Bereit für mehr beim 1. FC Köln? Patrik Kristal beeindruckt beim U21-Casting in Kitzbühel

Patrik Kristal gemeinsam mit Paul Okon-Engstler beim Training des 1. FC Köln
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Bereit für mehr beim 1. FC Köln? Patrik Kristal beeindruckt beim U21-Casting in Kitzbühel

Für die U21-Spieler bietet sich in Kitzbühel die Chance, bei den Profis vorzuspielen. Einem Youngster gelingt das in den vergangenen Tagen auffallend gut beim 1. FC Köln: Patrik Kristal macht in Kitzbühel auf sich aufmerksam.

Zwei Spiele, zwei Siege, 13:0-Tore – die Bilanz der bisherigen beiden Auftritte des FC kann sich rein ergebnisorientiert sehen lassen. Der sportliche Wert von den Testspielen gegen den Bezirksligisten Rheinsüd und den Regionalligisten Bergisch Gladbach ist dagegen überschaubar. René Wagner hatte angekündigt, dass er von seiner Mannschaft Haltung sehen wolle, Engagement. Zudem bringen diese Spiele gegen die Kooperationspartner der Geißböcke sicherlich auch etwas für das Selbstvertrauen. Und gerade für die Nachwuchsspieler ist es dann auch ein gewisser Grad an Schaulaufen. Eine Art Casting, um sich für mehr zu bewerben. Patrik Kristal könnte das gelingen.

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Der 18-Jährige war vor dem Trainingslager in den Kader der Profis genommen worden. Möglicherweise auch auf Anraten von Evangelos Sbonias, der von dem Youngster viel hält. „Er hat auf einer sehr komplizierten Position in einer sehr komplizierten Liga Woche für Woche solide bis sehr gute Leistungen abgeliefert“, sagte der 43-Jährige im Mai, damals aber noch in der Funktion des U21-Trainers. „Deswegen hat er meiner Meinung nach einen großen Entwicklungsschritt gemacht, insbesondere in der Intensität und Arbeit gegen den Ball, aber auch bei Entscheidungsfindungen und Risikoabwägungen. Fußball spielen und kreativ sein konnte er ja schon immer.“ Schon immer ist für einen 18-Jährigen eine relative Begrifflichkeit. Allerdings bei Kristal dann auch wieder nicht. Mit 14 gab der Spieler in Estland sein Profidebüt, mit 16 spielte er schon A-Nationalmannschaft. Zwar in Estland, aber auch dort muss der Sprung in die beste Elf des Landes erst einmal gelingen.

14-maliger A-Nationalspieler

Der Sprung in Richtung Top-5 Europas war da wohl nur eine Frage der Zeit. Die war 2024 mit dem Wechsel zum FC gekommen. „Was ihn dort erwartet, ist sehr aufregend. Er wird dorthin gehen, wo großer Fußball gespielt wird. Dort, wo er die Chance hat, großen Fußball zu erreichen“, schätzte Marko Kristal, ehemaliger estnischer Profi und Nationalspieler, die Lage seines Sohnes ein. Der große Fußball blieb dem 18-Jährigen in Köln bislang verwehrt. Und so ploppten vor einigen Tagen Gerüchte auf, der Mittelfeldspieler wolle den FC auf Leihbasis verlassen, um Spielpraxis zu sammeln. Als mögliches Ziel wurden Clubs aus Dänemark genannt. Anschließend wolle er dann auch bei den Kölner Profis wieder angreifen, so heißt es. Das Selbstvertrauen kommt bei dem 14-maligen A-Nationalspieler nicht von ungefähr. Und so gibt sich der Spieler aktuell auch bei seinem Casting vor René Wagner. 

Das Testspiel gegen Bergisch Gladbach bedeutete für den Esten die Eintrittskarte ins Trainingslager. Mit einer beeindruckenden Leichtigkeit gewann der technisch versierte Mittelfeldspieler zahlreiche Zweikämpfe, ließ sich nicht abkochen und verteilte clever die Bälle. Unter anderem bereitete er das 8:0 von Maik Afri Akumu nach starkem Ballgewinn vor. „Er ist super konzentriert und ein super Fußballer“, lobte auch Wagner den Spieler und erklärte, der Youngster habe sich „die Reise nach Österreich“ verdient. Nun wird das Vorspielen in St. Johann fortgesetzt. Wie lange, wird sich zeigen. Denn am Montagabend wird entschieden, wie es mit den U21-Spielern weitergeht. Einige werden wohl die Heimreise antreten, denn schon am Wochenende steht das erste Pflichtspiel für die Kölner Reserve an. Kristal tut in Kitzbühel viel dafür, dass er sich auch weiterhin bei den Profis zeigen darf. Wohl (noch) nicht dauerhaft, aber sicherlich immer wieder.


Erstaunlich viel Insel-Flair beim 1. FC Köln – Die Transfer-Zukunft des FC entscheidet sich in England

Thomas Kessler und Tim Steidten vom 1. FC Köln
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Erstaunlich viel Insel-Flair beim 1. FC Köln – Die Transfer-Zukunft des FC entscheidet sich in England

Noch vier Wochen bleiben bis zum Auftakt im DFB-Pokal in Würzburg. Der 1. FC Köln wartet weiter auf Neuzugänge. Dazu rückt immer mehr ein Markt in den Fokus, der längst im Visier ist beim 1. FC Köln: Warum sich die Transferpläne von Thomas Kessler in England entscheiden.

Mit Tim und Moritz Steidten und den Personalien Said El Mala und Jakub Kaminski auf der einen aber Jahmai Simpson-Pusey und Reigan Heskey auf der anderen Seite rückt der englische Markt immer mehr in den Fokus beim 1. FC Köln.

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In vier Wochen beginnt für den 1. FC Köln die neue Saison. Bis dahin bleibt Sportchef Thomas Kessler zwar noch etwas Zeit, doch weitere Neuzugänge stehen noch aus. Luka Lochoshvili, Gideon Mensah und Reigan Heskey sowie Paul Okon-Engstler wurden bislang verpflichtet. In diesem Sommer gab es bislang vor allem auf der Abgangsseite Bewegung. Auf der Zugangsseite tat sich zwar etwas, allerdings bei elf Abgängen verhältnismäßig wenig.

Transfers in England

Das Transferfenster wird sich erst zum „Deadline Day” am 1. September schließen. Bis dahin haben Kessler und Co. also reichlich Zeit, um weiter nachzurüsten – und gerade der Markt in England dürfte ein Thema werden oder bleiben. Dass der FC den englischen Markt für sich entdeckt hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Ebenso wenig, dass man am Geißbockheim bereit ist, für junge Spieler mit Entwicklungspotenzial aus England tiefer in die Tasche zu greifen. So streckten sich die Domstädter für die Verpflichtung Rav van den Bergs enorm und legten ganze (kolportierte) acht Millionen Euro auf den Verhandlungstisch, um den Niederländer vom englischen Zweitligisten Middlesbrough loszueisen. Es folgte im vergangenen Winter die Leihe von Jahmai Simpson-Pusey, der dann im Sommer Manchester City fest abgekauft wurde. Nun eben mit Reigan Heskey der nächste Spieler von den Skyblues. Auch Chido Obi von Manchester United und Mikey Moore von den Tottenham Hotspur gerieten in den Fokus der Kölner.

Bekräftigt wird dieser Kurs auch durch eine Personalentscheidung in der sportlichen Führung: Seit März dieses Jahres verstärkt mit Tim Steidten ein ausgewiesener England-Kenner das Team um Kessler. Vor seinem Engagement in Köln war Steidten zuletzt Technischer Direktor beim Premier-League-Klub West Ham United. Für den Club aus dem Londoner East End war er bis Anfang Februar 2025 tätig. Doch damit nicht genug. Anfang Juni wurde bekannt, dass der Verein auch dessen jüngeren Bruder Moritz Steidten an den Rhein holt. Dieser verdiente sein Geld zuletzt als Leiter der Scouting-Abteilung der Hammers unter der Regie seines älteren Bruders Tim. Die doppelte Steidten-Entscheidung ist als klares Bekenntnis zur Internationalisierung zu lesen – auch im Scouting. Mit den Steidten-Brüdern soll sich der Blick des FC nun spürbar über den deutschen Markt hinweg weiten, insbesondere in Richtung England.

Das Warten nimmt (k)ein Ende

Der Fokus auf England hat natürlich einen einfachen Grund. In keiner anderen Liga in Europa werden so viele Millionen bewegt, nirgends ist der Markt so lukrativ. In junge Spieler Millionen zu investieren, um sie dann für ein Vielfaches nach England zurückgehen zu lassen, klingt nach einem stemmbaren Risiko. Wobei die Wahrheit doch deutlich komplizierter sein dürfte. Wie lukrativ der Markt wiederum auf der Abgangsseite ist, zeigt sich an den kolportierten Wunschvorstellungen der Ablöse für Abschiedskandidaten. Said El Mala soll den Kölnern 50 Millionen aus England einspielen – wenn er denn noch verkauft wird, Jakub Kaminski hätte aus der Premier League 20 Millionen gebracht, es wurden 17 aus Portugal. Bis dahin wird sich zeigen, wie ernst es der FC mit dem englischen Markt tatsächlich meint.

Um zu verstehen, wann und in welchem Umfang der FC in diesem Sommer auf dem Transfermarkt aktiv werden kann und will, kommt man also kaum daran vorbei, den Blick über den Ärmelkanal zu richten und die Bewegungen in dieser Liga der Superlative zu verfolgen. Genau das hat man beim FC spätestens mit der Verpflichtung der beiden Steidtens verinnerlicht. Und lange dürfte es nicht mehr dauern, bis daraus noch weitere konkrete Ergebnisse folgen.


An dieser Schwäche arbeitet der 1. FC Köln im Trainingslager

Joel Schmied steigt bei einer Ecke am höchsten.
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An dieser Schwäche arbeitet der 1. FC Köln im Trainingslager

In der zweiten Einheit am Sonntag ging es in Kitzbühel auch um eine Baustelle der Vorsaison beim 1. FC Köln: Der FC trainiert in Österreich auch Standardsituationen. Vor allem die Verteidiger wurden in die Übungen eingebunden.

Der Regen hatte am Nachmittag aufgehört, als René Wagner zur zweiten Einheit des Tages bat. Martin James, Julian Pauli und Linton Maina nahmen aufgrund der Belastungssteuerung nicht an der Einheit teil. Für einige Spieler stand ein besonderer Trainingsinhalt auf dem Programm.

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„Körper, Körper“, hallte es am Sonntagnachmittag vom Haupttrainingsplatz am Koasastadion in St. Johann. Kevin McKenna hatte sich eine Trainingsgruppe geschnappt, während der Rest der Mannschaft auf dem Nebenplatz Übungen bei René Wagner und dem restlichen Trainerteam absolvierte. Nach kleineren Spieleinheiten war dort auch Torschusstraining für Said El Mala und Co. anberaumt. McKenna aber trainierte mit seiner Gruppe eine eklatante Schwäche der vergangenen Saison. So hievte sich Luka Lochoshvili in die Höhe und nahm einen Kopfball nach einer mustergültigen Ecke von Alessio Castro-Montes. Unter anderem brachten auch Isak Johannesson und Luca Waldschmidt die ruhenden Bälle von der Eckfahne. Der FC trainiert in Kitzbühel auch Standards und das nicht ohne Grund. In der vergangenen Spielzeit war genau das ein absoluter Schwachpunkt der Kölner.

„Dafür trainiere ich jeden Tag hart“

Nicht nur das, der FC war sowohl in der Defensive als auch in der Offensive das schwächste Team der Liga. Die Kölner fingen sich ganze 20 Gegentreffer nach einem ruhenden Ball, erzielten aber nur fünf. Gerade bei Ecken zeigten sich die Geißböcke hinten besonders anfällig und vorne viel zu harmlos. Eine verheerende Bilanz und sicherlich ein Grund, gleich an mehreren Stellschrauben zu drehen. Unter anderem mit der Wahl der Assistenztrainer. Zumindest weiß eben ein McKenna wie Standards funktionieren. Zum anderen wurden aber auch Spieler verpflichtet, von denen sich der FC eine Besserung an dieser Baustelle erhoffen. So eben Lochoshvili, der bereits im Testspiel gegen Bergisch Gladbach nach einer Ecke zum Tor einnickte. „Ich hoffe, dass ich damit auch weiter mache und weitere Tore in dem Trikot erziele“, sagte der Abwehrspieler nur wenige Stunden zuvor. „Ich treffe in Pflichtspielen aber deutlich lieber. Nun werde ich mein Bestes geben, damit mir das weiter gelingt. Dafür trainiere ich jeden Tag hart.“ 

Nun nahmen sich die Co-Trainer eben Luchoshvili, aber auch die weiteren Abwehrspieler Rav van den Berg, Joel Schmied, Elias Bakatukanda, Sebastian Sebulonsen und Jahmai Simpson-Pusey an und trainierten mit den Innenverteidigern Standards. Auffällig: Einzig die Abwehrspieler suchten den Abschluss, gestört wurden sie dabei von den Assistenztrainern. Im Tor stand Kölns Nummer vier Matthias Köbbing. Die Ausbeute war bei dem ein oder anderen Spieler noch überschaubar. Doch dafür findet nun ja mal das Training statt. Für Montag sind zwei weitere „knackige“ Trainingseinheiten anberaumt, bevor es dann am Dienstag einen Ruhetag geben wird.


Leihe für Profi des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic wechselt zu Widzew Lodz

Jusuf Gazibegovic will es noch einmal wissen
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Leihe für Profi des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic wechselt zu Widzew Lodz

Es hatte sich schon am Freitag angedeutet, nun ist es offiziell: Jusuf Gazibegovic wechselt auf Leihbasis zu Widzew Lodz. Das gab der FC am Sonntagnachmittag bekannt. Eigentlich hatte sich der Rechtsverteidiger eine weitere Chance in Köln ausgerechnet.

Der ehemalige Bundesliga-Keeper und aktuelle Torhüter des polnischen Erstligisten Rafał Gikiewicz hatte es bereits ausgeplaudert. Nun hat es der Verein auch offiziell gemacht. Jusuf Gazibegovic verlässt die Geißböcke für eine Spielzeit. Der Rechtsverteidiger wird nach Lodz verliehen.

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Eigentlich hatte sich der Rechtsverteidiger fest vorgenommen, seine Chance beim FC zu nutzen. Erst im Mai gab es eine weitere Kampfansage. Das Kapitel Köln sei noch nicht beendet. Das kann auch weiterhin sein, denn der Nationalspieler von Bosnien Herzegowina wird vorerst für eine weitere Spielzeit verliehen. „Wir haben Gazi frühzeitig und transparent darüber informiert, dass er in unseren sportlichen Planungen für die kommende Saison keine Rolle spielen wird“, sagt Thomas Kessler. „Uns war wichtig, ihm diese Klarheit möglichst früh zu geben, damit er zusammen mit seinem Berater die bestmögliche Lösung für seine Zukunft erarbeiten kann.“ Die sportliche Planung vom FC ist nämlich eine andere. Mit Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes haben die Geißböcke die rechte Defensivseite gut besetzt. David Fürst steht zudem in den Startlöchern. Für „Gazi“ ist somit im aktuellen Kader kein Platz.

„Klar hätte ich gerne beim FC die Chance bekommen“

Nun gibt es also eine Lösung. „Gemeinsam ist es uns nun gelungen, eine Konstellation zu finden, die für alle Beteiligten sinnvoll ist und Gazi in Lodz die Möglichkeit gibt, regelmäßig auf einem guten Niveau Spielpraxis zu sammeln“, so Kessler weiter. „Wir bedanken uns für seinen jederzeit professionellen Umgang mit der Situation und wünschen ihm für die Zeit in Lodz sportlich wie persönlich viel Erfolg.“ Lodz sucht aktuell nach einem Ersatz für Carlos Isaac, der sich in einem Testspiel schwer verletzte. Isaac wird mit einer Knieverletzung monatelang fehlen. Und Gazibegovic soll die Lücke nun füllen. „Klar hätte ich beim FC gerne eine Chance bekommen, mich noch einmal zu zeigen. Leider haben sich die Verantwortlichen anders entschieden. Jetzt bin ich froh, mit Widzew Lodz einen Verein gefunden zu haben, bei dem ich die Chance bekomme, mich von Saisonbeginn an zu zeigen mit dem klaren Ziel, wieder Stammspieler zu werden. Dafür werde ich bei Lodz alles geben“, sagte Gazibegovic.

Der Rechtsverteidiger war im Januar 2025 als erster Transfer nach dem Registrierungsverbot in Köln unter Vertrag genommen worden. Die hohen Erwartungen konnte er nur selten erfüllen. Nun folgt also eine weitere Leihe. Wie es dann weitergeht, wird sich erst im kommenden Sommer zeigen.


Luka Lochoshvili gibt Versprechen ab: „Dafür trainiere ich jeden Tag hart“

Luka Lochoshvili beim Testspiel des 1. FC Köln
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Luka Lochoshvili gibt Versprechen ab: „Dafür trainiere ich jeden Tag hart“

Luka Loshoshvili war die erste offizielle Neuverpflichtung der Geißböcke in diesem Sommer. Der Abwehrspieler kommt vom 1. FC Nürnberg an den Rhein und hat mit den Kölnern viel vor. Am Rande des Trainings am Sonntag äußerte sich der Innenverteidiger. Das sagt Luka Lochoshvili zum 1. FC Köln.

Auch im Trainingslager in Kitzbühel kristallisiert sich bereits raus, dass Luka Lochoshvili beim FC künftig auch Verantwortung übernehmen will. Der Innenverteidiger sprach nach der Einheit am Sonntag in einer Medienrunde.

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Am Ende waren es keine zehn Minuten die Luka Lochoshvili für seinen ersten Treffer im Trikot des 1. FC Köln benötigte. René Wagner sprach später davon, dass es schön sei, dass der Innenverteidiger „genau das tut, wofür wir ihn geholt haben“. Tatsächlich soll mit der Verpflichtung des Abwehrspielers ein Kernproblem der Vorsaison angegangen werden: die Standardsituationen. In der Defensive am anfälligsten von allen Bundesligisten, in der Offensive am harmlosesten, lautete die bittere Bilanz. „Ich hoffe, dass ich damit auch weiter mache und weitere Tore in dem Trikot erziele“, sagte der Abwehrspieler am Sonntag am Rande der Trainingseinheit in St. Johann. „Ich treffe in Pflichtspielen aber deutlich lieber. Nun werde ich mein Bestes geben, damit mir das weiter gelingt. Dafür trainiere ich jeden Tag hart.“ Das gilt auch für die Einheiten auf dem Trainingsgelände vor dem „Wilden Kaiser“.

„Es ist für mich die richtige Möglichkeit“

Dabei tut der Georgier aktuell viel mehr als „nur“ Tore nach Standards zu erzielen und vor allem andere Dinge, wofür „Locho“ geholt worden ist. Der Abwehrspieler ist erst seit wenigen Tagen beim FC und übernimmt auch aktuell im Trainingslager in Kitzbühel Verantwortung auf dem Feld, gibt den Ton an, leitet das Team, vor allem die letzte Kette. „Ich hoffe, dass ich mit meiner Performance und mit meinem Spiel auf dem Platz eine gewisse Führung einbringen kann“, sagt der Innenverteidiger. „Denn ich bin nicht der Typ, der dafür rumschreien muss, sondern ich bringe meine Erfahrung mit und hoffe, ich kann dem Team so helfen. Ich hoffe aber, dass ich auch von den jungen Spielern etwas lernen kann.“ Der 28-Jährige bringt tatsächlich viel Erfahrung mit, spielte für zahlreiche Clubs, unter anderem auch in der Europa League und sogar einmal in der Quali zur Champions League. Zuletzt machte der Spieler mit guten Leistungen bei Nürnberg auf sich aufmerksam.

Und die überzeugten wohl auch die Kölner Verantwortlichen, die mehrfach das Gespräch mit dem Abwehrspieler suchten. Wir hatten mehrere lange Gespräche. Es war für mich von Beginn an ein interessantes Projekt. Es ist für mich die richtige Möglichkeit“, so der Georgier. Nun heißen die Gegner Harry Kane oder Deniz Undav. Darauf freue sich der Abwehrspieler besonders, sagte „Locho“. Und der Abwehrspieler gab auch schon einen Vorgeschmack, worauf sich die Kölner bei ihm einstellen können. „Ich denke schon, dass ich meine Mentalität in Köln mit einbringen kann und glaube, dass mein Spiel besonders physisch und aggressiv ist und dass ich dem Team damit helfen kann“, sagt der neue Abwehrspieler der Geißböcke mit einer gehörigen Portion Vorfreude. „Ich bin sehr glücklich hier zu sein und dass ich für diesen großen Traditionsclub das Trikot tragen darf.“


Julian Pauli steigt wieder ins Training ein – Regen in Kitzbühel

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Julian Pauli steigt wieder ins Training ein – Regen in Kitzbühel

Am Sonntag stehen für die Geißböcke gleich zwei Einheiten auf dem Programm. Am Vormittag gab es bereits eine gute Nachricht für den 1. FC Köln: Julian Pauli steigt wieder ins Training ein. Damit stehen dem Coach nahezu alle Spieler wieder zur Verfügung.

Am Samstagnachmittag stand noch als Team-Event ein SUP-Polo-Turnier auf dem Programm, mit reichlich Wasser bei bestem Sommerwetter, am Sonntag folgte dann die Abkühlung bei 22 Grad und Dauerregen. Schon über Nacht waren die dunklen Wolken über Kitzbühel aufgezogen, es sind auch Gewitter vorhergesagt. Ab Dienstag soll sich das Wetter aber wieder deutlich verbessern.

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Und dennoch überwog zunächst eine gute Nachricht. Schon am Samstag hatte René Wagner angekündigt, dass Julian Pauli wieder ins Training einsteigen würde. Der Innenverteidiger hatte am Samstag noch individuell trainiert, nachdem er „ein kleineres Problem“ hatte. Nun aber machte der Abwehrspieler die Einheit mit, ging aber aufgrund der Belastungssteuerung ein wenig früher vom Platz und rollte ein wenig auf dem Ergo aus. Somit standen dem Kölner Coach alle Feldspieler zur Verfügung – bis auf Timo Hübers, der in Kitzbühel seine Reha weiter vorantreibt, Der Innenverteidiger soll bekanntlich erst zur Rückrunde wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Die Einheit im Regen von St. Johann war schon deutlich intensiver als noch am Vortag und auch die Ansagen von René Wagner werden deutlicher. Das Tempo scheint nun ein wenig angezogen zu werden.

Mensah reist möglicherweise schon am Montag nach

Das gilt am Nachmittag aber nicht für Pauli, der die zweite Einheit ebenfalls aufgrund der Belastungssteuerung individuell absolviert. Das gleiche gilt auch für Linton Maina, der sich gerade erst von einem Infekt erholt hat. Das gleiche gilt für Gideon Mensah, der aktuell noch in Köln weilt. Der Ghanaer soll sich allerdings am Montag einigen Tests unterziehen, bevor er dann am Nachmittag möglicherweise nachreist. Dann hätte Wagner erstmals alle fünf Neuverpflichtungen zusammen. Ob es noch weitere Neuzugänge während der Zeit des Trainingslagers geben wird, ist unklar. Wagner wollte sich dazu verständlicherweise nicht äußern. Nach wie vor suchen die Kölner Verstärkungen auf mehreren Positionen. Am dringlichsten scheint die Verpflichtung eines Sechsers.


Generalprobe trotz El-Mala-Tor missglückt: U21 des 1. FC Köln unterliegt FSV Frankfurt

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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Generalprobe trotz El-Mala-Tor missglückt: U21 des 1. FC Köln unterliegt FSV Frankfurt

Eine Woche vor dem Start der Regionalliga West hat die Mannschaft von Manuel Hartmann einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die U21 des 1. FC Köln verspielte gegen den FSV Frankfurt nach einer Führung den Sieg und unterlag am Ende verdient mit 1:2.

So hatte sich Manuel Hartmann die Partie sicherlich nicht vorgestellt. Denn bei der Generalprobe vor dem Ligastart am 1. August musste sich die Reserve des 1. FC Köln mit 1:2 geschlagen geben.

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Die Generalprobe vor dem Ligastart ist der U21 des 1. FC Köln misslungen. Im Testspiel gegen den Südwest-Regionalligisten FSV Frankfurt musste sich die FC-Reserve in Neuwied trotz einer frühen Führung mit 1:2 geschlagen geben. Trainer Manuel Hartmann sah zunächst einen ordentlichen Auftritt seiner Mannschaft, bemängelte im weiteren Spielverlauf jedoch den zunehmenden Verlust der Kontrolle. „Wir kommen eigentlich sehr gut in die Partie und sind im Pressing sehr, sehr griffig“, analysierte Hartmann nach der Begegnung. Der engagierte Beginn wurde durch den Führungstreffer von Malek El Mala belohnt, dessen Zeit im Kader der FC-Profis vorerst beendet ist. Anschließend boten sich den Kölnern weitere Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Doch weder Safyan Toure noch Luiz Labenz konnten ihre Chancen nutzen.

U21 mit weiteren Möglichkeiten

Mit zunehmender Spieldauer fand Frankfurt jedoch immer besser in die Partie. „Wir haben danach noch zwei, drei gute Möglichkeiten, weiter in Führung zu gehen“, sagte Hartmann, ehe sein Team zunehmend den Zugriff verlor. „Wir machen viele Kleinigkeiten falsch, die wir dann in der Summe auch bezahlen.“ Vor allem beim Ausgleich nach einer Flanke aus dem Halbfeld habe sich gezeigt, dass im Defensivverhalten noch Verbesserungsbedarf bestehe. „Da lassen wir den Gegner ein Stück weit laufen. Das müssen wir besser verteidigen.“ Nach dem Seitenwechsel sei seine Mannschaft schließlich deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben. „In der zweiten Halbzeit waren wir insgesamt sehr weit weg von der Leistung, die wir uns vorstellen“, erklärte der Trainer. Insbesondere die fehlende Aggressivität gegen den Ball und Schwächen im Zweikampfverhalten bereiteten ihm Sorgen. Zudem habe der FC offensiv zu schnell den Ball verloren und nach Ballgewinnen nicht die notwendige Ruhe gefunden, um das Spiel zu kontrollieren.

„Wir haben keine klare Spielkontrolle bekommen, waren in der Struktur nicht gut und sind dadurch viel dem Ball hinterhergelaufen“, fasste Hartmann die Probleme zusammen. Gleichzeitig lobte er den Gegner: „Frankfurt hat das gut gemacht und guten Fußball gespielt.“ Entsprechend wertete der Trainer die Niederlage als verdient. Nun gelte es, die richtigen Schlüsse aus der Generalprobe zu ziehen. „Wir müssen jetzt den vollen Fokus auf die Trainingswoche legen und versuchen, die Fehler und die kleinen Dinge schnellstmöglich abzustellen“, forderte Hartmann.

Bereits am kommenden Samstag bietet sich die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Dann startet die U21 des 1. FC Köln mit einem Heimspiel gegen Wiedenbrück (14 Uhr) im Franz-Kremer-Stadion in die neue Saison der Regionalliga West. „Wir wollen mit einem guten Gefühl in die Partie gehen und ein gutes erstes Heimspiel machen“, formulierte Hartmann die Zielsetzung für den Ligaauftakt. Und dann folgt auf eine verpatzte Generalprobe womöglich eine gelungene Premiere.

Jedes Tor ist eine Bewerbung für mehr: Youssoupha Niang startet stark in die Vorbereitung

Youssoupha Niang beim Testspiel des 1. FC Köln
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Jedes Tor ist eine Bewerbung für mehr: Youssoupha Niang startet stark in die Vorbereitung

Mit drei Treffern ist der Angreifer aktuell der erfolgreichste Kölner Torschütze der Vorbereitung. Und das ist für den Bonner von großer Bedeutung beim 1. FC Köln: Alle Treffer von Youssoupha Niang sind gleichzeitig Bewerbungen für mehr.

Die Saisonvorbereitung ist noch zu jung, um ein ernsthaftes Zwischenfazit zu ziehen. Und dennoch hat Youssoupha Niang die ersten Duftmarken gesetzt.

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Möglicherweise hat sein Blitzstart das Spiel in die entscheidende Richtung gelenkt. Im Testspiel gegen Bergisch Gladbach führten die Geißböcke am vergangenen Donnerstag zur Halbzeit durchaus schmeichelhaft 2:0. Der FC war gegen den Regionalligist sicherlich die gefährlichere Mannschaft, aber eben nicht unbedingt die bessere. Zumindest fiel dem FC gegen die tiefstehenden Gastgeber nicht viel ein, der SV09 konterte dagegen ab und an dann doch mit einem gewissen Zug zum Tor. Vermutlich hatte sich Bergisch Gladbach dementsprechend für die zweiten 45 Minuten auch viel vorgenommen. Doch dann kam der Auftritt von Youssoupha Niang. Der Stürmer wurde auf die Reise geschickt, nahm Tempo auf und blieb dann vor dem gegnerischen Gehäuse doch recht entspannt und ruhig. Niang vollendete zum 3:0 und zog dem Gegner damit möglicherweise endgültig den Zahn. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Bergisch Gladbach nach dem Wechsel einfach heillos überfordert war.

Einsatzzeit für Youssoupha Niang

Niang erhöhte 25 Minuten nach dem 3:0 dann sogar auf 7:0, hätte aber sogar noch mehr Treffer erzielen können, wurde einmal beispielsweise aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Auch, wenn es gegen einen über Strecken überforderten Viertligisten ging, setzte der Stürmer im zweiten Testspiel zum zweiten Mal eine Duftmarke. Auch gegen Rheinsüd hatte sich Niang schon in die Torschützenliste eingetragen. Die drei Treffer werden dem 20-Jährigen gut getan haben, denn die Situation ist keine ganz einfache. Der gebürtige Bonner zeigte schon im Trainingslager vor einem Jahr in Bad Waltersdorf, dass er durchaus das Zeug für den Profikader habe, doch eine Verletzung warf den Spieler zurück. Dennoch feierte er in der vergangenen Saison sein Profidebüt. Im Gegensatz zu Fynn Schenten kam der Offensivspieler auch am Ende der Saison regelmäßig zum Einsatz.

In dieser Spielzeit gehört Niang aber eben nicht mehr zum Kader der U21, ist aus den Schuhen der FC-Reserve hinausgewachsen. In die der Profis muss er erst hineinpassen. In der Sturmspitze ist aber ein Ragnar Ache gesetzt, ein Backup soll noch verpflichtet werden. Ein Spieler, der vom Alter in etwa zu Niang passt. Auf der rechten Außenseite gibt es auch zahlreiche Konkurrenten und dem Vernehmen nach ebenfalls die Überlegung, noch weitere dazu zu holen. René Wagner sagt zu Beginn der Woche, dass sich nun erst einmal alle zeigen sollen, Kaderveränderungen sind demnach weiter möglich. Dem Spieler bleibt also nur die Möglichkeit, sich im Training oder in Testspielen zu beweisen. Die ersten Schritte sind seit den Duellen gegen Rheinsüd und Bergisch Gladbach gemacht.


Darum würde Marcel Regula zum 1. FC Köln passen

Marcel Regula steht angeblich auf dem Zettel der Geißböcke
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Darum würde Marcel Regula zum 1. FC Köln passen

Der 1. FC Köln soll an einer Verpflichtung des Offensivtalents Marcel Regula interessiert sein. Der 19-jährige Pole ist variabel einsetzbar und aktuell heiß begehrt. Das schlägt sich auch im geforderten Preis nieder: Acht Millionen Euro soll sein Verein Zaglebie Lubin für ihn verlangen. Lohnt sich das für den FC? Darum würde Marcel Regula zum 1. FC Köln passen.

Mit einer möglichen Verpflichtung von Marcel Regula würde der FC erneut in ein junges Talent und somit wohl in die Zukunft investieren. Der Preis ist allerdings durchaus hoch.

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Junge Spieler an den Rhein lotsen, weiterentwickeln und im besten Fall gewinnbringend weiterverkaufen. Dieses Konzept möchten die Geißböcke in Zukunft vermehrt verfolgen. Nun geht es um einen möglichen Transfer von Marcel Regula. Der 19-Jährige steht aktuell bei Zaglebie Lubin in der polnischen Ekstraklasa unter Vertrag. Dort kam er in der vergangenen Saison auf 31 Einsätze, in welchen er fünf Tore erzielte und fünf weitere auflegte. Der Pole ist offensiv variabel einsetzbar, kam in der vergangenen Spielzeit aber meistens auf der rechten Außenbahn zum Zug. In René Wagners System agierten auf der Offensiv-Position bislang meist Jan Thielmann oder Linton Maina. Könnte der Pole zu einer Option werden?

Feuern aus allen Rohren

Die fünf Tore von einem 19-Jährigen kommen aber nicht von ungefähr. Regula schießt viel und gerne auf das gegnerische Gehäuse, im Schnitt waren es in der vergangenen Spielzeit 1,88 Mal pro 90 Minuten. Dabei fällt auf, dass der Flügelspieler verhältnismäßig oft aus der Box den Abschluss sucht. In seiner Altersklasse sind nur zwei Youngster noch Abschlussfreudiger, darunter der mittlerweile bei Porto gelandete Oskar Pietuszewski. An dem Shootingstar waren die Kölner im vergangenen Winter auch interessiert. Jan Thielmann (1,32) und Linton Maina (1,5) fallen im Vergleich deutlich ab – allerdings ist die Ekstraklasa bekanntlich auch ein anderes Pflaster. Regulas Schüsse finden zu knapp 48 Prozent den Weg auf das Tor. Statistisch resultiert aus jedem zehnten Torschuss auch tatsächlich ein Treffer.

Zu den großen Stärken gehört aber zweifelsfrei das Dribbling und die enge Ballführung. So überbrückt der Spieler immer wieder viele Meter im Zentrum, scheint in diesen Situationen nur schwer vom Ball zu trennen zu sein. Regula sucht oft die Eins-gegen-eins-Situation, das direkte Duell. Im Passspiel hat er noch Luft nach oben, die ein 19-jähriges Talent aber auch sicher haben sollte. Regula spielt pro 90 Minuten 14,63 Pässe, von denen rund 65 Prozent ankommen. Allerdings bevorzugt der Youngster dabei den riskanten Pass. Während beispielsweise Thielmann viele lange Pässe mit einer hohen Genauigkeit spielt, fällt Regula in dieser Statistik ab.

Arbeitseifer

Physisch bringt der U21-Nationalspieler eigentlich schon viel mit, Regula lebt im Zweikampf aber eher von seinen Finten, schnellen Bewegungen, seiner Dynamik als vom harten direkten Duell. Die überragende Technik, auch im Tempo, ist auffallend und hilft ihm, dann doch auch als Sieger aus den Duellen hervorzugehen. Zudem ist der Pole hungrig auf Zweikämpfe. Pro 90 Minuten führt er 10,34 offensive Zweikämpfe durch, liegt damit deutlich über dem Schnitt der Spieler auf vergleichbaren Positionen. Er wirft sich in alles und jeden rein. Defensiv sieht man ihn im Vollsprint zurückarbeiten, teilweise bis tief in die eigene Hälfte hinein.

Mit dieser Arbeitsmoral schlägt er aber auch des Öfteren über die Strenge, so begeht er mit 1,92 Fouls pro 90 Minuten überdurchschnittlich viele. Außerdem sah er in der vergangenen Saison eine Rote Karte. Zweifelsohne besitzt der Youngster viel Temperament und spielt mit einer Menge Leidenschaft und Emotionen. Allerdings wirkt der Offensivspieler dabei nicht wie ein übermäßig fleißiger Kaminski, der 19-Jährige übernimmt lieber den kreativen Part, will Fußball spielen, nicht Fußball „leiden“.

Was bleibt, ist der Eindruck eines Spielers, der noch sehr roh ist, aber eben auch eine Menge Potenzial hat. Durch seinen Zug zum Tor wäre er außerdem eine spannende und offensivere Alternative zu den eher passfokussierten Akteuren Thielmann und Maina.

Fazit: Eine Ablöse von acht Millionen Euro ist enorm für einen Spieler, der erst eine volle Saison im Herrenbereich gespielt hat – noch dazu in der polnischen Liga. Seine Werte sind jedoch vielversprechende Indikatoren. Sicherlich wären die kolportierten sechs bis acht Millionen Euro ein riskantes Investment. Aber wie heißt es so treffend: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


Wechselt Fynn Schenten zu Roda Kerkrade?

Fynn Schenten im vollen Kölner Stadion
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Wechselt Fynn Schenten zu Roda Kerkrade?

Für den Profikader ist er nicht vorgesehen, für eine Leihe aber schon. Und möglicherweise gibt es bald schon eine Lösung für den Stürmer des 1. FC Köln: Fynn Schenten vor Wechsel zu Roda Kerkrade?

Während sich die Profis der Geißböcke aktuell in Kitzbühel auf die neue Saison vorbereiten, die Vorbereitung aber eigentlich erst begonnen hat, steht die Kölner U21 unmittelbar vor dem Auftakt in die neue Spielzeit. Kommende Woche geht es für die Kölner Reserve schon los. Ob dann Fynn Schenten noch dabei ist, scheint mindestens unwahrscheinlich.

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Dass der FC seinen Youngstern möglichst viel Spielzeit ermöglichen will, ist selbstverständlich. Dass das aber wiederum in einem Profikader nicht immer ganz einfach ist, dürfte mindestens genauso klar sein. Das zeigt aktuell das Beispiel von Fynn Schenten. Der Angreifer gilt als eins der großen Talente der Geißböcke. Das haben die FC-Verantwortlichen immer wieder betont und die Meinung in der vergangenen Spielzeit auch an mehreren Stellen hinterlegt. So wurde Ende der Kontrakt des Angreifers verlängert. Und zuvor hatte Schenten gleich mehrfach Minuten im Profi-Fußball sammeln dürfen. Unter anderem gegen den FC Bayern München. Die Einsatzzeit wurde in der Rückrunde aber immer weniger, unter René Wagner spielte der Youngster zuletzt gar keine Rolle mehr. Um die Entwicklung aber weiter zu forcieren, braucht der Spieler eben Spielzeit. Ob die U21 dabei die richtige Adresse ist, ist mindestens fraglich. Sowohl Spieler als auch Verein sehen Schenten eigentlich auf höherem Niveau.

Roda mit Willkommensgruß?

Zuletzt soll der Youngster ein Angebot von Viktoria Köln abgelehnt haben. Dorthin hätten die Geißböcke den Spieler gerne verliehen. Das berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ unlängst. Nun aber scheint sich eine Lösung anzubahnen. Wie Rob Servais, der technische Direktor von Roda Kerkrade gegenüber der Zeitung „De Nieuwe Star“ bestätigte, soll der niederländische Zweitligist Schenten auf der Liste haben. Nicht nur das, angeblich war beim letzten Spiel schon auf der Anzeigetafel ein kleiner Gruß bei Roda zu lesen. So soll dort „Willkommen Fynn“ gestanden haben. Wie der „Express“ berichtet, sei man bei dem niederländischen Club bereit, auf eine Kaufoption in einem möglichen Leihkonstrukt zu verzichten. Das kommt den Kölnern gelegen. Die wollen nämlich auch weiterhin eine Hand auf dem Deal haben. Immerhin gilt Fynn Schenten eben als großes Talent. Dem Youngster traut man in Köln mittelfristig den Durchbruch zu. Nur aktuell eben noch nicht.