Vom Pokalhelden zum Bankdrücker: Welche Rolle hat Isak Johannesson beim 1. FC Köln?

Isak Johannesson vom 1. FC Köln
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Vom Pokalhelden zum Bankdrücker: Welche Rolle hat Isak Johannesson beim 1. FC Köln?

Isak Johannesson wechselte im Sommer 2025 aus Düsseldorf zum 1. FC Köln. Eine klare Rolle hat der Isländer nach einem Jahr aber immer noch nicht. Seit Monaten bewegt er sich zwischen Startelf und Auswechselbank. Im Pokalspiel gegen Würzburg sicherte Johannesson dem FC mit zwei Treffern noch das Weiterkommen, am 3. Spieltag stand er erstmals in dieser Saison nicht in der Startelf. Wie ist seine aktuelle Rolle in Köln und was hat Mikey Moore damit zu tun?

Das erste Jahr in Köln ist für Isak Johannesson nicht wie erhofft verlaufen. Statt des Durchbruchs in der Bundesliga hatte der 23-Jährige immer wieder mit Formschwächen zu kämpfen. In seinem zweiten Jahr bei den Geißböcken sollte sich das ändern. Nach gerade einmal vier Spielen ist die Situation allerdings schon wieder eine ähnlich. Bisher konnte Johannesson auf keiner Position wirklich über mehrere Partien hinweg überzeugen. Womöglich passt sein Profil einfach nicht in das System von René Wagner.

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Ungefragte Qualitäten

Der FC spielte gegen Bremen mit einer Doppelsechs und einem offensiven Mittelfeldspieler davor. Auf den beiden hinteren Positionen liefen die defensivstarken Tom Krauß und Ellyes Skhiri auf, während auf der zehn Mikey Moore wirbelte. Für den isländischen Nationalspieler ist keine dieser Rollen optimal. Weder ist Johannesson ein zweikampfstarker Abräumer noch ein kreativer Spielmacher. Seine Qualitäten liegen viel mehr dazwischen. Er verbindet Offensive und Defensive, kann sowohl einen Zweikampf gewinnen, als auch im Strafraum zum Abschluss kommen. Das Problem: Ein solches Profil ist beim FC meist nicht gefragt.

Um das zu ändern, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste wäre eine Anpassung des Systems. Sollten die Geißböcke in einer Formation auflaufen, die einen solchen Verbindungsspieler beinhaltet, würde an Johannesson wohl kein Weg vorbeiführen. Die zweite Möglichkeit wäre die Anpassung des Spielers selbst an das System. Welche dieser beiden Varianten wahrscheinlicher ist, ist schwer vorherzusagen. Sollte Johannesson sich jedoch endgültig in der Kölner Startelf festspielen wollen, wird eine dieser beiden Annäherungen früher oder später unumgänglich sein.

Von Neuzugängen verdrängt

Für den FC und Sportchef Thomas Kessler war das zentrale Mittelfeld die wahrscheinlich größte Transferbaustelle des Sommers. Nach den Abgängen von Eric Martel, Denis Huseinbasic und Florian Kainz ergaben sich für die Geißböcke gleich mehrere offene Planstellen. Mit Paul Okon-Engstler wurde zwar frühzeitig ein neuer Mann geholt, der Australier soll jedoch erst einmal an die Bundesliga herangeführt werden und sich mittelfristig zum Startelfkandidaten entwickeln. Kurz vor dem ersten Pflichtspiel in Würzburg wurde Ellyes Skhiri als vermeintlicher Wunschspieler präsentiert. Während der Tunesier nach längerer Pause zunächst an die Mannschaft herangeführt wurde, startete Johannesson als offensiver Part des Dreiermittelfelds, wobei er seinen Job solide erfüllte.

Mit der Verpflichtung von Mikey Moore ist die Situation nun jedoch eine andere. Der junge Brite soll als Zehner die FC-Offensive beleben und gemeinsam mit Said El Mala auf Links für besondere Momente sorgen. Mit Moore und Skhiri als fest eingeplanten Säulen wird die Luft für den Isländer dünn. Tom Krauß wirkt bisher ebenfalls quasi unangefochten im Mittelfeld. Wie die Perspektive für Johannesson beim FC in den kommenden Wochen und in Zukunft aussieht, hängt auch von seinen Teamkollegen ab. Klar ist, dass er der Mannschaft mit seiner Qualität Dinge geben kann, die sonst niemand im aktuellen Kader mitbringt. Unklar ist hingegen, ob diese Qualitäten überhaupt gefragt sind.

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Said El Mala wieder für A-Nationalmannschaft nominiert – auch weitere Debüts winken

Said El Mala wird nicht nach Brentford wechseln
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Said El Mala wieder für A-Nationalmannschaft nominiert – auch weitere Debüts winken

Kommt es im zweiten Anlauf zum Länderspiel-Debüt? Zumindest deutet viel darauf hin, dass es schon bald wieder einen deutschen Nationalspieler beim 1. FC Köln gibt: Said El Mala wird offenbar für die DFB-Elf nominiert. Das berichten gleich mehrere Medien übereinstimmend.

Said El Mala wird offenbar für die deutsche Nationalmannschaft und den ersten Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp nominiert. Der 20-Jährige ist damit zum zweiten Mal dabei, hofft aber auf seinen ersten Einsatz für die DFB-Auswahl.

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Schon am Morgen waren die ersten Infos durchgesickert. Bundestrainer Jürgen Klopp wolle einen XXL-Kader am Donnerstag für seine ersten Länderspiele in neuer Funktion nominieren, hieß es in Meldungen. 30 Spieler wolle der Ex-Trainer von unter anderem dem BVB und Liverpool ins Team berufen. Dass Said El Mala dabei sein würde, galt bei den meisten experten nicht mehr nur als Überraschung, bei jenen Kandidaten wurde der Kölner nicht einmal mehr genannt. Und tatsächlich wird der 20-Jährige wohl erneut zur A-Nationalmannschaft reisen. Das berichten unter anderem der „Kicker“ und „Sky“. Demnach werde der Offensivspieler für die Begegnungen gegen die Niederlande (24. September), Serbien (1. Oktober) und Griechenland (27. September und 4. Oktober) nominiert werden.

Erster Kölner DFB-Nationalspieler seit Jonas Hector

Für El Mala ist es bereits die zweite Nominierung. Schon im Herbst vergangenen Jahres stand der Spieler im Kader des DFB. Doch Julian Nagelsmann ließ El Mala im ersten Spiel auf der Bank sitzen und schickte ihn dann zur U21. Auch auf die WM hatte der Kölner Shootingstar gehofft, wurde dann aber ebenfalls nicht berücksichtigt. Damals soll die Entscheidung sehr knapp gegen ihn ausgefallen sein. Nun aber stehen die Chancen nicht schlecht auf das erste Länderspiel seiner Karriere. El Mala wäre damit der erste Nationalspieler des 1. FC Köln seit Jonas Hector.

Offenbar können sich auch weitere Kölner Spieler über ihre Nominierungen freuen. So berichtet die „Bild“, dass mit Mikey Moore und Jahmai Simpson-Pusey auch zwei FC-Profis für den Nachwuchs der Three Lions berufen werden. „JSP“ soll bei der U21 ran, Moore wiederum für die U20. Zudem gibt es noch zahlreiche weitere A-Nationalspieler wie Isak Johannesson für Island, Ellyes Skhiri für Tunesien oder Luka Lochoshvili für Georgien. Die genauen Aufgebote werden in den kommenden Tagen bekannt gegeben.

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Mit voller Kapelle: Personal-Update beim 1. FC Köln vor Hamburg

Laufeinheit beim 1. FC Köln
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Mit voller Kapelle: Personal-Update beim 1. FC Köln vor Hamburg

Nach dem Unentschieden gegen Werder Bremen am vergangenen Samstag haben die Profis des 1. FC Köln das Training wieder aufgenommen. Im Team von René Wagner fehlten lediglich Reigan Heskey und Martin James auf dem Trainingsplatz. Die beiden absolvierten nach ihrem Einsatz für die U21 am Sonntag ein individuelles Programm. Ansonsten stand der gesamte Kader zur Verfügung.

Der FC startet am Dienstag in die Vorbereitung auf das anstehende Auswärtsspiel beim Hamburger SV. Aktuell sieht es aus, als ob René Wagner wie schon gegen Bremen für seinen Kader die Qual der Wahl hätte. Bis auf die beiden U21-Spieler und Timo Hübers waren alle Spieler am Dienstag im Teamtraining dabei.

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Die Kölner Trainingsgruppe war zum Wochenauftakt nahezu komplett. Neben dem langzeitverletzten Timo Hübers, fehlten lediglich Reigan Heskey und Martin James im Teamtraining. Alle angeschlagenen Spieler der Vorwoche standen hingegen wieder vollständig zur Verfügung. Auch Said El Mala griff nach überstandener Krankheit sofort wieder voll in das Geschehen ein. Nach der Punkteteilung gegen Werder Bremen hat René Wagner nun die ganze Woche Zeit, über das optimale Personal für den anstehenden Spieltag zu entscheiden. Das Auswärtsspiel beim HSV wird zeigen können, wo der FC aktuell steht.

Harte Personalentscheidungen

Für Wagner ist die aktuelle Situation Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite hat er die freie Auswahl, welche Spieler er in den Spieltagskader beruft. Auf der anderen Seite zwingt die komfortable Personallage den 38-Jährigen zu harten Entscheidungen. Gegen Bremen standen unter anderem Rav Van den Berg, Luca Waldschmidt und Reigan Heskey nicht im Aufgebot. Eine vergleichbare Situation dürfte sich auch in dieser Woche wieder ergeben. Ob es wieder die selben Spieler treffen wird, ober ob in dieser Woche andere Spieler nicht mit in den Bus steigen, wird sich noch zeigen. Klar ist jedoch: Jeder Spieler muss um seinen Platz kämpfen und Konkurrenz hat noch nie geschadet.

Nach der Einheit am Dienstag folgt ein öffentliches Training am Donnerstag. Ab elf Uhr kann die Wagner-Truppe am Geißbockheim beobachtet werden, bevor sich die Spieler anschließend Zeit für Autogramme und Fotos mit den Fans nehmen. Am Mittwoch, sowie beim Abschlusstraining am Freitag sind keine Zuschauer zugelassen. Wagner möchte sich nicht in die Karten gucken lassen, bevor der FC-Tross am Freitag in Richtung Hamburg aufbricht. Die Trainingswoche wird Aufschluss darüber geben, wer dann mit im Bus sitzt und für wen nur die heimische Couch bleibt.

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FC testet gegen die Viktoria – So kommt man an Tickets

Luca Waldschmidt im Testspiel gegen Fortuna Köln
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FC testet gegen die Viktoria – So kommt man an Tickets

Der FC wird am Tag der Deutschen Einheit unter Wettbewerbsbedingungen spielen. Der 1. FC Köln bestreitet ein Testspiel bei Viktoria Köln. Nach dem Duell gegen den HSV steht die XXL-Länderspielpause für die Bundesligisten an. Beim FC werden aber auch zahlreiche Spieler fehlen.

Es ist die obligatorische Diskrepanz zwischen Stolz auf die Nationalspieler und Ärger über keine optimalen Trainingsbedingungen. Denn auch dem FC wird über einen längeren Zeitraum ein Teil der Mannschaft fehlen. Nach dem Duell beim HSV (Liveticker bei come-on-fc.com) steht die Länderspielpause an und die fällt dieses Mal bekanntlich länger aus. Während für die Nationalspieler gleich vier Spiele auf dem Plan stehen, steht beim Rest des Teams das Training im Vordergrund. Für ein wenig Abwechslung sorgt das Testspiel am 3. Oktober.

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Im Sportpark Höhenberg ist der FC am Tag der Deutschen Einheit zu Besuch und testet gegen den Drittligisten. Ein durchaus bekanntes Duell. Zuletzt trennten sich die Teams im Januar 2025 3:2 für den FC. Damals drückte Said El Mala der Begegnung den Stempel auf. Der Youngster spielte aber für seinen Leihverein, für die Viktoria. El Mala erzielte das 2:0 für den Drittligisten, zuvor hatte schon Serhat-Semih Güler getroffen. Nach dem Wechsel drehten die Geißböcke aber die Begegnung. Vor allem Luca Waldschmidt hatte offensichtlich richtig Bock auf den Kick. Der Offensivspieler glich mit einem Doppelpack aus, bevor eine Hereingabe des Siegeners zum Eigentor führte. Der FC setzte sich 3:2 durch, doch so wirklich glücklich war man beim FC mit dem Spielverlauf natürlich nicht.

„Vamilien-Feiertag“

Nun kommt es zur Wiederauflage und das im Rahmen des „Vamilien-Feiertags“ wie es beim Gastgeber heißt. Und natürlich werden reichlich Zuschauer bei der Viktoria erwartet. „Tickets sind ab Mittwoch, 10 Uhr, verfügbar. Dabei werden Tickets für die Blöcke 6 (Sitz, Haupttribüne) und 9 (Steh, Auswärtsblock) ausschließlich über den FC verfügbar sein“, heißt es auf der Homepage der Geißböcke. René Wagner wird also die Chance bekommen, seine Mannschaft weiter zu testen. Allerdings dürften einige Leistungsträger fehlen. So wird davon ausgegangen, dass Said El Mala am Donnerstag von Bundestrainer Jürgen Klopp nominiert wird. Auch Gideon Mensah, Ellyes Skhiri, Luka Lochoshvili, Isak Johannesson und Paul Okon-Engstler dürften mit den A-Nationalmannschaften unterwegs sein. Möglicherweise kommen noch weitere Spieler über die Nachwuchsteams dazu.

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Nach nächster Pleite der U21 des 1. FC Köln – Manuel Hartmann fordert: „Wir müssen endlich eine Entwicklung zeigen“

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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Nach nächster Pleite der U21 des 1. FC Köln – Manuel Hartmann fordert: „Wir müssen endlich eine Entwicklung zeigen“

Die U21 des 1. FC Köln hat erneut eine Führung aus der Hand gegeben und auch das Spiel gegen Bergisch Gladbach mit 1:2 verloren. Trainer Manuel Hartmann kritisierte vor allem den fehlenden Widerstand, forderte mehr Verantwortung von seinen Spielern und nahm dabei insbesondere die Routiniers in die Verantwortung. Das sagt Manuel Hartmann zur Niederlage der U21 des 1. FC Köln.

Mit den ersten 45 Minuten zeigte sich Trainer Manuel Hartmann noch zufrieden. Für den Rest der Spielzeit findet der Coach allerdings kritische Wort nach der Niederlage gegen Bergisch Gladbach.

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Der Nachmittag fühlte sich wie eine Kopie des Bonner Spiels an, das die U21 ebenfalls nach einer Führung noch komplett aus den Händen gab. „Ich war mit der ersten Halbzeit zufrieden. Du hast das Spiel komplett im Griff, du hast Chancen, machst das 1:0, es läuft wieder alles nach Plan“, lobte Hartmann die ersten 45 Minuten. Nach der Pause habe seine Mannschaft das Spiel zunehmend aus der Hand gegeben: „Dann weißt du nicht, was los ist.“ Besonders ärgerte sich der Trainer, dass seine Spieler nach dem ersten Rückschlag nicht die richtige Reaktion zeigten – und gerade die angedachten Leader ihre Rolle nicht ausfüllten: „Da vermisse ich einfach Führung auf dem Platz“, haderte Hartmann und nahm dabei ausdrücklich auch seine Routiniers in die Pflicht. In solchen Situationen müsse die Kommunikation übernommen werden. Genau das habe ihm aber erneut gefehlt. „Wir haben zu viele Spieler, die gerade in den schwierigeren Zeiten dann sich verstecken und dann den Ball nicht mehr wollen.“

“Wenn du einen Nackenschlag kriegst, stehst du auf und machst weiter“

Auch deshalb wolle Hartmann derzeit keinen Blick auf die Tabelle werfen. Die U21 hatte immerhin die nächste Gelegenheit verpasst, näher an den Spitzenreiter Gütersloh heranzurücken. Für den Coach gehe es zunächst um andere Dinge. „Mein Job ist, dass wir erstmal unsere Grundtugenden und diese Dinge, die dich erfolgreich machen, an den Tag legen.“ Dazu gehöre für ihn eine „Championship-Mentality“: „Wenn du einen Nackenschlag kriegst, stehst du auf und machst weiter.“ Erlebt habe er aber wiederholt das Gegenteil: „Dann siehst du wieder, wie die Schultern runtergehen, der Kopf runtergeht. Und das geht so nicht. Da müssen wir jetzt endlich mal eine Entwicklung zeigen, weil es sonst in der Liga immer schwierig ist.“

Stattdessen kassiere seine Mannschaft derzeit häufig den nächsten Rückschlag, weil sie sich nicht ausreichend dagegen auflehne. „Und deswegen gucke ich nicht auf die Tabelle. Ich habe genug so damit zu tun jetzt.“ Die Konsequenz: Nach der erneuten Niederlage gebe es für ihn fortan keine gesetzten Spieler mehr: „Da ist der Konkurrenzkampf offen. Egal ob jung oder alt, jeder muss sich da an die eigene Nase fassen. Von der Nummer eins bis zum letzten Kaderplatz muss jeder sich beweisen. Und beweisen tut man sich am Wochenende auf dem Platz.“

Die nächste Chance gibt es dafür am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Rhynern.

Wer darf spielen? Die offenen Duelle um die Startelfplätze beim 1. FC Köln

Sebastian Sebulonsen und Luka Lochoshvili diskutieren miteinander
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Wer darf spielen? Die offenen Duelle um die Startelfplätze beim 1. FC Köln

René Wagner hat sein System beim 1. FC Köln noch nicht endgültig gefunden. An den ersten drei Spieltagen hat der Kölner Trainer jeweils unterschiedliche Anfangsformationen auf den Rasen geschickt. Während einige Spieler ihren Platz in der Startelf sicher haben, herrscht auf anderen Positionen Unklarheit.

Der Kölner Kader hat sich im Sommer auf diversen Positionen stark verändert. Langjährige Stützen, Leistungsträger und Routiniers haben den FC verlassen und mussten ersetzt werden. Die Hierarchie in diesem neu zusammengesetzten Team muss sich erst einmal entwickeln. Auch eine feste Startelf gibt es noch nicht. Diese soll sich in den nächsten Wochen finden und aneinander gewöhnen. Auf manchen Positionen ist das Rennen um den Platz in der ersten Elf besonders eng.

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Gesetzte Defensive

Ausfälle durch Krankheit oder Verletzung haben an den ersten drei Spieltagen die Rotation beim FC zusätzlich verstärkt. Jetzt ist allerdings schon klar, dass es Spieler gibt, die ihren Platz sicher haben. Einer davon ist Kapitän Marvin Schwäbe. Der 31-Jährige ist der Rückhalt der Mannschaft und zählt zu den absoluten Leistungsträgern und Führungsspielern der Geißböcke.  Die Defensivspieler Jahmai Simpson-Pusey, Gideon Mensah und Tom Krauß standen ebenfalls in allen drei Spielen in der Startelf von Wagner. An ihnen führt aktuell wohl kein Weg vorbei. Luka Lochoshvili war in den ersten Partien in der Innenverteidigung neben Simpson-Pusey gesetzt. Nach einigen Unsicherheiten des Georgiers wurde über einen Wechsel spekuliert, bisher hat Wagner allerdings noch keine Anzeichen in diese Richtung gemacht.

Nach ein paar Wochen Eingewöhnungszeit stand gegen Bremen erstmalig Ellyes Skhiri in der Anfangsformation beim FC. Der Tunesier dürfte sich in den nächsten Wochen ebenfalls zu einer Stütze in der Zentrale entwickeln. Auch sicher dürfte zunächst einmal Linton Maina seinen Platz haben. Der schnelle Außenbahnspieler wusste in den ersten Partien zu überzeugen und verdrängte Jan Thielmann, der zunächst noch den Vorzug erhalten hatte. Offensiv führt darüber hinaus kein Weg an Said El Mala und Mikey Moore vorbei, sofern beide einsatzbereit sind. Ein Zusammenspiel der beiden Youngster gab es bisher nicht, sodass auch die Positionsverteilung noch nicht sicher ist. Klar ist allerdings: Wenn sie fit sind, dann werden sie auch spielen – auf welcher Position auch immer.

Offene Duelle nach Rückkehr

Damit sind acht Positionen vermeintlich schon besetzt. Trotzdem stellt sich die Mannschaft keineswegs von selbst auf. Spannend zu beobachten könnte in den nächsten Wochen die Entwicklung auf der Position des Rechtsverteidigers sein. Sebastian Sebulonsen ist für diese Position eigentlich als gesetzter Mann in die Saison gegangen. Aufgrund von muskulären Problemen verpasste der Norweger jedoch den Saisonstart. Stattdessen durfte Alessio Castro-Montes in den ersten Spielen starten. Gegen Bremen stand Sebulonsen erstmals wieder im Spieltagskader der Geißböcke, musste sich aber dennoch zunächst hinter seinem belgischen Teamkollegen auf die Bank setzen. Eine Tendenz für die kommenden Spiele gibt es noch nicht. Spätestens in der anstehenden Länderspielpause wird Sebulonsen jedoch die Möglichkeit haben, seinen alten Fitnesszustand wieder vollständig herzustellen. Wer der beiden am 5. Spieltag im Derby gegen Borussia Mönchengladbach den Vorzug erhält, wird sich bis dahin zeigen.

Ein enges Duell gibt es außerdem auf der Mittelstürmer-Position. Ragnar Ache war hier als klarer Stürmer Nummer eins in die Saison gegangen. Kurz vor Ende der Transferperiode präsentierte der FC dann allerdings mit Thijs Dallinga einen weiteren Mann für die Spitze, der am 1. Spieltag nach seiner Einwechslung sofort doppelt traf. Obwohl der Niederländer das Auswärtsspiel in Stuttgart anschließend krank verpasste, reichte der Auftritt gegen Hoffenheim, um nach seiner Rückkehr sofort in der Startelf zu stehen. Gegen Bremen erwischte der 26-Jährige einen gebrauchten Tag, verschoss einen Elfmeter und war auch sonst unauffällig im Sturmzentrum. Gut möglich, dass gegen Hamburg Ache wieder den Vorzug erhält. Das Duell der beiden ist derzeit das wohl engste im Kader. Wagner hat zudem auch eine Doppelspitze der beiden nicht ausgeschlossen. Dafür müsste jedoch ebenfalls eine Veränderung der Formation erfolgen.

Bestimmt das System die Aufstellung?

Welches Personal auf dem Platz steht, hängt auch immer von der Grundformation ab. Ein Beispiel dafür ist Isak Johannesson. Der Isländer stand in den ersten Spielen in der Startelf, gegen Bremen blieb für den Doppeltorschützen des Pokalspiels trotzdem nur noch die Bank. Sein Problem: Sein Profil passt nicht in Wagners System. Johannesson ist weder ein defensivstarker Sechser noch ein kreativer Zehner und Spielmacher. Seine Qualitäten sind dennoch unbestritten. Sollte es zu einem Wechsel des Systems kommen, könnte der 23-Jährige zu einem der absoluten Schlüsselspieler werden. Aktuell sucht er jedoch nach seiner Rolle.

Der FC hat in den letzten Jahren sowohl in einer Vierer- als auch in einer Fünferkette gespielt. Wagner setzt bisher auf eine Formation mit vier Verteidigern. Trotzdem gibt es einige Spieler, die von einer Umstellung auf eine Fünferkette immens profitieren könnten. Als Erstes sind hier Joel Schmied und Rav van den Berg zu nennen. Die beiden Innenverteidiger haben aktuell wenig Aussicht auf Spielzeit. Bei einer Formation mit drei Verteidigern im Zentrum könnte einer von beiden in die Startelf rutschen. Der Vorteil wäre derzeit wohl bei Schmied, nachdem van den Berg gegen Bremen nicht einmal den Sprung in den Kader schaffte.

Abschließend bleibt die Personalie Borna Sosa. Während der Kroate für viele Fans, die sich noch an seine Zeit in Stuttgart erinnern, ein Startelfkandidat sein sollte, sieht Wagner das wohl anders. In seinen ersten zwei Spielen saß er zwar auf der Bank, auf sein Debüt im FC-Trikot wartet der 28-Jährige allerdings noch. Seine Stärken liegen eindeutig in der Offensive. Insbesondere seine Flanken waren in der Bundesliga berüchtigt und gefürchtet. Auch ihm würde eine Fünferkette in die Karten spielen, um seine Qualitäten optimal einbringen zu können. Wie lange Wagner an seiner Personalauswahl und bisherigen Formation festhält, dürfte nicht zuletzt von den Ergebnissen in den kommenden Wochen abhängen.

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Vom Wunschspieler zum Hoffnungsträger des 1. FC Köln: Der bemerkenswerte Rollenwandel des Mikey Moore

Mikey Moore in neuer Rolle beim 1. FC Köln
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Vom Wunschspieler zum Hoffnungsträger des 1. FC Köln: Der bemerkenswerte Rollenwandel des Mikey Moore

Wie schnelllebig der Fußball ist, zeigt sich dieser Tage auch beim FC. Noch vor wenigen Wochen wäre es den FC-Fans wohl am liebsten gewesen, Mikey Moore hätte komplett unter dem Radar gewirkt – nun soll der Youngster den Unterschied machen beim 1. FC Köln: So hat sich die Rolle von Mikey Moore verändert.

Bei Tottenham war er das große Talent, dem die mittelfristige Zukunft gehört. Eigentlich zu gut für eine weitere Leihe, noch nicht gut genug für die erste Wahl bei den Lilywhites. Beim FC wartet nun eine ganz andere Rolle.

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Es ist noch keine drei Wochen her, da bekam der ein oder andere FC-Fan Schnappatmung, wenn Mikey Moore in der Aufstellung der Lilywhites auftauchte. Den Anhängern der Geißböcke wäre es am liebsten gewesen, das englische Supertalent wäre unter dem Radar der Aufmerksamkeit geblieben. Vor allem aber verfestigte sich das Bild, die Spurs könnten den Spieler doch noch behalten wollen. Die Voraussetzungen waren eigentlich klar, Moore wollte nach Köln, der FC wollte den Spieler und der Club aus London eigentlich auch eine Lösung mit viel Spielpraxis. Nur fehlte bekanntlich der Nachfolger für den 19-Jährigen.

Dass die Angst nicht unbegründet war, bestätigte Thomas Kessler kürzlich auf einem Talk des Kölner Stadt-Anzeiger und von Express. „Wir waren uns mit dem Spieler einig. Der Spieler wollte auch zu uns kommen. Aber wie das in so einer Transferperiode ist, wollte Tottenham erst nachverpflichten“, erklärte der Geschäftsführer Sport. „Wie es dann halt mal so ist: Wenn die öffentliche Wahrnehmung da ist, dass wir als 1. FC Köln die Chance auf so einen Spieler haben, kann man sich vorstellen, dass der eine oder andere Bundesligist oder internationale Club nachfragt, wie fix das denn wirklich ist.“

Erstaunlicher Rollenwechsel

Jetzt hat sich die Situation grundlegend verändert. Moore trägt das FC-Trikot und die FC-Fans wünschen sich, dass der Spieler spielt, möglichst viel, möglichst auffällig. Genau jetzt soll Moore die Aufmerksamkeit erzielen, die noch vor wenigen Wochen unentdeckt bleiben sollte. Für den Londoner hat sich dabei auch die eigene Rolle komplett verändert. Aus dem erhofften Talent ist ein Hoffnungsträger geworden. Erstaunlich: Moore kam als Spieler mit Vorschusslorbeeren, aber eben auch mit der Neugier, wie die Qualität nun denn ist. Zwei Spiele später ist aus den „Qualitäten, die der Mannschaft helfen können“ ein Verständnis von, „er wird der Mannschaft“ helfen geworden – so zumindest die Wahrnehmung. Denn gerade, wenn die Kölner kreativ werden müssen, das Spiel selbst in die Hand nehmen, dann hapert es noch gewaltig. Moore soll genau diese Baustelle beheben.

Andere Erwartungshaltung

Die Frage ist nicht mehr, ob Moore helfen kann, sondern wo und wie viel der Youngster helfen wird. Dabei ist das Talent sicherlich (noch) kein Heilsbringer, es wird aber wie einer behandelt. Moore muss plötzlich nicht mehr beweisen, dass er ein außergewöhnliches Talent ist. Er soll beweisen, dass er schon jetzt ein Unterschiedsspieler in der Bundesliga sein kann. So zumindest die gefühlte Erwartungshaltung. Und die ist schon extrem hoch. Denn der Engländer ist gerade erst 19 Jahre alt. Es ist vollkommen normal, dass nicht alle Aktionen gelingen, nicht jeder Schuss, jedes Eins-gegen-eins sitzt. Dennoch scheint die Erwartungshaltung so groß, dass es auch von TV-Experten bereits Kritik an dem Spieler gab. Vor einigen Wochen wäre das verpasste Rückwärtslaufen wohl nicht mehr als eine Randnotiz gewesen. Moore ist nun beim FC, in der Bundesliga angekommen, und wird anders bewertet.

Dabei sollte nicht vergessen werden, dass der FC den Spieler für Tottenham entwickelt. Das führt zu einer wenig absurden Konstellation. Denn je besser Moore spielt, umso besser für den FC, aber umso geringer die ohnehin schon verschwindend kleine Möglichkeit, noch ein weiteres Jahr mit dem Youngster zu arbeiten. Noch vor wenigen Wochen, war die Hoffnung, mit Mikey Moore ein außergewöhnliches Talent für ein Jahr zu verpflichten. Nun ist aus dem Youngster der Hoffnungsträger der Mannschaft geworden. Und Moore nimmt damit ein wenig Aufmerksamkeit von Said El Mala. Für einen 19-Jährigen ist das ein bemerkenswerter Rollenwechsel – und vielleicht die größte Herausforderung seiner noch jungen Zeit beim 1. FC Köln.

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Rav van den Berg und der 1. FC Köln: Warum die einstige Win-win-Situation ins Wanken gerät

Rav van den Berg sitzt auf der Bank
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Rav van den Berg und der 1. FC Köln: Warum die einstige Win-win-Situation ins Wanken gerät

Als Rav van den Berg im Sommer 2025 zum FC wechselte, war von einem Königstransfer und von einer Win-win-Situation die Rede. Die Geißböcke wollen von dem Niederländer mittelfristig sicherlich auch wirtschaftlich irgendwann profitieren. Doch gut ein Jahr später wartet der 22-Jährige auf seine Chance unter René Wagner und beim 1. FC Köln: Die Win-win-Situation um Rav van den Berg bekommt Risse.

Seit dem Amtsantritt von René Wagner hat Rav van den Berg genau einmal gespielt. Am Samstag stand der Abwehrspieler noch nicht einmal im Kader. Dabei galt er einst als großer Hoffnungsträger.

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Die Aussagen kamen eigentlich einer Kampfansage gleich, waren mindestens sehr selbstbewusst. „Ich will spielen“, sagte Rav van den Berg bei seinem ersten öffentlichen Auftritt mit Geißbock auf der Brust. „Jetzt liegt es am Trainer!“ Und die Vorfreude bei den Kölner Fans war dementsprechend groß. Kein Wunder, Thomas Kessler hatte für den Niederländer mehr als acht Millionen Euro überwiesen, den Innenverteidiger damit zu einem der teuersten FC-Transfers generell und zum teuersten Abwehrspieler der Vereinshistorie gemacht. Der aktuell 22-jährige Abwehrspieler galt als großes Defensivversprechen in den Niederlanden, ausgestattet mit einem hervorragenden Stellungsspiel, starker Technik und viel Potenzial. Zahlreiche andere Clubs befanden sich in der Verlosung, doch van den Berg entschied sich für den Weg über Köln. Es sollte eine große Win-win-Geschichte werden. Der FC investierte in den Abwehrspieler, um natürlich eine Soforthilfe auf dem Platz, aber auch eine Investition für die Zukunft zu haben.

Mittelfristiges Ziel: Premier League

Denn auch die Ziele des Spielers waren von vorne rein klar definiert. Schon damals lautete das mittelfristige Ziel Premier League. „Ich hätte diesen Schritt auch jetzt schon machen können. Aber der Schritt über die Bundesliga war richtig für mich“, sagte der ehemalige U21-Nationalspieler damals. „Die Liga ist auf einem guten Level, die Premier League ist aber noch ein Stück höher.“ Der Niederländer strebt einen ähnlichen Karriereweg wie der seines Bruders an. Sepp van den Berg empfahl sich auch über die Bundesliga für Höheres. Der Ex-Mainzer ist mittlerweile bei Brentford unterwegs und dort eigentlich auch unumstrittener Stammspieler. In dieser Spielzeit laboriert der 24-Jährige bislang an einer Leistenverletzung herum, stand noch nicht eine Minute auf dem Platz. Nun kommt es eher selten vor, dass ein Spieler im ersten Interview nach seiner Ankunft beim neuen Verein bereits die nächsten Karriereschritte aufzählt, doch van den Berg hat nun mal einen klaren Plan und kommuniziert diesen.

Und das ist auch vollkommen legitim. Denn auch für den FC war die Aussicht auf einen Wechsel in die Premier League ein verheißungsvoller. Jakub Kaminski machte beispielsweise beim FC auch keinen Hehl daraus, dass er seine Zukunft mittelfristig in England sehen würde. Nun wurde es zwar Portugal, doch der wirtschaftliche Hintergrund ist ein ähnlicher. Performen die Spieler, winken lukrative Märkte. Kaminski kostete die Kölner 5,5 Millionen feste Ablöse, brachte rund 17 Millionen ein. Van den Berg kostete die Kölner um die acht Millionen (exklusive Boni), der erhoffte Gewinn dürfte ebenfalls ein Vielfaches sein. Die Kölner haben im Sommer 2025 sicherlich nicht so viel Geld für einen jungen Spieler in die Hand genommen, ohne einen mittelfristigen wirtschaftlichen Erfolg zu antizipieren. Als Bruder Sepp die Mainzer 2024 verließ, war der Marktwert laut transfermarkt.de schon von 5 auf 12 Millionen Euro gestiegen. Für knapp 24 Millionen verpflichtete Brentford den Spieler von Liverpool, heute wird der Marktwert auf 32 Millionen geschätzt.

Bekommt Rav van den Berg seine Chance?

Von einer ähnlichen Entwicklung ist der jüngere Bruder aktuell ein Stück weit entfernt. Denn van den Berg spielt aktuell überhaupt keine Rolle beim FC oder bei René Wagner. Nur im ersten Duell nach der Beförderung von Wagner zum Interimstrainer stand der Innenverteidiger auf dem Platz. Doch nach den 90 Minuten gegen Frankfurt Anfang April folgte keine Minute mehr. Am Samstag stand der 22-Jährige noch nicht einmal mehr im Kader. Wagner erklärte die Maßnahme mit der Breite des Teams. „Wir haben den Rav gestrichen, weil wir nicht zwei Innenverteidiger mitnehmen wollten“, sagte der Trainer. Tatsächlich sind die Plätze begrenzt und die Wahl nur einen Ersatz-Innenverteidiger mitzunehmen, erscheint schlüssig. Doch der FC wartet nun schon lange auf den Durchbruch des Abwehrspielers. Kessler erklärte vergangene Woche bei einer Veranstaltung des Kölner Stadt-Anzeigers und von Express, dass ein so teurer Spieler, im besten Falle auch spiele.

Zur Wahrheit gehört aber auch das komplizierte erste Jahr des Abwehrspielers. Van den Berg verpasste vor seinem Wechsel nahezu die komplette Vorbereitung, durfte auch bei Middlesbrough nicht wirklich ran. Dann die Verletzung früh in der Saison, nicht immer die besten Entscheidungen während der Spielzeit. Im Sommer erklärte Wagner dann, dass jeder bei ihm eine Chance erhalte, die Karten neu gemischt werden würden. Die besten Karten hat van den Berg aktuell nicht in der Hand. Die Saison ist jung, der Weg zu einem Missverständnis weit. Doch die Entwicklung bewegt sich in eine Richtung, die weder der FC noch Rav van den Berg bei seiner Verpflichtung vorgesehen haben dürften. Und je länger der teuerste Innenverteidiger der Vereinsgeschichte auf seine Chance wartet, desto schwieriger wird es, diese Geschichte noch als bloße Anlaufschwierigkeiten zu erzählen.

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Auf dieses Zusammenspiel wartet der 1. FC Köln: Warum das Duo jedoch noch gar keins ist

Mikey Moore vom 1. FC Köln
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Auf dieses Zusammenspiel wartet der 1. FC Köln: Warum das Duo jedoch noch gar keins ist

Auch am dritten Spieltag warteten die Fans des 1. FC Köln vergeblich auf das erste Zusammenspiel zwischen Mikey Moore und Said El Mala. Nachdem El Mala beim Moore-Debüt in Stuttgart krankheitsbedingt fehlte, standen die beiden Youngster auch gegen Bremen nicht gemeinsam auf dem Rasen. Der einzige Kontakt der beiden war die Einwechslung des Deutschen für den Briten in der 74. Minute.

Am 4. Spieltag sollen die beiden in Hamburg endlich gemeinsam in der Startelf stehen. Nachdem Moore bereits gegen Bremen in der Anfangsformation stand, sollte bei El Mala nach überstandener Krankheit einem Einsatz von Beginn an ebenfalls nichts mehr im Weg stehen. In den nächsten Wochen sollen die beiden Top-Talente dann das Duo bilden, auf das ganz Köln wartet.

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Der 1. FC Köln hat sein Herangehen an Transfers in den letzten Jahren verändert. Statt gestandenen Spielern setzte der FC verstärkt auf Talente, die sich in Köln entwickeln und anschließend an größere Clubs verkauft werden sollen. Aktuelle Beispiele dafür sind Reigan Heskey, Jahmai Simpson-Pusey oder Gil Neves. Die zwei spannendsten jungen Spieler im Kader der Geißböcke sind jedoch wohl beide in der Offensive zu finden: Said El Mala und Mikey Moore. El Mala wechselte im vergangenen Sommer endgültig von Viktoria Köln zum großen Nachbarn von der anderen Rheinseite und konnte sofort überzeugen. In seiner ersten Saison traf der Krefelder 13-mal selbst und legte weitere fünf Treffer vor. Moore auf der anderen Seite spielte zuletzt auf Leihbasis bei den Glasgow Rangers. In Schottland erzielte er wettbewerbsübergreifend sieben Tore sowie vier Vorlagen. In Köln sollen die beiden in der Saison 2026/27 die FC-Offensive beleben.

Das Talente-Duo des 1. FC Köln

Das letzte Mal, dass der FC zwei so hochveranlagte Spieler wie El Mala und Moore gleichzeitig im Kader hatte, ist schon lange her. Nachdem der junge Engländer zunächst als El-Mala-Ersatz im Falle eines Abgangs des 20-Jährigen galt, hat sich die Ausgangslage am Geißbockheim wenige Wochen später deutlich verändert. Nach dem gescheiterten Deal mit Borussia Dortmund verlängerte El Mala seinen Vertrag inklusive eines Wechsels der Rückennummer. Die neue Nummer zehn läuft auch in der Spielzeit 2026/27 für die Domstädter auf. Gemeinsam mit Moore sollen die beiden zu einem der besten Offensiv-Duos der Liga avancieren. Von einem gemeinsamen Duo kann bisher jedoch noch keine Rede sein. Nicht eine Minute standen die beiden bisher gemeinsam auf dem Rasen. In Hamburg soll sich das endlich ändern. Dementsprechend unklar ist auch noch, wie das Zusammenspiel der beiden aussehen wird. Brauchen sie zunächst Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen, oder harmonieren sie vom ersten Moment an?

Unklare Rollenaufteilung

Eine Gemeinsamkeit der beiden ist die Flexibilität in der Offensive. Wer auf welcher Position auflaufen soll, ist noch unklar. In der vergangenen Spielzeit sind beide bei ihren jeweiligen Clubs hauptsächlich über die linke Außenbahn gekommen. El Mala agierte gerade in der Spätphase allerdings auch häufig im Zentrum als Spitze. Moore kann zudem auf der Zehnerposition oder auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden. Da es bisher jedoch noch keinen gemeinsamen Einsatz gab, ist die Frage der Positionsaufteilung noch unbeantwortet.

El Mala wird wohl auf seiner linken Seite bleiben, für den Neuzugang gibt es allerdings verschiedene Szenarien. Wahrscheinlich ist aktuell ein Einsatz im offensiven Mittelfeld. Aus dem Zentrum könnte der 19-Jährige das Spiel lenken und wäre gleichzeitig nicht weit von El Mala entfernt. Dadurch könnten viele direkte Zusammenspiele der beiden entstehen. Denkbar wäre allerdings auch eine Flügelzange, bei der Moore die rechte Seite bespielen würde. Die Auflösung folgt hoffentlich am kommenden Samstag, wenn der FC am 4. Spieltag der Bundesliga auswärts beim Hamburger SV antritt.

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Bankdrücker, nicht berücksichtigt, Verletzungen – Das Wochenende lief nicht für alle Leihspieler rund

Jusuf Gazibegovic will es noch einmal wissen
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Bankdrücker, nicht berücksichtigt, Verletzungen – Das Wochenende lief nicht für alle Leihspieler rund

Nach dem 1:1 gegen Werder Bremen herrschte rund um den FC das allgemeine Gefühl von Enttäuschung. Ein Gefühl, das am Wochenende wohl auch einige verliehene Akteure des FC teilten. Zumindest lief das Wochenende nicht für alle rund. So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

Acht Akteure des 1. FC Köln sind aktuell an andere Clubs verliehen. Einsatzzeit gab es aber nicht für alle von ihnen.

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Turbulent geht es dieser Tage bei Widzew Lodz zu. Trainer Aleksandar Vuković wurde in der vergangenen Woche entlassen, nachdem Lodz nur eins der ersten sieben Saisonspiele für sich entscheiden konnte. Man habe unterschiedliche Ansichten von der Art des Fußballs gehabt, so der Tenor nach der Trennung. „Diese Mannschaft hat einen starken Kader. Der neue Trainer verdient eure Unterstützung“, sagte Vuković nach seinem Abschied. Und offenbar ist der Kader zu stark für Jusuf Gazibegovic. Denn der neue Trainer Mateusz Stolarski berief den Rechtsverteidiger bei seinem Debüt an der Seitenlinie noch nicht einmal in den Kader. „Gazi“ hatte sich Mitte August eine Oberschenkelverletzung zugezogen und seitdem kein Spiel mehr bestritten. Für Lodz reichte es am Wochenende dennoch zu einem Punkt gegen den Tabellenzweiten Legia Warschau. Gazibegovic kommt im bisherigen Saisonverlauf nur auf zwei Kurzeinsätze bei neun Pflichtspielen.

Julian Pauli wird frühzeitig ausgewechselt

Auch Elias Bakatukanda blieb am Wochenende nur die Rolle des Tribünengastes. Der Innenverteidiger stand ebenfalls nicht im Kader des VfL Osnabrück. Die Mannschaft von Ex-FC-Trainer Timo Schultz unterlag Hertha BSC im eigenen Stadion 1:3. Zwar hat der VfL bereits sechs Punkte eingefahren und liegt auf einem für einen Aufsteiger guten zehnten Tabellenplatz, die Defensive gehört aber in der Statistik der Gegentore zu den schwächsten der 2. Bundesliga. Überholt wurde Osnabrück in der Tabelle vom FC St. Pauli. Die Kiezkicker gewannen das Duell der Absteiger gegen den VfL Wolfsburg 1:0. Und von Beginn an stand Youssoupha Niang für die Hamburger auf dem Platz. Der entscheidende Treffer fiel nach der Auswechslung des Kölner Angreifers. Ebenfalls in der Startelf stand Julian Pauli bei Odense BK. Der dänische Club setzte sich 2:1 gegen Randers FC durch. Allerdings war für den Abwehrspieler zur Pause schon wieder Schluss. Pauli klagte über Leistenprobleme und wurde frühzeitig ausgewechselt.

Eingewechselt wurde dagegen Jaka Potocnik beim 6:2-Erfolg von Rot-Weiss Essen im Duell gegen die Würzburger Kickers. Der Stürmer kam erst in der 88. Spielminute. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 5:2. Auch am letzten Treffer war der Slowene nicht beteiligt. Auch für den 21-Jährigen will es in dieser Saison noch nicht so recht laufen. Potocnik kommt auf sechs Einsätze, nur einer von Beginn an. Auf ein Tor wartet der Angreifer in dieser Saison noch vergeblich.

Auch Fynn Schenten wurde eingewechselt. Der Stürmer kam bei Roda Karkrade für die Schluss-Offensive. Kerkrade setzte sich gegen Vitesse Arnheim 2:1 durch, Schenten trug nichts Zählbares zum Erfolg bei. Yannick Mausehund sammelte weitere Minuten in der 3. Liga. Der Abwehrspieler stand bei Havelse gegen Großaspach in der Anfangsformation. Beim 2:2 wurde der Innenverteidiger in der Schlussphase ausgewechselt. Für Patrik Kristal gab es beim FC Thun erneut keine Einsatzminuten. Nach zwei Mal Tribüne schaffte es der Mittelfeldspieler nun immerhin in den Kader des Schweizer Meisters.

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