„Haben etwas gutzumachen“: Frauen des 1. FC Köln sinnen zum Jahres-Auftakt auf Revanche

Jubel bei den Spielerinnen des 1. FC Köln
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„Haben etwas gutzumachen“: Frauen des 1. FC Köln sinnen zum Jahres-Auftakt auf Revanche

Die Frauen-Bundesliga kehrt aus ihrer kurzen Winterpause zurück. Für den 1. FC Köln startet das neue Jahr am Samstagmittag (12 Uhr) mit einem Heimspiel. Eine Abwehr-Spielerin steht vor einem Jubiläum und vom DFB gab es gleich zwei positive Nachrichten für den 1. FC Köln: Die Frauen treffen am Samstag auf den SC Freiburg.

Die FC-Frauen haben gegen die Breisgauerinnen noch etwas gutzumachen – müssen aber auf ihren Mittelfeld-Motor verzichten im Duell des 1. FC Köln: Die Frauen treffen am Samstag auf den SC Freiburg.

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An den 12. September des vergangenen Jahres denkt man am Geißbockheim nicht gerne zurück. Die FC-Frauen waren an jenem Freitagabend zu Gast im Breisgau, verloren das Gastspiel beim SC Freiburg durch ein Gegentor in der Schlussphase mit 0:1. Zum Auftakt des neuen Kalenderjahrs kommt es im Franz-Kremer-Stadion zum Wiedersehen mit dem SCF – und die Kölnerinnen haben das erste Aufeinandertreffen der Saison noch nicht vergessen, wie auch Trainerin Britta Carlson erwähnte: „Gegen Freiburg waren wir in der Hinrunde das bessere Team und haben unglücklich verloren. Insofern haben wir da noch eine Rechnung offen, auch wenn sich beide Teams seither weiterentwickelt haben.“ Zudem setzte es im letzten Heimspiel kurz vor Weihnachten eine frustrierende 0:1-Niederlage gegen Jena. „Insofern haben wir da etwas wiedergutzumachen“, konstatierte die Trainerin.

50. Bundesliga-Einsatz im Geißbock-Trikot?

Dabei muss Carlson jedoch ausgerechnet auf den robusten Mittelfeld-Motor verzichten: Adriana Achcinska fehlt am Samstagmittag gelbgesperrt. Ansonsten fallen Taylor Ziemer, Marina Hegering und Dora Zeller aus. Im Tor entspannt sich die Situation allmählich. Lisa Schmitz und Aurora Mikalsen stehen wieder auf dem Trainingsplatz – und könnten sogar schon kurzfristig wieder in den Spieltagskader rutschen. „Man merkt in jeder Trainingseinheit, dass beide wieder zu ihrer alten Stärke zurückfinden“, merkte Carlson an. In der Abwehr steht derweil eine Spielerin vor einem FC-Jubiläum: Celina Degen könnte gegen Freiburg ihren 50. Bundesliga-Einsatz im Geißbock-Trikot absolvieren. Die österreichische Nationalspielerin wechselte 2022 nach Köln und gehört zu den Stammspielerinnen in der Defensive.

Neben Degen könnte schon bald auch wieder Sylwia Matysik auf dem Rasen stehen. Die polnische Nationalspielerin feierte im Testspiel gegen Ajax Amsterdam (1:1) ihr Comeback nach mehrmonatiger Verletzungspause. „Sie ist gut in die Vorbereitung gestartet, war aber auch lange raus und muss erst einmal wieder in ihren Rhythmus kommen“, berichtete Carlson und ergänzte: „Sie ist eine Spielerin, die auf mehreren Positionen einsetzbar ist, in der Außen- und Innenverteidigung. Ich bin froh, dass sie zurück ist, weil sie eine erfahrene, dynamische Spielerin ist. Wenn sie gesund und fit ist, wird sie uns wieder sehr helfen.“

„Wir wissen, dass das noch ein weiter Weg ist“

Außer gegen Amsterdam testeten die FC-Frauen auch gegen den Zweitligisten Borussia Mönchengladbach, kamen dort zu einem 4:1-Sieg. „Gegen Mönchengladbach war ich mit der ersten Hälfte gar nicht einverstanden. Da haben mir die Körpersprache und die Einstellung bei uns gefehlt, die ich gerne haben möchte und die wir brauchen. In der zweiten Hälfte haben wir das besser umgesetzt“, blickte die Trainerin zurück und arbeitete dabei einen Umstand hervor: „Wir haben uns in der ersten Hälfte bewusst mit dem Coaching zurückgehalten. Wir möchten, dass die Verantwortung mehr bei den Spielerinnen liegt und sie selbstständige Entscheidungen auf dem Platz treffen. Wir wissen, dass das noch ein weiter Weg ist und dass die Mannschaft von draußen ein bisschen mehr Hilfe braucht. Aber es wird immer besser.“

Gegen Freiburg wird Carlson zweifellos wieder lautstark von der Seitenlinie ins Spiel eingreifen. Ihre Assistentin Jacqueline Dünker vertritt übrigens in diesem Jahr den 1. FC Köln beim DFB-Trainer-Lehrgang zum Erwerb der Pro-Lizenz. „Wir haben sie alle ermutigt, den Lehrgang zu absolvieren. Ich finde es äußerst wichtig, dass alle Trainer in unserem Team ihre  höchstmögliche Lizenz machen“, kommentierte Carlson.

Und es gab sogar noch eine zweite gute Nachricht für den FC aus Frankfurt in den letzten Tagen: Die Akademie weiblich des 1. FC Köln wurde zum neuen Jahr als DFB-Leistungszentrum zertifiziert. In der Akademie sollen in Zukunft noch mehr Nachwuchsspielerinnen zu Bundesligaspielerinnen ausgebildet werden. Nun ist es aber an den FC-Frauen, auch sportlich direkt zum Start positive Schlagzeilen zu schreiben.


Der Kader füllt sich beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Youssoupha Niang und Fynn Schenten?

Youssoupha Niang und Fynn Schenten vom 1. FC Köln
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Der Kader füllt sich beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Youssoupha Niang und Fynn Schenten?

Schon im Sommer schielte der Stürmer auf einen Kaderplatz bei den Profis. Doch eine Verletzung warf den Angreifer zurück. Mittlerweile gab es das Debüt. Und noch ein Youngster überzeugt beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Youssoupha Niang und Fynn Schenten.

Die Youngster sind wohl auch Gewinner des Trainingslagers in La Nucia. Zumindest eröffnen sie weitere Möglichkeiten beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Youssoupha Niang und Fynn Schenten.

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Als Lukas Kwasniok Anfang des Jahres nach der ersten Einheit des Jahres 2026 über seine Eindrücke berichtete, da sprach der Trainer seine „fünf Jungdachse“ an, die sich im Trainingslager bei den Profis zeigen sollten. Vor allem in der Offensive wären ein paar spannende Jungs dabei, so der Tenor. Dabei ist dem Coach ein sechster Jungdachs vielleicht durchgegangen. Ein Jungdachs, der gefühlt als so etwas wie ein weiterer Neuzugang empfunden werden kann – natürlich als Perspektivspieler. Denn Youssoupha Niang zählte der Kölner Coach nicht mit auf. Dabei scheint gerade der Angreifer nun seine Chance wahrnehmen zu wollen. Niang fiel schon im vergangenen Trainingslager der Profis besonderes aus. Sowohl Thomas Kessler als auch Kwasniok lobten den Angreifer damals. Ein Kaderplatz schien durchaus im Bereich des Möglichen.

„Das war keine grundsätzliche Entscheidung“

Doch noch im Trainingslager in Bad Waltersdorf verletzte sich der Offensivspieler, musste frühzeitig die Heimreise antreten. Für Niang „sehr, sehr bitter, weil er zum heutigen Tage sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte“, sagte Kessler anschließend. Zwar kämpfte sich das Kölner Eigengewächs wieder zurück, verletzte sich dann aber im Herbst erneut und kam in dieser Saison noch nicht einmal zum Einsatz. Etwas überraschend trat Niang dann die Reise nach La Nucia an. Zwei Wochen später ist der 19-Jährige um ein Profi-Debüt reicher. Niang kam sowohl gegen den 1. FC Heidenheim als auch gegen den FC Bayern München für ein paar wenige Minuten noch zum Einsatz. Und da Kwasniok seinen Jungdachsen offenbar nun Chancen einräumen will, besteht durchaus die Chance auf mehr.

Am vergangenen Wochenende lief der Offensivspieler allerdings bei der U21 auf. Diese testete gegen den HSC Hannover und gewann 4:3. Ob der Angreifer also erst einmal wieder für den Nachwuchs ran muss, scheint offen, kann aber durchaus sein. Denn Lukas Kwasniok hatte vor der Winterpause erklärt, dass es dem Nachwuchs durchaus besser tun würde, Minuten auf dem Platz beim Nachwuchs als auf der Bank bei den Profis zu sammeln. Ein Gradmesser war der Einsatz nicht. „Das war, um mal Spielzeit für 45 Minuten zu bekommen, aber das war keine grundsätzliche Entscheidung“, sagte FC-Coach Evangelos Sbonias und ergänzte. „Er ist in einem Top-Zustand, da sind wir froh drüber. Jetzt geht es darum, Spielzeit zu generieren, um in einen gewissen Rhythmus reinzukommen. Der fehlt ihm noch und das ist das, was wir ihm gewährleisten müssen, damit er dann auf seine 100 Prozent kommt.“

Spieler sollen „sukzessive aufgebaut“ werden

Dass der Angreifer weiß, wo das Tor steht, hat er mit seinen 28 Treffern in den 44 Spielen für den FC-Nachwuchs auf jeden Fall bewiesen. Das gilt aber auch für Fynn Schenten, der bei der U19 schon für Furore gesorgt und ebenfalls sein Profidebüt gegeben hat. Und beide Offensivspieler befinden sich auch weiterhin in Sichtweite des Profikaders. „Ich bin glücklich, dass wir mit einem Fynn, mit einem Youss zwei junge Spieler in der Hinterhand haben, die eine gewisse Körperlichkeit mitbringen können“, sagte Kwasniok. Man müsse nun schauen, wie man mit den Jungs nun „sukzessive aufbauen“ werde.

Doch obwohl sich der Kader mit einigen Rückkehrern Woche für Woche füllt und der Nachwuchs ebenfalls wieder startet, bleiben die Spieler auch bei den Profis aktuell weiterhin eine Option – auch für Freiburg. „Einer von beiden fährt auf jeden Fall mit und beim Zweiten müssen wir jetzt einfach schauen“, sagte der Trainer. „Es geht ja nicht immer nur um ein Spiel, sondern auch um die Frage, wie die Jungs zu Einsatzzeiten in den nächsten zwei, drei Wochen kommen.“ Gleichzeitig erklärte der Coach aber auch, dass es weiterhin darauf ankomme, den „Jungs“ genügend Spielzeit zu ermöglichen. „Denn nur dann werden sie sich entwickeln“, so Kwansiok. Aber: „Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir beide mitnehmen.“

1. FC Köln: Mit vollem Fokus gegen die Freiburger Tugenden

Marius Bülter im Spiel gegen den SC Freiburg
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1. FC Köln: Mit vollem Fokus gegen die Freiburger Tugenden

Nach dem 2:1-Erfolg über den 1. FSV Mainz wollen die Kölner am Sonntag in Freiburg nachlegen. Allerdings erwartet Trainer Lukas Kwasniok einen anderen Gegner als beim 4:1-Erfolg im Hinspiel. So will der 1. FC Köln in Freiburg punkten.

Mit dem Schwung aus dem Heimspiel gegen Mainz wollen die Kölner das Auswärtsspiel beim SC Freiburg (Ab 16:15 Uhr im Liveticker bei come-on-fc.com) angehen. Den FC erwartet aber eine schwere Aufgabe, mahnt Lukas Kwasniok. So will der 1. FC Köln in Freiburg punkten.

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Die Bilder nach dem Schlusspfiff zeigten eindrucksvoll, wie wichtig der Triumph gegen den 1. FSV Mainz am vergangenen Samstag dann doch gewesen ist. Spieler wie Tom Krauß standen auf dem Rasen im Kölner Stadion und ließen ihren Emotionen beeindruckend freien Lauf. Doch schon unter der Woche hatte Sebastian Sebulonsen erklärt, dass das Erlebnis ein wichtiges, ein schönes gewesen sei, man aber den Fokus direkt wieder auf das bevorstehende spiel richten würde. „Ich habe das nach dem Spiel gesagt, das waren drei Punkte, die einfach eine gewisse Erleichterung mit sich bringen. Das steht außer Frage, aber ansonsten hat sich eigentlich gar nichts verändert“, sagte nun auch Lukas Kwasniok.

Fokus auf das nächste Spiel

Dabei hat sich eigentlich doch einiges geändert. Mindestens die Stimmung. Auch, wenn Kwasniok zu einer kleinen Medienschelte ausholte und erklärte, dass außer bei den Bayern alles niedergeschrieben werden würde, so drohte die Stimmung doch auch unter den Fans zu kippen, wie etwa in der Halbzeit gegen Mainz oder in den Sozialen Medien vor der Winterpause. „Die Stimmung und die Erwartungshaltung bei den Fans ist so extrem, dass der zweite Platz nichts mehr wert ist“, sagte Kwasniok und das sei ein Fehler im System. „Für einen Aufsteiger waren wir die ganze Zeit in einer absolut ordentlichen Konstellation. Die Stimmungslage bei uns ist immer die, dass wir uns aufs nächste Spiel fokussieren und von den Tabellenplätzen unter uns nach Möglichkeit fernhalten wollen.“

Das nächste Spiel steht nun gegen den SC Freiburg an und damit gegen einen Gegner, von dem man sich nicht fernhalten, sondern sich ihm eher annähern will. Das Team von Julian Schuster belegt vor dem 19. Spieltag den achten Rang, vier Zähler vor dem FC. Mit einem Erfolg würden die Kölner den Abstand also verringern und gleichzeitig die Stimmung eben aufrecht erhalten. Doch der Kölner Coach warnt vor dem Gegner. „Die Mannschaft ist nicht mehr mit der aus dem Hinspiel zu vergleichen“, so Kwasniok. So seien „einige Spieler zurückgekehrt“, der SC in der Breite gut aufgestellt und vor allem beachtlich heimstark. Tatsächlich hat Freiburg seit der unglücklichen Niederlage gegen Augsburg im August kein Heimspiel mehr verloren – wettbewerbsübergreifend.

Viele Fragezeichen bei der Aufstellung

Darunter Gegner wie Stuttgart, Dortmund oder Frankfurt. Zudem besinne sich die Mannschaft laut Kwasniok wieder auf ihre Tugenden. Das 4:1 im Hinspiel sei ein wenig „aus dem Lauf „hereingelaufen“. Nun aber gilt es, den Schwung aus dem eigenen Sieg mit in die Begegnung zu nehmen. Der Trainer, der am Freitag wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren ließ, wollte sich in Sachen Aufstellung nicht zu sehr in die Karten schauen lassen. Jahmai Simpson-Pusey fällt sicher aus, hinter Said El Mala und Denis Huseinbasic stehen Fragezeichen. Zum Kader werden sie mit Sicherheit gehören. Gut möglich, dass der Coach am Sonntag erneut auf eine Viererkette setzt. Die funktionierte gegen Mainz stark.

Auch in der Offensive und im Zentrum gibt es einige Fragezeichen. Spielt eine Doppelsechs oder eine Doppelspitze? Wo spielt Eric Martel? Fragen, die Kwasniok noch nicht beantworten wollte. Eine Antwort wird der Trainer aber auf die Standardstärke der Gastgeber finden müssen. Denn die ist ligaweit die größte.

Überraschender Transfer: Ex-FC-Profi Dejan Ljubicic kehrt wohl nach Deutschland zurück

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
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Überraschender Transfer: Ex-FC-Profi Dejan Ljubicic kehrt wohl nach Deutschland zurück

Große Überraschung um einen wahrscheinlichen Transfer eines Ex-Spielers des 1. FC Köln: Dejan Ljubicic steht angeblich vor einer Rückkehr nach Deutschland. Allerdings nicht in die Bundesliga.

Der FC Schalke 04 strebt offenbar mit aller Macht dem Aufstieg entgegen. Nach Edin Dzeko soll es nun um die Verpflichtung eines Ex-Spielers des 1. FC Köln gehen: Dejan Ljubicic soll vor der Rückkehr nach Deutschland stehen. Der Mittelfeldspieler hatte den FC im Sommer erst verlassen.

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Bereits im Frühling vergangenen Jahres deutete sich ein Wechsel von Dejan Ljubicic an. Zunächst sollte es den auch innerhalb des Landes geben. Der Österreicher hatte bereits einen Medizincheck bei Union Berlin zugesagt, ließ den aber platzen und wechselte letztendlich nach Kroatien. Dejan Ljubicic spielte bei Dinamo Zagreb und das auch als Stammspieler. In der Liga kam er in 18 Partien auf 15 Einsätze, zwölfmal startete er von Beginn an, der Mittelfeldspieler spielte auch in der Europa League. Dem Vernehmen nach soll sich der Österreicher aber schon in den vergangenen Wochen für einen Wechsel entschieden haben – und das zurück nach Deutschland.

Überraschender Wechsel?

Nach einem Bericht von „Sportske Novosti“ soll der Zweitligist bereit sein, eine Millionen Euro für den Spieler zu bezahlen. Laut dem Online-Portal transfermarkt.de ist der ehemalige Kölner rund drei Millionen Euro wert. Ljubicic soll bei Königsblau einen Vertrag über drei Jahre unterschreiben. Schalke-Coach Miron Muslic hatte schon in der Vorwoche auf den Transfer von Edin Dzeko gehofft, nun soll mit Ljubicic der zweite Streich gelingen. Auch den Ex-Kölner soll sich der Trainer der Königsblauen explizit gewünscht haben. Der 28-Jährige kam zwar regelmäßig zum Einsatz, soll aber dennoch nicht mehr glücklich in Zagreb gewesen sein.

Beim FC hatte Ljubicic eine längere Phase, in der der Mittelfeldspieler nicht mehr so recht funktionieren wollte. Als Grund wurden persönliche Gründe genannt. In seinem ersten Jahr in Köln gehörte Ljubicic unter Steffen Baumgart zu den absoluten Leistungsträgern. Der Ex-Trainer der Geißböcke war es auch, der den Mittelfeldspieler an die alte Försterei holen wollte. Der 28-Jährige wechselte ablösefrei von Köln nach Kroatien. Der Transfer kommt auch überraschend, weil Ljubicic sich eigentlich noch einmal in den Fokus der Nationalmannschaft spielen wollte. Ob das in der 2. Bundesliga gelingt, ist offen.


Darf Doppelpacker Ragnar Ache gegen Freiburg jetzt nachlegen? „Ich werde doch den Teufel tun…“

Ragnar Ache jubelt nach seinem Tor
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Darf Doppelpacker Ragnar Ache gegen Freiburg jetzt nachlegen? „Ich werde doch den Teufel tun…“

Mit seinen zwei Toren gegen Mainz hat er eine starke Bewerbung für mehr abgegeben. Offenbar befindet sich der Angreifer des 1. FC Köln absolut in starker Form: Beginnt Ragnar Ache nun gegen den SC Freiburg?

Mit seiner Einwechslung veränderte sich die Statik des Spiels, mit seinen Toren wurde er zum Matchwinner des 1. FC Köln: Beginnt Ragnar Ache nun gegen den SC Freiburg? Die Form spricht jedenfalls für die Anfangsformation. Doch FC-Trainer Lukas Kwasniok neigt bekanntlich zu unterschiedlichen Formationen.

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Ganze 14 Minuten dauerte der Auftritt im Hinspiel Ende August. Ragnar Ache kam erst in der Schlussphase, hatte aber keinen großen Impact mehr beim 4:1-Erfolg der Kölner über den SC Freiburg. Gute fünf Monate später hat der Angreifer viel dafür getan, im Rückspiel dann von Beginn an aufzulaufen. Ache erzielte bekanntlich im vergangenen Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 beide Treffer, avancierte beim 2:1-Sieg als Doppelpacker zum Matchwinner und gab damit eine beeindruckende Bewerbung für mehr ab. Und das, nachdem gerade das Ende des vergangenen Jahres alles andere als rund für den Stürmer lief. Es wurde sogar über eine mögliche Unzufriedenheit, vielleicht sogar ein Abschied spekuliert.

„Wichtiger Bestandteil der Mannschaft“

Doch die Vorzeichen haben sich geändert. Ache hat gute Chancen, am Wochenende zu beginnen. „Ich weiß, dass es manchmal schwer zu akzeptieren ist, dass Spieler erst einmal eine gewisse Zeit benötigen anzukommen“, sagte Kwasniok am Freitag. Bei dem Angreifer habe es viel mit der körperlichen Verfassung zu tun gehabt. „Ich habe immer gesagt, er arbeitet hart und lasst den Jungen doch einfach mal machen. Dann entsteht so ein Vertrauen.“ Nach seiner Einwechslung gegen die Rheinhessen änderte sich die Statik des Spiels. Gerade das Zusammenspiel mit Alessio Castro-Montes scheint besonders gut zu funktionieren. „Wer hätte gedacht, dass er zwei Spiele mit dieser Intensität gehen kann und dann gegen Mainz 45 Minuten das Spiel verändert hat“, so der Trainer weiter.

„Darauf sind wir stolz. Das ist die Basis, um bei mir von Beginn an aufzulaufen.“ Gut möglich, dass Kwasniok also mit einer ähnlichen Formation starten wird, wie er gegen Mainz aufgehört hat. „Ich werde den Teufel tun, ihn nur temporär einzusetzen, wenn er mir das im Training mit Leistung untermauert“, sagte der Coach. „Es ist für die Mannschaft eine Hilfe, für mich eine Hilfe und für den Spieler freut es mich immens, weil das zeigt, dass dauerhafte Arbeit belohnt wird. Jetzt ist er voll da.“ Allerdings betonte der Trainer am Freitag auf der Spieltags-PK, dass Ache und Marius Bülter eine Option seien, er aber als Trainer auch ein Auge darauf haben muss, dass er auch Alternativen nach 70, 80 Minuten von der Bank bringen kann.

Für den Trainer sei nicht nur die Startelf entscheidend, sondern das ganze Gefüge. Neben der ansteigenden Form spricht noch etwas ganz anderes für Ache. Denn der Stürmer hat gute Erinnerungen an die Mannschaft aus dem Breisgau. Gegen Freiburg erzielte der Angreifer seinen allerersten Bundesliga-Treffer, das erste Pflichtspieltor in Deutschland. Auch Aches Bilanz ist gegen den Sportclub besonders gut. Der Angreifer spielte drei Mal gegen Freiburg und gewann alle drei Spiele. Am Sonntag würde er seine Form sicherlich sehr gerne erneut unter Beweis stellen.

„Deswegen freue ich mich sehr auf die Zukunft“: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson

Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson
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„Deswegen freue ich mich sehr auf die Zukunft“: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson

Nach der positiven Entwicklung der FC-Frauen setzt der Verein ein Zeichen und belohnt die Arbeit der Cheftrainerin: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson.

Nach einer bisher sehr erfolgreichen Saison in der Frauen-Bundesliga verkündete der FC am Freitagnachmittag eine weitere Personalie: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson.

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Mit der aktuellen Situation können die Fußballerinnen des 1. FC Köln wahrlich zufrieden sein. Denn die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson spielt die beste Saison in der Geschichte des Clubs und steht auf Platz acht der Tabelle der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Kein Wunder also, dass der FC mit Cheftrainerin Carlson zufrieden ist. Wie zufrieden zeigten die FC-Verantwortlichen mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2028. Das gab der Verein am Freitagnachmittag bekannt. Carlsons Arbeitspapier wäre erst im Sommer 2026 ausgelaufen. Die Frauenmannschaft der Geißböcke übernahm die 47-Jährige im Januar 2025, nachdem sie zuvor sechs Jahren beim DFB Co-Trainerin der A-Nationalmannschaft der Frauen war.

Britta Carlson freut sich auf die Zukunft beim 1. FC Köln

„Ich möchte mich beim 1. FC Köln und insbesondere bei Nicole Bender-Rummler für das Vertrauen bedanken. Das erste Jahr als Cheftrainerin in meiner Karriere liegt hinter mir. Mein Team, der Club, die Stadt und die Fans haben es mir von Anfang an leicht gemacht, mich hier sehr wohlzufühlen und eine Basis geschaffen, um erfolgreich zu arbeiten“, so Carlson. „Die Entwicklung unserer Mannschaft und unsere ambitionierten Ziele sind noch lange nicht am Ende. Deswegen freue ich mich sehr auf die Zukunft in einem ganz besonderen Club.“

Auch Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich äußerte sich zur Personalie: „Ich freue mich sehr, dass wir den Vertrag mit Britta Carlson verlängert haben und unsere vertrauensvolle Arbeit gemeinsam fortsetzen“, so Bender-Rummler. „Unsere Mannschaft hat unter ihr eine großartige Entwicklung genommen. Die Handschrift von Britta ist klar erkennbar. Britta ist akribisch, ehrgeizig und hat ein sehr gutes Gespür für den Umgang mit ihrer Mannschaft. Es ist ein wichtiges Zeichen für unseren Frauenfußball, dass wir den eingeschlagenen Weg zusammen erfolgreich weitergehen können.“

1. FC Köln fährt ohne Jahmai Simpson-Pusey nach Freiburg, es gibt aber auch Rückkehrer

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
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1. FC Köln fährt ohne Jahmai Simpson-Pusey nach Freiburg, es gibt aber auch Rückkehrer

Zuletzt war er der große Gewinner des Winters, doch im kommenden Spiel fehlt er dem 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey fällt gegen Freiburg verletzt aus. Das erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel im Breisgau.

Nun hat es auch den Neuzugang des 1. FC Köln erwischt: Jahmai Simpson-Pusey fällt gegen Freiburg verletzt aus. Das gab der Trainer der Geißböcke auf der PK am Mittag bekannt.

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Als Lukas Kwasniok in der vergangenen Woche vor die Presse trat, da war eine gewisse Erleichterung aus den Worten des Trainers herauszuhören. Zumindest freute sich der Trainer bereits darauf, die Spieler schon bald auf den Positionen einsetzen zu können, für die sie ursprünglich mal verpflichtet wurden. Die Zeit der Umstrukturierung könnte damit ein Ende haben. Doch der Kölner Trainer wird seine Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche wieder umbauen müssen. Wie gewonnen, so zerronnen, könnte das Motto lauten. Denn dem FC fehlt gegen Freiburg am Sonntag ein Spieler, der überraschend schnell zu einem Leistungsträger – zumindest in den vergangenen Spielen – avancierte: Jahmai Simpson-Pusey verletzte sich zu Beginn der Woche und wird nicht mit in den Breisgau fahren.

„Am Wochenende wird es nicht reichen“

„Er wird uns am Wochenende nicht zur Verfügung stehen“, sagte Kwasniok. „Wir haben ihn ins MRT geschickt, weil die Verletzung nicht besser geworden ist. Es ist nichts Wildes, aber am Wochenende wird es nichts.“ Simpson-Pusey reiht sich damit dennoch in die lange Liste der verletzten Innenverteidiger ein. Luca Kilian und Timo Hübers fehlen nach ihren schweren Knieverletzungen langfristig. Dominique Heintz und Joel Schmied arbeiten gerade an ihrem Comeback und auch Rav van den Berg fiel schon verletzt und gesperrt aus. Nun hat es den Neuzugang erwischt – wenn auch nicht so schwer. Die Hoffnung ist groß, dass er dann am kommenden Freitag gegen Wolfsburg wieder dabei ist.

Besser stehen die Chancen bei Said El Mala und Denis Huseinbasic. Der Kölner Youngster sowie der Mittelfeldspielern hatten zu Beginn der Woche erkältet einige Trainingseinheiten verpasst. Am Freitag waren beide im Training wieder mit von der Partie. „Beide sind ja unterschiedlich lange krank ausgefallen“, sagte der Coach. „Denis war komplett drei, vier Tage bettlägerig. Sie waren beide auf dem Feld und sind grundsätzlich eine Kaderoption. Und dann aber auch eine erfreuliche Nachricht, weil der Joel wieder mit der Mannschaft trainiert hat.“ Schmied wird aber keine Option für das Wochenende sein. „Insofern geht das Puzzle weiter“, sagte der Coach und erklärte, dass Schmied einen guten Eindruck hinterlassen habe. „Es war aber keine leichte Muskelverletzung.“

Nun täte man gut daran, den Ball flach zu halten und Schmied die Zeit zu geben. „Ich weiß nicht, ob es schon bis zum kommenden Freitag reichen wird“, sagte Kwasniok. Eine Option könnte Rav van den Berg werden. „Er hat mehr Rhythmus als Jahmai es hatte“, sagte Kwasniok. „Er ist auf jeden Fall neben Cenk Özkacar und Eric Martel sicher eine Option, die den Platz von Jahmai einnehmen kann.“

Joel Schmied kehrt zurück ins Teamtraining und nimmt wohl Einfluss auf die Transfers des 1. FC Köln

Joel Schmied vom 1. FC Köln
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Joel Schmied kehrt zurück ins Teamtraining und nimmt wohl Einfluss auf die Transfers des 1. FC Köln

Noch im Trainingslager in La Nucia deutete der Abwehrspieler an, er werde im Februar zurückkehren. Doch das könnte nun auch früher passieren und damit Auswirkungen auf mögliche Neuverpflichtungen haben beim 1. FC Köln: Hat die Rückkehr von Joel Schmied Einfluss auf Transfers?

Joel Schmied hatte sich zu Saisonbeginn bei den Geißböcke festgespielt. Zuletzt fiel der Abwehrspieler lange verletzt aus. Doch nun kehrte der Schweizer zurück ins Mannschaftstraining und schon bald gibt es wohl das Comeback beim 1. FC Köln: Beeinflusst die Rückkehr von Joel Schmied nun sogar mögliche Transfers?

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Es war ein besonderer Moment, als Joel Schmied tiefenentspannt beim Training seiner Mannschaft zusah. Der Innenverteidiger des 1. FC Köln hatte sich bewusst für das Trainingslager in La Nucia entschieden, obwohl er wusste, dass er seine Einheiten im Reha-Bereich absolvieren würde. Und die Sonne an der Costa Blanca scheint dem Abwehrspieler gut getan zu haben. Denn Schmied kehrt offenbar früher zurück als zunächst und als selbst angenommen. Im Interview mit come-on-fc.com hatte der Schweizer zu Beginn des Jahres noch davon gesprochen, im Februar wieder angreifen zu wollen. Am Freitag nahm der Abwehrspieler mindestens in Teilen am Mannschaftstraining teil und das könnte sich natürlich wieder auf die Transferplanungen auswirken.

Hoher Konkurrenzkampf

Denn die Personalsituation in der Hintermannschaft hat sich in diesem Jahr massiv verändert. Von den sechs Innenverteidigern fehlten dem FC zwischenzeitlich vier gleichzeitig. Bis auf Cenk Özkacar fiel jeder der Akteure in der Hinrunde bereits aus. Und Özkacar gehörte nicht unbedingt zu Lukas Kwasnioks erster Wahl. Durch die Sperre von Eric Martel verschärfte sich die Situation erst kürzlich nochmal. Doch durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey und die Rückkehr einiger Abwehrspieler entspannt sich die Lage der Kölner auch wieder. Zuletzt sprach Lukas Kwasniok bereits von der Qual der Wahl, die sich in der Hintermannschaft breitmacht. Wenn nun auch noch Schmied zurück kommt, deutet sogar einiges fast schon auf ein Luxusproblem hin – allerdings wird der Engländer dem FC in Freiburg voraussichtlich fehlen.

Zu den nominellen fitten Innenverteidigern Rav van den Berg, Özkacar, dann Joel Schmied und je nachdem eben Simpson-Pusey gesellen sich mit Eric Martel und Sebastian Sebulonsen zwei Akteure, die sich ebenfalls einen Namen in der Hintermannschaft gemacht haben. Schon in den vergangenen Wochen ließen Kwasniok und der neue Geschäftsführer Thomas Kessler durchblicken, dass gerade in der Hintermannschaft nicht unbedingt Not am Mann wäre. Man würde nur zuschlagen, wenn sich die Tür zu einer Top-Verstärkung öffnen würde. Das scheint sich zunehmend zu bewahrheiten. Zuletzt wurden Stefan Posch und Sebastiaan Bornauw gehandelt. Posch hat mittlerweile in Mainz unterschrieben, aus England ist zu hören, dass Bornauw gar nicht abgegeben werden soll.

Somit scheint es zunehmend wahrscheinlicher, dass der FC dem aktuellen Kader vertraut, auf die bisherigen Spieler gesetzt wird. Allerdings wird es auch Schmied schwer haben, sich einen Patz im Team zurückzuerobern.

Bei ManCity ausgebildet, bei Celtic ausgebootet, beim FC Hoffnungsträger: „Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte“

Jahmai Simpson-Pusey im Zweikampf mit Harry Kane
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Bei ManCity ausgebildet, bei Celtic ausgebootet, beim FC Hoffnungsträger: „Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte“

Mit Jahmai Simpson-Pusey haben die Kölner bereits einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Und das offenbar erfolgreich, der Engländer macht seine Sache jedenfalls bislang sehr gut. So erlebte Jahmai Simpson-Pusey seinen Auftakt beim 1. FC Köln.

Drei Spiele, drei Mal Startelf, drei Mal komplett überzeugt. Er ist schon jetzt einer der großen Gewinner des Winters, auch wenn eine Verletzung den Abwehrspieler ein wenig ausbremste. So erlebte Jahmai Simpson-Pusey seinen Auftakt beim 1. FC Köln.

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Ein Spiel in der gesamten Rückrunde, 20 Jahre alt – eigentlich deutete bei der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey viel auf eine mit Perspektive hin. Dass der Innenverteidiger bei den Geißböcken in nur drei Spielen eine tragende Rolle der Kölner Hintermannschaft übernehmen würde, war so zumindest nicht abzusehen. Doch der Engländer ist schon jetzt gefühlt der Gewinner des Winter-Transferfensters – obwohl noch gar nicht feststeht, ob die Kölner noch einmal nachlegen wollen oder werden. Denn durch die Leistungsexplosion stellt sich zumindest die Frage, ob der FC überhaupt noch einen weiteren Abwehrspieler verpflichten muss. Angedacht war ein Routinier der Markte Sebastiaan Bornauw. Doch „JSP“ ist bereits voll in die Mannschaft integriert, war in den vergangenen drei Spielen ein Leistungsträger.

„Die Fußballausbildung ist wahrscheinlich das Beste“

Dementsprechend positiv fällt auch das erste Fazit des Engländers aus. „Ich bin von Spiel zu Spiel besser reingekommen und bin glücklich über diese erste Woche“, sagte Simpson-Pusey nun in einem Interview auf „fc.de„. „Es lag natürlich viel Verantwortung auf meinen Schultern – aber ich hatte das Gefühl, dass ich gut damit umgehen kann. Der Trainer hatte mir schon angekündigt, dass er mich ins kalte Wasser werfen würde.“ Das war gegen Heidenheim, keine Woche nach seiner Verpflichtung. Die Erwartungshaltung ist in Köln bekanntlich keine kleine, doch der Abwehrspieler hat umgehend überzeugt und war somit auch wieder für die Begegnung gegen die Bayern gesetzt und dort ging es gegen den Kapitän seines Heimatlandes. „Das war verrückt“, so Simpson-Pusey. „Er ist natürlich ein richtig guter Stürmer, den man durch das Zurückfallen nicht dauernd decken kann.“

Einen Treffer erzielte der Stürmer jedenfalls nicht. Dennoch ist dem 20-Jährigen ein anderer Moment besonders in Erinnerung geblieben. „Als Ragy das zweite Tor am Samstag gemacht hat. Es war verbunden mit einer großen Erleichterung, weil das Team länger nicht gewonnen hatte“, sagte Simpson-Pusey. „Zudem war es mein erster Sieg mit dem FC.“ Dass der Innenverteidiger qualitativ das Zeug für die Bundesliga hat, kommt aber nicht von ungefähr. Der Weg bei Manchester City macht sich natürlich bezahlt. „Die Fußballausbildung ist wahrscheinlich das Beste, was du als junger Spieler bekommen kannst. Du lernst, was einen guten Fußballer ausmacht – technisch, taktisch“, sagt der Engländer. „Das hilft dir später, auch wenn du verliehen wirst oder den Club verlässt. Denn immer mehr Teams wollen so spielen wie die großen Teams. Und wenn du mit Pep arbeitest, lernst du so viel.“

„Ich war ziemlich nervös“

Das Debüt für die „Sky Blues“ gegen Tottenham ist auch deswegen noch immer präsent. „Es war der letzte Wechsel, ich saß auf der Bank und hörte ihn plötzlich meinen Namen rufen. Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte. Ich wollte das Aufwärmshirt ausziehen, aber es ging nicht runter. Als ich endlich an der Linie stand, war ich ziemlich nervös“, sagt Simpson-Pusey. Nicht ganz so positiv dürften dagegen die Erinnerungen an seine Zeit bei Celtic Glasgow sein. Der Innenverteidiger kam so gut wie gar nicht zum Einsatz. „Auch wenn es fußballerisch für mich nicht gut lief, war die Zeit bei Celtic aber eine wertvolle Erfahrung für mich“, sagt der Engländer. „Ich habe gelernt, dass im Fußball nicht immer alles reibungslos läuft, man aber dranbleiben muss.“

Was lange währt… Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler

Thomas Kessler soll Sportdirektor beim 1. FC Köln bleiben
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Was lange währt… Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler

Nun ist es amtlich: Thomas Kessler ist der neue Geschäftsführer Sport der Geißböcke. Und der 40-Jährige hat mit seinen bisherigen Entscheidungen einen guten Eindruck hinterlassen. Doch der Erfolg wird am Ende am Abschneiden der Mannschaft gemessen beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler.

Seit Mai letzten Jahres leitet der ehemalige Kölner Torhüter als Sportdirektor die Geschicke des Vereins. Seine Aufgabe hat der 40-Jährige bisher gut gemeistert. Die Beförderung scheint also folgerichtig, sie scheint logisch. Nun kann sich der Blick nach vorne richten – und schwere Aufgaben stehen bevor beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Beförderung von Thomas Kessler.

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Was lange währt, soll ja bekanntlich gut werden. Auf die angekündigte Beförderung von Thomas Kessler mussten die FC-Fans einige Monate warten. Im September hatte der neue Vorstand um Präsident Jörn Stobbe erklärt, den Sportdirektor mit dem Posten des Geschäftsführers Sport ausstatten zu wollen. Knapp vier Monate später wurde die Ankündigung in die Tat umgesetzt. „Kess“ ist nun gesamtverantwortlich für die sportlichen Entscheidungen im Club. Dass sich das Prozedere so lange hingezogen hat, hatte Gründe – dem Vernehmen nach finanzielle, strategische, inhaltliche. Am Ende gab es die erwartbare Einigung. Erwartbar ja, aber eine, für die lange verhandelt wurde. Und dennoch scheint die Beförderung des bisherigen Sportdirektors eine folgerichtige, eine logische zu sein.

Starke Transfers im Sommer

Und das sicher nicht, weil Kessler wie kaum ein anderer die FC-DNA in sich trägt. Kessler hat durchaus einen beachtlichen Werdegang bei den Geißböcken hingelegt. Vom Nachwuchskicker, zum Profi, bis nun hin zum Geschäftsführer. Wenn der 40-Jährige im vereinseigenen Interview erklärt, wie er schon als Kind davon träumte, irgendwann mal am Geißbockheim die Schuhe zu schnüren, dann hat das viel Emotionales, aber eben auch viel Romantisches. Nur ist Romantik sicher kein Kriterium für eine Beförderung in einen Wirtschaftsunternehmen. Es ist sicherlich nicht schlecht, dass der gebürtige Kölner weiß, wie der Verein tickt. Denn der FC tickt anders und auch daran ist sein Vorgänger gescheitert. Auf der anderen Seite gibt es aber auch genug Namen mit ähnlichen Vereinsgeschichten, die sich im Nachhinein nicht als die besten in ihrem Amt erwiesen haben.

Kessler scheint die richtige Wahl zu sein, weil der 40-Jährige in den acht Monaten seiner Amtszeit zahlreiche wichtige und offenbar auch richtige Entscheidungen getroffen hat. Schon die Installation von Friedhelm Funkel brachte das erhoffte Ziel, den sicheren Aufstieg. Im Sommer verpflichtete Kessler Spieler wie Jakub Kaminski, Rav van den Berg oder Isak Johannesson, die das Potenzial und auch das Alter haben, dem FC sportlich, aber auch wirtschaftlich weiterzuhelfen. Er stattete interessante Spieler mit einer Kaufoption aus, ist aber nicht gezwungen, diese bei nicht funktionierenden Akteuren dann auch zu ziehen. Die Vertragsverlängerung von Said El Mala (ohne Ausstiegsklausel) – könnte sich zum absoluten Masterpiece entwickeln.

Eine starke Duftmarke

Zudem schreckt der 40-Jährige ganz offensichtlich nicht vor harten Entscheidungen zurück. Spieler wie Max Finkgräfe oder Damion Downs ließ der damalige Sportdirektor ziehen, um gleichzeitig wieder zu investieren, dem Kader, der in der Vorsaison ehrlich gesagt um den Aufstieg viel zu lange zitterte, ein neues Gesicht zu verleihen. Auch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey erweist sich bislang als genau die richtige. Eine solche Entwicklung war jedenfalls nicht abzusehen. Natürlich ist auch ein Kessler nicht fehlerfrei, natürlich funktionieren nicht alle Neuzugänge. Dennoch hat der neue Geschäftsführer Sport bislang sehr große Spuren hinterlassen.

Doch mit der Beförderung wird der Blick auch nach vorne gerichtet. Kessler steht vor wichtigen, vielleicht schwierigen Aufgaben. Zahlreiche Verträge laufen etwa im kommenden Sommer aus. Ein jeder bringt eine andere Hintergrundgeschichte mit. Bei dem Leistungsträger wird Verhandlungsgeschick gefordert sein, den Spieler an den Verein zu binden. Bei dem altgedienten Routinier die feinfühlige Tonlage, wenn die Zeichen auf Trennung stehen sollten und bei dem Youngster muss die richtige Perspektive für eine gemeinsame Zukunft aufgezeigt werden. Der Kaderumbruch ist ebenfalls noch nicht abgeschlossen, wird weiter vorangetrieben werden müssen.

Ganz sicher wird Kessler den Verein auf seinem Weg auch durch unruhige Wasser führen müssen – es ist nun mal der 1. FC Köln. Nun hat er vom Vorstand das Vertrauen ausgesprochen bekommen, dass er genau das kann, dass er den FC stabil in der Bundesliga hält. Die Beförderung scheint also folgerichtig, sie scheint logisch. Bekanntlich wird aber auch der Erfolg des Geschäftsführers Sport am Abschneiden der Mannschaft gemessen. Erst dann wird sich zeigen, ob das, was lange währt, auch wirklich gut wird.