Die nächsten Ausfälle: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen werden dem 1. FC Köln fehlen

Sebastian Sebulonsen und Lukas Kwasniok im Gespräch
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Die nächsten Ausfälle: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen werden dem 1. FC Köln fehlen

Die Verletzungsmisere hält beim 1. FC Köln weiterhin an: Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen fallen vorerst mit muskulären Verletzungen aus. Das bestätigte der Verein am Sonntagmittag.

Bei Jan Thielmann hatte es sich schon am Samstag angedeutet, am Sonntag folgte dann die nächste Hiobsbotschaft. Gleich zwei Spieler fallen beim FC vorerst aus. Denn neben Thielmann wird auch Sebastian Sebulonsen vorerst fehlen.

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Und weiter geht es mit den muskulären Verletzungen bei den Geißböcken. Sebastian Sebulonsen und Jan Thielmann werden den Geißböcken vorerst nicht zur Verfügung stehen. Das gab der Verein am Mittag bekannt. Bei beiden Spielern wurde eine MRT-Untersuchung durchgeführt. Thielmann hatte schon das Aufwärmen abgebrochen. Später sprach Lukas Kwasniok davon, dass es dem Eigengewächs dann eher Bescheiden gehe. Kein Wunder, für Thielmann ist es nicht die erste Muskelverletzung. Der 23-Jährige hatte zuletzt im Oktober mit einer muskulären Verletzung vier Pflichtspiele verpasst. Sebulonsen war nach knapp 70 Minuten ausgewechselt worden. Offenbar hatte der Norweger zu diesen Zeitpunkt schon etwas gespürt. Nun folgte also die Bestätigung.

Nicht die erste muskuläre Verletzung

Neben Thielmann und Sebulonsen hat der FC in dieser Spielzeit schon einige muskuläre Verletzungen zu verkraften gehabt. Dominique Heintz musste gleich zwei Mal pausieren. Auch Joel Schmied, Jahmai Simpson-Pusey und Alessio Castro-Montes fielen aufgrund ähnlicher Verletzungen aus. Während der Belgier individuell arbeitet, haben sich die anderen Spieler bereits wieder zurückgemeldet. Vor einigen Wochen hatte Lukas Kwasniok über die Situation auf eine Pressekonferenz gesprochen. „Ich glaube schon, dass die Muskelverletzungen grundsätzlich zunehmen werden, weil du in der Diagnostik so weit bist. Weder bei Monti noch bei Jahmai war es so, dass sie ein Spiel oder ein Training nicht hätten beenden können“, so der Coach. „Sie haben zwischen einem Spiel und einer Trainingseinheit etwas gespürt, dann gehen sie ins MRT und sind zwei bis vier Wochen dann nicht da. Heute nimmt man die Spieler ein, zwei Wochen raus, damit nichts Schlimmes passiert.“ 

Die beiden Akteure werden dem FC in den kommenden Wochen also nicht zur Verfügung stehen. Gerade Sebulonsen war ein fester Teil der Kölner Hintermannschaft, hatte sich einen Stammplatz erspielt, war unter Kwasniok unumstritten.


Wieder eine „Kann-Szene“ beim 1. FC Köln? Hätte Kramarics Tor überhaupt zählen dürfen?

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Wieder eine „Kann-Szene“ beim 1. FC Köln? Hätte Kramarics Tor überhaupt zählen dürfen?

Die nächste folgenschwere Schiedsrichterentscheidung gegen den 1. FC Köln: Hätte Andrej Kramarics Treffer zum 1:2 überhaupt zählen dürfen? Schiedsrichter Robert Schröder lieferte eine plausible, wenn auch strittige Erklärung. Und die dürfte dem 1. FC Köln nicht passen: Strittiger Kramaric-Treffer zeigt Muster auf.

Gefühlt vergeht kein Spieltag ohne eine 50-50-Entscheidung gegen die Geißböcke. So auch am Samstag beim 2:2 gegen Hoffenheim.

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Beim Spiel gegen RB Leipzig gab es Unmut über ein nicht gegebenes Handspiel von Baumgartner. Am vergangenen Spieltag gegen den VfB Stuttgart hagelte es im Anschluss lautstarke Kritik über einen nicht gegebenen Elfmeter nach einem (eigentlich) eindeutigen Foul an Ragnar Ache. Und auch im Spiel gegen Hoffenheim avancierte das Schiedsrichtergespann zwischenzeitlich zur Streitfigur. Um diese Szene geht es: Die Geißböcke hatten sich lange gegen die wütenden Angriffe der Gäste gestemmt, insbesondere der Hoffenheimer Bazoumana Touré setzte der letzten Kette der Kölner ordentlich zu. In der 60. Minute brach besagter Touré über die linke Seite durch und schoss zum x-ten Mal auf den Kasten von FC-Keeper Marvin Schwäbe. Schwäbe lenkte seinen Schuss an die Unterkante der Latte, TSG-Stürmer Andrej Kramaric aber setzte per Kopf nach. Wieder war Schwäbe dran, erwischte den Ball aber eine Handbreite hinter der Linie.

Schiedsrichter Schröder: „Für mich absolut regulär“

Der FC-Keeper protestierte dennoch bei Schiedsrichter Robert Schröder, denn dem Treffer war ein offensichtlich irregulärer Einwurf vorausgegangen. Hoffenheims Albian Hajdari führte den entscheidenden Einwurf auf Touré aus, wobei er grenzwertig viel Bewegungsspielraum in seiner Ausführung offenbarte. Im Anschluss an das 2:2 ordnete Schröder die Szene mit etwas Abstand wie folgt ein und führte gleich mehrere Gründe an, warum die Unparteiischen so entschieden: „Es ist erst einmal ein Einwurf. Das kann zum Beispiel auch der VAR nicht überprüfen. Ich habe die Ausführung gesehen und für mich war sie absolut regulär. Der Spieler ist zwar in einer leichten Bewegung, was aber erlaubt ist. Wichtig ist, dass beide Beine am Boden sind beziehungsweise den Boden berühren, und das ist hier der Fall. Der eine Fuß steht auf dem Boden und der andere schleift darüber, also ist das für mich eine reguläre Ausführung und von daher ist alles okay“, erklärte Schröder am Sky-Mikrophon.

Ein Muster, dass sich durchzieht.

Was Schröder hier als „leichte Bewegung“ einschätzt, darüber lässt sich sicherlich streiten. Bemerkenswert war jedoch in erster Linie die unmittelbare Reaktion der Domstädter. Obwohl sie ein Gegentor kassierten, steckten sie nicht auf, sondern hielten an ihrem Matchplan fest und gingen die hohe Intensität der Gäste mit. So ermöglichten sie den unterm Strich wohlverdienten Ausgleich durch Said El Mala. Mit seinem Treffer zum 2:2-Endstand beendete er nicht nur seine Mini-Krise von sechs Spielen ohne Tor, sondern machte auch diese weitere (wenn auch streitbare) Schiedsrichterentscheidung zuungunsten der Geißböcke erträglicher. Bleibt zu hoffen, dass die Kölner im kommenden Spiel gegen den FC Augsburg ohne unglückliche Entscheidungen der Unparteiischen auskommen.


Die nächste muskuläre Verletzung: Sorge um einen weiteren FC-Profi, Hoffnung bei dem Nächsten

Jan Thielmann blieb nur die Rolle des Zuschauers
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Die nächste muskuläre Verletzung: Sorge um einen weiteren FC-Profi, Hoffnung bei dem Nächsten

Kaum kommen die angeschlagenen Spieler zurück, gibt es bereits den nächsten Verletzten beim 1. FC Köln: Jan Thielmann droht auszufallen. Der 23-Jährige musste das Aufwärmen am Samstagnachmittag vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim abbrechen.

Jahmai Simpson-Pusey feierte am Samstag sein Comeback, Linton Maina will diese Woche wieder ins Training einsteigen. Das Lazarett lichtet sich beim FC auf der einen Seite, auf der anderen gibt es nun offenbar den nächsten Ausfall zu beklagen. Denn Jan Thielmann musste das Aufwärmen vor dem Duell gegen die TSG Hoffenheim frühzeitig abbrechen.

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Der Arbeitstag dauerte nur wenige Minuten – zumindest der auf dem Feld. Schon beim Aufwärmen war es beendet. Jan Thielmann war eigentlich für die erste Elf vorgesehen, das Kölner Eigengewächs stand auf dem Spielbogen, sogar Stadionsprecher Michael Trippel rief den U21-Vize-Europameister auf. Doch für Thielmann lief Eric Martel kurzfristig auf. Thielmann hatte das Aufwärmen aufgrund von muskulären Problemen abgebrochen. Nur wenige Minuten vor Spielbeginn musste der Kölner Trainer umdisponieren. „Das passiert im Fußball. Es gibt Momente, da muss ein Trainer emotional reagieren und es gibt Momente, da sollte er eine gewisse Ruhe ausstrahlen“, sagte der 44-Jährige. Der Trainer entschied sich für Martel und schob Jakub Kaminski eine Position weiter nach vorne in die forderste Kette.

„Jan geht es nicht so berauschend“

Eine offenbar gute Entscheidung, denn Kaminski machte mal wieder ein ordentliches Spiel, sammelte nach Monaten einen Scorer mit einem tollen Assist ein. Thielmann reiht sich derweil in eine lange Reihe von Spielern mit muskulären Problemen ein. Dominique Heintz, Joel Schmied, Jahmai Simpson-Pusey und Alessio Castro Montes fielen bereits aus. Der Belgier laboriert nach wie vor an seiner Verletzung. Nun auch Thielmann. „Jan geht es natürlich nicht so berauschend“, sagte der Coach. „Es kommt bei ihm ja immer mal wieder vor. Wir schauen jetzt mal, was die Untersuchung mit sich bringt.“ Tatsächlich hatte Thielmann in dieser Spielzeit schon einige Spiele aufgrund muskulärer Probleme verpasst. Im Oktober fehlte der Offensivspieler vier Begegnungen. Anschließend tat sich der 23-Jährige erst einmal schwer, wieder seine Leistung abzurufen.

Dagegen scheint Linton Maina schon bald zurückkommen zu können. Der Offensivspieler erklärte gegenüber Sky, dass er schon am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen könne. „Ich denke, dass ich dann schon fit bin fürs nächste Spiel“, so der Offensivspieler. Am Freitagabend sind die Kölner zu Gast beim FC Augsburg. Für Jan Thielmann dürfte die Begegnung so oder so zu früh kommen.


Einige Spieler zurück in der Spur und mit guten Noten – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Eric Martel überzeugte
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Einige Spieler zurück in der Spur und mit guten Noten – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Der FC kann gegen die Top-Teams also doch punkten und besonders gerne gegen die Mannschaft aus Sinsheim. Das schlägt sich auch in den Noten wieder. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim.

Mit einer starken Leistung hat der FC einen Punkt eingefahren. Vielleicht war für die Kölner sogar mehr drin. Dennoch überwiegt die Freude über einen Zähler. Und die ordentlichen Leistungen zeigen sich auch an unseren Bewertungen.

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Solide Defensivleistung mit kleineren Schwächen

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Bekam das erste Mal bei einer Bogenlampe von Andrej Kramarić zu tun, war aber mit der Faust zur Stelle, wirkte beim Versuch von Grischa Prömel unkonventionell. Beim Ausgleich aus kurzer Distanz chancenlos. Starke Parade beim 1:2, als der Ball aber knapp hinter der Linie war.


Kristoffer Lund Einzelkritik Note 4

Kristoffer Lund

Bleibt weiterhin ein Unsicherheitsfaktor in der Kölner Defensive. Daran ändern auch die meisten Sprints der Akteure nicht. War beim 1:2 mit in der Verlosung.


Cenk Özkacar, Einzelkritik, Note 2-

Cenk Özkacar

Rettete in höchster Not als eine Art Abseitsfalle nicht so richtig funktionieren wollte. Zeigte sich zweikampfstark und erneut ein gutes Stellungsspiel. Seine Diagonalpässe überzeugen im Spielaufbau.


Einzelkritik Schmied 3

Joel Schmied

Fiel zunächst nicht sonderlich auf – ein gutes Zeichen für einen Innenverteidiger. Gewann viele seiner Zweikämpfe. Leistete sich dann aber kurz nach dem Wechsel zwei grobe Schnitzer, die zum Glück folgenlos blieben.


Rav van den Berg Einzelkritik 4+

Rav van den Berg

Wirkte zu Beginn bei einigen Abspielen nicht immer souverän. Gewann auch weniger als die Hälfte seiner Zweikämpfe. War beim 1:2 mitbeteiligt.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik 4

Sebastian Sebulonsen

Wirkte in den Zweikämpfen mitunter zu zaghaft. So beim Versuch von Kramaric, aber auch bei der Hereingabe vor dem 1:1.

Starkes Zentrum, überzeugende Offensive


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Wieder ein grundsolider Auftritt des Sechsers. Absoluter Leader wenn es um Aggressivität und Willen geht. Auch für den Spielaufbau wichtig.


Eric Martel Einzelkritik 2

Eric Martel

War eigentlich nicht für die erste Elf vorgesehen, kam dann für den verletzten Jan Thielmann. Engagierter Auftritt. Hatte sogar das 2:0 auf dem Kopf. Leitete die Führung mit einem Brust-Abtropfer ein. Verhinderte mit einer starken Grätsche kurz vor dem Seitenwechsel den Hoffenheimer Doppelschlag.


Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Rotierte aufgrund der Verletzung von Thielmann in die Offensive. War dort immer anspielbar und laufbereit. Seinen starken Lauf gegen Ozan Kabak hätte er mit einem Tor krönen können. Bereitete des 2:2-Ausgleich von El Mala perfekt vor.


Ragnar Ache, Einzelkritik Note 1

Ragnar Ache

Was für ein Wahnsinnstor!!! Ackerte wieder und belohnte sich mit der tollen Führung. Wirkte auch in der Defensive bei Standardsituationen sicher. Alleine aufgrund des super Tores die Bestnote.


Said El Mala, Einzelkritik Note 2

Said El Mala

Kehrte wieder in die Anfangself zurück. Unterband mit einem unsauberen ersten Kontakt den eigenen Konter. Agierte gerade zu Beginn mitunter glücklos. Seine Flanke auf Ache war aber perfekt. Der Ausgleich El-Mala-Style. Seine Sololäufe sind schon von extrem hoher Qualität, nur verpasst der Youngster zu oft den richtigen Moment des Abspiels.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Hauers Elfer-Parade reicht nicht: U21 des 1. FC Köln verliert trotz Überzahl in letzter Sekunde beim WSV

Etienne Borie von der U21 des 1. FC Köln
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Hauers Elfer-Parade reicht nicht: U21 des 1. FC Köln verliert trotz Überzahl in letzter Sekunde beim WSV

Bitterer Nachmittag für die FC-Talente: Die U21 des 1. FC Köln kassierte in Überzahl beim letzten Angriff des Spiels weit in der Nachspielzeit noch den Gegentreffer zur 0:1-Niederlage beim Wuppertaler SV.

Für die U21 war es die erste Niederlage in 2026 und das Ende der Serie von zuletzt vier ungeschlagenen Spielen. Die U21 des 1. FC Köln kassierte 0:1-Niederlage beim Wuppertaler SV.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:1 zuhause gegen Lotte eine Woche zuvor auf drei Positionen. Luis Hauer stand erstmals seit dem 3:5 Ende November gegen Dortmunds U23 wieder zwischen den Pfosten. Mikolaj Marutzki fehlte diesmal im Kader. Der U19-Kapitän Jonathan Friemel feierte wie erwartet seine U21-Premiere. Auch Bernie Lennemann erhielt diesmal das Mandat für die Startelf. Youssoupha Niang und Marvin Ajani rutschten aus dem U21-Kader.

Etienne Borie vorzeitig vom Platz

Die Kölner hätten beinahe einen Traumstart erwischt, als Etienne Borie einen hohen Ball in die Spitze zu Bernie Lennemann schlug. Der Stürmer schoss aus spitzem Winkel, bedrängt von Dominic Duncan, doch Wuppertals Torwart Ngemba Luyambula parierte aufmerksam (3.). Im Duell zweier Fünferketten in der Abwehr entwickelte sich danach im Regen und auf holprigem Untergrund die erwartet zähe Partie zunächst ohne weitere Highlights. Das änderte sich, als Wuppertals Josue Santo nach einem Pass in die Schnittstelle der Abwehr frei vor Hauer auftauchte und vom Kölner Schlussmann unsanft abgeräumt wurde (23.). Der Schiedsrichter Yannick Sager zeigte direkt auf den Elfmeterpunkt.

Hauer behielt danach gegen Aldin Dervisevic aber die Nerven, ahnte die vom Schützen aus gesehen rechte untere Ecke und wehrte den Strafstoß zur Seite ab (24.). Für den FC wurde es noch vor der Pause bitter, als Etienne Borie bei einem Zuspiel im Mittelfeld ohne Gegner-Einwirkung zu Boden sank und nach einer kurzen Behandlungspause von zwei Ordnern gestützt in die Kabine humpelte. Für das von bereits in der Vergangenheit von vielen Verletzungen gebeutelte Talent kam Nilas Yacobi ins Spiel (40.).

Wuppertal in Unterzahl

Und nur wenige Sekunden später entwischte Wuppertals Santo seinem Gegenspieler Luc Dabrowski, doch sein scharfer Flachschuss zischte am langen Kölner Eck vorbei (40.). Auf der Gegenseite tauchte die U21 nach langer Zeit wieder gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Yacobi schlug die Flanke von der rechten Seite ins Zentrum, aber Luyambula wehrte den Kopfball-Aufsetzer von Lennemann stark zur Ecke ab (41.). Den Zuschauern im Stadion am Zoo im Wuppertaler Dauerregen bei Wind und immer schlechter werdendem Untergrund bot sich in der zweiten Hälfte ein kampfbetontes Duell. Bis zum ersten Aufreger dauerte es, Luis Hauer parierte aus kurzer Distanz stark gegen Wuppertals Levin Müller (61.).

Kurz danach dezimierten sich die Gastgeber selbst: Der in der ersten Hälfte nach einem Schubser gegen Patrik Kristal verwarnte Josue Santo sah die Gelb-Rote Karte, weil er nach einem Pfiff des Schiedsrichters an der Mittellinie den Ball wegschoss (64.). Die Unterzahl war den Gastgebern kaum anzumerken. In der Schlussphase zitterte sogar das Kölner Gehäuse, als Jeremy Aydogan einen platzierten Distanzschuss an den Pfosten setzte (78.). Auf der Gegenseite schoss der eingewechselte Maik Akumu bei einem Konter am langen Eck vorbei und übersah den mitgelaufenen Yacobi in der Mitte (80.). Kurz darauf war es abermals Akumu, doch Luyambula wehrte den abgefälschten Schuss ab (82.).

Als alles bereits nach einer Punkteteilung aussah, schlugen die Gastgeber noch einmal zu: Beim letzten Angriff der Partie drang Amin Bouzraa über die linke Kölner Abwehrseite in den Sechzehner ein. Mikail Özkan ging nicht mit letzter Konsequenz in den Zweikampf, um eine Flanke verhindern zu können. Der Wuppertaler schlenzte stattdessen den Ball als Tor des Monats in den Winkel zum 1:0 für den WSV (90.+6). Unterm Strich wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen, denn auch der FC schnupperte zwischenzeitlich am Siegtreffer. Für die U21 geht es bereits am Freitagabend (19:30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die U21 des VfL Bochum weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Neumann, Mausehund, Dabrowski, Özkan, Friemel (80. Dürholtz) – Kristal (46. Elyazidi), Harchaoui – Borie (40. Yacobi), Lennemann (68. Akumu), Adamyan (80. Toure). Tor: 1:0 Bouzraa (90.+6). Zuschauer: 1059. Besondere Vorkommnisse: Hauer pariert Foulelfmeter (24.). Gelb-Rote Karte gegen Santo (WSV/64.).


„Der König der Lüfte“ entscheidet für Lukas Kwasniok schon jetzt die Wahl zum Tor des Jahres

Ragnar Ache erzielt das Tor des Spieltags.
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„Der König der Lüfte“ entscheidet für Lukas Kwasniok schon jetzt die Wahl zum Tor des Jahres

Mit seinem sagenhaften Fallrückzieher eröffnet Ragnar Ache das Spiel gegen Hoffenheim und ebnet dem FC den Weg zum Punktgewinn. Bei Fans, aber auch Mitspielern und Trainer sorgte der Stürmer für mächtiges Staunen für den 1. FC Köln: Ragnar Ache bewirbt sich für das Tor des Jahres.

Sein Tor sorgte bei den Fans des FC für Staunen – offenbar auch bei den Mitspielern. Ragnar Ache sorgte mit einem Fallrückzieher für die Kölner Führung.

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Cenk Özkacar riss fast schon entgeistert die Hände vors Gesicht, konnte die Szene ganz offensichtlich nicht glauben. Sie war aber auch einmalig. Eric Martel hatte den Treffer schon mit einem starken Abtropfer eingeleitet, Said El Mala schlug so etwas wie eine perfekte Flanke und Ragnar Ache stieg zum Fallrückzieher hoch. Perfekt senkte sich der Ball Richtung langer Giebel. „Ich habe da gar nicht groß nachgedacht. Irgendwie hat sich mein Körper gefühlt von selbst bewegt“, sagte der Torschütze. „Es sieht natürlich gut aus, wenn der rein geht. Geht er vorbei, lachen sich alle im Stadion kaputt.“ Das Risiko war Ache eingegangen und das Risiko hatte sich dann auch ausgezahlt. Mit seinem Traumtor brachte der Stürmer die Kölner in Führung.

„Unter der Woche kann er sich kaum bewegen“

Ein Tor, das in den kommenden Wochen sicherlich noch öfter gezeigt wird. Und ein Tor, das zu Staunen und auch zur „Sorge“ bei den eigenen Mitspielern führte. „Unter der Woche kann er sich kaum bewegen und dann haut er so ein Ding raus“, sagte Joel Schmied mit einem breiten Lächeln. „Das war der Wahnsinn.“ Das sah auch der Kölner Coach so und freute sich über die Äußerung seines Innenverteidigers. „Der Joel ist ein astreiner Zeitgenosse, der einen sehr guten Humor hat“, sagte der 44-Jährige. „Ich würde das unterstreichen in Bezug auf die erste Phase der Saison. Dass er so in der Luft lag, hängt einfach damit zusammen, dass er seit Wochen oder seit Monaten extrem hart arbeitet. Für mich ist es ein tolles Zeichen, wenn ein Spieler in der 80. zeigt, dass nichts mehr geht.“

Kwasniok gab zu, dass er dem Stürmer diese Art des Toreschießens nicht beibringen könne. „Aber sich aufopfern, physisch dahinzubringen, dafür sind wir da“, sagte Kwasniok. „Es freut mich für ihn, weil er einen ganz ganz harten Weg diese Saison genommen hat und er ist aus dieser Mannschaft zurzeit nicht wegzudenken.“ Für Tom Krauß tat sich noch eine ganz andere Überlegung auf: „Erst haben wir kurz gedacht, seine Schulter ist wieder draußen“, so der Mittelfeldspieler. Das war nicht der Fall. Ache schaute sich kurz um und der Jubelsturm begann. „Ich habe es jetzt auch ein, zweimal gesehen, aber ich kann es selber noch nicht so glauben, also momentan nicht“, sagte der Angreifer. Genauso wenig wie Cenk Özkacar offensichtlich. „Seine Reaktion habe ich auch schon gesehen“, erklärte Ache lachend. „Da muss ich mir unbedingt einen Sticker von machen“.

Dass es der Angreifer mit dem Treffer in die Auswahl des „Tor des Monats“ schaffen dürfte, steht wohl außer Frage. Für Lukas Kwasniok ist das nicht genug. Der Kölner Coach ist sich sicher, dass es bei der Wahl zum Tor des Jahres hinter seinem „König der Lüfte“ nur noch um Platz zwei gehe. „All Credits to You, Raggie“, sagte Kwasniok – zu recht.


„Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Ragnar Ache nach seinem Traumtor
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„Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Am Samstagnachmittag hatte der FC die Hoffenheimer zu Gast. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Ragnar Ache und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

In einer packenden Begegnung erkämpfte sich der FC einen wichtigen Punkt gegen Hoffenheim. Dementsprechend zufrieden waren die FC-Protagonisten.

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“Das ist die beste Message“

Tom Krauß und Ragnar Ache jubeln

Tom Krauss: „Am Ende war es ein komisches Spiel, weil die Stimmung auch zurecht nicht da war. In der ersten Halbzeit haben wir natürlich das Tor des Jahres gesehen von Reggi. Keiner wusste so richtig, was er gerade gemacht hat. Erst haben wir kurz gedacht, seine Schulter ist wieder draußen. Aber dann bekommen wir das 1:1 – eigentlich aus dem Nichts. In der zweiten Halbzeit hatten wir in den ersten zehn Minuten gar keinen Plan. Da haben wir gar keinen Zugriff bekommen. Dann machen wir daraus zum Glück das 2:2. Dann ging das Spiel hoch und runter und es hätte in jede Richtung gehen können.“

„Wenn man sieht, was die Hoffenheimer leisten können, ist das schon brutal und deswegen müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Aber ich muss ehrlicherweise sagen, das ist dann auch Nebensache, weil man dann auch sieht, dass es andere, wichtigere Sachen gibt als Fußball. Jeder weiß, dass es in Köln normalerweise ein Hexenkessel und nach 20, 25 Minuten fragst du dich schon, was hier los ist. Dann kriegst du es so langsam mit und für mich und unser Team ist dann auch ganz wichtig zu sagen, wir wollen für den Fan spielen, wir wollen für den Fan auch mindestens einen Punkt mitnehmen oder auch gewinnen. Das ist dann die beste Message heute, dass wir den Punkt heute für den Fan gewonnen haben.“

„Ich bin jetzt nicht der der drei, vier Übersteiger macht. Ich will mit der Mannschaft einfach unser Ziel erreichen und dafür kämpfe ich einfach jede Woche. Jetzt können wir uns über den Punkt ein bisschen auch freuen und dann Freitag ganz klar in Augsburg wieder Vollgas. Ich kämpfe jede Woche darum, um hier ein Fußballspiel zu gewinnen und wenn ich dann vielleicht mit ein, zwei Situationen nicht so zufrieden bin, dann ja, kann ich vielleicht auch manchmal Glück haben, dass es keine Gelbe Karte gibt.“


„Ich glaube, den Punkt haben wir uns hart erarbeitet„

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied: „Ich glaube vor dem Spiel hätte jeder einen Punkt unterschrieben. Hoffenheim ist eines ja der besten Teams in der Bundesliga momentan. Sie spielen unglaublich guten Fußball. Ich glaube speziell in der ersten Halbzeit hatten wir einen richtig guten Gameplan. Sie haben und richtig vor Schwierigkeiten gestellt. Dann fällt gefühlt das Tor des Jahres. Unter der Woche kann er sich kaum bewegen und dann haut der so ein Ding raus. Das ist Wahnsinn.“

„Die zweite Halbzeit hat man dann schon gemerkt, dass bei uns ja die Kräfte ein bisschen nachgelassen haben. Ich glaube, den Punkt haben wir uns hart erarbeitet.„

„Ich glaube, der Punkt ist unglaublich viel wert. Hamburg und Mainz haben auch gepunktet. Das heißt, jeder Zähler ist Gold wert momentan. Wir sind voll im Abstiegskampf. Hoffenheim haben wir auch in der Hinrunde geschlagen, aber da waren die noch nicht so gut wie jetzt. Ich glaube, das gibt auch was für die Moral.“


„Man hat so einen Tag oder nicht“

Ragnar Ache nach seinem Traumtor

Ragnar Ache: „Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt. Geht der rein, sieht es top aus. Geht er daneben, dann lacht das ganze Stadion. Das ist immer so ein 50:50-Ding. Man hat so einen Tag oder man hat so einen Tag nicht. Mein Körper hat einfach reagiert. Ich habe es auch ein, zweimal jetzt gesehen, aber ich kann es selber noch nicht so glauben, also momentan nicht.“

„Wir müssen realistisch sein gegen eine Mannschaft, die oben mitspielt und dann glaube ich schon, dass wir froh sein können, dass wir den Punkt mitgenommen haben. Also wir haben einen Punkt mitgenommen und das ist ein guter Start. Letzte Woche konnten wir keinen Punkt mitnehmen und jetzt haben wir den Punkt mitgenommen, also ich würde schon sagen, da ist eine steigende Linie.„


„Ich finde, dass das Unentschieden gerecht war“

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich

Lukas Kwasniok: „Ich glaube, dass wir in vielen anderen Spielen eine ähnliche Leistung abgerufen haben, aber am Ende doch verloren haben. Und heute hatten wir einfach diese eine Aktion, die den Spielern dann nochmal egalisiert hat. Ich finde, dass das Unentschieden über 90 Minuten gesehen gerecht war.
Eins ist gewiss: Hoffenheim ist brutal stark. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit haben sie uns echt erdrückt. Aber ich glaube, das Geheimnis unseres Erfolgs ist einfach diese Unnachgiebigkeit.“

Ragnar Ache ermöglicht dem 1. FC Köln mit Traumtor einen Punkt

Ragnar Ache trifft zur Kölner Führung
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Ragnar Ache ermöglicht dem 1. FC Köln mit Traumtor einen Punkt

Der FC kann Top-Teams. Zumindest haben sich die Kölner mit einer guten Leistung einen Punkt gegen einen Champions-League-Anwärter erarbeitet. Der 1. FC Köln trotzt Hoffenheim ein 2:2 ab.

Mit einer beherzten Leistung hat sich der FC ein 2:2-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim erkämpft. Ragnar Ache traf per Fallrückzieher. Said El Mala glich die Treffer von Ozan Kabak und Andrej Kramaric aus. Das Spiel wurde von einem Zwischenfall überschattet. Ein Zuschauer musste reanimiert werden. Über den Gesundheitszustand des Fans ist nichts offizielles bekannt.

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Die Marschroute bei den Geißböcken war klar definiert, Lukas Kwasniok hatte vor der Begegnung gesagt, dass die richtige Performance am Ende auch zum Erfolg führen könne. Dafür wählte der Coach eine ähnliche Startformation wie in der Woche zuvor gegen den VfB Stuttgart. Für Jan Thielmann rotierte Rav van den Berg in die Anfangsformation. Thielmann sollte eigentlich beginnen, doch das Eigengewächs verletzte sich beim Aufwärmen und so startete Eric Martel, der nicht hätte beginnen sollen. Zudem lief für Marius Bülter Shootingstar Said El Mala auf. Doch die erste Chance gehörte den Gästen. Bazoumana Toure brachte die Kugel von der linken Seite vor die Box, Fisnik Asllani kam einen Schritt zu spät (1.). Der FC spielte aber munter mit, suchte den Weg nach vorne, war aber gerade in der Anfangsphase nicht zielstrebig genug.

Ache mit dem Tor des Monats?

Dennoch beschäftigten die Geißböcke den Gegner, hatten deutlich mehr vom Spiel und belohnten sich. Eine butterweiche Flanke von El Mala nutzte Ragnar Ache per Fallrückzieher zur nicht unverdienten Führung (15.). Der FC setzte nach. Kaminski legte sich die Kugel vorbei an Ozan Kabak, ging alleine aufs Tor, aber scheiterte an Nationalkeeper Oliver Baumann (23.). Eine Ecke brachte Martel aus spitzem Winkel nicht auf die Kiste (24.). Die TSG benötigte, um sich wieder zu sammeln. Schließlich war es Andrej Kramarić, der Schwäbe das erste Mal mit einer Bogenlampe forderte (29.), wenige Minuten später wirkte der Keeper bei einem Versuch von Grischa Prömel überrascht (34.). Auf der anderen Seite verfehlte Sebastian Sebulonsen nur knapp, Ache hatte sich aber im Abseits befunden. Eigentlich schien bis zur Pause nicht mehr viel zu passieren.

Eigentlich. Denn Vladimir Coufal leitete einen Angriff ein, Albian Hajdari brachte die Hereingabe recht ungestört vor die Box und Kabak schob ein (45.). Eric Martel verhinderte unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff sogar mit einer Grätsche noch Schlimmeres. Auch nach dem Wechsel war zunächst der Gast am Drücker, suchte aber erst einmal vergeblich nach dem Schlüssel, um ins Kölner Schlussdrittel zu gelangen. Erst ein Bock von Joel Schmied lud den Gegner ein, der aber zu wenig in der FC-Box daraus machte. Anschließend hätte der Schweizer beinahe ins eigene Netz getroffen (52.). Hoffenheim war nun deutlich aktiver, wollte den zweiten Treffer und hatte mehr vom Spiel. Und die Gäste belohnten sich. Toure war nach einem feinen Doppelpass komplett durch, zimmerte den Ball aber an die Latte. Den Nachschuss köpfte Kramaric aufs Tor, Schwäbe war zwar da, aber knapp hinter der Linie: 1:2 (61.). Vorausgegangen war aber ein mindestens fragwürdig ausgeführter Einwurf.

El Mala kontert zum Ausgleich

Dieses Mal hatten die Kölner die passende Antwort. Kaminski leitete einen Konter mit einem schönen Lupfer weiter, El Mala machte sich auf den Weg und schob zum 2:2 ein (63.). Und der Ausgleich verlieh den Kölnern noch einmal Aufwind. Der FC machte vor allem über Konter immer wieder Druck. Doch es fehlte im Schlussdrittel die Entschlossenheit. Nach einer Ecke kam Martel noch einmal zum Eckball, aber wieder ohne Erfolg. Hoffenheim warf ebenfalls noch einmal alles nach vorne, hatte unter anderem Glück, dass Schiedsrichter Robert Schröder ein mögliches Handspiel von Kaminski nicht pfiff. In deer Schlussphase wollten beide Teams mehr, belohnen konnten sie sich aber nicht.

1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar, Schmied, van den Berg – Lund, Krauss (90. Johannesson), Martel, Sebulonsen (66. Simpson-Pusey) – El Mala (86. Waldschmidt), Ache (86 Bülter), Kaminski (90. Schenten); Tore: 1:0 Ache (15.), 1:1 Kabak (45.), 1:2 Kramaric (61.), 2:2 El Mala (63.)


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim: El Mala kontert zum 2:2

Ragnar Ache trifft gegen Hoffenheim
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim: El Mala kontert zum 2:2

Am Samstagnachmittag empfängt der FC die Sinsheimer. Dann steht für die Geißböcke das 23. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Hoffenheim.

Nach der 1:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende will der FC im Heimspiel gegen die Mannschaft von Christian Ilzer punkten. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim. Personell gibt es gute Nachrichten für Coach Lukas Kwasniok, der in den vergangenen Wochen durch Ausfälle doch sehr puzzeln musste. Nach und nach kehren nun die angeschlagenen Defensivspieler zurück. Neben Joel Schmied, der bereits in der vergangenen Woche auf dem Platz stand, ist nun auch Jahmai Simpson-Pusey wieder im Kader – von Beginn an wird er allerdings noch nicht auflaufen. Und auch Dominique Heintz ist „eine Option“, so der Trainer. Linton Maina und Alessio Castro-Montes werden ebenso wie die Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers jedoch noch nicht einsatzbereit sein.

Ob Said El Mala, der im Hinspiel gegen die Sinsheimer traf, in der Startelf auflaufen wird, ließ der Kölner Cheftrainer noch offen. „Wie wissen, dass wir mit Said einen sehr talentierten Spieler haben“, so Kwasniok. „Unabhängig davon, ob er beginnt oder später kommt, wird es schwerer für ihn. Der Gegner stellt sich viel mehr auf ihn ein.“



Gegen Hoffenheim stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn die TSG steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, hat bereits 45 Zähler eingefahren. Nur eins der vergangenen fünf Spiele verloren die Sinsheimer – und das gegen den FC Bayern München. Alle anderen Duelle konnte die Mannschaft von Christian Ilzer für sich entscheiden. „Es ist sehr beachtlich, wie die Hoffenheimer innerhalb eines Jahres ihren Spielstil so erfolgreich geändert haben“, so Kwasniok. „Eine absolute Herkulesaufgabe für uns, aber auch eine Chance, zu zeigen: Wir sind da.“

Schiedsrichter Robert Schröder pfeift den 1. FC Köln: Gute Bilanz, aber nicht so gute Erfahrungen

Robert Schröder leitet die Begegnung des 1. FC Köln in Heidenheim
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Schiedsrichter Robert Schröder pfeift den 1. FC Köln: Gute Bilanz, aber nicht so gute Erfahrungen

Am Samstag empfängt der 1. FC Köln die TSG Hoffenheim in Köln. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die jüngsten Erinnerungen waren aber nicht nur gute. Robert Schröder pfeift den 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Für die Geißböcke steht am Samstag das Heimspiel gegen Hoffenheim auf dem Programm. Der FC dürfte in der Rolle des Underdogs stecken. Auch der Schiedsrichter der Begegnung steht natürlich schon fest: Robert Schröder pfeift die Partie.

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Geht es nach der Auswahl des Schiedsrichters wird es am Samstagnachmittag eine turbulente Partie geben – zumindest eine torreiche. Denn wenn Robert Schröder Begegnungen des 1. FC Köln pfeift, dann fallen im Schnitt mehr als vier Tore – auch, weil der Unparteiische die Partie der Geißböcke gegen Werder Bremen vor ziemlich genau drei Jahren leitete. Damals setzten sich die Kölner 7:1 durch. Doch auch in den anderen Begegnungen gab es zahlreiche Treffer. Rein von der Bilanz waren die Erfahrungen mit Schröder zuletzt recht gute. Von den bisherigen elf Liga-Begegnungen gewannen die Kölner fünf und die in den jüngsten acht Spielen. Seit fünf Jahren hat der FC nur eine Partie verloren, die Schröder gepfiffen hat. Zuletzt leitete der Unparteiische das 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim im Januar.

Als VAR gegen den HSV im Einsatz

Und das sind nicht die besten Erinnerungen. Denn der Schiedsrichter hatte gegen die Mannschaft von der Ostalb ein Foul an Alessio Castro-Montes übersehen. Im Gegenzug kassierten die Geißböcke einen Gegentreffer. In Erinnerung ist sicher auch noch die Rote Karte, die Schröder 2022 Dominick Drexler zeigte, der damals im Trikot des FC Schalke 04 gegen Jonas Hector austeilte. Und in dieser Spielzeit war der Unparteiische auch in einer Kölner Begegnung als VAR im Einsatz. Gegen den Hamburger SV trat Schröder vor allem vor dem vermeintlichen Ausgleich der Rothosen in Erscheinung, als er bei einem Treffer von Fabio Vieira ein Foulspiel monierte. Rayan Philippe hatte damals Eric Martel getroffen, Schiedsrichter Daniel Schlager gab Schröder recht.

Die Entscheidung sorgte später für Kritik – natürlich beim HSV. Acht Mal leitete der Unparteiische Begegnungen der Sinsheimer. Auf den Tag genau seit fünf Jahren hat die TSG kein Spiel mehr gewonnen, das der 40-Jährige pfiff. Damals gewann Hoffenheim gegen Werder Bremen 4:0. Auch in den Spielen mit Hoffenheim-Beteiligung fallen im Schnitt mehr als drei Tore.