Keine Einsatzzeit, dafür neue Gerüchte – Wie geht es weiter mit Marvin Obuz?

Marvin Obuz beim Spiel des 1. FC Köln
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Keine Einsatzzeit, dafür neue Gerüchte – Wie geht es weiter mit Marvin Obuz?

Beim FC kommt Marvin Obuz weiterhin nicht in Fahrt. Bislang reichte es für den 23-Jährigen nur zu fünf Kurzeinsätzen. Der Vertrag des Spielers läuft im kommenden Sommer aus und es halten sich weiterhin die Gerüchte über einen Abschied vom 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Marvin Obuz?

Am vergangenen Sonntag fehlte er krankheitsbedingt im Kader der Geißböcke. Ob der 23-Jährige zum Einsatz gekommen wäre, scheint aber auch vollkommen offen. Denn so richtig kommt er nicht in Fahrt beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Marvin Obuz?

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14 Minuten waren es nach offizieller Zählweise, die Marvin Obuz zum Jahresauftakt auf seine Einsatzzeit-Uhr spielte. Der FC lief beim Hamburger SV einem knappen Rückstand hinterher, Obuz sollte noch einmal Schwung in die Offensive bringen, die aber über die gesamten 90 Minuten nicht so richtig in Fahrt kommen wollte. In den folgenden Begegnungen hieß es dann aber wieder Platz nehmen. Und das auf der Bank. Obuz dürfte sich bereits daran gewöhnt haben, denn das Kölner Eigengewächs spielt in den Planungen von Gerhard Struber nicht die erhoffte Rolle. Insgesamt kommt der Youngster auf sechs Einsätze bei den Profis, kratzt an den insgesamt 100 Minuten Spielzeit, hat die Marke aber noch nicht geknackt. Dabei war der 23-Jährigen mit einer beeindruckenden Empfehlung ans Geißbockheim zurückgekehrt.

„Ehrlich gesagt war ich nicht so zufrieden“

14 Vorlagen und sieben Tore sammelte der Offensivspieler in der vergangenen Saison. Damals führte Obuz Rot-Weiss Essen in den Dunstkreis möglicher Aufstiegskandidaten. Umso bitterer für Essen der Abschied, als der Rechtsaußen im Sommer zurück ans Geißbockheim wechselte. Die Leihe war beendet, die Transfersperre sorgte für die sichere Rückkehr nach Köln. Doch nach einer Verletzung und verspätetem Beginn in die Vorbereitung war es für den gebürtigen Kölner schwer, sich einen Platz in der Mannschaft zu ergattern. Und das, obwohl Trainer Struber seinen Schützling mehrfach lobte, ihn sogar in die Nähe der ersten Elf beschrieb. „Die Gespräche mit dem Trainer sind sehr offen, gut und ehrlich. Deswegen gehe ich da ganz positiv an die Sache ran“, sagte Obuz im Trainingslage zu Beginn des Jahres dem „Kicker“.

„Die Jungs haben es sehr gut gemacht, wir haben die Hinrunde als Erster beendet. Da kann man dann wenig sagen“, so Obuz weiter. „Ehrlich gesagt war ich nicht so zufrieden. Es geht auf jeden Fall deutlich besser. Das will ich jetzt in der Rückrunde zeigen.“ Doch dazu fehlen dem Youngster die Chancen. Und so halten sich auch weiterhin hartnäckig die Gerüchte über einen Abschied aus Köln. Immer wieder wird Obuz mit RWE in Verbindung gebracht. Zuletzt im Winter. Doch dem Vernehmen nach blitzte Essen mit einem Transfergesuch beim FC ab. Nun bringt die „Frankfurter Rundschau“ den Namen erneut aufs Trapez. Ein Wechsel im Sommer wäre demnach „denkbar“. Tatsächlich läuft der Vertrag des Kölners im kommenden Sommer aus Obuz könnte also im Sommer ablösefrei wechseln. Die Perspektive beim FC ist aktuell jedenfalls nicht die beste.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Joel Schmied: Drei Liga-Spiele, neun Punkte, ein Gegentreffer und nun auch der Besuch bei Hennes

Joel Schmied von 1. FC Köln
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Joel Schmied: Drei Liga-Spiele, neun Punkte, ein Gegentreffer und nun auch der Besuch bei Hennes

Nach seiner Verpflichtung beim FC ist der Verteidiger bereits zu einer festen Größe der Kölner Defensive geworden – natürlich auch aufgrund der durchaus angespannten Personalsituation. Doch der Neuzugang meistert seine Aufgabe bisher sehr solide. So schlägt sich Joel Schmied beim 1. FC Köln.

Mit vier absolvierten Spielen als Defensivmann der Geißböcke scheint der 26-Jährige beim FC angekommen zu sein. Und er macht seine Sache gut. Denn die starke Zweikampf- sowie Passquote belegen, dass sein erworbener Platz in der struberschen Elf durchaus berechtigt ist. So schlägt sich Joel Schmied beim 1. FC Köln.

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Die Qualität einer funktionierenden Defensive lässt sich am deutlichsten wohl an der Gegentor-Statistik ablesen – zumindest über einen längeren Zeitraum, in dem Glück und Pech nivelliert sein sollten. Demnach dürfte die Hintermannschaft der Kölner zurzeit eine sehr gute sein. Seit der Umstellung auf Dreierkette haben die Geißböcke ganze fünf Tore kassiert, in elf Spielen. Am Sonntag bekam der FC ziemlich viel gegen den FC Schalke zu verteidigen und fing sich einmal mehr kein Gegentor – zum siebten Mal seit November endete eine Begegnung in der Liga für den FC 1:0. „Zu Null zu spielen ist gerade für uns Verteidiger immer sehr wichtig – da ist die Freude manchmal größer als 4:3 zu gewinnen“, sagte Joel Schmied am Sonntag. Und rein nach dieser Rechnung läuft für den Innenverteidiger aktuell viel nach Plan.

Starke Zweikampfwerte

Nachdem Schmied gegen den Hamburger SV noch 90 Minuten auf der Bank gesessen hatte, ist der Schweizer mittlerweile Stammspieler – natürlich auch der aktuellen Personalsituation geschuldet. In den folgenden vier Pflichtspielen stand der 26-Jährige immer über die volle Distanz auf dem Platz. In der Liga gab es in drei Ligaspielen neun Punkte, bei nur einem Gegentreffer. Und Schmied hat ganz offensichtlich auch einen gehörigen Anteil daran. Immerhin kommt der 26-Jährige in der Liga bislang auf eine Zweikampfquote von mehr als 64 Prozent – der Top-Durchschnittswert aller FC-Profis und auch die bisherige Passquote von 85 Prozent kann sich durchaus sehen lassen. Die Begegnung gegen den FC Schalke 04 dürfte wohl unter die Kategorie „durchwachsen“ fallen. Schmied lieferte sich einige kleinere Fehler – einmal musste der starke Marvin Schwäbe in höchster Not eingreifen.

Dennoch scheint sich der Abwehrspieler immer besser zurechtzufinden. Sowohl beim FC als auch auf dem Platz. Am Sonntag holte sich Schmied dann auch seine erste Verwarnung im deutschen Fußball ab. Vor wenigen Wochen hatte der Abwehrspieler erklärt, welche Bedeutung der Wechsel nach Deutschland für ihn, aber vor allem für seinen Vater, ehemaliger Fußballer, gehabt hat. „Er musste weinen. Wir haben uns innig umarmt, zehn Sekunden lang. Und beide realisiert, dass mein Traum wahr geworden ist.“ Diesen Traum lebt der 26-Jährige nun in neuer Stadt. Allerdings einer, in der er sich sehr wohl fühlt, wie er vor zwei Wochen sagte. Nur den Hennes habe er noch nicht im Zoo besucht, obwohl er und seine Freundin ihn „übertrieben abfeiern“. „Wir wollen ihn ganz bald im Zoo besuchen. Ich habe nur gehört, er stinkt extrem. Aber das nehmen wir dann gern in Kauf“, sagte er damals lachend.

Das hat Schmied nun nachgeholt. Am Montag postete der Abwehrspieler Bilder vom Besuch im Kölner Zoo bei Instagram – eine weitere neue Erfahrung.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Überraschender Wert: Vom Sprinter zum Laufmonster? Linton Maina nimmt beim 1. FC Köln Tempo auf

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Überraschender Wert: Vom Sprinter zum Laufmonster? Linton Maina nimmt beim 1. FC Köln Tempo auf

Wie schon gegen Leverkusen war Linton Maina auch gegen Königsblau einer der Kölner Aktivposten und nicht gerade unbeteiligt am knappen 1:0-Erfolg über den FC Schalke 04. Beim FC ist er in Topform unverzichtbar, obwohl es gerade im Schlussdrittel auch schon mal hapert. Linton Maina wird für den 1. FC Köln immer wichtiger.

Der 25-Jährige ist ein Gewinn für die Mannschaft. Nicht umsonst wurde der Offensivspieler am Sonntag zum „Man of the Match“ ernannt. Gerade sein Tempo und sein Laufbereitschaft sprachen auch gegen Schalke wieder für den gebürtigen Berliner. Linton Maina wird für den 1. FC Köln immer wichtiger.

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Bei der Nachbearbeitung der Begegnung der Geißböcke gegen den FC Schalke 04 wird den Analysten wohl ein Wert recht schnell ins Auge gesprungen sein. Und zwar einer von Linton Maina. Der Offensivspieler kam am Sonntagnachmittag auf eine Höchstgeschwindigkeit von 35,69 km/h, war damit der schnellste Spieler der Geißböcke, sogar auf dem gesamten Feld und schob sich in der Tabelle der schnellsten Spieler der Liga auf einen ordentlichen achten Platz. Dass Maina zu den schnelleren Akteuren der Liga gehört, ist allerdings nicht wirklich verwunderlich. Der 25-Jährige wurde in dieser Spielzeit bereits mit Werten über der 35 km/h-Marke geblitzt. Eine andere Statistik macht dagegen sehr wohl stutzig. Denn der Flügelflitzer lief am Sonntag deutlich mehr als zehn Kilometer, gewann den teaminternen Vergleich in Sachen Laufleistung.

„Wir haben gesehen, der hat wirklich alles gegeben“

Maina in einer Liste vorne zu sehen, die sonst von Eric Martel, Dejan Ljubicic oder Denis Huseinbasic dominiert wird, scheint dann doch ein wenig überraschend. Allerdings nur auf den ersten Blick. Denn der 25-Jährige sorgte am Sonntag mit seinen Sprints immer wieder für Entlastung. Zwar war die Begegnung gegen Schalke erwartungsgemäß eine andere als die gegen Leverkusen – die Rolle von Maina schien jedoch eine ähnliche. Die allerdings gegen Königsblau noch besser aufzugehen schien. Immer wieder stach der gebürtige Berliner durch, tauchte vor allem im zweiten Abschnitt auch häufig in der gegnerischen Box auf. So kam das von einem verschmitzten Lächeln untermalte Gefühl von Thomas Kessler, Maina sei mindestens „20 Kilometer“ gelaufen, nicht von ungefähr. „Linton hat ja unter der Woche auch schon gezeigt, dass er mit seinem Tempo für uns natürlich extrem gefährlich werden kann.“

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Tatsächlich lief am Sonntag nahezu jede gefährliche Aktion über den schnellen Mann. Die Vorarbeit zum 1:0 verdiente sich der Offensivspieler mit seinem Einsatz. In der Liga kommt Maina damit nun auf neun Vorlagen. Einzig Miro Muheim vom HSV und Julian Justvan vom 1. FC Nürnberg haben jeweils ein Tor mehr vorbereitet. Dazu war der 25-Jährige in der Liga auch drei Mal selbst erfolgreich, im Pokal erzielte er zwei Treffer, bereitete zwei vor. „Er ist unglaublich fleißig“, stellte Kessler fest. „Wir haben gesehen, der hat wirklich alles gegeben.“ Dem Fachmagazin „Kicker“ war die Leistung offenbar nicht so beeindruckend aufgefallen. Zumindest schaffte es der Außenbahnspieler nicht in die „Elf des Spieltags“ – im Gegensatz zu Damion Downs und Dominique Heintz. Der FC stellte prompt die Frage, ob Maina Schach spiele über die Sozialen Medien in den Raum, bekam aber bis zum Montagabend keine Antwort vom Kicker.

Nicht in der Kicker-Elf, aber Man of the Match

In einer eher zähen Begegnung war Maina zweifelsohne der Aktivposten, ohne seine Balleroberung nach dem Patzer von Mehmet Aydin wäre die Führung nicht gefallen. Nicht umsonst erhielt er dann von den FC-Fans die Auszeichnung zum „Man of the Match“. Allerdings schwingt bei Maina dann auch immer mal wieder das kleine „aber“ mit. Denn der Offensivspieler trifft auch in dieser Spielezeit im Schlussdrittel immer mal wieder ganz gerne die falsche Entscheidung. Auch gegen S04 dribbelte sich der 25-Jährige hier und da fest oder suchte etwas überhastet den Abschluss. Der hat in dieser Spielzeit ebenfalls ein wenig Luft nach oben. Bei insgesamt 40 Abschlüssen kamen drei Tore in der Liga rum, im Teamvergleich schneidet der 25-Jährige damit auf einem Platz im Mittelfeld ab.

Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass Maina in dieser Spielzeit ein absoluter Aktivposten, nach eher durchwachsener vergangenen Saison ein Gewinn für die Mannschaft ist. Nicht umsonst würden die Kölner Verantwortlichen gerne mit dem Offensivspieler verlängern. „Ich bin mit Christian Keller im Austausch, wir reden viel. Ich habe ihm gesagt, dass ich Bundesliga spielen will – am liebsten hier beim 1. FC Köln, mit diesem Verein“, sagte Maina im Januar dem „Geissblog“. „Ich fühle mich beim FC sehr, sehr wohl. Das heißt nicht, dass ich mir etwas anderes nicht vorstellen könnte, aber jetzt steht diese Saison erst mal komplett im Mittelpunkt.“ Bei einem Aufstieg würden die Chancen für einen Verbleib sicherlich steigen. Und dafür tut der Offensivspieler aktuell sehr viel.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Stellt Köln die Weichen auf Aufstieg? Der FC steht vor richtungweisenden Partien

Damion Downs jubelt mit Spielern deds 1. FC Köln
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Stellt Köln die Weichen auf Aufstieg? Der FC steht vor richtungweisenden Partien

Für den FC stehen an den nächsten Spieltagen gleich mehrere schwere Aufgaben an. Die Kölner bekommen es in den kommenden sechs Spielen mit drei direkten Konkurrenten und zwei Mannschaften, die eigentlich ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden wollten zu tun. Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Wochen.

Am Freitag gegen Magdeburg, anschließend gegen Düsseldorf. Dazu noch die Begegnungen gegen Darmstadt, Karlsruhe und schließlich Paderborn – der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Wochen.

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Auch, wenn sich die Kölner Verantwortlichen diesen eigentlich zurzeit nicht gönnen wollten, der Blick auf die Tabelle ist für den FC schon seit einigen Wochen ein sehr angenehmer. Wenn die Geißböcke am Freitagabend beim 1. FC Magdeburg antreten, werden sie seit acht Wochen ununterbrochen einen Aufstiegsplatz belegen. Und das hat sich der FC auch redlich verdient. Vielleicht nicht zwingend spielerisch, aber aus Sicht der nackten Ergebnisse sehr wohl. Neun Siege aus den vergangenen elf Spielen sprechen eine eindeutige Sprache. Damals noch dem Relegationsplatz in Richtung Abstieg näher als dem in Richtung Aufstieg, stehen die Kölner ganz oben im Tableau und haben sich mit dem zähen 1:0-Erfolg über den FC Schalke 04 auch ein kleines Polster erarbeitet. Selbst wenn der FC in Sachsen-Anhalt verliert, werden die Geißböcke nicht aus der Top-Drei herausrutschen.

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Schwache Bilanz gegen direkte Konkurrenz

So weit so gut, doch zur Wahrheit gehört nach wie vor, dass der FC seine Probleme mit den vermeintlich großen Gegner der Liga hat. Die Bilanz ist jedenfalls alles andere als gut. Aus den bisherigen neun Begegnungen gegen die direkte Konkurrenz auf den Rängen zwei bis acht holten die Geißböcke neun von möglichen 27 Punkten. Der HSV 15 und Elversberg 14. Der FC gewann nur zwei dieser Begegnungen, Hamburg und die „ELV“ jeweils vier. Beim FC wurde nach dem 1:2 gegen Paderborn viel von einer Wende gesprochen, angesichts der Punkteausbeute ist das durchaus richtig. Auch taktisch und personell hat Gerhard Struber umgestellt. De facto sind aber auch die Gegner andere gewesen. Bis zur Winterpause hatten es die Kölner nur noch mit Kaiserslautern und Hannover zu tun. In diesem Jahr immerhin schon Hamburg und Elversberg.

Ob die Statistiken unterm Strich mit einer stabileren Abwehr oder mit schwächen Gegnern zu erklären sind, ist wohl spekulativ, möglicherweise liegt die Wahrheit in der Mitte. Fakt ist aber, dass die Kölner Gegner seit der taktischen Umstellung insgesamt einen xGoals-Wert von 9 gegen den FC erreichten und in den ersten zehn Saisonspielen 15. Heißt: In der ersten Saisonphase erspielten sich die Teams Chancen, die 15 Tore erwarten ließen, es wurden 20. Nach der Umstellung lag die Qualität der Möglichkeiten aber nur noch bei neun, der FC kassierte nur fünf Gegentore. Ähnlich verhält es sich mit den Großchancen. Seit Mitte Oktober gab es nur noch sieben dieser Möglichkeiten, von denen zwei zum Tor führten, in der ersten Phase waren es 16, aus denen neun Gegentore resultierten.

Drei Duelle gegen Aufstiegskandidaten

Insofern steht der FC schon ein wenig vor den Wochen der Wahrheit. Denn an den kommenden Spieltagen haben es die Kölner mit einigen spielstarken Mannschaften zu tun und mit Teams, die durchaus als direkte Konkurrenz im Aufstiegskampf bezeichnet werden dürfen. Am Freitag spielen die Geißböcke gegen den Tabellenvierten aus Magdeburg, eine Woche später kommt der Fünfte aus Düsseldorf nach Köln. Im März warten mit den Spielen gegen Karlsruhe und Darmstadt zwei Gegner, die sich zumindest besseres auf die Fahne geschrieben haben und eigentlich ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden wollten. Ende März steht auch noch die Partie gegen den Tabellensechsten aus Paderborn auf dem Programm. Der FC hat also in den kommenden sechs Wochen die Chance, die Weichen auf Aufstieg zu stellen.

Genauso besteht aber dann aber auch erneut das Risiko, wieder an Boden zu verlieren. „Alle Spiele sind auf Messers Schneide. Du kannst in dieser Liga jedes Spiel verlieren, du kannst aber auch jedes gewinnen“, sagte Thomas Kessler am Sonntag nach dem knappen 1:0 gegen Schalke und verwies auf die Niederlage der Karlsruher gegen Braunschweig. „Es ist alles andere als ein Selbstläufer, die Punkte zu holen. Das haben wir auch in weiten Strecken der Hinserie gemerkt.“ Da gab es bekanntlich auch eine 1:2-Pleite gegen den FCM. Die Kölner holten aus den nun anstehenden sechs Partien nur den Sieg gegen Ulm, verloren aber gegen Magdeburg, Darmstadt und Paderborn und befanden sich ganz plötzlich in einer doch erstaunlich tiefen Krise.

Und nun? Verlieren die Kölner am Freitag, rückt die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt wieder bis auf einen Punkt an die Kölner ran. Genauso würden die Geißböcke mit einem Erfolg das Polster auf Rang vier ein wenig ausbauen. Dann wäre der Blick auf die Tabelle noch ein wenig angenehmer.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Muskuläre Verletzung – Der 1. FC Köln muss vorerst auf Eric Martel verzichten

Florian Kainz und Eric Martel sind nach dem 2:2 sichtbar enttäuscht
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Muskuläre Verletzung – Der 1. FC Köln muss vorerst auf Eric Martel verzichten

Es hatte sich bereits angedeutet, nun hat es der Club auch offiziell gemacht: Der 1. FC Köln muss vorerst auf Eric Martel verzichten. Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft hat sich eine muskuläre Verletzung zugezogen.

Gerhard Struber muss seine Startformation am kommenden Wochenende erneut umbauen, ein Leistungsträger fällt aus. Der 1. FC Köln muss vorerst auf Eric Martel verzichten. Das gab der Club am Montagabend bekannt.

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Am kommenden Freitag, im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Magdeburg wird dem FC Timo Hübers wohl wieder zur Verfügung stehen, dafür aber ein anderer Leistungsträger ausfallen. Schon im Duell gegen den FC Schalke 04 musste Eric Martel zur Halbzeit vom Platz. Der Ausfall verhalf zwar Neo Telle zu seinem Debüt, doch der Preis ist auf der anderen Seite ein hoher. Denn Eric Martel wird dem FC vorerst nicht zur Verfügung stehen. Wie der Verein am Montagabend mitteilte, fällt Martel zunächst aus. „Eric Martel musste am Sonntag beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04 zur Halbzeit ausgewechselt werden. Die MRT-Untersuchung hat am Montag eine Muskelstrukturverletzung beim Defensivspieler ergeben, der dadurch vorerst ausfallen wird“, heißt es in der kurzen Nachricht der Kölner.

Struber muss weiteren Ausfall kompensieren

Martel ist in dieser Spielzeit einer der absoluten Leistungsträger bei den Geißböcken. Auch gegen Schalke fiel der Kapitän der U21-Nationalmannschaft wieder mit einem hervorragenden Stellungsspiel, Leidenschaft und purem Willen besonders auf. Und das bekanntlich auf fremder Position. Der nominelle Sechser spielte einmal mehr in der Innenverteidigung für den gesperrten Hübers. Nun folgt die Verletzung und Gerhard Struber muss erneut den Ausfall eines Leistungsträgers kompensieren. Am Sonntag spielte Mathias Olesen etwas überraschend auf der Sechs. Der Luxemburger hatte ebenfalls längere Zeit verletzt gefehlt und kam dann gegen Schalke von Beginn an. „Er hatte nach dem Leverkusen-Spiel wahrscheinlich über die Belastung hinweg etwas gespürt“, sagte Thomas Kessler am Sonntag und deutete auf die rund 16,5 Kilometer hin, die Martel absolviert hatte.

Auch Gerhard Struber hatte bereits die Sorge, dass eine muskuläre Verletzung vorläge. Diese Sorge hat sich nun bewahrheitet. Die genaue Ausfallzeit ließ der Club offen.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Das nächste Debüt – „Vor der Süd zu stehen, ist für jeden unfassbar schön“

Neo Telle bei seinem Profidebüt für den 1. FC Köln
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Das nächste Debüt – „Vor der Süd zu stehen, ist für jeden unfassbar schön“

Zwar hat der FC das Heimspiel gegen Schalke gewonnen, wirklich überzeugt haben die Geißböcke nicht. Für einen Spieler wird die Begegnung so oder so in besondere Erinnerung bleiben: Neo Telle feiert sein Debüt für den 1. FC Köln.

Bereits vier Mal saß der Youngster auf der Bank der Profis. Gegen Schalke war es nun endlich soweit für den 19-Jährigen. Neo Telle feiert sein Debüt für den 1. FC Köln. Und dabei machte er seine Sache durchaus gut.

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Eigentlich stand Neo Telle schon ein paar Minuten früher bereit. Doch nachdem Damion Downs die Kölner in Führung gebracht hatte, hieß es noch einmal warm machen für den 19-Jährigen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit feierte in ihm dann das nächste Kölner Talent sein Debüt bei den Profis des 1. FC Köln – in dieser Spielzeit bereits der fünfte Youngster, der erstmals den Geißbock auch in einem Pflichtspiel der ersten Mannschaft auf der Brust getragen hat. „Es ist verrückt für mich, eine Riesenehre. Ich kann es noch gar nicht so richtig wahrnehmen, es sind zu viele Gefühle“, sagte Telle, der seine Premiere offenbar nicht so richtig fassen konnte. Dabei hat sich das Debüt bereits angekündigt. Schon im Trainingslager in Spanien wusste der Youngster zu überzeugen. Ich möchte gerne ein fester Bestandteil des Profi-Kaders sein und schon meine Einsatzminuten gesammelt haben“, hatte der Youngster im Herbst noch gesagt.

„Es ist ein Moment, den er sehr genießt“

Mit der Reise nach Spanien kam Telle seinem Karriereplan bereits ein großes Stück näher. „Es war kein Zufall, dass er dabei war, sondern Vertrauen, weil dieser Spieler Dinge in sich trägt, die einfach spannend sind“, sagte Gerhard Struber Mitte Januar. Empfohlen hatte sich Telle mit starken Leistungen in der U21, war dort Stammspieler. Und spätestens nach dem Abschied von Elias Bakatukanda sowie der Verletzung von Luca Kilian hatte sich zumindest die Kaderberufung des Youngsters angedeutet. Und seit diesem Jahr ist sie die Norm. Vier Mal stand Telle im Kader und kam nicht zum Einsatz, gegen Schalke war es nun so weit. „Seit ich ein kleines Kind bin, arbeite ich darauf hin. In so einem Spiel das Debüt zu geben, das berührt mich, es ist unbeschreiblich“, so Telle.

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Und es war alles andere als ein schlechtes Debüt. Der Youngster war direkt da, suchte die Zweikämpfe, ließ sich zwar auch von Ilyes Hamache vernaschen, davon aber wiederum nicht aus der Ruhe bringen. „Es war eine gute Entscheidung, ihn ins Spiel zu bringen. Er hat in der Drucksituation gezeigt, dass er ein spannender Spieler für uns sein kann“, sagte Struber und ergänzte mit einer gehörigen Portion Stolz. „Es ist cool, wenn man immer wieder Jungs aus unserem Club entwickeln kann. Das zeigt einmal mehr, wie gut wir im Nachwuchs arbeiten. Es ist ein Moment, den er sehr genießt.“ Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass Struber die Alternativen in der Innenverteidigung ausgehen. Timo Hübers fiel gegen S04 gesperrt aus, Martel – ohnehin schon Aushilf-Innenverteidiger – musste angeschlagen vom Platz.

„Es gibt keine geilere Fankurve“

Und dennoch deutete der Youngster an, dass er auch in Zukunft eine Rolle beim FC spielen kann. „Ich glaube, das ist auch eine schöne Story, dass wir mit Neo Telle den nächsten Spieler bei uns aus der Akademie die Möglichkeit gegeben haben, im Profibereich seinen ersten Minuten zu machen“, sagte Thomas Kessler. „Ich finde, er hat heute auch einen großen Anteil daran, dass das am Ende zu null ausgegangen ist.“ Und so war es nicht nur für Telle persönlich ein erfolgreiches Debüt sondern auch für das Team. Mit dem 1:0 behauptete der FC die Tabellenführung, hat nun sogar ein kleines Polster auf Rang vier. So fiel auch das Feiern vor der Südkurve etwas länger aus. „Vor der Süd zu stehen, ist für jeden unfassbar schön. Es gibt keine geilere Fankurve. Ich kenne sie, seit ich vier Jahre alt war, da war ich das erste Mal im Stadion“, sagte Telle. „Es war immer mein Ziel, einmal davor zu stehen. Das so zu erleben, mit einem Sieg und ohne Gegentor, ist unfassbar.“ 


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Gegen Schalke noch nie verloren – Steht Glücksbringer Jan Thielmann wieder in der Startelf?

Jan Thielmann im Zweikampf für den 1. FC Köln
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Gegen Schalke noch nie verloren – Steht Glücksbringer Jan Thielmann wieder in der Startelf?

Mit einem Erfolg über Königsblau will der FC am Sonntag die Tabellenspitze zurückerobern. Für einen Spieler könnte der Gegner nicht passender sein beim 1. FC Köln: Deswegen ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen den FC Schalke 04.

Der U21-Nationalspieler rettete den FC bereits zwei Mal gegen Schalke. Und: In insgesamt sechs Spielen hat der 22-Jährige fünf Siege eingefahren und ein Unentschieden geholt für den 1. FC Köln: Deswegen ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen den FC Schalke 04.

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Manche Gegner liegen einem Spieler besonders. Entweder erzielt man gerne Tore gegen seinen Ex-Verein oder hält den Kasten sauber. Gewiss ist Jan Thielmann weder ein Ex-Spieler von Schalke 04 noch hat seine Position als Torwart seinen Kasten sauber gehalten. Doch gegen die Gäste aus Gelsenkirchen hat das Kölner Eigengewächs noch nie verloren. In insgesamt sechs Spielen hat Thielmann fünf Siege eingefahren und ein Unentschieden geholt. Eine starke Bilanz für den schnellen Außenmann.

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Jan Thielmann rettete den FC zweimal gegen Schalke

Dabei hat Thielmann vor allem in der Coronasaison den FC zweimal gegen Schalke gerettet. Am 17. Spieltag in der Saison 2020/21 erzielte der 22-Jährige in der Nachspielzeit das entscheidende 2:1 in der Veltinsarena. Dabei wurde der Youngster erst drei Minuten zuvor eingewechselt und stach als Joker im so wichtigen Abstiegsspiel. Auch im Rückspiel war Thielmann am goldenen Tor von Sebastiaan Bornauw beteiligt, der den FC im dramatischen Endspiel zum Sieg köpfte. Die Flanke zum ersehnten 1:0-Sieg schlug der Youngster von der rechten Strafraumkante, die der Belgier im Zentrum vollendete. 

In den sechs Spielen spielte Thielmann gegen die Knappen erst zweimal von Beginn an. So beim 3:1 zu Hause am ersten Spieltag der Saison 2022/23, wo der gebürtige Föhrener ebenfalls eine Torbeteiligung beisteuern konnte. Auch in dieser Saison stand der 22-Jährige gegen die Gelsenkirchener in der Anfangsformation und durfte sogar die Kapitänsbinde des FC tragen. Mittlerweile hat das Nachwuchstalent seinen Stammplatz auf der rechten Außenbahn verloren, doch gegen Schalke 04 könnte Thielmann sowohl von Beginn als auch von der Bank als Joker gegen die Königsblauen in Frage kommen.  

Mit Tempo gegen schnelle Schalker?

Zusätzlich kann der Defensivspieler aber nicht nur durch seine Bilanz für die Schalker unangenehm werden: Der 22-Jährige gehört zu einen der schnellsten Spieler im Kader des FC. Mit 33,99 km/h ist er hinter Linton Maina der zweitschnellste Spieler in der Mannschaft von Gerhard Struber. Der Trainer selbst hatte vor den Qualitäten des Gegners gewarnt. „Sylla ist ein Spieler, der wie ein TGV mit Hochgeschwindigkeit kommt“, sagte Gerhard Struber nach dem Training am Freitag. Der hohen Geschwindigkeit von Sylla (34,4 km/h) könnte Thielmann mit seinem Tempo in der Abwehr durchaus standhalten. Gegen Bayer 04 Leverkusen im Pokal hatte der U21-Nationalspieler mit Florian Wirtz und Alejandro Grimaldo ebenfalls schnelle Gegenspieler auf seiner Seite, die bis zum 1:2 auch gut hielt. 

Mit dem Pokalspiel im Rücken ist Thielmann wieder eine Option für das Spiel am Sonntag gegen Schalke 04. Und gegen einem weiteren Sieg in der Bilanz gegen die Königsblauen hätten die FC-Fans auch sicher nichts einzuwenden.


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Das Geißbockheim

S04 – eine Wundertüte

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Die Stimmen zu Leverkusen

Wer spielt für Hübers? Was ist mit Rondic? So könnte der FC gegen Schalke starten

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Wer spielt für Hübers? Was ist mit Rondic? So könnte der FC gegen Schalke starten

Auch am vierten Spieltag der Rückrunde muss FC-Trainer Gerhard Struber noch auf einige Stammspieler verzichten. Kapitän Timo Hüber fällt wegen einer Gelb-Sperre aus, Tim Lemperle und Julian Pauli fehlen weiterhin. Somit muss der Coach erneut umbauen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Schalke starten.

Mit einem Sieg gegen die Königsblauen könnte der FC wieder am Hamburger SV vorbeiziehen und die Tabellenführung zurückerobern. Auf dem Papier für die Geißböcke eine lösbare Aufgabe, aber ein Selbstläufer wird das nicht. Und Gerhard Struber wird erneut umbauen müssen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Schalke starten.

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Auch im kommenden Heimspiel gegen den FC Schalke 04 wird FC-Verteidiger Julian Pauli nach seiner im Dezember erlittenen Kopfverletzung weiterhin nicht einsatzbereit sein. Am Freitag absolvierte der Youngster zusammen mit Jaka Potocnik eine Laufeinheit am Geißbockheim, wird jedoch noch ein wenig ausfallen. „Es sieht schon besser aus. Trotzdem bin ich da sehr zurückhaltend, weil wir auch schon im Trainingslager geglaubt haben, dass alles gut sei. Aber jetzt kann er die Belastung langsam steigern“, so FC-Coach Struber, der hofft, dass Pauli in den kommenden Wochen zurück ins Mannschaftstraining kehrt und er eine weitere Option für die Abwehr hat. Auch Top-Torjäger Tim Lemperle fällt gegen die Schalker weiterhin aus. „Timmy ist nicht dabei, er braucht noch. Wir wünschen uns alle, dass es mit Düsseldorf klappt“.

FC-Kapitän Hübers gesperrt

Neben den beiden Langzeitausfällen müssen die Geißböcke auch auf Kapitän Timo Hübers verzichten. Der 28-Jährige ist nach seiner fünften Gelben Karte, die er gegen Braunschweig gesehen hatte, gesperrt. Auch hinter dem Einsatz von Florian Kainz steht noch ein Fragezeichen. Der Mittelfeldspieler war in Braunschweig nach einem Schubser von Ermin Bicakcic unglücklich mit dem Kopf auf dem Rasen gelandet und benommen mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt worden. Laut Coach Struber besteht aber Hoffnung, dass es doch für einen Einsatz des Österreichers reichen könnte. „Er hat das Training am Donnerstag gut absolvieren können, allerdings noch ohne Zweikämpfe. Wir müssen schauen, wie wohl er sich am Samstag im Training fühlt“.

Entwarnung hingegen gab der Trainer bei Max Finkgräfe, der in Leverkusen nach einem Zweikampf mit Nathan Tella indem er von der Hüfte des Engländers am Kopf getroffen wurde und im Anschluss an diese Aktion angeschlagen vom Platz musste. „Max ist fit, ihm geht es gut. Es ist nichts in Sachen Gehirnerschütterung rausgekommen. Er hat seine Tests hervorragend absolviert.“

Dreier oder Viererkette gegen die Knappen?

Durch die Sperre von Hübers stellt sich Struber nun die Frage, wie er den Ausfall des Kapitäns kompensieren kann. Mit Joel Schmied und Dominique Heintz stehen nur zwei Innenverteidiger zur Verfügung, die ihre Qualität in der zweiten Liga bereits unter Beweis stellen konnten. Gut möglich also, dass Eric Martel wie bereits im Dezember die mittlere Position in der Dreierkette und Schmied die rechte Position von Hübers übernimmt. Sollte Struber die Entscheidung treffen, den Motor weiter nach hinten zu verschieben, würde im Mittelfeld ein Platz frei werden. Hier könnte Luca Waldschmidt die Option werden. Denis Huseinbasic würde dann die Rolle von Martel als Sechser übernehmen, während Dejan Ljubicic den Part des Achters einnehmen dürfte. Ebenfalls möglich, dass Leart Paqarada für den unter der Woche angeschlagenen Finkgräfe in die Startformation rückt.

Allerdings gibt es noch eine weitere Option, auf den Ausfall von Hübers zu reagieren. Wie bereits zu Beginn der Saison und auch im Hinspiel gegen Schalke könnte der FC-Trainer am Sonntag auch auf eine Viererkette umstellen. Dann würde Heintz den linken und Schmied den rechten Innenverteidiger geben. Diese Systemumstellung könnte auch Jusuf Gazibegovic zugutekommen, der seine Stärken, laut Christian Keller, eigentlich als Rechtsverteidiger in einer Viererkette hat. Ebenso gäbe es in der Offensive verschiedene Varianten. So könnte entweder Jan Thielmann als rechter Mittelfeldspieler und Ljubicic als Zehner oder der Österreicher als Rechtsaußen und Waldschmidt als offensiver Mittelfeldspieler hinter der Spitze auflaufen. In die Karten wollte sich Struber am Freitag jedoch noch nicht schauen lassen. „Ich habe mehrere Ideen“, so der Österreicher, der sich am Freitag noch nicht sicher war und auch das Abschlusstraining abwarten möchte. 

Eine Umstellung auf die Viererkette käme dennoch sehr überraschend, da der FC seit dem Wechsel zur Dreierkette stabiler steht.  Diese wird auch gegen die offensivstarken Schalker benötigt, um deren Lebensversicherungen Moussa Sylla und S04-Kapitän Kenan Karaman aus dem Spiel zu nehmen.

Duell gegen den FC Schalke 04: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Leart Pacarada

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Jan Thielmann beim 1. FC Köln

Jan Thielmann

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln

Linton Maina

Imad Rondic vom 1. FC Köln

Imad Rondic

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Joel Schmied nach seinem Debüt

So will der FC gegen Schalke punkten

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik und der FC

Spannende Transfers, starke Offensive, anfällige Abwehr – Der 1. FC Köln empfängt die Wundertüte

1. FC Köln im Duell mit Schalke 04
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Spannende Transfers, starke Offensive, anfällige Abwehr – Der 1. FC Köln empfängt die Wundertüte

Nur eins der sechs vergangenen Ligaspiele verlor der FC Schalke 04. Vor allem im Bereich der Sprints und der Treffer per Kopf schneiden die Königsblauen in der Liga gut ab. Am Sonntag geht es nun gegen den 1. FC Köln: Der Gegnercheck zum FC Schalke 04.

Im vierten Duell der Rückrunde will der FC zu Hause erneut punkten und so die Tabellenspitze behaupten. Doch die Aufgabe wird keinesfalls leicht. Denn mit den Königsblauen kommt ein weiterer starker Gegner zu auf den 1. FC Köln: Der Gegnercheck zum FC Schalke 04.

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Aktuelle Form: Der FC Schalke 04 hat nur eines seiner vergangenen sechs Ligaspiele verloren. In den letzten drei Spielen der Hinrunde gewannen die Schalker mit 4:2 beim SC Paderborn, holten einen Punkt gegen Fortuna Düsseldorf (1:1) und setzten sich zum Abschluss des Jahres mit 4:1 bei der SV Elversberg durch. Ins neue Jahr startete das Team von Trainer Kees van Wonderen mit einem 0:0 in Braunschweig. Es folgte der Erfolg gegen Nürnberg. Am vergangenen Wochenende setzte es im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg mit einem 2:5 die erste Niederlage der Rückrunde. Besonders interessant: Gegen den SC Paderborn und die SV Elversberg gewannen die Königsblauen gegen die am jeweiligen Spieltag auf Platz eins stehenden Teams.

In der Formtabelle belegen die Knappen in diesem Zeitraum mit elf Punkten den sechsten Platz. Nur der FC, der HSV, der 1. FC Magdeburg, der 1. FC Kaiserslautern und Fortuna Düsseldorf holten in diesem Zeitraum mehr Punkte und haben eine bessere Form vorzuweisen.

So bewertet ihr die FC-Profis

Schnell an der Kugel und stabil in der Luft

Spannendes Transferfenster: In der zweiten Transferperiode der Saison 2024 war einiges los bei den Königsblauen. Mit Steve Noode, Martin Wasinski, Bryan Lasme, Ron-Thorben Hoffmann, Lino Tempelmann und Paul Pöpperl verliehen die Schalker gleich sechs Spieler. Auf der Zugangsseite verstärkte sich die Blau-Weißen mit Mittelfeldspieler Aymen Barkok (Mainz 05, Leihe), Stürmer Pape Meissa Ba (Grenoble Foot) und Torhüter Loris Karius (ablösefrei). Besonders auf Ba sollte man ein Auge werfen. Der Senegalese erzielte in der Hinrunde der Ligue 2 in 18 Spielen zehn Tore und legte zwei weitere Treffer auf.

Sprintstark: Die Schalker gehören in dieser Saison zu den sprintstärksten Teams der ganzen Liga. So absolvierten die Spieler in den bisherigen 20 Ligaspielen 4634 Sprints. Einzig der Tabellendritte Magdeburg liegt mit 4909 Sprints vor den Knappen.

Luftspezialisten: Mit acht Treffern per Kopf gehört das Team von Kees van Wonderen in dieser Statistik zu den besten Teams der Liga. Nur der Hamburger SV (14) und Preußen Münster (9) trafen noch häufiger mit dem Kopf. Auch im Luftzweikampf zeigt sich S04 in dieser Saison besonders stark. Mit 353 gewonnen Duellen in der Luft stehen die Schalker im internen Zweitliga-Ranking hinter dem SSV Jahn Regensburg (377) und Münster (373) auf dem dritten Platz.

Beeindruckende Offensivkraft

Im Fokus: Mit Moussa Sylla und Kapitän Kenan Karaman hat der Club aus dem Revier zwei sehr starke Offensivspieler. In dieser Saison sind sie die Lebensversicherung der Schalker. 24 Tore haben die beiden in der Liga bislang für den Traditionsclub erzielt. 13 davon der Transfercoup Sylla, der im Sommer für 2,5 Millionen Euro aus der zweiten französischen Liga kam und schon bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten weckt. Weitere elf Kapitän Karaman. Das sind 69 Prozent aller Schalker Tore – der Grund, warum Königsblau nicht mehr im Tabellenkeller steht und der Blick in den vergangenen Wochen nach oben gerichtet werden konnte. Allerdings ist die Defensive der Schalker anfällig, denn nur Regensburg kassierte mehr Gegentore.

Personal: Trainer van Wonderen muss beim Gastspiel in Köln auf Emil Höjlund (Oberschenkelverletzung), Paul Seguin (5. Gelbe Karte), Mauro Zalazar (U-20-Südamerikameisterschaft) und Neuzugang Aymen Barkok (Rückstand nach Grippe) verzichten.

Mögliche Startelf:  Heekeren – Bulut, Kalas, Kaminski, Murkin – Schallenberg, Bachmann – Aydin, Karaman, Hamache – Sylla


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Das Geißbockheim

So tickt Imad Rondic

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Die Stimmen zu Leverkusen

„Anderes Gesicht zeigen“: Sbonias hofft im Stadt-Derby auf Reaktion der U21 des 1. FC Köln

Evangelos Sbonias ist nicht glücklich
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„Anderes Gesicht zeigen“: Sbonias hofft im Stadt-Derby auf Reaktion der U21 des 1. FC Köln

Die Derbyzeit für die U21 des 1. FC Köln geht weiter: Acht Tage nach der 0:2-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorfs U23 steht am Sonntag das Stadt-Duell beim SC Fortuna Köln an. Im dritten Anlauf soll endlich der erste Sieg im Jahr 2025 gelingen. Der Trainer hofft jedenfalls auf eine Reaktion seiner Mannschaft. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Fortuna Köln.

Mit der bisherigen Ausbeute ist Trainer Evangelos Sbonias bisher noch nicht zufrieden. Am Sonntag will der Coach das gerne ändern. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Fortuna Köln.

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Rein punktemäßig ist der Jahresstart der U21 sehr durchwachsen bis unbefriedigend: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias sammelte nur einen Punkt aus zwei Spielen ein. „Rein von der Ausbeute bin ich nicht zufrieden“, konstatiert der Coach entsprechend, betont aber zugleich: „Dennoch muss man die beiden Spiele differenziert anschauen. Gegen Paderborn war ich mit vielen Sachen sehr zufrieden, fressen dann unglücklich in der Nachspielzeit das Gegentor, sonst wären wir als Sieger vom Platz gegangen. Gegen Düsseldorf bin ich gar nicht zufrieden mit dem Ergebnis und mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Das haben wir die Woche aufgearbeitet und wollen am Wochenende gleich wieder ein anderes Gesicht zeigen.“ Das dürfte jedoch alles andere als leicht werden, denn mit dem SC Fortuna Köln wartet am Sonntag ein großes Kaliber auf die FC-Reserve.

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Die U21 des 1. FC Köln auf „eine extrem erfahrene Mannschaft“

Die Südstädter haben die Tabellenspitze noch nicht komplett aus den Augen verloren. Sbonias tituliert den kommenden Gegner daher als „Top-Mannschaft der Liga“ und spricht von einer „extrem erfahrenen Mannschaft, die weiß, was sie zu tun hat, um Spiele zu gewinnen.“ Zugleich erinnert sich der Coach: „Es war auch oft so in Spielen gegen Fortuna Köln, dass wir auf Augenhöhe, in Phasen sogar die bessere, Mannschaft waren, am Ende aber nicht viel Zählbares dabei herausgekommen ist.“ Das soll sich am Sonntag aber idealerweise ändern: „Ich möchte unsere Tugenden und unsere Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, auf dem Platz sehen. Das haben wir gegen Fortuna Düsseldorf in jeder Phase vermissen lassen. Deshalb ist es eine neue Chance, aggressiv und zielstrebig Fußball zu spielen und mit viel Herz, Leidenschaft und Intensität in jeder Phase des Spiels da zu sein.“

Dabei muss Sbonias jedoch weiterhin auf Alessandro Blazic und Rijad Smajic verzichten, die sich weiterhin in der Reha befänden: „Beide waren nicht im Mannschaftstraining.“ Bernie Lennemann und Mansour Ouro-Tagba seien hingegen wieder Optionen für den Kader nach ihren ausgestandenen Blessuren. Mit Yannick Mausehund verpflichtete der FC in dieser Woche noch einen Neuzugang für die Innenverteidigung. Der 18-Jährige war zuletzt Kapitän in der U19 von Hertha BSC. Das Talent sei ebenfalls ein Kandidat für den Kader am Sonntag, verriet Sbonias, der aber zugleich mahnte: „Wir tun gut daran, ihn Schritt für Schritt heranzuführen und nichts zu riskieren bis wir sicher sind, dass er die Intensitäten gehen kann. Da sind Geduld und Ruhe gefragt. Wir tun alle gut daran, den Jungen langsam ankommen zu lassen.“

Sbonias über Neuzugang Yannick Mausehund

Nach seinen ersten Eindrücken am Geißbockheim skizzierte der Trainer seinen Neuzugang so: „Generell sind wir froh, dass er da ist. Er ist ein sehr angenehmer Charakter, hat eine super Statur und Athletik und hat damit eine gute Basis, die Dinge abzurufen, die wir fordern, eine sehr gute Aggressivität gegen den Ball und im defensiven Eins gegen Eins. Das sind alles Dinge, die er schon in den ersten Trainingseinheiten gezeigt hat.“ Das Kölner Stadtderby wäre nun sicher ein bemerkenswerter Zeitpunkt für Mausehunds Premiere im Senioren-Fußball.


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