Ein ganz anders geplanter Abschied: Max Finkgräfe kehrt mit Leipzig zum 1. FC Köln zurück

Max Finkgräfe kommt bei RB Leipzig noch nicht zum Zug
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Ein ganz anders geplanter Abschied: Max Finkgräfe kehrt mit Leipzig zum 1. FC Köln zurück

Für Max Finkgräfe dürfte die bevorstehende Begegnung vielleicht das Highlight einer enttäuschenden Saison sein. Der Außenverteidiger ist im Sommer nach Leipzig gewechselt und kommt nicht so recht zum Zug. Am Sonntag gibt es wohl ein Wiedersehen: Max Fingräfe kehrt mit RB zum 1. FC Köln zurück.

Vier Jahre trug Max Finkgräfe das Trikot des 1. FC Köln, wurde vom Jugendspieler zum Shootingstar und U-Nationalspieler. Im Sommer wechselte der 21-Jährige nach Leipzig und kommt dort auf kaum Einsatzzeit. Am Ende hat sich der Wechsel vor allem für den FC gelohnt, der das Eigengewächs eigentlich gar nicht abgeben wollte.

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Es waren gleich mehrere Clubs, die vor etwas mehr als einem Jahr um die Gunst des Kölner Eigengewächses buhlten. Als das Winter-Transferfenster damals schloss, war die Hoffnung bei vielen FC-Fans groß, dass Max Finkgräfe beim FC vielleicht doch noch die Kurve, mehr Einsatzzeit bekommen würde. Der Linksverteidiger spielte unter Gerhard Struber bis zum Februar ganze fünf Mal, in der Rückrunde setzte der Österreicher dann häufiger auf das Kölner Talent. Doch so wirklich rund lief es für Finkgräfe nicht mehr. Und schon wieder gab es Gerüchte um einen Wechsel. Und das wiederum ein Jahr nachdem der Außenverteidiger einer der wenigen Lichtblicke bei den Geißböcken in der Abstiegssaison war. Finkgräfe hatte damals auf Zukunfts-Gespräche gehofft, die habe es aber nicht gegeben.

Und so schien ein Wechsel aus Sicht des Spielers nur eine Frage der Zeit. „Ich kann verstehen, dass bei Max eine gewisse Unzufriedenheit herrscht, auch weil er eine hohe Erwartungshaltung an sich selber hat. Ich habe mit ihm schon sehr offen darüber gesprochen und denke, dass seine Entwicklung beim 1. FC Köln noch nicht vorbei ist“, sagte Thomas Kessler im Mai letztes Jahres. Doch sie war im Sommer vorbei. Und das, obwohl dem Abwehrspieler ein Angebot vorgelegen haben soll. Finkgräfe entschied sich trotz laufendem Vertrag gegen einen Verbleib, der FC hätte das Eigengewächs gerne behalten. Leipzig bezahlte letztlich rund vier Millionen Euro und alleine dadurch haben sich die Vorzeichen dieses Transfers verändert.

Drei Einsätze, 37 Minuten

Denn Kessler wusste die Erlöse aus den Transfers von Finkgräfe und auch Damion Downs gut einzusetzen. Der Geschäftsführer der Geißböcke hat dem Kader ein neues Gesicht verliehen, den FC spielt eine beachtliche Runde, zahlreiche Transfers sind gut eingeschlagen, haben ihren Wert bereits gesteigert – ein sportlicher und wirtschaftlicher Gewinn. Die Entwicklung von Finkgräfe hat der FC nicht mehr vorangetrieben, aber sicherlich bei RB Leipzig im Auge behalten. Und die ist sicherlich nicht so vorangeschritten, wie es sich der Youngster erhofft hat. Der Ex-Kölner kommt in der Liga auf drei Einsätze, gerade einmal 37 Spielminuten. In Leipzig ist man bemüht, zu betonen, dass es sich bei Finkgräfe um einen Perspektivspieler handle, der seine Zeit bekomme und da sein soll, wenn David Raum ausfalle.

Das ist aber eher selten der Fall. RB will zudem mit dem Nationalspieler verlängern, baut auf den Kapitän. Die Perspektive ist für Finkgräfe sicherlich nicht die beste. Am Sonntag kehrt der 21-Jährige wieder zurück nach Köln, zu jenem Verein, den Finkgräfe nach eigener Aussage viel zu verdanken habe. Durch Verletzungen war der Spieler im Nachwuchs immer wieder zurückgeworfen worden. Beim FC fand er Halt, das Vertrauen, wurde zum Bundesligaspieler geformt. „Das vergesse ich dem Verein nie“, hatte Finkgräfe 2024 gesagt. Verletzungsbedingt verpasste „Finke“ auch das Hinspiel in Leipzig. Es wird also eine besondere Rückkehr für den ehemaligen FC-Profi. Ob sie mit Einsatzzeit im Kölner Stadion verbunden ist, erscheint aber eher fraglich.


Shootingstar des 1. FC Köln: Said El Mala und die Suche nach der Leichtigkeit

Said El Mala vom 1. FC Köln
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Shootingstar des 1. FC Köln: Said El Mala und die Suche nach der Leichtigkeit

Nach wie vor ist er der FC-Shootingstar der Saison. In den vergangenen Partien war der Youngster aber deutlich weniger auffällig als noch in 2025 beim 1. FC Köln: Said El Mala ist auf der Suche nach der Leichtigkeit.

Sieben Tore, drei Vorlagen: Said El Mala spielt eine überragende Debüt-Saison in der Bundesliga. In den vergangenen Wochen baute der Youngster im Vergleich zu der Anfangszeit jedoch etwas ab und erlebt nun seine erste schwere Phase bei den Geißböcken.

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Einen Moment gab es gegen den VfL Wolfsburg dann doch noch, in dem Said El Mala seine ganze Qualität zeigte. In der letzten Minute des Spiels behauptete der Shootingstar auf der linken Seite gegen Saël Kumbedi den Ball, zog nach innen, dribbelte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und kam frei vor dem Wolfsburger Tor zum Abschluss. Wölfe-Keeper Kamil Grabara behielt jedoch im Duell die Oberhand. Aber auch ohne ein Tor war es eine typische El-Mala-Szene, in der der Youngster seine große Klasse zeigte. Allerdings war es für die vergangenen Partien des 19-Jährigen ebenfalls passend, dass der Ball nicht reinging. Denn sowohl gegen Wolfsburg als auch zuvor gegen Bayern München, Mainz 05 und den SC Freiburg blieb der Linksaußen ansonsten eher blass – und ohne Torbeteiligung.

„Nicht so frei, wie er es bis Mitte Dezember gewesen ist“

Auf sich aufmerksam machen konnten in den Begegnungen andere Spieler wie zum Beispiel Linton Maina. El Mala dagegen hatte kaum auffällige Aktionen und konnte dem Kölner Angriff keine entscheidenden Impulse geben – so wie noch in weiten Teilen der Hinrunde oder zum Jahresauftakt in Heidenheim. Und wenn der Youngster mal in eine gefährliche Situation kam, wie in der Szene gegen Wolfsburg oder bei seiner Großchance nach einem Konter gegen Bayern, fehlte ihm die letzte Präzision im Abschluss. Auch seine gefürchteten Dribblings konnte der 19-Jährige kaum anziehen. Es ist die erste, kleine Schwächephase des Shootingstars im FC-Trikot.

So bemerkte sein Trainer Lukas Kwasniok bereits vor dem Wolfsburg-Spiel, dass El Malas Weg erstmals „ein bisschen ins Stocken“ geraten sei. Ein Grund dafür sei laut dem Coach der enorme Wirbel um den Linksaußen. Zwar gehe der Angreifer „sehr gut mit dieser Phase und mit diesem Hype um. Im Trainingslager hatte ich das erste Mal in einem Gespräch das Gefühl, dass es ihn ein wenig beschäftigt“, so Kwasniok. Und weiter: „Er ist im Moment vielleicht nicht so frei, wie er es bis Mitte Dezember gewesen ist.“ Und das gerade jetzt, wo mal wieder ein Angebot aus der Premier League den Wirbel wieder befeuert. Rund 25 bis 30 Millionen Euro soll Brighton laut „Sport Bild“ geboten haben.

Starke Form anderer kann Druck auf El Mala verringern

Dabei sind Schwächephase für Talente natürlich ganz normal und von Kwasniok auch angedeutet. So ist es zum einen etwas anderes, in der Bundesliga über 34 Spieltage konstant gute Leistungen abzuliefern als in der dritten Liga, wie es El Mala in der vergangenen Spielzeit bei Viktoria Köln getan hat. Zum anderen ist der Kölner Shootingstar immer noch erst 19 Jahre alt. Dass es für ihn speziell in einem so jungen Alter schwierig ist, mit dem Hype und der inzwischen größeren Erwartungshaltung umzugehen, ist nur allzu verständlich. Daher betonte auch Kwasniok, dass man versuche, „behutsam damit umzugehen. Denn natürlich macht das was mit einem. Wir alle haben das nie erlebt.“

Daher erscheint es umso wichtiger für die Geißböcke, dass sie in den vergangenen Partien auch ohne die genialen Momente des Top-Talents zwei Siege holen konnten. Durch die starke Form anderer Spieler wie Tom Krauß, Alessio Castro-Montes oder Maina fällt die Leistungsdelle bei El Mala nicht so sehr ins Gewicht. Denn zuvor war der Linksaußen an fast jedem Kölner Punktgewinnen mit einem Tor oder Vorlage beteiligt, häufig sogar entscheidend. Jetzt kann es Druck von den Schultern des 19-Jährigen nehmen, zu wissen, dass es nicht alleine auf ihn ankommt, die Spiele mit starken Leistungen zu Gunsten der Kölner zu kippen. Dadurch kann der Angreifer vielleicht bald schon wieder befreiter aufspielen sowie die leichte Schwächephase überwinden. Und dann wird er bestimmt trotzdem auch wieder ein Unterschiedsspieler für den FC sein.


Alessio Castro-Montes nutzt seine „zweite Chance“ beim 1. FC Köln: „Darüber bin ich sehr froh“

Alessio Castro-Montes ist einer der Gewinner des Jahresauftakts
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Alessio Castro-Montes nutzt seine „zweite Chance“ beim 1. FC Köln: „Darüber bin ich sehr froh“

In der Hinrunde galt er bei vielen Fans bereits als der Transferflop des Sommers, nun als gefühlter Neuzugang des Winters beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes nutzt endlich seine Chance. Am Mittwoch sprach der Belgier am Rande des Trainings.

Mit drei Assists machte Alessio Castro-Montes zu Beginn des Jahres bereits auf sich aufmerksam. Zuletzt überzeugte der Belgier als Rechtsverteidiger der Viererkette. Eine Position, die beim FC lange als Problemstelle bezeichnet werden konnte. Am Rande des Trainings am Mittwoch äußerte sich der 28-Jährige.

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Mit sechs Punkten aus drei Spielen ist der FC auch in die Rückrunde ziemlich erfolgreich gestartet und die jüngsten Erfolge hängen ganz sicher auch mit der Formstärke mehrerer Spieler zusammen, die in der Hinrunde noch nicht so performt haben. Linton Maina, Tom Krauß beispielsweise und ganz sicher auch Alessio Castro-Montes. Der 28-Jährige wird schon als eigentlicher Neuzugang gefeiert. Denn der Belgier war in der Hinrunde weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, hatte eigentlich kein Mal überzeugt und nun das hält, was sich die Fans von ihm versprochen haben. „Ich weiß gar nicht, woher das jetzt kommt. Es läuft einfach besser und darüber bin ich sehr froh“, so Castro-Montes. „Ich habe die Zeit im Dezember gut genutzt und nun meine zweite Chance bekommen.“

„Das macht es für uns einfacher“

Und die hat der Belgier ganz offensichtlich genutzt. Vor allem – so sagt er – aufgrund des besseren Selbstvertrauens. Denn auf das Debüt gegen Wolfsburg folgte zunächst die Ausbootung. „Das war sehr schwierig für mich. Ich habe mit dem Trainer geredet und er hat mir erklärt, dass ich einfach mehr zeigen muss“, sagte Castro-Montes. Seit Anfang des Jahres ist der Spieler aus der Anfangsformation nicht mehr wegzudenken. Zunächst wusste der 28-Jährige mit drei Assists zu überzeugen, schaltete sich als Schienenspieler immer wieder in die Offensive ein. Vor allem das Spiel mit Ragnar Ache scheint besonders gut zu funktionieren. „Ich suche ihn mit meinem Flanken. Er ist sehr gut mit dem Kopf. Wir sprechen niederländisch zusammen. Das macht es für uns einfacher“, sagt Castro-Montes.


Zuletzt mimte der eigentliche Wingback den rechten Verteidiger und das ebenfalls stark. Dann aber in der Viererkette, mit der Lukas Kwasniok zuletzt agierte. Kein Problem für den polyvalenten Spieler, der auch auf der linken Seite spielen kann, offensiv, wie defensiv. Nur fehlte gerade bei den Defensivaufgaben der vergangenen Wochen mitunter schon einmal der Vorwärtsgang. Und genau darin sieht Castro-Montes auch seine Aufgabe. Er solle schon „das Spiel von außen machen“. Vorne spiele er lieber, gibt der Belgier zu. Doch am Sonntag wird er es mit den schnellen Außenspielern von RB Leipzig zu tun bekommen. Die wirbelten schon im Hinspiel im Spätsommer über die Flügel. Auch, wenn der FC ein ordentliches Spiel machte, waren die Leipziger doch die deutlich bessere Mannschaft.

„Es wird ein anderes Spiel als gegen Mainz oder Wolfsburg. Wir werden viel verteidigen müssen, viel Eins-gegen-eins. Es wird nicht einfach“, sagte Castro-Montes. Aber der 28-Jährige weiß, wie er schwierige Situationen meisten kann.


Brighton & Hove Albion will es wissen: Nächstes Millionen-Angebot für Said El Mala

Said El Mala vom 1. FC Köln (Foto: Lars Baron / Getty Images)
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Brighton & Hove Albion will es wissen: Nächstes Millionen-Angebot für Said El Mala

Das Winter-Transferfenster ist in den europäischen Top-Ligen geschlossen und einzig Jusuf Gazibegovic hat den FC verlassen. Doch laut einem Medienbericht gab es noch ein weiteres Angebot beim 1. FC Köln: Brighton lässt bei Said El Mala nicht locker.

Dass Said El Mala den FC im Winter verlassen würde, hatten alle Seiten frühzeitig ausgeschlossen. Und doch hat es Brighton & Hove Albion offenbar noch einmal versucht – allerdings für den kommenden Sommer. Das berichtet die „Sport Bild“ in der heutigen Ausgabe. Demnach haben die Engländer dem FC ein schriftliches Angebot unterbreitet.

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25 bis 30 Millionen Euro soll der insgesamt dritte Vorstoß des Tabellendreizehnten der Premier League betragen haben. Thomas Kessler hatte zwar im vergangenen Jahr betont, es gäbe keine Schmerzgrenze, aber für 30 Millionen Euro werden die Kölner das Talent nicht ziehen lassen. Zumindest noch nicht. Denn El Mala befindet sich gerade in einem kleinen Formtief bei den Geißböcken, der Marktwert könnte darunter leiden. Der wird von dem Online-Portal transfermarkt.de aktuell auf 40 Millionen Euro geschätzt. Viel hängt bei der aktuellen Entwicklung sicherlich von der Spielzeit und damit eng verbunden einer WM-Nominierung ab. Beim FC habe man sich auf höchster Ebene abgestimmt und das Angebot aus England abgelehnt.

Kölns Topscorer im Fokus

El Mala hat beim FC noch einen langfristigen Vertrag und verfügt nicht über eine Ausstiegsklausen. Der FC hat die Zügel über einen Verkauf also komplett in der Hand. Allerdings soll El Mala laut der „Sport Bild“ nicht wirklich zufrieden mit seiner Spielzeit sein und sich einen Wechsel durchaus vorstellen können. Das habe der Youngster beim FC auch hinterlegt. El Mala kommt in dieser Spielzeit bereits auf sieben Tore und drei Assists und ist damit der erfolgreichste Kölner Spieler. Seine Leistungen gerade zu Saisonbeginn wurden auch von der Nationalmannschaft wahrgenommen. Julian Nagelsmann nominierte den Kölner Shootingstar für die vergangenen Länderspiele, zum Einsatz kam El Mala aber bekanntlich nicht.

Brighton wiederum hatte im vergangenen Sommer bereits für El Mala heftig geboten, der FC reagierte umgehend und verlängerte die Verträge mit beiden El-Mala-Brüder. Die waren im Sommer 24 unter Vertrag genommen worden. Aufgrund des Registrierungsverbots wurde die Youngster aber umgehend an die Viktoria zurück verliehen.

Nur 33 Minuten seit Einsatzzeit-Kritik: Luca Waldschmidt tut sich beim 1. FC Köln weiter schwer

Luca Waldschmidt saß gegen Wolfsburg 90 Minuten auf der Bank
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Nur 33 Minuten seit Einsatzzeit-Kritik: Luca Waldschmidt tut sich beim 1. FC Köln weiter schwer

In fünf Spielen in 2026 kam Luca Waldschmidt bisher nur als Joker zum Einsatz – wenn überhaupt. Gegen Wolfsburg bekam der Angreifer das zweite Mal in diesem Jahr gar keine Minuten: Luca Waldschmidt hat beim 1. FC Köln einen schweren Stand.

90 Minuten saß Luca Waldschmidt am vergangenen Freitag gegen seinen Ex-Verein VfL Wolfsburg auf der Bank. Dabei gäbe es gerade sogar als zweite Spitze neben Ragnar Ache oder hinter den Spitzen passende Rollen im FC-System. Trotzdem setzt Lukas Kwasniok kaum auf den 29-Jährigen: Luca Waldschmidt hat beim 1. FC Köln einen schweren Stand.

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Es waren deutliche Aussagen direkt zu Jahresbeginn. In einem Interview mit dem „Express“ hatte Luca Waldschmidt Anfang Januar betont, dass manche Entscheidungen, die Trainer Lukas Kwasniok trifft, für ihn „schwer zu begreifen“ seien. Unter anderem offenbar die aus seiner Sicht wenige Einsatzzeit. Die reine Spielzeit sei aus seiner Sicht „deutlich zu wenig. Er erklärt einem immer, wie seine Gedanken sind. Trotzdem ist das aus persönlicher Sicht natürlich nicht zufriedenstellend. Von daher ist es ganz normal, dass wir auch mal anderer Meinung sind.“ Ebenso deutlich wie die Aussagen des ehemaligen deutschen Nationalspielers war auch die Reaktion seines Coaches. Denn der strich den 29-Jährigen für den Jahresauftakt in Heidenheim aus dem Kölner Kader. Zwar holte Kwasniok den Angreifer für die darauffolgende Partie gegen Bayern München zurück in die Mannschaft und brachte ihn in der Schlussphase als Joker.

Bisher kaum Einsatzzeit in 2026

Trotzdem lässt sich nach fünf Kölner Pflichtspielen in 2026 festhalten: Verbessert hat sich Waldschmidts Situation nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall. So sammelte der Stürmer in 2026 erst 33 Minuten Einsatzzeit. Gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Freitag saß der Angreifer sogar 90 Minuten auf der Bank. Damit dürfte auch die Unzufriedenheit des 29-Jährigen inzwischen wieder größer geworden sein. Denn vor der Winterpause hatte Waldschmidt immerhin noch zweimal gegen St. Pauli und Bayer Leverkusen in der Startelf gestanden. Im letzten Spiel des Jahres gegen Union Berlin hatte er aus Krankheitsgründen gefehlt. Jetzt scheint der flexible Offensivspieler aber kaum noch eine Rolle in Kwasnioks Planungen zu spielen.

Dabei hat es gerade in den vergangenen Partien im Kölner System eine Rolle gegeben, die sehr gut zum Profil des 29-Jährigen gepasst hätte. Denn seit Kwasnioks Umstellung zur zweiten Halbzeit gegen Mainz 05 agierte der FC in den vergangenen Partien in einem 4-4-2 mit einer Doppelspitze. Neben Zielspieler Ragnar Ache agierte Marius Bülter als sehr bewegliche zweite Spitze. Immer wieder weicht der ehemalige Hoffenheimer auf die Flügel aus oder lässt sich etwas tiefer fallen als sein Sturmpartner. So genießt Bülter in seiner Rolle viele Freiheiten und sucht sich die für ihn passende Räume.

Passende Rolle im System eigentlich vorhanden

Diese Position als zweite Spitze mit viel Freiheiten würde auch perfekt zu Waldschmidt passen. Der 29-Jährige hat nicht das Profil eines klassischen Stoßstürmers wie Ache, sondern lässt sich oft fallen, um am Spielaufbau beteiligt zu sein. Mit seinem starken linken Fuß und seiner Übersicht kann der ehemalige Wolfsburger sowohl mit Pässen durch die gegnerischen Linien als auch mit präzisen Flanken Chancen kreieren. Statt aber auf die Qualitäten des ehemaligen deutschen Nationalspieler zu setzen, vertraute Kwasniok zuletzt eben Bülter. Zum einen wahrscheinlich, weil der Sommerneuzugang aus Hoffenheim eine stärkere Physis mitbringt. Dadurch strahlt der 32-Jährige auch im Strafraum bei Flanken mehr Gefahr aus. Zum anderen dürften Waldschmidts Aussagen im Trainingslager seine Chancen bei Kwasniok nicht verbessert haben.

Letzterer hatte zu Beginn der Transferperiode noch nicht ausgeschlossen, dass Spieler, die unzufrieden mit ihren Einsatzzeiten sind, eventuell den Verein verlassen könnten. Dafür ist es für Waldschmidt wohl zu spät, nur wenige Transferfenster sind noch geöffnet. Dass der Stürmer aber noch auf die von ihm gewünschten Einsatzzeiten kommen wird, ist wohl nach den vergangenen Wochen eher unwahrscheinlich. Wenn jedoch die Anzahl an Minuten wirklich so gering wie in den vergangenen Wochen bleibt, wird nicht nur Waldschmidts Unzufriedenheit größer. Sie könnte sich gleichzeitig auf den Rest der Mannschaft auswirken. Eine knifflige Situation, die Kwasniok managen muss. Daher wird es spannend zu sehen seien, wie der Trainer mit der Situation um den Angreifer umgeht. Und ob er ihn darum in den nächsten Wochen vielleicht doch wieder mehr Chancen gibt – zum Beispiel eben als hängende Spitze neben Ache.


So soll das 18-jährige Talent Felipe “Pippo“ Chávez dem 1. FC Köln weiterhelfen

Felipe Chávez spielt nun für den 1. FC Köln
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So soll das 18-jährige Talent Felipe “Pippo“ Chávez dem 1. FC Köln weiterhelfen

Erst im vergangenen Sommer verlängerte der FC Bayern München den Vertrag mit Felipe Chávez. Nun wird der 18-Jährige an den Rhein verliehen. Alle Parteien erhoffen sich positive Effekte des Wechsels zum 1. FC Köln: So kann Felipe Chávez dem FC weiterhelfen.

Viele Fans hatten sich eine routinierte Soforthilfe am Deadline Day versprochen. Nun ist es der 18-jährige „Pippo“ Chávez geworden. Ein vielversprechendes und hochgelobtes Talent. Nun bekommt der Peruaner die Chance, den Vorschusslorbeeren Taten folgen zu lasen.

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Alleine sechs Deutsche Meistertitel mit dem FC Bayern München, sechs Pokalsiege, der Gewinn der Champions League – ein so erfolgreicher Fußballer wie Claudio Pizarro weiß natürlich, worauf es im Fußball ankommt, kennt sich aus. Sein Fußball-Know-How stellte der Ex-Spieler des 1. FC Köln erst im vergangenen Sommer wieder unter Beweis, als er – wenn auch im Spaß – vom FC Bayern München auf die Probe gestellt wurde. In einem Social-Media-Video wurde der Angreifer nach einem peruanischen Nationalspieler gefragt, der für die Bayern zahlreiche Tore geschossen hat. Nach kurzem Zögern und einem Fehlversuch, in dem er sich selbst nannte, deutete Piza in die Kamera und sagte: „Die meinen dich, Pippo!“ Tatsächlich wies der Rekordmeister mit dem Video auf die Vertragsverlängerung von Felipe „Pippo“ Chávez hin.

Klarer Entwicklungsplan

Trotz zahlreicher Angebote aus der Bundesliga, aus Italien und Spanien einigten sich Verein und Spieler im vergangenen Sommer auf einen langfristigen Vertrag. Nicht nur bei den Bayern weiß man um das enorme Potenzial des Offensivspielers. „Er ist ein Junge, der sich als Fußballer stetig weiterentwickelt, und ich denke, dass man ihm hier deshalb auch einen neuen Vertrag gegeben hat. Er ist eine Hoffnung für den Verein“, sagte auch Pizarro wenige Wochen später. „Weiterentwickeln“ soll sich der Spieler nun beim 1. FC Köln. Denn der FC hat „Pippo“ unter Vertrag genommen und genau das angekündigt. „Wir sind überzeugt davon, dass wir ihm die optimalen Rahmenbedingungen bieten können, um sein Potenzial konsequent auszuschöpfen und sich sportlich weiterzuentwickeln“, sagt FC-Geschäftsführer Thomas Kessler.

Auch die Bayern versprechen sich ähnliches von dem Transfer an den Rhein. „Felipe ,Pippo‘ Chávez ist ein junger Spieler, der bereits jetzt von vielen Top-Vereinen umworben wird, und wir haben beim FC Bayern mit ihm einen klaren Plan, um ihn zu entwickeln. Er soll jetzt beim 1. FC Köln regelmäßig Bundesliga-Einsätze sammeln und so den nächsten Schritt machen“, sagt Christoph Freund, Sportdirektor der Bayern. Es ist also klar, in welche Richtung es mit dem 18-Jährigen geht. Einen erfahrenen Bundesligaprofi der Marke Sebastiaan Bornauw haben die Kölner jedenfalls am Deadline Day nicht verpflichtet. Tatsächlich kann Chávez bislang zwei Einsätze in der Bundesliga vorweisen, zwölf Minuten. Gegen den VfL Wolfsburg gab der Youngster für den FCB sein Debüt, auch gegen den FC Augsburg durfte er ran.

Stärken im Spielaufbau, starker linker Fuß

Erfahrung sieht anders aus. Und so ließ die Kritik in den Sozialen Medien nicht lange auf sich warten. Dabei bedeutet mangelnde Erfahrung nicht automatisch fehlende Qualität. Dass Chávez über diese verfügt, zeigte er im Nachwuchs der Bayern eindrucksvoll. Für die U19 der Bayern erzielte der 18-Jährige im vergangenen Jahr 15 Tore in 24 Spielen. Schon damals spielte er zudem erfolgreich in der Regionalliga. In der U23 ist er auch aktuell zu Hause. Doch schon im Sommer in der Vorbereitung trainierte der Peruaner mit den Profis, zeigte sich immer wieder im Training unter Vincent Kompany und wurde zuletzt eben mit dem Profidebüt belohnt. Der offensive Mittelfeldspieler verfügt über eine hervorragende Ausbildung, vor allem wird ihm aber eine hohe fußballerische Qualität nachgesagt.

Falls nach dem offenbar gescheiterten Versuchen, Dan Neil oder Silas Andersen nach Köln zu holen, beim jungen Peruaner auch der Eindruck eines weiteren Sechsers entstanden sein sollte, dann ist das ein eher falscher. Chávez fühlt sich offensiver deutlich wohler. „Ich habe meine Stärken im Spielaufbau und werde offensiv umso gefährlicher, je weiter vorne ich spiele“, sagte der Youngster. „Ich schließe einfach gerne ab, auch wenn die Position mal nicht so aussichtsreich ist. Mein Leitsatz ist: Wenn du es nicht probierst, kannst du auch kein Tor erzielen.“ Der 18-Jährige spielt in der Regel im offensiven Mittelfeld, kann das spielerische, das kreative Element zwischen Defensivreihen und vorderster Kette sein. Allerdings ist der Akteur auch auf der rechten Außenbahn heimisch. Sein linker Fuß wird als außergewöhnlich gut beschrieben.

Der FCB hofft auf regelmäßige Einsätze

Ob Chavez das allerdings schon auf Bundesliga-Niveau abrufen kann, ist mindestens offen. Doch offensichtlich der Plan. Denn die Bayern würden nicht „regelmäßige Bundesliga-Einsätze in Köln“ einfordern, wenn sie diese nicht für realistisch halten würden. Zudem hat sich der Rekordmeister nicht umsonst eine Rückkaufoption in den Vertrag schreiben lassen. So oder so wird der 18-Jährige den Druck auf die etablierten Spieler wie Luca Waldschmidt oder Jan Thielmann erhöhen. Und dass beim FC junge Spieler auch ohne Erfahrung einschlagen können, haben Said El Mala und eigentlich auch Jahmai Simpson-Pusey bewiesen. Es kann also durchaus sein, dass Chavez bei den Kölnern einschlägt. Vielleicht sogar mehr als ein Peruaner, der vor acht Jahren das (erstaunlich ähnliche) FC-Trikot trug, aber fußballerisch nie so richtig beim FC ankam: Cluadio Pizarro.

Wechsel offiziell: Felipe Chávez wird neuer Mittelfeldspieler des 1. FC Köln

Felipe Chávez wechselt zum 1. FC Köln
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Wechsel offiziell: Felipe Chávez wird neuer Mittelfeldspieler des 1. FC Köln

Der FC hat am Deadline Day nochmal zugeschlagen und seinen zweiten Winter-Transfer bei den Profis erfolgreich abgewickelt. Nun ist es offiziell: Felipe Chávez wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am Montag bekannt. Der 18-Jährige kommt von Bayern München II.

Am Morgen wurde der Name erstmals gehandelt, nun ist der Wechsel offiziell. Das gab der Verein am Montagabend bekannt. Die Verpflichtung des Peruaners ist der zweite Transfer dieses Winters.

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Die Gerüchte über den anstehenden Medizincheck des Mittelfeldspielers machten bereits am Montagmittag die Runde. Nun ist es dann auch amtlich. „Wir freuen uns, dass wir Felipe mit unserer sportlichen Perspektive überzeugen konnten. Er bringt ein sehr interessantes Profil mit, hat beim FC Bayern eine hervorragende Ausbildung genossen und verfügt über hohe fußballerische Qualitäten“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler. „Mit seinen Offensivfähigkeiten gibt er uns zusätzliche Variabilität im Mittelfeld. Wir sind überzeugt davon, dass wir ihm die optimalen Rahmenbedingungen bieten können, um sein Potenzial konsequent auszuschöpfen und sich sportlich weiterzuentwickeln. Ziel ist es, ihn Schritt für Schritt an das Bundesliga-Niveau heranzuführen und ihm die Basis zu geben, sich dort dauerhaft zu etablieren.“ Der 18-Jährige wechselt ans Geißbockheim und kommt vom FC Bayern II.

“Ich freue mich auf meine neue Aufgabe beim FC“

Der FC leiht den Mittelfeldspieler bis zum Saisonende und besitzt eine Kaufoption. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe beim FC. Ich habe mich für den Wechsel entschieden, um die nächsten Schritte in meiner Karriere zu gehen. Aber natürlich möchte ich auch dem Team helfen, die Ziele des Vereins zu erreichen und hier möglichst erfolgreich zu sein“, sagte Chávez. Der Marktwert des 18-Jährigen liegt aktuell laut dem Onlineportal transfermarkt.de bei 800.000 Euro.

In der Saison kam der zentrale Mittelfeldspieler acht Mal beim FC Bayern II zum Einsatz und erzielte ein Tor und zwei Assists. Auch in der Bundesliga durfte sich Chávez bereits bei den Profis der Bayern beweisen und sammelte gegen den VfL Wolfsburg sowie den FC Augsburg einige Minuten Spielzeit. Auch mit internationaler Erfahrung kann der Deutsch-Peruaner aufwarten. So lief Chávez für die peruanische U17 sowie einmal im Freundschaftsspiel gegen Chile für die A-Nationalelf Perus auf. Vor seinem Wechsel in die Akademie der Bayern wurde der heute 18-Jährige beim FC Augsburg ausgebildet.

Der 1. FC Köln verpflichtet offenbar Felipe Chávez

Felipe Chavez steht offenbar vor einer Verpflichtung in Köln
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Der 1. FC Köln verpflichtet offenbar Felipe Chávez

Schon am Morgen hat sich ein Wechsel angedeutet, nun scheint sich der Transfer abzuzeichnen. Felipe Chávez wechselt wohl zum 1. FC Köln. Der Mittelfeldspieler kommt vom FC Bayern München.

Am Morgen tauchten die ersten Gerüchte auf. Der FC habe ein konkretes Ziel vor Augen. Der Akteur soll am Vormittag schon zum Medizincheck in Köln aufgetaucht sein, hieß es unter anderem beim „Express“. Nun scheint klar, um wen es sich handelt: Felipe Chávez wechselt wohl zu den Geißböcken.

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Nachdem in den vergangenen Wochen einige Gerüchte rund ums Geißbockheim aufgekommen und genauso schnell wieder abgeflacht sind, scheint der FC nun nochmal nachzulegen. Noch gestern stellte sich ein Wechsel von Silas Andersen von BK Häcken als unwahrscheinlich heraus. Am letzten Tag des Winter-Transferfensters 2025/26 sollen die Kölnern nun doch fündig geworden sein. So deuten die Zeichen darauf, dass sich Thomas Kessler wohl beim FC Bayern München bedient. Felipe Chávez soll der Mittelfeldspieler sein, den die Kölner wohl unter Vertrag nehmen. Zunächst hatte Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet. Tatsächlich werden die Kölner den Spieler leihen. Der FC hat auch eine Kaufoption vereinbart. Die soll im einstelligen Millionenbereich liegen.

Medizincheck ist schon absolviert

Allerdings gibt es offenbar eine Rückkaufoption an der Säbener Straße. Der Mittelfeldspieler vom FC Bayern absolvierte bereits den Medizincheck im Kölner Mediapark. Noch am Nachmittag wird der Sechser wohl vorgestellt. Tatsächlich hatten sich die Kölner in den vergangenen Wochen verstärkt nach einem Mittelfeldspieler umgeschaut. Nach Dan Neil und Silas Andersen ist es nun eben Felipe Chávez und damit ein vielversprechendes Talent geworden. Der Mittelfeldspieler absolvierte erst kürzlich sein Debüt beim Rekordmeister. Der 18-Jährige spielt hauptsächlich in der zweiten Mannschaft der Bayern.  

Die Verantwortlichen wollen mit der Verpflichtung des Sechsers wohl im Voraus planen. Denn hinter der Zukunft von Eric Martel stehen auch Anfang Februar noch immer Fragezeichen. Der 23-Jährige wollte sich eigentlich nach der absolvierten Hinrunde entscheiden, wie es um einen Verbleib beim FC steht – so lautete zumindest der Plan vergangenen Sommer. Ob Martel seinen Vertag mit den Geißböcken nun verlängert oder nicht, ist aktuell noch offen.


Der 1. FC Köln steht unmittelbar vor einem weiteren Transfer

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Der 1. FC Köln steht unmittelbar vor einem weiteren Transfer

Bislang gibt es erst eine Neuverpflichtung bei den Geißböcken in diesem Winter. Doch beim 1. FC Köln bahnt sich nun doch noch ein Transfer an. Tatsächlich soll ein zentraler Mittelfeldspieler verpflichtet werden.

Nun also doch. Der FC wird wohl doch noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Und dabei soll es sich um einen zentralen Mittelfeldspieler handeln.

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Bis zum Deadline Day haben die Kölner bislang eher überschaubar auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Jahmai Simpson-Pusey wurde zu Jahresbeginn unter Vertrag genommen. Und der Engländer hat bis zu seiner Verletzung die Erwartungen wohl noch übertroffen. Nun bahnt sich aber noch ein zweiter Transfer an. Express berichtete am Morgen, dass ein Spieler bereits den Medizincheck in Köln absolviere. Später berichtete auch Sky über den Akteur, der sich bereits beim FC aufhalte. Die Information deckt sich mit der von come-on-fc.com. Tatsächlich soll der Spieler den Medizincheck bestanden haben. Bei dem Akteur soll es sich um einen zentralen Mittelfeldspieler handeln.

Wer kommt zum FC?

Nach einem Sechser hatten sich die Kölner in den vergangenen Tagen und Wochen explizit umgeschaut. Dan Neil und Silas Andersen wurden bislang genannt. Neil ist mittlerweile bei Ipswich Town untergekommen, Silas Andersen soll bei Häcken bleiben. Der schwedische Erstligist soll sieben Millionen Euro für den Spieler verlangt haben, die Kölner wollten den Akteur für vier Millionen unter Vertrag nehmen. Bei dem bevorstehenden Transfer soll es sich aber nicht um Andersen handeln. Tatsächlich sind die Geißböcke quantitativ auf der zentralen Position gut aufgestellt. Möglich wäre also auch noch ein Abschied auf der Sechs. Allerdings ist fraglich, ob Interessenten so kurzfristig Schlange stehen.

Einen Abgang des Sechsers hatten die Kölner Verantwortlichen in diesem Winter ausgeschlossen. Tatsächlich will man sich erst nach dem Ende des Transferfensters zusammensetzen und über die Zukunft sprechen – zumindest nach außen ist das die Erzählweise. In Frage käme in der Theorie auch Denis Huseinbasic. Wirklich glücklich wird der Mittelfeldspieler mit seiner Situation nicht sein. Sicher gibt es aber im Kader auch noch ganz andere Baustellen. Dabei erscheint aber gerade die vermeintliche Problemzone Innenverteidigung aber nicht mehr die größte Not darzustellen. Schon in den kommenden Wochen wird es ein Überangebot geben. Gut tun würde dem FC wohl eher ein Spieler, der vor dem defensiven Mittelfeld die spielerische Verbindung zur vordersten Kette herstellt.

Die Kölner hatten zuletzt erklärt, dass es nur eine weitere Neuverpflichtung geben würde, wenn der Spieler den Kader auch wirklich verstärken würde.


Passiert beim 1. FC Köln noch etwas am Deadline Day?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Passiert beim 1. FC Köln noch etwas am Deadline Day?

Nahezu ein Dutzend Spieler hat Thomas Kessler im Sommer verpflichtet. Im Winter ist erst ein Akteur dazugekommen. Bis Montagabend haben die Geißböcke Zeit, die Bilanz noch ein wenig aufzupolieren. Dann endet der Deadline Day: Gibt es noch Transfers beim 1. FC Köln?

Überraschend ruhig ist es in den Tagen vor dem Deadline Day in Köln geblieben. Dabei kann es durchaus noch Veränderungen geben. Sowohl auf der Zu- als auch auf der Abgangsseite.

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Am Samstag brodelte die Gerüchteküche in Köln dann kurz vor dem Deadline Day am Montag doch noch einmal hoch. Silas Andersen wurde mit den Geißböcken in Verbindung gebracht. Der Mittelfeldspieler von Häcken würde sicherlich eine gute Alternative zu Eric Martel darstellen. Nur ist zum einen gar nicht geklärt, ob die Kölner wirklich eine Alternative jetzt schon brauchen, zum anderen haben sich die FC-Bosse laut dänischen Medien ohnehin eine Abfuhr geholt. Andersen soll vorerst in Schweden bleiben, heißt es. Zumindest vorerst. In diesem Winter würde nur etwas in Frage kommen, wenn denn dann schon etwas ganz Besonderes passiert, so der Tenor des schwedischen Erstligisten. Und dass die Geißböcke in diesem Winter zu ganz besonderen Mitteln greifen, scheint eher unwahrscheinlich.

In der Innenverteidigung gut besetzt

Dennoch scheinen die Kölner sich konkret nach einem Sechser umzuschauen. Denn vor Andersen stand Englands Dan Neil, vom Profil ein sehr ähnlicher Spieler, im FC-Fokus. Die Frage ist allerdings für wann. Tatsächlich erklärten zuletzt Lukas Kwasniok und Thomas Kessler, dass man durchaus noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden wolle. Die Voraussetzungen: Es muss finanziell möglich sein, es muss qualitativ Sinn machen und wenn dann auch noch die Option auf eine potenzielle Verbesserung (also auch eine wirtschaftliche Entwicklung) besteht, dann steigen die Chancen auf einen weiteren Transfer. Der Bedarf auf der Sechs ist eigentlich überschaubar. Gerade durch die Formsteigerung von Tom Krauß haben die Kölner Alternativen. Dass Kessler also noch bis Montagabend für einen defensiven Mittelfeldspieler tief in die Tasche greift, würde nur unter bestimmten Umständen Sinn ergeben.

Eigentlich nur, wenn noch ein Sechser dann auch abgegeben wird. Einen Abgang von Eric Martel hatten die Kölner Verantwortlichen in diesem Winter ausgeschlossen. Tatsächlich will man sich erst nach dem Ende des Transferfensters zusammensetzen und über die Zukunft sprechen – zumindest nach außen ist das die Erzählweise. Dass der FC sich nach Alternativen umschaut, ist richtig und wichtig. Dass er diese aber jetzt schon für diesen Winter verpflichtet, wäre eher untypisch – wenn auch nicht ausgeschlossen. In Frage käme vielleicht Denis Huseinbasic. Wirklich glücklich wird der Mittelfeldspieler mit seiner Situation nicht sein. Die Frage ist allerdings, ob es eine Nachfrage gibt. Das gilt auch für andere Spieler, die den FC vielleicht verlassen wollen.

Es gibt Baustellen

Sicher gibt es aber im Kader auch noch ganz andere Baustellen. Dabei erscheint aber gerade die Problemzone Innenverteidigung nicht die größte Not darzustellen. Im Gegenteil, schon in den kommenden Wochen wird es ein Überangebot geben, das den ein oder anderen Spieler enttäuscht zurücklassen könnte. Gut tun würde dem FC wohl eher ein Spieler, der vor dem defensiven Mittelfeld die spielerische Verbindung zur vordersten Kette herstellt. Möglicherweise aber auch ein weiterer Wingback, der den Druck auf Kristoffer Lund erhöht oder auf der rechten Seite eine Alternative wäre. Denn Sebastian Sebulonsen macht seine Rolle als Aufshilfs-Innenverteidiger recht gut. Auch im Angriff oder auf der rechten Offensivseite würden weitere Optionen durchaus Sinn ergeben.

Am Freitagabend deutete der neue Geschäftsführer Sport der Kölner an, dass er sich in Gesprächen befände. Das bedeutet aber nicht, dass es ganz sicher einen Transfer geben wird. In der jüngeren Vergangenheit wurde Kessler jedenfalls nicht müde zu betonen, dass der Winter-Transfermarkt ein schwerer sei und die Qualität des Kaders so aber reiche. Ungewohnt ruhig ist es zudem in der Kölner Gerüchteküche. Bis Montagabend 20 Uhr haben die Geißböcke dennoch die Chance, den Kader etwas auszuweiten. Das ganz große Transferrad wird Kessler sicher aber nicht drehen. Viel wird auch mit potenziellen Abgängen zu tun haben – wenn es diese überhaupt gibt.