Trainingsauftakt: Carstensen fehlt krank, weiterer Youngster dabei

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Trainingsauftakt: Carstensen fehlt krank, weiterer Youngster dabei

Der 1. FC Köln ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg gestartet. Rasmus Carstensen fehlte erkrankt, die drei Langzeitverletzten arbeiten im Reha-Bereich.

Am Dienstagnachmittag ist der 1. FC Köln in die Vorbereitung auf das Spiel beim VfL Wolfsburg am kommenden Samstag gestartet. Das allerdings ohne Rasmus Carstensen. Dafür nahm Meiko Wäschenbach an der Einheit teil.

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Das Testspiel am vergangenen Sonntag hat offenbar Eindrücke hinterlassen. Zumindest durfte Meiko Wäschenbach am Dienstag wieder bei den Profis mit trainieren. Der 20-Jährige hatte zu Beginn des Jahres ebenfalls Trainingseinheiten sowie 30 Minuten im Testspiel gegen Rot-Weiss Essen absolviert, war dann aber wieder in die U21 geschickt worden. Nach seinem ordentlichen Auftritt gegen Bochum am Sonntag gehört er aktuell wieder der Profi-Trainingsgruppe an. Vielleicht auch, weil Mathias Olesen bereits bei seinem neuen Klub in der Schweiz weilt. Der Mittelfeldspieler wurde bis zum kommenden Sommer an Yverdon Sport FC verliehen.

Uth und Pacarada im Reha-Bereich

Doch Olesen war nicht der einzige Spieler, der am Dienstag fehlte. Rasmus Carstensen musste krankheitsbedingt passen. Die Erkrankung erhöht die Chancen für Benno Schmitz erstmals unter Timo Schultz aufzulaufen. Zudem fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Mark Uth, Luca Wadlschmidt und Davie Selke. Die drei verletzten Leistungsträger arbeiteten im Reha-Bereich. Nach der zusätzlichen Spieleinheit am Sonntag trainierte die Mannschaft erst am Dienstagnachmittag. Für Mittwochvormittag ist ein weiteres öffentliches Training anberaumt. Die beiden Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Leihe perfekt: Das sagen Mathias Olesen und Christian Keller

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Leihe perfekt: Das sagen Mathias Olesen und Christian Keller

Mathias Olesen wird bis zum Saisonende an den Schweizer Erstligisten Yverdon-Sport FC verliehen. Das gab der Verein am Mittag offiziell bekannt.

Es hat sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Der FC verleiht Mathias Olesen bis zum Saisonende an den Schweizer Erstligisten Yverdon Sport. Das gab der 1. FC Köln am Mittag bekannt.

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Überraschend kam die Personalie nicht mehr. Bereits Anfang des Jahres hatte der Kölner Sportdirektor angekündigt, dass es noch eine weitere Leihe geben würde. Nun ist sie offiziell: Mathias Olesen wechselt auf Leihbasis zum Schweizer Erstligisten Yverdon Sport FC. Der 1948 gegründete Klub aus Yverdon-les-Bains ist aktuell Tabellenneunter der Super League. „Mathias hat sich in seiner bisherigen FC-Zeit konstant nach vorne entwickelt. Um diese Entwicklung weiter zu forcieren, braucht Mathias jetzt noch mehr und vor allem auch regelmäßigere Spielzeit“, sagte Keller. „Deshalb haben wir uns gemeinsam mit ihm für eine Leihe in die Schweizer Super League zum FC Yverdon entschieden.“ Im Sommer soll der Mittelfeldspieler zurückkehren. Nach wie vor hält man in Köln große Stücke auf den Luxemburger.

Olesen: „Für mich ist es eine gute Gelegenheit, viel Erfahrung zu sammeln“

Olesen kam dennoch im bisherigen Saisonverlauf erst auf sechs Kurzeinsätze in der Liga, in der ersten Runde des DFB-Pokals durfte der Mittelfeldspieler sogar 120 Minuten als Zehner ran. Zu Beginn der Spielzeit war der 22-Jährige in der Liga dann aber nur noch Joker, verletzte sich zudem. Seit seinem Kurzeinsatz gegen Darmstadt Anfang Dezember stand der Luxemburger nicht mehr im Kader. Für Olesen geht es auch um Spielpraxis, um sich für die EM zu empfehlen. Luxemburg hat noch über die Playoffs die Chance, das Endturnier in Deutschland zu erreichen.

„Ich bin sehr glücklich, in Yverdon zu sein. Für mich ist es eine gute Gelegenheit, viel Erfahrung zu sammeln und ich werde alles tun, um der Mannschaft und dem Verein dabei zu helfen, seine Ziele zu erreichen“, wird Olesen auf der Homepage des Schweizer Erstligisten zitiert. Wie der Schweizer Verein weiter mitteilt, habe sich Olesen bereits am Montag beim Training des Klubs seinen neuen Mitspielern vorgestellt. Olesen wechselte 2019 aus Trier in die U19 des FC. Sein Debüt für die Profis feierte Olesen im März 22 beim 1:1 gegen Borussia Dortmund. Für die Profis lief der gebürtige Kopenhagener 26 Mal auf. Gerade Steffen Baumgart förderte den jungen Spieler und hielt lange an ihm fest. Olesen hat beim FC noch Vertrag bis zum Sommer 2025.

Nach Dimitrios Limnios ist die Leihe nun der zweite Wechsel in dieser Winterperiode. Ob noch weitere Wechsel beim FC folgen, ist unklar, aber alles andere als unwahrscheinlich. Unter anderem gilt Noah Katterbach nach wie vor als potenzieller Wechselkandidat. Der Spieler soll sich dem Vernehmen nach mit Hamburg bereits einig sein. Auch der Verein hat dem Wechsel wohl zugestimmt. Allerdings steht noch aus, wann ein Transfer vollzogen werden soll. Im kommenden Sommer läuft der Vertrag des Außenverteidigers aus. Im Gegensatz zu Olesen lief Katterbach aber gegen Bochum auf.


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Gegen Wolfsburg droht dem FC die schwächste Bilanz der Vereinshistorie

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Gegen Wolfsburg droht dem FC die schwächste Bilanz der Vereinshistorie

Die Tage vor Weihnachten mit Transfersperre und Trainer-Aus sind wohl die dunkelsten Kapitel der jüngeren Kölner Vereinsgeschichte. Am Samstag droht ein weiterer Negativrekord. Aber der Blick auf die Zahlen bietet auch Hoffnung.

Mit dem 0:4 im Heimspiel gegen Borussia Dortmund ist beim 1. FC Köln die Hoffnung auf Besserung wieder in weite Ferne gerückt. Und Besserung ist nicht in Sicht: Dem FC droht bereits am Samstag der Negativrekord.

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Gute Werte, eine positive Statistik, ordentliche Ansätze und dennoch am Ende des Tages wieder keine Punkte. Auch wenn Thomas Kessler und Timo Schultz in der vergangenen Woche versucht haben, noch einmal neue Hoffnung bei den Kölner Fans zu entfachen, scheint genau diese nach dem 0:4 gegen Dortmund Richtung Tiefpunkt zu schwinden. Schlimmer noch: Der FC steht unmittelbar vor einem historischen Negativrekord. Sollten die Kölner am Samstag nicht beim VfL Wolfsburg gewinnen, haben die Geißböcke ihre schlechteste Bilanz seit Bundesliga-Bestehen erreicht. Noch nie standen die Kölner nach dem 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga schlechter da.

In der Katastrophen-Spielzeit 2017/18 kam der FC nach dem 18. Spieltag auf neun Zähler. Doch am Wochenende darauf folgte damals ein 2:0-Erfolg über den Hamburger SV, Hoffnung keimte auf. Den ersten Saisonsieg hatte der FC zuvor ausgerechnet gegen Wolfsburg eingefahren. Zwar kann Köln mit einem Remis gegen den VfL nun ebenfalls noch auf zwölf Zählern kommen, allerdings ist das Torverhältnis jetzt schon schlechter. Nur ein Sieg bei den Wölfen kann den „Tiefpunkt vom Tiefpunkt“ noch verhindern. Immerhin hat der FC die letzten beiden Heimspiele bei den Niedersachsen für sich entschieden.

Im Schnitt 33 Punkte für Platz 16

Aktuell liegt der FC noch gleichauf mit dem FSV Mainz. Die Rheinhessen kommen auf dem Relegationsplatz aktuell ebenfalls auf elf Punkte, haben allerdings ein Spiel weniger absolviert. Zwar hat auch TV-Experte Stefan Effenberg am Sonntag in seiner Sport1-Kolumne geschrieben, dass die letzte Rettung noch der Relegations-Platz sein könnte, doch spricht die bisherige Punkteausbeute nicht unbedingt dafür. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel benötigten die Klubs im Schnitt 33 Zähler, um den 16. Tabellenplatz (erst seit 2008/09 wieder Relegationsplatz) zu erreichen. Davon sind die Geißböcke aktuell 22 Zähler entfernt, also sieben Siege und ein Unentschieden. Bislang reichten erst zwei Mal unter 30 Punkte zu Rang 16. In der Spielzeit 18/19 waren es 28 Punkte, 13/14 wares es 27. Auch bei 16 Zählern wären es immer noch fünf Siege und ein Unentschieden, die der FC für den 33-Zähler-Schnitt braucht. Aktuell kaum vorstellbar, gegen welche Gegner auf Augenhöhe, diese eingefahren werden sollen.

Die Statistik darf aber auch Hoffnung machen

Erst einmal hatte ein Tabellenvorletzter nach dem 18. Spieltag weniger Punkte. Ausgerechnet das ist aber wiederum ein Hoffnungsschimmer. In der Spielzeit 20/21 kam Mainz zum gleichen Zeitpunkt der Saison auf zehn Zähler und beendete die Saison als sicherer Zwölfter. Mainz holte noch starke 29 von 48 möglichen Punkten. Auch bei den geschossenen Toren gab es schon schlechtere Mannschaften. Der Hamburger SV erzielte bis zum 18. Spieltag der Saison 14/15 neun Tore und schaffte es immerhin in die Relegation. Ein Jahr zuvor kam Braunschweig auf zehn Tore, die Eintracht stieg am Ende als Tabellenschlusslicht ab.

Und es gibt noch einen weiteren kleinen Hoffnungsschimmer. Von den bisherigen 28 Tabellenvorletzten nach dem 18. Spieltag hielten 15 direkt die Klasse, weitere zwei schafften es in die Relegation und weitere zwei belegten vor der Wiedereinführung der Relegation Platz 16. Der Hamburger SV brachte 2006/07 sogar das Kunststück fertig, nach dem 18. Spieltag mit 14 Punkten auf dem vorletzten Rang zu liegen und die Saison noch als Siebter zu beenden.


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War sich der FC mit Faris Moumbagna schon einig?

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War sich der FC mit Faris Moumbagna schon einig?

Der 1. FC Köln wollte sich im Winter offenbar mit Faris Moumbagna verstärken. Wie der TV-Sender Sky berichtet, waren sich die Geißböcke mit dem Angreifer bereits einig. Dann kam die Transfersperre.

Trotz der damals noch drohenden Transfersperre haben die Verantwortlichen des 1. FC Köln im Winter an Verstärkungen gearbeitet. Der FC war sich offenbar mit Faris Moumbagna einig. Das berichtet Sky.

Der FC war sich offenbar mit Faris Moumbagna einig
Sollte für den FC auf Torejagd gehen: Faris Moumbagna (Foto: Ozan Kose / AFP via Getty Images)

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Die bittere Nachricht folgte wenige Tage vor Weihnachten. Der internationale Sportgerichtshof (CAS) hat die Transfersperre gegen den FC bestätigt. Dabei waren die Kölner kurz davor, sich selbst ein Weihnachtsgeschenk zu machen, zumindest aber den Kader nachzujustieren. Wie Sky berichtet, stand Stürmer Faris Moumbagna nicht nur auf dem Wunschzettel der Kölner, die Geißböcke sollen sich bereits mit dem Angreifer einig gewesen sein. Zudem soll der FC auch schon mit dem FK Bodø/Glimt verhandelt haben und bereit gewesen sein, fünf Millionen Euro Ablöse für Moumbagna zu zahlen. Der 23-Jährige sollte demnach einen Vertrag bis Dezember 26 unterschreiben. Es kam bekanntlich anders. Am 21. Dezember bestätigte das CAS die Transfersperre für die Geißböcke, der Deal platzte.

Moumbagna nun zu Olympique Marseille

Der 23-jährige Kameruner erzielte für den norwegischen Erstligisten in 50 Spielen 26 Tore. Moumbagna wechselte nun für acht Millionen Euro nach Frankreich. Olympique Marseille sicherte sich die Dienste des Angreifers. Bei transfermarkt.de wird der Marktwert auf sieben Millionen Euro geschätzt. Aktuell ist Moumbagna mit der Nationalmannschaft Kameruns beim Afrika-Cup im Einsatz. Wie dringend der FC einen Mittelstürmer braucht, machte sich zuletzt im Heimspiel gegen Dortmund am vergangenen Samstag einmal mehr bemerkbar. Trotz 19 Torschüssen und 17 Flanken strahlten die Geißböcke so gut wie keine Gefahr aus. Mit elf Treffern aus 18 Spielen stehen die Kölner auch denkbar schlecht dar. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel gab es mit dem Hamburger SV (9) und Eintracht Braunschweig (10) erst zwei Teams die nach dem 18. Spieltag weniger Tore geschossen haben.

An Weihnachten war bereits ein anderer Name aufgetaucht, mit dem sich der FC ernsthaft beschäftigt haben soll. Slowenische Medien hatten damals berichtet, dass der FC vor der Verpflichtung des Stürmers Žan Celar vom FC Lugano gestanden hat. Demnach waren die Geißböcke bereit, drei bis vier Millionen Euro für den Angreifer zu zahlen. Das Online-Portal gool.ai berechnet den Marktwert des Angreifers auf 6 Millionen Euro. Wie berichtet, darf der FC aufgrund einer Transfersperre ein ganzes Jahr lang keine Spieler verpflichten. Der FC hatte im Januar 2022 den Youngster Jaka Potocnik unter Vertrag genommen, am Tag nach der Kündigung des Spielers. Die FIFA bestrafte den FC aufgrund des Verdachts der Anstiftung zum Vertragsbruch Nun sind die Kölner bis zum Januar 2025 auf dem Transfermarkt handlungsunfähig.

 

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TV-Experten und Ex-Spieler glauben nicht mehr an die Rettung

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TV-Experten und Ex-Spieler glauben nicht mehr an die Rettung

Der 1. FC Köln wird in der kommenden Spielzeit wohl in der 2. Bundesliga spielen. Zumindest wenn es nach einigen TV-Experten und ehemaligen FC-Profis geht.

Das 0:4 gegen Borussia Dortmund hat die Kernschwäche der Kölner schonungslos offenbart. Dem 1. FC Köln fehlen die Mittel, um Torgefahr zu entwickeln. Dementsprechend sinkt die Hoffnung nicht nur bei den Fans. TV-Experten glauben nicht mehr an die Rettung des FC.

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Nach dem 0:4 gegen Borussia Dortmund, mit durchaus guten Ansätzen, aber einer desolaten Offensivleistung, schwinden auch bei den Kölner Fans zunehmend die Hoffnungen, den Klassenerhalt doch noch irgendwie in trockene Tücher zu bringen. Wenn es nach einigen Experten geht, hat der FC keine Chance mehr auf Rettung. „Ich glaube, dass bei den Kölnern die Lichter ausgehen. Mich würde es schwer wundern, wenn sie dieses Jahr nicht absteigen“, sagte Sky-Experte Didi Hamann bereits vor dem Spiel gegen den BVB. Nach dem Duell wollte sich der Experte gar nicht mehr zu den Chancen der Kölner äußern und verwies auf Analyse-Spezialist Erik Meijer. Der ehemalige Stürmer nannte als letzte Hoffnung für die Geißböcke nur noch die Rückkehr von Davie Selke. Diese wird es aber so schnell wohl nicht geben.

Effenberg: „Die Rettung ist vielleicht nur noch die Relegation“

Hamann hatte im Dezember noch an den Klassenerhalt geglaubt: „Ich glaube schon, dass sie nächstes Jahr noch dabei sind. Sie haben im Moment eine schwere Phase, aber nach den Erfolgen der vergangenen Jahre muss man das dem Trainer und der Mannschaft auch mal zugestehen“, hatte der ehemalige Bayern-Profi damals gesagt. Auch Stefan Effenberg kann sich den direkten Klassenerhalt nur noch schwer vorstellen: „Mittlerweile fehlt mir deshalb die Fantasie zu sagen, dass sie da unten noch rauskommen. Die Rettung ist vielleicht nur noch die Relegation“, schrieb der ehemalige Nationalspieler in seiner Kolumne bei Sport1. „Auch mit Blick auf die durch das CAS-Urteil bestätigte Transfersperre fällt mir nur ein: Die Fans und Zuschauer wollen Antworten haben, das gehört sich einfach so. Aber auch daran hapert es. Die größte Gefahr beim 1. FC Köln ist deshalb, dass du jetzt noch die Fans verlierst“, schreibt der TV-Experte weiter.

Heldt: „Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, diese Brände zu löschen“

Sein ehemaliger Mannschaftskollege Lothar Matthäus sagte bereits in der vergangenen Woche der „Sport Bild“: „Beim FC läuft einfach zu viel falsch, als dass man auf Besserung hoffen könnte. Mit Timo Schultz kommt jetzt ein Mann, der keine Erstliga-Erfahrung in Deutschland hat, und auch in der Schweiz beim FC Basel lief es nicht gut für ihn.“ Ähnlich düster sehen auch die Meinungen ehemaliger FC-Profis aus. So sagte Toni Polster vor wenigen Tagen in der Sendung „Bild Sport“: „Es liegt vor allem an den Spielern und weniger am Trainer. Sie müssen sich hinterfragen, ob sie wirklich alles tun“, so der ehemalige FC-Stürmer. „Wenn man in 18 Spielen nur elf Tore geschossen hat, ist das eine Katastrophe. Elf Niederlagen und nur zwei Siege – das ist unterm Strich zu wenig. Mit der Bilanz kannst du nur sehr schwer in der Bundesliga bleiben.“ Horst Heldt betonte im Sport1-Doppelpass: „Es kommen so viele Sachen zusammen. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, diese Brände zu löschen.“

Im vergangenen Jahr vor den Spielen gegen Union Berlin und Freiburg hatte sich auch Pierre Littbarski in einem Interview zum FC geäußert. „Die sind alle ordentliche Spieler, aber es passt momentan nicht zusammen. Sie entwickeln keine Torgefahr“, sagte der 63-Jährige.


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Wechselt Mathias Olesen in die Schweiz?

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Wechselt Mathias Olesen in die Schweiz?

Mathias Olesen wird in dieser Spielzeit wohl nicht mehr für den 1. FC Köln auflaufen. Der Mittelfeldspieler steht offenbar vor einem Wechsel in die Schweiz.

Es hat sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, nun könnte es ganz schnell gehen: Mathias Olesen steht offenbar vor einem Wechsel zum Schweizer Erstligisten Yverdon Sport. Das vermeldet der „Kicker„. Der 22-jährige Spieler des 1. FC Köln wird bis zum Sommer verliehen.

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Als Christian Keller Anfang Januar erstmals im neuen Jahr vor die Presse trat, deutete der Sportdirektor des 1. FC Köln an, dass es noch eine weitere Leihe beim FC geben würde. Ein junger Spieler, der Spielpraxis sammeln soll, könne den Verein noch verlassen, erklärte Keller damals. Schnell war Mathias Olesen als dieser mögliche Kandidat ausgemacht. Denn beim FC kommt der Mittelfeldspieler nicht auf die Einsatzzeit, die er und der Verein sich wünschen. Nachdem der 22-Jährige am Sonntag beim Geheimtest gegen den VfL Bochum (0:2) im Gegensatz zu den weiteren Ergänzungsspielern nicht zum Einsatz kam, stand wohl fest, dass die Leihe kurz bevorsteht. Nun kann es ganz schnell gehen. Wie der „Kicker“ vermeldet, steht Olesen vor einer Leihe zum Schweizer Erstligisten Yverdon Sport FC. Der 1948 gegründete Klub aus Yverdon-les-Bains ist aktuell Tabellenneunter der Super League.

Olesen kann mit Luxemburg noch zur EM

Olesen kommt im bisherigen Saisonverlauf auf sechs Kurzeinsätze in der Liga, in der ersten Runde des DFB-Pokals durfte der Mittelfeldspieler sogar 120 Minuten als Zehner ran.. Zu Beginn der Spielzeit war der 22-Jährige in der Liga dann aber nur noch Joker, verletzte sich aber. Seit seinem Kurzeinsatz gegen Darmstadt Anfang Dezember stand der Luxemburger nicht mehr im Kader. Für Olesen geht es auch um Spielpraxis, um sich für die EM zu empfehlen. Luxemburg hat noch über die Playoffs die Chance, das Endturnier in Deutschland zu erreichen. Olesen wechselte 2019 aus Trier in die U19 des FC. Sein Debüt für die Profis feierte Olesen im März 22 beim 1:1 gegen Borussia Dortmund. Für die Profis lief der gebürtige Kopenhagener 26 Mal auf. Gerade Steffen Baumgart förderte den jungen Spieler und hielt lange an ihm fest. Olesen hat beim FC noch Vertrag bis zum Sommer 2025.

Ob noch weitere Wechsel folgen, ist nicht klar, aber alles andere als unwahrscheinlich. Unter anderem gilt Noah Katterbach nach wie vor als potenzieller Wechselkandidat. Der Spieler soll sich dem Vernehmen nach mit Hamburg bereits einig sein. Auch der Verein hat dem Wechsel wohl zugestimmt. Allerdings steht noch aus, wann ein Transfer vollzogen werden soll. Im kommenden Sommer läuft der Vertrag des Außenverteidigers aus. Im Gegensatz zu Olesen lief Katterbach aber gegen Bochum auf.


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Zum neunten Mal zu Null, Elfmeter gehalten – Urbig überragt erneut

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Zum neunten Mal zu Null, Elfmeter gehalten – Urbig überragt erneut

Mit dem 1:0-Erfolg beim SC Paderborn hat Greuther Fürth die Aufstiegsambitionen untermauert. Garant für die drei Punkte war zweifelsohne einmal mehr Jonas Urbig, der wieder über sich hinauswuchs.

Er ist aktuell einer der wenigen Lichtblicke der Geißböcke: Jonas Urbig überragt in Liga zwei. Am Sonntag bescherte der Keeper Greuther Fürth drei Punkte.

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Viel Grund zur Freude haben die Verantwortlichen des 1. FC Köln dieser Tage wirklich nicht. Ein Lichtblick sind aktuell die Leihgaben, die im kommenden Sommer ans Geißbockheim zurückkehren sollen. Allen voran Jonas Urbig, der bei Greuther Fürth einer der absoluten Leistungsträger ist. Der Wechsel zu den Mittelfranken, der durchaus von Skepsis belgeitet war, zahlt sich für den FC bereits aus. Der 20-jährige Keeper sammelt nicht nur fleißig Spielpraxis, Urbig ist mittlerweile einer der besten Keeper der 2. Bundesliga. Der FC steckte in die Leihe große Hoffnungen. Denn die Kölner haben mit dem Eigengewächs noch viel vor, wissen um das Talent, sehen den jungen Keeper in der kommenden Spielzeit als Herausforderer für die aktuelle Nummer eins Marvin Schwäbe.

Jonas Urbig pariert Elfmeter

Und diese Rolle wird Urbig ausfüllen können. Das bewies das Talent zuletzt am Sonntagnachmittag im Verfolgerduell gegen den SC Paderborn. Der SCP kam auf einen Ballbesitz von 71 Prozent, auf 17:13 Torschüsse, drei Mal so viele Pässe und einen xGoals-Wert von über drei. In nahezu jeder Statistik waren die Ostwestfalen der Spielvereinigung überlegen, eine größere Dominanz hätte es in der Begegnung wohl kaum geben können. Am Ende stand aber ein 1:0-Erfolg des „Kleeblatts“. Und das, weil Jonas Urbig einen besonders starken Tag erwischte. Der junge Keeper vereitelte sechs Großchancen, fischte gleich zwei Bälle aus dem Winkel und parierte vor allem einen Elfmeter gegen Adriano Grimaldi, der noch nicht einmal schlecht geschossen war. „Mit unserem Torwart waren wir dann noch ganz gut im Spiel, mit dem gehaltenen Elfmeter dann auch noch“, sagte Fürths Trainer Alexander Zorniger.

Rückkehr nach Köln wohl sicher

Für Urbig war es bereits das neunte Spiel ohne Gegentor in dieser Saison – Liga-Bestwert. „In der 2. Liga hat ein zukünftiger Nationaltorhüter nichts verloren“, sagte auch Paderborns Trainer Lukas Kwasniok über die herausragende Leistung von Fürths Torwart. „Das wir hier heute kein Tor erzielt haben, lag in erster Linie an ihm.“ Mit 19 Gegentreffern gehört das Kölner Eigengewächs auch zu den Stammkeepern mit den wenigsten Gegentoren. „Wir mussten auch viel verteidigen, vor allem gegen Ende. Deswegen haben sich die Chancen für Paderborn dann auch summiert und so konnte ich dann auch meinen Job machen, um der Mannschaft zu helfen“, so der junge Keeper nach dem Spiel. „Wenn man wie ich elf Jahre beim 1. FC Köln groß wird, träumt man davon, eines Tages im RheinEnergieStadion auf dem Platz zu stehen“, sagte Urbig im Dezember im „Geißbockecho„. Natürlich würde auch Fürth gerne weiter von den Fähigkeiten des Keepers profitieren. Doch aufgrund der Transfersperre ist eine Rückkehr nach Köln wohl unausweichlich. Zumal bei einem Abstieg ein Verbleib von Marvin Schwäbe eher unwahrscheinlich wäre.

In der vergangenen Woche kündigte Urbig in einem Interview mit transfermarkt.de an, dass Gespräche mit den Kölner Verantwortlichen ausstehen würden, er sich zurzeit aber keine Gedanken um die Zukunft mache. Nach seinen starken Leistungen wird diese mit Sicherheit in Köln liegen. Und so wird das Intermezzo in Fürth im Sommer mit großer Wahrscheinlichkeit enden und Urbig sich dem nächsten Keeper-Duell stellen. Nach Dejan Stojanovic in Regensburg und Alexander Linde in Fürth wird dann der Gegner vielleicht Marvin Schwäbe heißen.


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Die Versäumnisse der letzten zwei Jahre liegen offen

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Die Versäumnisse der letzten zwei Jahre liegen offen

Der Einsatz von Jan Thielmann als Sturmspitze gegen Borussia Dortmund kam überraschend, kommt mit zwei Tagen Abstand aber einer Verzweiflungstat gleich. Einer Verzweiflungstat, die die Misere des FC schonungslos verdeutlicht.

Die Niederlage des 1. FC Köln am Samstag gegen Borussia Dortmund zeigte deutlich, welche Fehler die vergangenen zwei Jahre gemacht wurden. Die Frage, wie die Kölner den Klassenerhalt schaffen sollen, wird immer schwerer zu beantworten. Ein Kommentar zur aktuellen Situation beim FC.

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Timo Schultz war das Lächeln vergangen. Nachdenklich wirkte der Trainer des 1. FC Köln am Ende des Spiels gegen Borussia Dortmund. Und auch anschließend auf der Pressekonferenz fehlte das Strahlen, das der 46-Jährige in den zwei Wochen seit seinem Amtsantritt in Köln optimistisch verbreitet hat. Es ist nicht davon auszugehen, dass Schultz bei seiner Vertragsunterschrift nicht geahnt hat, auf welches Abenteuer er sich da beim 1. FC Köln eingelassen hat. Und dennoch wirkt der Trainer so, als sei er härter auf den Boden der Wahrheit geholt worden, als es ihm lieb sein kann. Der Effekt des neuen Trainers, der erhoffte Impuls, scheint am Geißbockheim bereits nach zwei Spielen verpufft. Der Optimismus, auch positive Dinge wie die 20 Torschüsse gesehen zu haben, wirkt seltsam erzwungen.

Dem Kader fehlt die Qualität

Denn am Ende des Tages stand ein 0:4 auf der Anzeigetafel. Eine in der Höhe un-, aber von der Tendenz her sehr verdiente Pleite. Abgesehen von Mainas sehenswertem Pfostenschuss und Thielmanns vergebener Großchance unmittelbar nach dem Wechsel, kam vom FC in der Offensive rein gar nichts. Nichts, was die Hoffnung auf den Klassenerhalt nähren könnte. Schultz, der auf die Spekulationen um Steffen Tigges und Florian Dietz als Selke-Ersatz mit der Sturmspitzen-Nominierung von Jan Thielmann antwortete, ist wirklich nicht zu beneiden.

Der neue Trainer des 1. FC Köln bekam am Samstag schonungslos die Fehler der vergangenen beiden Jahre rund ums Geißbockheim aufgezeigt. Als Leistungsträger den Verein verließen und nicht ansatzweise ersetzt wurden. Was die Tor- und Lebensversicherung Anthony Modeste im ersten Baumgart-Jahr und ein funktionierendes Kollektiv, gepaart mit einer gehörigen Portion Spielglück im vergangenen Jahr überblendeten, ist aktuell nicht zu kaschieren. Dem Kader des 1. FC Köln fehlt die Qualität, um in der Bundesliga mitzuhalten.

Das ist natürlich nicht die Schuld des neuen Trainers und vermutlich auch nicht seines Vorgängers. Die Fehler wurden in den Transferphasen der vergangenen beiden Jahre gemacht. Für ein Wirtschaftsunternehmen wie einen Bundesligisten ist nicht nachzuvollziehen, warum es zu einer so groben Fehleinschätzung in Bezug auf die Transfersperre kommen konnte. Viel schlimmer ist aber die nicht ausreichend beantwortete Frage, wieso der FC im Sommer nicht auf Nummer sicher gegangen ist und so gut es eben ging nachgebessert hat. Selbst wenn man das Risiko einer Transfersperre als klein angesehen hat, ist dieses Versäumnis grob fahrlässig. Die Einschätzung, die vorhandenen Stürmer seien „okay“ war schlicht weg falsch. Die fehlenden Bausteine eines funktionierenden Kaders, die Fehler der Kölner Verantwortlichen sind schonungslos offengelegt.

Die Hoffnung liegt nicht mehr beim FC selbst

Dass sich Timo Schultz am Samstag für Thielmann und gegen die 1.90-Männer Tigges und Dietz als Sturmspitze eines sich über Flanken definierenden Bundesligisten entschied, verdeutlich die Misere kolossal und kommt der reinen Verzweiflung nahe. Selbst wenn sich Schultz mehr Tempo auf der letzten Dortmunder Kette versprochen hat, 17 Flanken, von denen genau zwei ankamen, sprechen nicht für die Qualität der Geißböcke. Im Gegenteil: auch, wenn Schultz vor der Begegnung gegen den BVB betonte, man habe noch 17 Spiele, es sei noch genug Zeit, die Wende herbeizuführen, bleibt die Frage nach dem „Wie?“. Eine Frage, auf die auch der neue Trainer bislang keine ausreichende Antwort gefunden hat und offenbar auch nicht mehr finden wird. Aktuell steht der FC mit elf Punkten nach 18 Spieltagen vollkommen zu recht auf Rang 17.

Die einzige Hoffnung auf den Klassenerhalt ist in dieser Verfassung nicht mehr innerhalb des Klubs zu finden. Sie liegt einzig in dem Wunsch, dass sich noch zwei Mitstreiter finden, die am Ende des Tages hinter dem FC liegen und Köln einmal mehr eine positive Relegation spielen darf. Das rettende Ufer ist mittlerweile drei Punkte entfernt. Wohlgemerkt auf Union Berlin, die zwei Spiele weniger absolviert haben, als der FC. Der Tabellenvierzehnte ist bereits neun Punkte enteilt. Bei allem vom Klub verbreiteten Optimismus: Aktuell spricht erschreckend viel für den nächsten Abstieg.


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Kritik an den FC-Bossen

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Kritik an den FC-Bossen

Gut anderthalb Jahre war der ehemalige FC-Profi Horst Heldt Geschäftsführer der Geißböcke. Beim Sport1-Doppelpass kritisierte der 54-Jährige am Sonntag die FC-Bosse heftig.

Horst Heldt spielte für den 1. FC Köln und führte anderthalb Jahre die Geschäfte. Am Sonntag äußerte sich der Königswinterer beim Sport1-Doppelpass zu seinem Ex-Klub. Horst Heldt schießt gegen FC-Bosse.

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Der ehemalige Sportdirektor der Geißböcke ließ am Sonntagvormittag bei Sport1 kein gutes Haar an seinen Ex-Bossen und stellte die Kompetenz in Frage. „Natürlich ist da keiner, der schon mal gegen den Ball getreten hat. Das merkt man einfach, dass die Sportkompetenz fehlt. Sie haben ja Berater“, sagte Heldt, der betonte, dass er besonders Erich Rutemöller schätze. „Ich brauche aber keinen Berater, wenn ich nicht auf die höre.“ Gerade das CAS-Urteil sei „in einer Überheblichkeit abgearbeitet“ worden. „Das waren entscheidende Fehler. Es darf nicht dazukommen, dass es zu einem Urteil kommt. Man muss im Vorfeld alle Hebel in Bewegung setzen, sich mit diesem Klub zu einigen“, sagte Heldt. „Es hätte Möglichkeiten gegeben, sich mit dem Klub zu einigen. Dieses Risiko muss man minimieren.“

Heldt: „Das ist schon mehr als lächerlich“

Im Januar 2022 hatte der FC den damals 16-Jährigen Jaka Potocnik unter Vertrag genommen. Einen Tag nachdem dieser bei seinem Ex-Klub gekündigt hatte. Die FIFA hatte den FC aufgrund von Anstiftung zum Vertragsbruch zu einer Transfersperre für zwei Perioden verurteilt. Der internationale Sportgerichtshof hatte die Sperre kurz vor Weihnachten bestätigt. „Was ich in Verbindung mit dem CAS verblödend finde: es gab die Aussprache mit den Fans und es war sehr wichtig, dass das gemacht wurde, aber, dass man bis zum heutigen Tage immer noch nicht weiß und preisgibt, wer am Ende für diesen Erstkontakt verantwortlich ist, das ist schon mehr als lächerlich“, sagte Heldt. „Das ist doch die erste Frage, die ich mir als Verantwortlicher stelle. Wer hat das alles in Gang gesetzt? Wer hat das zu verantworten?“ Die Fans hätte ein Recht auf Antworten.

Auch das Aus von Steffen Baumgart kritisierte der ehemalige Kölner Sportchef. „Der FC hat eine einzigartige Möglichkeit verpasst, mit Steffen Baumgart über Jahre zu arbeiten. Es ist normal, dass ein Trainer auch mal zweifelt“, sagte der Sportchef. Heldt betonte, er hätte Baumgart erstmal in den Winterurlaub geschickt und an ihm festgehalten. „Alle träumen von Freiburg und Streich und nehmen das als Paradebeispiel. Das war jetzt der Augenblick des 1. FC Köln, eine Ära mit Baumgart aufzubauen. Das beinhaltet auch Rückschläge und eventuell auch einen Gang in die zweite Liga.“ Insgesamt beurteilt der 54-Jährige die Situation um den FC schwierig. „Es kommen so viele Sachen zusammen. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, diese Brände zu löschen“, sagte Heldt.

Den neuen Kölner Coach nahm der ehemalige Sportchef in Schutz, kritisierte ihn aber für die jüngsten Aussagen, sich mit Dortmund auf Augenhöhe zu bewegen. Das sei in der aktuellen Situation deplatziert. „Es ist brandgefährlich, wenn du im Vorfeld von einem Spiel gegen Dortmund so eine Wortwahl wählst“, sagte Heldt. „Das ist tabellarisch nicht Fakt. Das musst du vor allem aber auch nach Innen transportieren.“ Denn das würden auch die Spieler mitbekommen.


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FC verliert im Geheimtest

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FC verliert im Geheimtest

Der 1. FC Köln hat am Sonntagnachmittag ein Testspiel gegen den VfL Bochum 0:2 verloren. Das Spiel im Franz-Kremer-Stadion fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Nur wenige Stunden nach der bitteren 0:4-Niederlage gegen Borussia Dortmund kassiert der 1. FC Köln die nächste Niederlage. FC verliert Geheimtest gegen Bochum 0:2.

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FC-Trainer Timo Schultz hatte für den Sonntagnachmittag ein weiteres Testspiel anberaumt, um seine Mannschaft besser kennenzulernen. Das Spiel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Im Spiel gegen den VfL Bochum kamen erst einmal Spieler zum Einsatz, die zuletzt außen vor gewesen sind. Unter anderem liefen Steffen Tigges, Damian Downs und Luca Kilian für den FC auf. Auch Bochum trat mit einer B-Elf an. Zwar hatte der 1. FC Köln im ersten Durchgang deutlich mehr Ballbesitz, die Führung erzielten aber einmal mehr die Bochumer. Nach einer Flanke von der linken Seite traf Philipp Hofmann (38.) zur Bochumer Führung. Der FC tat sich mit dem kompakten Mittelfeld schwer.

Auch in der zweiten Halbzeit bestimmte Köln das Spiel, scheiterten aber mehrfach. Adamyan schoss über das gegnerische Tor, Tigges wurde geblockt und auch Jaka Cuber Potocnik verpasste ebenso wie Noah Katterbach den Ausgleich. In de 82. Minute erhöhe dann Lukas Daschner zum 2:0.

Luca Kilian zeigt ein gutes Spiel

„Es haben sich heute einige Spieler empfohlen, zum Beispiel Luca Kilian. Er hat für mich ein richtig gutes Spiel gezeigt. Offensiv hatten wir mehrere gute Aktionen, konnten uns aber erneut nicht mit einem Tor belohnen. Das beschäftigt uns. Klar können wir warten, bis mal einer reinfällt und es dann Klick macht. Ich bin aber Freund davon, sich das im Training hart zu erarbeiten und das machen wir. Wie sich die Jungs Tag für Tag im Training zeigen, stimmt mich positiv. Die Mannschaft lebt und will den Bock umstoßen“, sagte Chef-Trainer Timo Schultz nach der Begegnung.

So spielte der FC gegen den VfL

Pentke – Schmitz, Kilian, Heintz, Pacarada (Katterbach, 46.) – Christensen (Kujovic, 60.), Wäschenbach, Adamyan (Potocnik, 60.), Alidou (Bakatukanda, 46.) – Dietz (Downs, 46.), Diehl (Tigges, 46.)


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