Premier League für Said El Mala? Bei zwei Vereinen scheint das Interesse konkreter zu werden

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
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Premier League für Said El Mala? Bei zwei Vereinen scheint das Interesse konkreter zu werden

Auch drei Wochen vor dem Trainingsauftakt in die neue Saison will der Startschuss in den Transfermarkt – auf der Zugangsseite – noch nicht fallen. Das hängt wohl nach wie vor an den Personalien Said El Mala und Jakub Kaminski. Beide spielen im englischen Markt eine Rolle. Bislang heißt es warten beim 1. FC Köln: Macht Newcastle nun Ernst bei Said El Mala?

Gerade in England ist er dieser Tage sehr begehrt. Ein Wechsel in die Premier League ist zwar der Wunsch, aber noch lange nicht sicher. Der FC wartet auf die richtigen Angebote. Möglicherweise kommt über Newcastle Bewegung in die Sache.

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Auch knapp drei Wochen vor dem Trainingsauftakt in die neue Saison, hat sich beim FC personell wenig auf der Zugangsseite getan. Abgesehen von den drei gezogenen Kaufoptionen fehlen weitere Neuverpflichtungen gänzlich. Dafür gibt es bereits acht Abgänge. Nach wie vor deutet viel daraufhin, dass der kolportierte Transferstau mit der Personalie Said El Mala eng verknüpft ist. Bleibt der Shootingstar, haben die Kölner auch in der kommenden Spielzeit einen der interessantesten Youngster der Liga in den eigenen Reihen. Mehr als ein Backup würden die FC-Bosse für die Position nicht verpflichten müssen. Allerdings wäre die Schatulle für weitere Neuverpflichtungen nicht über die Maßen gefüllt. Verkaufen die Kölner den Shootingstar, wären auf einmal ganz andere Regalfächer auf dem Transfermarkt erreichbar. Beim FC ist man durchaus verhandlungsbereit, kann sich den Abschied des 19-Jährigen vorstellen, wenn der Preis stimmt. Und bei der aktuellen Vorstellung wird es wohl nur Interessenten aus England auf den Plan bringen.

Macht Liverpool Newcastle einen Strich durch die Rechnung?

Aktuell kristallisieren sich zwei Interessenten besonders heraus. Wie unter anderem die „Daily Mail“ berichtet, konkretisieren sich die Transfergedanken bei Newcastle United. Und das hängt sehr eng mit den Plänen des zweiten Clubs, dem FC Liverpool zusammen. Denn die „Reds“ haben den „Magpies“ das eigentliche Wunschziel Victor Munoz von Osasuna vor der Nase weggeschnappt. Der 22-Jährige sollte als Ersatz für Anthony Gordon verpflichtet werden, der bekanntlich nach Barcelona wechselt. Newcastle stand wohl kurz vor der Einigung mit dem Spieler, als Liverpool zuschlug. Nun soll United gleich zwei Spieler als Ersatz ins Auge gefasst haben. Eben El Mala und Matias Fernandez-Pardo aus Lille. Der belgische Nationalspieler versucht sich gerade bei der WM, ins Schaufenster zu stellen, es gibt wohl schon mehrere Interessenten. Den Kölner Shootingstar beobachten die Nordengländer schon seit Monaten, haben den 19-Jährigen immer wieder von Scouts beobachten lassen.

In Newcastle dürfte man im Fall von El Mala ein wenig Druck verspüren. Denn Liverpool könnte den „Magpies“ erneut einen Strich durch die Rechnung machen. Liverpool ist ebenfalls an dem Youngster interessiert. Allerdings nur, wenn ein Deal mit Yan Diomande und RB Leipzig nicht zu Stande kommt. Den Ivorer würden die „Reds“ zu gerne verpflichten. Das erste Angebot von 100 Millionen Euro soll RB abgelehnt haben, ein weiteres wird gerade vorbereitet. Sollte sich Liverpool den nächsten Korb abholen, wird ein Transfer des Kölner Offensivspielers wahrscheinlicher. Am Ende des Tages entscheidet aber auch hier die Familie El Mala, ob der Schritt nach Liverpool, der nach Newcastle, überhaupt England oder der Verbleib in Deutschland der richtige Schritt ist.


Saisonauftakt des 1. FC Köln: Die ersten Testspiele sind fix

Tom Krauß bei seinem ersten Spiel für den 1. FC Köln
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Saisonauftakt des 1. FC Köln: Die ersten Testspiele sind fix

Die Saisonvorbereitung bekommt immer mehr Rahmenpunkte beim 1. FC Köln: Die ersten Testspiele sind fix. Unter anderem spielen die Geißböcke erneut gegen Bergisch Gladbach. Aber auch ein internationaler Topclub ist dabei.

Die Spieler befinden sich noch in der Sommerpause, die Mannschaft für die kommende Spielzeit steht noch nicht, doch der Rahmen der Vorbereitung bekommt immer mehr Konturen. Neben dem Trainingslager stehen nun auch die ersten Testspiele fest. So verkündete Bergisch Gladbach am Nachmittag, dass es erneut ein Testspiel gegen den FC geben wird.

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In der vergangenen Saison gab unter anderem Tom Krauß sein Debüt gegen den SV Bergisch Gladbach, auch in dieser Spielzeit steht ein Testspiel gegen den nun Regionalligisten an. Am 23. Juli treffen die Teams erneut in der Belkaw-Arena aufeinander. Eben so wie im Vorjahr. Einen Tag später bricht dann der FC ins Trainingslager nach Kitzbühel auf. Die Partie gegen den SV wird um 18 Uhr angepfiffen. „Für mich persönlich ist dieses Spiel immer etwas ganz Besonderes. Ich habe viele Jahre beim 1. FC Köln verbracht und dort meine gesamte fußballerische Entwicklung durchlaufen. Deshalb fühlt es sich jedes Mal ein Stück weit wie ein Nachhausekommen an. Gleichzeitig ist es aber vor allem für unseren Verein und unsere Mannschaft ein riesiges Highlight, vor einer tollen Kulisse gegen Profis spielen zu dürfen“, sagt  Bergisch Gladbachs Sportdirektor Christian Schlösser, der selbst in der Jugend für den FC spielte. Natürlich wird es nicht bei dem einen Spiel bleiben.

Testspiel auch in Kitzbühel angedacht

Wie gewohnt wird es auch im Trainingslager einen Test geben. Termin und Gegner sind noch nicht veröffentlicht. Zudem werden die Kölner nach ihrer Rückkehr wieder auf ein Topteam treffen. Am 8. August geht es für die Geißböcke im Kölner Stadion gegen Real Sociedad San Sebastian (15:30 Uhr). Damit nimmt der Rahmenkalender der Vorbereitung immer mehr Form an:

Trainingsauftakt: 13. Juli
Testspiel Bergisch Gladbach: 23. Juli
Trainingslager Kitzbühel: 24. bis 31. Juli
Saisonauftakt: 1. August
Testspiel San Sebastian: 8. August
1. Runde DFB-Pokal/Würzburger Kickers: 24. August (18 Uhr)
Bundesliga-Start: 28. bis 30. August


DFB-Pokal: Saisonauftakt des 1. FC Köln Montagabend in Würzburg

Ragnar Ache jubelt nach einem Treffer
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DFB-Pokal: Saisonauftakt des 1. FC Köln Montagabend in Würzburg

Der Rahmenkalender für die kommende Spielzeit bekommt erste Konturen. Der DFB hat die erste Runde des Pokals terminiert. Der 1. FC Köln ist an einem Montagabend zu Gast in Würzburg. Das gab der Verband am Nachmittag bekannt. Das DFB-Pokal-Spiel wird bei Sky übertragen.

Das erste Pflichtspiel der Geißböcke steht nun auch zeitlich fest. Der 1. FC Köln reist am Montagabend den 24. August zum Drittliga-Aufsteiger aus Würzburg und bestreitet dort die erste Runde des DFB-Pokal. Die Begegnung wird um 18 Uhr angepfiffen.

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Mit den Würzburger Kickers stand der Gegner schon fest, nun ist auch die erste Runde des DFB-Pokals genau terminiert. Der FC reist am Montagabend, den 24. August, nach Würzburg und bestreitet um 18 Uhr die erste Runde des Pokals. Das gab der Verband am Mittwoch bekannt. Eine Woche später starten die Geißböcke dann auch in die Bundesliga-Saison. Den Rahmenkalender gibt die DFL in der kommenden Woche bekannt. Für den FC geht es zuvor aber noch ins Trainingslager nach Kitzbühel (24. bis 31. Juli). Der Trainingsauftakt ist für den 13. Juli terminiert, zuvor wird es die obligatorische Leistungsdiagnostik geben. Das Duell gegen Würzburg wird bei Sky übertragen. In der vergangenen Saison setzten sich die Kölner in der ersten Runde des Pokals gegen Regensburg durch. Gegen die Bayern war trotz einer guten Leistung Schluss.

Pokalsieger bekommt mehr als 4 Millionen Euro

Neben dem Pokal geht es für die Mannschaften natürlich um eine lukrative „Nebeneinkunft“. Die exakten Prämien sind zwar noch nicht bekannt, dürften sich aber im Bereich des Vorjahres bewegen. Schon das Erreichen der 1. Runde ist lukrativ. Jeder Teilnehmer erhält grundsätzlich gut 210.000 Euro. Ab dann wird bis zum Halbfinale jeweils verdoppelt. Die Prämien im Vorjahr:

Der Gewinner des DFB-Pokals erhält 4.32 Millionen Euro
Für die erste Runde 211.886 Euro
Für die zweite Runde 423.772 Euro
Für die dritte Runde 847.544 Euro
Für die Viertelfinalspiele 1.7 Millionen Euro
Für die Halbfinalspiele 3.39 Millionen Euro
Der Verlierer des Finals erhält 2.88 Millionen Euro


Keine Zukunft mehr? Zwei Profis des 1. FC Köln offenbar vor dem Aus

Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic haben wohl keine Chance mehr in Köln
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Keine Zukunft mehr? Zwei Profis des 1. FC Köln offenbar vor dem Aus

Der FC treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison voran. Zwar gibt es noch keine weiteren Neuzugänge zu vermelden, allerdings scheint es schon konkrete Ideen für die Leihspieler zu geben beim 1. FC Köln: Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic vor dem Aus.

Während die Spieler nach wie vor die Sommerpause genießen, wird hinter den Türen des Geißbockheims am Kader für die kommende Saison gearbeitet. Auf der Zugangsseite ist bislang noch nicht viel zu vermelden, bei der Abgangsseite könnte es bald weitere Namen geben. Wie die „Bild“ berichtet werden zwei Leihrückkehrer keine Chance mehr in Köln haben. Das deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com.

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Bei Imad Rondic kommt das wohl alles andere als überraschend. Der Stürmer war im Februar 2025 nach Köln gekommen. Zwar betonten die FC-Verantwortlichen damals immer wieder, dass der Stürmer nicht als Soforthilfe gedacht war, doch wird es eigentlich genau darum gegangen sein. So oder so konnte der Angreifer die Erwartungen nie erfüllen, wurde im vergangenen Sommer ausgemustert, nach Polen zu Rakow ausgeliehen. Doch auch in der Ekstraklasa wollte der Durchbruch nicht gelingen. Rondic kehrte bereits im Winter nach Köln zurück, erhielt eine neue Chance bei Preußen Münster. Zwischenzeitlich hinterließ der Bosnier auch einen guten Eindruck, aber das war wohl eher ein Ausreißer nach oben. Dass es Rondic auch in der kommenden Saison beim FC schwer haben würde, ist kein Geheimnis. Allerdings gibt es für den Stürmer in der 2. Bundesliga dem Vernehmen nach einen Markt. Nun ist dem Bosnier nach Informationen von come-on-fc.com mitgeteilt worden, dass er nicht für den Trainingsbetrieb der Profis Mitte Juli vorgesehen ist, sollte Rondic bis dahin keinen Verein gefunden haben,

Keine Chance mehr für „Gazi“?

Das gleiche gilt wohl auch für Jusuf Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger hatte wie berichtet vor wenigen Wochen erklärt, er wolle beim FC noch einmal angreifen. „Ich will in Köln auf jeden Fall noch einmal zeigen, was ich kann. Jeder, der mich kennt, weiß wie ehrgeizig ich bin“, so Gazibegovic Mitte Mai bei „Sky Austria“. „Das Kapitel ist für mich noch nicht geschlossen. Natürlich muss man mit dem Verein schauen, wie man was macht. Ich will unbedingt spielen.“ Das wird nun offenbar nicht der Fall sein. Auch Gazibegovic soll wohl keine Chance mehr bei den Kölner Profis haben. Der Rechtsverteidiger war der erste Transfer nach der Sperre, die die FIFA dem FC auferlegt hatte. Gazibegovic galt als Königstransfer, war als Spieler mit Champions-League-Erfahrung gekommen und sollte die Lücke auf der rechten Abwehrseite schließen. Das gelang nicht, auch weil sich der Abwehrspieler zwischenzeitlich verletzte. Sowohl Rondic als auch Gazibegovic wurden im vergangenen Sommer von Lukas Kwasniok aussortiert und spielten dementsprechend keine Rolle. Gazibegovic kehrte im Winter zu Sturm Graz zurück, doch die Leihe lief aus.


Mit 17 in die U21 des 1. FC Köln: Assad Kyota-Fofana hat „sich den Schritt verdient“

Assad Kotya-Fofana beim Training der U21
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Mit 17 in die U21 des 1. FC Köln: Assad Kyota-Fofana hat „sich den Schritt verdient“

Im vergangenen Jahr wurde er mit den A-Junioren Deutscher Meister, jetzt wird er in die U21 der Geißböcke hochgezogen. Er ist eins der großen Talente des 1. FC Köln: Assad Kyota-Fofana geht den nächsten Schritt.

Er war einer der Stammspieler in der vergangenen Saison der Kölner U19, ein Leistungsträger – und das gerade einmal mit 17 Jahren. Jetzt rückt Assad Kyota-Fofana in die U21 der Geißböcke auf.

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Lukas Berg wählt seine Worte in aller Regel mit Bedacht. Wenn der technische Direktor der Geißböcke also erklärt, ein Spieler habe „sich den Schritt verdient“, dann ist das keine Floskel. Es ist eine Ansage. Assad Kotya-Fofana hat sich eben jenen Schritt offenbar verdient. Der 17-Jährige wird in der kommenden Spielzeit in der Regionalliga West seine Erfahrungen sammeln. Das sei zwar nicht in Stein gemeißelt, aber der aktuelle Plan mit dem Innenverteidiger. „Es passt ja in unsere Strategie, dass wir gar nicht aufs Alter gucken, sondern auf Qualität“, erklärt Berg. „Wenn die Jungs soweit sind, dass sie vielleicht auch die ein oder andere Altersklasse überspringen können – dann machen wir das unheimlich gerne.“ Der gebürtige Kerpener spielt seit Januar 2025 in der U19 der Geißböcke, hätte damals noch in der U17 spielen können. Im Mai 2025 krönte er sich und sein Team mit den A-Junioren zum deutschen Meister, als Startelf-Spieler.

Physisch schon unheimlich weit

Assad Kyota-Fofana von der U21 des 1. FC Köln
Assad Kyota-Fofana von der U21 des 1. FC Köln

Nun folgt also der nächste Schritt. „Assad ist natürlich ein unglaublich gutes Beispiel, weil er schon als U17-Spieler sehr früh im U19-Kontext gewesen ist. Wir gucken immer darauf, dass ein Spieler nicht zu lange im gleichen Jahrgang spielt. Für Assad wäre das die dritte U19-Saison. Einen neuen Anreiz zu schaffen, ist für ihn angemessen“, sagt Berg. Dieser Anreiz soll in der U21, in der Regionalliga West liegen. Dass dieser Schritt für den 17-Jährigen nicht zu früh kommen muss, zeigt ein Blick in die Daten. Mehr als 71 Prozent der Luftzweikämpfe gingen in der U19-Saison an den Innenverteidiger. Kopfballstärke in diesem Maß ist auch auf höherem Niveau eine Waffe, die sich nicht weg trainieren lässt – sie ist entweder da oder nicht. Bei einer Körpergröße von 1,95 Metern ist sie vielleicht leichter einzusetzen. Dazu überzeugt Kotya-Fofana mit einer starken Passquote von 89 Prozent. Der Abwehrspieler ist für den Spielaufbau wichtig, weist aber auch eine beeindruckende Antizipation auf – zumindest lassen darauf die mehr als fünf abgefangenen Bälle pro 90 Minuten darauf schließen.

Physisch und fußballerisch ist der Innenverteidiger für sein Alter sehr weit. Die Zahlen bestätigen die „gute Entwicklung“, die Berg dem Spieler bescheinigt. Allerdings gibt es natürlich auch noch Entwicklungsfelder. Der Innenverteidiger spielt verhältnismäßig oft foul, sucht nicht immer die defensive Aktion und kann diese auch nicht immer für sich entscheiden. Seine langen Bälle kommen auch nicht immer beim Mitspieler an. Das sind aber keine Warnsignale, sondern vielmehr Entwicklungsfelder, die in dem Alter wohl als normal gelten. In der U19 spielte der Abwehrspieler jedenfalls eine starke Saison, war absoluter Stammspieler. Beim FC wird man wohl darauf bedacht sein, möglichst schnell den Vertrag zu verlängern. Denn der läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Und dann soll er den „nächsten Schritt“ doch auch in Köln machen.


Innenverteidiger für den 1. FC Köln? Deswegen lohnt sich vor allem der zweite Blick auf José Marsà

José Marsà
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Innenverteidiger für den 1. FC Köln? Deswegen lohnt sich vor allem der zweite Blick auf José Marsà

Auch nach der festen Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey suchen die Kölner weiterhin nach einem Innenverteidiger. Nun scheinen sie möglicherweise in Belgien fündig geworden zu sein. Zumindest ploppte am Dienstag ein Gerücht auf. Demnach seien die Geißböcke an einem Spanier interessiert. Vor allem der zweite Blick lohnt sich für den 1. FC Köln: So könnte José Marsà dem FC helfen.

Nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey stehen den Kölnern mit Joel Schmied, Rav van den Berg und den beiden Leih-Rückkehrern Elias Bakatukanda und Julian Pauli zum Saisonbeginn fünf Innenverteidiger zur Verfügung. Da die beiden Leihspieler sich aber erst einmal beweisen müssen, wollen die Geißböcke in der Hintermannschaft nachbessern. Eine Option wäre vielleicht José Marsà.

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Das Online-Portal fussballtransfers.com warf am Dienstagabend den Namen José Marsà in den Ring. Der Innenverteidiger soll es auf die Liste der Kölner geschafft haben. Der FC wolle den Spieler für rund 1,5 Millionen Euro unter Vertrag nehmen. Ein Schnäppchen, so zumindest der Eindruck. Denn laut dem Portal transfermarkt.de ist der Spanier 3,5 Millionen Euro wert und hat noch ein Jahr Vertrag. Doch würde sich ein Transfer überhaupt lohnen? come-on-fc.com hat den Spieler mit allen Innenverteidigern der Jupiler Pro League verglichen. Dort bestritt der 24-Jährige 37 Begegnungen, erzielte einen Treffer. Doch an Toren werden Innenverteidiger selten gemessen. Auch nicht an dem Weg zum Tor – dabei ist der bei Marsà gerade besonders interessant. Mit seinen zehn progressiven Pässen, also jenen Pässen, die den Ball signifikant in Richtung gegnerisches Tor bringt, gehört er zur absoluten Spitze in der ersten belgischen Liga. Auch seine 1,38 progressive Läufe pro 90 Minuten sowie im Schnitt ein Dribbling sind für einen Innenverteidiger beeindruckend gut.

Stark über die Außen

Es sind eigentlich Werte, die eher auf einen Außenverteidiger schließen lassen. Und vielleicht liegt auch genau darin der Schlüssel der Kölner. Denn es gibt noch die andere Seite der Wahrheit. Seine Defensiv-Zweikampfquote von 59,7 Prozent ist unterdurchschnittlich schwach. Marsà verliert im direkten Duell zu häufig die Kugel. In der Luft sieht es ähnlich aus: 47,0 Prozent Luftduellquote ist für einen Innenverteidiger ein strukturelles Risiko gegen körperlich robuste Stürmer. Die Frage, ob der Spieler auf diesem Gebiet Bundesliga-Niveau erreichen kann, darf wohl durchaus gestellt werden. Allerdings auch die Frage, ob er das überhaupt muss. Seine sieben Pässe ins letzte Drittel, die progressiven Pässe sind die Werte eines Außenverteidigers. Eine Rolle, die der Spanier in seiner Karriere ebenfalls bekleidete, wenn auch in Mechelen nicht mehr so häufig. Eine Position, die der FC ebenfalls dringend benötigt. Denn mit dem Weggang von Kristoffer Lund steht kein nomineller Linksverteidiger mehr im Kader. Marsá gilt als intelligenter Mitgestalter.

Dazu passt vielleicht auch, dass der Spanier zu den fairsten Innenverteidiger der Jupiler Pro League gehört.  Nur 0,59 Fouls pro 90 Minuten, vier Gelbe Karten in der gesamten Saison. Als Linksverteidiger oder als Linksfuß in einer Dreierkette ist der Spanier, der beim FC Barcelona und bei Sporting Lissabon ausgebildet wurde, ein interessanter Kandidat. In einer Viererkette gibt es dann doch einige Felder, in denen sich der Akteur sicher noch verbessern muss.

Natürlich bilden diese Daten auch nur einen Teil der Wahrheit ab, zumal es der Vergleich der belgischen Liga ist und in einer Saison erzielt wurde.


Gibt es die El Malas nur zu zweit? „Für den Moment…“ – So geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln

Malek El Mala wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen
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Gibt es die El Malas nur zu zweit? „Für den Moment…“ – So geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln

Für die U21 des 1. FC Köln hat die Sommervorbereitung bereits wieder begonnen. Mit dabei Malek El Mala. Der Offensivspieler arbeitet weiter an seiner Karriere. Dabei ist die Zukunft des Mittelstürmers alles andere als geklärt: Wie geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln?

Bei sommerlichen Temperaturen ist die U21 des 1. FC Köln am Dienstagvormittag in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Neben etlichen Neuzugängen stand auch Malek El Mala mit auf dem Platz.

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Die Anfield Road, die Stamford Bridge, das Tottenham Stadium – wenn es nach den Gerüchten geht, können die El Malas aktuell von den größten, von prestigereichen, altehrwürdigen Stadien für die kommende Spielzeit träumen. Für Malek El Mala stand am Dienstag erst einmal das Training auf dem Trainingsplatz im Sportpark Herbertskaul in Frechen auf dem Plan. Die U21 des 1. FC Köln ist mit dem Training in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Noch am Morgen hatte der Verein bekannt gegeben, dass Evangelos Sbonias die Mannschaft nicht weiter trainieren werde, sondern nun als Co-Trainer von René Wagner bei den FC-Profis eine neue Funktion bekommt. Interimsweise übernehmen die bisherigen Co-Coaches Marcel Ivanusa und Tim Strenger die Leitung. Doch nicht nur der Trainerstab erscheint im neuen Gewand. Auch die Mannschaft hat ein Facelift bekommen. Neben vielen Abgängen und Neuverpflichtungen bleiben allerdings auch noch alte Bekannte. So unter anderem Malek El Mala. Der Bruder des Kölner Shootingstars Said El Mala lief ebenfalls auf dem Trainingsgelände auf.

“Der Ort, an den Malek gehört…“

Ob der 21-Jährige der Kölner U21 aber wirklich in der kommenden Saison zur Verfügung stehen wird, ist derzeit komplett offen. Dies hängt wohl auch maßgeblich mit einem möglichen Transfer des jüngeren Bruders zusammen – so zumindest eine Erzählweise. Nach Saids Absage an den FC Brentford war gemutmaßt worden, dass Malek ein Grund für den geplatzten 50-Millionen-Deal gewesen sein könnte. Die Geschichte: Die Brüder schlossen sich bisher immer denselben Vereinen an, leben zusammen. 2024 hatte Said El Mala beispielsweise dem BVB abgesagt, weil die Westfalen Bruder Malek eben nicht mit verpflichten wollten. Beim FC ging das und die El Malas streiften fortan an das Trikot mit dem Geißbock über. In Köln ist man nach wie vor von der Qualität des älteren Bruders überzeugt, wird nicht müde, dessen Qualitäten hervorzuheben. Nur ist er aktuell für die U21 vorgesehen. „Für den Moment ist das der Ort, an den Malek gehört“, sagte Lukas Berg, Technischer Direktor beim FC nach der Trainingseinheit. „Für den Moment“ hört sich aber eben auch noch nicht final an.

Dass Malek El Mala in der anstehenden Saison bei einem Verbleib der Brüder zu den FC-Profis stößt, scheint allerdings aktuell nicht in Planung zu sein. Der 21-Jährige wird sich erst einmal wieder bei der U21 beweisen müssen. In der vergangenen Spielzeit kam der Mittelstürmer nur in 13 Duellen zum Einsatz, erzielte fünf Treffer. Die Saison hätte sicherlich erfolgreicher verlaufen können, hätte das Kölner Talent nicht aufgrund von Verletzungen aussetzten müssen. „Leider hat er seit dem Winter in der Saison mehrere Muskelverletzungen gehabt. Im Winter dann auch größere, wo er längere Zeit gebraucht hat, um zurückzukommen. Am Ende hat er jetzt wieder in den Spielbetrieb mit eingegriffen, stand wieder auf dem Platz“, so Berg. „Jetzt ist das hier genau der richtige Ort, um wieder reinzustarten und sich das Rüstzeug für Höheres zu holen.“

Hohes Potenzial

Zur Wahrheit gehört nämlich auch, dass Malek eben nicht so auf sich aufmerksam gemacht hat, wie Bruder Said. Und sollten England-Deals tatsächlich an einer nicht möglichen gemeinsamen Verpflichtung scheitern, dann wäre das sportlich zumindest verständlich. Ob Höheres wiederum der Aufstieg in die Profi-Mannschaft der Geißböcke sein kann, oder eben ein Wechsel zu einem anderen Verein ansteht, ist also komplett offen. Berg hat für den Angreifer einen klaren Plan vor Augen. „Er tut sicherlich gut daran, sich hier fit zu machen. Er ist ein Spieler, der mit seinem Potenzial sicherlich nicht in die Regionalliga West gehört“, sagt der Technische Direktor. „Wir werden mit ihm darüber sprechen, wie sein nächster Schritt ist.“ Bis dahin geht Malek El Mala erst einmal mit der U21 in die Sommervorbereitung – aber eben nur für den Moment.


Transfergerücht: Ist der 1. FC Köln an diesem ehemaligen Barça-Talent interessiert?

Ist der FC an José Marsà interessiert?
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Transfergerücht: Ist der 1. FC Köln an diesem ehemaligen Barça-Talent interessiert?

Bislang ist es mit den Neuverpflichtungen in Köln bekanntlich mau. Auf der Suche nach Neuverpflichtungen sind die Kölner nun offenbar auf einen Innenverteidiger aufmerksam geworden: Der 1. FC Köln soll an José Marsà interessiert sein. Der Innenverteidiger spielt aktuell in Belgien.

Kommt nun Bewegung in den Transfersommer bei den Geißböcken? Gerade auf der Zugangsseite ist noch nicht viel passiert. Nun weckt aber ein Innenverteidiger das Interesse der Geißböcke. Wie „Fussballtransfers.com“ berichtet sollen die Geißböcke José Marsà auf der Liste stehen haben.

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Haben die Kölner ihren Innenverteidiger gefunden? Der FC soll sich zumindest für José Marsà interessieren. Das berichtet das Online-Portal „fussballtransfers.com„. Demnach wollen die Geißböcke den Abwehrspieler unter Vertrag nehmen und hoffen auf ein Schnäppchen. Das Portal mutmaßt, dass die Kölner den Deal für knapp 1,5 Millionen Euro eintüten können, weil der Kontrakt des Abwehrspielers nur noch bis zum Sommer 2027 läuft. Der Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de allerdings auf 3,5 Millionen Euro geschätzt. Aktuell steht der Spieler in der belgischen Jupiler Pro League bei KV Mechelen unter Vertrag, war dort unumstrittener Stammspieler in der abgelaufenen Saison.

Mehrere Clubs interessiert

In der vergangenen Saison gehörte Marsà zu den absoluten Leistungsträgern. In der Jupiler Pro League bestritt der 24-jährige Spanier 37 Ligaspiele, erzielte dabei ein Tor und legte zwei weitere auf — bemerkenswert für einen Innenverteidiger. Dazu kamen zwei Einsätze im belgischen Pokal. Insgesamt stand er damit in 39 Pflichtspielen auf dem Platz und sammelte fünf Gelbe Karten. Der Spanier wurde in der Jugend beim FC Barcelona ausgebildet. Marsà spielte aber auch für Sporting Lissabon und Sporting Gijon. Der Innenverteidiger durchlief auch einige Junioren-Nationalmannschaften. Wie berichtet suchen die Geißböcke auch weiterhin nach einem Innenverteidiger – im Idealfall einem Linksfuß. Dazu würde der Spanier passen. Allerdings interessieren sich laut „fussballtransfers.com“ auch noch weitere Clubs für den Spieler. Demnach seien zwei La-Liga-Clubs an dem Innenverteidiger sowie US Sassuolo. Der Spieler wurde in der Vergangenheit auch auf der linken Seite eingesetzt, ist also nicht nur ein klassischer Innenverteidiger. Dort spielte Marsà aber in Mechelen ausschließlich.


Nach zwei Leihen: Der 1. FC Köln will Ouro-Tagba verkaufen – es gibt einen Markt

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
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Nach zwei Leihen: Der 1. FC Köln will Ouro-Tagba verkaufen – es gibt einen Markt

Schon vor einer guten Woche hatte sich der Abschied angedeutet, nun hat ihn Lukas Berg im Grunde bestätigt. Mansour Ouro-Tagba soll den 1. FC Köln wohl verlassen. Der Stürmer hat den Durchbruch bei seinen Leihen nicht wie erhofft geschafft.

Der Sommer 2024 war ein komplizierter für die Geißböcke. Die Transfersperre lag über dem Geißbockheim. Der damalige Sportchef Christian Keller verpflichtete dennoch Spieler, die umgehend verliehen wurden. Eins dieser Talente könnte die Kölner nun endgültig verlassen.

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Mit großem Aufgebot ist die U21 des 1. FC Köln am Dienstag in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Nicht mit dabei war Mansour Ouro-Tagba. Der Stürmer bhatte zuletzt bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart auf Leihbasis gespielt. Und dort auch einen guten Eindruck hinterlassen. Doch die Schwaben wollten die Kaufoption wie vor einer Woche berichtet nicht ziehen. Möglicherweise auch, weil eine erstaunlich hohe Ablöse bei der Kaufoption kolportiert wurde. Angeblich sollten zwei Millionen Euro überwiesen werden. Nun kehrt der Spieler zwar zurück, wird aber bei den Kölnern keine Rolle spielen. Zwei Leihen, aber der fehlende Durchbruch, lautet die Bilanz – es folgt der Verkauf. „Mit Mansour ist ganz klar die Absprache, dass wir uns verändern wollen. Es laufen schon seit langer Zeit die Gespräche“, sagte Lukas Berg, technischer Direktor der Kölner am Dienstag.

Zuerst Regensburg, dann Stuttgart — jetzt der nächste Schritt

Ouro-Tagba gehörte im Sommer 2024 zu jenen Talenten, die der FC aufgrund der Transfersperre zwar verpflichtet, aber umgehend ausgeliehen hatte. Die Leihe von Ouro-Tagba nach Regensburg endete mit einem Abbruch. Der Spieler kam fortan für die Kölner U21 zum Einsatz. Schließlich folgte die zweite Leihe zum VfB. Dort erzielte der Stürmer immerhin neun Tore. „Er hat eine gute Leihstation in Stuttgart hingelegt, wo er sich für Höheres empfehlen konnte.“ Und mit „Höherem“ meint Berg offenbar nicht eine Rückkehr ins Kölner Umfeld — sondern einen Transfer. Wie unter anderem Sky berichtet haben mit Rapid Wien und KAA Gent zwei ausländische Interessenten Kontakt aufgenommen. Beide Clubs spielen in der Qualifikation zur UEFA Conference League — könnten Ouro-Tagba also nicht nur Erstliga-Fußball, sondern auch internationales Geschäft bieten.

Beim FC selbst gibt es für den Stürmer kein realistisches Szenario mehr: Für die Bundesliga kommt er nach aktuellem Stand zu früh, zur U21 zurückzukehren wäre ein Rückschritt. Am Trainingsauftakt der Zweitvertretung nahm er deswegen gar nicht erst teil. Ein Verkauf würde dem FC eine Ablöse im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich einbringen — bei einem Vertrag bis 2028 und einem aktuellen Marktwert von 600.000 Euro ein vertretbares Erlös-Szenario. Berg macht aber auch deutlich, dass der FC nicht unter Zeitdruck steht. Sollte sich bis zum Start der Bundesliga-Vorbereitung kein Abnehmer finden, ist eine Überganglösung im Gespräch: „Wenn wir bis dahin noch keine einvernehmliche Lösung gefunden haben, werden wir uns darüber unterhalten, ob er da in den Trainingsbetrieb einsteigt.“ Einen Markt scheint der Spieler jedenfalls zu haben.


Trainingsauftakt der U21 mit einigen neuen Gesichtern – das sagt Lukas Berg zur Trainer-Entscheidung

Trainingsauftakt der U21 des 1. FC Köln zur Saison 2026/27
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Trainingsauftakt der U21 mit einigen neuen Gesichtern – das sagt Lukas Berg zur Trainer-Entscheidung

Die U21 des 1. FC Köln ist in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Allerdings mit neuem Personal. Evangelos Sbonias wird künftig René Wagner bei den Profis zur Seite stehen. Das Team wird vorerst von den Co-Trainern Marcel Ivanusa und Tim Strenger betreut.

Am Morgen hatte der FC überraschend den Trainerwechsel innerhalb des Vereins bekannt gegeben, am Vormittag trainierte die Kölner U21 das erste Mal ohne Evangelos Sbonias. Der bisherige Cheftrainer des Kölner Nachwuchses wird künftig das Co-Trainerteam von René Wagner ergänzen.

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Die Meldung kam dann doch überraschend. Evengelos Sbonais würde künftig als Co-Trainer der Profis fungieren, hieß es am Morgen aus dem Geißbockheim. „Wir haben in der Besetzung der Co-Trainer-Stelle fürs Lizenztrainer-Team sehr ausführlichen Prozess gestartet und sind den durchlaufen. Das hat seine Zeit gedauert, weil es auch um die Rolle von René Wagner herum eine professionellen Prozess gebührt“, sagte Lukas Berg am Rande des Trainings. „Da ist Laki mit gestartet und konnte sich dort durchsetzen.“ Der bisherige Trainer der U21 war von Beginn an in die Prozesse mit eingebunden, hatte offenbar einen starken Eindruck hinterlassen. Nur wenige Stunden später stand seine ehemalige Mannschaft dann in Frechen erstmals auf dem Rasen und startete in die Vorbereitung auf die kommende Saison in der Regionalliga West. Geleitet wurde die Einheit von den bisherigen Co-Trainern Mit dabei waren unter anderem Malek El Mala, der zu Beginn des Monats noch mit Bruder Said in Griechenland Urlaub machte sowie Fynn Schenten und Youssoupha Niang, die bereits erste Profi-Erfahrung sammelten.

„Wir verfallen hier nicht in Hektik“

Ob das Trainer-Team um René Wagner damit komplett ist, wollte Berg noch nicht kommunizieren. Dafür gab der technische Direktor einen Einblick, wie es bei der U21 weitergehen werde. „Auf das Szenario haben wir uns natürlich auch vorbereitet. Dennoch gebührt es auch hier auf dieser extrem wichtigen und strategischen Position, dass wir uns auch hier die Zeit nehmen für einen guten Auswahlprozess. Wir verfallen hier nicht in Hektik“, sagte Berg, der aber dennoch schnellstmöglich einen neuen Cheftrainer präsentieren wolle. Am Training nahmen auch einige Nachwuchsspieler wie der 17-jährige Assad Kotya-Fofana teil. „Das passt ja zu unserem Konzept, dass wir gar nicht so sehr aufs Alter schauen, sondern vielmehr auf die Qualität. Und wenn sie soweit sind, dass sie die ein oder andere Altersklasse überspringen können, dann machen wir das gerne“, sagte Berg. „Assad ist natürlich ein sehr gutes Beispiel, weil er auch schon als U17-Spieler sehr früh im U19-Kontext gewesen ist. Wir gucken auch immer darauf, ein Spieler nicht zu lange in einem Jahrgang zu spielen.“ Man wolle neue Anreize für den Spieler schaffen.

Auch Maik Akumu macht nun seine nächsten Schritte in der U21. Beide werden nun in der Regionalliga eingeplant sein. Der vom SC Verl gekommene Jonas Arweiler war noch nicht dabei, soll aber am Mittwoch ins Training einsteigen. Es kann durchaus passieren, dass sich auch einige Nachwuchsspieler dann in einigen Wochen bei den Profis zeigen dürfen. „Wir haben ja eine besonders komfortable Situation, dass wir mit der U“1 deutlich früher in die Vorbereitung starten. Natürlich werden wir den ein oder anderen Spieler mit in die Vorbereitung zu den Profis nehmen“, so Berg. Wer das sein wird, ist aber nicht klar. „Der Vorteil ist, dass wir für die Jungs, die mit rübergehen, schon einmal eine Vorbereitung vor der Vorbereitung haben.“