Tore, Bilanz, Übertragung: Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bochum

,
Startseite » Profis » Seite 589

Tore, Bilanz, Übertragung: Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bochum

Eine Woche nach dem 1:1 gegen Augsburg steht für den FC das nächstes Spiel auf dem Programm – für Baumgart das nächste Endspiel. Der FC trifft auf den VfL Bochum. Alles Wissenswerte rund um die Begegnung gibt es hier.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen den VfL geschossen? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Bochum.

Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Bochum?

Zum 74. Mal treffen der 1. FC Köln und der VfL Bochum am Samstag aufeinander. Die Bilanz spricht deutlich für den 1. FC Köln. Der FC gewann 40 der Partien, der VfL setzte sich in 15 Spielen durch. 18 Begegnungen endeten demnach unentschieden. Auch die Torbilanz spricht mit 103:81 für den FC. Von den jüngsten fünf Begegnungen konnte Köln nur eins gewinnen.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen Bochum?

Das Spiel beginnt am Samstag um 18.30, ist somit das Topspiel des Spieltags und wird daher von Sky übertragen. Zusammenfassungen gibt es unter anderem im „ZDF Sportstudio“.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Bochum?

Der höchste Sieg der Kölner in der Bundesliga liegt mittlerweile 46 Jahre zurück. Im Mai 1977 gewannen die Geißböcke 6:1 gegen den VfL. Alleine vier Mal war Dieter Müller erfolgreich, die weiteren Tore erzielten Heinz Flohe und Heinz Simmet. Das gleiche Ergebnis hatten die Kölner schon 1960 in der Oberliga und vor allem in Bochum eingefahren. In den vergangenen Jahren waren die Spieler immer deutlich enger.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen den VfL?

Die höchste Niederlage gab es gegen Bochum vor ziemlich genau 20 Jahren. Im Abstiegsjahr kassierten die Kölner eine 0:4-Klatsche in Bochum.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Bochum?

Die meisten Tore im FC-Dress erzielten Dieter Müller und Pierre Littbarski gegen Bochum. Beide waren elf Mal erfolgreich. Auf der anderen Seite erzielte Josef Kaczor fünf Tore. Von den aktuellen Offensivspielern erzielte Davie Selke noch nie ein Tor gegen den VfL, Mark Uth drei, allerdings in der U19 und Luca Waldschmidt eins – allerdings nicht (nur) im FC-Dress.

Wer kommt auf die meisten FC-Einsätze gegen Bochum?

Toni Schumacher trug gegen den VfL am häufigsten das FC-Trikot. Der ehemalige Kölner Keeper kommt auf insgesamt 28 Duelle gegen Bochum. Michael Lammek stand auf der anderen Seite bei 33 Spielen gegen den FC auf dem Platz.

Du hast was zu sagen? Dann lass uns unten einen Kommentar da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Folgt uns auf:

Jan Thielmann ist wieder bei der U21 dbei

,
Startseite » Profis » Seite 589

Jan Thielmann ist wieder bei der U21 dbei

Jan Thielmann wurde erstmals nach seiner langen Verletzung wieder in den Kader der U21 des DFB berufen. Neben Thielmann ist auch Eric Martel wieder dabei.

Noch am vergangenen Samstag sammelte Jan Thielmann die ersten Bundesliga-Minuten für den FC in dieser Saison, schon in der kommenden Woche streift er wieder das DFB-Dress über. Jan Thielmann ist wieder für die U21 des DFB nominiert.

Noch im vergangenen Sommer hatte sich der Kölner Offensivspieler im Dienste der U21-Nationalmannschaft eine Muskelverletzung mir Sehnenbeteiligung zugezogen. Thielmann fiel für die Europameisterschaft aus und stand den Kölnern anschließend bis in den Herbst hinein nicht zur Verfügung. Gegen Kaiserslautern kam der 21-Jährige zu seinem Comeback für den FC und war neben Mark Uth einer der Garanten für die Aufholjagd, die am Ende nicht belohnt wurde. Am vergangenen Samstag stand das Kölner Eigengewächs dann auch wieder in der Liga auf dem Platz. Nun folgen die Länderspiele nächste Woche Freitag in Paderborn gegen Estland (18 Uhr) und vier Tage später in Essen gegen Polen (18 Uhr). In den beiden Begegnungen geht es um nicht weniger als die EM-Qualifikation 2025.

Auch Martel wieder nominiert

Doch nicht nur Jan Thielmann wurde von Bundestrainer Antonio Di Salvo berufen. Auch Eric Martel ist wieder Teil der U21. Martel war im Sommer zunächst zum Kapitän des deutschen Nachwuchses ernannt worden. Der 21-Jährige zog sich eine Verletzung an der Ferse zu, fiel ebenfalls für die Geißböcke aus. Bei der letzten Nominierung wurde er nach Absprache mit ihm und Steffen Baumgart nicht berücksichtigt. Jetzt ist er wieder im Team und dürfte wieder eine tragende Rolle übernehmen. Neben den beiden FC-Spielern wurden auch Jonas Urbig und Tim Lemperle wieder nominiert. Die beiden Kölner Youngsters sind aktuell an Greuther Fürth verliehen und kommen dort regelmäßig zum Einsatz. Überraschend nicht nominiert wurde Justin Diehl. Der Angreifer war zuletzt für die U20 im Einsatz, wurde jetzt aber nicht berücksichtigt. Immerhin befinden sich Elias Bakatukanda und Max Finkgräfe auf Abruf.

Aufgrund der Verletzungen von Martel und Thielmann hatte sich FC-Trainer Steffen Baumgart zuletzt auch gerne schon mal kritisch zum Thema Länderspielreise geäußert. Dejan Ljubcic, der sich vor einigen Wochen ebenfalls im Kreise der Nationalmannschaft verletzte, ist dieses Mal gar nicht nominiert worden.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Gegnercheck: Schwächen in der Offensive, wackliges Spielsystem

,
Startseite » Profis » Seite 589

Gegnercheck: Schwächen in der Offensive, wackliges Spielsystem

Nach dem 1:1 gegen den FC Augsburg steht für den FC die nächste Begegnung gegen einen vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe auf dem Programm. Mit dem VfL Bochum trifft der FC auf eine Mannschaft mit vielen Gemeinsamkeiten und dann auch wieder nicht.

Am Samstagabend (18.30 Uhr, Sky) steht für den 1. FC Köln das Auswärtsspiel beim VfL Bochum an. Eine weitere Partie gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Dass das Spiel aber alles andere als leicht wird, zeigt unser Gegnercheck zum VfL Bochum.

Trainer Thomas Letsch ist im Sommer mit einem großen Vorhaben in die neue Saison gestartet. Der VfL-Coach verkündete, dass er das Spielsystem der Bochumer weiterentwickeln wolle. Auch, damit die Bochumer in ihrer Spielweise nicht mehr so leicht auszurechnen seien. Das ist in Teilen gelungen, allerdings ganz anders als vermutlich gewollt. Letsch hat vor allem die taktische Ausrichtung verändert. Nachdem die Bochumer in der vergangenen Spielzeit nahezu ausschließlich mit einer Viererkette agiert haben, soll es nun die Dreierkette sein. Doch die richtige Formation hat der Bochumer Trainer nicht gefunden. Mal spielt der VfL in einer 3-4-3, mal 3-5-2, mal 3-4-2-1 um dann zwischendurch noch einmal die Viererkette einzustreuen. Bis zum vergangenen Spieltag spielte der VfL nicht einmal das gleiche System in Serie. Tatsächlich ist die Letsch-Truppe so in der taktischen Ausrichtung nicht so recht auszurechnen, der Grund für den Wankelmut scheint allerdings eher an den wackligen Leistungen der Bochumer liegen.

Hohes Anlaufen, hohe Intensität

Denn auch Bochum kommt in dieser Spielzeit nicht so recht auf die Beine, feierte erst im vergangenen Duell gegen Darmstadt den ersten Saisonsieg. Da der VfL aber im Gegensatz zu Köln auch den ein oder anderen Punkt gegen die Teams der oberen Hälfte wie Leipzig, Dortmund und Frankfurt einheimste, steht die Mannschaft von Letsch einige Plätze in der Tabelle besser da. In den jüngsten beiden Duellen gegen Darmstadt und Mainz spielte der Trainer mit einer 3-4-2-1-Taktik und holte so vier Punkte. Dabei kann man nicht gerade behaupten, dass Bochum nun die nötige Stabilität gefunden hat. Vor allem in der Offensive läuft weiterhin wenig zusammen. Gegen Darmstadt kam das Team von der Castroper Straße auf neun Torabschlüsse, war so ziemlich in jeder Statistik dem Gegner unterlegen. Und das, obwohl Bochum 20 Minuten in Überzahl agierte.

Überhaupt kommt Bochum erst auf rund 130 Torabschlüsse, liegt damit im unteren Segment der Tabelle, die Torquote liegt bei 7,3 Prozent. Bochum belegt damit in dieser Statistik den vorletzten Platz, allerdings deutlich vor dem FC. Das spiegelt sich auch in der Torausbeute wider. Mit zehn Treffern ist der VfL das zweitschwächste Team der Liga. Die Offensivaktionen wirken oft ideenlos, mitunter zufällig, auch hier ist nicht immer ein klares Spielsystem zu erkennen. Jeder zweite Angriff der Bochumer führt über die linke Seite. Allerdings kommt der VfL aus dem Spiel heraus so gut wie gar nicht mit Flanken in die gefährliche Zone. Gefährlich sind die Bochumer allerdings bei Standards.

Die Defensive hat die zahlreichen Umstellungen im System bislang eigentlich sehr gut verkraftet. Zwar kommt der VfL auf 24 Gegentore und damit auf zwei mehr als die Kölner, Bochum hatte aber auch schon empfindliche Ausreißer wie der FC gegen Leipzig und Leverkusen. So unterlag die Mannschaft von Thomas Letsch dem VfB Stuttgart am ersten Spieltag 0:5, später gab es noch eine 0:7-Klatsche gegen die Bayern. Und auch in der grundsätzlichen Ausrichtung gibt es deutliche Ähnlichkeiten zum FC. „Was sie aus meiner Sicht sehr sehr gut machen, ist, dass sie ein sehr aggressives Anlaufverhalten haben und dabei eine sehr hohe Intensität“, sagte Steffen Baumgart am Donnerstag auf der Pressekonferenz. „Es wird auch dieses Mal ein Spiel auf Augenhöhe, es entscheidet die Leistung am Spieltag und am Ende auch das Quäntchen Glück.“

Der Vergleich:

Ähnlich wie der FC haben auch die Bochumer nicht viel Geld in den neuen Kader investiert. Knapp zwei Millionen Euro flossen in die Verpflichtungen von Moritz-Broni Kwarteng, Maximilian Wittek und Bernardo. Der Kaderwert liegt deutlich unter dem der Kölner. Augsburg erreicht laut Gool.ai einen Kaderwert von rund 51 Millionen Euro, der FC liegt aktuell bei rund 87 Millionen Euro. Kölns wertvollster Spieler ist der erkrankte Dejan Ljubicic (9.9 Mio). Der wertvollste Spieler des VfL ist Erhan Masovic, dessen Wert Gool.ai auf 5.3 Millionen Euro berechnet.


Du hast was zu sagen? Dann lass uns unten einen Kommentar da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Keller: „Ich habe ein anderes Verständnis von Sparen“

,
Startseite » Profis » Seite 589

Keller: „Ich habe ein anderes Verständnis von Sparen“

Im aktuellen WDR2-Podcast „Einfach Fußball“ äußerte sich Christian Keller unter anderem zu dem Thema „Kaputtsparen“ und der Position des Trainers.

Christian Keller steht seit einigen Wochen bei vielen Fans in der Kritik. Der Sportdirektor des 1. FC Köln wurde für seinen Sparkurs und seine Transferpolitik kritisiert. Im WDR-Podcast „Einfach Fußball“ äußerte sich der Sportdirektor des 1. FC Köln: Christian Keller sprach unter anderem über seinen Sparkurs und den Trainer.

Auch wenn Steffen Baumgart am Donnerstag von einem Teilerfolg beim 1:1-Unentscheiden gegen Augsburg sprach, unterm Strich belegt der FC aktuell den letzten Platz und befindet sich auch nach dem zehnten Spieltag mitten in der Krise. „Wir haben viel Ruhe rund um den Verein, trotz der schwierigen Situation“, sagte der Coach. „Da hat es hier schon andere Zeiten gegeben. Das ist aber auch das, was dir in solchen Situationen hilft – und nichts anderes.“ Doch natürlich geht die aktuelle Situation nicht spurlos an den Anhängern vorbei. Vor allem Christian Keller sieht sich nach wie vor der Kritik ausgesetzt.

Keller: „Ich habe ein anderes Verständnis von Sparen“

Auch dazu äußerte sich der Kölner Sportdirektor in dem WDR2-Podcast „Einfach Fußball“ mit Sven Pistor und Conni Kleine. „Wir wussten vor der Saison, dass es primär darum geht, den Klassenerhalt zu sichern. Wir hatten aber nicht gedacht, dass wir nach zehn Spieltagen nur fünf Punkte haben und mit einer überschaubaren Leistung in der zweiten Runde des Pokals ausgeschieden sind“, sagte Keller. „Ich bin dankbar für jeden, der mir direkt Kritik äußert. Weil: Das ist eine Chance, dass ich auch eine Antwort geben kann. Und vielleicht kann ich demjenigen so auch eine andere Perspektive aufzeigen, damit er sein Mindset überdenken kann. Genauso ist es für mich eine Chance, zu denken, vielleicht hat er ja sogar recht. Dann kann ich darüber nachdenken.“

Ein zentraler Kritikpunkt ist bei vielen Fans der Sparkurs der Kölner Verantwortlichen. Immer wieder wird von einem „Kaputtsparen“ des Sportdirektors gesprochen. Grundlage dafür ist die Transferpolitik des 44-Jährigen, der im Sommer wenig in neue Spieler investiert habe. „Ich habe ein anderes Verständnis von Sparen. Sparen ist für mich, ich sammle Geld und lege es auf die hohe Kante, um mich entweder darüber zu freuen, dass mein Sparstrumpf relativ gut gefüllt ist oder um mir mit dem gefüllten Sparstrumpf irgendwann mal etwas zu leisten“, sagte Keller, der sein Handeln also nicht als „Kaputtsparen“ ansieht. Vielmehr sei es für ihn die Frage, was man an Geldern zur Verfügung habe und was man ausgeben könne. „Und dieses Geld, was wir zur Verfügung haben, haben wir auch schon verwendet. Die berechtigte Kritik müsste also nicht heißen, der Keller und seine Kollegen sparen den FC kaputt, sondern: hätte man mit dem wenigen Geld, das zur Verfügung steht, eine bessere Mittel-Verwendung herstellen können? Also hätte man für das Geld noch bessere Spieler holen können?“ 

Keller: „Solche Spieler zu ersetzen, ist noch einmal ein Stück schwerer“

Wenn es nach dem ein oder anderen Anhänger geht schon. Gerade die Abgänge von Ellyes Skhiri und Jonas Hector wurden augenscheinlich nicht kompensiert. Das bestreitet Keller auch nicht. Im Gegenteil: „Wir hatten mit Jonas und Ellyes zwei Spieler im Kader, die über Jahre hinweg weit überdurchschnittliche Bundesliga-Qualität auf den Platz gebracht haben. Solche Spieler für dich zu gewinnen, ist nicht ganz so einfach. Solche Spieler zu ersetzen, ist aber noch einmal ein Stück schwerer. Allen voran, weil das in der Regel mit finanzwirtschaftlichen Anforderungen der Spieler und mit finanzwirtschaftlichen Zwängen von Klubseiten einhergeht“, sagte Keller, der betonte, dass man sich durchaus bewusst darüber war, die beiden Leistungsträger nicht eins-zu-eins ersetzen zu können. Gerade weil das nötige Kleingeld gefehlt habe.

„Vielleicht hätten wir für das nötige Kleingeld überdurchschnittliche Qualität bekommen können. Das ist eine berechtigte Frage und die Kritik legitim“, so Keller weiter. „Grundsätzlich haben wir aus meiner Sicht sehr ordentliche, entwicklungsfähige Jungs dazu geholt. Aber keiner davon mit dem Anspruch, dass er die Qualität von Jonas und Ellyes ersetzen kann.“ Und so muss FC-Trainer Steffen Baumgart mit dem Personal arbeiten, dass ihm zur Verfügung steht. Ein Punkt, den auch Keller genauso sieht. „Es ist wichtig, dass man eine realistische Erwartungshaltung gegenüber dem Trainer hat. Was ist denn überhaupt mit dem Kader sportlich möglich, mit dem der Trainer arbeitet. Und da ist unsere Erwartungshaltung sehr klar. Für uns geht es primär um den Klassenerhalt. Wenn ich wusste, dass es eine schwere Saison wird, kann ich von ihm nicht erwarten, dass er nach dem 10. Spieltag um einen Champions-League-Platz spielt.“ Und davon sind die Kölner mit fünf Zählern aus zehn Spielen bekanntlich weit entfernt.

Keller stärkt dem Trainer den Rücken

Für den Sportdirektor steht die Position des Trainers ohnehin nicht zur Diskussion. Aktuell geht es ihm bei der Beurteilung des Trainers im Wesentlichen um zwei Punkte. „Das erste ist doch, ob der Trainer seine Leistung jeden Tag bringt. Hat er eine klare Idee, wie er Fußball spielen will beziehungsweise setzt er die vom Klub vorgegebene um. Und ist er in der Lage, danach systematisch im Training zu arbeiten und darüber Spieler weiterzuentwickeln“, so Keller. „Der zweite Punkt ist für mich die Kommunikation des Trainers allen voran mit der Mannschaft. Gibt es da eine Bindung. Hören die Spieler dem Trainer zu. Wenn die beiden Voraussetzungen gegeben sind, dann kann ich eigentlich nicht zu dem Schluss kommen: na ja, wenn die Ergebnisse nicht stimmen, muss ich an der Trainerposition etwas verändern.“ Keller betonte aber dennoch, dass die bisherige Punkteausbeute sehr wohl unter dem Erwarteten liege. Die Bilanz soll ab Samstag aufpoliert werden.  

„Einfach Fußball“ ist ein WDR2-Podcast von Conni Kleine und Sven Pistor, der immer donnerstags veröffentlicht wird.


Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Du hast was zu sagen? Dann lass uns unten einen Kommentar da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Folgt uns auf:

 

 

Rekord-Transfers

Rekord-Torjäger

Keller verrät: So knapp war der Carstensen-Transfer

Max Finkgräfe
,
Startseite » Profis » Seite 589

Keller verrät: So knapp war der Carstensen-Transfer

Rasmus Carstensen ist in wenigen Monaten zu einem wichtigen Teil der Kölner Mannschaft geworden. Der 22-Jährige hat seinen Marktwert bereits verdreifacht. Dabei wäre der Transfer beinahe gar nicht zustande gekommen.

Die Verpflichtung wurde von viel Skepsis begleitet, mittlerweile ist er ein wichtiger Spieler des 1. FC Köln: So knapp war der Carstensen-Transfer.

In Zeiten der Krise ist auch beim 1. FC Köln schwer über Gewinner zu sprechen. Schaut man sich die Sommertransfers der Geißböcke allerdings an, kommt man an einem Namen eigentlich nicht vorbei: Rasmus Carstensen. Der Däne wechselte als möglicher Backup für Benno Schmitz an den Rhein, kam auf Leihbasis vom KRC Genk. Und das nicht gerade mit einer beeindruckenden Bewerbung. Der 22-Jährige kam beim belgischen Erstligisten in der vergangenen Saison auf nur wenige Kurzeinsätze. Kein Wunder, dass der Transfer mit Skepsis gesehen wurde. Und das nicht nur bei den Fans. Wie Christian Keller in dem WDR-Podcast „Einfach Fußball“ von Sven Pistor und Conny Kleine erzählt, gab es auch intern arge Bedenken vor der Verpflichtung. Letztlich habe bei dem Rechtsverteidiger auch das Bauchgefühl entschieden. „Das Bauchgefühl ist ein wesentlicher Faktor. Es geht am Ende ja auch um Menschen“, sagte Keller und nannte das Beispiel Carstensen. „Er hatte nur vier Einsätze für die Genker Profimannschaft absolviert, davon keinen von Anfang an. Er hat mehr oder weniger ein ganzes Jahr nicht gespielt“, so der Sportdirektor. „Wir haben uns Spielszenen live und im Video von ihm angeschaut – rauf und runter, tagelang, um eine Entscheidung bezüglich eines Rechtsverteidigers zu treffen.“

Persönliche Gespräch überzeugte

Auch andere Spieler waren im Gespräch, die man mit dem Dänen verglichen habe. „Auf den ersten Blick war klar, wenn ich mir die vier Einsätze von Genk anschaue, dann brauchen wir über den Spieler nicht weiter nachzudenken“, gab der Sportdirektor des FC nun zu. Alleine nach diesen Szenen wäre es nicht zum Transfer von Carstensen gekommen. Aber: „Ich kannte den Spieler noch von seiner Zeit aus Dänemark, bei Silkeborg“, so Keller weiter. Das habe er noch im Kopf gehabt. In Dänemark galt Carstensen als großes Talent, war Stammspieler bei Silkeborg und legte in 89 Spielen 24 Tore auf, erzielte zwei selbst. Nicht umsonst wurde der Rechtsverteidiger in dieser Zeit U-Nationalspieler. „Ich hatte einfach den Eindruck, dass wir uns mit dem Spieler noch näher beschäftigen müssen. Wir waren uns in der Runde alles andere als einig. Es gab einen, der war vehement dafür, dass wir uns mit dem Spieler beschäftigen, es gab auch andere, die nicht so überzeugt waren.“ Keller stimmte dafür, sich dennoch mit dem Spieler zu treffen. „Dann schauen wir mal, warum es so eine große Diskrepanz zwischen der Leistung in Silkeborg und der Leistung in Genk gab.“

Der Sportdirektor betont, dass man sich mit jedem potenziellen Neuzugang zunächst einmal treffe, um zu schauen, ob die Persönlichkeit auch in das Mannschaftsbild oder zum Verein und Umfeld passe. „Nach diesem Gespräch war allen Beteiligten klar, dieser Spieler kann funktionieren – wenn man nur richtig mit ihm umgeht.“ Der Plan scheint aufgegangen zu sein. Carstensen kommt in der Liga mittlerweile auf 700 Einsatzminuten, stand in neun Liga-Spielen auf dem Feld und acht Mal in der Startelf. Einzig die Begegnung gegen Werder Bremen verpasste der Däne aufgrund seiner Gelb-Rot-Sperre. Aktuell deutet viel darauf hin, dass Carstensen das Duell gegen Benno Schmitz für sich entschieden hat.

Leihe könnte sich für den FC lohnen

Und das rechnet sich für die Geißböcke. Die Kaufoption der Kölner soll dem Vernehmen nach bei 1.5 Millionen Euro liegen, den aktuellen Marktwert berechnet Gool.ai zurzeit auf 4.5 Millionen Euro. Einer festen Verpflichtung steht noch nicht einmal eine mögliche Transfersperre im Wege. Zumindest mit diesem Transfer hat Christian Keller offenbar richtig gelegen. „Er ist noch ein junger und er ist ein unerfahrener Spieler, aber er hat mehrfach gezeigt, dass er definitiv das Zeug hat, sich nicht nur zu einem Bundesligaspieler zu entwickeln, sondern zu einem guten Bundesligaspieler zu entwickeln.“ Die nächste Chance, sich auszuzeichnen, wird er wohl gegen Bochum bekommen.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Bis Ende des Jahres: DFL terminiert die weiteren Spieltage

,
Startseite » Profis » Seite 589

Bis Ende des Jahres: DFL terminiert die weiteren Spieltage

Die DFL hat die Spieltage 14 bis 18 terminiert. Die Geißböcke müssen demnach im Dezember gleich zwei Mal sonntags ran. Nach dem Bochum-Duell gibt es kein Samstagsspiel mehr in diesem Jahr.

Am Donnerstagmittag hat die DFL die Spieltage bis18. Spieltag terminiert. Demnach müssen die Kölner zwei Mal sonntags und in der englischen Woche am Mittwoch ran.

Die erste Begegnung des kommenden Monats war bereits terminiert. Am 1. Dezember sind die Geißböcke zu Gast beim SV Darmstadt. Nun hat die DFL die weiteren Spiele bis zur Weihnachtspause terminiert. Der FC will in dieser Phase möglichst einiges an Boden gut machen. Schließlich warten noch einige Gegner auf Augenhöhe auf den FC. Am Sonntag den 10. Dezember empfangen die Geißböcke den FSV Mainz 05 im Kölner Stadion. Das Spiel wird um 17.30 Uhr angepfiffen und von DAZN übertragen. Nur eine Woche später, ebenfalls am Sonntag sind die Kölner dann allerdings um 15.30 Uhr in Freiburg zu Gast. Dass Köln gegen den Sportclub sonntags spielen würde, war aufgrund des Europapokals klar.

FC spielt mittwochs gegen Berlin

In der darauffolgenden Englischen Woche ist der FC am Mittwoch zu Gast an der Alten Försterei bei Union Berlin. Das Spiel beginnt bereits um 18.30 Uhr und wird von Sky übertragen. Es ist für Köln das letzte Pflichtspiel des Jahres. Die DFL hat auch schon die ersten Duelle des neuen Jahres terminiert. Da muss der FC gleich doppelt samstags ran. Am 13. Januar empfangen die Geißböcke den 1. FC Heidenheim in Köln, eine Woche später ist das zum Auftakt der Rückrunde Borussia Dortmund zu Gast. Beide Partien werden um 15.30 Uhr angepfiffen und von Sky übertragen.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

 

Folgt uns auf:

Das sagt Steffen Baumgart zu Bochum, Ljubicic und seinem Personal

,
Startseite » Profis » Seite 589

Das sagt Steffen Baumgart zu Bochum, Ljubicic und seinem Personal

Eine Woche nach dem 1:1 gegen Augsburg ist der 1. FC Köln am Samstag zu Gast beim VfL Bochum. Ein weiteres richtungweisendes Spiel. Steffen Baumgart äußerte sich dazu auf der Pressekonferenz.

Fünf Punkte nach zehn Spielen lautet die traurige Bilanz des 1. FC Köln vor dem richtungweisenden Spiel gegen den VfL Bochum. Das sagt Steffen Baumgart auf der PK vor dem Bochum-Spiel.

Nach dem Spiel gegen den VfL Bochum startet der FC am Samstag in die nächste Länderspielpause. Für Die Kölner wäre ein Sieg besonders wichtig. Denn nach dem 1:1 gegen Augsburg sind die Geißböcke auf den letzten Platz der Tabelle abgerutscht. „Bis auf uns haben alle da unten gepunktet“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart am Donnerstag. Dementsprechend stehen die Kölner vor dem schweren Auswärtsspiel unter Druck. Und dass die Begegnung beim VfL eine große Herausforderung wird, steht für den Kölner Trainer fest. „Ich glaube, dass die Bochumer zu den Eigenschaften und Charakterzügen zurückgekehrt sind, die sie im vergangenen Jahr ausgezeichnet haben“, sagte der 51-Jährige. „Was sie aus meiner Sicht sehr sehr gut machen, ist, dass sie ein sehr aggressives Anlaufverhalten haben und dabei eine sehr hohe Intensität. Wir wissen, was an Emotionen und Laufbereitschaft vom Gegner da auf uns zukommt.“

Und der will der Kölner Trainer einiges entgegen setzen. Ein wichtiger Aspekt ist für den Trainer dabei der Zusammenhalt in Köln. „Es ist wichtig, dass wir unseren Weg gehen und den gehen wir als Verein. Wir haben viel Ruhe im Verein trotz der schwierigen Situation. Das ist das, was wir brauchen“, sagt Baumgart. Die gäbe es in Bochum auch, doch auch beim VfL sei nicht alles „Friede, Freude, Eierkuchen“. „Ich sehe da aber genau wie bei uns einen großen Zusammenhalt in allem.“ Den Vorteil, dass man in Bochum den Abstiegskampf aus den vergangenen Spielzeiten schon kennt, sieht Baumgart nicht. „Den kennt man in Köln auch“, sagt der 51-Jährige. „Wir haben im letzten Jahr auch Phasen gehabt, wo alle das Gefühl hatten, dass wir unten reinrutschen könnten. Wir sind dann nicht reingerutscht. Jetzt sind wir drin und müssen uns hocharbeiten.“

Ljubicic fällt aus

Mit welcher Startelf das gelingen soll, ließ Baumgart einmal mehr offen. Definitiv nicht mit dabei ist Dejan Ljubicic, der aufgrund seiner Erkältung nicht rechtzeitig fit werden wird. Ansonsten sind alle Spieler dabei. Auch die Akteure, die zuletzt überraschend nur auf der Bank saßen. Der Trainer betonte, dass Spieler wie Leart Pacarada, Benno Schmitz und Davie Selke gut trainiert hätten. „Es kommt darauf an, dass die Jungs weiter arbeiten, um erfolgreich zu bleiben und zu werden. Und mit „bleiben“ meine ich, dass wir gegen Augsburg einen Teilerfolg erzielt haben. Jetzt versuchen wir, in Bochum einen Teilerfolg oder einen ganz großen zu holen“, sagte Baumgart.

Dazu sollten die Kölner aber nicht so fahrlässig mit ihren Chancen umgehen. „Man muss schießen, sonst schießt man keine Tore. Und wenn du sieben Mal vorbeigeschossen hast, musst du es ein achtes Mal schießen. Wir haben mit Luca, Mark, Davie und Tiggi sicherlich Jungs, die in der Lage sind, die Tore zu machen. Du musst dir in den richtigen Phasen die richtige Situation erarbeiten. Und bei der Qualität der Spieler muss man dann auch mal aufs Tor schießen und nicht daneben“, sagte der Trainer. „Mit haben in solchen Situationen die Einfachheit und die Klarheit geholfen.“ Zwar betonte der Kölner Coach, dass „am Ende die Spiele vorne entschieden werden“, die Abwehr spielt dennoch ebenfalls eine große Rolle. „Wenn man mal das Leipzig-Spiel wegnimmt, haben wir aus meiner Sicht bislang eine gute Abwehrarbeit geleistet. Wir haben bisher zwar nicht zu Null gespielt, dem Gegner aber auch nicht Massen an Torchancen zugelassen. Ich finde es gut, wie Hübi und Jeff das mit Marvin machen.“  


Du hast was zu sagen? Dann lass uns unten einen Kommentar da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

 

Folgt uns auf:

Dimitrios Limnios mit bitterer Statistik

,
Startseite » Profis » Seite 589

Dimitrios Limnios mit bitterer Statistik

Selbst mit einer kolportierten Ablöse von 3.3 Millionen Euro galt Dimitrios Limnios einst als Schnäppchen, vor allem aber als Hoffnungsträger für den 1. FC Köln. Doch der Mittelfeldspieler und der FC wollen nicht zueinander finden. Mittlerweile ist Limnios der einzige fitte Kölner Feldspieler, der noch keine Minute gespielt hat.


Es ist wohl eins der großen Missverständnisse beim FC in den vergangenen Jahren. Der junge Mittelfeldspieler kam als Hoffnungsträger. Über die Rolle des Zuschauers kam er aber nicht hinaus und spielt auch in dieser Saison keine Rolle beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Dimitrios Limnios?

Am kommenden Mittwoch ist es vermutlich wieder so weit. Dimitrios Limnios wird mal wieder für den FC auflaufen – allerdings im Testspiel gegen Porz. Für Limnios dürften sich die Herbsttage aktuell jedenfalls besonders grau anfühlen. Der 25-Jährige mit brasilianischen Wurzeln spielt zurzeit fußballerisch keine Rolle – weder beim 1. FC Köln noch in der griechischen Nationalmannschaft. Und eine Verbesserung ist aktuell auch nicht in Sicht. Der Mittelfeldspieler und der FC wollen so gar nicht zusammenfinden. Und das ist auch für den FC keine besonders gute Situation. Die Kölner verpflichteten Limnios erst spät im September 2020 uns setzten große Hoffnungen in den Rechtsaußen. Limnios kam mit der Empfehlung eines jungen griechischen Nationalspielers, dessen Marktwert zu diesem Zeitpunkt bei rund vier Millionen Euro taxiert war. 3.3 Millionen Euro war der Spieler den Kölner Verantwortlichen dem Vernehmen nach wert. Im Vergleich zum Marktwert und dem Potenzial eines jungen Spielers ein Schnäppchen.

Limnios noch ohne Einsatzminute

Drei Jahre später sieht der wirtschaftliche Erfolg hinter diesem Wechsel ganz anders aus. Limnios Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de nur noch auf 1.2 Millionen Euro geschätzt. Und dieser Wert dürfte sich zeitnah auch nicht verbessern. Limnios bekommt nicht die Chance, sich zu empfehlen. Der 25-Jährige hat bei FC-Trainer Steffen Baumgart einen schweren Stand und kam trotz guter Vorbereitung bislang nicht zum Einsatz. Im Gegenteil: Limnios stand an den vergangenen drei Spieltagen nicht mal mehr im Kader. Nach den ersten Einsätzen von Jan Thielmann ist Limnios der einzige fitte Feldspieler, der für die Kölner in dieser Saison noch nicht eine Minute gespielt hat – abgesehen von den beiden Kreuzbandriss-Rekonvaleszenten Noah Katterbach und Florian Dietz, die aber immerhin in der U21 ihre ersten Minuten sammelten. Dabei hinterließ der Grieche in der Vorbereitung sowie in den bisherigen Testspielen einen guten Eindruck.

Schon im Sommer betonte Steffen Baumgart, dass es der Mittelfeldspieler beim FC schwer haben würde. Zu diesem Zeitpunkt stand die Verpflichtung von Faride Alidou noch in den Sternen. Die Konkurrenz ist auf der rechten Seite groß. Von Linton Maina über Luca Waldschmidt bis eben hin zu Alidou gibt es zahlreiche Akteure, die in dieser Saison auf der rechten Außenbahn zum Einsatz gekommen sind. Selbst der Rechtsverteidiger Rasmus Carstensen erhielt auf der offensiven Außenbahn den Vorzug vor Limnios. Ein Wechsel noch vor Saisonbeginn war insofern mehr als nur ein Thema. Ein Abnehmer fand sich aber augenscheinlich nicht. Dabei rennt dem FC ein wenig die Zeit davon. Der Vertrag des 25-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Wollen die Kölner wenigstens einen Teil der einstigen Ablöse wieder reinholen, muss in der Wintertransferperiode ein Abnehmer her. Eine Leihe würde nur Sinn machen, wenn die Kölner vorab den Vertrag verlängern würden.

Limnios nicht im Nationalkader

Das scheint aber eher unwahrscheinlich. Unterm Strich machen die Kölner Verantwortlichen bislang jedenfalls nicht den Eindruck, als hätten sie noch große Hoffnung in eine Leistungsexplosion. Die gab es für Limnios nur bei seinem Gastspiel bei Twente Enschede, als der Grieche in 33 Erstliga-Spielen acht Tore erzielte und zwei vorbereitete. Gerüchte, Limnios würde zurück in die Niederlande wechseln, stellten sich frommer Wunsch der Enschede-Fans heraus. Und auch für die Länderspiele gegen Neuseeland (Freundschaftsspiel) und Frankreich (EM-Quali) in der kommenden Woche wurde Limnios einmal mehr nicht berücksichtigt.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

FC blitzte wohl bei Moukoko ab

,
Startseite » Profis » Seite 589

FC blitzte wohl bei Moukoko ab

Der 1. FC Köln ist im Sommer wohl bei dem Versuch, Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund auszuleihen abgeblitzt. Das berichtet die „Sport Bild“. Demnach kamen die Kölner mit ihrer Anfrage zu spät.


Der 1. FC Köln hat sich im Sommer offenbar nach einer prominenten Verstärkung im Sturm umgesehen – und das augenscheinlich vergeblich. Der FC blitzte wohl bei Youssoufa Moukoko ab.

Christian Keller hatte keine guten Nachrichten im Gepäck, als er am 1. September dieses Jahres vor die Medien trat. Dass der Kölner Sportdirektor die Spieltags-Pressekonferenz für ein Statement nutzte, hatte die Hoffnungen vieler Kölner Fans noch einmal angefeuert. Diese waren eh schon angestachelt, nachdem wenige Stunden zuvor eine Meldung aufgeploppt war, dass Ihlas Bebou von der TSG 1899 Hoffenheim angeblich in der Nähe der MediaPark Klinik in Köln gesehen wurde. Die Meldung stellte sich relativ schnell als Ente heraus, Kellers Anwesenheit bei der PK als Ende der Spekulationen um einen neuen Stürmer. „Wir finden, dass wir auf allen Positionen sehr sehr ordentlich besetzt sind. Und wir finden auch, dass wir bis dato ordentlich gespielt haben“, sagte Christian Keller damals. „Leider allerdings ohne den notwendigen Ertrag. Wir haben nicht die Notwendigkeit gesehen, etwas zu verändern.“ 

Moukoko kommt erst auf 118 Liga-Minuten

Das scheint nicht ganz zu stimmen. Zumindest wenn es nach einem Bericht der „Sport Bild“ geht. Wie die Fachzeitschrift berichtet, habe sich der FC sehr wohl um die Dienste eines Stürmers bemüht. Demnach wollten die Kölner offenbar am Deadline Day Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund ausleihen, der FC kam aber zu spät. Nachdem Niclas Füllkrug von Bremen zum BVB wechselte, hatten sich die Geißböcke wohl einen Wechsel des Youngsters vorstellen können. Moukoko wollte aber offenbar nicht überstürzt verliehen werden. Dabei hätte ein Wechsel in der Theorie durchaus Sinn machen können, zumindest mit einigen Monaten Abstand. So wäre der Angreifer beim FC auf Einsatzzeit gekommen, die er nun wie eigentlich damals schon erwartbar bei Dortmund nicht bekommt. Insgesamt kommt der 18-Jährige auf sechs Einsätze in der Liga, spielte 118 Minuten. Der FC ist dagegen auf der Suche nach einem gefährlichen Angreifer. Mit insgesamt nur acht Toren, davon zwei durch einen Stoßstürmer, verfügen die Kölner über den schlechtesten Angriff der Liga.

Allerdings stellt sich die Frage, wie der FC Moukoko hätte bezahlen wollen. Der Youngster hat beim BVB erst Anfang des Jahres einen hochdotierten Vertrag bis 2026 unterschrieben. Sein Gehalt wird auf 3.5 Millionen Euro plus diverse Boni geschätzt. Der FC hätte einen Großteil dieser Summe übernehmen und vermutlich auch ein geringe Ablöse bezahlen müssen. Dem Vernehmen nach will der FC im Winter im Sturm noch einmal nachbessern. So berichtete die „Bild“ vor einigen Tagen, dass man sich intern bereits auf eine Neuverpflichtung geeinigt habe. Allerdings schwebt über dieser Entscheidung noch die mögliche Transfersperre wie ein Damoklesschwert. Experten gehen davon aus, dass der FC noch vor der Winterpause mit einem Registrierungsverbot von einer Transferperiode belegt wird. Keller betonte damals, dass man zu der Erkenntnis gekommen sei, dass es am Markt keinen Stürmer gegeben hätte, der dem Kader so hätte helfen können, um ihn zu verpflichten.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Mark Uth: „Ich muss jetzt Verantwortung übernehmen“

,
Startseite » Profis » Seite 589

Mark Uth: „Ich muss jetzt Verantwortung übernehmen“

Mark Uth avancierte in den vergangenen Wochen vom Dauerverletzten zum Hoffnungsträger beim 1. FC Köln und das offenbar zu recht. Die Einsätze gegen Kaiserslautern und den FC Augsburg waren jedenfalls vielversprechend.


Gegen den FC Augsburg stand Mark Uth erstmals seit über einem Jahr wieder in der Startelf der Geißböcke. Der 32-Jährige überzeugte vor allem nach dem Wechsel und macht Hoffnung auf mehr beim 1. FC Köln: Mark Uth übernimmt Verantwortung.

Seine Rückkehr war von vielen Fans fast schon sehnsüchtig erwartet worden – und er lieferte. Mark Uth stand im Pokal nur wenige Minuten auf dem Platz und gab dem Spiel des FCs im Duell gegen Lautern eine, wenn auch nicht mehr entscheidende, Wendung. Köln wachte nach einer guten Stunde auf, war auch Dank der Spielfreude des 32-Jährigen nah dran am Ausgleich. Schon beim Debakel gegen Leipzig wurde Uth nach monatelanger Verletzung in der Schlussphase eingewechselt, doch diese Messe war längst gelesen und so drehte der Kölner Angreifer gegen die Pfälzer das erste Mal richtig auf.

Am vergangenen Samstag hätte nicht viel gefehlt und Uth hätte dieses Mal dem Spiel eine entscheidende Wende gegeben. Der Angreifer war zwei Mal im Pech und vergab aus aussichtsreicher Position, zudem legte er Luca Waldschmidt zwei Bälle auf, die die Neuverpflichtung hätte verwerten müssen. Tat er nicht und somit ging der FC mit einem Remis vom Platz. „In der ersten Halbzeit war es schwierig für mich, hereinzukommen. Ich habe mich auf der Zehn ein bisschen verloren gefühlt. Die zweite Halbzeit war dann besser. Das wird in den kommenden Wochen mit der Spielpraxis bestimmt besser“, sagte Mark Uth am Mittwoch nach dem Training.

Uth: „Ich harmoniere gut mit ihm“

Es muss auch besser werden, für den gesamten FC, denn mit nur fünf Punkten aus zehn Spielen hat der FC am Wochenende die rote Laterne übernommen. Der 32-Jährige ist dabei optimistisch: „Das Spiel gegen Augsburg war gut. Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt. Wir haben auch die Intensität wieder auf den Platz gebracht“, so Uth. „Das hat in den letzten zwei Jahren unter Steffen geklappt und so wird es auch in den kommenden Wochen klappen. Genauso müssen wir weitermachen.“ In der Tat schien das Zusammenspiel zwischen Luca Waldschmidt und Mark Uth ähnlich gut zu funktionieren wie noch in der Vorbereitung. Damals waren die Ansätze der beiden Offensivkräfte sehr vielversprechend. „Ich harmoniere gut mit ihm. Luca ist ein toller Spieler. Wenn wir Kainzi, Luca und mich auf dem Platz haben, haben wir ein paar gute Fußballer auf dem Platz“, sagte Uth.

Wenn man so will, ist der Offensivspieler eine gefühlte Neuverpflichtung. Der gebürtige Kölner hatte nahezu die gesamte vergangene Saison verpasst und nach seinem Kurzauftritt im Pokal gegen Osnabrück auch den Saisonauftakt der aktuellen Spielzeit. Nun ist er zurück und wie er sagt, ohne Schmerzen. „Es war eine lange Leidenszeit. Es war sehr anstrengend. Umso schöner ist es, jetzt wieder spielen zu können. Für mich ist es schön, wieder alles tun zu können“, sagt Uth. „Es wäre schöner, wenn wir nicht im Abstiegskampf wären. Wir sind da jetzt drin und werden es wohl noch ein paar Wochen sein. Ich versuche, den Jungs zu helfen.“ Dabei dämpft der Zehner zu große Hoffnungen in ihn: „Man kann von mir auch einfach nicht erwarten, dass ich jetzt einfach mal zig Tore schießen. Das würde mich freuen. Ich muss jetzt erst einmal wieder reinkommen.“ Aber: „Ich bin jetzt der Älteste. Ich muss jetzt Verantwortung übernehmen.“

Uth: „Ich habe schon dunklere Zeiten am Geißbockheim erlebt“

Und das am besten erneut am kommenden Samstag im Duell beim VfL Bochum. Uth erwartet eine schwere Aufgabe gegen den vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe. „Es wird sehr hitzig, seht intensiv. Es wird ein Kampfspiel. Wir freuen uns, dass einige Fans mitkommen“, sagt Uth, der sich der Bedeutung des Spiels natürlich bewusst ist. Die Krise geht an den Kölner Profis nicht spurlos vorbei. „Unterbewusst ist sicherlich Druck auf dem Kessel. Wir müssen natürlich die Spiele in den kommenden Wochen gewinnen. Das wollen wir auch. Ich habe schon dunklere Zeiten am Geißbockheim erlebt“, sagte Uth. „Die Fans unterstützen uns, weil sie sehen, dass wir 90 Minuten lang alles auf dem Platz lassen. Dass wir guten Fußball spielen und uns auch Chancen herausspielen. “


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel