Erste Woche absolviert: Diese Aufgaben muss der 1. FC Köln noch angehen

René Wagner und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Erste Woche absolviert: Diese Aufgaben muss der 1. FC Köln noch angehen

Der 1. FC Köln befindet sich seit rund einer Woche in der Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Saison. Bis zum Ligastart bleiben allerdings noch einige Baustellen, die sowohl das Trainerteam als auch die sportliche Führung um Geschäftsführer Thomas Kessler angehen müssen. Diese Baustellen gilt es noch zu schließen beim 1. FC Köln.

Trotz des Klassenerhalts hat die vergangene Spielzeit einige Schwächen offenbart. Damit der FC seine zweite Bundesliga-Saison nach dem Wiederaufstieg deutlich ruhiger gestalten und den Klassenerhalt frühzeitig sichern kann, gilt es, in den kommenden Wochen an mehreren Stellschrauben zu drehen.

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Offene Kaderbaustellen schließen

Mit den Verpflichtungen von Luka Lochoshvili, Gideon Mensah und Reigan Heskey hat der FC bereits auf mehreren Positionen nachgebessert. Dennoch ist die Kaderplanung noch nicht abgeschlossen. Nach den Abgängen von Florian Kainz, Felipe Chavez und Eric Martel benötigen die Kölner vor allem im zentralen Mittelfeld weitere Qualität. Dort fehlt aktuell nicht nur die nötige Breite, sondern auch ein Spieler, der Verantwortung übernimmt, das Spiel lenkt und als Taktgeber fungiert. Auch auf den Außenverteidigerpositionen besteht weiterhin Handlungsbedarf. Hinter Gideon Mensah fehlt noch eine Alternative. Darüber hinaus braucht der FC einen weiteren Mittelstürmer. Die Verletzung von Ragnar Ache zum Ende der vergangenen Saison hat deutlich gezeigt, wie abhängig die Kölner von ihrem Torjäger waren und dass im Sturmzentrum eine echte Alternative fehlt.

Mehr Härte ins Spiel bringen

Der FC gehörte in der vergangenen Saison zu den fairsten Mannschaften der Bundesliga. In 34 Ligaspielen begingen die Kölner lediglich 271 Fouls – so wenige wie kein anderes Team im deutschen Oberhaus. Diese Statistik spricht zwar für eine faire Spielweise, zeigt aber auch, dass der Mannschaft in einigen Situationen die notwendige Konsequenz fehlte. Gerade taktische Fouls können gefährliche Umschaltmomente des Gegners frühzeitig unterbinden und dem eigenen Team Zeit verschaffen, sich wieder zu ordnen. Hier sollte der FC künftig kompromissloser agieren und gegnerische Angriffe bereits im Ansatz unterbinden.

Endlich Kontinuität schaffen

Ein großes Problem der vergangenen Saison war die fehlende personelle Konstanz. Nur selten begann der FC mit derselben Startelf wie am vorherigen Spieltag. Verletzungen und Sperren zwangen vor allem Ex-Trainer Lukas Kwasniok zwar immer wieder zu Veränderungen, dennoch verhinderten die ständigen Wechsel, dass sich Automatismen entwickeln konnten. Auch René Wagner setzte diesen Trend fort. In seinen bisherigen Pflichtspielen stellte der neue Cheftrainer nie dieselbe Startelf auf wie im Duell zuvor. Zwar spielten auch hier Verletzungen, Sperren und die personelle Situation eine Rolle, dennoch zeigt sich, wie schwierig es zuletzt war, eine feste Achse zu etablieren.

Genau hier ist Wagner in der Vorbereitung gefordert. Gelingt es ihm, frühzeitig eine Stammformation zu finden, können sich Laufwege, Abstimmungen und das Zusammenspiel deutlich schneller entwickeln. Eine eingespielte Mannschaft dürfte dem FC auch zu mehr Stabilität in den entscheidenden Phasen der Saison verhelfen.

Variabler im Offensivspiel werden

Offensiv war der FC in der vergangenen Saison häufig zu leicht ausrechenbar. Viele Angriffe lebten von den individuellen Qualitäten von Said El Mala, Jakub Kaminski und Ragnar Ache. Wurden die drei Offensivspieler konsequent aus dem Spiel genommen, fehlten den Kölnern oft kreative Lösungen. Das Angriffsspiel wirkte ideenlos, statisch und bot dem Gegner nur selten neue Herausforderungen. Wagner wird deshalb gefordert sein, zusätzliche offensive Muster zu entwickeln und seine Mannschaft flexibler aufzustellen, um auch gegen tief stehende Gegner Lösungen zu finden.

Standards deutlich verbessern

Ein weiterer Schwachpunkt waren Standardsituationen. Sowohl offensiv als auch defensiv gehörte der FC in diesem Bereich zu den schwächsten Mannschaften der Bundesliga. Lediglich fünf Tore erzielten die Kölner nach ruhenden Bällen, gleichzeitig kassierten sie 20 Gegentreffer nach Standards – jeweils der schlechteste Wert der Liga. Gerade in engen Bundesliga-Partien entscheiden Ecken und Freistöße häufig über Sieg oder Niederlage. Umso wichtiger wird es sein, in der Vorbereitung sowohl die Abläufe im eigenen als auch im gegnerischen Strafraum intensiv zu trainieren und in diesem Bereich deutlich effizienter zu werden. Auch personell arbeitet der FC der Schwäche entgegen. Luka Lochoshvili wurde verpflichtet. Der Innenverteidiger überzeugte bei Nürnberg sowohl defensiv als auch offensiv nach dem ruhenden Ball.

Die Vorbereitung als Schlüssel

Geschäftsführer Thomas Kessler ist weiterhin gefordert, die offenen Baustellen im Kader zu schließen. Gelingt es den Verantwortlichen, die personellen Lücken zu schließen, eine feste Achse zu etablieren und die Schwächen aus der vergangenen Saison gezielt abzustellen, hat der 1. FC Köln gute Chancen, sich in seiner zweiten Bundesliga-Saison nach dem Wiederaufstieg deutlich früher aus dem Tabellenkeller herauszuhalten und eine wesentlich ruhigere Spielzeit zu erleben.


Hohe Aufmerksamkeit bei Reigan Heskey: Spagat zwischen Vorfreude und Erwartungshaltung

Reigan Heskey spielt jetzt für den 1. FC Köln
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Hohe Aufmerksamkeit bei Reigan Heskey: Spagat zwischen Vorfreude und Erwartungshaltung

Mit Reigan Heskey haben die Kölner ihren dritten Neuzugang perfekt gemacht. Mit dem Engländer werden schon jetzt große Hoffnungen wach beim 1. FC Köln: Reigan Heskey zwischen Vorfreude und Erwartung.

Sportlich erinnert der Youngster schon sehr an Said El Mala, doch er hat das Potenzial, dass es auch einen ähnlichen Hype geben könnte. Zumindest ist die Erwartungshaltung eine große.

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Einen ersten Vorgeschmack auf seine kommenden Jahre in Köln sammelte Reigan Heskey bereits an seinem ersten offiziellen Arbeitstag. Der 18-Jährige saß am Samstag auf der Tribüne des Südstadions und schrieb zahlreiche Autogramme, während der FC das Testspiel gegen Rheinsüd Köln erwartungsgemäß gewann. Nun wird der Offensivspieler schon aufgrund der Prominenz seines Vaters Trubel und hohes Fan-Aufkommen kennen. Um seine Person wird sich der Hype bislang aber in Grenzen gehalten haben – und wohl auch weiterhin sollen. Die sportlichen Parallelen zu Said El Mala sind nicht von der Hand zu weisen. Und gerade bei dem Kölner Shootingstar war der FC bekanntlich bemüht, den Hype möglichst klein zu halten. Aufgrund der Leistungsexplosion und den namhaften Interessenten war das aber wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Es wäre zu früh, Heskey eine ähnliche Entwicklung, eine ähnliche Premieren-Saison in Köln zu prophezeien und doch ist schon eine gewisse Erwartungshaltung zu spüren.

>>>Das zeichnet Reigan Heskey aus<<<

„Beste Offensivspieler seines Jahrgangs“

Die wird bei den Kölner Verantwortlichen natürlich gebremst. „Jetzt geht es darum, ihn langsam an den Seniorenfußball zu gewöhnen“, sagte René Wagner am Samstag nach dem Testspiel gegen Rheinsüd. Und seine Worte klangen dann doch ähnlich wie die von Thomas Kessler bei der Vorstellung des Spielers. „Jetzt geht es darum, seine außergewöhnlichen Qualitäten erfolgreich in den Profifußball zu übertragen.“ Die Vorsicht ist kein Wunder, Heskey ist 18 Jahre alt, der Youngster hat bei den Junioren von Manchester City eine gute Ausbildung genossen und schon einige Duftmarken gesetzt, bei den Profis sind die Fußabdrücke aber noch nicht sonderlich tief. Sieben Minuten spielte der Offensivspieler im EFL-Cup gegen Huddersfield, ansonsten gab es zwar Kader-Nominierungen unter Pep Guardiola, aber keine weiteren Einsätze. Nun folgt der Sprung in die Bundesliga – eine Einschätzung, wie Heskey in der neuen Umgebung performen wird, ist schwierig.

Die Vorfreude auf den Spieler können die FC-Bosse dann aber doch nicht verbergen. „Er hat ein brutales Tempo, ist brutal im Eins-gegen-Eins, hat einen super Abschluss. Er ist ein Spieler, der im letzten Drittel den Unterschied machen kann“, sagt Wagner. „Wir sind brutal froh, dass sich Reigan für uns entschieden hat. Wir waren nicht die einzigen, die ihn gerne da gehabt hätten. Jetzt haben wir ihn. Ich glaube, er ist auf seiner Position europaweit eins der größten Talente.“ Auch Kessler betont, dass der Engländer „international zu den besten Offensivspielern seines Jahrgangs“ zähle. „Reigan bringt mit seiner körperlichen Präsenz, seinem hohen Tempo, seiner Flexibilität in der Offensive und seinem ausgeprägten Torriecher hervorragende Voraussetzungen mit“, so der Geschäftsführer weiter. Die Worte der Kölner Verantwortlichen sorgen also für eine gewisse Vorfreude, wecken aber auch eine gewisse Erwartungshaltung.

Ob sich die Zuschauer am Montag beim ersten Training der zweiten Vorbereitungswoche schon einen Eindruck von dem Youngster machen können, ist offen. Es müssen noch die letzten Dokumente unterschrieben werden, bis der Spieler „trainingsberechtigt“ ist.


Kurz vor Trainingslager: Kommt nun die Transfer-Woche der Wahrheit beim 1. FC Köln?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Kurz vor Trainingslager: Kommt nun die Transfer-Woche der Wahrheit beim 1. FC Köln?

Drei Verpflichtungen hat der FC bereits bekannt gegeben. Die vierte soll mit Paul Okon-Engstler kurz bevor stehen. Doch in der Woche vor dem Trainingslager kann und soll noch einiges passieren. Der 1. FC Köln steht vor der Transfer-Woche.

Gideon Mensah, Luka Lochoshvili und Reigan Heskey: Drei Spieler hat der FC bereits neu verpflichtet. Drei Spieler, die man so nicht unbedingt auf der Rechnung hatte. In den kommenden Tagen dürfte Thomas Kessler noch einmal nachlegen. Denn ins Trainingslager nach Kitzbühel würde FC-Trainer René Wagner am liebsten möglichst viele Spieler mitnehmen.

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Eigentlich hätte zumindest eine Neuverpflichtung am Samstag zum Einsatz kommen sollen. Doch Luka Lochoshvili spürte beim Aufwärmen vor dem Duell mit Rheinsüd etwas im Muskel. Um kein Risiko einzugehen, wurde der Georgier aus dem Spiel genommen, Nachwuchsspieler Yannick Mausehund war der einzige Feldspieler, der so in den Genuss von mehr als 45 Minuten Einsatzzeit kam. Somit gab es für die FC-Fans noch keine Eindrücke der neuen Spieler zu gewinnen. Ob sich das im Test gegen Bergisch Gladbach ändert, ist offen, aber wahrscheinlich. Denn schon am Samstag sprach René Wagner davon, dass sowohl bei Gideon Mensah als auch bei Reigan Heskey nur noch wenige Dokumente fehlen, um am Training (also auch am Testspiel) teilnehmen zu dürfen. Ins Trainingslager werden die beiden Neuverpflichtungen allemal mitfahren und dort dann auch in dem anberaumten Testspiel (Gegner und Spielzeit noch offen) zum Einsatz kommen.

Weitere Transfers stehen an

Kölns Trainer Wagner würde am liebsten natürlich den kompletten Kader mit nach Kitzbühel nehmen. Schließlich feilt der FC auch an der passenden Formation für die kommende Spielzeit. Und auch in der vermeintlichen Startelf gibt es aktuell noch Lücken. Somit dürften bei Thomas Kessler in den kommenden Tagen die Drähte heiß glühen. Der Geschäftsführer Sport wird sicherlich nicht sämtliche Baustellen stopfen können, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass es noch einige weitere Transfers bis zur Abfahrt nach Kitzbühel (Freitag) geben wird. Paul Okon-Engstler gilt bereits als sichere Neuverpflichtung. Aufgrund einer Erkältung fielen Medizincheck und finale Unterschriften in der Vorwoche flach. Dazu wird es mit großer Wahrscheinlichkeit schon zu Wochenbeginn kommen. Der Australier wechselt für eine gute Million Euro aus Sydney an den Rhein und soll das Mittelfeld verstärken.

Wenn es nach den Plänen von Kessler und Tim Steidten geht, soll aber auch die größte Lücke des Kaders noch bis Freitag gestopft werden. Die Sechser-Position muss nach dem Abgang von Eric Martel adäquat nachbesetzt werden. Edson Alvarez gilt dabei mittlerweile als unwahrscheinliches Szenario im Gegensatz zu einer möglichen Rückkehr des Tunesiers Ellyes Skhiri. Auch dort müssen dem Vernehmen nach die letzten finanziellen Hürden genommen werden, allerdings gestaltet sich eine Lösungsfindung hier sicherlich einfacher. Doch bei den beiden Mittelfeldspielern soll es nicht bleiben. Die Kölner wollen nach wie vor einen Backup für Gideon Mensah auf der linken Verteidiger-Position verpflichten. Dringender erscheint aber eine Alternative für Ragnar Ache als Zielstürmer. Die Kölner befinden sich hier in Gesprächen. Ob es aber bis Freitag einen „Done Deal “ gibt, ist offen. Dem Vernehmen nach könnten Gespräche mit einem offensiven Mittelfeldspieler deutlich weiter sein. Gut möglich also, dass es noch vor Kitzbühel weitere Transfers geben wird.


Neue Gesichter, Rückkehrer, Testspiel und Trainingslager – das bringt die 2. Vorbereitungswoche beim 1. FC Köln

Training beim 1. FC Köln
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Neue Gesichter, Rückkehrer, Testspiel und Trainingslager – das bringt die 2. Vorbereitungswoche beim 1. FC Köln

Nach dem Testspiel am Samstag und einem freien Tag startet der FC nun in die zweite Woche der Vorbereitungsphase. Und die hält gleich mehrere spannende Dinge parat für den 1. FC Köln: Das steht für die FC-Profis und die Fans in der 2. Vorbereitungswoche an.

Zwar absolvierten die Kölner Spieler am Samstag jeweils „nur“ 45 Minuten (abgesehen von Yannick Mausehund, der für den angeschlagenen Lukla Lochoshvili einsprang), dennoch beschrieben die Profis die erste Woche als intensiv.

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So kam der freie Tag am Sonntag wohl gerade recht. Am Montag geht es dann in die zweite Vorbereitungswoche für die Kölner. Und auch die dürfte für die Fans spannend werden. Denn sowohl Gideon Mensah als auch Reigan Heskey könnten erstmals auflaufen. René Wagner erklärte am Samstag, dass bei beiden noch die letzten Dokumente fehlen würden, bevor sie denn ins Training einsteigen dürfen. Das wird wohl zu Beginn der Woche passieren. Die Kölner Anhänger werden sich also möglicherweise bei den Einheiten der kommenden Woche einen ersten Eindruck von den neuen Spielern verschaffen können. Allerdings sind nicht alle Einheiten öffentlich. Das Training am Montag (11 Uhr) kann noch auf dem Trainingsplatz 7 verfolgt werden. Für Dienstag sind dagegen gleich zwei Einheiten anberaumt, die beide unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Anders als das Training am Mittwoch (11 Uhr).

Aufbruch ins Trainingslager

Am Donnerstag steht morgens ebenfalls eine Einheit hinter verschlossenen Türen an, am Abend gibt es dann das Testspiel bei Bergisch Gladbach (18 Uhr). Möglicherweise werden dann schon die beiden Neuzugänge mit von der Partie sein. Vielleicht gibt es dann auch den ersten Einsatz von Luka Lochoshvili. Der Innenverteidiger hatte eigentlich gegen Rheinsüd sein Debüt im Trikot der Geißböcke geben wollen, musste aber kurzfristig aufgrund von muskulären Problemen absagen. Allerdings handelt es sich beim Aussetzen „nur“ um eine Vorsichtsmaßnahme. Man wolle kein Risiko eingehen, heißt es am Geißbockheim. „Locho“ könnte also wieder ins Training einsteigen. Das gleiche gilt wohl auch für Julian Pauli. Auch bei Ragnar Ache wollten die Kölner kein Risiko eingehen. Vielleicht wird der Angreifer am Donnerstag erstmals wieder mitspielen.

Auch am Freitag steht noch ein nicht-öffentliches Training an, bevor die Mannschaft dann nach Kitzbühel aufbricht. Ab Samstag geht das Team dann in St. Johan aufs Trainingsgelände. Und möglicherweise werden dann noch weitere Neuverpflichtungen dabei sein. Denn der FC würde zu gerne einen weiteren Sechser mit ins Trainingslager nehmen. Ellyes Skhiri gilt als Favorit. Zudem dürfte es dann in dieser Woche die Verpflichtung von Paul Okon-Engstler geben.


„Sehr gelungener Test“ trotz Niederlage gegen den Partnerverein: Die U21 des 1. FC Köln verliert das Testspiel gegen Sanfrecce Hiroshima

Luis Stapelmann von der U19 des 1. FC Köln
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„Sehr gelungener Test“ trotz Niederlage gegen den Partnerverein: Die U21 des 1. FC Köln verliert das Testspiel gegen Sanfrecce Hiroshima

Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen den Sanfrecce Hiroshima mit 2:1. Im Vergleich zur Vorwoche musste Trainer Manuel Hartmann auf sieben Spieler verzichten, die allesamt bei den Profis zum Einsatz kamen.

Über viermal 30 Minuten zeigten die Jungböcke dennoch eine gute Leistung gegen einen starken Gegner.

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Von Matthias Wilhelm

Auf Platz 7 des RheinEnergieSportparks am Geißbockheim kam es am Samstagmittag zu dem Duell der beiden Partnervereine Sanfrecce Hiroshima und dem 1. FC Köln. Dabei musste sich die Kölner Reserve dem Gegner aus Japan mit 2:1 geschlagen geben. Obwohl sich immer wieder kleine Fehler und Unaufmerksamkeiten in das Kölner Spiel einschlichen, konnte der FC nicht nur über weite Teile gut gegenhalten, sondern sich auch selbst einige gefährliche Chancen herausspielen. Trainer Manuel Hartmann sprach nach der Partie von einem „sehr gelungenen Test für beide Mannschaften.“

Luis Stapelmann mit Einsatzzeit

Ein gemeinsames Teamfoto vor dem Anpfiff und schon rollte der Ball. 120 Minuten aufgeteilt in vier jeweils 30 Minuten lange Viertel standen auf dem Programm. Die ersten Minuten boten sofort ein munteres Hin und Her, wenn auch zunächst ohne zwingende Torchancen. Nach einem torlosen ersten Viertel waren es dann zunächst die Japaner, die in den zweiten 30 Minuten gleich doppelt zuschlugen. Die Mannschaft um den Ex-Bochumer Takuma Asano nutzte zwei Unaufmerksamkeiten in der Kölner Hintermannschaft aus und stellte innerhalb weniger Minuten auf 0:2 aus FC-Sicht. Es dauerte jedoch nicht lange, bis Innenverteidiger Luc Dabrowski nach einem Standard den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie drückte.

Sanfrecce wechselte anschließend für die zweiten 60 Minuten die gesamte Mannschaft aus. Der 17-Mann-Kader der Geißböcke gab das hingegen nicht her. Erstmalig zum Einsatz in dieser Vorbereitung kam U19-Vize-Europameister Luis Stapelmann, der in der zweiten Hälfte zunächst in der Innenverteidigung neben Routinier Niklas Hoffmann spielte. Trotz einiger Wechsel auf beiden Seiten fielen keine weiteren Tore mehr, womit das Spiel nach zwei Stunden Spielzeit mit 1:2 endete.

Kaderfluktuation und Profi-Debüts

Ein Grund für den kleinen Kader war auch, dass mit Jonathan Friemel, Maik Akumu, David Fürst, Malek El Mala, Nilas Yacobi, Kristiyan Irmiev und Yannick Mausehund gleich sieben Spieler im Kader der Profis für das Testspiel gegen Rheinsüd Köln standen, die letzte Woche noch mit der FC-Reserve im Trainingslager waren. Auch wenn Hartmann diese Spieler natürlich gerne dabei gehabt hätte, sieht er diese Entwicklung dennoch „erfreulich“ und als „genau das Ziel“ seiner Arbeit bei der U21 an.

Mit von der Partie waren jedoch Fynn Schenten und Cenny Neumann, die beide bereits in der abgelaufenen Spielzeit für die Profis in der Bundesliga aufgelaufen sind. Für beide sowie weitere Spieler wie Emin Kujovic oder Patrik Kristal wird derzeit nach möglichen Leihstationen gesucht. Schenten soll dabei kürzlich eine stadtinterne Leihe in die 3. Liga zu Viktoria Köln abgelehnt haben. Wie es mit ihm weitergeht und mit welchem Personal die U21 am 01. August im Franz-Kremer-Stadion gegen Wiedenbrück in die Regionalligasaison starten wird, bleibt bis dahin abzuwarten.


Darum hat Jusuf Gazibegovic keine Zukunft mehr beim 1. FC Köln

Jusuf Gazibegovic will es noch einmal wissen
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Darum hat Jusuf Gazibegovic keine Zukunft mehr beim 1. FC Köln

Der Leihrückkehrer wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Kölner auflaufen, das bestätigte Kessler beim Trainingsauftakt am Montag beim 1. FC Köln. Doch warum bekommt Jusuf Gazibegovic keine weitere Chance sich zu zeigen? 

Die Erwartungen waren hoch, als der 1. FC Köln im Januar 2025 den ersten Transfer nach der Transfersperre eintütete. Für zwei Millionen Euro sicherte man sich die Dienste von Jusuf Gazibegovic. Das Profil wirkte vielversprechend: Ein ehrgeiziger und offensivstarker Rechtsverteidiger, der bei den Österreichern bereits internationale Erfahrung in der Champions League sammeln konnte. 

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So richtig rund laufen wollte es in der Domstadt nicht. Auch aufgrund von Verletzungen verpasste der Bosnier zahlreiche Spiele. Nach dem Aufstieg konnte Jusuf Gazibegovic unter Neutrainer Lukas Kwasniok überhaupt nicht mehr Fuß fassen. Folgerichtig entschied man sich für die Leihe zurück zu seinem Herzensverein Sturm Graz. In vertrauter Umgebung konnte er augenblicklich wieder an seine alten Leistungen anschließen, wurde direkt wieder Stammspieler. Schlussendlich scheiterte der 26-Jährige in Österreich sogar nur knapp an der Meisterschaft. Es folgte der erneute emotionale Abschied an die Fans und eine Ansage in Richtung Deutschland: „Ich will in Köln auf jeden Fall noch einmal zeigen, was ich kann“, verkündete der 23-fache bosnische Nationalspieler noch Ende Mai. „Das Kapitel ist für mich noch nicht geschlossen.“

Der erste Profivertrag für Young Goat David Fürst

Geschlossen hat das Kapitel hingegen Thomas Kessler. „Wir haben zu Gazi gesagt, dass er in unseren Planungen keine Rolle spielen wird für diese Saison. Und dann hat sich Gazi auch dazu entschieden, die Gespräche, die er jetzt schon geführt hat, nochmal intensiver zu gestalten.“ Wohin es Gazibegovic letztlich ziehen wird, ist noch unklar. Eine erneute Rückkehr schließt der Bosnier allerdings nicht aus: „Für Graz bin ich immer offen.“ Dennoch stellt sich ihm sicherlich die Frage, warum der 26-Jährige in Köln eben keine Chance mehr bekommen hat. Dabei liegt die Antwort eigentlich auf der Hand. So verfügt der FC bereits über zwei Spieler, die für diese Position in Frage kommen. Zum einen Alessio Castro-Montes.

Offensive Brillianz und defensive Zuverlässigkeit

Stand der Belgier in der vergangenen Saison auf dem Platz, so ließ er kaum Zweifel an seiner Qualität übrig. Wenn da nur diese Marginalität der Verfügbarkeit nicht wäre. In der abgelaufenen Spielzeit kam der 29-Jährige nur in 14 Bundesliga-Spielen zum Einsatz. In diesen lieferte er allerdings ein Tor sowie drei Vorlagen, zudem versprühte er Leichtigkeit, Eleganz und Raffinesse. Durch seine Stärken im Passspiel und Eins-gegen-Eins ist ein fitter Alessio Castro-Montes zweifelsohne eine Bereicherung im Spiel mit dem Ball. Defensiv bleiben jedoch Stand jetzt noch einige Zweifel.

Während Castro-Montes lediglich 940 Minuten auf dem Rasen verbrachte, sorgte ein Anderer für die Zuverlässigkeit auf der rechten Abwehrseite. Sebastian Sebulonsen verpasste lediglich drei Spiele, eines davon aufgrund einer Gelbsperre. Der 26-Jährige ist im Kader des FC eindeutig für die defensive Stabilität zuständig. Offensiv wollte es in der abgelaufenen Spielzeit aber nicht so ganz laufen. Am Ende der Saison konnte der Norweger keine einzige Torbeteiligung vorweisen. Das ist allerdings auch nicht weiter tragisch, solange er den Laden hinten dichthält. Ein großer Wert liegt unbestreitbar in der Verfügbarkeit. Auf ihn wird sich auch Trainer René Wagner in der kommenden Spielzeit verlassen können. Mit einer Körpergröße von 1,87 Metern verfügt Sebulonsen des Weiteren über ein ähnliches Spielerprofil wie David Fürst. 

Erst kürzlich verkündeten die Geißböcke stolz eine Vertragsverlängerung: Fürst erhielt seinen ersten Profivertrag. Durch die Verlängerung machte man unter anderem Juventus Turin einen Strich durch die Rechnung, die den 19-jährigen gerne nach Italien gelotst hätten. Bei den Kölnern darf sich der Rechtsverteidiger nun in der Vorbereitung beweisen, eingeplant ist er jedoch zunächst für die U21. Besonders überzeugen konnte Fürst in der abgelaufenen Youth League-Saison, die Partie gegen Inter Mailand offenbarte seine ganze Klasse. Mit einer Größe von 1,85 Metern verfügt er über ein attraktives, athletisches Profil, das gerade viele europäische Topvereine vermehrt suchen. „Mit seinem Profil kann er es weit bringen. Wir werden ihn auf diesem Weg begleiten“, verkündete Lukas Berg, technischer Direktor beim FC im Anschluss an die Verlängerung. Ob ihn dieser Weg noch in dieser Saison in die Stadien der Bundesliga führen kann, hängt stark mit den Leistungen und der Verfügbarkeit zweier weiterer Spieler zusammen.

So oder so: Auf der rechten Seite scheint der FC gut aufgestellt zu sein. Platz für Gazibegovic war da nicht mehr.


Neue Transferstrategie: Warum der 1. FC Köln plötzlich bei Europas Talenten anklopft

Mikey Moore gilt als großes Talent
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Neue Transferstrategie: Warum der 1. FC Köln plötzlich bei Europas Talenten anklopft

Sie heißen Chido Obi, Mikey Moore oder Reigan Heskey – und sie gelten als Top-Talente Europas. Und auch wenn ein Interesse nicht bei allen offiziell bestätigt ist, werden die Geißböcke auffällig oft mit den Top-Talenten Europas in Verbindung gebracht. Zufall ist das wohl kaum.

Dass der FC nach etlichen Verstärkungen sucht, ist kein Geheimnis. Noch bis zu sieben, vielleicht acht Neuverpflichtungen könnte es noch geben. Und bei den bisherigen Planungen ist es nicht nur spannend, nach wem die Kölner Aussicht halten, sondern auch wo. Denn gleich mehrere Spieler kommen aus den renommiertesten Ausbildungszentren Europas. Reigan Heskey hat gerade erst beim FC unterschrieben.

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Ein weiterer Spieler war Jamal Iddrissou. Der FC soll sich bei Inter Mailand nach dem Talent mindestens erkundigt haben. Auch von einem Leihgesuch war die Rede. Doch offenbar konnten sich die Parteien nicht einigen. Chido Obi wurde bei Manchester United ausgebildet. Soll sich einen Wechsel nach Köln vorstellen können. Doch ManU will sich wohl erst einmal selbst von den Qualitäten überzeugen und ihn bei den Profis erst einmal mit trainieren lassen. Obi wird in England aufgrund seines Torriechers schon als das „Wunderkind“ bezeichnet. Neben Manchester United gilt der Stadtrivale als die zweite Topadresse im Nachwuchsfußball auf der Insel. Und der FC ist auch bei den „Skyblues“ vorstellig geworden. Und das sehr konkret. Reigan Heskey hat bekanntlich beim FC einen Vertrag bis 2031 unterschrieben. Und auch Mikey Moore, ausgebildet bei Tottenham Hotspur war wohl ein Kandidat für die Kaderplaner des FC. Der wiederum ging zuletzt bereits beeindruckende Schritte bei den Glasgow Rangers. Bei allen Namen fällt die hervorragende Jugendausbildung auf.

Spielpraxis für junge Spieler?

Alle genannten Spieler gelten als große Talente ihres Landes, spielen Nachwuchs-Nationalmannschaft, bewegen sich mindestens im Dunstkreis jener. Vor allem aber besitzen sie allesamt ein großes Entwicklungspotenzial. Und werden damit wohl zum Objekt der Begierde für den FC. Die Kölner suchen nicht mehr nur nach kurzfristigen und schnellen Lösungen, sondern ganz offensichtlich Spieler, die unter Umständen direkten helfen, aber vor allem das Entwicklungspotenzial zu einer Marktwertsteigerung haben. Und dabei konkurrieren die Geißböcke mit aus FC-Sicht eher ungewohnten Gegnern. Middlesbrough, Birmingham, Brighton oder Brentford – werden als Mitkonkurrent genannt. Aber auch Dortmund oder Glasgow. Natürlich spielt der FC nicht auf Augenhöhe – muss er aber vielleicht auch gar nicht. Denn die Kölner können dem Spieler vielleicht die Spielpraxis bieten, die sich potenzielle „Ausleiher“ wünschen.

Stark ausgebildete Nachwuchsspieler

Dass die Geißböcke überhaupt in den Gesprächen auftauchen, könnte vielleicht auch mit einem Deal des vergangenen Sommers zusammenhängen. Jahmai Simpson-Pusey wurde ebenfalls bei Manchester City ausgebildet. Nach der schweren Phase bei Celtic erhielt der Innenverteidiger beim FC Vertrauen, Spielpraxis, einen Stammplatz. Der Abwehrspieler avancierte so zum Stammspieler, hat eine enorme Entwicklung durchgemacht. Es ist davon auszugehen, dass ManCity auch weiterhin vom dem Deal profitiert, wahrscheinlich gibt es doch eine Art Rückkaufoption, sicherlich eine nicht kleine Weiterverkaufsgebühr. Denn gerade den Spielerberatern geht es eben nicht mehr nur darum, den größten Namen für die Spieler zu finden – vielmehr soll eine realistische Chance auf den Durchbruch in den Profifußball gegeben sein. Und da scheint Köln keine schlechte Adresse zu sein.

Eine Strategie scheint deutlich zu werden – zumindest unterscheidet sich die Gerüchteliste von denen der vergangenen Jahre. Zwar gab es gerade während des Registrierungsverbots auch junge Spieler, die perspektivisch geholt wurden – unter anderem die El-Mala-Brüder, doch nun ist der Blick deutlich internationaler und anscheinend bei Clubs, die viel Wert auf die Ausbildung ihrer Youngster legen. Doch allein die Tatsache, dass der FC inzwischen bei Spielern aus den Akademien von Manchester City, Manchester United, Tottenham oder Inter Mailand als ernsthafter Interessent auftaucht, zeigt: Der Club versucht offensichtlich, sich auf dem internationalen Talentmarkt neu zu positionieren.


„Das braucht jetzt einfach seine Zeit“ – Marius Bülter erwischte gegen Rheinsüd Köln einen guten Start

Marius Bülter wirkt ratlos bei einem Spiel des 1. FC Köln
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„Das braucht jetzt einfach seine Zeit“ – Marius Bülter erwischte gegen Rheinsüd Köln einen guten Start

Am Samstagvormittag stand das Testspiel des FC gegen Rheinsüd Köln auf dem Programm. Zwei der Treffer zum Endstand von 5:0 steuerte dabei der Kölner Stürmer bei, der in der vergangenen Saison noch nach seiner Form suchte beim 1. FC Köln: Marius Bülter erwischt im Testspiel einen guten Start.

So richtig zufrieden zeigte sich Marius Bülter nach dem Duell gegen Rheinsüd Köln nicht. Dabei traf der Angreifer gleich zwei Mal. Eine Prognose für die Form des 33-Jährigen kann aus der Leistung aber noch nicht abgeleitet werden.

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Gänzlich zufrieden war Marius Bülter mit dem Auftritt seiner Geißböcke wahrlich nicht. „Richtig gut war es sicher nicht. Das darf man aber nicht überbewerten. Es war eine anstrengende erste Woche“, erklärte der Stürmer nach dem Vorbereitungsspiel. Im ersten Test der neuen Saison setzten sich die Geißböcke verdient mit 5:0 gegen den Bezirksligisten Rheinsüd Köln durch. Beide Teams gehen bekanntlich eine Partnerschaft ein, vor allem, um den Nachwuchsfußball zu fördern. In diesem Rahmen wurde das Testspiel vereinbart. FC-Coach René Wagner hatte kein qualitativ hochwertiges Spiel erwartet, verlangte von seiner Mannschaft aber, dass sie „Haltung“ zeigen würde. Das taten die Kölner. Wir Wagner nach dem Spiel sagte, sei man „griffig gewesen“ und auch „jedem Ball nachgegangen“. Am Ende stand zwar ein hochverdienter, aber eben kein glanzvoller Sieg gegen den Bezirksligisten. „Das braucht jetzt einfach seine Zeit, bis wir in den Rhythmus zu kommen“, sagte Bülter.

Ein Doppelpack fürs Selbstvertrauen

Dabei erwischte gerade Bülter einen besonders guten Tag. Im ersten Abschnitt saß der 33-Jährige zunächst auf der Bank. Auch da waren die Kölner dem Bezirksligisten in allen Belangen überlegen, Rheinsüd verteidigte tief, kam so zwar selbst nicht vors gegnerische Tore, hielt aber die ganz große Torgefahr auch in großen Teilen fern. Said El Mala hatte gleich mehrere Aktionen, war aber im Abschluss unglücklich. Luca Waldschmidt war der eigentliche Aktivposten und steuerte auch ein Tor und einen Assist zum 5:0 selbst bei. Die 2:0-Halbzeitführung war sicherlich ein Erfolgserlebnis für den Siebtligisten. Zur Pause kam dann Bülter ins Spiel. Und der Angreifer stand gerade einmal 60 Sekunden auf dem Platz, da hätte er bereits einnetzen müssen. Den Kopfball nach einer starken Flanke von Isak Johannesson setzte der Angreifer knapp über das Tor. Doch Bülter war im Grunde an jeder Offensivaktion der zweiten 45 Minuten beteiligt.

Und so war es auch nur folgerichtig, dass der 33-Jährige zunächst auf 3:0 stellte und schließlich auch zum 5:0-Endstand traf. Das allerdings vom Elfmeterpunkt, nachdem Linton Maina unsanft von den Beinen geholt worden war. Bülter verwandelte sicher. Natürlich wäre es verfrüht aus dem ersten Test gegen Rheinsüd eine Form abzulesen, doch der Routinier spielte gut auf, erwischte also einen guten Einstand in die Vorbereitung und wird darauf hoffen, dass die kommende Saison erfolgreicher verläuft als die vergangene. Zwar startete Bülter vor knapp einem Jahr stark in die Spielzeit, traf bereits in den erste beiden Ligaspielen gegen Mainz 05 und Freiburg jeweils einmal den gegnerischen Kasten und steuerte am zweiten Spieltag zwei Assists hinzu. Allerdings konnte der damalige Kölner Neuzugang seine Form nicht über die Saison halten.

Ab dem zwölften und bis zum 32. Spieltag stand der Stürmer zwar in jedem Duell auf dem Platz, konnte seinem Treffer-Konto aber keine weiteren Tore hinzufügen. Erst gegen Union Berlin und Heidenheim traf der 33-Jährige wieder. Dennoch spielte Bülter auch gegen Ende der Saison keine effektive Rolle mehr. Obwohl der Angreifer nun im ersten Testspiel der Sommervorbereitung gleich zweimal den Kasten traf, ist es noch zu früh, daraus eine gute Form abzulesen – ein positives Gefühl und Selbstvertrauen wird Bülter aber dennoch mitnehmen.


„Das darf man nicht überbewerten“- Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Rheinsüd Köln

René Wagner vor dem Spiel gegen den FC Bayern
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„Das darf man nicht überbewerten“- Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Rheinsüd Köln

Mit einem 5:0-Sieg gegen Rheinsüd Köln hat sich der FC am Samstagvormittag nach der Sommerpause zurückgemeldet. Nach dem Testspiel äußerte sich unter anderem René Wagner: Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Rheinsüd Köln.

Der Sieg im Testspiel gegen den Bezirksligisten war Pflicht. Mit fünf Toren gewann der 1. FC Köln am Samstagvormittag im Südstadion gegen Rheinsüd Köln.


come-on-fc.com berichtet live aus dem Kölner Südstadion


„Bei uns ging es um Haltung“

René Wagner beim Spiel gegen Union Berlin

Rene Wagner

„Man hat in Phasen gesehen, dass es eine harte Trainingswoche war. Wir haben versucht, keinen Ball aufzugeben. Dass es im letzten Drittel immer schwer ist gegen eine Mannschaft die mit elf Mann in der eigenen Box verteidigt, das wissen wir alle. Trotzdem haben wir uns viele Chancen erspielt, wir müssen das Tor dann nur das ein oder andere Mal auch treffen.“

„Bei uns ging es um Haltung. Die haben wir gezeigt. Wir waren in jeder Phase griffig. Wir wollten Bälle zurückgewinnen und mit dem Ball haben wir viel Druck ausgelöst.“

“Ragnar kam verletzt aus der Saison. Er war jetzt erst wieder im Mannschaftstraining. Da wollten wir kein Risiko eingehen. Das gleiche gilt auch für Locho, der etwas in der Hüfte gespürt hat.“



„Die letzten ein, zwei Wochen hat es gekribbelt“

Marius Bülter vom 1. FC Köln

Marius Bülter

„Ich denke, es war okay. Richtig gut war es sicher nicht. Das darf man aber nicht überbewerten. Es war eine anstrengende erste Woche. Das braucht jetzt einfach seine Zeit, bis wir in den Rhythmus zu kommen.“


„Die letzten ein, zwei Wochen hat es gekribbelt. Man vermisst den Ball schon. Wenn du acht Wochen keinen Ball am Fuß hattest, dann braucht es seine Zeit. Zum Glück haben wir noch fünf Wochen bis zum Pokalspiel. Da werden wir in Topform sein.“


Ungefährdeter, aber unspektakulärer 5:0-Sieg im ersten Test des 1. FC Köln

Jubel nach dem Treffer von Marius Bülter
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Ungefährdeter, aber unspektakulärer 5:0-Sieg im ersten Test des 1. FC Köln

Der FC ist seiner Favoritenrolle im ersten Vorbereitungsspiel gerecht geworden, ohne allerdings das ganz große Spektakel abzureißen. Der 1. FC Köln bezwingt Rheinsüd Köln 5:0. Dabei dämpft ein kurzfristiger Ausfall die Stimmung: Neuzugang Luka Lochoshvili verletzt sich beim Aufwärmen und kann nicht mitwirken.

Zum Ende der ersten Vorbereitungswoche wartete mit dem FC Rheinsüd die erste kleinere Bewährungsprobe auf die Kölner. Dabei konnte der Bezirksligist dem Bundesligist allerdings nur wenig abverlangen. „Es wird kein Duell der Qualität, aber ein Duell der Haltung sein“, betonte René Wagner vor der Partie. Er sollte recht behalten. Mit einer überzeugenden Haltung und wenig Glanz gewann der FC 5:0 vor 3641 Zuschauern im Kölner Südstadion.

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Der erste Schreck der noch jungen Saison kam für den FC bereits vor dem Anpfiff. Neuzugang Luka Lochoshvili verletzte sich beim Aufwärmen. Für den Georgier rückte Yannick Mausehund in die Startelf. Ansonsten erwartete den FC Rheinsüd ein echtes Star-Essemble rund um Shootingstar Said El Mala. Angeführt wurde die Mannschaft von Alessio Castro-Montes, der auf der rechten Defensivseite begann. Von Anpfiff an ließen die Geißböcke keine Zweifel an der Haltung aufkommen. Der FC presste von Beginn an hoch und sorgte so für frühe Ballgewinne. Allerdings scheiterten Luca Waldschmidt und Jan Thielmann in der Anfangsphase noch am stark parierenden Christopher Ebeling, Said El Mala traf nur den Querbalken.

Wenig Glanz, aber ein starker Luka Waldschmidt

Nach einer knappen Viertelstunde zappelte der Ball dann aber doch im Netz. Tom Krauß bediente Luca Waldschmidt mit einem feinen Steckpass, der diesmal eiskalt blieb und zum 1:0 einschob. Etwas später war es ebenfalls Waldschmidt, der mit einer präzisen Flanke den Kopf von Youssoupha Niang fand, welcher zum 2:0 einköpfte. In der Folge flachte die Partie zunehmend ab, im letzten Drittel fehlten die kreativen Momente. Das lag auch daran, dass Said El Mala einen eher glücklosen Tag hatte. Der 19-jährige blieb oft im eins-gegen-eins hängen, war ungenau in den Doppelpässen und auch seinen Abschlüssen fehlte die gewohnte Präzision. Offensive Gefahr im ersten Durchgang kam, wenn überhaupt, nur über Luca Waldschmidt auf.

Der ehemalige Nationalspieler tauchte variabel vor den gegnerischen Reihen auf, verteilte Bälle und suchte selbst die Abschlüsse. Die Angriffsbemühungen des FC Rheinsüd konnte man dahingehend an einer Hand abzählen. Wenn sich der Bezirksligist dann mal in einer vielversprechenden Kontersituation befand, fehlten das nötige Tempo und die Präzision. So ging es mit einer ungefährdeten zwei-Tore-Führung für den 1.FC Köln in die Halbzeit. In dieser verteilte Neuzugang Reigan Heskey Autogramme auf der Tribüne und sorgte für das ein oder andere glückliche Kölner Fanherz.

Doppelschlag und Elfmeter besiegeln die Partie

Zu Beginn der zweiten Hälfte tauschte der FC einmal das komplette Aufgebot. Zunächst schien der zweite Anzug noch nicht ganz zu sitzen. Die Geißböcke hatten erneut Schwierigkeiten, zu echten Torchancen zu gelangen, bis Marius Bülter eine präzise Hereingabe von Sebastian Sebulonsen zum 3:0 verwertete. Nur eine Zeigerumdrehung später konnte sich El Mala auf der Torschützenliste eintragen. Allerdings war es der ebenfalls zur Pause eingewechselte Malek el Mala, der sich nach Zuspiel von Jóhannesson robust im Strafraum durchsetzen konnte und den Ball zum 4:0 verwandelte. Nach diesem Doppelschlag kam etwas mehr Schwung in die Partie. In Minute 68 zeigte Schiedsrichter Nils Leichert nach einem klaren Foul an Linton Maina auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marius Bülter überlegt zum 5:0 und schnürte so seinen Doppelpack. Es dauerte bis zur 73. Minute, bis der FC Rheinsüd das erste Mal gefährlich werden konnte. Der Kopfball von Eßer verfehlte den Kasten von Weltmeister Ron-Robert Zieler jedoch deutlich. Im Anschluss plätscherte die Partie so vor sich hin, beide Mannschaften wurden nicht mehr wirklich gefährlich.

Am Ende steht ein ungefährdeter 5:0-Erfolg im ersten Testspiel der noch jungen Saison. Obwohl die ganz großen Glanzmomente ausblieben, kann René Wagner mit der Haltung und defensiven Disziplin seiner Mannschaft zufrieden sein. Viele Schlüsse lässt dieser Test selbstverständlich noch nicht zu. Am kommenden Donnerstag um 18:00 Uhr testet der FC das zweite Mal. Dann geht es gegen den Regionalligisten Bergisch Gladbach.

HZ1 – 1. FC Köln: Schwäbe – Castro-Montes, Schmied, Mausehund, Friemel – Krauß – Thielmann, Waldschmidt, El Mala – Niang, Yacobi;
HZ2 – 1. FC Köln: Zieler – Sebulonsen, Mausehund, Simpson-Pusey, Fürst – Irmiev, Johannesson – Maina, Afri-Akumu – Bülter, Malek El Mala
Tore: 1:0 Waldschmidt (15.), 2:0 Niang (28.), 3:0, 5:0 Bülter (59., 70./FE), 4:0 M. El Mala (61.),