„Das ist meine Spielweise“ – Tom Krauß und Eric Martel überzeugen im Fight des 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Eric Martel und Tom Krauss vom 1. FC Köln
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„Das ist meine Spielweise“ – Tom Krauß und Eric Martel überzeugen im Fight des 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Gegen die TSG Hoffenheim zeigte der FC eine starke Leistung. Auch im Zentrum überzeugten zwei Akteure des 1. FC Köln: So ließen Eric Martel und Tom Krauß Hoffenheim verzweifeln.

Bei dem Unentschieden gegen den Champions-League-Aspiranten aus dem Kraichgau nahmen sie Schlüsselrollen ein für den 1. FC Köln. Eric Martel und Tom Krauß überzeugte als Doppelsechs gegen die TSG.

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Das Zahlenwerk des Duells zwischen dem 1. FC Köln und der TSG 1899 Hoffenheim belegte eindrucksvoll, wie groß die Herausforderung für die Geißböcke war, gegen die Gäste aus dem Kraichgau zumindest einen Punkt in Müngersdorf zu behalten. Hoffenheim verbuchte 60 Prozent Ballbesitz, gewann mehr Zweikämpfe. Zudem gaben die Gäste mehr als doppelt so viele Schüsse auf das Tor der Hausherren ab und leisteten sich mit zwölf Fouls ebenfalls die doppelte Anzahl. Dass FC-Trainer Lukas Kwasniok die Sinsheimer im Vorfeld sogar in ihrer Intensität auf eine Stufe mit dem FC Bayern München gestellt hatte, wirkte angesichts dieser Werte keineswegs überzogen. Und doch war dieses Kräftemessen wie geschaffen für insbesondere zwei Akteure im Kölner Trikot, die sich der Wucht entgegenstemmen sollten: Tom Krauß und Eric Martel.

Krauß: „Das gefällt mir, wenn jemand sowas sagt“

Der 24-jährige Krauß führte die meisten erfolgreichen Zweikämpfe für die Geißböcke und verlieh dem Spiel des 1. FC Köln jene physische Präsenz, die es brauchte, um der hohen Intensität der TSG Hoffenheim Paroli zu bieten. Krauß’ destruktive Fertigkeiten waren gefragt. Er störte, schob an, biss sich in direkte Duelle. Der Auftritt des Mittelfeldspielers hat auch beim Gegner Eindruck geschunden: „Andrej Kramaric hat nach dem Spiel gesagt, dass ich nur auf seinen Füßen stand. Das gefällt mir, wenn jemand sowas sagt. Das ist meine Spielweise”, teilte Krauß mit.

Gemeinsam mit seinen hervorragend aufgelegten Kollegen im Kölner Defensivverbund stemmte sich der 24-Jährige gegen eine Hoffenheimer Angriffswelle nach der anderen, so gut es gegen die Gäste in ihrer aktuellen Form eben möglich war. Auch Martel zeigte gegen Hoffenheim, dass die FC-Anhänger sich weiterhin auf ihn verlassen können. In der kritischen Phase kurz nach dem Ausgleich der Gäste durch Ozan Kabak, schickte sich die Ilzer-Elf an, vor dem Halbzeitpfiff sogar noch in Führung zu gehen. Nach einem missglückten Angriff der Geißböcke landete der Ball über einige Stationen im Kölner Sechzehner bei Wouter Burger, der dank eines cleveren Anspiels durch Fisnik Asllani freies Schussfeld hatte. Grätsche im allerletzten Moment verhinderte schließlich, dass sich der Effzeh kurz vor Ende der ersten Hälfte noch das zweite Gegentor fing.

Nachfolge gesichert?

Vor allem nach dem Wechsel schwamm die Kölner Defensive. „In den ersten zehn, fünfzehn Minuten hatten wir gar keinen Plan, das muss man ehrlich zugeben, wir haben gar keinen Zugriff bekommen“, sagte Krauß am Samstag. „Zum Glück machen wir das 2:2, aber ich bin dann zum Trainer gegangen und habe gefragt, was wir machen können, weil die Phase war nicht zufriedenstellend.“ Doch die Kölner fingen sich wieder, waren in der letzten halben Stunde besser. Auch, weil Krauß und Martel auf der Doppelsechs eine richtig gute Leistung abriefen.

Die anhaltend stabilen Leistungen von Krauß sorgen gleich aus mehreren Gründen für Entlastung bei den Domstädtern. Zum einen für den Mittelfeldspieler selbst, der im Falle des Klassenerhalts fest verpflichtet werden dürfte und nach zahlreichen Stationen trotz seines jungen Alters nun eine dauerhafte sportliche Heimat gefunden haben könnte. Zum anderen auf Clubebene: Geschäftsführer Thomas Kessler und Trainer Lukas Kwasniok werden mit Genugtuung registrieren, dass ein möglicher Abgang von Martel mit dem noch geliehenen Mainzer in der aktuellen Verfassung deutlich weniger schwer wiegen würde. Natürlich wäre der Verlust von Martel immer noch schmerzhaft, aber immerhin ist sicher: Krauß ist bereit, die mögliche Vakanz auszufüllen – wenn nicht sogar mehr. Spannend wird sein, ob der 24-Jährige gegen den FC Augsburg (Freitag, 20.30 Uhr) am kommenden Spieltag an die Leistungen vom vergangenen Samstag anknüpfen kann.


Cenk Özkacar kämpft sich zur starken Alternative beim 1. FC Köln

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
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Cenk Özkacar kämpft sich zur starken Alternative beim 1. FC Köln

Zu Beginn der Saison tat sich der 25-Jährige noch schwer. Aktuell hat sich der Innenverteidiger zu einer festen Größe der Kölner Abwehr gemausert beim 1. FC Köln: Cenk Özkacar wird zu einer Alternative.

In den vergangenen Duellen setzte FC-Trainer Lukas Kwasniok auf die Dienste des Innenverteidigers. Und Cenk Özkacar belohnte das Vertrauen mit zunehmend starken Leistungen.

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Mit weit aufgerissenem Mund, großen Augen und den Händen an den Wangen stand Cenk Özkacar in der 15. Minute des Duells des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim vor dem gegnerischen Tor. Der 25-Jährige konnte nicht fassen, was Mitspieler Ragnar Ache bei seinem spektakulären Treffer gegen Hoffenheims Keeper Oliver Baumann veranstaltet hatte. Das Tor, oder besser die Tore der beiden Offensivspieler Ache und Said El Mala sicherten dem FC am Samstag den Zähler gegen die Sinsheimer, waren aber sicherlich nicht alleine für den Punktgewinn verantwortlich. Denn was die Defensivabteilung der Geißböcke im Hintergrund in Müngersdorf leistete, war mindestens genauso entscheidend für das Remis.

Özkacar fightet sich rein

Die Kölner Abwehr stand gegen die qualitativ stark aufspielenden Hoffenheimer stabil, ließ über weite Phasen so gut wie nichts zu und grätschte weg, was ihr vor die Füße kam. Auch die Statistik belegt mit 50 Prozent der gewonnen Zweikämpfe auf beiden Seiten, dass die Geißböcke in diesem Bereich gut mithalten konnten. „Hoffenheim ist momentan eins der besten Teams im der Bundesliga. Sie spielen unglaublich guten Fußball“, fasste Joel Schmied zusammen. „Sie haben uns richtig vor Schwierigkeiten gestellt.“ Diese Schwierigkeiten meisterte die Defensive des FC allerdings gut, fightete sich in die Begegnung rein und holte mit ihren Mitteln sehr viel raus. Ein Akteur, der sich die vergangenen Wochen besonders zurückgekämpft hat, ist Özkacar.

Özkacar bekommt den Vorzug

In sechs der vergangenen sieben Begegnungen lief der 25-Jährige in der Startelf auf, blieb nur einmal ohne Einsatz auf der Bank und stand in vier der Partien sogar über die volle Spieldauer auf dem Platz. Ein Erfolg, den sich der Türke über die Saison hart erarbeitet hat. Denn zu Beginn stand der Verteidiger in den ersten sieben Partien nur zwei Mal auf dem Platz und sammelte insgesamt lediglich 41 Minuten Einsatzzeit. Özkacar erarbeitete sich das Vertrauen des Trainers, mauserte sich zu einem Spieler, der zunehmend in der Startelf steht. Besonders auffällig erschien, dass Lukas Kwasniok den Innenverteidiger am Samstag Spielern wie Dominique Heintz oder Jahmai Simpson-Pusey vorgezog. Heintz durfte am Samstag sogar nur auf der Tribüne Platz nehmen, was sicherlich auch mit der Rückkehr von Rav van den Berg zusammenhing.

Und Özkacar gab der Entscheidung des Trainers recht. Der 25-Jährige zeigte gegen die Hoffenheimer einen sehr ordentlichen Auftritt, verteidigte hingebungsvoll und war im Kölner Aufbauspieler eine frische Komponente, indem er Jakub Kaminski mit langen Bällen auf rechts fütterte. Somit macht Özkacar seine Sache nicht nur in der Rückwärtsbewegung gut, er belebt auch das Kölner Spiel. In dieser Form werden es die Konkurrenten um den Platz in der Startelf schwer haben. Der Türke scheint in Köln angekommen zu sein. Und das möglicherweise zum genau richtigen Zeitpunkt. Denn Özkacar ist an den FC verliehen. Wieder einmal eine Leihe. Der Innenverteidiger spielte in der Vergangenheit für zahlreiche Clubs auf Leihbasis, so wirklich glücklich wurde er offenbar nie. Nun geht es also auch um die Zukunft in Köln. Der FC besitzt eine Kaufoption, Özkacar spielt also auch um seine Zukunft. Und das gelingt ihm zurzeit sehr gut.


FC-Leihgaben zwischen Abstiegskampf und Meisterkurs

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FC-Leihgaben zwischen Abstiegskampf und Meisterkurs

Abseits des spektakulären 2:2-Unentschieden der Mannschaft von FC-Coach Lukas Kwasniok gegen Hoffenheim gab es auch für die Leihspieler der Domstädter neue Entwicklungen auf ihren Stationen. 1. FC Köln: So lief das Wochenende für die FC-Leihgaben.

Zwischen Meisterkurs und Tabellenkeller, von Aarhus bis Linz: So lief das Wochenende für die FC-Leihgaben.

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Mit gemischten Gefühlen dürfte man als FC-Anhänger auf das abgelaufene Wochenende der Leihspieler des 1. FC Köln schauen. So war für die Geißböcke auf ihren Leihstationen jede erdenkliche Konstellation vertreten. Eine Niederlage beispielsweise musste Stürmer Imad Rondic hinnehmen. Rondic, der im Sommer auf den letzten Drücker zu Preußen Münster in die zweithöchste deutsche Spielklasse gewechselt ist, konnte eine Niederlage der Münsteraner nicht abwenden. Gegen Kaiserslautern mussten sich die Westfalen denkbar knapp mit 3:2 geschlagen geben. Eine Etage weiter unten taten zwei weitere FC-Stürmer-Leihgaben ihr Übriges, blieben dennoch, ebenfalls wie Rondic, ohne Torbeteiligung. So stand Mansour Ouro-Tagba für den VfB Stuttgart II im Duell mit Waldhof Mannheim in der Startelf. Seine Mannschaft ließ bei dem temporeichen 3:1-Heimsieg nichts anbrennen.

Kein Wiedersehen in Österreich, Pauli weiter verletzt

Nachwuchsstürmer Jaka Cuber Potocnik konnte seinerseits keinen bleibenden Eindruck für seinen derzeitigen Verein Rot-Weiss Essen hinterlassen. Die Essener, aktuell auf Platz Fünf in der Drittligatabelle, verloren das Verfolgerduell mit VfL Osnabrück (Platz 3 nach 25 Spieltagen). Derweil mussten andernorts Verletzte FC-Leihgaben auf Einsätze verzichten. In der Österreichischen Bundesliga etwa, beim 1:0 von Sturm Graz gegen Blau-Weiß Linz, fehlten sowohl Jusuf Gazibegovic auf Grazer als auch Elias Bakatukanda auf Linzer Seite. Zweitligist Dynamo Dresden derweil spielte auch ohne FC-Innenverteidiger Julian Pauli, der den Sachsen weiterhin mit einer Kopfverletzung fehlte, gegen Hannover 96.

Rasmus Carstensen erneut auf Meisterschaftskurs

Emin Kujovic feierte in der österreichischen Bundesliga seine Premiere für den Wolfsberger AC. Der bosnische U21-Nationalspieler kam gegen SK Rapid Wien in den Schlussminuten zum Einsatz, an der 0:2-Niederlage änderte jedoch auch seine Einwechslung nichts mehr. Rasmus Carstensen bleibt auf Erfolgskurs: Nach dem Meistertitel in der Vorsaison mit Lech Posen führt er nun auch mit Aarhus GF die dänische Superliga an. Am vorletzten Spieltag der regulären Saison gewann Aarhus mit 5:2 gegen Viborg FF. Aarhus Coach Jakob Poulsen brachte Carstensen Mitte der zweiten Halbzeit. Zum Abschluss der Hauptrunde geht es für den Spitzenreiter noch gegen das Schlusslicht Vejle Boldklub, ehe die Top sechs den Meister unter sich ermitteln.


Mit Traumtor zur Auszeichnung – Profi des 1. FC Köln steht in der Kicker Elf des Spieltags

Ragnar Ache trifft gegen Hoffenheim
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Mit Traumtor zur Auszeichnung – Profi des 1. FC Köln steht in der Kicker Elf des Spieltags

Mit dem Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim hat der FC einen wichtigen Punkt eingefahren. Gleich mehrere Spieler überzeugten beim 1. FC Köln: Aber nur ein FC-Profi schafft es beim Remis in die Kicker Elf des Spieltags.

Die Kölner haben am Wochenende einen wichtigen Punkt eingefahren. Und das auch, weil Ragnar Ache diesen besonderen Moment erwischte und ein Tor für jeden Jahresrückblick erzielte. Das blieb natürlich nicht verborgen. Im Gegenteil.

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Das gerahmte Bild des Treffers machte in den Sozialen Medien die Runde. Ragnar Ache, von Trainer Lukas Kwasniok zum „König der Lüfte“ ernannt, in Fallrückzieher-Pose anstatt der leicht lächelnden Mona Lisa. Davor Smartphones, die das Tor für die Ewigkeit festhalten wollten oder sollten. Tatsächlich ist Ragnar Ache ein ganz besonderer Treffer gelungen. Ein Treffer, den ihm so seine Mitspieler nicht zwingend zugetraut hätten. Natürlich mit einem Augenzwinkern versehen, hatten diese bei der Aktion eher Verletzungssorgen. Ache stieg zum Fallrückzieher hoch, traf die Kugel perfekt und ebnete dem FC damit den Weg zum Punktgewinn gegen den vermeintlichen Angstgegner, die TSG Hoffenheim. Das Traumtor öffnete dem Stürmer auch die Tür zur Nominierung für die „Kicker Elf des Spieltags“.

Schon neun Spieler in dieser Saison nominiert

Ache kam auf die meisten Torabschlüsse der Kölner Spieler, hatte gemeinsam mit Jakub Kaminski die meisten Toraktionen. Über allem stand aber natürlich dieses Traumtor zur Kölner Führung. Und das wird es sicherlich in die Auswahl zum Tor des Monats schaffen, für Lukas Kwasniok ist die Wahl zum Tor des Jahres ebenfalls bereits entschieden. Vorerst befindet sich der Angreifer aber in der Auswahl des Fachmagazins. Insgesamt haben es bereits zehn FC-Profis in dieser Saison in die Auswahl des Kickers geschafft. Alessio Castro-Montes, Jakub Kaminski, Marvin Schwäbe, Said El Mala und nun eben auch Ragnar Ache wurden jeweils schon zwei Mal nominiert.

Jeweils einmal schafften es Tom Krauß, Jahmai Simpson-Pusey, Marius Bülter, Florian Kainz und Eric Martel in die Auswahl. Somit kommt der FC auf 15 Berufungen. Nur die Bayern, Hoffenheim, Stuttgart, Leverkusen und Leipzig stellten mehr Spieler. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison ebenfalls auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert. Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (40) und Harry Kane (9).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Jakub Kaminski 2
  • Said El Mala 2
  • Marvin Schwäbe 2
  • Alessio Castro-Montes 2
  • Ragnar Ache 2
  • Tom Krauß 1
  • Marius Bülter 1
  • Florian Kainz 1
  • Eric Martel 1
  • Jahmai Simpson-Pusey 1

These bestätigt, Bann (vorerst) gebrochen – ein Kommentar

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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These bestätigt, Bann (vorerst) gebrochen – ein Kommentar

Der FC hat sich am Samstag einen Punkt gegen eins der Top-Teams hart erarbeitet und gleichzeitig die Negativ-Serie seit dem Hinspiel gegen die TSG beendet. Das sollte Moral geben, denn die Kölner haben sich für eine gute Leistung belohnt. Ein Kommentar zum 2:2 des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Die Kölner haben den Top-Team-Fluch beendet und sich für eine gute Leistung mit einem Punkt belohnt. In der Tabelle hilft das nicht zu Quantensprüngen, für die Moral war es aber ein ganz wichtiger Zähler.

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Lukas Kwasniok hatte vor der Begegnung gegen die TSG Hoffenheim einen Anflug von wahrsagerischen Fähigkeiten bewiesen. Der Kölner Coach erklärte auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen die Sinsheimer, dass er fest daran glaube, dass sich Performance dann auch irgendwann endlich auszahlen würde. Die jüngere Vergangenheit hätte den Trainer eigentlich eines besseren belehren können – vielleicht sogar müssen. Denn Kwasniok war es bekanntlich selbst, der immer wieder erwähnte, dass man sich nicht für die gute Leistung belohnt habe. Zuletzt eben gegen Leipzig und Stuttgart. Der FC spielte ansehnlich mit, hatte durchaus seine Chancen, doch am Ende des Tages eben keine Punkte. Gerade gegen die Top-Teams bekanntlich ein oft erlebtes Szenario.

Der FC belohnt sich

Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Kölner in jenen Partien zwar gut mitgehalten haben, aber auch ganz sicherlich nicht unverdient ohne Zähler geblieben waren. Gut Mithalten ist eben nicht Augenhöhe – was wiederum nicht der Anspruch eines Aufsteigers gegen die Top-Teams sein muss. Gegen die TSG Hoffenheim war das über Phasen des Spiels durchaus der Fall. Die erste halbe Stunde dürfte zu den besten Saisonleistungen der Kölner gehört haben. Der FC war griffig, beschäftigte den Tabellendritten mehr als dieser es erwartet hatte, war in dieser Zeit sogar die deutlich bessere Mannschaft. Abgesehen von den zehn Minuten nach dem Wechsel gab es auch keine Phase, in der der Gast die Spielkontrolle gänzlich übernahm, sich einen Sieg verdient hätte.

Der FC trotzt den Gegebenheiten

Im Gegenteil: Der FC kämpfte, zeigte Willen, Leidenschaft und erarbeitete sich Chancen. Selbst nach dem 1:2 bewies Köln Moral, reagierte auf die zuletzt aufflackernde Anfälligkeit nach selbst erzielten Treffer mit einem Tor nach einem erhaltenen und hatte sogar die Chance auf mehr. Die Kölner trotzten dem Angstgegner, der Bilanz und den jüngsten Gesetzmäßigkeiten und verdienten sich einen Punkt. Sollte den Spielern in der Vergangenheit die mutigen Auftritte gegen die Top-Teams Hoffnung gegeben haben, so sollte es nun dieser Punkt noch einmal mehr tun. Am Tableau hat sich nicht viel geändert, aber an dem Fakt, dass sich die Kölner für ihren Aufwand dann doch belohnen können.

Lukas Kwasniok hatte vor dem Spiel gesagt, er glaube fest daran, dass sich Performance dann irgendwann auszahlt. Am Samstag hat der FC diese These bestätigt.


Wieder Wirbelwind statt Sturm-Flaute: Said El Mala trotzt widrigen Bedingungen

Wie geht es weiter mit Said El Mala?
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Wieder Wirbelwind statt Sturm-Flaute: Said El Mala trotzt widrigen Bedingungen

Erst die präzise Flanke für Aches Zaubertreffer, dann trifft er selbst: Said El Mala findet gegen die TSG Hoffenheim die richtige Antwort auf Kritik an seinen jüngsten Auftritten und wird wieder zum Punktgaranten für den 1. FC Köln: Said El Mala – Wirbelwind statt Torflaute.

Gegen Hoffenheim lieferte Said El Mala eine überragende Partie ab – zumindest hatte der Youngster mal wieder großen Anteil an den Kölner Zählern.

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Karrieren von Profisportlern verlaufen in aller Regel nicht geradlinig. Da sollte es niemanden verwundern, dass Toptalent Said El Mala in seiner Premierensaison in der Bundesliga nach dem ausschließlich in Superlativen zu beschreibenden Saison in der Zwischenzeit einen kleinen Leistungsknick hinnehmen muss. Seit sechs Spielen wartete der Shootingstar vor dem Hoffenheim-Spiel auf einen Treffer, so lange wie nie zuvor in seiner noch jungen Bundesliga-Karriere. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag lieferte sein Coach Lukas Kwasniok prompt eine Erklärung: „Es ist für ihn auch schwerer geworden, egal ob er von Beginn an spielt oder nicht […]“, befand Kwasniok. „Das wird der nächste Schritt für ihn, sich unter erschwerten Bedingungen durchzusetzen. Dann kann er für uns ein ganz entscheidender Faktor sein.“ Nach dem 23. Spieltag sollten alle Zweifel und Kritik an dem Dribbler vorerst verstummt sein. Denn gegen die TSG aus Hoffenheim sollte der Knoten endlich platzen.

Essentielles Zahnrädchen im FC-Uhrwerk

Entgegen seiner höheren Erfolgsquote als Joker setzte FC-Coach Lukas Kwasniok im Spiel gegen die TSG Hoffenheim von Beginn an auf Said El Mala. Ein gutes Omen: Beim Hinspiel im Oktober hatte El Mala die Geißböcke mit einem unvergleichlichen Solo zum 1:0-Auswärtssieg geführt. Auch beim gestrigen Rückspiel setzte der Kölner Trainer gegen die hoch pressenden Kraichgauer auf El Malas schnelle Beine, um die Hoffenheimer Restverteidigung durch Tiefenläufe zu überrumpeln – ein Plan, der aufging. Die Spielanlage von Hoffenheims Trainer Christian Ilzer ermöglichte es, El Mala für die Geißböcke vielleicht noch ein wenig mehr zum Schlüsselspieler im FC-System zu machen als in den zurückliegenden Auftritten der Domstädter. Die Gäste aus Sinsheim dachten nämlich gar nicht daran, ihr Pressing zu opfern, um das Konterpiel der Hausherren einzudämmen.

Widerstand ist Zwecklos

Stattdessen lief Ilzers Elf einen Angriff nach dem anderen, wobei sie im Zuge dessen an der hervorragend aufgelegten Defensivabteilung der Kölner scheiterten, die in der Regel hellwach agierte und ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verrichtete und häufig Jakub Kaminski und eben El Mala auf die Reise in Richtung des Tor von TSG-Keeper Oliver Baumann schickte. Das soll jedoch nicht heißen, dass die Hoffenheimer Defensive ihrerseits es dem Flügelflitzer leicht gemacht hat, im Gegenteil. Den Gästen gelang es mehrfach, El Mala aufzuhalten. So zum Beispiel kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit: Nach einem missglückten Standard der Gäste konterte Köln mit El Mala über den rechten Flügel. Der 19-Jährige überspurtete Hoffenheims Wouter Burger mit Ball am Fuß. Am Sechzehner blieb er dann aber an einem Hoffenheimer Verteidiger hängen und die Chance verpuffte.

El Mala lässt den Knoten platzen

Und schließlich gelang es El Mala, seinen Torfluch zu brechen. In einer Phase, in der der Offensivdruck der Gäste früher oder später zum nächsten Gegentreffer geführt hätte, erzielte er in der 63. Minute den erlösenden Treffer zum 2:2-Endstand. Er selbst leitete einen Konter ein und versenkte den Ball nach einem Laufduell im Tor der Gäste. „Als Stürmer ist es immer wichtig, Tore zu erzielen. Er kriegt durch solche Aktionen Selbstvertrauen. Andere Leute können sagen, was sie wollen, Said hat es wieder gezeigt. Es ist seine Stärke und das ist nicht einfach, wie er da lossprintet. Er hat sich gut belohnt“, sagte Ragnar Ache. Fest steht: Gegen Hoffenheim hat El Mala seinem Trainer und den FC-Anhängern bewiesen, dass er auch unter schwierigen Bedingungen unersetzlich sein kann.


Die rechte Defensive bricht dem 1. FC Köln weg: Chance für den Nachwuchs oder Einfallsreichtum?

Sebastian Sebulonsen und Jahmai Simpson -Pusey vom 1 FC Köln
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Die rechte Defensive bricht dem 1. FC Köln weg: Chance für den Nachwuchs oder Einfallsreichtum?

Mit Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen fallen gleich zwei Spieler beim FC aus, die eigentlich auf der rechten Defensivseite zu Hause sind. Lukas Kwasniok wird also wieder seinen Einfallsreichtum beweisen müssen beim 1. FC Köln: Der FC ist auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger.

Eigentlich schien die Baustelle des rechten Verteidigers beim FC geschlossen. Nun fallen allerdings gleich zwei Abwehrspieler zeitgleich aus und Trainer Lukas Kwasniok muss erneut puzzeln beim 1. FC Köln.

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Die Nachricht, dass Jan Thielmann vorerst ausfallen würde, war bereits seit Samstagabend erwartet worden. Doch der FC hatte am Sonntagmittag noch eine weitere Hiobsbotschaft mit am Start: Neben dem Eigengewächs fehlt den Geißböcken in den kommenden Wochen wohl auch Sebastian Sebulonsen. Beide zogen sich eine muskuläre Verletzung zu und fallen demnach aus. Das ergaben MRT-Untersuchungen der FC-Profis. Und damit tut sich erneut eine Baustelle auf, die aus der Vergangenheit durchaus bekannt ist, die man beim FC aber eigentlich seit dem Sommer geschlossen hatte oder glaubte. Nun aber brechen dem FC in nur einer Partie beide etatmäßigen Rechtsverteidiger-Alternativen weg.

Chance für den Nachwuchs?

Gerade zu Saisonbeginn war Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite sowohl in der Dreier- als auch in der Viererkette im Defensivverbund gesetzt. Sebulonsen spielte in der Liga in zwölf Begegnungen von Beginn an auf der rechten Seite. Als der 26-Jährige immer wieder in die Innenverteidigung gezogen wurde, übernahm Thielmann seine ungeliebte Position, auf der er schon in der Vergangenheit immer wieder zum Einsatz kam, wenn auch nicht immer glücklich. Thielmann startete sechs Mal auf der rechten Seite im Fünferverbund. Und da mit Alessio Castro-Montes aktuell auch der Wingback-Backup ebenfalls mit einer muskulären Verletzung fehlt, stellt sich durchaus die Frage, wie der Kölner Coach die Verletzungsmisere dieses Mal kompensieren will.

Mit Jakub Kaminski und Linton Maina haben in dieser Spielzeit bereits zwei Akteure auf der rechten Seite ausgeholfen, die eigentlich eher in der Offensive und auf der linken Seite ihre Stärken haben. Gerade Maina war auch deutlich offensiver eingesetzt. Der 26-Jährige soll nach seiner Verletzung am Dienstag wieder ins Training einsteigen. Kwasniok hat in der jüngeren Vergangenheit bekanntlich immer wieder einen gewissen Einfallsreichtum an den Tag gelegt, lässt sich von nominellen Positionen nicht beeinträchtigen. Joel Schmied wäre möglicherweise eine Option, die der Kölner Coach auf der rechten Seite probieren könnte, Jahmai Simpson-Pusey wäre eine Alternative als rechter Innenverteidiger. Möglich aber auch, dass der Trainer in der personellen Not dem ein oder anderen Nachwuchsspieler eine Chance eröffnet. Mit David Fürst und Cenny Neumman standen bereits zwei Youngster im Kader, die auf der rechten Abwehrseite zu Hause sind.

Im Winter hatte es immer wieder Spekulationen gegeben, ob auf der RV-Position nachgebessert werden müsse. Beim FC entschied man sich dagegen. Natürlich nicht ahnend, dass gleich mehrere Alternativen für die Position ausfallen würden.


„Werfen Prinzipien nicht über Bord“: Sbonias sieht nur ein Manko nach WSV-Pleite der U21 des 1. FC Köln

Evangelos Sbonias: Trainer der U21 des 1. FC Köln
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„Werfen Prinzipien nicht über Bord“: Sbonias sieht nur ein Manko nach WSV-Pleite der U21 des 1. FC Köln

Es war ein brutaler Nackenschlag für eine junge Kölner Mannschaft, die den Punktgewinn schon vor Augen hatte: Die U21 verlor in Wuppertal in letzter Sekunde mit 0:1. Trainer Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln sieht ein Manko.

Beim Duell gegen den Wuppertaler SV gab es Sorgen um ein Offensiv-Talent, dem die nächste Zwangspause droht. Dafür feierte ein weiterer U19-Spieler seine Premiere in der Regionalliga West.

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Nach dem Schlusspfiff sanken die Kölner enttäuscht zu Boden. Trainer Evangelos Sbonias eilte aufs Feld und leistete erste Aufbau-Arbeit. Seine talentierten Schützlinge hatten sich lange gut geschlagen bei widrigen Bedingungen im Stadion am Zoo, doch zum Schluss gab es noch das bittere Ende mit dem entscheidenden Gegentor in letzter Sekunde. „Wenn du in Überzahl in der 96. Minute so einen Nackenschlag mit so einem Traumtor kassierst, ist es natürlich bitter“, äußerte ein enttäuschter Sbonias kurz nach dem Schlusspfiff gegenüber come-on-fc.com und stellte fest: „Heute ist viel von dem eingetroffen, was wir vorher gesagt haben. Das hat nichts mit einer Ausrede zu tun, aber es war klar, dass wir unser Spiel hier nicht werden aufziehen können. Es ist aber auch klar, dass wir innerhalb einer Woche nicht unsere kompletten Prinzipien über Bord werfen und dann eine andere Fußballmannschaft werden.“

„Das ist das einzige, was wir uns vorwerfen können“

Im Dauerregen waren auf dem holprigen Untergrund beim Abstiegskandidaten andere Tugenden als fußballerische Qualitäten gefragt. Und da schlug sich die junge Kölner Mannschaft durchaus achtbar, verpasste aber insbesondere in der Schlussphase in Überzahl, zumindest den Punkt abzusichern. „Ich glaube, dass wir es in der ersten Hälfte nach zehn Minuten ordentlich gemacht haben. Wir können da vielleicht auch in Führung gehen. Nach der Überzahl war klar, dass du gegen einen tiefstehenden Gegner und einem Rasen, der nicht bespielbar ist, nicht großartig in die Situationen reinkommst, die wir uns dann vorstellen. Dann musst du halt 0:0 spielen. Das haben wir nicht geschafft. Das ist das einzige, was wir uns vorwerfen können. Du musst 0:0 spielen“, resümierte Sbonias.

Sorgen gab es nach dem Spiel zudem um Etienne Borie. Das Offensiv-Juwel humpelte kurz vor der Pause von zwei Betreuern gestützt in die Kabine. Die ärztlichen Untersuchungen werden zeitnah ergeben, ob Borie die nächste Zwangspause einlegen muss. Luis Hauer durchlebte derweil ein durchwachsenes Comeback nach fast drei Monaten im U21-Tor. Der Torwart verschuldete erst einen Elfmeter, konnte diesen aber direkt parieren. „In der Situation war er unglücklich, aber es freut mich für ihn, dass er nicht bestraft worden ist“, äußerte Sbonias.

Fokus auf der Ausbildung der Talente

Seine Mannschaft versäumte es, den Abstand zum oberen Tabellendrittel nochmals zu verkürzen und verharrt so auf dem achten Platz. Ohne Abstiegssorgen und ohne Aussicht Richtung vordere Plätze kann die U21 somit die Saison entspannt zu Ende spielen und den Fokus ohne Ergebnisdruck auf die Ausbildung der eigenen Talente richten. Mit Jonathan Friemel feierte der nächste U19-Spieler sein Regionalliga-Debüt. Maik Akumu besaß in der Schlussphase beim Stand von 0:0 zwei gute Chancen zum Siegtreffer. Mikolaj Marutzki musste derweil kurzfristig erkrankt pausieren.


Nach tragischem Unfall beim 1. FC Köln: Diskussionen um Lukas Kwasnioks Worte

Fans des 1. FC Köln stellen den Support nach dem tragischen Unfall ein
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Nach tragischem Unfall beim 1. FC Köln: Diskussionen um Lukas Kwasnioks Worte

Das 2:2 der Geißböcke gegen die TSG Hoffenheim wurde von einem tragischen Unfall überschattet. Ein Fan war auf der Treppe gestürzt und musste reanimiert werden. Unglücklich äußerte sich an schließend der Trainer des 1. FC Köln: Diskussionen um Lukas Kwasnioks Worte nach dem tragischen Unfall.

Nach dem Duell der Geißböcke gegen die TSG Hoffenheim rückte das errungene 2:2-Remis in den Hintergrund. Aufgrund eines medizinischen Notfalls wurde während des Spiels wie üblich der Fan-Support eingestellt. FC-Trainer Lukas Kwasniok sorgt mit seinen Aussagen für Diskussionen.

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Das Heimspiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim bot den Zuschauern im Kölner Stadion eigentlich genügend Grund für lautstarke Reaktionen. Ragnar Ache zum Beispiel mit seinem Traumtor und Said El Mala mit dem Treffer zum Ausgleich. Auch Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns sorgten für lautstarken Protest. Ansonsten blieb es still in Köln – sehr still. Zum Hexenkessel wurde das Stadion in Müngersdorf am Samstagnachmittag jedenfalls nicht. Und das aus ernsthaften Grund: Ein 90-Jähriger Fan war vor Anpfiff eine Treppe heruntergestürzt, musste laut Angaben des Vereins reanimiert werden. Beide Fanlager stellten daraufhin ihren lautstarken Support weitgehend ein. Nach übereinstimmenden Medienberichten, ist der 90-Jährige Fan verstorben.

„Es gibt Argumente dafür und dagegen“

Kritisch sind die Meinungen der Kölner Anhänger. Das aber nicht zum Verhalten der aktiven Fanszene, sondern vielmehr zu den im Anschluss an das Duell getätigten Äußerungen des Kölner Trainers Lukas Kwasniok. Denn während Tom Krauß nach der Partie äußerte, dass es wichtigere Sachen als Fußball im Leben gebe und die Mannschaft, den Punkt „heute für den Fan gewonnen“ habe, sprach der Coach über den fehlenden Fan-Support. „Es gibt Argumente dafür und dagegen. Wir haben das leider im Verlauf der Saison schon zum wiederholten Male erfahren müssen. Fans waren teilweise bei Auswärtsspielen nicht dabei oder die Unterstützung bei Heimspielen war nicht vorhanden, so wie wir uns das erhoffen“, so Kwasniok.

Dass der zwölfte Mann den Kölnern sicherlich noch einmal einen Extra-Schub gegeben hätte, ist unbestritten, die Diskussionen um Kwasnioks Aussage ist dennoch laut. Ein Heimspiel sei „in diesem Moment dann nicht mehr ein solcher Vorteil, wie es mit Support der Südkurve der Fall ist. Wir haben Verständnis für viele, viele Themen außerhalb des Fußballs. Deswegen ist es ein zwiespältiges Thema. Ich möchte das aber nicht im Detail auseinanderklabustern, weil es zu lange dauern würde“, schloss der 44-Jährige seine Erläuterungen inklusive einem zuvor schräg gezogenen Verweis auf die zwölfminütige Rassismus-Rede seines Kollegen Vincent Kompany. Ein Vergleich, der wohl mehr als nur hinkte. Mitleid oder Anteilnahme äußerte der Kölner Trainer jedenfalls nicht, obwohl er durchaus gewusst haben dürfte, dass es dem Fan schlecht ging.

Die Frage, ob die wichtige und lautstarke Unterstützung tatsächlich eher im Mittelpunkt stehe, als die Rücksichtnahme auf einen Rettungseinsatz mit ungewissem Ausgang, ist mehr als berechtigt. Fakt ist, dass die Unterstützung der aktiven Fanszene nicht nur in Köln bei Rettungseinsätzen wie dem am Samstag weitestgehend eingestellt wird – ein übliches Szenario.


Die nächsten Ausfälle: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen werden dem 1. FC Köln fehlen

Sebastian Sebulonsen und Lukas Kwasniok im Gespräch
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Die nächsten Ausfälle: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen werden dem 1. FC Köln fehlen

Die Verletzungsmisere hält beim 1. FC Köln weiterhin an: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen fallen vorerst mit muskulären Verletzungen aus. Das bestätigte der Verein am Sonntagmittag.

Bei Jan Thielmann hatte es sich schon am Samstag angedeutet, am Sonntag folgte dann die nächste Hiobsbotschaft. Gleich zwei Spieler fallen beim FC vorerst aus. Denn neben Thielmann wird auch Sebastian Sebulonsen vorerst fehlen.

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Und weiter geht es mit den muskulären Verletzungen bei den Geißböcken. Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann werden den Geißböcken vorerst nicht zur Verfügung stehen. Das gab der Verein am Mittag bekannt. Bei beiden Spielern wurde eine MRT-Untersuchung durchgeführt. Thielmann hatte schon das Aufwärmen abgebrochen. Später sprach Lukas Kwasniok davon, dass es dem Eigengewächs dann eher Bescheiden gehe. Kein Wunder, für Thielmann ist es nicht die erste Muskelverletzung. Der 23-Jährige hatte zuletzt im Oktober mit einer muskulären Verletzung vier Pflichtspiele verpasst. Sebulonsen war nach knapp 70 Minuten ausgewechselt worden. Offenbar hatte der Norweger zu diesen Zeitpunkt schon etwas gespürt. Nun folgte also die Bestätigung.

Nicht die erste muskuläre Verletzung

Neben Thielmann und Sebulonsen hat der FC in dieser Spielzeit schon einige muskuläre Verletzungen zu verkraften gehabt. Dominique Heintz musste gleich zwei Mal pausieren. Auch Joel Schmied, Jahmai Simpson-Pusey und Alessio Castro-Montes fielen aufgrund ähnlicher Verletzungen aus. Während der Belgier individuell arbeitet, haben sich die anderen Spieler bereits wieder zurückgemeldet. Vor einigen Wochen hatte Lukas Kwasniok über die Situation auf eine Pressekonferenz gesprochen. „Ich glaube schon, dass die Muskelverletzungen grundsätzlich zunehmen werden, weil du in der Diagnostik so weit bist. Weder bei Monti noch bei Jahmai war es so, dass sie ein Spiel oder ein Training nicht hätten beenden können“, so der Coach. „Sie haben zwischen einem Spiel und einer Trainingseinheit etwas gespürt, dann gehen sie ins MRT und sind zwei bis vier Wochen dann nicht da. Heute nimmt man die Spieler ein, zwei Wochen raus, damit nichts Schlimmes passiert.“ 

Die beiden Akteure werden dem FC in den kommenden Wochen also nicht zur Verfügung stehen. Gerade Sebulonsen war ein fester Teil der Kölner Hintermannschaft, hatte sich einen Stammplatz erspielt, war unter Kwasniok unumstritten.