Debakel statt Wende: das falsche Déjà-vu gegen Leipzig

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Debakel statt Wende: das falsche Déjà-vu gegen Leipzig

Als der FC vor knapp drei Jahren in akuter Abstiegsnot den Meisterschaftskandidaten aus Leipzig mit einem 2:1 nach Hause schickte, leiteten die Kölner damit die Wende ein. Die Ausgangslage war zumindest aus Kölner Sicht eine ähnliche wie am Freitag. Es kam sogar auch zum Déjà-vu, allerdings zu einem aus dem Hinspiel.

Jonas Hector avancierte vor drei Jahren gegen RB Leipzig zum Matchwinner zum Inbegriff der Wende und des späteren Klassenerhalts. In Köln hoffte man vor der Länderspielpause auf einen ähnlichen Effekt gegen die Sachsen. Es kam anders. Der FC erlebt das nächste Debakel gegen Leipzig.

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Am Ende waren es acht Minuten, die auch das zweite Duell gegen Leipzig zu einer Art Debakel machten. 60 Minuten hatten die Kölner Akteure, genauso wie die Fans auf der Tribüne die Hoffnung, dass es für den FC einen Lucky-Punch gegen RB geben könnte. Leipzig war spielerisch überlegen, keine Frage. Aber für den FC war doch sicher auch gegen den Champions-League-Anwärter drin – so wie gegen Stuttgart und auch in Teilen in Unterzahl gegen Leverkusen. Tatsächlich hatte der FC um die 60. Minute herum auch so etwas wie einen Höhenflug, kam einige Male vor das gegnerische Tor, mehr als ein sehenswerter Seitfallzieher von Max Finkgräfe als Vorlage für Florian Kainz war in diesen Minuten aber nicht drin. „Wir halten bis zur 60. Minute das Spiel offen. Sicherlich in der ein oder anderen Situation glücklich. Und gerade in der Phase, wo wir selbst das ein oder andere Mal gut umschalten konnten, kassieren wir dann das Zweite“, sagte Timo Schultz. 

Leipzig erst nach dem Wechsel kaltschnäuzig

Im Gegenzug folgte sogar die Leipziger Walze. Der Doppelpack von Lois Openda sowie ein Treffer von Amadou Haidara beendeten alle Kölner Hoffnungen und das auf bittere Art und Weise. „Wir haben das als Mannschaft heute mit allem Willen und aller Energie versucht, weg zu verteidigen. Das ist lange Zeit gut gelungen, hinten raus leider nicht“, erklärte Timo Schultz nach der bitteren 1:5-Pleite. Die Wahrheit war aber ein wenig verzerrt. Denn eigentlich spielten die Kölner in der ersten Viertelstunde mutig mit, trieben einen enormen Aufwand, um das Spiel der Gegner zu stören, den Spielfluss zu unterbinden. Nach einer Viertelstunde folgte der erste Dämpfer. Und der in einer spielerischen Offenbarung, nach einem Umschaltmoment. Es ging schnell, für die Kölner Hintermannschaft zu schnell. Xavi Simons vollendete nach starker Vorarbeit von Benjamin Sesko und Daniel Olmo. Der Ausgleich durch Sargis Adamyan ließ den FC hoffen, war aber nur eine Momentaufnahme.

Denn RB war dem FC spielerisch in allen Belangen überlegen und hätte mit ein wenig mehr Spielglück, vor allem mehr Kaltschnäuzigkeit das Ergebnis schon zur Pause Richtung Debakel stellen können. Sesko vergab aus einer Distanz, aus der es schwieriger sein dürfte, nicht zu treffen als zu vollenden. Openda scheiterte an Schwäbe und einem hauchdünnen Abseits und Olmo nach einem selbst initiierten Angriff am Pfosten. Es hätte sich wohl niemand beschweren dürfen, wenn der FC mit zwei, drei Toren Rückstand in die Kabine gegangen wäre. „Wir haben aber eine Mannschaft gesehen aus Leipzig, die wirklich ein hervorragendes Spiel gemacht hat. Die sich viele Chancen rausspielen, obwohl wir kompakt gestanden haben“, sagte Schultz. „Wir können uns heute über die Niederlage nicht beklagen.“

Keller: „Wir sind zu Recht abgeschossen worden“

Zur Wahrheit gehörte genauso, dass der FC sich auch über die Höhe der Niederlage nicht beklagen durfte, selbst wenn es acht Minuten waren, die das Ergebnis so bitter machten. Vor allem auf den Außenpositionen waren die Kölner teils heftig überfordert, zogen so die eigene Abwehr auseinander und brachten auch die Innenverteidigung in Probleme. „Wir waren dann auf unseren Flügeln auch im defensiven Eins-gegen-eins nicht stabil genug, wodurch wir sie dann auch immer wieder eingeladen haben, Flanken in unseren Sechzehner zu schlagen. Da haben sie dann natürlich auch die gewisse Qualität, die Tore zu machen und uns an die eigene Nase fassen“, sagte Schultz. Auch, weil die Offensive in weiten Teilen lahmte.

Wirklich viele Chancen erspielten sich die Kölner im gesamten Spiel nicht. „Wir sind zu Recht abgeschossen worden“, sagte Sportdirektor Christian Keller. „Wir waren in den entscheidenden Zweikämpfen nicht da, haben uns an der Außenlinie mehrfach abkochen lassen. Dann reicht es gegen einen Gegner mit dieser Qualität nicht. Es ist enttäuschend gegen einen Gegner, der in einer anderen Liga spielt als wir.“ Das Problem: auch, wenn der Sinn hinter den Worten von der Sache richtig ist, de facto hat der FC gegen eine Mannschaft aus derselben Liga verloren – das aber mit Klassenunterschied. Leipzig führte den FC an seine Grenzen und vor Augen, dass der Abstiegskampf weiter voll im Gange ist. Zumal der FC auch einen Rückschlag in Sachen Tordifferenz hinnehmen musste. Zudem hat Mainz am Samstag die Chance, die Kölner mit einem direkten Abstiegsplatz in die Länderspielpause zu verabschieden.  


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FC: Schwäbe – Pacarada, Chabot, Kilian, Carstensen – Martel, Huseinbasic (80. Christensen) – Finkgräfe (88. Schmitz), Kainz (73. Selke), Alidou (73. Downs) – Adamyan (80. Tigges) – Tore: 0:1 Xavi (15.), 1:1 Adamyan (18.), 1:2, 1:3 Openda (61., 64.), 1:4 Haidara (71.), 1:5 Poulsen (82.).


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Die Einzelkritik gegen Leipzig

 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Leipzig.
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Die Einzelkritik gegen Leipzig

Der 1. FC Köln hat einen herben Dämpfer im Heimspiel gegen RB einstecken müssen. Zwangsläufig überzeugten nicht alle Spieler. So bewerten wir den FC gegen Leipzig.

Eine Woche nach dem spektakulären 3:3 gegen Gladbach ist der FC auf dem harten Boden der Tatsachen angekommen. Die Kölner kassierten eine bittere 1:5-Klatsche. Gute Noten gab es somit nicht für den 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen Leipzig.

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Dass der FC im Spiel gegen RB Leipzig for einer schweren Aufgabe stehen würde, war nicht nur aufgrund des 0:6-Debakels im Hinspiel klar. Dass die Kölner ein zweites Mal unter die Räder kamen, überraschte dann doch. Im ersten Abschnitt spielte der FC noch einigermaßen mit, kam ebenfalls zu Chancen. Auch, wenn Leipzig von Beginn an das bessere Team war. Nach dem Wechsel fielen die Kölner phasenweise auseinander, taten sich teils extrem schwer gegen den Tempofußball der Leipziger. Wirklich überzeugen konnte keiner der Akteure.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Gladbach

Musste beim 0:1 eine 50:50-Entscheidung treffen. Entschied sich für die falsche Seite. Ermöglichte Sesko eine Chance, die der aus unerklärlichen Gründen nicht nutzte. Hielt später stark gegen Openda. War bei den folgenden Gegentoren chancenlos. Musste dennoch zu oft hinter sich greifen.

War vor allem mit Defensivaufgaben betraut und fand daher in der Vorwärtsbewegung lange nicht statt. Stand in der Defensive aber nicht immer sicher. Ließ kurz vor dem Wechsel die Chancen von Henrichs und Olmo zu, die aber nicht trafen. Sah vor dem 1:3 alles andere als gut aus.

Erstaunlich ruhig und souverän im Spielaufbau. Leistete sich nur wenige Fehler und rettete einmal auf der Linie. Ließ nach der Halbzeit merklich nach.

Erstaunlich schwacher Auftritt des Abwehrchefs. Hatte enorme Schwierigkeiten mit der schnellen Offensive der Leipziger und gleich mehrfach Glück, dass der Gegner beste Chancen ausließ oder knapp im Abseits stand. Leistete sich einige Ballverluste und unnötige Ausflüge in die Offensive.

Bekam endlich wieder die Chance von Anfang an. Brachte nur gut 60 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler, gewann nur 37 Prozent seiner Zweikämpfe. Zu wenig. Brachte immerhin ein paar Flanken, von denen aber wieder einige eine Rätsel blieben.

Schweres Spiel für Sechser. Kläret früh auf der Linie, legte kurz darauf das 1:1 vor. Ansonsten lief bei Martel an diesem Abend nicht viel zusammen.

Gewohnt sicher im Passspiel. Packte aber den ein oder anderen Fehlpass aus. Kam in den Zweikämpfen gerne mal einen Schritt zu spät.

Konnte nicht annähernd an die Leistung vom Rheinderby anknüpfen. Obwohl er zum ersten Abschluss der Begegnung kam. Blieb ansonsten blass. Wirkt bei manchen Umschaltmomenten seltsam langsam.

Suchte häufig den Sprint durch das Zentrum, blieb genauso häufig hängen. Spielte auf der linken Außenbahn vor Pacarada. Blieb aber ähnlich unauffällig wie Alidou auf der anderen Seite. Sorgte mit einem sehenswerten Seitfallzieher als Vorlage für Kainz für Szenenapplaus. War aber insgesamt kein Faktor für den FC.

Belohnte sich endlich für die guten Leistungen der vergangenen Wochen. Machte wieder einige Bälle fest. Hatte nach dem Wechsel kaum noch Zugriff.

Hat tatsächlich einige gute Ideen. Nur kommen seine Pässe nur sehr selten an. Somit unterband der Kölner Kapitän einige vielversprechende Konter-Situationen.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Spielbericht

Winterkritik

„Das ärgert mich maßlos“

Timo Schultz äußerte sich zur 1:5 Niederlage des 1. FC Köln gegen RB Leipzig.
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„Das ärgert mich maßlos“

Der 1. FC Köln kassierte gegen RB Leipzig eine derbe 1:5- Niederlage. Nach dem Spiel äußerte sich unter anderem der Trainer Timo Schultz. Die Stimmen zum Leipzig-Spiel.

Am Freitagabend spielte der FC gegen RB Leipzig 1:5 und steht aktuell mit weiterhin 18 Punkten auf dem 16. Tabellenplatz. Mit der Enttäuschung muss auch Torschütze Sargis Adamyan leben. Die Stimmen zum Leipzig-Spiel.

Ich kann mich nicht über das Tor freuen. Es ist wirklich schade, ich denke die erste Halbzeit haben wir gut mitgehalten. In der zweiten Halbzeit fallen wir leider auseinander und das darf uns nicht passieren. Nach dem 2:1 kann man gar nicht erklären, warum wir so zusammenfallen und die dann innerhalb von 15 Minuten noch drei Tore machen. Das müssen wir aufarbeiten. Wir müssen uns eingestehen, dass Leipzig die besseren Einzelspieler hat. Nichtsdestotrotz haben wir gezeigt, dass wir das als Mannschaft kompensieren können. Wir müssen die Räume enger machen und die nicht so einfach aufdrehen lassen. Vor Selbstvertrauen strotzen wir jetzt nicht. Jetzt haben wir zwei Tage frei und da müssen wir das schnell aus den Köpfen kriegen. Dann ist Trainingslager und da müssen wir an Kleinigkeiten arbeiten und in den Endspurt gehen.
 

Sargis Adamyan

Timo Schultz äußerte sich zur 1:5 Niederlage des 1. FC Köln gegen RB Leipzig.
Foto: Ina Fassbender / AFP Getty Images

Wir haben uns viel vorgenommen und am Ende verdient verloren. Das ist schade heute, aber wir müssen weitermachen und nach der Länderspielpause angreifen. Die Räume waren zu groß, wir wollten die Mitte zumachen und haben sie dadurch kommen lassen. Am Ende ging es dann schnell.
Wir hatten auf jeden Fall nicht vor, so zusammenzubrechen. Wir haben es selber in der Hand, müssen weitermachen, die Punkte holen. Wir müssen in den entscheidenden Momenten besser sein, Spiele gewinnen und nicht so auseinander fallen.

Jeff Chabot

Wir sind enttäuscht, dass wir das Spiel verloren haben. Wir haben eine Mannschaft gesehen, die alles in die Waagschale geworfen hat. Die ihre Momente hatte, die versucht hat, über ihre Kompaktheit den Gegner immer wieder in Zweikämpfe zu verwickeln. Wir haben aber auch eine Mannschaft gesehen aus Leipzig, die wirklich ein hervorragendes Spiel gemacht hat. Die sich viele Chancen rausspielen, obwohl wir kompakt gestanden haben. Wir können uns heute über die Niederlage nicht beklagen. Wir halten bis zur 60. Minute das Spiel offen. Sicherlich in der ein oder anderen Situation glücklich. Und gerade in der Phase, wo wir selbst das ein oder andere Mal gut umschalten konnten, kassieren wir dann das Zweite. Und in den Minuten nach dem 1:2 müssen wir einfach stabiler sein. Das darf uns nich passieren, dass wir da in so kurzer Zeit weitere Gegentreffer kassieren. Wir waren dann auf unseren Flügeln auch im defensiven Eins-gegen-eins nicht stabil genug, wodurch wir sie dann auch immer wieder eingeladen haben, Flanken in unseren Sechzehner zu schlagen. Da haben sie dann natürlich auch die gewisse Qualität, die Tore zu machen und uns an die eigene Nase fassen.
Wenn viel Raum da ist, dann kann Faride seine Stärken schon besser ausspielen. Er ist heute in die ein oder andere Situation, wo er sich dann nicht so durchsetzen konnte. Wir hätten ihn sicherlich auch noch häufiger einsetzen können. Wir haben das als Mannschaft heute mit allem Willen und aller Energie versucht, weg zu verteidigen. Das ist lange Zeit gut gelungen, hinten raus leider nicht. Und dass es dann fünf Gegentore gibt, das ärgert mich maßlos. Ja, Leipzig war besser, aber fünf Gegentore darf man trotzdem nicht kassieren.
Am Montag fahren wir ins Trainingslager, das brauchen wir. Wir müssen in allen Bereichen an uns arbeiten.

Timo Schultz

Spielbericht

Einzelkritik

FC kassiert die nächste derbe Pleite gegen Leipzig

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FC kassiert die nächste derbe Pleite gegen Leipzig

Der 1. FC Köln verabschiedet sich mit einer bitteren Niederlage in die Länderspielpause. Nach der 0:6-Pleite im Hinspiel, verlor der FC im Heimspiel gegen Leipzig 1:5. Am Samstag ist der Relegationsplatz in Gefahr.

Die Geißböcke müssen im letzten Spiel vor der Länderspielpause einen herben Dämpfer einstecken. Der 1. FC Köln kassiert eine derbe 1:5-Niederlage gegen Leipzig und könnte am Samstag den Relegationsplatz verlieren.

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Nach der fünften Gelben Karte von Timo Hübers sowie den Erkrankungen von Linton Maina und Dejan Ljubicic musste Timo Schultz bei der Startelf ein wenig puzzlen. Leart Pacarada startete auf der linken Abwehrseite, dafür rückte Max Finkgräfe eine Position nach vorne. Luca Kilian begann neben Jeff Chabot in der Innenverteidigung. Davie Selke saß zunächst wieder nur auf der Bank. Dafür spielte erneut Sargis Adamyan.

Adamyan gleicht Leipziger Führung aus

Zu der ersten Aktion kam allerdings Faride Alidou, der nach einer Flanke aus dem Halbfeld Richtung Tor köpfte, dieses aber deutlich verfehlte (3.). Leipzig übernahm zwar zunehmend die Spielkontrolle, der FC stand aber in der Regel gut, ließ in der Anfangsphase nicht sonderlich viel zu. Erst nach einer guten Viertelstunde ging es das erste Mal richtig schnell. Willi Orbàn leitete den Angriff mit einem Pass in die Tiefe ein. Dani Olmo spielte weiter auf Benjamin Šeško, der mit einem einzigen Kontakt Xavi freispielte. Der Niederländer ließ sich nicht zwei Mal bitten und schob zur Leipziger Führung ein (15.). Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. Eine Ecke von Florian Kainz verlängerte Eric Martel Richtung langer Pfosten. Dort lauerte Sargis Adamyan und traf zum Ausgleich (18.).

Doch die Gäste blieben vor allem durch ihr schnelles Spiel gefährlich. Unter anderem wurde Lois Openda geschickt, der auch einnetzte, aber im Abseits stand (26.). Anschließend war Šeško einmal mehr durch, auch nicht im Abseits, verfehlte aber aus kurzer Distanz das nahezu leere Tor (32.). Auch Olmo kam aus der Distanz zum Abschluss, doch Marvin Schwäbe war zur Stelle (37.). Leipzig drehte vor der Pause noch einmal auf. Eine Flanke von David Raum nahm Benjamin Henrichs, setzte die Kugel aber knapp am Tor vorbei (41.). Olmo war deutlich präziser und traf nach einer Ecke den Pfosten (45.+2). Der FC machte zu wenig aus den Umschaltmomenten, leistete sich zu viele ungenaue Pässe oder dribbelte sich unnötig fest. So war das 1:1 zur Pause doch etwas glücklich.

Openda mit Doppelpack

Auch nach dem Wechsel war Leipzig sofort wieder die aktivere Mannschaft, der FC stand tief, setzte auch weiterhin auf Konter, die meist allerdings vor der Mittellinie verpufften. Meist, denn nach einer Flanke von Rasmus Christensen legte Max Finkgräfe mit einem sehenswerten Seitfallzieher zurück auf Kainz, der den Ball aber nicht traf (54.). Die Chance gab den Kölnern zumindest kurzfristig Aufwind. Finkgräfe versuchte es aus der Distanz, setzte aber zu hoch an (57.). Eine Flanke des Youngsters aus dem Halbfeld fand im Zentrum keinen Abnehmer (58.). Wie es besser geht, zeigten die Gäste innerhalb von acht Minuten und das wieder mit wenigen Ballkontakten. Šeško leitete einen Ball aus dem Mittelfeld geschickt auf Xavi weiter, der spitzelte die Kugel an Schwäbe vorbei zu Openda, der einschob (63.). Vier Minuten später köpfte der Offensivspieler nach einer Flanke von Raum erneut ein (67.).

Die Hoffnung war ohnehin schon gering, sie starb wohl endgültig keine weiteren vier Minuten später. Nach einem Eckball landete die Kugel bei Amadou Haidara, der aus gut 20 Metern das rechte Eck fand (71.). Timo Schultz brachte für die Schlussphase noch frische Kräfte. Eine undankbare Aufgabe. Undankbar, weil Leipzig gar nicht daran dachte, einen Gang herunter zu schalten. Henrichs brachte eine Flanke an den kurzen Pfosten, der eingewechselte Yussuf Poulsen schob ein (82.). Mehr als ein Distanzschuss von Steffen Tigges fiel den Kölnern aber nicht mehr ein. Am Montag reist der FC nach Spanien ins Kurztrainingslager, um sich auf den Saisonendspurt vorzubereiten. Im Gepäck haben die Kölner eine bittere 1:5-Klatsche.


FC: Schwäbe – Pacarada, Chabot, Kilian, Carstensen – Martel, Huseinbasic (80. Christensen) – Finkgräfe (88. Schmitz), Kainz (73. Selke), Alidou (73. Downs) – Adamyan (80. Tigges) – Tore: 0:1 Xavi (15.), 1:1 Adamyan (18.), 1:2, 1:3 Openda (61., 64.), 1:4 Haidara (71.), 1:5 Poulsen (82.).


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Wie 2021: Wer macht diesmal den Hector?

Schafft der FC erneut die Wende gegen Leipzig?
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Wie 2021: Wer macht diesmal den Hector?

Erst zwei Mal hat der 1. FC Köln in der Bundesliga gegen RB Leipzig gewonnen. Beeindruckend war der 2:1-Erfolg vor knapp drei Jahren. Damals avancierte Jonas Hector zum Symbolbild im Abstiegskampf und leitete mit zwei Toren die Wende und den Klassenerhalt ein.

Das Bild ist bis heute unvergessen: Jonas Hector auf einem Betreuerstuhl, die Beine gestreckt, der Blick ins leere Stadion gerichtet. Der Kölner Kapitän hatte damals nahezu im Alleingang RB Leipzig abgefertigt. Nun steckt der FC in einer ähnlichen Situation und es braucht ein ähnliches Wunder beim 1. FC Köln: Schafft der FC erneut die Wende gegen Leipzig?

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Hier Jonas Hector neben Danny da Costa sitzend, resigniert, angeschlagen, aber aufgewühlt – da Hector auf einem Betreuerstuhl mit Blick ins coronabedingte leere Rund des Kölner Stadions, zufrieden, emotional, hoffnungsvoll und doch ein einmaliger Moment der Stille. Ganze zehn Tage lagen zwischen den beiden Situationen, die zum jeweiligen Symbolbild der Gefühlslage mutierten – die Diskrepanz zwischen den Momenten hätte aber kaum größer sein können. Hier der Abgrund, dort die Hoffnung. Der Stachel nach dem 2:3 gegen den direkten Konkurrenten aus Mainz saß nach dem 28. Spieltag tief. Drei Zähler Rückstand zum Relegationsplatz, ein schweres Programm vor der Brust. Die Kölner Verantwortlichen zogen die Reißleine und entließen Markus Gisdol. Für nicht wenige Fans ein erstaunlicher Zeitpunkt – ausgerechnet vor den Begegnungen gegen Leverkusen und Leipzig und damit Spielen, bei denen die Erfolgsaussicht ohnehin nicht zwingend die größte ist.

Taktischer Kniff führt zum Erfolg

Tatsächlich ging das Nachbarschafts-Duell unter Interims-Coach Friedhelm Funkel damals 0:3 verloren. Auch, weil der eigentlich beste Kölner beste Chancen liegen ließ. Hector vergab mehrere Chancen, der Absturz war nah. Für das Spiel gegen RB hielt der Trainer-Routinier aber einen taktischen Kniff parat. Hector spielte vor Ellyes Skhiri eine erstaunlich offensive Rolle, nach dem Wechsel sogar falsche Neun. „Er ist seit Wochen der torgefährlichste Spieler des FC. Aber in der ersten Halbzeit musste er lange Wege in die Spitze gehen. Also haben wir getauscht, damit die Wege nicht mehr so weit waren“, sagte Funkel damals.

Eine überraschende Maßnahme, die offenbar auch Leipzig aus dem Konzept brachte. Der ehemalige Nationalspieler traf doppelt, führte den FC so zum Erfolg gegen den Champions-League-Platz-Anwärter und leitete die nicht mehr für möglich gehaltene Wende ein. Der FC gewann im Endspurt noch gegen Augsburg, angeführt von einem überragenden Ondrej Duda und knapp gegen Schalke nach dem erlösenden 1:0 durch Sebastiaan Bornauw. Köln schaffte es bekanntermaßen in die Relegation und hielt dort dann mit einem doch souveränen Erfolg über Holstein Kiel die Klasse.

Wieder eine Überraschung gegen Leipzig?

Nach Funkel kam Baumgart, brachte den attraktiven Offensiv-, seinen Hurra-Fußball mit und doch steckt der FC nun knapp drei Jahre nach Funkels Geniestreich und einem weiteren Trainerwechsel in ähnlicher Situation. Der FC spielt gegen den Abstieg, das rettende Ufer ist sieben Punkte weg. Köln braucht mehr als nur die neu gewonnene Schultz-Stabilität, der FC benötigt dringend Siege. Einer gegen Leipzig wäre vielleicht der entscheidende Impuls, könnte einmal mehr die dringend benötigte Wende einläuten.

Zwar hoffte RB damals noch im Stillen auf die Meisterschaft und belegt aktuell „nur“ Rang fünf – die Aufgabe dürfte am Freitagabend aber nicht wirklich einfacher werden. Auch, weil den Kölnern ein Anführer wie damals fehlt. Hector ist bekanntlich im Ruhestand, ein Nachfolger nicht in Sicht. Und der FC kämpft mit erheblichen personellen Problemen. Vielleicht ist das aber auch genau der Zeitpunkt für eine weitere Überraschung.


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FC-Startelf gegen Leipzig: Wie schließt Timo Schultz die offenen Baustellen?

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FC-Startelf gegen Leipzig: Wie schließt Timo Schultz die offenen Baustellen?

Nach dem 3:3-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach wird Timo Schultz seine Startelf gleich auf mehreren Positionen umbauen müssen. Ein weiterer Stammspieler fehlt gesperrt, zwei erkrankt. Eine Einsatzgarantie gab es dieses Mal nicht.

Nach der fünften Gelben Karte gegen Timo Hübers und der Erkrankung von Linton Maina wird Timo Schultz seine Startelf umbauen. Vor allem in der Offensive bleiben noch Fragezeichen. So könnte der FC gegen Leipzig spielen.

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Noch in der vergangenen Woche sprach Timo Schultz auf der Pressekonferenz vor dem Rheinderby seinem Kapitän Florian Kainz eine Einsatzgarantie aus, am Mittwoch ließ sich der Kölner Trainer wenig entlocken. Dabei dürften einige Positionen bereits fix sein. Neben Stammkeeper Marvin Schwäbe gibt es aktuell kein Vorbeikommen an Abwehrchef Jeff Chabot. Das gilt eigentlich auch für Timo Hübers, doch der Innenverteidiger holte sich im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach die fünfte Gelbe Karte und fehlt. Somit wird wohl Luca Kilian wieder in die Anfangsformation rücken. Der 24-Jährige ersetzte Teile des Stammduos in den vergangenen Wochen bereits drei Mal und machte seine Sache gut. Max Finkgräfe ist auf der linken ebenfalls fest eingeplant. Auf der rechten Abwehrseite sollte Rasmus Carstensen im Duell gegen Benno Schmitz die Nase knapp vorne haben.

Kainz zurück in der Startelf?

In der vergangenen Woche musste Dejan Ljubicic seine Sperre absitzen. Der Mittelfeldspieler hatte zuvor gegen Leverkusen auf der Doppelsechs neben Eric Martel gespielt. Ljubicic wurde von Denis Huseinbasic gut vertreten. Da der Österreicher krank ausfällt, steigen die Chancen von Huseinbasic auf einen weiteren Einsatz von Beginn an. Eine Alternative, wenn auch keine wahrscheinliche, wäre noch Jacob Christensen. Schultz sprach schon mehrfach davon, wie nahe Christensen an der Startelf sei.

Große Fragezeichen gibt es allerdings in der Offensive. Florian Kainz überzeugte auch gegen Gladbach nicht, obwohl er sich mal wieder in die Scorerliste eintrug, und das doppelt. Gegen Leverkusen hatte der Kölner Kapitän noch auf der Bank gesessen, aus taktischen Gründen, wie Timo Schultz erklärte. Das könnte dafür sprechen, dass Kainz eine weitere Pause erhält, schließlich ist die Spielanlage von Leipzig eine ähnliche. Allerdings könnte Kainz auf der linken Seite ein Option werden, denn auch Linton Maina fehlt krankheitsbedingt. Wie die „Bild“ berichtet, wurde die Geburt von Kainz‘ zweitem Kind auf den Freitag ausgerechnet.

Wer spielt im Sturm? Adamyan oder Selke?

Sollte Kainz ebenfalls ausfallen, könnte Max Finkgräfe auch auf die linke Seite ausweichen und Leart Pacarada eine Rolle spielen. Faride Alidou sollte nach seinem Doppelpack gegen Gladbach auf der rechten Außenbahn gesetzt sein. In der Sturmspitze stellt sich die Frage nach Davie Selke. „Davie ist definitiv voll in den Trainingsbetrieb integriert. Er macht alles ohne Probleme mit. Ihm fehlen aber noch sechs Wochen Training“, sagte Schultz. Ob Selke spielt, wollte der Trainer dem Angreifer im direkten Gespräch mitteilen. Der Einsatz ist also offen. Dafür wird Sargis Adamyan voraussichtlich wieder auflaufen.

So spielt der FC gegen Leipzig

Luca Kilian

Jeff Chabot

Rasmus Carstensen

Florian Kainz

Faride Alidou

Davie Selke

Sargis Adamyan

Vorsichtige Entwarnung bei Tim Lemperle

Leichte Entwarnung für Tim Lemperle
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Vorsichtige Entwarnung bei Tim Lemperle

Leichtes Aufatmen bei Tim Lemperle, Greuther Fürth und dem 1. FC Köln. Der Kölner Leihspieler fällt zwar am Wochenende aus, ist aber nicht schwerer verletzt.

Die SpVgg Greuther Fürth hat mit den Kölner Leihspielern Tim Lemperle und Jonas Urbig am Sonntag einen bitteren Dämpfer im Aufstiegsrennen erfahren. Für Lemperle endete die Begegnung bereits nach 20 Minuten. Der Stürmer musste verletzt raus. Jetzt gab es eine leichte Entwarnung für Tim Lemperle.

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Die Bilder sahen wirklich nicht gut aus. Zunächst ließ sich Tim Lemperle auf dem Feld behandeln. Der Angreifer probierte es noch einmal und ließ sich dann schon nach knapp 20 Minuten im Duell gegen den SV Elversberg auswechseln. Auf der Bank wurde dem 22-Jährigen dann ein Verband angelegt, der Knöchel gekühlt. Wo genau sich die Verletzung abspielte, war nicht klar, wie ernst genauso wenig. Fürths Coach Alexander Zorniger deutete an, dass sich der Stürmer im Knie nicht so gut fühle. Nun gab es vom Trainer eine leichte Entwarnung. „Er hat eine Muskelverletzung mit starker Flüssigkeitsbildung. Es ist aber nichts Strukturelles. Es ist nichts am Bandapparat“, sagte Zorniger.

Lemperle früh ausgewechselt

Doch auch der Trainer deutete an, dass Lemperle Glück im Unglück hatte. „Wenn man sich die Bewegung anschaut, wie er mit dem Sprunggelenk wegknickt, dann ist es gut. Wir werden ihn jetzt in der Länderspielpause aufbauen können“, sagte Zorniger, der auch noch mal die Bedeutung des Angreifers und seines Ausfalls hervorhob: „Tim ist unser bester Anläufer.“ In den kommenden zwei Wochen soll Lemperle also wieder fit gemacht werden für den Liga-Endspurt. Schließlich geht es für Fürth trotz der zuletzt eher mauen Ausbeute von fünf Niederlagen in sechs Spielen um den Aufstieg. Aktuell beträgt der Rückstand auf Rang drei und den Hamburger SV drei Zähler.

Nach der Länderspielpause kommt es zum Spitzenspiel gegen den HSV und dem Wiedersehen mit Steffen Baumgart. Ob Lemperle dann wieder dabei ist, ist offen. Langfristig wird der Angreifer nicht ausfallen. Lemperle und Jonas Urbig sind aktuell an Greuther Fürth ausgeliehen und sollen im Sommer zurückkehren. Gerade Keeper Urbig wird angesichts der Transfersperre eine wichtige Rolle zukommen. Zumal bei einem Abstieg ein Abschied von Marvin Schwäbe ein durchaus realistisches Szenario ist. Beide Kölner Leihgaben sind Stammspieler beim Zweitligisten. Lemperle hatte sich schon in der vergangenen Woche verletzt und sich im Spiel gegen Karlsruhe eine Platzwunde zugezogen.


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Ljubicic und Maina fallen aus

Linton Maina und Dejan Ljubicic fallen gegen RB Leipzig aus.
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Ljubicic und Maina fallen aus

Der 1. FC Köln muss am Freitagabend im Heimspiel gegen RB Leipzig auf zwei seiner Stammkräfte verzichten. Wie bereits am Mittwoch befürchtet, fallen Dejan Ljubicic und Linton Maina aus.

Die Aufgabe gegen Leipzig wird keine leicht für die Geißböcke. Nun wird es auch personell scher für den 1. FC Köln: Maina und Ljubicic fallen gegen Leipzig aus.

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Die Ausgangslage vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig könnte für den 1. FC Köln kaum schwieriger sein. Der Tabellen-Sechzehnte trifft auf den wiedererstarkten Tabellen-Fünften. Vor dem letzten Spiel vor der Länderspielpause beträgt der Rückstand zum sicheren Ufer sieben Punkte, der Vorsprung auf den direkten Konkurrenten Mainz nur zwei Zähler. Das Problem: Während es der FC mit Champions-League-Anwärter Leipzig zu tun bekommt, trifft Mainz auf dem VfL Bochum. Sollte Mainz gewinnen und der FC verlieren, würden die Rheinhessen den Platz mit den Kölnern tauschen. Sollte Bochum gewinnen und Köln eine Pleite kassieren, wäre der VfL auf zehn Punkte weg.

Maina und Ljubicic fallen ebenfalls aus

Ausgerechnet in der Begegnung muss FC-Trainer Timo Schultz gleich auf mehreren Positionen umbauen. Neben den Gesperrten Timo Hübers und Jan Thielmann fallen für Freitag auch Linton Maina und Dejan Ljubicic aus. Die beiden eigentlichen Stammspieler hatten sich bereits am Mittwoch krank gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt hatte Timo Schultz noch Hoffnung, doch die Profis fehlten auch beim Abschlusstraining am Donnerstag. Maina hatte gegen Gladbach noch in der Anfangsformation gestanden, Ljubicic aufgrund einer Gelbsperre gefehlt. Dafür dürfte Denis Huseinbasic wie gegen Gladbach in der Startelf. Zudem fehlen dem FC weiterhin die Langzeitverletzten Luca Waldschmidt, Mark Uth sowie Justin Diehl. Während die „freien“ Kader-Plätze nach der Länderspielpause rar werden, dürfte selbst Florian Dietz gegen Leipzig wieder in den Kader rücken.

Trotz der personell angespannten Situation erwartet RB-Coach Marco Rose eine schwere Aufgabe. „Es wird ein ähnlich intensiver Fußball. Vielleicht nicht mehr ganz so wild wie unter Baumi. Aber ähnlich aggressiv, sehr gut organisiert“, sagte der Trainer und: „Es wird schwer, Räume zu finden, weil die Jungs sehr leidenschaftlich kämpfen. Es ist Abstiegskampf mit der Fähigkeit, Fußball zu spielen.“ Ein 0:6 wie im Hinspiel wird wohl nicht erwartet.


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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Leipzig

 Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Leipzig.
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Leipzig

Mit der Begegnung gegen RB Leipzig startet der 1. FC Köln am Freitagabend in den Spieltag. Alles Wissenswerte rund um die Begegnung gibt es hier.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen RB geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Leipzig.

 Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Leipzig.
Foto: Ronny Hartmann / Getty Images

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig?

Erst zum 13. Mal treffen der 1. FC Köln und RB Leipzig am Samstag in der Bundesliga aufeinander. Die Bilanz spricht ganz klar für Leipzig. RB gewann 6 der Partien, der FC setzte sich in 2 Spielen durch. 5 Begegnungen endeten demnach unentschieden. Auch die Torbilanz spricht mit 28:14 für den Gastgeber.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen Leipzig?

Das Spiel beginnt am Freitag um 20.30 Uhr. Damit ist DAZN der übertragende Anbieter. Zusammenfassungen gibt es unter anderem im ZDF-Sportstudio.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Leipzig?

Beide Kölner Siege endeten 2:1. Im April 2021 bezwang der FC Leipzig im Heimspiel und sammelte wichtige Zähler im Abstiegskampf. Beide Kölner Tore erzielte Jonas Hector. Im Februar 2018 gelang den Kölnern ein 2:1-Auswärtssieg.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen Leipzig?

In der Hinrunde der aktuellen Saison kassierte der FC gegen RB Leipzig eine 0:6-Niederlage. Torschützen waren damals Timo Werner, David Raum, Benjamin Sesko, und Christoph Baumgartner. Lois Openda traf sogar doppelt.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen RB?

Die meisten Tore erzielte Mark Uth. Vier Mal war er erfolgreich, aber nie für den FC. Immerhin gab Uth eine seiner zwei Torvorlagen gegen RB im Kölner Dress. In den bisherigen Duellen war für Köln Yuya Osako der beste Torschütze. Der Japaner war bereits drei Mal gegen Leipzig erfolgreich. Zwei Tore erzielte Jonas Hector.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Leipzig?

Jonas Hector kommt auf insgesamt elf Duelle gegen RB Leipzig. Péter Gulácsi stand auf der anderen Seite ebenfalls bei elf Spielen gegen den FC auf dem Platz.

Wie hoch liegen die Kaderwerte vom FC und von Leipzig?

Die Online-Plattform Gool.ai berechnet den Marktwert des 1. FC Köln auf gut 83 Millionen Euro. Der FC liegt damit im unteren Drittel der Liga. Leipzigs Marktwert berechnet das Portal auf 475 Millionen Euro. Loïs Openda ist wertvollster Spieler der Bullen mit einem Marktwert von gut 59 Millionen Euro. Wertvollster FC-Profi ist Dejan Ljubicic mit rund neun Millionen Euro.

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Zwei Angreifer stehen vor dem Abschied

Wie geht es weiter mit Steffen Tigges und Florian Dietz?
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Zwei Angreifer stehen vor dem Abschied

Mit seinem Treffer beim 3:3 gegen Mönchengladbach drängt Damion Downs auf mehr Einsatzzeit bei den Profis. Das erleichtert die Situation für Steffen Tigges und Florian Dietz nicht gerade.

Davie Selke drängt auf die Rückkehr in den Kader, Damion Downs meldete ebenfalls Ansprüche an. Dem Youngster gehört die Zukunft. Zudem kehren in den kommenden Wochen einige Verletzte und gesperrte Spieler wieder zurück. Das macht die Situation für andere Spieler nicht einfacher: Wie geht es weiter mit Steffen Tigges und Florian Dietz?

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Es klang fast schon wie ein Mantra. Als die Kölner Verantwortlichen in der Hinrunde auf die Ursache der Krise angesprochen wurden, lautete die Kernaussage, dass die Abgänge von Jonas Hector und Ellyes Skhiri nicht adäquat ersetzt wurden – ob nicht gefunden oder ausreichend gesucht wurde, wird wohl für Außenstehende im Reich der Spekulationen bleiben. Allerdings dürfte dieser Erklärungsansatz nur ein Teil der Wahrheit sein. Denn wie Steffen Baumgart im Herbst erstaunlich offen erklärte, hatte der Ex-Trainer das Gefühl, dass man ihm in den vergangenen Jahren gleich mehrere Leistungsträger genommen habe. Darunter auch weitere, die nicht adäquat ersetzt worden sind. Wie zum Beispiel Anthony Modeste. Der Angreifer hatte den FC mit 20 Treffern in die internationalen Plätze geschossen. Zwar wurde mit Sargis Adamyan ein Königstransfer präsentiert, den Abgang von Modeste sollten aber Steffen Tigges und Florian Dietz kompensieren.

Selke drängt auf Rückkehr

Der Plan ging nicht auf. Baumgarts Wunschspieler Tigges lief zwar 37 Mal für den FC in der Folgesaison auf, erzielte aber wettbewerbsübergreifend nur sieben Tore. In dieser Spielzeit sind es 17 Einsätze – und noch kein Treffer. In den vergangenen fünf Spielen stand Tigges fünf Mal, aber insgesamt nur eine halbe Stunde auf dem Platz. Dietz startete vielversprechend, ließ schnell nach und riss sich das Kreuzband. Eine Verletzung, von der er sich lange nicht erholte. Immerhin kam der Angreifer in dieser Saison wieder zu ein paar Kurzeinsätzen, stand aber zuletzt nicht mehr im Kader. Auch Dietz soll auch auf Wunsch von Steffen Baumgart zu den Profis hochgezogen worden sein. Mittlerweile steht der große Befürworter der beiden Zielspieler bekanntlich in Hamburg an der Seitenlinie. Zwar rüstete der FC mit Davie Selke in der vergangenen Spielzeit nach, doch Verletzungen bremsen den Stürmer immer wieder aus.

Auf den jüngsten Ausfall das Angreifers reagierte Schultz bekanntlich mit einer neuen Taktik, stellte mit Jan Thielmann eher einen schnellen Angreifer und mit Sargis Adamyan so etwas wie eine falsche Neun auf. Das Spiel mit Tigges in der Sturmspitze wurde nur in der Schlussphase der Begegnungen zur Option. Nun kehrt mit Davie Selke aber der Stamm-Zielstürmer in den Kader zurück. Ob Selke bereits am Freitagabend wieder von Anfang an aufläuft, ist offen und hängt wohl auch von der taktischen Ausrichtung ab. Denn Schultz scheint die aktuelle Spielweise zu passen. So oder so wäre bei der Ausrichtung mit Stoßstürmer Selke die erste Wahl. Immerhin ist der Angreifer mit fünf Treffern Kölns gefährlichster Spieler.

Überangebot in der Offensive?

Am vergangenem Samstag meldete dann auch Damion Downs seine Ansprüche an. Beim 3:3 gegen Gladbach erzielte der 19-Jährige seinen ersten Treffer und würde gerne nachlegen. Ob er weiterhin bei den Profis spielt, „liegt nur an ihm“, betonte Timo Schultz, der natürlich trotzdem ein wichtiges Wort bei der Entscheidung mitreden wird. Aber: Schultz sieht den Youngster “in der vordersten Reihe” flexibel einsetzbar. “Er ist ein physisch sehr starker Spieler, der sich im Zentrum neben einem weiteren Stürmer am wohlsten fühlt und dort auch seine größten Stärken ausspielen kann”, sagte der Coach. Da nach der Länderspielpause Thielmann, Justin Diehl und irgendwann auch Luca Waldschmidt zurückkehren werden, Faride Alidou zum Goalgetter avanciert ist, werden die Plätze im Kader in der Offensive rar. Und damit die Situation für Tigges, vor allem aber für Dietz zunehmend schwieriger.


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