Gute Offensive, stabile Defensive, hohe Intensität – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Andrej Kramarić von der TSG Hoffenheim
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Gute Offensive, stabile Defensive, hohe Intensität – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Nach der 1:3-Niederlage beim VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok die Sinsheimer. Das erwartet den 1. FC Köln gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Der 1. FC Köln ist am 23. Spieltag im Duell mit Hoffenheim gefordert. Nach den beiden Niederlagen gegen RB Leipzig und beim VfB Stuttgart wollen die Kölner an die gezeigten Leistungen anknüpfen und gegen ein Team aus der aktuellen oberen Tabellenregion nun aber auch punkten. Dies wird jedoch keine leichte Aufgabe.

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Form: Die TSG 1899 Hoffenheim blickt auf einen fast perfekten Start ins Jahr 2026 zurück. Von den bisherigen sieben Spielen gewannen die Sinsheimer ganze sechs und mussten sich lediglich beim FC Bayern München geschlagen geben. Damit ist Hoffenheim zum einen die zweitbeste Mannschaft dieses Kalenderjahres und zum anderen auch die zweitbeste der Rückrunde. Nur Borussia Dortmund holte in diesem Zeitraum noch mehr Punkte als die Blau-Weißen. Aktuell steht die TSG mit 45 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz.

Harte Spielweise und viel Intensität

Gut in der Fremde: Aus den bisherigen elf Auswärtsspielen holte Hoffenheim sechs Siege, spielte drei Mal unentschieden und musste das Feld lediglich zwei Mal als Verlierer verlassen. Mit 21 Punkten steht die TSG in der Auswärtstabelle hinter Borussia Dortmund und den Bayern auf dem dritten Platz.

Gut vor beiden Toren: 47 Tore erzielte das Team von Christian Ilzer in dieser Saison bereits und somit stellt Hoffenheim gemeinsam mit dem BVB hinter Bayern München die zweitbeste Offensive der Liga. In der Defensive haben die Blau-Weißen mit gerade einmal 28 Gegentoren die viertbeste Abwehr aller Bundesligisten.

Harte Spielweise: Die TSG führte in dieser Saison bislang die meisten Fouls am Gegner durch. Ganze 290 Mal griffen die Jungs von Trainer Ilzer auf ein Foulspiel zurück und unterbrachen somit Angriffe des Gegners.

Intensität: Das Spiel der Kraichgauer zeichnet sich durch eine hohe Laufbereitschaft aus. In den bisherigen 22 Spielen legten die Blau-Weißen bereits 2707,5 km und damit die zweitmeisten aller Mannschaften zurück. Bei den Sprints (3923) und intensiven Läufen (16673) steht Hoffenheim hingegen jeweils auf dem ersten Rang.

Im Fokus:

Im Fokus: Andrej Kramaric ist in diesem Jahr in Topform. In den bisherigen sieben Spielen nach der Winterpause sammelte der Kroate ganze sechs Treffer und legte einen weiteren vor. Damit kommt der 34-Jährige schon auf mehr Torbeteiligungen als in den 15 Spielen zuvor. Der Offensivspieler, der schon seit über zehn Jahren für die TSG aktiv ist, steht in Köln vor seinem 350. Pflichtspiel für die Blau-Weißen. Daher möchte Kramaric gegen Köln gerne einen Treffer erzielen und am Ende den nächsten Dreier feiern. Wie man gegen den FC erfolgreich sein kann, weiß der Rechtsfuß. Aus den bisherigen 15 Spielen gegen die Geißböcke holte Kramaric acht Siege, spielte vier Mal Remis und verlor lediglich drei Mal. Überdies erzielte der Hoffenheimer bereits sieben Treffer gegen den FC und sammelte vier weitere Vorlagen. Die Stärken des gebürtigen Zagrebers liegen im Abschluss, in der Spielübersicht sowie in der Technik am Ball.

4-3-3-System

Formation: Trainer Christian Ilzer ließ seine Mannschaft in den vergangenen Wochen in einem 4-3-3-System auflaufen. Im Tor ist Oliver Baumann die klare Nummer eins. Vor dem Schlussmann sind Vladimír Coufal als Rechtsverteidiger und Robin Hranac als rechter Innenverteidiger gesetzt. Auf der linken Innenverteidigerposition hat Albian Hajdari eigentlich die Nase gegenüber Ozan Kabak vorn. Fällt allerdings Bernardo auf der Linksverteidigerposition aus, rückt meist Hajdari nach links und Kabak in die Innenverteidigung. Im zentralen Mittelfeld sind Leon Avdullahu auf der Sechs und Grischa Prömel sowie Wouter Burger auf den beiden Achter-Positionen aktuell unumstritten. In der Offensive übernimmt vorwiegend Fisnick Asslani die Position des Mittelstürmers und Bazoumana Toure die des Linksaußen. Die dritte Position machen primär Andrej Kramaric und Tim Lemperle unter sich aus. Allerdings fällt der Ex-Kölner verletzt aus.

Mögliche Aufstellung: Baumann – Coufal, Hranac, Kabak, Hajdari – Avdullahu – Prömel, Burger –Kramaric, Asllani, Touré

Ausfälle Hoffenheim: Die TSG muss in Köln auf Adam Hložek (Trainingsrückstand) und Koki Machida (Kreuzbandriss) verzichten. Auch der Ausfall von Tim Lemperle (Sprunggelenksverletzung) steht seit Freitagmittag fest. Alle anderen Profis stehen Christian Ilzer zur Verfügung.


Die TSG Hoffenheim offenbart eine erstaunliche Parallele zum 1. FC Köln

Hoffenheim im Duell gegen die Bayern vor einer Ecke
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Die TSG Hoffenheim offenbart eine erstaunliche Parallele zum 1. FC Köln

Wie ein roter Faden zieht sich die Standardschwäche bei den Kölnern durch die gesamte Saison. Nun hatte sie auch Konsequenzen. Dabei ist es nicht nur eine Baustelle des 1. FC Köln: Hoffenheim ist ebenfalls sehr schwach bei Standards.

Der FC hat unter der Woche auf die Schwäche bei den Standards reagiert und Hannes Dold von seinen Aufgaben als Standard-Coach entbunden. Dabei handelt es sich nicht um eine Baustelle, die es nur beim FC gibt.

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14 Gegentreffer waren dann am Ende doch zu viel. Hannes Dold wurde von der Aufgabe des Standard-Trainers entbunden. Lukas Kwasniok erklärte am Donnerstag die Maßnahme, deutete an, dass man in Teilen das Vertrauen verloren habe. Schon in den vergangenen Spielen mussten die weiteren Co-Trainer ab und an aushelfen und das offenbar erfolgreich. „Man muss einfach sagen in der Rückserie haben wir noch kein Standard Gegentor nach Ecken bekommen und das ist glaube ich schon auch etwas, wo eine Verbesserung herbeigeführt worden ist“, sagte Kwasniok. Und die Gefahr vor weiteren Ecken-Gegentreffern hält sich im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim auch ein wenig in Grenzen. Zumindest nach der Statistik. Zwar spielt Hoffenheim aktuell die beste Saison der Vereinsgeschichte, das bedeutet aber nicht, dass die Sinsheimer keine Schwächen hätten.

Hoffenheim ebenfalls nach Standards anfällig

Eine dürfte den FC-Fans durchaus bekannt vorkommen, denn die TSG hat am vergangenen Wochenende das erste Mal in dieser Saison nach einer Ecke getroffen. Ozan Kabak köpfte den Ball ins Netz. Nur Werder Bremen ist bislang ohne Treffer nach einer Ecke, neben Hoffenheim waren vor dem 23. Spieltag Köln, der Hamburger SV und der 1. FC Heidenheim nur einmal erfolgreich. Allerdings haben die Sinsheimer im Gegensatz zu den Abstiegskandidat insgesamt acht Mal mit dem ruhenden Ball getroffen, bei den Keller-Kindern sind es maximal vier. Auf der anderen Seite erhielt Hoffenheim im Vergleich zum FC viele Eckbälle, kommt auf 110 Versuche (Platz sieben), die Kölner auf 92 (Platz 16). Damit kommt die TSG hinter Werder auf die zweitschlechteste Quote der Liga.

Allerdings bietet sich nicht nur für die Mannschaft aus dem Kraichgau am Samstag die große Möglichkeit, die Bilanz ordentlich aufzupolieren. Denn wie der FC ist auch Hoffenheim erstaunlich anfällig bei gegnerischen Standards. Wie berichtet kommen die Kölner bereits auf 14 Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Keine andere Mannschaft muss nach Standards so oft hinter sich ins eigene Netz greifen. Hinter dem FC Augsburg (12) und Bayer Leverkusen (11) folgt eben Hoffenheim auf Rang vier. Zehn Gegentore kassierte das Team von Christian Ilzer eben nicht aus dem Spiel heraus, immerhin vier nach einem Eckball. „Schlechter“ sind nur Mainz, Freiburg (je 5) und eben der FC (7).


Die Qual der Wahl in der Innenverteidigung – So könnte der 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim spielen

Lukas Kwasniok beim Spiel seines 1. FC Köln gegen St. Pauli
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Die Qual der Wahl in der Innenverteidigung – So könnte der 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim spielen

Für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok steht das nächste Duell gegen eine Top-Mannschaft vor der Tür. Der Kölner Coach wird sich wieder einen Matchplan zu recht legen. So könnte der 1. FC Köln gegen Hoffenheim spielen.

Im Vergleich zum Spiel beim VfB Stuttgart muss Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sogar wieder auf zwei Profis mehr zurückgreifen. Ob es bei derselben Startelf wie in Stuttgart bleibt oder es doch Veränderungen gibt, wollte der Coach noch nicht verraten.

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Der 1. FC Köln muss gegen Hoffenheim weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers, Alessio Castro-Montes und Linton Maina verzichten. Letzterer trainierte zumindest unter der Woche das erste Mal wieder individuell auf dem Platz. Trainer Lukas Kwasniok verkündete auf der Pressekonferenz jedoch auch positive Nachrichten. Neben Isak Johannesson, der das Spiel in Stuttgart kurzfristig verpasste, stehen auch Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey wieder zur Verfügung. Der Kölner Neuzugang musste die vergangenen vier Partien aufgrund einer Muskelverletzung von der Tribüne aus verfolgen.

Allerdings schloss Kwasniok einen Startelfeinsatz des jungen Engländers aus und betonte, dass der 20-Jährige lediglich eine Kaderoption darstelle. Daher dürfte sich die Dreierkette vor Marvin Schwäbe nicht ändern und Joel Schmied, Eric Martel und Cenk Özkacar das Vertrauen des 44-Jährigen erhalten. Auf den beiden Schienenpositionen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Sebastian Sebulonsen rechts und Kristoffer Lund links genauso wie Tom Krauß auf einer der beiden Positionen im zentralen Mittelfeld starten.

Was macht Kwasniok mit Jakub Kaminski?

Weniger klar ist die Besetzung auf der zweiten Position im Mittelfeld sowie auf der linken offensiven Außenbahn. Auf dem freien Platz neben Krauß gibt es für Kwasniok einige Varianten. So könnte – wie in Stuttgart – Jakub Kaminski im Mittelfeld beginnen oder aber Denis Huseinbasic oder Isak Johannesson in die erste Elf rücken. Die Besetzung des Zentrums hängt auch mit der des Linksaußen zusammen. Bleibt Kaminski im Mittelfeld, werden entweder Said El Mala oder Marius Bülter dort spielen. Da Bülter gegen den VfB nicht wirklich überzeugte und auch in der Entscheidungsfindung einige Male falsch lag, dürfte El Mala hier nun die Chance erhalten.

Rückt Kaminski jedoch aus dem Zentrum heraus, bietet sich auch die Möglichkeit, den vom VfL Wolfsburg ausgeliehenen Profi nach Linksaußen zu stellen und somit sowohl El Mala als auch Bülter zunächst auf die Bank zu setzen. Da Kaminski seine Sache gegen Stuttgart, aber auch schon bei vorherigen Einsätzen, im Mittelfeld sehr ordentlich machte und der FC so ein wenig mehr Offensivpower auf dem Feld hat, scheint das Szenario mit Kaminski im Zentrum und El Mala links sehr realistisch. Auf der rechten offensiven Außenbahn könnte erneut Jan Thielmann starten. Im Sturmzentrum hat aktuell Ragnar Ache die Nase vorn und wird auch gegen die TSG von Beginn an auf Torejagd gehen.

So könnte der FC gegen Hoffenheim beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann



Bremers Jokertor zu wenig: Frauen des 1. FC Köln nach 1:2 in Berlin schon vier Spiele sieglos

Anna Gerhardt vom 1. FC Köln (Foto: Chridtof Koepsel / Getty Images)
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Bremers Jokertor zu wenig: Frauen des 1. FC Köln nach 1:2 in Berlin schon vier Spiele sieglos

Die Durststrecke der FC-Frauen setzt sich fort: Die Rheinländerinnen zeigten beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin eine größtenteils enttäuschende Leistung. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren gegen Union Berlin.

Die 1:2-(0:1)-Niederlage war bereits das vierte Bundesliga-Spiel in Folge ohne Dreier für das Team, das allmählich seine gute Ausgangslage zu verspielen droht.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zur 1:2-Derby-Niederlage bei Bayer Leverkusen eine Woche zuvor auf zwei Positionen: Carlotta Imping und Anna-Lena Stolze ersetzten Zoe Hasenauer und die verletzte Sylwia Matysik. Die Kölnerinnen dominierten die ersten Minuten und hätten in Führung gehen müssen. Laura Vogt spielte den Ball hoch in die Spitze in den Lauf von Weronika Zawistowska. Die Polin war frei durch und muss eigentlich verwandeln, doch Berlins Torhüterin Cara Bösl lenkte den Schuss mit einer Hand zur Seite ab (7.).

Pauline Bremer erzielt den Ausgleich

Nach rund einer Viertelstunde fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel. Der FC hatte Glück, dass es nach einem Zweikampf von Anna Gerhardt gegen Hannah Eurlings keinen Elfmeter für Union gab, der Kontakt war zumindest vorhanden (22.). Die beste Kölner Aktion in dieser Phase war ein Freistoß von Vogt aus 18 Metern, der auf dem Tornetz landete (25.). Letztlich war es wieder ein Aussetzer der Defensive, der den FC wie schon in Leverkusen in Rückstand brachte. Diesmal spielte Sara Agrez einen viel zu kurzen Rückpass Richtung Irina Fuchs. Dina Orschmann umkurvte die machtlose Torhüterin und schob zum 1:0 für den Aufsteiger ins Tor (31.). Carlotta Imping hätte den Einschlag fast noch verhindert, kam mit der Rettungsgrätsche jedoch einen Schritt zu spät.

Kurz vor der Pause hatte der FC sogar Glück, dass Orschmanns platzierter Flachschuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck wegen einer Abseitsposition nicht zählte (42.). Carlson reagierte auf den insgesamt enttäuschenden Auftritt ihres Teams zur zweiten Hälfte mit einem Dreifach-Wechsel. Und das machte sich bezahlt: Die Kölnerinnen wurden stärker, auch wenn es zu nennenswerten Torszenen zunächst nicht reichte. Das änderte sich, als Laura Feiersinger den Ball am Sechzehner zur eingewechselten Pauline Bremer durchsteckte, die das Zuspiel annahm und flach ins lange Eck zum 1:1 vollstreckte (67.).

FC-Frauen lassen Punkte liegen

Doch statt den Aufschwung zu nutzen, setzte es hinten den nächsten Gegentreffer. Sophie Weidauer passte den Ball vom Sechzehner an die Fünferkante zu Eileen Campbell, die flach ins lange Eck zum 2:1 für Union traf (78.). Celina Degen hätte beinahe den erneuten Ausgleich erzielt, doch abermals war Bösl im Union-Tor aufmerksam und lenkte den platzierten Distanzschuss über die Latte (88.).

Unterm Strich sorgten zwei Unachtsamkeiten in der Abwehr für eine vermeidbare Niederlage an der alten Försterei. Die Gastgeber präsentierten sich effizient, was den größten Unterschied zu den Kölnerinnen ausmachte. Die FC-Frauen laufen allmählich Gefahr, ihre gute Ausgangslage zu verspielen, indem sie Punkte gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller liegenlassen. Bis zum nächsten Auftritt der FC-Frauen wird nun einige Zeit vergehen. Erst nach der Länderspielpause geht es am 15. März (17 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Bayern München weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Imping (46. Wiankowska) – Zawistowska (84. Donhauser), Vogt (81. Bohnen), Feiersinger, Stolze (46. Andrade) – Achcinska (46. Bremer), Jessen. Tore: 1:0 Orschmann (31.), 1:1 Bremer (67.), 2:1 Campbell (78.).


Lukas Kwasniok erwartet eine Herkulesaufgabe – chancenlos sieht er den 1. FC Köln aber nicht

Ragnar Ache gegen die TSG Hoffenheim
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Lukas Kwasniok erwartet eine Herkulesaufgabe – chancenlos sieht er den 1. FC Köln aber nicht

Auf den FC wartet am Samstag ein ganz schwerer Brocken. Die Kölner empfangen den Angstgegner aus Hoffenheim. Lukas Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe, doch der Trainer gibt sich zuversichtlich. So will der 1. FC Köln gegen Hoffenheim punkten.

Nach den beiden verlorenen Partien gegen RB Leipzig und den VfB Stuttgart sollen am Wochenende wieder Punkte gegen ein Top-Team her. Dass der FC gegen die Sinsheimer treffen kann, hat er bereits im Hinspiel in Hoffenheim bewiesen. Leicht wird die Aufgabe aber sicherlich nicht.

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Als Lukas Kwasniok zu Beginn seiner Amtszeit beim FC mit dem durchaus schweren Auftaktprogramm konfrontiert wurde, lächelte der Kölner Trainer und erklärte, dass er sich darauf sogar freue. Auf die vielen Auswärtsspiele bezogen, sagte der Coach, dass man dann auch nicht zwangsläufig viele Punkte von den Geißböcken erwarte. Ein Umstand, der den FC zurzeit eigentlich wieder einholen dürfte. Denn die Kölner haben und hatten nun mal eine Reihe von absoluten Top-Gegnern vor der Brust. Nach Leipzig und Stuttgart gibt es nun das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim, den Tabellendritten und eine Mannschaft, gegen die der FC seit elf Jahren nicht mehr vor eigenem Publikum gewonnen hat. Nur ist das mit der Erwartungshaltung so eine Sache.

„Sie waren schon damals sehr gut“

Denn zum einen rückt der Tabellenkeller nach den jüngsten beiden Niederlagen dann doch wieder näher, zum anderen sehnen sich die FC-Fans nach einem Sieg gegen eine der Top-Mannschaften der Liga. Von den bisherigen neun Duellen gegen Teams aus der Top-sechs holte der FC einen Sieg, gerade einmal drei Punkte. Und die ausgerechnet gegen Hoffenheim. Doch die Zeichen haben sich geändert. Nach dem starken Auftakt der Geißböcke hatten die Kontrahenten vor dem Duell jeweils sieben Punkte auf dem Konto. Mittlerweile gehört Hoffenheim zu den stärksten Teams der Liga, befindet sich auf Champions-League-Kurs. „Es ist eine Mannschaft, die einfach mehr Selbstbewusstsein hat in dem, was sie tut als in der Hinserie. Aber sie waren damals schon sehr gut“, sagt Kwasniok. „Mich überrascht es überhaupt nicht, dass sie ganz oben sind.“

In Hoffenheim habe man den „Finger in die Wunde gelegt. Sie haben ja einen kompletten Turnaround hingelegt und imposanten Aufstieg in dieser Saison hinter sich gebracht“, so der Kölner Trainer weiter. „Sie haben sehr viel verändert und haben einfach diese Idee des Spiels innerhalb von einem Jahr implementiert. Es ist die Mannschaft, die die meisten Sprints zieht in beide Richtungen, die meisten intensiven Läufe, Tempoläufe.“ Und der Kölner Coach gerät fast schon ins Schwärmen. „Stuttgart ist den Bayern in Bezug auf fußballerische Qualität wahrscheinlich am nächsten. In Bezug auf Intensität, Klarheit und Gegenpressing ist Hoffenheim den Bayern am nächsten.“ Deswegen erwartet der 44-Jährige auch eine „Herkulesaufgabe“. Doch für diese sieht der Trainer sein Team gewappnet.

Wird die Performance dieses Mal belohnt?

Die Mannschaft sei fokussiert und habe in den vergangenen Wochen ja auch leistungstechnisch überzeugt. „Das gibt uns einfach in jedem Spiel auch die Möglichkeit, auch gegen Hoffenheim, auch wenn es natürlich nicht leichter wird, das zu gewinnen“, sagt Kwasniok. „Ich glaube einfach immer daran, dass Performance früher oder später belohnt wird. Wir sind mittendrin statt nur dabei und attackieren und wir attackieren auch schon gegen Hoffenheim voller Überzeugung.“ Voller Überzeugung, aber nicht mit vollem Personal. Linton Maina und Alessio Castro-Montes fehlen neben den Langzeitverletzten weiterhin. Jahmai Simpson-Pusey steht nach seiner Verletzung wieder im Kader, wird aber wohl noch nicht beginnen. Ob Said El Mala in der Anfangself stehen wird, ließ der Trainer offen. „Lasst euch überraschen“, sagte Kwasniok mit breitem Lächeln.

Das würde der Coach nur zu gerne auch nach dem Duell gegen die TSG aufsetzen.


„Andere Tugenden an den Tag legen“: U21 des 1. FC Köln tritt bei abstiegsbedrohtem WSV an

Evangelos Sbonias bei der U21
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„Andere Tugenden an den Tag legen“: U21 des 1. FC Köln tritt bei abstiegsbedrohtem WSV an

Das kommende Spiel der Reserve der Geißböcke dürfte nichts für Fußball-Ästheten werden: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias muss am Samstag (14 Uhr) zum Auswärtsspiel. Die U21 des 1. FC Köln tritt beim Wuppertaler SV an.

Am Samstagnachmittag kommt es zum Duell der U21 des 1. FC Köln und Wuppertal. Die Bergischen kämpfen um den Klassenerhalt in der Regionalliga West – und der Trainer zählte seine Mannschaft zuletzt öffentlich an.

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Es waren markige Worte, die Mike Wunderlich am vergangenen Wochenende wählte. Der 39-jährige gebürtige Kölner, der im Januar das Traineramt beim Wuppertaler SV antrat, nahm sich seine Mannschaft nach dem 1:5-Debakel bei Schalkes U23 am vergangenen Sonntag öffentlich zur Brust: „Wir haben keine Zweikämpfe geführt. Nicht nur, dass wir sie nicht gewonnen haben, wir haben sie gar nicht geführt“, zitierte der RevierSport den Trainer hinterher, „so kannst du kein Fußballspiel bestreiten, egal in welcher Position du bist. Aber noch weniger, wenn du da stehst, wo wir stehen.“

“Die Gemengelange ist gelinde ausgedrückt sehr kompliziert“

Aktuell stehen die Bergischen in der Tabelle auf dem viertletzten Platz, der am Saisonende je nach Konstellation den Abstieg bedeuten könnte. Kölns Coach Evangelos Sbonias sieht die Vorzeichen für das Gastspiel seiner Mannschaft im Stadion am Zoo daher nicht gerade vorteilhaft: „Die Gemengelange ist gelinde ausgedrückt sehr kompliziert“, sagte der Coach im Gespräch mit come-on-fc.com, „wenn man das Ergebnis und das Spiel von Wuppertal gegen Schalke und dann die Aussagen dazu nimmt, wird das eine sehr komplizierte Aufgabe für meine junge Mannschaft.“ Es gehe gegen einen Gegner, „der ums sportliche Überleben kämpfen und entsprechend auch diese Attribute auf den Platz bringen wird“.

Hinzu komme der mutmaßlich nicht gut zu bespielende Rasen im altehrwürdigen Stadion am Zoo, sodass die FC-Talente ihre fußballerischen Qualitäten vermutlich eher nicht werden ausspielen können. „Ich hoffe es immer noch, dass es trotzdem irgendwie gehen wird“, sagte Sbonias auf den Umstand angesprochen, unterstrich aber auch: „Wenn das nicht geht, müssen wir andere Tugenden an den Tag legen.“ Sbonias nahm seinen Spielern bereits im Vorfeld ein mögliches Alibi: „Es geht nicht, dass man alles über Bord wirft, weil der Rasen nicht bespielbar ist. Man muss damit umgehen und Lösungen finden und das werden wir auch, darum geht’s morgen.“

“Wir werden nach dem Training entscheiden, wie es weitergeht“

Fragezeichen stehen im Vorfeld noch hinter den Einsätzen von Marvin Ajani und Malek El Mala. Während Ajani zuletzt mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, wird es beim Jungstürmer ein Wettlauf gegen die Zeit, ob er nach langer Verletzungszeit den Sprung zurück in den Kader schaffen kann. Mit Maik Akumu und Jonathan Friemel trainierten am Freitag zwei Spieler aus der U19 bei der U21 mit. Das Duo kommt grundsätzlich auch für eine Nominierung am Samstag in Betracht: „Wir werden nach dem Training entscheiden, wie es weitergeht“, berichtete Sbonias vor der Abschlusseinheit.

Die U21 gewann das Hinspiel gegen den WSV knapp mit 3:2. Damals saß Sebastian Tyrala bei den Bergischen noch auf der Trainerbank. Die FC-Reserve geht als Favorit in das Rückspiel – und nach zuletzt vier Regionalliga-Spielen ohne Niederlage auch durchaus mit Selbstbewusstsein.


Der 1. FC Köln sollte am 23. Spieltag trotz schwerer Aufgabe seine Chance nutzen

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor gegen RB Leipzig
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Der 1. FC Köln sollte am 23. Spieltag trotz schwerer Aufgabe seine Chance nutzen

Am Samstagnachmittag hat der FC die Möglichkeit, die eigene Ausgangssituation mit einem Sieg gegen die TSG Hoffenheim maßgeblich zu verbessern. Denn an diesem Spieltag stehen bei der direkten Konkurrenz meist Duelle untereinander an. Der 1. FC Köln sollte seine Chance gegen Hoffenheim nutzen.

Mit drei Punkten aus dem Duell gegen die Sinsheimer und je nach Ausgang der Begegnungen der direkten Konkurrenz, könnte der 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga ein erfolgreicher werden für den 1. FC Köln.

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Zwei Siege und drei Niederlagen – so lautet die Bilanz der Geißböcke in der Rückrunde bisher. Am kommenden Samstag steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das sechste Duell des zweiten Durchgangs an. Dann trifft der FC allerdings ausgerechnet auf Hoffenheim und damit auf einen Gegner, der nur eine Niederlage in den vergangenen fünf Begegnungen zu verbuchen hat. Und die eben auch gegen den Rekordmeister FC Bayern München. Damit liegt die TSG aktuell auf Platz zwei der Formtabelle. Keine leichte Aufgabe also. Das Hinspiel endete im Oktober mit einem 1:0-Sieg für den FC. Damals erzielte Said El Mala den Treffer gegen das Team von Christian Ilzer.

Der FC sollte seine Chance nutzen

Dass ein Sieg gegen die Sinsheimer also im Bereich des Möglichen liegt, hat der 1. FC Köln mit seiner Mannschaft bereits bewiesen. Und gerade zum aktuellen Zeitpunkt wären Punkte gegen die TSG für die Kölner so wichtig und könnten den Geißböcken möglicherweise wieder etwas Luft verschaffen. Denn am 23. Spieltag treffen gleich mehrere Abstiegskandidaten in direkten Duellen aufeinander. Sieben Mannschaften liegen vor dem kommenden Wochenende nur fünf Punkte auseinander. Von Platz 15 mit Wolfsburg bis Platz neun, den aktuell der HSV besetzt, kann also viel passieren. Vor allem, da eben die Duelle gegeneinander anstehen und sich die Mitstreiter die Punkte gegenseitig wegnehmen könnten.

Der FC könnte sein Punktekonto auf 26 Zähler ausbauen. Denn am Freitag trifft zunächst der FSV Mainz 05 als Tabellenvierzehnter mit 21 Zählern auf den Hamburger SV (Platz neun, 25 Punkte). Am Samstag trifft Wolfsburg (Platz 15, 20 Punkte) auf den FC Augsburg, der gerade ebenfalls mit 25 Zählern auf Platz elf liegt. Auch hier ergäbe sich bei einem Kölner Sieg die Chance, ordentlich aufzuholen. Die beiden weiteren Duelle der Konkurrenten bestreiten Union Berlin (Platz 10, ebenfalls 25 Punkte) und Borussia Mönchengladbach (Platz 13, 22 Punkte). Die Hauptstädter treffen am Samstag auf die sechstplatzierten Leverkusener – keine leichte Aufgabe, Gladbach bekommt es mit dem FC Freiburg und somit dem Tabellenachten zu tun.

Alle drei Mannschaften, die aktuell in der Tabelle hinter den Kölnern stehen, müssen gegen nominell stärkere Teams bestehen, die allesamt vor den Geißböcken angesiedelt sind. Zugegebenermaßen muss dies auch der FC – der hat aber in dieser Saison schon bewiesen, wie man drei Punkte gegen die TSG einfährt.


Großes Lob, aber ein Abwägen bei der Förderung des Nachwuchses: „Ein großes inneres Anliegen“

Fynn Schenten im Spiel des 1. FC Köln gegen die Bayern
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Großes Lob, aber ein Abwägen bei der Förderung des Nachwuchses: „Ein großes inneres Anliegen“

Zwei Youngster haben in dieser Saison beim FC bereits ihr Profidebüt gefeiert, weitere könnten folgen. Allerdings will es der Coach mit dem Einbinden der Talente auch nicht übertreiben beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok will die Talente fördern, wägt aber ab.

Fynn Schenten und Youssoupha Niang feierten bereits ihr Profi-Debüt, weitere Talente stehen beim FC in den Startlöchern. Doch der Sprung zu den Profis ist ein großer. Und FC-Coach Lukas Kwasniok wägt ab, welcher Weg der richtige ist.

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Der Auftritt war sicherlich nicht der beste in dieser Saison, am Ende gab es aber dennoch einen viel umjubelten Sieg. Fynn Schenten spielte unter der Woche das DFB-Viertelfinale mit der Kölner U19. Der Angreifer verschoss unter anderem einen Elfmeter, die Kölner setzten sich dennoch gegen Eintracht Frankfurt durch. Im März steht nun die Vorschlussrunde beim VfL Wolfsburg an. Für Schenten ein wenig Nachwuchs-Alltag zwischen den Einsätzen bei den Profis. Denn der Stürmer sammelte in den vergangenen Wochen bekanntlich reichlich Bundesliga-Erfahrung – zumindest für einen Youngster. Seit dem Duell gegen Union Berlin vor Weihnachten stand der 18-Jährige immer im Profi-Kader, kommt mittlerweile auf fünf Einsätze. Davon sogar einer von Beginn an.

Kwasniok will „Durchlässigkeit forcieren“

Neben Schenten feierte auch Youssoupha Niang bereits sein Profi-Debüt. Spieler wie Cenny Neumann oder zuletzt David Fürst erhielten bereits einen Kaderplatz. In großen Teilen der Hinrunde erwies sich Lukas Kwasniok nicht unbedingt als der große Nachwuchsförderer, Profi-Debüts schienen bis Dezember eigentlich kein Thema zu sein. Dabei legt der 44-Jährige großen Wert auf die Arbeit mit den Eigengewächsen – und das nicht erst seit seiner Zeit in Paderborn. „Auf der einen Seite ist es mein Job Woche für Woche Spiele zu gewinnen und daran werde ich gemessen“, sagt der Coach. „Und auf der anderen Seite ist es einfach ein inneres Anliegen meinerseits in den Vereinen, in denen ich arbeite und hier jetzt beim 1. FC Köln, gerade mit dieser Qualität in der Nachwuchsarbeit, diese Durchlässigkeit einfach auch zu forcieren.“

„Das habe ich in dieser Form noch nicht erlebt“

Doch diese Durchlässigkeit kommt nicht von ungefähr. Nicht jedes Talent schafft den Sprung, nicht jedes hat die Qualität bei den Profis zu bestehen. Es sei ein Abwägen. „Die Jungs brauchen auf der einen Seite Training in der Männermannschaft und auf der anderen Seite Spielzeiten in der Jugend, wenn sie das bei der Männermannschaft noch nicht bekommen können“, erklärt der Trainer. „Wenn ich das Gefühl habe, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie bei uns 15 bis 20 Minuten bekommen und spielen erst am nächsten Tag beim Nachwuchs, dann kannst du das schon auch beides unter einen Hut bekommen“, sagt Kwasniok. „Aber wenn es zeitgleiche Spiele gibt, dann wirst du immer abwägen müssen, wie sieht die Kadersituation bei uns aus und tut es dem Spieler XY nicht besser, jetzt in der A-Jugend oder in der U21 eben zu spielen.“

Für den Trainer kommt es auf die richtige Mischung an. Das erfordert mitunter schon mal den kurzen Dienstweg. „Es gibt immer viele Dinge, die vielleicht nicht ganz optimal laufen, aber was den Austausch zwischen U19, U21 und erste Mannschaft angeht, das habe ich in der Form bisher auch noch nicht erlebt. Das ist echt 1A und deswegen glaube ich, sind die Jungs da in guten Händen.“ Und da die U19 erst am Sonntag ran muss, stehen die Chancen für Fynn Schenten wieder einen Kaderplatz zu ergattern nicht schlecht. Die U21 spielt dagegen wie die Profis am Samstagnachmittag, allerdings bereits um 14 Uhr.


Keine Rückkehr: Tim Lemperle fällt gegen den 1. FC Köln aus

Tim Lemperle verletzte sich und wird gegen seinen Ex-Club ausfallen
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Keine Rückkehr: Tim Lemperle fällt gegen den 1. FC Köln aus

Die TSG Hoffenheim reist ohne einen ihrer Top-Stürmer nach Köln. Tim Lemperle wird nicht gegen den 1. FC Köln spielen können. Der Angreifer hatte sich vor drei Wochen verletzt und wurde nicht rechtzeitig fit.

Einige FC-Fans waren sicherlich voller Sorge, dass Tim Lemperle ausgerechnet gegen Köln und in Köln wieder für die TSG Hoffenheim trifft. Doch der Angreifer wird nicht rechtzeitig fit und nicht gegen den FC antreten können.

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Im Interview mit fc.de sprach der ehemalige FC-Spieler noch davon, hoffentlich rechtzeitig fit zu werden. Nicht umsonst hatte der Stürmer einigen seiner Freunde Tickets besorgt. Doch auch der Tim Lemperle wird das Spiel von der Tribüne aus schauen müssen. Der 24-Jährige fällt für die Begegnung aus. Lemperle hatte sich vor drei Wochen im Spiel gegen Union Berlin eine Verletzung im Sprunggelenk zugezogen. Die Hoffnung war groß, dass es für den Angreifer rechtzeitig klappt. „Für Tim Lemperle geht es sich nicht aus“, erklärte Christian Ilzer. „Für ihn tut es mir persönlich leid. Es sind viele Emotionen verbunden und ein Ort, an den er sehr schöne Erinnerungen hat. Er hätte unglaublich gerne gespielt, aber das kommt noch zu früh.“ Der Angreifer wird also gegen den FC nicht auf Torejagd gehen.

„Es war eine besondere Zeit für mich in Köln“

Dabei läuft die Saison bislang richtig rund für den gebürtigen Hessen. Sechs Tore hat Lemperle in der Liga schon erzielt, zwei weitere vorbereitet. Und das, obwohl die Konkurrenz gerade im Angriff bei der TSG groß ist. Für Lemperle wäre es ein emotionales Comeback geworden. „Es war einfach eine besondere Zeit für mich in Köln. Ich war mit 15, 16 Jahren schon als Zuschauer im Stadion und habe regelmäßig Bundesliga geguckt. Ich verbinde viel mit dem Stadion, habe dort mein erstes Bundesliga-Tor erzielt und bin mit dem FC aufgestiegen. Das sind viele gute Gefühle, die da hochkommen werden“, sagte der Stürmer fc.de. Der 24-Jährige war im Sommer ablösefrei nach Sinsheim gewechselt.

Und das mit reichlich Störgeräuschen. Unmittelbar vor dem Saisonfinale gab es eine Party-Eskapade inklusive Prügelei. Lemperle war nicht sanktioniert worden, lief im „Endspiel“ gegen Kaiserslautern auch wieder auf. Leichter wird es für den FC dadurch aber nicht unbedingt. Die TSG stellt eine der besten Offensivreihen der Liga. Lemperle ist „nur“ vierterfolgreichster Torjäger der Hoffenheimer.


Said El Mala – Joker vs. Stammspieler: „Ich glaube, dass wir das nicht so schlecht hinbekommen haben“

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
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Said El Mala – Joker vs. Stammspieler: „Ich glaube, dass wir das nicht so schlecht hinbekommen haben“

Zuletzt lief es sportlich nicht mehr so richtig rund bei Said El Mala. Seit dem Duell gegen Heidenheim wartet der Angreifer auf ein Tor oder eine Vorarbeit. Und dennoch ebbt die Diskussion um seine Rolle nicht ab rund um den 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu Said El Mala.

Im Hinspiel avancierte er zum Matchwinner, vor dem Rückspiel ist nicht klar, wann Said El Mala spielt. Die Diskussionen reißen nicht ab. Das sagt der Trainer zum Spieler und seiner Position.

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Vor dem Hinspiel bei der TSG Hoffenheim hatte Lukas Kwasniok offenbar genug gesehen. Der Trainer der Geißböcke hatte Said El Mala immer wieder als Joker eingesetzt – in der Liga fünf Mal. Und die Eindrücke, gepaart mit denen von den Trainingseinheiten, hatten offenbar gereicht, dem Youngster dann auch das Startelf-Debüt zu ermöglichen. Schon damals kochte die Diskussion bei den Fans hoch: Ist El Mala gefährlicher von der Bank oder sollte man ihm nicht die Möglichkeit von Beginn an geben?, so die wohl wichtigste Frage. Der Kölner Shootingstar startete in Sinsheim und entschied die Begegnung schließlich mit einem beherzten Solo und dem einzigen Treffer der Partie.

„Wir wissen, dass wir mit Said einen talentierten Spieler haben“

Vier Monate oder eine Halbserie später ist die Diskussion nicht abgeebbt, aber einiges passiert. El Mala wurde in der Zwischenzeit für die A-Nationalmannschaft nominiert, eine WM-Teilnahme unter Auflagen in Aussicht gestellt, der Marktwert ist laut transfermarkt.de auf 40 Millionen Euro angewachsen und angeblich ist halb Europa an dem Shootingstar interessiert – die Frage ist bei den Fans aber geblieben. Nicht nur das, sie ist wohl eine der Kernkritiken an dem Kölner Coach. Angesichts von Spielverlauf, Gegner und tatsächlich dann auch der jeweiligen Spielzeit ist es natürlich rein spekulativ, in welcher Rolle der Offensivspieler besser funktioniert. Da haben auch Statistiken nur wenig Aussagekraft. El Mala hätte im Hinspiel bei der TSG schließlich genauso als Joker treffen können, wie zuvor gegen Freiburg von Beginn an.

Allerdings bestehen wohl kaum Zweifel, dass der Angreifer gerade in der Hinrunde ein Punktgarant der Kölner war. Hat der 19-Jährige getroffen, gab es meist Zähler – unabhängig seiner Rolle. Insofern sind Forderungen nach mehr Einsatzzeit auch nicht von der Hand zu weisen. „Wir wissen, dass wir mit Said einen sehr talentierten Spieler haben. Unser Auftrag ist es, auf der einen Seite Spiele zu gewinnen und auf der anderen Seite, ihn bei seiner Entwicklung zu begleiten, besser zu werden“, so Kwasniok. „Ich glaube, dass wir das ist in den vergangenen Monaten nicht so schlecht hinbekommen haben.“ Der Trainer verwies dabei auf die zehn Scorerpunkte des Youngsters. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass El Mala seit dem 2:2 gegen Heidenheim eben nicht mehr gepuntket hat – unabhängig seiner Rolle.

Dafür hat der Kölner Coach eine Erklärung: „Unabhängig ob er beginnt oder später kommt, wird es für ihn schwieriger. Schauen wir nach Stuttgart: Said kommt rein und die bringen Josha Vagnoman“, sagte der Kölner Coach. „Der Gegner stellt sich vielmehr auf ihn ein. Das wird für ihn der nächste Step sein, unter erschwerten Bedingungen das immer abzurufen. Und wir begleiten ihn dabei.“ Dem Vernehmen nach soll der Youngster mit seiner Rolle nicht so richtig zufrieden zu sein. Am Ende des Tages gibt es für den Stürmer nur eine Währung: Tore. Gerne wieder gegen Hoffenheim.