Am morgigen Samstag steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die FC-Mitglieder wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Vorstandswahl beim 1. FC Köln: Der Kandidaten-Check.
Am 27. September wird das neue Präsidium bei den Geißböcken gewählt. Und schon jetzt ist klar, dass es einige Veränderungen gibt. Erstmals sind drei Teams dabei, die sich um die Posten bewerben. In einigen Punkten ticken die Kandidaten gleich, in anderen gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Auch come-on-fc.com will bei der Wahlentscheidung helfen. Die Vorstandswahl beim 1. FC Köln: Der Kandidaten-Check in aller Kürze.
Jörn Stobbe, Wilke Stroman und Sven-Georg Adenauer
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Ganz gleich, welches Team am Samstag die Wahl gewinnt und der neue Vorstand des 1. FC Köln wird, mit dem Wechsel im Präsidium wird sich einiges ändern. Die Teams sprachen mit come-on-fc.com im Vorfeld der Wahl über die entscheidenden Themen und ihre Einstellung dazu. Hier findet ihr den Überblick zu den wichtigsten Fragen.
Wie geht es mit dem Geißbockheim weiter?
Das sagen die Kandidaten Sven-Georg Adenauer, Jörn Stobbe und Wilke Stroman zum Thema Ausbau des Geißbockheims.
Morgen steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Wahl beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Thema der Talentbindung.
Nur noch ein Tag bis zur Vorstandswahl bei den Geißböcken. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Fakt ist, mit dem Wechsel im Präsidium soll sich einiges ändern beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zum Thema der Talentbindung.
Sven-Georg Adenauer, Jörn Stobbe und Wilke Stroman im Faktencheck
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Für alle die, die nicht die Zeit für längere Wahlveranstaltungen haben, sich nicht auf Wahlprogramme fokussieren können oder wollen, werden wir in den kommenden Tagen einige Fragen, die den Fans auf der Seele brennen, von den Teams beantworten lassen. Dazu haben wir mit allen Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Die Aufgabe: Beantwortet die wichtigsten Fan-Fragen in 20 Sekunden.
Das Thema der Talenteflucht ist nicht erst in diesem Sommer mit unter anderem den Abgang von Justin von der Hitz zu einem viel diskutierten geworden. Bereits seit einigen Jahren wird den Verantwortlichen des FC immer wieder vorgeworfen, sich nicht genug um die langfristige Bindung von jungen Talenten zu bemühen. Aber wie soll nun in der Zukunft mit den Top-Talenten des Kölner Nachwuchses umgegangen werden? Das sagen die Kandidaten.
Wie kann der FC die Top-Talente langfristiger binden?
“Das sind zwei Aspekte: Einmal haben wir den Ulf, der eine Strategie entwickelt hat, den Mensch in den Vordergrund zu stellen. Wir müssen wirklich aus den Talenten Persönlichkeiten entwickeln, die auch Verantwortung übernehmen. Wir müssen sie emotional an den FC binden. Thomas Kessler und Lukas Berg haben schon viel richtig gemacht, siehe El Mala. Und wir müssen vielleicht künftig ein bisschen mutiger sein, auch Verträge denen frühzeitiger zu geben unseren Talenten.“
Jörn Stobbe (Team FC)
„Also es kann nicht sein, dass die gute Jugendarbeit des FC dadurch konterkariert wird, dass andere die Früchte, die wir an den Baum gehängt haben, abpflücken. Wir müssen unsere Spitzenjugendlichen bei uns halten, wir müssen ihnen den roten Teppich ausrollen, wir müssen ein attraktiver Arbeitgeber sein. Wir müssen uns vor allen Dingen viel intensiver als in der Vergangenheit mit ihrem Umfeld, mit ihren Freunden und mit ihren Familien auseinandersetzen. Und letztlich müssen sie stolz darauf sein, für den FC spielen zu dürfen. Das ist die Aufgabe, die wir uns gestellt haben.“
Sven-Georg Adenauer (Team Adenauer)
“Zunächst einmal wird hier am Geißbockheim klasse Arbeit geleistet. Die Jugendtrainerinnen und Jugendtrainer haben in den letzten Jahren ganz ganz viele Talente hervorgebracht. Wir vertrauen der sportlichen Leitung hier am Geißbockheim zu 100 Prozent. Was wir jetzt tun müssen ist, wir müssen etwas mutiger sein. Wir müssen mutigere Budgets zur Verfügung stellen und die Vertragsangebote etwas mutiger gestalten. Dazu kommt, dass wir sicherlich als Vorstand auch präsent sein müssen, Wertschätzung zeigen müssen. Hier am Geißbockheim.“
Wilke Stroman (Next Level FC)
In den vergangenen Tagen erschien jeden Tag eine Kernfrage und die kurzen Antworten der Kandidaten zu dem jeweiligen Thema.
Verletzt, auf der Bank, nicht im Kader – für Linton Maina war es im bisherigen Saisonverlauf alles andere als einfach. Gegen Leipzig wurde der Topscorer der Vorsaison eingewechselt und drehte auf. Das sah auch der Trainer des 1. FC Köln: Ist Linton Maina ein Kandidat für die Startelf?
In der vergangenen Spielzeit war er einer der großen Leistungsträger, in dieser Saison will es bislang noch nicht rundlaufen beim 1. FC Köln: Ist Linton Maina ein Kandidat für die Startelf? Immerhin war die Leistung gegen RB Leipzig eine durchaus vielversprechende.
Linton Maina im Spiel gegen Atalanta Bergamo
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Nach der Begegnung gegen Leipzig gab es in den Kreisen des 1. FC Köln durchaus die einhellige Meinung, dass der Doppelpack vor dem Seitenwechsel dem FC am Ende vielleicht doch den Stecker gezogen habe. Das 1:3 sei dann gegen eine individuell so starke Mannschaft wie RB schwer aufzuholen, so der Tenor. Dabei hatte der FC durchaus die richtige Reaktion in der zweiten Halbzeit gezeigt und auch das Spiel noch einmal belebt. Das vor allem durch die Einwechslungen. So war Linton Maina ein absolut belebendes Element. „Er hat mit seiner Einwechslung auf sich aufmerksam gemacht“, sagte Kwasniok am Freitag. Tatsächlich kam der Offensivspieler in den verbleibenden 30 Minuten auf zehn Sprints, eine Passquote von 95 Prozent und zwei Torschussvorlagen. „Linton Maina ist grundsätzlich mal eine Waffe“, betonte der Coach. „Und die versuchen wir, im richtigen Moment zu nutzen.“
„Er wird seine Möglichkeit bekommen“
Nur hatte der Trainer jene Waffe in dieser Spielzeit eben noch nicht oft hervorgeholt. Maina spielte zunächst im Pokal von Beginn an, fiel gegen Mainz aus, saß gegen Wolfsburg 90 Minuten auf der Bank und wurde gegen Freiburg nicht berücksichtigt. Bereits vor dem Duell gegen Leipzig hatte Kwasniok betont, dass er so bei Maina durchaus auch eine Reaktion erzielen wolle. „Mein Verhältnis zum Linton ist sehr warm, herzlich, weil er ein guter Mensch ist“, sagte der Trainer. „Linton musst du mal in den Arm nehmen und dann versuchst du aber, ihn wieder so ein bisschen zu kitzeln, ein bisschen anzustacheln. Ich glaube, dass er das tief im Inneren einem dankt, weil er jemand ist, der einfach zu seinen Höchstleistungen auch ein wenig angetrieben werden muss.“
Die Höchstleistung könnte es in einem so intensiven Spiel wie gegen den VfB Stuttgart am kommenden Sonntag wohl gut gebrauchen. „Mit seiner Geschwindigkeit hat er einfach eine Waffe, mit der er dem Gegner dann auch einfach wehtun kann“, so der Coach weiter. „Er wird im richtigen Moment seine Möglichkeit auch von Beginn an bekommen, wenn er das gleiche Mindset an den Tag legt, wie in den vergangenen Tagen.“ Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Marius Bülter wird ein Einsatz des Offensivspielers jedenfalls nicht unwahrscheinlicher. In der vergangenen Spielzeit hatte Maina seine Waffe durchaus erfolgreich eingesetzt, war nicht ohne Grund einer der Topscorer der Kölner. Nun soll es auch in der Bundesliga klappen.
Die Reserve des 1. FC Köln kann am Samstag mit einem Sieg in der Tabelle weiter nach oben klettern. Das Selbstbewusstsein ist nach zuletzt vier Siegen in Folge groß. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Samstag auf Gütersloh.
Das Team muss im Duell am Wochenende auf seinen Torjäger verzichten. Dafür hat die U21 in dieser Woche noch einen weiteren Torhüter verpflichtet. Die U21 des 1. FC Köln trifft am Samstag auf Gütersloh.
Sargis Adamyan hat bei der U21 des 1. FC Köln gute Chancen auf Einsatzzeit
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Eine solche Serie hätte vor rund einem Monat wohl niemand ernsthaft für möglich gehalten. Die U21 war nach dem 1:2 in Lotte, der vierten Niederlage im fünften Saisonspiel, am Tabellenende der Regionalliga West angekommen, hatte bereits 14 Gegentore kassiert. Doch mittlerweile hat sich die Stimmungslage am Geißbockheim deutlich gewandelt. Das Team von Trainer Evangelos Sbonias startete durch, gewann viermal in Folge und kletterte in der Tabelle bis auf den sechsten Rang nach dem vergangenen Spieltag. „Wenn jemand vor vier Wochen gesagt hätte, dass wir jetzt vier Mal gewinnen, wäre das natürlich ein bisschen vermessen gewesen“, äußerte Sbonias angesprochen auf den Lauf seiner Mannschaft, „entsprechend ist es umso höher zu hängen, was die Jungs in der kurzen Zeit geleistet haben. Wir mussten ein paar Schrauben drehen, das haben wir gemacht.“
Mit Adamyan, ohne El Mala
So ist die Defensive der Kölner mittlerweile deutlich stabiler. In den letzten vier Spielen kassierte das Team nur noch vier Gegentore. Und vor den gegnerischen Toren sei sein Team mittlerweile kaltschnäuziger geworden. Ebenso sei bei den Standards eine deutliche Steigerung festzustellen. Zuletzt etwa legte Sargis Adamyan mit zwei Freistoß-Toren das Fundament für den Sieg in Oberhausen. „Wir haben nicht das Traumtoreschießen trainiert“, lachte Sbonias, „aber schon noch mal einen anderen Fokus darauf gelegt, was in der englischen Woche auch gezündet hat.“ Zuvor hatte Emin Kujovic mit einer direkt verwandelten Ecke den Siegtreffer gegen Mönchengladbach erzielt.
Dem Matchwinner aus Oberhausen, Sargis Adamyan, habe man die drei Spiele innerhalb kürzester Zeit physisch angemerkt, gab der Trainer zu: „Er hat ohne richtige Vorbereitung darauf alles aus dem Körper rausgeholt, das hallt schon noch nach.“ Dennoch sei der Armenier auch gegen Gütersloh wieder ein Kandidat für die erste Elf. Dafür muss Sbonias jedoch auf seinen Torjäger Malek El Mala verzichten. Der Stürmer musste in Oberhausen bereits vorzeitig ausgewechselt werden. „Das ist eine Muskelverletzung nach einem Schlag“, berichtete Sbonias, „für das Wochenende kann man auf jeden Fall sagen, dass er ausfällt. Danach muss man schauen, wie es für nächste Woche aussieht.“
Weitere Kaderlücke geschlossen
Derweil hat die U21 deutlich nach dem Ende der Transferperiode noch eine Lücke im Kader geschlossen. Der zuletzt vertragslose Gavin Didzilatis kehrt ans Geißbockheim zurück. Der 23-Jährige unterzeichnete einen Vertrag bis zum Saisonende und komplettiert damit das Torhüter-Team. Der gebürtige Uelzener gehörte bereits in der Saison 2022/23 zum Kader der U21, absolvierte seinerzeit allerdings nur drei Einsätze. Didzilatis wechselte im Sommer 2023 zum VfB Lübeck, wo sein Vertrag nach der vergangenen Saison auslief. „Ich habe mich damals schon sehr wohlgefühlt und der Verein und die Stadt passen einfach sehr gut zu mir“, sagte der Torhüter bei seiner Unterschrift, „ich habe noch viele Freunde hier in Köln und möchte der Mannschaft mit meinen Qualitäten und meinen Erfahrungen der letzten Jahre weiterhelfen.“
Lukas Berg, technischer Direktor, äußerte: „Im Laufe des Saisonstarts sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es unserer Torwartgruppe in der U21 guttut, personell nochmal nachzulegen. Mit Gavin stößt ein Torwart zu uns, der uns sowohl durch seine Qualität als auch durch seine Mentalität absolut bereichert.“
Der FC wird wohl auf einen Angreifer gegen den VfB verzichten müssen. Dabei handelt es sich aber offenbar nicht um Luca Waldschmidt, sondern um einen anderen angeschlagenen Spieler des 1. FC Köln: Marius Bülter wird dem FC gegen Stuttgart fehlen.
Eigentlich sah es so aus, dass es reichen würde, doch nun herrscht Gewissheit beim 1. FC Köln: Marius Bülter wird dem FC gegen Stuttgart fehlen. Dafür könnte es zum Einsatz von Luca Waldschmidt kommen.
Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf
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Noch am Dienstag standen die Chancen gut, dass Marius Bülter rechtzeitig für die Begegnung gegen den VfB Stuttgart am Sonntag fit werden würde. Der Stürmer hatte im Spiel gegen Leipzig einen Pferdekuss abbekommen, war zur Halbzeit ausgewechselt worden. Bei einem Termin am Dienstag erklärte Bülter aber, dass es wohl bis zum Sonntag reichen würde. Dafür machte man sich unter der Woche eher Sorgen um Luca Waldschmidt. Der Offensivspieler war am Mittwoch bei der Trainingseinheit umgeknickt und hat sich am Sprunggelenk verletzt. Zwar liegt keine strukturelle Verletzung vor, der Einsatz gegen den VfB schien aber ein wenig früh zu kommen.
Bülter fällt aus
Nun sieht es aber anders aus. „Luca hat heute mit einem Tape mit trainiert. Das sah gut aus. Mal schauen, wie der Fuß reagiert“, sagte Kwasniok. „Bei Bülti sieht es nicht gut aus. Er hat eine Achillessehnen-Reizung, die sich als hartnäckiger herausgestellt hat, als wir uns das erwünscht haben. Aber das gehört zum Fußball dazu. Er hat es versucht, aber er hat sich nicht wohl gefühlt und es hat reagiert.“ Laut dem Coach habe es „keinen Sinn“ gemacht. „Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder zur Verfügung steht.“ Ob Waldschmidt ein Kandidat für die Startelf stehen kann, ist offen. Vielleicht also eine Option für Ragnar Ache, der bislang nicht über die Rolle des Jokers hinausgekommen ist. „Oder für Linton Maina. Oder für Said El Mala. Wir haben die Qual der Wahl, das ist doch das Schöne. Darum geht es im Mannschaftssport“, sagte Kwasniok.
Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass Ache durch „mehr die Möglichkeit von Beginn an bekommt.“ So habe der Stürmer gegen Regensburg und Wolfsburg seine Qualität bereits unter Beweis gestellt. So wie andere Spieler aber auch. „Lasst euch überraschen“, betonte Kwasniok.
Am Samstag steht die Mitgliederversammlung des 1. FC Köln an. Und die wird mit Spannung erwartet, denn es geht unter anderem um das neue Präsidium bei den Geißböcken. Alle Infos zur Mitgliederversammlung des 1. FC Köln.
Einen Tag vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart steht das Kölner Stadion bereits im Mittelpunkt. Denn am Samstag steht für den FC die Mitgliederversammlung auf dem Programm. Und die hat es in sich: Beim 1. FC Köln wird das neue Präsidium gewählt. Aber eben nicht nur. Alle Infos zur Mitgliederversammlung des 1. FC Köln.
Am Samstag findet die Mitgliederversammlung des 1. FC Köln statt
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Viel Gesprächsstoff gab es im vergangenen September auf der letzten Mitgliederversammlung und viel Zündstoff. Ein Jahr später wird es nicht weniger spannend. Immerhin wird das neue Präsidium gewählt. Um 11 Uhr beginnt die Versammlung dieses Mal im Kölner Stadion, Einlass ist ab 9 Uhr.
Wer moderiert? Welche Tagesordnungspunkte stehen an?
Durch das Programm führt in diesem Michael Vesper. Der FC setzt damit auf einen erfahrenen Mann. Vesper war unter anderem Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes, ist ein bekannter Sportfunktionär. In der offiziellen Einladung der rund 155.000 Mitglieder gibt der FC acht Punkte der Tagesordnung an. Nach der Begrüßung und den Jahresberichten stehen auch wieder die Entlastungen an. Bekanntlich wurde der Vorstand zuletzt nicht entlastet. Ein ähnliches Szenario droht nun auch wieder. Bei den Jahresberichten wird Finanzboss Philipp Türoff die Zahlen zum Geschäftsjahr offenlegen. Unter Punkt sieben steht die Wahl des Präsidiums an.
1. Eröffnung / Begrüßung / Totenehrung / Ehrung der Jubilare 2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit 3. Jahresbericht des Vorstands 4. Jahresbericht des Mitgliederrats 5. Aussprache zu den Jahresberichten und allgemeine Aussprache 6. Entlastungen 7. Wahl des Vorstands 8. Weitere Beschlussfassungen
Wie läuft die Wahl ab?
Am frühen Nachmittag steht also die Wahl des neuen Präsidiums an. Es ist das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass drei Teams zur Wahl stehen. Gebraucht wird eine absolute Mehrheit, wie es in der Satzung heißt: „Gewählt ist das Vorstandsteam, das die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Erreicht keines der drei Teams im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit, so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Vorstandsteams statt, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten.“
Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Allerdings erhielt das vom Mitgliederrat aufgestellte Team um Jörn Stobbe Unterstützung durch den Beirat des 1. FC Köln sowie durch Stephan Schell, den Vorsitzenden der Südkurve e.V.
Weitere Infos
Im Stadion werden rund 8000 Mitglieder erwartet. Wie lange die Veranstaltung dauert, ist angesichts einer drohenden Stichwahl schwer abzuschätzen. Immerhin ist für ein Rahmenprogramm mit Musik und Getränken gesorgt. Die FC-Profis bereiten sich am Samstag auf der Heimspiel gegen Stuttgart vor und werden daher nicht anwesend sein.
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Nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft es beim VfB mittlerweile rund und das unmittelbar vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln: Der VfB Stuttgart kommt ins Rollen.
Zu Saisonbeginn hinter den Erwartungen, doch nun läuft es rund beim kommenden Gegner des 1. FC Köln: Der VfB Stuttgart kommt ins Rollen. Am Donnerstagabend feierten die Schwaben in der Europa League einen hochverdienten Sieg gegen Celta Vigo.
Trafen gegen Celta Vigo Bilal El Khannouss und Badredine Bouanani (Foto: Alexander Hassenstein/GettyImages)
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Mit dem Begriff Angstgegner ist es im Profifußball bekanntlich so eine Sache. Die Furcht ist jedenfalls mit einem einzigen Ergebnis schnell behoben. Doch die Heimbilanz des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart spricht eine eindeutige Sprache. Nur eins der vergangenen 14 Spiele im eigenen Stadion haben die Kölner gegen den VfB gewonnen. Und pünktlich vor dem Duell am kommenden Sonntag kommen die Schwaben so richtig in Fahrt. Bislang verlief der Saisonstart der beiden Teams ein wenig konträr. Während der FC mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen einen perfekten Einstand nach der Rückkehr ins Oberhaus gefeiert hat, stockte die Stuttgarter Maschinerie noch. Die Schwaben verloren gegen Union Berlin und Freiburg, gewannen mit Schwierigkeiten gegen Borussia Mönchengladbach.
Hoeneß schont mehrere Spieler
Auch im Pokal tat sich der amtierende Cupsieger mit Zweitligist Eintracht Braunschweig schwer, setzte sich erst im Elfmeterschießen durch. Mit dem Duell gegen den FC St. Pauli am vergangenen Wochenende kam aber die sportliche Wende. Und am Donnerstagabend untermauerte Stuttgart die ansteigende Form. In der Europa League setzte sich der VfB hochverdient gegen Celta Vigo mit 2:1 durch und holte sich viel Selbstvertrauen für die Begegnung in Köln. Stuttgart dominierte den spanischen Vertreter nach Belieben, war in sämtlichen Statistiken deutlich vorne und hätte eigentlich deutlich höher gewinnen können, wenn nicht müssen. Vor allem über die Außen strahlte der VfB eine enorme Gefahr aus, brachte insgesamt 25 Flanken in die Box und stand in der Defensive zudem extrem sicher.
Celta Vigo kam erst wenige Minuten vor dem Schlusspfiff zum Anschlusstreffer und das mit dem ersten Torschuss, der Richtung Gehäuse kam. Allerdings offenbarten die Stuttgarter auch gegen den Club aus Galizien eine Schwäche, die sie schon die gesamte Saison mit sich herumtragen. Die Chancenverwertung: So kommen der FC und der VfB in der Liga jeweils auf einen xGoals-Wert von 6,5. Während die Geißböcke aber insgesamt neun Tore daraus machten, sind es in Stuttgart fünf. Dabei brachten die Schwaben 62 Schüsse aufs Tor, der FC 55. Dennoch legte der kommende Kölner Gegner einen starken Auftritt hin. Und das, obwohl Trainer Sebastian Hoeneß gleich mehrere Spieler, unter anderem Jeff Chabot, schonte. Wacklig in seiner Leistung war eigentlich nur Keeper Alexander Nübel, der gleich mehrere Unsicherheiten zeigte.
Am vergangenen Spieltag kassierten die Geißböcke gegen Leipzig ihre erste Saisonniederlage. Dennoch kann man der anstehenden Begegnung gegen die Schwaben mit Zuversicht entgegenblicken beim 1. FC Köln: Zeigt sich ein erster Trend der Saison?
Nach der 1:3-Niederlage in Sachsen müssen die Domstädter nun erneut gegen einen starken Gegner antreten. Am Sonntag treffen die Kölner auf den VfB Stuttgart, der dank des 2:0-Erfolgs eine frühe Krise vorerst abwenden konnte. Dennoch gibt es Hoffnung beim 1. FC Köln: Zeigt sich ein erster Trend der Saison?
Am Sonntag steht für die Kölner das Heimspiel gegen VfB Stuttgart an (Foto: Herbert Bucco)
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„Wir sind Underdog und in dieser Rolle fühlen wir uns wohl“, sagte FC-Coach Kwasniok auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Leipzig in der vergangenen Woche. Zuvor waren die Geißböcke bereits gegen die Europapokal-Teilnehmer Mainz und Freiburg sowie gegen Wolfsburg nicht als Favoriten ins Spiel gegangen und hatten sieben Punkte geholt. Die Kölner sorgten damit im Vorfeld der RB-Partie aber auch für den Gedankengang, dass die Rolle des Underdogs aber auch in Sachsen eine erfolgreiche werden könne. Gegen Leipzig kassierten sie allerdings am vergangenen Spieltag die erste Saisonniederlage. Die Roten Bullen von Trainer Ole Werner agierten zu schnell, zu technisch versiert und in vielen Phasen zu dominant für die Kwasniok-Elf und siegten am Ende verdient mit 3:1, auch wenn der FC ordentlich mitspielte. Doch der Favorit setzte sich dann doch erwartungsgemäß durch.
Stuttgart mit Startschwierigkeiten
Am Sonntag hat Köln nun aber die Chance, mit einem Erfolg im eigenen Stadion die Pleite abzuschütteln. Die Geißböcke gehen dabei wie auch schon am abgelaufenen Spieltag als Außenseiter ins kommende Heimspiel – doch diesmal sind die Vorzeichen weniger eindeutig. Der VfB Stuttgart hat mit bislang fünf Treffern die geringste Anzahl aller Teams der oberen Tabellenhälfte erzielt. An Offensivaktionen mangelt es den Schwaben dabei keineswegs, denn mit 62 Torschüssen stellen sie den zweithöchsten Wert der Bundesliga auf. Das eigentliche Problem liegt aus Sicht des VfB also weniger in der Anzahl der Chancen als vielmehr in ihrer Verwertung dieser. Auch auswärts läuft es noch nicht rund: Beide bisherigen Auswärtsspiele gingen verloren.
Beim jüngsten Erfolg der Schwaben über St. Pauli sendeten die Europapokal-Teilnehmer dann ein klares Signal. Eine Niederlage gegen die Hamburger hätte den ohnehin schwierigen Saisonstart noch verschärft. Die Lücke zwischen Anspruch und Realität beim VfB Stuttgart klafft seit dem letzten Spieltag wieder weit weniger auseinander. Sportdirektor Fabian Wohlgemuth sagte dazu: „Nach 14 Jahren Abwesenheit waren wir in der vergangenen Saison zum ersten Mal wieder in der Champions League dabei. Dort konnten wir wertvolle Erfahrungen sammeln. Wertvoll auch deshalb, weil wir den Großteil der Mannschaft und ihre Struktur zusammenhalten konnten. Wir haben ein junges, sehr erfolgsorientiertes Team und die Ambition, in der Europa League mehr zu sein als nur dabei.“
Kwasniok: „Nicht in Ordnung, wenn wir uns etwas in die Tasche lügen“
Gegen den FC St. Pauli wirkte der VfB wie entfesselt. Die Offensive zeigte sich treffsicher, während die Defensive mit Jeff Chabot, dem Nachwuchstalent Finn Jeltsch und Torhüter Alexander Nübel die Angriffe der Hanseaten erfolgreich abwehrte. Trainer Sebastian Hoeneß setzt dabei konsequent auf Kontrolle. Seine Mannschaft weist aktuell den höchsten Ballbesitzanteil der Bundesliga auf, der mit den Werten von Bayern München und Borussia Dortmund vergleichbar ist. Dennoch gilt aus Kölner Sicht wohl festzuhalten: Im Unterschied zur klaren Konstellation beim Duell mit Leipzig wirkt die Ausgangslage gegen Stuttgart offener. Schließlich hatten es die Geißböcke in dieser Saison schon in den Duellen gegen Mainz und Freiburg mit zwei Gegnern zu tun, die europäisch spielen – zumindest das Team aus dem Breisgau ist qualitativ ähnlich einzuschätzen wie der VfB.
Das Spiel könnte also auch als eine Art Fingerzeig empfunden werden, ob der FC in dieser Spielzeit tatsächlich die Qualität mitbringt, auch Gegner eben aus jener Kategorie ärgern zu können. Nach den Eindrücken aus dem bisherigen Saisonverlauf liegt ein Heimerfolg durchaus im Bereich des Möglichen. Insbesondere dann, wenn es den Kölnern gelingt, ihre Stärken auf den Platz zu bringen: „Wir sind gut und erfolgreich gestartet, aber ich finde es nicht in Ordnung, wenn wir uns etwas in die Tasche lügen. Wir haben eine gute Energie, einen unfassbar guten Geist, ein tolles Herz, eine Aufopferungsbereitschaft – aber im Spiel mit dem Ball ist schon noch Luft nach oben“, erklärte Kwasniok schon im Vorfeld der Partie gegen Leipzig.
Ein Fingerzeig?
Für die Geißböcke bedeutet das Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr, abrufbar im Liveticker über come-on-fc.com) eine weitere Möglichkeit, mit genau diesen Tugenden zu überzeugen und gegen einen Gegner, der auf dem Papier überlegen scheint, erneut für eine Überraschung zu sorgen. Möglicherweise ein Fingerzeig, ob der FC in dieser Saison tatsächlich Richtung Überraschungsteam oder dann doch mittelfristig Richtung Abstiegskampf tendiert. Dass sie das Potenzial dafür besitzen, haben die Kölner in dieser Saison bereits mehrmals eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Am 5. Spieltag der Bundesliga steht für die Kölner dann auch das zweite Heimspiel auf dem Programm. Das ist am Sonntagabend aber nicht unbedingt ein Vorteil für den 1. FC Köln: Heimfluch gegen den VfB Stuttgart?
Als einziges Team der Liga haben die Geißböcke erst ein Heimspiel auf der Uhr. Nun steht das zweite auf dem Programm, doch rein nach der Statistik ist das kein Vorteil für den 1. FC Köln: Heimfluch gegen den VfB Stuttgart?
Für den 1. FC Köln gab es in den vergangenen Jahren im eigenen Stadion gegen den VfB nur selten etwas zu holen
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Auch wenn die Aussichten sicherlich nicht die besten waren, waren die Hoffnungen beim FC doch große. Zumindest in der Theorie bestand am letzten Spieltag der Saison 21/22 die Chance, dass es der FC sogar in die Europa-League schaffen würde. Dort hätten sich die Geißböcke mit internationalen Schwergewichten messen können, etwa ein Wiedersehen mit dem FC Arsenal. Dass es dazu nicht kam, lag an den Ergebnissen auf den fremden Plätzen, aber ganz sicher auch an den Kölnern selbst. Die standen am finalen Spieltag der Saison dem VfB Stuttgart gegenüber. Gegen den Abstiegskandidaten musste der FC gewinnen, um die Chance am leben zu lassen. Bis in die Schlussphase schien das möglich. Es stand 1:1, ehe Wataru Endo einnickte und den VfB so sogar noch aus der Schlinge des Relegationsspiels befreite.
Ein Heimsieg in 25 Jahren
Letzten Endes hatte die Konkurrenz ohnehin nicht mitgespielt, der FC zog bekanntlich dennoch in die Conference League ein. Mittlerweile hat der FC eine Zwischenrunde 2. Bundesliga und die Schwaben eine Vizemeisterschaft sowie den Ausflug in die Königsklasse hinter sich gebracht. Am Sonntag stehen sich die Teams bereits zum 107. Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Die Bilanz spricht knapp für den FC. Die Kölner gewannen 41 dieser Begegnungen, Stuttgart 38 – man kann also insgesamt doch von einem ziemlich ausgeglichenen Duell sprechen. Doch der Schein trügt. Denn die Geißböcke müssen am Sonntag auch gegen eine erschreckende Bilanz spielen.
Denn die Kölner tun sich vor allem im eigenen Stadion überraschend schwer gegen die Stuttgarter. Seit einem 3:2-Erfolg vor ziemlich genau 25 Jahren hat der FC noch genau ein Heimspiel gegen den VfB gewonnen. Das im Dezember 2021 als Anthony Modeste Köln mit einem Tor kurz vor Spielende noch Richtung Erfolgs-Ziellinie stieß. Der FC setzte sich knapp 1:0 durch. Dafür kassierten die Kölner in den 14 Begegnungen aber insgesamt acht Niederlagen. Besonders bitter auch das 1:5 im Februar 2010, als alleine Cacau den Kölnern vier Dinger einschenkte. Im gleichen Jahr beendete Sebastian Hoeneß seine aktive Spielerkarriere. Seitdem trat er sechs Mal als Trainer gegen Köln an. Und auch die Bilanz ist nicht die beste. Gegen den FC hat Hoeneß als Coach noch nie verloren (fünf Erfolge, ein Unentschieden).
Es wird also Zeit, dass der FC den richtigen Schlüssel findet und Hoeneß gleichzeitig zu einem Jubiläum verhilft. In der Bundesliga hat Hoenes 49 Spiele als Trainer verloren.
Im aktuellen Kader des VfB Stuttgart befinden sich gleich mehrere ehemalige FC-Profis. Doch nicht für alle gab es eine positive Entwicklung nach dem Weggang vom 1. FC Köln: So haben sich die Ex-Kölner beim VfB entwickelt.
Am Abend spielt Stuttgart in der Europa League. Dabei werden wohl auch Spieler sein, die noch vor wenigen Monaten oder Jahren den Geißbock auf der Brust trugen. Doch nicht für alle ist es rund gelaufen seit dem Weggang vom 1. FC Köln: So haben sich die Ex-Kölner beim VfB entwickelt
Jeff Chabot mit dem Pokal im VfB Stuttgart Trikot (Foto: Stuart Franklin / Getty Images)
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Ob sich Justin Diehl auf eine Rückkehr ins Kölner Stadion gefreut hätte oder besonders ehrgeizig wäre, ist nicht bekannt. Die Frage wird am Sonntag auch nicht beantwortet werden. Denn zumindest als Spieler wird es für das ehemalige Kölner Talent nichts mit dem Duell bei seinem Heimatclub. Der Offensivspieler ist aktuell verletzt und fällt aus. Auch ohne Verletzung ist nicht klar, ob es gereicht hätte. Denn bei dem Ex-Kölner läuft es bislang alles andere als rund. Das sieht bei anderen Ex-Kölnern, die mittlerweile den roten Brustring tragen, anders aus. Eine Übersicht.
Schwerer Stand in Stuttgart
Justin Diehl: Der Youngster galt lange Zeit als eines der vielversprechendsten Talente des FC. Nachdem der Offensivspieler seit 2011 diverse Jugendmannschaften durchlaufen und auch gute Leistungen in der U19 gezeigt hatte, feierte der Rechtsfuß in der Saison 22/23 sein Profi- und Bundesligadebüt. In der darauffolgenden Saison kam Diehl dann überwiegend in der U21 zum Einsatz und machte mit zwölf Treffern und neun Vorlagen in 19 Spielen auf sich aufmerksam. In der Hinrunde dieser Spielzeit sammelte Diehl kein weiteres Spiel für die Profis, da er seinen Vertrag in Köln nicht verlängern wollte und Ex-Trainer Steffen Baumgart dadurch den Fokus auf andere Spieler legte. Nach dem Trainerwechsel zu Timo Schultz ändert sich die Situation – vielleicht auch, um den Youngster zum Verbleib zu bewegen. So kam Diehl in den ersten acht Spielen unter Schultz sechsmal zum Einsatz und feierte ausgerechnet gegen Stuttgart sein Startelfdebüt im Profibereich. Schon damals gab es konkrete Wechselgedanken.
Allerdings verletzte sich der talentierte Offensivspieler im Laufe der Rückrunde und wurde daher lediglich noch in einer Partie eingewechselt. Im Sommer 2024 zog es Diehl dann ablösefrei zum VfB. Nachdem der gebürtige Kölner die komplette Vorbereitung absolviert und direkt zum Bundeslig-Auftakt der Saison 24/25 sein Bundesligadebüt für Stuttgart gefeiert hatte, war die restliche Saison von Verletzungen geprägt. Immer wieder fehlte Diehl aus medizinischen Gründen und verbuchte daher am Ende der vergangenen Saison lediglich neun Spiele für die erste und sieben Spiele für die zweite Mannschaft der Schwaben. In der aktuellen Saison blickt Diehl bislang auf lediglich einen Einsatz für die U23 der Schwaben in der dritten Liga zurück und fällt aktuell wegen einer Muskelverletzung aus. Daher wird der Offensivspieler auch in Köln nicht zum Kader von Stuttgart gehören.
International umworben
Jeff Chabot: Der wuchtige Abwehrspieler wechselte im Januar 2022 zunächst in Leihe in die Domstadt. In dieser Zeit zeigte Chabot sehr anspruchsvolle Leistungen und entwickelte sich zum unangefochtenen Stammspieler im Kader der Kölner. Aufgrund der positiven Entwicklung des Verteidigers verpflichteten die Verantwortlichen des FC Chabot im Sommer 2023 für 2,5 Millionen Euro fest von Sampdoria Genua. Auch in der Saison 23/24, in der der FC am Ende den Gang in die zweite Liga antreten musste, gehörte der Linksfuß zu den besseren Kölner Profis, stand in 32 Ligaspielen in der Startelf und verpasste die anderen beiden Partien nur aufgrund einer Sperre. Die Leistungen von Chabot blieben auch anderen Vereinen nicht verborgen. Am Ende entschied sich der Verteidiger für einen Wechsel zum VfB Stuttgart, der zum damaligen Zeitpunkt ein Champions-League-Teilnehmer war. Für die Dienste des 27-Jährigen zahlten die Schwaben vier Millionen Euro, was man aus heutiger Sicht als echtes Schnäppchen bezeichnen kann.
In seiner ersten Saison beim VfB etablierte sich Chabot als Stammspieler, absolvierte 45 Pflichtspiele, in denen er drei Treffer erzielte und einen weiteren vorbereitete. Chabot gewann mit 65,2 Prozent die zweitmeisten Zweikämpfe der ganzen Liga. Insbesondere seine Leistungen in der Champions League sorgten dafür, dass neben den saudischen Erstligisten Al Nassr und Neom SC auch Juventus Turin Interesse am gebürtigen Hanauer gehabt haben soll. Auch in dieser Spielzeit bleibt Chabot bislang ein wichtiger Teil des Teams. Nach zwei Startelfeinsätzen gegen den FC Bayern München im Supercup und zum Auftakt der Bundesliga bei Union Berlin verpasste Chabot die erste Runde des DFB-Pokals sowie das Ligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach aufgrund von Adduktorenbeschwerden. Nach der Länderspielpause kehrte der Abwehrmann zurück und absolvierte die vergangenen beiden Spiele gegen Freiburg und St. Pauli über die volle Spielzeit.
Ergänzungsspieler
Nikolas Nartey: Der Däne wechselte im Januar 2017 aus Kopenhagen in die Jugend des FC. Damals kam der Mittelfeldspieler viermal für die U21 zum Einsatz. In der Saison 17/18 pendelte der Mittelfeldspieler immer wieder zwischen U19 und U21, feierte jedoch auch sein Debüt bei den Profis. Nach zweieinhalb Jahren in Köln wechselte Nartey im Sommer 2019 zum VfB Stuttgart. Die Schwaben verliehen den Dänen direkt nach Rostock weiter, wo der Rechtsfuß Erfahrung in der Dritten Liga sammelte. Ein Jahr später ging Nartey dann für ein Jahr nach Sandhausen. Bei den Schwarz-Weißen kam Nartey auf 24 Zweitligaspiele sowie zwei Einsätze im Pokal. Im Anschluss an die beiden Leihstationen kehrte der 25-Jährige zum VfB zurück, setzte sich da jedoch nie endgültig durch. So kommt der ehemalige dänische U-Nationalspieler seit 2021 nur auf 26 Einsätze für die Profis sowie acht Partien für die Reserve des amtierenden Pokalsiegers.
In der laufenden Saison stand Nartey in bislang allen Spielen im Kader und kam im Supercup gegen Bayern und in den Partien gegen Gladbach und St. Pauli zu drei Kurzeinsätzen. In der Europa League wurde der Däne nicht nominiert und darf somit gegen Celta Vigo nicht zum Kader der Schwaben gehören. Gegen den FC dürfte der 25-Jährige wieder zum Kader gehören. Ob er gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber zum Einsatz kommt, wird insbesondere vom Spielverlauf abhängen.
Über Umwege zur Nationalmannschaft
Chris Führich: Gebürtig aus Castrop-Rauxel wechselte der Offensivspieler im Sommer 2017 aus dem Nachwuchs von Rot-Weiß Oberhausen zum FC. Dem jungen Spieler wollte der Durchbruch bei den Geißböcken aber nicht gelingen. Am Ende standen drei Spiele in zwei Jahren auf der Uhr. Dafür aber zahlreiche Einsätze in der U21 des FC. Es folgte der Wechsel zu Borussia Dortmund II. In der Reserve der Westfalen erzielte Führich acht Tore und bereitete sechs weitere Treffer in 24 Spielen vor. Der nächste Karriereschritt erfolgte über eine Leihe zum SC Paderborn, die nach nur einem Jahr in eine feste Verpflichtung umgemünzt wurde. Auch bei den Ostwestfalen blieb Führich gefährlich, traf in 37 Spielen 14 Mal und legte acht weitere Tore auf.
Das rief den VfB Stuttgart auf den Plan. Die Schwaben überwiesen rund 2,5 Millionen Euro Richtung Paderborn. Und Führich startete recht schnell durch, wurde zu einem Leistungsträger im Vizemeisterschafts-Jahr, zudem Nationalspieler. Aktuell läuft es nicht mehr ganz so rund. Führich kommt zurzeit nicht über die Rolle des Ergänzungsspieler hinaus. Vier Kurzeinsätze stehen in der Liga zu Buche. Nur im DFB-Pokal stand er in der Startelf. Aktuell steht erst eine Vorarbeit auf dem Konto.