René Wagner über weitere Neuzugänge: „Wir haben die klare Überzeugung“

René Wagner stellt das erste Mal seine Startelf auf
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René Wagner über weitere Neuzugänge: „Wir haben die klare Überzeugung“

Mit dem Duell gegen die TSG Hoffenheim startet der FC in die neue Saison. Dabei ist nicht klar, ob sich das Gesicht des Kaders noch ein wenig verändert beim 1. FC Köln: Das sagt René Wagner zu den offenen Kaderstellen.

Nur noch wenige Tage bis zum Saisonauftakt gegen Hoffenheim und ein paar Tage mehr, um den Kader noch einmal zu verstärken. Veränderungen soll es geben, auf welcher Seite ist zumindest nicht vollends geklärt. Dazu wurde René Wagner auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Sinsheimer gefragt.

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Es waren nach eigener Aussage Highlights einiger Begegnungen, die sich René Wagner am Mittwochabend noch angesehen hat. Explizit das Spiel Tottenham gegen Charlton habe er nicht gesehen, die besten Momente des Duells waren dabei. Und so wird ihm auch nicht der Auftritt von Mikey Moore entgangen sein. Eben jenem 19-jährigen Talent, das der FC zu gerne unter Vertrag nehmen würde. Es ist und bleibt eine Hängepartie, in der sich die Kölner befinden. Eine grundsätzliche Einigung soll sowohl mit Moore als auch mit Tottenham eigentlich schon vorliegen. Zunächst hatte Roberto de Zerbi seine Hand auf der bevorstehenden Leihe, zuletzt kriselte der Youngster, bevor er dann gegen Charlton zündete. Nun ist Wagner kein Coach, der die Chance vor dem Mikro nutzt, um Lobeshymnen auf Spieler zu singen, schon mal gar nicht auf die, die noch nicht einmal in seinem Kader stehen. Die Situation um Mikey Moore wird den Trainer dennoch beschäftigen.

„Dann freuen wir uns“

Denn die Kölner sehen durchaus noch Nachholbedarf auf dem Transfermarkt. „Wir haben gesagt, anderthalb Kaderstelle haben wir noch offen“, erklärte der Trainer, sagte aber auch, dass sich der Stand nicht verändert habe. „Der Kader, der da ist, ist für die Bundesliga tauglich und mit dem werden wir in die Saison gehen“, sagte der Coach der Geißböcke. „Wenn wir jetzt noch ein oder zwei Spiele dazubekommen, dann freuen wir uns. Aber generell haben wir eine Mannschaft da, die uns dafür helfen wird, in der Liga zu bleiben.“ Ein Wortlaut, den man beim FC durchaus öfter gehört hat. Den hatte auch ein Steffen Baumgart gemeinsam mit Christian Keller in der Saison benutzt, der nachher im Abstieg endete. Das muss nichts heißen, kann aber. Denn gerade auf der Position des Linksverteidigers und in der kreativen Schaltzentrale der Offensive gibt es Baustellen, die man eigentlich zu gerne geschlossen hätte. Namen wurden viele gehandelt, ein Vollzug deutet sich aktuell nicht an.


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„Das wissen die Jungs“

Den Kölner Verantwortlichen wird also im Worst Case gar nicht viel anderes übrig bleiben, als dem aktuellen Kader zu vertrauen. Doch in Köln ist man fest von der Qualität im Kader überzeugt. Daran würden auch das Testspiel gegen Paderborn sowie der Auftritt gegen Würzburg nichts ändern, sagte Wagner. „Wir haben die klare Überzeugung, dass wir mit dieser Mannschaft die Klasse halten werden. Und so gehen wir jede Woche ins Training, so gehen wir in jedes Spiel rein, so werden wir jetzt auch am Samstag gegen Hoffenheim auf dem Platz stehen“, erklärte der Trainer weiter. „Auf was sich jeder verlassen kann, ist, dass wir in jeder Sekunde des Spieles mit voller Akribie, mit voller Power arbeiten werden. Das werden wir auch jeden Tag im Training machen und das wissen die Jungs.“ Gerade die Begegnung gegen Würzburg hat aber auch bei dem ein oder anderen Fan Skepsis hinterlassen. Der FC dominierte den Gegner, ohne für die große Gefahr zu sorgen.

Möglicherweise wird es dann aber auch noch Veränderungen auf der Abgangsseite geben. Youssoupha Niang hat den Verein bekanntlich für eine Leihe in der 2. Bundesliga bei St. Pauli verlassen. Mit Julian Pauli und Elias Bakatukanda stehen zwei weitere Talente in den Startlöchern, ebenfalls an anderer Stelle Spielpraxis zu sammeln. Dazu wollte sich Wagner nicht konkret äußern. Vielmehr ist der Coach guter Dinge, dass Niang bei den Kiezkickern weitere Entwicklungsschritte machen werde.

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Wiederkehrendes Muster: Marius Bülter überzeugt in der Vorbereitung, aber noch nicht in der Pflicht

Marius Bülter überzeugte nicht gegen Würzburg
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Wiederkehrendes Muster: Marius Bülter überzeugt in der Vorbereitung, aber noch nicht in der Pflicht

Keiner hat in der Saisonvorbereitung beim 1. FC Köln mehr Tore geschossen als Marius Bülter. Beim Pflichtspielauftakt in Würzburg stand der Stürmer über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz, überzeugen konnte er dabei allerdings nicht. Auch in der Saisonvorbereitung im letzten Sommer war die Situation ähnlich. Bülter trifft in Testspielen regelmäßig, wenn es zählt, überzeugt er nicht immer.

Als Marius Bülter im Sommer 2025 zum 1. FC Köln gewechselt ist, hätte sein Einstand kaum besser verlaufen können. Nach einer guten Vorbereitung köpfte der Stürmer den FC in Mainz am ersten Spieltag zum Sieg und auch bei seinem Heimdebüt gegen Freiburg eine Woche später gelang ihm ein Treffer. Diese Form konnte Bülter allerdings nicht lange halten und bewegte sich während der Saison stets zwischen Startelf und Bankplatz. Ein vergleichbares Schicksal könnte dem 33-Jährigen auch in dieser Spielzeit wieder bevorstehen.

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Beim Pflichtspielauftakt in Würzburg konnten viele Kölner Spieler nicht überzeugen. Einer der unauffälligsten an diesem Tag war Marius Bülter. Nach einer starken Vorbereitung durfte er verdientermaßen von Anfang an ran, konnte das in ihn gesetzte Vertrauen aber nicht rechtfertigen. Zu keinem Zeitpunkt fand er in die Partie und seine abgefälschte Flanke vor dem Ausgleich blieb seine einzige nennenswerte Aktion an diesem Montagabend.

Welche Rolle hat Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Bülter zählt zu den erfahrensten Spielern im Kölner Kader. Mit seinen 33 Jahren hat der Offensivmann bereits einiges erlebt und für verschiedene Vereine gespielt. Er gilt als laufstark und fleißig gegen den Ball und gibt immer alles auf dem Platz. Sportlich könnte die Luft für den Routinier in diesem Jahr aber dünn werden, insbesondere wenn er seine Leistung nicht auf den Rasen bekommt. Bülter kann sowohl auf der Position des Mittelstürmers, der hängenden Spitze, als auch des Linksaußen agieren.


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Gleichzeitig ist die Konkurrenz im Kader auf all diesen Positionen groß. Im Sturmzentrum ist Ragnar Ache gesetzt. Als sein Ersatzmann wurde im Sommer Thijs Dallinga aus Bologna verpflichtet. Zudem interpretiert Bülter die Position nicht als klassischer Strafraumstürmer, sondern eher als ein mobiler Mann, der in unterschiedlichen Räumen auftaucht. Für die Position hinter der Spitze, auf der Bülter in Würzburg zum Teil agierte, steht Luca Waldschmidt als Konkurrent parat. Aktuell laboriert dieser an einer Muskelverletzung, ein längerfristiger Ausfall ist allerdings nicht zu erwarten. Außerdem soll mit Mikey Moore noch ein hochtalentierter Offensivspieler verpflichtet werden, der flexibel eingesetzt werden kann und vermutlich in der internen Rangordnung über Bülter anzusiedeln ist. Auf der Position auf dem linken Flügel führt kein Weg an der neuen Kölner Nummer zehn Said El Mala vorbei. Mit Reigan Heskey steht zudem ein spannender junger Spieler als Ersatz bereit und drängt auf Einsatzminuten.

Bülters Aussichten für die Saison 2026/27

Marius Bülter hat eine Rolle im FC-Kader, die über das Sportliche hinausgeht. Mit seiner Mentalität und seiner Erfahrung bringt er stets neue Energie in die Offensive und kann auch mit wichtigen Treffern Verantwortung übernehmen. Je nach Spielstand und Ausgangslage kann es genau das sein, was die Mannschaft braucht. Obwohl die Startelfeinsätze von Bülter in dieser Saison überschaubar ausfallen könnten, stellt er dennoch stets eine Waffe von der Bank dar. Eine Waffe, die nicht immer gebraucht wird – über die man in Köln aber dennoch froh sein dürfte.

Wo hat Marius Bülter schon alles gespielt?

Bülter hat zunächst beim SV Rödinghausen in der Regionalliga gespielt. Von dort aus führte ihn sein Weg über Magdeburg, Union Berlin, Schalke und Hoffenheim schließlich zum 1. FC Köln.

Wann startet die Bundesligasaison?

Die Bundesligasaison 2026/27 startet am 28. August mit der Partie Bayern München gegen den VfB Stuttgart. Der FC steigt einen Tag später ein und empfängt zum Auftakt die TSG Hoffenheim in Müngersdorf.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers noch nach einer Verstärkung. Für die Offensive wird weiterhin ein Leihe von Mikey Moore gehandelt. Weitere Zugänge sind eher unwahrscheinlich, obwohl sich auf den letzten Metern der Transferphase immer noch kurzfristig Dinge ergeben können.

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Mikey Moore überzeugt bei Tottenham und spielt dem 1. FC Köln damit eigentlich sogar in die Karten

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Mikey Moore überzeugt bei Tottenham und spielt dem 1. FC Köln damit eigentlich sogar in die Karten

Mit seinem starken Auftritt gegen Charlton hat Mikey Moore sicherlich einmal mehr Pluspunkt bei den Verantwortlichen der Spurs gesammelt. Unter den Kölner Anhängern macht sich die Sorge breit, dass es nun nicht mehr zum Wechsel nach Köln kommt. Dabei spricht die gute Leistung sicher nicht gegen den 1. FC Köln: Deswegen ist eine Leihe noch immer möglich.

Nur noch wenige Tage bleiben den Kölnern einen weiteren Transfer in trockene Tücher zu bringen. Mikey Moore steht weiterhin oben auf der Liste. Und der gute Pokal-Auftritt soll das nicht verhindern. Im Gegenteil.

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„Viele Fehler“ waren es, die Tottenham-Coach Roberto de Zerbi am vergangenen Wochenende bei einem seiner Lieblingsspieler ausgemacht haben wollte. Im Duell gegen Brentford gab Mikey Moore sicherlich nicht die beste Bewerbung für mehr Einsatzzeit ab. Die erhielt der 19-Jährige am Mittwochabend aber dennoch. Im Pokal brachte der Youngster die Lilywhites gegen Charlton Athletic auf Kurs und den ein oder anderen FC-Fan um sorgenfreie Minuten. Denn die Leistung gegen den Zweitligisten war wieder eine ganz andere, erinnerte mindestens numerisch an den Auftritt im Testspiel gegen die TSG Hoffenheim, als der Offensivspieler einen Doppelpack schnürte. Nun aber bereitete Moore ein Tor vor, nachdem er zuvor mit einem wunderschönen Schuss Tottenham überhaupt erst in Führung gebracht hatte. Die Qualität des Offensivspielers ist unbestritten. Und nach dem Auftritt gegen die Addicks fragten sich wohl mehrere FC-Fans, ob die erhoffte Leihe durch die Gala in weite Ferne gerückt sei.

Konkurrenz ist groß und wird größer


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Dabei könnte die Leistung doch eigentlich eine genau entgegengesetzte Wirkung haben. Getreu dem Motto „Jetzt erst recht“. Moore hat am Mittwochabend erneut aufblitzen lassen, warum er in England als eins der ganz großen Talente gilt. Der 19-Jährige ist mit einer hervorragenden Technik gesegnet, auf höchstem Niveau ausgebildet und hat die Ideen, Situationen spielerisch zu lösen. Kein Wunder also, dass Tottenham mittelfristig mit dem Spieler fest plant. Allerdings zeigte die Diskrepanz zu vergangenem Samstag eben auch, dass dem Youngster noch die nötige Konstanz fehlt. Schwankungen, die in dem Alter normal sind. Schwankungen, die sich Tottenham während der Saison aber nicht leisten will. Ferade, wenn die Lilywhites im Konzert der großen englischen Teams mitmischen wollen. Nicht umsonst wurden bereits mehr als 350 Millionen Euro investiert, es sollen weitere folgen. Die 400-Millionen-Marke ist nur noch eine Frage der Zeit. Namen wie Omar Marmoush oder Cody Gakpo lassen keinen Zweifel daran, in welcher Rolle sich die Spurs in dieser Spielzeit sehen.

Moore dürfte zwar seine Chancen bekommen, aber Savinho und Co. wechseln sicher auch nicht nach Nordlondon, um auf der Bank zu sitzen. Oder anders ausgedrückt: Eine Leihe dient bekanntlich nicht dazu, einen schwachen Spieler abzugeben, der könnte verkauft werden. Die Leihe soll den Talenten die Chancen geben, sich qualitativ weiterzuentwickeln. Eigentlich ist Moore auf der linken Außenbahn zu Hause. Dort scheint de Zerbi aber eher Mathys Tel zu sehen. Zumindest spielte der Ex-Bayern-Profi in den vergangenen Partien dort, der Youngster wich auf die halbrechte Position aus. Mit Savinho kommt nun der nächste Flügelspieler (Marktwert 35 Millionen Euro). Auf der rechten Seite ist eigentlich Mohammed Kudus vorgesehen, der allerdings aufgrund von Verletzungen noch Rückstand hat. Omar Marmoush und Cody Gakpo wären zudem weitere polyvalente Offensivspieler, die Moore die Einsatzzeit streitig machen dürften – trotz des starken Auftritts im Pokal – zumindest wird Tottenham nicht mehr als 400 Millionen Euro für die Bank investieren.

Welche Position spielt Mikey Moore?

Der Offensivspieler ist vor allem auf dem linken Flügel zu Hause. Kann aber auch im offensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn spielen. Der 19-Jährige ist polyvalent einsetzbar.

Warum soll es keine Kaufoption für Mikey Moore geben?

Mikey Moore gilt als eins der größten Offensivtalente Englands. Der 19-Jährige wird von den Verantwortlichen in Tottenham sehr geschätzt. Man plant mittelfristig mit dem Spieler und will ihn auf keinen Fall abgeben. So wurden in diesem Sommer gleich mehrere Angebote von rund 30 Millionen Euro abgelehnt.

Schlägt Köln auf dem Transfermarkt noch einmal zu?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

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Offiziell: Youssoupha Niang wechselt in die 2. Bundesliga

Youssoupha Niang macht in der Vorbereitung einen starken Eindruck
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Offiziell: Youssoupha Niang wechselt in die 2. Bundesliga

Es hatte sich bereits am Mittwoch angekündigt, nun macht es der 1. FC Köln offiziell: Youssoupha Niang wechselt zum FC St. Pauli. Der Stürmer soll beim Zweitligisten Spielpraxis sammeln. Niang verlässt die Geißböcke wie berichtet auf Leihbasis.

Am Mittwoch für Gespräche freigestellt, am Donnerstag folgte der Vollzug. Youssoupha Niang wird künftig für den FC St. Pauli auflaufen. Der Angreifer wechselt auf Leihbasis zu den Kiezkickern und soll Spielpraxis sammeln.

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Thomas Kessler hatte es in der Vergangenheit gerne immer wieder betont. Es gibt beim FC Spieler, die besser als Regionalliga mit der U21 sind, aber bei den Profis noch nicht die Aussicht auf viel Spielpraxis haben. Gerade für diese Youngster suchen die Geißböcke Leihvereine. Und der FC hat für Youssoupha Niang einen gefunden. Bereits am Sonntag war der Spieler nicht für den Kader des Pokalspiels gegen Würzburg nominiert worden, am Mittwoch war er nicht mehr Teil im Trainingskader, für Gespräche freigestellt, nun als der Wechsel zum FC St. Pauli.

„Youss hat in der Vorbereitung gezeigt, dass er in seiner Entwicklung noch einmal einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht hat“, sagte Kessler. „Gleichzeitig ist die Aussicht auf regelmäßige Spielzeit in der Bundesliga bei uns aktuell begrenzt. Mit dem FC St. Pauli haben wir einen Club gefunden, der ihm ein sehr gutes Umfeld bietet und bei dem er sich auf hohem Niveau neuen Herausforderungen stellen kann.“

Niang ein Gewinner der frühen Vorbereitung

Beim Zweitligisten soll er möglichst viele Spiele abreißen, bevor er im kommenden Sommer wieder zurückkomt. „Wir sind überzeugt, dass dies der nächste richtige Schritt in Youss’ Entwicklung ist. Wir werden seinen Weg weiterhin eng begleiten und wünschen ihm und dem FC St. Pauli eine erfolgreiche Saison“, so der Geschäftsführer weiter. Niang hatte in der Vorbereitung einige gute Spiele absolviert. Der Offensivspieler war gerade in den ersten Testspielen der Geißböcke ein Leistungsträger, erzielte auch einige Tore und zeigte sich in guter Frühform. Im Laufe der Vorbereitung nahm die Formkurve ein wenig ab.

Durch die Verpflichtungen von Thijs Dallinga und möglicherweise einen weiteren Offensivspieler der Marke Mikey Moore könnte es Niang in den kommenden Saison schwer haben, auf Einsatzzeit zu kommen. „Am Ende der Vorbereitung habe ich ein sehr offenes und gutes Gespräch mit René über meine aktuelle Rolle beim FC geführt. Diese Ehrlichkeit war wichtig und hat mich gefreut, weil ich mich weiterentwickeln möchte – und dafür muss ich spielen“, so Niang.


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Der FC setzt erneut auf Leihspieler


Der gebürtige Bonner wechselte 2019 vom Bonner SC in die Jugend der Geißböcke. Schon in der vergangenen Saison feierte er sein Profi-Debüt unter Lukas Kwasniok. Dem Stürmer trauen die Kölner den Sprung zu den Profis auch dauerhaft zu, allerdings über den Umweg einer Leihe. Nun ist es also St. Pauli geworden. „Ich bin sehr froh, dass mich der FC dabei unterstützt hat, mit St. Pauli einen coolen Club zu finden, bei dem ich die Chance auf Spielpraxis in der 2. Bundesliga habe und mich weiterentwickeln kann“, sagt der Angreifer. Schon in der vergangenen Woche hatte Thomas Kessler erklärt, es könne nun durchaus harte Entscheidungen in Bezug auf weitere Abgänge geben. So könnten auch Elias Bakatukanda oder Julian Pauli weitere Leihen anstreben.

Seit wann spielt Youssoupha Niang für den 1. FC Köln

Der Spieler wechselte 2019 aus der Jugend des Bonner SC in die Akademie der Geißböcke. Im vergangenen Jahr feierte er dort sein Profidebüt.

Auf welcher Position spielt Youssoupha Niang?

Youssoupha Niang ist hauptsächlich in der Offensive zu Hause. Der Spieler kann auf den Flügeln, aber auch im Zentrum eingesetzt werden.

Wie lange hat Youssoupha Niang noch Vertrag beim FC?

Der gebürtige Bonner hat noch bis 2028 Vertrag. Aktuell strebt der Club eine Leihe des Spielers an.

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Der FC setzt weiter auf Leihen, doch die Zeit rennt: Wer verlässt noch den 1. FC Köln?

Wird es noch weitere Leihspieler beim FC geben?
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Der FC setzt weiter auf Leihen, doch die Zeit rennt: Wer verlässt noch den 1. FC Köln?

Gleich mehrere junge Spieler standen am Montag nicht im Pokal-Kader der Geißböcke. Ein Fingerzeig, denn für einige sind Leihen sicherlich eingeplant beim 1. FC Köln: Diese Spieler könnten vor dem Deadline Day noch gehen. Youssoupha Niang steht beispielsweise vor einem Abschied Richtung 2. Bundesliga.

Der FC hat am Dienstagnachmittag seinen neuen Leihspieler-Manager vorgestellt. Tim Kister soll sich künftig um die verliehenen Spieler kümmern. Wie viele das am Ende seien werden, ist aktuell offen. Denn es sollen eigentlich noch weitere Leihen beim 1. FC Köln folgen, doch die Zeit rennt.

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Die Erfahrung kann sich sehen lassen. Mehr als 200 Pflichtspiele hat Tim Kister auf dem Buckel. Fast zehn Jahre spielte der ehemalige Innenverteidiger für den SV Sandhausen. Eine beachtliche Zeit, aber auch eine Zeit, die Kister nie in die Situation brachte verliehen zu werden. Das wird künftig aber die Kernaufgabe des Ex-Spielers sein, der sich seine Expertise nach der Fußballer-Laufbahn beim DFB holte. Eine Woche vor dem Deadline Day hat der FC eine weitere Umstrukturierung in der Manager-Abteilung vorgenommen. Das gab der Verein am Dienstagnachmittag bekannt. Kister kümmert sich künftig eben um die Leihspieler der Geißböcke und zwar jene, die an andere Vereine ausgeliehen sind. „Über zahlreiche Leihen konnten wir in der Vergangenheit bereits unter Beweis stellen, dass dieser Schritt ein erfolgreicher Weg sein kann. Bildlich gesprochen, ist es der Schritt, den es zwischen dem Franz-Kremer-Stadion und dem RheinEnergieStadion braucht“, erklärte Kölns technischer Direktor Lukas Berg die Personalie.

Nicht alle Hoffnungen der Nachwuchsspieler des 1. FC Köln erfüllen sich

Tatsächlich setzen die Kölner seit einigen Jahren verstärkt auf diesen Zwischenschritt. Denn in der Ausbildung der Nachwuchsspieler gibt es immer wieder ein grundsätzliches Problem. Zu gut für die Regionalliga, aber noch nicht gut genug für die Bundesliga. Die Folge war in der Vergangenheit bekanntlich auch schon mal der Abgang des ein oder anderen potenziellen Talents. Ein Kritikpunkt, der immer wieder hervorgeholt wird. Dessen Argumentation aber nur in kleinen Teilen berechtigt ist. Ob Justin Diel, Justin von der Hitz oder Meiko Wäschenbach – gleich mehrere hochgehandelte Youngster hatten zuletzt aus unterschiedlichen Gründen ihre Schwierigkeiten, bei ihren neuen Vereinen Fuß zu fassen. Der ganz große Durchbruch ist bislang ausgeblieben. Einigen Nachwuchshoffnungen hatte man beim FC einen anderen Weg vorgeschlagen, dieser reichte dem ein oder anderen Akteur oder den jeweiligen Beratern nicht.


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Mit Spielern wie Jonas Urbig oder Tim Lemperle hat man mit Leihen gute Erfahrungen gemacht. Selbst wenn diese nun bekanntlich nicht mehr für Köln spielen. Fynn Schenten ist die aktuelle Leihgabe der Geißböcke. Der Stürmer spielt nun für Roda Kerkrade in den Niederlanden, fällt aber aktuell verletzt aus. Jaka Potocnik, Yannick Mausehund und Jusuf Gazibegovic sind zudem verliehene Spieler der Kölner. Letzterer wird wohl den Planer in seiner Funktion nicht benötigen. Doch es könnten andere folgen. Allen voran Youssoupha Niang, für den ebenfalls eine Leihe vorgesehen ist. Wie berichtet, ist der Offensivspieler freigestellt und soll wohl Richtung St. Pauli wechseln. Auch bei weiteren muss recht schnell eine Entscheidung her. Denn das Transferfenster schließt in einer Woche. Zumindest in Deutschland und Teilen Europas. Heißt: Sollen die Akteure noch verliehen werden, müsste sich bis dahin ein Leihverein finden. Auf der Liste der potenziellen Abgaben steht Elias Bakatkanda ganz weit oben. Der Innenverteidiger ist gerade von seiner Leihe aus Linz ans Geißbockheim zurückgekehrt. Und das mit einer beachtlichen physischen Entwicklung.

Wer könnte den FC auf Leihbasis noch verlassen?

Beim FC ist man dennoch der Meinung, dass ein Zwischenschritt für den Abwehrspieler genau richtig sei. Für Julian Pauli scheint die Situation ebenfalls kompliziert. Auch das zweite Eigengewächs belegt einen Platz hinter der Top-Vier. Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili scheinen aktuell als Innenverteidiger-Duo gesetzt, knapp vor Joel Schmied und Rav van den Berg. Der Abstand zu Pauli ist aufgrund von Verletzungen da schon größer. Ob Pauli aber wirklich verliehen wird, scheint aktuell unklar. René Wagner betonte zuletzt, dass er jede Position gerne doppelt besetzt hätte. Das wäre mit vier Innenverteidigern in einer Viererkette der Fall, Wagner erklärte aber auch, dass jene nicht in Stein gemeißelt sei. Und bei einer Fünferkette mit drei Innenverteidigern scheint die Anzahl von vier dann doch wieder dünn. Gerade, wenn man sich das vergangene Jahr mit den zahlreichen Ausfällen im Defensivverbund anschaut.

Möglicherweise sind da noch andere Akteure. Patrik Kristal und Cenny Neuman gelten als mögliche Leihkandidaten. In allen Fällen müssen schnelle Entscheidungen her. Denn eine Hängepartie zwischen zu gut für die Regionalliga, zu wenig für die Bundesliga kann keiner dieser Akteure gebrauchen.

Wird sich der Kader bis zum Deadline Day noch verändern?

Es sind noch mehrere Veränderungen geplant. Auf der Zugangsseite soll noch ein Linksverteidiger kommen. Aber auch in der Offensive sind Spieler geplant. Es könnte aber auch nach Abgänge geben, wenn die Spieler mit der erwartbaren Einsatzzeit nicht einverstanden sind.

Warum wurde Fynn Schenten verliehen?

Der Kölner Offensivspieler soll in Kerkrade mehr Einsatzzeit sammeln. Beim FC würde er bei den Profis kaum zum Einsatz kommen und wäre bei der U21 nicht wir erhofft gefordert.

Warum spielt Julian Pauli nicht?

Der Innenverteidiger war in der Vorbereitung einige Male verletzt. Aktuell haben gleich vier Spieler die Nase vor Pauli.

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Suche nach Verteidiger: FC holte sich offenbar einen Korb bei PSV Eindhoven

Angeblich soll Kiliann Sildillia auf der Liste der Geißböcke gestanden haben
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Suche nach Verteidiger: FC holte sich offenbar einen Korb bei PSV Eindhoven

Nur noch wenige Tage bis das Transferfenster schließt. Die Kölner wollen und müssen noch einmal nachlegen. Vor allem ein Außenverteidiger steht noch auf dem Wunschzettel. Anscheinend gab es aber bereits eine Abfuhr. Der 1. FC Köln holt sich bei PSV einen Korb für Kiliann Sildillia.

Der FC sucht weiterhin nach einer Verstärkung für die Außenverteidigung. Denn im Kader gibt es eigentlich nur drei nominelle Abwehrspieler für die Außenpositionen. Wie der niederländische Journalist und PSV-Insider Rik Elfrink nun berichtet, sollen die Kölner ihr Interesse für einen Spieler von PSV Eindhoven hinterlegt haben. Der niederländische Club machte aber wohl schnell klar, dass es zumindest eine erhoffte Leihe nicht geben würde.

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Erfahrungen mit dem FC hat der 24-Jährige schon mal gute gemacht. Zwei Mal traf Kiliann Sildillia auf die Geißböcke, zwei Mal gewann dann der Außenverteidiger mit Freiburg. Und beide Male verdient, vor allem aber zu Null. Dr Franzose war damals noch für Freiburg unterwegs. Ob der Außenverteidiger Thomas Kessler noch von damals gut im Kopf geblieben ist, ist offen. Ein Interesse soll es aber an dem Spieler gegeben haben. Wie der niederländische Journalist Rik Elfrink berichtet, sollen die Kölner das Interesse an dem Spieler aber wohl hinterlegt haben. Zur Diskussion stand wohl eine Leihe. Denn der Ex-Freiburger soll laut dem Online-Portal transfermarkt.de sieben Millionen Euro wert sein und hat noch Vertrag bis 2030. Bei Eindhoven hält man eigentlich viel von dem Franzosen und auch deswegen, soll das Angebot abgelehnt worden sein. Und nicht nur das der Kölner, auch Bremen war an einer Leihe interessiert, auch Bremen erhielt demnach eine Abfuhr.

Kauf wohl keine Option für den 1. FC Köln


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Zumindest in der Theorie wäre ein Kauf möglich. Allerdings ist der angesichts des Marktwerts schon sehr unwahrscheinlich. Der FC wird wohl kaum ein Angebot in dieser Höhe für den vermeintlichen Backup von Gideon Mensah aufbringen. Zudem will Eindhoven den Spieler nach einer guten Saison behalten. Ganz abgesehen davon, ist Sildillia auf der rechten Abwehrseite zu Hause, kann auch in der Innenverteidigung spielen, doch der FC sucht eigentlich einen Abwehrspieler für die linke Seite. Ein mögliches Szenario wäre dann wohl, dass Alessio Castro-Montes die Alternative auf der linken Seite wäre. So oder so wird es zu dem Transfer wohl nicht kommen. Zuletzt gab es auch Gerüchte um den französischen Spieler Eric Bocat von Stoke City. Weitere gehandelte Namen sind aktuell nicht seriös.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Warum soll es keine Kaufoption für Mikey Moore geben?

Mikey Moore gilt als eins der größten Offensivtalente Englands. Der 19-Jährige wird von den Verantwortlichen in Tottenham sehr geschätzt. Man plant mittelfristig mit dem Spieler und will ihn auf keinen Fall abgeben. So wurden in diesem Sommer gleich mehrere Angebote von rund 30 Millionen Euro abgelehnt.

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Und jetzt??? Überragender Mikey Moore bringt Tottenham auf Kurs gegen Charlton – „Wir müssen die beste Lösung finden“

Mikey Moore überzeugte für Tottenham gegen Charlton
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Und jetzt??? Überragender Mikey Moore bringt Tottenham auf Kurs gegen Charlton – „Wir müssen die beste Lösung finden“

Wie geht es weiter mit Mikey Moore? Eigentlich stehen die Zeichen gut für den FC. Die Kölner wollen den Spieler, der Spieler will ans Geißbockheim und Tottenham soll zuletzt auch einer Leihe zugestimmt haben. Doch nun sorgt der Spieler selbst für Zweifel, aber nicht beim 1. FC Köln: Mikey Moore überragt gegen Charlton.

Wenn es für die Interessenten noch eine passende Bewerbung hätte geben müssen, dann hat Mikey Moore sie am Mittwochabend auf den Tisch gelegt. Gegen Charlton überzeugte der 19-Jährige nicht nur, er brachte die Lilywhites gegen den englischen Zweitligisten auf Kurs.

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Die Worte von Roberto de Zerbi waren überraschend deutlich, die Kritik der Fans groß. Doch Mikey Moore zeigte nach der bitteren 0:3-Niederlage gegen Brentford am Wochenende die richtige Reaktion und spielte im Pokal gegen Charlton Athletic groß auf. Beim 5:1-Erfolg der Lilywhites erzielte der 19-Jährige zunächst ein Traumtor von der Strafraumkante, noch vor dem Wechsel legte Moore Mitspieler Dominic Solanke – wenn auch ein wenig glücklich – das 2:0 auf. Der Engländer blieb auch weiterhin auffällig, trug sich dann aber nicht weiter in die Scorerliste ein. Nach dem enttäuschenden Auftritt gegen Brentford deutete die Kritik des Coachs dann doch auf einen Wechsel hin. Nicht nur das, wie berichtet, hat der FC die Intensität im Buhlen um den Spieler erhöht. Erst am Montag hatte das Portal Teamtalk berichtet, dass die Kölner innerhalb der folgenden 48 Stunden den Deal in trockene Tücher bringen wollten. Zwar war klar, dass Moore am Mittwoch noch einmal für Tottenham auflaufen würde, die Leihe soll eigentlich aber dennoch wahrscheinlich sein.

Auch Savinho überzeugt


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Denn mit Savinho haben die Spurs den gewünschten Ersatz für Moore nun unter Vertrag genommen. Auch mit Omar Marmoush und Man City soll eine Einigung erzielt worden sein. Und es gibt weitere Offensivspieler auf der Wunschliste. Jetzt aber überzeugte Moore mal so richtig und dürfte auch Trainer de Zerbi überzeugt haben. Der gilt eigentlich ohnehin als Fan des Youngsters, hielt lange die Hand auf dem Deal. Moore lief wie schon am Wochenende auf der halbrechten Position auf. Immerhin: Auch der vermeintliche Nachfolger Savinho, der für die Schlussphase, aber nicht für Moore kam, überzeugte direkt. Der Brasilianer erzielte kurz nach seiner Einwechslung das zwischenzeitliche 4:0 und legte dann sogar das 5:0 auf. Trotz des guten Auftritts ist der Wechsel nach Köln aber nicht vom Tisch. „Aktuell müssen wir herausfinden, was die beste Lösung für ihn und für uns ist, denn ich würde ihn gerne behalten. Er ist zwar noch jung, aber ein guter Spieler“, erklärte de Zerbi. „Wir dürfen aber keine falsche Entscheidung treffen, denn er muss auf jeden Fall spielen und Spielpraxis sammeln.“ 

Es bleibt also spannend. Tatsächlich könnte der Deal platzen, aber auch in den kommenden Tagen dann finalisiert werden. Die Zeit rennt. Am kommenden Dienstag schließt das Transferfenster. Bis dahin muss Köln seinen Kader komplett haben.

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Die nächste Rolle für Jan Thielmann, das nächste Experiment? Der Plan geht in Würzburg nicht auf

Jan Thielmann vom 1. FC Köln
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Die nächste Rolle für Jan Thielmann, das nächste Experiment? Der Plan geht in Würzburg nicht auf

Wie schon gegen Paderborn lief Jan Thielmann auch gegen die Würzburger Kicker als offensiver Mittelfeldspieler auf. Das mit mäßigem Erfolg. Der 24-Jährige war am Montagabend in der Vorwärtsbewegung kein Faktor für den 1. FC Köln: Das Experiment mit Jan Thielmann geht nicht auf.

Etwas überraschend lief Jan Thielmann am Montagabend erneut als zentraler offensiver Mittelfeldspieler auf. Eine Rolle, die nicht so richtig zum 24-Jährigen passen wollte. Zumindest war der Einfluss gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Drittligisten nicht der größte.

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René Wagner lässt sich bekanntlich eher selten zur Einordnung seiner Spieler hinreißen, bewertet die Mannschaft gerne im Kollektiv. Würde der Trainer aber dann mal eine Top-5 der Gewinner der Vorbereitung auf eine Liste aufschreiben, Jan Thielmann stünde wohl mit großer Wahrscheinlichkeit darauf. Denn der Kölner Coach hob dann eben doch einen Spieler im Anschluss an das Trainingslager in Kitzbühel hervor, lobte zu recht Einsatz sowie Leidenschaft und belohnte die gute Leistung eben auch mit einem Startelf-Einsatz im ersten Pflichtspiel und das auch noch auf besonderer Position. Thielmann lief wie schon im letzten Testspiel gegen Paderborn hinter den Spitzen auf. Eine zentrale Rolle und erstaunlicher Weise auch eine neue Rolle. Erstaunlich, weil der 24-Jährige bereits auf so ziemlich jeder Feldspieler-Position schon aufgelaufen ist – so zumindest die Wahrnehmung. Rechtsaußen, rechter Verteidiger, Mittelstürmer, aber auch zahlreiche Positionen auf der linken Seite.

Kessler äußert sich zur Position von Jan Thielmann

Nun kommt also noch die Position im offensiven zentralen Mittelfeld dazu, und das, obwohl der Spieler eher im rechten Mittelfeld beheimatet ist. Thielmann, der in der Vergangenheit immer wieder betonte, dass er dort spiele, wo ihn der Trainer aufstelle, wusste in ungewohnter Rolle aber gegen Würzburg nicht zu überzeugen. Noch in der vergangenen Woche hatte sich der Föhrener den Fragen der Journalisten gestellt und in diesem Rahmen erklärt, wie zufrieden er mit seiner eigenen Vorbereitung sei. Nun würde er versuchen, diese Form auch in den Pflichtspielen auf den Platz zu bringen. Das gelang nicht. Thielmann kreierte kaum neue Chancen, so gut wie kein Angriff lief über den FC-Profi, der Akteur blieb blass. „Das ist jetzt sicherlich nicht eine Thematik, die wir jetzt für jedes Spiel haben. Wir haben uns überlegt, wie wir in der Offensive noch einen Offensivspieler mehr auf dem Platz haben können“, erklärte Thomas Kessler. Rein numerisch ist der Plan aufgegangen, qualitativ dann aber nicht.


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Der 1. FC Köln ist in der Offensive zu ausrechenbar

Und das machte die Kölner dann ausrechenbar. Die Angriffe erfolgten meist über die linke Seite. Said El Mala versuchte es beispielsweise mehrfach im Eins-gegen-eins, das jedoch mit überschaubarem Ertrag. Auch, weil Würzburg immer wieder doppelte. Der FC war in der Offensive lange harmlos, erst Matchwinner Isak Johannesson drehte die Partie. Für den FC blieb wohl die Erkenntnis, das möglicherweise ein weiteres Experiment um Thielmann noch nicht die Lösung ist. Der 24-Jährige war bekanntlich in der Vergangenheit auch schon als Rechtsverteidiger auserkoren worden. Die Baustelle auf der rechten Abwehrseite konnte das Eigengewächs aber nicht schließen. Abhilfe soll noch eine externe Verstärkung bringen. Diese wird wohl Mikey Moore heißen. Doch der Transfer ist noch nicht durch. Der Engländer könnte auch die spielerische Qualität auf dem rechten Flügel erhöhen. Denn auch dort passierte am Montag zu wenig. Und gleichzeitig würde der Fokus von Said El Mala auf der linken Seite genommen.

Auf welcher Position spielt Jan Thielmann?

Jan Thielmann ist eigentlich auf dem rechten Offensivflügel zu Hause. In der jüngeren Vergangenheit wurde der 24-Jährige aber auch immer wieder als rechter Verteidiger ausprobiert. Das Experiment scheiterte und wurde in der vergangenen Spielzeit ad acta gelegt.

Wie lange hat Jan Thielmann in Köln Vertrag?

Der gebürtige Föhrener steht beim FC noch bis Sommer 2028 unter Vertrag. Der Marktwert wird von transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro eingeschätzt.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

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Warum Ellyes Skhiri für den 1. FC Köln wichtig wird: „Ich werde mir 100 Prozent erarbeiten und für den Verein alles geben“

Ellyes Skhiri könnte beim FC eine gute Rolle spielen
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Warum Ellyes Skhiri für den 1. FC Köln wichtig wird: „Ich werde mir 100 Prozent erarbeiten und für den Verein alles geben“

Nur wenige Tage nach seiner Rückkehr in die Domstadt stand Ellyes Skhiri am Montagabend erstmals wieder für den 1. FC Köln auf dem Platz. In den letzten 15 Minuten der Partie konnte der Tunesier bereits andeuten, welche wichtige Rolle er einnehmen könnte. Nach durchwachsenen Jahren in Frankfurt sollen ihm das gewohnte Umfeld in Köln und Trainer René Wagner dabei helfen, zu alter Stärke zurückzufinden.

Nach seinem Abgang aus Köln im Sommer 2023 ist Ellyes Skhiri bei Eintracht Frankfurt nie richtig glücklich geworden. Immer wieder hieß es, dass die Frankfurter auf dem Transfermarkt nach Alternativen suchen. Das volle Vertrauen hat er nie gespürt. Dieses könnte ihm allerdings nun in Köln entgegengebracht werden. Trainer und Verantwortliche glauben an die Qualitäten des Rückkehrers.

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Skhiri-Debüt im Pokalspiel

Obwohl Skhiri in Frankfurt zuletzt nicht mehr mit der Mannschaft trainieren durfte, stand der Tunesier für den FC nach wenigen Trainingseinheiten im ersten Pflichtspiel der Saison sofort wieder auf dem Platz. In der Schlussphase deutete Skhiri bereits an, warum die Kölner ihn zurückgeholt haben. Gleichzeitig war ihm die längere Pause noch anzumerken. „Ich fand schon, dass man gemerkt hat, dass Ellyes noch seine Zeit braucht“, äußerte sich Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler im Nachgang der Partie. Zuletzt stand der Tunesier im Sommer bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika auf dem Platz. Das Turnier lief sowohl für sein Land, das er als Kapitän aufs Feld führte, als auch für ihn persönlich nicht wie erhofft. Nach drei deutlichen Niederlagen gegen die Niederlande, Japan und Schweden war schon nach der Gruppenphase Schluss.

Und auch in Frankfurt lief es nicht rund. „Die letzte Saison war nicht so einfach. Ich habe weniger gespielt. Die WM war auch nicht so gut“, sagte Skhiri am Mittwoch am Rande des Trainings. „Ich habe jetzt aber andere Ziele, werde mir 100 Prozent erarbeiten und für den Verein alles geben.“ Obwohl ihm die lange Pause noch anzumerken war, sieht Kessler auch das Positive und macht dem Neuzugang Hoffnung für die nächsten Wochen: „Die 15 Minuten taten ihm gut. Doch wer ihn kennt, der hat gemerkt, dass ihm schon noch ein wenig der Rhythmus fehlt. Er gibt der Mannschaft aber mit seinem Auftreten und seiner Präsenz ein gutes Gefühl und dann hoffen wir, dass er am Samstag ein bisschen mehr als 15 Minuten spielt.“

Perfect-Match in Köln?

Während seiner ersten Zeit beim 1. FC Köln hatte Skhiri die wohl stärkste Phase seiner Karriere. Gerade unter Steffen Baumgart war der Sechser unumstritten im Mittelfeldzentrum. René Wagner war damals Co-Trainer von Baumgart und weiß genau, was er an dem 31-Jährigen hat. „Wir haben im Vorfeld viel gesprochen. Ich kenne René., weil wir schon zusammen gearbeitet haben. Das hilft für das Vertrauen“. Der Tunesier gilt als ruhiger Charakter, für den Vertrauen sehr wichtig ist. Es sind die leisen Töne, die er anschlägt. Doch seine Stärken will er einbringen. „Ich hoffe, ich kann der Mannschaft mit meiner Erfahrung helfen. Ich kenne den Verein. Ich kenne ja auch die Atmosphäre im Verein. Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung, meiner Arbeit, meiner Disziplin helfen kann. Das ist meine Rolle. Ich werde vielleicht nicht so laut reden“, so Skhiri.

Die Verantwortlichen in Köln haben über den Sommer mehrfach betont, dass sie für die Sechs nur einen Spieler verpflichten werden, der genau das Anforderungsprofil erfüllt. Mit Skhiri haben sie genau diesen Kandidaten gefunden: Ein laufstarker Mann vor der Abwehr, der Räume schließen kann, bevor sie richtig aufgehen und auch offensiv Akzente setzen kann. Gerade seine Torgefahr hat ihn beim FC immer ausgezeichnet. Insgesamt 17-mal traf er für die Geißböcke. Unvergessen sein Doppelpack beim Auswärtssieg in Dortmund in der Saison 2020/21.


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Ich bin sehr glücklich, hier zu sein

Bei der Eintracht war seine Rolle hingegen deutlich defensiver. Sturmläufe, wie sie ihn in Köln auszeichneten, waren nicht gewollt. Im Kölner System dürfte er nun wieder mehr Freiheiten haben und mit Tom Krauß hat er zudem einen Abräumer neben sich, der ihm den Rücken freihalten kann. Auch ein Zusammenspiel mit Isak Johannesson oder Paul Okon-Engstler wäre denkbar. Die Hoffnungen auf den Rückkehrer, der in Zukunft mit der Sechs aufläuft, sind groß. In Köln soll er dem Spiel Struktur verleihen und das Team aus der Zentrale anführen. Dafür muss er aber zunächst zu seiner alten Form zurückfinden und wo könnte ihm das besser gelingen als in Köln?

Denn das Pflaster kennt der Spieler, kennt ein „paar alte Gesichter“. Das helfe ihm, sagt Skhiri. Dabei haben sich die Verhandlungen gezogen. „Ich bin 31, da war das eine wichtige Entscheidung. Am Ende hatte ich Angebote, aus Spanien zum Beispiel, aber die beste Entscheidung war Köln“, sagt Skhiri. „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein und nochmal für diesen Verein zu kämpfen.“

Wann hat Ellyes Skhiri bereits beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der 1. FC Köln für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Die nächste Leihe beim 1. FC Köln: Youssoupha Niang für Gespräche freigestellt

Youssoupha Niang macht in der Vorbereitung einen starken Eindruck
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Die nächste Leihe beim 1. FC Köln: Youssoupha Niang für Gespräche freigestellt

Thomas Kessler hatte in der vergangenen Woche „harte Entscheidungen“ in Bezug auf den Kader angekündigt. Diese scheinen nun zu greifen beim 1. FC Köln: Youssoupha Niang wurde für Gespräche freigestellt. Das teilte der Verein am Mittwochvormittag mit.

Einen ersten Fingerzeig gab es bereits am Sonntag. Youssoupha Niang gehörte nicht zum Kader, der nach Würzburg zum Pokalspiel reiste. Nun deutet sich ein Abgang an. Der Spieler wurde vom Verein für Gespräche freigestellt. Wie der „Express“ berichtet, soll es den Stürmer zum FC St. Pauli ziehen.

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Nachdem am Dienstag hauptsächlich Spieler auf dem Platz standen, die am Montag nicht über die gesamte Zeit spielten, ist am Mittwoch die komplette Mannschaft in die Vorbereitung auf das erste Bundesliga-Spiel gestartet. Allerdings fehlten mehrere Spieler. Sebastian Sebulonsen und Timo Hübers arbeiten weiter im Reha-Bereich, Luca Waldschmidt trainierte individuell. Und Youssoupha Niang ist künftig nicht mehr Teil der Trainingsgruppe der Kölner Profis. Der Stürmer wurde vom Verein für Vertragsgespräche mit anderen Vereinen freigestellt. Der Spieler soll ähnlich wie Fynn Schenten vorerst verliehen werden. Schenten spielt in der kommenden Saison für Kerkrade, laboriert aber gerade an einer Muskelverletzung. Für Niang will man eine ähnliche Lösung finden. Noch in der vergangenen Woche hatte Thomas Kessler auf dem Mitglieder-Stammtisch erklärt, dass es Spieler gäbe, für die die Bundesliga noch ein wenig zu hoch, die U21 in der Regionalliga aber zu klein sei.

Niang ein Gewinner der frühen Vorbereitung

Das gilt offenbar auch für den Stürmer. Der Offensivspieler war gerade in den ersten Testspielen der Geißböcke ein Leistungsträger, erzielte auch einige Tore und zeigte sich in guter Frühform. Im Laufe der Vorbereitung nahm die Formkurve ein wenig ab. Durch die Verpflichtungen von Thijs Dallinga und möglicherweise einen weiteren Offensivspieler der Marke Mikey Moore könnte es Niang in den kommenden Saison schwer haben, auf Einsatzzeit zu kommen. Die soll er sich nun bei einem anderen Club holen. Und wie der „Express“ berichtet, handelt es sich dabei um den FC St. Pauli. Die Kiezkicker wollen tatsächlich in der Offensive nachbessern. Niang würde passen. Der gebürtige Bonner wechselte 2019 vom Bonner SC in die Jugend der Geißböcke. Schon in der vergangenen Saison feierte er sein Profi-Debüt unter Lukas Kwasniok. Dem Stürmer trauen die Kölner den Sprung zu den Profis auch dauerhaft zu, allerdings über den Umweg einer Leihe.


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Schon in der vergangenen Woche hatte Thomas Kessler erklärt, es könne nun durchaus harte Entscheidungen in Bezug auf weitere Abgänge geben. So könnten auch Elias Bakatukanda oder Julian Pauli weitere Leihen anstreben.

Seit wann spielt Youssoupha Niang für den 1. FC Köln

Der Spieler wechselte 2019 aus der Jugend des Bonner SC in die Akademie der Geißböcke. Im vergangenen Jahr feierte er dort sein Profidebüt.

Auf welcher Position spielt Youssoupha Niang?

Youssoupha Niang ist hauptsächlich in der Offensive zu Hause. Der Spieler kann auf den Flügeln, aber auch im Zentrum eingesetzt werden.

Wie lange hat Youssoupha Niang noch Vertrag beim FC?

Der gebürtige Bonner hat noch bis 2028 Vertrag. Aktuell strebt der Club eine Leihe des Spielers an.

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