Martel, Ache, Zu- und Abgänge – das sagt Thomas Kessler über mögliche Winter-Transfers beim 1. FC Köln

Thomas Kessler im Trainingslager in La Nucia
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Martel, Ache, Zu- und Abgänge – das sagt Thomas Kessler über mögliche Winter-Transfers beim 1. FC Köln

Am Rande des Trainingslagers in La Nucia sprach der Sportdirektor des 1. FC Köln auch über den Kader: Thomas Kessler äußert sich über mögliche Winter-Transfers in beide Richtungen sowie Personalien wie Eric Martel und Ragnar Ache.

Nachdem der erste Wintertransfer beim FC eingetütet ist, äußert sich der Sportdirektor der Geißböcke zu weiteren möglichen Zu- und Abgängen beim 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich über Winter-Transfers.

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come-on-fc.com berichtet vom Trainingslager in La Nucia

Fynn Schenten, Said El Mala oder Isak Johannesson – gleich mehrere Spieler bestätigten in den vergangenen Tagen, dass das Trainingslager in La Nucia schon recht intensiv gewesen ist. Das aber offensichtlich nicht nur für die Akteure. Denn auch Thomas Kessler hatte allerhand zu tun. Der Sportdirektor der Geißböcke telefonierte hier, führte Einzelgespräche da.

„Man muss ihm jetzt auch die Zeit geben“

Kein Wunder, denn für den ehemaligen Kölner Keeper geht es auch darum, eine schlagkräftige Truppe für den zweiten Teil der Bundesliga zu formen. Und da stehen hinter einigen Personalien noch Fragezeichen. Auf der Zugangs-Seite hat Kessler den ersten Transfer bereits fix gemacht: Jahmai Simpson-Pusey wurde von ManCity ausgeliehen. Und prompt stellt sich die Frage, ob die Kölner damit ihre Soforthilfe für die Defensive verpflichtet haben.

„Er war gefühlt zweieinhalb Tage unterwegs, weil da auch nicht alles glatt gelaufen ist. Man muss ihm jetzt ein bisschen Zeit geben, um hier auch anzukommen. Ich glaube, der erste Eindruck ist sehr positiv“, sagte Kessler. Ob der Engländer aber eine Soforthilfe ist, wollte der Kölner Sportdirektor nicht direkt beantworten: „Ich glaube, dass er eine hohe Grundqualität hat, gerade auch mit dem Ball. Das ist sicherlich ein Element, nach dem wir auch nachgesucht haben. Es ist aber natürlich jetzt eher ein Transfer, der unter der Kategorie Talent einzuordnen ist.“

Und so könnte es durchaus weitere Verpflichtungen gerade in der Defensive geben. „Ich habe den Eindruck, dass jetzt ein Stück weit ein bisschen Fahrt reinkommt“, sagt Kessler zum Transfermarkt und betont, dass es schon einen Zielmarkt bei den Spielern gäbe, die bei „einem vermeintlich besseren Clubs mit besseren finanziellen Möglichkeiten eben nicht zum Einsatz kommen, die jetzt in der Rückrunde auf der Suche sind nach Spielpraxis, gerade mit dem Blick auf eine Weltmeisterschaft. Da wird sicherlich das ein oder andere Profil auch noch aufgehen, wo wir auch schon vernünftige Gespräche geführt haben.“

Gespräche sollen unter anderem mit Sebastiaan Bornauw geführt worden sein. Der Belgier gilt nach wie vor als realistisches Transferziel. Den Namen wollte Kessler erwartungsgemäß nicht kommentieren. Ins Profil würde der Belgier aber schon sehr gut passen. Weitere Neuverpflichtungen sind aber wahrscheinlich. „Wir schauen uns auf dem Transfermarkt um, wie wir den Kader in Gänze für die Rückrunde noch optimieren können“, so Kessler.

Abgänge beim FC durchaus möglich

Auch auf der Abgangsseite sind Veränderungen noch möglich. Laut Kessler ein „völlig normaler Prozess. Die Spieler bei uns werden sicherlich auch ganz genau betrachten, was wird in den ersten Wochen hier passieren und dann werden wir sicherlich das ein oder andere Gespräch führen.“ Es könnte durchaus sein, dass sich der „ein oder andere Spieler“ seine Gedanken mache.

Eine schnelle Einigung in der Causa Eric Martel scheint es jedenfalls nicht zu geben. Zumindest haben noch keine Gespräche laut Kessler stattgefunden. Wie berichtet, hatte sich Martel Bedenkzeit bis zum Winter erbeten. Der Sechser hat noch bis zum Sommer Vertrag, wäre dann ablösefrei zu haben. Will der FC in dem Fall noch eine Ablöse einstreichen, wäre ein Transfer nur jetzt denkbar. Interessenten soll es geben.

Doch im Winter wird der Mittelfeldspieler den Verein nicht verlassen. „Im Winter ist es kein Thema für uns, dass wir den Spieler abgeben werden“, sagte Kessler. „Wenn die Transferphase jetzt vorbei ist und die Bundesliga dann auch wieder läuft, dann werden wir sicherlich auch die Gespräche mit Eric noch einmal intensivieren.“

Zwar hatte sich der Kölner Sportdirektor unter der Woche mit Uwe Fuchs, dem Berater von Ragnar Ache und Dominique Heintz, unterhalten, dabei scheint es aber nicht um einen verfrühten Abschied des Stürmers gegangen zu sein. Vielmehr hat sich Kessler auch persönlich bei dem Stürmer für dessen Einsatz zu Saisonbeginn bedankt. In einer Phase, in dieser noch „Nacholbedarf“ gehabt habe. „Ich finde, das war alles andere als selbstverständlich, dass er ohne Murren jede extra Einheit mitgemacht hat.“

In Spanien es zwischen Sportdirektor und Stürmer ein Gespräch gegeben. „Ich habe Ragnar nur gesagt, wenn ich die Entscheidung heute noch mal treffen müsste, würde ich sie genau wieder treffen. Weil ich ihn für einen wichtigen Spieler für uns halte und ich auch davon überzeugt bin, dass er mit seinen Qualitäten in der Rückrunde für uns extrem wichtig sein wird.“

Grundsätzlich war Kessler mit dem Trainingslager und vor allen Dingen den Bedingungen sehr zufrieden. Jetzt muss die Mannschaft auch liefern. „Wir sind alle in der Bringschuld, den bestmöglichen Job zu machen“, sagte Kessler. „Es war von vornherein klar, dass wir besser sein müssen als die Konkurrenz, die mit uns um den Klassenerhalt kämpft“, so Kessler weiter. „Das Wichtigste ist aber einfach, dass wir absolut davon überzeugt sind, dass die Qualität mit der Truppe, mit der wir zusammen sind, unabhängig von dem, was im Januar auf dem Transfermarkt noch passieren kann, absolut zufrieden sind.“


Auftakt 2026: Schlüsselspiele für den 1. FC Köln im Kampf um den Klassenerhalt

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Auftakt 2026: Schlüsselspiele für den 1. FC Köln im Kampf um den Klassenerhalt

Mit einem anspruchsvollen Fünf-Spiele-Programm zum Jahresauftakt 2026 will der FC den Krisenmodus hinter sich lassen: Das ist das Auftaktprogramm des 1. FC Köln im Januar.

Nach dem enttäuschenden Jahresabschluss gilt es für die Geißböcke nach der Winterpause, die ganz große Krise abzuwenden: Das ist das Auftaktprogramm des 1. FC Köln im Januar.

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Der 1. FC Köln hat seine Wintervorbereitung im spanischen La Nucia nahezu abgeschlossen und sich mit einem 2:1-Testspielsieg gegen den Schweizer Erstligisten FC Lugano für den Rückrundenstart warmgespielt. Nach den letzten beiden geheimen Einheiten am Donnerstag reist die Mannschaft am Freitag weiter. Cheftrainer Lukas Kwasniok nutzte die Woche in Spanien, um sein Team auf das wichtige Ligaspiel am kommenden Samstag gegen den 1. FC Heidenheim einzustellen. Nach der Rückkehr aus Spanien wartet auf die Kölner ein wegweisendes Auftaktprogramm im neuen Jahr.

Fünf Spiele innerhalb von drei Wochen werden richtungsweisend sein, ob es Entspannung oder nervenaufreibender Abstiegskampf bei den Geißböcken heißen wird. Drei dieser Partien sind direkte Duelle mit Konkurrenten um den Klassenerhalt, dazwischen wartet mit dem FC Bayern der obligatorische Tabellenführer.

Sechs-Punkte-Spiel an der Brenz

Den Bundesliga-Jahresauftakt bestreitet der 1. FC Köln am Samstag um 15:30 Uhr beim 1. FC Heidenheim. Das Team von Frank Schmidt steht nach 15 Spieltagen auf dem 17. Tabellenplatz und befindet sich damit auf einem direkten Abstiegsplatz. Nach der dramatischen Last-Minute-Rettung gegen die SV Elversberg in der Relegation in der Vorsaison gerieten sie in der neuen Spielzeit direkt ins Hintertreffen. Zehn Niederlagen schlagen bereits zu Buche, so viele wie bei keinem anderen Bundesligisten. Mit 34 Gegentoren kassierte Heidenheim zudem mehr Treffer als jedes andere Team der Liga und stellt gleichzeitig den schwächsten Angriff.

Dennoch besteht Hoffnung auf der Ostalb: Mit nur elf gesammelten Punkten liegt Heidenheim lediglich einen Zähler hinter dem Relegationsrang und drei Punkte hinter Platz 15. „Es kommen die Spiele gegen Mannschaften, die näher an uns dran sind. Obwohl wir wenig Punkte haben, ist der Abstand nicht so groß, dass man keine Fantasie haben könnte, dass wir nicht noch ein, zwei, drei Plätze nach vorne rutschen könnten“, erklärte Trainer Frank Schmidt gegenüber dem SWR. An die Partie gegen Köln knüpft er klare Erwartungen: „Wir werden uns schon Gedanken machen, was wir zu tun haben, damit wir am 10. Januar zu Hause gegen Köln einen Schritt weiter sind“, kündigte Schmidt am ARD-Mikrofon an.

FC empfängt Tabellenführer aus München

Nach Heidenheim folgt am 14. Januar um 20:30 Uhr die wohl größte Herausforderung zum Jahresbeginn: Der FC Bayern München ist zu Gast im RheinEnergieStadion. Die Erinnerungen an die Pokalpartie Ende Oktober dürften bei den Kölnern noch frisch sein. Damals gelang es dem FC, den Rekordmeister erstmals in dieser Saison in Rückstand zu bringen, als Ragnar Ache nach einer Hereingabe von Isak Johannesson per Kopf die verdiente Führung lieferte. Zwar glich Bayerns Luis Díaz den Rückstand bereits nach drei Minuten aus, bemerkenswert war jedoch, wie sehr es dem FC gelang, die Bayern tief in ihre Hälfte zu drängen und sie am eigenen Strafraum einzuschnüren.

Kwasnioks Erfolgsrezept für die ersten zehn Minuten, eine Mischung aus leidenschaftlichem Kampf und der Unterstützung aus der Kurve, hatte die Mannschaft von FCB-Trainer Vincent Kompany zumindest zeitweise aus dem Spiel genommen. Einen Sieg gegen die Übermacht von der Isar hat in dieser Saison bislang noch kein Bundesligist geschafft. Am nächsten dran war der 1. FSV Mainz 05 am 14. Spieltag, als es dem Tabellenführer nur mit viel Fortune gelang, durch einen späten Treffer vom Elfmeterpunkt durch Stürmer Harry Kane eine überraschende Niederlage abzuwenden. Die Standardschwäche wäre den Bayern gegen Mainz fast zum Verhängnis geworden.

Ohne Zweifel wird das Aufeinandertreffen Mitte Januar an einem guten Tag wie schon im Pokal zugunsten des Ligaprimus ausgehen. Doch die jüngsten Auftritte der Münchner zeigen: Überraschen lassen sich auch die Bayern. Für den FC geht es darum, das Momentum aus einem möglichen Sieg in Heidenheim mitzunehmen und den Bayern vor heimischer Kulisse ein Bein zu stellen.

Duell mit dem Schlusslicht

Für den 1. FC Köln endet die englische Woche mit einer weiteren Partie gegen einen Konkurrenten um den Klassenerhalt. Nur drei Tage nach dem Spiel gegen die Bayern gastiert der 1. FSV Mainz 05 in Köln (17. Januar, 15:30 Uhr). Mit acht Punkten nach 15 Spieltagen stehen die Rheinhessen auf dem letzten Tabellenplatz. Seit der Verpflichtung des Schweizer Trainers Urs Fischer hat Mainz zwar noch kein Spiel verloren, wartet aber auch noch auf den ersten Sieg unter dem neuen Coach. Mit nur 13 Treffern vor dem Wiedereinstieg in den Ligabetrieb stellt Mainz zudem den schwächsten Angriff der Liga.

Neuzugang Philipp Tietz soll dabei helfen, die Sturmflaute zu beenden. Der 1,90 Meter große Mittelstürmer kommt vom FC Augsburg, wo es für den 28-Jährigen in der laufenden Saison bisher nicht rund lief. Stand jetzt kam er nur auf einen Saisontreffer. Dennoch erhält Fischer mit Tietz mehr Optionen und Variabilität im bislang allzu statischen Offensivspiel der Mainzer. Zudem könnte der Stürmer seinen Teamkollegen durch seine Körperlichkeit neues Leben einhauchen, sollte es zu einer Aufholjagd kommen. Zusätzlich gelang es, Silas Katompa Mvumpa zu verpflichten. Er soll der Mannschaft mit seiner enormen Geschwindigkeit weiterhelfen.

Trotz der Transferbemühungen der Mainzer bleibt festzuhalten: Zusammen mit der Partie in Heidenheim ist dies das Spiel, von dem man sich am Geißbockheim im Kampf um den Klassenerhalt wohl die meisten Punkte verspricht. Nach der kräftezehrenden englischen Woche wird es darauf ankommen, ob der FC noch genügend Körner hat, um den Tabellenletzten zu bezwingen.

Freiburg als Wundertüte

Nach zwei Heimspielen in Folge steht für den 1. FC Köln die nächste Auswärtsfahrt an (25. Januar, 17:30 Uhr). Ziel ist das Europa-Park-Stadion, in dem der SC Freiburg nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte aktuell den neunten Platz in der Bundesligatabelle belegt. Den schmerzhaften Niederlagen, wie etwa gegen den FC am zweiten Spieltag (4:1) oder gegen die Bayern (6:2) Ende November, stehen Torfestivals in Bremen (3:0) und Mainz (4:0) gegenüber, bei denen die Elf von Trainer Julian Schuster jeweils als Sieger vom Platz ging.

Licht und Schatten lagen bei den Freiburgern vielleicht nie so nah beieinander wie am vergangenen Spieltag beim Schlagabtausch mit dem VfL Wolfsburg. Das wilde 4:3 steht sinnbildlich für das Spiel der Freiburger: Die Defensive um Matthias Ginter, Christian Günter und Co. ist zuweilen ein Flickenteppich, gleichzeitig strahlen sie im Angriff enorme Gefahr aus. Kwasniok muss sich überlegen, wie er die Offensive der Freiburger mit Johan Manzambi und Vincenzo Grifo stoppen kann. Für den FC könnte die Unberechenbarkeit der Freiburger Fluch und Segen zugleich sein. Während die defensive Anfälligkeit der Breisgauer Chancen bietet, kann ein Freiburger Sahnetag schnell zu einer deutlichen Niederlage führen. Nach der englischen Woche wird es darauf ankommen, ob die Kölner wieder frische Kräfte mobilisieren können.

Flutlichtspiel gegen den VfL Wolfsburg

Nach der Auswärtspartie in Freiburg kehrt der 1. FC Köln ins RheinEnergieStadion zurück. Am 30. Januar um 20:30 Uhr ist der VfL Wolfsburg zu Gast. Für den U21-Nationalspieler Dzenan Pejcinović platzte gegen Freiburg zwar der Knoten. Dem deutsch-montenegrinischen Angreifer gelang nach 14 torlosen Spielen in Folge ein Hattrick. Dennoch stand am Ende eine Niederlage für die Wölfe. Es war der nächste herbe Rückschlag für die Wölfe. In der Autostadt herrscht Unzufriedenheit über den bisherigen Saisonverlauf, denn nur drei Punkte trennen die Wölfe derzeit vom Relegationsplatz. Das ist zu wenig für eine Mannschaft, in der sich große Namen wie Christian Eriksen oder hoch veranlagte Spieler wie Pejcinović tummeln.

Positive Nachrichten gab es für den VfL vor der Partie gegen die Freiburger: Der Klub beförderte Interimstrainer Dennis Bauer zum Chefcoach. Der bisherige U19-Trainer erhielt einen Vertrag bis 2027 bei den Niedersachsen. Bauer hatte den Trainerjob beim VfL Mitte November für den entlassenen Paul Simonis übernommen und nach einer Niederlage und einem Unentschieden zuletzt zwei Siege in Folge gefeiert. Es bleibt abzuwarten, ob Jakub Kaminski gegen seinen ehemaligen Verein ähnlich aufblühen kann wie schon beim spektakulären Hinspiel im September.

Geißböcke vor kritischer Phase

Die Domstädter stehen in der Bundesliga vor richtungsweisenden Wochen. Bereits am Samstag wird sich zeigen, ob die Geißböcke die Winterpause genutzt haben, um die eine oder andere Problemzone im Spiel des 1. FC Köln zu bearbeiten. Mit Jahmai Simpson-Pusey holte Thomas Kessler während des Trainingslagers einen talentierten Innenverteidiger, der mittelfristig die Lücke schließen soll, die die Ausfälle von Timo Hübers und Luca Kilian im FC-Kader hinterlassen haben. Dem Vernehmen nach arbeitet man darüber hinaus noch mit Hochdruck an weiteren Neuzugängen für den Winter.


Rückkehr zum 1. FC Köln: Macht ein Chelsea-Spieler die Leihe von Sebastiaan Bornauw wieder möglich?

Sebastiaan Bornauw im Einsatz für Leeds
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Rückkehr zum 1. FC Köln: Macht ein Chelsea-Spieler die Leihe von Sebastiaan Bornauw wieder möglich?

Nach zwei starken Auftritten von Beginn an saß der Belgier am Mittwoch wieder bis in die Nachspielzeit auf der Bank. Und es soll noch weitere Konkurrenz geben für den Ex-Spieler des 1. FC Köln: Wird die Leihe von Sebastiaan Bornauw nun doch wieder wahrscheinlich?

Die Tür schien verschlossen, nun geht sie wohl wieder auf für den 1. FC Köln: Wird die Leihe von Sebastiaan Bornauw doch wieder möglich? Leeds arbeitet jedenfalls mit Hochdruck weiter an möglichen Verstärkungen für die Innenverteidigung.

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So ein wenig schüchtern wirkte Jahmai Simpson-Pusey bei seinen ersten Schritten auf dem Trainingsplatz in La Nucia schon. Doch spielerisch ist der 20-Jährige auf dem Platz schon sehr vielversprechend. Es besteht aber kein Zweifel daran, dass das englische Talent nicht die erhoffte schnelle Antwort auf die aktuelle Innenverteidiger-Misere in Köln ist.

Wie berichtet, ist der FC auch weiterhin auf der Suche nach einem routinierten Innenverteidiger – im Idealfall ein Abwehrspieler, der die Bundesliga kennt, sich schon einen Namen in der höchsten deutschen Spielklasse gemacht hat. Und nach wie vor steht der Name Sebastiaan Bornauw ganz weit oben auf der Liste der Kölner. Der Belgier passt nicht nur aufgrund seiner FC-Historie auf das gesuchte Anforderungsprofil.

Gespräche weit fortgeschritten

Und Bornauw und der FC sollen sich auch bereits einig gewesen sein, bevor auch Leeds United vom Innenverteidiger-Verletzungspech verfolgt wurde. Vor allem die Blessur von Joe Rodon spielte dem Belgier und dem FC wahrlich nicht in die Karten. Der Waliser fiel aus, Bornauw rückte in die Startelf, machte seine Sache gut und wurde von Leeds-Coach Daniel Farke dementsprechend auch in hohen Tönen gelobt.

Die Tür zu einer angestrebten Leihe nach Köln schien verschlossen. Doch sie ist mehr als nur einen Spalt wieder aufgegangen. Bei der 3:4-Niederlage der Peacocks gegen Newcastle United saß der 26-Jährige bis in die Nachspielzeit auf der Bank. Denn Rodon ist wieder zurück. Das Lob des Trainers war gegen Newcastle nicht mehr viel wert. Erst wenige Minuten vor Spielende wurde der Abwehrspieler eingewechselt, musste sogar den Last-Minute-Treffer des Gegners und damit die Niederlage noch auf dem Feld mit anschauen.

Bornauw will unbedingt mehr Spielzeit erhalten, eine Leihe scheint daher weiterhin möglich. Und wird sogar wahrscheinlich. Denn Leeds sucht weiterhin aktiv nach einer Verstärkung für die letzte Kette. Danilho Doekhi steht nach wie vor hoch im Kurs. Der Spieler will Union verlassen, für die Eisernen wäre ein Deal die letzte Chance, noch einmal eine marktgerechte Ablöse zu kassieren.

Und Leeds soll dem Vernehmen nach bereit sein, für den Niederländer tief in die Tasche zu greifen. Zudem sollen sich die Peacocks intensiv mit Axel Disasi vom FC Chelsea beschäftigen. Mehr als das. Laut englischen Medien sollen die Gespräche mit dem französischen Verteidiger bereits weit fortgeschritten sein. Auch Chelsea sieht einen Vorteil in einem temporären Abschied. Eine Leihe scheint daher die wahrscheinlichste Option.

Bornauw, der dem Vernehmen nach den Wechsel will, wäre dann nur noch die Nummer fünf im Ranking der Innenverteidiger und somit umso mehr ein Kandidat beim.

Said El Mala im Interview: „Ich habe auch noch Luft nach oben“

Said El Mala im Interview mit come-on-fc.com
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Said El Mala im Interview: „Ich habe auch noch Luft nach oben“

Der Kölner Shootingstar blickt auf ein turbulentes Jahr zurück. Mit come-on-fc.com und weiteren Medien spricht der 19-Jährige über sein WG-Leben, seine Karriereträume und den Umgang mit dem Hype um ihn beim 1. FC Köln: Said El Mala im Interview.

Nationalmannschaft, Marktwert-Explosion und Top-Scorer. Seit Sommer hat sich viel verändert beim Kölner Shootingstar. Der 19-Jährige spricht über seine Familie, den Trubel und seine Rolle beim 1. FC Köln: Said El Mala im Interview.

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Said El Mala im Gespräch mit come-on-fc.com und weiteren Medien

Herr El Mala, der Großteil des Trainingslagers ist rum. Wie hart war die Vorbereitung auf Heidenheim?

Said El Mala: Wenn man nach zehn Tagen Urlaub wieder einsteigt und direkt Gas gibt, ist das schon intensiv. Ich finde, dass wir sehr hart und konzentriert arbeiten. Das Testspiel war auch in Ordnung, jetzt gilt der volle Fokus Heidenheim. Da wollen wir wieder in die Spur finden.

Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit, wo man zurückblickt. Wie haben Sie die vergangenen sechs Monate erlebt?

Said El Mala: Es ist extrem viel passiert in meinem Leben. Im Urlaub hatte ich Zeit, mal alles zu reflektieren. Erst dort habe ich realisiert, was in den letzten Monaten bei mir los war. Ich muss sagen, das fühlt sich alles sehr gut an und ich genieße diese Zeit sehr.

„Es ist eine Auszeichnung für mich“

Müssen Sie sich angesichts Ihrer rasanten Entwicklung ab und zu kneifen?

El Mala: Ich würde nicht sagen, dass ich mich wie in einem Film fühle, aber ich weiß schon, dass das nicht alles normal ist für einen jungen Spieler, der aus der 3. Liga kam.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass Sie vor nicht allzu langer Zeit beinah mit dem Fußball aufgehört hätten?

El Mala: Über dieses Thema lache ich sehr oft mit meinem Bruder – weil mittlerweile alles so anders gekommen ist. Dass alles doch noch diese Wendung genommen hat, ist einfach richtig cool. Nicht nur ich, wie beide genießen das sehr.

Inzwischen haben Sie Ihren Marktwert auf 40 Millionen Euro hochgeschraubt. Was macht die Zahl mit Ihnen?

El Mala: Es ist eine Auszeichnung für mich, dass ich so hoch bewertet werde. Ich muss aber dazu sagen, dass dies ohne meine Mitspieler nicht möglich gewesen wäre. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Ich bin ehrgeizig: Mein Ziel ist es weiterzumachen und noch besser zu werden.

Said El Mala mit Tom Krauß auf dem Trainingsgelände in La Nucia
Said El Mala mit Tom Krauß auf dem Trainingsgelände in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
Wie gehen Sie und Ihre Familie mit dem Trubel um Ihre Person um?

El Mala: Auch für meine Eltern ist alles neu. Sie sind immer noch nervös, wenn mich Leute auf der Straße ansprechen. Ich merke aber, dass sie sehr stolz auf mich sind. Sie haben mir früh mitgegeben, dass ich für meine Träume hart arbeiten muss, das war schon so in der Jugend bei Gladbach. Sie geben mir viel auf dem Weg mit. Zum Beispiel, dass ich ruhig und demütig bleiben und das Drumherum ausblenden soll. Gerade ist vieles extrem, vor allem im Vergleich zu früher, aber dafür habe ich meinen Bruder, meine Familie und die Mannschaft, die mir allesamt zur Seite stehen.

Wird Ihnen der Hype auch manchmal zu viel?

El Mala: Nein, mich nervt das ganz und gar nicht. Ich freue mich eher über die Aufmerksamkeit. Ich genieße es, wenn Leute zu mir kommen und ein Foto mit mir machen wollen. Ich bin der Letzte, der so etwas ablehnen würde. Das ist etwas Schönes und sicher nicht selbstverständlich.

„Ich war immer schon ein selbstbewusster Typ“

Welche Eigenschaften haben Sie von Ihrer Mutter und welche von Ihrem Vater?

El Mala: Von meiner Mama habe ich auf jeden Fall meine Hilfsbereitschaft. Von meinem Vater habe ich eher die Coolness und die trockene Art.

Und woher kommt Ihre selbstbewusste Art?

El Mala: Ich war immer schon ein selbstbewusster Typ, auch abseits des Platzes. Das hat sich dann mit der Zeit auf den Fußball übertragen. Wenn man gute Leistungen bringt, Tore schießt und Vorlagen gibt, kommt das von alleine. Und wenn man dann auch noch Leute in seinem Umfeld und in der Mannschaft hat, die einen pushen, dann zieht man da sehr viel für sich raus.

Wie sind mittlerweile Ihre Ansprüche nach so einem starken Halbjahr?

El Mala: Ich will einfach da weitermachen, wo ich aufgehört habe. Ich habe auch noch Luft nach oben, denn nicht all meine Spiele waren gut. Ich muss noch mehr Konstanz in meine Leistungen reinbringen, um der Mannschaft dauerhaft zu helfen. Ich möchte natürlich wie alle anderen auch am liebsten immer von Anfang an spielen, die Joker-Rolle ist aber auch okay. Denn ich habe den Eindruck, dass ich meinen Job von der Bank auch sehr gut mache.

Wann haben Sie nach Ihrem Wechsel aus der 3. Liga gespürt, dass Sie auch in der Bundesliga mithalten können?

El Mala: Es hat mir geholfen, dass ich nach einer starken Saison mit Viktoria mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein zum FC kam. Ich wollte von Anfang an alles geben, um mir den Traum von der Bundesliga zu erfüllen. Mein Motto am Anfang war: kicken, Spaß haben und alles geben. Ich habe dann aber sehr schnell gemerkt, dass ich das kann und noch mehr geht.

Hatten Sie keinen Respekt vor den großen Namen?

El Mala: Respekt natürlich schon, aber ich habe einfach den Kopf ausgeschaltet und Spaß an dem gehabt, was ich seit meiner Kindheit liebe. Denn man muss als junger Spieler eine gewisse Frechheit und Unbekümmertheit haben, sonst überlebt man in der Bundesliga nicht. Die hatte ich auch schon in der 3. Liga, da hatte ich auch vor keinem Gegenspieler Angst.

Lukas Podolski hat kürzlich gesagt: „Er ist wie ich ein Straßenfußballer“. Stimmen Sie dem zu?

El Mala: Ich höre den Vergleich mit Poldi oft. Ich habe ehrlich gesagt nicht so viel von ihm gesehen, ganz einfach, weil ich damals noch zu klein war. Ich weiß aber, dass er hier eine absolute Legende ist. Ich habe ihn schon einmal getroffen, wir haben uns kurz ausgetauscht. Dass ich ein Straßenfußballer bin, der sich auf dem Platz auf seine Instinkte verlässt, würde ich auch sagen.

„Ich konnte es erstmal gar nicht glauben“

Im Oktober wurden sie erstmals zur Nationalmannschaft eingeladen. Was war das für ein Gefühl?

El Mala: Ich konnte es erstmal gar nicht glauben, als der Anruf von Julian Nagelsmann kam. Ich bin zunächst gar nicht dran gegangen, weil es eine unbekannte Nummer war. Als ich dann das Profilbild des Bundestrainers bei WhatsApp gesehen habe, habe ich zu meinem Bruder gesagt: ‚Malek, ich glaube, meine Vermutung wird wahr.‘ Es war ein krasses Gefühl, den Bundestrainer zurückzurufen, ich war total aufgeregt. Im Gegensatz zu meinem Bruder, der ist total ruhig geblieben. Als ich nach dem Telefonat aufgelegt habe, habe ich es dann sofort meinen Eltern erzählt.

Wie steht es um Ihren WM-Traum?

El Mala: An erster Stelle steht, mit dem FC wieder in die Spur zu finden und Spiele zu gewinnen. Darauf liegt aktuell mein Fokus. Wir wollen die Klasse halten und dafür werde ich alles geben. Von der WM bin ich noch weit entfernt. Ich wurde zwar eingeladen, bin aber noch nicht zum Einsatz gekommen. Ich muss erstmal konstant meine Leistungen bringen und wenn ich dann nochmal eingeladen werde, auch beim DFB-Team überzeugen. Dann wird man sehen, was passiert.

Wo sehen Sie noch Entwicklungspotenzial bei sich?

El Mala: Bei der Defensivarbeit muss ich definitiv noch zulegen und noch konstanter über 90 Minuten werden.

Ihr Bruder ist ein Orakel, er hat das Tor gegen Hoffenheim auf die Minute genau vorhergesagt. Wie sieht seine WM-Prognose für Sie aus?

El Mala: Es gibt keine, die WM ist zwischen uns beiden überhaupt kein Thema. Wir haben noch kein Wort darüber geredet.

Apropos Malek: Sie sind mittlerweile einen Schritt weiter als Ihr Bruder. Wirkt sich das auf Ihr Verhältnis aus?

El Mala: Nein, das spielt keine Rolle zwischen uns. Er gönnt mir alles von Herzen. Wenn er in meiner Situation wäre, würde ich das genauso tun. Wir leben in einer WG zusammen und sehen uns jeden Tag. Wir glauben gegenseitig an uns und unterstützen uns bedingungslos.

Was fehlt ihm noch für den großen Durchbruch?

El Mala: Ich kann versprechen, dass er eines Tages auch da hinkommt, wo ich gerade bin. Er hat Qualitäten, die es so nicht oft gibt. Er hatte leider zuletzt einige Rückschläge durch Verletzungen, die er jetzt erstmal verarbeiten muss. Er braucht noch ein bisschen Zeit, aber ich glaube, dass er beim FC bestens aufgehoben ist, um den nächsten Schritt zu gehen. Er hat in der Reha viel gearbeitet und ich bin mir sicher, dass er wieder Vollgas geben wird, wenn er bald wieder auf dem Platz steht.

Wie sieht die Aufgabenverteilung in der El-Mala-WG aus?

El Mala:  Wir haben da einen guten Weg für uns gefunden. Wenn ich zum Beispiel die Waschmaschine anmache, räumt Malek sie aus. Wenn ich staubsauge, macht er es beim nächsten Mal. Es ist ein Geben und Nehmen.

„Ich habe eine starke Bindung zur Stadt und zum FC entwickelt“

Sie sind zwar kein gebürtiger Kölner, aber was bedeutet Ihnen der FC?

El Mala: Ich habe eine starke Bindung zur Stadt und zum FC entwickelt. Köln lebt vom Fußball. Die Menschen sind positiv verrückt, wenn es um den Verein geht. Es ist immer geil, vor den eigenen Fans zu spielen und 50.000 im Rücken zu haben. Ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann. Ich spüre das Vertrauen des Vereins und den Fans. Das gibt mir ein sehr gutes Gefühl. Ich hoffe, dass es so weitergeht.

Welche Träume haben Sie in Ihrer Karriere?

El Mala: Ich will so viel erreichen, wie es nur geht. Ich will mir am Ende der Karriere nicht vorwerfen, dass ich nicht alles herausgeholt habe. Ich bin sicher: Wenn ich dranbleibe, dann werden sich meine Ziele und Wünsche erfüllen.


Frauen-Sportchefin des 1. FC Köln Nicole Bender-Rummler im Interview: „Fleiß wird immer belohnt“

Nicole Bender-Rummler spricht über den 1. FC Köln
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Frauen-Sportchefin des 1. FC Köln Nicole Bender-Rummler im Interview: „Fleiß wird immer belohnt“

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben die beste Bundesliga-Hinrunde der Vereinsgeschichte gespielt. Die Bereichsleiterin für den FC-Frauenfußball ist in diesen Wochen entsprechend bester Laune. Nicole Bender-Rummler vom 1. FC Köln im Interview.

Die 43-Jährige äußerte sich gegenüber come-on-fc.com unter anderem zum bisherigen Saison-Verlauf, den kommenden Zielen und der Zukunft der Trainerin. Nicole Bender-Rummler vom 1. FC Köln im Interview.

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Die FC-Frauen haben ihre historisch erfolgreiche Hinrunde kurz vor Weihnachten mit dem 1:0-Erfolg zum Rückrundenstart in Leipzig gekrönt. Entsprechend gingen alle Beteiligten mit zufriedenen Gesichtern in die Weihnachtspause. Wenige Tage nach dem geglückten Jahresabschluss in Leipzig traf sich die Redaktion mit der Bereichsleiterin für den Frauenfußball beim FC, Nicole-Bender-Rummler, für eine Zwischenbilanz zur Saison-Mitte. Die gebürtige Ludwigshafenerin, die mittlerweile jedoch seit Jahren mit Herz und Seele für den FC und die Domstadt brennt, äußerte sich dabei über…

…den holprigen Saisonstart: „Für mich war es von Anfang an klar, dass sehr viel Potenzial in der Mannschaft steckt. Der Anfang war holprig, aber wir wussten direkt nach den Spielen, was wir zukünftig besser machen müssen, um die Punkte einzufahren. Fleiß wird am Ende immer belohnt.“

„Das ist der nächste Entwicklungsschritt…“

…die Stärke des aktuellen Kaders: „Wir haben den Kader als Erfahrungswert der letzten Jahre breiter, aber auch qualitativ besser aufgestellt. Selbst jetzt, wenn drei von vier Torhüterinnen ausfallen, haben wir immer noch eine Frau im Tor, die Bundesliga-Niveau hat. Das ist nur eine Personalie von vielen. Natürlich geht es auch um Tore. Die Offensive hat es auch sehr gut gemacht, unter anderem mit Sandra Jessen und Pauline Bremer. Genau das hat uns in den letzten Jahren gefehlt. Wer hätte gedacht, dass sich eine Spielerin des 1. FC Köln mal oben in der Torjägerinnenliste platziert? Und wir sind endlich in der Defensiv wirklich stabiler geworden. Zudem ist unser Spiel attraktiver geworden, das ist auch in den verschiedenen Spielphasen zu sehen.“

…Verbesserungsmöglichkeiten: „Das sind leider die Spiele, in denen wir vermeintlich in der Favoritenrolle waren. Das ist der nächste Prozess, bei dem wir uns weiterentwickeln wollen. Es war für uns alle sehr enttäuschend, dass wir gegen Sand aus dem DFB-Pokal geflogen sind. Oder auch die Niederlage gegen Jena. Das ist der nächste Entwicklungsschritt, dass wir mit der Favoritenrolle besser umgehen müssen.“

…die Verlängerung des auslaufenden Vertrags von Trainerin Britta Carlson: „Wir sind gerade in guten Gesprächen. Einen genauen Termin haben wir noch nicht, aber beide Seiten können sich sehr gut vorstellen, die Zukunft des 1. FC Köln gemeinsam zu gestalten.“

„Es wird ein paar Veränderungen geben“

…ein Dutzend im Sommer auslaufende Verträge von Spielerinnen: „Da ist es sehr gut, dass wir sportlich so gut dastehen und schon jetzt in die Planung für den Sommer gehen können. Wir sind in Gesprächen und ich gehe davon aus, dass wir zeitnah schon die ersten Vertragsverlängerungen verkünden können. Was ich jetzt schon sagen kann: Es wird keinen Riesenumbruch geben, wie in den vergangenen Jahren, weil wir den Kern jetzt einfach für uns gefunden haben. Die Mannschaft hat sich gefunden. Es wird ein paar Veränderungen geben,  zu einer Zusammenarbeit gehören immer zwei Parteien. Aber es ist so, dass ein Großteil verlängern wird.“

…die Verletzung der Kapitänin Marina Hegering: „Jeder Körper reagiert unterschiedlich auf eine Verletzung. Daher ist es schwierig, das genau abzuschätzen. Marina wird schon eine gewisse Zeit fehlen. Sie wird aber auf jeden Fall in der Rückrunde noch Spiele für uns machen.“

…die Ziele für die Zukunft: „Wir wollen die Saison positiv abschließen. In der Rückrunde wollen wir die Punkte, die wir in der Hinrunde für unseren Anspruch unnötigerweise haben liegenlassen, noch zusätzlich holen. Perspektivisch werden wir nicht die nächsten fünf Jahre von einem frühzeitigen Klassenerhalt sprechen, das ist klar.  Aber wir müssen bodenständig bleiben und Schritt für Schritt gehen.“

Die FC-Frauen sind am vergangenen Samstag nach der kurzen Weihnachtspause wieder ins Training gestartet. In der Bundesliga geht es am 24. Januar (12 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den SC Freiburg weiter.

Das Gespräch führte Daniel Mertens

Abreise in La Nucia: Vier Youngster des 1. FC Köln reisen nach Hause

Bernie Lennemann und Cenny Neumann in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
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Abreise in La Nucia: Vier Youngster des 1. FC Köln reisen nach Hause

FC-Trainer Lukas Kwasniok nahm einige Youngster mit ins Trainingslager nach La Nucia. Nach dem Testspiel gegen den FC Lugano am vergangenen Montag reisen zwei Tage später bereits Spieler vorzeitig ab: Der 1. FC Köln schickt vier Talente vorzeitig nach Hause.

Für die jungen Spieler des FC wird das Trainingslager der Profis in Spanien wohl eine besondere Erfahrung gewesen sein. Nicht alle der mitgereisten Youngster dürfen aber auch bis zum Schluss bleiben: Der 1. FC Köln schickt vier Talente vorzeitig nach Hause.

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come-on-fc.com berichtet vom Trainingslager in Spanien

Nach fünf Tagen in Spanien ist für manche Spieler des 1. FC Köln der Ausflug an die spanische Costa Blanca bereits wieder vorbei. Schon gestern war klar, dass einige der jungen Talente früher nach Köln zurückreisen würden und nicht mit der kompletten Mannschaft über Memmingen nach Köln zurückkehren. Die FC-Profis bestreiten direkt im Anschluss an das Trainingslager am Samstag das Duell gegen Heidenheim. Dementsprechend wird der FC auch nur mit dem dafür in Frage kommenden Kader dort anreisen.

Diese Spieler reisen früher nach Hause

Und die ist nun Entscheidung also getroffen: Innenverteidiger Yannick Mausehund, Rechtsverteidiger Cenny Neumann, Torhüter Mikolaj Marutzki sowie Stürmer Bernie Lennemann fliegen am Mittwoch nach Köln. Begleitet werden sie vom U21-Torwarttrainer Niklas Knezevic sowie Players-Care-Mitarbeiterin Lena Uebach. Für Fynn Schenten und Youssoupha Niang stehen die Zeichen gut. Die beiden Youngster haben sich in der Vorbereitung in Spanien beweisen können.

Gerade Schenten holte sich nach seinem Einsatz im Testspiel gegen den FC Lugano am vergangenen Montag ein Lob des Trainers ab. „Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, so Kwasniok. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt.“ Möglich, dass Schenten diese Elemente auch gegen Heidenheim zeigen darf.

Neu mit dabei ist Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey, der als Unterstützung der Kölner Defensive zu Beginn der Woche von Manchester City ausgeliehen wurde. Simpson-Pusey nahm am Dienstag das erste Mal an einer Trainingseinheit unter Kwasniok teil und war am Abend zuvor mit dem Flieger aus Köln angereist.

Drei Thesen, an welchen Stellschrauben der 1. FC Köln drehen könnte

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Drei Thesen, an welchen Stellschrauben der 1. FC Köln drehen könnte

Der 1. FC Köln hat sich gleich zu Beginn des neuen Jahres aufgemacht und bereitet sich im spanischen La Nucia auf den zweiten Teil der Saison vor. Der Trend war zuletzt negativ. Das soll sich nun wieder ändern: Sind das die Stellschrauben an denen der 1. FC Köln drehen kann?

Nach einem guten Saisonstart zeichnete sich beim Aufsteiger zuletzt ein Negativtrend ab. Bereits am kommenden Samstag will der FC gegen Heidenheim wieder durchstarten. Dabei könnten vor allem drei Überlegungen eine Rolle spielen: Sind das die Stellschrauben an denen der 1. FC Köln drehen kann?

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Neben den üblichen Grundlagen wie Fitness und taktischen Konzepten hat sich beim 1. FC Köln in der Hinrunde vor allem die defensive Schwäche bei gegnerischen Standards herauskristallisiert. Wenig verwunderlich stand genau dies schließlich im spanischen Trainingslager in Benidorm auch auf der Tagesordnung, wenngleich auch andere Dinge sich mit Wiederaufnahme des Pflichtspielbetriebs durchaus ändern könnten.

Feste Rolle für Schlüsselspieler Martel?

Eine der wichtigen Entscheidungen für die Rückrunde betrifft die Position von Eric Martel. Der Leistungsträger wurde vor allem nach der Verletzung von Abwehrchef Timo Hübers immer wieder auch als Innenverteidiger eingesetzt und fehlte der Mannschaft so als Ankerspieler und Fixpunkt im defensiven Mittelfeld – wobei auch dort seine Stärken zum Großteil im Defensivbereich liegen.

Doch auch der 23-Jährige konnte letztlich nichts daran ändern, dass der FC ohne Sieg aus den jüngsten sechs Ligaspielen ging. Mit seiner Lauf- und Zweikampfstärke sowie seinen Führungsqualitäten ist der ehemalige U21-Nationalspieler zweifelsohne ein Leader der Geißböcke. Zudem hat er für die Kölner im Mittelfeld wohl die größte Wirkungskraft, da sein taktisches Verständnis und seine Spielintelligenz in der hintersten Reihe und meist gegen den Ball nicht so stark zum Tragen kommen wie beispielsweise im Gegenpressing eine Reihe weiter vorne im Mittelfeld.

Durch die Verpflichtung von City-Talent Jahmai Simpson-Pusey hat der FC neben Routinier Dominique Heintz, Joel Schmid, Cenk Özkacar und Rav van den Berg mittelfristig mehr als genug Auswahl für die Innenverteidigung. Zumal auch ein weiterer Abwehrspieler dazukommen könnte.

Mit El Mala und Kaminski in der Offensive?

Eine weitere potenzielle Veränderung wäre die Integration der beiden Leistungsträger Jakub Kaminski und Said El Mala. Während El Mala aktuell der Topscorer bei den Geißböcken ist, adelte Coach Kwasniok den Polen Kaminski zuletzt mehrfach öffentlich als seinen wichtigsten Spieler. Mit den beiden gelernten linken offensiven Flügelspielern verfügt der FC über zwei dynamische Kreativspieler, die mit ihrer individuellen Klasse gerade gegen gleichstarke Teams den Unterschied machen können.

Anders als in den jüngsten Spielen wäre es durchaus eine Überlegung, beide Akteure nicht abwechselnd, sondern vielmehr gemeinsam in die Startelf zu stellen. Möglicherweise wäre eine angepasste taktische Grundaufstellung die Lösung. Während Kwasniok in den ersten 16 Ligapartien mehrfach zwischen Dreier- und Viererkette hin- und herwechselte, könnte man die Stärken beider Spieler in einem 4-4-1-1-System bündeln und vielleicht so besser nutzen.

Auf der linken Außenbahn könnte El Mala sein Tempo und seine Dribbelstärke in Eins-gegen-Eins-Situationen einbringen und immer wieder mit Tiefenläufen für Gefahr sorgen. Kaminski könnte als hängende Spitze in einer Art Freigeistfunktion agieren. So kann er sich zwischen den Linien frei bewegen, freie Räume besetzen und je nach Bedarf situativ auf einen der beiden Flügel ausweichen,um dort eine Überzahlsituation für seine Mannschaft zu schaffen. Mit seiner Spielintelligenz und seiner Torgefahr kann sich der polnische Nationalspieler zudem immer wieder auch in vorderster Front mit einschalten und den Stürmer unterstützen.

Zwei Viererketten für mehr Stabilität?

Auch gegen den Ball hat ein 4-4-1-1 durchaus einige Vorteile zu bieten. Mit einem Martel als Absicherung im defensiven Zentrum, zwei klaren Flügelrollen und einer beweglichen Offensivzentrale wie Kaminski könnte der FC sowohl im Pressing als auch im Umschaltspiel variabel agieren und bei gegnerischen Angriffen blitzschnell zu einem 4-5-1 wechseln, um die Räume dicht zu machen und den Gegner zu Fehlpässen zu zwingen.

Vielleicht wären klare Entscheidungen das bessere Mittel als Experimente. Mit der richtigen Positionierung von Leistungsträger Martel und dem Mut, Kaminski und El Mala gemeinsam zu bringen, könnte man vielleicht auch ein klares Zeichen in Richtung Gegner setzen. Der 1. FC Köln würde nicht wie so oft (auf die gegnerische Aufstellung reagieren), sondern proaktiv agieren. Gelingt es Lukas Kwasniok, diese Erkenntnisse nachhaltig in den Spielbetrieb zu übertragen, könnte der FC nicht nur sportlich an Stabilität gewinnen, sondern auch eine klare Idee davon, wie er in Zukunft auftreten will.

Marius Bülter: Über La Nucia zurück zu alter Stärke beim 1. FC Köln?

Marius Bülter jubelt nach dem Treffer zum 1:0.
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Marius Bülter: Über La Nucia zurück zu alter Stärke beim 1. FC Köln?

Nicht nur aufgrund seines Tors ist er bislang einer der Gewinner des Trainingslagers. FC-Trainer Lukas Kwasniok sieht beim Stürmer des 1. FC Köln eine aufsteigende Tendenz: Findet Marius Bülter zu alter Stärke?

Zu Saisonbeginn war er noch einer der großen Gewinner beim FC, zuletzt lief es nicht mehr ganz so rund. Doch im Trainingslager in Spanien zeigt die Formkurve des Stürmers des 1. FC Köln wieder nach oben: Findet Marius Bülter zu alter Stärke?

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So richtig gefährlich wurde der FC im Testspiel gegen den FC Lugano am Montagnachmittag in der Anfangsphase eher selten. Zwei Abschlüsse von Fynn Schenten standen da nach einer guten Viertelstunde auf der Habenseite. Mit viel Wohlwollen vielleicht auch noch ein Schuss von Marius Bülter, der aber im letzten Moment noch geblockt wurde.

Nach einer knappen halben Stunde nutzte der Angreifer dann aber seinen nächsten Versuch nach Vorarbeit von Jan Thielmann zur Kölner Führung. Ob Bülter den Ball so treffen wollte, ist von Außen schwer zu beurteilen. Doch unterm Strich stand endlich mal wieder ein Tor für den 32-Jährigen, dessen Kerngeschäft nun mal das Tore schießen ist.

Aufsteigende Tendenz bei Bülter

Doch genau daran haperte es zuletzt bei Bülter. Bei der 3:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im November war der Stürmer zuletzt erfolgreich, davor zuletzt Ende August. Zu Saisonbeginn wurde Bülter mit seinen zwei Toren und zwei Vorlagen in zwei Spielen gefeiert, zuletzt herrschte meistens Flaute. Doch nun scheint die Formkurve wieder nach oben zu zeigen.

„Er hatte schon die letzten beiden Tage eine aufsteigende Tendenz“, sagte Lukas Kwasniok am Montag. „Ich bleibe dabei, er hatte eine Wadenverletzung nach drei, vier Wochen und dadurch seinen Rhythmus verloren. Dann kam die Magen-Darm-Erkrankung, wo er in vier Tagen 3,5 Kilogramm verloren hat. Dann ist er Papa geworden und dann verlierst du komplett deinen Rhythmus.“

Diesen könnte er nun in La Nucia wiederfinden – zumindest in Teilen. „Einen schönen Gruß an seine Frau, aber vielleicht tut das einem jungen Vater auch mal ganz gut ins Trainingslager zu fahren“, sagte der Coach mit einem breiten Lächeln im Gesicht. „Dann schläfst du mal wieder durch und fokussierst dich wieder auf den Fußball.“

Für den kommenden Samstag scheint der 32-Jährige in der Tat eine Option darzustellen. Denn Kwasniok ließ durchblicken, dass die Startaufstellung gegen Lugano durchaus auch eine Tendenz Richtung Heidenheim sein könnte. Mit seinem Treffer hat er das Vertrauen am Montag sicher zurückgezahlt. Doch für die Liga muss er vermutlich noch ein wenig drauflegen. „Wir sind guter Dinge, dass er da dann einfach nachlegt“, so Kwasniok

Welcher Jungdachs des 1. FC Köln konnte sich beweisen? Einige Talente reisen wohl frühzeitig ab

Lukas Kwasniok versammelt seine Mannschaft um sich
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Welcher Jungdachs des 1. FC Köln konnte sich beweisen? Einige Talente reisen wohl frühzeitig ab

Fünf Spieler durften in den vergangenen Tagen in La Nucia vorspielen, die Routiniers „kitzeln“. In den Vordergrund haben sich nicht viele Youngster des 1. FC Köln gespielt: Einige Talente treten frühzeitig die Heimreise an.

Zu Beginn des Trainingslagers sprach Lukas Kwasniok von fünf Jungdachsen, die sich zeigen könnten beim 1. FC Köln: Einige Talente treten nun aber wohl frühzeitig die Heimreise an.

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Angesichts seiner Einsatzzeiten bei den Profis und des nicht verlängerten Vertrags im Sommer konnte die Nachricht am Dienstag nicht mehr so richtig überraschen. Der FC und Neo Telle gehen getrennte Wege. Damit verlässt ein weiteres vielversprechendes Talent den Verein. Die Geißböcke hätten gerne den Vertrag mit dem Youngster verlängert, um Telle Spielzeit zu ermöglichen. Doch dazu kam es nicht.

Dafür werden allerdings bereits die nächsten Talente auf mehr beim FC vorbereitet. Gleich fünf junge Spieler hat Lukas Kwasniok mit ins Trainingslager nach La Nucia mitgenommen. „Fünf Jungdachse“, wie der Coach sagte, die die arrivierten Spieler nun erst einmal „kitzeln“ sollen, so der 44-Jährige am Freitag. Für einige Talente ist das Casting allerdings schon wieder beendet.

„Da ist noch keine Entscheidung gefallen“

Zumindest deutete der Trainer an, dass nicht alle Youngster in Spanien bleiben würden. Mit Yannick Mausehund, Fynn Schenten, Cenny Neumann, Bernie Lennemann und Mikolaj Marutzki. „Wir müssen das einzeln betrachten und müssen überlegen, was Sinn macht. Ob wir ein paar dabehalten oder alle heimschicken. Da ist noch keine Entscheidung gefallen“, sagte Kwasniok am Montag. Tatsächlich kamen im Testspiel gegen den FC Lugano „nur“ Yannick Mausehund und Fynn Schenten zum Einsatz.

Dementsprechend könnte es gut sein, dass die weiteren Talente noch vor Freitag die Heimreise antreten. Das gilt möglicherweise auch für Youssoupha Niang, der ebenfalls nicht vorspielen durfte. Durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey könnte auch Mausehund betroffen sein. Zwar schien Kwasniok im Training mit den Leistungen der Nachwuchshoffnungen durchaus zufrieden, aufgedrängt hat sich aber nur ein Talent: Fynn Schenten.

„Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, sagte der Coach. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt und deswegen hat er die Möglichkeit bekommen, sich 45 Minuten zeigen zu dürfen.“

Dementsprechend wird der „gute Junge“ – wie Kwasniok das Talent adelte – wohl auch gemeinsam mit dem Team nach Memmingen und anschließend nach Heidenheim reisen. Dort steht das erste Pflichtspiel des Jahres an. Kein unwichtiges. An der Ostalb soll die Wende eingeleitet werden. Die Entscheidung, welcher Youngster dann dabei ist, wird wohl im Trainerteam am Dienstagabend getroffen.

Neo Telle verlässt den 1. FC Köln

Neo Telle
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Neo Telle verlässt den 1. FC Köln

Ein weiteres Kölner Talent verlässt den FC: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln und schließt sich mit sofortiger Wirkung Fortuna Köln an. Das gab der Verein am Dienstag bekannt.

Es hatte sich wohl schon angedeutet, nun ist es auch offiziell: Neo Telle verlässt den 1. FC Köln. Der Youngster feierte in der vergangenen Spielzeit sein Profi-Debüt, war aber in dieser Spielzeit nur für die reserve vorgesehen.

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Gegen den FC Schalke 04 feierte Neo Telle in der vergangenen Spielzeit noch sein Profidebüt, nun wechselt das vielversprechende Talent zum Stadtrivalen Fortuna Köln. „Bereits im letzten Sommer haben wir mit Neo intensiv über seine nächsten Entwicklungsschritte und seine Perspektive beim FC gesprochen. Da eine von allen Seiten angestrebte Leihe als nächster Entwicklungsschritt nicht realisiert werden konnte, haben wir die Situation nun gemeinsam nochmal neu bewertet“, sagt nun der Technische Direktor Lukas Berg. „Dass sich Neo jetzt für eine Veränderung entschieden hat, um in einem neuen Umfeld die nächsten Schritte zu gehen, ist für uns nachvollziehbar. Wir wünschen Neo in der Südstadt alles Gute und viel Erfolg für seinen weiteren Karriereweg.“

Nur acht Einsätze für die U21

Der FC hatte im Sommer eine Lösung für Telle gesucht. Wie andere Youngster sollte auch der Innenverteidiger eine Leihe eingehen, um Spielpraxis zu sammeln. Dafür hätte Telle aber auch seinen auslaufenden Vertrag verlängern müssen. Dazu kam es nun nicht. In dieser Saison war der Abwehrspieler trotz des Verletzungspechs bei den Profis keine Option. Im Gegenteil, Spieler wie Yannick Mausehund oder Luc Dabrowski durften im Gegensatz zu Telle regelmäßig bei den Profis vorspielen. Mausehund reiste mit dem FC nun auch ins Trainingslager nach Spanien. Doch auch in der U21 spielte der Innenverteidiger nicht die erhoffte Rolle, kam nur acht Mal für die Mannschaft von Evangelos Sbonias zum Einsatz.

„Die Fortuna ist für mich ein sehr interessanter und attraktiver Verein mit klaren sportlichen Zielen und Plänen. Ein Teil dieses Projekts zu sein und aktiv meinen Beitrag zu leisten, ist für mich äußerst spannend und motivierend. Gleichzeitig entschied ich mich für diesen Weg, da mir die Perspektive gefällt. Ich kann mich hier sportlich weiterentwickeln“, wird Telle auf der Homepage von Fortuna Köln zitiert. „Ich will meine Qualitäten auf den Platz bringen und damit der Mannschaft weiterhelfen und freue mich sehr auf diese neue Herausforderung.“