Lukas Kwasniok nimmt einen FC-Profi besonders in die Pflicht: „Er ist noch nicht am Limit“

Lukas Kwasniok bei der PK des 1. FC Köln
, , ,
Startseite » News » Seite 260

Lukas Kwasniok nimmt einen FC-Profi besonders in die Pflicht: „Er ist noch nicht am Limit“

Möglicherweise kommt es am Samstag nach der jüngsten Nicht-Nominierung zum Comeback beim 1. FC Köln: Denn Lukas Kwasniok nimmt Linton Maina in die Pflicht und erwartet offensichtlich eine Reaktion seines Offensivspielers.

In der vergangenen Woche stand er überraschend nicht im Kader, nun könnte es das schnelle Comeback geben beim 1. FC Köln: Aber Lukas Kwasniok nimmt Linton Maina noch einmal besonders in die Pflicht.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Die Überraschung war schon eine große als Linton Maina am vergangenen Freitag nicht in den Bus zum Zug Richtung Wolfsburg stieg. Der Offensivspieler war von Trainer Lukas Kwasniok für die Begegnung bei den Wölfen nicht nominiert worden. Gerade nach der vergangenen Spielzeit eine doch überraschende Entscheidung. Immerhin hatte Maina mit seinen zahlreichen Scorerpunkten großen Anteil am Aufstieg der Geißböcke, war einer der Leistungsträger und hatte wohl auch nicht ganz umsonst beim Aufstiegsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern seine Vertragsverlängerung unter dem Jubel der zig Tausend Fans bekannt gegeben. Die Ausbootung kam ein wenig aus dem Nichts, hatte aber durchaus mit der Leistung des Spielers zu tun.

Das „Herz am rechten Fleck“

„Ich behaupte, dass ich zu Linton ein super Verhältnis habe. Er ist ein ganz feiner Mensch, ein ganz feiner Junge“, sagte der Kölner Trainer am Donnerstag auf der Spieltags-Konferenz. „Ich bin mir recht sicher, dass er noch nicht an seinem absolut persönlichen Limit ist. Er war in der vergangenen Saison ein ganz wichtiger Faktor. Aber da haben wir auch in der zweiten Liga gespielt.“ Dass sich das Niveau und auch die Qualität im Kader verändert haben, haben auch andere Spieler in dieser Saison schon erfahren müssen. Nicht umsonst auch Leart Pacarada, der beispielsweise ausgemustert wurde. „Ich will das aller letzte Quäntchen aus ihm herausquetschen. Und dazu sind manchmal auch unpopuläre Maßnahmen vonnöten“, sagte Kwasniok. „Linton ist ein Mensch, der das Herz am recht Fleck hat. Ich werde den Teufel tun, ihn jetzt fallen zu lassen.“

Vielmehr wolle Kwasniok Maina ans Limit pushen. „Er wird nach einer guten Trainingswoche auch wieder höchstwahrscheinlich im Kader sein“, so der Trainer. „Bei mir ist es sicher nicht so, dass wenn du einmal draußen bist, dass das dann in Stein gemeißelt ist. Du hast immer die Chance, dich wieder reinzuarbeiten. Es wäre jetzt nicht so überraschend, wenn er vielleicht eine entscheidende Rolle am Samstag spielen könnte.“ Für den Offensivspieler wäre es die sechste Begegnung gegen Leipzig. Die bisherige Bilanz ist bei drei Niederlagen und zwei Remis nicht gerade optimal. Aber möglicherweise ändert sich die Bilanz mit einem Maina am Limit.


Der FC-Wahlcheck von COFC – Das sagen die Kandidaten zur aktiven Fanszene des 1. FC Köln

Jörn Stobbe, Wilke Stroman und Sven-Georg Adenauer
,
Startseite » News » Seite 260

Der FC-Wahlcheck von COFC – Das sagen die Kandidaten zur aktiven Fanszene des 1. FC Köln

In zehn Tagen steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Wahl beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zur aktiven Fanszene

Nur noch wenige Tage bis zur Vorstandswahl bei den Geißböcken. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Fakt ist, mit dem Wechsel in Präsidium soll sich einiges ändern beim 1. FC Köln: So stehen die Teams zur aktiven Fanszene

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Für alle die, die nicht die Zeit für längere Wahlveranstaltungen haben, sich nicht auf Wahlprogramme fokussieren können oder wollen, werden wir in den kommenden Tagen einige Fragen, die den Fans auf der Seele brennen, von den Teams beantworten lassen. Dazu haben wir mit allen Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Die Aufgabe: Beantwortet die wichtigsten Fan-Fragen in 20 Sekunden.

Selten hat eine Choreografie der Südkurve für so viel Aufsehen gesorgt wie beim letzten Rheinderby: Das Banner mit dem Messer-Motiv im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf erhitzte nicht nur die Gemüter im Stadion, sondern rief auch NRW-Innenminister Herbert Reul auf den Plan. Brisantes Detail: Die FC-Verantwortlichen hatten die Aktion genehmigt – in der Hoffnung auf ein randalefreies Derby. Wie viel Gestaltungsraum sollten die Verantwortlichen gewähren? Wo ziehen sie die Grenze zur Provokation? Vor dem Hintergrund der anstehenden Vorstandswahl beim 1. FC Köln stellt sich zwangsläufig die Frage, wie sich die Kandidaten zur aktiven Fanszene positionieren werden.

Was bedeutet die aktive Fanszene für dich?


„Also die aktive Fanszene ist natürlich wichtig, die bringt Stimmung ins Stadion, sorgt für tolle Atmosphäre. Aber sie darf im Verein keine Sonderrolle einnehmen. Sie muss sich auch den Regeln unterwerfen und sich genau an die Regeln halten, wie andere auch.“

Sven-Georg Adenauer
(Team Adenauer)

„Die aktive Fanszene ist so wichtig für den FC, als Teil unserer großen, großen Familie.
Und die aktive Fanszene ist so viel mehr als Stimmung, auch wirklich vereinspolitisch unheimlich aktiv, also ein ganz wichtiger Bestandteil.“

Jörn Stobbe
(Team FC)

„Die aktive Fanszene ist ein unfassbar wichtiger Teil in unserem Verein. Ich glaube, wir sind alle unfassbar dankbar über die tollen Choreografien, die wir bekommen, sofern sie mit unseren Werten im Einklang stehen.“

Wilke Stroman
(Next Level FC)

In den kommenden Tagen erscheint jeden Tag eine Kernfrage und die kurzen Antworten der Kandidaten zu dem jeweiligen Thema.


Sind die Neuzugänge der Schlüssel für mehr Treffsicherheit beim 1. FC Köln?

Jakub Kaminski nach seinem Treffer gegen den SC Freiburg
,
Startseite » News » Seite 260

Sind die Neuzugänge der Schlüssel für mehr Treffsicherheit beim 1. FC Köln?

In der vergangenen Saison war sie noch ein großes Problem, jetzt ist sie eine Stärke: Der FC hat in den ersten Spielen eine sehr gute Chancenverwertung. Das liegt vor allem an einem Faktor beim 1. FC Köln: Die Chancenverwertung ist besser dank der Transfers.

Bereits acht Tore erzielten die Kölner in den ersten drei Partien. Dabei zeigten sich die Angreifer ziemlich effizient für den 1. FC Köln: Die Chancenverwertung ist besser dank der Transfers.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

In der abgelaufenen Saison in der zweiten Liga sind die Fans des 1. FC Köln immer wieder ein bisschen an ihrer Mannschaft verzweifelt. Denn auch wenn sich der FC gerade in der Anfangsphase der Spielzeit einige Chancen herausspielte, vergaben die Profis diese einfach viel zu oft. So hätte Köln am Ende eigentlich deutlich mehr Treffer erzielen müssen, als sie es gemacht haben. Mit einer Chancenverwertung wie in der vergangenen Saison würden es die Geißböcke in der Bundesliga schwer haben. Aber nach den ersten drei Begegnungen lässt sich festhalten: Die Schwäche von vor einem Jahr hat sich in eine Stärke verwandelt. Aus 4,7 expected Goals erzielten die Kölner schon acht Tore.

Neuzugänge als wichtiger Faktor

Und das scheint vor allem an einem Faktor zu liegen. Denn sechs der acht Treffer gehen auf das Konto von Neuzugängen oder Spielern, die in der vergangenen Saison verliehen waren. So kommen Marius Bülter und Jakub Kaminski jeweils auf zwei Tore, Isak Johannesson und Said El Mala auf eines. Daran zeigt sich, dass es dem FC gelungen ist, die Qualität in der Offensive über Transfers deutlich zu erhöhen. Das ist besonders insofern bemerkenswert, dass mit Tim Lemperle und Damion Downs die beiden treffsichersten Spieler der abgelaufenen Saison den Verein im Sommer verlassen haben. Diese Abgänge scheint der FC nicht nur gut aufgefangen zu haben, er hat sie anscheinend durch Profis ersetzt, die über eine gewisse, wahrscheinlich sogar höhere Kaltschnäuzigkeit verfügen als Downs und Lemperle zumindest in der vergangenen Spielzeit.

Dabei ist der einzige klassische Mittelstürmer, den die Geißböcke verpflichtet haben, bisher noch nicht über die Rolle als Joker hinausgekommen. Denn bis jetzt hat Ragnar Ache, der seine Qualität als Vollstrecker in der zweiten Liga beim 1. FC Kaiserslautern unter Beweis gestellt hat, noch keinen Treffer erzielt. Aber der 27-Jährige hat schon mehrere wichtige Vorlagen in der Liga und im Pokal gegeben. Und bis der Angreifer soweit ist, dass er selber auch mehr in Abschlusspositionen kommt und vielleicht von Anfang an spielt, treffen halt die anderen Neuzugänge in der Offensive.


Lukas Kwasniok und der 1. FC Köln: Wie gut passt das emotional zusammen?

Lukas Kwasniok coacht beim 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 260

Lukas Kwasniok und der 1. FC Köln: Wie gut passt das emotional zusammen?

Seit Anfang Juli betreut Lukas Kwasniok inzwischen seine Mannschaft beim FC. In der Zeit hat der Coach schon die eine oder andere Schlagzeile hervorgerufen. Wie gut passt Kwasniok nach etwa zwei Monaten zum 1. FC Köln?

Sieben Punkte nach drei Spielen, die 2. Runde des DFB-Pokals – natürlich gibt es immer mehr Befürworter des Coachs und immer weniger kritische Stimmen über die Art des Trainers: Wie gut passt Kwasniok nach etwa zwei Monaten zum 1. FC Köln?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Es war wohl eine der Aktionen, die bis jetzt in seiner noch kurzen Amtszeit für am meisten Aufsehen gesorgt hat: Beim ersten Bundesligaspiel der Saison trug Lukas Kwasniok das Heimtrikot des 1. FC Köln. Damit sorgte der Coach für ein gewaltiges Echo. Viele FC-Fans feierten die Aktion ihres neuen Trainers und sahen es als ein Bekenntnis, dass er sich in seiner Zeit in der Domstadt komplett mit dem Verein identifiziert. Genau das betonte Kwasniok auch selber immer wieder, zuletzt in einem Interview mit der Sport Bild: „Ich lasse mich voll auf den FC ein. Es ist eine besondere Verbindung in einem guten Moment.“ In der vergangenen Spielzeit gab es bekanntlich einige Kritiker, die das Gefühl hatten, Gerhard Struber würde genau das eben nicht tun. Auch bei Timo Schultz schien das Verhältnis zu Köln ein angespanntes.

Risiko für Zündstoff

Doch auch bei Kwasniok gab es in den sozialen Medien ein paar Misstöne. So kursierte hier und da der Vorwurf des Anbiederns. Der Trainer würde das Trikot nur anziehen, um sich bei den Fans beliebt zu machen. Es gibt aber deutlich mehr Anhänger, die gerade die Authentizität und Bodenständigkeit des neuen Trainers mögen. Bei ihnen kommt gut an, wie Kwasniok Dinge offen anspricht und sich aus ihrer Sicht nicht verstellt. „Man darf nicht immer alles auf die Goldwaage legen. Die Kölner singen gern, aber sie lachen auch gern und bringen dabei eine gehörige Portion Selbstironie zum Ausdruck“, sagte Kwasniok in einem Interview der „Welt am Sonntag“ bezogen auf die Fans, die bereits Europapokal-Lieder anstimmten. Der Trainer hat verstanden, wie er die Fans auf seine Seite bringt, vielleicht sogar wie Köln tickt. „Hier genießt man den Moment, aber niemand wird sich darauf ausruhen.“ 

Kwasniok fordert Leistung, Intensität und Willen und ist damit Sprachrohr der Anhänger. Zudem lässt er sich auf die Fans ein, spricht nach dem Training mit ihnen, nimmt sich Zeit. „Ich mag es nicht, wenn die Menschen das Gefühl haben, ich arbeite hier einfach nur einen Job ab“, sagt Kwasniok. Mit dieser Art erinnert er an die Anfangszeit von Steffen Baumgart, den viele Fans damals als einen von ihnen ausgemacht hatten. Es scheint ein gutes Match zu sein, auch wenn es für andere Fans offenbar ein wenig „to much“ wirkt. So eckte Kwasniok direkt zu Beginn nach dem zweiten Testspiel mit seiner Aussage an, dass es bei manchen Spielern noch nicht oder nicht mehr für die Bundesliga reicht. Doch gerade das bisherige Auftreten der Mannschaft lässt die Kritiker zunehmend verstummen. Sieben Zähler aus drei Spielen, gegen Mannschaften, die sich durchaus mehr versprochen haben, sind eine eindeutige Sprache.

Wie wird Kwasniok mit Gegenwind umgehen?

Und mit jedem Erfolg und jeder guten Leistung wird das Hadern weniger. Es dürfte durchaus spannend werden, wie der Trainer sich nach außen gibt und dann auch wahrgenommen wird, wenn es beim FC in dieser Saison mal nicht so gut laufen sollte. In Paderborn hatte der Coach mit öffentlichen Aussagen ein paar Mal für ganz schön Wirbel gesorgt. Etwa im Dezember 2024, als er seinen Spielern mangelnde Qualität attestierte und „Kracher“ als Neuzugänge forderte. Das löste selbst im vergleichsweise ruhigen Paderborn viel Unruhe aus. Wenn Kwasniok solche Aussagen in Köln treffen sollte, könnte das in dem noch größeren und emotionaleren Umfeld ganz schön für Zündstoff sorgen. Denn in seinem Auftreten mäßigen oder mit seinem Aussagen zurückhalten wird sich Kwasniok bestimmt auch weiterhin nicht. Und vermutlich auch weiter im Trikot am Spielfeldrand stehen. Egal, was die Kritiker sagen.


Marius Bülter wird Spieler des Monats August beim 1. FC Köln

Marius Bülter jubelt nach seinem Treffer gegen Mainz
,
Startseite » News » Seite 260

Marius Bülter wird Spieler des Monats August beim 1. FC Köln

Im August startete der FC in die neue Spielzeit. Mit der neuen Saison startet auch eine besondere Abstimmung wieder beim 1. FC Köln: Marius Bülter wird Spieler des Monats August.

Ein Neuzugang hat sich im August ganz besonders in den Vordergrund gespielt beim 1. FC Köln: Marius Bülter wird Spieler des Monats August.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Den Saisonstart hätten sich die Geißböcke vielleicht weniger nervenaufreibend vorstellen können, aber wohl kaum viel erfolgreicher. Denn mit sieben Punkten aus drei Ligaspielen und dem – wenn auch knappen – Erreichen der zweiten Runde des DFB-Pokals, hat Trainer Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft das doch schwere Auftaktprogramm gut begonnen. Zusammen mit elf Neuverpflichtungen und Leih-Rückkehrer Said El Mala gab es auch bereits einige Lichtblicke auf dem Platz. So überzeugte Youngster El Mala bisher zwar nur als Joker, dafür heizte der 19-Jährige der Mannschaft aber jeweils ordentliche ein und brachte nochmal neuen Schwung in die Schlussphasen der Partien.

60 Prozent der Stimmen gehen an den Gewinner

Doch nicht nur El Mala ist ein neues Gesicht beim 1. FC Köln, das für Schlagzeilen sorgt. Auch Neuzugang Jakub Kaminski gehörte die Aufmerksamkeit der Fans, der Medien und das Lob des Trainers. Denn der gebürtige Pole lieferte bisher gleich zweimal in der Bundesliga ab und traf den gegnerischen Kasten. Im Duell gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende sicherte er den Kölnern mit seinem Treffer in der 14. Minute der Nachspielzeit einen Punkt und stellte den zuvor von Marius Bülter gehaltenen Rekord des spätesten Liga-Tors ein. Dieser hatte im Mai 2023 beim Auswärtsspiel des FC Schalke 04 in der 12. Minute der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer erzielt.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass Kaminski (22 Prozent) und El Mala (13 Prozent) bei der Wahl des Spielers für den Monat August des 1. FC Köln die Plätze zwei und drei belegen. Platz eins geht an den ehemaligen Rekordhalter Bülter. Dieser traf bereits zwei Mal für den FC, sammelte zusätzlich jedoch noch zwei Scorerpunkte durch seine Vorlagen im Duell gegen den SC Freiburg. Die Treffer erzielte der 32-Jährige in den Begegnungen gegen Mainz und Freiburg. Gegen die Mainzer traf Bülter auch das erste Mal in der Bundesliga. Mit einem großen Vorsprung und 60 Prozent der Stimmen geht der Titel des FC-Spielers des Monats August an den Stürmer.

Und das zu recht. Denn Bülter beweist bisher eine hohe Effizienz. Vor dem Duell gegen Wolfsburg am vergangenen Wochenende, bei dem Schiedsrichter Bastian Dankert das Tor des 1,88 Meter großen Angreifers wegen eines zuvor verübten Fouls von Joel Schmied nicht gelten ließ, war jeder Torschuss ein Treffer. Grund genug, den Preis der FC-Fans verliehen zu bekommen.


Kujovic erneut der Matchwinner: U21 dreht Derby gegen Gladbach in Überzahl

Emin Kujovic von der U21 des 1. FC Köln
, ,
Startseite » News » Seite 260

Kujovic erneut der Matchwinner: U21 dreht Derby gegen Gladbach in Überzahl

Die U21 antwortet auf den Negativ-Trend vor Monatsfrist mit einer Siegesserie: Das 2:1 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbachs U23 war bereits der dritte Regionalliga-Erfolg in Serie für die FC-Talente. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt im Derby gegen Gladbach.

Beim Derby-Sieg profitierten die Kölner auch von einer 40-minütigen Überzahl. Der Matchwinner war wie schon am Samstag in Bochum Emin Kujovic. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt im Derby gegen Gladbach.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Erfolg in Bochum vier Tage zuvor nur auf einer Position: Neo Telle ersetzte Yannick Mausehund in der Innenverteidigung. Die Haupttribüne des Franz-Kremer-Stadions war trotz der vermeintlich unattraktiven Anstoßzeit am späten Mittwochmittag gut gefüllt. Unter den 700 Zuschauern befand sich mit Boris Schommers auch ein bekannter Ex-Trainer des 1. FC Köln, der jahrelang im NLZ am Geißbockheim tätig war und von vielen alten Weggefährten herzlich begrüßt wurde. Die Gäste vom Niederrhein erwischten den besseren Start in das Derby der Zweitvertretungen. Die beste Chance hatte jedoch zunächst der FC, doch Malek El Malas Schuss war zu ungefährlich (8.). Auf der Gegenseite parierte Luis Hauer aus kurzer Distanz und spitzem Winkel stark gegen Kilian Sauck, nachdem dieser Etienne Borie abgeschüttelt hatte (9.).

Sargis Adamyan setzt ersten Akzent

Nicht ganz unverdient fiel der Mönchengladbacher Führungstreffer: Yannik Dasbach flankte den Ball von der rechten Kölner Abwehrseite in den Strafraum und im Rücken Neo Telles stieg Jan Urbich am höchsten und köpfte vom Fünfmeterraum aus zum 0:1 ein (22.). Das Tor schien jedoch ein Weckruf gewesen zu sein, doch Malek El Mala vergab die Chance zum schnellen Ausgleich: Nach einem Zuspiel Safyan Toures brachte der Stürmer das Kunststück fertig, den Ball innerhalb des Fünfers freistehend neben das Tor zu schießen (25.). Ein scharfer Flachschuss von Borie wurde noch abgefälscht und strich knapp unten am langen Eck vorbei (35.). Auch ein Freistoß von Emin Kujovic verfehlte das Tor nur um wenige Zentimeter (41.).

Direkt nach der Pause setzte der bis dahin blasse Sargis Adamyan den ersten Akzent. Der Kopfball am ersten Pfosten nach einer Flanke von Marvin Ajani war jedoch kein Problem für den Gäste-Torwart Maximilian Neutgens (48.). Bei einem hohen Kölner Zuspiel in die Spitze wollte Michel Lieder den Ball mit ausgestrecktem Fuß annehmen, traf dabei jedoch den anstürmenden Kölner Safyan Toure zwar unabsichtlich, aber deutlich. Der Schiedsrichter Lukas Dahmann zeigte dem Mönchengladbacher ohne zu zögern die rote Karte (55.).  Die Kölner nutzten die Überzahl direkt aus: Neutgens wehrte eine scharfe Hereingabe von Marvin Ajani genau vor die Füße Etienne Bories ab. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und schoss trocken zum 1:1 ein (59.).

Entscheidung durch Emin Kujovic

Die FC-Talente drückten dem Spiel in der Folgezeit ihren Stempel auf, kamen aber zu keinen gefährlichen Torchancen. Stattdessen hatten die Gäste eine gute Gelegenheit, doch Urbichs Freistoß von der Strafraumgrenze verfehlte das Kölner Tor um Haaresbreite (73.). Die Entscheidung gelang, wie schon am vergangenen Samstag in Bochum, wieder Emin Kujovic: Der Mittelfeldspieler trat eine Ecke von der linken Seite, die an den zweiten Innenpfosten klatschte und von dort ins Tor sprang zum 2:1 (79.). Für die U21 geht es am Samstag (14 Uhr) bei Rot-Weiß Oberhausen weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Telle (77. Mausehund), Özkan (88. Neumann) – Kujovic, Harchaoui (85. Zimmermann) – Borie, Adamyan, Toure (77. Kristal) – M. El Mala (46. Yacobi). Tore: 0:1 Urbich (22.), 1:1 Borie (59.), 2:1 Kujovic (79.). Zuschauer: 700. Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Lieder (BMG/55.).


Der FC-Wahlcheck von COFC – Wie stehen die Kandidaten zum Thema Pyrotechnik?

Jörn Stobbe, Wilke Stroman und Sven-Georg Adenauer
,
Startseite » News » Seite 260

Der FC-Wahlcheck von COFC – Wie stehen die Kandidaten zum Thema Pyrotechnik?

In zehn Tagen steht die wichtige Wahl bei den Geißböcken auf dem Plan. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand. Um bei der Wahlentscheidung zu helfen, hat come-on-fc.com mit den Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Wahl beim 1. FC Köln: Wie stehen die Kandidaten zu Pyrotechnik?

Nur noch wenige Tage bis zur Vorstandswahl bei den Geißböcken. Die Mitglieder des 1. FC Köln wählen den neuen Vorstand und haben somit die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Fakt ist, mit dem Wechsel in Präsidium soll sich einiges ändern beim 1. FC Köln: Wie stehen die Kandidaten zu Pyrotechnik?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Für alle die, die nicht die Zeit für längere Wahlveranstaltungen haben, sich nicht auf Wahlprogramme fokussieren können oder wollen, werden wir in den kommenden Tagen einige Fragen, die den Fans auf der Seele brennen, von den Teams beantworten lassen. Dazu haben wir mit allen Präsidentschaftskandidaten gesprochen. Die Aufgabe: Beantwortet die wichtigsten Fan-Fragen in 20 Sekunden.

Für ein paar wenige Minuten musste Schiedsrichter Bastian Dankert die Begegnung des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln am Samstag erneut unterbrechen. Rauchschwaden verhinderten die Sicht. Pyrotechnik – ein Thema, das nicht nur die FC-Fans beschäftigt. Und das Thema polarisiert: Auf der einen Seite die Fans, die von den Emotionen, der Atmosphäre schwärmen, das Abbrennen von Pyro als Teil der Fankultur verstehen. Auf der anderen Seite ein genanntes Sicherheitsrisiko, die Sorge vor Verletzungen und vor allem Richtlinien. Denn in deutschen Stadien ist Pyro nun mal verboten. Und der FC sammelt Strafen wie in der Abstiegssaison Gegentore. Manche Fans bezeichnen den aktuellen Umgang mit dem Thema als fahrlässig, andere stört es nicht. Deshalb:

Pyrotechnik: Seid ihr dafür oder dagegen?


„Ich bin dafür. Pyro ist ein schwieriges Thema. Manche sind dafür, manche dagegen. Es ist aber ein ganz elementarer Teil der internationalen Fanszene. Wir müssen dafür sorgen, dass natürlich das Strafen-System angepasst wird. Das Verbots-System hat doch versagt. Wir wollen keine Kollektivstrafen.“

Jörn Stobbe
(Team FC)

„Pyrotechnik? Ein klares Ja. Ich mag Pyrotechnik. Aber man muss auch klar sagen, dass die immer größer werdenden Strafen nicht zielführend sind. Der Strafenkatalog des DFB ist ganz klar gescheitert. Wir müssen da in den Dialog gehen und die größer werdenden Strafen und die immer mehr Pyrotechnik müssen ein Ende haben.“

Wilke Stroman
(Next Level FC)

„Ich finde Pyrotechnik geil. Sie macht tolle Atmosphäre, sie macht tolle Stimmung und beeindruckt auch den Gegner. Aber Pyrotechnik ist in Deutschland in den Stadien verboten. Da müssen wir uns alle dran halten. Vielleicht gibt es in einigen Jahren andere technische Möglichkeiten, um Pyrotechnik, ohne andere zu gefährden, abbrennen zu lassen.“

Sven-Georg Adenauer
(Team Adenauer)

In den kommenden Tagen erscheint jeden Tag eine Kernfrage und die kurzen Antworten der Kandidaten zu dem jeweiligen Thema.


Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Tom Krauß vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » News » Seite 260

Wir wollen „keinen Angsthasenfußball spielen“ – So sieht Tom Krauß seine Rolle und das Duell gegen Leipzig

Der Konkurrenzkampf ist hart bei den Geißböcken. Auch der Neuzugang der Kölner muss ich um Einsatzzeit bemühen beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

Die Chancen auf Spielzeit steigen aktuell bei dem 24-Jährigen, denn gegen Wolfsburg verletzte sich mit RAV van den Berg ein Konkurrent um den Platz in der Mannschaft beim 1. FC Köln: Tom Krauß über den kommenden Gegner und seine Rolle im Team.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Am Samstagnachmittag blieb „nur“ die Rolle des Zuschauers. Beim wilden Ritt gegen gegen Wolfsburg saß Tom Krauß 90 Minuten auf der Bank. Der Sprung zum Stammspieler ist dem Neuzugang noch nicht gelungen. Wobei es die Rolle in der Fülle beim FC in dieser Spielzeit dann auch nicht geben soll. Bislang haben nur Eric Martel, Marvin Schwäbe und Jakub Kaminski die volle Bundesliga-Arbeitszeit in den Knochen. Der Konkurrenzkampf ist groß beim FC. „Man sieht, dass wir eine gute Kaderbreite haben. Es ist ein gewisser Konkurrenzkampf, dass sich jeder zeigen will, dass jeder spielen will“, so Krauß am Mittwoch nach dem Training. „Ich glaube, so pusht sich jeder nach oben und entwickelt sich noch mal weiter. Das ist eminent wichtig, um solche Spiele zu ziehen. Es zeigt, wie wir ticken.“

„Unruhig bin ich nicht“

Wie das Team von Trainer Lukas Kwasniok tickt, hat es zu Beginn der Saison bereits mehrfach bewiesen. Die Marschroute, nicht auf eine Stammelf sondern eine Startelf zu setzen, scheint aufzugehen, denn die Motivation ist derzeit groß bei den Akteueren. Das weiß auch Krauß: „Am Ende will man immer spielen. Das ist klar. Am Ende muss man aber auch ruhig bleiben, gut trainieren, um dem Trainer zu zeigen, dass man da ist. Egal wann.“ Wenige Einsatzzeit führt jedoch häufig zu Unmut innerhalb der Mannschaft. Beim FC scheint dies allerdings kein Problem dazustellen. „Unruhig bin ich nicht. Es ist erst der 3. Spieltag. Ich war einmal auf der Bank. Das ist auch okay“, so Krauß über seine Rolle als Joker.

„Die Akzeptanz ist da, weil ein Konkurrenzkampf da ist. Das Niveau ist sehr hoch.“ So scheint Kwasniok seinen Spielern durchaus den Sinn der wechselnden Einsätze nahegebracht zu haben. Dieser hängt auch mit der flexiblen Aufstellung des Trainers zusammen. “Es kommt natürlich auch darauf an, was wir für eine Formation spielen. Wir haben jetzt gesehen, dass wir immer eine andere Formation gespielt haben“, erläutert Krauß die Situation.

“Wir rechnen uns immer Chancen aus“

Am Wochenende steht für Krauß dann die Chance auf Einsatzzeit in der alten Heimat an. „Ich bin da geboren und war da bis ich 19 war“, sagt der 24-Jährige über Leipzig. Eine leichte Aufgabe wird es für den Mittelfeldspieler trotz großen Selbstvertrauens aber sicherlich nicht. „Wir rechnen uns immer Chancen aus, sonst brauchen wir da nicht hinfahren. Wir gehen wie gegen Wolfsburg als Underdog in das Spiel. Wir wollen jeden Gegner ärgern und von Spiel zu Spiel schauen. Wir wissen, dass es schwierig ist und dass wir vielleicht auch leiden müssen. Aber wir rechnen uns immer Chancen aus.“

Und das nach dem gelungen Saisonstart wohl auch nicht zu Unrecht. „Es ist ja auch ein Verdienst, wie wir uns in den letzten Spielen gezeigt haben. Wir kommen mit einer breiten Brust und wollen keinen Angsthasenfußball spielen.“ Eine Einstellung, die sich die Kölner Mannschaft seit vergangener Saison hart erarbeitet hat. Dennoch ist für Krauß eins klar: „Mich interessiert aber auch nicht, wer wieviel Respekt vor uns hat.“ Und so fährt die Kölner Mannschaft am Wochenende zu vierten Duell der Bundesliga-Saison. Möglicherweise kann sich Krauß dort dann erneut zeigen.


Vergleich der Aufsteiger: Wieso der 1. FC Köln besser gestartet ist als der HSV

Lukas Kwasniok musste unliebsame Entscheidungen treffen
,
Startseite » News » Seite 260

Vergleich der Aufsteiger: Wieso der 1. FC Köln besser gestartet ist als der HSV

In der vergangenen Saison waren der FC und der HSV fast gleichauf und stiegen am Ende beide auf. Trotz einiger Parallelen läuft der Saisonstart aus mehreren Gründen beim FC bis jetzt aber deutlich besser: Das unterscheidet den 1. FC Köln von Mitaufsteiger Hamburg.

Auf der einen Seite Platz drei und sieben Punkte aus drei Spielen, auf der anderen Rang 17 und nur ein Zähler: Der FC ist deutlich besser gestartet als der andere Aufsteiger Hamburg. Im Vergleich der beiden zeigt sich, was die Kölner vor der Saison wirklich gut gemacht haben: Das unterscheidet den 1. FC Köln von Mitaufsteiger Hamburg.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Es sind zwei komplett unterschiedliche Gefühlswelten bei den Aufsteigern in die Bundesliga nach den ersten Spieltagen. Auf der einen Seite herrscht beim 1. FC Köln eine große Freude und gewisse Euphorie über die bisherigen Leistungen und den guten Start mit sieben Punkten aus drei Partien. Auf der anderen Seite ist die Stimmung beim HSV eher ernüchtert. Nur ein Zähler aus den ersten Begegnungen – die Bundesligarückkehr haben sich die Fans bestimmt anders vorgestellt. Wenn man die beiden Vereine vergleicht, ergeben sich einige Gründe für die Unterschiede zwischen den Klubs. Daran lässt sich auch erkennen, was der FC in diesem Sommer besonders gut gemacht hat.

Transfer schlagen in Köln ein

Denn eigentlich gibt es einige Parallelen zwischen den Hamburgern und Kölnern. Bei beiden Teams gab es im Sommer einen Umbruch und stark veränderte Aufstellungen im Vergleich zur jeweils letzte Partie der abgelaufenen Saison. So sollen gerade zu Beginn der Transferperiode der FC und der HSV häufiger an den gleichen Spielern interessiert gewesen sein. Die Hamburger machten dann bei Rayan Philippe und Jordan Torunarigha das Rennen. An dieser Stelle zeigt sich aber bereits der erste Unterschied. Denn beide Profis sind bisher noch nicht eingeschlagen bei den Hanseaten. Während Philippe bisher nur als Joker kam und noch keine Torbeteiligung vorweisen kann, hatte Torunarigha schon einige Wackler in seinem Spiel und kann die Abwehr noch nicht wie erhofft stabilisieren. Der Innenverteidiger ist sogar eher ein Unsicherheitsfaktor.

Anders ist es bei den Kölnern. Dort haben viele der Neuzugänge direkt eingeschlagen. So ist zum Beispiel Isak Johannesson im Zentrum gesetzt, Marius Bülter hat schon zwei Tore und zwei Vorlagen erzielt und Jakub Kaminski belebt mit seinen Sprints, Dribblings und Ideen die Kölner Offensive. Außerdem standen beim FC viele Verpflichtungen bereits spätestens zur Mitte der Vorbereitung fest, sodass Lukas Kwasniok genug Zeit hatte, seine Mannschaft einzuspielen. Alessio Castro-Montes füllte am Deadline Day nur noch eine Position auf, die noch nicht doppelt besetzt war. Der HSV hat dagegen am letzten Tag des Sommer-Transferfensters mit Sambi Lokonga und Fabio Vieira gleich zwei potentiell wichtige Transfers getätigt. Und auch Luka Vuskovic, auf dem in der Defensive einige Hoffnungen ruhen, kam erst recht spät zu den Rothosen.

Kwasnioks Handschrift bereits erkennbar

Aus den unterschiedlichen Transferzeitpunkten resultiert – zumindest zum Teil – ein weiterer Faktor dafür, warum es bei den Geißböcken momentan deutlich besser läuft als bei den Hanseaten. Beide Mannschaften wählten in dieser Spielzeit einen neuen taktischen Ansatz – bei Köln aufgrund des Trainerwechsels, beim HSV aufgrund der veränderten Rolle als Aufsteiger. Die Hanseaten können nicht mehr so dominant wie in der zweiten Liga auftreten, weil sie nun öfter Außenseiter sind. Darum stellte Trainer Merlin Polzin auf eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette um. Es soll mehr Stabilität statt Spektakel geben. Das funktionierte bisher aber nicht, weil die Mannschaft noch nicht so gut mit dem System zurechtkommt. Die Defensive stand gegen St. Pauli und die Bayern nicht stabil genug. Gleichzeitig taten sich die Hanseaten in der Offensive schwer, hatten nicht wirklich Ideen, wie sie gefährlich nach vorne kommen sollen. So erzielten sie in den ersten Partien kein einziges Tor.

Beim FC greift die neue Taktik, die Kwasniok implementiert hat, bereits deutlich besser – eben auch zum Teil weil die Neuzugänge schon relativ früh da waren. So gab es in der Defensive gegen Wolfsburg zwar noch Verbesserungspotential, in Mainz und beim Heimspiel gegen Freiburg verteidigten die Geißböcke aber schon recht gut und vor allem leidenschaftlich. Gleichzeitig gibt es in der Offensive klare Ideen. Die Kölner möchten schnell über die Flügel umschalten und durch gezielte Hereingaben zum Abschluss kommen. Dabei ist der Angriff sehr variabel, es gibt viele Positionswechsel. So spielte sich der FC bereits 43 Torschüsse heraus, Platz 6 im Ligavergleich. Die Hamburger kommen auf weniger als die Hälfte, nämlich 21, und stehen damit auf Rang 17.

Unterschiedliche Kaderbreite

Festzuhalten ist bei dem Vergleich aber auch, dass die Kölner deutlich mehr Geld in die Hand nahmen – knapp 24,5 Millionen Euro im Vergleich zu fast neun. Dadurch schafften es die Geißböcke jedoch, den Kader in der Breite gut aufzustellen. So machten schon mehrmals die Joker den Unterschied und sicherten dem FC Punkte in Mainz und Wolfsburg sowie das Weiterkommen im Pokal gegen Regensburg. In dieser Hinsicht sind die Kölner deutlich besser aufgestellt als die Hamburger. Auch konnte der momentane Dritte der Bundesliga so den Verlust wichtiger Spieler wie den von Damion Downs oder Tim Lemperle auffangen. Die Hanseaten dagegen konnten Führungsspieler wie Davie Selke oder Ludovit Reis noch nicht adäquat ersetzen.

Im Vergleich der beiden Vereine wird daher deutlich, dass die Domstädter gerade im Bereich Transferpolitik und beim Umstellen auf eine neue Taktik bis jetzt einen guten Job gemacht haben und darum deutlich besser dastehen. Trotzdem sind natürlich erst drei Spieltage gespielt und es kann sich noch eine Menge ändern. Die Ausgangslage nach diesen ersten Partien ist für die Geißböcke aber durch die starke Arbeit schonmal deutlich besser als die der Rothosen.


„Weiterentwicklung der Mannschaft“: U21 hat sportliches Tal just vor dem Derby durchschritten

Evangelos Sbonias bei der U21
, ,
Startseite » News » Seite 260

„Weiterentwicklung der Mannschaft“: U21 hat sportliches Tal just vor dem Derby durchschritten

Die U21 hat das sportliche Tal in der Regionalliga West zumindest vorerst hinter sich gelassen: Die FC-Reserve stieß mit dem zweiten Sieg in Folge ins Tabellen-Mittelfeld vor. Trainer Evangelos Sbonias lobt die U21 des 1. FC Köln.

Das junge Team zeigt mittlerweile deutliche Fortschritte in der Entwicklung. Entsprechend war der Trainer nach der Partie zufrieden. Trainer Evangelos Sbonias lobt die U21 des 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Ausgangslage für die U21 des 1. FC Köln hat sich in kürzester Zeit deutlich verändert. Vor nicht einmal einem Monat standen die FC-Talente nach dem fünften Spieltag mit vier Niederlagen am Tabellen-Ende der Regionalliga West. Es drohte ein ungemütlicher Herbst zu werden für die junge Mannschaft, in der viele Spieler ihre erste Saison im Senioren-Fußball spielen. Doch mit den beiden folgenden Siegen gegen Wuppertal (3:2) vor der Länderspiel-Pause und in Bochum (1:0) am vergangenen Samstag kletterte das Team ins Mittelfeld, baute den Vorsprung auf die Abstiegszone auf vorerst vier Punkte aus. Mit einem Derbysieg am Mittag in der englischen Woche zuhause gegen Mönchengladbachs U23 könnte sogar schon beinahe Euphorie rund ums Geißbockheim ausbrechen. 

“Wir haben unser Tor leidenschaftlich verteidigt“

Die Kölner scheinen aus den Fehlern in den ersten Wochen der Saison gelernt zu haben, als das Team immer wieder mit leichtsinnigen Fehlern, die der Unerfahrenheit zuzuschreiben waren, auf die Verliererstraße geriet. Entsprechend war der erste Sieg ohne Gegentor seit dem zweiten Spieltag auch Balsam auf die Kölner Seele: „Wir haben unser Tor leidenschaftlich verteidigt“, konstatierte Trainer Evangelos Sbonias mit Blick auf die Schlussphase, „das ist auch eine kleine Weiterentwicklung der Mannschaft, so ein Spiel zu null zu gestalten.“

Insgesamt lobte der Coach sein Team insbesondere für den Auftritt in der zweiten Hälfte an der Castroper Straße: „Die zweite Halbzeit haben wir mehr oder weniger komplett im Griff, wir machen aber nicht das Tor und müssen deswegen bis zum Ende zittern.“ Dabei habe seine Mannschaft zu Spielbeginn durchaus noch Probleme gehabt: „In den ersten zehn Minuten haben wir uns schwergetan mit dem Pressing und auch in der Positionierung gegen den Ball von Bochum zurechtzukommen. Da haben wir uns kurz noch mal orientieren müssen. Deshalb war es in der Phase auch etwas wild. Danach kommen wir gut ins Spiel rein, haben einen super Angriff, der zum Elfmeter führt, und können das 2:0 nachlegen.“

Zufrieden mit Sargis Adamyan

Zufrieden zeigte sich der Coach auch mit seinem prominenten „Neuzugang“ Sargis Adamyan. Der 32-Jährige hielt sich bereits seit einigen Wochen bei der U21 fit und darf nach dem Ende der Transferperiode auch in der Regionalliga West spielen. Der Armenier nahm sein Schicksal offenbar professionell an und versucht diese kleinere Bühne für sich zu nutzen. „Er hat sich super eingefügt, hat noch ein paar Probleme in der Abstimmung gegen den Ball. Vor allem mit Ball hat er uns in vielen Momenten Ruhe gegeben und gute Lösungen, daher war es ein guter Einstand von ihm“, bilanzierte Sbonias. Am Mittag gegen Mönchengladbach dürfte sicherlich direkt der nächste Einsatz des Stürmers bevorstehen, der in Bochum zentral in der offensiven Dreierreihe hinter der Spitze Malek El Mala agierte.