Update beim 1. FC Köln: Bülter wieder im Training, Waldschmidt fehlt

Marius Bülter im Training des 1. FC Köln
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Update beim 1. FC Köln: Bülter wieder im Training, Waldschmidt fehlt

Die Szenen am Mittwoch ließen Schlimmeres erahnen, doch offenbar ist die Verletzung nicht so schlimm wie befürchtet. Ein anderer Angreifer meldete sich zurück beim 1. FC Köln: Marius Bülter zurück, Luca Waldschmidt noch nicht.

Zumindest leicht entspannt sich die Personaldecke in der angeschlagenen Offensive des 1. FC Köln: Marius Bülter ist wieder zurück im Training der Geißböcke, Luca Waldschmidt allerdings noch nicht. Wie lange der Offensivspieler ausfällt, ist noch unklar.

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Eigentlich war für Donnerstag eine öffentliche Einheit anberaumt, doch FC-Trainer Lukas KWasniok änderte kurzfristig seine Pläne. Der FC trainierte schon am Donnerstag hinter verschlossenen Türen. Das hat aber sicherlich nichts mit dem Verletztenstand bei den Geißböcken zu tun. Der FC sorgte sich zuletzt um seine Offensive. Marius Bülter hatte sich im Spiel gegen RB Leipzig einen Pferdekuss abgeholt, wurde zur Halbzeit ausgewechselt und konnte zu Beginn der Woche nicht trainieren. Am Mittwoch erwischte es dann Luca Waldschmidt. Der gebürtige Siegener war umgeknickt, hatte sich offenbar am Sprunggelenk verletzt und musste das Training dementsprechend abbrechen. Zumindest bei einem der beiden Spieler gibt es erst einmal eine Entwarnung.

Bülter wieder dabei, Waldschmidt fehlt

Denn Marius Bülter ging am Donnerstag mit der Mannschaft wieder aufs Feld. Der Angreifer hatte schon am Dienstag bekannt gegeben, dass er keine Probleme für die Begegnung gegen den VfB Stuttgart (Sonntag, 17:30 Uhr) sehe. Bülter wird also gegen den VfB wohl tatsächlich zur Verfügung stehen und wieder auf Torejagd gehen. Anders ist die Lage wohl bei Waldschmidt. Der Offensivspieler hat sich nach Informationen von come-on-fc.com zwar keine strukturelle Verletzung zugezogen, konnte am Donnerstag aber dennoch nicht mit der Mannschaft trainieren. Wie lange der ehemalige Nationalspieler noch ausfällt, ist noch offen. Allerdings bleiben auch nur noch zwei Einheiten bis zum Spiel am Sonntag. Wie schon am Mittwoch trainierte erneut U21-Stürmer Nilas Yacobi mit. Auch Safyan Toure war am Donnerstag dabei.

Der FC trifft am Sonntagnachmittag auf den VfB Stuttgart. Es ist das zweite Heimspiel der laufenden Saison. Die Kölner sind bislang das einzige Team, das erst einmal im eigenen Stadion angetreten ist. Bislang gehört Marius Bülter zu den absoluten Stammspielern bei den Kölnern.


Warum Eric Martel beim 1. FC Köln wieder Mr. Unverzichtbar ist

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Warum Eric Martel beim 1. FC Köln wieder Mr. Unverzichtbar ist

Ausgerechnet gegen seinen Ex-Club musste Eric Martel das erste Mal frühzeitig vom Platz. Dem Mittelfeldspieler drohte der Platzverweis. Einen adäquaten Ersatz gab es auf der Sechs für Martel ad hoc nicht beim 1. FC Köln: Eric Martel wird wieder Mr. Unverzichtbar.

Eric Martel stand am vergangenen Wochenende unmittelbar vor dem Platzverweis und wurde ausgewechselt. Nach dem Ausfall von Rav van den Berg setzte Lukas Kwasniok Tom Krauß als Linksverteidiger ein. Dieser Plan ging auf, führt eventuell jedoch zu neuen Problemen im Mittelfeld des 1. FC Köln: Eric Martel wird wieder Mr. Unverzichtbar.

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Viel hätte wohl nicht mehr gefehlt und das Spiel wäre mit einer Roten Karte zu Ende gegangen. Vielleicht hatte Eric Martel auch eine gehörige Portion Glück. Denn der Mittelfeldspieler hatte die Gelbe Karte schon lange gesehen, als er gleich zwei Mal im Mittelfeld gegen Leipziger Spieler foulte. Die Forderung von David Raum, nun auch die Ampelkarte zu zeigen, war Fehl am Platz, aber durchaus verständlich. Martel sah zwar nicht die dritte Gelb-Rote Karte seiner Karriere, das Spiel war aber dennoch frühzeitig für den 23-Jährigen beendet. Ausgerechnet im Spiel gegen seinen Ex-Club in Leipzig musste der Straubinger zum ersten Mal in dieser Spielzeit frühzeitig vom Platz. Lukas Kwasniok wollte natürlich keine Unterzahl riskieren, aber sicher auch keine Sperre seines Dauerläufers.

Eric Martel ist für den Trainer unverzichtbar

Schon vor der Saison hat der Trainer erklärt, dass Martel für ihn absolut gesetzt sei. Bis zum Leipzig-Spiel war der Sechser der einzige Feldspieler neben Jakub Kaminski, der immer auf dem Platz stand. Martel ist ein absoluter Leader in der Mannschaft, Vorbild in Sachen Wille, Kampfgeist und Leidenschaft. Martel geht dahin, wo es wehtut, scheut keinen Zweikampf. Und vielleicht tut sich daher auch genau an dieser Stelle so etwas wie eine kleine Sollbruchstelle in dem breiten Kader der Geißböcke auf. Denn zum 23-Jährigen fehlt im Grunde die Alternative. Am Samstag kam Denis Huseinbasic für den Mittelfeldspieler. Eine Rolle, die der Bosnier spielen kann. Doch der nominelle Ersatz kommt an die defensiven Qualitäten von Martel nicht heran. Der Bosnier scheint womöglich weniger geschaffen für intensive Zweikämpfe und die körperbetonten Duelle im Zentrum. Stattdessen bringt er seine Stärken im Spiel nach vorne ein, ist technisch versiert und mit einem feinen Fuß ausgestattet, aber die Rolle des Sechsers interpretiert er anders als Martel.

Mit Tom Krauß haben die Kölner im Sommer einen Backup verpflichtet. Dass der 24-Jährige die Position bekleiden kann, hat er in der vergangenen Saison beim VfL Bochum bewiesen. Doch ob Kwasniok seinen „Defensiv-Allrounder“ auf der Sechs sieht, ist eine andere Frage. Denn beim FC spielte der gebürtige Leipziger die Position noch nicht. Zudem muss der FC in den kommenden Wochen und Monaten auf zwei Defensivakteure verzichten. Während der dritte Kreuzbandriss binnen 18 Monaten für Luca Kilian einen herben langfristigen Rückschlag bedeutete, fiel auch Neuzugang Rav van den Berg nach dem Wolfsburgs-Spiel mittelfristig aus. Unter anderem diese Tatsache führte am vergangenen Wochenende zu einem durchaus überraschenden Personal-Experiment von Kwasniok. Beim Bundesligaspiel gegen RB Leipzig entschied dieser sich gegen eine positionsgetreue Kompensation von Van den Bergs Ausfall und verlegte stattdessen den gelernten Sechser Tom Krauss auf die linke Abwehrseite.

Ein gelungenes Experiment

Der Defensiv-Allrounder startete somit an der Seite von Timo Hübers in der Viererkette. Krauß war von dieser für ihn gänzlich neuen Position nicht überrumpelt: „Ich bin da sehr variabel, diese Position hatte ich auch noch nie gespielt. Ich bin froh, dass der Trainer mich aufstellt, und ich versuche, mein Bestes zu geben. Aber am Ende ist es nicht immer einfach, gegen Bakayoko zu verteidigen“, zeigte sich Krauß nach dem Spiel ehrlich. Gegen den pfeilschnellen Leipziger Flügelspieler Johan Bakayoko hatte der 24-Jährige alle Hände voll zu tun und machte seine Sache dennoch beachtlich. Auch Kwasniok zeigte mit dem Auftritt seines Schützlings zufrieden: „Tom hat es gegen Bakayoko herausragend gemacht, ihn wie erhofft auf seinen linken Fuß gelenkt mit seinem rechten. Aber dann macht Bakayoko Übersteiger und in der Box war es nicht einfach zu verteidigen.“ Unterm Strich ein gelungenes Experiment: „Ich war mit seiner Leistung echt absolut einverstanden.“

Auch, wenn der Trainer mit der Leistung einverstanden war, war die Defensive im Gesamtverbund nicht immer sattelfest. Gerade bei Standards hatten die Kölner in der Hintermannschaft einiges zu tun. In der vergangenen Saison gelang es dem 1. FC Köln, die damals wackelige und oft löchrige Defensive durch das Zurückziehen von Eric Martel in die Innenverteidigung deutlich zu stabilisieren. Diese Maßnahme erwies sich als effektiv, um auch gegen individuell stärkere und spielerisch überlegene Gegner standzuhalten. Solche Überlegungen könnten nun auch in die systemischen Gedankenspiele von Kwasniok einfließen. Der FC-Coach betont immer wieder, dass er keine feste Startelf hat, sondern seine Aufstellung an Spiel und Gegner anpasst. Es ist also gut möglich, dass er im kommenden Duell mit dem VfB Stuttgart die nächste Überraschung bereithält – idealerweise eine, die dabei hilft, die zweite Saisonniederlage zu verhindern.


Lukas Kwasniok hat zwar keine Stammelf, aber eine Stammacht

Die Spieler des 1. FC Köln beim Spiel gegen den SC Freiburg
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Lukas Kwasniok hat zwar keine Stammelf, aber eine Stammacht

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird nicht müde zu betonen, dass er nicht auf eine Stammelf setzen, möglichst vielen Spielern Einsatzzeit geben wolle. Das tut er auch, 22 Profis kamen bereits zum Einsatz. Doch es gibt auch Akteure, auf die der Trainer vollends setzt. Das sind die Stammspieler des 1. FC Köln.

Zwar keine Stammelf, aber ein Pool an Spielern, die für die Anfangsformation in Frage kommen, hat Lukas Kwasniok angekündigt. Aber stimmt das? Das sind die Stammspieler des 1. FC Köln.

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Fünf Pflichtspiele sind absolviert, die zweite Länderspielpause ist bereits näher als die vergangene alt ist und nach wie vor wird FC-Trainer Lukas Kwasniok nicht müde, zu betonen, dass es beim FC aktuell keine klassische Stammformation gäbe. „Es wird keine dauerhafte Stammelf geben, sondern immer nur eine Startelf, die sich je nach Bedarf und der persönlichen Verfassung einzelner Spieler verändert“, sagte der Trainer noch vor dem ersten Pflichtspiel. „Wir werden sehen, dass wir den gesamten Kader nutzen, weil jedes Spiel andere Herausforderungen mit sich bringt und andere Spielertypen gefragt sind.“ Nach diesem Motto lebt der Kölner Trainer in der Bundesliga wie kaum ein anderer. Bis auf Dominique Heintz kamen tatsächlich sämtliche Feldspieler bislang zum Einsatz (ausgenommen der Nachwuchshoffnungen wie Neo Telle sowie der Langzeitverletzten).

Es gibt eine Stammachse

Inklusive Pokalspiel hat Kwasniok in dieser Saison 22 Akteure bereits auf das Feld geschickt. Nur der Hamburger SV kommt auf mehr eingesetzte Spieler (23). 17 Spieler standen in den bisherigen fünf Pflichtspielen in den Anfangsformationen. Dabei wählte der Kölner Trainer auch jedes Mal eine andere taktische Formation. Mal Dreier-, mal Viererkette, mal Doppelspitze, mal Doppelsechs – anders als noch in der vergangenen Saison hält Kwasniok sein Wort und stellt die Mannschaft auf den jeweiligen Gegner anders ein und das auch meist mit einem anderen Personal. Dabei betont der Trainer auch, dass es durchaus vorkommen könne, dass er auch mal das gleiche Team wie in der Vorwoche auf den Platz schicke. Das kam in dieser Saison noch nicht vor.

Teile einer Stammelf haben sich dagegen schon mehr als deutlich herauskristallisiert. Zumindest hat Kwasniok – wie von ihm auch angekündigt – einige Stammkräfte, die offensichtlich eine Achse bilden. Mit Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen, Eric Martel, Jakub Kaminski und Marius Bülter standen fünf Spieler bislang immer in der Anfangsformation. Marvin Schwäbe ist in der Liga ebenfalls gesetzt. Jan Thielmann kam im Pokalspiel gegen Regensburg als Joker und lief fortan ebenfalls von Beginn an auf. Isak Johannesson stand gegen Wolfsburg nicht in der Startelf, wohl auch aufgrund seiner Verletzung, die er in der Woche zuvor erlitten und aufgrund derer er nicht alle Trainingseinheiten absolviert hatte. Ansonsten kommt der Kölner Coach wohl auch an dem Isländer nicht vorbei. Aktuell wirkt es so, als habe Kwansiok also eine Starting-Acht.

Kwasniok setzt bislang auf drei Joker

Und die macht es der Konkurrenz – zumindest in Teilen – aktuell auch alles andere als einfach. An der Achse Schwäbe, Hübers, Martel, Johannesson, Bülter wird der Kölner Coach vorerst nicht rütteln. Auch Sebulonsen und Johannesson sind aktuell deutlich stärker als die direkten Konkurrenz. Jakub Kaminski hat gerade in den ersten Spielen bewiesen, warum der Trainer auf ihn setzt. Und so bleiben aktuell tatsächlich nur wenige klar umkämpfte Positionen. So haben es Spieler wie Dominique Heintz (ohne Einsatz), Jusuf Gazibegovic, vielleicht auch Denis Huseinbasic erst einmal schwer. Nach den ersten Spielen zeichnen sich auch Akteure ab, die der Kölner Trainer als klare Joker sieht. Said El Mala und Ragnar Ache wurden in allen fünf Spielen eingewechselt, Florian Kainz in vier Begegnungen. Eine neue Rolle für den Ex-Kapitän der Geißböcke.


Mit Jessen-Doppelpack zum ersten Sieg: FC-Frauen gewinnen Keller-Duell

Jubel bei den Frauen des 1. FC Köln
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Mit Jessen-Doppelpack zum ersten Sieg: FC-Frauen gewinnen Keller-Duell

Die Fußballerinnen des FC haben den ersten Saisonsieg gefeiert und damit die rote Laterne in der Bundesliga abgegeben: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Kellerduell bei der SGS Essen an der Hafenstraße verdient mit 2:1 und verweisen den Gegner damit ans Tabellenende.

Matchwinnerin war im Duell gegen Essen Sandra Jessen, die beide Tore für den FC erzielte. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Kellerduell bei der SGS Essen 2:1.

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Kölns Trainerin Britta Carlson vertraute derselben Startelf, die drei Tage zuvor höchstunglücklich in der Nachspielzeit gegen den VfL Wolfsburg verloren hatte. Die Kölnerinnen starteten engagiert in die Partie. Insbesondere Carlotta Imping sorgte über die rechte Seite für Schwung. Folgerichtig ging der FC auch früh in Führung. Sara Agrez schlug einen Ball hoch in die Spitze Richtung Sandra Jessen, der jedoch eigentlich kein Problem für Kim Sindermann hätte sein dürfen. Der Essener Torhüterin fehlte es jedoch am passenden Timing beim Herauslaufen und kam so nicht richtig an den Ball, der wieder vor den Füßen Jessens landete. Die Kölner Stürmerin staubte ab zum Kölner 1:0 (11.).

Hochverdienter Auswärtserfolg

Und es kam noch besser für die Rheinländerinnen: Lisa Schmitz schlug den Ball kurz danach hoch aus der eigenen Hälfte in die Spitze. Wieder startete Jessen durch, schüttelte Vanessa Fürst vor dem Strafraum ab. Die Ex-Kölnerin fälschte den Schuss noch unhaltbar ab, der sich in hohem Bogen über Sindermann zum 2:0 für den FC ins Netz senkte (14.). Die SGS fand nach rund 25 Minuten jedoch ins Spiel – und zum schnellen Anschlusstreffer. Der Angriff entstand aus einem Essener Einwurf. Der Ball landete über zwei Stationen schließlich bei Shari van Belle, die zum 2:1 ins Eck schlenzte (32.). Sylwia Matysik und Agrez waren in dieser Situation zu weit entfernt von der Torschützin.

Die SGS war nach dem Seitenwechsel bemüht, den Ausgleich zu erzielen, allerdings fehlten den Essenerinnen die Ideen, um die Kölner Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Dem FC wäre hingegen beinahe die vermutliche Entscheidung gelungen, ein Distanzschuss der eingewechselten Martyna Wiankowska flog jedoch Zentimeter über den Querbalken (66.). Lydia Andrade scheiterte mit ihrem Schuss an Essens Torfrau (73.) und scheiterte auch freistehend an der Keeperin (82.). Am Ende freuten sich die Kölnerinnen über einen hochverdienten Auswärtserfolg, der insbesondere auch für die Köpfe der Spielerinnen wichtig sein dürfte nach dem missglückten Saisonstart und dem Last-Minute-K.O. am Sonntag gegen Wolfsburg.

Für den FC geht es am Sonntag (13 Uhr) in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals zum Zweitliga-Schlusslicht VfR Warbeyen in Kleve. Danach ist am 5. Oktober (18:30 Uhr) Bayer Leverkusen in der Bundesliga zum Derby zu Gast im Franz-Kremer-Stadion.

1. FC Köln: Schmitz – Matysik (46. Andrade), Hegering, Agrez, Gerhardt – Feiersinger, Vogt, Donhauser (61. Wiankowska) – Imping (88. Leimenstoll), Achcinska (70. Stolze), Jessen. Tore: 0:1/0:2 Jessen (11./14.), 1:2 van Belle (32.). Zuschauer: 1235.


Ladehemmung, Bankdrücker, schwerer verletzt – Bei den Abgängen des 1. FC Köln läuft es nicht rund

Marvin Obuz für Rot-Weiß Essen im Duell gegen Borussia Dortmund
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Ladehemmung, Bankdrücker, schwerer verletzt – Bei den Abgängen des 1. FC Köln läuft es nicht rund

Zahlreiche Profis haben den Verein im Sommer verlassen und sind für neue Clubs im Einsatz. So schlagen sich die Abgänge des 1. FC Köln.

Einige Spieler haben den FC im Sommer verlassen. Während einige auf ihre ersten Torbeteiligungen kommen, sind andere bis jetzt außen vor. So schlagen sich die Abgänge des 1. FC Köln

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Damion Downs: Der teuerste Abgang des Sommers blickt auf einen durchwachsenen Saisonstart bei seinem neuen Arbeitgeber, dem FC Southampton, zurück. Von den bislang möglichen acht Spielen kam der US-Amerikaner in sechs zum Einsatz. Dabei gehörte der Angreifer jedoch nur in zwei Partien zur Startelf und musste in den anderen vier Spielen zunächst auf der Bank Platz nehmen. Wirkliche Impulse konnte Downs dem Spiel des Absteigers aus der Premier League bis jetzt nicht geben. So gelang dem 20-Jährigen noch kein eigener Treffer und lediglich eine Vorlage. Auch bei seiner Mannschaft läuft es bislang nicht rund. Zwar gewannen die Saints beide Spiele im EFL-Cup, konnten in der Liga von sechs Spielen nur eins gewinnen und stehen damit mit sechs Zählern auf dem 19. Tabellenplatz und damit weit von den Aufstiegsplätzen entfernt.

Lemperle schießt Leverkusen ab

Max Finkgräfe: Nach seinem Wechsel zu RB Leipzig wartet der Linksverteidiger weiterhin auf sein Pflichtspieldebüt für die Roten Bullen. Nachdem Finkgräfe in der Vorbereitung fast in jedem Spiel zum Einsatz gekommen war, sah dies in den ersten Wochen der neuen Saison ganz anders aus. So stand der 21-Jährige beim Pokalspiel in Sandhausen und beim Bundesliga-Auftakt in München nicht einmal im Kader und musste die Siege gegen Heidenheim und Mainz von der Bank aus verfolgen. Das Spiel gegen den FC verpasste der Linksfuß kurzfristig aufgrund einer Knieverletzung. Wie lange Finkgräfe nun ausfallen wird, ist bislang nicht bekannt.

Tim Lemperle: Der Angreifer gehört in dieser Saison zum Stammpersonal der TSG 1899 Hoffenheim. Bei vier der fünf möglichen Pflichtspiele stand der 23-Jährige in der Startformation. Die Partie gegen den FC Bayern München am vergangenen Wochenende verpasste der Stürmer aufgrund einer Blessur. Mit seinen zwei Toren sowie einer weiteren Vorlage hatte Lemperle einen großen Anteil an den Siegen bei Bayer 04 Leverkusen und Union Berlin.

Erste Vorlagen und Treffer

Dejan Ljubicic: Der Österreicher spielt seit dieser Saison bei Dinamo Zagreb. Bei den Kroaten gehört der Mittelfeldspieler seit Saisonbeginn zum Stammpersonal. In bislang jedem Ligaspiel stand der 27-Jährige in der ersten Elf, absolvierte dabei drei sogar über die komplette Spielzeit und steuerte auch schon eine Vorlage bei. Mit 16 Zählern steht der gebürtige Wiener mit seinem Team aktuell auf dem ersten Platz. Beim Pokalspiel gegen Dinamo Predavac wurde Ljubicic geschont und sah sich den Erfolg seiner Mannschaft von der Bank an.

Steffen Tigges: Der Angreifer verließ den FC im Sommer und schloss sich dem SC Paderborn 07 an. Nachdem der ehemalige Dortmunder am zweiten Spieltag der Zweitligasaison sein Debüt für die Ostwestfalen gefeiert hatte, verpasste Tigges die erste Runde des DFB-Pokals sowie das anschließende Ligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf aufgrund einer Adduktorenverletzung. In den vergangenen drei Ligaspielen gehörte der 27-Jährige zur Startelf, zeigte sich gut integriert und erzielte auch einen Treffer in Nürnberg. Dieser wurde jedoch zurückgenommen, womit Tigges weiter auf sein erstes Tor für Paderborn warten muss.

Mathias Olesen: Der Wechsel des Luxemburgers zur SpVgg Greuther Fürth hat sich bislang ausgezahlt. Olesen gehörte in allen sechs Ligaspielen sowie in der ersten Runde des Pokals zur Startformation von Trainer Thomas Kleine. Dabei spielte der 24-Jährige dreimal durch und legte einen Treffer vor. Bei den Franken agiert Olesen als defensiver Sechser und versucht, das Spiel seiner Mannschaft mitzugestalten.

Keine große Rolle

Marvin Obuz: Als großer Hoffnungsträger kehrte der Offensivspieler zurück an die Hafenstraße. Nach einer Verletzung in der Vorbereitung hat es der gebürtige Kölner am Wochenende zum ertsen Mal in die Anfangsformation geschafft. Obuz spielte auch 90 Minuten durch. Beim 4:3-Erfolg über Wehen Wiesbaden brachte er sich aber nicht auf die Anzeigetafel. Insgesamt ist die Ausbeute ohnehin eher bescheiden. Bei RWE kommt der Offensivspieler bislang auf vier Spiele und eine Gelbe Karte.

Leart Pacarada: Der Linksverteidiger wechselte kurz vor Ende der Transferperiode zum Ligakonkurrenten Heidenheim. Beim ersten Spiel bei seinem neuen Arbeitgeber saß der Kosovare 90 Minuten auf der Bank. Nach der Länderspielpause feierte Pacarada dann sein Debüt für Heidenheim. Dieses verlief jedoch sehr unglücklich. Bereits nach sieben Minuten musste der Linksfuß verletzt ausgewechselt werden. Wie sich im Anschluss herausstellte, zog sich Pacarada einen Kreuzbandriss zu und wird somit mehrere Monate ausfallen.

Florian Dietz: Nach seinem Wechsel nach Regensburg kam Dietz in jeder Partie zum Einsatz. In der Liga wurde der Stürmer einmal eingewechselt und bekam dreimal die Chance, von Beginn an. Allerdings blieb der Angreifer in den Spielen ohne einen Scorerpunkt und musste mit seinem Team vier Niederlagen einstecken.

Jacob Christensen: Für den Dänen ging es im Sommer zurück in die Heimat. Der Mittelfeldspieler schloss sich fest dem Erstligisten Molde FK an. Im ersten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber stand der Däne sofort in der Startelf und absolvierte die erste Halbzeit. Im zweiten Spiel stand der 24-Jährige dann gar nicht im Kader.

Justin von der Hitz: Der Abgang des Rechtsverteidigers war bekanntlich mit viel Wirbel verbunden. Viele Fans hätten von der Hitz gerne weiter in Köln gesehen, der FC den Spieler auch gehalten. Der U17-Weltmeister entschied sich für einen Wechsel zum 1. FC Nürnberg, um dort den nächsten Schritt zu gehen. Der hält sich bislang aber in Grenzen. Beim Club läuft es überhaupt nicht rund. Von der Hitz hat bislang keine Minute gespielt.

Der FC-Wahlcheck von COFC – Das sagen die Kandidaten zur Frage Tradition oder Innovation?

Jörn Stobbe, Wilke Stroman und Sven-Georg Adenauer
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Der FC-Wahlcheck von COFC – Das sagen die Kandidaten zur Frage Tradition oder Innovation?

In wenigen Tagen steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Wahl beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Thema Tradition oder Innovation.

Nur noch wenige Tage bis zur Vorstandswahl bei den Geißböcken. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Fakt ist, mit dem Wechsel im Präsidium soll sich einiges ändern beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Thema Tradition oder Innovation.

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Für alle die, die nicht die Zeit für längere Wahlveranstaltungen haben, sich nicht auf Wahlprogramme fokussieren können oder wollen, werden wir in den kommenden Tagen einige Fragen, die den Fans auf der Seele brennen, von den Teams beantworten lassen. Dazu haben wir mit allen Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Die Aufgabe: Beantwortet die wichtigsten Fan-Fragen in 20 Sekunden.

Tradition oder Innovation – geht das zusammen?


„Ich glaube, es gibt beim FC ganz viele Menschen, die an Traditionen hängen. Auch zu recht. Traditionen müssen etwas gutes an sich haben, sonst gäbe es sie nicht. Es gibt aber genauso viele, die innovativ denken und wissen, wenn wir uns nicht Gedanken über die Zukunft machen und auch die ein oder andere Tradition überdenken, dann geht es mit diesem Verein nicht voran. also ist beides in eine Balance zu bringen.“

Sven-Georg Adenauer
(Team Adenauer)

„Das schöne ist ja, es hat nichts Vorrang. Man muss genau die Balance hinkriegen. Tradition und Innovation – das gemeinsam hinkriegen, nur so geht’s. Nichts vernachlässigen. Mal das eine, mal das andere im Vordergrund. Aber grundsätzlich immer beides beachten. Denn das sind wir hier beim FC.“

Jörn Stobbe
(Team FC)

„Beides ist wichtig und beides geht zusammen. Wir haben beispielsweise im letzten Jahr den Club der Legenden ins Leben gerufen. Wir haben eine tolle Hymne. Wir haben eine ganz starke Geschichte, auf die wir aufbauen können, die wir mitnehmen. Aber natürlich müssen wir auch mutig sein und Innovation und Digitales denken. Ich denke, wir als junges Team sind die absolut richtigen dafür.“

Wilke Stroman
(Next Level FC)

In den kommenden Tagen erscheint jeden Tag eine Kernfrage und die kurzen Antworten der Kandidaten zu dem jeweiligen Thema.


Bislang ein Gewinner – Sebastian Sebulonsen: „Mir gefällt die Art, Fußball zu spielen“

Sebastian Sebulonsen ist bislang einer der Gewinner unter Lukas Kwasniok
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Bislang ein Gewinner – Sebastian Sebulonsen: „Mir gefällt die Art, Fußball zu spielen“

Er kam im Sommer für rund 2,5 Millionen Euro und hat sich ganz offensichtlich gut eingelebt beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen ist ein Gewinner des Starts der Geißböcke. Nun äußerte sich der 25-Jährige zum starken Saisonauftakt.

Seit diesem Sommer gehört die rechte Außenbahn unter anderem dem Norweger. Und bislang sind die Eindrücke gut beim 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen ist ein Gewinner des Starts in die neue Spielzeit. Wohl auch, weil die sportliche Ausrichtung von Lukas Kwasniok gut zu dem 25-Jährigen passt.

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So wirklich auf dem Zettel hatte Sebastian Sebulonsen wohl niemand, als der Norweger das erste Mal als Transfergerücht im Umfeld des 1. FC Köln auftauchte. Zumindest in Deutschland nicht. Bei seinem Ex-Verein Bröndby war der Außenbahnspieler vor seinem Wechsel unumstritten, Stammspieler, Leistungsträger. Dennoch erschienen die kolportierten 2,5 Millionen Euro, die der FC für den 25-Jährigen nach Dänemark überwiesen haben soll, als riskant. Immerhin hat auch Sebulonsen noch keine Bundesliga-Erfahrung auf der Uhr. „Ich glaube, die Intensität, die Qualität der Spieler und die Geschwindigkeit im Spiel sind in der Bundesliga einfach höher“, sagte Sebulonsen am Mittwoch nach dem Training.

„Wir haben schon einen große Konkurrenzkampf“

Große Anpassungsschwierigkeiten hat der 25-Jährige aber bislang nicht. „Ich glaube, die Anfangsphase der Saison verlief gut für mich und für das Team. Ich mag es, mit dem Team zu spielen und versuche mich, so gut es geht zu verbessern“, sagte Sebulonsen. Über seine eigene Leistung will der Schienenspieler nicht reden, das sollen andere einordnen. Und das lohnt sich bislang. Mittlerweile hat sich der Norweger jedenfalls längst beim FC festgespielt. Ist einer der Spieler, die bislang in jedem Pflichtspiel in der Anfangsformation standen. Wohl auch, weil das Spielsystem von Lukas Kwasniok auf Sebulonsen zugeschnitten scheint. „Mir gefällt seine Art, Fußball zu spielen. Ich glaube, dass sie sehr gut zu mir passt“, sagte der Norweger.

So gut, dass Winter-Neuzugang Jusuf Gazibegovic aktuell nicht den Hauch einer Chance zu haben scheint. „Wir haben schon einen große Konkurrenzkampf, haben viele gute Spieler auf allen Positionen. Da muss man schon fokussiert bleiben und versuchen, so gut wie es geht abzuliefern“, sagte Sebulonsen. Obwohl der 25-Jährige der FC-Profi mit den meisten Flanken aus dem Spiel ist, fehlt noch der Eintrag in die Scorerliste. Das könnte sich am Sonntag im Duell gegen den VfB Stuttgart ändern. „Es wird ein hartes Spiel. Aber in der Bundesliga ist jedes Spiel hart. Wir müssen die Tage nun nutzen, um uns gut auf die Begegnung vorzubereiten.“


Verletzung im Training: Sorge um Luca Waldschmidt

Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch abbrechen
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Verletzung im Training: Sorge um Luca Waldschmidt

Möglicherweise gibt es einen weiteren Ausfall beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch verletzt abbrechen. Eine genaue Diagnose steht noch aus, könnte es aber im Laufe des Tages geben.

Nach Marius Bülter ist ein weiterer Offensivspieler mindestes angeschlagen beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt musste das Training am Mittwoch verletzt abbrechen. Der ehemalige Nationalspieler wurde lange behandelt und humpelte anschließend vom Platz.

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Lange waren die Kölner von schwereren Verletzungen nahezu verschont geblieben, in den vergangenen Wochen häufen sich die Hiobsbotschaften. Ob eine weitere dazukommt, ist noch nicht ganz klar. Doch es deutet viel darauf hin. Nach den Ausfällen von Luca Kilian (dritter Kreuzbandriss) und Rav van den Berg (Schultereck-Verletzung) droht es nun einen weiteren Ausfall zu geben. Luca Waldschmidt ging am Mittwoch beim Training zu Boden, war offensichtlich umgeknickt. Der gebürtige Siegener wurde umgehend behandelt und humpelte schließlich mit einem dicken Eisbeutel am Knöchel vom Platz. Offenbar hat sich Waldschmidt eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Eine genaue Diagnose steht von Vereinsseiten bislang aus.

Auch Bülter fehlt weiterhin

Die könnte es noch im Laufe des Tages geben. Waldschmidt wird sich wohl einer MRT-Untersuchung unterziehen müssen. Ob der Offensivspieler aber bis Sonntag wieder voll einsatzfähig ist, darf angesichts der Bilder zumindest hinterfragt werden. Auch Marius Bülter fehlte am Mittwoch noch bei der Einheit, trainierte individuell. Am Dienstag hatte der Stürmer auf einem Workshop gegenüber dem „Express“ erklärt, dass er bis Sonntag aber wieder fit sein würde. Bülter ist aktuell der Topscorer der Kölner, bewies gerade in den ersten Pflichtspielen der Saison eine enorme Kaltschnäuzigkeit. Am Samstagabend war Bülter in der Begegnung gegen Leipzig frühzeitig vom Platz gegangen, nachdem er sich in der ersten Halbzeit einen Pferdekuss abgeholt hatte.

Dafür zeigte sich am Mittwoch ein Talent im Training der Kölner. Der erst 18-jährige Nilas Yacobi dürfte sich im Training der Profis zeigen. Der Däne gilt als ein ganz großes Talent, ist bei der U21 der Geißböcke gesetzt. Auf sein erstes Tor wartet der Stürmer bislang noch. Der FC bereitet sich aktuell auf das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am kommenden Sonntag vor.


Ex-FC-Profi Noah Katterbach beim Liga-Konkurrenten in 2. Mannschaft versetzt

Noah Katterbach wird erst einmal in der 2. Mannschaft des HSV spielen
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Ex-FC-Profi Noah Katterbach beim Liga-Konkurrenten in 2. Mannschaft versetzt

Vor einigen Jahren galt er noch als besonders großes Talent des Landes. Doch so richtig rund will die Karriere nicht laufen. Ex-FC-Profi Noah Katterbach wurde beim HSV nun ausgemustert.

Er galt einst als eins der größten Talente des Landes, doch die Karriere des Außenverteidigers bleibt weiterhin eine steinige: Ex-FC-Profi Noah Katterbach wurde beim HSV nun ausgemustert. Das ehemalige Kölner Talent spielt vorerst in der vierten Liga.

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16 Jahre spielte Noah Katterbach für den 1. FC Köln und galt gerade in den Juniorenjahren als das große Zukunftsversprechen der Geißböcke. Auch beim DFB hatte man den Außenverteidiger auf dem Schirm. Katterbach durchlief ab der U16 sämtlichen Juniorenmannschaft der deutschen Auswahl, lief zwölf Mal für die U21 auf. Gleich zwei Mal wurde der heute 24-Jährige sogar mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet, als Nachwuchsspieler des Jahres. Doch die ganz große Karriere bleibt dem Spieler bislang verwehrt. Nun wurde Katterbach beim Hamburger SV in die 2. Mannschaft versetzt. Das wurde dem Defensivspieler in einem persönlichen Gespräch von Trainer Merlin Polzin sowie den Sportchefs Claus Costa und Stefan Kuntz mitgeteilt.

„Reaktion auf ein Fehlverhalten“

„Die Maßnahme gilt vorerst und ist keine grundsätzliche Entscheidung, sondern eine klare Reaktion auf ein Fehlverhalten. Für alle Spieler gilt gleichermaßen, dem gemeinsamen Weg und den Zielen alles unterzuordnen“, heißt es in der Meldung des HSV und weiter: „Der Verein ist überzeugt, dass Noah Katterbach die aktuelle Denkpause zur Reflektion nutzen und erneut gestärkt aus dieser Situation hervorgehen wird und somit wieder zur Profi-Mannschaft zurückkehren kann.“ Wie die „Morgen Post“ berichtet sei Katterbach den HSV-Bossen durch eine schlechte Einstellung oder Körperhaltung aufgefallen. Der Linksverteidiger hatte sich Anfang des Jahres das Kreuzband gerissen. Für den Ex-Kölner bereits die zweite Ruptur.

Katterbach hatte sich erstaunlich schnell zurück gekämpft und nach einer starken Vorbereitung mit Einsatzzeit gerechnet. In den bisherigen fünf Partien stand der 24-Jährige nur einmal im Kader, spielte dort aber nicht. Auch in Köln hatte Katterbach einen schweren Stand. Der Abwehrspieler feierte zwar früh sein Debüt, wurde aber gerade unter Steffen Baumgart eher selten berücksichtigt. Es folgte eine Leihe zum FC Basel, anschließend zum Hamburger SV. Die Rothosen verpflichteten den Linksverteidiger anschließend fest.


Kaum berücksichtigt beim 1. FC Köln: Ungewohnte Situation für Jusuf Gazibegovic

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Kaum berücksichtigt beim 1. FC Köln: Ungewohnte Situation für Jusuf Gazibegovic

Bei Sturm Graz war er einer der absoluten Leistungsträger, Stammspieler. Nicht umsonst galt seine Verpflichtung als möglicher Königstransfer des vergangenen Winters. Doch der Bosnier kommt weiterhin nicht auf Touren beim 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic in ungewohnter Situation.

Er kam als Hoffnungsträger für eine Problemstelle beim 1. FC Köln: Doch Jusuf Gazibegovic befindet sich nun in einer ungewohnter Situation bei den Geißböcken. Vom Stammspieler in Graz zum Bankdrücker in Köln. Der 25-Jährige will um seine Einsatzzeit kämpfen.

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Trotz der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig am vergangenen Wochenende ist ein Plan von FC-Trainer Lukas Kwasniok bislang aufgegangen. Der Coach nutzt seinen breiten Kader, gibt möglichst vielen Spielern Einsatzzeit. Das natürlich nicht ohne Grund. Der FC spielt bislang flexibel wie selten zuvor, ist also schwer auszurechnen. Mit den Jokern setzt Kwasniok während eines Spiels neue Impulse, versucht, die Spieldynamik noch einmal zu verbessern. Und nebenbei hält er durch die Spielzeit auch möglichst viele Akteure bei Laune. „Es ist ja so: Etwa 16 bis 18 Feldspieler kommen über eine Saison auf relativ viel Einsatzzeit. Wenn du die hast, gibt es einen guten Konkurrenzkampf“, sagte Kwasnoik unlängst der „Welt am Sonntag“. „Doch weil alle eine reelle Chance haben, regelmäßig zu spielen, freuen sie sich auch miteinander über Erfolge.“

„Abgerechnet wird vielleicht nach der Vorrunde“

Wenn aber 16 bis 18 Feldspieler auf relativ viel Einsatzzeit kommen, dann gibt es in einem Kader mit 22 Feldspielern, eben auch Akteure, die erst einmal hinten dran sind. Spieler wie aktuell unter anderem Dominique Heintz und Jusuf Gazibegovic. Gerade der Bosnier wirkt ein wenig so wie der Verlierer des Trainerwechsels. „Wir stilisieren Spieler sehr schnell zu Gewinnern und Verlierer. Im Fußball ist es so, dass du Wellenbewegungen hast“, sagte der Kölner Coach vor dem Wolfsburgs-Spiel in Bezug auf die Situation um Luca Waldschmidt. „Abgerechnet wird vielleicht nach einer Vorrunde oder der gesamten Saison.“ Bislang fällt die Zwischenabrechnung bei Gazibegovic eher bescheiden aus. Ein Einsatz steht auf dem Konto. 22 Minuten stand der Rechtsverteidiger gegen Freiburg auf dem Platz, allerdings auf der linken Seite.

Gazibegovic ist damit der einzige gesunde Feldspieler neben Heintz (bislang ohne Einsatz) und Neuzugang Alessio Castro-Montes, der noch keine halbe Stunde und erst einmal auf dem Platz stand. Eine ungewohnte Situation für den Defensivspieler. Vor seinem Wechsel nach Köln war der Rechtsverteidiger immer Stammspieler bei Champions-League-Teilnehmer Graz, kam auf 50 bis 60 Spiele in der Saison und stand dort meist von Beginn an auf dem Feld. Aktuell ist es die Bank. „Für mich ist das gar nicht leicht“, sagte Gazibegovic vor einigen Tagen bei Sky Sport Austria. „Das beschäftigt mich schon sehr viel. Ich versuche, das nicht zu nah an mich ranzulassen, weil ich weiß, dass du das durch harte Arbeit zurückgezahlt bekommst.“

„Ich habe mich schwer getan“

Für Gazibegovic verlief der Wechsel zum FC bislang mehr als unglücklich. Gerade das Kölner System mit Dreierkette sei dem Abwehrspieler schwerer gefallen als angenommen. „Als ich endlich reingekommen bin, habe ich mich verletzt, war sieben Wochen raus“, sagt Gazibegovic weiter. Nach der Verletzung wurde der Trainer gewechselt und Friedhelm Funkel übernahm. Der Routinier stellte zurück auf Viererkette und Gazibegovic Einsatzzeit in Aussicht. „Geil, endlich kann ich wieder meine Position spielen“, habe der Bosnier gedacht. „Ich glaube, dass ich das auch in den wohl zwei wichtigsten Spielen der Saison ziemlich gut gemacht habe.“ Der 25-Jährige wollte im Sommer dann dementsprechend auch wieder voll angreifen.

„Ich glaube schon, dass ich keine schlechte Vorbereitung absolviert habe. Ich habe in den Trainings und in den Spielen Vollgas gegeben und habe es dann am Anfang der Saison schwer gehabt“, sagt Gazibegovic. „Du bekommst nichts geschenkt. Du musst jede Minute nutzen.“ Aktuell scheint es jedoch schwer, diese Minuten zu bekommen. Denn mit Sebastian Sebulonsen hat der Rechtsverteidiger einen der bisherigen Leistungsträger vor sich. Vielleicht einen der Gewinner unter Lukas Kwasniok, wenn man die Spieler denn in Gewinner und Verlierer stilisieren möchte.