolg bei den Eidgenossen sehr schwer. Wirtz ragte aber dermaßen hervor. Nagelsmann hatte vor einigen Wochen bereits angekündigt, dass der aktuelle Kader schon viel von einem potenziellen WM-Team haben werde. Natürlich ist die Tür für Spieler wie eben El Mala noch offen. Nur muss der 19-Jährige dann richtig performen.

Dass die Chancen des Offensivspielers ohnehin nicht die besten sind, zeigt möglicherweise der Umstand, dass Nagelsmann für den verletzten Jamie Leweling lieber gar nicht nachnominierte als den FC-Profi. El Mala wird sich also noch ganz schön strecken müssen, will der 19-Jährige noch auf den WM-Zug aufspringen. Dabei ist nicht gesagt, dass Wirtz eine Dauerlösung auf der linken Seite ist. Genauso wäre der Kölner wohl sowieso eher ein Ergänzungsspieler. Doch die Konkurrenz ist mit Serge Gnabry und Co. so oder so eine große. Immerhin hat der Kölner Youngster in den kommenden Wochen noch einige wichtige Spiele vor der Brust, bei denen er aus FC-Sicht gerne glänzen darf.


Fynn Schentens Tor zu wenig: U21 des 1. FC Köln nutzt Überlegenheit nicht – Niederlage in der Nachspielzeit

Fynn Schenten im vollen Kölner Stadion
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Fynn Schentens Tor zu wenig: U21 des 1. FC Köln nutzt Überlegenheit nicht – Niederlage in der Nachspielzeit

Die U21 des 1. FC Köln hat das Regionalliga-Nachholspiel bei den Sportfreunden Siegen trotz einer deutlichen fußballerischen Überlegenheit und entsprechendem Chancenplus mit 1:2 (1:1) verloren.

Schon zum dritten Mal nach der Winterpause setzte es einen Nackenschlag in der Nachspielzeit. Die U21 konnte den Punktgewinn nicht über die Zeit bringen und fährt mit null Zählern zurück nach Köln.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Gütersloh auf drei Positionen: Patrik Kristal ist auf Länderspielreise, Max Lippert und Nick Zimmermann rückten auf die Ersatzbank. Dafür starteten Yannick Mausehund, Luca Dürholtz und Fynn Schenten. Die Kölner starteten zwar mit mehr Zug zum Sechzehner in die Partie, fingen sich jedoch ein frühes Gegentor ein. Die Sportfreunde schalteten nach Schentens Fehlpass im Mittelfeld blitzschnell um. David Kammerbauer servierte den Ball schließlich von der rechten Kölner Abwehrseite hoch in die Mitte. Kevin Goden kam am Fünfmeterraum unbedrängt zum Kopfball zum 1:0 (10.).

Ausgleich kurz vor der Pause

Kurz danach schlug Sbonias an der Seitenlinie ungläubig die Hände über dem Kopf zusammen, als Etienne Borie sich über die linke Seite in den Sechzehner dribbelte, Siegens Georfios Mavroudis das Bein stehen ließ und der Kölner zu Boden ging. Der Schiedsrichter Yannick Sager entschied jedoch zum Entsetzen von Sbonias nicht auf Elfmeter – wahrscheinlich eine vertretbare Entscheidung, weil Borie in dieser Szene auch sehr einfach zu Boden ging (18.). Die Kölner drückten weiter aufs Tempo: Bernie Lennemann spielte in den Lauf zu Schenten, der im Sechzehner in aussichtsreicher Position jedoch das Tor verfehlte (22.).

Die Sportfreunde kamen erst nach einer halben Stunde wieder gefährlich nach vorne – und hätten beinahe den zweiten Treffer erzielt. Nach einer Hereingabe in den Sechzehner sprang der Ball von Mausehund unglücklich zu Dustin Willms, dessen Schuss innerhalb des Sechzehners am Pfosten des Kölner Tores landete (32.). Die U21 konnte sich in der Nachspielzeit aber noch mit dem verdienten Ausgleich belohnen. Ein Siegener Einwurf ging im FC-Strafraum verloren. Die Kölner schalteten blitzschnell um. Borie schlug die Kugel hoch nach vorne in den Lauf von Lennemann. Der legte im Sechzehner quer zu Schenten, der mühelos zum 1:1 einschob (45.+2).

Nackenschlag in der Nachspielzeit

Und auch nach dem Seitenwechsel waren es die in Schwarz gekleideten Gäste, die die ersten Akzente setzten. Schenten (46.) und Marvin Ajani (48.) verpassten allerdings mit ihren Schüssen vom Sechzehner das Siegener Tor. Ömer Tokac hätte dafür beinahe die Gastgeber erneut jubeln lassen, doch sein Flachschuss aus 16 Metern flog unten am FC-Gehäuse vorbei (53.). Der eingewechselte Safyan Toure verpasste die scharfe Hereingabe von Lennemann in der Mitte nur knapp, hätte sonst zur Kölner Führung einschieben können (66.). Die Gäste waren auf dem schwer zu bespielenden Rasen auch im zweiten Durchgang die fußballerisch bessere Mannschaft, konnten daraus aber zu wenig Kapital schlagen. Borie traf nach starkem Zuspiel von Fayssal Harchaoui nur das Außennetz (70.).

Im Gästeblock feuerten die mehreren Hundert FC-Fans ihre Mannschaft auf dem Rasen lautstark an und untermalten ihre Unterstützung mit einer Menge Pyrotechnik. Statt des verdienten Kölner Siegtreffers kassierte die U21 abermals den K.o. in der Nachspielzeit: Luiz Labenz grätsche die Kugel unglücklich genau vor die Füße von Malik Hodroj, der trocken und unhaltbar zum 1:2 einschoss (90.+3). Es war bereits der dritte Nackenschlag für die U21 in der Nachspielzeit nach der Winterpause.

Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani (79. Fürst), Dabrowski (86. Stapelmann), Mausehund, Özkan (86. Zimmermann) – Harchaoui, Dürholtz, Borie (86. Labenz) – Yacobi, Lennemann, Schenten (62. Toure). Tore: 1:0 Goden (10.), 1:1 Schenten (45.+2), 1:2 Hodroj (90.+3). Zuschauer: 3552.

Said El Mala mit wenig Impact beim 3:0-Erfolg der deutschen U21

Said El Mala mit der U21 des DFB
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Said El Mala mit wenig Impact beim 3:0-Erfolg der deutschen U21

Die deutsche U21-Nationalmannschaft bekommt am Dienstag ihr vorgezogenes Endspiel in der EM-Qualifikation. Das Team von Antonio di Salvo setzte sich in Braunschweig gegen Nordirland durch. Und das mit Unterstützung eines Spielers des 1. FC Köln: Said El Mala hat wenig Einfluss beim DFB-Erfolg.

Während die A-Nationalmannschaft am Abend auf die Schweiz trifft, hat Said El Mala ein weiteres Spiel mit dem deutschen Nachwuchs absolviert. Die DFB-Auswahl setzte sich in Braunschweig gegen Nordirland 3:0 durch.

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Der Kölner Youngster stand von Beginn an auf dem Feld, startete auf seiner gewohnten Linksaußen-Position. Zwar war die DFB-Elf auch umgehend das Spiel bestimmende Team, El Mala hatte aber zunächst nicht so wirklich viel Zugriff. Ganz anders Nicolo Tresoldi. Der Angreifer war nach einem kapitalen Fehler der Nordiren durch, konnte nur noch mit einem Foul in der Box gestoppt werden. Den berechtigten Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst. Mit der Führung im Rücken hatte die Mannschaft von Antonio di Salvo so gut wie keine Probleme mit dem Gegner, brachte aber in der Offensive nur wenig zu Stande. Die beste Chance der Gäste gehörte Innenverteidiger Matthew Orr, der nach einer Ecke Mio Backhaus zu einer Glanztat zwang. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel, nutzte Tresoldi einen Ableger von Lukas Ulrich zur 2:0-Halbzeitführung.

El Mala spielt gut 70 Minuten

Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff hatte der Kölner dann das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber knapp. Der 19-Jährige fand aber weiterhin nicht so richtig ins Spiel. Nach gut 70 Minuten war die Begegnung für den Kölner Youngster beendet. In der Schlussphase wurden die Gäste ein wenig besser, ein weiteres Tor fiel aber nicht mehr für den Gast. Dafür für die DFB-Auswahl. Nelson Weiper erhöhte auf 3:0. Da sich Spitzenreiter Griechenland gegen Malta beim 5:0 keine Blöße gab, kommt es am Dienstag zum Spitzenspiel um die Tabellenführung. Die DFB-Auswahl liegt aktuell drei Zähler zurück. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt. Der beste Gruppenzweite geht ebenfalls ohne Umwege zum Endturnier. Die weiteren Zweitplatzierten müssen in die Playoffs.

Rav van den Berg führte derweil die U21 der Niederlande als Kapitän gegen Norwegen auf das Feld. Die Elftal unterlag 2:3 und wahrte dennoch die Chance auf die Playoffs. Norwegen ist weiterhin ungeschlagen und führt die Tabelle souverän an.


Live im Free-TV – Frauen des 1. FC Köln empfangen Eintracht Frankfurt

Sandra Jessen vom 1. FC Köln im Duell gegen die SGS Essen
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Live im Free-TV – Frauen des 1. FC Köln empfangen Eintracht Frankfurt

Die Frauen des 1. FC Köln spielen am Samstagabend (17:55 Uhr) sehr wahrscheinlich vor einem Millionen-Publikum gegen Eintracht Frankfurt. Das Bundesliga-Heimspiel wird von der ARD-Sportschau zur besten Sendezeit live übertragen.

Stürmerin Sandra Jessen schöpft Motivation aus dem bitteren Ende des Hinspiels. Die Isländerin beendete zudem vergangene Woche gegen Nürnberg ihre Torlos-Serie.

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Die Kölnerinnen schnupperten bereits im Hinspiel an der Sensation, führten durch den Treffer von Sandra Jessen bis in die Nachspielzeit mit 1:0, ehe die Eintracht doch noch zum 1:1-Endstand traf. Die Torschützin von damals denkt ungerne daran zurück, schöpft aber zugleich auch Motivation, wie sie im Interview mit dfb.de verriet: „Wenn ich daran denke, ärgere ich mich immer noch. Dementsprechend wollen wir unbedingt punkten. Wir werden hochmotiviert in das Spiel gehen.“

“Ich glaube, das hat sie schon belastet“

Vielleicht kommt der Spielplan des Gegners den Kölnerinnen dabei auch entgegen, denn das Duell in Köln liegt für Frankfurt genau zwischen den beiden Halbfinal-Begegnungen des UEFA Women’s Europa Cup gegen BK Häcken. Die Hessinnen verloren das Hinspiel am Mittwochabend zuhause mit 0:3, das Rückspiel steigt am kommenden Donnerstag in Schweden. „Dass wir mehr Zeit zur Vorbereitung auf das Spiel haben, während die Eintracht die zusätzliche Belastung wegstecken muss, könnte sicherlich eine Rolle spielen“, vermutete Jessen entsprechend im DFB-Interview, „dafür müssen wir auf dem Platz vor allem schlau sein und unsere Chance suchen.“

Die isländische Stürmerin selbst dürfte auch wieder etwas unbeschwerter in das Duell gehen, immerhin beendete sie beim jüngsten 2:1-Erfolg in Nürnberg ihre Durststrecke nach 520 Minuten ohne Tor. Dem DFB verriet sie jedoch: „Andere Leute haben sich darüber mehr einen Kopf gemacht als ich selbst. Ich wusste, dass es irgendwann wieder funktioniert, wenn wir alle weiter hart arbeiten. Ich spüre die Unterstützung des Trainerteams und der Mannschaft. Das ist mir wichtig.“ Allerdings hatte auch Trainerin Britta Carlson kurz nach dem Abpfiff in Nürnberg gemutmaßt: „Ich glaube, das hat sie schon belastet, dass sie so lange nicht getroffen hat.“

Live-Übertragung bei der ARD

Wie dem auch sei: Mit einer treffsicheren Jessen steigen am Samstagabend jedenfalls auch die Chancen auf eine Überraschung der FC-Frauen. Die Partie beginnt zur ungewöhnlichen Anstoßzeit um 17:55 Uhr, weil diesmal auch das Erste live auf Sendung gehen wird und die Begegnung zur besten Sendezeit der Männer-Bundesliga-Sportschau live in die deutschen Wohnzimmer übertragen wird. Die Kölnerinnen spielen damit erstmals vor einem Millionen-Publikum kurz vor der 20-Uhr-Tagesschau. Auch dieser Umstand dürfte noch einmal für eine Extra-Motivation sorgen.

Die Eintracht steht aktuell mit 39 Punkten auf dem dritten Platz der Tabelle, der am Saisonende zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigen würde. Die Kölnerinnen könnten den Rückstand mit einem Dreier auf acht Punkte verkürzen. Freilich ist der dritte Platz für den FC selbst kein realistisches Ziel mehr, aber je kürzer der Abstand, desto besser wird am Saisonende das Fazit ausfallen. Zudem könnten die FC-Frauen mit einem überzeugenden Auftritt gegen eine Spitzenmannschaft die Werbetrommel für sich selbst rühren. Immerhin geht es im darauffolgenden Heimspiel nach Müngersdorf ins Rhein-Energie-Stadion gegen Werder Bremen am 2. Mai (13 Uhr).

Bristol entlässt Ex-FC-Coach Gerhard Struber und verpflichtet Trainer-Legende

Gerhard Struber ist nicht mehr Trainer beim FC Bristol
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Bristol entlässt Ex-FC-Coach Gerhard Struber und verpflichtet Trainer-Legende

Es hatte verheißungsvoll für ihn begonnen, nun muss Gerhard Struber bei seinem neuen Club die Koffer packen. Bristol City feuert den Ex-Trainer des 1. FC Köln. Dafür übernimmt eine echte Legende.

Die Jahreszeit und Gerhard Struber scheinen irgendwie nicht so recht zusammenpassen zu wollen. Zumindest erlebt der Österreicher kein ganzes Jahr nach seiner Entlassung bei den Geißböcken das nächste Aus. Nun in England.

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Kein Jahr nachdem Gerhard Struber beim FC entlassen worden ist, ist der Trainer erneut freigestellt worden. Dieses Mal beim südenglischen Zweitligisten Bristol City. Die 0:1-Niederlage gegen West Brom am Wochenende war zu viel. Struber hatte mit seinem Team von den vergangenen fünf Spielen vier verloren. Es folgte der Absturz auf Rang 16, obwohl zu Saisonbeginn der Aufstiegskampf angepeilt war. Bristol-Chef Charlie Boss bedankte sich bei Struber für dessen Arbeit in den vergangenen neun Monaten, erklärte aber auch, dass die Leistungen nicht gestimmt hätten. Und Bristol wartet mit einer Überraschung auf. Denn die Mannschaft soll nun von Trainer Legende Roy Hodgson wieder in die Spur gebracht werden. Der ehemalige Nationaltrainer Englands übernimmt das Team interimsmäßig und soll anschließend dem Club beratend zu Seite stehen.

Struber nach neun Monaten gefeuert

Für Struber ist es eine weitere empfindliche Niederlage. Mit dem FC hatte der Coach den Aufstieg in die Bundesliga angepeilt. Nach einem 1:1 gegen Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg mussten der Österreicher und der damalige Sportchef Christian Keller bekanntlich gehen. Und das, obwohl der FC zu diesem Zeitpunkt auf einem Aufstiegsplatz lag. Im folgenden Sommer heuerte der Trainer mit hohen Erwartungen in Bristol an. Platz 16 entsprecht diesen Hoffnungen nun mal nicht. Und so übernimmt nun eine echte Legende. „Roys Ernennung geht über die Ergebnisse der nächsten sieben Spiele hinaus. Im weiteren Verlauf der Saison wird er uns dabei helfen, die Standards und Werte im Verein zu etablieren, die wir für unseren zukünftigen Erfolg benötigen“, sagte Boss.

„Ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Vorstand und freue mich sehr über die Möglichkeit, bis zum Saisonende mitzuwirken“, erklärt Hodgson. „Wir werden sofort loslegen.“ Das erste Spiel unter dem neuen Coach bestreitet Bristol am kommenden Freitag gegen Charlton.


Said El Mala: Der erste FC-Profi seit Modeste trifft wieder zweistellig! Über die U21 doch noch zur WM?

Said El Mala jubelt nach dem Tor gegen Gladbach
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Said El Mala: Der erste FC-Profi seit Modeste trifft wieder zweistellig! Über die U21 doch noch zur WM?

Mit seinem Tor gegen Borussia Mönchengladbach ist Said El Mala der erste FC-Spieler seit Anthony Modeste, der in der Bundesliga zweistellig getroffen hat. Für die Nominierung in die A-Nationalmannschaft hat das nicht gereicht für den Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala betreibt weiterhin fleißig Werbung.

Sein Tor weckte die Hoffnung auf die Wende. Said El Mala hat auch im Derby getroffen, ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein. Viel wichtiger aber: Für den 19-Jährigen war es der zehnte Treffer. El Mala ist damit der erste FC-Profi seit Anthony Modeste, der in der Bundesliga zweistellig getroffen hat.

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Die kleine Spitze ließ er sich dann nicht nehmen. Den Zeigefinger hinters Ohr gestreckt schickte der Stürmer ein Lächeln in das Rund des Kölner Stadions. Ob der Gruß Richtung Fohlen-Anhänger oder vielleicht ein kleiner Fingerzeig für Bundestrainer Julian Nagelsmann war, wird wohl nicht mehr beantwortet werden. Doch das wichtigere Zeichen für den DFB-Coach hatte der 19-Jährige ohnehin nur wenige Augenblicke vorher gegeben. Mit einem Kabinettstück hatte Said El Mala nur drei Minuten nach der Führung im Rheinderby gegen Gladbach für den FC ausgeglichen. Den langen Ball von Isak Johannesson nahm der Offensivspieler perfekt aus der Luft, legte ihn sich mit dem ersten Kontakt selbst auf, um dann zum 1:1 abzuschließen.

Bereits der zehnte Saisontreffer

Es war bereits der zehnte Saisontreffer des Angreifers. Said El Mala ist damit der erste FC-Profi seit Anthony Modeste, der in der Bundesliga wieder zweistellig getroffen hat und der zweitbeste deutsche Torjäger der Liga. Der 19-Jährige untermauerte in diesem einen Moment einmal mehr, warum gefühlt die halbe Premier League ein Auge auf den Spieler geworfen hat. come-on-fc.com kann einen Bericht der „Bild“ bestätigen, nachdem Brighton bereits das nächste Angebot für den Youngster vorbereitet. Die Seagulls wollen den Spieler unbedingt verpflichten, sind bereit, die ein oder andere Schmerzgrenze zu überschreiten, wollen sogar Malek El Mala direkt mit unter Vertrag nehmen. Die „Sport Bild“ bleibt unterdessen bei der Variante, dass El Mala dem englischen Club bereits ein „Go“ gegeben habe. Lukas Kwasniok hatte in der vergangenen Woche angedeutet, dass diese Information aus der Luft gegriffen sei.

Dass aber Interesse aus Brighton, Chelsea und Manchester besteht, deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com. Mindestens bis zum Sommer wird der Offensivspieler ohnehin für die Geißböcke auf Torejagd gehen. Zwar wurde der 19-Jährige für die DFB-Elf nicht nominiert und auch nicht nachnominiert, der WM-Zug ist aber noch nicht abgefahren. Mit guten Leistungen beim FC, aber auch in der U21-Nationalmannschaft würde El Mala weitere Empfehlungsschreiben abgeben. Mit dem Team von Antonio Di Salvo stehen nun gleich zwei wichtige Spiele auf dem Programm. Es geht gegen Nordirland und Griechenland in der EM-Qualifikation. Die DFB-Auswahl belegt gerade den zweiten Rang, drei Punkte hinter Griechenland, nur der Gruppenerste qualifiziert sich sicher direkt.

Siege sind also eigentlich Pflicht. Sollte El Mala wieder ein Tor schießen, wäre ein Gruß sicherlich wieder drin. Adressaten gibt es jedenfalls eine ganze Menge.


Offiziell: Lukas Sinkiewicz wird neuer Co-Trainer beim 1. FC Köln – Das sagt Thomas Kessler

Lukas Sinkiewicz wird das Trainerteam der Geißböcke verstärken
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Offiziell: Lukas Sinkiewicz wird neuer Co-Trainer beim 1. FC Köln – Das sagt Thomas Kessler

Bereits am Donnerstagabend war klar, dass der 37-Jährige die Geißböcke als neuer Assistenz-Coach unterstützen würde. Nun bestätigt der Verein auch offiziell die Zusammenarbeit mit dem 1. FC Köln: Das sagt Thomas Kessler zum neuen Co-Trainer Lukas Sinkiewicz.

Wie bereits am Donnerstag von come-on-fc.com berichtet, wird das Trainerteam am Geißbockheim noch einmal erweitert. Nun äußert sich auch FC-Geschäftsführer Thomas Kessler zur Personalie.

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Die vergangene Woche brachte für die Geißböcke einige Umstrukturierungen mit sich. Nach dem Trainer-Aus von Lukas Kwasniok als Reaktion auf zu wenig eingefahrene Punkte, beförderte der FC Co-Trainer René Wagner interimsmäßig zum neuen Cheftrainer der Kölner. Bereits am Montag leitete der 37-Jährige die Trainingseinheit am Geißbockheim. Dabei wurde ihm Armin Reutershahn als erfahrener Co-Trainer zur Seite gestellt. Nun wird das Team um eine weitere Personalie erweitert.

“Lukas kennt den FC“

Am Freitagmorgen machte der FC die Verpflichtung von Lukas Sinkiewicz bekannt. „Für uns war es wichtig, unser Trainerteam um eine Persönlichkeit zu erweitern, die selbst auf eine erfolgreiche Profikarriere zurückblickt und diese Erfahrung tagtäglich in die Arbeit mit der Mannschaft einbringen kann“, so FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. Und Sinkiewicz ist bei den Geißböcken kein Unbekannter. Im Alter von zehn Jahren kam der heute 40-Jährige zum Kölner Klub und durchlief anschließend sämtliche Juniorenmannschaften. 2004 feierte er sein Debüt bei den Profis. Beim FC spielte der Abwehrmann bis 2007, bevor es zum Nachbarn Leverkusen ging. Für die Kölner lief Sinkiewicz 76 Mal auf. Im Verlauf seiner Karriere absolvierte der gebürtige Pole drei Spiele für die deutsche Nationalmannschaft. Nach Stationen in Leverkusen, beim FC Augsburg, dem VfL Bochum sowie Jahn Regensburg entschied sich der ehemalige Nationalspieler, seine aktive Karriere zu beenden und startete 2017 bei der U23 des 1. FC Köln als Co-Trainer seine Laufbahn an der Seitenlinie.

Im weiteren Verlauf seiner Karriere betreute der 40-Jährige von 2018-2022 die U23 von Fortuna Düsseldorf, bevor er für ein Jahr den Bonner SC als Cheftrainer übernahm. Die letzte Station vor dem Wechsel zurück zu den Geißböcken absolvierte Sinkiewicz bis 2024 beim SV Bergisch Gladbach. Nun wird der ehemalige FC-Profi bei den Geißböcken an der Seitenlinie stehen. „Lukas kennt den FC, ist ein guter Typ und damit eine ideale Ergänzung für unser Trainerteam. Ich freue mich sehr, dass die Gespräche gemeinsam mit René dazu geführt haben, dass wir Lukas davon überzeugen konnten, uns bei den Herausforderungen der kommenden Wochen zu unterstützen“, so Kessler.

„Ein weiterer finanzieller Einschnitt“ – So reagiert der 1. FC Köln auf die aktuelle Pyro-Strafe

Pyrotechnik während des Spiels der Kölner gegen die Bayern
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„Ein weiterer finanzieller Einschnitt“ – So reagiert der 1. FC Köln auf die aktuelle Pyro-Strafe

Mehr als eine halbe Millionen Euro muss der FC in dieser Spielzeit bereits für das Abbrennen von Pyrotechnik bezahlen. Der DFB setzt weiterhin auf Strafen, die offenbar aber nicht die ganz große Wirkung erzielen. So reagiert der 1. FC Köln auf die aktuelle Pyro-Strafe.

Mehr als 200.000 Euro kostete die Geißböcke der Pyro-Einsatz ihrer Fans im Heimspiel gegen die Bayern. Gegenüber come-on-fc äußerte sich Geschäftsführer Philipp Türoff.


Erstaunlich gut legten die Kölner gegen den FC Bayern München im Januar dieses Jahres los, die Anfangsphase gehörte jedenfalls dem Gastgeber. Doch schon bald folgte der Bruch – und zumindest nach der Meinung einiger Fans trugen die eigenen Anhänger dazu bei. Denn im Kölner Block brannte es lichterloh. Mehr als 100 Pyrotechnik-Objekte wurden abgebrannt und führten schließlich sogar zur Spielunterbrechung. Knapp zehn Minuten wurde die Begegnung der Geißböcke gestoppt, weil Rauchschwaden das Weiterspielen schwierig machten. Nach der Unterbrechung drehten die Bayern auf. Zwar gingen die Kölner durch Linton Maina in Führung, aber Serge Gnabry, Minjae Kim und Lennart Karl drehten die Partie.

110 pyrotechnische Gegenstände

Für Enttäuschung sorgte aber nicht nur der Spielverlauf nach der Unterbrechung bei vielen Fans, vielmehr war schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass der FC wieder einmal tief in die Tasche würde greifen müssen. Und tatsächlich: 220.000 Euro müssen die Geißböcke nur für die Begegnung gegen den FCB berappen. „Den massiven Einsatz von Pyrotechnik im Spiel gegen Bayern München hatte ich bereits unmittelbar nach dem Spiel kritisch kommentiert“, sagte Philipp Türoff auf Anfrage von come-on-fc.com. „Die nun erfolgte Strafe war leider zu erwarten. Sie ist ein weiterer finanzieller Einschnitt.“ Und das ein horrender. Der FC kommt in dieser Spielzeit nun bereits auf mehr als eine halbe Millionen Euro, die als Strafe für Pyrotechnik Richtung DFB fließen.

„Dieses Geld hätten wir lieber in den Sport, unsere Infrastruktur oder Fan-Projekte investiert“, so der Kölner Geschäftsführer weiter. In der vergangenen Spielzeit kratzten die Geißböcke knapp an der Millionen-Grenze. Alleine für Pyro beim Pokalspiel gegen Hertha BSC wurden knapp 300.000 Euro fällig. Ein teures Unterfangen. Und eins, das polarisiert. Auf der einen Seite die Fans, die von den Emotionen, der Atmosphäre schwärmen, das Abbrennen von Pyro als Teil der Fankultur verstehen. Auf der anderen Seite ein genanntes Sicherheitsrisiko, die Sorge vor Verletzungen und vor allem Richtlinien. Denn in deutschen Stadien ist Pyro nun mal verboten. Ob aber der Strafenkatalog des DFB das Allheilmittel ist, darf mindestens hinterfragt werden.

Es fehlt die erhoffte Wirkung

Tatsächlich werden die einzelnen Pyrogegenstände im Nachhinein gezählt und die Summe addiert. Pro abgebranntem Objekt werden 1000 Euro fällig, wird das Spiel länger als fünf Minuten unterbrochen, verdoppelt sich die Strafe. Die harten Sanktionen gehen zunächst an den Verein und sie haben ganz offensichtlich nicht die ganz große Wirkung. Der DFB berichtete gegenüber dem „rbb“, dass in der Saison 2024/25 Strafen in Höhe von rund 12 Millionen Euro ausgesprochen wurden. Vier Mal so viel wie noch vor sieben Jahren. FC-Präsident Jörn Stobbe betonte im Sommer vor seiner Wahl gegenüber come-on-fc, dass die bisherigen Straf-System „versagt“ hätten. „Die generelle Debatte über die Wirksamkeit des aktuellen Sanktionierungssystems hat für uns Bestand, weshalb wir nach wie vor lösungsorientiert an einer Weiterentwicklung arbeiten“, erklärte Türoff nun.

Bereits nach dem Bayern-Spiel hatte der Geschäftsführer erklärt, dass man hinter den Kulissen an Lösungen arbeite. Um weitere hohe Strafen zu vermeiden, scheinen diese auch bitter nötig. „Wir erleben, dass sich der Pyro-Einsatz durch die Basta-Politik des DFB verselbstständigt hat und zu einem Symbol geworden ist, das von den Fans eingesetzt wird, um zu zeigen: Ihr könnt uns nicht gängeln. Wir machen, was wir wollen“, sagte Harald Lange, Sportwissenschaftler und Professor für Fan- und Fußballforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg gegenüber dem rbb. „Und weil das jetzt auf dieser symbolischen Ebene angesiedelt ist, sehe ich keine Chance, Pyrotechnik mit Hilfe von Strafen je aus den Stadien zu verbannen.“ Vorerst werden die Kölner wohl auch weiterhin zur Kasse gebeten.

Transfergerücht: Baggert der 1. FC Köln an diesem Mittelfeldspieler?

Stefano Russo im DFB-Pokalfinale gegen Nick Woltemade
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Transfergerücht: Baggert der 1. FC Köln an diesem Mittelfeldspieler?

Der FC sucht offenbar weiterhin nach einem defensiven Mittelfeldspieler. Zumindest deutet der TV-Sender Sky auf ein dementsprechendes Interesse der Geißböcke hin. Der 1. FC Köln ist angeblich an Stefano Russo interessiert.

Die Geißböcke sollen angeblich Stefano Russo auf dem Zettel haben. Aktuell steht der Mittelfeldspieler bei Arminia Bielefeld unter Vertrag, ist dort unumstrittener Stammspieler. Wie der TV-Sender „Sky“ berichtet, sind die Kölner erneut an dem Spieler interessiert.

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Schon im vergangenen Sommer sollen die Kölner den Mittelfeldspieler auf der Liste gehabt haben. Nun scheint sich das Interesse an dem Ostwestfalen erneuert zu haben. Das berichtet zumindest der TV-Sender „Sky“. Für den 25-Jährigen wäre ein Wechsel nach Köln eine Rückkehr – zumindest in die Domstadt. Denn Russo spielte von 2023 bis 2024 ein Jahr bei der Viktoria. Dort lief er 38 Mal auf. Russo ist ein defensiver Mittelfeldspieler, kann aber auch in der Innenverteidigung ran. Der 25-Jährige spielt zwischen den Ketten einen variablen Sechser, der von der Anlage an Eric Martel erinnert, allerdings im Vorwärtsgang effektiver erscheint. Zudem gilt Russo als Freistoßspezialist. Der gebürtige Ludwigshafener sagt von sich selbst, dass er stark im Zweikampf und im Spielaufbau sei.

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Ob der Mittelfeldspieler aber tatsächlich ein konkreter Kandidat für die Kölner im Falle des Klassenerhalts ist, darf zumindest hinterfragt werden. Bundesliga-Erfahrung hat der 25-Jährige noch nicht, spielte bislang in der 2. und 3. Liga. Im DFB-Pokal war der 25-Jährige allerdings Stammspieler der Pokal-Schreck-Mannschaft. Ein direkter Ersatz für Eric Martel wäre der Spieler der Ostwestfalen sicherlich nicht. Martel hat bekanntlich noch bis zum kommenden Sommer Vertrag. Bislang gibt es noch keine Information über das weitere Vorhaben des Mittelfeldspielers. Martel hatte sich Bedenkzeit erbeten. Eigentlich bis zum Ende der Hinrunde. Doch nach Außen sieht es momentan wie eine Hängepartie aus. Der FC fährt ganz offensichtlich zweigleisig.

Schon im Winter hatten sich Thomas Kessler und Co. mit möglichen Alternativen für das Zentrum auseinandergesetzt. Dan Neil vom FC Sunderland (jetzt Ipswich) und Silas Anderson (BK Häcken) galten als mögliche Kandidaten. Aus den Wechseln ist aus verschiedenen Gründen bekanntlich nichts geworden. Sollte der FC die Klasse halten, dürften die Chancen steigen, Martel zu halten. Tom Krauß bleibt im Falle des Klassenerhalts ganz sicher bei den Geißböcken. Wie es allerdings bei Abstieg aussieht, ist aktuell offen. Russo hat erst im Mai seinen Kontrakt bei den Ostwestfalen ausgeweitet. Der Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf eine Millionen Euro eingeschätzt.