Am Samstagnachmittag hatte es sich angedeutet, am Sonntag wurde es bestätigt: Dominique Heintz wird dem 1. FC Köln zunächst fehlen. Das gab der Verein am Sonntagvormittag bekannt.
Die Innenverteidigung bleibt die personelle Achillesferse der Geißböcke. Denn auch Dominique Heintz wird dem 1. FC Köln zunächst fehlen. Das gab der Club am Sonntag bekannt.
Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Rav van den Berg kam gegen Werder Bremen schneller zu seinem Comeback in der Bundesliga als eigentlich angedacht. Bereits nach dem Ausfall von Joel Schmied wurde der Sommer-Neuzugang als mögliche Option für die Startelf gegen Bremen gehandelt. FC-Trainer Lukas Kwasniok stellte van den Berg allerdings nicht zu Beginn an auf. Doch dann kam alles anders als geplant. Dominique Heintz musste im Weserstadion in der 12. Minute das Spielfeld verlassen. Der Abwehrspieler fasste sich an den Oberschenkel und konnte die Partie nicht weiter bestreiten. Mit Heintz fällt der nächste Innenverteidiger aus. Wie der FC am Sonntag bestätigte, hat sich der Routinier eine muskuläre Verletzung zugezogen. Es handele sich um einen „kleinen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich“, so der Verein. Die Diagnose wurde bei einer MRT-Untersuchung verifiziert.
Heintz ist der fünfte Ausfall bei den Geißböcken
Kwasniok hatte bereits am Samstagnachmittag geahnt, dass es für Heintz nach einem Ausfall aussehen könnte: „Das gehört leider dazu, dass jetzt gefühlt alle Innenverteidiger ausfallen. Das ist wie verhext. Für mich ist wichtig, dass wir auch da wieder Lösungen gefunden haben“, so Kwasniok nach der Begegnung. Besonders ärgerlich für die Geißböcke ist, dass bereits Timo Hübers mit einer schweren Knieverletzung längerfristig ausfällt sowie Joel Schmied im Duell gegen Frankfurt in der vergangenen Woche ebenfalls frühzeitig vom Platz musste und dem Verein aktuell fehlt. Zudem fehlt dem FC Luca Kilian nach dem dritten Kreuzbandriss. Im Trainingslager in Bad Waltersdorf hatte sich zudem Julian Pauli verletzt. Der Youngster ist bekanntlich mittlerweile an Dresden verliehen. Van den Berg ist nach seiner Schulterverletzung wieder einsatzbereit.
Neben dem Rückkehrer van den Berg ist Cenk Özkacar nun der einzige fitte gelernte Innenverteidiger im Kölner Kader. Schon in den vergangenen Wochen mussten mit Eric Martel oder Sebastian Sebulonsen immer wieder positionsfremde Spieler im Abwehrzentrum ran. Wie lange Heintz ausfallen wird, konnte der Verein noch nicht sagen.
Beim Remis in Bremen bewahrte Said El Mala den FC mit einem späten Treffer vor der dritten Niederlage in Folge. Nach dem Auftritt im Weserstadion stellt sich die Frage, wie wichtig das Talent für den FC ist. Ist der 1. FC Köln zu abhängig von Said El Mala?
Für die Kölner lief im Aufeinandertreffen mit dem SV Werder Bremen nur wenig zusammen – mit Ausnahme von Said El Mala. Der 19-Jährige stemmte die Offensivbemühungen der Rheinländer quasi im Alleingang. Ist der 1. FC Köln zu abhängig von Said El Mala?
Derzeit die Lebensversicherung des 1. FC Köln: Said El Mala(Photo by Lars Baron/Getty Images)
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In dieser Saison setzt FC-Coach Lukas Kwasniok bekanntlich auf eine offensive Ausrichtung, die vor allem durch maximale Flexibilität geprägt ist. Eine Konstante in seinem Ansatz ist das Auflaufen von Said El Mala. Der 19-Jährige stand in allen zwölf bisherigen Spielen auf dem Platz, drückte dem Kölner Spiel zunächst durch hocheffektive Kurzeinsätze seinen Stempel auf. Am gestrigen Nachmittag folgte nun im Weserstadion die erste Bundesligapartie über die vollen 90 Minuten. Dies hing laut Kwasniok auch mit dem Spielverlauf im Bremen zusammen: „Ich hatte das Gefühl, dass die Spieler, die in der Lage sind, ein Tor zu erzielen, auf dem Feld bleiben müssen. Wir mussten leider verletzungsbedingt einen Wechsel vornehmen. Ich konnte daher nicht auch noch Linton Maina als weiteren Offensivspieler bringen. Es ist uns fast um die Ohren geflogen. Aber wenn du hinten liegst, brauchst du Spieler auf dem Feld, die Tore erzielen können. Kainz kann ein Tor erzielen, Waldschmidt, Kaminski und Thielmann können alle ein Tor erzielen und Said eben auch.“
Zwischen Übermut und Torerfolg
Dass El Mala derzeit für das Angriffsspiel seiner Mannschaft unverzichtbar ist, wurde gleich von Beginn an deutlich. Bereits nach 15 Minuten setzte der Krefelder das erste Ausrufezeichen. Die erste nennenswerte Gelegenheit des Spiels gehörte Köln: Der Flügelspieler bekam den Ball links an der Mittellinie, ließ den Bremer Karim Coulibaly aussteigen und schoss den Ball über das Tor. Den freistehenden Marius Bülter im Zentrum übersah er dabei geflissentlich. Anschließend kippte das Kölner Offensivspiel in eine längere Phase der Ideenlosigkeit, da Bremen bei den eigenen Offensivaktionen kaum Räume öffnete und äußerst abgeklärt verteidigte, ohne sich auf riskante Aktionen einzulassen.
El Mala suchte im weiteren Verlauf immer wieder den Weg nach vorn, blieb jedoch ebenso häufig hängen. Im Duell mit Bremens Amos Pieper und Yukinari Sugawara tat er sich lange schwer, echte Torgefahr auszustrahlen. Im Eins-gegen-Eins hatte der hochveranlagte mehrfach das Nachsehen. Auch nach dem Geschmack von Trainer Kwasniok agierte sein Schützling in dieser Hinsicht etwas zu übermütig: „Ich sehe ihn jeden Tag im Training. Ihn zeichnet aus, dass er sich von misslungenen Aktionen nicht beirren lässt. Er macht immer weiter. Der nächste Schritt wird sein, mal ein oder zwei Aktionen auszulassen und der Mannschaft Zeit zu geben, nachzukommen, um dann den Gegner zu überraschen.“
In der Schlussphase des Spiels zog El Mala das Tempo noch einmal an und setzte den eingewechselten Luca Waldschmidt mit einer maßgeschneiderten Hereingabe sehenswert in Szene. Dessen Volleyschuss strich nur um Zentimeter an seinem nächsten Jokertor vorbei. Der Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand fiel angesichts der Bemühungen dann durchaus erwartungsgemäß.
Bülter: „Wenn er Tore schießt, dann machen wir das gerne“
Nach dem Unentschieden gegen Werder Bremen könnte man sich die Frage stellen, ob nicht zu viel Verantwortung auf den Schultern von El Mala lastet- zumindest angesichts der Form der anderen Offensivakteure im Kader der Geißböcke. Marius Bülter, Jakub Kaminski und Jan Thielmann wurden von den diszipliniert verteidigenden Bremern um Trainer Horst Steffen nahezu vollständig aus dem Spiel genommen. Mit der frühen Verletzung von Dominique Heintz nach nur zwölf Minuten fiel zudem eine potenzielle offensive Wechseloption weg.
Die Wahrheit ist zudem: Der auf El Mala zugeschnittene Matchplan ging am Ende auf. Das wussten auch seine Mitspieler zu würdigen. „Er tut uns einfach extrem gut in gewissen Situationen mit seiner Leichtigkeit, seinem Abschluss und seiner Unbekümmertheit“, sagte Kölns Torwart Marvin Schwäbe nach dem Abpfiff über den Torschützen. Neben diesem erwartbaren Lob nahm Bülter seinen jungen Mannschaftskameraden jedoch auch in die Pflicht. „Mit seinen Eins-gegen-Eins-Situationen ist er immer wieder für Überraschungen in unserem Spiel verantwortlich. Das hilft uns. Hier und da verliert er auch mal den Ball, dann müssen wir hinterherlaufen. Wenn er aber immer wieder Tore schießt, dann machen wir das gerne“, so der 32-Jährige.
El Mala: „Was gäbe es Schöneres…“
Fest steht, dass nach dem Auftritt gegen Bremen beim 1. FC Köln keine allgemeine Zufriedenheit aufkommen kann, auch nicht, wenn El Mala am Ende den Worst Case verhindert hat. Zudem bleibt offen, ob im kommenden Heimspiel gegen St. Pauli erneut so viel Last auf den Schultern des Kölner Supertalents liegen wird. El Mala selbst blickte im Interview mit FC-TV voller Vorfreude auf die Partie gegen die Hamburger: „Wir wissen, dass Pauli ein unangenehmer Gegner sein wird. Die haben das 1:1 in München bis zur 90. Minute gehalten. Aber wir spielen zuhause. Was gäbe es da Schöneres, als drei Punkte einzufahren?“
Mit einem späten Treffer belohnten sich die Kölner für ihren Aufwand, ob das Remis aber wirklich verdient war, ist angesichts der ersten Halbzeit schwer zu sagen. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln bei Werder Bremen.
Dank Said El Mala hat der FC die dritte Niederlage in Serie abwenden können. Gerade in der ersten Halbzeit boten die Kölner Spieler aber eine schwache Leistung. Im zweiten Abschnitt funktionierte viel besser. Die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln bei Werder Bremen.
Eric Martel im Duell gegen Werder Bremen (Foto: Stuart Franklin / Getty Images)
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Hatte trotz der Bremer Dominanz zunächst wenig zu tun. Beim Gegentor durch Friedl chancenlos, hätte vielleicht sein Tor verlassen können. Parierte stark gegen Puertas. Hielt zu Beginn der zweiten Hälfte weltklasse im Eins-gegen-Eins gegen Schmid.
Alessio Castro-Montes
Stand das erste Mal in dieser Saison in der Startelf. Hatte dort große Schwierigkeiten. Klärte vor dem 0:1 nicht sauber genug. Kam auf seiner Seite überhaupt nicht in die Laufduelle mit Sugawara, Lynen und Puertas. Symptomatisch: Holte sich aufgrund eines Tempodefizits die Gelbe Karte ab. Sein Freistoß aus dem Halbfeld war nicht mehr als ein Hauch von Gefahr. Wurde zur Pause vollkommen zu recht ausgewechselt.
Cenk Özkacar
Hatte auf seiner Seite ordentlich Probleme mit den Bremer Offensivspielern wie bei Puertas, der ihn immer mal wieder viel zu leicht stehen ließ. Die linke Kölner Defensivseite hatten die Bremer zu recht als den absoluten Schwachpunkt ausgemacht. Empfahl sich nicht gerade für mehr.
Dominique Heintz
Mimte etwas überraschend den Abwehrchef, allerdings nur gute zehn Minuten, dann musste er verletzt raus. Hatte bis dato neun Pässe gespielt, die alle ankamen und zwei Zweikämpfe gewonnen.
Sebastian Sebulonsen
Begann in der Dreierkette. Fiel zunächst mit einem eklatanten Fehlpass auf. Wirkte auch sonst in seinen Defensivbemühungen nicht ganz sicher. Ließ sich von Grüll oft zu leicht vernaschen. Keinen Impact auf die Offensive. War nach dem Wechsel sicherer.
Jan Thielmann
Spielte auf der rechten Schiene und rückte eine Reihe zurück. Köpfte einige Flanken weg, gewann einige Zweikämpfe, war aber auch kein Stabilisator der Kölner Hintermannschaft. Spielte am Ende wieder in der Rechtsverteidigung.
Kehrte zurück auf seine zentrale Position im Mittelfeld. Spulte erwartungsgemäß die meisten Kilometer ab, ging in die meisten Zweikämpfe, gewann aber zu wenige davon. Grätschte gleich zwei Mal stark in höchster Not. Muss weiterhin an seinen Offensivbemühungen arbeiten.
Isak Johannesson
Bekam das Zentrum nicht kompakt. War in der Vorwärtsbewegung kein Faktor. Gewohnt passsicher, allerdings mit vielen Sicherheitspässen. Dennoch sehr unauffällig. Nach 45 Minuten war Schluss.
Said El Mala
Fügte sich nach einer guten Viertelstunde erstmals mit einer starken Einzelaktion ein. Setzte seinen Schussversuch aus 15 Metern aber zu hoch an. War in der Offensive der absolute Aktivposten der Kölner. Traf aber mitunter schonmal die falschen Entscheidungen – versuchte es dann lieber alleine, als den sicheren Pass zu spielen. Legte in der Schlussphase Waldschmidt den Pfostentreffer auf, erzielte dann den späten Ausgleich.
Jakub Kaminski
War im ersten Abschnitt so gut wie abgemeldet. Spielte aber auch auf der eher ungewohnten Rechtsaußen-Position. Wechselte zur Pause auf die linke Schiene. Vorbildlich in Sachen Leidenschaft, Willen und Kampfbereitschaft.
Marius Bülter
Fand in der Offensive lange überhaupt nicht statt, wurde aber auch nicht gefüttert. Verlor beim 1:0 Torschützen Friedl aus den Augen. Legte beim Abseitstreffer von Topp Stage im Grunde die Kugel auf.
Starker Einstand von van den Berg
Rav van den Berg
Kam nach zehn Minuten für Dominique Heintz. Köpfte und grätschte im Zentrum nahezu alles weg. Störte Schmid bei dessen Eins-gegen-Eins wohl entscheidend. Starker Auftritt des Abwehrspielers.
Kristoffer Lund
Kam zu Beginn der zweiten Halbzeit für Castro-Montes. Fügte sich mit einem haarsträubenden Fehlpass auf Schmid ein. Konnte sich bei Schwäbe für dessen weltklasse Rettung bedanken. Hatte die Seite aber besser im Griff als Castro-Montes. Das lag aber sicher nicht nur an Lund.
Tom Krauß
Stabilisierte die Kölner Defensive. War gerade in der Vorwärtsbewegung aber nicht immer ganz sauber. Dennoch ein grundsolider Vortrag des Mittelfeldspielers.
Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.
Am Samstagnachmittag holt der FC im Weserstadion gegen die Mannschaft von Horst Steffen noch spät einen Punkt. Nach dem Duell äußerten sich unter anderem Lukas Kwasniok und Marius Bülter: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln bei Werder Bremen.
Beim Spiel gegen Werder Bremen stand er in der Anfangsformation und musste nach gut zehn Minuten vom Platz. Auch Dominique Heintz fällt beim 1. FC Köln wohl vorerst aus. Es ist der fünfte Innenverteidiger der Geißböcke, der sich in dieser Saison verletzt hat.
Der Innenverteidiger-Verletzungs-Fluch hält beim FC weiter an. Dominique Heintz fällt beim 1. FC Köln vorerst aus. Der Abwehrspieler musste gegen Bremen nach zehn Minuten vom Platz.
Dominique Heintz und Rav van den Berg im Spiel gegen Bremen (Foto: Stuart Franklin/GettyImages)
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Unter der Woche hatte sich Kölns Trainer Lukas Kwasniok einen Startelf-Einsatz von Rav van den Berg noch offen gelassen und betont, dass er ja eine gewisse Verantwortung für Rekonvaleszenten habe. Van den Berg spielte zunächst nicht, doch nun gesellt sich möglicherweise ein weiterer Spieler zu der Verletztenliste dazu. Denn Dominique Heintz musste bereits nach gut zehn Minuten vom Platz. Der Abwehrspieler griff sich bereits früh an den Oberschenkel, ließ sich behandeln und ging dann vom Feld. „Das gehört leider dazu, dass jetzt gefühlt alle Innenverteidiger ausfallen. Das ist wie verhext. Für mich ist wichtig, dass wir auch da wieder Lösungen gefunden haben“, sagte Lukas Kwasniok nach der Begegnung. Allerdings betonte der Coach auch, dass noch keine genaue Diagnose vorliege.
Der fünfte verletzte Innenverteidiger
Die wird wohl am Sonntag im Laufe des Tages erfolgen. Heintz wird zumindest in den kommenden Einheiten ausfallen und dem FC ein weiterer Innenverteidiger fehlen – es ist der fünfte in dieser Spielzeit. Luca Kilian riss sich im Sommer zum dritten Mal das Kreuzband, van den Berg musste nach einem Foulspiel im Duell gegen den VfL Wolfsburg an der Schulter operiert werden, Timo Hübers zog sich gegen den BVB eine schwere Knieverletzung zu und Joel Schmied in der vergangenen Woche eine Muskelverletzung. Nun also auch Heintz. Neben dem Rückkehrer van den Berg ist Cenk Özkacar der einzige fitte gelernte Innenverteidiger im Kölner Kader. Schon in den vergangenen Wochen mussten mit Eric Martel oder Sebastian Sebulonsen immer wieder positionsfremde Spieler im Abwehrzentrum ran.
Im Trainingslager in Bad Waltersdorf hatte sich zudem Julian Pauli verletzt. Der Youngster ist bekanntlich mittlerweile an Dresden verliehen. Ob und wie lange Heintz ausfällt, wird sich also am Sonntag herausstellen. Wirklich optimistisch klang der Kölner Trainer aber nicht.
Der FC hat die dritte Niederlage in Serie abwenden können. Der 1. FC Köln holt einen Punkt bei Werder Bremen. Und den dank eines späten Treffers von Said El Mala. Zuvor hatte Marco Friedl getroffen
Das Weserstadion bleibt für den FC weiterhin ein schwieriges Pflaster. Die Kölner warten nach 30 Jahren weiterhin auf ihren zweiten Erfolg an der Weser. Immerhin rettete Said El Mala den Kölnern einen Punkt. Marco Friedl traf für Werder, El Mala glich spät aus. Allerdings war der Zähler aufgrund einer desolaten ersten Halbzeit dann doch schmeichelhaft.
Said El Mala trifft auch gegen Bremen (Foto: Stuart Franklin/GettyImages)
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Am Freitag hatte Lukas Kwasniok die Startelf-Nominierung von Rav van den Berg zumindest als Option angedacht, am Samstag entschied er sich zunächst gegen den Niederländer. Dafür startete Sebastian Sebulonsen in der Dreierkette, etwas überraschend gemeinsam mit Dominique Heintz und Cenk Özkacar. Erstmals stand auch Alessio Castro-Montes von Beginn an auf der linken Schiene in der Anfangsformation. Der FC hatte somit im 14. Pflichtspiel zum 14. Mal eine unterschiedliche Startelf auf dem Platz. Auf der rechten Schiene begann dafür Jan Thielmann, so dass in der Offensive Said El Mala und Jakub Kaminski Marius Bülter flankierten. Die ersten Minuten gehörten aber dem Gastgeber. Auch, weil der FC sich in der letzten Reihe noch nicht so richtig sortiert hatte.
Friedl nickt locker ein
Und die musste sich früh neu sortieren, denn nach gut zehn Minuten verletzte sich Heintz und wurde dann doch durch van den Berg ersetzt. Die erste dicke Chance hatte dann aber trotz der Bremer Überlegenheit der FC. El Mala wurde an der Mittellinie angespielt, nahm Tempo auf und suchte in der Box den Abschluss, setzte aber eine Etage zu hoch an (16.). Doch Bremen war das bessere Team, hatte deutlich mehr vom Spiel und belohnte sich. Nach einer Ecke klärte Castro-Montes die Kugel nicht clever genug, Jens Stage brachte den Ball erneut scharf vors Tor und Marco Friedl nickte ein (22.). Der Gastgeber blieb Spiel bestimmend, aber auch der FC hatte eine weitere Möglichkeit. Wieder wurde El Mala geschickt, dieses Mal blieb der Shootingstar aber im direkten Duell hängen (29.).
Gerade die linke Kölner Seite war besonders anfällig. Immer wieder wurden die Flanken vors Tor geschlagen, immer wieder verteidigten die Kölner, wenn auch nicht immer sauber. Für einen Hauch von Gefahr sorgte Castro-Montes mit einem Freistoß aus dem Halbfeld. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit gab es dann auf beiden Seiten doch noch Möglichkeiten. Martel blieb mit einem Abschluss an Friedl hängen (45.), auf der anderen Seite parierte Schwäbe einen Abschluss von Cameron Puertas (45.+2). Lukas Kwasniok wechselte zur Pause, brachte für den überforderten Castro-Montes Kristoffer Lund. Auch Tom Krauß kam für Isak Johanneson. Und Lund fügte sich mit einem haarsträubenden Fehlpass ein, schickte Schmid auf die Reise, aber Schwäbe rettete weltklasse (49.). Den Nachschuss setzte Keke Topp zu hoch an.
El Mala sichert den Punkt
Doch der Angreifer netzte nur wenige Minuten später ein. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld verlor Bülter den Ball gegen Stage, der die Kugel zurücklegte. Topp schob nur ein, aber Stage hatte sich zuvor im Abseits befunden (54.). Die Kölner investierten nun aber mehr in die Offensive. Unter anderem flankte El Mala auf Bülter, der aber keinen Druck hinter die Kugel bekam (61.). Bremen war längst nicht mehr so zielstrebig, setzte aber auf Konter. Der FC übernahm die Spielkontrolle, ohne wirklich gefährlich zu werden. Mit Luca Waldschmidt und Florian Kainz wechselte Kwasniok weitere Offensivkräfte ein. Doch die Kölner blieben weiterhin zu harmlos. Der ehemalige Kölner Kapitän legte sogar fast noch das 0:2 aus Kölner Sicht auf. Doch Sugawara vergab aus guter Position (86.).
Auf der anderen Seite hätte Luca Waldschmidt beinahe doch noch für einen halbwegs versöhnlichen Nachmittag gesorgt. Nach einer starken Flanke von El Mala kam der Offensivspieler zum Abschluss, traf aber nur den Pfosten (88.). Als keiner mehr so recht daran glaubte, nahm sich El Mala auf der linken Seite ein Herz. Der Schuss des Shootingstars wurde zum 1:1 abgefälscht. In der Nachspielzeit sah Niklas Stark noch die Gelb-Rote Karte. Einen Einfluss nahm das nicht mehr auf das Spiel. Am kommenden Samstag empfangen die Geißböcke dann den FC St. Pauli in Köln.
1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar (74. Waldschmidt), Heintz (12. Van den Berg), Sebulonsen – Castro-Montes (46. Lund), Martel (81. Kainz), Johannesson (46. Krauß), Thielmann – El Mala, Bülter, Kaminski; Tore: 1:0 Friedl (22.), 1:1 El Mala (90.+2); Gelbe Karten FC: Castro-Montes (1), Thielmann, Martel (3); Gelb-Rote Karte: Stark
Am Samstagnachmittag steht für den FC der zwölfte Spieltag der Bundesliga auf dem Plan. Dabei sind die Geißböcke zu Gast im Weserstadion. Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen.
Nach der 3:4-Niederlage vergangene Woche geht es für die Geißböcke am Samstag gegen Bremen. Die Kölner treffen dann auf den Tabellenneunten der aktuellen Saison: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen.
Rav van den Berg wird beim 1. FC Köln wieder eine Option
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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Bundesliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen. Der FC ist zu Gast bei der Mannschaft von Horst Steffen. FC-Trainer Lukas Kwasniok äußerte sich auf der Pressekonferenz zum Gegner: „Bremen spielt einen guten, ansehnlichen Fußball und sie sind in Umschaltsituationen mit das Beste, was es in der Bundesliga gibt. Sie warten fast schon wie so Hyänen auf Bälle, die sie abgreifen können, um dann überfallartig anzugreifen. Wir freuen uns auf das Duell, weil beide Mannschaften nach vorne spielen wollen“, so Kwasniok.
Ragnar Ache und Joel Schmied stehen dem Coach gegen Bremen nicht zur Verfügung. Dennoch will Kwasniok keinen Trübsal blasen und hat die „ein oder andere Lösung auch schon in petto.“
Der FC spielt am Samstag nicht nur gegen Bremen, sondern dort auch gegen die nächste Negativbilanz. Seit 30 Jahren hat Köln nur einen Erfolg an der Weser einfahren können. Doch das Gesetz der Serie hat die Geißböcke in dieser Spielzeit eher selten abgeschreckt. Kann der 1. FC Köln den Bremen-Fluch beenden?
Das Weserstadion ist für die Geißböcke wahrlich kein gutes Pflaster. Nur ein Sieg in 30 Jahren steht zu Buche. Nun soll die Wende her: Kann der 1. FC Köln den Bremen-Fluch am Samstagnachmittag beenden?
Anthony Ujah trifft im Weserstadion in Bremen (Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)
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Eigentlich hätte Anthony Ujah seine Karriere gerne fortgeführt, doch im August 2025 trat der Stürmer vom aktiven Dasein als Fußballprofi zurück. „Heute treffe ich die schwerste Entscheidung meines Lebens: Ich beende meine Karriere als Profifußballer“, hatte Ujah damals auf Instagram geschrieben. Der 35-Jährige kann auf eine abwechslungsreiche Laufbahn zurückblicken. Und am Samstag wird der Angreifer möglicherweise nach Bremen blicken, denn da treffen gleich zwei seiner Ex-Vereine aufeinander. Und Ujah ist tatsächlich der Siegtorschütze beim letzten Kölner Erfolg im Weserstadion gewesen. Im Oktober 2014 erzielte der Stürmer den einzigen Treffer der Begegnung in Bremen. Thomas Kessler saß damals als Ersatzkeeper auf der Bank. In den folgenden acht Partien gab es vier Niederlagen und vier Mal ein 1:1.
Ujah trifft für und gegen Köln
Seit 1995 haben die Kölner nur dieses eine Mal in Bremen gewonnen. Ebenfalls 1:0 nach einem Treffer von Stefan Kohn, aber in Unterzahl, weil der Vater des heutigen Werder-Spielers und Ex-Kölner Mitchell Weiser, Patrick Weiser, mit Gelb-Rot vom Platz musste. Die Bilanz ist also alles andere als eine gute gegen Werder. Und doch gibt es natürlich Hoffnung. Denn der FC ist in dieser Saison geradezu Spezialist, wenn es darum geht Bilanzen aufzupolieren. Freiburg, Hoffenheim und der Hamburger SV waren in den vergangenen Jahren alles andere als gern gesehene Gegner. Gegen alle drei sammelten die Geißböcke bekanntlich neun Punkte ein. Warum also nicht gegen Bremen. Bei der Eintracht verhielt es sich in der vergangenen Woche bekanntlich andersrum. Der FC hatte nur einmal seit 1994 gegen Frankfurt daheim verloren. Eben bis zum 3:4 am vergangenen Spieltag.
Und jede Statistik ist natürlich nur so gut, wie man sie liest. Zwar hat Bremen von den vergangenen sieben Duellen gegen den FC nur eins verloren, da setzte es aber eine – aus Werder-Sicht – bittere 1:7-Klatsche. Unmittelbar nach dem letzten Erfolg der Kölner über Bremen wechselte Anthony Ujah dann an die Weser, spielte für Bremen und wurde in der 2. Runde zum Pokalhelden, als er das 1:0 für die Nordlichter erzielte. Natürlich gegen den 1. FC Köln.
Vier der vergangenen fünf Pflichtspiele gingen verloren. Nun soll gegen Werder Bremen die Wende her. Doch das wird alles andere als einfach für die Geißböcke. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Bremen.
Am Samstagnachmittag ist der FC zu Gast bei Werder Bremen, eine schwere Aufgabe für die Kölner. Denn die Nordlichter haben sich gefangen und zuletzt stark aufgespielt. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Bremen.
Victor Boniface kommt bei Bremen bislang noch nicht in Schwung (Foto: Selim Sudheimer/Getty Images)
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Form: Werder Bremen hat sich nach dem Erstrunden-Aus im Pokal bei Arminia Bielefeld (0:1) und einem mehr als holprigen Ligastart stabilisiert. Nach dem 0:4 in München blieben die Werderaner in den folgenden fünf Ligaspielen ungeschlagen. Durch die drei Heimsiege gegen St.Pauli (1:0), Union (1:0) und Wolfsburg (2:1) sowie den beiden Remis in Heidenheim (2:2) und in Mainz (1:1) etablierte sich das Team von Trainer Horst Steffen im Mittelfeld der Tabelle. Am vergangenen Spieltag musste Bremen dann jedoch wieder eine Niederlage hinnehmen. Beim Auswärtsspiel in Leipzig zeigten die Grün-Weißen eine gute Leistung, mussten das Feld am Ende jedoch mit einer 0:2-Niederlage verlassen. Aktuell steht Bremen mit 15 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz.
Heimstark, aber rustikal
Heimstark: Zehn der 15 Zähler in der Liga holte Werder im heimischen Weserstadion. Damit steht Bremen in der Heimtabelle auf dem sechsten Platz. Nach einem 3:3 gegen Leverkusen und einem 0:3 gegen Freiburg gewann Werder seine vergangenen drei Heimspiele gegen St. Pauli, Union und Wolfsburg allesamt. Auch der FC hat seine Schwierigkeiten an der Weser, gewann dort zuletzt 2014.
Viele Verwarnungen: Mit 28 Karten bekamen die Bremer in dieser Saison hinter Augsburg (34) und Mainz (31) die drittmeisten Karten. Neben einer Gelb-Roten Karte bekam Werder bereits 27 und damit hinter Augsburg (33) die zweitmeisten Verwarnungen der ganzen Liga ausgesprochen. Der FC erhielt erst 19 Verwarnungen, nur Leipzig und Frankfurt sind noch fairer.
Balleroberungen: Das Team von Horst Steffen ist die Mannschaft mit den meisten Balleroberungen, der FC kommt auf die wenigsten. Dafür spulten die Geißböcke die meisten Kilometer aller Bundesligisten ab, Bremen die wenigsten.
Im Fokus: Victor Boniface
Im Fokus: Mit Victor Boniface ist Werder Bremen am Deadline Day ein echter Transfercoup gelungen. Der Nigerianer, der in den vergangenen beiden Spielzeiten für Bayer 04 Leverkusen auflief, in 61 Pflichtspielen 32 Treffer und zwölf Vorlagen sammelte und mit Leverkusen sowohl die Meisterschaft als auch den DFB-Pokal sowie den Supercup gewann, wechselte im Sommer nach einem gescheiterten Transfer zu AC Mailand für ein Jahr auf Leihbasis an den Osterdeich. Mit einem damaligen Marktwert von 40 Millionen Euro war der 24-Jährige sofort der wertvollste Spieler im Kader der Bremer.
Allerdings kann Boniface bislang noch nicht an seine Form aus Leverkusen anknüpfen. Immer wieder gibt es Diskussionen über den Fitnesszustand des Angreifers, der in der Vergangenheit bereits zwei Kreuzbandrisse hinnehmen musste. Unter Horst Steffen stand Boniface zwar in neun der elf Ligaspiele auf dem Feld, gehörte jedoch nur zweimal zur Startelf. Überdies gelang dem Rechtsfuß neben zwei Vorlagen noch kein Treffer. Die fehlende Form spiegelt sich auch bei Bonifaces Marktwert wider, der sich seit Saisonbeginn auf 20 Millionen halbiert hat. Sollte der Angreifer im Laufe der Saison in Schwung kommen, hätte Bremen einen echten Top-Stürmer, der die Mannschaft ins obere Tabellendrittel führen kann.
Klares System
Formation: Trainer Horst Steffen lässt seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Im Tor ist Mio Backhaus gesetzt. Vor dem jungen Schlussmann hat sich durch die Verletzungen in Werders Abwehr die Viererkette aus Yuki Sugawara, Karim Coulibaly, Amos Pieper und Marco Friedl festgespielt. Diese vier sind genauso gesetzt wie Senne Lynen und Jens Stage auf den beiden Sechserpositionen. So fest die Positionen im hinteren Bereich sind, desto offener ist die Besetzung der vier vorderen Positionen. Hier scheint lediglich Romano Schmid gesetzt, der entweder auf der Zehn oder auf der rechten Außenbahn spielt. Agiert Schmid auf den Außen, ist Cameron Puertas der heißeste Kandidat für die Position hinter der Spitze. Spielt Schmid jedoch auf der Zehn, hat Steffen mit Puertas und Justin Njimah verschiedene Optionen. Auf der linken Außenbahn liefern sich Samuel Mbangula und Marco Grüll ein enges Duell. In der Spitze startete in den vergangenen beiden Spielen Keke Topp, der den Vorzug vor Victor Boniface erhielt.
Das sagen die Trainer
Lukas Kwasniok über Bremen: „Die Bremer sind mittlerweile eine etablierte Bundesligamannschaft. Sie haben einen Trainer, den ich sehr schätze und der in Elversberg eine tolle Arbeit an den Tag gelegt hat. Auch jetzt in Bremen hat er diesen leichten Umbruch gut moderiert. Der Saisonstart von ihnen war nicht so einfach, sie haben sich jetzt aber stabilisiert. Sie haben klare Abläufe in der Arbeit mit dem Ball, spielen einen ansehnlichen, schönen Fußball und sind vor allem in Umschaltsituationen so mit das Beste, was die Bundesliga zu bieten hat. Sie warten auf Bälle, die sie abgreifen können, und dann in Richtung gegnerisches Tor dich überfallartig auf dem falschen Fuß zu erwischen. Ich muss sagen, ich hege gewisse Sympathien für die Herangehensweise der Bremer in den vergangenen Jahrzehnten und habe auch das Gefühl, dass es ein perfektes Match zwischen, Bremen, Horst Steffen und der Mannschaft ist.“
Horst Steffen über den FC: „Das Spiel ist schwer vorzubereiten, da es beim FC unterschiedliche Formationen und Aufstellungen gibt. Mal spielt El Mala von Beginn an, mal kommt er rein. Mal ist Bülter da, mal ist Ache da. Es ist nicht abzuschätzen, wie die Aufstellung sein wird. Insofern werden wir versuchen, unsere Grundideen auf das Feld zu bringen, egal ob der Gegner mit einer Dreier- oder Viererkette verteidigt. Ich finde den Club ganz sympathisch, ich finde kölsche Lieder ganz nett. Insofern haben wir eine Nähe dazu. Es ist ein Gegner in der Bundesliga und mehr auch nicht. Mit Lukas habe ich jetzt schon einige Spiele gehabt. Er macht viele Personalwechsel, um ein Spiel dann auch noch einmal zu beeinflussen oder auch von Woche zu Woche das Spiel zu verändern. Das zeichnet ihn aus.“
Nach der knappen 3:4-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen der zwölfte Spieltag in der Bundesliga vor der Tür. Wer am Samstagnachmittag in Bremen von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln in Bremen spielen.
Für den 1. FC Köln steht mit der Partie beim SV Werder Bremen das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Im Vergleich zum vergangenen Spiel gegen Eintracht Frankfurt muss Trainer Lukas Kwasniok auf zwei Spieler verzichten, die gegen die Hessen in der Startelf standen. Daher muss der FC-Coach seine Startelf in Bremen definitiv auf zwei Positionen verändern. So könnte der 1. FC Köln in Bremen spielen.
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Nachdem sich die Personalsituation vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt noch ein wenig entspannt hatte, sieht die Situation vor dem kommenden Spiel in Bremen wieder anders aus. Neben den beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian muss der FC an der Weser auch ohne Joel Schmied und Ragnar Ache auskommen. Während sich Schmied gegen Frankfurt eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hatte, erlitt Ache am Mittwoch im Training durch einen Ellbogentreffer eine Gehirnerschütterung. Dadurch muss Lukas Kwasniok seine Mannschaft im Vergleich zum Spiel gegen die Eintracht also auf mindestens zwei Positionen verändern. Zudem könnte Kwasniok auch wieder zu einer Dreierkette zurückkehren. Im Spiel gegen Frankfurt startete der FC mit einer Viererkette, zeigte sich dabei jedoch nicht wirklich sicher.
Kaminski mit El Mala auf der Schiene?
Im Tor ist Marvin Schwäbe natürlich weiterhin gesetzt. Vor dem Schlussmann dürften in einer Dreierkette Dominique Heintz links, Eric Martel zentral und van den Berg rechts beginnen. Für den Niederländer wäre es der erste FC-Einsatz seit dem Auswärtsspiel in Wolfsburg Mitte September. Van den Berg selbst sieht sich bereit für sein FC-Comeback. „Jetzt bin ich wieder da. Vielleicht sieht das der Coach anders. Aber wenn mich der Coach braucht, bin ich da“, so der 21-Jährige. Kwasniok hingegen wollte noch keinen Hinweis auf eine mögliche Startelfnominierung von van den Berg geben und betonte, dass die Rolle in der Innenverteidigung die einzige offene Position für das Spiel in Bremen sei. Van den Berg sei „ein Gedankengang. Der liegt auf der Hand, logischerweise. Ich muss gestehen, dass im Fall eines fitten Joel Schmied die Überlegung noch nicht vorhanden gewesen wäre. Er ist gerade an der Schwelle“, so der 44-Jährige auf der Pressekonferenz.
Während Sebastian Sebulonsen erneut auf der rechten Schienenposition beginnen dürfte, könnte Kristoffer Lund auf der anderen Seite nach zwei unglücklichen Auftritten auf die Bank rotieren. Die Position des Linksverteidigers dürfte dann Jakub Kaminski einnehmen, der in dieser Spielzeit in dieser Rolle zu überzeugen wusste. Im zentralen Mittelfeld hat Isak Johannesson seinen Platz sicher. Neben dem Isländer könnte wie bereits in den vergangenen Spielen Denis Huseinbasic beginnen. In der Offensive dürfte Marius Bülter für Ragnar Ache starten und somit die Position des Stürmers einnehmen. Rechts scheint aktuell Jan Thielmann die besten Karten zu haben und wird wohl auch in Bremen von Beginn an auf dem Feld stehen. Die offene Position auf der linken Seite durch das Zurückziehen von Kaminski wird voraussichtlich Said El Mala besetzen.
Allerdings könnte Kwasniok auch weiterhin auf eine Viererkette setzen. In diesem Fall würden Heintz und Van den Berg wohl die Innenverteidigung bilden, Sebulonsen und Kaminski die beiden Außenverteidigerpositionen besetzen und Martel neben Johannesson ins Zentrum rücken. Überdies könnte dann Waldschmidt für Huseinbasic ins Team rücken und hinter Bülter als eine Art Zehner agieren.