Stürmersuche? 1. FC Köln will nicht „auf Biegen und Brechen etwas machen“

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel des 1. FC Köln
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Stürmersuche? 1. FC Köln will nicht „auf Biegen und Brechen etwas machen“

Mit Jusuf Gazibegovic und Jeol Schmied hat der 1. FC Köln bereits zwei Spieler verpflichtet. Doch nicht wenige Fans wünschen sich noch einen Angreifer. Thomas Kessler bremst die Euphorie. Die Stürmersuche hat beim 1. FC Köln nicht die höchste Priorität.

Lie ersten beiden Verpflichtungen sind eingetütet. Aber legt der FC in der Wintepause auf dem Transfermarkt noch einmal nach? Immerhin hatten die Kölner eine Vakanz im Angriff ausgemacht. Doch die Stürmersuche hat beim 1. FC Köln offensichtlich nicht mehr die höchste Priorität.

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Bereits im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres werden die beiden Neuverpflichtungen des 1. FC Köln zum Einsatz kommen. Daran besteht aktuell wohl wenig Zweifel. Jusuf Gazibegovic stand in den beiden Testspielen gegen Lugano und Viktoria Köln jeweils in der Anfangsformation. Der Rechtsverteidiger wurde auch geholt, um die Vakanz auf der rechten Abwehrseite zu schließen und absolvierte die gesamte Vorbereitung. Der 24-Jährige wird also am Samstagabend mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in der Anfangsformation der Geißbcke stehen. Nicht ganz sicher ist das Startelf-Debüt von Joël Schmied. Der Schweizer befindet sich erst seit Anfang der Woche im Training, hinterließ einen guten Eindruck, eine Startelfplatz-Garantie ist das aber nicht. Vielmehr hängt die Einsatzzeit wohl vom körperlichen Zustand von Dejan Ljubicic und Tim Lemperle ab.

Kessler: „Wir sind seit mehreren Wochen mit unterschiedlichen Kandidaten im Austausch“

Dennoch werden die FC-Fans die beiden neuen Akteure nun auch in einem Pflichtspiel sehen. Auf einen dritten Neuzugang werden die Gei´böcke aber ganz offensichtlich warten müssen. Der erhoffte Stürmer ist aktuell noch nicht in Sicht. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir irgendwo eine Drei drauf geschrieben haben“, sagte Thomas Kessler am Donnerstag schmunzelnd. „Wir sind erstmal sehr froh, dass Joël hinzugestoßen ist und mit Gazu haben wir eine Position schließen können.“ Tatsächlich ist der FC quantitativ in der Defensive deutlich besser aufgestellt. Doch in der Offensive fehlt noch ein Vollzug. „Wir haben gesagt, dass wir uns die Entwicklung unserer Spieler anschaun“, so Kessler weiter. Und die sei bei den Kölnern Angreifern sehr positiv. „Deswegen sind wir jetzt nicht in der Situation, in der wir auf Biegen und Brechen etwas machen werden.“

Wie schon Christian Keller vor einigen Tagen bremste nun also auch Thomas Kessler die Euphorie. Der Lizenzspielleiter hatte im Oktober in einer Runde die Vakanz eines Stürmers selbst verkündet. Nun ist man mit den Torjäger-Qualitäten von Tim Lemperle und Damion Downs aber offenbar sehr zufrieden. Kein Wunder, die Stürmer stechen in dieser Spielzeit, machen einen Großteil der Kölner Tore aus, entschieden einige Begegnungen. „Wir sind seit mehreren Wochen mit unterschiedlichen Kandidaten im Austausch. Wir machen uns unsere Gedanken“, so Kessler weiter. „Es kann schon sein, dass wir den Kader nach dem Abgang von Sargis und Florian dem Kader in der Breite noch etwas hinzufügen wollen. Aber da haben wir noch ein bisschen Zeit. Wir werden jetzt sicher nicht irgendetwas machen, nur um einen Stürmer zu präsentieren.“

Die Frage nach einem neuen Angreifer hat beim FC also nicht mehr die höchste Priorität. Vermutlich aber auch, weil sich der erhoffte Deal mit Ivan Prtajin zerschlagen hat. Angeblich war der FC zudem an einer Verpflichtung von Fisnik Asllani interessiert.


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Keller zu Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Die schwelende Torwartdiskussion findet offenbar ein Ende, doch es bleiben Fragen

Jonas Urbig vom 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Die schwelende Torwartdiskussion findet offenbar ein Ende, doch es bleiben Fragen

Die Zeichen stehen bei Jonas Urbig offenbar auf Abschied. Die Bayern wollen das Talent verpflichten, der Keeper wird dem Ruf wohl folgen. Damit endet eine lange Diskussion um den Torhüter, die immer noch geschwelt hat beim 1. FC Köln: Was würde ein Wechsel von Jonas Urbig bedeuten?

Die eine Diskussion endet, dafür stellt sich jedoch eine neue Frage: Müssen die Kölner auf der Torwartposition noch einmal nachrüsten oder kommt die Nummer zwei bei einem möglichen Wechsel von Urbig aus den eigenen Reihen des 1. FC Köln: Was würde ein Wechsel von Jonas Urbig bedeuten?

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Vermutlich war das Testspiel gegen Viktoria Köln bereits der erste Fingerzeig. Jonas Urbig, nach seiner kurzfristigen Trainingsreduktion im Trainingslager eigentlich wieder vollständig genesen, saß gegen den Drittligisten 90 Minuten auf der Bank, erhielt im Gegensatz zu seinen Mannschaftskollegen keine Spielzeit. Ein wenig Bauchschmerzen wird der ein oder andere Fan dabei schon gehabt haben. Und tatsächlich bahnt sich nun der Transfer an, der schon seit Monaten diskutiert, spekuliert, vielleicht sogar befürchtet wird. Urbig wird den FC also vermutlich schon im Winter verlassen, vielleicht schon in den kommenden Tagen und sich dem FC Bayern München anschließen. Das darf man dem jungen Keeper nicht verdenken. Die Bank eines Champions-League-Teilnehmers dürfte doch komfortabler als die des Zweitligisten sein.

Beim FC hat Urbig aktuell keine Chance

Dem Vernehmen nach geht es nur noch um die Ablöse zwischen den beiden Vereinen. Die Kölner hätten gerne acht Millionen, Bayern will laut übereinstimmenden Medienberichten nur fünf bezahlen. Vermutlich wird man sich wie im Fall Joel Schmied irgendwo in der Mitte treffen. Der Wechsel hat sich abgezeichnet und kommt nicht überraschend. Vor allem aber endet damit eine Torwartdiskussion, die unnötig früh ihren Lauf genommen und im Oktober eine neue Wendung genommen und damit erneut Futter bekommen hat. Marvin Schwäbe ist seitdem die unumstrittene Nummer eins im Kölner Tor, Jonas Urbig wechselt zu den Bayern, soll spätestens ab Sommer auch einige Spiele seines künftigen Mentors übernehmen, darf sich also auch auf Spielzeit beim Rekordmeister freuen.

Bekanntlich hatten die Kölner das große Talent bereits vor der Saison zur Nummer eins erklärt und damit Marvin Schwäbe vor den Kopf gestoßen. Dieser wollte wechseln, fand zum Glück keinen Verein. Als Urbig wiederum im ersten Duell gegen den HSV patzte, brandete die Torwartdiskussion erstmals auf. Zwar flachte das Feuer schnell wieder ab, doch spätestens seit der Degradierung des U21-Nationalkeepers schwelte im Hintergrund ein weiterer Brandherd: die Unzufriedenheit und Enttäuschung des Eigengewächses. Und diese verbunden mit einem Wechsel – möglichst schnell. Nun aber scheint das Thema ein Ende zu finden. Und doch ist ein möglicher Wechsel auch mit weiteren Fragen verbunden. Und dabei geht es sicher nicht um die Höhe der möglichen Ablöse, die Christian Keller für eins der größten Torwarttalente des Landes erzielen kann.

Wer würde die neue Nummer zwei werden?

Vielmehr stellt sich spätestens dann die Frage, wie und ob der FC die potenzielle Lücke schließen will. Keller und Co. betonten zuletzt immer wieder, dass sie froh über den Luxus zweier so starker Keeper im Kader seien. Da diese aber auch ein gewisses Diskussionspotenzial bergen, wäre man sicher auch über eine etwas glücklichere Konstellation nicht unglücklich. Zumal sicherlich kein Torhüter mit dem Anspruch auf einen Stammplatz nun im Winter an den Rhein wechseln würde. Der kolportierte Marcel Lotka von Borussia Dortmund könnte damit aus dem Rennen sein. Denn der Keeper soll sich gegen Heidenheim entschieden haben, weil er dort keine Chance auf die Nummer eins im Kasten hat. Ohnehin hat der FC Augsburg wohl gute Karten bei dem dritten Torwart des BVB. Der FC wird sich im Falle des Urbig-Abschieds an anderer Stelle umschauen müssen, wenn er es noch nicht getan hat.

Alles andere als unwahrscheinlich wäre aber auch eine interne Lösung. Erst in der vergangenen Woche hatte Philipp Pentke der Bild ein Interview gegeben und dort erklärt, sein größter Wunsch sei es, noch einmal für den FC auflaufen zu dürfen. Diesem Wunsch könnte der Routinier ein Stückchen näher kommen. Denn es scheint alles andere als unwahrscheinlich, dass Pentke wieder als Nummer zwei auf der Bank Platz nehmen würde. Eine Rolle, die der 39-Jährige schon in der schließlich schon in der vergangenen Spielzeit bekleidet hat, als der FC lange vergeblich nach einem Ersatz für Timo Horn gesucht hat. Eher unwahrscheinlich wäre dagegen eine Lösung aus dem eigenen Nachwuchs. Jonas Nickisch kommt nicht mehr über die Rolle des Reservisten bei der U21 hinaus, Alessandro Blazic ist ein großes Talent, mit 19 Stammkeeper der U21, der Sprung zu den Profis aber doch ein großer.

Ohnehin ist das alles viel Konjunktiv. Doch aktuell deutet viel darauf hin, dass schon bald aus dem „wäre“ ein „wird“ wird.


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Keller zu Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Konsequenzen vor dem HSV-Duell? Wem droht nun die Bank?

Gerhard Struber beim Spiel des 1. FC Köln gegen Paderborn
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Konsequenzen vor dem HSV-Duell? Wem droht nun die Bank?

Nach den beiden Auftritten seiner A-Elf in den Testspielen gegen den FC Lugano und Viktoria Köln war Gerhard Struber alles andere als glücklich. Ob der Trainer personelle Konsequenzen für das Duell gegen den HSV am Samstag zieht, ist offen. Wem droht beim 1. FC Köln gegen Hamburg die Bank?

FC-Coach Gerhard Struber hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er auch ungemütliche Entscheidungen trifft, wenn er sie für richtig hält. Nachdem der Trainer mit dem Auftreten seiner Startelf nicht zufrieden war, könnte es für die Begegnung beim HSV Änderungen in der Aufstellung geben. Wem droht beim 1. FC Köln gegen Hamburg die Bank?

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Wenn Gerhard Struber sein breites Grinsen aufsetzt, mag man gar nicht glauben, dass der Trainer der Geißböcke auch schon mal ein wenig verstimmt sein kann. Nach dem Pokalerfolg über Holstein Kiel zeigte sich der Trainer mal launisch und rutschte für einen kurzen Augenblick in eine sehr menschliche, wenn auch nicht nötige Reaktion. Nach dem ersten Erfolg auf dem Weg zur Wende reagierte der Coach schmallippig auf einige Fragen der Medien. Dass Struber aber öffentlich Kritik an seiner Mannschaft äußert, kommt eher selten vor. Bislang. Denn in den vergangenen Tagen häuften sich dann doch die deutlichen Töne. Nach dem 3:3 gegen den FC Lugano war Struber schon nicht sonderlich zufrieden mit der vermeintlichen A-Elf für die Begegnung gegen den Hamburger SV am Samstag (20.30 Uhr, Sky oder im Liveticker von come-on-fc.com). Das Testspiel gegen die Viktoria wird seine Laune nicht gerade in die Höhe gehoben haben.

Defensive zu anfällig, Offensive zu harmlos

Denn erneut lieferte die erwartete Startelf des HSV-Spiels einen eher bescheidenen Auftritt ab. Die Defensive war überraschend bis erschreckend löchrig, ließ viel zu viel zu und erinnerte an die Hintermannschaft des Saisonbeginns, als sich der FC in zehn Spielen 20 Tore einfing. Die Offensive entwickelte so gut wie keine Torgefahr, wirkte ideenlos und uninspiriert. Dementsprechend war die Ansage des Trainers dann doch erstaunlich deutlich. Struber erkannte, „dass wir eine schwache erste Halbzeit gespielt haben, wo der Gegner auch höher in Führung gehen kann. Das muss man so dann realisieren, obwohl es nicht fein ist“, so der Coach. „Wenn wir aber glauben, wir können mit Standgas hier Spiele gewinnen gegen eine Mannschaft, die auch einen Drive gehabt hat, die auch bissig ist und bissig war, dann gerät man unter die Räder“, sagte Struber weiter und deutete an, dass so etwas „keinesfalls zukünftig passieren“ dürfe.

Markige Worte, die die Nachfrage von personellen Konsequenzen mit sich zog. „Ich würde das nicht als Konsequenz sehen, sondern einfach als normalen Prozess, wenn Spieler sich immer wieder gut zeigen, dass es dann zu Veränderungen kommt und dann muss man sehen, ob es möglicherweise auch schon am Samstag soweit ist“, sagte Struber. Denn in der Tat hatte sich der B-Anzug dann doch in Szene setzen können. Erneut. Wie schon am vergangenen Freitag im Spiel gegen Lugano. Jan Thielmann, Max Finkgräfe, Joël Schmied und vor allem Luca Waldschmidt drehten auf, überzeugten, drängten sich fast schon auf. Nun ist Struber gerade bei der Aufstellung nicht für großen Wankelmut bekannt. Ob der Trainer also wirklich personelle Konsequenzen für Samstag zieht, ist also fraglich.

Ljubicic und Lemperle angeschlagen

Allerdings zeigt die Vergangenheit, dass Struber durchaus harte Entscheidungen treffen kann, wenn er denn einen Mehrwert darin sieht. Wie im Fall von Jonas Urbig. Und es gab gleich mehrere Akteure, die in beiden Testspielen nicht wirklich überzeugen konnten. Zwar hat es die beiden frühzeitig ausgewechselten Dejan Ljubicic und Tim Lemperle im Testspiel nicht wirklich hart erwischt, doch die beiden Akteure sind für die Begegnung gegen den HSV mindestens fraglich. Veränderungen werden dadurch wahrscheinlicher. Sollte Ljubicic ausfallen, dürfte Eric Martel zurück ins Zentrum rotieren und Schmied sein Startelf-Debüt beim FC feiern. Kniffliger wird die Aufgabe schon in der Strumspitze für Lemperle. Normalerweise wäre Damion Downs die erste Alternative. Allerdings drängte sich vor allem Luca Waldschmidt auf, der aber wiederum die Offensivposition anders interpretiert als ein Lemperle.



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So liefen die Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

„Mündliche Einigung erzielt“: Bayern München drängt auf sofortigen Transfer von Jonas Urbig

Jonas Urbig, Torwart des 1. FC Köln
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„Mündliche Einigung erzielt“: Bayern München drängt auf sofortigen Transfer von Jonas Urbig

Geht jetzt plötzlich alles ganz schnell beim 1. FC Köln: Mündliche Einigung zwischen Bayern und Jonas Urbig wohl erzielt. Das berichtet Transfer-Experte Florian Plettenberg am Mittwochabend.

Die Zeichen stehen wohl auf Abschied, die Frage ist nur wann. Das Kölner Talent wird die Geißböcke früher oder später verlassen. Es scheint mehrere Optionen zu geben. Doch was ist für Verein und Spieler die beste? Wie geht es weiter mit Jonas Urbig beim 1. FC Köln?

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Am Dienstag kam Jonas Urbig beim Testspiel gegen die Viktoria nicht zum Einsatz. Eine überraschende Entscheidung. Schließlich spielte die B-Elf und eigentlich war ein Einsatz des U21-Nationaltorhüters erwartet worden. Über die Hintergründe wurde nichts bekannt. Möglicherweise bahnt sich nun doch schneller ein Wechsel an als gedacht. Denn wie Sky-Experte Florian Plettenberg berichtet, ist eine „vollständige mündliche Einigung zwischen Bayern und Urbig“ erzielt. Die Bayern drängen demnach auf eine sofortige Verpflichtung – also bereits im Winter. Wie Plettenberg weiter berichtet, befinden sich Bayern und Köln in direkten Verhandlungen. Vor wenigen Tagen hatte der TV-Sender Sky bereits berichtet, dass die Kölner eine Ablöse zwischen sechs und acht Millionen Euro einfordern würden.

Beim FC hat Urbig aktuell keine Chance

Noch vor wenigen Tagen hatte Christian Keller im Rahmen des Trainingslagers betont, dass es nicht zwingend weitere Abgänge beim FC geben würde. Dabei käme ein Wechsel des Keepers nicht wirklich überraschend. Urbig ist sicherlich mit dem Saisonverlauf alles andere als zufrieden. Der Keeper war als Nummer eins in die Spielzeit gestartet und nach dem 1:2 gegen Paderborn zur Nummer zwei degradiert worden. Aktuell hat der Torhüter keine Chance auf den ersehnten Platz im Kasten. Den würde Urbig sicherlich auch nicht bei den Bayern bekommen. Der Plan des Rekordmeisters sieht aber vor, hinter Manuel Neuer eine neue, starke Nummer zwei aufzubauen. Schon seit Monaten hält sich das Gerücht, dass die Bayern Urbig als ihre Nummer zwei ausgemacht haben.

Das Interesse der Bayern bestätigte FC-Sportdirektor Keller aktuell auf dem FC-Mitgliederstammtisch am Mittwochabend, als er auf die aufkommende Anfrage angesprochen wurde. „Richtig ist, dass es von mehreren europäischen Top-Klubs, dazu gehört auch der FC Bayern, Interessenbekundungen gibt“, so Keller. „Mehr kann ich dazu aktuell nicht sagen. Nur soviel: Wenn dann ein Spieler Möglichkeiten hat, die er bei uns nicht hat, dann ist es nicht unverständlich, wenn er sich damit gedanklich auseinandersetzt.“

Der FCB macht Druck

Urbig gilt nach wie vor als eins der größten Talente Europas. Ein Platz auf der Bank bei einem Zweitligisten ist sowohl für die spielerische Entwicklung als auch für den Marktwert des Youngsters kontraproduktiv. Zuletzt wurde über ein mögliches Leihkonstrukt für den 21-Jährigen spekuliert. Eine Vertragsverlängerung war dem Vernehmen nach ohnehin nicht angedacht und der FC wird nur noch im kommenden Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren können. Ein Wechsel des Keepers ist also ohnehin zu erwarten gewesen. Auch, weil sich Kontrahent Schwäbe zuletzt für einen Verbleib beim 1. FC Köln aussprach. Nun soll Urbig also wohl schon im Winter zu den Bayern wechseln. Dass der FCB Druck macht, liegt nahe, denn der Rekordmeister sucht Ersatz für den verletzten Daniel Peretz, der wegen einer Nierenquetschung wohl noch für mehrere Wochen ausfällt.


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Keller zu Schmied-Verhandlungen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Winter-Neuzugang bei FC-Frauen: 1. FC Köln verpflichtet Stürmerin Amélie Delabre

Amélie Delabre spielt künftig für den 1. FC Köln
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Winter-Neuzugang bei FC-Frauen: 1. FC Köln verpflichtet Stürmerin Amélie Delabre

Auch bei den FC-Frauen gibt es nun die erste neue Spielerin. Köln schließt die offene Lücke in der Offensive. Der 1. FC Köln verpflichtet die Stürmerin Amélie Delabre. Die Angreiferin hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben.

Nun haben auch die Fußballerinnen des FC ihren ersten Kader-Neuzugang zu vermelden. Der 1. FC Köln verpflichtet vom beglischen Meister Anderlecht die Stürmerin Amélie Delabre. Die 24-Jährige unterschreibt einen Kontrakt bis zum Sommer 2027.

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Delabre wechselt vom RSC Anderlecht nach Köln. In der aktuellen Saison hat die 24-Jährige sechs Tore in der Liga und zwei in der UEFA Women’s Champions League für den amtierenden belgischen Meister erzielt. „Amélie Delabre ist eine torgefährliche Stürmerin, was sie in der vergangenen Saison bereits unter Beweis gestellt hat“, so FC-Bereichsleiterin Nicole Bender-Rummler. „Sie hat eine starke Mentalität und bringt einen unglaublichen Siegeswillen mit. Wir freuen uns, dass Amélie uns verstärken wird.“ Die Französin erzielte in der vergangenen Spielzeit 14 Tore im Liga-Betrieb und schließelich vier weitere in der Meisterschaftsrunde. Delabre weiß also, wo das Tor steht. Bender-Rummler hatte schon im vergangenen Jahr betont, dass die Kölnerinnen Vakanzen in der Offensive und im Tor sehen. Die Lücke im Angriff ist also geschlossen. 

Delabre: „Es war eine leichte Entscheidung“

„Ich bin sehr glücklich, hier zu sein und möchte der Mannschaft mit meinen Toren helfen. Ich wollte eine andere Erfahrung in einem anderen Land machen. Jetzt in Köln verlasse ich meine Komfortzone. Aber es war eine leichte Entscheidung – ich sehe den Verein und das Projekt und denke, dass es sehr gut zu mir passt“, sagt die Angreiferin. Delabre begann bereits im Alter von vier Jahren beim FC Paulhaguet mit dem Fußballspielen. Nach dem Abitur schloss sich die Französin dem FC Metz an, debütierte bereits mit 17 Jahren und erzielte nur wenige Spieler später gegen Paris Saint-Germain ihr erstes Profitor. Nach fünf Jahren und 77 Spielen für Metz verließ Delabre ihr Heimatland und wechselte zum RSC Anderlecht und wurde mit dem belgischen Erstligisten Meister.  

Nun beginnt für die Stürmerin das Abenteuer in Köln. Zum Jahresauftakt hatte der FC bereits die Verpflichtung von Trainerin Britta Carlson bekannt gegeben. Die 46-Jährige soll die Mannschaft stabilisieren und aus dem unteren Tabellendrittel führen. Dabei spielen die geplanten Neuverpflichtungen eine nicht unerhebliche Rolle. Mit Delabre scheint den Kölnern ein guter Transfer gelungen zu sein. Nun steht noch die zweite Vakanz im Tor aus.  



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Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Potocnik am Scheideweg?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Kommentar: Auch der zweite Transfer passt beim 1. FC Köln, jetzt muss noch die dritte Patrone sitzen

Christian Keller und Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln
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Kommentar: Auch der zweite Transfer passt beim 1. FC Köln, jetzt muss noch die dritte Patrone sitzen

Mit der Verpflichtung von Joël Schmied haben die Kölner Verantwortlichen einen weiteren auf den ersten Blick guten Transfer getätigt – zumindest auf dem Papier. Ob der Innenverteidiger einschlägt, wird sich zeigen. Die Arbeit sollte damit aber noch nicht getan sein. Ein Kommentar zu den bisherigen Transfers des 1. FC Köln.

Jusuf Gazibegovic und Joël Schmied verstärken ab diesem Winter den FC. Die Defensive geht also gestärkt in die Rückrunde. Eine Defensive, die zum Ende der Hinrunde durchaus überzeugte. Eine ausgemachte Schwachstelle des Kaders soll und muss allerdings noch geschlossen werden. Ein Kommentar zu den bisherigen Transfers des 1. FC Köln.

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Mit ein wenig Verspätung hat der 1. FC Köln also nun doch seinen zweiten Winter-Transfer unter Dach und Fach gebracht. Verspätung, weil die Kölner Verantwortlichen zunächst kommunizierten, vor Weihnachten den ein oder anderen Deal noch eintüten zu wollen, dann erklärten, bis zum Trainingslager in Spanien gerne die neuen Spieler an Bord zu haben, um dann nun eher Richtung Mitte Januar den erhofften Innenverteidiger zu präsentieren. Mit Verspätung bedeutet in diesem Fall aber ganz sicher nicht zu spät. Im Gegenteil. Joël Schmied wurde dem Anschein nach eher rechtzeitig verpflichtet. Denn mit Julian Pauli wird der dritte Innenverteidiger weiterhin auf unbestimmte Zeit ausfallen. Es ist vollkommen offen, wann der Youngster wieder ins Training eingreift. Schmied bekommt dagegen die gesamte Vorbereitung auf die Begegnung gegen den HSV mit und könnte insofern gegen die Rothosen tatsächlich in der Startelf stehen.

Die Basis ist vielversprechend

Und auch wenn Gerhard Struber in Bezug auf den Schweizer Abwehrspieler kleine Brötchen backt, die Erwartungen von Beginn an eher niedrig halten will und von „nochmal einem Sprung“ von der Schweizer Super League in die 2. Bundesliga spricht, scheint den Kölnern da auf den ersten Blick ein weiterer guter Transfer geglückt zu sein. Der zweite schon in dieser ersten Winter-Transferperiode nach dem Registrierungsverbot. Ob es sich bei Schmied wie kolportiert „nur“ um die B-Lösung handelt, ist erstens nicht bekannt und zweitens vollkommen unerheblich. Der vermeintliche Wunschspieler Gregory Wüthrich hat es jedenfalls nicht nach Köln geschafft und sollte insofern kein Thema mehr sein. Vielmehr haben die FC-Bosse nach dem geplatzten Deal ganz offensichtlich nicht nach dem nächst besten entwicklungsfähigen Youngster Ausschau gehalten, sondern einen erfahrenen Profi unter Vertrag genommen, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, ein Team führen kann.

Selbst wenn „nur“ in der Schweiz: Schmied kommt auf die Erfahrung von rund 200 Erst- und Zweitligaspielen, ist ein absoluter Führungsspieler und war bei seinem Ex-Club ein Leistungsträger. Kolportiert rund 2,5 Millionen Euro, einen Vertrag bis 2029 – ganz offensichtlich ist man bei den Kölnern dann doch von den Qualitäten des Innenverteidigers sehr überzeugt. Das ist definitiv keine Garantie, dass der 26-Jährige beim FC auch einschlägt. Schließlich lagen die Kaderplaner nicht selten mit ihren Transfers daneben. Doch die Basis ist vielversprechend. Ähnlich wie bei Jusuf Gazibegovic, der schon eine erste Duftmarke im Testspiel gegen den FC Lugano abgegeben hat. Auch der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina könnte sich als Transfertreffer erweisen. Möglicherweise noch eher als der Schweizer Innenverteidiger.

Noch eine offene Baustelle

Tatsächlich könnte sich das so lang ersehnte und zu Beginn doch so mühsame Transferfenster zu einem positiven entwickeln. Stand jetzt. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Kölner in der Defensive zwar dünn, aber bislang auch wirklich gut besetzt sind. Die wechselnden Ausfälle der Innenverteidiger hat ein Umplanen von Gerhard Struber und ein Umfunktionieren von Eric Martel aufgefangen. Der Schwäche auf der rechten Abwehrseite wurde mit einer taktischen Veränderung entgegen gewirkt. Die Kölner Defensive war in den vergangenen Wochen bis Monaten sehr stabil. Keine Spur mehr von den vogelwilden Auftritten des Saisonauftakts. Dennoch waren beide Neuverpflichtungen dringend nötig und richtig. Nur sollte auch der dritte Schuss sitzen. Der im Sturm. Denn, wenn es in den Wochen vorm Jahreswechsel an etwas gehapert haben, dann an der Durchschlagskraft im Angriff.

Trotz der Tore von Damion Downs und Tim Lemperle, in Sachen Chancenverwertung stecken die Kölner noch immer im unteren Tabellendrittel – und das ehrlicherweise seit Saisonbeginn. Nicht umsonst haben die FC-Verantwortlichen vor dem geplatzten Deal mit Ivan Prtajin immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig ein erfahrener Knipser sei. Und daran werden sich die Kaderplaner am Ende des Tages auch messen lassen müssen. Zuletzt klangen die Worte dort weniger euphorisch als noch vor einigen Wochen. Kein Wunder, der Wintertransfermarkt ist tatsächlich kein leichter. Das sollte aber nicht dazu führen, dass die dritte Patrone zum Schnellschuss wird.


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Stand Kaderplanung

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln schließt eine Kader-Baustelle und eröffnet die Stammplatz-Frage

Julian Pauli vom 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln schließt eine Kader-Baustelle und eröffnet die Stammplatz-Frage

Am Dienstag wird Joël Schmied erstmals das Trikot des 1. FC Köln tragen. Wohl im Gegensatz zu Julian Pauli. Der Innenverteidiger wird aufgrund der Folgen seiner Gehirnerschütterung weiterhin fehlen. Und damit läuft der 19-Jährige Gefahr, seinen Stammplatz zu verlieren beim 1. FC Köln: Droht Julian Pauli nun die Bank?

Die Folgen der Gehirnerschütterung scheinen doch schwerwiegender zu sein als zunächst angenommen. Der 19-Jährige fällt weiterhin aus. Die Chance für Neuzugang Joël Schmied, Punkte zu sammeln beim 1. FC Köln: Droht Julian Pauli nun die Bank?

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Die Meldung hatte noch nicht die Runde gemacht, da stand der Neuzugang das erste Mal mit seiner Mannschaft auf dem Rasen des Franz-Kremer-Stadions. Joël Schmied sammelte nur wenige Augenblicke nach der offiziellen Verkündung seiner Unterschrift die ersten Eindrücke von seinem Team, von seinem Trainer. Und der Abwehrspieler wird wohl am Dienstagmittag beim Testspiel gegen die Viktoria (14 Uhr, Franz-Kremer-Stadion) dann auch das erste Mal im Trikot mit der Nummer 2 für den FC auflaufen. Da der Innenverteidiger die Vorbereitung beim FC Sion absolvierte, ist Schmied auf jeden Fall voll im Training. „Joël passt mit seinen athletischen und technisch-taktischen Fähigkeiten sehr gut zu unserem Anforderungsprofil“, sagte Geschäftsführer Christian Keller am Montag. Und diese Fähigkeiten wird der Abwehrspieler wohl bereits am Dienstag in einem ersten Härtetest unter Beweis stellen dürfen.

Martel soll mittelfristig wieder auf die Sechs

Dann wird der 26-Jährige erstmals im Trikot der Geißböcke auflaufen, der FC testet am Nachmittag gegen den Drittligisten und Stadtnachbarn Viktoria Köln. Welche Bedeutung die Neuverpflichtung für den FC hat, zeigte sich ebenfalls bereits am Montag. Denn mit Julian Pauli verpasste ein Stamm-Innenverteidiger der Hinrunde den Trainingsauftakt vor dem Restart der 2. Bundesliga. Erneut, muss man fast schon sagen. Denn die Nachwehen der Gehirnerschütterung ziehen sich nun doch schon ganz schön lange. Anfang Dezember war der Shootingstar mit Berlins Marton Dardai im DFB-Pokal zusammengerasselt. Pauli spielte zunächst weiter, musste dann aber doch vom Platz und machte seitdem kein Spiel mehr. Zwar griff der Abwehrspieler im Trainingslager wieder ins Training ein, musste sich dann aber auch ziemlich schnell wieder rausnehmen lassen.

Ein Einsatz gegen die Viktoria ist daher eher unwahrscheinlich und auch die Begegnung gegen den Hamburger SV dürfte mit einem Fragezeichen versehen sein. Der fehlende Innenverteidiger ist für FC-Trainer Gerhard Struber bekanntlich nichts neues. Schon während der Hinrunde fielen neben Pauli auch Timo Hübers und Dominique Heintz im Wechsel aus. Struber setzte aber nicht auf den nominellen Innenverteidiger Elias Bakatukanda, Eric Martel avancierte zum Abwehrchef und hinterließ einen so starken Eindruck, dass der Sechser schon ein wenig mehr als „nur“ Aushilfs-Verteidiger war. Spätestens mittelfristig soll Martel aber wieder auf seine angestammte Position zurückkehren. Zumindest hat FC-Trainer Gerhard Struber schon mehrfach betont, dass er den Kapitän der U21-Nationalmannschaft auch weiterhin eher im Mittelfeld sieht.

Vierkampf um drei Positionen

Auch deswegen wurde mit Schmied eben auch ein weiterer Innenverteidiger unter Vertrag genommen. Doch wird der Neuzugang auch einen Begleiteffekt mit sich bringen. Denn der Schweizer Abwehrspieler wurde sicherlich nicht für kolportierte 2,5 Millionen Euro losgeeist, um am Ende des Tages auf der Bank zu sitzen. „Er ist ein Spieler, der mitunter schon einiges an Erfahrung hat im Profigeschäft“, sagte Gerhard Struber am Montag. Und schon bahnt sich für den Coach ein kleines Luxusproblem an, das vier Innenverteidiger für drei, im Falle einer Rückkehr zur Viererkette sogar zwei Positionen bedeutet. Der Test gegen Lugano ließ zumindest darauf schließen, dass der Trainer trotz der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic nicht umgehend vorhat, auf seine Ur-Ausrichtung zurückzukehren. So dürften aktuell Timo Hübers als Kapitän und Dominique Heintz als eins der Gesichter der Kölner Wende vorerst wohl gesetzt sein.

Droht Pauli das Finkgräfe-Schicksal?

Und so könnte Julian Pauli ein ähnliches Schicksal wie dem Shootingstar der Vorsaison drohen. Damals war Max Finkgräfe einer der wenigen Lichtblicke beim FC. Der Linksverteidiger hinterließ mit konstant guten Leistungen Eindruck. So manch ein Experte bescheinigte dem Abwehrspieler schon eine mögliche Nachfolge von Jonas Hector, mittelfristig aber das Zeug zum Nationalspieler. Nur verletzte sich der Abwehrspieler, fiel lange aus und rief damit Leart Pacarada auf den Plan. Der Routinier nutzte die Chance und spielte sich fest. Finkgräfe hat aktuell kaum eine Chance, wieder in die Stammelf zurückzukehren und dürfte dementsprechend unzufrieden sein. Auch deswegen rechnen sich einige Bundesligisten Chancen aus, den U20-Nationalspieler möglichst schnell unter Vertrag zu nehmen.

Aktuell ist nicht abzusehen, wann Pauli wieder ins Mannschaftstraining einsteigt. Eine Option für Dienstag wird er wohl nicht sein. Ob es für das Spiel gegen den Hamburger SC reicht, ist offen. Beim FC wird man nichts überstürzen. Und das noch nicht einmal, weil man mit Schmied nun einen Ersatz hat. Vielmehr wird man bei dem 19-jährigen Eigengewächs kein Risiko eingehen wollen.


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Schock-Verletzung für Ex-FC-Profi Noah Katterbach

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Schock-Verletzung für Ex-FC-Profi Noah Katterbach

Noah Katterbach bleibt vom Pech verfolgt. Der Ex-Kölner zieht sich einmal mehr eine bittere Verletzung zu und ist im Duell gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber außen vor. Ex-FC-Profi Noah Katterbach erleidet erneut einen Kreuzbandriss.

Ausgerechnet vor dem Duell gegen seinen Heimatclub aus Köln hat das ehemalige Eigengewächs eine weitere bittere Verletzung hinnehmen müssen: Ex-FC-Profi Noah Katterbach erleidet erneut einen Kreuzbandriss.

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Für den Ex-Kölner Noah Katterbach scheint es auch in dieser Saison nicht rund laufen zu wollen. Im Testspiel gegen den FCSB Bukarest zog sich der Linksverteidiger am vergangenen Freitag erneut einen Kreuzbandriss zu und wird dem HSV in der Rückrunde, im Kampf um den Aufstieg und damit auch im Duell gegen seinen Ex-Club am Samstagabend fehlen. Bereits vor knapp zwei Jahren, im April 2023, riss sich der heute 23-Jährige das vordere Kreuzband im linken Knie. Damals war Katterbach vom 1. FC Köln an die Rothosen verliehen, fiel lange aus und kämpfte sich beeindruckend zurück. Diesmal ist das vordere Kreuzband des rechten Knies betroffen. Bei einem Zweikampf mit Malcom Edjouma ging Katterbach nach einem Schlag gegen das Knie zu Boden und wurde ausgewechselt. Die eindeutige Diagnose gab der Verein nach einer MRT-Untersuchung am Montag bekannt.

Auch beim FC riss sich Katterbach das Kreuzband

Nach seinem ersten Ausfall kehrte der zwölffache U21-Nationalspieler zunächst zurück zum FC und feierte in der zweiten Mannschaft der Kölner ein erfolgreiches Comeback. Anfang 2024 wechselte Katterbach dann ganz nach Hamburg. Nun muss der Verein erneut auf den Linksverteidiger verzichten. Und das gerade im anstehenden Aufstiegskampf und dem am kommenden Samstag stattfindenden Duell gegen den Ex-Arbeitgeber. Der 1. FC Köln ist dann zu Gast im Volksparkstadion. Der HSV liegt aktuell in der Tabelle mit 28 Punkten nur drei Punkte hinter den Kölnern und muss nun auf seinen Linksverteidiger verzichten. Der gebürtige Simmerather kam in dieser Saison unter Steffen Baumgart in 13 Spielen sieben Mal zu einem Startelf-Einsatz, erzielte einen Treffer und einen Assist. Zuletzt spielte er unter dem neuen Cheftrainers Merlin Polzin im letzten Spiel der Hinrunde jedoch nur 24 Minuten gegen Greuther Fürth.

„Noah ist ein wichtiger Spieler für uns und nie abgeschrieben, er ist ganz nah dran“, sagte Polzin noch vor kurzem. Insgesamt lief Katterbach für die Rothosen 27 Mal auf, schoss ein Tor und legte drei weitere Treffer auf. Auch im aktuellen DFB-Pokal gab es zwei Einsätze gegen den SV Meppen und den SC Freiburg für den 23-Jährigen. Der Verein wünscht Noah Katterbach „viel Kraft und erneut eine erfolgreiche Genesung“. Für das Duell gegen die Geißböcke erwartet Trainer Polzin einiges. „Die Kölner haben einiges in ihrem Spiel angepasst und verändert“, sagte der Trainer. „Wir haben diesbezüglich unsere Lösungen und Gedanken im Spiel mit und gegen den Ball, der Fokus aber liegt, wie auch in den letzten Wochen unter unserer Verantwortung, auf unserem Spiel.“ Noah Katterbach wird dem HSV in diesem nicht helfen können.



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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

FC Personal-Update

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Transfer offiziell bestätigt: Deswegen passt Joël Schmied zum 1. FC Köln

Joel Schmied unterschreibt beim 1. FC Köln
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Transfer offiziell bestätigt: Deswegen passt Joël Schmied zum 1. FC Köln

Es hatte sich schon in den vergangenen Tagen angedeutet, seit Freitag haben sich die Anzeichen verdichtet und nun ist es auch offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Joël Schmied. Das gab der Verein am Mittag bekannt. Schmied hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben.

Nach langem Transferpoker wurde eine Einigung erzielt und der Medizincheck offenbar bestanden: Der 1. FC Köln verpflichtet wie erwartet Abwehrspieler Joël Schmied und kann seinen zweiten Neuzugang präsentieren. Schmied hat einen Vertrag bis 2029 beim FC unterschrieben.

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Die Verhandlungen sollen zäh gewesen sein, doch am Ende steht unterm Strich der zweite Neuzugang beim 1. FC Köln. Nach der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic, der am Freitag sein erstes Testspiel für den FC im Rahmen des Trainingslagers in Spanien bestritten hat, hat der FC nun einen weiteren Abwehrspieler in seinen Reihen. Joël Schmied wechselt vom FC Sion zu den Geißböcken und absolviert am Montag seine erste Trainings einheit. Der Schweizer soll sich schon recht früh mit den Kölner einig gewesen sein, seinen Wechselwunsch früh hinterlagt haben. Die Kölner wiederum bekommen einen Wunschverteidiger, mit dem sie sich ebenfalls schon länger beschäftigt hatten. Allerdings waren die Kölner auch an einer Verpflichtung von Gregory Wüthrich interessiert, der Deal platzte aufgrund der Verletzungshistorie des Abwehrspielers.

Keller: „Joël passt sehr gut zu unserem Anforderungsprofil“

Bei Schmied gab es keine Bedenken, der Abwehrspieler ist ab sofort Teil der Mannschaft. „Joël passt mit seinen athletischen und technisch-taktischen Fähigkeiten sehr gut zu unserem Anforderungsprofil. Beim FC Sion ist er auf und neben dem Feld zudem als Kapitän und sehr guter Kommunikator vorangegangen“, sagt FC-Geschäftsführer Christian Keller. „Wir freuen uns, dass Joël das alles ab sofort im Training und in den Spielen beim FC einbringen und den Konkurrenzkampf auf dieser Position auf ein anderes Level heben wird.“ Somit haben die Kölner nun einen weiteren Abwehrspieler in ihren Reihen.

„Der Wechsel zum FC ist für mich Ansporn pur. Ich bin sehr glücklich, dass ich nach meiner erfolgreichen Zeit beim FC Sion jetzt in Köln, bei diesem großen Traditionsverein, meinen nächsten Karriereschritt machen kann. Die Verantwortlichen haben mir in den Gesprächen von Beginn an ein sehr gutes Gefühl gegeben und für meine Verpflichtung gekämpft“, sagt Joël Schmied. „Das fand ich herausragend und werde ab jetzt alles dafür tun, um das Vertrauen und den Glauben in meine sportlichen Fähigkeiten auf dem Platz zurückzuzahlen. Ich freue mich auf die ersten Einheiten mit der Mannschaft und kann es kaum erwarten, das erste Mal mit dem Geißbock auf der Brust aufzulaufen.“

Gute Zweikampfwerte, starkes Passspiel

Schmied wechselte erst im Alter von 16 Jahren in die Jugendakademie der Young Boys Bern. Umso schneller gelang der Sprung in die U21 des Proficlubs seiner Heimatstadt. Mit 18 Jahren feierte der Abwehrspieler bereits sein Debüt gegen den Ex-Verein von Mathias Olesen Yverdon FC. Aufgrund seiner Leader-Fähigkeiten wurde der Innenverteidiger schon in der Folgesaison zum Kapitän des Berner Nachwuchses gewählt. Nach mehreren Leihen wechselte Schmied 2020 nach Liechtenstein zum FC Vaduz und gab dort sein Debüt in der Super League. Ein Jahr später folgte dann der Wechsel zum FC Sion. In jedem seiner Clubs avancierte Schmied schnell zu einem Stammspieler, Leistungsträger und Leader. Der Abwehrspieler beschreibt sich selbst als besonnen, gleichzeitig aber auch geradeheraus. Schmied gilt als sehr konsequenter Abwehrspieler, kommt auf eine ordentliche Zweikampfquote von mehr als 65 Prozent.

Die gute Passquote lässt auf ein ordentliches Aufbauspiel schließen. Der Innenverteidiger war beim FC Sion in einer Viererkette zu Hause, hatte aber auch in der Dreierkette gespielt. Schmied wurde bereits auf der rechten Verteidigerposition eingesetzt und agierte auch einige Male im defensiven Mittelfeld. Für einen Abwehrspieler strahlt Schmied zudem eine gewisse Torgefahr aus, die schon in der Vergangenheit Begehrlichkeiten weckte. Doch das richtige Angebot scheint nun aus Köln gekommen zu sein. Nun bekommen die Kölner einen routinierten Innenverteidiger, der Leaderuqalitäten mitbringt.


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Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Ein Stadtduell für den letzten Feinschliff beim 1. FC Köln

Timo Hübers ist neuer Kapitän des 1. FC Köln
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Ein Stadtduell für den letzten Feinschliff beim 1. FC Köln

Für den 1. FC Köln steht nun der Auftakt in die Rückrunde der 2. Bundesliga an. Am Samstag gastiert die Mannschaft von Trainer Gerhard Struber beim Tabellendritten, dem Hamburger SV.  Vor dem Spiel gegen die Hanseaten steht für die Mannschaft noch eine Trainingswoche sowie ein Testspiel vor der Tür. Der 1. FC Köln trifft in der Generalprobe auf Viktoria Köln.

Nach dem Trainignslager in Spanien bereitet sich der FC nun in Köln auf das Duell gegen den Hamburger SV am Samstag vor. Zuvor gibt es aber am Dienstag noch ein Testspiel für die Geißböcke. Der 1. FC Köln trifft in der Generalprobe auf Viktoria Köln.

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Nach dem Trainingslager im spanischen Estepona und dem dort absolvierten Testspiel gegen den FC Lugano (3:3) befindet sich der FC seit Montag in der Vorbereitung auf den Rückrundenstart am kommenden Samstag. Dann sind die Kölner zu Gast beim HSV. Die Rothosen belegen aktuell Platz drei in der Tabelle und mit einem Sieg würde Hamburg am Team von FC-Trainer Gerhard Struber vorbeiziehen. Bevor es in die Hansestadt geht, bestreiten die Geißböcke am kommenden Dienstag noch ein Testspiel, um optimal auf den Restart vorbereitet zu sein. Um 14 Uhr treffen die FC-Profis auf den Drittligisten und Stadtnachbarn Viktoria Köln. Das Spiel gegen die Viktoria, die ebenfalls mitten in der Vorbereitung auf den Drittligastart am kommenden Wochenende steckt, findet öffentlich im Franz-Kremer-Stadion statt. Die Ticketpreise für die Generalprobe liegen zwischen fünf und zehn Euro und können sowohl online als auch vor Ort gekauft werden.

Der letzte Feinschliff 

Für die Kölner rund um Coach Gerhard Struber wird es im Test gegen den Drittligisten in erster Linie darum gehen, dass sich die Startelf weiter einspielt und die Automatismen im Spiel mit, aber auch ohne den Ball besser werden. Gegen den Tabellenführer der Schweizer Super League offenbarte der FC besonders im Defensivbereich noch einige Schwächen und Unsicherheiten. Diese sollten die Kölner gegen wiedererstarkte Hamburger unbedingt abstellen. Allen drei Gegentreffern gingen grobe Patzer voraus. Nicht umsonst fand der Trainer nach dem Spiel überraschend und ungewohnt deutliche Wochen. Kein Wunder: In den letzten Wochen der Hinrunde war vorwiegend die Defensivstabilität ein Schlüssel zum Erfolg und ermöglichte den Kölnern, doch noch Herbstmeister zu werden.  

Ob Wunschtransferkandidat und Innenverteidiger Joel Schmied bei dem Test mitwirken wird, ist noch unklar. Die Verpflichtung des 26-Jährigen ist dem Vernehmen nach nur noch Formsache. Der Abwehrspieler soll eigentlich noch am Montag offiziell vorgestellt werden. Sollte Schmied beim Testspiel in der Startformation stehen, wäre er neben Jusuf Gazibegovic der zweite Neuzugang in der Anfangself der Kölner. Der Bosnier stand schon gegen Lugano von Beginn an auf dem Feld und nahm dabei die Position des rechten Schienenspielers ein. Diese dürfte der Rechtsfuß auch gegen die Viktoria ausfüllen. Sollte Schmied nicht zum Einsatz kommen, dürfte Struber dieselbe Startelf wie im vergangenen Test auf den Platz bringen, sofern er das Testspiel als Generalprobe für die Begegnung gegen Hamburg ansieht.

Eine besondere Begegnung dürfte es für die El-Mala-Brüder werden. Said und Malek haben bekanntlich im vergangenen Sommer beim FC unterschrieben, blieben aber als Leihgabe bei ihrem jetzigen Verein. Florian Kainz hat nicht die besten Erinnerungen an die Viktoria.



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Joël Schmied: Einigung erzielt?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte