Der FC und sein neues Gesicht: Die fünf großen Unterschiede zur Vorsaison

Die Kölner Spieler feiern den Sieg gegen Freiburg mit den Fans
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Der FC und sein neues Gesicht: Die fünf großen Unterschiede zur Vorsaison

Lukas Kwasniok ist seit gut zwei Monaten offiziell im Amt bei den Geißböcken und der neue Trainer hat dem FC – gemeinsam mit Thomas Kessler – ein neues Gesicht verliehen. Es weht ein neuer Wind beim 1. FC Köln: Das sind fünf gravierende Unterschiede zur Vorsaison.

Elf neue Spieler, ein Leihrückkehrer und ein neuer Trainer – im Sommer gab es ein Facelifting beim 1. FC Köln: Das sind fünf gravierende Unterschiede zur Vorsaison.

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Gerhard Struber ist mittlerweile bekanntlich in England Trainer. Der Ex-Coach der Geißböcke kämpft auch in dieser Spielzeit ganz offensichtlich wieder um den Aufstieg. Aus den ersten fünf Spielen holte Struber mit seinem Team elf Punkte, belegt Rang drei, scheiterte aber mit Bristol in der 2. Runde des EFL-Cups am FC Fulham. In der Liga verlief der Saisonstart stark. Struber ist in der Championship noch ungeschlagen. Doch der Blick aus Köln ins Königreich ist wohl nicht überall mit sonderlich viel Wehmut verbunden. Denn beim FC weht seit dieser Spielzeit ein neuer Wind. Einer, der bislang absolut gefällt und einer, der zumindest die Frage erlaubt, ob es unter Struber ähnlich erfolgreich verlaufen wäre. Das ist natürlich eine rein spekulative Frage, doch die Veränderung am Geißbockheim ist eine massive. Und das schlägt sich gleich an mehreren Stellen deutlich nieder.

Der FC offenbart eine ungewohnte Effizienz

So zeigen die Kölner im bisherigen Saisonverlauf eine im Vergleich zur Vorsaison unglaubliche Kaltschnäuzigkeit. Bereits zehn Mal waren die Geißböcke in den ersten vier Pflichtspielen erfolgreich, acht Mal in der Liga. Auch in der vergangenen Spielzeit erzielte der FC in den ersten drei Ligaspielen acht Tore. Doch schon zu dieser Phase war ein späterer Trend – wenn auch noch nicht so ausgeprägt – sichtbar. Der FC traf acht Mal, der xGoals-Wert lag zu diesem Zeitpunkt bei 9,5. Das heißt die Kölner hätten anhand der Qualität ihrer Möglichkeiten 1,5 Treffer mehr erzielen sollen. Die Effizienz lag damals bereits bei -1,5. Nach dem 34. Spieltag lag sie sogar bei fast -18. Der FC kam am Ende auf 53 Tore, allerdings auf 63 Großchancen und einen xGoals-Wert von 70,8. Aktuell liegt der xGoals-Wert bei 4,7.

Die Joker stechen beim 1. FC Köln

In der vergangenen Spielzeit gelang Damion Downs ein kleines Kunststück. Der Stürmer war der einzige Spieler, der nach seinen Einwechslungen gleich zwei Mal für den FC traf. Tatsächlich erzielten beim FC in der Vorsaison überhaupt nur vier Joker ein Tor, fünf Einwechselspieler trugen sich insgesamt in die Scorerliste ein. Und diesen Wert hat der FC nun bereits eine Klasse höher in der Bundesliga nach dem 3. Spieltag erreicht. Mit Said El Mala und Isak Johannesson erzielten zwei Joker Tore, Luca Waldschmidt, Ragnar Ache und erneut El Mala bereiteten Treffer nach ihren Einwechslungen vor. Von der Bank kommt also in dieser Spielzeit Torgefahr.

Köln erzielte späte Treffer – sehr späte

Dass die Kölner Joker in der vergangenen Spielzeit nicht so richtig stechen wollten, führte auch dazu, dass der FC spät eher selten traf. Insgesamt fielen zehn der 53 Tore in der Schlussviertelstunde, eins in der Nachspielzeit. Etwas mehr als jeder fünfte Treffer fiel also erst kurz vor Spielende. Gegen Freuther Fürth traf Downs in der vergangenen Spielzeit in der Nachspielzeit und bescherte dem FC damit noch spät den 1:0-Sieg, also zwei Punkte. In dieser Spielzeit trafen die Kölner in der Liga vier Mal in der Schlussviertelstunde, zwei Mal in der Verlängerung, im Pokal ebenfalls zwei Mal. Gleich drei Mal veränderte ein Last-Minute-Tor den Ausgang des Spiels.

Starke Transfers beim 1. FC Köln

Schon alleine aufgrund der Transfersperre hat sich natürlich auch die Dynamik der Neuzugänge verändert. Zwar haben die Kölner im vergangenen Sommer Spieler verpflichtet, diese durften aber nicht registriert werden. Said El Mala und Co. wurden dementsprechend erst einmal verliehen. Im Winter kamen mit Anthony Racioppi, Joel Schmied, Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic vier neue Spieler. Rondic und Racioppi spielen bereits wieder für andere Clubs, Gazibegovic hat aktuell einen schweren Stand. Einzig Schmied spielt bislang regelmäßig. Viele der aktuellen Neuverpflichtungen haben sich bereits zu Stammspielern entwickelt, zu Leistungs- und Hoffnungsträgern. Alleine fünf der bisherigen acht Tore gehen auf das Konto der Neuzugänge, Said El Mala ist da noch nicht eingerechnet.

Lukas Kwasniok beweist taktische Flexibilität

Ob es tatsächlich eine taktische Vorgabe gab oder nicht, wird vermutlich nicht mehr geklärt werden. In der vergangenen Spielzeit starteten die Kölner mit einer Viererkette in die Saison. Die schien einer Kölner Grundsätzlichkeit zu unterliegen, die sich bereits unter Steffen Baumgart manifestiert hatte. Gerhard Struber blieb neun Spieltage bei seinem 4-4-2-System mit Doppelsechs. Nach dem Darmstadt-Spiel in der Hinrunde folgte der Systemwechsel. Doch auch in der neuen taktischen Ausrichtung gab es nur wenig Spielraum. Struber wechselte eigentlich nur zwischen Doppelsechs und einer Spitze mit einer Sechs und Doppelspitze. Erst gegen Ende der Saison – auch unter Friedhelm Funkel – gab es weitere Varianten.

Lukas Kwasniok wählt allerdings einen ganz anderen Ansatz. Der neue Coach passt sein System dem des Gegners an. Auch deswegen liefen die Geißböcke in dieser Spielzeit in vier Begegnungen mit vier unterschiedlichen taktischen Formationen auf. Mal mit Vierer-, mal mit Dreierkette, mal mit einer Offensivreihe mit drei Kräften, mal nur mit Doppelspitze. Der Trainer ist nicht nur in seiner Ausrichtung variabel, er passt das System auch im Spiel an und lässt Akteure auf vermeintlich eher unbekannten Positionen spielen. Der Erfolg gibt dem Trainer auch hier recht.


Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln
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Nach der van-den-Berg-Verletzung: Cenk Özkacar und Tom Krauß können sich für die Startelf empfehlen

Gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich Rav van den Berg an der Schulter und fällt länger aus. Das ist bitter für den FC, aber gleichzeitig eine Chance für zwei Spieler des 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

Mehrere Wochen wird Rav van den Berg dem FC fehlen. In der Zeit müssen wahrscheinlich vor allem zwei Spieler den teuersten Sommerneuzugang ersetzen beim 1. FC Köln: Özkacar und Krauß können sich beweisen.

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Langsam hatte ihn Trainer Lukas Kwasniok an die Mannschaft herangeführt und dann direkt zweimal in Folge in die Startelf beordert: Rav van den Berg schien eigentlich gerade dabei zu sein, sich einen festen Platz in der ersten Kölner Elf zu erarbeiten. Beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich der teuerste Neuzugang des Sommers jedoch an der Schulter und fällt für mehrere Wochen aus. Eine bittere Nachricht für den FC, aber gleichzeitig die Chance für zwei andere Verpflichtungen, sich zu zeigen. Denn in den vergangenen beiden Partien hatte van den Berg noch Cenk Özkacar und Tom Krauß auf die Bank verdrängt. Die beiden sahen in den Begegnungen mit den Wölfen und dem SC Freiburg kaum Spielzeit, nur Krauß wurde für eine halbe Stunde gegen die Breisgauer eingewechselt. Sie drohten, hinter dem Niederländer zurückzufallen. Jetzt kann sich aber sehr wahrscheinlich mindestens einer der beiden wieder beweisen.

Bei einer Dreierkette braucht es einen Ersatz

Denn wenn Kwasniok weiterhin auf die Dreier- beziehungsweise Fünferkette setzt wie in den meisten bisherigen Spielen, muss es zwangsläufig nach dem Ausfall Veränderungen in der Innenverteidigung geben. Timo Hübers ist unter dem neuen Coach gesetzt. Und auch Joel Schmied scheint beim Trainer hoch im Kurs zu stehen, stand in der bisherigen Saison nur 45 Minuten nicht auf dem Platz. Dominique Heintz dagegen war bei noch keiner einzigen Partie im Kader. Darum ist es unwahrscheinlich, dass der Routinier der Ersatz für van den Berg wird.


Bleiben Özkacar und der von Kwasniok häufig in der Innenverteidigung eingesetzte Krauß. Der hatte bis jetzt trotz einer guten Vorbereitung keinen leichten Stand. Im erste Bundesligaspiel gegen seinen Stammverein FSV Mainz 05 durfte der Leihspieler sich als linker Innenverteidiger beweisen, konnte seinen Coach dabei aber nicht restlos von sich überzeugen und musste in der 68. Minute vom Platz. Aber der Trainer schätzt seine Einsatzbereitschaft und Energie, bezeichnete ihn als wichtigen „Defensiv-Allrounder“. Jetzt ergibt sich mit dem Ausfall von van den Berg für ihn die Möglichkeit, sich erneut zu beweisen und an die guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen zu können. Denn die bisherigen Einsatzzeiten erfüllen bestimmt nicht die Ansprüche, mit denen der 24-Jährige per Leihe aus Mainz gekommen ist.

Özkacar eine Option als Linksfuß

Dafür muss der gelernte Mittelfeldspieler sich aber gegen Özkacar durchsetzen. Dieser erhielt bereits im Pokal den Vorzug und wurde im ersten Ligaspiel für Krauß eingewechselt. Dabei zeigte der Innenverteidiger solide Leistungen, ohne sich aber nachhaltig zu empfehlen. Nachdem der Türke dann in den beiden Partien danach keine Minute Einsatzzeit bekam, dürfte er nun heiß auf die neue Chance sein. Dabei hat der Neuzugang ein leicht anderes Profil als Krauß. Denn neben der Tatsache, dass Özkacar die Position gelernt hat, ist der 24-Jährige neben Heintz der einzige Innenverteidiger im Kölner Kader, der einen starken linken Fuß hat. Damit bietet der Abwehrspieler wegen der unterschiedlichen Passwinkel seinem Trainer nochmal andere Möglichkeiten. Das könnte ein Vorteil für den vom FC Valencia ausgeliehenen Profi sein.

Allerdings hat Kwasniok auch in den vorherigen Begegnungen kein Problem damit gehabt, einen Rechtsfuß als linken Innenverteidiger einzusetzen. Daher muss sich der türkische Nationalspieler wie Krauß im Training empfehlen, um die Chance zu bekommen, bis van den Berg zurückkehrt. Denn gegen den teuersten Sommerneuzugang könnte es alleine wegen der hohen Ablöse, aber auch wegen des zweifellos vorhandenen großen Potentials des Niederländers schwierig werden. Trotzdem könnte es für sie eine Möglichkeit sein, um Druck auf den 21-Jährigen bei dessen Rückkehr sowie vor allem auf Schmied und Hübers auszuüben.


Der FC-Wahlcheck von COFC – Diese drei Topthemen wollen die Kandidaten angehen

Wilke Stroman, Jörn Stobbe und Sven-Georg Adenauer
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Der FC-Wahlcheck von COFC – Diese drei Topthemen wollen die Kandidaten angehen

In weniger als zwei Wochen steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Wahl beim 1. FC Köln: Diese drei Themen wollen die Kandidaten angehen.

Nur noch wenige Tage bis zur Vorstandswahl bei den Geißböcken. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Fakt ist, mit dem Wechsel in Präsidium soll sich einiges ändern beim 1. FC Köln: Diese drei Themen wollen die Kandidaten angehen.

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Für alle die, die nicht die Zeit für längere Wahlveranstaltungen haben, sich nicht auf Wahlprogramme fokussieren können oder wollen, werden wir in den kommenden Tagen einige Fragen, die den Fans auf der Seele brennen, von den Teams beantworten lassen. Dazu haben wir mit allen Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Die Aufgabe: Beantwortet die wichtigsten Fan-Fragen in 20 Sekunden. Klar ist, mit der Wahl des neuen Vorstands beginnt auch eine neue Zeit. Denn trotz des aktuellen Erfolgs war in der jüngeren Vergangenheit nicht alles gut. Und so gibt es einige Themen, die sich die Teams auf die Fahne geschrieben haben. Vom Ausbau des Geißbockheims, über den Sport bis hin zu Vermarktungsmöglichkeiten. Was wollen die Teams als erstes angehen?

Was sind eure Top-3-Themen?


„Das ist ganz klar. Als aller Erstes müssen wir das Thema Geißbockheim anpacken. Das zweite Thema steht für nächstes Jahr auf der Agenda: Die Eigenvermarktung. Ich denke, da kann ich mich gut einbringen. Und das dritte Thema: Wir müssen mutig in den Kader investieren und wir müssen mutig in die Jugendarbeit weiter investieren.“

Wilke Stroman
(Next Level FC)

„Die drei Topthemen für den FC sind in der Tat Sport. Sport direkt im Vorstand. Die Kompetenz da. Dann ist das Geißbockheim total wichtig. Dass wir das nach vorne bringen, mit unserer Immobilien-Erfahrung. Und dann das Thema Ticketing. Das müssen wir lösen.“

Jörn Stobbe
(Team FC)

„Ein ganz wichtiges Thema ist der Ausbau des Stadions. Wir müssen die Stadionkapazität erhöhen. Dann drei zusätzliche Trainingsplätze auf den Gleueler Wiesen. Und dann müssen wir sehen, dass wir das Ticketsystem gerechter gestalten als in der Vergangenheit.“

Sven-Georg Adenauer
(Team Adenauer)

In den kommenden Tagen erscheint jeden Tag eine Kernfrage und die kurzen Antworten der Kandidaten zu dem jeweiligen Thema.


Personal-Update vor Leipzig: Ohne Rav van den Berg, aber mit Verspätung

Lukas Kwasniok beim Training der Geißböcke
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Personal-Update vor Leipzig: Ohne Rav van den Berg, aber mit Verspätung

Am Dienstag startete der FC in die Vorbereitung auf die Begegnung mit RB Leipzig. Und dabei konnte Lukas Kwasniok nahezu aus dem Vollen schöpfen. Wie immer gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Nur die Langzeitverletzten fallen aus.

Nach dem verrückten 3:3 in Wolfsburg begannen die Geißböcke am Dienstag mit dem ersten Training der Woche vor dem zweiten Auswärtsspiel in Serie in Leipzig. Und natürlich gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Nur die Langzeitverletzten fallen aus.

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Am Samstagabend steht für den 1. FC Köln das zweite Auswärtsspiel in Folge in der Bundesliga an. Dann müssen die Geißböcke in Leipzig antreten. Dort möchte der FC auch im fünften Pflichtspiel ungeschlagen bleiben. Dass das gegen RB keine leicht Aufgabe wird, versteht sich von selbst. Denn in 14 Begegnungen konnten die Kölner sich erst zweimal gegen die Leipziger durchsetzen bei sieben Niederlagen. Sicher nicht dabei helfen können, die Bilanz zu verbessern, wird Rav van den Berg. Der Innenverteidiger verletzte sich gegen den VfL Wolfsburg an der Schulter und wird mehrere Wochen ausfallen. Beim ersten Training der Woche am Dienstag fehlte der Niederländer dementsprechend. Genauso wie der zweite Langzeitverletzte Luca Kilian, der sich in der Vorwoche zum dritten Mal das Kreuzband gerissen hat.

Mittwochmorgen noch eine öffentliche Einheit

Ansonsten nahmen alle Spieler am Training der Geißböcke teil. Allerdings kam die Mannschaft mit reichlich Verspätung auf den Platz. Eigentlich war die Einheit für 14:30 anberaumt, erst um kurz vor halb vier betraten die Spieler den Trainingsplatz am Geißbockheim. Stand jetzt kann Kwasniok also nahezu aus dem Vollen schöpfen. Vor der Partie in Leipzig ist am Mittwoch noch eine öffentliche Trainingseinheit um 10:30. Ab Donnerstag bereitet sich das Team dann unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf die Begegnung vor. Die Pressekonferenz ist einmal mehr für Donnerstag angesetzt und wird wieder im Livestream beim FC übertragen. Die Begegnung gegen RB findet dann am Samstagabend statt und ist das erste Topspiel der Geißböcke in dieser Saison.

Bei der Terminierung der Begegnung hätte die DFL wohl kaum geahnt, dass es das auch tabellarisch sein wird. Aktuell ist der Tabellendritte aus Köln beim Tabellensiebten. Dem Gewinner winkt der 2. Tabellenplatz und unter Umständen sogar ein wenig mehr.


Vor Spiel am Samstag: Bei RB Leipzig fallen zwei Stammspieler für das Duell mit dem 1. FC Köln aus

OF Xaver Schlager wird Leipzig gegen den FC fehlen (Foto: Oliver Hardt/Getty Images)
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Vor Spiel am Samstag: Bei RB Leipzig fallen zwei Stammspieler für das Duell mit dem 1. FC Köln aus

Am Samstag reist der FC zum vierten Spieltag nach Leipzig. Die Gastgeber müssen dabei auf zwei wichtige Spieler verzichten im Duell mit dem 1. FC Köln: RB Leipzig fehlen gegen den FC Schlager und Nusa.

RB Leipzig hat zwei bittere Ausfälle zu verkraften vor der Partie gegen den 1. FC Köln: RB Leipzig fehlen gegen den FC Schlager und Nusa. Damit fallen beim nächsten Kölner Gegner zwei wichtige Profis aus.

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Mit sieben Punkten aus drei Spielen ist der Saisonstart dem 1. FC Köln mehr als geglückt. Nach dem verrückten 3:3 gegen den VfL Wolfsburg mit drei Toren in der Nachspielzeit gab es jedoch einen großen Wermutstropfen auf Seiten der Geißböcke. Denn Rav van den Berg hatte sich in der Partie an der Schulter verletzt und fällt mehrere Wochen aus. Aber nicht nur der FC hat am Wochenende einen bitteren Verletzungsrückschlag hinnehmen müssen: Auch RB Leipzig, der nächste Gegner der Kölner am Samstag, hat zum Wochenbeginn den Ausfall zweier wichtiger Spieler verkündet.

Zwei Stammspieler fallen gegen den FC aus

So werden den Sachen gegen die Domstädter sowohl Antonio Nusa als auch Xaver Schlager fehlen. Ersterer hat sich im Leipziger Spiel gegen 1. FSV Mainz 05 den Unterarm gebrochen und muss deshalb operiert werden. Die genaue Ausfallzeit hänge dabei vom Heilungsverlauf ab, gegen den FC steht der Norweger aber definitiv nicht zur Verfügung. Ähnlich sieht es bei Schlager aus. Der Österreicher musste in Mainz bereits nach 32 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Der 27-Jährige zog sich eine Muskelverletzung in der rechten Wade zu und fällt daher erstmal aus. Der zentrale Mittelfeldspieler hatte schon in der vergangenen Saison immer wieder Verletzungsprobleme und unter anderem wegen eines Kreuzbandrisses nur vier Spieler für die Sachsen in der Bundesliga absolviert.

Die Verletzungen sind besonders bitter für die Leipziger, da beide Profis unter Trainer Ole Werner Stammspieler waren. Schlager bestritt alle vier Pflichtspiele von Beginn an. Nusa stand bis auf bei der Partie gegen Bayern München ebenfalls immer in der Startelf, gegen die Münchner wurde der 20-Jährige bereits zur Halbzeit eingewechselt. Sowohl RB Leipzig als auch der 1. FC Köln mit van den Berg haben also vor dem Duell am Samstagabend schwere Ausfälle zu verkraften.


Kommentar: Jede Nicht-Nominierung ist individuell schmerzhaft, doch darin liegt eine Chance des 1. FC Köln

Linton Maina sitzt am Boden beim Training des 1. FC Köln
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Kommentar: Jede Nicht-Nominierung ist individuell schmerzhaft, doch darin liegt eine Chance des 1. FC Köln

In der zweiten Liga war Linton Maina noch einer der besten FC-Spieler, in der Bundesliga war er bis jetzt außen vor. Aber andere Kölner Profis haben schon gezeigt, dass unter Lukas Kwasniok jeder seine Chance bekommt: Ein Kommentar zur Nichtberücksichtigung von Linton Maina.

Gegen Wolfsburg stand Linton Maina nicht im Kölner Kader und hat bisher in dieser Spielzeit noch keine Minute in der Bundesliga gespielt. Der Linksaußen muss auf seine Chance beim neuen Trainer warten: Ein Kommentar zur Nichtberücksichtigung von Linton Maina.

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Es war wohl einer der emotionalsten Momente für die Fans des 1. FC Köln in der abgelaufenen Saison: Die aus dem Nichts kommunizierte Vertragsverlängerung von Linton Maina. In der Wahrnehmung der Fans sendete der Außenbahnspieler ein Signal. Das Signal mit starken Leistungen auch in der Bundesliga vorangehen zu wollen. Eigentlich. Denn ein paar Monate später sieht die Bilanz nach drei Bundesliga-Spieltagen ganz anders aus für den besten Kölner Vorlagengeber der Vorsaison. Bis jetzt hat Maina – bis auf in der ersten DFB-Pokalrunde – noch keine Minute gespielt. Gegen Wolfsburg war er noch nicht mal für den Kader berücksichtigt worden.

Jeder kann seine Chance bekommen

Verwunderung und vielleicht auch ein Hauch Wehmut gingen durch Teile der Fans in den Sozialen Medien. Für den Offensivspieler eine Situation, die er so bei der Vertragsunterschrift nicht erwartet hat. Doch für Trübsal ist aktuell kein Platz. Im Gegenteil. Der 26-Jährige ist gut daran beraten, jetzt Geduld zu beweisen, die richtige Reaktion zu zeigen und nicht lange zu hadern. Denn sein Trainer Lukas Kwasniok hat mehrfach betont, dass jeder Spieler seine Chance erhalten wird. Und der Coach hat die Worte bereits auch mit Leben gefüllt und seinen Kader und den großen Konkurrenzkampf bisher clever gemanagt. Wenn man den Pokal mit einbezieht, hat bis auf Dominique Heintz jeder Profi Einsatzzeit bekommen. Nur Eric Martel spielte alle vier Spiele durch. Alle drei Ligaspiele absolvierten zusätzlich noch Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski. Neben ihnen konnten sich alle Akteure also mindestens als Joker beweisen.

Dass jeder beim FC seine Chance erhält und dann auch nutzen kann, zeigt sich auch am Beispiel Denis Huseinbasic. Gegen Regensburg war der Mittelfeldspieler nicht im Kader, beim Bundesliga-Auftakt in Mainz saß er das ganze Spiel auf der Bank. Eine Woche später gegen den SC Freiburg bekam der 24-Jährige dann seine Möglichkeit, stand direkt in der Startelf und machte eine ordentliche Partie. Gegen Freiburg war Luca Waldschmidt außen vor, spielte gegen Wolfsburg von Beginn an, traf gegen seinen Ex-Club. Kwasniok nutzt tatsächlich den gesamten Kader, kann die Akteure bei Laune halten. Niemand ist für ewig auf die Bank verbannt, wenn er sich denn im Training reinhängt. Genau diesen Weg müssen nun Maina, aber auch die Mitspieler gehen. Das Signal ist eindeutig, auf frühere Leistungen braucht sich beim FC niemand ausruhen, dafür ist die Kaderbreite zu groß.

Kwasniok hält die Spannung hoch

Und das ist der richtige Weg: Denn dass Kwasniok solche Chancen verteilt, macht den FC stark. Jeder Profi weiß, dass er auch bei Rückschlägen wie einer Nichtnominierung weiter hart arbeiten muss und diese Arbeit nicht umsonst ist. Das hält das Niveau und die Spannung der Mannschaft im Training und dadurch ebenfalls im Spiel hoch. Ja, es besteht weiter das Risiko, einer gewissen Unzufriedenheit. Aber bis jetzt schafft es der Trainer gut, seinen Kader mit ehrlichen Ansprachen und Rotationen bei Laune zu halten und die Kaderbreite wirklich zu einer Stärke zu machen. Jeder kann es schaffen, sich in die Startelf zu spielen. Und die Wechsel nahmen bis jetzt noch kein so extremes Ausmaß an, dass es das Kölner Spiel gestört hätte. Wenn Kwasniok weiter die richtige Balance findet, wird das ein wichtiger Punkt für eine erfolgreiche Saison der Geißböcke sein. Und eben auch eine Möglichkeit für Spieler wie Linton Maina, doch noch die angestrebte wichtige Rolle beim FC zu erreichen.


FC-Wahlarena: Unterschiedliche Ansätze, einige Gemeinsamkeiten und Pfiffe

Jörn Stobbe, Sven-Georg Adenauer, Wilke Stroman
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FC-Wahlarena: Unterschiedliche Ansätze, einige Gemeinsamkeiten und Pfiffe

In knapp zwei Wochen steht die Präsidentschaftswahl an beim 1. FC Köln: Die Präsidentschafts-Kandidaten äußern sich in der Wahlarena. Geleitet wurde der Abend von Fabian Köster und Jonas Hector.

Am Montagabend duellierten sich die Kandidaten für das Präsidentschaftsamt Jörn Stobbe, Sven-Georg Adenauer und Wilke Stroman für das Amt beim 1. FC Köln: Die Präsidentschafts-Kandidaten äußern sich in der Wahlarena zu den wichtigen Themen.

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Beim FC geht es dieser Tage nicht nur erfolgreich, es geht aktuell auch politisch zu. In knapp zwei Wochen steht die Präsidentschaftswahl bei den Geißböcken an und wie im Wahlkampf üblich, gab es auch im Kampf um den Vorstand beim Bundesligisten ein Duell oder in dem Fall ein Triell der antretenden Kandidaten. Moderiert von Jonas Hector sowie Fabian Köster unter dem Mantel des „Schlag und Fertig“-Podcasts. Sollten die rund 1000 anwesenden Fans in der Halle 2 in Köln sowie die Anhänger, die den auch beim FC ausgestrahlten Stream verfolgten, einen Kampf mit harten Bandagen, zumindest hitzigen Wortgefechten erwartet haben, dann wurden sie am Ende des Abends vielleicht doch ein wenig enttäuscht. Es ging doch recht einheitlich zwischen Wilke Stroman, Jörn Stobbe und Sven-Georg Adenauer zu.

Wie ist der Plan bei Pyros?

In mehreren Blöcken führten Hector und Köster durch die gut 2,5 Stunden – mal mit spitzer Zunge, mal mit kleinem Seitenhieb, aber doch unterm Strich meist fair. Inhaltlich blieben die Teams bei einigen wenigen der Blöcke auf einer ähnlichen Ebene. Gänzliche Einheit herrschte erwartungsgemäß darin, dass Thomas Kessler möglichst schnell zum Geschäftsführer Sport ernannt werden soll. Er sei damit schon mal der einzige sichere Gewinner, witzelte Köster. Tatsächlich würden auch alle Kandidaten Kesslers Weg vor dem von Christian Keller bevorzugen. Auch beim Thema Pyrotechnik herrschte in Teilen Konsens. Alle Kandidaten betonten, dass der Strafenkatalog überholt werden müsse. Den Frauenfußball wollen alle Bewerber erfolgreicher machen, der Weg dorthin ist aber unterschiedlich.

Doch es gab auch Themen, in denen sich die Meinungen der Teams doch stark unterschieden. Unter anderem betonte Adenauer, dass er sich in den aktuellen Zeiten durchaus auch eine Firma wie Rheinmetall als Sponsor vorstellen könne, während Stroman und Stobbe erklärten, dass Rüstungs- und Glücksspielfirmen keine Option seien. Über das Thema Ticketing kamen die Bewerber auch auf einen möglichen Stadionausbau. Adenauer erklärte, er könne sich als finalen Schritt auch einen Stadionneubau an anderer Stelle vorstellen und erntete dafür einige Pfiffe. Alle drei Kandidaten halten den Ausbau des Stadions aber für wichtig – wenn möglich. Auch in Sachen Finanzierung sind die Ansätze unterschiedlich.

Für einen peinlichen Moment sorgten die Kandidaten unterdessen bei einem kurzen Quiz, bei dem keiner der drei den Geburtstag des Clubs noch beide Fusionsclubs von damals kannten – alle drei nannten nur „Sülz 07“.


Warum Amouras Treffer zählte, warum Bülters Treffer nicht zählte

Marius Bülter lief in der Vorbereitung als Kapitän des 1. FC Köln auf
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Warum Amouras Treffer zählte, warum Bülters Treffer nicht zählte

Überraschend lange dauerte die Auflösung des nicht gegebenen Tors von Marius Bülter gegen den VfL Wolfsburg. Die Entscheidung, den Treffer nicht zu geben, war richtig, sorgte aber aufgrund einer anderen Situation für Unverständnis bei den Fans des 1. FC Köln: Warum Marius Bülters Tor nicht zählte, das von Mohamed Amoura aber schon.

Eigentlich soll der Videobeweis im Fußball für Klarheit sorgen, doch stehen am Ende dann doch oft mehr Fragen im Raum als möglicherweise ohne den VAR. Er sorgt zumindest für hitzige Diskussionen. So auch am Samstag beim Duell der Geißböcke bei den Wölfen, denn auch hier gab es unterschiedliche Einschätzungen und das zu Ungunsten des 1. FC Köln: Warum Marius Bülters Tor nicht zählte.

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Viel hat nicht gefehlt und Marius Bülter hätte sein Torkonto noch ein wenig nach oben schrauben können. Doch der Treffer des Stürmers zu einem möglichen 2:1 wurde bekanntlich zurückgepfiffen. Die Situation war schon ein wenig undurchsichtig – zumindest auf den Bildern im TV war es nicht ganz einfach, den Wolfsburger Spieler auszumachen, der das Abseits aufgehoben habe. Ein Abseits, das das Schiedsrichtergespann zunächst angezeigt und aufgrund dessen es den Treffer auch aberkannt hatte. Doch die Szene wurde standesgemäß überprüft – allerdings minutenlang. Schließlich schaute sich Bastian Dankert die Bilder selbst noch einmal an. Da ging es dann aber anscheinend schon nicht mehr nur um eine vermeintliche Abseitsposition.

Maßgeblichen Einfluss auf Situation

Tatsächlich hob Patrick Wimmer das Abseits auf. Allerdings nur, weil Joel Schmied den Spieler regelwidrig umschubste. Ohne das Foul hätte Dankert wohl auf Abseits entscheiden müssen. Der Schubser des Schweizers hatte somit maßgeblichen Einfluss auf eine spielentscheidende Szene. Das gestand auch Lukas Kwasniok schließlich ein, bestätigte später, er habe die Szene durchaus als regelwidrig gesehen. „Für mich war es ein Foul“, sagte der Coach, betonte aber auch, vor dem 1:1 ebenfalls ein Foul gesehen zu haben. Dem stimmte auch Wolfsburgs Trainer Paul Simonis zu. Tatsächlich gab es auch auf der anderen Seite einen Schubser. Moritz Jenz drückte eindeutig Timo Hübers um, wenn auch nicht mit der gleichen Dynamik wie Schmied bei Wimmer.

Dennoch hätten sich die Wölfe wohl nicht beschweren dürfen, wenn Dankert das Tor ebenfalls zurückgenommen hätte. Genauso wurden aber ähnliche Foulspiele schon oft genug nicht gegeben. Für Dankert war es offenbar zu wenig. Und für den VAR für eine klare Fehlentscheidung genauso. Der hätte nur eingreifen dürfen, wenn es sich um genau diese gehandelt hätte. Nur wo fängt eine „klare und eindeutige Fehlentscheidung“ an? Das Foul an Hübers fiel wohl in den Ermessensspielraum des Unparteiischen. Der große Fehler unterlief ohnehin Rav van den Berg, der sich von dem 20 Zentimeter kleineren Mohamed Amoura überspringen ließ. Unterm Strich bewertete Dankert die Situationen unterschiedlich und verdeutlichte damit einmal mehr, dass der VAR nicht wirklich für viel mehr Klarheit sorgt.


Der FC-Wahlcheck von COFC – Knappe Fragen, prägnante Antworten

Sven-Georg Adenauer, Jörn Stobbe und Wilke Stroman im Faktencheck
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Der FC-Wahlcheck von COFC – Knappe Fragen, prägnante Antworten

In weniger als zwei Wochen steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen.

Nach der Kommunalwahl in NRW steht für die Anhänger der Geißböcke in knapp zwei Wochen die nächste Entscheidung an. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten.

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Für alle die, die nicht die Zeit für längere Wahlveranstaltungen haben, sich nicht auf Wahlprogramme fokussieren können oder wollen, werden wir in den kommenden Tagen einige Fragen, die den Fans auf der Seele brennen, von den Teams beantworten lassen. Dazu haben wir mit allen Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Die Aufgabe: Beantwortet die wichtigsten Fan-Fragen in 20 Sekunden. Natürlich ist auch uns bewusst, dass es oft komplexere Zusammenhänge gibt, nicht jedes Thema eben in Weiß oder Schwarz unterteilt werden kann. Dennoch ist die Meinung der Kandidaten klar erkennbar. In den kommenden Tagen gibt es jeden Tag wichtige Themen. Das Motto lautet: Kurze Frage, prägnante Antwort. Und zum Warmwerden gibt es erst einmal eine erste Einordnung!

Welcher Moment hat dich zum FC-Fan gemacht?


„Das war auf jeden Fall im Jahr 2017, als der FC nach 25 Jahren zum ersten Mal wieder im Europapokal spielte, 25.000 oder noch mehr Kölner, die durch Londons Straßen zogen. Das war schon unglaublich. Und dann auf der anderen Seite ein trauriger Moment: Der Tod von Mucki Banach, wie die FC-Familie danach zusammengestanden ist, das hat mich schon sehr beeindruckt.“

Sven-Georg Adenauer
(Team Adenauer)

„Die Liebe begann 74 mit Wolfgang Overath. Und dann das 4:2, 1976 gegen Jugoslawien. Flohe und Dieter Müller werden eingewechselt. Ab da war der Pakt fürs Leben geschlossen.“

Jörn Stobbe
(Team FC)

„Ich bin gebürtiger Ostfriese. Ich war in meiner Jugend also nie im Stadion. Als ich nach Köln gekommen bin – vor etwas über 20 Jahren – war ich das erste Mal im Stadion, die Atmosphäre, die Südtribüne, die ganzen Fans – in der Sekunde hatte die Stadt mich und hatte der Verein mich.“

Wilke Stroman
(Next Level FC)

Bittere Gewissheit: Rav van den Berg wird dem 1. FC Köln mehrere Wochen fehlen

Rav van den Berg vom 1. FC Köln
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Bittere Gewissheit: Rav van den Berg wird dem 1. FC Köln mehrere Wochen fehlen

Es hatte sich bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Rav van den Berg wird dem 1. FC Köln länger fehlen. Das hat eine Untersuchung des Innenverteidigers ergeben. Der Abwehrspieler muss in den kommenden Tagen operiert werden.

Er gilt als eins der großen Zukunftsversprechen bei den Geißböcken, nun muss er erst einmal pausieren. Rav van den Berg wird dem 1. FC Köln länger fehlen. Das gab der Verein am Montag bekannt.

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De bittere Befürchtung hat sich nun bewahrheitet. Der U21-Nationalspieler der Niederlande hat sich in seinem zweiten Spiel für den FC bereits verletzt und fällt nun für mehrere Spiele aus. Nach einem ziemlich kompromisslosen Einsteigen von Lovro Majer, war der Kölner Neuzugang im Duell gegen den VfL Wolfsburg unglücklich auf seine Schulter gefallen und musste länger behandelt werden. Nach knapp 70 Minuten war für den Innenverteidiger Schluss. Kurz darauf kam deshalb für ihn Florian Kainz. Majer sah für sein hartes Foul die Gelbe Karte. Schon nach dem Spiel zeigten sich die Kölner Verantwortlichen besorgt. „Das sieht leider nicht so gut aus. Er ist nach dem nach dem Foul sehr unglücklich auf die Schulter gefallen. Wir müssen das jetzt natürlich noch in der in der Klinik checken lassen, aber das sieht so aus, als ob er uns länger noch fehlen wird“, sagte Sportdirektor Thomas Kessler.

Lange Pause droht

Eine mögliche Verletzung des Schultereckgelenks stand schon zu diesem Zeitpunkt im Raum. Nun also die bittere Gewissheit. Rav van den Berg wird den Kölnern tatsächlich längere Zeit fehlen. Bei einer MRT-Untersuchung wurde tatsächlich eine Schulterverletzung diagnostiziert. Laut FC muss der Abwehrspieler noch diese Woche operiert werden. Van den Berg fehlt den Kölnern demnach mehrere Wochen. Und der Ausfall des teuersten Sommer-Neuzugang ist natürlich sehr bitter für den FC und den Spieler. So hatte Kwasniok van den Berg nach dessen Wechsel bewusst langsam an die Mannschaft herangeführt und in den ersten beiden Pflichtspielen auf der Bank gelassen, da dieser vor seinem Wechsel nur individuell trainiert hatte. Jetzt muss der Innenverteidiger länger auf seinen dritten Einsatz im Kölner Trikot warten.