Trotz mäßiger Leistung: FC einer der Gewinner des Spieltags – denn die Konkurrenz patzt

Kein Sieger im Duell Eintracht Braunschweig gege
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Trotz mäßiger Leistung: FC einer der Gewinner des Spieltags – denn die Konkurrenz patzt

Zwar tat sich Köln gegen Ulm erstaunlich schwer, erreichte mit Mühe einen knappen 1:0-Erfolg, doch der Sieg war am Ende erstaunlich viel wert. Der 1. FC Köln ist einer der Sieger des 25. Spieltags. Denn die Konkurrenz patzte bis auf eine Ausnahme durch die Bank weg.

Der FC hat mit dem 1:0 über Ulm nicht nur drei Punkte eingefahren, die Kölner stehen auch wieder auf einem direkten Aufstiegsplatz. Das aber mit freundlicher Unterstüzung. Der 1. FC Köln ist einer der Sieger des 25. Spieltags.

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Auch, wenn Timo Hübers nach dem 1:0 von einem verdienten Erfolg und Gerhard Struber von einer ordentlichen Leistung sprachen, am Ende des Tages war der mühsame Erfolg gegen den SSV Ulm am Samstagnachmittag mit einer gehörigen Portion Glück verbunden. Zumindest hatten wohl nicht mehr alle Fans mit dem erlösenden Treffer von Luca Waldschmidt gerechnet. Tatsächlich begegneten sich die beiden Teams bei den Spatzen auf Augenhöhe. Am Ende reichte es beim Effzeh mal wieder zu einem 1:0-Erfolg, dem achten in der laufenden Spielzeit. Der FC hat sich damit wieder zurück im Aufsstiegsrennen gemeldet, liegt weiterhin nur einen Zähler hinter dem Spitzenreiter aus Hamburg, der erstaunlich leichtes Spiel mit der Fortuna aus Düsseldorf hatte und 4:1 gewann.

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Nur der Hamburger SV gewinnt

Und da auch die Konkurrenz wieder ordentlich für die Kölner spielte, ist der FC trotz eher mäßiger Leistung einer der beiden großen Gewinner des Spieltags. Denn die Geißböcke haben sich durch den Erfolg über den SSV wieder auf Platz zwei der Tabelle geschoben. Und das, weil die Liga in dieser Saison einfach zu ausgeglichen ist, sich mal abgesehen vom Hamburger SV auch spielerisch keine Mannschaft besonders hervortut. So trennten sich der 1. FC Kaiserslautern und die SV Elversberg am vergangenen Freitag 1:1. Auch der 1. FC Magdeburg kam gegen die SpVgg Greuther Fürth nicht über ein Remis hinaus. Und auch am Sonntag wollten zwei direkte Konkurrenten der Geißböcke nicht dreifach punkten. Der SC Paderborn tat sich überraschend schwer mit Jahn Regensburg, kam nicht über ein 0:0 hinaus. Hannover 96 rettete mit einem Treffer in der Nachspielzeit einen Punkt gegen Eintracht Braunschweig.

Somit ordnet sich auch der 1:0-Erfolg der Geißböcke ganz anders ein. Immerhin hat der FC als einziger Verfolger sein Duell gegen einen vermeintlich leichteren Gegner auch gewonnen. Am kommenden Samstag werden die Kölner dennoch eine ordentliche Leistungssteigerung benötigen. Zwar ist mit dem SV Darmstadt ebenfalls ein Gegner aus dem unteren Tabellendrittel zu Gast. Wie schwer die Aufgabe gegen die Lilien sein kann, erfuhr nicht nur der KSC am Freitag beim 0:3, der FC hat bekanntlich auch schon seine Erfahrung mit dem SC gemacht



Trotz drohender Nullnummer wieder einmal kein Vertrauen in die eigene Bank

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Trotz drohender Nullnummer wieder einmal kein Vertrauen in die eigene Bank

Das Duell der Geißböcke gegen den SSV Ulm hatte über weite Strecken schon den Anschein, eine Nullnummer zu werden. Trotz der fehlenden Torgefahr der Kölner ließ Trainer Gerhard Struber Neuzugang und Stoßstürmer Imad Rondic neben weiteren Akteuren auf der Bank des 1. FC Köln: Wie viel Vertrauen hat Gerhard Struber in seine Bank?

Weder Imad Rondic noch Marvin Obuz oder der aus der Kölner Reserve hochgezogene Oliver Schmitt bekamen von Gerhard Struber Spielzeit gegen Ulm. Offensichtlich traute der Coach keinem der Offensivspieler eine Verstärkung des Kölner Spiels zu – und das bei einem Duell, das erst in der in den letzte Minuten durch Luca Waldschmidt entschieden wurde für den 1. FC Köln: Wie viel Vertrauen hat Gerhard Struber in seine Bank?

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FC-Trainer Gerhard Struber schüttelte fast unmerklich den Kopf und blickte danach auf die Uhr, als könne auch er das Ende des Spiels kaum erwarten. Der Trainer wirkte nervös, wohl wissend, dass ein Sieg gegen den Tabellenvorletzten angesichts der Tabellenkonstellation unabdingbar war. Das Spiel der Geißböcke dürfte Strubers Pulsschlag aber nicht wirklich beruhigt haben, denn gerade im zweiten Abschnitt gerieten die Geißböcke phasenweise deutlich ins Schleudern, strahlten erneut so gut wie keine Torgefahr aus. Umso erstaunlicher, mit welch stoischer – oder eher struberscher Ruhe der Coach seine Offensivreihe agieren ließ. Denn Wechsel, um den Angriff noch einmal zu beleben, waren in Ulm bei den Kölnern genauso Mangelware wie erspielte Torchancen.

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Struber schöpft sein Wechselkontingent nicht aus

Zumindest wird sich der ein oder andere Fan – gerade ob der nicht vorhandenen Torausbeute, der fehlenden Dominanz und der mangelnden spielerischen Mittel – gewundert haben, warum Struber gerade im späteren Spielverlauf keine offensive Veränderungen der Mannschaft vornahm. Zwar wechselte der Kölner Cheftrainer in der 62. Minute, ersetzte Denis Huseinbasic mit Dejan Ljubicic, eine Verstärkung der Offensive blieb aber weiterhin aus. Auch, weil der Österreicher nicht wirklich Einfluss auf die Begegnung nahm. Steffen Tigges rackerte zwar, wirkte aber mitunter wie ein Fremdkörper im Kölner Spiel. Und so wird die Frage erlaubt sein, warum Struber sein Wechselkontingent erneut nicht ausnutzte, um mehr Offensivgefahr auf den Platz zu bringen.

Nach den Ausfällen von Linton Maina, Damion Downs und dann auch doch wieder Tim Lemperle war die Bank sichtbar ausgedünnt, doch saß dort unter anderem Stoßstürmer Imad Rondic einsatzbereit. Eine Chance bekam der Neuzugang gegen Ulm nicht. Auch nicht, als alles auf eine müde Nullnummer hindeutete. 1,5 Millionen Euro haben sich die Geißböcke die Dienste des Bosniers kosten lassen. Schon in der vergangenen Woche überraschte Christian Keller mit der Aussage, Rondic sei nicht als Soforthilfe geholt worden. Erstaunlich, warum man diesen Deal im Winter dann überhaupt unbedingt umsetzten wollte – selbst, als Lodz in einen öffentlich ausgetragenen Poker einstieg. Großes Vertrauen in Rondic bewies Struber am Samstagmittag jedenfalls nicht.

Frage nach dem Vertrauen in die Bank

Ähnlich scheint auch das Verhältnis zu Marvin Obuz zu sein. Zwar hatte Struber Ende letzten Jahres wieder einmal erklärt, welche Bedeutung der Offensivspieler für die Mannschaft habe, das spiegelt sich aber mal so gar nicht in Einsatzzeit wieder. In diesem Jahr kommt der gebürtige Kölner in der Liga auf genau einen Einsatz. 14 Minuten stand Obuz gegen den HSV auf dem Platz. Möglicherweise hätte der Youngster die Offensive beleben können. Auch Oliver Schmitt saß 90 Minuten auf der Bank, verpasste seinen zweiten Einsatz für die Profis. Der zweite Wechsel der Kölner in der 81. Spielminute schien von Struber nicht unbedingt so geplant gewesen zu sein. Denn nachdem Joel Schmied deutlich anzeigte, dass es für ihn nicht weitergehe, brachte Struber den angeschlagenen Dominique Heintz. Der Routinier war zuvor mit Leart Pacarada zusammen mit dem Zug nach Ulm gereist, da er unter der Woche noch an einem Infekt litt und erst zum Duell wieder fit war. Ein Einsatz von Heintz hätte wohl aber ohne das Aus von Schmied nicht stattgefunden.

Der dritte und letzte Wechsel der Kölner war dann wohl ebenfalls nicht zur spielerischen Veränderung der Kölner gedacht, sondern sollte wohl eher Zeit von der Uhr nehmen. So brachte Struber in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch Pacarada für Max Finkgräfe. Als besonders wechselfreudig gilt Struber ohnehin nicht. Die spärlichen Wechsel gegen Ulm werfen allerdings neben den gesundheitlichen Aspekten schon Fragen nach dem Vertrauen in seine Auswechselspieler auf. Das scheint trotz der angespannten Personalsituation nicht überall besonders groß zu sein. Dabei wies alleine die Kölner Bank, zumindest was den Kaderwert angeht, nahezu den Wert der kompellen Ulmer Mannschaft auf. Die Vergangenenheit offenbart aber auch die Wahrheit, dass die Joker in der aktuellen Saison nicht immer mit Qualität punkten konnten.

Wenig Torbeteiligung der Kölner Joker

So kommt der FC gerade einmal auf vier Jokertore durch Damion Downs, Luca Waldschmidt und Linton Maina sowie einen Assist durch Florian Kainz. Die beteiligten Akteure standen am Samstag entweder auf dem Platz oder verletzungsbedingt nicht im Spieltagskader. Mehr als 50 weitere Offensiveinwechslungen blieben dagegen ohne Torbeteiligung. Somit kommt das mangelnde Vertrauen in die zweite Reihe vielleicht nicht von ungefähr – zumindest statistisch. Immerhin zahlte sich am Ende das in Luca Waldschmidt für den FC aus.



Waldschmidt: „Es hat sehr an mir genagt“: Die Stimmen zum 1:0-Sieg des 1. FC Köln in Ulm

Nach 88 Minuten in einem Duell, das spielerisch kaum bis keine Höhepunkte bot, gelang es dem FC, das entscheidende Tor zu schießen. Zum Duell gegen den SSV Ulm äußerten sich unter anderem Torschütze Luca Waldschmidt und Gerhard Struber vom 1. FC Köln. Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln beim SSV Ulm.

Der Kronprinz und sein Vor-Vorgänger: Kurioses Duell der Ex-Keeper des 1. FC Köln

Nach der Begegnung der Geißböcke gegen Ulm kommt es zum kuriosen Duell der Ex-Keeper des 1. FC Köln: Jonas Urbig trifft mit dem FC Bayer München auf Timo Horn und den VfL Bochum. Noch vor wenigen Jahren galt Urbig als der Nachfolger der FC-Legende in Köln. Die Zeiten haben sich geändert.

Stellt sich die Mannschaft von alleine auf? So könnte der FC gegen Ulm spielen

Gerhard Struber und Florian Kainz bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Stellt sich die Mannschaft von alleine auf? So könnte der FC gegen Ulm spielen

Mit großen Verletzungssorgen ist der FC am Freitag nach Ulm aufgebrochen. Und selbst wenige Stunden vor dem Spiel gibt es noch Fragezeichen. Und das nicht nur hinter dem Personal. So könnte der 1. FC Köln in Ulm starten.

Dreierkette oder Viererkette? Wer steht dem FC überhaupt zur Verfügung? Wenige Stunden vor dem Duell der Geißböcke in Ulm scheinen noch einige Baustellen offen zu sein. So könnte der 1. FC Köln in Ulm starten.

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So ein wenig hatten die Tage vor dem Spiel des FC beim SSV Ulm von einer Achterbahn der Gefühle. Am Donnerstag hatte FC-Trainer Gerhard Struber noch Hoffnung, dass es für Damion Downs reichen könnte, das Trio Leart Pacarada, Dominique Heintz und Eric Martel bezeichnete der Kölner Coach als Wackelkandidaten. Am Freitag nahm das Trio an der Trainingseinheit teil, während sich die Nachricht verbreitete, dass Downs kein Thema mehr sein würde. Der Angreifer muss sich einer Operation unterziehen. Somit fallen beide Top-Torjäger für Samstag aus. Und auch nach der Einheit am Geißbockheim gab es die nächste Hiobsbotschaft: Auch Eric Martel wird nicht gegen die Spatzen mitwirken können. Somit fallen beim FC drei absolute Leistungsträger dieser Spielzeit aus.

Doppelsechs oder Doppelspitze?

Immerhin sind Dominique Heintz und Leart Pacarada nach Ulm gereist. Ob es zu einem Einsatz kommt, ist noch offen. Und so ist die Startelf der Kölner auch weiterhin mit einigen Fragezeichen versehen. Keine Frage gibt es natürlich im Tor. Marvin Schwäbe ist fit, wird gegen Ulm den Kasten hüten. Durch den Ausfall von Eric Martel wird sich wohl auch in der Dreierkette nicht viel verschieben, wenn Struber das System nicht auf Viererkette umstellt. Das könnte zum Beispiel ein Thema werden, wenn es für Heintz nicht reicht. Joel Schmied und Timo Hübers dürften dann sicherlich gesetzt sein. Auf der linken Abwehrseite steht das Fragezeichen hinter Pacarada, Max Finkgräfe wäre die logische Alternative. Auf der rechten Seite wird Jusuf Gazibegovic wohl weiterhin auflaufen.

Und dann wird es auch schon spannend. Auf der Doppelsechs könnten Denis Huseinbasic und Mathias Olesen auflaufen. Dann wären bei einer Viererkette Florian Kainz und Jan Thielmann Optionen für die Außenpositionen, Dejan Ljubicic eine für die Zentrale. Möglich aber auch, dass Struber nur mit einer Sechs und zwei Spitzen spielt. Dann würde wohl Ljubicic auf der halbrechten Seite auflaufen und Thielmann gemeinsam mit Imad Rondic das Sturmzentrum bekleiden.

Duell gegen den Ulm: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Leart Pacarada beim Spiel des 1. FC Köln

Leart Pacarada

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Timo Hübers

Dominique Heintz beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Jusuf Gazibegovic

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Dejan Ljubicic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Dejan Ljubicic

Florian Kainz nach seinem Treffer zur Kölner Führung

Florian Kainz

Jan Thielmann beim 1. FC Köln

Jan Thielmann

Imad Rondic soll für den 1. FC Köln Tore schießen

Imad Rondic



„Nicht verstecken und punkten“: Britta Carlson kämpferisch vor dem Frauen-Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München in Müngersdorf

Es wird ein Feiertag für den Frauenfußball beim FC: Das Bundesliga-Heimspiel gegen die Frauen des FC Bayern München am Sonntag im Kölner Stadion findet vor mehr als 30.000 Zuschauern statt. Bei blauem Himmel und T-Shirt-Wetter soll einen Monat nach dem 0:0 gegen Wolfsburg die nächste Sensation gelingen beim 1. FC Köln: Trainerin Britta Carlson hat personell die Qual der Wahl.