Eric Martel: Die Konstante des 1. FC Köln weckt Begehrlichkeiten

Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05
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Eric Martel: Die Konstante des 1. FC Köln weckt Begehrlichkeiten

Nach dem zehnten Spieltag gibt es nur wenige Spieler beim FC, die immer in der Anfangsformation standen. Dazu zählt Eric Martel und das kommt nicht überraschend. Der 23-Jährige bringt auch in diesem Jahr wieder konstante Leistungen für den 1. FC Köln: Eric Martel weckt wieder Begehrlichkeiten.

Er ist in dieser Spielzeit wieder einer der Leistungsträger und die Konstante beim 1. FC Köln: Eric Martel weckt damit natürlich wieder Begehrlichkeiten. Etwas Konkretes ist aber nicht bekannt.

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Als Lukas Kwasniok zu Beginn seiner Amtszeit verkündete, es gäbe bei ihm keine Stammelf, vielmehr eine rotierende Startelf, da wird sich der ein oder andere Fan und Experte vielleicht gedacht haben, die Aussage würde sich nach ein paar Spieltagen schon überholen, eine Anfangsformation vielleicht dann doch zumindest in großen Teilen einpendeln. Tatsächlich hat der Kölner Trainer seinen Worten Taten folgen lassen und in dieser Spielzeit noch nicht einmal die gleiche Elf auflaufen lassen. Zudem sind auch klassische Stammspieler bei den Kölnern rar – zumindest die, die in dieser Saison immer zum Anpfiff auf dem Platz gestanden haben. Wettbewerbsübergreifend sind es in dieser Spielzeit genau zwei – wenn auch einigen Verletzungen geschuldet. So spielte Isak Johannesson gegen Wolfsburg erst zur zweiten Halbzeit, weil er sich in der Länderspielpause zuvor einen Pferdekuss eingefangen hatte und Timo Hübers Verletzung ist ebenfalls bekannt.

Martel ist die Kölner Konstante

Aber gerade der Innenverteidiger wurde vor der Saison mit dem Label „immer gesetzt“ versehen. Gemeinsam mit Eric Martel, der neben Jakub Kaminski der zweite Dauerbrenner beim FC ist. Und das hat natürlich einen Grund. Während Kaminski laut Kwasniok der beste Spieler des Kaders ist, ist Martel der Inbegriff von Wille, Leidenschaft und Einsatz. Kein Kölner Spieler schmeißt sich in so viele Bälle, geht in so viele Zweikämpfe (113) und gewinnt dementsprechend viele (63). Auch ligaweit gehört Martel wieder einmal zu den besten Zweikämpfern. Zudem hat Martel in der Liga die meisten Pässe aller Kölner gespielt, von denen 88 Prozent auch ankamen. Nach der Verletzung von Timo Hübers ist der 23-Jährige auch wieder der Abwehrchef in der letzten Kette und löst auch diese Aufgabe Woche für Woche souverän.

Zu Kölns und Kwasnioks Glück gehört bei Martel wohl nur noch die erhoffte Vertragsverlängerung. Denn der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft im kommenden Sommer aus. Und das bringt bekanntlich Probleme mit sich. Der FC würde gerne mit dem Mittelfeldspieler verlängern, Martel hat sich aber gewünscht, die Hinrunde abwarten zu dürfen. Das bekräftige der Sechser auch noch einmal im Interview mit come-on-fc.com im September. Auch Martels Berater Michael Reschke hatte im Podcast „Dreierkette“ erklärt, dass die Zukunft komplett offen sei. Dabei hat der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft natürlich schon längst Begehrlichkeiten geweckt. Dem Vernehmen nach soll Martel auf einigen Zetteln der Bundesliga, aber auch in Europa stehen. Am Mittwoch brachte die „Corriere dello Sport“ den AC Florenz ins Gespräch.

Die ersten Interessen werden bald anklopfen

Allerdings berichtet das Fachmagazin nicht von einem konkreten Interesse. Es weist darauf hin, dass Martel durchaus ein Kandidat sei, auf den ein von Florenz ausgestelltes Profil passen würde. So heißt es, dass Martel eine Option werden „könne“. Fakt ist, dass Florenz schon im Sommer die Fühler nach dem Mittelfeldspieler ausgestreckt hatte. Zum Ende der Transferphase tauchten auch andere Namen wie Besiktas Istanbul auf. „Ich nehme das zwar wahr, aber letztendlich spielt das für mich keine Rolle. Ich habe klar gesagt, dass ich jetzt erstmal für den FC weiterspielen werde. Das ist jetzt einfach in meinem Kopf drin“, sagte Martel damals gegenüber come-on-fc.com. „Ich denke gar nicht ans Wechseln, sondern für mich steht die Entwicklung mit dem FC im Fokus. Und ja, mein voller Fokus liegt auf der Bundesliga.“

Und die Entwicklung beim FC wird Martel sicherlich gefallen. Zumindest war mit diesem Saisonstart sicherlich nicht zu rechnen. Eine Garantie ist das natürlich nicht. Sollte der Mittelfeldspieler den FC verlassen wollen, könnten die Kölner nur noch in diesem Winter eine Ablöse verlangen. Ein Wechsel im Sommer ist daher eher unwahrscheinlich. Die ganz große Ablöse in diesem Winter aber wohl auch. Aktuell wird der Marktwert bei transfermarkt.de auf acht Millionen Euro geschätzt. Lieber würden die Kölner den Sechser aber ohnehin behalten.

„Das kannst du nicht pfeifen, das geht nicht“ – Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln

Jonas Hector bei der Wahl-Arena
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„Das kannst du nicht pfeifen, das geht nicht“ – Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußert sich Jonas Hector zur Niederlage im Derby. Doch der Ex-Kapitän findet auch emotionale Worte zu den Paris-Anschlägen vor zehn Jahren, als der Linksverteidiger als Nationalspieler im Stadion war. Das sagt Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

Es sind emotionale Worte, die der Kölner Ex-Kapitän in seinem Podcast „Schlag und fertig“ zu den Anschlägen von Paris von vor zehn Jahren findet. Der Ex-Nationalspieler war damals im Stadion. Zudem äußert sich der Ex-FC-Kapitän zum Spiel am Wochenende. Das sagt Jonas Hector zu den VAR-Entscheidungen beim 1. FC Köln.

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Nach der 1:3-Pleite im Rheinischen Derby waren die Diskussionen über die VAR-Entscheidungen groß. Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte zwei vermeintliche Strafstöße zunächst nicht gegeben. Erst nach dem Eingriff des Videoassistenten änderte der Unparteiische seine Meinung, gab die Elfmeter. Beide Strafstöße haben andere Schiedsrichter schon gegeben – wohl eine Kann-Entscheidung. Beim ersten rauschte Kristoffer Lund etwas dynamisch in Franck Honorat, wurde allerdings auch von Joe Scally geschubst. Beim zweiten berührte der Außenbahnspieler die Kugel mit der Hand. Gladbach war so 2:0 in Führung. Doch die Frage, ob der Video-Assistent überhaupt hätte eingreifen dürfen, wurde gestellt. Eine klare Fehlentscheidung lag sicherlich nicht vor.

„Der wusste gar nicht, wo der Ball ist“

In der Schlussphase bekamen die Kölner ebenfalls einen sehr strittigen Strafstoß zugesprochen. „Alle drei Elfmeter – weiß ich nicht. Ich weiß es nicht“, sagte Jonas Hector in einer neuen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“. „Die laufen ineinander. Aytekin sieht es auf dem Platz und zeigt an, es geht weiter. Das war mir zu wenig. Bei so einer Situation reinzugehen – schwierig“, sagt Hector zum vermeintlichen Foulspiel. Und ergänzt dann zum Handelfmeter: „Der wusste gar nicht, wo der Ball ist. Der konnte ja nichts dafür und hat sich keinen Vorteil dadurch verschafft. Aber laut Regel ist es okay.“ Objektiv betrachtet ärgerte Hector aber auch der Elfmeter für Köln. „Den gibt es nur, weil es zuvor zwei für Gladbach gegeben hat“, so der Ex-Kapitän der Geißböcke weiter. „Da darfst du nicht auf den Punkt zeigen. Da verstehe ich nicht, dass der Assistent nicht eingreift. Das kannst du nicht pfeifen. Das geht nicht.“

„Du bist dann komplett überfordert“

Hector erklärte aber auch, dass genau diese Diskussionen den Fußball doch ausmachen würden. „Wenn alles sauber wäre, dann wäre der Sport auch nicht mehr so interessant“, sagt der 35-Jährige. Doch in dem Podcast berichtet Hector auch von der Anschlags-Nacht in Paris vor zehn Jahren. 2015 hatten Terroristen an mehreren Stellen in Paris Attentate verübt. Unter anderem auch am Stade de France. Und dort spielte gerade die deutsche Nationalmannschaft eben mit Jonas Hector. Aktuell gibt es in der ARD und bei Sky zwei Dokus zu dieser Nacht. „Es war schon sehr krass. Damit hat keiner gerechnet“, so Hector. Der Abwehrspieler war schon nach 30 Minuten ausgewechselt worden. Und hat in der Kabine die ersten Informationen bekommen, während die Mannschaft spielte.

„Ab der Halbzeit war es schon krass. Da habe ich zum ersten Mal gehört, dass es ein Anschlag war“, sagte Hector. „Du denkst immer, das ist so weit weg von dir und du wirst nichts davon mitbekommen.“ Damals waren die Spieler schon am Vormittag aufgrund einer Bombendrohung aus dem Teamhotel evakuiert worden, hatten sich auf der Tennis-Anlage der French Open fit gehalten. Abends gab es dann vor dem Stadion Selbstmordattentate. Während des Spiels waren die Detonationen deutlich zu hören. Einige Spieler reagierten sichtbar irritiert. „Mein Papa und mein Onkel waren im Stadion. Du bist dann komplett überfordert“, sagte Hector und erzählt wie er Stunden „gezittert habe“, ob die beiden gut nach Hause gekommen seien.

Die Nationalmannschaft war damals bis in die Morgenstunden in der Kabine geblieben und morgens aus dem Stadion zum Flughafen eskortiert worden. Auch die folgende Partie in Hannover gegen die Niederlande wurde kurzfristig aufgrund einer Bombendrohung abgesagt.

Party hard, be smart: Lukas Kwasniok bleibt seinen Prinzipien treu und macht Kampfansage für wichtige Wochen

Lukas Kwasniok ist ein Erfolgsgarant beim 1. FC Köln
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Party hard, be smart: Lukas Kwasniok bleibt seinen Prinzipien treu und macht Kampfansage für wichtige Wochen

Nach nun bereits nahezu einem Drittel der Saison stehen für die Geißböcke die dritte Länderspielpause und somit ein paar freie Tage an. Mit dem Prinzip „Work hard, be smart“ startete der neue Trainer des FC in die Saison und hält daran auch nach dem zehnten Spieltag fest beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok macht vor Frankfurt eine Kampfansage.

Ob Kaderentscheidung, Startaufstellung oder Auszeit. Für den Trainer des FC gelten klare Leitplanken, die er auch durchaus klar kommuniziert beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok macht vor Frankfurt eine Kampfansage.

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Dass Lukas Kwasniok kein Blatt vor den Mund nimmt, dürfte in den vergangenen Monaten wohl auch dem letzten Anhänger der Geißböcke klar geworden sein. Die erste wohl sehr deutliche Demonstration seines Prinzips der Offenheit und Klarheit lieferte der frisch gebackene Trainer des 1. FC Köln nach dessen Testspiel gegen die Fortuna im Juli diesen Jahres. „Bei einigen reicht es noch lange nicht für die Bundesliga“, sagte der Coach damals und stellt im Nachhinein klar, dass er bei seinen Aussagen relativ direkt sei, ohne dabei persönlich zu werden. Er müsse dann auch nicht um den heißen Brei herum reden. Und Kwasniok blieb seither bei dieser Ansicht. Für den Trainer des 1. FC Köln gelten klare Regeln, die er auf seine Mannschaft, sich selbst – und manchmal sogar auf die Medienvertreter anwendet.

Lukas Kwasniok steht zu seinem Wort

So tat Kwasniok auf der vergangenen Pressekonferenz vor dem Duell gegen Borussia Mönchengladbach seinen Unmut über das aus seiner Sicht zu späte Ankommen eines Journalisten kund. Der Kölner Cheftrainer begrüßte den Medienvertreter mit den Worten: „Wir sind schon mitten drin“ und schob hinterher, es sei „eine Frage des Respekts, hier pünktlich zu erscheinen.“ Abermals deutliche Worte, diesmal jedoch nicht in Richtung seiner Mannschaft. Das Einhalten von Konventionen, Regeln und Normen scheint beim Kölner Coach tatsächlich oberstes Gebot zu sein – eine Marschroute, die Kwasniok aber auch für sich selbst anlegt. Der 44-Jährige steht zu seinem Wort. Sei es die für ihn nicht existierende Stammelf oder die Tatsache, dass jeder Spieler sich immer aufs Neue beweisen kann und muss.

Worte, die von unterschiedlichsten Trainern oft gehört, aber sicherlich kaum so konsequent umgesetzt worden sind wie aktuell am Geißbockheim. Unter anderem startete Kwasniok in zwölf Duellen mit zwölf verschiedenen Anfangsformationen. Eine Startelf hat er also wie angekündigt wirklich nicht. Spieler wie Dominique Heintz, die zu Beginn der Saison noch chancenlos schienen, standen plötzlich von Beginn an auf dem Platz, andere setzte der Coach zwischenzeitlich auf die Bank. Maßnahmen, die zum Teil überraschten, meist aber aufgingen und einem ausgeklügelten Plan zu Grunde lagen. Lag der Coach falsch, nahm er die Fehler auf seine Kappe. Überraschen kann Kwasniok den Gegner allemal – und nicht nur den Gegner.

Es warten Gegner auf Augenhöhe

Denn nach der bitteren 1:3-Niederlage im Derby gegen Borussia Mönchengladbach dürften den ein oder anderen Außenstehenden fünf freie Tage der Kölner Profis während der Länderspielpause ebenfalls überrascht haben. Denn bis zur Winterpause stehen – folgt man Kwasnioks Einordnung – noch zwei Kracher-Spiele gegen Leverkusen und Frankfurt sowie drei Highlight-Duelle gegen Gegner auf Augenhöhe an. Mit Bremen, vor allem aber Union Berlin und dem FC St. Pauli warten bis zur Winterpause noch Gegner, die rein tabellarisch Kontrahenten sind, gegen die der FC Punkte holen sollte. Zieht Köln diese Spiele, dann kann das Team rund um Kwasniok ganz beruhigt in die Winterpause gehen.

Vor dem Start in diese wichtige Phase gibt es nun eben nochmal einige Tage Auszeit. Eine Maßnahme, die der Trainer schon bei seiner vergangenen Station angewendet hat. Aber warum eigentlich? Auch hier bleibt Kwasniok seinem von Beginn an kommunizierten Credo „Work hard, be smart“ treu. Nur wer zwischenzeitlich den Kopf frei kriege, könne danach auch wieder voll angreifen und smarte Entscheidungen auf dem Spielfeld treffen. Und so verabschiedete sich der Kölner Coach am Dienstagmorgen mit einer klaren Kampfansage in den Kölner Karneval und die danach anstehende freie Zeit: „Wir versprechen euch eins: Heute lassen wir die Sau raus, nächste Woche gegen Frankfurt, sind wir wieder voll für euch da.“ Frei nach dem Motto: „Party hard, be smart.“


Imad Rondic wird auch verliehen zum Problemfall für den 1. FC Köln

Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Imad Rondic wird auch verliehen zum Problemfall für den 1. FC Köln

Kurz vor Toresschluss wechselte Imad Rondic doch noch per Leihe. Beim FC hatte der Stürmer zuvor nicht den besten Eindruck hinterlassen. Ähnlich geht es beim neuen Club in Polen jetzt weiter und das ist nicht gut für den 1. FC Köln: Darum wird Imad Rondic für den FC erneut zum Problemfall.

Auch weiterhin läuft es nicht rund für den Leihspieler des 1. FC Köln: Darum wird Imad Rondic für den FC wieder zum Problemfall – und das noch nicht mal im Trikot der Geißböcke.

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20 Tore hat der FC in den bisherigen Spielen der aktuellen Saison geschossen. 14 davon gehen auf die neu verpflichteten Offensivspieler, die in vorderster Front ran dürfen, an Jakub Kaminski, Said El Mala und Marius Bülter. Dazu hat Ragnar Ache im bisherigen Saisonverlauf bereits fünf Treffer vorbereitet. Gerade Bülter und Ache sollen in Zukunft die Lücke füllen, die eigentlich Anthony Modeste 2022 gerissen hat. Eine Lücke, die eigentlich nie so richtig geschlossen wurde. Der letzte Versuch hieß Imad Rondic. Der Bosnier wurde bekanntlich im vergangenen Winter verpflichtet. Und auch wenn es immer wieder hieß, der Stürmer solle erst in seine neue Rolle reinwachsen, wurde er im vergangenen Winter wohl doch als Soforthilfe geholt.

Situation für drei Parteien nicht einfach

Nur wurde aus dieser Soforthilfe bekanntlich nicht viel. Rondic fand nie den sportlichen Anschluss, erzielte in seiner Zeit bei den Geißböcken ein Tor mit freundlicher Unterstützung von Paderborns Felix Götze. Rondic war auch noch in einer anderen Situation auffällig. Im DFB-Pokal-Spiel gegen Bayer Leverkusen netzte der Stürmer zum vermeintlichen 3:3 ein, stand dabei aber hauchdünn im Abseits. Möglicherweise wäre sein Karriereschritt in Köln anders verlaufen, wenn der 26-Jährige damals zum Pokal- und Derbyheld geworden wäre. Wurde er nicht. Dass Lukas Kwasniok im Sommer keine Verwendung mehr für den Stürmer hatte, wurde schnell deutlich. Spätestens als Rondic es noch nicht einmal mehr in einen Vorbereitungsspiel-Kader schaffte. Die Tage in Köln waren endgültig gezählt, als der Angreifer offiziell ausgebootet wurde.

Doch die wenigen Einsätze dienten wohl keiner guten Bewerbung. Ein Abnehmer fand sich zunächst nicht. Der Deal mit dem Karlsruher SC platzte, erst unmittelbar vor Toresschluss gelang den FC-Bossen noch ein Kompromiss. Rondic wurde nach Polen an Rakow Czestochowa verliehen. Vermutlich auch, weil es einfach keine andere Lösung gegeben hat. Denn an eine große Zukunft beim FC glaubt man wohl nicht mehr. Zwar hat der polnische Erstligist eine Kaufoption im Vertrag verankert, aber momentan sammelt Rondic erneut keine Pluspunkte, empfiehlt sich wahrlich nicht für eine feste Verpflichtung. In den bisherigen zwölf Pflichtspielen stand Rondic vier Mal in der Startelf. Auf ein Tor wartet der Stürmer vergeblich.

Es läuft sportlich also weiterhin nicht rund. Und das wird für den FC zunehmend zu einem Problem. Denn Rondic macht aktuell weder den Eindruck als könne er über Spielpraxis bei den Kölner Bossen Pluspunkte sammeln, noch empfiehlt sich der 26-Jährige für andere Aufgaben, möglicherweise in einem anderen Trikot. Rondic schwimmt auch bei seinem neuen Club unter dem Radar. Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren. Nur lässt die jüngere Vergangenheit nicht wirklich darauf hoffen. Beim FC steht noch ein Vertrag bis 2029 aus, der Bosnier soll eine sechsstellige Summe im hohen Bereich verdienen.

Vorstand des 1. FC Köln baut um: Kompetenzteam muss gehen

Erich Rutemöller und Frank Schaefer werden als Kompetenzteam des 1. FC Köln abgeschafft
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Vorstand des 1. FC Köln baut um: Kompetenzteam muss gehen

Der neue Vorstand des FC hat nun auch nach außen offensichtlich seine Arbeit aufgenommen. Der 1. FC Köln schafft sein Kompetenzteam ab. Das teilte der Verein am Dienstag mit.

Erich Rutemöller und Frank Schaefer werden den FC nicht mehr in der bisherigen Form beraten. Der 1. FC Köln schafft sein Kompetenzteam ab. Das gab der Verein am Dienstagvormittag bekannt. Die Entscheidung sei aus „rein strukturellen“ Gründen gefallen.

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Über viele Jahre haben Erich Rutemöller und zunächst Jörg Jakobs, zuletzt Frank Schaefer den Vorstand der Geißböcke in sportlichen Dingen beraten. Das wird in Zukunft mindestens in diesem Ausmaß nicht mehr der Fall sein. Der FC schafft sein Kompetenzteam Sport ab. „Die Entscheidung hat in diesem Fall keine fachlichen, sondern rein strukturelle Gründe aufgrund der neuen Herangehensweise. Wir bedanken uns bei Erich Rutemöller und Frank Schaefer ganz herzlich für die geleistete Arbeit, die großartige Hilfe und die eingebrachte Kompetenz in den vergangenen Jahren“, sagte FC-Vizepräsident Ulf Sobek. „Von dieser Wertschätzung waren auch die persönlichen Gespräche mit den beiden über die Veränderungen geprägt. Sowohl Frank Schaefer als auch Erich Rutemöller bleiben dem FC eng verbunden und sind jederzeit gern gesehene Gäste am Geißbockheim“,

„Projektbezogene Zusammenarbeit“ bleibt Option

Hintergrund der Maßnahme dürfte die sportliche Kompetenz von Sobek sein. Der 53-Jährige war bis zum Oktober noch im Trainerstab der deutschen U20-Nationalmannschaft tätig. Sobek ist Inhaber der A-Lizenz und hat über viele Jahre diverse Mannschaften trainiert. Nun wird er wohl große Teile der bisherigen Arbeit von Rutemöller und Schaefer übernehmen. „Frank Schaefer hat alle sportlichen Entscheidungen in dieser Phase eng begleitet und großen Anteil daran, dass der nahtlose Übergang in der Verantwortung von Christian Keller zu Thomas Kessler als Sportdirektor und Lukas Berg als Technischem Direktor geglückt ist“, sagt Ulf Sobek. „Eine zukünftige, projektbezogene Zusammenarbeit mit Frank Schaefer als Experten bleibt immer eine Option. Gleiches gilt für Erich Rutemöller, der Stephan Engels künftig bei der Betreuung der Traditionsmannschaft unterstützen wird.“

Wenn nötig, soll auch in Zukunft weiterhin auf Experten vertraut werden. Allerdings soll diese sportliche Expertise „themenbezogen“ eingeholt werden. „Der Fußball befindet sich in einem permanenten Weiterentwicklungsprozess – sportlich wie auch wirtschaftlich. Aus diesem Grund werden wir in Zukunft je nach Thema ganz individuell mit Expertinnen und Experten aus dem jeweiligen Bereich zusammenarbeiten“, erläutert Sobek.

Rav van den Berg vor Comeback: Über die U21-Nationalmannschaft zurück ins Spiel beim 1. FC Köln

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln
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Rav van den Berg vor Comeback: Über die U21-Nationalmannschaft zurück ins Spiel beim 1. FC Köln

Die Rückkehr von Rav van den Berg steht offenbar unmittelbar bevor. Zwei Monate nach seiner Schulterverletzung könnte es das Comeback geben. Allerdings noch nicht beim 1. FC Köln: Rav van den Berg bekommt wieder Spielpraxis – erst einmal in der U21 der Niederlande.

Nach der Verletzung von Timo Hübers braucht der FC dringend Verstärkung in der letzten Kette. Die wird es nun geben und sie kommt vom 1. FC Köln: Rav van den Berg bekommt wieder Spielpraxis. Der 21-Jährige soll für die U21 der Niederlande spielen.

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Der Blick auf die Spieler des 1. FC Köln, die dieses Mal für ihre jeweilige Nationalmannschaft für die anstehenden Länderspiele nominiert worden sind, hielt schon die ein oder andere Überraschung parat. Auf der Liste tauchte zum Beispiel Sebastian Sebulonsen nicht auf. Der Außenbahnspieler hatte im Oktober sein Debüt für Norwegen gegeben. Wahrlich kein schlechtes. Eine weitere Einladung gab es von Ståle Solbakken dieses Mal nicht. Allerdings war Sebulonsen damals auch erst nachnominiert worden. Auch der beim FC eigentlich immer besser spielende (abgesehen vom unglücklichen Auftritt im Derby) Kristoffer Lund wurde nicht für sie USA nominiert. Auf der anderen Seite überraschte dann doch die A-Nominierung für Said El Mala. Auch, dass Florian Kainz auf der Abruf-Liste für Österreich steht, hat wohl nicht jeder auf dem Schirm gehabt. Und dann taucht da noch ein anderer Name auf: Rav van den Berg.

Aktuell drei gesunde Innenverteidiger beim FC

Der Niederländer wurde einmal mehr für die anstehenden Begegnungen der U21 nominiert. Die trifft in der EM-Quali auf Slowenien mit Jaka Potocnik und Israel. Als Leistungsträger des niederländisches Nachwuchses, Spieler mit einem Marktwert von acht Millionen Euro, ist die Berufung des Innenverteidigers natürlich alles andere als eine Sensation. Allerdings fehlte der Abwehrspieler dem FC bekanntlich seit knapp zwei Monaten. Van den Berg hatte sich im Duell gegen den VfL Wolfsburg eine schwere Schulterverletzung zugezogen, war operiert worden und hatte zuletzt in Teilen wieder mit der Mannschaft trainiert. Ein Einsatz wäre bislang zu früh gekommen. Van den Berg werde nun „in Absprache mit dem FC und in enger Abstimmung mit der medizinischen Abteilung zur Nationalmannschaft reisen, trainieren und erste Spielpraxis sammeln“, heißt es von Seiten des Vereins.

Das dürfte bedeuten, dass der Abwehrspieler wohl über die Länderspiele bei der U21 wieder an die nötige Spielpraxis für den FC herangeführt wird. In Köln fiebert man der Rückkehr des Niederländers entgegen. Spätestens nach der Verletzung von Timo Hübers sind die Geißböcke in der Innenverteidigung recht dünn aufgestellt. Mit Cenk Özkacar, Joel Schmied und Dominique Heintz hat der FC aktuell drei gesunde Innenverteidiger. Neben Ersatz-Abwehrchef Eric Martel mussten zuletzt Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund aushelfen, zu Beginn der Saison auch Tom Krauß. Nicht umsonst hatte Lukas Kwasniok nach dem BVB-Spiel und der Verletzung von Hübers betont, dass man die Rückkehr von Rav van den Berg herbeisehne. Die scheint mit der Nominierung für die niederländische U21 also kurz bevorzustehen.

Goldenes Händchen, starke Transfers, hohe Effizienz: So fällt die Zwischenbilanz aus beim 1. FC Köln

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln beim Sieg gegen Freiburg
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Goldenes Händchen, starke Transfers, hohe Effizienz: So fällt die Zwischenbilanz aus beim 1. FC Köln

Zehn Spieltage sind in dieser Saison in der Liga absolviert, knapp ein Drittel ist damit gespielt. Und der FC steht mit 14 Zählern recht ordentlich da. Auch einige Statistiken sind vielversprechend. Die Zwischenbilanz des 1. FC Köln ist recht positiv.

Nach zehn Spieltagen steht der FC mit 14 Zählern auf dem neunten Tabellenrang. Das war so nicht unbedingt zu erwarten: Die Zwischenbilanz des 1. FC Köln ist recht positiv.

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Der Stachel der 1:3-Pleite im Derby dürfte wohl rund um das Geißbockheim noch immer tief sitzen. Vor der Begegnung hatte der Kölner Coach noch erklärt, dass sein Zwischenfazit in Bezug auf die Ergebnisse mit einem Sieg gegen Gladbach sicherlich „sehr positiv“ ausfallen würde. Nun erlebte die Bilanz einen herben Dämpfer und das ausgerechnet gegen den ungeliebten Nachbarn. Ein Duell, das laut Kwasniok ohnehin „ganz anders gewichtet“ werden würde. Die Niederlage war insofern natürlich bitter. Dennoch brauchen die Geißböcke nach dem Saisonstart kein Trübsal zu blasen. „Es geht dann aber auch um ein paar andere Elemente“, sagte Kwasniok in Bezug auf das Spiel gegen die Borussia, der Trainer könnte aber auch den bisherigen Saisonverlauf gemeint haben.

Ordentliche Statistiken

Denn da geht es zweifellos auch um andere Elemente, die verdeutlichen, wie positiv die bisherige Spielzeit für den FC doch gewesen ist. Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison belegten die Kölner mit zwölf Punkten in der 2. Bundesliga Rang zwölf und Gerhard Struber sah sich gezwungen, Taktik und Personal anzupassen. Davon ist nun keine Rede. Denn mit 14 Zählern nach dem zehnten Spieltag, also nach einem knappen Drittel der Saison, stehen die Kölner in der Tabelle wohl besser da, als es vor der Saison vielleicht erwartet wurde. Nach wie vor haben die Geißböcke in dieser Spielzeit immer einen Platz in der oberen Tabellenhälfte eingenommen – für einen Aufsteiger eine Seltenheit.

Ganz anders aber als die aktuelle Punkteausbeute. Alleine in den vergangenen zwölf Spielzeiten fuhren acht Aufsteiger 14 Punkte oder mehr innerhalb der ersten zehn Spieltage ein. Bei Leipzig waren es 16/17 24 Punkte, bei Hannover ein Jahr später immerhin 18. Dennoch liegen die Kölner über dem Schnitt. Im gleichen Zeitraum sammelten die Aufsteiger durchschnittlich elf Punkte. Das bisherige gute Abschneiden hängt nach den Statistiken ganz stark mit der gut funktionierenden Offensive der Kölner zusammen. Der FC hat die sechstmeisten Tore geschossen, hat am sechstmeisten Treffer aus dem Spiel heraus erzielt. 15 Mal war das in der Liga der Fall, im Abstiegsjahr 23/24 waren es nach der gesamten Saison 14 Treffer. Insgesamt kommen die Kölner auf 17 Tore, der xGoals-Wert liegt bei 16,5. Vor zwei Jahren lag dieser nach dem zehnten Spieltag bei 14,5, der FC hatte aber erst acht Tore geschossen. Sowohl damals wie heute kamen die Kölner dabei auf 13 Großchancen.

Nicht alles läuft beim FC rund

Auf der anderen Seite haben die Kölner in dieser Saison erst fünf Tore aus dem Spiel heraus kassiert, aber zehn nach Standards, vor zwei Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt 20 Tore aus dem Spiel heraus, davon nur einer nach einem ruhenden Ball. Großen Anteil am bisherigen Saisonverlauf haben die Kaderplaner um Thomas Kessler sowie Trainer Lukas Kwasniok. Der FC verfügt über einen breiten Kader, der offenbar auch Impulse von der Bank senden kann. Bis auf Matthias Köbbing und den Langzeitverletzten Luca Kilian kamen alle Spieler in dieser Saison bereits zum Einsatz. Von den zwölf Neuverpflichtungen gehören vier bis sieben Spieler zum absoluten Stammpersonal, bis auf Alessio Castro-Montes sammeln die weiteren aber auch Einsatzzeit.

Zu den großen positiven Überraschungen gehören zweifelsohne Jakub Kaminski und Said El Mala. Der FC hat bislang elf unterschiedliche Torschützen und in zwölf Spielen, zwölf Mal mit unterschiedlichem Personal gespielt. Meist wählt der Kölner Trainer auch eine andere Taktik. Kwasniok beweist mit seinen Einwechslungen zudem oft ein gutes Händchen. Elf Torbeteiligungen der Joker sind absolute Ligaspitze. Fünf Tore der Joker bedeutet gemeinsam mit Gladbach Platz eins.

Doch wo Licht, da ist auch Schatten. Auch der FC hat natürlich noch Felder, die zu bearbeiten sind, um es in den Worten von Thomas Kessler zu sagen. Die Kölner haben unter anderem wie auch in der Vorsaison ihre Schwierigkeiten im Ballbesitz, Chancen zu kreieren. Das Thema Standards ist nach wie vor ein großes. Und das in beide Richtungen. Die schwere Verletzung von Timo Hübers wirft einen zusätzlichen Schatten auf das erste Saisondrittel. Unterm Strich ist das aber vielleicht für einen Aufsteiger Klagen auf hohem Niveau. Vor der Saison hätten wohl viele diesen Start sofort unterschrieben und tun es wahrscheinlich immer noch.

Das zwölfte Spiel, die zwölfte Startelf? So könnte der 1. FC Köln im Derby spielen

Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
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Das zwölfte Spiel, die zwölfte Startelf? So könnte der 1. FC Köln im Derby spielen

Vor der Länderspielpause steht für den 1. FC Köln nun nur noch das Rheinische Derby auf dem Programm. Die Kölner wollen sich mit drei Punkten und einem guten Gefühl in die Pause verabschieden. So könnte der 1. FC Köln in Mönchengladbach spielen.

Mit einem guten Gefühl geht der FC in das Rheinische Derby und würde wohl auch zu gerne damit in die Länderspielpause gehen. Bei der Aufstellung wird es wohl wieder Veränderungen geben. So könnte der 1. FC Köln in Mönchengladbach spielen.

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Beim 1. FC Köln gab es in der Trainingswoche vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach positive Nachrichten. Sowohl Jan Thielmann als auch Rav van den Berg kehrten vollständig ins Teamtraining zurück. Für das anstehende Spiel in Mönchengladbach stellen die beiden jedoch noch keine Option dar. „Es geht den Jungs sehr gut. Sowohl Jan als auch Rav machen große Fortschritte, werden jetzt aber noch nicht Teil des Kaders sein. Wir wollen kein Risiko eingehen“, so Kwasniok. Bei Said El Mala, der am Mittwoch das Training abbrechen musste, am Donnerstag jedoch wieder auf den Trainingsplatz zurückkehrte, gab der FC-Coach Entwarnung. „Er hat einen Schlag auf den Fuß abbekommen und dann hat man einen Eisbeutel draufgelegt. Es war jetzt keine Amputation nötig. Er hat am nächsten Tag normal mit Tape trainiert, wird heute trainieren und morgen einsatzfähig sein“, so der 44-Jährige, der in Gladbach auch ohne die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian auskommen muss.

Viele Möglichkeiten im Derby

Allerdings hat Kwasniok auch ohne die vier FC-Profis einige Optionen für seine Startformation. Im Tor ist Marvin Schwäbe gesetzt. Vor dem Schlussmann der Kölner haben aktuell Joel Schmied, Eric Martel und Cenk Özkacar die Nase vorn und dürften auch in Gladbach beginnen. Eine Alternative könnte auch Dominique Heintz sein, der in dieser Saison bereits überzeugte. Auf den beiden Schienenpositionen dürfte es eine Veränderung geben. Während auf der linken Seite erneut Kristoffer Lund startet, dürfte Sebastian Sebulonsen in die erste Elf zurückkehren und die Position des rechten Schienenspielers einnehmen. Im zentralen Mittelfeld werden voraussichtlich erneut Isak Johannesson und Denis Huseinbasic starten. Allerdings könnte Kwasniok auch Tom Krauß für Huseinbsaic in die Startformation stellen.

In der Offensive hat der FC zwar viele Möglichkeiten, jedoch dürften die Positionen hier schon vergeben sein. Nach seinen Toren gegen Bayern und Hamburg könnte Ragnar Ache erneut in der Spitze beginnen. Jakub Kaminski gehört ohnehin zu den absoluten Dauerbrennern und hat sich unter Kwasniok nahezu unverzichtbar gemacht. Bei Said El Mala ließ Kwasniok auf der PK vor dem Spiel durchblicken, dass auch der Youngster beginnen wird. Durch diese Veränderungen würden Linton Maina und Florian Kainz auf die Bank rotieren. Besonders beim Österreicher dürfte die Entscheidung schwerfallen, da er gegen den HSV überzeugte und auch im Derby schon gezeigt hat, was er dem FC geben kann. Eine weitere Option für die Offensive wäre Marius Bülter.

So könnte der FC gegen Gladbach spielen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln

Cenk Özkacar

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg

Said El Mala

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
Ragnar Ache



Das Rheinische Derby und ein richtungweisendes Spiel – so will der FC in Gladbach punkten

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Das Rheinische Derby und ein richtungweisendes Spiel – so will der FC in Gladbach punkten

Der FC gastiert am Samstag beim Rivalen Borussia Mönchengladbach. Im Rheinischen Derby will der FC den zweiten Sieg in Folge einfahren und auch das letzte „Highlight-Spiel“ für sich entscheiden. So will der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach punkten.

Endlich wieder „Derby-Zeit“. Für die Fans ein besonders emotionales Spiel, wenn der Effzeh am Samstagabend im rund 60 Kilometer entfernten Nachbarschaftsduell gegen die Gladbacher antritt. Beide Teams konnten am vergangenen Spieltag mit jeweils drei Punkte-Erfolgen und vier erzielten Toren ordentlich Selbstbewusstsein für das direkte Duell tanken. So will der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach punkten.

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Das Team von Lukas Kwasniok reist mit breiter Brust nach Gladbach – und das völlig zurecht. Nach dem überzeugenden 4:1- Erfolg im Aufsteigerduell gegen den Hamburger SV befinden sich die Kölner im positiven Flow. Mit 14 Punkten steht der FC aktuell auf Tabellenplatz sieben. Mit einem Erfolg am Samstagabend im Borussia-Park könnten die Kölner sogar bis auf Rang sechs springen, sofern Leipzig in Hoffenheim gewinnt. „Wir wissen, was wir können und was wir nicht können“ sagt Kwasniok. Die Mannschaft wirke stabil, selbstreflektiert und „im Stande, eine absolute Top-Leistung abzurufen“.

Entscheidend wird dabei sein, wer trotz der erwarteten hitzigen Atmosphäre beim Rhein-Derby einen kühlen Kopf bewahrt. „Es geht darum, die Emotionen zu kanalisieren. Denn in der Emotion verlierst du deine Intelligenz. Und das darfst du auf dem Feld nicht“, sagt der Coach, dem bewusst ist, dass die Herausforderung im Rheinischen Derby darin besteht, die Ruhe zu bewahren und sich dabei auf die eigenen Aufgaben zu fokussieren, trotz der ganzen Unruhen von außen. Denn in einem Derby sind Tabellenstände und Ausgangslagen meist bedeutungslos. Die mentalen Aufgaben für Spieler gewinnen an Relevanz.

Neben Derby auch richtungweisend

Personell kann Kwasniok bis auf Jan Thielmann, für den der Einsatz nach seiner Verletzung noch zu früh kommt, sowie den Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. Die Fußverletzung von Said El-Mala unter der Trainingswoche ist kein Thema mehr. „Da wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht“, sagt Kwasniok. El Mala hat medial in dieser Woche aber auch anderweitig für Aufmerksamkeit gesorgt: Der Youngster wurde erstmals von Bundestrainer Julian Nagelsmann zur deutschen A-Nationalmannschaft eingeladen. Die Nominierung habe für das Spiel gegen Gladbach aber zunächst keine Relevanz. Trotzdem steht für Kwasniok außer Frage, dass der 19-Jährige gegen die Fohlen in der Startelf stehen wird. „Ich möchte gute Spieler nicht daran hindern, noch besser zu werden.“ Seine Unbekümmertheit, sein Mut in Dribblings und seine Entwicklung seit Saisonstart sei „exorbitant schnell“. Kwasniok betont, dass auch Jakub Kamiński ein wichtiger Offensivbaustein bleibt und auf anderen Positionen zum Einsatz kommen könnte.

Die Gladbacher konnten sich am vergangenen Spieltag mit einem 4:0-Auswärtssieg am Millerntor von den direkten Abstiegsplätzen vorerst verabschieden. Mit immer noch schwachen sechs Punkten belegen die Fohlen den 16. Platz in der Tabelle. Trotzdem stabilisieren sich die Gladbacher aktuell unter Eugen Polanski. Dadurch, dass sie jetzt mit einer zusätzlichen Innenverteidigung spielen, agiert die Defensive kompakter. „Aus einem körperlich starken Zentrum mit erfahrenen Akteuren wie Yannik Engelhardt, Rocco Reitz, Florian Neuhaus oder auch Stöger können sie leidenschaftlich verteidigen und ins Gegen-Pressing übergehen“, hebt Kwasniok hervor. In Kontersituationen könne die Borussia durch die schnellen Akteure wie Shuto Machino oder Haris Tabakovic gefährlich werden. Für Gladbach ist das Spiel ebenfalls richtungweisend. Bei einem Sieg könnte die Borussia vorübergehend bis auf Tabellenplatz zwölf klettern, sofern die Mannschaften vor ihnen Punkte liegen lassen. Eine Möglichkeit für die Borussia, die zuletzt aufgekommenen Unruhen, etwas lindern.

Mögliche sieben Punkte aus drei „Highlight-Spielen“

Für Köln ist das Rheinische Derby das letzte von drei, laut Kwasniok, „Highlight-Spielen“ nach Augsburg und dem HSV. Ausgenommen sind die „Bonusspiele“ gegen Borussia Dortmund und den FC Bayern. Erst bei einem Sieg in Gladbach würde der Kölner Trainer einen rundum gelungenen Start in die Bundesliga zustimmen. Der FC rechnet mit rund 6000 Fans, die ihre Mannschaft vor Ort im Borussia-Park unterstützen werden. „Das Derby werden wir mit aller Macht versuchen zu gewinnen, mit allen Emotionen auf dem Platz und neben dem Platz“, kündigt Kwasniok an. Es bleibt abzuwarten mit welchem Gefühl der 1. FC Köln nach dem Rheinischen Derby am Samstagabend in die Länderspielpause geht.