Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Bastian Dankert mit Spielern des 1. FC Köln
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Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Am Sonntagnachmittag tritt der FC beim SC Freiburg an. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen sind nicht die besten. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird am Sonntag gegen Freiburg den nächsten Sieg holen wollen. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

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Für den FC geht es am Sonntag in Freiburg darum, die nächsten Punkte einzufahren. Denn in den kommenden Wochen warten einige schwere Aufgaben. Immerhin war den Kölnern nach dem 2:1-Erfolg am vergangenen Wochenende wieder nach Lachen zu Mute. Vor gut zehn Jahren stand in Köln ein Österreicher an der Seitenlinie, der für seinen Humor bekannt war und diesen bei einem Protagonisten des Ligapspiels vom Sonntag auch einmal mehr unter Beweis stellte. Der damalige FC-Coach Peter Stöger richtete im Oktober 2015 im Duell der Geißböcke gegen Hannover 96 seine Brille und hielt sie anschließend in Richtung Schiedsrichter Bastian Dankert.

Dankert übersah klares Handspiel

Kein Wunder, der Unparteiische hatte eine Spiel entscheidende Szene ganz offensichtlich falsch eingeschätzt. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte Leon Andreasen den Ball mit ausgestreckten Arm ins Tor befördert. Dankert übersah das Handspiel offenbar und entschied auf Tor. Die Szene wurde oft als eins der klarsten Handtore der Bundesliga-Geschichte aufgeführt. Auch dem Dänen war die Situation unangenehm. „Ich spüre, dass mich etwas am Arm trifft“, sagte der Spieler später. „Ich bin eigentlich ein fairer Spieler, die Situation ist für mich jetzt nicht so lustig.“ Nicht so lustig fanden es wohl auch die Kölner, denn die Begegnung ging 0:1 verloren. Seit dem Volleyballtor von 2015 hat Dankert den 1. FC Köln noch weitere sieben Mal gepfiffen.

In dieser Spielzeit schon zwei Mal. Zuletzt im November beim 1:1-Unentschieden gegen Werder Bremen. Damals hatte Köln Glück, dass der Schiedsrichter einen Treffer von Keke Topp aufgrund einer Abseitsstellung nicht gab. Zuvor pfiff der Schiedsrichter die Begegnung der Geißböcke in Wolfsburg. Auch damals waren die Kölner alles andere als zufrieden mit dem Unparteiischen. Dankert überprüfte sechs Minuten lang ein Tor von Marius Bülter und entschied dann auf Offensivfoul. Tatsächlich hatte Joel Schmied seinen Gegner umgeschubst. Erstaunlich: Zuvor hatte der VfL einen Treffer erzielt, bei dem Timo Hübers nach einem Schubser sehr ähnlich zu Boden ging.

Noch ärgerlicher war aber das Foul von Lovro Majer an Rav van den Berg. Der Abwehrspieler fiel lange aus, könnte ausgerechnet am Samstag zurückkehren. Dankert gab Majer nur die Gelbe Karte. Von den bisherigen zehn Spielen unter Dankert konnte der FC nur zwei gewinnen. Freiburg pfiff der Schiedsrichter schon 20 Mal, das Team aus dem Breisgau gewann neun, verlor nur drei.


Heimstärke und erfolgreiche Standards – Das erwartet den 1. FC Köln in Freiburg

Eric Martel vom 1. FC Köln im Duell mit Lucas Höler vom SC Freiburg
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Heimstärke und erfolgreiche Standards – Das erwartet den 1. FC Köln in Freiburg

Für den 1. FC Köln geht es nach dem 2:1-Erfolg gegen den 1. FSV Mainz 05 am Sonntag mit dem Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg weiter. Gegen die Breisgauer will die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok nach dem Erfolg gegen die Mainzer den zweiten Sieg in Folge feiern und sich Luft verschaffen im Kampf um den Klassenerhalt. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

Die Geißböcke wollen den Schwung aus dem wichtigen 2:1-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 mitnehmen, wenn es am Sonntag im Breisgau erneut in der Bundesliga zur Sache geht. Nach dem Erfolg am vergangenen Wochenende hoffen FC-Coach Lukas Kwasniok und seine Mannschaft, auch auswärts eine gute Leistung zu zeigen, um die nächsten Punkte in Freiburg zu holen. Mut macht unter anderem die gemeinsame Vergangenheit: Im Hinspiel setzten sich die Domstädter deutlich mit 4:1 durch.

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Form: Der SC Freiburg beendete die Bundesliga-Hinrunde mit gemischten Gefühlen und blickt bislang auf eine wechselhafte Spielzeit zurück. Aktuell belegen die Breisgauer dennoch Platz 8 der Tabelle und haben die internationalen Plätze im Visier. In den vergangenen sechs Pflichtspielen ging die Truppe von Cheftrainer Julian Schuster nur ein einziges Mal als Verlierer vom Platz (0:1 gegen RB Leipzig). Nach dem 2:2-Remis im letzten Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg dürften die Breisgauer mit breiter Brust gegen den FC antreten. In der Europa League ist man auch nach sieben Partien weiterhin ungeschlagen, zuletzt gelang dem SC ein 1:0-Sieg gegen Maccabi Tel Aviv.

In der Bundesliga standen sich beide Mannschaften bislang in 37 Spielen gegenüber: Der 1. FC Köln ging dabei 14 Mal als Sieger vom Platz, der SC Freiburg 16 Mal (7 Unentschieden).

Offensive, Defensive

Mittelmäßige Torausbeute: Der SC Freiburg steht nach 18 absolvierten Bundesligaspielen bei 29 erzielten Toren, der schlechteste Wert in den Top acht der Bundesliga. Pro Spiel erzielen die Breisgauer etwa 1,6 Tore, was ziemlich genau dem Ligadurchschnitt entspricht. Allerdings liegen die Freiburger in der xGoals-Statistik auf Rang sechs.

Luft nach oben: Mit 31 Gegentoren stellt der SCF auch die schlechteste Defensive in den Top acht der Bundesliga und hat genauso viele Gegentore hinnehmen müssen wie die beiden Tabellenschlusslichter Mainz 05 und der FC St. Pauli. Überhaupt haben in der Bundesliga nur fünf Mannschaften vor dem 19. Spieltag mehr Gegentreffer kassiert als das Team von Julian Schuster.

Zuhause eine Macht, auswärts anfällig: Von den 29 kassierten Toren hat der SC Freiburg 19 Tore in der Fremde kassiert, nur zehn daheim im eigenen Stadion. Insgesamt blieb man in der laufenden Spielzeit erst vier Mal ohne ein Gegentor. Gut hingegen läuft es daheim, wo der SCF nunmehr seit zwölf Partien ungeschlagen ist.

Standardstärke: Keine Mannschaft erzielt nach Standards so viele Treffer wie Freiburg. Mittlerweile sind es in der Liga 15, davon acht nach Ecken.

Im Fokus

Mit Blick auf die Freiburger Offensivbemühen wird vor allem eine gewisse Abhängigkeit von Vincenzo Grifo deutlich. Der Italiener ist nicht nur mit sechs Toren der beste Torschütze des Teams in der Bundesliga, sondern mit eben jenen sechs Toren inklusive 1 Vorlage auch insgesamt auch der beste Scorer im Team. Zudem ist er auf dem Weg nach vorne der wichtigste Kreativspieler im System von Coach Schuster. Neben seiner Spielintelligenz tritt der Italiener immer wieder auch gefährliche Ecken und Freistöße und macht den SCF so auch bei Standards immer wieder gefährlich.


4-2-3-1-System (meistens)

Formation: Julian Schuster lässt die Freiburger meist im 4-2-3-1-System mit einer defensiven Viererkette und einer offensiven Dreierreihe hinter der Sturmspitze auflaufen. Vor allem Grifo genießt hinter dem einzigen nominellen Mittelstürmer meist alle Freiheiten, kann sowohl zentral agieren als auch über die beiden Außenbahnen. Im Mittelfeld setzt Coach Schuster auf aggressives Pressing, die Doppelsechs im Mittelfeld ist meist eher defensiv orientiert und soll für Stabilität sorgen. Durch die Zusatzbelastung in der Europa League rotiert Schuster immer wieder auch und gibt seinen Leistungsträgern hier und da wichtige Verschnaufpausen.

Mögliche Aufstellung Freiburg: Atubolu – Kübler, Ginter, Ogbus, Treu – M. Eggestein, Manzambi – Beste, Höler, Grifo – Matanovic


Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Der Standard-Spezialist trifft auf pure Standard-Schwäche

Freiburg ist die erfolgreichste Mannschaft bei Standards, der FC die schwächste
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Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Der Standard-Spezialist trifft auf pure Standard-Schwäche

Nach wie vor sind Standards die große Schwäche der Geißböcke. Keine Mannschaft kassierte nach dem ruhenden Ball so viele Gegentreffer, kein Team erzielte so viele Tore wie der kommende Gegner des 1. FC Köln: Standard-Schwäche trifft auf Standard-Spezialisten.

Die meisten Tore nach Standards, die meisten Gegentreffer nach dem ruhenden Ball, die meisten Treffer nach Ecken, die meisten Gegentore – oder anders der SC Freiburg trifft auf den 1. FC Köln: Pure Standard-Schwäche trifft am Sonntag auf die Standard-Spezialisten der Liga.

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Die Erleichterung war den Spielern auf dem Feld, aber auch noch in den Katakomben anzusehen. Der 2:1-Erfolg über Mainz verschaffte den Geißböcken drei wichtige Punkte und vor allem ein wenig Luft nach zuletzt eher enttäuschenden Ergebnissen. Doch der Triumph brachte auch zwei wichtige Erkenntnisse: Der FC kann noch gewinnen und vor allem Tore nach Ecken schießen. Nach acht sieglosen Spielen in Serie entschieden die Geißböcke ausgerechnet mit einem ruhenden Ball die Begegnung gegen die Rheinhessen für sich. Ragnar Ache verwertete eine Hereingabe von Luca Waldschmidt, die Marius Bülter verlängert hatte. Es war für den FC der erste Treffer nach einer Ecke in der gesamten Spielzeit, der dritte nach einem Standard.

Freiburg ist der absolute Spezialist

Die Kölner verbesserten sich damit in der Standard-Tor-Tabelle auf einen gemeinsamen 14. Rang (mit dem Hamburger SV und Werder Bremen). In der defensiven Variante sind die Geißböcke aber nach wie vor absolutes Schlusslicht. Köln kassierte bereits 13 Gegentore nach Standards, auf Rang zwei folgt Leverkusen mit elf, dann Hoffenheim und Augsburg mit acht. „Ich finde schon, dass wir jetzt über die Rückserie die Dinge deutlich besser und stabiler verteidigen“, sagte Kwasniok am Freitag. „Wir sind jetzt mehr in der Mann-Orientierung oder Manndeckung zu Hause.“ Doch alles würde Vor- und Nachteile mit sich bringen. „Es war Thema und es ist immer noch ein Thema. Ich habe schon das Gefühl, dass die Jungs jetzt auch mit einer Überzeugung an die Sache rangehen, dass uns die Umstellung ganz gut getan hat.“

Besonders anfällig sind die Geißböcke nach Ecken. Bereits sieben Mal musste Marvin Schwäbe anschließend den Ball aus dem eigenen Netz holen. Leverkusen und Hoffenheim folgen mit jeweils vier Gegentreffern nach der Hereingabe von der Eckfahne. Zwar kassierten die Geißböcke im Jahr 2026 erst ein Eckball-Tor, dennoch ist es auch weiterhin eine große Baustelle, an der Lukas Kwasniok arbeitet. Und ausgerechnet jetzt treffen die Geißböcke auf die absoluten Standardspezialisten. 15 Tore erzielte der SC Freiburg mit dem ruhenden Ball und damit mehr als die Hälfte aller Tore des Sportclubs (29 insgesamt). Die Bayern kommen auf zwölf, Leverkusen auf neun. Alleine Vincenzo Grifo hat in dieser Spielzeit bereits fünf Standardtreffer erzielt, zwei mehr als der gesamte FC zusammen.

Und auch nach den Ecken ist die Mannschaft von Julian Schuster besonders erfolgreich. Sieben Tore erzielten die Freiburger so bereits. Die Bayern und Borussia Mönchengladbach jeweils fünf. Kwasniok hofft nach dem Eckentor nun auch in der Offensive auf den „Turnaround“. „Hoffentlich auch für die Zukunft. Das ist natürlich schon etwas, was dir hilft, wenn du ein positives Verhältnis hast: Vorne Tore erzielst und hinten keins kassierst.“

Das Wetter spielt nicht mit: Begegnung der U21 des 1. FC Köln abgesagt

Platzsperre in Wiedenbrück
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Das Wetter spielt nicht mit: Begegnung der U21 des 1. FC Köln abgesagt

Die Vorfreude auf das erste Spiel des Jahres war beim Kölner Nachwuchs groß, nun ist die Winterpause unfreiwillig um wohl eine Woche verlängert worden. Das Spiel der U21 des 1. FC Köln in Wiedenbrück wurde am Mittag abgesagt.

Mit dem Auswärtsspiel gegen den SC Wiedenbrück sollte auch für die Kölner Reserve das Pflichtspieljahr am heutigen Sonntag starten. Aber das Spiel der U21 des 1. FC Köln in der Regionalliga West wurde abgesagt. Der Platz ist unbespielbar.

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Optimistisch und voller Vorfreude blickte FC-Trainer Evangelos Sbonias dem 19. Spieltag der Regionalliga West unter der Woche entgegen. Allerdings auch mit einer gewissen Sorge: „Wir wissen nicht, wie die Wetterverhältnisse sein werden, gehen aber davon aus, dass der Platz nicht im besten Zustand sein wird“, sagte der Coach auf fc.de zitiert. Und Sbonias sollte recht behalten. Denn die Winterpause wurde noch um eine Woche verlängert. Die Begegnung gegen den SC Wiedenbrück wurde abgesagt. Trotz des Einsatzes zahlreicher Helfer verkündet der SC die Spielabsage: „Am Ende war es dann doch zu viel Frost und Regen, der zu der Entscheidung geführt hat, den Rasen im Jahnstadion für heute Nachmittag einen nicht spielfähigen Zustand zu attestieren“, heißt es auf der Homepage des SC.

Am kommenden Sonntag gegen Paderborn

Damit wurden gleich drei Begegnungen des 19. Spieltags abgesagt. Schon am Samstag fielen die Partien der Sportfreunde Siegen gegen Borussia Dortmund II sowie der Sportfreunde Lotte gegen den SV Rödinghausen aus. Wann die Begegnung der Geißböcke nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Ein Nachholtermin soll schnell gefunden werden. Somit kehren die Kölner mit einem Heimspiel aus der Winterpause zurück. Am kommenden Sonntag empfängt die U21 des FC die zweite Mannschaft des SC Paderborn in Köln und dann wird Wiederhutmachung angesagt sein. Denn im Hinspiel kassierte die Mannschaft von Sbonias eine bittere 0:5-Klatsche. Natürlich findet das Spiel nur statt, wenn denn auch das Wetter mitspielt.


Ein Neuzugang beim 1. FC Köln: Die Konkurrenz rüstet derweil munter auf

Linton Maina im Duell gegen Silas
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Ein Neuzugang beim 1. FC Köln: Die Konkurrenz rüstet derweil munter auf

Nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey steht nicht fest, ob die Kölner in diesem Transferfenster noch einmal aktiv werden. Das sieht bei den meisten anderen Clubs anders aus. Diese haben mehr Spieler verpflichtet als der 1. FC Köln: So hat die Konkurrenz im Winter bislang aufgerüstet.

In zehn Tagen schließt das Transferfenster wieder und bislang gab es mit Jahmai Simpson Pusey erst einen Spieler für den 1. FC Köln: So hat die Konkurrenz im Winter bislang aufgerüstet.

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Thomas Kessler hatte diese Woche gleich mehrfach Grund zu feiern. Zunächst der Geburtstag, dann die Beförderung zum Geschäftsführer Sport und am vergangenen Samstag eine weitere gelungene Vorstellung von Jahmai Simpson-Pusey. Der Innenverteidiger erweist sich bislang als ein weiterer Glücksgriff des bisherigen Sportdirektors – auch, wenn er nun ebenfalls von der schon grotesken Innenverteidiger-Misere heimgesucht wurde und verletzt ausfällt. Dennoch ist Simpson-Pusey wohl ein größerer Treffer als es viele Fans erwartet haben. Und alleine deswegen stellt sich die Frage, ob die Geißböcke noch ein weiteres Mal auf dem Transfermarkt aktiv wird. Der FC weist bislang also einen Neuzugang auf, die Konkurrenz hat da schon eher zugeschlagen.

Augsburg bereits mit vier Neuverpflichtungen

Vor allem die Teams, die sich in der unteren Tabellenhälfte, vielleicht sogar im Keller wiederfinden, rüsten heftig nach. Das Tabellenschlusslicht St Pauli ist dabei eher eine Ausnahme. Die Kiezkicker haben mit Tomoya Ando und Emil Gazdovaus zwei eher unbekannte Spieler ans Millerntor gelockt. Am Samstag verstärkte sich Pauli noch mit Mathias Rasmussen. Mainz kann bislang drei offizielle Neuverpflichtungen verbuchen. So haben die Rheinhessen zuletzt Stefan Posch unter Vertrag genommen, an dem angeblich auch der FC interessiert gewesen sein soll. Zudem wurden für die Offensive Silas und Philipp Tietz aus Stuttgart und Augsburg geholt. Und Mainz will noch weiter investieren. Gerüchte gibt es unter anderem um Linksverteidiger Stefan Bukinac sowie Mittelstürmer Lion Lauerbach.

Auch Heidenheim hat drei Spieler unter Vertrag genommen. Neben der festen Verpflichtung von Christian Conteh (Braunschweig) setzt die Mannschaft von der Brenz künftig auf die Leihspieler Hennes Behrens (Hoffenheim) und Leonidas Stergiou (Stuttgart). Gerne würde man dem Vernehmen nach auch Eren Dinkci unter Vertrag nehmen, der will aber wohl zurück nach Bremen. Der FC Augsburg hat sogar vier Mal zugeschlagen, um sich für den Abstiegskampf zu rüsten. Mit Michael Gregoritsch (Bröndby) und Yannik Keitel (Stuttgart) wurden zwei prominente Namen geholt. Rodrigo Ribeiro (Sporting) und Arthur Chaves (Hoffenheim) wurden zudem ausgeliehen. Ribeiro hat angeblich eine Ausstiegsklausel von 60 Millionen Euro in seinem Vertrag in Lissabon verankert.

Beim Hamburger SV ist wie berichtet ein alter Bekannter untergekommen. Damion Downs (Southampton) spielt nun für die Rothosen. Dazu hat der HSV auch Keeper Sander Tangvik (Rosenborg BK) verpflichtet. Und es sollen noch weitere Spieler folgen. Angeblich sollen beispielsweise die Gespräche mit Dortmunds Almugera Kabar weit fortgeschritten sein. Auch Werder Bremen war zwei Mal tätig. Jovan Milosevic wurde vom VfB Stuttgart geliehen, Mick Schmetgens aus der zweiten Mannschaft hochgezogen. Dinkci würde zudem gerne zurückkehren.

Bislang waren nur wenige Mannschaften weniger aktiv als der FC – auf eine treffen die Kölner am Sonntag. Freiburg hat bislang noch nicht nachgebessert.


Angriff beim 1. FC Köln: Lieblingsgegner oder Formstärke? Marius Bülter oder Ragnar Ache? Warum nicht einfach beide?

Ragnar Ache und Marius Bülter vom 1. FC Köln
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Angriff beim 1. FC Köln: Lieblingsgegner oder Formstärke? Marius Bülter oder Ragnar Ache? Warum nicht einfach beide?

Ragnar Ache erzielte im Duell gegen Mainz nicht nur beide Treffer, nach seiner Einwechslung kam auch Marius Bülter deutlich besser zurecht. Und so stellt sich durchaus eine Frage beim 1. FC Köln: Mit welchem Angreifer stürmt der FC gegen Freiburg?

Ragnar Ache weist eine starke Form auf, Marius Bülter scored regelmäßig gegen den Sportclub: Formstärke vs. Lieblingsgegner heißt es also beim 1. FC Köln: Mit welchem Angreifer stürmt der FC gegen Freiburg? Oder starten sogar beide Angreifer?

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Die ganz große Torgefahr strahlte Marius Bülter in den ersten 45 Minuten gegen den 1. FSV Mainz wahrlich nicht aus. Und als sich Ragnar Ache in der Halbzeit bereits warmlief und sein Aufwärm-Shirt gegen das Trikot getauscht hatte, da rechneten wohl die meisten Fans mit einer Eins-zu-Eins-Auswechslung. Doch Lukas Kwasniok hatte einen anderen Plan. Der Coach brachte mit Ragnar Ache einfach einen zweiten Stürmer, die Kölner agierten fortan mit einer Art Doppelspitze. Und das auch mit Erfolg. Ache erzielte bekanntlich seinen Doppelpack, brachte Köln damit auf Erfolgskurs. Aber auch Bülter bekam plötzlich ebenfalls seine guten Möglichkeiten.

Keine Startelf-Garantie

Und so stellt sich durchaus die Frage, ob die Variante mit zwei Stürmern vielleicht eine besonders erfolgversprechende ist. „Es ist eine Option“, sagte der Coach. „Aber man muss eins bedenken: Wenn die beiden Jungs nach 70 oder 80 Minuten nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte sind, dann hast du andere Spielertypen auf dem Feld und uns fliegen die Bälle in den Strafraum oder du brauchst noch mal einen Kopfball.“ So sei es gar nicht immer nur wichtig, auf die Startelf zu schauen. „Für einen Trainer geht es ja immer darum, wie kann ich über 90, 95, 100 Minuten ein Spiel gewinnen“, so Kwasniok weiter. Eine Startelf-Garantie sprach der Trainer nicht aus, genauso wenig verriet er die kommende Formation.

So kann es durchaus sein, dass der 44-Jährige erst einmal auf einen Stürmer setzen wird. Und dann stellt sich durchaus die Frage, auf welchen. Denn beide haben ihre Qualitäten und beiden ihre Vorgeschichten. Ragnar Ache befindet sich aktuell ganz offensichtlich in Topform – und das nicht nur, was das Toreschießen angeht. „Ich habe immer gesagt, er arbeitet hart und lasst den Jungen doch einfach mal machen“, sagte der Kölner Trainer. „Wer hätte gedacht, dass er zwei Spiele mit dieser Intensität gehen kann und dann gegen Mainz 45 Minuten das Spiel verändert hat?“ Und das, weil mit Alessio Castro-Montes offenbar ein perfekter Flankengeber zu alter Stärke findet.

Bülter bereits mit sieben Scorern

Auf der anderen Seite gibt es da mit Marius Bülter den Offensivspieler, der gegen Freiburg wohl auf seinen Lieblingsgegner treffen könnte. Der Angreifer erzielte im Hinspiel ein Tor, legte zwei weitere auf und schraubte damit sein Scorer-Konto in die Höhe. Sieben Punkte hat er bereits auf seiner persönlichen Freiburg-Liste. Auch für Hoffenheim und Union Berlin traf der Stürmer gegen das Team aus dem Breisgau, bereitete insgesamt vier Tore vor. Gegen keine andere Mannschaft erzielte der Stürmer so viele Scorer. Einen Fingerzeig gab Kwansiok dann vielleicht doch – zumindest in eine Richtung. Der Trainer sprach davon, dass er den „Teufel tun werde“ Ragnar Ache nur „temporär“ zu bringen, wenn er sein Können mit Leistung untermauere.

Die Frage, ob beide Angreifer beginnen werden, ist damit aber noch lange nicht beantwortet.

Viele Fragezeichen und ein Puzzle nicht nur in der Abwehr – Wie startet der 1. FC Köln in Freiburg?

Ragnar Ache jubelt nach seinem Treffer für den 1. FC Köln
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Viele Fragezeichen und ein Puzzle nicht nur in der Abwehr – Wie startet der 1. FC Köln in Freiburg?

Nach dem 2:1-Erfolg über Mainz wartet am Sonntagnachmittag der nächste schwere Gegner auf den FC. Gegen Freiburg muss der Kölner Coach wohl wieder puzzeln. Denn es fallen erneut Spieler aus. So könnte der 1. FC Köln in Freiburg beginnen.

Es hatte sich unter der Woche schon angedeutet, am Freitag bestätigte es Lukas Kwasniok: Mit Jahmai Simpson-Pusey fällt ein weiterer Abwehrspieler aus. Und so heißt es für den Kölner Coach mal wieder umsortieren. So könnte der 1. FC Köln in Freiburg beginnen.

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In der vergangenen Woche äußerte Lukas Kwasniok einen Wunsch. Der Kölner Trainer sehnte sich danach, seine Spieler nach den Positionen aufzustellen, wofür sie eigentlich verpflichtet wurden. Mit einem breiten Grinsen sprach Kwasniok über das Personal, wohl auch, weil sich das Lazarett lichtete. Eine gute Woche später sieht die personelle Lage zwar nicht schlecht aus, puzzeln muss der Coach aber dennoch. Denn Jahmai Simpson-Pusey fällt aus. Die Neuverpflichtung wurde mit drei Einsätzen ins kalte Wasser geworfen, zog sich dann Anfang der Woche eine muskuläre Verletzung zu und fällt aus. Laut Kwasniok „nichts Wildes“, aber wild genug, um den Sonntag zu verpassen.

Rotation nach Mainz?

Somit wird es in der Kette vor Keeper Marvin Schwäbe wieder Veränderungen geben. Zumal es gut sein kann, dass der Kölner Coach mit einer Viererkette spielt. Auf jene Formation hatte der Trainer gegen Mainz zur zweiten Halbzeit umgestellt und ist damit genau richtig gefahren. Allerdings setzte Kwasniok bislang meist auf eine Fünferkette. Dann würde Eric Martel wohl den zentralen Part übernehmen. Zwischen Cenk Özkacar und Rav van den Berg. Auf den Schienen werden wohl Alessio Castro-Montes und Sebastian Sebulonsen beginnen. Zentral könnte es wieder eine Doppelsechs mit Tom Krauß und Isak Johannesson geben.

Zwar erklärte Kwasniok, dass Said El Mala nach seiner Erkältung wieder fit für den Kader sei, ob der Shootingstar aber beginnt, erscheint nach der Erkrankung eher unwahrscheinlich. Möglich also, dass der Trainer in der vorderen Reihe mit Jakub Kaminski, Ragnar Ache und Jan Thielmann beginnt. Bei einer Viererkette würde Martel wieder auf die Sechs rücken. Dann könnte der FC auch wieder mit einer Doppelspitze fungieren – so wie im zweiten Abschnitt gegen Mainz.

So könnte der FC in Freiburg beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Jakub Kaminski jubelt nach einem Tor
Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann



Transfergerücht beim 1. FC Köln: Hat Thomas Kessler das nächste Talent im Visier?

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Hat Thomas Kessler das nächste Talent im Visier?

Rüsten die Geißböcke nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey noch einmal nach? Zumindest scheint Thomas Kessler an der mittelfristigen Zukunft zu arbeiten. Der 1. FC Köln ist angeblich an Umut İslamoğlu interessiert.

Mit Jahmai Simpson-Pusey haben die Kölner laut Thomas Kessler eigentlich einen Spieler für die naheliegende Zukunft verpflichtet. Doch der Innenverteidiger ist besser als gedacht eingeschlagen. Nun gerät anscheinend das nächste Talent in den Fokus. Der 1. FC Köln ist offenbar an Umut İslamoğlu interessiert. Das berichtet der türkische Sport-Journalist Reşat Can Özbudak.

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Jahmai Simpson-Pusey wird am Sonntag nicht im Kader der Geißböcke stehen, dennoch ist der Innenverteidiger wohl der große Gewinner des Winters. Der Engländer hat bei seinen bisherigen drei Auftritten vollkommen überzeugt. So sehr, dass eine weitere Verpflichtung für die Abwehr zurzeit unwahrscheinlich erscheint. Zumindest betonten Thomas Kessler und Lukas Kwasniok beide, dass keine Not am Mann sei. Kessler erklärte vielmehr, dass man nur noch einmal nachrüste, wenn sich die Tür für einen Top-Spieler öffne. Insofern überrascht eine Meldung aus der Türkei – zumindest auf den ersten Blick. Demnach beobachte der FC Umut İslamoğlu.

İslamoğlu bislang nur in der U19 im Einsatz

Der 19-Jährige ist sicher noch kein Top-Spieler, allerdings gilt der Verteidiger als großes Talent in der Türkei. Der FC soll laut türkischen Medien Scouts zu Genclerbirligi geschickt haben, um den Abwehrspieler zu beobachten. Der 1,95-Meter-Mann spielt allerdings nicht für die Profis des Erstligisten, kam bislang nur in der U19 von Genclerbirligi zum Einsatz. Dort ist der Linksfuß aber uneingeschränkter Stammspieler. Wie groß das Interesse wirklich ist, ist indes unklar. Tatsächlich wird der Spieler von einigen Topclubs beobachtet. Anfang 2024 gab es in den türkischen Medien Berichte, dass Galatasaray an dem Abwehrspieler interessiert gewesen sein soll.

Der Deal platzte demnach, weil Genclerbirligi eine Ablöse von rund fünf Millionen Euro sowie eine hohe Weiterverkaufsgebühr verlangt habe. Galatasaray war wohl bereit zwei Millionen Euro für den damals 17-Jährigen zu investieren.

Elfmeter verwandelt, Elfmeter gehalten: Martyna Wiankowska und Irina Fuchs bescheren FC-Frauen perfekten Einstand

Die Frauen des 1. FC Köln jubeln nach einem Tor
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Elfmeter verwandelt, Elfmeter gehalten: Martyna Wiankowska und Irina Fuchs bescheren FC-Frauen perfekten Einstand

Erfolgreicher Jahresauftakt für die Fußballerinnen des FC: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen in der Bundesliga gegen den SC Freiburg mit 1:0 (1:0). Martyna Wiankowska erzielt den einzigen Treffer per Elfmeter, Irina Fuchs hält einen Strafstoß.

Einen Tag vor dem Gastspiel der Männer in Freiburg haben die Fußballerinnen der Geißböcke im Duell mit dem Sportclub vorgelegt: Der 1:0-(1:0)-Erfolg für den FC war die erhoffte Revanche für die Niederlage im Hinspiel und ein erfolgreicher Auftakt ins neue Kalender-Jahr. Ein verwandelter Handelfmeter von Martyna Wiankowska gab dabei letztlich den Ausschlag. Irina Fuchs sicherte den Kölner Sieg mit einer Elfmeter-Parade in der Nachspielzeit. Die Kölnerinnen sprangen in der Tabelle vorerst auf den sechsten Platz.

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Die Anfangsphase stand im Zeichen des Protests beider Fanlager: Um ihrer Abneigung gegen die ungeliebten Montagsspiele, die es seit 2023 in der Bundesliga gibt, neben den Bannern hinter beiden Toren noch mehr Nachdruck zu verleihen, schwiegen die Kölner und Freiburger Fans die ersten 14 Minuten der Partie. Auf dem Rasen tat sich bis dahin wenig: Die Kölnerinnen waren bemüht, das Spiel in der Hälfte der Breisgauerinnen zu halten, kamen dabei aber zu keiner zwingenden Torgefahr. Die Freiburgerinnen lauerten ihrerseits auf die Lücke in der Kölner Abwehr, die sich allerdings zunächst nicht auftun wollte. In der FC-Defensive sorgte unter anderem Celina Degen für Stabilität, die ihren 50. Bundesliga-Einsatz im Kölner Trikot absolvierte.

Wiankowska behält die Nerven

Brenzlig wurde es erst, als Laura Vogt einen Ball im Sechzehner genau vor die Füße von Svenja Fölmli klärte, doch die Freiburgerin war offenbar selbst überrascht aufgrund der plötzlichen Chance und schoss deutlich über das FC-Tor (22.). Die Kölnerinnen blieben auch in der Phase danach zwar bemüht, aber in der Offensive glücklos und kamen zu keinen guten Abschluss-Möglichkeiten. Stattdessen hätte der SCF zwingend in Führung gehen müssen: Meret Felde bediente nach einem Kölner Ballverlust die mitgelaufene Leela Egli quer im Sechzehner, die freistehend das 0:1 hätte erzielen müssen, jedoch an der Torhüterin Irina Fuchs scheiterte (34.).

Die aufgerückte Sara Agrez besaß noch die beste Chance für die Gastgeberinnen, scheiterte aus spitzem Winkel aber an der Keeperin Laura Benkarth (40.). Kurz danach wurde es aufregend: Die bis dahin blasse Sandra Jessen setzte vom linken Flügel zur Flanke an, doch der Ball sprang Greta Stegemann im Sechzehner an den Arm. Die Schiedsrichterin Lara Wolf zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Martyna Wiankowska behielt die Nerven und verwandelte rechts unten zum 1:0 (43.). Zoe Hasenauer hatte danach sogar die Chance zum 2:0, scheiterte aus spitzem Winkel aber an Benkarth (45.). Der Führungstreffer wirkte wie ein Weckruf für die Gastgeberinnen.

Irina Fuchs sichert den Sieg

Sandra Jessen verpasste kurz nach dem Seitenwechsel die Vorentscheidung, als ihr Schuss nach hohem Zuspiel in die Spitze aus dem Mittelfeld von Laura Vogt am langen Eck vorbeiflog (50.). Die Gastgeberinnen wurden mit zunehmender Spielzeit immer Spiel bestimmender – und die Gäste dezimierten sich selbst: Die bereits verwarnte Nia Szenk sah für einen rüden Rempler gegen die eingewechselte Weronika Zawistowska die gelb-rote Karte (65.). Kurz danach verpasste Jessen freistehend nach hoher Flanke aus dem Mittelfeld von Sylwia Matysik den zweiten Treffer und legte die Kugel am Tor vorbei (66.). Matysik kam erst wenige Momente zuvor ins Spiel und feierte ihr Bundesliga-Comeback nach auf den Tag genau vier Monaten.

In der Schlussminute wurde es aber noch einmal hektisch: Celina Degen brachte Freiburgs Kapitänin Lisa Karl im Fünfmeterraum per Schubser zu Fall. Die Gäste hatten plötzlich vom Elfmeterpunkt die Chance auf einen schmeichelhaften Punktgewinn. Freiburgs Luca Birkholz scheiterte mit dem schwach halbhoch geschossenen Elfmeter jedoch an Irina Fuchs, die mit dem Fuß abwehren konnte (90.+1).

Sechster Platz für FC-Frauen

Unterm Strich war der Kölner Sieg trotz der weitgehend zaghaften ersten Hälfte aufgrund der zweiten 45 Minuten absolut verdient. Insbesondere in Unterzahl hatten die Gäste in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen. Die Kölnerinnen verpassten es mit gleich mehreren Möglichkeiten, die Führung noch weiter auszubauen, sprangen durch den Dreier zum Jahres-Auftakt in der Tabelle sogar vorerst auf den sechsten Platz und schoben sich dabei auch am Gegner SC Freiburg vorbei. Für den 1. FC Köln geht es am übernächsten Montag (2. Februar, 18 Uhr) beim VfL Wolfsburg weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt (63. Matysik), Degen (90.+3 Bohnen), Agrez, Wiankowska – Donhauser (83. Leimenstoll), Vogt, Feiersinger, Stolze (63. Zawistowska) – Hasenauer (63. Bremer), Jessen. Tor: 1:0 Wiankowska (43., Handelfmeter). Zuschauer: 1530. Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen Szenk (Freiburg/65.), Fuchs hält Foulelfmeter von Birkholz (90.+1).


Kader für Freiburg – Ein Routinier wieder nicht berücksichtigt

Die Spieler des 1. FC Köln brechen nach Freiburg auf
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Kader für Freiburg – Ein Routinier wieder nicht berücksichtigt

Mit der Begegnung gegen den SC Freiburg schließt der FC am Sonntagnachmittag den 19. Spieltag der Bundesliga. Nach der Abschlusseinheit am Samstag brach die Mannschaft Richtung Breisgau auf. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Freiburg.

Nach dem 2:1-Erfolg gegen Mainz am vergangenen Samstag wollen die Kölner in Freiburg am Sonntagnachmittag nachlegen. Keine leichte Aufgabe, wie Lukas Kwasniok am Freitag warnte. Und es gibt wieder einige Fragezeichen in der Aufstellung. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Freiburg.

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Der FC ist am Samstagmittag zum Auswärtsspiel nach Freiburg aufgebrochen. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok trifft dort am Sonntag auf den Sportclub. Eine schwere Aufgabe, für die sich der Trainer sicherlich wieder einen Masterplan zu recht gelegt hat. Schließlich hat Freiburg seit dem ersten Spieltag wettbewerbsübergreifend kein Heimspiel mehr verloren. Zu sehr wollte sich der Trainer am Freitag auf der Pressekonferenz noch nicht in die Karten schauen lassen. Am Samstag lichtete sich zumindest die Zusammenstellung des Kaders. Denn erwartungsgemäß stiegen nicht alle Spieler in den Bus. Mit dabei sind die beiden Youngster Fynn Schenten und Youssoupha Niang.

Überraschend nicht dabei

So wurde Florian Kainz für dieses Wochenende einmal mehr nicht berücksichtigt. Der Österreicher stand schon gegen Heidenheim nicht im Kader und kam seit dem Duell gegen den FC St. Pauli nicht mehr für die Geißböcke zum Einsatz. Verzichten muss Kwasniok auf eine ganze Riege an Innenverteidigern. Neben den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian, die aufgrund ihrer schweren Knieverletzungen noch Monate ausfallen werden, fallen auch Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey aus, kehren aber in den kommenden Wochen zurück. Joel Schmied fehlt ebenfalls noch. Allerdings wird der Schweizer in der kommenden Woche wieder voll mit trainieren. Die zuletzt angeschlagenen Said El Mala und Denis Huseinbasic reisen mit.

Diese Spieler sind für Sonntag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Sebastian Sebulonsen, Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Kristoffer Lund
Mittelfeld: Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel, Said El Mala, Jakub Kaminski, Jan Thielmann, Alessio Castro-Montes, Linton Maina
Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt, Fynn Schenten, Youssoupha Niang

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Timo Hübers, Dominique Heintz, Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied, Florian Kainz