Hat der 1. FC Köln Interesse an Aufstiegsheld Laurin Curda?

Laurin Curda jubelt nach seinem Treffer für den SC Paderborn
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Hat der 1. FC Köln Interesse an Aufstiegsheld Laurin Curda?

Mit seinem Tor gegen den VfL Wolfsburg öffnete der 24-Jährige dem SC Paderborn die Tür zur Bundesliga. Doch nicht nur aufgrund des Treffers soll es Interessenten aus dem deutschen Oberhaus geben. Ist der 1. FC Köln an Laurin Curda interessiert?

Acht Tore hat Laurin Curda in der abgelaufenen Spielzeit geschossen, der letzte war wohl der wichtigste. Der 24-Jährige traf für den SC Paderborn in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg. Das in der Verlängerung und zum 2:1-Endstand. Die Ostwestfalen schafften damit den Sprung ins deutsche Oberhaus. Ob der Mittelfeldspieler dort aber für den SCP aufläuft, ist nicht gesagt. Es soll gleich mehrere Interessenten geben.

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Im vergangenen Sommer häuften sich im Juni die Wasserstandsmeldungen zum SC Paderborn. Vor ziemlich genau einem Jahr gab der FC bekannt, dass Lukas Kwasniok neuer Trainer werden würde. Und mit dieser Nachricht gab es fast täglich einen neuen Namen der Ostwestfalen, der mit dem Coach vielleicht zum Geißbockheim wechseln würde. Aaron Zehnter, Calvin Brackelmann und Raphael Obermair. Ein Jahr später gibt es das nächste Transfergerücht über einen Paderborner Spieler, der im Fokus der Geißböcke stehen soll. Wie die „Bild“ berichtet, beschäftigt sich der FC mit dem rechten Mittelfeldspieler, der gegen Wolfsburg das entscheidende Tor um den Aufstieg erzielte. Neben den Kölnern soll auch – natürlich – der HSV seine Fühler nach dem Spieler ausgestreckt haben. Wie schon in der vergangenen Spielzeit scheinen auch in dieser Saison wieder eine potenzielle Wunschkandidaten von beiden Vereinen beobachtet zu werden.

Drei Millionen Marktwert

Wie konkret das Interesse ist, ist komplett offen. Tatsächlich hat Curda in der vergangenen Spielzeit mit einigen guten Begegnungen auf sich aufmerksam gemacht. Der gebürtige Ludwigsburger durchlief die Nachwuchszentren des VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim. Über Sandhausen und Balingen landete der Akteur schließlich 2023 beim SC Paderborn. Unter Lukas Kwasniok noch Ergänzungsspieler schaffte es der 24-Jährige in der vergangenen Saison zum Leistungsträger. Der Rechtsfuß ist polyvalent einsetzbar, spielt auch in der Innenverteidigung und auf der rechten Verteidigerposition. Der Durchbruch gelang als rechter Mittelfeldspieler. Dort könnten die Geißböcke in der Tat auf der Suche sein. Denn Jan Thielmann und Linton Maina gelten in dieser Transferperiode als Wackelkandidaten. In der vergangenen Saison blieben beide hinter den Erwartungen zurück. Ob Curda aber das Zeug zum Bundesligisten hat, muss der Ludwigsburger auch erst einmal unter Beweis stellen. Im Relegationsspiel gelang ihm das gut.

Curdas Marktwert wird auf drei Millionen Euro geschätzt. Über die Vertragslänge ist wie so oft bei Paderborn nichts bekannt.


Len Wörsdörfer unterschreibt beim 1. FC Köln – Torjäger für die U21

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Len Wörsdörfer unterschreibt beim 1. FC Köln – Torjäger für die U21

In der U21 der Geißböcke wird die Kaderplanung vorangetrieben. Der 1. FC Köln verpflichtet Len Wörsdörfer. Der 19-Jährige Torjäger kommt vom Rivalen aus Gladbach und soll in der Regionalliga West auf Torejagd gehen.

Die Geißböcke verstärken sich in der U21 mit einem weiteren Offensivspieler. Len Wörsdörfer wird in der kommenden Saison für den Kölner Nachwuchs auf Torejagd gehen.

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Der 1. FC Köln verstärkt die Offensive seiner U21. Nach David Okpodu vom 1. FC Nürnberg hat der FC auch beim Rivalen aus Gladbach zugeschlagen. Len Wörsdörfer läuft künftig für die Geißböcke auf. „Ich freue mich total auf die neue Aufgabe beim 1. FC Köln und kann es kaum erwarten, bald zu starten. Ich war bereits in der Vergangenheit im Kontakt mit dem FC. Dieses positive Gefühl hat seitdem Bestand. Deswegen ist es umso schöner, dass es jetzt mit meinem Wechsel geklappt hat“, so Wörsdörfer. „Ich werde mein Bestes geben, um gemeinsam mit meinem neuen Team eine erfolgreiche Zeit zu gestalten.“ In der vergangenen Saison lief der Angreifer für die U19 von Borussia Mönchengladbach in 17 Partien auf und erzielte dabei Tore. Zudem war er auch zehnmal in der Regionalliga West im Einsatz und gegen den Wuppertaler SV erstmals auch erfolgreich.

Erste Schritte in Düsseldorf und Dortmund

Wörsdörfer spielte zuletzt in Gladbach, kommt aber gebürtig aus Düsseldorf. Dort durchlief er die Nachwuchsleistungszentren von Fortuna Düsseldorf und später bei Borussia Dortmund. „Der beidfüßige Angreifer kann auf den Außenbahnen flexibel eingesetzt werden und bringt mit einer Körpergröße von 1,91 Metern zudem körperliche Präsenz mit“, wird der Spieler vom FC beschrieben. „Wir verfolgen den Weg von Len bereits einige Zeit und freuen uns nun sehr über die Verpflichtung. In der vergangenen Saison hat Len eine außergewöhnliche Scorerquote erzielt und zudem schon Erfahrung im Seniorenbereich gesammelt. Er bringt sowohl fußballerisch als auch körperlich sehr spannende Voraussetzungen mit ans Geißbockheim“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor der Geißböcke.

Die U21 rüstet gerade mächtig für die kommende Spielzeit auf. Allerdings hatten die Geißböcke auch einige Abgänge zu verzeichnen. Trainer Evangelos Sbonias will jetzt eine schlagfertige Truppe zusammenstellen. Wörsdörfer könnte eine wichtige Rolle bei den Geißböcken in der kommenden Spielzeit spielen,.


Bleibt Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln? Die Antwort ist komplexer als man denkt

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Bleibt Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln? Die Antwort ist komplexer als man denkt

Neben denen um Said El Mala und Jakub Kaminski drängt sich eine weitere Entscheidung um einen Schlüsselspieler der Geißböcke auf. Denn die Zukunft der Kölner Nummer Eins ist ebenfalls nicht gänzlich geklärt. Und so stellt sich durchaus die Frage zu Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln: Verlängerung oder Abgang?

Der Kontrakt des Keepers läuft im kommenden Jahr aus. Gerüchten Zufolge gibt es bereits Interessenten an den Diensten des 31-Jährigen Kapitäns der Domstädter.

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In den letzten Tagen war in den Medien rund um den 1. FC Köln an ihnen kein Vorbeikommen: Said El Mala und Jakub Kaminski gehören zu den wichtigsten Personalfragen. Sie lassen dem Verein, Sportdirektor Thomas Kessler und den Anhängern keine Zeit, um in der Sommerpause nach den Strapazen der abgelaufenen Saison durchzuatmen. Bei all den Push-Mitteilungen, Eilmeldungen und exklusiven News zu den beiden Top-Spielern der Geißböcke gerät schnell in Vergessenheit, dass den Domstädtern in diesem Sommer mit Stammkeeper Marvin Schwäbe eine weitere essentielle Stütze verloren gehen könnte. Der Vertrag des 31-Jährigen läuft im kommenden Jahr aus. Ein Abgang gegen eine Ablöse erfordert, dass sich beide Parteien noch im laufenden Transfersommer trennen müssten. Was spricht für einen Verbleib der Nummer eins im Kölner Kasten, was könnte die Verantwortlichen beim 1. FC Köln vielleicht zum Zögern bringen?

Torwartfrage ohne einfache Antwort

Auch bei der Frage nach der Zukunft der aktuellen Nummer eins wird die Führungsetage sicherlich nichts überstürzen wollen. Neben dem unbestreitbaren emotionalen Stellenwert des Keepers, der innerhalb der Mannschaft und unter den Anhängern besondere Anerkennung genießt, wird man die Saison des Torhüters auch nüchtern in Zahlen betrachten. Dabei müssen sich die Entscheidungsträger auch mit unbequemen Wahrheiten auseinandersetzen. Mit einer Save-Rate von lediglich 60,4 Prozent zählt der 31-jährige Schwäbe nämlich zu den schwächsten Torhütern der Liga. Klar ist, dass diese Kennzahl alleinstehend mit Vorsicht zu genießen ist. Sie berücksichtigt weder Schwierigkeit der einzelnen Schüsse noch die Qualität der Chancen. Für eine fundierte Bewertung muss die Save-Rate daher im Zusammenhang mit weiteren Daten, etwa den erwarteten Gegentoren (xG), betrachtet werden. Dann wird klar: Mit Schwäbe zwischen den Pfosten kassierten die Kölner rund acht Treffer mehr, als es der Chancenqualität der Gegner entsprochen hätte.

Zusätzlich musste Köln 63 Gegentore hinnehmen, obwohl der erwartete Wert bei 55,48 lag. Ein Fakt, der bei Vertragsverhandlungen definitiv eine Rolle spielen könnte. Dennoch dürfte man am Geißbockheim nicht in Verlegenheit geraten, von einem Torhüterproblem zu sprechen. Denn es gelang Schwäbe in der jüngsten Saison, sein Spiel insbesondere in einer Hinsicht auf ein neues Level zu heben. Er gehört im Spielaufbau zur Ligaspitze. Mit einer Progressive-Pass-Quote von 82,3 Prozent und 1 036 gespielten Pässen erzielte er die drittbeste Leistung aller Bundesliga-Torhüter. Für einen modernen Fußball, in dem der Torhüter als erster Spieleröffner verstanden wird, ist das ein bedeutender Wert. Hinzu kommt, dass der gebürtige Darmstädter auf der Linie und im Eins-gegen-Eins zu den besten Torhütern der Liga gehört und seiner Mannschaft bekanntlich mit spektakulären Paraden mehrfach überlebenswichtige Punkte gesichert hat. Auftritte wie beim 1:1 gegen St. Pauli, als er im Eins-gegen-Eins mit Paulis Andreas Hountondji den Ball herausragend mit dem Fuß parierte, haben Eindruck geschunden.

FC in der Causa Schwäbe unter Zugzwang

Auf Kesslers langer To-do-Liste muss man den Namen Schwäbe nicht lange suchen. Von Spielerseite aus kann es aber nicht schnell genug gehen. Laut einem Bericht der Sport Bild wird der Stammtorwart von seinem Management „Neblung Network“ aktiv auf dem Markt angeboten – womöglich, um am Geißbockheim endlich eine Verlängerung anzustoßen. Laut Informationen des Kickers gibt es bereits konkretes Interesse an Schwäbe aus England, allerdings für eine ablösefreie Verpflichtung ab Sommer 2027. Der Spieler selbst äußerte sich ebenfalls sehr eindeutig, wie er zur eine Verlängerung seines Arbeitspapiers, die vielleicht letzte große seiner Karriere, steht: „Jeder ist ambitioniert, ich bin ehrgeizig. Jeder will so hoch und gut spielen wie möglich“, teilte er im Anschluss an das Spiel gegen den FC Bayern München am letzten Spieltag mit und fügte dann hinzu: „Und das will ich am liebsten mit dem FC.“


Nach dem geplatzten Millionen-Deal: Plötzlich wird Jakub Kaminski zum Schlüssel des Transfer-Sommers

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Nach dem geplatzten Millionen-Deal: Plötzlich wird Jakub Kaminski zum Schlüssel des Transfer-Sommers

Die Chancen auf die Millionen durch einen El-Mala-Abgang sind seit vergangenem Donnerstag massiv gesunken. Somit gerät eine Ablöse, die eigentlich als erzwungenes Übel empfunden wurde, in den Fokus des 1. FC Köln: Warum Jakub Kaminski zum Millionen-Faktor wird.

Mit Denis Huseinbasic scheint der nächste Spieler den FC nun zu verlassen. Neuzugänge haben die Kölner noch nicht zu verzeichnen. Vielleicht auch, weil das nötige Kleingeld fehlt. Da könnte Jakub Kaminski helfen.

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So richtig glücklich war Robert Lewandowski offenbar nicht kurz nach dem Anpfiff des Testspiels der Polen gegen Nigeria. Nach einer perfekte Flanke wartete der Noch-Stürmer vom FC Barcelona am zweiten Pfosten. Doch „Lewa“ wartete vergeblich, denn da kam ja noch „Kuba“ angerauscht. Und der Kölner Offensivspieler fackelte nicht lange, nahm den Ball aus kurzer Distanz mit dem Schädel und köpfte doch deutlich vorbei. Die wilden Gesten seines Mitspielers beruhigte der Pole mit einem breiten Grinsen. Das Tor wäre das perfekte Geschenk an sich selbst unmittelbar vor seinem 24. Geburtstag gewesen. Aus Köln gab es natürlich den obligatorischen Geburtstags-Gruß im FC-Trikot. Ob er das in den kommenden Monaten, in der kommenden Spielzeit noch einmal für die Geißböcke anzieht, ist jedoch unwahrscheinlich und könnte durch den geplatzten Transfer von Said El Mala nach Brentford sogar noch unwahrscheinlicher werden. Oder andersrum: Die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs dürfte durch die Entscheidung sogar noch einmal gestiegen sein.

Ist Newcastle der Interessent für Jakub Kaminski?

Denn tatsächlich gibt es nun durchaus Gründe, die für einen Verbleib von El Mala sprechen. Sollte der 19-Jährige Brentford wirklich abgesagt haben, weil Bruder Malek in dem Angebot nicht enthalten ist. Dann könnte es generell mit einem angestrebten England-Transfer schwer werden. Denn eine Arbeitserlaubnis ist für Malek unabhängig des Vereins sehr unwahrscheinlich. Wie berichtet kann der ältere El-Mala-Bruder diese Erlaubnis nicht durch seine bisherigen sportlichen Leistungen erhalten. Eine Ausnahmegenehmigung wird auch eher Talenten gegeben, die bereits erste größere Schritte gemacht haben.

Wenn also kein Verein einen seiner begehrten „Sonderplätze“ für Malek freimacht, wird es kein weiteres Angebot aus England geben, über das verhandelt wird. Vorausgesetzt, es handelt sich tatsächlich um einen Absagegrund. Große Sorge, der Offensivspieler könne in der kommenden Spielzeit für den BVB auflaufen, braucht man sich aber auch nicht machen. Thomas Kessler wird dem Vernehmen nach nicht von der Wunschablöse von 50 Millionen abweichen und die wird kein deutscher Verein bezahlen.

20 Millionen kämen gerade richtig

Insofern scheint ein Wechsel gerade nicht mehr so wahrscheinlich wie noch am vergangenen Mittwoch. Da der FC aber auf sieben bis zehn Positionen verstärken will, wird es andere Ideen benötigen, wie die Geißböcke an Geld kommen. Die wahrscheinlichste ist nun mal Jakub Kaminski. Dessen Ablöse ist auf 20 Millionen Euro festgeschrieben, der Marktwert liegt bei 17 – für englische Clubs leicht machbar. In polnischen Medien werden Brighton und Newcastle United neuerdings als mögliche Interessenten genannt, wenn auch ohne belastbare Quelle.

Die „Magpies“ haben gerade 80 Millionen Euro für Anthony Gordon vom FC Barcelona kassiert. Die Offensive soll nun noch einmal aufgerüstet werden und Kaminski will nicht nur wie berichtet in die Premier League, der 24-Jährige passt mit seinem Spielstil auch unglaublich gut dorthin. „Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal im Leben. In der Bundesliga zu spielen, war immer mein Traum. Aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League der nächste Traum. Sie ist die beste Liga der Welt. Ich würde mich dort gerne beweisen“, sagte Kaminski am Sonntag.

Starke Werte, gute Bewerbung

Während also der Fokus auf Said El Mala liegt und Kaminski zuletzt ein wenig in den Schatten geriet, könnte der Transfer des Spielers ein entscheidender Faktor in den Plänen von Thomas Kessler werden. Denn mit 20 Millionen Euro Transfereinnahme lässt sich mehr anfangen als mit keinen. Und bei den 20 Millionen wäre der FC noch nicht einmal in die ersten Vertragsgespräche eingebunden. Die würden zwischen Spieler und künftigen Verein laufen, der FC könnte den Polen also nur noch freigeben. Es könnte also durchaus sein, dass das Übel die 20-Millionen-Ablöse hinnehmen zu müssen, nun eine essentielle Finanzspritze wird.

Der sportliche Verlust wäre natürlich eklatant. Kaminski kam mit seinem xGoals-Wert in der abgelaufenen Saison in die Top-Ten der linken Schienenspieler und zentralen Offensivakteure. Mit sieben Toren schaffte er es in die Top-15 der Liga. Mit seinem intensiven Spiel, seiner Lauffreude und der Torgefahr wäre der Pole in England gerne gesehen. Das Grinsen wäre dann sicher ein breites. Und die Kölner könnten zumindest mit diesen Transfereinnahmen, etwas am Kader tun.


Sebastiaan Bornauw, Salih Özcan, Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln? Nostalgie gegen echte Option

Salih Özcan, Sebastiaan Bornauw und Ellyes Skhiri
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Sebastiaan Bornauw, Salih Özcan, Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln? Nostalgie gegen echte Option

Drei Ex-Spieler, drei Geschichten und drei unterschiedliche Realitäten. Was ist wirklich möglich und was ist Wunschdenken beim 1. FC Köln? Kehren Bornauw, Özcan oder Skhiri zurück zum 1. FC Köln? Ein Faktencheck.

Wenn der Sommer kommt, kehren obligatorisch zwei Dinge beim FC zurück: Transfergerüchte und die Namen von Ex-Spielern oder bereits gehandelten Spielern. So natürlich auch in diesem Jahr. Doch was ist wirklich an den gehandelten Namen dran?

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Es hat schon viel von Déjà-vu, wenn die Transferphase vor der Tür steht und mögliche Namen für die kommende Spielzeit gehandelt werden. Denn einige Akteure werden Sommer für Sommer offensichtlich immer wieder ins Spiel gebracht. Die Wahrheit sieht aber oft ein wenig anders aus. Die Vorstellung, einige Spieler würden wieder beim FC anklopfen hat – zumindest in einigen Fällen – etwas von Fußball-Romantik, doch realistischer wird sie dadurch nur selten. Aktuell werden mit Salih Özcan, Sebastiaan Bornauw und Ellyes Skhiri drei Spieler genannt, die beim FC bereits ihre Spuren hinterlassen haben. Alle drei bringen ein spannendes Profil mit, würden auch mitunter auf die vom FC gesuchten Spieler passen, doch deswegen muss an den Gerüchten nicht mehr dran sein. Eine Einordnung.

Salih Özcan

Die Nostalgie könnte sich kaum ein besseres Setting ausmalen: Salih Özcan, in Köln geboren, seit seinem neunten Lebensjahr beim FC, käme zurück zu seinen Wurzeln. Ablösefrei, nach vier Jahren beim BVB. Erste Gespräche sollen zwischen dem FC und der Spielerseite laut Kölner Stadt-Anzeiger bereits stattgefunden haben – und Özcan kann sich die Rückkehr vorstellen. Doch das Gesamtbild ist dann doch etwas nüchterner zu betrachten. Nahezu sämtliche große Sportmedien der Türkei berichten, dass Besiktas längst aktiv geworden ist und den Mittelfeldspieler aufgefordert haben soll, gar nicht erst mit anderen Clubs zu reden. Man würde sich einigen. Tatsächlich gibt es weitere Interessenten, angeblich auch aus der Bundesliga. Der Mittelfeldspieler hat also eine Wahl und damit eine gute Verhandlungsposition. Ein potenzieller Gehaltsverzicht für die Geißböcke wäre dann eher unwahrscheinlich. Denn das ist dem Vernehmen nach ein Knackpunkt der Gespräche.

Auch sportliche Zweifel sind nicht von der Hand zu weisen. Özcan hat in Dortmund kaum noch gespielt. Ein Eins-zu-eins-Ersatz wäre der türkische Nationalspieler wohl auch nicht. Bei den Fans ist der Mittelfeldspieler zudem alles andere als unumstritten. Eine Rückkehr ist wohl eher unwahrscheinlich

Ellyes Skhiri

Der Tunesier hatte eine gute Zeit in Köln, avancierte in seinen Jahren zu einem stillen Publikumsliebling. Auch, weil er als Sechser beim FC gemeinsam mit Spielern wie Dejan Ljubicic und Florian Kainz die Sturmflaute vergangener Tage auffing. In Frankfurt wurde der Mittelfeldspieler zuletzt nicht mehr so richtig glücklich. Für viele Fans wäre der Akteur sicherlich die Ideallösung für die Vakanz im defensiven Mittelfeld, nachdem Eric Martel den FC verlassen hat. Gespräche hat es mit Köln aber noch nicht gegeben. Dem Vernehmen nach auch keinen Kontakt. Skhiri gilt bei der Eintracht dennoch als möglicher Abschiedskandidat. Doch auch zurück nach Köln? Wohl eher nicht. Der Spieler hat gerade in Frankreich einen großen Markt, einer Heimkehr zurück in die Richtung seiner ersten Karriereschritte soll er auch nicht abgeneigt gegenüber stehen. Zudem wird Frankfurt eine Ablöse verlangen wollen und sich die Kölner überlegen, ob sie einen 31-jährigen zentralen Mittelfeldspieler verpflichten wollen oder einem jungen Spieler mit Entwicklungspotenzial die Chance auf einer zentralen Rolle geben. Eine Rückkehr erscheint unter diesen Punkten unwahrscheinlich.

Sebastiaan Bornauw

Dass die Kölner sich nach einem routinierten Innenverteidiger umschauen, ist ebenfalls bekannt. Und im Winter soll bereits eine Einigung mit dem Belgier vorgelegen haben. Nur spielte Leeds damals nicht mit. Nun aber sollen sich die Whites mit einem Abschied des Innenverteidigers abfinden. Zumal gleich mehrere Kandidaten auf der Wunschliste von Daniel Farke stehen sollen. Der deutsche Trainer könnte sich beispielsweise mit Danilho Doekhi von Union Berlin angeblich gut anfreunden. Die Basis hört sich also eigentlich gut an. Köln sucht einen erfahrenen Innenverteidiger, Bornauw eine Möglichkeit, wieder Spielpraxis zu sammeln und Leeds einen Abnehmer. Und doch scheint ein Transfer nicht unmittelbar bevor zu stehen. Dem Vernehmen nach steht der Belgier nicht ganz oben auf der Kölner Liste. Vielleicht auch, weil Leeds keinen Druck verspürt, den Spieler unbedingt loszuwerden. Denn der hat noch bis 2029 Vertrag in England, der Marktwert wird auf acht Millionen Euro eingeschätzt. Auch eine Leihe scheint eine Option, nur müsste dann wohl auch über das Gehalt gesprochen werden, das laut englischen Medien doch sehr hoch sein soll. Eine Rückkehr schein möglich, aber eben nicht die erste Wahl.


Einigung offenbar erzielt: Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey droht auszufallen
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Einigung offenbar erzielt: Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim 1. FC Köln

Die letzten Details werden wohl nur noch geklärt. Der Deal soll mittlerweile stehen: Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim 1. FC Köln. Wie berichtet befanden sich die Parteien auf einem guten Weg. Nun berichtet „Sky“, dass eine Einigung erzielt worden sei.

Der FC hat auch bei einem dritten Spieler die Kaufoption gezogen. Mit Manchester City haben sich die Geißböcke offenbar über eine Verpflichtung mit Jahmai Simpson-Pusey geeinigt. Der Innenverteidiger wird auch künftig das Trikot der Geißböcke tragen.

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Schon am Wochenende hatte sich angedeutet, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist. Bereits zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Parteien nach Informationen von come-on-fc.com auf einem guten Weg. Nun scheint eine Einigung erzielt worden zu sein. Und anscheinend noch eine besonders gute. Denn wie Sky-Experte Florian Plettenberg berichtet, sollen sich die Vereine auf eine Ablöse von rund fünf Millionen Euro geeinigt haben. Ein erstaunlicher Wert. Denn eigentlich lag die vereinbarte Ablöse der Kaufoption bei rund acht Millionen Euro. Der Marktwert wird wiederum auf neun Millionen Euro geschätzt. Die Kölner haben den Spieler damit deutlich unter dem Marktwert verpflichtet. Ein Weg, den man beim FC bekanntlich langfristig gehen will. Spieler verpflichten, entwickeln und je nachdem für eine höhere Ablöse wieder gehen lassen. Wie „Sky“ weiter berichtet, soll der Engländer einen Vertrag bis 2030 unterschrieben haben. Über weitere Vertragsinhalte oder Klauseln ist nichts bekannt.

Sprung ins kalte Wasser

Der 20-Jährige war im vergangenen Winter zu den Geißböcke gestoßen. Damals kam der Innenverteidiger mit der doch fraglichen Empfehlung, bei Celtic Glasgow kaum gespielt zu haben. Lukas Kwasniok schmiss den Spieler ins kalte Wasser und „JSP“ lieferte sofort, avancierte zum Leistungsträger und Stammspieler. Auch, wenn nicht alle Defensivwerte des Spielers absolut überzeugen, ist der Akteur ein absoluter Rohdiamant. Vor allem unter Druck agiert Simpson-Pusey erstaunlich routiniert. Nach Tom Krauß und Jakub Kaminski ist die Verpflichtung des Abwehrspielers bereits die dritte Kaufoption, die die Kölner gezogen haben. Bei Kaminski steht allerdings dennoch ein Abschied im Raum. Der Offensivspieler verfügt über eine Ausstiegsklausel, die bei rund 20 Millionen Euro aktiviert werden kann. Tatsächlich soll es bereits konkrete Interessenten geben. Dazu gehört wohl Brighton & Hove Albion. Die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey ist ein weiteres starkes Zeichen, das Thomas Kessler bewusst setzt.


Der 1. FC Köln verpflichtet David Okpodu

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Der 1. FC Köln verpflichtet David Okpodu

In der Kaderplanung für die anstehende Spielzeit gibt es Fortschritte bei der U21 des 1. FC Köln. Die Domstädter gaben heute einen Neuzugang aus der Regionalliga Bayern bekannt: Der 1. FC Köln verpflichtet David Okpodu vom 1. FC Nürnberg.

Der 1. FC Köln verstärkt seine U21 mit David Okpodu. Der 18-jährige Außenstürmer kommt vom 1. FC Nürnberg und soll in der Regionalliga West den nächsten Schritt machen.

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Der 1. FC Köln verstärkt die Offensive seiner U21. David Okpodu wechselt vom 1. FC Nürnberg ans Geißbockheim und wird ab dem 1. Juli 2026 in der Regionalliga West auflaufen. „Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung beim 1. FC Köln. Nach meiner Zeit in Nürnberg fühlt sich dieser Schritt genau richtig an, um mich im Herrenfußball zu etablieren“, lässt sich der 18-Jährige in einer Mitteilung des Vereins zitieren. Besonders freue er sich auf sein erstes Spiel vor den FC-Fans. Auch Lukas Berg, Technischer Direktor, äußert sich positiv über den Neuzugang. „David fällt durch ein sehr interessantes Profil für einen Außenstürmer auf“, sagt Berg. Mit seinen physischen Voraussetzungen bringe er alles für eine erfolgreiche Entwicklung im Seniorenbereich mit. Man freue sich sehr auf die Entwicklungsschritte, die David beim 1. FC Köln gehen werde, so Berg weiter.

Erste Schritte beim 1. FC Nürnberg

Okpodu wuchs in Nürnberg auf und durchlief dort mehrere Nachwuchsabteilungen diverser Vereine, ehe er zur U16 der Clubberer wechselte. Der robuste und schnelle Außenstürmer kommt meist über die linke Außenbahn und debütierte als U19-Spieler in der abgelaufenen Spielzeit bereits in der Regionalliga Bayern. Mit einem Treffer bei seinem Debüt half Okpodu zudem der Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg beim Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Bayern. Insgesamt kommt er in dieser Spielzeit auf vier Tore in 17 Partien.


Was, wenn Said El Mala bleibt? Für den 1. FC Köln mehr als nur eine Chance

Wie geht es weiter mit Said El Mala?
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Was, wenn Said El Mala bleibt? Für den 1. FC Köln mehr als nur eine Chance

Said El Mala bleibt vorerst beim FC, in der öffentlichen Wahrnehmung fehlen den Kölnern wichtige Transfer-Einnahmen. Doch es wäre zu leicht, Köln als den Verlierer darzustellen, wenn der Offensivspieler weiter mit dem Geißbock auf der Brust spielt. Diese Chancen hat der 1. FC Köln wenn El Mala bleibt.

Thomas Kessler betont seit Monaten, dass der FC froh seie, das Said El Mala Spieler der Geißböcke ist und der Verein keinen Druck habe, diesen abzugeben. Das Angebot aus Brentford ist ausgeschlagen, ob ein weiteres in der aufgerufenen Preisklasse kommt, ist ungewiss. Philipp Türoff wiederum bestätigte zuletzt einmal mehr, dass die Geißböcke auch ohne den Verkauf des Top-Talents auf dem Transfermarkt handlungsfähig seien. Tatsächlich bietet sich auch eine große Chance.

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Die Nachricht wirkte am vergangenen Donnerstag wie ein Paukenschlag. Und die Absage von Said El Mala zog medial, aber vor allem in den Sozialen Medien große Kreise. Vom verzockten Poker war die Rede, von Verlierern, aber auch von Gewinnern. Dem FC würden nun die 50 Millionen fehlen, El Mala ein Abnehmer. Die Faktenlage stellt sich so dar: Der Kölner Shootingstar wechselt nicht zum FC Brentford. Das Thema ist vom Tisch, wie Thomas Kessler unmissverständlich auf Nachfrage von come-on-fc.com bestätigte. Ein Transfer ist immer noch möglich. Und das unter folgenden Umständen: Der Spieler muss den Wechsel wollen und der interessierte Verein muss den Wunschpreis des Vereins aufbringen. Der liegt unverändert bei rund 50 Millionen. Das wollte Brentford jedenfalls mit allen Boni auf den Tisch legen. Es ist also nach wie vor nicht sicher, ob El Mala in Köln bleibt, genauso wenig, dass er den Verein wechselt. Stand jetzt wird der 19-Jährige an der Vorbereitung der Geißböcke ab Mitte Juli teilnehmen. Stand jetzt werden die FC-Planer aber auch nicht mit dem ganz großen Portemonnaie auf Shoppingtour gehen können.

Schon jetzt oberes Bundesliga-Niveau

Und aus diesem Aspekt entwickelte sich so ein wenig das Narrativ, der FC sei der Verlierer in der Angelegenheit El Mala – zumindest wenn kein weiteres Angebot reinflattert. Aber stimmt das so auch? Sportlich ist die Antwort wohl denkbar leicht. Nein! 13 Tore und fünf Vorlagen sprechen eine ziemlich beeindruckende Sprache. 18 Scorer sammelte der Youngster in seiner Premierensaison in der Bundesliga. Wohlgemerkt ein Spieler, der ein Jahr zuvor noch in der 3. Liga spielte. Mit seinen 13 Treffern ist El Mala einer von vier FC-Spielern, die als Teenager zweistellig trafen. Der Vergleich mit Lukas Podolski kommt nicht von ungefähr. Zudem war der 19-Jährige der zweitbeste deutsche Torjäger der Bundesliga-Spielzeit, schaffte es insgesamt auf Rang acht und in der Scorerliste auf den geteilten elften Platz. Alleine von den Toren ist El Mala also kein Talent, dass noch reifen muss, um in der Bundesliga anzukommen. Der Offensivspieler gehört mit seiner Torgefahr schon jetzt zum oberen Leistungsfeld des deutschen Oberhauses. Die Diskussion um einen Platz im WM-Kader ist schließlich nicht unbegründet.

Eine Saison mit Störgeräuschen

Und das in einer Saison, die für El Mala sicherlich nicht geräuschlos verlief, ganz sicher nicht die einfachste wahr. Der Hype um seine Person, die ständigen Wechselgerüchte, die Anlauf-Schwierigkeiten seines Bruders, dem er so unglaublich nahe steht, aber auch die Kader-Entscheidungen seines Ex-Trainers. Zuletzt noch die Situation in der Nationalmannschaft, die Berufung, die Nicht-Berücksichtigung, das Hoffen auf die WM. Ziemlich viel für einen 19-Jährigen, der eigentlich erst einmal seine ersten Schritte auf der großen Bühne gehen sollte, aber ziemlich schnell zum Hauptdarsteller avancierte. Dabei ist die entscheidende Frage möglicherweise gar nicht, zu was der Spieler trotz der Umstände in der Lage gewesen ist. Vielleicht ist die Frage vielmehr zu was El Mala im Stande ist, wenn er die Störgeräusche eben kennt oder diese wie im Falle der bevorstehenden WM oder den Wechselgerüchten wegfallen. Das ist natürlich keine Garantie. Nur wären das die 50 Millionen auch nicht. Zumal 50 Millionen Euro Transfereinnahme auch nicht 50 Millionen Ausgaben in andere Spieler bedeutet.

Vize-Präsident Ulf Sobek erklärte vor knapp zwei Wochen, dass man ohne El Mala eine „Torquote verbindlich“ einkaufen müsse. Diese Lücke müsste beim Verbleib nicht gestopft werden. Allerdings droht nach wie vor auch der Abgang von Jakub Kaminski. Und der ist angesichts der 20-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel auch nicht unwahrscheinlich. Die Offensive würde also einen empfindlichen Verlust hinnehmen. Gleichzeitig für El Mala aber auch bedeuten, dass der Shootingstar mehr Verantwortung übernehmen kann. Denn klar ist, dass der Verbleib des Spielers nicht einfach passieren darf, er muss auch gestaltet werden. Der Offensivspieler hat jedenfalls das Potenzial, die nächste Kölner Ikone zu werden. Das internationale Interesse hätte weiter Bestand, es könnten andere Summen folgen. Denn klar ist auch, dass El Mala weiterhin auf den Notizblöcken namhafter Vereine steht und wohl stehen wird. Alles keine Garantie, aber eine Chance. Die ersten Absagen sind erfolgt, weitere könnten folgen. Der FC aber kann in eine Saison starten, mit einem der besten Teenager der Bundesliga.

Das ist kein Trost, das ist die Ausgangslage. Und sollte El Mala bleiben, wäre es für den FC eine gute.


Ist das das Transferziel von Jakub Kaminski? Worte klingen leicht nach Abschied

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Ist das das Transferziel von Jakub Kaminski? Worte klingen leicht nach Abschied

Er war der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers: Jakub Kaminski entpuppte sich in der abgelaufenen Spielzeit als die wertvollste Verpflichtung. Die FC-Bosse haben die Kaufoption gezogen, den Spieler verpflichtet. Und doch deuten die Zeichen auf Abschied beim 1. FC Köln: Dieser Premier-League-Club will Jakub Kaminski.

Neben Said El Mala sorgte Jakub Kaminski für den größten Impact bei den Geißböcken in diesem Jahr. Doch die Zeichen stehen dennoch auf Abschied. Der Pole würde gerne in der Premier League spielen und von dort gibt es wohl ein Angebot.

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Nach der Absage an den FC Brentford sind die Chancen auf einen Verbleib von Said El Mala beim 1. FC Köln gestiegen. Nun machen sich einige Fans Sorgen, den Geißböcken würde das nötige Geld für eine Kader-Auffrischung fehlen. Dem widersprach FC-Geschäftsführer Philipp Türoff zuletzt und betonte erneut, dass der FC auch ohne den Verkauf des Shootingstars durchaus handlungsfähig sei. Dennoch wäre das Regalfach ein höheres, wenn Geld in die Kassen gespült würde. Und da rückt unweigerlich Jakub Kaminski in den Fokus. Der Pole war der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers, hatte eine atemberaubende Spielzeit abgerissen und gleich auf mehreren Positionen extrem überzeugt. So sehr, dass die Kölner natürlich die Kaufoption gezogen haben. 5,5 Millionen Euro soll Thomas Kessler an den VfL Wolfsburg überwiesen haben. Nach den Leistungen der vergangenen Saison ein folgerichtiger Schritt. Aber einer, der noch einen Haken hat. Denn es gibt in Kaminskis Vertrag eine verankerte Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro.

Macht Brighton & Hove Albion das Rennen?

Zuletzt hatte der renommierte Journalist Mateusz Borek berichtet, Kaminski würde bereits ein konkretes Angebot vorliegen. Beim FC wusste man zuletzt nichts davon, muss man auch nicht. Denn der Weg bei einem Spieler mit Ausstiegsklausel geht zunächst eben über die Seite des Akteurs. Haben sich Spieler und Interessent geeinigt, wird die Klausel aktiviert und der abgebende Verein kann nur noch die Hand aufhalten. Am Sonntag wurden dann erstmals Namen genannt. Nach übereinstimmenden polnischen Meldungen handelt es sich bei dem englischen Interessenten um Brighton & Hove Albion. Demnach sollen sich die Seagulls, die sich bekanntlich auch lange um Said El Mala bemüht haben, sehr konkret mit dem 24-Jährigen beschäftigen. Auch Newcastle wurde zuletzt immer wieder als möglicher Interessent genannt, allerdings waren die Quellen in dem Fall eher schwammig. Brighton soll konkreter sein. Der Club aus dem Süden Englands hat gerade erst Zadok Yohanna für 28 Millionen Euro unter Vertrag genommen, ein 18-jähriger Rechtsaußen (,dessen Marktwert bei 500.000 Euro lag).

„Wir werden sehen…“

Auf der linken Seite würde Kaminski natürlich passen, zumal der Pole bekanntlich auf unterschiedlichen Positionen spielen kann. In einem Interview mit „Kanal Sportowy“ wollte der FC-Profi auf die Gerüchte nicht genauer eingehen. „Im Moment ist es ruhig, wir werden sehen, was passiert. Es gibt ein großes Transferfenster, die Vereine werden planen, aber dann ist da noch die Weltmeisterschaft. Dadurch könnte sich alles verlangsamen“, sagte Kaminski. „Wir werden sehen, ob Interesse besteht oder nicht. Mehr möchte ich dazu im Moment nicht sagen.“

Zwar sagte der Spieler tatsächlich nicht mehr zu potenziellen Interessenten und dennoch hatten seine Worte einen leichten Klang von Abschied. „Es hängt immer davon ab, welche Optionen sich bieten, ob ich damit zufrieden bin und ob es dann auch ein Schritt nach vorn für mich ist“, so der Pole weiter. „Momentan spiele ich für den 1. FC Köln und habe noch vier Jahre Vertrag. Wenn sich die Chance bietet, weiterzukommen, will jeder Spieler diese natürlich nutzen. Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal in der Karriere. Mein Traum war es immer, in der Bundesliga zu spielen, aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League mein nächstes Ziel. Es ist die beste Liga der Welt, und ich würde mich dort gerne beweisen und mein Können unter Beweis stellen.“ Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, aber ein Abschied käme wohl nicht sonderlich überraschend.


Auch ohne die El-Mala-Millionen ist der 1. FC Köln bei Transfers „in diesem Sommer handlungsfähig“

Philipp Türoff vom 1. FC köln
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Auch ohne die El-Mala-Millionen ist der 1. FC Köln bei Transfers „in diesem Sommer handlungsfähig“

Der Kaderumbruch in diesem Sommer ist bei den Geißböcken in vollem Gange. Vor allem auf der Abgangsseite hat sich schon viel getan. Der geplatzte 50-Millionen-Deal um Said El Mala führt aktuell noch zu weniger verfügbarem Geld für teure Transfers. Der 1. FC Köln ist auf dem Transfermarkt dennoch handlungsfähig.

Auch ohne die Extraeinnahmen durch Rekordtransfers ist der FC in diesem Sommer in der Lage, eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu formen. Das sagt jedenfalls Finanzgeschäftsführer Philipp Türoff.

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Der aktuelle Transfersommer hätte für den 1. FC Köln durchaus anders beginnen können. Die historischen Einnahmen durch einen Wechsel von Shootingstar Said El Mala nach England von 50 Millionen Euro plus möglichen 20 Millionen durch eine Abgabe von Jakub Kaminski wären für die Geißböcke ein Novum gewesen. Zum einen hätte der FC eine erhebliche Summe in die Neustrukturierung des Kaders der kommenden Saison stecken können, zum anderen wäre der Mannschaft allerdings auch einiges an Qualität abhanden gekommen, die wieder hinzugefügt hätte werden müssen. Vom Tisch sind die Transfers sicherlich noch nicht. Gerade der Abgang von „Kuba“ ist weiterhin ein durchaus realistisches Szenario. Dennoch verzögert sich mit jedem Tag Warten die Möglichkeit, sicher in eine Richtung planen zu können.

Der FC ist „handlungsfähig“

Die Frage, ob der FC auch ohne die beachtliche Finanzspritze handlungsfähig auf dem Transfermarkt ist, beschäftigt das Umfeld des Clubs zunehmend. Denn die Geißböcke haben bisher schon ordentlich aussortiert. Sieben Spieler haben den Verein bereits verlassen, weitere sollen gehen und diese Lücken müssen eben auch wieder geschlossen werden. Gerade in der Innenverteidigung kann Thomas Kessler aktuell nur mit wenigen Spielern fest planen, die den Kölnern direkt zu Beginn der kommenden Spielzeit helfen können. Und auch auf anderen Positionen wie der Linksverteidiger-Position, im Mittelfeld und Sturm sucht der 40-Jährige nach Ersatz. In welchem Regalfach „Kess“ einkaufen kann, ist aber eben maßgeblich an die lukrativen Transfers gebunden. Dass der FC aber auch ohne diese Einnahmen tätig werden kann, erklärten Vizepräsident Jörn Alvermann und Finanzgeschäftsführer Sport Philipp Türoff jüngst gegenüber dem „Express“.

Der 1. FC Köln habe sich in den vergangenen Jahren „so solide aufgestellt, dass wir auch ohne einen sofortigen Transfererlös bei Said El Mala in der Lage sind, den Kader zu verstärken“, sagte Türoff. „Der FC ist auch ohne eine außerordentliche Transfereinnahme in diesem Sommer handlungsfähig.“ Natürlich seien diese Erlöse ein wichtiges Element für einen gesunden Fußballclub, um den wirtschaftlichen Handlungsspielraum zu vergrößern. „Ein finanzieller Zwang besteht für uns jedoch nicht“, so Türoff weiter. Dennoch bleibt die Tragweite der Kaderumstrukturierung eine große. Denn der Abgang von Stammspielern oder Routiniers wie Eric Martel, Florian Kainz, Dominique Heintz sowie Cenk Özkacar und Kristoffer Lund reißen ein doch beachtliches Loch in den Kölner Kader.

Leihkonstrukte als Lösung

Und so stellt sich die Frage, ob der FC auch finanziell handlungsfähig genug ist, um diese Baustellen adäquat zu schließen. Die Geißböcke seien für „die sportlich definierten Kaderinvestitionen angemessen aufgestellt“, so der Finanzgeschäftsführer. „Wir haben auch ohne Spielerverkäufe Handlungsspielräume für eine wettbewerbsfähige Mannschaft, zumal in diesem Szenario unsere Leistungsträger bei uns bleiben.“ Türoff fügt allerdings hinzu, dass größere Transfererlöse den Handlungsspielraum durchaus vergrößern würden, aber eben auch den Bedarf. Die Ausgabe von Genussgutscheinen, um Geld für die Kaderinvestitionen zu beschaffen oder „anderweitig außerordentliche Geldsammlungen“ werden in den Gremien aktuell laut Alvermann nicht diskutiert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der FC auch in dieser Sommer-Transferperiode wieder der Option von vielen Leihkonstrukten zuwendet, ist ob der Lage sehr wahrscheinlich. Bereits im vergangenen Jahr waren sechs Spieler des Kaders von anderen Vereinen an die Geißböcke ausgeliehen. Bei Dreien folgte oder soll eine eine feste Verpflichtung folgen. Denn mit Jakub Kaminski, Tom Krauß und möglicherweise Jahmai Simpson-Pusey hat oder will der Club die Hälfte der Leihen behalten. Die Quote ist also eine recht ordentliche, die Vorgehensweise erfolgsversprechend.