Mit Mut und Selbstvertrauen gegen „Wucht“ und Geschwindigkeit

So will der FC gegen Leipzig punkten
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Mit Mut und Selbstvertrauen gegen „Wucht“ und Geschwindigkeit

Der 1. FC Köln bekommt es am Freitagabend mit RB Leipzig zu tun. Die Kölner erwartet alles andere als eine leichte Aufgabe. Dennoch glaubt man beim FC an die eigene Chance.

Im Hinspiel kassierte der FC eine derbe 0:6-Klatsche, aktuell befindet sich der Gegner in einem Form-Hoch und doch glaubt der FC an seine Chance. So will der FC gegen Leipzig punkten.

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Nach dem Duell gegen RB Leipzig am Freitagabend heißt es für den 1. FC Köln erst einmal durchatmen. Und das nicht nur, weil die Kölner sich am kommenden Montag ins Kurztrainingslager nach Spanien verabschieden. Der FC hat dann sechs der sieben Gegner aus dem oberen Tabellendrittel bespielt – im Liga-Endspurt wartet „nur“ noch der FC Bayern München aus der Top-7, dafür aber verhältnismäßig viele kolportierte Augenhöhe-Gegner. Dabei haben die Geißböcke gerade in den vergangenen Wochen eindrucksvoll bewiesen, dass große Namen durchaus bespielbar sind. Anders als noch in der Hinrunde, als die Kölner gegen Leverkusen und Stuttgart eher Richtung chancenlos agierten, luchste der FC dem VfB einen Punkt und der Werkself zumindest einige Nerven ab. So dürfte sich die Sorge vor einer Wiederholung der 0:6-Klatsche aus dem Hinspiel gegen die Sachsen beim FC in Grenzen halten.

Schultz warnt vor individueller Qualität

Zumal Köln unter Timo Schultz in der Defensive deutlich stabiler steht. Das ist natürlich auch gegen Leipzig geplant. „Für uns wird es darum gehen, gut zu stehen, tief zu stehen, ihnen möglichst wenig Räume und Tiefe anzubieten“, sagte dementsprechend Timo Schultz, denn er erwarte einen Gegner, der eine enorme Wucht entwickeln kann. „Leipzig ist eine Mannschaft mit einer enormen individuellen Qualität, die sich als Mannschaft auch enorm gefestigt zeigt. Es ist vom Ansatz her eine Truppe, die sehr zielstrebig nach vorne spielen kann. Gerade durch das Tempo und die individuelle Klasse in der letzten Linie“, erklärte der 46-Jährige. Tatsächlich ist die individuelle Qualität beeindruckend. Der von PSG ausgeliehene Xavi Simons ist so etwas wie der Shooting Star der Bundesliga – nicht umsonst will RB den Niederländer um jeden Preis halten, Lois Openda ein Goalgetter mit bereits 21 Saisontreffern. Auf Max Finkgräfe, Jeff Chabot und Co. wird einiges und das mit Tempo zukommen – die Wucht und die Geschwindigkeit lernte der FC im Hinspiel kennen.

Und dennoch will sich Timo Schultz nicht vor RB verstecken. „Wir wollen wie gegen Gladbach auch Schritt für Schritt selbst mehr mit dem Ball aktiv werden. Den Gegner mehr fordern und uns Chancen herausspielen“, sagte Schultz. Im Rheinderby kamen die Geißböcke immerhin auf zwölf Abschlüsse und hatten vor allem wieder ein wenig Spielglück. Denn der Treffer von Faride Alidou zum 1:0 hätte so nicht fallen müssen, Borussia-Keeper Moritz Nicolas lenkte die Kugel ins eigene Netz, dazu traf Gladbach gleich zwei Mal den Pfosten. Leipzig ist in der Defensive indes alles andere als anfällig, kassierte in der Liga bislang erst 31 Tore, nur Bayern und vor allem Leverkusen haben sich weniger Gegentreffer gefangen. Zudem haben sich die Sachsen nach einer kleinen Ergebnis-Krise im Januar mit drei Niederlagen in Folge wieder gefangen. Fuhren seitdem in sechs Liga-Spielen 13 Punkte ein, kassierten insgesamt nur zwei unglückliche Niederlagen – gegen Bayern und Real Madrid.

Die vergangenen Wochen machen Mut

Anders als noch vor dem 0:4 gegen Borussia Dortmund vermag man die Worte des Trainers glauben. Damals hatte Schultz beim BVB von einem Gegner auf Augenhöhe gesprochen und war dafür kritisiert worden. Ob das 0:4 dem Begriff nicht deutlichst widerspricht, sei mal dahingestellt. Fakt ist aber, dass der FC in diesem Jahr abgesehen von der Bremen-Begegnung in jedem Duell zumindest mitspielte, sich nicht versteckte und meist auch Siegchancen hatte. Und dennoch steht unterm Strich nur ein Erfolg in der noch kurzen Trainer-Ära Schultz – zu wenig für eine Mannschaft, die gerne noch das ganz sichere Ufer erreichen würde. Timo Schultz sprach bereits mehrfach davon, eine kleine Siegserie starten zu wollen. Doch sieben Punkte Rückstand auf Rang 15 bedeutet auch, dass der FC in den verbleibenden neun Spielen drei Siege mehr einfahren muss als die Konkurrenz. Bei bislang drei Saisonspielen eine stolze Herausforderung.

Zumal Köln auf einen Gegner trifft, gegen den der FC erst zwei Mal gewinnen konnte. Zwar spielte Köln bislang von den aktuellen Bundesligisten auch nur gegen Heidenheim noch seltener, doch sowohl die Siegquote als auch der Punkteschnitt ist gegen keinen anderen Erstligisten so schlecht. Und doch machen die Auftritte der vergangenen Wochen Mut, dass der FC gegen Leipzig punkten kann. Genug Selbstvertrauen scheint der FC zumindest zu haben. Allerdings muss Schultz auf Jan Thielmann und Timo Hübers verzichten, die beide gesperrt fehlen. Ob die erkrankten Dejan Ljubicic und Linton Maina wieder dabei sind, wird sich zeigen. Immerhin bieten sich mit Damion Downs und Davie Selke neue Optionen.


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Das sagt Timo Schultz zu Downs, Leipzig und den möglichen Ausfällen

Das sagt Timo Schultz vor dem Leipzig-Spiel.
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Das sagt Timo Schultz zu Downs, Leipzig und den möglichen Ausfällen

Nach dem 3:3 im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach steht nun das nächste schwere Spiel auf dem Programm: Der FC empfängt RB Leipzig. Am Mittwoch fand die obligatorische Pressekonferenz vor dem Spieltag statt.

Am Freitagabend steht das letzte Duell vor der Länderspielpause auf dem Programm. Der 1. FC Köln spielt zu Hause gegen Leipzig. Das sagt Timo Schultz vor dem Leipzig-Spiel.

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Trotz des Spektakels am vergangenen Samstag beim 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach hat sich die Situation beim 1. FC Köln nicht sonderlich verändert. Die Geißböcke belegen nach wie vor Rang 16, haben sieben Punkte Rückstand zum sicheren Ufer, zwei Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Mainz. Wenn es nach Timo Schultz geht soll der Vorsprung am Freitag noch einmal ausgebaut werden. Doch während die Konkurrenz auf Gegner auf vermeintlicher Augenhöhe trifft (Mainz gegen Bochum), spielen die Kölner zu Hause gegen RB Leipzig. „Leipzig ist eine Mannschaft mit einer enormen individuellen Qualität, die sich als Mannschaft enorm gefestigt zeigt“, sagte der 46-Jährige. „Es ist vom Ansatz her eine Truppe, die sehr zielstrebig nach vorne spielen kann. Gerade durch das Tempo und die individuelle Klasse in der letzten Linie.“

Schultz: „Damion hat gezeigt, was er für eine Qualität hat“

Der Kölner Trainer erwartet gegen RB „viel Wucht“, die der Gegner gerade in der letzten Kette entwickelt. „Dementsprechend wird es für uns darum gehen, gut zu stehen, tief zu stehen, ihnen möglichst wenig Räume und Tiefe anzubieten“, so Schultz weiter. „Darüber hinaus wollen wir wie gegen Gladbach auch Schritt für Schritt selbst mehr mit dem Ball aktiv werden. Den Gegner mehr fordern und uns Chancen herausspielen.“ Im Rheinderby erspielten sich die Geißböcke in der Tat eine Vielzahl von Chancen – zumindest für Kölner Verhältnisse. Und erzielten auch Treffer.

So wie das 3:3 durch Damion Downs, der sich für weitere Aufgaben empfahl. „Das liegt an ihm“, sagte Schultz lächelnd. „Damion hat gezeigt, was er für eine Qualität hat. Er ist fester Bestandteil, seitdem ich hier bin im Training. Das wichtigste für junge Spieler ist aber, dass sie regelmäßig Spielzeit sammeln. Und wenn das bei uns nicht der Fall sein sollte, dann wird er auch weiter in der U21 spielen. Aber das liegt an ihm, an seiner Trainingsleistung, an seiner Spielleistung und wie er sich präsentiert und entwickelt.“ Die Chancen auf eine weitere Kadernominierung sind nach dem Treffer am Samstag jedenfalls nicht gesunken. Zumal sich mit Dejan Ljubicic und Linton Maina am Mittwoch zwei Spieler krank meldeten, ein Einsatz ist ungewissen. „Wir müssen gucken, wie schwer die Krankheit ist und ob sie dabei sein können.“

Schultz: „Davie fehlen aber noch sechs Wochen Training“

So könnte Downs tatsächlich auch zu einer Option über die Außenbahn werden. „Er hat in der U21 viele verschiedene Positionen gespielt – auch im Jugendbereich. Mal vorne drin, mal über den Flügel. Ich sehe ihn schon perspektivisch klar im Zentrum, aber um jetzt reinzukommen, um in die Mannschaft zu rutschen und vielleicht in vorderster Front nicht sofort den maximalen Druck zu bekommen, ist so eine Flügelposition eine gute Einstiegsposition.“ Neben den beiden erkrankten Spielern fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Luca Waldschmidt, Mark Uth sowie der gesperrte Jan Thielmann. Wieder dabei ist Davie Selke. „Davie ist definitiv voll in den Trainingsbetrieb integriert. Er macht alles ohne Probleme mit. Ihm fehlen aber noch sechs Wochen Training“, sagte Schultz. „Wir können wohl noch nicht von 90 Minuten sprechen, aber er ist auf jeden Fall weiter als noch letzte Woche. Inwiefern das von Anfang an Sinn macht , das werde ich persönlich mit ihm besprechen.“


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Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Kessler: „Die Gespräche haben bislang nicht dahin geführt, dass wir uns einigen konnten“

Das sagt Thomas Kessler zur Personalie Justin Diehl.
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Kessler: „Die Gespräche haben bislang nicht dahin geführt, dass wir uns einigen konnten“

Ist der Wechsel von Justin Diehl in trockenen Tüchern? Sky hatte am Dienstag berichtet, dass der Youngster zum VfB Stuttgart wechseln würde. Thomas Kessler äußerte sich am Mittwoch.

Bleibt Justin Diehl beim FC oder verlässt der Youngster den 1. FC Köln. Am Mittwoch bezog der Verein Stellung. Das sagt Thomas Kessler zur Personalie Justin Diehl.

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Am Dienstag ploppte die Meldung auf: Und obwohl sie wohl so erwartet worden war, sorgte sie bei einigen FC-Fans für Enttäuschung: Justin Diehl wird den FC im kommenden Sommer wohl verlassen und sich dem VfB Stuttgart anschließen. Das vermeldete zumindest der in der Regel gut informierte Sky-Transferexperte Florian Plettenberg über seine Soziale Medien. Eine Bestätigung gab es erwartungsgemäß von den beiden Vereinen nicht. Auch nicht am Mittwoch, als Thomas Kessler sich der Frage der Journalisten stellen musste. Der Leiter der Lizenzspielabteilung wusste nach eigener Aussage von einer Einigung noch nichts.

Kessler: „Der Spieler darf ab dem 1. Januar mit anderen Klubs sprechen“

Allerdings betonte der ehemalige Keeper der Kölner: „Justin ist eine Personalie, bei der wir alles investiert haben, um ihn davon überzeugen, dass der FC auch in den kommenden Jahren der richtige Weg für ihn ist und dass er hier auch die nächsten wichtigen Schritte in den Profi-Fußball machen wird“, so Kessler. „Aber leider haben bis zum heutigen Tage die Gespräche nicht dahin geführt, dass wir uns einigen konnten mit ihm weiter zu arbeiten und der nächste Partner zu sein, um ihn nachhaltig in den Profifußball zu bringen. Es ist völlig normal, dass man sich mit anderen Klubs unterhält, wenn ein Vertrag ausläuft.“ Das scheint der Youngster getan zu haben. Und zwar mit dem VfB Stuttgart. Der 19-Jährige würde ablösefrei gehen.

Laut Plettenberg habe es auch bereits den Medizincheck gegeben. „Der Spieler darf ab dem 1. Januar mit anderen Klubs sprechen. Da ist natürlich ein Medizincheck wichtig für jeden Klub, ob der am Ende wirklich passiert ist, müssen Sie die Interessenvertreter von Justin fragen“, sagte Kessler. „Ob das der richtige Weg ist, dass wir heute hier sitzen und es nicht wissen, da können Sie auch mit Justin und seinen Interessenvertretern drüber sprechen“, so der 38-Jährige weiter. Kessler betonte aber, dass man den Spieler nicht auf dem Silbertablett präsentieren wolle. „Das ist ein guter Junge, der hier einen guten Weg gemacht hat, den wir über viele Jahre in der Jugend begleitet haben. Er hat uns jetzt in der Saison auch schon weitergeholfen, er wird uns hoffentlich in dieser Saison auch noch weiterhelfen.“ So soll der Youngster nach der Rekonvaleszenz wieder in den Kader der Profis integriert werden.

Erst im Januar kam Diehl zu den Profis

Das war bekanntlich nicht immer der Fall. Wie berichtet hat Diehl dem Verein bereits im Sommer signalisiert, dass er seine Zukunft nicht in Köln sehe. Daraufhin wurde der Youngster in die U21 degradiert und ging in der Regionalliga auf Torejagd. „Was in der Hinrunde passiert ist, kann man interpretieren wie man will. Ich persönlich und auch meine Kollegen und das Trainerteam waren der Meinung, dass Justin es gut tut, in der Regionalliga zu spielen“. sagte Keller.  Ein Aspekt, der verständlicherweise auf der Seite des Youngsters nicht gut angekommen ist. Erst im Januar und unter dem neuen Trainer Timo Schultz wurde der 19-Jährige in den Kader der Profis geholt, kam unter Schultz zu sechs Einsätzen. Feierte ausgerechnet gegen Stuttgart sein Startelf-Debüt.


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Steht Schultz vor dem nächsten „Luxusproblem“?

Steht Schultz vor dem nächsten "Luxusproblem"?
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Steht Schultz vor dem nächsten „Luxusproblem“?

Mit Damion Downs hat endlich wieder ein Zielstürmer beim FC getroffen. Der Youngster drängt sich auf, Davie Selke kehrt zurück. Andere lösten ihre Aufgaben ebenfalls gut, sind wohl gesetzt. Plötzlich hat Timo Schultz auch in der Offensive die Qual der Wahl.

Noch in den vergangenen Wochen sprach Timo Schultz von dem Überangebot in der Innenverteidigung, musste sich für zwei von drei Abwehrspielern entscheiden. Nun entspannt sich auch die Situation in der Offensive zunehmend. Steht Schultz vor dem nächsten „Luxusproblem“?

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Ganz vier Minuten lagen zwischen Einwechslung und Tor. Timo Schultz wechselte Damion Downs in der 74. Minute ein, in der 79. hatte der Youngster dem Derby gegen Mönchengladbach seinen Stempel aufgedrückt, eine weitere Wende beim spektakulären 3:3 herbeigeführt und vor allem sein erstes Saisontor erzielt. „Ich habe ihm gesagt, dass er nicht dabei ist um den Kader vollzumachen, sondern um ein Faktor zu werden“, sagte Schultz später. „Er bringt viel mit und ist ein weiterer hochtalentierter Spieler, den wir fördern wollen.“ Zwar betont der 46-Jährige auch, dass der Youngster noch ein wenig braucht, „um im Erwachsenenfußball anzukommen“, dennoch ist Downs ein Teil der Kölner Zukunft und könnte auch in dieser Saison noch ein weiterer Faktor sein. Ein Empfehlungsschreiben war das abgeklärte Tor gegen Gladbach allemal.

Wie sieht die Offensive aus?

Und so entwickelt sich die Situation in der Kölner Offensive ebenfalls zu einer Art Luxusproblem, wie Schultz es in der Innenverteidigung ausgemacht hat. Dort hatte Luca Kilian die Gunst der Stunde genutzt und sich in den Vordergrund gespielt, als das Stamm-Abwehr-Duo Jeff Chabot und Timo Hübers wechselweise ausfiel. Am Freitagabend wird der 24-Jährige die nächste Chance erhalten, Hübers fehlt gesperrt. Zuletzt stand der Trainer bei den drei Abwehrspielern vor der Qual der Wahl. Auch wenn die drei Treffer gegen Mönchengladbach ein erfreulicher Ausreißer nach oben waren und nicht über die mangelnde Abschlussschwäche der FC-Offensive hinwegtäuschen sollte, hat der Kölner Coach genau dort ein ähnliches Luxusproblem. Und das nicht erst wenn nach der Länderspielpause mit Luca Waldschmidt und Justin Diehl zwei der drei verletzten Offensivspieler sowie der gesperrte Jan Thielmann zurückkehren.

Schon gegen Leipzig steht der Kölner Trainer vor der schweren Aufgabe, das richtige Offensivpuzzle zusammenzustellen. So kehrte Davie Selke am vergangenen Samstag gegen Gladbach zurück, strahlte in der Box die erhoffte Präsenz aus und spielt in den Überlegungen von Schultz grundsätzlich eine große Rolle. Sein Vertreter Sargis Adamyan war zwar gegen Gladbach alles andere als torgefährlich, machte aber viele Bälle fest, belebt das Offensivspiel. Dass Faride Alidou ein Teil dieses Gebildes ist, ist angesichts des Doppelpacks am vergangenen Samstag wohl klar. “Davie ist zurück, Damion hat ein Tor gemacht – ich bin positiv gestimmt, was die Zukunft in der Offensive betrifft“, sagte dementsprechend Florian Kainz.

Droht Kainz erneut die Bank?

Doch gerade das Offensivpotenzial macht die Position des Kölner Kapitäns noch schwieriger. Auch wenn Kainz gegen Gladbach zwei Treffer vorbereitete, befindet sich der Mittelfeldspieler in der Krise, Kainz ruft seine Topform nicht ab. So wäre eine Doppelspitze mit Selke und Adamyan gar nicht so unwahrscheinlich. Kainz müsste wieder auf die linke Außenbahn rotierten, die Schultz ohnehin zunächst für seinen Kapitän ausgemacht hatte. Dort stand zuletzt Linton Maina in der Startelf. Der schnelle Außenbahnspieler strahlt auch weiterhin im letzten Pass nicht die erhoffte Gefahr aus, ist aber mit seinem Tempo ein wichtiger Bestandteil in Schultz‘ Spielsystem. Droht Kainz erneut die Bank wie gegen Leverkusen? Zumindest ist ein ähnliches Spiel wie gegen die Werkself zu erwarten.

Wenn dann nach der Länderspielpause Waldschmidt, Diehl und Thielmann zurückkehren, wird Timo Schultz wohl einige unbequeme Gespräche führen müssen.


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In der Krise: Kehrt Ljubicic in die Startelf zurück?

Wie geht es weiter mit Dejan Ljubicic?
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In der Krise: Kehrt Ljubicic in die Startelf zurück?

Das packende Rheinderby in Gladbach verpasste Dejan Ljubicic aufgrund seiner Gelbsperre. Sein Vertreter Denis Huseinbasic löste die Aufgabe gut. Nach der anhaltenden Formkrise stellt sich die Frage, ob Timo Schultz an dem eigentlichen Leistungsträger weiter festhält.

So richtig rund läuft die Saison für Dejan Ljubicic wahrlich nicht. Die Leistungen sind überschaubar, der Ertrag ebenfalls und nun wurde der 26-Jährige auch nicht für den Kader der Nationalmannschaft Österreichs nominiert. Zuletzt überzeugten andere beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Dejan Ljubicic?

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Die gelbe Karte war mehr als unnötig. Dejan Ljubicic regte sich zu Beginn des Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen so dermaßen über ein nicht gegebenes Handspiel in der Nähe der Mittellinie (!) auf, dass Schiedsrichter Tobias Stieler gar nichts anderes übrig blieb, als den Kölner Mittelfeldspieler zu verwarnen. Fünfte Gelbe Karte, ein Spiel Sperre für Ljubicic. Ausgerechnet das spektakuläre Rheinderby verpasste der 26-Jährige. Für Ljubicic rotierte Denis Huseinbasic zurück in die Startelf, absolvierte sein 50. Pflichtspiel für den FC und machte seine Sache insgesamt ordentlich. Timo Schultz hatte dem 22-Jährigen zunächst viel Spielzeit gegönnt. Huseinbasic gehörte in den ersten Begegnungen unter dem neuen Trainer zum Stammpersonal.

Welche Rolle übernimmt Ljubicic?

Nach einer eher schwachen Leistung gegen den VfB Stuttgart stand der Mittelfeldspieler gegen Leverkusen erstmals unter Schultz nicht in der Startelf. Das könnte sich nach dem Auftritt im Rheinderby aber wieder ändern. Huseinbasic verteilte taktisch klug die Bälle, leitete das 3:3 durch Damion Downs ein und stopfte wie gewohnt viele Löcher in der Rückwärtsbewegung. Der 22-Jährige ist der offensivere Teil der Doppelsechs neben Eric Martel. Gegen Gladbach wirkte das Konstrukt allerdings nicht immer sattelfest. Nach der anhaltenden Formkrise stellt sich dennoch die Frage, ob Timo Schultz wieder auf Ljubicic zurückgreift. Bislang ist Ljubicic bei den Kölner Verantwortlichen unumstritten. Das war der Mittelfeldspieler auch unter Steffen Baumgart, fehlte nur krankheitsbedingt, stand in 20 von 22 Ligaspielen in der ersten Elf.

Allerdings spielte der Österreicher meist auf der Außenbahn, wurde von Schultz sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite eingesetzt. Mit überschaubarem Erfolg. Ljubicic, in der vergangenen Saison mit 14 Punkten noch einer der Topscorer der Kölner, bereitete in dieser Spielzeit erst zwei Treffer vor – beide gegen Eintracht Frankfurt. Auch, wenn der Kölner Dauerläufer einen wichtigen Part in der Rückwärtsbewegung übernimmt, kommt in der Offensive bislang zu wenig. Kehrt Ljubicic dennoch in die Startelf zurück? Die Konkurrenz ist jedenfalls nicht ohne. Am vergangenen Samstag spielte mit Faride Alidou der Man of the Match auf der rechten Seite, erzielte zwei Tore. Der 22-Jährige war auch gegen Bayer Leverkusen schon extrem auffällig. Auf der linken Seite spielte Linton Maina, der mal wieder viel Tempo machte, aber ebenfalls eher wirkungslos blieb.

So oder so wird es für Ljubicic in dieser Trainingswoche eine Aufgabe, sich den Stammplatz zurückzuerobern. Die Woche begann für den 26-Jährigen bereits mit einer bitteren Nachricht. Ljubicic steht wie bereits im vergangenen November nicht im Kader der Nationalmannschaft. Zwar betonte Ralf Rangnick, dass die Tür für die EM noch nicht verschlossen sei, doch zum einen deutet die aktuelle Verfassung von Ljubicic nicht auf eine Rückkehr ins Nationalteam, zum anderen muss Rangnick den aktuellen Kader bis zum Turnier eigentlich noch verkleinern.


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Sky: Diehl mit Stuttgart einig

Sky: Diehl mit Stuttgart einig
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Sky: Diehl mit Stuttgart einig

Ist der Wechsel von Justin Diehl in trockenen Tüchern? Das berichtet Sky-Transferexperte Florian Plettenberg. Demnach gibt es eine mündliche Einigung.

Der FC hat in den vergangenen Wochen noch einmal den Kampf um eins seiner größten Talente intensiviert. Gebracht hat es offenbar nichts. Das berichtet Sky: Justin Diehl mit Stuttgart einig.

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Der 19-Jährige hatte bereits im vergangenen Sommer dem Verein mitgeteilt, dass er die Zukunft nicht in Köln sehe. Daraufhin war Diehl aus dem Profikader gestrichen worden. Steffen Baumgart hatte mehrfach betont, dass er die Kapazitäten seines Trainerstabs auf Spieler verwenden wolle, die auch für den FC spielen wollen. „Dieser Junge hat zwölf Jahre in diesem Verein gespielt, er wurde in dieser Stadt geboren, er war vom allerersten Tag meiner Zeit hier, vom allerersten Training an, seit ich Cheftrainer bin, dabei“, sagte Baumgart im November. „Trotzdem gibt es ein ganz klares Statement von ihm, dass er nächstes Jahr nicht mehr mit uns arbeiten möchte. Daher stellt sich die Frage: Warum möchte er in seiner Heimatstadt, bei dem Verein, in dem er groß geworden ist, nicht Bundesliga spielen?“

Dem Vernehmen nach soll die Seite von Diehl über die Maßnahme nicht erfreut gewesen sein. Erst nach der Entlassung des Coachs wurde Diehl von Christian Keller zurückgeholt. Damals intensivierten die Kölner auch die Gespräche mit dem Talent, in der Hoffnung, es noch zu einem Umdenken zu bewegen. „Es geht um eine sportliche Entscheidung und nicht um eine Vertrags- oder Transferentscheidung“, sagte Keller damals, betonte aber, dass man wieder Gespräche führen werde.

Vertrag bis 2029

Das scheint nicht funktioniert zu haben. Laut Florian Plettenberg ist der Wechsel des Stürmers zum VfB Stuttgart bereits in trockenen Tüchern. Wie damals berichtet hat der VfB im Januar den Druck auf Diehl erhöht. Damals habe es laut Sky auch den Medizincheck und die mündliche Einigung gegeben. Diehl wechselt wie bekannt ablösefrei und soll beim VfB einen Vertrag bis 2029 unterschreiben. Der Medizincheck soll positiv ausgefallen sein. Neben dem VfB Stuttgart sollen auch die TSG Hoffenheim sowie Bayer Leverkusen um die Gunst des Stürmers gebuhlt haben. Aktuell fällt Diehl wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel aus. Wann der Spieler zurückkehrt, ist offen. Es wird aber offensichtlich eine Abschiedstour.

Seit seinem sechsten Lebensjahr spielt Diehl beim 1. FC Köln. Mit zwölf Toren und neun Vorlagen ist Justin Diehl der beste Offensivspieler der Regionalliga West. Der 19-Jährige hatte einen großen Anteil an der doch sehr erfolgreichen Saison der Kölner U21. Ausgerechnet gegen den VfB Stuttgart feierte der Youngster sein Startelf-Debüt in der Bundesliga. Unter dem neuen Trainer Timo Schultz kam der 19-Jährige sechs Mal zum Einsatz und absolvierte 158 Minuten in der Bundesliga.


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Luca Waldschmidt trainiert wieder

Luca Waldschmidt zurück auf dem Platz
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Luca Waldschmidt trainiert wieder

Gut zwei Monate nach seiner Wadenbein-Verletzung hat Luca Waldschmidt wieder eine Trainingseinheit auf dem Platz absolviert – eine individuelle. Der Angreifer soll in die entscheidende Saisonphase wieder eingreifen.

Unter Applaus hat Luca Waldschmidt am Dienstag wieder das Training auf dem Platz am Geißbockheim aufgenommen. Der Offensivspieler absolvierte eine individuelle Einheit mit Ball. Bei den Kölner Bossen dürfte das für Erleichterung sorgen: Luca Waldschmidt ist wieder zurück auf dem Platz.

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Während Timo Schultz am Dienstagvormittag seiner Mannschaft auf dem Trainingsplatz vor dem Geißbockheim Anweisungen gab, betrat auch Luca Waldschmidt erstmals seit seinem Wadenbeinanbruch im Januar wieder das Trainingsgelände. Der Offensivspieler absolvierte nur wenige Meter entfernt von der Mannschaft eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Leif Frach. Waldschmidt war sogar wieder am Ball unterwegs – allerdings noch sehr langsam. Dabei ist aber nicht zu schnell mit einer Rückkehr der Wolfsburger Leihgabe zu rechnen. Während Davie Selke wieder für die Geißböcke eine Option ist und am vergangenen Samstag gegen Mönchengladbach sein Comeback feierte, soll Waldschmidt behutsam an das Mannschaftstraining herangeführt werden.

Waldschmidt arbeitet auf dem Platz am Comeback

Möglicherweise wird der ehemalige Nationalspieler im Trainingslager in Spanien wieder mit der Mannschaft trainieren, um dann im Saisonendspurt wieder anzugreifen. Waldschmidt hatte sich im Abschlusstraining vor dem FC-Trainer-Debüt von Timo Schultz gegen den 1. FC Heidenheim bei einem Zweikampf verletzt. Zunächst hoffte der neue Coach noch auf eine schnelle Genesung. Doch eine genauere Untersuchung ergab den Anbruch des Wadenbeins. Nach einigen Tagen auf Krücken nahm Waldschmidt das Reha-Programm auf. Nun arbeitet der Angreifer auf dem Platz an seinem Comeback. Waldschmidt soll in der entscheidenden Phase der Saison noch einmal zu einem wichtigen, wenn nicht entscheidenden Faktor für die Kölner werden.

Der FC hat den Offensivspieler vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. Im Winter hatte Christian Keller angedeutet, dass man die Kaufoption bei Waldschmidt genauso wie bei Rasmus Carstensen ziehen wolle. Die Ablöse soll dem Vernehmen nach zwischen drei und vier Millionen Euro liegen. Nicht so optimal verläuft dagegen die Rekonvaleszenz von Mark Uth. Der gebürtige Kölner hatte in der Reha einen Rückschlag erlebt und wird nicht so schnell zurückerwartet.


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Fehlende Konstanz: Timo Schultz muss wieder umbauen

1. FC Köln: Deswegen muss Timo Schultz die Abwehr einmal mehr umbauen.
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Fehlende Konstanz: Timo Schultz muss wieder umbauen

Beim 3:3-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach fehlte dem FC die Stabilität in der Hintermannschaft. Die Kölner ließen in der Defensive erstaunlich viel zu. Am Freitag muss Timo Schultz seine Mannschaft in der Abwehr umbauen. Der Grund ist aber ein anderer.

Drei Gegentore, zwei Pfostentreffer – die Hintermannschaft des 1. FC Köln wirkte am Samstag alles andere als sicher und erinnerte doch sehr an fast schon vergessene Spiele. Im Duell gegen Leipzig wird es Veränderungen geben beim 1. FC Köln: Deswegen muss Timo Schultz die Abwehr einmal mehr umbauen.

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Zwar mit einem Lächeln, aber doch ein wenig angefressen zeigte sich Timo Hübers am Samstag nach dem 3:3 im Rheinderby bei Borussia Mönchengladbach. „Schön, dass ihr mich drauf ansprecht“, sagte der Abwehrspieler im ZDF-Sportstudio mit einer Spur Sarkasmus. Hübers hatte den Ball ohne Not ins Zentrum, diesen aber auf Nico Elvedi gespielt und damit das 1:1 eingeleitet. „Es war schlecht. Zu viel Risiko, mein Mitspieler rechnet auch nicht mit diesem Ball. Dann spielen die Gladbacher das aber auch gut aus“, sagte Hübers. Ausgerechnet Hübers hatte Timo Schultz unter der Woche noch als die große Konstante der Kölner Hintermannschaft ausgemacht. Tatsächlich bildet der Abwehrspieler gemeinsam mit Jeff Chabot eins der besten Innenverteidiger-Duos der Liga – zumindest was die Zweikampfwerte angeht.

Timo Hübers fehlt gesperrt

Am Samstag erlebte der Abwehrspieler allerdings einen eher schwachen Tag, wirkte gleich in einigen Situationen nicht immer sattelfest, war alles andere als die Kölner Konstante. Überhaupt war der FC in der Defensive nicht sicher. Ließ neben den Toren noch zwei Pfostentreffer zu. Zu allem Überfluss holten sich gleich drei Verteidiger der Viererkette der Kölner den gelben Karton ab. Bei Hübers war es die fünfte, der Innenverteidiger wird gegen Leipzig fehlen. Das Einsteigen gegen Nathan Ngoumou wertete Schiedsrichter Felix Zwayer als verwarnungswürdig und zog den Karton. „Eigentlich hatte ich ein ganz gutes Gefühl bei dem Zweikampf, habe den Körper gut reinbekommen”, sagte Hübers später. “Wenn er pfeift, muss er wohl Gelb geben.” Das tat der Unparteiische.

Und so muss Timo Schultz für die Begegnung am Freitag wieder umbauen. Seit der 46-Jährige den FC trainiert, liefen die Geißböcke nur zwei Mal in zwei Spielen in Serie mit der gleichen Viererkette auf. Die einzige Konstante war in allen neun Begegnungen Linksverteidiger Max Finkgräfe und das auch spielerisch. Auf der rechten Seite bleibt es bei dem umkämpften Duell zwischen Benno Schmitz und Rasmus Carstensen – in den vergangenen drei Spielen hatte der junge Däne wieder die Nase vorne. Auch Jeff Chabot hatte sich zwischenzeitlich den fünften gelben Karton abgeholt, fehlte bei der 0:1-Niederlage gegen Bremen. Timo Hübers war krankheitsbedingt ebenfalls in zwei Begegnungen (Stuttgart und Hoffenheim) nicht dabei.

Luca Kilian wird wieder zur Alternative

Immerhin hat der Kölner Trainer eine Alternative oder wie er es nennt ein Luxusproblem für die Abwehrzentrale. Luca Kilian wird mit großer Wahrscheinlichkeit wieder in die Startelf rücken. Den 24-Jährigen hatte der Coach in den vergangenen Wochen gelobt. “Die drei Spiele, die Luca gemacht hat, haben mir sehr gut gefallen. Er hätte es verdient gehabt, in der Mannschaft zu bleiben”, hatte Schultz vor dem Leverkusen-Spiel gesagt, sich dann aber doch wieder für Hübers entschieden. Der sah in der Sperre gegen Leipzig auch etwas Positives. „Die Kehrseite davon ist, dass es in der Crunchtime wahrscheinlich keine Sperre mehr gibt. Wer weiß, wofür es am Ende gut ist, wenn man die letzten acht Spiele komplett durchziehen kann.”


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Wenig Spielzeit, auslaufende Verträge: Stehen die Zeichen auf Abschied?

1. FC Köln: Stehen die Zeichen bei Benno Schmitz und Dominique Heintz auf Abschied?
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Wenig Spielzeit, auslaufende Verträge: Stehen die Zeichen auf Abschied?

Benno Schmitz und Dominique Heintz haben bereits einige Jahre für den FC abgerissen. Auf viel Einsatzzeit kamen die beiden Routiniers zuletzt nicht mehr. Timo Schultz sprach in Bezug auf seine Innenverteidigung vom Luxusproblem – wird die Abwehr zu einem echten Problem?

Für Benno Schmitz und Dominique Heintz liefen die vergangenen Wochen unter Timo Schultz alles andere als gut. Auf wirklich viel Einsatzzeit kamen die beiden Routiniers zuletzt nicht. Die Verträge der beiden Routiniers laufen im Sommer aus beim 1. FC Köln: Stehen die Zeichen bei Benno Schmitz und Dominique Heintz auf Abschied?

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Der Arbeitsnachweis war in der Tat überschaubar. In 83 Minuten kam Benno Schmitz im Duell gegen Werder Bremen auf sechs Zweikämpfe, von denen er zwei gewann. Von seinen vier Flanken kam beim Mitspieler nicht eine an. Der Rechtsverteidiger erwischte wie die meisten Kölner am 22. Spieltag einen eher schwachen Abend. Für den 29-Jährigen, der sich seit Beginn der Saison einem harten Zweikampf mit Rasmus Carstensen stellt, war es das vorerst letzte Spiel in der Startelf. In den vergangenen drei Spielen kam der gebürtige Bayer nur noch einmal sieben Minuten gegen den Spitzenreiter aus Leverkusen zum Einsatz, saß sonst auf der Bank. Kein unbekanntes Gefühl, denn Schmitz stand bis zum 25. Spieltag in der Liga nur zehn Mal in der Anfangsformation.

Benno Schmitz hat starke Konkurrenz

Dass sich die Situation ausgerechnet gegen RB Leipzig, Schmitz Ex-Verein, kurzfristig ändert, ist durchaus möglich, aber alles andere als sicher. Denn mit Carstensen hat der 29-Jährige einen Konkurrenten, der in der Defensive nicht unbedingt stabiler verteidigt als Schmitz, aber mit deutlich mehr Tempo den Weg in die Offensive sucht. Wen Timo Schultz gegen die schnellen Außen wie Xavi Simons am kommenden Freitag aufstellt, ist von außen betrachtet komplett offen. Sicherer dürfte dagegen sein, dass Schmitz mit dem bisherigen Saisonverlauf alles andere als zufrieden ist. Immerhin war der 29-Jährige in den vergangenen beiden Spielzeiten mit jeweils 31 Einsätzen in der Liga unumstritten. In der ersten Saison unter Steffen Baumgart sogar ein absoluter Leistungsträger.

Nun hat der Routinier den Stammplatz verloren und das, obwohl Schmitz mittlerweile der dienstälteste aktuelle FC-Profi ist. Ob der Rechtsverteidiger das auch in der kommenden Saison bleibt, ist aber mehr fraglich. Denn der Vertrag des Abwehrspielers läuft bekanntlich im Sommer aus. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir mit Benno über den Sommer hinaus weiterarbeiten werden“, hatte Thomas Kessler im Februar gesagt. So richtig überzeugt klang der Leiter der Lizenzspielabteilung dabei nicht.

Dabei sollte eine Vertragsverlängerung angesichts der Transfersperre zumindest eine Option sein. Denn aktuell haben die Geißböcke mit Rasmus Carstensen nur noch einen weiteren Rechtsverteidiger im Profi-Kader. Dessen Leihe läuft zwar im Sommer ebenfalls aus, doch der FC wird mit Sicherheit die Kaufoption ziehen. Diese liegt dem Vernehmen nach bei 1,5 Millionen Euro, der Spieler hat seinen Marktwert aber bereits vervielfacht. Dahinter wird es auf der Position allerdings dünn. Pierre Nadjombe hat sich bereits früh für einen Wechsel zum 1. FC Magdeburg ausgesprochen. Ein Backup muss im Nachwuchs gefunden werden. Die überschaubare Spielzeit könnte zudem auf Seiten von Schmitz bei der Entscheidungsfindung helfen. Zumal mit Baumgart der größte Befürworter des Verteidigers den Club verlassen hat. Die Zeichen stehen offenbar auf Abschied.

Zukunft der Defensive nicht sicher

Auch das Arbeitspapier von Dominique Heintz läuft im Sommer aus. Noch in der vergangenen Woche sprach Timo Schultz von einem Luxusproblem, das er auf dieser Position des Innenverteidigers im Moment habe. Tatsächlich vertrat Luca Kilian Jeff Chabot und Timo Hübers im Wechsel auch ordentlich und ist eine Alternative. Schultz hat drei Innenverteidiger, die aktuell auf Bundesliga-Niveau spielen.

Heintz wäre eigentlich die Nummer vier auf der Position, spielt aber in den Planungen von Timo Schultz ganz offensichtlich keine große Rolle. Im Jahr 2024 kommt der Innenverteidiger auf zwei Einsätze, die offizielle Einsatzzeit beträgt insgesamt zwei Minuten. Da Nikola Soldo bei Kaiserslautern aber nicht die Entwicklung mitmacht, die sich alle drei Seiten von der Leihe versprochen haben, kann das Luxusproblem in der kommenden Spielzeit schnell ein handfestes werden. Spätestens dann, wenn Chabot den Verein verlassen sollte. Das könnte aufgrund einer Ausstiegsklausel der Fall werden. Dann wäre wohl Luca Kilian neben Timo Hübers gesetzt. Ein Mann für die Zukunft ist zweifelsohne Elias Bakatukanda, der bislang aber noch auf sein Profi-Debüt wartet.


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EM in Gefahr: Ljubicic und Kainz nicht mehr im ÖFB-Kader

Ljubicic und Kainz nicht mehr im ÖFB-Kader
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EM in Gefahr: Ljubicic und Kainz nicht mehr im ÖFB-Kader

Bittere Nachricht für Dejan Ljubicic und Florian Kainz. Die beiden FC-Profis wurden nicht für die anstehenden Testspiele der Nationalmannschaft Österreichs berufen. Nach den durchwachsenen Leistungen für den FC droht der Traum von der EM zu platzen.

Die Freude wenige Tage vor dem Rheinderby in Köln war bei Florian Kainz und Dejan Ljubicic groß, als die beiden FC-Profis im Oktober mit der Nationalmannschaft Österreichs das Ticket für die EM buchten, wenige Tage nach dem Rheinderby in Mönchengladbach ist die Enttäuschung dagegen groß, denn der Traum von der EM könnte platzen: Kainz und Ljubicic stehen nicht im ÖFB-Kader.

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Die Leistung war unterm Strich durchwachsen, der Ertrag aber endlich mal positiv. Florian Kainz gehörte mit seinen beiden Vorlagen im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach zumindest auf dem Papier zu den großen Gewinnern. Wir bereits im Hinspiel schraubte der Mittelfeldspieler seine Scorerpunkte auch am vergangenen Samstag einigermaßen in die Höhe. Doch die beiden Vorlagen können kaum über die schwache Saison der Kölner Kapitäns hinwegtäuschen. Seit Saisonbeginn läuft Kainz den eigenen Erwartungen hinterher, ist ein Schatten vergangener Spielzeiten und trägt somit sicherlich seinen Teil zur Kölner Misere bei.

EM für FC-Profis in Gefahr

Doch Kainz ist damit nicht alleine. Auch Dejan Ljubicic konnte nur selten an die Leistungen seiner ersten Spielzeiten im Trikot des 1. FC Köln anknüpfen. Noch in der Vorsaison kamen die beiden Mittelfeldspieler auf insgesamt 14 Tore sowie 14 Vorlagen. In dieser Saison sind es bislang drei Tore (Elfmeter) und sechs Vorlagen. Seit Wochen bis Monaten wird über die Personalien diskutiert. Gegen Leverkusen saß Kainz erstmals seit vier Jahren 90 Minuten auf der Bank. Die schwachen Leistungen sind natürlich auch Ralf Rangnick nicht verborgen geblieben. Der Cheftrainer des ÖFB hat am Montagabend seinen Kader für ein Trainingslager in Marbella sowie die Testspiele gegen die Slowakei und Türkei bekannt gegeben.

Zwar reisen auch Dejan Ljubicic und Florian Kainz am 18. März nach Spanien, allerdings mit dem FC ins Kurz-Trainingslager und nicht mit der Nationalmannschaft. Nachdem Ljubicic schon bei den vergangenen Länderspielen nicht mehr im Kader stand, hat es nun auch Florian Kainz erwischt. Die beiden FC-Profis müssen ernsthaft um die Teilnahme an der EM im Land ihres Arbeitsgebers bangen. Für Ljubicic scheint der Traum in ganz weite Ferne gerückt zu sein. Die Konkurrenz auf seinen Positionen war ohnehin stark, der 26-Jährige kam unter Rangnick nur selten zum Einsatz, spielte sogar Außenverteidiger. Kainz war bislang fester Bestandteil des Kaders, kam aber bei den Länderspielen im November nur eine Minute zum Einsatz. Immerhin befinden sich die beiden FC-Profis aber noch auf Abruf.

Sein Debüt in der Nationalmannschaft könnte dagegen Denis Huseinbasic feiern. Der Kölner Mittelfeldspieler wurde erstmals in den Kader der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina berufen. Und die Spiele haben es in sich. Huseinbasic könnte sein Debüt umgehend in den Playoffs zur EM feiern.

Der Kader im Überblick

TOR: Tobias Lawal (LASK; 0), Patrick Pentz (Bröndby IF/DEN; 4), Alexander Schlager (FC Red Bull Salzburg; 15)
VERTEIDIGUNG: Flavius Daniliuc (FC Red Bull Salzburg; 1/0), Kevin Danso (RC Lens/FRA; 16/0), Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach/GER; 38/2), Philipp Lienhart (SC Freiburg/GER; 19/1), Phillipp Mwene (1. FSV Mainz 05/GER; 9/0), Stefan Posch (FC Bologna/ITA; 28/1), Leopold Querfeld (SK Rapid; 0), Maximilian Wöber (Borussia Mönchengladbach/GER; 21/0)
MITTELFELD: Christoph Baumgartner (RB Leipzig/GER; 34/11), Muhammed Cham (Clermont Foot/FRA; 2/0), Florian Grillitsch (TSG 1899 Hoffenheim/GER; 40/1), Konrad Laimer (FC Bayern München/GER; 32/4), Christoph Lang (SK Rapid; 0), Alexander Prass (SK Puntigamer Sturm Graz; 3/0), Marcel Sabitzer (Borussia Dortmund/GER; 77/17), Xaver Schlager (RB Leipzig/GER; 40/3), Romano Schmid (SV Werder Bremen/GER; 7/0), Matthias Seidl (SK Rapid; 3/0), Nicolas Seiwald (RB Leipzig/GER; 20/0), Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg/GER; 8/0)
STURM: Maximilian Entrup (TSV Egger Glas Hartberg; 1/0), Michael Gregoritsch (SC Freiburg/GER; 51/12), Andreas Weimann (West Bromwich Albion/ENG; 21/1)

Auf Abruf: Cican Stankovic (AEK Athen/GRE; 4), Dejan Stojanovic (Cashpoint SCR Altach; 0); David Affengruber (SK Puntigamer Sturm Graz; 0); Thierno Ballo (RZ Pellets WAC; 0), Andreas Gruber (FK Austria Wien; 0), Florian Kainz (1. FC Köln/GER; 27/1), Dejan Lljubicic (1. FC Köln/GER, 9/1), Thomas Murg (PAOK Saloniki/GRE; 0), Nikolas Sattlberger (SK Rapid; 0), Kevin Stöger (VfL Bochum/GER; 0), Junior Adamu (SC Freiburg/GER; 6/0), Ercan Kara (Samsunspor/TUR; 7/0)


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