Jaka Potocnik und der 1. FC Köln: Hohes Risiko, bislang wenig Ertrag

Jaka Potocnik wartet auf sein Debüt beim 1. FC Köln
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Jaka Potocnik und der 1. FC Köln: Hohes Risiko, bislang wenig Ertrag

Spätestens durch die Transfersperre gegen den FC erhielt die Verpflichtung von Jaka Potocnik viel Aufmerksamkeit. Die Erwartungshaltung an den jungen Slowenen ist groß. Gerecht wurde er dieser aber noch nicht. Und so ist die Frage, wie es weitergeht mit Jaka Potocnik: Bislang zahlt sich das Risiko des 1. FC Köln noch nicht aus.

Nach dem großen und aus seiner Sicht absolut unverschuldete Wirbel um seinen Transfer ist es stiller geworden um Jaka Potocnik. Der junge Slowene will noch nicht so richtig durchstarten. Andere erhalten den Vorzug. Das ist für alle Seiten nicht zufriedenstellend. Weder für den FC noch für Jaka Potocnik: Bislang zahlt sich das Risiko des 1. FC Köln noch nicht aus.

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So wirklich überraschend kam die Nachricht am Mittwoch nicht. Als der FC den Kader für den Pokalfight gegen Leverkusen bekannt gab, stand da der neue Name: Imad Rondic. Der Stürmer war am Deadline Day vom FC offiziell vorgestellt worden, nachdem sich der Deal in den Tagen zuvor mal mehr, mal weniger angebahnt hatte. Rondic soll die Antwort auf die Stürmersuche der Kölner sein und stellte sein Können ja auch einige Minuten unter Beweis. Eine Suche, die sich lange gezogen und verschiedene Protagonisten hatte. Von den mittlerweile verliehenen Sargis Adamyan und Florian Dietz, über den abgewanderten Davie Selke, über Versuchspersonal wie Jan Thielmann und einigen Youngster wie zuletzt Oliver Schmitt. Zwar haben sich Damion Downs und Tim Lemperle bei den Geißböcken in dieser Spielzeit durchgesetzt, ein richtiger Knipser fehlte dem FC eben bis zum Deadline Day. Nun ist zumindest ein Angreifer gefunden.

„Er kann deutlich stabiler spielen“

Leidtragende sind dann wiederum die jungen Talente, die sich mehr Einsatzzeit bei den Kölnern versprochen haben. Allen voran wohl Jaka Potocnik. Ebenfalls beim FC schon ein Name. Allerdings einer, der unverschuldet mit einem dunklen Kapitel der Kölner verbunden wird: dem Registrierungsverbot. Auch, wenn die FIFA die Sanktion gegen den FC noch vor dem Ablauf der eigentlichen Strafe aufgehoben hatte, haben sich die Kölner Verantwortlichen alles andere als mit Ruhm bekleckert. Die Aufhebung der Strafe ist sicherlich nicht einem Freispruch gleichzusetzen. So oder so ist der FC mit der Verpflichtung des jungen Slowenen ein hohes Risiko eingegangen – ein viel zu hohes Risiko. Und alleine schon aufgrund des ganzen Wirbels, den der Transfer mit sich gebracht hat, ist die Erwartungshaltung an Potocnik augenscheinlich eine besonders große. Schließlich, so könnte man zumindest meinen, geht der FC doch nicht ein so hohes Risiko für ein U21-Talent ein.

Doch genau dort hat der 19-Jährige Großteile, nahezu alle, seiner Spiele verbracht. Zehn Mal stand Potocnik bei den Profis im Kader, gespielt hat er einmal – das gegen den Karlsruher SC, 15 Minuten lang. Elf Mal lief der Stürmer dagegen bei der U21 in der Regionalliga West auf – immer von Beginn an, aber eher selten mit überzeugenden Leistungen. „Er kann deutlich stabiler spielen, das weiß er selbst“, sagte unlängst U21-Trainer Evangelos Sbonias. „Das ist aber eine normale Entwicklung in seinem Alter, die niemanden hier fraglos zurücklässt. Was in der Beobachtung jedoch untergeht, ist seine Wichtigkeit im Pressing, bei dem er als Neuner eine enorme Bedeutung für unser Spiel hat.“ Die rein zählbare Bedeutung liegt bei zwei Treffern für die Kölner Reserve.

Zuletzt nicht im Kader

Die Antwort auf die Suche im Sturm ist der Slowene sicherlich noch nicht. Und dementsprechend macht sich Verwunderung über das Gleichgewicht zwischen Risiko bei der Verpflichtung und Leistung auf dem Platz bei den ersten Fans breit. Nur ist eben jene Erwartungshaltung gegenüber dem Youngster alles andere als fair. Das Risiko ist schließlich der Verein eingegangen. Und dennoch scheint es aktuell für den immer noch 19-Jährigen nicht so richtig vor und zurück zu gehen. Und so schlug Gerhard Struber vor einigen Wochen eine Leihe vor, sprach davon, dass der Stürmer möglicherweise einen Zwischenschritt benötige. „Spielzeit ist für ihn am wichtigsten“, sagte der Coach dem „Kicker“. Doch soll der Spieler eine Leihe tatsächlich nicht in Betracht gezogen haben.

Dass in der vergangenen Woche dann auch noch Oliver Schmitt gegen Braunschweig sein Debüt feierte und Potocnik nicht im Kader stand, zeigt deutlich, dass es der Youngster auch weiterhin schwer haben wird. Das Transferfenster für Deutschland hat bekanntlich längst geschlossen. Das heißt aber nicht, dass es für Potocnik keine Lösung geben kann. Denn in zahlreichen Ländern ist das Fenster noch geöffnet, eine Leihe wäre also noch möglich. Und vielleicht ein wichtiger Tapetenwechsel, um den nächsten Schritt zu gehen.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Hübers macht Kampfansage

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Schalke – ein gern gesehener Gast

Gerhard Struber sucht den passenden Schlüssel: Am Limit gegen den Hochgeschwindigkeitszug

Mit vollem Einsatz: Damion Downs im Duell gegen Schalke
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Gerhard Struber sucht den passenden Schlüssel: Am Limit gegen den Hochgeschwindigkeitszug

Nach der Pokalpleite gegen Leverkusen steht für den FC das nächste Highlightspiel auf dem Programm. Königsblau ist beim FC zu Gast. Die Kölner brauchen einen Sieg, um die Tabellenspitze zu behaupten. So will der 1. FC Köln gegen Schalke 04 punkten.

Das Selbstvertrauen dürfte trotz der Niederlage gegen Leverkusen groß sein. Doch den FC erwartet am Sonntag ein ganz anderes Spiel als im Pokal. Der Liga-Alltag sieht anders aus. Dennoch sind drei Zähler angepeilt. So will der 1. FC Köln gegen Schalke 04 punkten.

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Die Reaktionen nach dem unglücklichen 2:3 gegen Bayer Leverkusen im DFB-Pokal am Mittwoch hallten noch lange nach und befanden sich irgendwo zwischen Frust, Ärger und Stolz. Die Meinung, dass der FC Großes geleistet hatte, war aber ziemlich eindeutig. Doch für Gerhard Struber ist der Fokus schon wieder neu ausgerichtet. Die Kür war am Mittwoch, die Pflicht ruft am Sonntag. „Es gilt jetzt, ins Hier und Jetzt zu kommen und nach vorn zu schauen. Wir haben wieder einen großen Club im Haus mit Schalke. Es geht Schlag auf Schlag mit den großen Aufgaben“, sagte der Trainer. „Wir nehmen viele gute Dinge mit aus dem Cupfight, müssen jetzt aber die Sensoren wieder hochfahren und uns auf das nächste Highlightspiel freuen.“ Und das Duell gegen S04 steht eben am Sonntagmittag an (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com).

So bewertet ihr die FC-Profis

„Da haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert“

Ein weiteres Highlightspiel, aber eins, das ganz sicher so ganz anders ablaufen wird, als das Pokalspiel gegen Leverkusen. Der FC geht wieder als Favorit in die Begegnung, als Spitzenreiter und das wiederum gegen eine Mannschaft, die in dieser Spielzeit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, vor allem aber unberechnbar ist. Zu weit geht die Range zwischen souveränem Erfolg über einen Aufstiegskandidaten wie Elversberg (4:1) und bitterer Niederlage gegen Gegner aus derunmittelbaren Tabellenregion wie Darmstadt (3:5). Der FC wird also voraussichtlich mit viel Ballbesitz agieren, sich nicht nur auf das leidenschaftliche Verteidigen konzentrieren können und genau diese Spielweise schien dem FC in den vergangenen Spielen wie etwa gegen Braunschweig am vergangenen Samstag nicht so richtig zu liegen. „Da müssen wir zulegen“, gab auch Struber zu. „Da haben wir uns in den vergangenen Wochen nicht mit Ruhm bekleckert.“

Und das ist sogar noch untertrieben. Das Spiel mit Ball wollte so gar nicht in Fahrt kommen – zumindest nicht im Schlussdrittel. Die Kölner Offensive will nicht so recht zum Tabellenplatz passen. 35 Treffer haben die Kölner erzielt, sieben Mannschaft waren öfter erfolgreich, zwei genauso oft. Auch deswegen wurde mit Imad Rondic bekanntlich ein weiterer Stürmer verpflichtet. Seine Torgefahr ließ der Bosnier am Mittwoch aufblitzen, als er den Ball zwar ins Netz drückte, das aber anscheinend aus einer minimalen Abseitsposition. Ob Rondic seine erste Chance von Beginn ab bekommt, ist offen. Struber sprach zumindest davon, dass man viel dafür tue, den Stürmer schnell zu integrieren. Damion Downs kennt das Spiel der Kölner und hat mit seinem Treffer und der Vorarbeit gegen Leverkusen reichlich Eigenwerbung betrieben. „Damion hat wieder aufgezeigt, wie hochtalentiert er ist. Jetzt müssen wir ihn vom Talent zum gestandenen Profi entwickeln“, sagte der Coach.

Steht Rondic in der Startelf?

Vielleicht bietet Struber die beiden Angreifer gemeinsam auf. Denn Tim Lemperle wird noch nicht dabei sein. Auf der anderen Seite stellt der FC aber wiederum eine der besten Defensiven der Liga. Einzig Hannover 96 kassierte bis dato noch weniger Treffer. Doch genau die Hintermannschaft wird Struber umbauen müssen. Timo Hübers hatte gegen Braunschweig eine eher unnötige Gelbe Karte gesehen, ist gesperrt. Voraussichtlich wird also Eric Martel wieder in die Dreierkette zurückkehren. Denn Julian Pauli fehlt auch weiterhin. Dass Struber auf den jungen Neo Telle von Beginn an setzt, ist eher unwahrscheinlich. Eine weitere Option wäre die Rückkehr zur Viererkette. „Es gibt mehrere Ideen. Ich denke noch drüber nach, wir diskutieren mit dem Trainerteam über das ein oder andere und dann werden wir entscheiden, wo es hingeht.“

Der FC Schalke 04 ist zumindest was Tore und Gegentore angeht so etwas wie der Gegenpol zum FC. 39 Gegentreffer kassierten die Königsblauen in dieser Spielzeit, einzig Schlusslicht Jahn Regensburg mehr. Eigentlich schien sich S04 in den vergangenen Wochen ein wenig stabilisiert zu haben. Eigentlich, denn am 20. Spieltag gab es eine bittere 2:5-Pleite gegen Magdeburg. Dagegen ist die Offensive der Schalker brandgefährlich. Moussa Sylla ist mit seinen 13 Toren der zweitbeste Torschütze der Liga, Kenan Karaman folgt mit elf Treffern auf Rang fünf. „Karaman ist ein Spielgestalter, der oft verblüffende Dinge fabriziert. Sylla ist wie ein ein Hochgeschwindigkeitszug. Da gibt es schon ordentlich Qualität zu bändigen.“ Nicht die einzigen Gefahrenpunkte, die Struber erwartet. „Schalke hat im Ballbesitz richtig Qualität und ist dabei sehr variabel“, so der Trainer. „Für uns gilt es wieder, das Limit zu erreichen. Das braucht es auch, um wieder ins Punkten zu kommen.“

Und wollen die Kölner die Tabelle behaupten, dann sind drei Punkte Pflicht. Denn der HSV feierte am Freitagabend einen 2:1-Erfolg. Der Siegtreffer fiel ausgerechnet in der Nachspielzeit, geschossen von Davie Selke, der einen Doppelpack erzielte. 


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Das Geißbockheim

So tickt Imad Rondic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Die Stimmen zu Leverkusen

Der 1. FC Köln empfängt den FC Schalke 04 und damit einen gern gesehenen Gast

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Erfolg über Schalke
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Der 1. FC Köln empfängt den FC Schalke 04 und damit einen gern gesehenen Gast

Für den FC geht es nach der bitteren Pokalpleite gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch bereits am Sonntag im Liga-Alltag weiter. Auch dort bekommen es die Kölner mit einem großen Namen zu tun. Doch die Vorzeichen sind andere beim 1. FC Köln: Mit dem FC Schalke 04 kommt ein Lieblingsgegner.

Der Pokalfight gegen Bayer Leverkusen war trotz der Niederlage auch für die Geißböcke einer, der in Erinnerungen bleiben wird. Nun folgt aber bereits die nächste Aufgabe, die in der Liga und mit anderen Vorzeichen für den 1. FC Köln: Mit dem FC Schalke 04 kommt ein Lieblingsgegner.

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Für Imad Rondic dürfte sein Debüt für den 1. FC Köln in langer Erinnerung bleiben. Der Neuzugang hatte schon in der Vergangenheit gerne von vollen Stadien in Polen geschwärmt. Die Begegnung am Mittwoch dürfte vielleicht ein anderes Kaliber gewesen sein – selbst, wenn die BayArena nicht das größte Stadion Deutschlands ist. Wie es ist, dann auch im Kölner Rund auf Torejagd zu gehen, wird der Angreifer dann wohl am Sonntag erfahren. Dann empfängt der FC den FC Schalke 04 im eigenen Stadion (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com). „Wir haben wieder einen großen Club im Haus. Es geht Schlag auf Schlag mit großen Aufgaben“, sagte FC-Trainer Gerhard Struber am Freitagmittag. Und diese große Aufgabe könnte aus dem Kölner Stadion eben wieder ein Tollhaus machen.

So bewertet ihr die FC-Profis

Die meisten Pflichtspielsiege

Denn zu Gast ist der FC Schalke 04. Es kommt für den FC also erneut zu einer Begegnung, die man gut und gerne auch in der Bundesliga verorten könnte. Immerhin trafen die Teams dort 90 Mal aufeinander. Und obwohl beide Mannschaften nun schon des Öfteren das Liga-Unterhaus kennengelernt haben, ist es das erste Mal, dass der FC Königsblau in Liga zwei empfängt. Das Hinspiel auf Schalke war die Zweitliga-Premiere. Große Spiele haben sich die Gründungsmitglieder der Bundesliga geliefert. Insgesamt 127 Pflichtspiele, davon zahlreiche unvergessen, wie der 1:0-Erfolg am letzten Spieltag der Saison 20/21 als Sebastiaan Bornauw die Kölner in der 86. Minute noch in die Relegation rettete, die der FC dann wiederum mit dem Erfolg über Holstein Kiel für sich entschied.

Mit Schalke kommt aber auch der Kölner Lieblingsgegner ins RheinEnergiestadion. Gegen keine andere Mannschaft hat der FC in Pflichtspielen so oft gewonnen. 57 Pflichtspiele gingen an den FC, 50 Mal gewann Köln gegen den VfL Bochum, 46 Mal gegen Borussia Mönchengladbach. Die Geißböcke fuhren umgerechnet auch 199 Punkte gegen Schalke ein, so viel wie gegen kein anderes Team. Allerdings ist die Erfolgsquote nicht die beste, denn der FC traf bis heute nur auf Gladbach und Dortmund noch häufiger. Die Aussagekraft ist allerdings auch überschaubar. Ein Sieg in einem bisher einmaligen Duell wäre demnach höher gerankt, als die 57 Erfolge gegen Schalke. Die letzte Niederlage in der Meisterschaft liegt nun auch schon einige Zeit zurück. Vor acht Jahren kassierte der FC im eigenen Stadion eine 1:3-Pleite. Der Anschlusstreffer von Leo Bittencourt war zu wenig.

Anschließend gab es noch zwei weitere Niederlagen gegen Königsblau – beide im Pokal, beide ziemlich unglücklich. In der Liga gab es in den vergangenen sechs Spielen immerhin fünf Siege für den FC. So darf es aus Kölner Sicht natürlich gerne weitergehen.


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Das Geißbockheim

So tickt Imad Rondic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Die Stimmen zu Leverkusen

FC-Kapitän Timo Hübers macht seine Kampfansage Richtung Konkurrenz und fehlt erstmal

Timo Hübers vom 1. FC Köln.
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FC-Kapitän Timo Hübers macht seine Kampfansage Richtung Konkurrenz und fehlt erstmal

Die Frustration überschattete am Mittwochabend sicherlich noch die Erkenntnis über die starke Mannschaftsleistung der Geißböcke. Bei aller Enttäuschung der Geißböcke gab es auch schon wieder Aufwind beim 1. FC Köln: Timo Hübers macht trotz Niederlage eine Kampfansage.

So nah dran am Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale hätte den FC vor der Begegnung in Leverkusen wohl kaum einer gesehen. Erst in den letzten Minuten der regulären Nachspielzeit konnte Leverkusen – wiedereinmal – den Ausgang des Spiels drehen. Zunächst war die Enttäuschung groß beim 1. FC Köln: Timo Hübers macht trotz Niederlage eine Kampfansage.

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Nur wenige Zentimeter und Timo Hübers wäre zum Matchwinner des Pokal-Viertelfinale geworden. Der Abwehrspieler des 1. FC Köln stieg wenige Minuten vor Spielende zum Kopfball hoch und brachte den Ball in Richtung Leverkusener Tor. Doch der Keeper des Deutschen Meisters, Matej Kovar, war zur Stelle, der Versuch zu zentral. „Es hat nicht viel gefehlt“, bewertete Hübers seine Aktion. Der Ärger war dem 28-Jährigen anzusehen. „Wenn ich den einen Meter weiter nach links kriege, ist der drin.“ Und damit wäre der FC 3:1 in Führung gegangen und das Spiel hätte sehr wahrscheinlich einen anderen Ausgang genommen. „Ich bin schon enttäuscht, weil ich glaube schon, dass wir es verdient gehabt hätten, in der Kurve zu stehen“, so Hübers weiter. Verdenken kann man dem Offensivspieler die Enttäuschung nicht. Denn die Mannschaft von Gerhard Struber ließ ihr Herz auf dem Platz, ackerte und warf sich in die Zweikämpfe.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Vielleicht kann es uns bestärken oder den Antrieb geben“

„Wir wollten Emotionen mit ins Spiel bringen, knallharte Zweikämpfe, immer wieder Nadelstiche setzen, einen kühlen Kopf bewahren, gut die Räume besetzen, laufen, laufen, laufen. Wir haben alles reingeworfen. Wir brauchen uns keinen Vorwurf machen“, resümierte Hübers nach dem Pokal-Fight. Nach der gezeigten Leistung der Kölner, die über weite Strecken gegen Leverkusen in Führung lagen, wäre ein Vorwurf auch sicherlich nicht angebracht. Die Geißböcke gingen als deutlicher Underdog ins Pokalspiel, Bayer war der klare Favorit. Und wohl zwischenzeitlich nicht unüberrascht ob der Leidenschaft der Kölner Mannschaft. Nur, dass das Team von Trainer Xabi Alonso sowohl über die individuele Qualität als auch über genug Selbstvertrauen verfügt, um auch einen 0:2-Rückstand nicht verloren zu geben, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Auch nicht in einem Duell um dem Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals.

Lob von Alonso

Aber auch Alonso fand lobende Worte für die Kölner. „Es war ein sehr hartes Spiel gegen einen sehr guten Gegner.“ Erwartbar ist ein solches Auftreten nicht unbedingt gewesen. Und so lässt sich aus der Niederlage zumindest etwas Positives gewinnen. „Man hat gesehen, dass auch wir kicken können und dass wir uns in der Liga ruhig wieder mehr zutrauen können“, sagte Struber. Das sieht auch Hübers so: „Vielleicht kann es uns bestärken oder den Antrieb geben, dass wir solche Spiele wieder häufiger haben werden. Da ist noch mehr drin“. Und damit gibt der Kölner Kapitän eine klare Marschroute für die kommenden Gegner der zweiten Bundesliga vor. Das Selbstbewusstsein, dass die Geißböcke aus dieser Begegnung mitnehmen können, darf dann am Wochenende direkt gegen Schalke 04 zum Vorschein kommen. Die Kampfansage für die zweite Liga ist auf jeden Fall gemacht.

Allerdings wird Hübers aufgrund seiner fünften Gelben Karte gegen Königsblau gar nicht dabei sein. Der Kapitän fehlt. Eine Herausforderung für den Kölner Coach. Schließlich fehlt auch Julian Pauli weiterhin. Gut möglich, dass Eric Martel wieder zurückgezogen wird. Auch die Viererkette wäre eine Option. „Es gibt mehrere Ideen. Ich denke noch drüber nach, wir diskutieren mit dem Trainerteam über das ein oder andere und dann werden wir entscheiden, wo es hingeht“, sagte Struber am Freitag. Wo es für Hübers am Ende der Saison mit der Mannschaft hingehen soll, ist bereits kommuniziert.


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So tickt Imad Rondic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Die Stimmen zu Leverkusen

Kommentar: Die Niederlage des 1. FC Köln könnte die Initialzündung für den Aufstieg werden

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Kommentar: Die Niederlage des 1. FC Köln könnte die Initialzündung für den Aufstieg werden

Die Niederlage der Geißböcke gegen Leverkusen war besonders schmerzhaft. Gleichzeitig weckt die Pleite aber auch Hoffnung. Allerdings ist die Liga wieder ein anderer Wettbewerb. Kommentar zum Pokal-Aus des 1. FC Köln.

Der FC hat am Mittwoch die große Chance verpasst, einen großen Gegner zu schlagen. Gegen Leverkusen gab es eine schmerzhafte Niederlage. Doch gerade weil die Pleite so bitter war, weckt sie auch Hoffnung. Kommentar zum Pokal-Aus des 1. FC Köln.

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Dass der FC am Mittwochabend eine schmerzhafte Niederlage gegen Leverkusen kassieren würde, hatten ehrlicherweise nicht nur die allergrößten Kölner Pessimisten befürchtet. Der Gedanke daran, dass sie allerdings so schmerzhaft werden würde, hätte im Vorfeld dagegen wiederum viel Optimismus benötigt. Oder anders ausgedrückt: Nach den Leistungen der vergangenen Wochen war ganz sicher nicht davon auszugehen, dass der FC den amtierenden Deutschen Meister, den Doublesieger, an den Rande einer Niederlage spielen würde, erst nach einem Gegentreffer in der gefühlt zu langen Nachspielzeit auf die Verliererseite geriet. Schmerzhaft wurde die Pleite, weil der FC sich schon auf der Erfolgsspur wähnte und die ersten Kölner Anhänger sich ganz sicher schon mit frühsommerlichen Sonnenstrahlen an der Spree gedanklich vertraut machten (wir auch).

Jetzt gilt wieder das Pflichtprogramm

Um das ganze Bild der Wahrheit aber zu zeichnen, muss man wohl auch konstatieren, dass Leverkusen nun mal über so viel individuelle Klasse verfügt, auch einen 0:2-Rückstand gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Zweitligisten aufzuholen. Die Werkself war dem FC am Mittwoch in vielen Belangen überlegen, spielte lange Zeit nur auf ein Tor, war eben in den entscheidenden Momenten wacher und war ganz sicher nicht der einzige Profiteur von strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen – es hat zumindest schon für weniger Foulspiel eine Ampelkarte und für weniger „Sichtbehinderung“ die Aberkennung eines Tors gegeben. Das alles macht die Niederlage nicht angenehmer, nimmt ihr nicht den Schmerz. Im Gegenteil: Die Chance, endlich wieder ein ganz großes, ein wichtiges Spiel, gegen einen Top-Gegner für sich zu entscheiden, war da, das Verpassen und dann noch gegen diesen Gegner und auf dieser Art und Weise tut der Kölner Fan-Seele weh.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Dabei tun die Kölner Verantwortlichen gut daran, auch verbal, den Schalter direkt wieder umzulegen. Ja, die Niederlage ist extrem bitter, doch sie ist auch „nur“ das knappe Scheitern in der Kür. Das Pflichtprogramm heißt für die Kölner nach wie vor Wiederaufstieg, Konzentration auf die Liga. Und diese Niederlage macht Mut. Sie zeigt, wie es Christian Keller auch formulierte, dass der FC durchaus auf einem anderen Leistungsniveau spielen kann, als in den vergangenen Wochen gezeigt. Gerade der Auftritt gegen Braunschweig, die fehlen Ungenauigkeiten, die Anfälligkeit in der Defensive hat Schlimmes für den Mittwoch erahnen lassen. Der FC hat durchaus bewiesen, dass er auch gegen eine, ja, europäische Top-Mannschaft mithalten, sie mit ein wenig mehr Fortune und weniger Nachspielzeit bezwingen kann.

Den FC erwartet wieder ein anderes Spiel

Zur Wahrheit gehört aber eben auch, dass der Pokal tatsächlich seine eigenen Gesetze hat und der Liga-Alltag wieder ein anderer sein wird. Der FC wird am Sonntag wieder das Heft des Handelns in den eigenen Händen haben. Leidenschaftlich verteidigen wird gegen S04 nicht ausreichen. Köln wird das Spiel machen müssen und möglicherweise auf einen verteidigenden Gegner treffen. Und dennoch sollte den Kölner das Aus im Pokal sehr viel Selbstvertrauen geben, zeigen, dass der Kölner Trainer eine taktische Meisterleistung aus dem Hut zaubern kann, die Kölner Offensive mit einer erstaunlichen Effizienz gefährlich werden kann. Das Spiel gegen Leverkusen hat einfach viel geboten, woraus die Geißböcke für die kommenden Wochen zehren können. Diese Niederlage kann jedenfalls eine Initialzündung für die Rückrunde werden.


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So tickt Imad Rondic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zu Leverkusen

Imad Rondic, erster Einsatz für den 1. FC Köln und fast der Pokalheld – eben nur fast

Imad Rondic beim Abseits-Tor gegen Leverkusen
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Imad Rondic, erster Einsatz für den 1. FC Köln und fast der Pokalheld – eben nur fast

Erst am Montag wurde die Verpflichtung von Imad Rondic beim FC offiziell bekannt gegeben. Zwei Tage später stand der Angreifer aus Bosnien-Herzegowina im DFB-Pokal Viertelfinale für die Geißböcke auf dem Platz. Und das ausgerechnet im Duell von Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln: Imad Rondic hätte zum Pokalhelden werden können.

Der Treffer in der zweiten Hälfte der Nachspielzeit hätte sicherlich mit der beste Einstand für den Kölner Neuzugang werden können. Doch Schiedsrichter Frank Willenborg gab das Tor aufgrund einer Abseitsstellung nicht für den 1. FC Köln: Imad Rondic hätte zum Pokalhelden werden können.

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Die Atmosphäre war am späten Mittwochabend zum Reißen gespannt – es lief die Nachspielzeit im Pokal-Viertelfinale zwischen Leverkusen und dem 1. FC Köln in der BayArena. Mehr Emotionen hätte sich der 25-jährige Neuzugang der Kölner wohl nicht träumen lassen. In der 111. Minute war es dann soweit. Nach einem Pass von Mitspieler Steffen Tigges schob Imad Rondic die Kugel in der zweiten Hälfte der Verlängerung mit seinem rechten Fuß an Matej Kovar vorbei – Tor für den FC, 3:3. Die Freude über seinen Treffer währte allerdings nicht lange, denn nur wenige Augenblicke später gab Schiedsrichter Frank Willenborg über das Stadionmikrofon bekannt: „Das Tor wurde überprüft. Nach Ansicht der Bilder – finale Entscheidung: Abseits.“ Eine weitere Chance bekamen die Kölner nicht, um nach einem hart erkämpften Duell doch noch ins Elfmeterschießen zu gehen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Das wäre natürlich ein richtig geiler Einstand gewesen“

Dabei hätte alles so perfekt sein können. In der 80. Minute wechselte FC-Trainer Gerhard Struber seinen neuen Angreifer für Linton Maina ein. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Kölner durch Tore von Maina und Damion Downs sowie dem Gegentreffer durch Patrik Schick noch 2:1 in Führung. Zehn Minuten plus Nachspielzeit mussten die Geißböcke noch überstehen, um die Sensation perfekt zu machen. Doch bekanntlich hatte es die Nachspielzeit in sich. Acht Minuten gab Willenborg unter anderem wegen einer Behandlung von Max Finkgräfe oben drauf. Und die reichten Victor Boniface, um in der 90. + 6 zur Führung zu treffen. Der nicht gegebene Treffer von Rondic und die Möglichkeit, im Elfmeterschießen doch noch den Einzug ins Halbfinale zu erreichen, wären für den Neuzugang sowie die FC-Verantwortlichen an Dramatik wohl schwer zu toppen gewesen. Diese Geschichte hätte man dann kaum besser schreiben können.

Denn nach dem durchaus schwierigen Transfer aus Lodz betonte FC-Sportdirektor Christian Keller: „Mit Imad Rondic gewinnen wir eine wertvolle Option für unsere Offensive hinzu.“ Dass der Neuzugang treffen kann, hat der 25-Jährige also bereits im ersten Spiel für den neuen Arbeitgeber gezeigt. „Ich habe ihm gesagt, dass er genau dafür da ist, dieses Laufverhalten in der Box zu haben. Das war ein klassisches Neuner-Tor, was er macht“, so Keller. „Das wäre natürlich ein richtig geiler Einstand gewesen, wenn das funktioniert hätte. Der ist natürlich auch enttäuscht. Andererseits durfte er hier jetzt direkt mitwirken, hat die Atmosphäre und den Fight erlebt.“ Die Atmosphäre dürfte für den Angreifer am Mittwochabend durchaus beeindruckend gewesen sein.

Die nächste Chance bietet sich am Sonntag

Bereits im September letzten Jahres sprach Rondic auf weszlo.com über die Macht der Fans. „Erst als ich in die Ekstraklasa kam, fühlte ich mich wie ein richtiger Fußballer. Die gesamte Atmosphäre rund um die Liga und die hohe Zuschauerzahl helfen dabei. Unser Stadion ist nach wie vor voll und auch in den anderen Stadien tummeln sich viele Fans. Das war der Moment, der Transfer nach Widzew“, so der Angreifer. Nach seinem Wechsel zum FC dürfte jetzt wohl noch eine Schippe drauf gelegt worden sein. Am Mittwochabend lief der Mittelstürmer in einem deutschen Stadion auf mit gut 30.000 Plätzen auf. Am kommenden Sonntag wird dann wohl noch einmal ein weiteres Level der Atmosphären-Skala erreicht. Dann geht es für Rondic das erste Mal auf den Rasen im ausverkauften Kölner Stadion – zum Heimspiel gegen Schalke 04.


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Das Geißbockheim

So tickt Imad Rondic

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Gerhard Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Leverkusen starten

Gerhard Struber im Spiel des 1. FC Köln
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Gerhard Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Leverkusen starten

Auch im Pokalfight gegen Leverkusen muss der FC wieder auf einige Stammspieler verzichten. Florian Kainz wird den Kölnern am Abend fehlen. Somit muss Gerhard Struber seine Formation wieder umbauen. Doch dem Coach stehen auch weitere Optionen zur Verfügung.

Auch gegen den Nachbarn werden wieder einige Offensivkräfte ausfallen. Der Kölner Trainer muss seine Startformation umbauen vor dem Duell gegen Bayer Leverkusen: So könnte der 1. FC Köln im Viertelfinale spielen.

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Marvin Schwäbe und Dominique Heintz erfuhren in den vergangenen Monaten erstaunlich viel Aufmerksamkeit. Erstaunlich, weil man wohl beiden vor dem ersten Saisonspiel nicht die ganz große Einsatzchance ausgerechnet hat. Doch in den vergangenen Wochen waren die beiden so etwas wie die Gesichter der Wende, des aufstrebenden FC. Seit die beiden Akteure zum Stammpersonal gehören, läuft es bei den Kölnern. Die Geißböcke stehen nicht grundlos an der Tabellenspitze. Allerdings wäre es wohl viel zu einfach den Erfolg nur an den Akteuren auszumachen. Die knappen Siege fuhren die Kölner aus einer Mischung verschiedener Aspekte ein. Ein nicht unwesentlicher wird die defensivere Herangehensweise sein. Der FC rennt nicht mehr ganz so hoch an, presst nicht mehr ganz so aggressiv und konzentriert sich öfter auf die Stabilität der Hintermannschaft.

Wie stellt Struber die Offensive auf?

Dass diese Taktik zu Lasten der Offensivaktionen geht, steht außer Frage, spielt aber auch nicht die allergrößte Rolle, so lange die Ergebnisse stimmen. Allerdings geht die Taktik auch auf, weil die Gegner mitspielen. So wirklich gefährlich wurde beispielsweise Braunschweig den Kölnern nicht. Zwar nahm der FC gegen die Niedersachsen den Kampf an, bewies Moral, doch die Kölner leisteten sich auch zahlreiche Fehler, die Leverkusen wohl schamlos ausnutzen wird. Und trotz der hohen Kölner Intensität gewannen die Geißböcke nur 45% der Zweikämpfe. Ein Wert, der dem FC am Mittwoch um die Ohren fliegen kann. Gut möglich also, dass FC-Trainer Gerhard Struber eine defensivere Taktik wählt, sicher wird der Coach wieder mit der Doppelsechs agieren. Eine Systemumstellung auf Viererkette ist unwahrscheinlich. So wird der Defensivverbund wohl der gleiche wie im vergangenen Ligaspiel sein.

Joel Schmied wird wohl mit Timo Hübers und Heintz die Dreierformation bilden, auf der rechten Seite wird voraussichtlich Jusuf Gazibegovic auflaufen. Und das, obwohl der Neuzugang bislang noch nicht so recht angekommen scheint. Auf der linken Seite hat Struber erneut die Wahl zwischen Leart Pacarada und Max Finkgräfe. Zuletzt hielt sich aber weiterhin der Eindruck, dass der Youngster einen schweren Stand hat. Eric Martel wird also wieder auf die Sechs rücken können und dort Unterstützung von Dejan Ljubicic erhalten. Da Florian Kainz mit einer Gehirnerschütterung ausfällt, wird es in der Offensive mindestens einen Wechsel geben. Luca Waldschmidt könnte wieder in die Anfangsformation rotieren. Neben Damion Downs wird wohl wieder Linton Maina starten. Ein Einsatz von Imad Rondic von Beginn an kommt sicherlich noch zu früh.

Duell gegen Bayer Leverkusen: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Leart Pacarada im Trikot des 1. FC Köln

Leart Pacarada

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Linton Maina vom 1. FC Köln

Linton Maina

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Transferbilanz

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Heißes Transferfenster: Die Konkurrenten des 1. FC Köln rüsten für Aufstiegskampf auf

Adedire Mebude und Marcel Halstenberg im Zweikampf
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Heißes Transferfenster: Die Konkurrenten des 1. FC Köln rüsten für Aufstiegskampf auf

Am Montagabend hat das deutsche Transferfenster geschlossen. Die Teams können zumindest keine Spieler mehr verpflichten. Der FC hat vier Spieler unter Vertrag genommen – war damit aber nicht alleine. Die Konkurrenz des 1. FC Köln rüstet für den Aufsteigskampf auf

Vier Spieler verpflichtet, sieben Akteure abgegeben. Beim FC gab es doch reichlich Transferbewegungen. Doch nicht nur die Geißböcke haben zugeschlagen. Die Konkurrenz des 1. FC Köln rüstet für den Aufsteigskampf ebenfalls auf.

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Seit Montagabend 20 Uhr geht auf dem Transfermarkt nicht mehr viel. Zumindest das deutsche Transferfenster hat nun geschlossen. Und beim FC hat sich viel getan. Mit Jonas Urbig (FC Bayern München), Meiko Wäschenbach (Karlsruher SC), Florian Dietz (Leihe zu SCR Altach), Elias Bakatukanda (Leihe zu Blau-Weiß Linz) Rasmus Charstensen (Leihe zu Lech Posen), Sargis Adamyan (Leihe zum SSV Jahn Regensburg) und Maximilian Schmid (Erzgebirge Aue) haben sieben Spieler den FC verlassen. Dafür hat FC-Boss Christian Keller wiederum mit Jusuf Gazibegovic, Joel Schmidt, Imad Rondic und Anthony Racioppi vier Spieler verpflichtet, die den Kader qualitativ noch einmal verbessern sollen. Neben den Kölnern waren aber auch die anderen Zweitligisten sehr aktiv auf dem Transfermarkt. 

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Viele Transfers in der Top-Ten

Während die Überraschung der Saison, die SV Elversberg mit Stürmer Younes Ebnoutalib lediglich einen Transfer tätigte, verpflichteten der 1. FC Kaiserslautern gleich fünf und der 1. FC Nürnberg vier Spieler. Die Pfälzer konnten mit Maximilian Bauer (Leihe, FC Augsburg), Grant-Leon Ranos (Leihe, Borussia Mönchengladbach), Tim Breithaupt (Leihe, FC Augsburg) und dem Ex-Kölner Faride Alidou dabei sogar drei Akteure verpflichten, die bereits Erfahrung in der Bundesliga gesammelt haben. Zudem holte der FCK mit Simon Simoni (Leihe, Eintracht Frankfurt) einen Back-up für Stammkeeper Julian Krahl. Der eigentliche Ersatz-Keeper Avd Spahic verletzte sich und wird einige Zeit ausfallen.

Bei den Nürnbergern war jedoch nicht nur auf der Zugangsseite etwas los, sondern auch auf der Abgangsseite. Mit Finn Jeltsch (Wechsel zum VfB Stuttgart) und Stefanos Tzimas (Wechsel zu Brighton) verkauften die Franken ihre zwei Shootingstars für ca. 35 Millionen Euro. Tzimas wurde von den Engländern aber direkt zurück an das Team von Miroslav Klose verliehen und soll mit seinen Toren dafür sorgen, dass der FCN noch einmal ein ernstes Wort im Aufstiegskampf mitsprechen kann. Als Ersatz für Jeltsch holten die Clubberer mit Tim Drexler (Leihe, TSG Hoffenheim) und Fabio Gruber gleich zwei Spieler, die den Abgang des Stammspielers auffangen sollen. Ebenso verstärkten sich die Nürnberger mit Eryk Grzywacz (Leihe, VFL Wolfsburg), dessen Leihe bis 2026 man als Vorgriff für den Abgang von Ex-FC-Talent Jens Castrop im Sommer zu Borussia Mönchengladbach sehen kann. Zudem wechselt auch noch Stürmer Janis Antiste zum Club (Leihe, US Sassuolo).

Der HSV schlägt kurz vor Toreschluss nochmal zu

Neben den Pfälzern und Franken wurde auch der HSV an den letzten Tagen des Wechselfensters noch aktiv. Nachdem sich Außenbahnspieler Bakary Jatta das Syndesmoseband gerissen hat und dadurch den Rest der Saison ausfallen wird, verpflichten die Hanseaten den Schotten Adedire Mebude (Leihe, KVC Westerlo) als Ersatz für den Rest der laufenden Saison. Am Deadline Day präsentierte der HSV mit Verteidiger Aboubaka Soumahoro und Flügelspieler Alexander Røssing-Lelesiit noch zwei junge Talente, die laut Sportvorstand Stefan Kuntz dennoch als Direktverstärkungen für das Team von Merlin Polzin eingeplant sind. Besonders die Verpflichtung von Soumahoro, der ein polyvalenter Abwehrspieler ist, war wichtig, da Innenverteidiger Lucas Perrin zu Cercle Brügge wechselte und Linksverteidiger und Ex-FC-Spieler Noah Katterbach aufgrund einer Verletzung noch länger ausfällt.

Jeweils zwei Transfers tätigten Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Magdeburg und der Karlsruher SC. Düsseldorf verstärkte sich mit Offensivakteur Moritz Broni-Kwarteng vom VfL Bochum und Defensivallrounder Moritz Heyer, der beim HSV in den vergangenen Monaten kaum noch zum Zuge kam. Der Tabellendritte Magdeburg verkündete bereits am Anfang der Transferperiode den Wechsel von Alexander Ahl Holmström, der als Backup für Toptorjäger Martijn Kaars fungieren soll. Während der gesamten Zeit war das Team von Christian Titz noch auf der Suche nach einem weiteren Innenverteidiger, nachdem sich Mitte Dezember die Leihe von Tim Drexler zerschlug und der junge Verteidiger zum 1. FC Nürnberg gewechselt war. Kurz vor Ende des Wechselfensters präsentierte der FCM am Montag die Leihe von Abwehrspieler Patric Pfeiffer vom FC Augsburg, der zuvor in die Schweiz an die Young Boys Bern verliehen war.

Top-Transfers nach Kritik

Der Karlsruher SC hat mit Meiko Wäschenbach vom 1. FC Köln und Mikkel Kaufmann (Leihe, 1. FC Heidenheim) zwei Akteure verpflichtet, die das Team von Trainer Christian Eichner in der Breite weiter verstärken sollen. Besonders die Verpflichtung von Kaufmann war für die Badener besonders wichtig, da Budu Zivzivadze, der Toptorjäger und Fanliebling des KSC den Verein in Richtung Heidenheim und Bundesliga verließ. Den Abgang des Georgiers konnte man den Blau-Weißen in den ersten Spielen der Rückrunde in der Offensive sehr stark anmerken. Auch deswegen holten die Badener lediglich einen Punkt und rutschten in der Tabelle auf Rang acht ab.

Ein besonderes Augenmerk sollten die Konkurrenten aber auf den SC Paderborn und Hannover 96 haben. Nachdem SCP-Trainer Lukas Kwasniok nach dem letzten Spiel der Hinrunde gegen den KSC scharfe Kritik an der Qualität seiner Mannschaft äußerte und damit auch den Wunsch, neue Spieler zu bekommen formulierte, reagierten die Verantwortlichen. Nachdem die Paderborner mit Casper Tehor und Marvin Mehlem bereits zwei Spieler für die Offensive unter Vertrag genommen hatten, folgte Mitte Januar noch die Verpflichtung von Torwart Manuel Riemann, der ablösefrei vom VFL Bochum zu den Ostwestfalen wechselte und in den vergangenen Saisons hervorragende Leistungen im Oberhaus zeigte. Besonders die beiden Transfers von Mehlem und Riemann zeigen die Ambitionen des Teams von Lukas Kwasniok. Allerdings holte sich Riemann am vergangenen Spieltag die Rote Karte ab.

Hannover will es wissen

Neben den Paderbornern verpflichteten auch die 96 nach dem Trainerwechsel von Stefan Leitl auf André Breitenreiter vier qualitativ hochwertige Spieler, die das Niveau innerhalb des Teams auf eine noch höhere Stufe heben. Die Niedersachsen konnten mit Innenverteidiger Kenneth Schmidt vom SC Freiburg und Flügelspieler Rabbi Matondo von den Glasgow Rangers zwei Spieler ausleihen, die bereits Bundesliga, aber auch internationale Luft geschnuppert haben. Neben den beiden wechselten auch Defensivspieler Boris Tomiak vom 1. FC Kaiserslautern, der sowohl als Innenverteidiger als auch als defensiver Mittelfeldspieler auflaufen kann, und Mittelfeldspieler Noel Aseko Nkili per Leihe vom FC Bayern München an den Maschsee. Schlagen die beiden Top-Transfers der beiden Clubs ein, dürften sowohl der SCP als auch die Hannoveraner in den nächsten Wochen noch ein ernstes Wörtchen im Aufstiegskampf mitsprechen.


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Das Geißbockheim

So tickt Imad Rondic

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln zieht ein positives Transfer-Fazit – es bleiben aber dicke Fragezeichen

Thomas Kessler und Christian Keller planen den Kader
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Der 1. FC Köln zieht ein positives Transfer-Fazit – es bleiben aber dicke Fragezeichen

Lange haben die FC-Fans auf die Transferphase gewartet, seit Montagabend ist sie für Köln beendet. Vier Spieler haben die Geißböcke neu verpflichtet, sieben abgegeben. Köln hat am meisten investiert. Der 1. FC Köln zieht eine positive Transferbilanz, es bleiben aber Fragezeichen.

Nach dem Registrierungsverbot hat der FC nun wieder in den Kader investieren dürfen und das auch getan. Trotz kleinerer Schwierigkeiten haben die Kölner vier Spieler neuverpflichtet. Der 1. FC Köln zieht daher eine positive Transferbilanz, es bleiben aber einige Fragezeichen.

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Die Erwartungshaltung war groß, als Christian Keller vor 17 Monaten am Deadline Day vor die Presse trat. Die FC-Fans hatten noch auf einen Stürmer gehofft, auch genährt von einem wilden Gerücht, dass Ihlas Bebou in der Stadt sei. Doch Keller ließ die Transferträume platzen, bevor sie erst aufsteigen wollten. Es wird keine Neuverpflichtungen geben, kündigte der Sportdirektor an, nicht wissend, dass er auch in den kommenden beiden Transferperioden keine großen Sprünge werde machen können. Die Entäuschung war groß. Die Kritik in den Sozialen Medien zum Teil heftig. Keine anderhalb Jahre, aber ein Registrierungsverbot später gibt es in am Ende des Transferfensters keine bittere Enttäuschung, aber auch die ganz große Überraschung ist ausgeblieben. Der FC hat vier neue Spieler verpflichtet und insgesamt sieben Spieler abgegeben, von denen aber nicht mehr alle im Profikader gestanden haben.

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Der FC hat die Kaderlücken geschlossen

Da die Kölner die selbstausgemachten Kaderlücken auf der rechten Verteidigerposition mit Jusuf Gazibegovic sowie im Sturm mit Imad Pondic geschlossen haben und mit Joel Schmied in der Innenverteidigung und Anthony Racioppi auf die Verletzung von Luca Kilian sowie den Abgang von Keeper Jonas Urbig reagiert haben, fällt das Fazit der Kölner Verantwortlichen positiv aus. „Wir haben einen guten Mix gefunden, den Kader zu verändern und auf der anderen Seite auch Qualität dazuzubekommen. Unterm Strich sind wir erst einmal zufrieden“, sagte Thomas Kessler am Montagmittag. „Wir haben schon frisches Blut in die Mannschaft bekommen. Wir haben ja auch immer betont, dass wir mit der Mannschaft zufrieden waren. Wir stehen nicht ganz zu unrecht in der Liga oben.“ Zu unrecht nicht, doch zur Wahrheit gehört auch, dass der FC auch ein Stück weit von souverän entfernt ist.

Nach wie vor ist gerade die Punkteausbeute gegen die Top-Teams aus der oberen Tabellenhälfte überschaubar. Dass die Kölner würden nachlegen müssen, um das Ziel des direkten Wiederaufstiegs dann doch ein wenig wahrscheinlicher zu machen, war dementsprechend folgerichtig. Zumal der Club damit auch ein Zeichen an die Spieler sendet, die mit einem Vereinswechsel im Sommer liebäugeln, bei denen der Aufstieg ein Thema spielen könnte. Eben der Aufstieg, den die FC-Bosse nicht garantieren können – nach wie vor nicht. Gleich mehrere Verträge laufen aus, der FC droht Leistungsträger zu verlieren. Man könnte also meinen, dass die aktuellen Investitionen eventuell die Verhandlungsposition ein wenig beeinflussen.

Nicht alle Erwartungen der Fans wurden erfüllt

Nach einem Jahr Registrierungsverbot mit zwei Transferphasen, in denen der FC handlungsunfähig war, war die Erwartungshaltung bei den FC-Fans einmal mehr extrem hoch. Und nach einigen Kommentaren in den Sozialen Medien zu urteilen, scheinen die Erwartungen nicht überall erfüllt worden zu sein. Denn augenscheinlich gibt es noch weitere Stellen, an denen der FC Bedarf haben könnte. Möglicherweise auf der Position hinter den Spitzen etwa, vielleicht auch auf der Sechs. „Wir haben versucht, punktuell etwas zu verändern. Nicht mit der Brechstange, sondern mit Bedacht“, sagte Kessler. Auch, wenn der Eindruck entstehen könnte, dass die Brechstange dann doch zumindest angesetzt wurde. Denn alles lief aus Kölner Sicht in diesem Transferfenster nicht glatt.

Der FC war sich bekanntlich bereits mit Ivan Prtajin einig. Der Stürmer sollte und wollte zum FC kommen, die Vakanz des Knipsers füllen. Steffen Baumgart legte bei Union Berlin sein Veto ein, der Deal platzte. Genauso kam der Transfer von Gregory Wüthrich nicht zustande. Bei dem Innenverteidiger gab es offenbar medizinische Bedenken. Doch tatsächlich scheinen die FC-Kaderplaner auf die Absagen mit Bedacht reagiert und nicht aus der Hüfte geschossen gehandelt zu haben. Die Verpflichtungen sind ganz sicher keine Notlösungen. Bei Schmied und Racioppi gaben die Kölner Verantwortlichen beispielsweise an, die Spieler schon länger auf der Liste zu haben. Aus polnischen Medien ist zu erfahren, dass sich der FC schon seit „mehreren Wochen“ mit Rondic in Gesprächen befunden habe.

Investition kein Garant für Erfolg

Dass die Kölner diesen Deal mit dem bosnischen Stürmer dann aber doch unbedingt eintüten wollten, könnte man ebenfalls in polnischen Medien zwischen den Zeilen ablesen. Zumindest werden dort die kolportierten 1,5 Millionen Euro, die Lodz mit Prämien offenbar eingenommen hat, als Verhandlungserfolg der Führungsetage des polnischen Erstligisten wahrgenommen. Laut meczyki.pl soll auch ein Testspiel bei Widzew Teil der Vereinbarung sein. Insgesamt investierten die FC-Bosse also zwischen fünf und sieben Millionen Euro für vier Spieler. Und damit sehr viel mehr als die Konkurrenz. Zwar bezahlte der 1. FC Nürnberg 18 Millionen Euro für Stürmerstar Stefanos Tzimas, allerdings nur, um ihn dann für 25 Millionen wieder zuverkaufen. Ansonsten kommt wohl kein Club annähernd in die Höhe der Investitionen der Geißböcke.

Doch das investierte Geld ist bekannltich kein Garant für Leistung oder Erfolg. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Sprung aus der polnischen Ekstraklasa oder der Schweizer Super League in die 2. Bundesliga ein großer ist. Die ersten Auftritte von Gazibegovic und Schmied haben gezeigt, dass es offensichtlich noch einer gewissen Eingewöhnungszeit bedarf. Zwar sind die Investitionen kein Garant für den Erfolg, sie heben die Erwartungen und den Erfolgsdruck beim FC aber durchaus an. Sollte der FC am Ende des Tages wieder aufsteigen, scheinen die Kölner zumindest auf den ersten Blick viel richtig gemacht zu haben.

Der FC hat sieben Abgänger zu verzeichnen

Den vier Neuzugängen stehen dann aber auch sieben Abgänge gegenüber – aufgrund der Urbig-Einnahmen inklusive einer wirtschaftlich positiven Bilanz. Die von Meiko Wäschenbach zum Karlsruher SC und Maxi Schmid zu Erzgebirge Aue überraschen dabei nicht wirklich. Der von Jonas Urbig zum FC Bayern hinterlässt zumindest ein paar Fragezeichen. Nicht beim FC. Die Kölner haben das Maximum aus der aktuellen Situation herausgeholt. Der Abschied war folgerichtig. Dass Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen Spielpraxis sammeln sollen und können, ist ebenfalls verständlich. Bei Florian Dietz und Sargis Adamyan haben die Leihen dann doch ein wenig überrascht. „Wir haben es dem ein oder anderen Spieler ermöglichen können, ausgeliehen zu werden und Spielpraxis zu sammeln. Ich finde, da haben wir in den letzten Wochen die Entscheidungen getroffen, die notwendig waren“, sagte Gerhard Struber.

Und dann wären da noch die potenziellen Leihkandidaten, für die der FC keine Lösung gefunden hat. Kessler nannte explizit Nikola Soldo, für den es offenbar Interessenten gegeben hat, der sich aber wiederum mit den Optionen nicht anfreunden konnte. Auch Jaka Potocnik war Teil der Leih-Verlosung, bleibt aber – zumindest Stand jetzt – beim FC. Dem Vernehmen nach, weil die Spieler-Seite einem Leihgeschäft nicht zustimmen wollten. So oder so: Das Transfer-Fazit der Kölner Verantwortlichen fällt unterm Strich positiv aus. Ob die Wechsel am Ende des Tages die richtigen waren, wird sich ohnehin erst in ein paar Wochen oder Monaten zeigen.


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Das Geißbockheim

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Wer spielt bei Maina-Ausfall? So könnte der FC gegen Braunschweig starten

Damion Downs jubelt mit Spielern deds 1. FC Köln
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Wer spielt bei Maina-Ausfall? So könnte der FC gegen Braunschweig starten

Mit einer doch sehr angespannten Personaldecke sind die Kölner am Freitag nach Niedersachsen aufgebrochen. Vor allem in der Offensive muss Gerhard Struber wohl umstellen. Der Trainer erwartet eine schwere Aufgabe im Duell gegen Eintracht Braunschweig: So könnte der 1. FC Köln spielen.

Gerhard Struber muss seine Startelf wohl umbauen vor dem Duell gegen Eintracht Braunschweig: So könnte der 1. FC Köln am Samstagmittag spielen.

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Für den ersten Kaderplatz reichte offenbar die Zeit nicht mehr. Anthony Racioppi reiste am Freitag nicht mit der Mannschaft Richtung Braunschweig. Die neue Nummer zwei der Geißböcke wird also wohl unter der Woche im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen sein Kader-Debüt für die Geißböcke geben. Es deutet also viel daraufhin, dass Philipp Pentke erstmals seit August wieder im Kader stehen wird. Doch die Torhüter-Position ist ohnehin keine, die Gerhard Struber großes Kopfzerbrechen bereiten sollte. Zum einen stellt sich die ganz große Torwartfrage spätestens seit dem Abgang von Jonas Urbig nicht mehr, zum anderen überzeugt Marvin Schwäbe aktuell in der Liga dermaßen, dass es an dem 29-Jährigen aktuell kein Vorbeikommen gibt.

Wie stellt Struber die Offensive auf?

Deutlich schwerer wird dem Trainer da sicherlich die Planung in der Offensive fallen. Tim Lemperle steht dem Coach jedenfalls nicht zur Verfügung, soll wie berichtet erst einmal wieder aufgebaut werden. Und mit Linton Maina könnte der zweite Topscorer der Geißböcke dazukommen. Der Offensivspieler war unter der Woche krank, stieg erst am Donnerstag wieder ein – zumindest ein dickes Fragezeichen steht hinter Maina. Und so stellt sich unweigerlich die Frage, wer den Angriff beleben will, denn zuletzt war das eher wenig Offensivkraft, die die Kölner anboten. An ein 5:0 wie im Hinspiel mag man in der aktuellen Verfassung beider Mannschaften wohl gerade nicht denken. Denkbar wäre indes, dass Struber wieder mit einer Doppelsechs und einer Spitze spielen wird.

Das dürfte dann wohl Damion Downs sein. Die Abwehrkette sollte dagegen feststehen, mit großen Veränderungen ist jedenfalls in der Dreierkette nicht zu rechnen. Auch Jusuf Gazibegovic ist weiterhin gesetzt, auf der linken Seite könnte es eine Veränderung geben. Zumindest erklärte Struber am Donnerstag, dass Max Finkgräfe immer eine Option für die Startelf sei. Zuletzt spielte Leart Pacarada auf der Seite. Auf der Sechs werden wohl Eric Martel und Dejan Ljubicic starten. Fraglich, ob der Kölner Trainer mit Luca Waldschmidt und Florian Kainz davor agiert.

Ab 11:45 Uhr gibt es Vorberichte und das Duell im Liveticker im neuen Gewand auf come-on-fc.com.

Duell gegen Eintracht Braunschweig: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Max Finkgräfe

Florian Kainz beim Testspiel des 1. FC Köln

Florian Kainz

Luca Waldschmidt und Damion Downs vom 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Struber warnt vor Braunschweig

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