Das nächste Transferziel ist vom Tisch: Mateusz Zukowski wechselt nicht an den Rhein

Mateusz Zukowski spielt beim 1. FC Magdeburg
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Das nächste Transferziel ist vom Tisch: Mateusz Zukowski wechselt nicht an den Rhein

Er soll beim FC auf der Liste gestanden haben, doch zuletzt kühlte die Spur zunehmend ab. Und nun ist der Deal wohl ganz vom Tisch des 1. FC Köln: Mateusz Zukowski bleibt in Magdeburg. Der Marktwert des Stürmers soll bei rund fünf Millionen Euro liegen.

In der 2. Bundesliga sorgte er für Furore. So, dass auch einige Bundesligisten an dem Stürmer interessiert waren. Auch der FC hat sich nach Informationen von come-on-fc.com nach dem Spieler erkundigt. Doch daraus wird nichts. Der Pole bleibt bei seinem aktuellen Verein und hat dort sogar den Vertrag verlängert.

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Auf der Suche nach einem Stürmer sollen die Kölner recht schnell auf den Namen Mateusz Zukowski gekommen sein. Nach dessen starker Zweitliga-Saison ist das aber auch kein Wunder. Der Angreifer erzielte 17 Tore und die in gerade einmal 21 Spielen. Zahlreiche Clubs sollen auf den Stürmer aufmerksam geworden sein. Nun bleibt der Angreifer aber in Magdeburg. Zukowski hat seinen Kontrakt noch einmal verlängert und bleibt somit beim FCM. Vor einigen Wochen war das Gerücht aufgeploppt, die Kölner hätten sich mit einem Angebot für den Polen einen Korb abgeholt. Das ist nach Informationen von come-on-fc.com nicht richtig – zumindest nicht die kolportierte Summe von fünf Millionen Euro. Die wollte Magdeburg für den Spieler mindestens haben. Allerdings hatte es von dem Traditionsclub immer wieder die deutlichen Zeichen geben, den Spieler so oder so behalten zu wollen.

FC sucht einen Zielstürmer

„Wir haben in den vergangenen Monaten viele offene und vertrauensvolle Gespräche geführt. Dabei war jederzeit spürbar, wie sehr ihm der Verein, die Stadt und unsere Fans ans Herz gewachsen sind. Umso mehr freut es uns, dass er sich ganz bewusst für den gemeinsamen Weg mit dem 1. FC Magdeburg entschieden hat“, sagt dem entsprechend auch Sportdirektor Peer Jaekel. Unabhängig dieser Vertragsverlängerung suchen die Kölner natürlich weiter nach einem geeigneten Backup für Ragnar Ache. Dem Vernehmen nach soll es sich dabei aber um einen jungen Spieler handeln, der noch entwickelt werden kann. Zukowski hätte da nicht perfekt gepasst. Somit war die Spur in den vergangenen Wochen schon deutlich abgekühlt. Zahlreiche Namen werden aktuell gehandelt. Als klassischer Zielstürmer war Chido Obi lange im Gespräch. Doch auch dieses Gerücht ist wohl nicht mehr so heiß. Marcel Regula ist eher auf den Außen zu finden und ist wohl nicht der gesuchte Ache-Backup.


So sieht René Wagner die Situation um Said El Mala beim 1. FC Köln: „Wir sind ja alle erwachsene Leute“

René Wagner und Said El Mala im Gespräch
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So sieht René Wagner die Situation um Said El Mala beim 1. FC Köln: „Wir sind ja alle erwachsene Leute“

Im Training gibt Said El Mala wieder einmal Vollgas. Der FC bereitet sich auf die neue Saison vor, mittendrin der Shootingstar. Doch wie lange El Mala noch beim FC spielt, ist weiterhin offen beim 1. FC Köln: Das sagt René Wagner zu einem Verbleib von Said El Mala.

Dass Said El Mala mit Vollgas bei den Trainingseinheiten in der Vorbereitung der Geißböcke dabei ist, wird auf dem Plat schnell deutlich. Der Offensivspieler gibt Kommandos, flachst mit den Mitspielern, sucht das Dribbling, den Abschluss. Doch nach wie vor schwebt über dem Geißbockheim die Möglichkeit eines Abgangs des Youngsters. Dazu äußerte sich am Mittwoch René Wagner am Rande des Trainings.

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Zur letzten öffentlichen Trainingseinheit vor der Abfahrt nach Kitzbühel ins Trainingslager (24. bis 31. Juli) waren noch einmal zahlreiche Fans gekommen. Auch viele Fans, die natürlich zu gerne Said El Mala sehen wollten. Der 19-Jährige ist wohl aktuell der größte Fan-Liebling und soll es wenn es eben nach den Anhängern geht, auch noch lange bleiben. Und doch gibt es weiterhin Zweifel. El Mala würde dem FC rund 50 Millionen Euro einbringen, wäre sportlich ein herber Verlust. Der Spieler selbst steht einem Wechsel nicht abgeneigt gegenüber, das richtige Angebot muss halt nur kommen. Dennoch gibt der Spieler auf dem Feld alles. „Er ist ja hier und spielt beim 1. FC Köln. Er gibt jeden Tag Gas“, sagt René Wagner. „Said knieet sich in alles rein, der weiß ganz genau, was seine Themen sind, die er bearbeiten möchte. Das macht er aktuell. Man sieht, glaube ich, in jedem Zweikampf ist er mit dabei, er arbeitet defensiv mit zurück, hat offensichtlich seine Qualität, das wissen wir alle selber.“

„Der Junge ist ein Spieler des 1. FC Köln“

Aktuell plant der Trainer mit dem Verbleib des Youngsters. Interesse dürfte es dennoch geben. „Der Junge ist ein Spieler des 1. FC Köln und so präsentiert er sich jeden Tag. Er gibt keinem Spieler, keinem Staff-Mitglied irgendwo das Gefühl, dass er mit den Gedanken irgendwo anders ist“, sagt der Coach. Zuletzt gab es wieder vermehrt Spekulationen, El Mala könnte beim BVB künftig eine Rolle spielen. Immerhin ist es ein offenes Geheimnis, dass die beratende Familie sich einen Wechsel zur Borussia vorstellen kann. Auch Wagner weiß natürlich, dass der Spieler beim passenden Angebot nicht zu halten sein würde. „Wir sind ja alle erwachsene Leute. Said ist vielleicht ein bisschen jünger und ich bin ein bisschen älter aber nichtsdestotrotz können wir auch miteinander umgehen“, so Wagner. „Klar sprechen wir darüber, dass es mal das eine oder andere Interesse gab im Sommer. Aber aktuell steht Said hier auf dem Trainingsplatz. Und das wird er auch für die nächsten Wochen. So wie es heute aussieht.“

Genau da liegt das Problem. Der El-Mala-Wind kann sich minütlich drehen. „Der Junge macht keinen Eindruck, dass irgendwas anderes in seinem Kopf rumschwirrt. Und wenn dann was kommen sollte, dann kann man sich hinsetzen und reden“, so der Coach weiter. „Ich muss sagen, so wie er die letzten zehn Tage trainiert hat, ist das unheimlich beeindruckend für uns alle. Und das zieht auch die Gruppe mit. Und das ist wichtig für uns, dass die Spieler jeden Tag auf dem Platz stehen und Gas geben.“ Das Gegenteil kann man El Mala nun wahrlich nicht vorwerfen. Über seine Zukunft beim FC sagt das aber nichts aus.


Álvarez, Okon-Engstler, Skhiri – so ist der Stand der Mittelfeldspieler

Edson Álvarez, Paul Okon-Engstler, Ellyes Skhiri
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Álvarez, Okon-Engstler, Skhiri – so ist der Stand der Mittelfeldspieler

Die Kölner Fans warten weiter auf Neuverpflichtungen. Gerade im Zentrum müssen die Geißböcke nachlegen. Edson Álvarez und Ellyes Skhiri werden seit Tagen oder Wochen gehandelt, eine Entscheidung steht aus beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Edson Álvarez, Ellyes Skhiri und Paul Okon-Engstler.

Nach wie vor steht auf der Zugangs-Seite eine Drei bei den Geißböcken. Dabei gilt die zentrale Mittelfeldposition als große Baustelle. Neben den beiden gehandelten Sechsern Edson Álvarez und Ellyes Skhiri ist Paul Okon-Engstler ein weiterer Kandidat – und möglicherweise der nächste Neuzugang.

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Am Mittwochvormittag wird sich den Fans der Geißböcke noch einmal die Chance bieten, den FC am Trainingsgelände des Geißbockheims hautnah zu erleben, bevor es dann ins Trainingslager nach Kitzbühel geht (24. Juli bis 31. Juli). Am Donnerstag steht zudem dann noch das Testspiel bei Bergisch Gladbach an (18 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com). Und die Hoffnungen, dann nochmal die ersten Blicke auf Neuverpflichtungen zu werfen, schwinden von Tag zu Tag. Einzig Luka Lochoshvili trainierte schon mit seiner neuen Mannschaft. Gideon Mensah ist noch im WM-Urlaub, immerhin dürfte Reigan Heskey eine realistische Chance auf das Testspiel am Donnerstag haben – sofern die Papiere denn dann alle vollständig und gültig sind. Beim FC hätte man sicherlich zu gerne schon deutlich früher eine nicht ganz unwichtige Baustelle geschlossen und den Fans einen zentralen Neuzugang präsentiert.

Keine schnelle Lösung für und mit Álvarez

Die Sechs ist wohl aktuell die größte Sollbruchstelle der Geißböcke. Die FC-Bosse haben gehofft, den Deal bis zum Trainingslager in trockene Tücher gebracht zu haben, doch das könnte unter Umständen knapp werden. Am Dienstag deutete zumindest noch nicht viel auf eine ganz schnelle Einigung. Um Edson Álvarez ist es in den vergangenen Tagen zumindest sehr ruhig geworden. Der Mexikaner galt lange als Favorit auf der Liste der Kölner Verantwortlichen. Der FC wäre die Leihe gerne eingegangen, doch eben nicht zu jedem Preis. Mittlerweile ist Benfica Lissabon in das Buhlen um den Spieler eingestiegen. Der Tabellendritte der abgelaufenen Spielzeit geht bei den Transfers in diesem Sommer in die Vollen, investiert mächtig. Dementsprechend gibt es neben Álvarez aber auch andere Namen auf der Liste. Momentan zeichnet sich für den Mexikaner jedenfalls nicht die ganz schnelle Lösung ab.

Skhiri in Pole-Position

Und somit ist der vermeintliche Plan B in den vergangenen Wochen zunehmend zum Plan A geworden. Ellyes Skhiri heißt aktuell die wahrscheinlichste Variante auf der Sechs beim FC. Der Tunesier erlebte bekanntlich eine rabenschwarze WM und zuletzt auch eher schwierige Zeiten in Frankfurt. Schon im Sommer 2025 gab es Gerüchte über eine mögliche Rückkehr, genauso im vergangenen Winter. Die Anzeichen für einen Wechsel sind jetzt deutlicher. Und möglicherweise findet Skhiri in René Wagner genau den Trainer, der starke Leistungen wieder herauskitzelt. Doch dazu müssen ebenfalls noch Hürden genommen werden. Dem Vernehmen mach geht es auch hier um das Gehalt. Aktuell trainiert der Tunesier wieder bei der SGE. Die Frage ist, wie lange noch. Allerdings hat sich der FC nach Informationen von come-on-fc.com auch mit weiteren Kandidaten, die auf der Sechs in Frage kommen, unterhalten.

Die Verpflichtung von Paul Okon-Engstler ist dagegen nur noch eine Frage der Zeit. Soweit ist alles geklärt, es fehlen die letzten Unterschriften sowie der Medizincheck. Der Australier laboriert an den Ausläufern eines Infekts. Wann Okon-Engstler in Köln aufschlägt, ist aktuell offen. Allerdings ist der Spieler auch nicht als Alternative zu Skhiri oder Álvarez gedacht, zumal er dann doch ein wenig offensiver agiert.


Die Konkurrenz wächst – Wie lange bleibt Linton Maina noch beim 1. FC Köln?

Linton Maina im Spiel gegen den VfB Stuttgart
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Die Konkurrenz wächst – Wie lange bleibt Linton Maina noch beim 1. FC Köln?

In der Aufstiegssaison war er einer der absoluten Leistungsträger, in der abgelaufenen Saison saß er meist auf der Bank. Die Konkurrenz wächst, die Torgefahr blieb zuletzt aus und die Frage nach seiner Zukunft wird lauter beim 1. FC Köln: Linton Maina – Joker oder Abgang 2026?

Zwei Tore, ein Assist, neun Startelfeinsätze – Linton Mainas Saison 2025/26 lief nicht rund. Mit Reigan Heskey kommt nun auch noch weitere Konkurrenz.

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Linton Maina und René Wagner saßen wenige Minuten nach dem Abpfiff noch auf einer Bank im Südstadion und sprachen miteinander. Vermutlich werden die beiden die Begegnung gegen den Bezirksligisten besprochen haben. Auch, wenn die Vorbereitung noch jung war und der Gegner besonders tief stand, der 5:1-Erfolg fiel deutlich niedriger aus als erwartet. Maina kam nach dem Wechsel, spielte vornehmlich auf der rechten Seite. Doch so wirklich konnte sich der gebürtige Berliner nicht in Szene setzen, hatte nur wenig Impact auf das Spiel. Schon in der vergangenen Spielzeit war die rechte Außenbahn beim FC alles andere als die Schokoladenseite. Im Gegenteil, seit Wochen wird darüber spekuliert, dass gerade im Offensivbereich nachgebessert werde. Jan Thielmann und Linton Maina entfachten in der vergangenen Saison recht wenig Torgefahr über die Außen. Die Fallhöhe ist durch Said El Mala mit 13 Toren und fünf Vorlagen auf der anderen Seite auch eine große.

Reigan Heskey erhöht den Druck

Maina ist zwar nominell auch auf der linken Außenbahn zu Hause. Doch aufgrund der geballten Offensivpower mit El Mala und Jakub Kaminski war für den schnellen Flügelspieler dort eben nur selten Platz. Zwar erklärte Ex-Trainer Lukas Kwasniok immer wieder, Mainas Geschwindigkeit sei eine Waffe, doch diese blieb meist stumpf. Zwei Tore und ein Assist sammelte Maina in 26 Begegnungen. Die geballte Torgefahr sieht sicherlich anders aus. Kein Wunder, dass die Kölner dem Vernehmen nach bewusst auch auf der rechten Schiene Ausschau gehalten haben. Mit Reigan Heskey wurde ein weiterer nomineller Linksaußen unter Vertrag genommen, allerdings einer, der auch auf der rechten Außenbahn spielen kann und bei einem Verbleib von Said El Mala dort wohl auch eher seine Chancen erhalten würde. Der Sohn von Liverpool-Legende Emile Heskey ist erst 18 Jahre alt, soll an die Profis herangeführt werden, könnte aber auch sehr eine große Überraschung werden.

„Es gab einige andere Angebote, darunter auch lukrativere und bessere“

Die Konkurrenz ist für Linton Maina ganz sicher nicht kleiner geworden. Und das war sie vorab schon nicht. Nur neun Mal schaffte es der 27-Jährige 2025/26 in die Anfangsformation. Jan Thielmann beispielsweise stand 20 Mal in der Startelf. Für Maina keine leichte Situation. Immerhin hatte der Flügelspieler noch in der Spielzeit 24/25 maßgeblichen Anteil am Wiederaufstieg, war einer der Erfolgsgaranten, Stammspieler und Leistungsträger und verlängerte auch als solcher seinen Vertrag. Insofern ist die Rolle des Jokers keine einfache gewesen. Und würde sie dann auch in der kommenden Saison nicht werden. Zumal sich die Kölner noch mit weiteren Offensivspieler beschäftigen. Marcel Regula wird beispielsweise gehandelt. Der Pole ist in der Kette hinter den Spitzen zu Hause, spielt meist auf den Flügeln, kann aber auch zentral und als Spitze eingesetzt werden und könnte noch einmal Qualität einbringen. Vielleicht als Ersatz für seinen Landsmann Jakub Kaminski, der ebenfalls polyvalent in zahlreichen Offensivpositionen agierte.

Und so ist die Frage nach der Rolle im Kader sicherlich eine, die sich Maina stellen wird. Der FC würde dem 27-Jährigen bei einem entsprechenden Angebot keine Steine in den Weg legen. Angebote gab es vor der Vertragsverlängerung im Aufstiegskampf 24/25 einige. Unter anderem soll damals Union Berlin angeklopft haben. „Es gab einige andere Angebote, darunter auch lukrativere und bessere. Es war dennoch schnell klar für mich, dass ich in Köln bleibe“, sagte Maina im vergangenen Sommer im Interview mit come-on-fc.com. Aktuell stellt sich durchaus die Frage, wie lange noch.


Ex-FC-Talent Justin von der Hitz soll Nürnberg schon wieder verlassen

Justin von der Hitz holt zum Abschluss den Titel für den 1. FC Köln
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Ex-FC-Talent Justin von der Hitz soll Nürnberg schon wieder verlassen

Er galt auf der Außenbahn als eins der ganz großen Talente bei den Geißböcken. Doch im vergangenen Sommer trennten sich die Wege, der Bergisch Gladbacher verließ den 1. FC Köln: Nun steht Justin von der Hitz beim Club ebenfalls vor dem Aus.

Als der Abschied bekannt wurde, geisterte einmal mehr der Begriff „Talenteflucht“ rund ums Geißbockheim. Dabei entschied sich der Spieler gegen den FC und für den 1. FC Nürnberg. Doch die Situation beim Club ist keine einfache und so deutet sich ein Abschied an.

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Die Bilder werden ihm wohl immer in Erinnerung bleiben, seine überragende Leistung den FC-Fans, die das Endspiel um die deutsche A-Junioren-Meisterschaft seinerzeit verfolgt haben. Marvin von der Hitz war im Mai 2025 der Motor beim verdienten 4:3-Erfolg über und bei Bayer Leverkusen. Nach dem 0:2-Rückstand legte der rechte Schienenspieler das 1:2 auf und drehte dann mit einem Doppelpack den Spielstand. Am Ende setzt sich die Geißböcke 5:4 gegen den Rivalen durch, eben auch aufgrund der drei Torbeteiligungen und der überragenden Leistung des Bergisch Gladbachers, der übrigens frühe Schritte beim kommenden Testspiel-Gegner der Geißböcke – eben den 09ern – gemacht hat. Schon vor dem Finale um die Meisterschaft war klar, dass es der letzte Auftritt des Youngsters mit Geißbock auf der Brust sein würde. Von der Hitz würde den Weg in die 2. Bundesliga gehen – der 1. FC Nürnberg nahm den Spieler unter Vertrag.

Keine Zukunft beim Club?

Während man sich beim Club „stolz und glücklich“ über die Verpflichtungen zeigte, herrschte in Köln ein wenig Tristesse. Denn auch die FC-Bosse hätten das Talent gerne behalten, hatte von der Hitz einen Weg aufgezeichnet, wie es weitergehen sollte. Doch der Youngster entschied sich gegen die Kölner. Dem Vernehmen nach auch, weil sich der Spieler doch weiter wähnte, als es die Karriereplaner beim FC wohl taten. Und so ein wenig könnte sich genau das jetzt rächen. Denn von der Hitz steht in Nürnberg vor dem Aus – möglicherweise nur temporär. „Wir haben alles klar mit Justin gesprochen. Er sieht sich selbst auch ein wenig weiter vorn. Nur da sind momentan zwei Spieler auf seiner Position gesetzt. Wir müssen jetzt mal die nächsten Spiele abwarten und dann eine Entscheidung treffen“, so Trainer Miro Klose, der wohl Rayan Ghrieb sowie Julian Justvan meinen dürfte. „Wichtig ist, dass die Jungs in dem Alter auf die Platte kommen.“

Der ehemalige Nationalspieler plant also nicht mit dem Ex-Kölner, legt ihm eine Leihe nahe. Auch ein Verkauf ist dem Vernehmen nach nicht ausgeschlossen. In der jüngeren Vergangenheit wurde der Rechtsaußen vermehrt auf den Außenverteidiger-Positionen eingesetzt.


Fingerzeig fürs Trainingslager? Reduzierte Trainingsgruppe am Dienstag

Training des 1. FC Köln
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Fingerzeig fürs Trainingslager? Reduzierte Trainingsgruppe am Dienstag

Der FC hat am Dienstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit die nächste Einheit absolviert. Dabei fehlten erneut einige Spieler. Der Kader des 1. FC Köln bleibt reduziert. Und ein Spieler wird nun wieder bei der U21 trainieren. Für den Nachmittag ist noch eine weitere Einheit anberaumt.

Auch in der zweiten Woche der Vorbereitung wartet der FC auf weitere Neuverpflichtungen. Zudem fehlen einige Spieler und andere wurden wieder zurück in die U21 geschickt.

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So dürften mögliche Hoffnungen von Malek El Mala, in diesem Sommer am Trainingslager der Profis in Kitzbühel (24. Juli bis 31. Juli) teilzunehmen, geplatzt sein. Der 21-Jährige wurde wieder in die U21 geschickt und soll nach seiner langen Verletzung in der Vorsaison über den Kölner Nachwuchs an die Profis herangeführt werden. Dass der Offensivspieler für die Mannschaft von Manuel Hartmann vorgesehen ist, ist bekannt. Malek El Mala wird von den Kölner Verantwortlichen immer wieder gelobt, doch die Erwartungen wurden bislang nicht erfüllt – eben auch verletzungsbedingt. Aktuell ist der Stand möglicherweise „zu gut für die Regionalliga, aber noch nicht ausreichend für die Bundesliga“. Und so dürfte der ältere der El-Mala-Brüder das Trainingslager in Kitzbühel verpassen. Reigan Heskey wird sicher mitreisen. Doch der Youngster kann aktuell ebenfalls noch nicht am Training teilnehmen, es fehlen die entscheidenden Papiere.

Spielt Heskey gegen Bergisch Gladbach?

Auch die beiden weiteren Neuzugänge Luka Lochoshvili und Gideon Mensah trainieren nicht mit der Mannschaft. Während Mensah noch im WM-Urlaub weilt, laboriert „Locho“ immer noch an seinen muskulären Problemen. Alle drei Neuzugänge werden wohl in Österreich erstmals und im Falle des Georgiers wieder im Trainingslager voll angreifen. Möglicherweise kommt Heskey aber auch im Testspiel gegen Bergisch Gladbach am Donnerstag (18 Uhr, Liveticker come-on-fc.com) zum FC-Debüt. Wie es mit Rav van den Berg in den kommenden Tagen weitergeht, ist ebenfalls offen. Der Niederländer erholt sich ebenfalls von einer Verletzung – immerhin keiner strukturellen. Für Linton Maina kam die Einheit am Dienstag ebenfalls zu früh. Der Außenbahnspieler ist nach wie vor krank, kann nicht trainieren. Bei Julian Pauli wird aktuell ebenfalls kein Risiko eingegangen, auch der Youngster arbeitet an einer Rückkehr ins Mannschaftstraining.


1. FC Köln auf Suche nach Ache-Backup: Diese Kandidaten sollte Thomas Kessler auf dem Schirm haben

Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag
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1. FC Köln auf Suche nach Ache-Backup: Diese Kandidaten sollte Thomas Kessler auf dem Schirm haben

Der 1. FC Köln ist vergangene Woche in die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison gestartet. Während auf dem Trainingsplatz die ersten Einheiten absolviert werden, laufen im Hintergrund die Kaderplanungen auf Hochtouren. Diese Stürmer könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Mit Luka Lochoshvili und Gideon Mensah hat Sportdirektor Thomas Kessler die Defensive bereits verstärkt. Im Angriff besteht dagegen trotz der Verpflichtung von Reigan Heskey weiterhin Handlungsbedarf. Vor allem hinter Ragnar Ache fehlt den Kölnern noch eine echte Alternative. Bei den vorgestellten Spielern handelt es sich nicht um aktuelle Gerüchte.

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Wie wichtig ein weiterer Mittelstürmer wäre, zeigte bereits die vergangene Saison. Nach einer schwierigen Hinrunde steigerte sich Ache deutlich und entwickelte sich in der Rückserie zu einem wichtigen Leistungsträger. Eine Verletzung im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli setzte den 27-Jährigen jedoch außer Gefecht, sodass er die letzten Saisonspiele verpasste. Spätestens in dieser Phase wurde deutlich, dass dem FC im Sturmzentrum die nötige Tiefe fehlt. Diese Baustelle dürfte Thomas Kessler bis zum Ende der Transferperiode noch schließen wollen.

Hoher Marktwert

Lucas Stassin

Lucas Stassin wäre ein absoluter Transferknaller für den 1. FC Köln. Der 21-Jährige zählt zu den spannendsten Sturmtalenten Belgiens. Für die AS Saint-Étienne kam er in der vergangenen Saison auf 35 Pflichtspiele, elf Tore und neun Vorlagen. Der Belgier überzeugt primär mit seiner hohen Intensität im Pressing, cleveren Tiefenläufen und einem ausgeprägten Torinstinkt. Dank seiner Beweglichkeit und seines Gespürs für freie Räume würde er gut zum Spielstil des 1. FC Köln passen. Entwicklungspotenzial besitzt Stassin hauptsächlich im körperlichen Bereich.

Gegen robuste Innenverteidiger und in Luftduellen hat der Rechtsfuß noch Verbesserungspotenzial. Ein Transfer dürfte allerdings teuer werden: Sein Vertrag in Saint-Étienne läuft noch bis 2028, sein Marktwert liegt bei rund 15 Millionen Euro. Für den FC wäre Stassin daher wohl nur bei entsprechenden Transfererlösen eine realistische Option – oder eben als Leihe.

Ablösefrei zu haben

Tobias Lauritsen

Tobias Lauritsen kann als echtes Sturmkante bezeichnet werden. Der 1,96-Meter große Norweger war bis zum Sommer für Sparta Rotterdam aktiv und kam in der vergangenen Saison auf 37 Pflichtspiele, 14 Tore und sechs Vorlagen. Der 28-Jährige besitzt seine Stärken insbesondere in der körperlichen Präsenz, der Kopfballstärke und der Fähigkeit, lange Bälle festzumachen. Zudem arbeitet Lauritsen intensiv gegen den Ball und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft. Gerade gegen tief stehende Gegner kann der Norweger mit seiner Strafraumpräsenz und seinem guten Stellungsspiel für Gefahr sorgen. Seine größte Schwäche ist das Tempo.

Lauritsen lebt weniger von Tiefenläufen als von seiner Physis, cleveren Laufwegen und seiner Stärke in direkten Duellen. Genau dieses Profil könnte dem FC guttun. Mit dem Norweger würde Köln ablösefrei eine klassische Sturmkante hinzugewinnen, die als Wandspieler agieren, Flanken verwerten und dem Offensivspiel eine zusätzliche Komponente verleihen könnte.

Eine weitere Option

Frank Magri

Mit Frank Magri könnte der 1. FC Köln einen laufstarken und vielseitigen Mittelstürmer verpflichten. Der 26-jährige Kameruner kam in der vergangenen Saison auf 17 Pflichtspiele, erzielte fünf Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Dabei gehörte der Angreifer in Toulouse allerdings nicht zum Stammpersonal und musste sich häufig mit der Jokerrolle zufriedengeben. Magris Stärken liegen in seiner Dynamik, seiner hohen Einsatzbereitschaft und seinem intensiven Pressing. Er sucht konsequent die Tiefe, arbeitet viel gegen den Ball und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft.

Zudem verfügt er über einen guten Torinstinkt und kann mit seiner Athletik sowohl im Umschaltspiel als auch im Strafraum Akzente setzen. Verbesserungspotenzial besitzt er hauptsächlich in der Chancenverwertung und im Kombinationsspiel. Zudem wäre Magri genau wie Lauritsen ablösefrei zu haben.

Erinnerungen an Ache-Transfer

Benjamin Källman

Benjamin Källman wäre ein Transfer, der an die Verpflichtung von Ragnar Ache im vergangenen Sommer erinnern würde. Der finnische Nationalspieler steht seit 2025 bei Hannover 96 unter Vertrag und erzielte in seiner ersten Saison für die Niedersachsen 14 Tore und zwei Vorlagen in 34 Pflichtspielen. Bereits zuvor hatte Källman bei Cracovia Krakau mit 18 Toren und neun Assists in 35 Partien seine Offensivqualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Källman zeichnet sich vorrangig durch seinen ausgeprägten Torinstinkt, clevere Laufwege und seine hohe Effizienz im Abschluss aus.

Er bewegt sich geschickt zwischen den gegnerischen Verteidigern, findet immer wieder freie Räume und arbeitet engagiert gegen den Ball. Zudem bindet er seine Mitspieler gut ins Offensivspiel ein und ist nicht nur als Vollstrecker wertvoll. Verbesserungspotenzial besitzt der Finne hauptsächlich in seiner Endgeschwindigkeit. Aufgrund seines bis 2028 laufenden Vertrags bei Hannover 96 dürfte ein Transfer allerdings mit einer entsprechenden Ablösesumme verbunden sein.

Zusätzliche Torgefahr

Koki Ogawa

Koki Ogawa gehört zu den treffsichersten Mittelstürmern der Eredivisie. Der japanische Nationalspieler steht noch bis 2027 bei NEC Nijmegen unter Vertrag und dürfte daher für eine überschaubare Ablösesumme zu haben sein. In den vergangenen drei Spielzeiten kam der 28-Jährige auf 92 Pflichtspiele, erzielte 33 Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. Ogawa überzeugt mit seinem ausgeprägten Torinstinkt, intelligenten Laufwegen und seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Er bewegt sich geschickt zwischen den Innenverteidigern, erkennt freie Räume früh und ist sowohl mit dem Fuß als auch per Kopf gefährlich.

Zudem arbeitet der Japaner diszipliniert gegen den Ball und bringt eine hohe Laufbereitschaft mit. Seine größte Schwäche liegt im Eins-gegen-Eins und in der Explosivität auf den ersten Metern. Ogawa lebt weniger von spektakulären Dribblings als von seinem hervorragenden Stellungsspiel und seiner Effizienz im Strafraum. Genau dieses Profil könnte dem FC guttun. Mit dem Japaner würde Köln einen zuverlässigen Strafraumstürmer hinzugewinnen, der seine Chancen konsequent nutzt und dem Offensivspiel zusätzliche Torgefahr verleihen könnte.


Trotz überzeugendem Auftritt im Testspiel: Warum es Luca Waldschmidt trotzdem weiter schwer haben wird

Luca Waldschmidt im Kölner Stadion
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Trotz überzeugendem Auftritt im Testspiel: Warum es Luca Waldschmidt trotzdem weiter schwer haben wird

Das erste Testspiel der noch jungen Saison gegen den FC Rheinsüd konnte mit dem Endstand von 5:0 erfolgreich bestritten werden. Dabei stach in der ersten Halbzeit vor allem Luca Waldschmidt heraus. Der 30-jährige erzielte ein Tor selbst und bereitete ein weiteres vor. Ein vielversprechender Start: Doch Luca Waldschmidt wird es beim 1. FC Köln wohl weiterhin schwer haben.

Im Testspiel gegen Rheinsüd Köln wurde am vergangenen Wochenende erneut die Qualität von Luca Waldschmidt sichtbar – wenn auch zugegebenermaßen nur gegen einen Bezirksligisten. Doch die Kontinuität der Leistungen schwankte in der Vergangenheit zu häufig. Kann Waldschmidt in der kommenden Saison zur stetigen Komponente werden? Die Konkurrenz ist jedenfalls groß.

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Es ist kein Geheimnis, dass Luca Waldschmidt mit dem Ball am Fuß umgehen kann. Im Testspiel gegen den FC Rheinsüd hob er sich als einer der wenigen klar vom Rest ab. Dabei tauchte der ehemalige Nationalspieler flexibel im letzten Drittel auf, suchte seine Mitspieler und wurde gefunden. Eine Leistung, die Hoffnung macht, auch wenn der Gegner lediglich in der Bezirksliga spielt. Doch Hoffnung ist eine bekannte Empfindung bei der Personalie Luca Waldschmidt. Das Talent ist offensichtlich und auch der Scoring-Output stimmt meistens. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison konnte der 30-Jährige fünf Tore sowie vier Vorlagen verbuchen. Setzt man das in Relation zu seinen 666 Einsatzminuten, erhält man im Schnitt alle 74 Spielminuten eine Torbeteiligung – Ein überragender Wert. Was wirklich fehlt, ist die Konstanz. Der Entwicklungsschritt vom ewigen Joker zum verlässlichen Stammspieler.

Der ewige Joker

Als solcher konnte er sich in seiner bisherigen Karriere nie so richtig etablieren. Selbst in seiner persönlich erfolgreichsten Zeit beim SC Freiburg stand er in zwei Spielzeiten nur 14 beziehungsweise 16 Mal in der Startelf. Dennoch gelangen Waldschmidt bei den Breisgauern in der ersten Saison zwölf Scorer. In seiner zweiten Spielzeit folgten sieben Treffer und drei Vorlagen. Genug für den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon, denen die Dienste des Offensiv-Allrounders im Sommer 20/21 fünfzehn Millionen Euro wert waren. Der Linksfuß erwischte einen guten Start im neuen Land. In den ersten 13 Ligaspielen überzeugte er mit sechs Toren und zwei Vorlagen. Es sollte das letzte Mal sein, dass er sich in einer Startelf festspielen konnte.

Eine Corona-Erkrankung beendete diese Phase dann auch schneller als sie gekommen war. Der Rest der Saison verlief schwierig. Nach nur einem Jahr trat er den Wechsel zurück nach Deutschland an, zum VFL Wolfsburg. Zusammengefasst: Ein einziges Desaster. In zwei Spielzeiten stand Waldschmidt nur 13 Mal in der Startelf. Schlussendlich folgte der Transfer in seine Heimat Nordrhein-Westfalen. Der gebührtige Siegener geht nun in die vierte Saison beim 1. FC Köln. Auch hier blickt er bisher auf ein Dasein als Edeljoker zurück, obwohl die Scorer-Ausbeute erneut ansehnlich ist. Bei so viel Talent und dieser Torausbeute stellt sich zwangsläufig die Frage: Warum klappt es nicht als Stammspieler?

Die Flexibilität als Stolperstein

Ob aus dem Zentrum oder über Außen, als alleiniger Stürmer oder als hängende Spitze in einem Doppelsturm – Luca Waldschmidt kann in der Offensive jede Position bekleiden. Im Testspiel gegen den FC Rheinsüd wurde diese Flexibilität erneut sichtbar. Und genau da liegt auch das Problem: In seiner gesamten Karriere ist es Waldschmidt nicht gelungen, sich langfristig auf einer Position festzuspielen. Das Selbstverständnis, das man über das konstante Bekleiden einer Position erlangt, fehlt komplett. Zu viel wurde der Linksfuß in seiner Laufbahn rumgeschoben.

Es ist ein Paradoxon: Die Stärke der Flexibilität ist seine größte Schwäche. Um Waldschmidt nachhaltig zu etablieren, müsste man ihm die größtmöglichen Freiheiten im Angriff gewähren. Man müsste die Offensive um ihn herum aufbauen. In einem enger geschnürten taktischen Korsett scheint wenig Platz für einen Spieler dieses Schlags. Das kann nur funktionieren, wenn dieser Spieler der größte Unterschiedsspieler im Team ist. Und da muss sich Waldschmidt wohl oder übel hinter anderen Akteuren bei den Geißböcken einsortieren.

Die Konkurrenzsituation beim FC

Beim Wort Unterschiedsspieler denkt man beim FC unweigerlich an einen Namen: Said El Mala. Sollte der 19-jährige den Kölnern tatsächlich für eine weitere Saison erhalten bleiben, so beansprucht er zwangsläufig sämtliche der limitierten taktischen Freiheiten für sich. Dieselben Freiheiten, die Waldschmidt guttun würden. Zudem ist El Mala nicht der einzige mit Anspruch auf Spielzeit in der Offensive. Ragnar Ache ist, wenn fit, gesetzt im Sturmzentrum. Des Weiteren konnte Marius Bülter in der vergangenen Saison für wichtige Momente sorgen. Auch er erwischte mit einem Doppelpack einen guten Einstieg gegen Rheinsüd. Reigan Heskey wird ebenfalls mit Ansprüchen in die Domstadt gereist sein, ebenso wie der erwartete Neuzugang Okon-Engstler. Nicht zu vergessen sind natürlich die Routiniers Jan Thielmann und Linton Maina sowie die ambitionierten Young Goats Fynn Schenten und Youssoupha Niang.

Bei diesem Konkurrenzkampf wird es für Waldschmidt äußerst schwer werden, auf seine Spielzeit zu kommen. Erst recht mit dem Anspruch auf die Startelf. Wobei, eine Chance gibt es: Wenn Waldschmidt endlich der Unterschiedsspieler wird, den er immer mal wieder aufblitzen lässt.


Zocken und Abwarten bei Marcel Regula?

Marcel Regula steht angeblich auf dem Zettel der Geißböcke
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Zocken und Abwarten bei Marcel Regula?

Schon vor einer Woche ploppte das erste Mal der Name Marcel Regula im Zusammenhang mit den Geißböcke auf. Das Interesse scheint groß zu sein. Und dich Chancen auf eine Verpflichtung nicht schlecht für den 1. FC Köln: Wird Marcel Regula der nächste Transfer?

Er ist technisch versiert, kann auf zahlreichen Positionen spielen, ist ein torgefährlicher Offensivspieler und kommt aus Polen. Die Beschreibung passt sicherlich zu Jakub Kaminski, meint in diesem Fall aber Marcel Regula. Und an diesem sollen die Kölner als Nachfolger für eben „Kuba“ interessiert sein. Doch einfach gestaltet sich ein möglicher Deal nicht.

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Und das liegt vor allem an der horrenden Ablöse-Vorstellung des aktuellen Clubs Zaglebie Lubin. Das Team aus der Ekstraklasa verlangt für den offensiven Mittelfeldspieler rund acht Millionen Euro. Ziemlich viel Geld für einen 19-Jährigen, der bislang eben „nur“ in der polnischen ersten Liga überzeugt hat, Doch Regula ist eben mehr als nur ein Youngster. Der 19-Jährige gilt als eins der größten Talente Polens. Und dass die Geißböcke gerade junge Spieler verpflichten, um diese weiterzuentwickeln, ist mittlerweile bekannt. Zuletzt hat der das 18-jährige Talent Reigan Heskey an den Rhein gelotst. Nun könnte eben aus Polen der nächste Spieler folgen. Das Prinzip sieht dabei aber nicht nur eine sportliche Entwicklung vor, auch wirtschaftlich wollen die Kölner von genau dieser Art von Deal profitieren. So wie bei Jakub Kaminski, der zwar schon deutlich älter ist, dennoch dem FC durch seine sportliche Entwicklung ein Vielfaches seiner Ablöse wieder eingebracht hat.

Vertrag bis 2028, Marktwert von sieben Millionen

Dabei scheinen die acht Millionen für den 19-Jährigen dennoch sehr hoch gegriffen. Wie die „Bild“ am Montag berichtet, braucht Zaglebie Lubin dringend Geld, stehe angeblich unter Druck. Und genau deswegen soll Regula unter allen Umständen zu Geld gemacht werden. Heißt: Die Polen sollen bereit sein, von der ursprünglichen Forderung runter zu gehen. Die „Bild“ spricht von sechs bis sieben Millionen Euro. Beim FC setze man nun auf das Prinzip Abwarten – zumal schon einige Interessenten abgesprungen sein. Das zeigt dann aber auf der anderen Seite auch die Gefahr. Denn dem Vernehmen nach sind noch zahlreiche Interessenten vorhanden. Vor allem englische Clubs dürften vor der hohen Ablöse nicht ganz so schnell zurückschrecken.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Schafft es Malek El Mala ins Trainingslager nach Kitzbühel?

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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Schafft es Malek El Mala ins Trainingslager nach Kitzbühel?

Am Samstag gab er sein Comeback bei den Profis im Testspiel gegen Rheinsüd. Ob er sich aber auch in den kommenden Wochen beweisen darf, wird sich noch zeigen beim 1. FC Köln: Schafft es Malek El Mala in dieser Spielzeit bei den Profis?

Auch aufgrund seiner Verletzungen hatte Malek El Mala im Gegensatz zu seinem Bruder einige Anlaufschwierigkeiten. Das könnte sich in dieser Saison ändern. Der 21-Jährige ist eigentlich für den Kader der U21 vorgesehen. Doch der Angreifer will sich für mehr beweisen.

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FC-Trainer René Wagner hatte es bereits vor dem Duell gegen Rheinsüd angekündigt. In der Partie gegen den Bezirksligisten würde es nicht um Qualität gehen, sondern um Haltung, so der Tenor des Coachs. Dementsprechend war auch bereits vor dem Spiel klar, dass die sportlichen Erkenntnisse überschaubare sein würden. Zumal die Vorbereitung zu diesem Zeitpunkt noch keine Woche alt war. Und dennoch hat Wagner natürlich auch einen Blick auf seine Schützlinge gerichtet, wie denn eine zukünftige Mannschaft funktionieren könne. Inwiefern der Nachwuchs dabei in den Fokus der Verantwortlichen gerät, ist offen. Einerseits bekommen einige Spieler der U21 gerade die Chance, erste Duftmarkten zu setzen. Auf der anderen Seite macht Wagner aber auch kein Hehl daraus, dass es aktuell durchaus darum geht, den Kader aufzufüllen. Immerhin gibt es einige Lücken, die noch geschlossen werden sollen.

Zwischenzeitlicher Treffer zum 4:0

Und das möglicherweise noch vor dem Trainingslager. So stellt sich durchaus die Frage, wer es denn noch nach Kitzbühel schaffen wird. Malek El Mala lief am Samstag bei den Profis auf. Der ältere der El-Mala-Brüder hatte ein kompliziertes Jahr in der Regionalliga – geprägt von Verletzungen. Die Situation scheint komplex. Zwar betonen die Verantwortlichen immer wieder, welches Talent und welche Qualität in dem Spieler stecken, so wirklich beweisen konnte oder durfte es der Offensivspieler aber noch nicht. Für einige internationale Clubs scheint die Qualität jedenfalls noch nicht groß genug, dass sie das Brüderpaar gemeinsam verpflichten würden. Durch die Verletzung von Julian Pauli schaffte es der 21-Jährige nun aber ins Training der Profis und eben zum Testspiel gegen Rheinsüd. Dort traf der gebürtige Krefelder nach einem feinen Doppelpass und dann mit einer schicken Einzelleistung zum zwischenzeitlichen 4:0. Malek El Mala setzte damit eine Duftmarke, war auch sonst in der zweiten Halbzeit einer der auffälligen Spieler.

René Wagner wollte nach dem Spiel keine Prognose abgeben, ob es El Mala somit auch mit ins Trainingslager schafft. Das wird wohl sehr stark damit zusammenhängen, ob und wenn ja wie oft die Kölner auf dem Transfermarkt bis zur Abreise nach Kitzbühel am Freitag noch zuschlagen werden. Denn mit jedem verpflichteten Spieler wird ein weiterer Kaderplatz besetzt sein. Zum gemeinsamen Auftritt der El Malas kam es indes nicht. Said spielte die erste Halbzeit, Malek die zweite. Am Montag war auch nur der jüngere der beiden Brüder auf dem Trainingsplatz. Die Spieler der U21 erhielten aufgrund der Trainingssteuerung einen weiteren freien Tag. Malek El Mala hatte zumindest am Montag also keine Chance, einen weiteren guten Eindruck zu hinterlassen – das könnte sich aber bereits am Dienstag wieder ändern. Und die Saison hat gerade erst begonnen…