Kommentar: Wenn der FC diese Endspiele nicht gewinnt, gegen wen gewinnt er dann?

, ,
Startseite » Profis » Seite 588

Kommentar: Wenn der FC diese Endspiele nicht gewinnt, gegen wen gewinnt er dann?

Nur eine Woche nach der ordentlichen Leistung gegen den FC Augsburg folgte gegen Bochum ein spielerischer Einbruch. Der FC hat von den bisherigen zwei Endspielen keins gewonnen. Das kann nicht reichen. Ein Kommentar.

Das 1:1 gegen Augsburg hat am vergangenen Wochenende Hoffnung gemacht, das 1:1 gegen Bochum diese schnell verpuffen lassen. Gegen den VfL war der FC nicht bundesligatauglich. Das ist eine bittere Erkenntnis. Denn gerade gegen die Gegner auf Augenhöhe wollte der FC eigentlich punkten. Ein Kommentar zum 1. FC Köln und dem 1:1 gegen Bochum.

Auch wenn das Ergebnis das gleiche war, das Zustandekommen hätte wohl kaum unterschiedlicher sein können. Am vergangenen Wochenende das 1:1 gegen Augsburg, das aufgrund der spielerischen Laune und Qualität der Kölner durchaus zu einem nicht unverdienten Sieg hätte führen können. An diesem Samstag das 1:1 gegen Bochum, das aufgrund der fehlenden spielerischen Qualität, einer teils desolaten Leistung unter der Kategorie schmeichelhaft noch eben schmeichelhaft einzuordnen wäre. Der FC hat innerhalb von nur acht Tagen zwei Gesichter gezeigt, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Gegen den FCA bäumte sich der FC gegen die nächste Niederlage, gegen den VfL wirkte es so, als habe er sich bereits mit dieser abgefunden. Die Hoffnung nach dem Augsburg-Spiel ist erstaunlich schnell verpufft. „Die Jungs hatten ganz klar mit dem Kopf zu tun“, sagte Steffen Baumgart nach dem Remis an der Castroper Straße.

FC wirkt komplett verunsichert

Dazu gab es am Samstagabend wohl kaum zwei Meinungen. Dennoch erstaunlich: Schließlich hat gerade der Kopf den FC über zwei Spielzeiten in höheren Sphären spielen lassen. Möglicherweise sogar über der eigentlichen Qualität. Motivator Baumgart redete seine Spieler seit Amtsantritt stark, sprach ihnen Mut zu, schenkte ihnen auch so Vertrauen und stärkte so das Selbstvertrauen. Das scheint den Kölner Akteuren abhanden gekommen zu sein. Wie gegen Lautern begann der FC eigentlich mit breiter Brust, kam auch zu ersten Möglichkeiten, verlor dann aber aus dem Nichts den Faden und fand ihn anschließend nicht mehr wieder. Die Kölner Profis waren sichtbar verunsichert. Auch, wenn Baumgart nach dem Spiel erklärte, die Mannschaft habe im zweiten Abschnitt zumindest den Kampf angenommen, fehlte Köln über das komplette Spiel die Körpersprache, die Leidenschaft, der Willen, um im Abstiegskampf zu bestehen.

Zur ganzen Wahrheit gehört wohl auch, dass es aber eben nicht alleine der Kopf war, der zu diesem Spielverlauf führte. Motivation alleine kann die fehlende Qualität nicht wett machen. Die Offensive fand gegen die kämpfenden Bochumer wieder einmal so gut wie nicht statt. Mehr als der Selke-Treffer war aus Kölner Sicht nicht drin. Die Defensive ließ dem Gegner unerklärliche Räume, verhielt sich teils stümperhaft in den Zweikämpfen und schaute das ein oder andere Mal lieber nur zu, als die Gegner an ihren Chancen zu hindern. So unter anderem beim 0:1, als Lukas Daschner gleich von fünf Kölner Spielern beim Torschuss begleitet anstatt gehindert wurde. Sportdirektor Christian Keller brachte es am Sonntag auf den Punkt: „Das war nicht bundesligatauglich“, was der FC da bot.

Eine schnelle Rettung ist nicht in Sicht

Und das ist eine richtige, aber genauso erschreckende Einordnung. Die Kölner waren gegen Bochum nicht bundesligatauglich. Gegen einen Gegner, den die Kölner Verantwortlichen eigentlich als direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ansehen. Die Wahrheit sah am Samstag aber ganz anders aus. Köln war mit dem VfL heillos überfordert. Und das, obwohl die FC-Verantwortlichen in den vergangenen Wochen noch einige Register gezogen haben. Mal wählte Baumgart die vertrauensvolle Anrede an seine Mannschaft, mal die laute. Er probierte es mit einer Wutrede, um dann wieder leise Töne anzuschlagen. Er versuchte es mit einem Denkzettel für einige Spieler, Christian Keller wollte die Einzelgespräche mit den Spielern Akteuren. Nach dem Spiel gegen Bochum bleibt die Erkenntnis, dass diese Maßnahmen genauso verpufften, wie die Hoffnung in einige Langzeitverletzte, die nun wieder für den FC auf dem Platz stehen.

Der Kölner Coach wiederholte zuletzt, dass er derjenige sei, der Lösungen anbieten müsse. Entweder er hat sie nicht gefunden oder die Mannschaft kann sie aktuell nicht umsetzen. Egal, welche Variante zutrifft, eine schnelle Rettung scheint nicht in Sicht. Ob ein anderer Trainer bessere, wirksamere Lösungen auf dem Zettel hat, ist offen. Zumal ja auch die Frage nach der Qualität des Kaders weiterhin im Raum steht. Die Diskussion ist aktuell ohnehin keine. So verharren Keller und Baumgart in ihren Durchhalteparolen, sprechen von der Notwendigkeit des Kölner Wegs, von der Bundesligatauglichkeit des Kaders. Das mag vielleicht auch stimmen. Unterm Strich betonte Baumgart vor einigen Tagen, dass es ab nun nur noch Endspiele gäbe. Gegen Augsburg, Bochum und auch Bremen holte der FC genau zwei Punkte. Wenn Köln die Spiele gegen die Gegner auf Augenhöhe nicht gewinnt, gegen wen dann?


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Keller stellt weiteren Stürmer in Aussicht

,
Startseite » Profis » Seite 588

Keller stellt weiteren Stürmer in Aussicht

Im Sport1-Doppelpass sprach Christian Keller am Sonntagmorgen über die Krise, den Trainer, aber auch über mögliche Neuverpflichtungen im Winter.

Christian Keller fand bereits unmittelbar nach dem 1:1-Unentschieden gegen den VfL Bochum deutlich Worte für die Leistung seiner Mannschaft. Am Sonntagmorgen hatte sich die Meinung nicht verändert. „Das war gestern nicht bundesligatauglich“, sagte der Kölner Sportdirektor im Doppelpass. Und der 44-Jährige machte zumindest in einer Sache den Fans Hoffnung beim 1. FC Köln: Keller stellt einen weiteren Stürmer in Aussicht.

Der 1. FC Köln wird möglicherweise im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt nachbessern. Auch wenn Davie Selke am Samstag sein drittes Saisontor erzielte, ist ein weiterer „Neuner“ angedacht. So betonte der Kölner Sportdirektor im Sport1-Doppelpass, dass es diese Überlegung natürlich gäbe und man auch im Sommer gewusst habe, auf welchen Positionen man sich in einer „idealen FC-Welt“ verstärken würde. Und zwar auf der Position des Neuners. „Dafür brauchst du das notwendige Kleingeld oder du musst beim Scouting einen Spieler auftun, der noch nicht im Rampenlicht steht und trotzdem direkt überdurchschnittliches Bundesliganiveau spielt. Das ist eine Herausforderung. Vor dem Hintergrund halten wir die Augen offen und sind da auch sehr aktiv“, sagte Keller. „Ob das dann gelingt, einen Spieler zu verpflichten. Das werden wir sehen. Wir streben es auf jeden Fall an.“

Das hängt allerdings auch davon ab, ob die Kölner im Winter überhaupt einen Spieler werden verpflichten dürfen. „Der FC ist der erste deutsche Klub, der eine Transfersperre bekommen hat und sie ist leider immer noch da“, mahnte Keller, der hofft, dass das CAS noch in diesem Jahr das Urteil spricht. Die Zeitraum bis zur Urteils-Verkündung dauert in aller Regel zwischen vier bis 18 Monaten. „Das macht die Planung nicht zwingend einfacher.“ Die Fifa belegte den FC mit der Sperre, weil sie im Vorfeld der Verpflichtung von Jaka Cuber Potocnik von einer Anstiftung zum Vertragsbruch ausgegangen ist.

Keller: „Dafür werden wir auch zu recht kritisiert“

Keller war immer wieder für seine Transferpolitik kritisiert worden. Allerdings nicht nur, weil die Kölner sich eben nicht mit einem weiterer Stürmer verstärkt haben. So monierten zahlreiche Fans, dass die Abgänge von Ellyes Skhiri und Jonas Hector seien nicht adäquat ersetzt worden. „Die Kritik ist berechtigt, aber es war doch auch klar, dass uns das nicht gelingen würde. Wir haben mit Ellyes und Jonas zwei überdurchschnittliche Bundesliga-Spieler im Kader gehabt, die beide immens wichtig waren. Vielleicht Jonas sogar noch ein Stück mehr, weil er für die Statik des gesamten Spiels verantwortlich war und auch abseits des Platzes eine wichtige Rolle hatte“, erklärte Keller. „Es war klar, dass wenn wir uns verbessern, dann maximal in der Breite, in der Spitze wird das nicht gelingen. Die Idee war, wir setzen auf die Weiterentwicklung einzelner Spieler und auf eine verbesserte Breite. Wir hätten natürlich nicht gedacht, dass es nach elf Spieltagen zu dieser Punkteausbeute führt. Dafür werden wir auch zu recht kritisiert.“

So stehen die Kölner nach dem elften Spieltag mit nur fünf Punkten auf dem letzten Platz. Die erhoffte Qualität reichte bislang nicht für mehr. Keller hält den Kader nach wie vor für Bundesligatauglich, betonte zuletzt immer wieder, dass die Mannschaft die Qualität besitze, drei Vereine hinter sich zu lassen. Den Beweis blieb der FC allerdings bislang schuldig. Mit nur neun Treffern aus elf Spielen stand lange die Offensive in der Kritik, zuletzt zeigte aber auch die Kölner Defensive enorme Schwächen auf. Am Trainer liegt es nach der Auffassung von Keller nicht. Dem stärkte der Sportdirektor schon unter der Woche den Rücken. Nun nahm er vielmehr die Mannschaft in die Pflicht: „Sie muss sich langsam mal straffen. Das war nix. Da darf man sich auch nicht in die Tasche lügen. Das muss man der Mannschaft auch so sagen.“

Keller: „Ich weiß, an was ich am Schluss gemessen werde“

Den Kritikpunkt des Sparens ließ Keller indes nicht gelten. „Wir würden ja gerne sparen. Das heißt, wir hätten etwas auf der hohen Kante liegen. Das haben wir aber nicht“, sagte der Sportdirektor. „Es ist einfach so, dass wir finanzwirtschaftlich komplett am Stock gegangen sind und ein Sanierungsfall waren und sind“, so Keller weiter. „Ich weiß, an was ich am Schluss gemessen werde. Sicher nicht daran, ob die Bilanz am Ende des Jahres toll aussieht und diese sieht beim FC so gut aus wie seit vielen Jahren nicht mehr. Ich werde am Ende daran gemessen, welchen Platz wir am Ende der Saison in der Bundesliga haben. Trotzdem kann ich so nicht handeln.“ Der Sportdirektor hatte schon auf der Mitgliederversammlung betont, dass man sich schon fragen könne, warum der FC seit 30 Jahren sich im Kreis drehe und das als einer der größten Städte Deutschlands mit einer Mitgliederzahl von mehr als 132.000. Wenn der Verein sich nach vorne bewegen soll, dann müsse die Arbeit am Fundament beginnen. Von der Hand in den Mund könne nicht der Weg des FC sein, sagte Keller am Sonntag,.  

Der Sportdirektor stellte allerdings auch in Aussicht, dass sich die finanzielle Lage schon bald verbessern werde. „Schon im kommenden Sommer werden sich einige Dinge signifikant ändern. Um zu überleben, haben wir in der Pandemie Sponsoringerlöse bis ins Jahr 2024 vorgezogen – und zwar im signifikant achtstelligen Bereich. Wir liegen da deutlich über zehn Millionen Euro, die vorgezogen wurden. Das endet im kommenden Sommer. Das heißt, alles was wir dann verdienen, kommt auch wieder bei uns an“, sagte Keller, der ebenfalls wiederholte, dass es eine Null-Offenheit beim FC in Bezug auf mögliche Investoren gäbe. Schon in der Vergangenheit verwiesen die Kölner Verantwortlichen immer wieder, dass der Einstieg eines Investors kein Thema sei oder werde.


Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Du hast was zu sagen? Dann lass uns unten einen Kommentar da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Folgt uns auf:

 

 

Rekord-Transfers

Rekord-Torjäger

Enttäuschende Begegnung hinterlässt Ratlosigkeit

,
Startseite » Profis » Seite 588

Enttäuschende Begegnung hinterlässt Ratlosigkeit

Der 1. FC Köln hat die große Chance verpasst, sich in wenig Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Beim VfL war der FC mit dem 1:1 sogar noch gut bedient.

In der vergangenen Woche kam der FC trotz einer guten Leistung gegen Augsburg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, am Samstagabend dann ein anderes Bild mit dem gleichen Ergebnis. Der 1. FC Köln enttäuscht auch gegen Bochum Gerade in der ersten Stunde boten die Kölner eine erschreckend schwache Leistung. Dabei wären die Kölner mit einem Sieg auf Rang 14 gesprungen.

Am Ende wurde es dann noch einmal turbulent. Jan Thielmann hatte aus Frust den Ball weggebolzt und dabei (wohl) aus Versehen Bochums Kevin Stöger getroffen. Eric Martel, Thomas Kessler und zahlreiche weitere FC-Vertreter versuchten zu schlichten, während Thielmann traurig vom Platz schlich. Es war der turbulente Schlussstrich einer für den FC wohl insgesamt enttäuschenden Begegnung, die wiederum bei vielen Köln-Fans, aber auch bei dem ein oder anderen FC-Verantwortlichen, ein großes Fragezeichen hinterlassen haben dürfte. Denn nachdem der FC am vergangenen Wochenende die erhoffte Reaktion auf das bittere Pokal-Aus gegen Lautern gezeigt hatte, fiel Köln gegen Bochum in ähnliche Muster zurück und konnte sich letztendlich bei Marvin Schwäbe bedanken, dass es am Ende noch einen Punkt für den FC gegeben hat.

FC verpasst Sprung auf Rang 14

Eine erstaunliche Entwicklung, die wohl für Ratlosigkeit gesorgt haben dürfte, denn eigentlich hatte nach dem 1:1 gegen den FCA viel darauf hingedeutet, dass die Kölner nun bereit waren, den Abstiegskampf anzunehmen, Leidenschaft und Willen, ja die von Steffen Baumgart geforderte Körpersprache zu zeigen. Und die Ausgangslage war für den FC eigentlich verheißungsvoll. Nach den Ergebnissen am Samstagnachmittag wären die Geißböcke mit einem Sieg über den VfL auf Rang 14 gesprungen, hätten die Abstiegsränge verlassen und wären mit ein wenig Luft in die „Länderspielpause“ gestartet. Doch daraus wurde so gar nichts. Statt Platz 14 behalten die Kölner die Rote Laterne. „Mir gefällt nicht, wenn wir Absprachen nicht umsetzen. Da interessiert mich nicht, warum und weshalb. Abstiegskampf bedeutet, Dinge anzunehmen, die mit Fighten zu tun haben“, wurde der Kölner Trainer deutlich. „Das war in der ersten Halbzeit nicht klar genug. Aus meiner Sicht war das Resultat heute glücklich.“

Ganze 15 Minuten spielte der FC munter mit, kam sogar zu Abschlüssen durch Davie Selke ohne Druck, Luca Waldschmidt ohne Präzision und Jeff Chabot ohne Fortune. Danach stellte die Kölner Offensive die gefährliche Arbeit ein und die Kölner Defensive verfiel in eine Mischung aus Verunsicherung und erstaunlich schwachem Zweikampfverhalten. Dass die Kölner nach dem Treffer von Lukas Daschner nur mit einem Tor Rückstand in die Halbzeit gingen, war der Verdienst von Marvin Schwäbe, der gleich eine Vielzahl an Hochkarätern entschärfte. „Ich freue mich als Torwart, wenn ich der Mannschaft helfen kann“, sagte der Keeper. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit den Schneid abkaufen lassen, wurden ein wenig überrumpelt. Wir haben am Ende zu viel zugelassen und können dementsprechend zufrieden sein.“

Keller: „Bochum war für mich die klar bessere Mannschaft“

Dem widersprach der Kölner Coach nach dem Spiel. „Heute sollten wir drei Kreuze machen, dass wir den Punkt mitgenommen haben. Das Einzige, was zählt ist, dass der VfL nicht weiter weggezogen ist. Aber Zufriedenheit sieht anders aus“, so Baumgart. „In der zweiten Halbzeit haben wir den Abstiegskampf viel mehr angenommen als in der ersten.“ Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Bochum in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel den Sack hätte zu machen müssen, erneut einige Chancen aber liegenließ. Der Ausgleich durch Davie Selke war stark durch Florian Kainz eingeleitet und durch Linton Maina vorbereitet, er fiel aber komplett aus dem Nichts. Köln drehte für ein paar wenige Minuten auf. Selke versuchte es ein weiteres Mal aus spitzem Winkel, der eingewechselte Jan Thielmann scheiterte mit einer Direktabnahme. Die besseren Chancen hatte aber Bochum, blieb aber erfolglos.

Unter der Woche hatte sich Baumgart für die kommende Begegnung mal ein wenig Glück gewünscht, vermutlich in der Hoffnung, den zweiten Dreier einzufahren. Am Samstagabend konnte er mit dem gewonnenen Punkt mehr als glücklich sein. Denn die Statistik war eindeutig. Bochum war Köln so ziemlich in allen Belangen überlegen – der VfL hatte mehr Ballbesitz, schoss öfter aufs Tor, erspielte mehr Großchancen. Am Ende stand das glückliche 1:1. „Bochum war für mich die klar bessere Mannschaft. Sie haben uns niedergekämpft und wir waren nicht in der Lage, mit klaren Aktionen dagegenzuhalten. Vor dem Hintergrund hat uns Marvin Schwäbe den Punkt gesichert“, sagte Christian Keller. „Wir haben in den letzten Wochen immer gesagt, dass wir gut gespielt haben. Das können wir heute nicht konstatieren. Es war ein schwacher Auftritt gegen einen Gegner, der es einem nicht leicht macht. Das soll aber nicht die Ausrede sein, sondern wir müssen es besser machen. Das war nichts heute.“

Und das gegen einen Gegner auf Augenhöhe, ein Endspiel, wie es Baumgart vor einigen Wochen bezeichnete. Ein Endspiel, das der FC zumindest nicht gewonnen hat.    


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

„Heute sollten wir drei Kreuze machen“

,
Startseite » Profis » Seite 588

„Heute sollten wir drei Kreuze machen“

In der vergangenen Woche haben die Kölner wohl eher zwei Punkte verloren als gewonnen. Gegen Bochum zitterte sich der FC zum Punkt. Die Stimmen zum Bochum-Spiel.

Wir wussten, dass es ein emsiges Spiel, ein Abstiegsspiel wird. Wir haben es im zweiten Durchgang besser angenommen als in der ersten Halbzeit. Wir müssen mit dem 1:1 gut leben. Wir sind schon mit der Intension hier reingegangen, dass wir drei Punkte mitnehmen. Wir wissen aber auch, wie schwer das ist. Gerade mit dem Fußball der hier gespielt wird. Das muss man annehmen, das haben wir. Wir nehmen den Punkt gerne mit. Wir haben Phasen gehabt, wo wir da nicht hingekommen sind. Wir haben in der Mannschaft die Qualität, die Dinger auch zu machen. Es warten schwere Wochen auf uns, das wissen wir. 

Davie Selke bei Sky

Am Ende sind wir mit dem Punkt mehr oder weniger zufrieden. Es war nicht einfach. Wir haben uns in der ersten Halbzeit den Schneid abkaufen lassen, wurden ein wenig überrumpelt. Wir haben am Ende zu viel zugelassen und können dementsprechend zufrieden sein. Wir haben ein, zwei schlechte Spiele gespielt. Wir werden gnadenlos bestraft, wo wir letztes Jahr das ein oder andere Mal Glück hatten. Wir treffen ab und an die falschen Entscheidungen. Im Abstiegskampf geht es um die kleinen Details. Im zweiten Durchgang haben wir den Kampf mehr angenommen. Ich freue mich als Torwart, wenn ich der Mannschaft helfen kann.

Marvin Schwäbe bei Sky

Für uns ist es ein Teil-Erfolg, dass wir einen Punkt mitgenommen haben. Wir haben uns den Erfolg wirklich hart erarbeitet. Ob verdient oder nicht, zählt für uns nicht mehr. In der zweiten Halbzeit haben wir den Abstiegskampf viel mehr angenommen als in der ersten. Wir hatten einen sehr guten Torhüter und auch das Quäntchen Glück. Bochum hatte sehr gute Chancen, was nicht unbedingt für uns spricht. Heute sollten wir drei Kreuze machen, dass wir den Punkt mitgenommen haben. Das Einzige, was zählt ist, dass der VfL nicht weiter weggezogen ist. Aber Zufriedenheit sieht anders aus.

Steffen Baumgart

Es war ein sehr glücklicher Punkt. Bochum war für mich die klar bessere Mannschaft. Sie haben uns niedergekämpft und wir waren nicht in der Lage, mit klaren Aktionen dagegenzuhalten. Vor dem Hintergrund hat uns Marvin Schwäbe den Punkt gesichert. Wir haben nur eine von zwei Torchancen, die wir hatten, gemacht. Wir haben in den letzten Wochen immer gesagt, dass wir gut gespielt haben. Das können wir heute nicht konstatieren. Es war ein schwacher Auftritt gegen einen Gegner, der es einem nicht leicht macht. Das soll aber nicht die Ausrede sein, sondern wir müssen es besser machen. Das war nichts heute.

Christian Keller

Alles zum Spiel

Einzelkritik

Die Einzelkritik gegen Bochum

, ,
Startseite » Profis » Seite 588

Die Einzelkritik gegen Bochum

Zwar hat der 1. FC Köln nach dem Remis gegen Augsburg auch gegen den VfL Bochum gepunktet, wirklich überzeugen konnte der FC aber nicht. Das zeigt sich auch in den Noten.

Bei dem 1:1-Unentschieden gegen Bochum haben die Kölner über weite Strecken nicht ins Spiel gefunden. Am Ende des Tages rettete vor allem Marvin Schwäbe den Zähler. Die Einzelkritik der FC-Profis gegen Bochum.

Dem ordentlichen Auftritt gegen Augsburg folgte am Samstagabend ein recht trostloses Spiel gegen den VfL Bochum. Immerhin mit dem gleichen Ergebnis. Der FC fand nahezu eine Stunde so gut wie gar nicht statt, war am Ende glücklich mit Punktgewinn. Die Defensive war anfällig und wacklig bei den Bochumer Angriffen, die Kölner Offensive wirkte bis zum Ausgleich meist ideenlos. „„Es war ein sehr glücklicher Punkt. Bochum war für mich die klar bessere Mannschaft. Sie haben uns niedergekämpft und wir waren nicht in der Lage, mit klaren Aktionen dagegenzuhalten. Vor dem Hintergrund hat uns Marvin Schwäbe den Punkt gesichert“, sagte Christian Keller nach dem Spiel.

So bewerten wir die FC-Profis gegen Bochum

Blieb erneut nicht ohne Gegentor. War bei diesem aber chancenlos. Zeigte rekordverdächtige acht starke Paraden und hielt den Kölnern den Punkt fest. Überragend beim Freistoß von Stöger und anschließend gegen Schlotterbeck nach Kopfball.

Stand erneut für Pacarada in der Startelf. Wirkte wahrlich nicht sattelfest gegen die Bochumer Offensive – aber wer war das schon. Machte beim Gegentor nicht die beste Figur. Setzte im zweiten Durchgang Thielmann stark ein.

Erwischte wahrlich nicht den besten Tag. War beim 0:1 zu weit von Hofmann entfernt. Leistete sich einige Flüchtigkeitsfehler und unnötige Foulspiele. Gewann im Schnitt nur jeden zweiten Zweikampf.

Rettete mit einer starken Grätsche gegen Asano, lud den Japaner aber zuvor auch ein, als er viel zu leicht das Abseits aufhob. Gewann beeindruckende 87 Prozent der Zweikämpfe. Hatte im Duell mit den Angreifern auch ab und an seine Probleme.

Konnte nicht an die gute Leistung gegen Augsburg anknüpfen. Kam in vielen Situationen einen Schritt zu spät. So auch beim Gegentor. Verhinderte mit einer starken Abwehraktion Schlimmeres.

Startete einmal mehr als offensiver Sechser. Kam dort auf gerade einmal acht Zweikämpfe, von denen er vier gewann. Sein Partner auf der Doppelsechs kam auf 24 Zweikämpfe. Fand auf dieser Position auch lange in der Offensive nicht statt. Sein Traumpass auf Maina vor dem Ausgleich verbesserte seine Note deutlich.

Lief wieder einmal mehr als zwölf Kilometer, erreichte auch gute Zweikampfwerte. War aber im Zentrum allein auf weiter Flur und somit ebenfalls sehr uneffektiv.

Sein feiner Pass auf Waldschmidt hätte ein Tor mit sich bringen müssen. Das erledigte Selke dann nach dem Wechsel nach starker Hereingabe. Rieb sich ansonsten eher brotlos auf.

Wurde nach wenigen Minuten bereits stark von Maina eingesetzt, sein Schüsschen war aber viel zu harmlos. Tauchte anschließend komplett ab, um dann vor dem Ausgleich mit einem Ballgewinn wieder aufzutauchen. Insgesamt ein sehr blasser Auftritt.

Nicht das Spiel des vermeintlichen Hoffnungsträgers. Fand in jenes weder in der ersten Halbzeit noch im zweiten Durchgang.

Arbeitete und rackerte viel. Belohnte sich schließlich mit seinem dritten Saisontor. Traf allerdings auch einige falsche Entscheidungen. Hätte vielleicht Martel bei seinem Schuss aus spitzem Winkel anspielen können.

Setzte sich unmittelbar nach seiner Einwechslung nach einer knappen Stunde bereits in Szene. War sehr aktiv, aber leider auch sehr glücklos.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Verletzte bei Polizei-Einsatz in Bochum

, ,
Startseite » Profis » Seite 588

Verletzte bei Polizei-Einsatz in Bochum

Unmittelbar vor dem Keller-Duell des 1. FC Köln beim VfL Bochum hat es einen Polizei-Einsatz vor dem Gästeblock gegeben. Dabei gab es laut Vereinsangaben auch Verletzte.

Die genauen Umstände sind noch unklar. Doch offenbar gab es Verletzte bei einem Polizei-Einsatz in Bochum. Nach ersten Informationen gab es Probleme beim Einlass, die zu dem Einsatz führten.

So soll die Polizei Teilen der FC-Fans den Zutritt zum Block verwehrt haben. Die aktive Fanszene schaffte es offenbar nicht ins Stadion. Unter anderem schrieb die Kölner Fanhilfe auf „X“: „Die Polizei hält aktuell die Gästefans, die das Stadion verlassen möchten, an den Toren fest. Daraus folgte der Einsatz von Pfefferspray und das wahllose Attackieren von Gästefans. Mehrere Verletzte resultierten aus dieser Aktion.“ Der Klub ließ schon während der Begegnung verlauten, dass es nach Informationen des Klubs zu einem Polizeieinsatz gekommen sei, bei dem sich FC-Fans verletzt haben sollen. „Darauf hat die Szene entschieden, sich zurückzuziehen“, hieß es vom Verein. Offenbar wurde eine Fan-Gruppierung vor dem Stadion eingekesselt.

Polizei hält FC-Ultras vom Stadion ab

Unter anderem schrieb ein User bei „X“: „Die Szene ist jetzt abgereist. Liebe @polizei_nrw_bo und @VfLBochum1848ev, bitte überarbeitet euer Sicherheitskonzept mit allen möglichen Stakeholdern. Es kann nicht sein, dass es immer Probleme gibt.“ Die Bochumer Polizei ordnete die Situation anders ein. „Wir haben die aktive Kölner Fan-Szene, die mit Bussen angereist war, mit Polizeikräften begleitet“, sagte ein Sprecher der Bochumer Polizei dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. „Doch die Gruppe nahm von sich aus Fahrt auf und versuchte, die Einlasskontrolle zu stürmen. Daraufhin haben die Kolleginnen und Kollegen den Ordnungsdienst unterstützt.“ Nach Angaben der Polizei sei es auch zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken gekommen.

Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruch, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und Körperverletzungsdelikten ein. Augenzeugen berichten, dass es auch Ausschreitungen unter Kölner Anhängern gegeben habe.  

Weitere Informationen in Kürze


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Köln kommt gegen Bochum nicht über 1:1 hinaus

, ,
Startseite » Profis » Seite 588

Köln kommt gegen Bochum nicht über 1:1 hinaus

Der 1. FC Köln hat die große Chance verpasst, sich in wenig Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Beim VfL war der FC mit dem 1:1 sogar noch gut bedient.

In der vergangenen Woche kam der FC trotz einer guten Leistung gegen Augsburg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, am Samstagabend dann ein anderes Bild mit dem gleichen Ergebnis. Der FC zittert sich zum Punkt in Bochum. Gerade in der ersten Stunde boten die Kölner eine erschreckend schwache Leistung. Dabei wären die Kölner mit einem Sieg auf Rang 14 gesprungen.

Steffen Baumgart stellte sein Team nur auf einer Position im Vergleich zum Augsburg-Spiel um. Der Kölner Coach setzte in der Spitze wieder auf Davie Selke, Steffen Tigges saß zunächst nur auf der Bank. Doch die Geißböcke wirkten in ihren ersten Aktionen fahrig, vielleicht doch verunsichert. Erst nach wenigen Minuten steigerte sich der FC und kam zunächst über Eric Martel und anschließend über Rasmus Carstensen zu ersten Flanken, zweitere kam auch bei Selke an, der aber keinen Druck hinter den Ball bekam. Nur wenige Minuten später schickte Florian Kainz, der erneut auf der Sechs neben Martel agierte, Linton Maina, der wiederum clever auf Luca Waldschmidt zurücklegte. Doch der Angreifer blieb einmal mehr zu unpräzise. Jeff Chabot brachte den Ball nach einer Ecke dagegen aufs Tor, stellte Manuel Riemann aber vor keine großen Probleme.

Daschner trifft für den VfL

Und damit endeten die Kölner Offensivbewegungen auch schon wieder. Bochum drehte zunehmend auf. Zunächst entschärfte Marvin Schwäbe einen abgefälschten Ball von Lukas Daschner, anschließend steckte Philipp Hofmann Offensivspieler Moritz Kwarteng den Ball durch, der aber entscheidend von Timo Hübers gestört wurde. Dann war es erneut Daschner, der dieses Mal aber auch traf. Einen Schuss von Hofmann ließ Schwäbe abprallen, Daschner stand genau richtig. Und es hätte noch schlimmer kommen können. Köln fand zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr ins Spiel, Bochum war dagegen gerade im Umschaltspiel extrem gefährlich. Hofmann schickte Takuma Asano, der noch in letzter Sekunde von Chabot, der zuvor das Abseits aufgehoben hatte, abgegrätscht wurde. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel rettete Carstensen einmal mehr gegen Kwarteng.

Selke trifft zum 1:1

Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Wieder steckte Hofmann auf Asano durch, Chabots Abwehrversuch avancierte zur Vorlage, doch der Japaner scheiterte an Schwäbe. Keine 120 Sekunden später war der Offensivspieler wieder zur Stelle, vergab aber aus spitzem Winkel. Wie aus dem Nichts schlugen die Kölner zu. Kainz spielte Maina auf der linken Seite frei, der passte den Ball scharf ins Zentrum und Selke vollstreckte. Köln wurde nun aktiver. Auch, weil Baumgart mit Jan Thielmann eine frische Offensivkraft brachte. Der Youngster wurde auch umgehend von Heintz ins Szene gesetzt, scheiterte aber an Riemann. Doch auch Bochum spielte weiterhin mit. Eine Flanke von Kevin Stöger wurde Richtung Daschner abgefälscht, der aus kurzer Distanz nur den Außenpfosten traf. Anschließend brachte Stöger einen Freistoß direkt aufs Tor und Schwäbe war einmal mehr grandios zur Stelle. Genauso wie kurz darauf gegen Keven Schlotterbeck der aus kurzer Distanz zum Kopfball kam.

Bochum war nun wieder besser im Spiel und hätte für die Entscheidung sorgen können. Köln kam dagegen über Selke zu einem Entlastungsangriff. Der Stürmer suchte aber lieber aus spitzem Winkel den Abschluss als den mitgelaufenen Martel zu bedienen. Für die Schlussphase brachte Baumgart unter anderem Steffen Tigges und später auch Faride Alidou. Doch der Lucky Punch wollte dem FC nicht mehr gelingen. Somit geht der FC als Tabellenletzter in die Länderspielpause. „Wir sind schon mit der Intension hier reingegangen, dass wir drei Punkte mitnehmen. Wir wissen aber auch, wie schwer das ist“, sagte Torschütze Selke.

Die Begegnung wurde von Verletzten bei einem Polizei-Einsatz überschattet.

FC: Scwäbe – Carstensen (74. Schmitz), Hübers, Chabot, Heintz – Martel, Kainz – Maina (88. Alidou), Uth (58. Thielmann), Waldschmidt (74. Tigges)- Selke – Tore: 1:0 Daschner (25.), 1:1 Selke (54.)


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

U21: Diehl und Dietz treffen erneut

,
Startseite » Profis » Seite 588

U21: Diehl und Dietz treffen erneut

Die U21 des 1. FC Köln hat bei Rot-Weiß Oberhausen den nächsten Sieg eingefahren. Beim 2:0 über RWO trafen einmal mehr Florian Dietz und Justin Diehl.

Der Kölner Nachwuchs mischt in der Regionalliga West weiterhin im Kampf um die Aufstiegsränge mit. Am Samstagnachmittag feierte die Mannschaft von Evangelos Sbonias einen 2:0-Auswärtssieg bei Rot-Weiß Oberhausen und belegt damit weiterhin den zweiten Tabellenplatz. Besonders erfreulich für den 1. FC Köln und die U21: Justin Diehl und Florian Dietz treffen erneut.

Während der 1. FC Köln weiterhin auf der Suche nach seinem Offensivglück in der Bundesliga ist, kann sich die U21 wahrlich nicht über ihre Angreifer beschweren. Florian Dietz und Justin Diehl trafen auch am 15. Spieltag der Regionalliga West und verhalfen damit der Mannschaft von Evangelos Sbonias zum 2:0-Erfolg bei RWO. Da Spitzenreiter Bocholt im Parallelspiel nicht über ein 0:0 gegen den 1. FC Düren hinauskam, verkürzte der FC den Abstand zur Spitze auf drei Zähler. Diehl traf damit bereits zum neunten Mal in der Liga, Dietz erzielte im dritten Spiel in Serie ein Tor.

Dietz und Diehl treffen für den FC

Schon in den ersten Minuten war gerade Diehl die Spielfreude anzumerken. Nach einem ersten Warnschuss von Oberhausens Dominik Burghard, drehte der Angreifer auf, traf bereits nach zwei Minuten, hatte sich aber regelwidrig den Baller erkämpft. Nur wenige Sekunden später tauchte der Angreifer einmal mehr gefährlich im gegnerischen Strafraum auf, wurde aber im Abschluss geblockt. Auch die Kleeblätter spielten mit. Unter anderem vergab der ehemalige Bundesliga-Profi Moritz Stoppelkamp mit einem sehenswerten Schlenzer. Doch das erste Tor gehörte den Kölnern. Max Finkgräfe leitete den Angriff ein, Diehl legte mit der Hacke ab auf Dietz der ins lange Eck einschob. Elias Bakatukanda hätte per Kopfball erhöhen müssen, vergab aber. Das hätte sich beinahe im direkten Gegenzug gerächt, als Sven Kreyer frei zum Schuss kam, aber Jonas Nickisch parierte stark. Dafür erhöhten die Kölner. Dietz scheiterte an RWO-Keeper Robin Benz, Diehl verwertete den Abpraller.

RWO-Trainer Jörn Nowak reagierte und brachte schon nach einer halben Stunde zwei neue Spieler, doch RWO dezimierte sich umgehend. Kreyer sprang mit gestreckten Beinen in Noah Katterbach und sah die Rote Karte. Vor dem Wechsel hätten Dietz und Damion Downs noch erhöhen können. Nach dem Wechsel sogar erhöhen müssen. Zunächst traf Downs nur die Latte, Dietz aus vier Metern das leere Tor nicht. Zuvor hatte Routinier Stoppelkamp einen Elfmeter verschossen und damit die große Chance vergeben, sein Team zurück ins Spiel zu holen. Anschließend fand Oberhausen kaum noch in der Offensive statt. Der FC ließ zu viel liegen. Unter anderem hätte Joao Pinto in der Schlussminute erhöhen müssen. Am Ende blieb es beim verdienten 2:0-Erfolg in Oberhausen.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

 

Folgt uns auf:

Traurige Bilanz: Bochum für FC-Offensive kein gutes Pflaster

,
Startseite » Profis » Seite 588

Traurige Bilanz: Bochum für FC-Offensive kein gutes Pflaster

FC-Trainer Steffen Baumgart nahm vor dem Bochum-Spiel gerade seine Offensive noch einmal in die Pflicht. Doch die Bilanz gegen den VfL ist bei dieser besonders schwach.

Dass die Bochumer Hintermannschaft alles andere als sattelfest ist, darf den Geißböcken Hoffnung in der Begegnung gegen den VfL machen. Aber: Bislang überzeugte die Kölner Offensive mit schlechter Bilanz gegen Bochum nicht.

FC-Trainer Steffen Baumgart brachte den Schlüssel des Erfolgs für das Bochum-Spiel auf den Punkt. „Am Ende werden die Spiele vorne entschieden“, sagte der Coach am Donnerstag. Keine besonders gute Aussicht. Denn gerade vorne läuft es beim FC in dieser Saison bekanntlich alles andere als rund. Acht Tore sprechen jedenfalls nicht für eine Durchschlagskraft, die den Gegner beeindrucken könnte. Genauso wenig wie die Torgefahr der Bochumer, die ebenfalls erst auf zehn Treffer kommen, das allerdings bei deutlich weniger Versuchen. Während die Kölner alleine im Spiel gegen Augsburg 26 ihrer 176 Torschüsse abfeuerten, kam Bochum gegen Darmstadt auf neun von insgesamt 137. Damit kommt der VfL zwar nur auf eine Torquote von 7,3 Prozent, der FC liegt aber mit 4,5 Prozent noch einmal deutlich darunter. Es spricht also nicht gerade viel für ein Torfestival am Samstagabend.

Sargis Adamyan erfolgreichster Kölner Angreifer gegen Bochum

Auch im Torschuss fordert Baumgart von seiner Offensive daher mehr Klarheit. Die Spieler sollen sich auf das konzentrieren, was sie können. Gerade Luca Waldschmidt vergab am vergangenen Samstag zahlreiche beste Chancen. Nicht das erste Mal. Waldschmidt brachte in der Saison schon 25 Schüsse aufs Tor, erzielte aber gerade einmal zwei Treffer. „Du musst schießen, sonst machst du keine Tore. Wenn du siebenmal vorbeischießt, musst du halt ein achtes Mal schießen“, erklärte der Trainer, der auf die Erfahrung eines ehemaligen Angreifers und auf knapp 85 Erst- und Zweitliga-Tore zurückgreifen kann. Gegen Bochum soll es mit der besseren Chancenverwertung wieder klappen. Immerhin erspielen sich die Kölner die Chancen, die sie nicht nutzen.

„Du musst dir in den richtigen Phasen die richtige Situation erarbeiten. Und bei der Qualität der Spieler muss man dann auch mal aufs Tor schießen und nicht daneben“, sagte Baumgart. „Wir haben mit Luca, Mark, Davie und Tiggi sicherlich Jungs, die in der Lage sind, die Tore zu machen.“ Das haben genau diese Spieler ja auch schon bewiesen. Nur nicht unbedingt gegen Bochum. Denn die Torausbeute gerade jener Spieler gerade gegen den VfL ist besonders schwach und das nicht nur im FC-Trikot. Florian Kainz traf in vier Begegnungen gegen Bochum genauso wenig wie Davie Selke bei seinen drei VfL-Einsätzen. Auch Steffen Tigges war noch nicht gegen den VfK erfolgreich. Zwar traf Mark Uth insgesamt drei Mal gegen Bochum, allerdings in der A-Jugend. Danach spielte er aber auch nicht mehr gegen den VfL. Immerhin erzielte Luca Waldschmidt im Wolfsburger Dress sowie Jan Thielmann und Linton Maina für den FC ein Tor gegen Bochum. Der erfolgreichste Kölner Angreifer ist gegen Bochum erstaunlicher Weise Sargis Adamyan. Zwar erzielte der Armenier ebenfalls erst ein Tor gegen Bochum, bereitete aber immerhin drei Treffer vor.

Das soll sich am Samstag ändern. Vielleicht gibt es auch dazu einen Rat des Trainers. Dieser erzielte in der Saison 98/99 das 2:0 für den VfL Wolfsburg gegen den VfL Bochum. Es war sein zweiter Treffer im Mai 1999, zuvor hatte der heutige Kölner Trainer ein halbes Jahr lang nicht mehr getroffen.

So könnte der FC gegen Bochum spielen


Du hast was zu sagen? Dann lass uns unten einen Kommentar da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Bleibt Baumgart nun bei der Augsburg-Elf?

,
Startseite » Profis » Seite 588

Bleibt Baumgart nun bei der Augsburg-Elf?

Gegen den FC Augsburg wartete FC-Trainer Steffen Baumgart gleich mit vier Wechseln auf. Mit großer Wahrscheinlichkeit steht aber gegen Bochum eine andere Startformation auf dem Feld.


„Never change a winning team“, lautet eine der zahlreichen Weisheiten des Fußballs. Nach dem Derbysieg nahm sich Steffen Baumgart dieses Motto zu Herzen und stellte gegen Leipzig die gleiche Elf auf. Das Ergebnis dürfte den FC-Fans noch in schlechtester Erinnerung sein. Doch gegen Augsburg änderte Baumgart die Startelf wieder. Die Geißböcke lieferten eine gute Begegnung ab. Bleibt es bei der letzten Elf des 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Bochum spielen.

Es ist genau zwei Jahre her, da betrat Steffen Baumgart in einem rosafarbenen Frotteeanzug, mit blonder Perrücke und Sonnenbrille das Trainingsgelände des 1. FC Köln. Im Schlepptau hatte er gefühlt ein halbes Dutzend weiterer Baumgarts. Der Kölner Trainer erlebte sein erstes Karneval am Geißbockheim, hatte sich als Schweinhorn verkleidet, seine Trainerkollegen als der Chefcoach. Die Zeiten haben sich geändert. Zwei Jahre später herrscht eher eine verhaltene Katerstimmung als Kölscher Karneval. Zum Feiern haben die Kölner aktuell wenig Grund. Das könnte sich am Samstagabend ändern. Sollte der FC gegen den VfL Bochum gewinnen und die Abstiegsplätze vor der Länderspielpause verlassen, ist es durchaus vorstellbar, dass Baumgart seiner Mannschaft ein wenig Karneval gönnt.

Selke zurück in der Startelf?

Und ein Erfolg ist alles andere als ausgeschlossen. Gegen den FC Augsburg zeigten die Kölner eine beherzte Leistung, waren das bessere Team und kamen zu deutlich mehr Chancen, wenn auch nicht unbedingt zu den besseren. Spielerisch überzeugten die Kölner über weite Strecken. Und dennoch ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass am Samstag gegen Bochum die gleiche Elf noch einmal aufläuft. Denn nicht jede Veränderung in der Anfangsformation zündete. Zwar hatte Steffen Tigges gegen den FCA nach wenigen Momenten etwa einen sehr lichten Moment, in der Folgezeit tauchte der Angreifer aber komplett ab, trat kaum noch in Erscheinung. Damit knüpfte der Stürmer an die bisherigen Leistungen dieser Spielzeit an. Tigges wirkt im Kölner Spiel wie ein Fremdkörper, hat überhaupt kein Zugriff auf das Spiel. Nachdem Steffen Baumgart Davie Selke gegen Augsburg einen Denkzettel verpasst hat, dürfte der Stürmer zurück in die Startelf kehren. Eine Garantie sprach der Kölner Coach seinem Stoßstürmer allerdings nicht aus.

Zentrale Achse dürfte stehen

Nachdem Dejan Ljubicic erkrankt ausfällt, wird wohl Florian Kainz erneut auf der Sechs neben Eric Martel spielen, vielleicht aber auch ein wenig offensiver – je nachdem, ob Baumgart mit einer oder der Doppelsechs agieren wird. Dann wäre Luca Waldschmidt als zweite Sturmspitze eine Option. Mark Uth, der in der vergangenen Woche sein Startelf-Comeback gegeben hat, wird mit Sicherheit in der Startelf stehen. Genauso wie Eric Martel und die beiden Innenverteidiger Timo Hübers und Jeff Chabot, die Baumgart unter der Woche noch einmal gelobt hatte. Eine Änderung könnte es möglicherweise auf der linken Abwehrseite geben. Denn auch Leart Pacarada hatte eine Denkpause erhalten, für ihn stand Dominique Heintz in der Startelf. Baumgart lobte den Routinier. Ob der 30-Jährige gegen Bochum erneut in der Startelf steht, ist komplett offen. Dagegen sollte Rasmus Carstensen auf der rechten Seite die Nase vorne haben. Ansonsten gibt es wenig Grund für weitere Wechsel. So dürften Linton Maina und Luca Waldschmidt die Kette hinter Selke komplettieren.

So könnte der FC gegen Bochum spielen


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel