Last-Minute-Glück für den FC – Der 1. FC Köln besiegt das Jahn-Trauma

Lukas Kwasniok coacht gegen Bergamo
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Last-Minute-Glück für den FC – Der 1. FC Köln besiegt das Jahn-Trauma

Der SSV Jahn Regensburg bleibt weiterhin ein Angstgegner der Geißböcke. Doch das Trauma scheint besiegt. Der 1. FC Köln besiegt Regensburg nach zwei späten Treffern 2:1 und steht in der zweiten Runde des Pokals.

Die zuletzt gefühlte Euphorie rund um das Geißbockheim hätte beinahe einen herben Dämpfer bekommen. Es drohte einmal mehr das Aus im DFB-Pokal. Doch durch zwei späte Tore drehten die Kölner das Spiel. Der 1. FC Köln besiegt Regensburg 2:1.

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Lukas Kwasniok hatte angekündigt, dass seine Mannschaft anders aussehen würde, als noch im Testspiel gegen Atalanta Bergamo. Und der neue Coach hielt für seine erste Pflichtspiel-Elf Wort. Wie angekündigt lief Ron-Robert Zieler als Pokal-Keeper auf und führte das Teams aufs Feld. Überraschender war da schon das Startelf-Debüt von Cenk Özkacar, der für Tom Krauß in die Anfangsformation rotierte. Zudem erhielten Luca Waldschmidt und Linton Maina den Vorzug vor dem gegen Bergamo stark aufspielenden Jan Thielmann sowie Kristoffer Lund. Damit befanden sich sechs Neuzugänge direkt in der Anfangsformation. „In der Liga wirst du den Gegner nicht ganz so häufig tief bespielen können. Das erwarte ich heute schon mit zunehmender Dauer. Insofern stand das Spiel im letzten Drittel in der Vorbereitung im Fokus“, sagte Kwasniok vor der Begegnung.

Hübers Fehler sorgt für die größte Gefahr

Während genau dieser Ansatz gegen Vitesse Arnheim noch nach hinten losging, übernahm der FC frühzeitig das Zepter und spielte munter nach vorne und ließ hinten nichts zu. Große Gefahr strahlten die Geißböcke aber zunächst ebenfalls nicht aus. Der Drittligist stand rund um die eigene Box sehr sicher, verteidigte konzentriert. Erst ein Steckpass von Waldschmidt auf Jakub Kaminski deutete mal die von Kwasniok unter der Woche geforderte Finesse an. Doch es blieb dabei, der FC gab den Ton an, mehr als ein Distanzschuss von Marius Bülter war vor der ersten Trinkpause dann aber nicht drin (21.). Und sollte Regensburg den Plan verfolgt haben, den FC erst einmal mürbe zu machen, um dann Nadelstiche zu setzen, dann ging das einigermaßen auf. Zumindest kam der Gastgeber nach 25 Minuten ebenfalls zu den ersten beiden Ecken, die aber deutlich gefährlicher waren als das Halbe Dutzend der Geißböcke.

Auf der anderen Seite brachte Kaminski eine Flanke auf Bülter, der den Ball per Kopf über das Tor setzte (28.). Doch Köln fehlte auch weiterhin die richtige Idee, die Defensive des Jahn zu knacken. Das sah nach einem katastrophalen Fehler von Timo Hübers auf der anderen Seite anders aus. Lucas Hermes übernahm die Kugel, suchte den Weg zum Tor, brauchte aber zu lange, so dass die Kölner Abwehr aufrücken konnte. Zieler hatte mit dem Abschluss schließlich kein Problem mehr (38.). Für Regensburg war in der Situation deutlich mehr drin. Mit dem Halbzeitpfiff kam dann auch der FC noch einmal gefährlich vor das Regensburger Gehäuse. Einen Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Hübers zwar Richtung Tor, aber eben auch nur Richtung. Die Teams gingen also mit einem torlosen Remis in die Kabine.

Bauer schockt den FC

Kwasniok schickte die gleiche Elf in den zweiten Abschnitt und der FC schien zunächst etwas zielstrebiger. Zumindest wurde Waldschmidt direkt gut am Strafraum eingesetzt, der Versuch verfehlte das Ziel aber ebenfalls deutlich (48.). Eine Momentaufnahme. Die Begegnung blieb zerfahren. Und auch Schiedsrichter Christian Dingert wollte nicht mitspielen. Zwei mindestens diskutable Handspiele der Regensburger Hintermannschaft reichten nicht für den Elfmeterpfiff. Der FC wurde nun aber deutlich stärker, erhöhte den Druck. Unter anderem kam erneut Waldschmidt aus 16 Metern zum Abschluss, aber Felix Gebhardt hatte mit dem Flachschuss keine große Mühe (65.). Auf der anderen Seite machte es Benedikt Bauer besser. Nachdem der Regensburger zuvor im eigenen Strafraum noch klar den Ball mit der Hand gespielt hatte, nahm er nun aus 20 Metern Maß und brachte den Gastgeber in Front (66.).

Vielleicht so etwas wie der Weckruf? Immerhin kam der eingewechselte Jan Thielmann nach einer Ecke aus der Drehung zum Abschluss, der Versuch wurde geblockt (71.). Kwasniok brachte mit Said El Mala, Florian Kainz und Ragnar Ache drei weitere Kräfte für die Schlussphase. Und das zeigte direkt Wirkung. Kainz streckte durch auf El Mala, der das lange Eck anvisierte, aber an der Grätsche eines Regensburgers scheiterte (77.). Der Kölner Youngster belebte das Spiel deutlich, war aber mitunter zu eigensinnig. Der FC warf noch einmal alles nach vorne und belohnte sich spät. Zunächst glich Martel in der Nachspielzeit aus, dann war Johannesson mit dem 2:1 zur Stelle. Der FC ist mit einem blauen Auge davon gekommen. Am kommenden Sonntag steht dann auch das erste Ligaspiel an. Dann ist der FC zu Gast beim 1. FSV Mainz 05.

Zieler – Özkacar (68. Thielmann), Hübers, Schmied – Maina (68. Lund), Sebulonsen – Kaminski (75. El Mala), Martel, Johannesson, Waldschmidt (75. Kainz) – Bülter (75, Ache) Tore: 1:0 Bauer (66.) 1:1 Martel (90. +6.), 1:2 Johannesson (90. +8)


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Dritte Pleite im vierten Spiel: U21 nach 2:4 gegen Siegen Schießbude der Liga

Evangelos Sbonias, Lukas Berg und Marco Höger
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Dritte Pleite im vierten Spiel: U21 nach 2:4 gegen Siegen Schießbude der Liga

Die Reserve der Geißböcke kommt in dieser Saison nicht in Tritt: Das 2:4 (0:1) gegen die Sportfreunde Siegen war bereits die dritte Niederlage im vierten Spiel. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Siegen.

Besorgniserregend: Die Kölner brachen gegen den Aufsteiger schon zum dritten Mal in der zweiten Hälfte ein. Die Folge: Die FC-Reserve ist mit zwölf Gegentoren die Schießbude der Regionalliga West. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Siegen.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:5-Klatsche in Paderborn neun Tage zuvor auf vier Positionen: San-Luca Spitali ersetzte Max Lippert als Linksverteidiger. Luc Dabrowski, Luiz Labenz und Safyan Toure saßen zudem diesmal zunächst auf der Bank. Dafür starteten Neo Telle, Arda Süne und Malek El Mala. Florian Dietz, der kürzlich vom FC zur U21 degradiert wurde, verfolgte die Partie in zivil von der Haupttribüne aus. Während die zahlreichen mitgereisten Siegener Fans die Partie stimmungsvoll in ein Heimspiel verwandelten, hatten die Gastgeber die erste gute Chance des Nachmittags: Patrik Kristal eroberte den Ball im Mittelfeld und die U21 schaltete schnell um. Nilas Yacobi scheiterte jedoch freistehend an Siegens Schlussmann Justin Ospelt (5.).

Führungstreffer aus dem Nichts

Die U21 kontrollierte danach das Spielgeschehen, von den Sportfreunden war im Offensivspiel kaum etwas zu sehen. Der Kölner Kapitän Luca Dürholtz leitete die nächste gute Chance ein mit seinem Pass links raus in den Sechzehner zu Yacobi. Dessen flache Hereingabe landete bei Arda Süne, der mit seinem Schuss aus der Drehung jedoch ebenfalls an Ospelt scheiterte (18.). Siegen gelang jedoch der Führungstreffer aus dem Nichts. Einer Spielverlagerung aus dem Mittelkreis auf die rechte Kölner Abwehrseite folgte eine Flanke ins Zentrum, die Dustin Willms am Fünfmeterraum unbedrängt zum 0:1 einköpfen konnte (20.). Der Stürmer war zwischen Spitali und Mikail Özkan entwischt.

Die Kölner hatten jedoch den schnellen Ausgleich auf dem Fuß, doch abermals behielt Siegens Torwart Justin Ospelt die Oberhand und wehrte den Schuss des im Sechzehner freistehenden El Mala ab (24.). Das Abschluss-Pech der U21 setzte sich fort: Arda Süne traf mit seinem Distanzschuss nach Zuspiel von Emin Kujovic nur den linken Pfosten (34.). Zur Pause stand trotz der klaren Überlegenheit der FC-Talente ein 0:1-Rückstand auf der Anzeigetafel des Franz-Kremer-Stadions. An den Verhältnissen änderte sich auch nach der Pause zunächst nichts. Die Kölner bestimmten das Spielgeschehen, ein Schuss von Dürholtz von der Strafraum-Grenze zischte nur knapp über die Querlatte (55.). Und wieder waren es die Gäste, die aus dem Nichts zu einem weiteren Treffer kamen: Yacobi verlor den Ball an der Seitenlinie.

U21 kommt nochmal zurück ins Spiel

Siegen verlagerte das Spiel auf die rechte Kölner Abwehrseite. Derrick Kyere kam gegen Marvin Ajani zum Flanken und Cagatay Kader nickte die Kugel am zweiten Pfosten ein zum 0:2 (56.). Ein Blackout der Siegener Hintermannschaft holte die U21 jedoch zurück ins Spiel. Florian Mayer spielte einen zu kurzen Rückpass Richtung Torwart. Malek El Mala sprintete zum Ball, umkurvte den Keeper und schob zum 1:2 ein (63.). Siegens Kyere verpasste bei einem Konter aus guter Schuss-Position den dritten Treffer für die Sportfreunde und damit die mögliche Vorentscheidung zunächst, der Ball flog über das Tor (70.).

Nach einem weiteren Konter fiel der dritte Konter allerdings doch: Die Kölner Hintermannschaft hatte den Ball eigentlich schon unter Kontrolle, doch ausgerechnet der Routinier Marvin Ajani vertändelte mit einer zu leichtfertigen Verteidigung. Dennis Brock jagte den Ball direkt aus 16 Metern in den Winkel zum 1:3 (74.). Der eingewechselte Shaibou Oubeyapwa erhöhte sogar auf 1:4. Nach einem Zuspiel in den Sechzehner ließ er die halbe Kölner Abwehr stehen und vollstreckte flach ins lange Eck (79.). Ajanis Freistoßkracher in den Winkel von der Strafraum-Kante zum 2:4 war nur noch Ergebnis-Kosmetik (90.).

Der U21 gelang es an diesem Nachmittag nicht, die eigene Überlegenheit und Chancen in Tore umzumünzen. Die Sportfreunde verdienten sich damit die drei Punkte in der Schlussphase. Für die U21 geht es am kommenden Sonntag (14 Uhr) – parallel zum Bundesliga-Auftakt des FC in Mainz – mit dem Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Lotte weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Telle, Özkan, Spitali – Kujovic, Dürholtz – Süne (67. Borie), Kristal, Yacobi (58. Labenz) – M. El Mala (85. Toure). Tore: 0:1 Willms (20.), 0:2 Kader (56.), 1:2 M. El Mala (63.), 1:3 Brock (74.), 1:4 Oubeyapwa (79.), 2:4 Ajani (90.). Zuschauer: 1100.


Liveticker zum DFB-Pokal-Spiel des 1. FC Köln gegen Regensburg: In der Nachspielzeit krempelt der FC das Spiel auf links – 1:2

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Liveticker zum DFB-Pokal-Spiel des 1. FC Köln gegen Regensburg: In der Nachspielzeit krempelt der FC das Spiel auf links – 1:2

Am Sonntagnachmittag war es soweit. Nach Wochen der Vorbereitung startete der FC ins erste Pflichtspiel. In einer zum Schluss nervenaufreibenden Partie gewinnt der FC 2:1 gegen den Jahn. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum DFB-Pokal zwischen dem 1. FC Köln und Regensburg.

Nach den Testspielen der vergangenen Wochen startete der FC nun mit Trainer Lukas Kwasniok in den DFB-Pokal und feiert den ersten Sieg der Saison – wenn auch knapp. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum DFB-Pokal zwischen dem 1. FC Köln und Regensburg.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Jahn Regensburg. Im Jahnstadion traf der FC am Sonntag um 15:30 Uhr in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Drittligisten. FC-Trainer Lukas Kwasniok sah im Gegner – nicht nur aufgrund der Historie – zwar eine harte Nuss, wollte aber dennoch mit den Geißböcken beweisen, dass man nicht umsonst ein Bundesliga-Aufsteiger sei. Das gelang lange nicht. Bis die Geißböcke in der Nachspielzeit das Spiel auf links drehten. Zum Schluss wurde es der versprochene Pokalfight.



Ganz neue Voraussetzungen: Die Breite des Kaders belebt das Geschäft beim 1. FC Köln

Luca Waldschmidt traf gegen Atalanta Bergamo per Strafstoß
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Ganz neue Voraussetzungen: Die Breite des Kaders belebt das Geschäft beim 1. FC Köln

Mit Rav van den Berg hat der FC bereits den zehnten Neuzugang vorgestellt. Daneben gibt es aber auch viele Spieler, die länger dabei sind und sich nun offenbar strecken müssen beim 1. FC Köln: Spornt der Konkurrenzkampf etablierte Spieler an? Denn von einer mangelnden Breite kann keine Rede mehr sein.

Die Aufstiegshelden des vergangenen Jahres müssen um ihre Positionen bei den Geißböcken kämpfen. Denn Sportdirektor Thomas Kessler hat den Kader ziemlich aufgerüstet beim 1. FC Köln: Spornt der Konkurrenzkampf etablierte Spieler an?

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Es ist ein krasser Kontrast beim 1. FC Köln: In der vergangenen Jahren unter Christian Keller war der Verein – auch aufgrund der Transfersperre – eher zurückhaltend auf dem Transfermarkt unterwegs. In diesem Sommer dagegen hat der neue Sportdirektor Thomas Kessler bereits zehn Spieler verpflichtet. Der Verein rüstet beeindruckend auf für die erste Liga und kann sich über die Breite des Kaders nicht mehr beschweren. Aber nicht nur die Neuzugänge könnten eine Verstärkung für den FC sein. Durch die größere Konkurrenzsituation ist es möglich, dass auch Spieler, die sich in den vergangenen Spielzeiten bei den Kölnern etabliert haben, bessere Leistungen abliefern. Der Kampf um die Plätze in der Startelf spornt sie möglicherweise an.

Kampf um Platz im Kader

In den zurückliegenden Spielzeiten hatte man nämlich manchmal den Eindruck gewinnen können, dass sich einige Profis ihrem Platz in der Mannschaft zu sicher waren. Denn durch die wenigen Verstärkungen von außerhalb bekamen die etablierten Spieler weniger Druck. So mussten sie nicht so hart um ihre Position kämpfen. In der vergangen Spielzeit etwa gelang zwar der Aufstieg, dieser war aber nicht so souverän, wie er hätte sein können. Ein Grund dafür war möglicherweise, dass viele Spieler nicht an ihr Leistungslimit gekommen sind – vielleicht eben auch wegen der vermeintlich geringen Konkurrenz. Immer wieder wurde die fehlende Breite im Kader bemängelt, das nicht genug Qualität von der Bank käme.

In der kommenden Spielzeit können die Akteure sich das nicht mehr erlauben. Denn Stand jetzt ist der Kader Lukas Kwasniok mit Blick auf die Feldspieler sogar eher noch zu groß. „Wir werden heute mit 25 Spielern trainieren, weil auch Luca Kilian jetzt wieder zurückkehrt. Wir sind sicherlich auch dabei, jetzt den Kader an der ein oder anderen Stelle ein wenig einzuengen“, so der Coach auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal Spiel gegen Regensburg. Um also kein Opfer dieser Verkleinerung des Kaders zu werden, müssen sich die Profis voll reinhängen und Leistungen zeigen. Und auch die, die nicht direkt davon bedroht sind, aus dem Aufgebot rauszufallen, brauchen einen guten Eindruck im Training und in den Spielen, um auf Einsatzzeit zu kommen.

Positive Beispiele

Dass der Konkurrenzkampf die Profis anspornt, zeigt sich in der Vorbereitung schon an ein paar Beispielen. So machte Luca Waldschmidt bisher einen sehr guten Eindruck. Meistens setzte ihn Kwasniok als Stürmer ein, der sich dann auch mal fallen ließ. In der Rolle überzeugte der 29-Jährige mit seiner Kreativität und strahlte mit seiner guten Technik auch Torgefahr aus. Im Vergleich zur abgelaufenen Spielzeit präsentiert sich der Linksfuß bislang deutlich verbessert – was eben auch an der Konkurrenz auf seinen Positionen liegen wird. Ähnlich ist es bei Joel Schmied. Der Winterneuzugang fand in der Rückrunde 2024/25 nicht wirklich rein beim FC. Nun war er in der Vorbereitung der vielleicht beste Innenverteidiger. So kann der Schweizer sich trotz der Zugänge um Rav van den Berg und Cenk Özkacar berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen.

Und auch andere Spieler müssen um ihren Platz kämpfen. Etwa Florian Kainz, der in den vergangenen Jahren nicht mehr an seine starken Leistungen in der ersten Phase unter Steffen Baumgart herankommt. Oder der gerade erst abgesetzte frühere Kapitän Timo Hübers. Zwar äußerte sich Kwasniok sehr positiv über ihn, meinte, seine Vorbereitung sei „1A mit Sternchen“ und dass der Innenverteidiger „absolut gesetzt“ ist. Aber durch die Neuzugänge in der Defensive kann sich auch der 29-Jährige seinem Platz über die Saison hinweg nicht zu sicher sein. Er muss sich im Vergleich zur manchmal durchwachsenen vorherigen Spielzeit steigern. Bisher hat Hübers das für seinen neuen Trainer wohl gut geschafft, muss das aber auch weiter bestätigen. Ebenso wie viele weitere Spieler wie Dominique Heintz, Leart Pacarada oder Denis Huseinbasic, die für die Begegnung gegen Regensburg nicht nominiert wurden.

Und vielleicht finden sie mit der neuen Konkurrenzsituation und unter dem neuen Trainer ja nochmal ein neues Leistungshoch – oder spielen nicht mehr die Rolle wie in der abgelaufenen Saison.

Duell am Sonntag: Jahn Regensburg ist ein Angstgegner des 1. FC Köln im DFB-Pokal

Florian Kainz gegen Jahn Regensburg
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Duell am Sonntag: Jahn Regensburg ist ein Angstgegner des 1. FC Köln im DFB-Pokal

Bereits zwei Mal sind die Kölner in den vergangenen Jahren im DFB-Pokal auf Jahn Regensburg getroffen. Bisher gingen die Begegnungen nicht gut aus für den 1. FC Köln: Jahn Regensburg ist der Pokal-Angstgegner des FC.

Am kommenden Sonntag starten die Kölner gegen Jahn Regensburg in die Saison. Dass die Pflichtaufgabe in der ersten Pokal-Runde auch ihre Tücken hat, zeigte sich schon mehrfach beim 1. FC Köln: Jahn Regensburg ist der Pokal-Angstgegner des FC.

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Nicht schon wieder Jahn Regensburg. So oder so ähnlich dürfte die Reaktion vieler FC-Fans gewesen sein, als die erste DFB-Pokalrunde ausgelost wurde. Denn in den vergangenen fünf Jahren mussten die Geißböcke schon zweimal im Pokal gegen die Oberpfälzer ran – beide Male schieden die Kölner aus. Zuerst im Achtelfinale 2020/21. Dabei sah es damals eigentlich gut aus für den 1. FC Köln. Nach 22 Minuten führten der FC bereits mit 2:0, gab den Vorsprung aber noch vor der Pause wieder her. Zusätzlich verschoss Emmanuel Denis in der 78. Minute einen Strafstoß, sodass das Spiel erst in die Verlängerung und anschließend ins Elfmeterschießen ging. Dort versagten dann Jorge Meré und Jannes Horn die Nerven.

Erstrunden-Aus vor drei Jahren

Das zweite Aufeinandertreffen fand nur anderthalb Jahre später statt, dieses Mal – wie jetzt auch am kommenden Sonntag – in der ersten Runde. Im Vergleich zum ersten Duell war der Spielverlauf genau umgekehrt: Regensburg führte früh 2:0, der FC konnte durch Mark Uth und Dejan Ljubicic ausgleichen. Erneut kam es zum Elfmeterschießen, wo dieses Mal Jeff Chabot und Kingsley Ehizibue vergaben. Damit kann man den Drittligisten durchaus als Pokal-Angstgegner der Geißböcke bezeichnen, da sie noch nie gegen Regensburg weitergekommen sind.

Daran zeigt sich, dass die Kölner die Partie gegen die Oberpfälzer nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Auch wenn der Drittligisten in den ersten beiden Ligaspielen nur einen Punkt holte und zuletzt gegen den MSV Duisburg 0:4 verlor. Trotzdem zeigt die Historie, dass so ein Aufeinandertreffen im Pokal auch gefährlich sein kann. Dem ist sich auch Eric Martel bewusst. „Wir müssen die selbe Energie wie im Spiel gegen Atalanta aufs Feld bringen. Wir wissen ganz genau, dass das ein ganz anderes Spiel sein wird gegen die Regensburger. Zumal es ein Pokalspiel ist. Für die ist es auch ein richtiges Highlight-Spiel“, sagte der 23-Jährige am Donnerstag nach dem Training.

Liga-Bilanz deutlich positiver

Wenn beide Vereine in der Liga gegeneinander gespielt haben, lief es für die Geißböcke übrigens deutlich besser. In sechs Partien gab es vier Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage aus Sicht der Kölner. Aber gerade das letzte vorherige Duell dürfte noch allen im Kopf sein, die es mit dem FC halten. Am 32. Spieltag kamen die Domstädter zuhause nicht über ein mageres 1:1 gegen den späteren Absteiger hinaus. Im Anschluss mussten deswegen Trainer Gerhard Struber und Sport-Geschäftsführer Christian Keller gehen. Nun beginnt dann am Sonntag ausgerechnet wieder gegen Regensburg eine neue Ära beim 1. FC Köln: die von Trainer Lukas Kwasniok und Sportdirektor Thomas Kessler.

Prämien, Auslosung, TV-Übertragung: Was FC-Fans zum Pokal wissen müssen

DFB-Pokal
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Prämien, Auslosung, TV-Übertragung: Was FC-Fans zum Pokal wissen müssen

Am Sonntag geht es auch für den FC los. Der Pokal steht an. Doch wer überträgt? Wie hoch sind die Prämien? Wer sind die Favoritenschrecken? Für alle Fans des 1. FC Köln: Alle Infos zum DFB-Pokal.

Mit der 1. Runde des DFB-Pokals startet die Pflichtspiel-Saison der Geißböcke. Der FC trifft auf Regensburg – mal wieder. Doch wer überträgt? Wie hoch sind die Prämien? Wer sind die Favoritenschrecken? 1. FC Köln: Alle Infos zum DFB-Pokal.

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Für den FC geht es am Sonntagnachmittag gegen Jahn Regensburg. Ausgerechnet Regensburg, ist man geneigt zu sagen. Denn gegen die Oberpfälzer gab es in den vergangenen beiden Pokal-Duellen jeweils das Aus. Auch das letzte Spiel gegen den Jahn hatte Folgen. Nach dem 1:1 gegen das damalige Tabellenschlusslicht waren die Tage von Gerhard Struber in der vergangenen Spielzeit gezählt. Nun will Lukas Kwasniok die Serie brechen.

Wann wird die 2. Runde des DFB-Pokals ausgelost?

Die Begegnungen der 1. Runde sind noch nicht gespielt, da steht schon der Termin für die Auslosung der 2. Runde fest. Die Partien werden am 31. August im Rahmen der ARD-Sportschau gezogen. Der Termin hat auch mit den Pokalspielen am 26/27. August zu tun. Dann starten auch Bayern München und der VfB Stuttgart ins Turnier. Die beiden Teams bestritten zunächst den Supercup.

Wie ist der Weg nach Berlin?

Zum 83. Mal wird in dieser Spielzeit der DFB-Pokal ausgetragen. Das Finale findet am 23. Mai im Olympiastadion statt. Wer nach Berlin fahren will, muss zunächst fünf Runden überstehen. Bis zur Winterpause finden noch die 2. Runde Ende Oktober sowie das Achtelfinale Anfang Dezember statt. Das Viertelfinale wird dann Anfang und Mitte Februar ausgetragen, das Halbfinale im April.

Welche Prämien gibt es im DFB-Pokal?

Schon das Erreichen der 1. Runde ist lukrativ. Jeder Teilnehmer erhält grundsätzlich gut 210.000 Euro. Ab dann wird bis zum Halbfinale jeweils verdoppelt:

1. Hauptrunde211.886
2. Hauptrunde423.772
Achtelfinale847.544
Viertelfinale1.695.088
Halbfinale3.390.175
Verlierer Finale2.880.000
Sieger Finale4.320.000

Welche Sensationen stecken nnoch in der 1. Runde?

In diesem Jahr nehmen Mannschaften zwischen der Bundesliga und den Oberligen teil. Aus der fünften Klasse sind der SV Atlas Delmenhorst (Oberliga Niedersachsen), FK Pirmasens (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar), FV Engers (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar), RSV Eintracht Stahnsdorf (NOFV-Oberliga) und der SV Hemelingen (Oberliga Bremen) dabei. Für die erste Überraschung sorgte Arminia Bielefeld im Duell gegen Werder Bremen. Der Vorjahres-Finalist setzte sich verdient durch.

Wo wird der DFB-Pokal übertragen?

Alle 63 Begegnungen werden in voller Länge bei Sky übertragen – so auch die Partie des 1. FC Köln. ARD und ZDF haben sich 15 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen gesichert – unter anderem natürlich das Finale. Vier Spiele der ersten Runde werden im Öffentlich-Rechtlichen gezeigt. Zusammenfassungen gibt es natürlich in der Sportschau und im Sportstudio sowie auf DAZN.


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Alle Neuverpflichtungen im Kader des 1. FC Köln: Frisch verpflichtet und direkt in die Startelf?

Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen mit Trainer Lukas Kwasniok
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Alle Neuverpflichtungen im Kader des 1. FC Köln: Frisch verpflichtet und direkt in die Startelf?

Sechs Wochen Vorbereitung hat der FC bereits absolviert, nun neigt sich diese mit dem ersten Pflichtspiel dem Ende entgegen. Und gegen Regensburg am Sonntag könnte die Aufstellung deutlich verändert aussehen im Vergleich zum letzten Spieltag der Vorsaison beim 1. FC Köln: Mehrere Neuzugänge drängen in die Startelf.

Mit dem Wechsel von Rav van den Berg haben die Geißböcke bisher ganze zehn neue Spieler geholt. Mit ihnen gibt es eine neue Struktur und ein neues Gesicht für den 1. FC Köln: Mehrere Neuzugänge drängen in die Startelf.

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Bei ihm geht gerade alles ganz schnell: Am Dienstag vor einer Woche machte der 1. FC Köln Kristoffer Lunds Verpflichtung offiziell. Nichtmal eine halbe Stunde später stand der Linksverteidiger dann schon auf einem Trainingsplatz am Geißbockheim und mischte voll mit. Und nur ein paar Tage später feierte der US-Nationalspieler direkt sein Debüt im Trikot der Kölner. Im Test gegen Atalanta Bergamo lief der 23-Jährige von Beginn an auf und überzeugte. Dadurch stehen seine Chancen gut, dass er etwas über eine Woche später auch sofort zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg kommt. Dabei ist der gebürtige Däne nicht der einzige Neuzugang, der in die Kölner Startelf drängt. Gleich mehrere Neulinge in der Domstadt können sich berechtigte Hoffnungen machen, am kommenden Sonntag von Beginn an auflaufen zu dürfen. Zumindest befinden sich gleich alle zehn Neuzugänge im Kader gegen Rgensburg.

Neues Gesicht für den FC

Unter anderem haben sich zum Beispiel Akteure wie Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Tom Krauß oder Jakub Kaminski in der Vorbereitung (größtenteils) stark präsentiert. Und auch in der Sturmspitze ist es gut möglich, dass mit Ragnar Ache oder Marius Bülter direkt ein Neuzugang das Vertrauen von Trainer Lukas Kwasniok bekommen wird. Genauso dürfte der Neuzugang Rav van den Berg bei einer Ablösesumme von bis zu zehn Millionen Euro nicht nur gekommen sein, um mittelfristig auf der Bank zu sitzen. So dürfte sich die Startelf am kommenden Sonntag schon deutlich von der am letzten Spieltag der abgelaufenen Spielzeit gegen den 1. FC Kaiserslautern unterscheiden.

Neuer Trainer, neue Spieler, neue Startelf – der 1. FC Köln bekommt in der Bundesliga ein neues Gesicht. Und das erscheint mehr als sinnvoll für den Verein. Denn auch in der Aufstiegssaison wirkte die Mannschaft nicht immer souverän, von der Abstiegsspielzeit ein Jahr zuvor ganz zu schweigen. So gibt es nun einen frischen Start in der höchsten deutschen Spielklasse, mit dem ein Grundstein für die nächsten Jahre gelegt werden könnte. Gleichzeitig war es notwendig, den Kader für die kommende Saison mit Neuzugängen auszustatten, um die Qualität zu erhöhen. Ansonsten wäre die Mission Klassenerhalt für Kwasniok und seine Schützlinge extrem schwierig geworden.

Qualität des neuen Gesichts noch unklar

Gleichzeitig bleibt aber abzuwarten, wie viele der Neuzugänge sich am Ende wirklich als Verstärkungen herausstellen. Viele zeigen gute Ansätze, müssen das aber auch in der Bundesliga beweisen. Außerdem führen die vielen Veränderungen dazu, dass die Mannschaft und ihr Trainer sich erst noch finden müssen. Wie gut das in der Vorbereitung schon gelang, bleibt abzuwarten. Auch die in die Startelf drängenden Verpflichtungen werden eine gewisse Zeit brauchen, um sich einzugewöhnen. Dass das vielleicht relativ schnell gelingt, deutete der 4:0-Sieg gegen Atalanta Bergamo an. Dabei waren die Lombarden aber auch ein in dem Spiel schwacher Gegner. Es bleibt daher abzuwarten, wie gut das neue Gesicht des 1. FC Köln am Ende wirklich ist.

Das erwartet den FC in Regensburg: Intensität, Robustheit und Mut

Luca Waldschmidt im Duell mit Christian Kühlwetter von Jahn Regensburg
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Das erwartet den FC in Regensburg: Intensität, Robustheit und Mut

Nach einer intensiven Vorbereitung geht es für den FC nun endlich los. Am Sonntagnachmittag gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok zur ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten SSV Jahn Regensburg. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Regensburg.

Mit dem Duell beim SSV starten die Kölner in das Unterfangen DFB-Pokal und gleichzeitig in die Pflichtspielsaison. Das erwartet den 1. FC Köln gegen Regensburg.

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Form: Nach insgesamt sechs Testspielen, von denen der SSV drei gewann und zwei verlor, starteten die Regensburger bereits vor zwei Wochen in die Pflichtspielsaison. Zu Beginn der neuen 3. Liga gastierte das Team von Trainer Michael Wimmer beim FC Ingolstadt. Gegen die Schanzer gerieten die Rot-Weißen im Laufe der ersten Halbzeit in Rückstand und glichen erst in der Nachspielzeit aus. Eine Woche später stand dann das erste Heimspiel gegen den Aufsteiger MSV Duisburg an. Die Aufsteiger gingen früh mit 1:0 in Führung. Kurze Zeit später sah SSV-Angreifer Christian Kühlwetter aufgrund eines Fouls die Rote Karte. Somit musste der Zweitligaabsteiger rund 80 Minuten in Unterzahl absolvieren. Am Ende gab es ein 0:4. Am vergangenen Mittwoch ging es für Regensburg im Landespokal Bayern weiter. Regensburg setzte sich beim Fünftligisten TSV Kornburg knapp 2:1 durch.

Zahlreiche Neuzugänge in Regensburg

Sommertransfers: Nach dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga hat sich der Kader des SSV Jahn Regensburg extrem verändert. Ganze 13 Neuzugänge präsentierte Geschäftsführer Achim Beierlorzer, der vor wenigen Jahren noch Cheftrainer beim FC war. Die prominenteste Neuverpflichtung ist Mittelfeldspieler Adrian Fein, der erst im Laufe dieser Woche zum SSV wechselte und bereits in der Saison 2018/2019 für den Jahn auflief. Der 26-Jährige war in seiner Karriere bereits für den TSV 1860 München, den FC Bayern München, den Hamburger SV, die PSV Eindhoven, Greuther Fürth, Dynamo Dresden, Excelsior Rotterdam, den SC Verl und Waldhof Mannheim aktiv. Insbesondere beim HSV ließ Fein sein enormes Talent aufblitzen und gehörte zu den absoluten Leistungsträgern der Rothosen. Im Anschluss an seine Zeit in Hamburg konnte der Mittelfeldspieler jedoch nicht wieder an sein Maximum anknüpfen.

Das bremste die Karriere des Rechtsfußes aus. Nachdem der gebürtige Münchener in der vergangenen Saison für Mannheim auflief und dabei bereits in der 3. Liga zum Einsatz kam, kehrte Fein nun ablösefrei zum SSV zurück. In Regensburg soll der ehemalige Hamburger, der immerhin 52 Zweitligaspiele auf seinem Konto hat, dabei mithelfen, dass der Jahn eine sorgenfreie Saison hat und am besten um den Aufstieg mitspielt.

Trainer und Taktik

Der Trainer: Michael Wimmer ist seit dieser Spielzeit Cheftrainer des SSV Jahn Regensburg. Der gebürtige Dingolfinger spielte als Aktiver überwiegend im Amateurbereich, arbeitete während seiner Laufbahn jedoch schon als Jugendtrainer. Nach seinem Karriereende stieg Wimmer 2010 als Nachwuchstrainer beim 1. FC Nürnberg ein. Dort trainierte er verschiedene Jugendmannschaften und war auch Co-Trainer der U23 sowie Assistent bei den Profis. Nach sieben Jahren in Nürnberg zog Wimmer 2018 nach Augsburg. Beim FCA war er sowohl unter Manuel Baum als auch unter Martin Schmidt Co-Trainer bei der ersten Mannschaft. 2019 wechselte er als Assistenztrainer zum VfB Stuttgart und übernahm im Herbst 2022 interimsmäßig die Profimannschaft. Anfang 2023 wurde er Cheftrainer bei Austria Wien, führte den Club auf Platz 5 und in die Qualifikation zur UEFA Europa Conference League. Im Frühjahr 2025 betreute er kurzzeitig Motherwell FC in Schottland und sicherte den Klassenerhalt, ehe er aus familiären Gründen zurücktrat.

In seiner Spielidee setzt Wimmer auf Einsatzbereitschaft, Mut, Intensität und klare Überzeugung. Er will junge Spieler fördern sowie mutigen und zielstrebigen Fußball spielen lassen. Seine Aufgabe beim Jahn ist, nach dem Abstieg in die 3. Liga den sportlichen Umbruch mitzugestalten und die Mannschaft wieder auf Erfolgskurs zu bringen.

Florian Kainz gegen Jahn Regensburg
Florian Kainz gegen Jahn Regensburg

Formation: In den ersten beiden Ligaspielen ließ Wimmer seine Mannschaft in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Dabei besteht die Dreierkette aus drei körperlich robusten Spielern, die sowohl in der Luft als auch am Boden ihre Stärken besitzen. Auf den beiden Schienenpositionen haben aktuell Sebastian Stolze und Nicolas Oliveira die Nase vorn. Beide sammelten schon Erfahrungen in der 2. Bundesliga und sind eher offensiv ausgerichtet. Die beiden Sechserpositionen sind von Erfahrung geprägt. So haben Andreas Geipl und Kapitän Christian Kühlwetter gemeinsam knapp 450 Profispiele auf dem Konto. Während Geipl den defensiveren Part übernimmt, agiert Kühlwetter als Spielgestalter, der das Spiel seiner Mannschaft ankurbelt. Die drei Positionen im Angriff sind sehr variabel. Hier rotieren die Spieler immer wieder und können zwischen einer Einzel- oder Doppelspitze hin- und herwechseln. Wimmer möchte, dass sein Team alles spielerisch löst. Dabei rücken die beiden Schienenspieler bei Angriffen immer mit nach vorn. Bei gegnerischen Angriffen agiert Regensburg in einer Fünferkette. Den FC erwartet eine robuste Mannschaft, die Zweikämpfen wohl nicht aus dem Weg gehen wird.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Regensburg: „Jede Mannschaft stellt in jeder Runde eine Gefahr dar. Die Teams haben sich die Teilnahme durch Leistungen erarbeitet. Regensburg ist unangenehm zu bespielen. Die Vorzeichen zu den vergangenen Duellen haben sich ein wenig verändert. Die Regensburger waren damals in einer etwas stabileren Phase. Sie haben jetzt auch einen gewissen Umbruch hinter sich. Wir freuen uns auf dieses Duell und wollen zeigen, was wir draufhaben.“

Michael Wimmer über den FC: „Wir haben natürlich die Underdog-Rolle. Aber es ist ein Pokalspiel und es ist wichtig, dass wir so lange wie möglich die Null halten und mit Überzeugung und Mut auftreten. Wir müssen an die Chance glauben, und wenn es eine geben sollte, müssen wir versuchen, diese dann auch zu nutzen. Es wird der Schlüssel sein. Den Rückhalt der Fans werden wir wiederhaben. Ich freue mich darauf, meinen Freund Lukas wiederzusehen. Köln hat eine neue Mannschaft, einen guten Trainer und auch noch einmal gut eingekauft. Sie haben eine Mischung aus Routine und spielerischer Qualität. Auch haben sie in ihrem Spiel viel Tiefgang und auch einige Positionswechsel. Der FC ist eine spannende Mannschaft mit einer hohen Qualität.“

Mögliche Aufstellung Regensburg: Gebhardt – Wurm, Strauss, Seidel -Oliveira, Geipl, Kühlwetter, Stolze – Beckhoff, Asante – Hermes

Ausfälle: Michael Wimmer muss gegen den FC auf Eric Hottmann (Knieblessur), Benedikt Saller (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) und Oscar Schönfelder (Knieblessur)