Damion Downs schießt den FC zurück an die Spitze

Damion Downs nach seinem Trefffer für den 1. FC Köln
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Damion Downs schießt den FC zurück an die Spitze

Der FC beendet auch den 21. Spieltag als Spitzenreiter. Der 1. FC Köln bezwingt Schalke 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Damion Downs. Gegen Königsblau konnte sich vor allem die Kölner Defensive auszeichnen.

Beim FC hatte man mit einer komplett anderen Begegnung als noch gegen Leverkusen gerechnet und sie sollte es werden. Gegen Königsblau tat sich Köln lange schwer, setzte sich am Ende aber dennoch verdient durch und behauptet so die Tabellenspitze: Der 1. FC Köln bezwingt Schalke 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Damion Downs.

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Gerhard Struber musste seine Anfangssformation notgedrungen umstellen. Für den gesperrten Timo Hübers rückte Eric Martel zurück in die Dreierkette. Etwas überraschend stand dann aber Mathias Olesen in der ersten Elf. Der Luxemburger spielte neben Denis Huseinbasic eine Art Doppelsechs. Hinter den Spitzen agierte Dejan Ljubicic. Und auch Jusuf Gazibegovic rotierte für Jan Thielmann wieder in die Anfansgformation. Die erste Aktion gehörte aber den Gästen nach einem unnötigen Fehlpass von Joel Schmied. Doch Derry Murkin schlug keinen Kapital aus dem Fehler. Schalke presste früh und aggressiv. Die Kölner hatten wiederum Schwierigkeiten, in der Offensive für erste Akzente zu sorgen. So gehörte die Anfangsphase Königsblau, wirklich gefährlich wurde S04 aber auch nicht.

Downs bringt den FC in Führung

Köln erzeugte zunächst wenn überhaupt durch Standards für Gefahr. Doch Königsblau stand in der Defensive gut, ließ den FC auch weiterhin nicht ins Spiel finden. So standen Mitte der ersten Halbzeit weder Chancen noch Torschüsse auf dem Konto der Mannschaften. Für die größte Gefahr sorgte noch ein scharfer Ball von Linton Maina ins Zentrum, aber Damion Downs kam nicht mehr an die Kugel (25.). Auf der anderen Seite sorgte dann aber ein Freistoß aus dem Halbfeld für die erste richtig brenzlige Situation. Dejan Ljubicic verschätzte sich, der weitergeleitete Ball landete bei Marcin Kaminski, der aber aus spitzem Winkel an Schwäbe scheiterte (33.). Bei der anschließenden Ecke konterte der FC über Maina, der von Justin Heekeren Höhe Mittellinie von den Beinen geholt wurde, aber zuvor den Ball spielte. Und auch an der nächsten Szene war Maina beteiligt. Der Offensivspieler legte nach feinem Pass zurück ins Zentrum, aber Ljubicic kam einen Schritt zu spät.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Etwas überraschend kam dann Olesen zum ersten Torschuss der Kölner. Das aber mit einem missglückten Pass. Maina war gestartet, der Luxemburger verschätzte sich und prüfte eher versehentlich Heekeren, der in die andere Ecke unterwegs war. Eigentlich deutete nicht mehr viel auf noch große Aktionen. Eine Flanke von Gazibegovic wolltedann Mehmet Aydin mit der Brust zum Keeper klären, aber Maina sprintete dazwischen, legte ab auf Downs, der zur Kölner Führung einschob. Neben dem Versuch von Olesen, der einzige Torschuss der Geißböcke. Zur Halbzeit musste Struber schon wechseln, brachte Neo Telle für Eric Martel und verhalf dem Youngster zum Profi-Debüt. Der FC kam mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. Unter anderem schickte Gazibegovic Maina, der den Ball in der Box querlegte, aber zu ungenau (50.). Huseinbasic leitete den nächsten Angriff ein, spielte Maina auf rechts frei, dessen Pass zurück ins Zentrum kam, aber der Sechser vergab (53.).

Rondic für die Schlussminuten

Struber wechselte nach einer knappen Stunde erneut, brachte mit Florian Kainz und Max Finkgräfe frische Kräfte. Doch die erste Aktion gehörte S04. Nach einem langen Ball war Bachmann durch, aber Joel Schmied und Schwäbe retteten gemeinsam (60.). Auf der anderen Seite scheiterte einmal mehr Maina aus spitzem Winkel an Heekeren (61.). Aber auch Schalke machte Druck. Unter anderem überlief der eingewechselte Ilyes Hamache Telle, Schwäbe faustete die Flanke unkonventionell weg und der FC klärte (64.). Schalke erhöhte den Druck, suchte den Weg ins Schlussdrittel und der FC setzte auf Konter. Immer wieder wurde Maina in der Tiefe gesucht, doch oft blieb der letzte Pass ungenau oder der Offensivspieler machte es zu hastig. Bei einer starken Hereingabe des eingewechselten Jan Thielmann kam der 25-Jährige einen Schritt zu spät (77.).

Für die Schlussviertelstunde brachte Struber noch Imad Rondic für den ausgelaugten Downs. Tatsächlich hatten die Kölner nun Platz, wussten den aber nicht clever zu nutzen. Pacarada vergab aus 17 Metern (82.). Eine Flanke von Pacarada brachte Gazibegovic nicht mehr aufs Tor (85.). Auch Schalke versuchte es weiter, ein weiterer Treffer fiel aber nicht mehr. Am kommenden Freitag sind die Kölner zu Gast beim 1. FC Magdeburg.


FC: Schwäbe – Heintz, Martel (46. Telle), Schmied – Pacarada, Olesen (57. Finkgräfe), Huseinbasic (73. Thielmann), Gazibegovic – Ljubicic (57. Kainz) – Maina, Downs (80. Rondic) – Tore: 1:0 Downs (44.)


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Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Schalke-Spiel

Liveticker 1. FC Köln gegen Schalke 04 – Der FC bringt das 1:0 über die Zeit und ist wieder Spitzenreiter

Liver Ticker des 1. FC Köln gegen Schalke
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Liveticker 1. FC Köln gegen Schalke 04 – Der FC bringt das 1:0 über die Zeit und ist wieder Spitzenreiter

Nach den beiden Siegen in den vergangenen zwei Spielen der Rückrunde gegen die SV Elversberg und Braunschweig traf der FC am Sonntagmittag auf den FC Schalke 04. Mit dem Sieg sind die Kölner wieder an die Tabellenspitze gesprungen. Alle Informationen zum Duell gibt es im Liveticker des 1. FC Köln gegen Schalke 04.

Der FC hat sich mit dem 1:0-Sieg wieder an die Tabellenspitze gesetzt. Nach dem Treffer von Damion Down in der 44. Minute konnte der FC den Vorsprung über die Zeit retten. Alle Informationen zum Duell gibt es im Liveticker des 1. FC Köln gegen Schalke 04 zum Nachlesen.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Schalke 04. Im Hinspiel gewann der FC auf Schalke 3:1. Die Tore schossen damals Damion Downs, Linton Maina und Tim Lemperle. Dieser stand den Kölnern allerdings im heutigen Spiel erneut nicht zur Verfügung. Der FC gewann durch ein Tor von Damion Downs 1:0. Den Ticker gibt es hier zum Nachesen.




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Dominique Heintz vom 1. FC Köln

So will der FC gegen S04 punkten

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Schalke 04 – ein starker Gegner

Gegen Schalke noch nie verloren – Steht Glücksbringer Jan Thielmann wieder in der Startelf?

Jan Thielmann im Zweikampf für den 1. FC Köln
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Gegen Schalke noch nie verloren – Steht Glücksbringer Jan Thielmann wieder in der Startelf?

Mit einem Erfolg über Königsblau will der FC am Sonntag die Tabellenspitze zurückerobern. Für einen Spieler könnte der Gegner nicht passender sein beim 1. FC Köln: Deswegen ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen den FC Schalke 04.

Der U21-Nationalspieler rettete den FC bereits zwei Mal gegen Schalke. Und: In insgesamt sechs Spielen hat der 22-Jährige fünf Siege eingefahren und ein Unentschieden geholt für den 1. FC Köln: Deswegen ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen den FC Schalke 04.

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Manche Gegner liegen einem Spieler besonders. Entweder erzielt man gerne Tore gegen seinen Ex-Verein oder hält den Kasten sauber. Gewiss ist Jan Thielmann weder ein Ex-Spieler von Schalke 04 noch hat seine Position als Torwart seinen Kasten sauber gehalten. Doch gegen die Gäste aus Gelsenkirchen hat das Kölner Eigengewächs noch nie verloren. In insgesamt sechs Spielen hat Thielmann fünf Siege eingefahren und ein Unentschieden geholt. Eine starke Bilanz für den schnellen Außenmann.

So bewertet ihr die FC-Profis

Jan Thielmann rettete den FC zweimal gegen Schalke

Dabei hat Thielmann vor allem in der Coronasaison den FC zweimal gegen Schalke gerettet. Am 17. Spieltag in der Saison 2020/21 erzielte der 22-Jährige in der Nachspielzeit das entscheidende 2:1 in der Veltinsarena. Dabei wurde der Youngster erst drei Minuten zuvor eingewechselt und stach als Joker im so wichtigen Abstiegsspiel. Auch im Rückspiel war Thielmann am goldenen Tor von Sebastiaan Bornauw beteiligt, der den FC im dramatischen Endspiel zum Sieg köpfte. Die Flanke zum ersehnten 1:0-Sieg schlug der Youngster von der rechten Strafraumkante, die der Belgier im Zentrum vollendete. 

In den sechs Spielen spielte Thielmann gegen die Knappen erst zweimal von Beginn an. So beim 3:1 zu Hause am ersten Spieltag der Saison 2022/23, wo der gebürtige Föhrener ebenfalls eine Torbeteiligung beisteuern konnte. Auch in dieser Saison stand der 22-Jährige gegen die Gelsenkirchener in der Anfangsformation und durfte sogar die Kapitänsbinde des FC tragen. Mittlerweile hat das Nachwuchstalent seinen Stammplatz auf der rechten Außenbahn verloren, doch gegen Schalke 04 könnte Thielmann sowohl von Beginn als auch von der Bank als Joker gegen die Königsblauen in Frage kommen.  

Mit Tempo gegen schnelle Schalker?

Zusätzlich kann der Defensivspieler aber nicht nur durch seine Bilanz für die Schalker unangenehm werden: Der 22-Jährige gehört zu einen der schnellsten Spieler im Kader des FC. Mit 33,99 km/h ist er hinter Linton Maina der zweitschnellste Spieler in der Mannschaft von Gerhard Struber. Der Trainer selbst hatte vor den Qualitäten des Gegners gewarnt. „Sylla ist ein Spieler, der wie ein TGV mit Hochgeschwindigkeit kommt“, sagte Gerhard Struber nach dem Training am Freitag. Der hohen Geschwindigkeit von Sylla (34,4 km/h) könnte Thielmann mit seinem Tempo in der Abwehr durchaus standhalten. Gegen Bayer 04 Leverkusen im Pokal hatte der U21-Nationalspieler mit Florian Wirtz und Alejandro Grimaldo ebenfalls schnelle Gegenspieler auf seiner Seite, die bis zum 1:2 auch gut hielt. 

Mit dem Pokalspiel im Rücken ist Thielmann wieder eine Option für das Spiel am Sonntag gegen Schalke 04. Und gegen einem weiteren Sieg in der Bilanz gegen die Königsblauen hätten die FC-Fans auch sicher nichts einzuwenden.


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Das Geißbockheim

S04 – eine Wundertüte

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Die Stimmen zu Leverkusen

Wer spielt für Hübers? Was ist mit Rondic? So könnte der FC gegen Schalke starten

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Wer spielt für Hübers? Was ist mit Rondic? So könnte der FC gegen Schalke starten

Auch am vierten Spieltag der Rückrunde muss FC-Trainer Gerhard Struber noch auf einige Stammspieler verzichten. Kapitän Timo Hüber fällt wegen einer Gelb-Sperre aus, Tim Lemperle und Julian Pauli fehlen weiterhin. Somit muss der Coach erneut umbauen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Schalke starten.

Mit einem Sieg gegen die Königsblauen könnte der FC wieder am Hamburger SV vorbeiziehen und die Tabellenführung zurückerobern. Auf dem Papier für die Geißböcke eine lösbare Aufgabe, aber ein Selbstläufer wird das nicht. Und Gerhard Struber wird erneut umbauen müssen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Schalke starten.

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Auch im kommenden Heimspiel gegen den FC Schalke 04 wird FC-Verteidiger Julian Pauli nach seiner im Dezember erlittenen Kopfverletzung weiterhin nicht einsatzbereit sein. Am Freitag absolvierte der Youngster zusammen mit Jaka Potocnik eine Laufeinheit am Geißbockheim, wird jedoch noch ein wenig ausfallen. „Es sieht schon besser aus. Trotzdem bin ich da sehr zurückhaltend, weil wir auch schon im Trainingslager geglaubt haben, dass alles gut sei. Aber jetzt kann er die Belastung langsam steigern“, so FC-Coach Struber, der hofft, dass Pauli in den kommenden Wochen zurück ins Mannschaftstraining kehrt und er eine weitere Option für die Abwehr hat. Auch Top-Torjäger Tim Lemperle fällt gegen die Schalker weiterhin aus. „Timmy ist nicht dabei, er braucht noch. Wir wünschen uns alle, dass es mit Düsseldorf klappt“.

FC-Kapitän Hübers gesperrt

Neben den beiden Langzeitausfällen müssen die Geißböcke auch auf Kapitän Timo Hübers verzichten. Der 28-Jährige ist nach seiner fünften Gelben Karte, die er gegen Braunschweig gesehen hatte, gesperrt. Auch hinter dem Einsatz von Florian Kainz steht noch ein Fragezeichen. Der Mittelfeldspieler war in Braunschweig nach einem Schubser von Ermin Bicakcic unglücklich mit dem Kopf auf dem Rasen gelandet und benommen mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt worden. Laut Coach Struber besteht aber Hoffnung, dass es doch für einen Einsatz des Österreichers reichen könnte. „Er hat das Training am Donnerstag gut absolvieren können, allerdings noch ohne Zweikämpfe. Wir müssen schauen, wie wohl er sich am Samstag im Training fühlt“.

Entwarnung hingegen gab der Trainer bei Max Finkgräfe, der in Leverkusen nach einem Zweikampf mit Nathan Tella indem er von der Hüfte des Engländers am Kopf getroffen wurde und im Anschluss an diese Aktion angeschlagen vom Platz musste. „Max ist fit, ihm geht es gut. Es ist nichts in Sachen Gehirnerschütterung rausgekommen. Er hat seine Tests hervorragend absolviert.“

Dreier oder Viererkette gegen die Knappen?

Durch die Sperre von Hübers stellt sich Struber nun die Frage, wie er den Ausfall des Kapitäns kompensieren kann. Mit Joel Schmied und Dominique Heintz stehen nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung, die ihre Qualität in der zweiten Liga bereits unter Beweis stellen konnten. Gut möglich also, dass Eric Martel wie bereits im Dezember die mittlere Position in der Dreierkette und Schmied die rechte Position von Hübers übernimmt. Sollte Struber die Entscheidung treffen, den Motor weiter nach hinten zu verschieben, würde im Mittelfeld ein Platz frei werden. Hier könnte Luca Waldschmidt die Option werden. Denis Huseinbasic würde dann die Rolle von Martel als Sechser übernehmen, während Dejan Ljubicic den Part des Achters einnehmen dürfte. Ebenfalls möglich, dass Leart Paqarada für den unter der Woche angeschlagenen Finkgräfe in die Startformation rückt.

Allerdings gibt es noch eine weitere Option, auf den Ausfall von Hübers zu reagieren. Wie bereits zu Beginn der Saison und auch im Hinspiel gegen Schalke könnte der FC-Trainer am Sonntag auch auf eine Viererkette umstellen. Dann würde Heintz den linken und Schmied den rechten Innenverteidiger geben. Diese Systemumstellung könnte auch Jusuf Gazibegovic zugutekommen, der seine Stärken, laut Christian Keller, eigentlich als Rechtsverteidiger in einer Viererkette hat. Ebenso gäbe es in der Offensive verschiedene Varianten. So könnte entweder Jan Thielmann als rechter Mittelfeldspieler und Ljubicic als Zehner oder der Österreicher als Rechtsaußen und Waldschmidt als offensiver Mittelfeldspieler hinter der Spitze auflaufen. In die Karten wollte sich Struber am Freitag jedoch noch nicht schauen lassen. „Ich habe mehrere Ideen“, so der Österreicher, der sich am Freitag noch nicht sicher war und auch das Abschlusstraining abwarten möchte. 

Eine Umstellung auf die Viererkette käme dennoch sehr überraschend, da der FC seit dem Wechsel zur Dreierkette stabiler steht.  Diese wird auch gegen die offensivstarken Schalker benötigt, um deren Lebensversicherungen Moussa Sylla und S04-Kapitän Kenan Karaman aus dem Spiel zu nehmen.

Duell gegen den FC Schalke 04: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Leart Pacarada

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Jan Thielmann beim 1. FC Köln

Jan Thielmann

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln

Linton Maina

Imad Rondic vom 1. FC Köln

Imad Rondic

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Joel Schmied nach seinem Debüt

So will der FC gegen Schalke punkten

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik und der FC

„Stolz auf die Mannschaft“: FC-Trainerin Carlson will nach Überraschungs-Coup noch mehr

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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„Stolz auf die Mannschaft“: FC-Trainerin Carlson will nach Überraschungs-Coup noch mehr

Es war ein Auftakt, den wohl nur die kühnsten Optimisten für möglich gehalten hätten: Den Fußballerinnen des 1. FC Köln gelingt mit dem 0:0 gegen den VfL Wolfsburg die lang ersehnte positive Überraschung. FC-Trainerin Britta Carlson lobte ihr Team und insbesondere auch ihre Torhüterin nach dem Einstand, gab sich aber schon für das kommende Spiel ehrgeizig.

Nach der misslungenen Generalprobe gegen Frankfurt und dem verschobenen Spiel gegen Essen stand zum Jahresauftakt doch ein Fragezeichen hinter dem möglichen Leistungsstand der FC-Frauen. Die Kölnerinnen haben eine beeindruckende Antwort gegeben: Den Fußballerinnen des 1. FC Köln gelingt gegen Wolfsburg die große Überraschung.

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Wenn der VfL Wolfsburg zur zweiten Hälfte im Franz-Kremer-Stadion zweimal wechselt, zeugt das bereits davon, dass der 1. FC Köln bis dahin nicht viel verkehrt gemacht haben kann. Der Branchen-Primus war verärgert, biss er sich an den Kölnerinnen doch in den ersten 45 Minuten ohne Ertrag die Zähne aus. Der Gästetrainer Tommy Stroot ärgerte sich nach der Partie: „Wir haben hier drei Punkte eingeplant.“ Die FC-Frauen standen auch nach der Pause weitgehend stabil, boten dem VfL kaum Angriffsfläche – und wenn die Wölfinnen doch einmal durchbrachen, entschärfte Aurora Mikalsen alles und wuchs bei ihrer FC-Premiere über sich hinaus.

„Sie ist eine Persönlichkeit für uns“

„Wir hatten eine Torfrau, die manchmal auch unhaltbare Bälle gehalten hat. Sie hat seit sie da ist gleich Verantwortung übernommen, hat vom ersten Tag an versucht, Deutsch zu sprechen. Sie ist eine Persönlichkeit für uns, eine sehr erfahrene Torhüterin, die schon Champions League gespielt hat. Deswegen sind wir sehr froh, dass wir sie jetzt haben, weil so einen Rückhalt brauchst du dann auch, um so einen Punkt mal festzuhalten. Da hat sie eine überragende Leistung gezeigt.“ Grundsätzlich lobte Carlson ihr Team: „Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft und auch auf den Staff, weil es eine Teamleistung von allen war. Das ist natürlich ein schöner Einstand für mich persönlich.“ Besonders bemerkenswert: Die Kölnerinnen retteten das 0:0 in Unterzahl ins Ziel, weil Adriana Achcinska in der Schlussminute angeschlagen vom Feld musste und Carlson ihr Wechsel-Kontingent bereits ausgeschöpft hatte.

Nachholspiel am Dienstag

Offen blieb kurz nach dem Spiel noch, ob Achcinska bis Dienstag wieder einsatzbereit sein könnte. Mit Celina Degen und Anna Gerhardt fehlten zwei Stammspielerinnen gegen Wolfsburg komplett im Kölner Aufgebot. „Celina wäre heute im Kader gewesen, hatte aber einen leichten Infekt, deswegen war sie nicht im Kader. Und Anna hat die erste Woche wieder mittrainiert. Ich hoffe, dass sie bald auch wieder jemand ist für den Kader, sie macht gute Fortschritte.“ Viel Zeit zur Erholung bleibt dem FC nicht, denn schon am Dienstagabend (18:30 Uhr) geht es mit dem Nachholspiel in Essen weiter. Carlson gab sich schon direkt nach dem Wolfsburg-Coup kämpferisch: „Ich hoffe, dass sich jetzt keiner ausruht. 0:0 heißt ja, dass wir auch kein Tor geschossen haben. Ich möchte da schon in die nächsten Spiele gehen und auch da so früh wie möglich viele Punkte sammeln.“

Mit der Leistung aus dem Wolfsburg-Spiel ist dem FC in den kommenden Wochen einiges zuzutrauen. Mit dem Auftritt überraschte das Team viele Kritiker und betrieb mit dem Einsatzwillen und der Kampfbereitschaft beste Werbung für den Frauenfußball beim 1. FC Köln. Das Spiel in Essen wird eine Nagelprobe, ob es Carlson wirklich gelingt, einen neuen Stil zu etablieren. Bei der SGS wird der FC sich nicht nur aufs Verteidigen konzentrieren können, sondern muss selbst etwas für das Spiel machen. Das wiederum war in der Hinrunde ein großes Manko. Das Spiel gegen Wolfsburg macht aber durchaus Lust auf mehr – und verleitet zu Optimismus.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Spannende Transfers, starke Offensive, anfällige Abwehr – Der 1. FC Köln empfängt die Wundertüte

1. FC Köln im Duell mit Schalke 04
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Spannende Transfers, starke Offensive, anfällige Abwehr – Der 1. FC Köln empfängt die Wundertüte

Nur eins der sechs vergangenen Ligaspiele verlor der FC Schalke 04. Vor allem im Bereich der Sprints und der Treffer per Kopf schneiden die Königsblauen in der Liga gut ab. Am Sonntag geht es nun gegen den 1. FC Köln: Der Gegnercheck zum FC Schalke 04.

Im vierten Duell der Rückrunde will der FC zu Hause erneut punkten und so die Tabellenspitze behaupten. Doch die Aufgabe wird keinesfalls leicht. Denn mit den Königsblauen kommt ein weiterer starker Gegner zu auf den 1. FC Köln: Der Gegnercheck zum FC Schalke 04.

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Aktuelle Form: Der FC Schalke 04 hat nur eines seiner vergangenen sechs Ligaspiele verloren. In den letzten drei Spielen der Hinrunde gewannen die Schalker mit 4:2 beim SC Paderborn, holten einen Punkt gegen Fortuna Düsseldorf (1:1) und setzten sich zum Abschluss des Jahres mit 4:1 bei der SV Elversberg durch. Ins neue Jahr startete das Team von Trainer Kees van Wonderen mit einem 0:0 in Braunschweig. Es folgte der Erfolg gegen Nürnberg. Am vergangenen Wochenende setzte es im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit einem 2:5 die erste Niederlage der Rückrunde. Besonders interessant: Gegen den SC Paderborn und die SV Elversberg gewannen die Königsblauen gegen die am jeweiligen Spieltag auf Platz eins stehenden Teams.

In der Formtabelle belegen die Knappen in diesem Zeitraum mit elf Punkten den sechsten Platz. Nur der FC, der HSV, der 1. FC Magdeburg, der 1. FC Kaiserslautern und Fortuna Düsseldorf holten in diesem Zeitraum mehr Punkte und haben eine bessere Form vorzuweisen.

So bewertet ihr die FC-Profis

Schnell an der Kugel und stabil in der Luft

Spannendes Transferfenster: In der zweiten Transferperiode der Saison 2024 war einiges los bei den Königsblauen. Mit Steve Noode, Martin Wasinski, Bryan Lasme, Ron-Thorben Hoffmann, Lino Tempelmann und Paul Pöpperl verliehen die Schalker gleich sechs Spieler. Auf der Zugangsseite verstärkte sich die Blau-Weißen mit Mittelfeldspieler Aymen Barkok (Mainz 05, Leihe), Stürmer Pape Meissa Ba (Grenoble Foot) und Torhüter Loris Karius (ablösefrei). Besonders auf Ba sollte man ein Auge werfen. Der Senegalese erzielte in der Hinrunde der Ligue 2 in 18 Spielen zehn Tore und legte zwei weitere Treffer auf.

Sprintstark: Die Schalker gehören in dieser Saison zu den sprintstärksten Teams der ganzen Liga. So absolvierten die Spieler in den bisherigen 20 Ligaspielen 4634 Sprints. Einzig der Tabellendritte Magdeburg liegt mit 4909 Sprints vor den Knappen.

Luftspezialisten: Mit acht Treffern per Kopf gehört das Team von Kees van Wonderen in dieser Statistik zu den besten Teams der Liga. Nur der Hamburger SV (14) und Preußen Münster (9) trafen noch häufiger mit dem Kopf. Auch im Luftzweikampf zeigt sich S04 in dieser Saison besonders stark. Mit 353 gewonnen Duellen in der Luft stehen die Schalker im internen Zweitliga-Ranking hinter dem SSV Jahn Regensburg (377) und Münster (373) auf dem dritten Platz.

Beeindruckende Offensivkraft

Im Fokus: Mit Moussa Sylla und Kapitän Kenan Karaman hat der Club aus dem Revier zwei sehr starke Offensivspieler. In dieser Saison sind sie die Lebensversicherung der Schalker. 24 Tore haben die beiden in der Liga bislang für den Traditionsclub erzielt. 13 davon der Transfercoup Sylla, der im Sommer für 2,5 Millionen Euro aus der zweiten französischen Liga kam und schon bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten weckt. Weitere elf Kapitän Karaman. Das sind 69 Prozent aller Schalker Tore – der Grund, warum Königsblau nicht mehr im Tabellenkeller steht und der Blick in den vergangenen Wochen nach oben gerichtet werden konnte. Allerdings ist die Defensive der Schalker anfällig, denn nur Regensburg kassierte mehr Gegentore.

Personal: Trainer van Wonderen muss beim Gastspiel in Köln auf Emil Höjlund (Oberschenkelverletzung), Paul Seguin (5. Gelbe Karte), Mauro Zalazar (U-20-Südamerikameisterschaft) und Neuzugang Aymen Barkok (Rückstand nach Grippe) verzichten.

Mögliche Startelf:  Heekeren – Bulut, Kalas, Kaminski, Murkin – Schallenberg, Bachmann – Aydin, Karaman, Hamache – Sylla


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Das Geißbockheim

So tickt Imad Rondic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Die Stimmen zu Leverkusen

„Anderes Gesicht zeigen“: Sbonias hofft im Stadt-Derby auf Reaktion der U21 des 1. FC Köln

Evangelos Sbonias ist nicht glücklich
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„Anderes Gesicht zeigen“: Sbonias hofft im Stadt-Derby auf Reaktion der U21 des 1. FC Köln

Die Derbyzeit für die U21 des 1. FC Köln geht weiter: Acht Tage nach der 0:2-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorfs U23 steht am Sonntag das Stadt-Duell beim SC Fortuna Köln an. Im dritten Anlauf soll endlich der erste Sieg im Jahr 2025 gelingen. Der Trainer hofft jedenfalls auf eine Reaktion seiner Mannschaft. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Fortuna Köln.

Mit der bisherigen Ausbeute ist Trainer Evangelos Sbonias bisher noch nicht zufrieden. Am Sonntag will der Coach das gerne ändern. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Fortuna Köln.

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Rein punktemäßig ist der Jahresstart der U21 sehr durchwachsen bis unbefriedigend: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias sammelte nur einen Punkt aus zwei Spielen ein. „Rein von der Ausbeute bin ich nicht zufrieden“, konstatiert der Coach entsprechend, betont aber zugleich: „Dennoch muss man die beiden Spiele differenziert anschauen. Gegen Paderborn war ich mit vielen Sachen sehr zufrieden, fressen dann unglücklich in der Nachspielzeit das Gegentor, sonst wären wir als Sieger vom Platz gegangen. Gegen Düsseldorf bin ich gar nicht zufrieden mit dem Ergebnis und mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Das haben wir die Woche aufgearbeitet und wollen am Wochenende gleich wieder ein anderes Gesicht zeigen.“ Das dürfte jedoch alles andere als leicht werden, denn mit dem SC Fortuna Köln wartet am Sonntag ein großes Kaliber auf die FC-Reserve.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Die U21 des 1. FC Köln auf „eine extrem erfahrene Mannschaft“

Die Südstädter haben die Tabellenspitze noch nicht komplett aus den Augen verloren. Sbonias tituliert den kommenden Gegner daher als „Top-Mannschaft der Liga“ und spricht von einer „extrem erfahrenen Mannschaft, die weiß, was sie zu tun hat, um Spiele zu gewinnen.“ Zugleich erinnert sich der Coach: „Es war auch oft so in Spielen gegen Fortuna Köln, dass wir auf Augenhöhe, in Phasen sogar die bessere, Mannschaft waren, am Ende aber nicht viel Zählbares dabei herausgekommen ist.“ Das soll sich am Sonntag aber idealerweise ändern: „Ich möchte unsere Tugenden und unsere Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, auf dem Platz sehen. Das haben wir gegen Fortuna Düsseldorf in jeder Phase vermissen lassen. Deshalb ist es eine neue Chance, aggressiv und zielstrebig Fußball zu spielen und mit viel Herz, Leidenschaft und Intensität in jeder Phase des Spiels da zu sein.“

Dabei muss Sbonias jedoch weiterhin auf Alessandro Blazic und Rijad Smajic verzichten, die sich weiterhin in der Reha befänden: „Beide waren nicht im Mannschaftstraining.“ Bernie Lennemann und Mansour Ouro-Tagba seien hingegen wieder Optionen für den Kader nach ihren ausgestandenen Blessuren. Mit Yannick Mausehund verpflichtete der FC in dieser Woche noch einen Neuzugang für die Innenverteidigung. Der 18-Jährige war zuletzt Kapitän in der U19 von Hertha BSC. Das Talent sei ebenfalls ein Kandidat für den Kader am Sonntag, verriet Sbonias, der aber zugleich mahnte: „Wir tun gut daran, ihn Schritt für Schritt heranzuführen und nichts zu riskieren bis wir sicher sind, dass er die Intensitäten gehen kann. Da sind Geduld und Ruhe gefragt. Wir tun alle gut daran, den Jungen langsam ankommen zu lassen.“

Sbonias über Neuzugang Yannick Mausehund

Nach seinen ersten Eindrücken am Geißbockheim skizzierte der Trainer seinen Neuzugang so: „Generell sind wir froh, dass er da ist. Er ist ein sehr angenehmer Charakter, hat eine super Statur und Athletik und hat damit eine gute Basis, die Dinge abzurufen, die wir fordern, eine sehr gute Aggressivität gegen den Ball und im defensiven Eins gegen Eins. Das sind alles Dinge, die er schon in den ersten Trainingseinheiten gezeigt hat.“ Das Kölner Stadtderby wäre nun sicher ein bemerkenswerter Zeitpunkt für Mausehunds Premiere im Senioren-Fußball.


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Das Geißbockheim

So tickt Imad Rondic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Die Stimmen zu Leverkusen

Jaka Potocnik und der 1. FC Köln: Hohes Risiko, bislang wenig Ertrag

Jaka Potocnik wartet auf sein Debüt beim 1. FC Köln
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Jaka Potocnik und der 1. FC Köln: Hohes Risiko, bislang wenig Ertrag

Spätestens durch die Transfersperre gegen den FC erhielt die Verpflichtung von Jaka Potocnik viel Aufmerksamkeit. Die Erwartungshaltung an den jungen Slowenen ist groß. Gerecht wurde er dieser aber noch nicht. Und so ist die Frage, wie es weitergeht mit Jaka Potocnik: Bislang zahlt sich das Risiko des 1. FC Köln noch nicht aus.

Nach dem großen und aus seiner Sicht absolut unverschuldete Wirbel um seinen Transfer ist es stiller geworden um Jaka Potocnik. Der junge Slowene will noch nicht so richtig durchstarten. Andere erhalten den Vorzug. Das ist für alle Seiten nicht zufriedenstellend. Weder für den FC noch für Jaka Potocnik: Bislang zahlt sich das Risiko des 1. FC Köln noch nicht aus.

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So wirklich überraschend kam die Nachricht am Mittwoch nicht. Als der FC den Kader für den Pokalfight gegen Leverkusen bekannt gab, stand da der neue Name: Imad Rondic. Der Stürmer war am Deadline Day vom FC offiziell vorgestellt worden, nachdem sich der Deal in den Tagen zuvor mal mehr, mal weniger angebahnt hatte. Rondic soll die Antwort auf die Stürmersuche der Kölner sein und stellte sein Können ja auch einige Minuten unter Beweis. Eine Suche, die sich lange gezogen und verschiedene Protagonisten hatte. Von den mittlerweile verliehenen Sargis Adamyan und Florian Dietz, über den abgewanderten Davie Selke, über Versuchspersonal wie Jan Thielmann und einigen Youngster wie zuletzt Oliver Schmitt. Zwar haben sich Damion Downs und Tim Lemperle bei den Geißböcken in dieser Spielzeit durchgesetzt, ein richtiger Knipser fehlte dem FC eben bis zum Deadline Day. Nun ist zumindest ein Angreifer gefunden.

„Er kann deutlich stabiler spielen“

Leidtragende sind dann wiederum die jungen Talente, die sich mehr Einsatzzeit bei den Kölnern versprochen haben. Allen voran wohl Jaka Potocnik. Ebenfalls beim FC schon ein Name. Allerdings einer, der unverschuldet mit einem dunklen Kapitel der Kölner verbunden wird: dem Registrierungsverbot. Auch, wenn die FIFA die Sanktion gegen den FC noch vor dem Ablauf der eigentlichen Strafe aufgehoben hatte, haben sich die Kölner Verantwortlichen alles andere als mit Ruhm bekleckert. Die Aufhebung der Strafe ist sicherlich nicht einem Freispruch gleichzusetzen. So oder so ist der FC mit der Verpflichtung des jungen Slowenen ein hohes Risiko eingegangen – ein viel zu hohes Risiko. Und alleine schon aufgrund des ganzen Wirbels, den der Transfer mit sich gebracht hat, ist die Erwartungshaltung an Potocnik augenscheinlich eine besonders große. Schließlich, so könnte man zumindest meinen, geht der FC doch nicht ein so hohes Risiko für ein U21-Talent ein.

Doch genau dort hat der 19-Jährige Großteile, nahezu alle, seiner Spiele verbracht. Zehn Mal stand Potocnik bei den Profis im Kader, gespielt hat er einmal – das gegen den Karlsruher SC, 15 Minuten lang. Elf Mal lief der Stürmer dagegen bei der U21 in der Regionalliga West auf – immer von Beginn an, aber eher selten mit überzeugenden Leistungen. „Er kann deutlich stabiler spielen, das weiß er selbst“, sagte unlängst U21-Trainer Evangelos Sbonias. „Das ist aber eine normale Entwicklung in seinem Alter, die niemanden hier fraglos zurücklässt. Was in der Beobachtung jedoch untergeht, ist seine Wichtigkeit im Pressing, bei dem er als Neuner eine enorme Bedeutung für unser Spiel hat.“ Die rein zählbare Bedeutung liegt bei zwei Treffern für die Kölner Reserve.

Zuletzt nicht im Kader

Die Antwort auf die Suche im Sturm ist der Slowene sicherlich noch nicht. Und dementsprechend macht sich Verwunderung über das Gleichgewicht zwischen Risiko bei der Verpflichtung und Leistung auf dem Platz bei den ersten Fans breit. Nur ist eben jene Erwartungshaltung gegenüber dem Youngster alles andere als fair. Das Risiko ist schließlich der Verein eingegangen. Und dennoch scheint es aktuell für den immer noch 19-Jährigen nicht so richtig vor und zurück zu gehen. Und so schlug Gerhard Struber vor einigen Wochen eine Leihe vor, sprach davon, dass der Stürmer möglicherweise einen Zwischenschritt benötige. „Spielzeit ist für ihn am wichtigsten“, sagte der Coach dem „Kicker“. Doch soll der Spieler eine Leihe tatsächlich nicht in Betracht gezogen haben.

Dass in der vergangenen Woche dann auch noch Oliver Schmitt gegen Braunschweig sein Debüt feierte und Potocnik nicht im Kader stand, zeigt deutlich, dass es der Youngster auch weiterhin schwer haben wird. Das Transferfenster für Deutschland hat bekanntlich längst geschlossen. Das heißt aber nicht, dass es für Potocnik keine Lösung geben kann. Denn in zahlreichen Ländern ist das Fenster noch geöffnet, eine Leihe wäre also noch möglich. Und vielleicht ein wichtiger Tapetenwechsel, um den nächsten Schritt zu gehen.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Hübers macht Kampfansage

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Schalke – ein gern gesehener Gast

Gerhard Struber sucht den passenden Schlüssel: Am Limit gegen den Hochgeschwindigkeitszug

Mit vollem Einsatz: Damion Downs im Duell gegen Schalke
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Gerhard Struber sucht den passenden Schlüssel: Am Limit gegen den Hochgeschwindigkeitszug

Nach der Pokalpleite gegen Leverkusen steht für den FC das nächste Highlightspiel auf dem Programm. Königsblau ist beim FC zu Gast. Die Kölner brauchen einen Sieg, um die Tabellenspitze zu behaupten. So will der 1. FC Köln gegen Schalke 04 punkten.

Das Selbstvertrauen dürfte trotz der Niederlage gegen Leverkusen groß sein. Doch den FC erwartet am Sonntag ein ganz anderes Spiel als im Pokal. Der Liga-Alltag sieht anders aus. Dennoch sind drei Zähler angepeilt. So will der 1. FC Köln gegen Schalke 04 punkten.

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Die Reaktionen nach dem unglücklichen 2:3 gegen Bayer Leverkusen im DFB-Pokal am Mittwoch hallten noch lange nach und befanden sich irgendwo zwischen Frust, Ärger und Stolz. Die Meinung, dass der FC Großes geleistet hatte, war aber ziemlich eindeutig. Doch für Gerhard Struber ist der Fokus schon wieder neu ausgerichtet. Die Kür war am Mittwoch, die Pflicht ruft am Sonntag. „Es gilt jetzt, ins Hier und Jetzt zu kommen und nach vorn zu schauen. Wir haben wieder einen großen Club im Haus mit Schalke. Es geht Schlag auf Schlag mit den großen Aufgaben“, sagte der Trainer. „Wir nehmen viele gute Dinge mit aus dem Cupfight, müssen jetzt aber die Sensoren wieder hochfahren und uns auf das nächste Highlightspiel freuen.“ Und das Duell gegen S04 steht eben am Sonntagmittag an (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com).

So bewertet ihr die FC-Profis

„Da haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert“

Ein weiteres Highlightspiel, aber eins, das ganz sicher so ganz anders ablaufen wird, als das Pokalspiel gegen Leverkusen. Der FC geht wieder als Favorit in die Begegnung, als Spitzenreiter und das wiederum gegen eine Mannschaft, die in dieser Spielzeit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, vor allem aber unberechnbar ist. Zu weit geht die Range zwischen souveränem Erfolg über einen Aufstiegskandidaten wie Elversberg (4:1) und bitterer Niederlage gegen Gegner aus derunmittelbaren Tabellenregion wie Darmstadt (3:5). Der FC wird also voraussichtlich mit viel Ballbesitz agieren, sich nicht nur auf das leidenschaftliche Verteidigen konzentrieren können und genau diese Spielweise schien dem FC in den vergangenen Spielen wie etwa gegen Braunschweig am vergangenen Samstag nicht so richtig zu liegen. „Da müssen wir zulegen“, gab auch Struber zu. „Da haben wir uns in den vergangenen Wochen nicht mit Ruhm bekleckert.“

Und das ist sogar noch untertrieben. Das Spiel mit Ball wollte so gar nicht in Fahrt kommen – zumindest nicht im Schlussdrittel. Die Kölner Offensive will nicht so recht zum Tabellenplatz passen. 35 Treffer haben die Kölner erzielt, sieben Mannschaft waren öfter erfolgreich, zwei genauso oft. Auch deswegen wurde mit Imad Rondic bekanntlich ein weiterer Stürmer verpflichtet. Seine Torgefahr ließ der Bosnier am Mittwoch aufblitzen, als er den Ball zwar ins Netz drückte, das aber anscheinend aus einer minimalen Abseitsposition. Ob Rondic seine erste Chance von Beginn ab bekommt, ist offen. Struber sprach zumindest davon, dass man viel dafür tue, den Stürmer schnell zu integrieren. Damion Downs kennt das Spiel der Kölner und hat mit seinem Treffer und der Vorarbeit gegen Leverkusen reichlich Eigenwerbung betrieben. „Damion hat wieder aufgezeigt, wie hochtalentiert er ist. Jetzt müssen wir ihn vom Talent zum gestandenen Profi entwickeln“, sagte der Coach.

Steht Rondic in der Startelf?

Vielleicht bietet Struber die beiden Angreifer gemeinsam auf. Denn Tim Lemperle wird noch nicht dabei sein. Auf der anderen Seite stellt der FC aber wiederum eine der besten Defensiven der Liga. Einzig Hannover 96 kassierte bis dato noch weniger Treffer. Doch genau die Hintermannschaft wird Struber umbauen müssen. Timo Hübers hatte gegen Braunschweig eine eher unnötige Gelbe Karte gesehen, ist gesperrt. Voraussichtlich wird also Eric Martel wieder in die Dreierkette zurückkehren. Denn Julian Pauli fehlt auch weiterhin. Dass Struber auf den jungen Neo Telle von Beginn an setzt, ist eher unwahrscheinlich. Eine weitere Option wäre die Rückkehr zur Viererkette. „Es gibt mehrere Ideen. Ich denke noch drüber nach, wir diskutieren mit dem Trainerteam über das ein oder andere und dann werden wir entscheiden, wo es hingeht.“

Der FC Schalke 04 ist zumindest was Tore und Gegentore angeht so etwas wie der Gegenpol zum FC. 39 Gegentreffer kassierten die Königsblauen in dieser Spielzeit, einzig Schlusslicht Jahn Regensburg mehr. Eigentlich schien sich S04 in den vergangenen Wochen ein wenig stabilisiert zu haben. Eigentlich, denn am 20. Spieltag gab es eine bittere 2:5-Pleite gegen Magdeburg. Dagegen ist die Offensive der Schalker brandgefährlich. Moussa Sylla ist mit seinen 13 Toren der zweitbeste Torschütze der Liga, Kenan Karaman folgt mit elf Treffern auf Rang fünf. „Karaman ist ein Spielgestalter, der oft verblüffende Dinge fabriziert. Sylla ist wie ein ein Hochgeschwindigkeitszug. Da gibt es schon ordentlich Qualität zu bändigen.“ Nicht die einzigen Gefahrenpunkte, die Struber erwartet. „Schalke hat im Ballbesitz richtig Qualität und ist dabei sehr variabel“, so der Trainer. „Für uns gilt es wieder, das Limit zu erreichen. Das braucht es auch, um wieder ins Punkten zu kommen.“

Und wollen die Kölner die Tabelle behaupten, dann sind drei Punkte Pflicht. Denn der HSV feierte am Freitagabend einen 2:1-Erfolg. Der Siegtreffer fiel ausgerechnet in der Nachspielzeit, geschossen von Davie Selke, der einen Doppelpack erzielte. 


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