Mit einer erstaunlichen Leistung ist der 1. FC Köln zum siebten Mal in der Vereinsgeschichte abgestiegen. Erstaunlich, weil die Kölner lange nicht den Eindruck machten, als gäbe es noch Hoffnung. So bewerten wir die FC-Profis.
Vor dem Spiel hatte Timo Schultz noch Optimismus verbreitet, doch schon nach gut 20 Minuten war das Spiel und damit auch der siebte Abstieg der Geißböcke entschieden. Enttäuschung beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Heidenheim
Foto: Sebastian Widmann/GettyImages
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Die Situation vor dem Duell gegen Heidenheim war eigentlich klar, die Kölner mussten gewinnen. Auf dem Platz erweckten die Geißböcke aber den Eindruck, als würden sie ein 0:0 lieber verwalten wollen. Teils lethargisch, teils überfordert wirkten die Köln in weiten Teilen der Mannschaft. Bei den Gegentoren ließ sich die FC-Hintermannschaft ausspielen wie eine Amateurmannschaft. So fiel so gut wie kein Kölner positiv auf. Dafür gab es zahlreiche Fünfen und auch zwei Sechsen.
So bewerten wir die FC-Profis gegen Heidenheim
Beim abgefälschten 1:0 durch Dinkci absolut machtlos – wohl auch bei den Gegentreffern zwei und drei. Parierte dann stark gegen Pick, stand beim vierten Gegentreffer falsch.
Stets bemüht würde wohl auf dem Zeugnis sehen. Man kann dem 21-Jährigen in Sachen Willen sicherlich keinen Vorwurf machen. In vielen anderen Dingen heute schon. War auf seiner Seite gerade gegen Beste total überfordert. Kratzte immerhin einen Ball von der Linie als Schwäbe gegen Kleindienst bereits geschlagen war. Versuchte es kurz vor der Halbzeit mal aus der Distanz.
Erwischte auch einen erstaunlich schwachen Tag. Sah Dinkci interessiert zu, wie der Heidenheimer zum 2:0 einschob.
Weiterhin einer der Kölner, die sich gegen den Abstieg und die Niederlage stemmen wollten. Wirkte aber auch teilweise überfordert. Beim 0:2 war er wie Hübers nicht mehr als eine Trainingsstange.
Der Gegenpol zu Jan Thielmann. Ebenfalls bemüht, ebenfalls sehr wenige gelungene Aktionen. War kein Faktor.
Sollte eigentlich den Takt im defensiven Mittelfeld vorgeben, war aber wie große Teile der Defensive komplett überfordert. Verlor einige wichtige Zweikämpfe. Probierte es in der ersten Halbzeit mal mit einem harmlosen Schuss von der Sechzehnerlinie.
Erstaunlicherweise einer der besten Kölner Spieler. Lief am meisten, hatte die meisten Abschlüsse und brachte zumindest teilweise ein wenig Ordnung in das Kölner System. Unterm Strich auch von ihm einmal mehr zu wenig.
Ließ zwei Mal klasse den Ball durch. Für wen, weiß er wohl nur selbst. Wollte sich Bälle mit der Hacke vorlegen, legte diese aber lieber ins Seitenaus. Weiterhin erstaunlich schwacher erster Ballkontakt. Verursachte mit einem seltsamen Zweikampf das 0:2 Konnte mit keinem seiner 14 Ballkontakte überzeugen. Selbst der Wechsel zur Halbzeit war schon zu spät.
Hatte einen Abschluss. Einen. Und der war nicht sonderlich gefährlich. Versuchte es mit einigen Dribblings. Versuchte es. Gelang ihm nicht wirklich. Insgesamt ein weiterer schwacher Auftritt.
Vor dem Spiel betonte Schultz noch, dass er von seinem Kapitän erwarte, dass dieser vorangehe. Tat Kainz einmal mehr nicht. Krönte eine erschreckend schwache Saison mit einer Nicht-Leistung. Fand in der Offensive nicht statt, leitete in der Defensive das 0:3 ein. Mehr als ein Frustfoul war an diesem Nachmittag nicht drin.
War lange überhaupt kein Faktor im Spiel. Wirkt oft im Laufduell ein wenig ungelenk. Köpfte dann aus kurzer Distanz den Ball an die Latte, der Abpraller ging von der Schulter ins Tor.
Nach seiner Einwechslung schien die Offensive ein wenig geordneter und auch griffiger. Ein wenig. Hätte das 2:3 machen müssen.
Kam nach einer knappen Stunde und war an mehr Offensivaktionen beteiligt als Vorgänger Thielmann. Schlug die Flanke vor dem 1:3 und legte sehr clever ab auf Ljubicic, der wiederum Uth beinahe das 2:3 aufgelegt hätte. Wollte und zeigte das auch.
In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!
Nun ist es Fakt. Der 1. FC Köln ist in die 2. Bundesliga abgestiegen – zum siebten Mal in der Vereinsgeschichte. Und die Zukunft ist alles andere als rosig.
Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte ist nun amtlich beim 1. FC Köln: Das bedeutet der Abstieg.
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Was kostet der Abstieg den FC?
Der FC ist mit dem Abstieg von erheblichen Geldeinbußen betroffen. In der TV-Sendung „Sport1-Doppelpass“ warf der Sender Sport1 ein Minus von 29 Millionen Euro bei der TV-Gelder-Verteilung sowie ein Minus bei den Sponsoren von zehn bis 15 Millionen Euro in den Raum. Keller betonte damals, dass die Größenordnung von rund 40 Millionen Euro in etwa stimme. „Der 1. FC Köln wird auch in der 2. Bundesliga in der Lage sein, sich aus eigener Kraft zu tragen und ein positives Jahresergebnis zu erwirtschaften“, fügte der Sportdirektor an. Und das auch, weil die Kosten in der 2. Bundesliga deutlich reduziert werden.
Zum einen senken sich die Personalkosten dem Vernehmen nach drastisch und auch die Stadionpacht ist im Ligaunterhaus deutlich niedriger. So soll die jährliche Pacht in der Bundesliga bei rund zehn Millionen Euro liegen, die der zweiten Klasse deutlich drunter. Der Vertrag mit der Stadt steht unmittelbar vor den Unterschriften. Beim Abschluss des aktuellen Kontrakts befanden sich die Kölner in einer misslichen Lage – finanziell und sportlich in Liga zwei. Damals kam die Stadt dem Verein wohl entgegen. Da beide Seiten aufeinander angewiesen sind, wird es auch jetzt wohl eine gute Einigung geben.
Wie sieht der Kader des FC aus?
Nicht alle Spieler haben einen Vertrag für die 2. Bundesliga oder eine Ausstiegsklausel im Abstiegsfall. Bei den dann vertragslosen Spielern handelt es sich wohl wie berichtet um Davie Selke und Mark Uth. Uth hat am Freitag verlängert, bleibt auf jeden Fall in Köln. Hinter Selke steht ein Fragezeichen. Über eine Ausstiegsklausel verfügen Jeff Chabot, Marvin Schwäbe und Timo Hübers. Der „Kicker“ warf mit Eric Martel einen weiteren Namen in den Ring. Es ist kaum vorstellbar, dass zumindest Schwäbe und Chabot den Gang in die 2. Bundesliga mitgehen, auch bei Timo Hübers ist es offen. „Na dann gute Nacht, 1. FC Köln“, sagte Steffen Freund am Sonntag, falls diese Namen stimmen sollten. Zwar haben die weiteren Spieler ein gültiges Arbeitspapier, ein Verkauf des ein oder anderen Leistungsträgers ist dann aber trotz Transfersperre nicht unwahrscheinlich. Beispielsweise Dejan Ljubicic soll man im vergangenen Jahr einen Abschied zugesagt haben.
Auch bei den geliehenen Spielern ist Keller nicht mehr so deutlich wie noch im Winter, als er zumindest die Kaufoptionen bei Luca Waldschmidt und Rasmus Carstensen mit großer Sicherheit ziehen wollte. Waldschmidt wird sich wohl auch nur sehr schwer mit dem Unterhaus anfreunden können, Carstensen ist unter dem aktuellen Trainer zurzeit nur noch die Nummer drei auf der rechten Abwehrposition. Wie es mit Faride Alidou weitergeht, ist noch offen.
Die verliehenen Spieler sollen im Sommer zwar allesamt zurückkehren, doch laut Christian Keller und Thomas Kessler wolle man die Situation dann noch einmal neu bewerten. Jonas Urbig und Tim Lemperle sind sichere Kandidaten für einen Platz im kommenden Kader. Auch Marvin Obuz scheint bei Rot-Weiss Essen einen großen Satz gemacht zu haben. Wie es mit Maxi Schmid und Mathias Olesen weitergeht, scheint offen zu sein. Bei Nikola Soldo, der bei Kaiserslautern so gut wie keine Chance erhält, wird es wohl zu einer Trennung kommen. Allerdings handelt es sich bei den verliehenen Akteuren auch zum Großteil um Spieler, die den Durchbruch bei den Geißböcken bislang nicht geschafft haben. Ein weiteres Augenmerk soll auf dem eigenen Nachwuchs liegen. Es ist gut möglich, dass die Kölner das ein oder andere Talent fest hochziehen.
Wie geht es mit den Verantwortlichen weiter?
Timo Schultz besitzt nur einen Kontrakt für die Bundesliga. Christian Keller betonte zuletzt, dass er mit der Arbeit von Schultz sehr zufrieden sei. Es ist also theoretisch durchaus möglich, dass der Vertrag verlängert wird. Das ist nach der verpassten Mission vom Klassenerhalt aber nur schwer vorstellbar. Die Zeichen stehen wohl auf Abschied. Zumal auch schon die ersten Trainernamen kursieren. Wie es mit Christian Keller und Co. weitergeht, ist ebenfalls offen. Der Vorstand steht offenbar noch hinter dem Sportdirektor. Doch einige der gravierenden Fehleinschätzungen, die zur Krise in dieser Saison geführt haben, gehen auf Keller zurück. Auch der Vorstand hat nicht alles richtig gemacht. Rücktritte wird es aber nicht geben. Und auch die Geschäftsführung erhielt Rückendeckung vom Vorstand.
Wie wahrscheinlich ist ein direkter Wiederaufstieg?
Das ist natürlich rein hypothetisch. Fakt ist aber, dass die Kölner wohl trotz des Abstiegs als einer der finanzstärksten Clubs in der 2. Liga spielen werden. Allerdings können die Geißböcke im Sommer mit dem Budget auf dem Transfermarkt nicht sonderlich viel anfangen. Die Transfersperre macht Neuverpflichtungen nicht möglich, es wird aber Abgänge von Leistungsträgern geben. Auf der anderen Seite sparen die Kölner Geld ein, dass sie dann im Winter auf dem Transfermarkt nutzen können. Dass der Aufstieg aber kein Selbstläufer ist, zeigt das Beispiel des HSV, der über ein ähnliches Budget wie der FC im Abstiegsfall verfügen soll. Die Rothosen versuchen seit 2018 wieder das Oberhaus des deutschen Fußballs zu erreichen. Die Konkurrenz ist mit Schalke, Düsseldorf und Hertha BSC auch im kommenden Jahr alles andere als ohne.
Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!
Der 1. FC Köln steigt in die 2. Bundesliga ab und das absolut verdient. Die Geißböcke unterlagen beim 1. FC Heidenheim nach einer teils erschreckend schwachen Vorstellung 1:4 und krönten damit eine desolate Saison.
Die Kölner haben es lange genug rausgezögert, verhindern konnten sie es nicht. Der 1. FC Köln steigt in die 2. Bundesliga ab. Beim 1. FC Heidenheim unterlag der FC nach einer teils desolaten Vorstellung 1:4. Bereits zur Halbzeit stand der Abstieg im Grunde fest. Eren Dinkci (16., 22.) brachte Heidenheim mit einem Doppelschlag in Führung, Kevin Sessa erhöhte auf 3:0. Nach dem Anschluss von Steffen Tigges (64.) stellte Jan-Niklas Beste den alten Abstand wieder her (78.).
Foto: Sebastian Widmann/Getty Images
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Notgedrungen musste Timo Schultz einige Änderungen vornehmen. Für die gesperrten Denis Huseinbasic und Benno Schmitz starteten erwartungsgemäß Jan Thielmann und Dejan Ljubicic. Zudem starteten Linton Maina und Dominique Heintz für die verletzten Max Finkgräfe und Luca Waldschmidt. Zudem stand auch Steffen Tigges für Sargis Adamyan in der Anfangsformation. Der FC begann mit einer Viererkette.
Dinkci schockt Köln mit einem Doppelpack
Doch die Initiative übernahmen die Hausherren. Die Kölner standen erstaunlich tief, verwalteten ein 0:0 (?). Mehr als ein Schüsschen von Maina aus 16 Metern brachten die Geißböcke nicht zustande. Auf der anderen Seite brachte Jan-Niklas Beste eine erste Flanke in die Box, doch Eren Dinkci die Kugel nichts aufs Tor (14.). Zwei Minuten später machte es das Duo besser. Beste tankte sich auf der linken Seite durch, spielte Thielmann erstaunlich leicht aus und Dinkci frei, der den Ball aufs Tor brachte. Jeff Chabot fälschte für Marvin Schwäbe unhaltbar ab (16.). Der FC zeigte noch immer keine Reaktion, suchte noch immer nicht den Weg in die Offensive. Ganz anders Heidenheim. Faride Alidou verlor einen unnötigen Zweikampf und das viel zu einfach. Dinkci ging mit einer Einzelaktion aufs Tor zu, ließ Chabot und Timo Hübers wie Trainingsstangen stehen und schob souverän ein (22.).
Schultz stellte auf Dreierkette um, versuchte es mit einer taktischen Umorientierung, doch es war Kevin Sessa, der nach einem Freistoß von Dinkci den nächsten Ball aufs Kölner Tor köpfte, aber knapp verpasste. Weiterhin spielte nur der Gastgeber. Jonas Föhrenbach brachte von der linken Seite eine Flanke in den Strafraum, Heintz klärte vor die Füße von Sessa, der wunderschön zum 3:0 traf (36.). Erst in der 40. Minute kam der FC zu einem Abschluss, doch Thielmann verfehlte die Kiste doch deutlich. Heidenheim wollte mehr. Eine verunglückte Abwehr nach einer Ecke landete bei Tim Kleindienst, der aus spitzem Winkel Schwäbe überwand, Thielmann köpfte den Ball von der Linie (41.). Der FC wirkte vollkommen von der Rolle, fand nicht ins Spiel und war zur Halbzeit schon mehr als mit nur einem Bein abgestiegen.
Tigges verkürzt
Schultz wechselte bereits zur Halbzeit, brachte Mark Uth für den enttäuschenden Florian Kainz und Damion Downs für den überforderten Faride Alidou. Doch weiterhin gab Heidenheim den Ton an. Immerhin näherten sich die Kölner dem Heidenheimer Tor mal an. Einen Freistoß von Uth köpfte Hübers Richtung Tor, mehr aber auch nicht. Schultz erlöste zudem Thielmann und brachte Rasmus Carstensen sowie Leart Pacarada für Dominique Heintz. Tatsächlich erhöhte der FC den Druck. Nach einer Flanke von Carstensen köpfte Tigges den Ball aus 20 Zentimetern an die Latte, die Kugel tropfte auf die Schulter des Stürmers und ins Tor (64.). Köln legte nach. Unter anderem versuchte es Uth aus der Drehung, doch FCH-Keeper Kevin Müller parierte mit dem Fuß. Auf der anderen Seite zeichnete sich Schwäbe nach einem Schuss von Florian Pick aus (69.). Anschließend legte Ljubicic auf Uth ab, doch beim Flachschuss war das Bein von Mainka im Weg (74.).
Köln wollte nun endlich mehr. Der gerade erst eingewechselte Florian Dietz brachte den Ball aus der Drehung auf den Kasten, doch war dabei ebenfalls nicht gefährlich. Köln drückte, das Tor machte Heidenheim. Beste nahm sich aus gut 20 Metern ein Herz und versenkte die Kugel im Giebel (78.). Köln mühte sich zwar, war aber nicht mehr sonderlich gefährlich und die Entscheidung war natürlich längst gefallen. Der FC geht den bitteren Gang in die 2. Bundesliga. Das aber vollkommen verdient und vor allem hausgemacht.
FC-Trainer Timo Schultz schickt eine veränderte Mannschaft in das Endspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Es gibt fünf Veränderungen.
Mit fünf Veränderungen startet der 1. FC Köln in das Duell gegen den 1. FC Heidenheim. Große Überraschungen gibt es nicht.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Mit fünf Veränderungen startet der 1. FC Köln in die Begegnung gegen den 1. FC Heidenheim. Die Ausgangslage ist eindeutig: Köln muss gewinnen und auf Schützenhilfe im Duell der Freiburger gegen Union Berlin hoffen. Für die gesperrten Benno Schmitz und Denis Huseinbasic starten Jan Thielmann und Dejan Ljubicic. Ob der FC mit Vierer- oder Dreierkette spielt, wird sich auf dem Feld zeigen. Für den verletzten Max Finkgräfe läuft zunächst Dominique Heintz auf.
Tigges für Adamyan
Auch in der Offensive gibt es Wechsel. Linton Maina spielt auf der linken Seite und rutscht für Luca Waldschmidt in die Startelf, dafür rückt Florian Kainz ins Zentrum. In der Spitze startet der Torschütze der Vorwoche Steffen Tigges.
Am heutigen Samstag entscheidet sich nun endgültig, ob der FC absteigt oder eine Chance in der Relegation bekommt. Die Vorzeichen dafür stehen aber alles andere als gut. Vor 25 Jahren gab es ein ähnlichen Wunder in letzter Sekunde.
Für den 1. FC Köln steht am Samstag das nächst Do-or-die-Spiel auf dem Programm. Es zählt nur ein Sieg gegen Heidenheim und selbst dann haben es die Geißböcke nicht in der eigenen Hand. Der FC braucht ein Wunder wie Frankfurt 1999.
Foto: Christof Koepsel/Getty Images
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Mit seinem Versuch aus kurzer Distanz hätte Frank Baumann an diesem Tag zum Helden werden können. Nürnbergs Marek Nikl nahm aus der Distanz Maß und drosch die Kugel an den Pfosten, der Ball landete eben vor den Füßen von Baumann, der aus kurzer Distanz an Freiburgs Keeper Richard Golz scheiterte. Nürnberg verpasste den Ausgleich und schielte wohl gebannt Richtung Frankfurt. Als Tabellenzwölfter in den letzten Spieltag gestartet waren die Franken nun punktgleich mit dem Tabellensechzehnten, der Eintracht, die gegen Kaiserslautern spielte. Und gewann. Da Frankfurts Jan Åge Fjørtoft in der 89. Minute den 5:1-Siegtreffer erzielte ergab sich im Tableau ein einmaliges Bild. Beide Teams kamen auf 37 Punkte, beide Teams auf eine Tordifferenz von -10 – aber nur eine Mannschaft stieg ab: Nürnberg. Und das, weil Frankfurt in der Saison vier Tore mehr erzielt hatte als der Club.
Im direkten Vergleich wäre Union Berlin weiter
25 Jahre später könnte sich das Szenario wiederholen. Der FC belegt aktuell den 17. Tabellenplatz, hat drei Zähler Rückstand auf Union Berlin. Mit einem Sieg in Heidenheim und einer Pleite der Eisernen im Heimspiel gegen den SC Freiburg würden die Geißböcke in Sachen Punkte gleichziehen. Sollten die Kölner drei Tore aufholen, wären die Teams auch in der Tordifferenz gleich. In diesem Fall würden auch hier die erzielten Tore zählen. Aktuell kommt der FC auf 27, Berlin aber auf 31 Treffer. Sollte Union also 0:1 gegen Freiburg verlieren und der FC in einem aus Kölner Sicht wahren Schützenfest 4:2 gewinnen, so wäre auch hier ein Gleichstand erzielt. Dann würde wiederum der direkte Vergleich zählen und der ginge nach der 0:2-Pleite im Hinspiel an die Eisernen. Mit einem 0:1 von Union und einem 5:3 der Kölner, wäre der FC wiederum durch.
Ziemlich viel Konjunktiv für eine Mannschaft, die bislang erst auf 27 Treffer kommt. Die Chance auf den Klassenerhalt ist nach wie vor gering, aber nicht ausgeschlossen. Immerhin haben seit der Rückkehr zur Relegation 2009 vier Tabellenvorletzte am letzten Spieltag noch die Relegation erreicht, weitere zwei Teams retteten sich direkt. Das bekamen auch die Geißböcke schon zu spüren. In der Saison 11/12 hatte der FC am vorletzten Spieltag noch zwei Punkte Vorsprung auf Berlin. Nach dem 1:4 gegen die Bayern rutschte Köln von Rang 16 auf 17 ab und trat den Gang in Liga zwei an. Sechs Mal rettete sich der 16. noch zum Saisonfinale. So wie der VfB Stuttgart vor zwei Jahren. Die Schwaben hatten auf Rang 16 drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Mit einem knappen Sieg schob sich Stuttgart noch an Berlin vorbei. Die Hertha stieg aufgrund des schlechteren Torverhältnisses ab.
Drei Punkte zum rettenden Ufer holte seit der drei Punkte-Regelung kein Bundesligist auf. Außer Eintracht Frankfurt, die mit einem Last-Minute-Treffer für Punkt- und Torgleichheit sorgte und nur aufgrund der mehr geschossenen Tore die Klasse hielt.
Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!
Nach dem 3:2-Erfolg über Union Berlin gibt es für die Kölner weiterhin nur eine Marschroute, der FC muss gewinnen. Doch ausgerechnet zum Finale plagen den FC Personalsorgen. Wie baut Timo Schultz um?
Es ist das Saisonfinale und damit wohl auch das wichtigste Spiel der laufenden Saison. Für den FC geht es in Heidenheim um die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Doch ausgerechnet nun plagen die Geißböcke Personalsorgen. So könnte der 1. FC Köln gegen Heidenheim spielen.
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop.** Zu den Teilnahmebedingungen.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Es hatte sich schon am vergangenen Samstag angedeutet, am Freitag wurde es konkret: Max Finkgräfe und Luca Waldschmidt werden dem FC im Finale gegen den 1. FC Heidenheim nicht zur Verfügung stehen. Waldschmidt hatte es am Freitag im Training noch einmal probiert, am Ende hat man sich gegen die Kader-Nominierung entschieden. Auch Finkgräfe ist verletzt. Da zudem Benno Schmitz und Denis Huseinbasic eine Gelbsperre absitzen müssen, muss Timo Schultz die Startelf im Vergleich zur Vorwoche mindestens auf vier Positionen umbauen. Gut möglich, dass der Trainer sogar die Taktik umstellt. Denn gerade die Viererkette muss deutlich umformiert werden. Nicht in der Innenverteidigung. Jeff Chabot meldete sich am Freitag nach kurzer Erkältung fit und wird wohl neben Timo Hübers starten.
Viererkette bleibt bestehen
Sollte Schultz bei der Viererkette bleiben, spricht aktuell wohl mehr für Dominique Heintz. Schultz hatte unter der Woche betont, wie wichtig der Routinier für die Mannschaft sei. Leart Pacarada hat seit Ende März nicht mehr gespielt, war zunächst außer Form und schließlich mit einer Mandelentzündung erkrankt. Auf der rechten Seite hat der Trainer die Wahl zwischen Rasmus Carstensen und Jan Thielmann. Möglich ist aber auch die Umstellung auf Dreierkette, mit der der Trainer schon in der zweiten Halbzeit gegen Berlin agierte. Am Donnerstag hatte Schultz bereits erklärt, dass das eine Variante sein könne, obwohl der Kader eher für eine Viererkette zusammengestellt sei. Das könnten die Ausfälle nun aber verändern.
Zwei Umstellungen wird es auch im Mittelfeld geben müssen. Für Denis Huseinbasic wird voraussichtlich Dejan Ljubicic in der Anfangsformation stehen. Eine eher unwahrscheinliche Alternative wäre Jacob Christensen. Für Luca Waldschmidt könnte Linton Maina von Beginn an auflaufen, sollte sich Schultz nicht für Mark Uth entscheiden. Der Club gab am Freitag bekannt, dass der gebürtige Kölner auch im Abstiegsfall beim FC bleiben wird. Zudem wird es mit großer Wahrscheinlichkeit eine weitere Veränderung in der Offensive geben. Sargis Adamyan dürfte zunächst einmal aus der Mannschaft rotieren. Gut möglich, dass Steffen Tigges eine weitere Chance erhält.
So könnte der 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim spielen
Am Samstagnachmittag kommt es für den 1. FC Köln zum letzten und entscheidenden Endspiel um die Möglichkeit zum Klassenerhalt. Der FC trifft auf den 1. FC Heidenheim. Oft sind sich die beiden Teams allerdings noch nicht begegnet. Zahlen und Fakten…
Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen den FCH geschossen? Wer überträgt Heidenheim gegen den 1. FC Köln? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Heidenheim.
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier
Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem FCH?
Insgesamt standen sich die beiden Teams in der ersten und zweiten Bundesliga erst drei Mal in Pflichtspiel-Duellen gegenüber. Der FC entschied eine der Begegnungen für sich. Die beiden anderen Partien endeten jeweils 1:1-Unentschieden. Die Torbilanz spricht mit 4:2 für den FC.
Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim?
Das Spiel beginnt am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr und wird von Sky übertragen. Die Highlights des Spiels sind unter anderem in der Sportschau zu sehen.
Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Heidenheim?
Der liegt mittlerweile gut fünf Jahre zurück. Der FC setzte sich im April 2019 mit 2:0 gegen den FCH durch, allerdings in der zweiten Liga. Dominik Drexler und Jhon Córdoba trafen damals für den 1. FC Köln.
Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen Heidenheim?
Der FC hat gegen den 1. FC Heidenheim bisher noch nicht verloren. Sowohl 2018 als auch im Hinspiel der aktuellen Spielzeit spielten die Geißböcke jeweils 1:1-Unentschieden. Es trafen für den FC Serhou Guirassy und jüngst Davie Selke. Der wird dem Team von Timo Schultz am Samstag allerdings fehlen.
Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Heidenheim?
Die meisten Treffer gegen Heidenheim teilen sich mit jeweils einem Tor Dominick Drexler, Jhon Córdoba, Serhou Guirassy und Davie Selke. Zugegebenermaßen kann sich hier auf Grund der wenigen Begegnungen auch kaum ein Torjäger besonders hervortun.
Du hast was zu sagen? Dann lass uns unten einen Kommentar da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!
Nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe der Vertragsunterschrift von Mark Uth hat der 1. FC Köln eine weitere Personalie verkündet. Marco Höger bleibt der U21 ein weiteres Jahr erhalten.
Marco Höger bleibt mindestens für ein weiteres Jahr beim 1. FC Köln. Der Routinier hat damit sein Karriereende noch um ein Jahr herausgezögert und einen Vertrag bis 2025 unterschrieben. Möglicherweise bleibt der 34-Jährige anschließend in anderer Funktion bei den Geißböcken.
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Marco Höger hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln um ein weiteres Jahr bis zum Sommer 2025 verlängert. Der Mittelfeldspieler kehrte im vergangenen Sommer als Kapitän der U21 zum FC zurück. Zwischen 2016 und 2021 hatte Höger bereits für die Geißböcke gespielt und insgesamt 106 Pflichtspiele bestritten. Der gebürtige Kölner gab der U21 als Führungsspieler Stabilität und unterstützte auch bei der Entwicklung zahlreicher Top-Talente. Der 34-Jährige wird auch kommende Saison der höchsten Ausbildungsmannschaft des 1. FC Köln mit seiner Erfahrung von über zehn Jahren Profifußball und 30 internationalen Spielen helfen, weitere Nachwuchsspieler am Übergang zwischen Jugend- und Herrenbereich auszubilden und in den Profifußball zu übergeben.
Höger: „Es hat einfach in meinem Körper gekribbelt“
„Ich bin seit Kindheitstagen FC-Fan. Ich bin selber früher mit meinem Vater zum Training gegangen, um die Spieler zu sehen. Es hat einfach in meinem Körper gekribbelt. Ich habe gespürt, dass es das noch nicht war. Gerade in der jetzigen Situation möchte ich meinem Verein helfen und danke den Verantwortlichen für das Vertrauen“, sagte Marco Höger. „Die abgelaufene Saison hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg mit der U21 sind, Top-Talente früher an den Herrenfußball heranzuführen. Gerade die Entwicklung von Spielern wie Max Finkgräfe, Damion Downs und Justin Diehl macht mich in meiner Rolle als zusätzlicher Ausbilder extrem stolz. Diesen Weg wollen wir weiter gehen.“
„Wir freuen uns sehr über die Verlängerung mit Marco Höger. Wir sind überglücklich, dass die Idee, die wir vor der noch laufenden Saison mit Högi und seiner Rolle in der U21 hatten, auf und neben dem Platz perfekt aufgegangen ist“, sagte Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball. „Marco Höger war über das Jahr als Spieler und Persönlichkeit sehr wertvoll für das Trainerteam und die jungen Spieler. Wir spüren extremes gegenseitiges Vertrauen und haben beidseitig gemerkt, dass unsere Zusammenarbeit noch nicht vorbei ist. Wir freuen uns, dass wir als NLZ und Verein in dieser herausfordernden Zeit weiterhin auf Högi setzen können.“
Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!
Ausgerechnet zum Saisonfinale gegen Heidenheim fallen beim FC zwei Leistungsträger aus. Max Finkgräfe und Luca Waldschmidt gehören nicht zum Kader. Entwarnung gibt es bei Jeff Chabot.
Zum Endspiel gegen den 1. FC Heidenheim wird FC-Trainer Timo Schultz seine Mannschaft stärker umbauen müssen, als erhofft. Neben den gesperrten Denis Huseinbasic und Benno Schmitz fehlen auch Max Finkgräfe und Luca Waldschmidt. Der FC reist mit Personalsorgen nach Heidenheim.
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Unter der Woche war Timo Schultz noch zuversichtlich, doch das Hoffen hat nicht viel gebracht. Max Finkgräfe und Luca Waldschmidt verpassen das Saisonfinale gegen den 1. FC Heidenheim und können der Mannschaft nicht aktiv helfen, den siebten Abstieg der Vereinsgeschichte zu vermeiden. Zumindest bei den Kölner Hausaufgaben, denn der Klassenerhalt liegt nicht mehr in Kölner Hand. Finkgräfe war bei der letzten Aktion, einem Kopfball-Duell, im Spiel gegen Union Berlin unglücklich umgeknickt. Zwar liegt offenbar keine strukturelle Verletzung vor, ein Einsatz am Samstag scheint aber auch nicht möglich zu sein. Das gilt auch für Luca Waldschmidt, der von Rani Khedira böse gefoult worden war. Waldschmidt musste bereits nach 20 Minuten vom Platz. Jetzt die Gewissheit: beide Leistungsträger fallen aus.
Jeff Chabot wieder dabei
Das dürfte die Chancen auf ein Startelf-Comeback von Mark Uth steigern. Der gebürtige Kölner, der gerade erst ein Treuebekenntnis für die Geißböcke mit seinem angekündigten Verbleib unterschrieben hat, zeigte in den vergangenen Begegnungen, warum er für das Team wichtig werden könnte. Dass Dominique Heintz für Max Finkgräfe auf der linken Seite aufläuft, ist wahrscheinlich, allerdings ist nicht klar, auf welcher Position. Denn es ist durchaus möglich, dass Timo Schultz auch mit einer Dreierkette spielen lassen wird. Vielleicht auch, weil auf der rechten Seite Benno Schmitz ebenfalls nicht zur Verfügung steht. Der Kölner Routinier sah wie Denis Huseinbasic gegen die Eisernen die fünfte Gelbe Karte und ist gesperrt. Für den Sechser könnte Dejan Ljubicic zurück in die Startformation rotieren, möglicherweise läuft aber auch Jacob Christensen auf.
Doch es gab auch eine positive Nachricht: Jeff Chabot ist wie von Timo Schultz erhofft rechtzeitig fit. Der Abwehrchef hatte sich am Donnerstag noch krank gemeldet, kehrte aber am Freitag ins Teamtraining zurück und sollte damit für Samstag fest eingeplant sein. Davie Selke und Luca Kilian fehlen weiterhin länger, Justin Diehl wurde suspendiert und wird für den FC wohl nicht mehr auflaufen.
Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!
Mark Uth wird auch in der kommenden Saison für den 1. FC Köln spielen – und das unabhängig der Liga. Der Offensivspieler hat einen neuen Vertrag unterschrieben. Das gab der Verein am Freitag bekannt.
Unter dem Motto „Ejal, wat och passeet“, hat der 1. FC Köln am Freitag die Unterschrift unter einem neuen Vertrag bekannt gegeben: Mark Uth bleibt beim 1. FC Köln.
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Die Vorbereitungen auf das Finale gegen Heidenheim laufen auf Hochtouren. Nebenschauplätze – wie die Situation um Justin Diehl – sind da unerwünscht. Mit einer guten Nachricht konnte der Club am Freitag dann doch aufwarten: Mark Uth wird dem 1. FC Köln auch weiterhin erhalten bleiben – und das unabhängig des Endspiels gegen Heidenheim. Vor der Abfahrt setzte Mark Uth seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag – und damit ein Zeichen: „Ejal, wat och passeet“, zitiert der FC den 32-jährigen Mittelfeldspieler. Dieser wird in der kommenden Spielzeit mit der Nummer 13 auflaufen. Bislang galt Uths Arbeitspapier nur für die Bundesliga, im Falle des Abstiegs wäre der Stürmer vertragslos gewesen.
Neuer Vertrag für den Angreifer
Die Kölner setzen mit der Veröffentlichung des neuen Kontrakts ebenfalls ein positives Zeichen. Dennoch geht es am Samstag für die Geißböcke noch einmal um den Klassenerhalt. „Aktuell habe ich nur Heidenheim vor Augen. Wir werden alles raushauen und müssen da unsere Hausaufgaben erledigen“, sagte Uth. „Wir alle, die ganze Stadt, glauben daran, in der Liga zu bleiben – und deshalb bin ich absolut zuversichtlich.“ Vor wenigen Wochen hatte Uth ebenfalls davon gesprochen, dass er an den Ligaverbleib glaube. Damals wollte der gebürtige Kölner nicht auf seinen Vertrag oder die Zukunft eingehen. Nun schon. „Unabhängig davon war es mir wichtig, bei meinem Herzensverein weiterhin Verantwortung zu übernehmen und sportlich voranzugehen, nachdem ich mich in den letzten beiden Jahren nicht so einbringen konnte, wie ich mir das vorgestellt habe. Für mich gibt es nichts anderes mehr – ich möchte meine Karriere hier beim FC beenden.“
Das hören die Kölner Verantwortlichen gerne. Die Bedeutung des Spielers ist für den FC immens. „Mark ist für uns ein Unterschiedsspieler. Das hat er zuletzt mit seinen ersten Kurzeinsätzen nach langer Leidenszeit wieder unter Beweis gestellt. Dazu prägt Mark unsere Mannschaft mit seiner Persönlichkeit und geht voran“, sagte FC-Geschäftsführer Christian Keller. „Seine Entscheidung, dem FC unabhängig vom Saisonausgang die Treue zu halten, ist deshalb ein starkes Signal zum richtigen Zeitpunkt. Wir freuen uns alle sehr darüber.“ Wie lange der Kontrakt läuft, ist bislang nicht bekannt. Möglicherweise wird der 32-Jährige sein Treuebekenntnis am Samstag mit einem Startelf-Einsatz garnieren. Der Angreifer hatte schon zuletzt wieder fleißig Minuten gesammelt.
Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!